Die Frage danach, was der Feminismus eigentlich für Männer bringt

Ich frage in Diskussionen gerne Feministinnen danach, warum ich, als Mann, mich eigentlich für den Feminismus einsetzen sollte.

Denn aus meiner Sicht eröffnet die Frage einige interessante Diskussionsbereiche:

  • Der Widerspruch zwischen dem Patriarchat, welches Männer privilegiert und ihnen Vorteile bringt, die ihnen immerhin alle Machtpositionen, mehr Gehalt etc bringen und der Bekämpfung des Patriarchats, welches auch wieder gut für Männer sein soll, weil das Patriarchat auch Männern schadet. Das bringt schon viele ins schwimmen.
  • Der Konter, dass man alles, was das „Patriarchat“ an schlechten für Männer bereitstellt, auch einfordern kann und das man sogar für Gleichberechtigung sein kann, ohne das man die ganzen toxischen Teile des Feminismus übernehmen muss und sich selbst als Mann abwerten muss
  • Allein schon der Ansatz, dass man etwas verlangt, ist mitunter sehr amüsant. Es passt nicht in ihre Strategie, des Sünders, der gefälligst seine Untaten bereuen und die Welt besser machen soll.
  • Man kann berechtigte Forderungen stellen: Etwa Änderungen im Familienrecht, und schauen, wie wie sie dann im Gegenzug darauf reagieren. Quasi etwas „Do ut des“ in die Sache bringen
  • etc

Eine typische feministische Reaktion ist diese:

„Dass man vielen Menners feministische Ansätze und Ideen nur begreiflich und schmackhaft machen kann, wenn man ihnen erst mal erklärt, was denn für SIE dabei herausspringt, ist ja auch so ein Ding. Wär’s nicht so anstrengend, wäre es ein ganz hübscher Treppenwitz der Geschichte“

Wie gesagt: Es scheint vielen Feministinnen obwohl sie selbst ein System behaupten, das komplett zum Vorteil der Männer eingerichtet worden ist, unglaublich selbstverständlich, dass man verpflichtet ist, das System zu ändern.

Für sie ist es wahrscheinlich als würde man fragen, warum man die Sklaverei abschaffen sollte, man profitiere doch von der Unterdrückung der Leute. Es ist dann eine Frage der Menschlichkeit, die selbstverständlich ist und bei dem einen die Weigerung natürlich zu einem schlechten Menschen macht.

Dass der Sklavenhalter, wenn er denn einer ist, gar kein Interesse daran haben könnte, das System zu ändern erscheint ihnen schon unfassbar, was einen interessanten Widerspruch gibt: Entweder ist er der böse Sklavenhalter, der bewusst ausbeutet und unterdrückt, weil es ihm Vorteile bringt oder er ist der moralische Mensch, der sofort einsieht, dass es falsch ist Sklaven zu halten, auch wenn es ihm Vorteile bringt.

Weil im Feminismus über die Gruppe gedacht wird ist beides eigentlich schwer in Einklang zu bringen. Gerade das herrische Auftreten vieler Feministinnen in dem Zusammenhang und das Fordern der großen Buße ist eigentlich mit dem Bild nicht in Einklang zu bringen.

62 Gedanken zu “Die Frage danach, was der Feminismus eigentlich für Männer bringt

  1. Hier muss ich der Feministin Recht geben.

    Ich empfinde es als anstrengend und als Treppenwitz der Geschichte, dass ICH Anderen meine Vorstellung der Realität erklären, ja sie davon überzeugen muss.

    Manche erdreisten sich und fragen, was denn für sie drin sei. Sorry, hier geht es nicht um Euch, sondern um MICH. Also akzeptiert mal meine Realität und macht einfach das, was ich für das Beste halte.

    Ihr unterdrückt mich. Ich bin die kleinste Minderheit.

    Meister Martin, der Großartige

    • Nun betrachtet man Feministinnen, ihre Wahrnehmung und ihre Forderungen, dann wird einem schnell klar was sie wollen.
      Es geht nicht um Gleichberechtigung. Auch wenn das Wort Gleichberechtigung sich aus den Worten gleich und Rechte zusammensetzt so sind damit auch Pflichten gemeint. Gleiche Rechte und Pflichten.
      Aber das ist es ja was Frauen NICHT wollen, Pflichten, Verantwortung.
      Frau möchte in der realen Welt Freizeitspiele betreiben. Wer kenn nicht die Mädels in der Arbeitswelt, die gleiches Gehalt für weniger Leistung fordern. Die leider nicht länger bleiben können, weil ihr Pilateskurs ist, sie zum Aerobic müssen oder noch Einkaufen.
      Wie viele Frauen sieht man im Baugewerbe? Im Straßenbau? Wer kennt sie nicht die netten Anekdoten von der Bundeswehr in denen die Männer das Gepäck der Mädchen schleppen müssen?

      Nun Frauen wollen Rechte, gebt sie ihnen, mit allen Konsequenzen. Nachtschicht in der Fabrik, 40Grad im Straßenbau und wenn sie sich über ihre Unpässlichkeit beschweren, die Hitze, die Müdigkeit, die Überstunden, dann übernehmt freundlich lächelnd ihre Arbeiten.
      Dann werden sich die Frauen darüber beschweren, dass die Männer die Sonnen scheinen lassen, sie den Regen machen oder der Schnee kalt ist. Frauen sind die ewig unzufriedenen Lebensformen dieses Planeten.

  2. Der aktuelle Tweet von Frau Parmesan ist auf einen Thread, in dem einer nicht müde wird zu behaupten, dass Feminismus die Erwartungshaltungen an Männer abschafft.

    https://mobile.twitter.com/Laabsal/status/1008110262480723968

    DAS macht Feminismus nämlich auch, wisst ihr. Er beeinflusst Frauen, dass sie schwache, arme, weinende Männer sexy finden.

    Das gilt AUCH für Feministinnen wie NJOKI CHEGE
    https://www.nation.co.ke/oped/blogs/It-is-not-masculinity–young-men-are-just-broke/620-4614908-5ufsbt/index.html

    „If you were so keen on masculinity, then you would not have showed up to a date with a bevy of beauties with only Sh500 in your pocket in the first place.“

  3. Das ist wie in anderen Bereichen auch, beim Kampf gegen die weißen Männer oder die bösen Europäer, die für das Elend der Welt verantwortlich sind: Es wird immer eine implizite Moral unterstellt, die für alle Menschen gilt (bzw. gelten sollte): Ungleichheiten sind grundsätzlich schlecht, alle Menschen haben nicht nur gleiche Rechte sondern auch gleiche Ansprüche (an alle anderen, was schon in sich absurd ist).

    Das (alle) Menschen nach ihren Interessen handeln, wird schlicht ausgeblendet, bzw. nur wer nach der Moral handelt, darf auch eigene Interessen geltend machen.

  4. „Von dem Fischer un syner Fru“

    Der Fischer war seinerzeit verständiger. Dem musste seine Frau nicht erklären, dass es ihm nach Erfüllung seiner Wünsche auch besser gehen würde…

  5. Also bitte! Schaut euch doch dieses Dummerle mal an. Glaubt hier jemand ernsthaft, dass sich in dem Köpfchen mit drei Kubikzentimeter Hirn ein eigener und vernünftiger Gedanke entwickelt, dass die jemals etwas anderes als auswendig gelernte feministische Phrasen von sich gibt?

  6. @Christian

    „Dass der Sklavenhalter, wenn er denn einer ist, gar kein Interesse daran haben könnte, das System zu ändern erscheint ihnen schon unfassbar, was einen interessanten Widerspruch gibt“

    Die diesem voraus gehenden Widersprüche: Warum – wie Farrell fragte – ist der Sklavenhalter angehalten, die Sklavin zu heiraten?
    Warum sollte er etwas ehelichen, „bis das der Tod euch scheidet“ was ihm schon gehört?
    Wieso schenkt der Sklavenhalter der Sklavin zu diesem Anlass einen teuren Diamantenring, macht überhaupt generös Geschenke, um Wohlwollen zu erzeugen, wenn ihm das herzlich egal sein könnte, da er sie doch besitzt?
    Warum sollte er sich um das Wohlergehen der Sklavin über ihre bloße Reproduktion sorgen, ihr die Hälfte seines Besitzes vermachen?
    Sie leistungslos hälftig an seinem Einkommen beteiligen, während die Sklavin eigentlich für eben dieses Einkommen zu sorgen hätte?

    Die feministische Beschreibung dieser Sklavenherrschaft hat bereits mehr logische Widersprüche als ein Hund Flöhe.
    Die Frage ist demzufolge nicht, welcher Sklavenhalter ein Interesse an einem solchen System haben sollte, weil die Frage absurd ist.

    Wären Männer tatsächlich durchgehend Sklavenhalter weiblicher Sklavinnen gewesen und würden von dieser Herrschaft profitieren>/i>, hätten sie eine ihrer Herrschaft gemäße Moral entwickelt, die diese rechtfertigt und wären für moralische Appelle unempfänglich.

    Die Intention der feministischen Sichtweise ist demzufolge die Setzung von historischen Herrschaftsverhältnissen, in denen Frauen durchgängig die Unterdrückten (opressed) von männlichen Herrschaftssystemen sind.
    Es ist einerseits – wie oben gezeigt – Geschichtsfälschung, andererseits Opfernarzissmus.

    Natürlich gab es in den USA die Sklaverei, aber die weißen Frauen der Sklavenhalter waren ebenfalls Besitzerinnen dieser Sklaven – Männern wie Frauen – denn diese Sklaven waren Familienbesitz.
    Was Feministinnen demnach revisionistisch vollziehen ist, sich von den Profiteurinnen der Verhältnisse zu Opfern dieser Verhältnisse zu machen.
    Also eine reale Rolle in der Geschichte passend zum feministischen Narrativ umzuschreiben, wonach es historisch ausschließlich männliche Täter und weibliche Opfer gegeben hat.

    Feministische Intention: Wenn ALLE FRAUEN Sklavinnen waren, dann war die weiße Frau nicht Besitzerin und Herrscherin von Sklaven und Sklavinnen, sondern im Grund Co-Sklavin und ebenfalls Opfer.
    Womit die Sklaverei zu einem ausschließlich männlichen Unterfangen wird und das Böse in der Geschichte im rein männlichen Besitz ist.
    Hingegen die Nachkommen der weiße Sklavenhalterin mit den den schwarzen Sklavinnen – sisterhood! – gegen die Männer koaliert.

    Aus diesem ideologischen Unternehmen kommt die weiße Frau gereinigt aus der Geschichte und der schwarze Mann – Überraschung! – mutiert vom Sklaven zum Mann, wechselt also zum Unterdrückergeschlecht. Ooops.

    Die These, dass es historisch durchgängig Herrschaftsverhältnisse gab, in denen Frauen die Unterdrückten und Männer die Herrscher waren hat als Motiv, als Interesse die Reinwaschung von den negativen Konsequenzen dieser Geschichte.

    Das Ziel: Frauen waren immer nur Opfer der als männlich vorgestellten Geschichte, höchstens Mit-Täterinnen, aber nie Täterinnen oder Profiteure.
    Die moralische Überlegenheit von Frauen, auf der aktuelle feministische Forderungen basieren, ist also Produkt einer Geschichtsfälschung, die ein klares Ziel hat.

    Das Problem dieser Geschichtsfälschung, des feministischen Revisionismus ist, dass es damit das Stereotyp des aktiven Mannes und der passiven Frau logisch reproduziert immer weiter fortführt.
    Kunststück, denn darauf basiert die ganze Theorie.
    Man kann eben nicht beides haben; wer handelt oder auch unterlässt zu handeln, ist für die Folgen der Handlung oder Unterlassung verantwortlich, wer permanent auf Unverantwortlichkeit plädiert, plädiert auch auf Unmündigkeit.

        • Du kannst:
          1. Mir die korrigierte, ausgebaute Version per Mail schicken, meine Addi findest Du unter „Kontakt“ auf meinem Blog
          2. Hier oder bei mir die korrigierte, ausgebaute Version als Kommentar posten.

          Ich pflege sie dann ein.

  7. In Wirklichkeit instrumentalisieren Frauen die Männer als ihre Arbeitstiere. Macht und Einkommen sind die Nebenprodukte männlichen Fleisses. Frauen werden das nie abschaffen. Schlichtweg Heuchelei.

  8. Im Hauptbeitrag oben finde ich einige Formulierungen etwas mißverständlich – vielleicht kapiere ich’s nur einfach nicht. Dort steht z. B.:

    „Es scheint vielen Feministinnen obwohl sie selbst ein System behaupten, das komplett zum Vorteil der Männer eingerichtet worden ist, unglaublich selbstverständlich, dass man verpflichtet ist, das System zu ändern.“

    In der Moralphilosophie gibt es die Unterscheidung zwischen Pflicht und Neigung – allgemeiner wohl: Interesse. Gemäß dieser Unterscheidung können Feministen sagen: Auch wenn Patriarchie od. dgl. im Interesse der Männer sein sollte – auch wenn es ihnen nutzen sollte -, so sind sie doch moralisch dazu verpflichtet, Patriarchie od. dgl. abzuschaffen, zu bekämpfen oder so. Denn Patriarchie ist moralisch verwerflich.

    Das ist kein Widerspruch. Es ist auch keine Inkonsequenz oder so.

    Soweit ich mich erinnere, gibt’s dazu auch eine Reihe literarischer Vorbilder: die anmutige und vor allem edle Christin, die den muselmanischen Schurken (Sultan oder so) dazu bringt, entgegen seinen ureigensten Interessen die restliche Schar der gefangenen Christen zu befreien (anstatt sie alle zu meucheln zu lassen), seinem muslimischen Reich zu entsagen und mir ihr allein in Richtung Jerusalem (oder Rom) zu pilgern – der untergehenden Sonne entgegen!

    • „Auch wenn Patriarchie od. dgl. im Interesse der Männer sein sollte – auch wenn es ihnen nutzen sollte -, so sind sie doch moralisch dazu verpflichtet, Patriarchie od. dgl. abzuschaffen, zu bekämpfen oder so. Denn Patriarchie ist moralisch verwerflich.“

      Das ist richtig. Aber wenn wir eine Verschwörung von Männern haben, die das Patriarchat errichten und das weltweit, dann erinnert es daran, dass man empört ist, dass Satansanbeter nicht aktiv gegen Menschenopfer zu Gunsten des dunklen Lords vorgehen.
      Klar könnte man anführen, dass das ja gerade für das gute Männerbild des Feminismus spricht: Wir sind uns ja unserer Privilegierung nicht bewußt, insofern nur unterbewußt schlecht und daraus könnte man den moralischen Anspruch herleiten. Aber auch das Bild wirft Fragen auf: Die Männer bemerken gar nicht, wie sie die Frauen ausnehmen? Warum nicht? 23% Lohn ist ja gut bekannt und alle Spitzenpositionen sind ausschließlich in der Hand von Männern. Warum merken es die Männer dann nicht? Bestehen etwa … Nachteile weswegen sie es nicht bemerken?

      • Ach so, der Fokus liegt mehr auf der feministischen Empörung, auf dem feministischen Unverständnis darüber, daß Männer nicht entgegen ihrer angeblich eigenen Interessen handeln. Es geht also nicht um den moralischen Punkt der Verpflichtung. Ja, stimmt.

  9. „Für sie ist es wahrscheinlich [eher so,] als würde man fragen, warum man die Sklaverei abschaffen sollte, man profitiere doch von der Unterdrückung der Leute. Es ist dann eine Frage der Menschlichkeit, die selbstverständlich ist und bei dem einen die Weigerung natürlich zu einem schlechten Menschen macht.

    Ich glaube eher, dass Männer deshalb so halsstarrig sind, weil sie sich noch eine viel fundamentalere Frage stellen.
    Nämlich: „Wo sind meine Sklaven, die ich befreien soll?“

    • Ich brauche Feminismus, weil sich dadurch alle meine Freundinnen selber ernähren können und ich mir deshalb mehr als eine leisten kann.

      >;-)

  10. Pingback: Crumar zur Frage, warum der Sklavenhalter die Sklavin heiratet | uepsilonniks

  11. Ihr fragt Euch, was der Feminismus eigentlich für Männer bringt?
    Die Chance auf eine Punchline nach der anderen. Bei keiner anderen Ideologie sind Realität und satirisches Potential so nah beieinander.

  12. Naja, wenn man Radfems mit normalen Feministen gleichsetzt ist es natürlich schwierig, den Feminismus als eine potentielle Kraft zur ganzheitlichen Erneuerung der Gesellschaft zu begreifen.

    Eigentlich sollte man das Ganze auch nicht unter dem Label Feminismus laufen lassen. Schließlich geht es um die Abschaffung von Toxic Masculinity und Dominanzgedrisse, denn Beides trifft Männer wie Frauen. Nur auf andere Weise.

    In einem Affenrudel in dem alle Alphamännchen gestorben sind weil sie Müll gefressen haben, waren danach Männchen wie Weibchen glücklich und harmonisch. Auch von extern beigebrachte Affen wurden akzeptiert und integriert.

    Die männliche Minderheit, die das Patriachat darstellt, ist gesellschaftsschädlich. Die Frage ist nur, warum wir nach den Regeln von einer asozialen Minderheit spielen. Warum Feministen immer verallgemeinern müssen. Und auch Maskulinisten wie hier keine reflektierte Betrachtung auf die wahren Probleme werfen.

    • Maskulisten bitte. Man nennt die Femis ja auch nicht Femininistinnen 😉

      „In einem Affenrudel in dem alle Alphamännchen gestorben sind weil sie Müll gefressen haben, waren danach Männchen wie Weibchen glücklich und harmonisch.“

      Der alte Traum vom Paradies. Aus diesem wurden die Menschen aber nun einmal vertrieben (oder waren nie dort weil Fiktion – Glaubenssache). Auf jeden Fall ist unser Planet zwar eine wunderschöne Perle im All aber nunmal nicht das Paradies. Also herrschen von Natur aus Ressourcenknappheit und widrige Bedingungen die eine Organisation von Menschen quasi zwingend notwendig macht.

      Und wo es eine Organisation gibt, gibt es auch Funktionsteilungen. Jene Minderheit, die Du so nonchalant als „gesellschaftsschädlich“ darstellst, ist in Wirklichkeit die Speerspitze der Gesellschaft. Und diese Funktion wird – ganz naturnah – von den Menschenweibchen gewürdigt (was primär zur Motivation der restlichen Männchen dient, eigentlich mit einer ganz simplen Botschaft: Bring mir auch so ein geil großes Stück Fleisch und Du darfst mich auch ficken)

      Das ist ein(!) Treiber menschlicher Entwicklung und vermutlich der wichtigste.

      Entwicklungsgemäß modifiziert sich die Verpackung dieser Botschaft natürlich, im Kern bleibts die gleiche.

      Und – ganz wichtige Erkenntnis: Der „Feminismus“ ist der Beweis dafür, dass Frauen nicht auf genau diese Support und Motivationsfunktion für den (Alpha-)mann festgenagelt sind, sondern diese für sie nur ein Mittel zum Zweck ist. So lustvoll sie mit dem Alpha auch ins Bett gehen, so lustvoll töten sie ihn auch, wenn sie es (sich leisten) können.

      • „… dass Frauen nicht auf genau diese Support und Motivationsfunktion für den (Alpha-)mann festgenagelt sind, sondern diese für sie nur ein Mittel zum Zweck ist.“

        Ja, zu welchem Zweck denn? Und wenn Frauen den Alpha „lustvoll töten“, – was ist dann ihr Zweck?

        • Wessen Zweck? Im Kern geht es darum, dass auch Frauen eine eigene Agenda haben und Mittel und Wege suchen, diese durchzusetzen.

    • Oh, wie nett, das Nani liefert wieder Schmunzelstoff.
      Geht los mit dem Pseudovergleich von Radfem und „normalem Feminismus“.
      Widerspruch in sich, Feminismus IST eine radikale Ideologie, welche auf Männerhass basiert, Nani selbst redet von giftiger Männlichkeit und vergisst dabei die giftige Weiblichkeit. Mal gans zu schweigen von giftiger Schwuligkeit und giftiger Lesbischkeit.
      Dadurch übersieht sie, daß die giftigen Bevölkerungsanteile bei den Lesben am höchsten sind, während die normalen Menschen ( also die wirklich normalen, ergo heterosexuellen ) die geringsten Giftschleuderanteile aufweisen.
      Tja, da das eine ganz typische feministische Witzkonstruktion ist, kann man einen „normalen Feminismus“ wohl einfach mal als nicht existent ausschließen.

      Somit kann derselbe auch keinesfalls „ganzheitlich“ sein, weder vom Ansatz her, noch sonstwie.
      Zumal der einzige ganzheitliche Ismus nur der Holismus sein kann und der ist nunmal nicht im geringsten feministisch. Im Gegensatz zum Femitum beachtet er nämlich alle überhaupt in Frage kommenden Aspekte und das sind nunmal schlichtweg ALLE. Selbst die Schmetterlingsflügeltsunamitheorie wird von ihm beachtet ( weil das doch klar ist! ), nur eben, nach Gewichtung der „restlichen“ dazu gehörenden Aspekte, mit – je nach Richtung der Nachvollziehbarkeit – ziemlich geringen bis fast gar keinen Anteilen.
      Während Nani oben selbst anführt ( oder eben gerade nicht ), daß Feminismus einseitig auf ein paar wenige Ausnahmen ( giftige Männers ) generalisierend abhebt und andere ausschließt. Noch antiholistischer geht es nun wirklich nicht. Nach Nani’s These müßte ja somit konsequenterweise der Schmetterlingsflügel vom patriarchalen giftigen Macho gezielt dazu verwendet werden, um Tsunamis gegen ausschließlich Frauen auslösen. Weil es auch im normalen Feminismus keine giftigen Schmetterlinge gibt, denn die Gifties sind ja die Männers, newahr? ( Soviel zum Versuch eines „femiholistischen“ Ansatzes )
      Nu ja, viel Spaß beim praktischen Experiment!
      ( Zurücklehn, Popcorn bestell … )

      Aber richtig schön wird es erst, wenn es feststellt, daß Feminismus für den Feminismus das falsche Label ist. Ich gebe ja zu, daß mir Arschlochismus auch prägnanter erscheinen würde, aber als alter Holist weiß ich leider, daß es außer Feministen auch noch andere Arschlöcher gibt und, daß nicht jeder Femi ( einfach nur ) ein Arschloch ist, manche sind z.B. einfach nur ( oder zumindest auch ) strunzblöde.

      Wen Nani da nun zum Affen machen will ( egal ob A, B o. C ) ist sowieso ungeklärt, weshalb ich mal vermute, daß es mal wieder irgendwo irgendwas gelesen hat, wahrscheinlich eine feministische Falschinterpretation irgendwelcher angeblicher Forschungsergebnisse. Lässt sich also vorläufig unter „ferner-liefen“-Geblubber abhaken.

      Trotzdestonix: Nice Try! Nur voll daneben. 6! Setzen!

      Allerdings ( schon wieder dieser holistische Ansatz ) hat Nani aus Versehen eine zwar trivial banale, aber durchaus berechtigte Frage aufgeworfen:
      „Die Frage ist nur, warum wir nach den Regeln von einer asozialen [ wohl eher dissozialen ] Minderheit spielen.“
      Die Antwort ist klar: Weil der Feminismus nun leider mal gerade dominante staatsdoktrin ist. ( „Wir“ hier mit „Das Volk“ synonymisiert, anders macht die Frage gar keinen Sinn )
      Soweit kommt Nani aber nicht. Sondern hakt die nächste Frage in Trivialpursuitmanier hinten ein:
      „Warum Feministen immer verallgemeinern müssen“
      Antwort: Weil sie ansonsten aus nix keine Sensatiönchen gestrickt kriegen würden.
      Damit ist jeglicher Zusammenhang aber auch schon wieder vollständig aufgelöst zu gar nix, da es ja was ganz anderes zum Ausdruck bringen wollte.

      Und ihre Schlussthese ist v.dh. auch nicht weiter erwähnenswert, da ein rein feministisch generalisiertes Phantasieprodukt, ohne jede Substanz. Wie zu erwarten war.

      Aber schön, daß wir mal drüber geredet haben, oder?

      • Aber – Holismus hin – Spaß an der Freud her – der Kernsatz meines Kommentars ist …. tadaaa! „Weil das ja klar ist!“.
        Und damit ziehe ich den organisierten akkustischen Aspekt lustiger Absonderungen mit ein. Und gebe ab an Johnny König:

      • „Oh, wie nett, das Nani liefert wieder Schmunzelstoff.“

        Fühlst Du Dich von Ninas Beiträgen so sehr provoziert, dass Du diese Verächtlichmachungen nötig hast?

    • „… Naja, wenn man Radfems mit normalen Feministen gleichsetzt ist es natürlich schwierig, den Feminismus als eine potentielle Kraft zur ganzheitlichen Erneuerung der Gesellschaft zu begreifen. …“

      Na ja, so schlimm waren die Römer auch nicht als sie die halbe damals bekannte Welt unterdrückt haben. Schließlich haben sie den Barbaren lesen und schreiben beigebracht, die sanitären Anlagen, die Straßen, die öffentliche Sicherheit und den Wein.

      „…Eigentlich sollte man das Ganze auch nicht unter dem Label Feminismus laufen lassen. Schließlich geht es um die Abschaffung von Toxic Masculinity und Dominanzgedrisse, denn Beides trifft Männer wie Frauen. Nur auf andere Weise. …“

      Eigentlich war Attila der Hunne,gar nicht so schlimm. Wenn man mal von ein paar kleineren Ausrutschern, die tausenden von Menschen das Leben gekostet haben, absieht.
      Er hat die Menschheit vorwärtsgebracht.

      „… In einem Affenrudel in dem alle Alphamännchen gestorben sind weil sie Müll gefressen haben, waren danach Männchen wie Weibchen glücklich und harmonisch. Auch von extern beigebrachte Affen wurden akzeptiert und integriert. …“

      Gibt es hier zu eine neutrale, wissenschaftliche Studie? Wer hat den Alphatieren denn den Müll gegeben? Um welche Affenart handelt es sich?

      „…Die männliche Minderheit, die das Patriachat darstellt, ist gesellschaftsschädlich. Die Frage ist nur, warum wir nach den Regeln von einer asozialen Minderheit spielen. Warum Feministen immer verallgemeinern müssen. Und auch Maskulinisten wie hier keine reflektierte Betrachtung auf die wahren Probleme werfen. …“
      Was ist das Patriachat? Wer ist das Patriachat? Haben sie Namen?
      Nun, viele Feministinnen berufen sich in ihren Theorien auf eine geisteskranke Mörderin, Valerie Solana. Nicht wenig der führenden Feministinnen waren geisteskrank. Hmm…
      Kann eine Weltanschauung, die die Freiheit für die einen und Gleichzeitig die Unterdrückung und Vernichtung der Anderen richtig sein? Wäre es richtig, wenn alle schwarzen Amerikaner die Sklaverei für weiße Amerikaner fordern würden?

      Kurz um:
      Ich kann mir auch einen Ferrari, eine Rolex ,Yacht wünschen und erwarten, dass bitte schön die Besitzer eben solcher Sachen mir diese geben. Freiwillig ohne dass ich etwas dafür tun muss, nur alleine weil ich existiere und sie mir durch ihre Existenz das vorenthalten. Ja, es ist sogar eine Unverschämtheit, dass sie das von ihren Eltern / Großeltern geerbt haben.

      Wenn Frauen fordern, dass die reale Welt sich ihren Wünschen anpasst und dass bitte alleine weil sie es sich wünschen, dann halte ich das für etwas seltsam.

  13. Ich kann mir auch einen Ferrari, eine Rolex ,Yacht wünschen und erwarten, dass bitte schön die Besitzer eben solcher Sachen mir diese geben.

    Darauf hast du eben kein Recht, Niemand hat das Recht darauf, auf Kosten Anderer grenzenlosen Wohlstand zu erwerben. Denn Reichtum kann immer nur durch Armut auf der anderen Seite erworben werden. Auch das ist meiner Meinung nach nur die Folge davon, dass manche Individuen sich selbst als wertvoller betrachten als Andere.

    Es ist meiner Meinung nach nicht die menschliche Natur, sondern vielmehr die Natur einiger narzisstischer Individuen. Die Strategien im Erwerb von Vorteilen gegenüber anderen Individuen unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern – und Männer sind – natürlich – aufgrund der Partnerwahlkriterien gehalten, sich selbst eher besser zu stellen als Weibchen.

    Aber: Psychopathen und Narzissten sind Schmarotzer. Ist ihr Anteil zu groß, dann tendiert der gesellschaftliche Zusammenhang gegen Null. Für das Individuum stellt dieses Verhalten einen Fortpflanzungsvorteil dar, für die Gesellschaft ist es hochgradig schädlich. Trotzdem beherrschen Sie seit Menschengedenken die Geschicke unserer Zivilisation. Die Systemfrage ist letztlich eine Frage davon, welche Charaktereigenschaften man fördern will. Und ich finde nicht, dass solche Alphas wie Donald Trump, Gerhard Schröder, Volker Kauder oder Winterkorn nützlich für die Gesellschaft in einem Sinne von wachsender gesamtgesellschaftlicher Zufriedenheit sind. Sie sind Spalter. Aber wenn Leute wie Ihr es gut finden, dann ist vielleicht doch Männlichkeit an sich das Problem? Ich kenne aber dutzende Männer, die keine solchen Allyren haben. Und nur weil Frauen gerne mit Alphas poppen, weil dies ihren Nachkommen den höchsten Eigennutz bringt, trotzdem sind femininere Männer aufgrund der Zuschreibung besonderer Treue für Beziehung beliebter. Sexualität vs. soziale Verträglichkeit.

    Im Prinzip ist der Sexualtrieb an sich das Schädliche. Nur den kann man nicht Ausmerzen. Was man aber kann ist, keine starren Hierachien zu schaffen, sondern auf Konsensbaildung hinzuarbeiten.

    • Schönes Outing, @ Nani!
      „Auch das ist meiner Meinung nach nur die Folge davon, dass manche Individuen sich selbst als wertvoller betrachten als Andere.

      Es ist meiner Meinung nach nicht die menschliche Natur, sondern vielmehr die Natur einiger narzisstischer Individuen. “
      Richtig! Und Du hast Dich selbst zu so einem „Individuum“ erklärt, indem Du normale Menschen zu Mitgliedern eines von Dir als aus minderwertigen Menschen bestehend wahrgenommenen Patriarchats umgedichtet hast.
      Kurz: Du überhöhst Dich selbst und um den Rest der Welt nahezu ausnahmslos abzuwerten.
      Deine Definition von Narzissmus, wohlgemerkt!

      • Falsch. Deine Argumentation ist antithetisch. Ich halte mich für moralisch überlegen aber nicht für höherwertig; Wenn Merkel zB sagt, der RAF Terror hätte weit überdurchschnittliche Menschen dahingerafft, kann man das als Mensch der den Wert eines Menschen rein monetär betrachtet richtig sein, aus humanistischer Sicht ist es menschenverachtend. Ich habe Demut gelernt. Und aus dieser Erfahrung spreche ich selbst. Es ist kein ninazentrisches Universum mehr wie es vielleicht mit 19 war. Ich spreche hier auch explizit nicht von normalen Menschen sondern von einer ziemlich genau einzugrenzenden Gruppe von 5-10 % der Bevölkerung deren infantiles Geltungsbedürfnis nie gebrochen wurde. Aber ich gehe davon aus, dass man Alles so verstehen kann wie man möchte, hauptsache man muss nicht auf die Argumentation an sich eingehen 🙂

        • „Ich halte mich für moralisch überlegen aber nicht für höherwertig“

          Hält man sich nicht für höherwertig, wenn die eigene Moralvorstellung als überlegen betrachtet wird?

          „Gemessen am Nutzen für die Allgemeinheit halte ich meine Moral für überlegen“, wäre aussagenbezogen hilfreicher.

          Wenn du meinst: ‚Diejenigen mit viel Macht, sollten stets unabhängiger Kontrolle unterworfen werden’, wäre ich bei dir. Aber nur weil jemand reich ist, muss er nicht automatisch unmoralisch oder schädlich für die Gesellschaft sein, wobei rücksichtsloses Verhalten Reichtum/Macht begünstigen kann.

        • „… Ich halte mich für moralisch überlegen aber nicht für höherwertig; ….Ich habe Demut gelernt. …“
          Sicherlich nicht.
          Definiere „moralisch überlegen“, überlegen gegen über wem? Was macht Dich zu einem besseren Menschen als alle anderen? Mit welchen Maß misst Du Moral?

          Demut? Hmmm, ich würde jemanden der sich als „moralisch überlegen“ bezeichnet nicht gerade als demütig bezeichnen. Mir viele ein anderes Wort ein, arrogant oder überheblich oder aufgeblasen oder narzisstisch oder Egomane.

        • „Ich halte mich für moralisch überlegen aber nicht für höherwertig“
          Danke, daß Du auch gleich noch Deine „linguistische Besonderheit“ outest.
          Moralischer Überlegenheitswahn ist eine sehr typische Form der Abwertung aller anderen.
          Somit die explizite Unterstellung eigener Höherwertigkeit.
          Kurz: Du schaffst es in einem einzigen, noch dazu recht kurzen, Satz, diametrale Widersprüche zu Tatsachen zu erklären.
          Frage ist wie immer: Qui bono?
          Antwort: Nani, glaubt das Nani zumindest ( sofern wir hier mal wohlwollend keinen vorsätzlichen Betrugsversuch vermuten wollen ), womit die Motivation dahinter auch ausreichend abgeklärt wäre.

          Übrigens ist der moralische Überlegenheitswahn auch wohl die häufigste Triebkraft radikaler Missionarismen, welche bekanntlich als Ausrede für die meisten Massaker der Menschheitsgeschichte gern und willig hergehalten haben.

    • „Es ist meiner Meinung nach nicht die menschliche Natur, sondern vielmehr die Natur einiger narzisstischer Individuen.“

      Was jetzt? Das Streben nach Reichtum?
      Dann blendest Du die letzten 100 Jahre Sozialismus/Kommunismus aus.
      Beide Gesellschaftsformen sind deshalb gescheitert, weils sie dieses Streben negierten.
      Am erfolgreichsten waren die Staaten, die das Streben nach Reichtum zuließen, aber zum Wohle kanalisierten – also die soziale Marktwirtschaft.
      Erst, als man Stück für Stück die sozialen Fesseln des Staates entfernte, konnte der Kapitalismus wieder entarten und das normale Alltagsleben unzähliger Menschen zu einem Survival of the fittest verkommen lassen.
      Aber an einem ungeregelten Manchester-Kapitalismus kann eigentlich keiner ein Interesse haben, weil er Staaten destabilisiert und auf lange Sicht keinen Platz für Sieger hat – nicht einmal unter seinen derzeitigen Profiteuren.

      „Aber: Psychopathen und Narzissten sind Schmarotzer.“

      Auch das ist so zu kurz gedacht.
      Die Gleichung „Psychopath = Verbrecher“ ist schlicht falsch. Adolf Hitler gilt unter psychiatrischen Gesichtspunkten nicht als Psychopath, wohl aber könnte man den berühmten Herz-Chirurgen Christian Barnard darunter zählen.
      Psychopathen sind Menschen, die gesellschaftliche Normen nicht erkennen (können), oder akzeptieren. Über das Ergebnis trifft die Diagnose keine Aussage.

      Ähnlich verhält es sich mit Narzissten. Ein gesunder Narzissmus führt Dich an die Spitze von Staaten und Konzernen. Grübelnde Selbstzweifler wirst Du dort NIE finden.
      Aber auch hier lässt sich aus der Diagnose „Narzisst“ wieder keine Aussage über den gesellschaftlichen Nutzen ableiten.

      • „Was jetzt? Das Streben nach Reichtum?
        Dann blendest Du die letzten 100 Jahre Sozialismus/Kommunismus aus.
        Beide Gesellschaftsformen sind deshalb gescheitert, weils sie dieses Streben negierten.“

        Ich würde sagen es ist gescheitert, weil wenige Individuen ihre Machtprivilegien bis in die letzte Verästelung ausgedehnt und den Menschen ihre Freiheit genommen haben und eine von oben her organisierte Wirtschaftsstruktur immer ineffizienter ist als eine, an der möglichst viele Köpfe mitwirken können. Kapitalismus mit unbegrenzter Möglichkeit zur Kapitalakkumulation ist aber dann nicht das optimale Konzept, sondern der Gegensatz dazu. Soziale Marktwirtschaft war eine gute Idee, aber es hat nie dazu geführt, dass Kapital-, und Machtakkumulation nicht zu gemeinschaftsschädlichem Verhalten geführt hätten – im Gegenteil. Die Zähmung des Kapitalismus kann nur dadurch geschehen, als dass Jeder die Verantwortung für den Schaden trägt, den er verursacht. ZB Pharmakonzerne für die Leiden durch ihre Medikamente pränatal geschädigter Kinder oder Aluminiumhütten für die Umweltverschmutzung bei der Aluminiumproduktion. Alles andere ist schonmal Subvention zugunsten von Mächtigen und verzerrt die Marktpreise wodurch Innovation verhindert wird. Gleichzeitig dienen zB Patente der Pharmaindustrie dazu, ihre Forschungsausgaben (inkl. Fehlinvestinvestitionen) zu verzehnfachen. Außerdem forschen sie primär an nicht budgetierten Forschungsgebieten (deshalb ständig Forschung an kaum überlegen wirksamen Chemotherapeutika, aber nicht an sinnvollen Medikamenten) – Patente müsste man abschaffen und die Forschung staatlich durchführen, das entlastet die Krankenkasse um 90 %. Selbst wenn wir davon ausgehen, dass staatliche Forschung 50 % ineffektiver ist, sparen die Krankenkassen 80 %.

        Aber darum geht es nicht. Jedes System ermöglicht Schlupflöcher, die es Asozialen ermöglichen, Macht zu akkumulieren. DAS müsste man verhindern. Nur ist es natürlich nicht im Interesse der (immer aktuell herrschenden Asozialen) dies zu bewerkstelligen.

        • „Die Zähmung des Kapitalismus kann nur dadurch geschehen, als dass Jeder die Verantwortung für den Schaden trägt, den er verursacht“
          Gut, schön. Dann fährst Du also Demnächst nach Afrika und bringst das Tantal ( Coltan ) Deiner letzten paar Telefone zurück und verbuddelst es sorgsam und umweltbedacht, gell?
          Übrigens: Wie alt ist Dein aktuelles Handy?

          „Aber darum geht es nicht.“
          Ach? Und warum schreibselst Du erst kilometerlange Absätze irgendwelchen umweltverpestenden Schrott, wenn es Dir darum gar nicht geht?

    • „… Darauf hast du eben kein Recht, Niemand hat das Recht darauf, auf Kosten Anderer grenzenlosen Wohlstand zu erwerben. … “
      Ich kann es mir wünschen. Da spricht nichts gegen. Ein Wunsch ist etwas wertneutrales. Ich kann mir wünschen unendlich Reich zu sein. Ob ich es dann bekomme steht wo anders.
      Nebenbei, nur wer Wünsche und Träume hat ist auch innovativ.-

      „…Denn Reichtum kann immer nur durch Armut auf der anderen Seite erworben werden. Auch das ist meiner Meinung nach nur die Folge davon, dass manche Individuen sich selbst als wertvoller betrachten als Andere. …“
      Definiere Reichtum. Für einen Massai ist der Besitz von 10 Kühen Reichtum, für einen Menschen in den bergen der Türkei vielleicht eine Obstplantage und für einen Indio im Regenwald vielleicht eine Rasierklinge.
      Wenn Du aber meinst, dass ich meinen Besitz auf Kosten anderer vergrößere, dann magst Du recht haben. Wenn ich meine Umwelt dazu missbrauche meinen persönlichen Reichtum zu mehren und ich Menschen nur nach ihrem Besitz zu bewerten dann gebe ich Dir recht.

      „… Es ist meiner Meinung nach nicht die menschliche Natur, sondern vielmehr die Natur einiger narzisstischer Individuen. Die Strategien im Erwerb von Vorteilen gegenüber anderen Individuen unterscheiden sich zwischen den Geschlechtern – und Männer sind – natürlich – aufgrund der Partnerwahlkriterien gehalten, sich selbst eher besser zu stellen als Weibchen. …“

      Es stimmt, es ist die Natur aller lebenden Wesen.
      Sei es ein Vogelmännchen, dass ein besonders gutes, schönes Nest baut ( Webervögel), sein es Spinnenmännchen die mit einer Beute ein Weibchen wohlwollend stimmen wollen, sein es Schimpansen die mit kleinen Geschenken um eine Partnerin werben usw.
      Alle machen das gleiche. Das einzige was uns Primaten von allen anderen unterscheidet ist, dass wir keine Skrupel haben unsere gesamte Art und den Planeten zu vernichten. Ameisen würden das auch tun, aber nicht mit dem Bewusstsein dass sie es tun.

      „… Aber: Psychopathen und Narzissten sind Schmarotzer. Ist ihr Anteil zu groß, dann tendiert der gesellschaftliche Zusammenhang gegen Null. …“

      Das wird sicherlich keiner bestreiten. Die einen landen in der Irrenanstalt ( über kurz oder lang ) die andern werden Politiker(innen) ( Manager(innen).

      „… Aber wenn Leute wie Ihr es gut finden, dann ist vielleicht doch Männlichkeit an sich das Problem?…“

      Ganz neben bei die meisten Frauen die an der Regierung wahren haben wo sie konnten Krieg geführt.
      Thatcher, Indira Ghandi, Queen Victoria und Golda Meir ( die war besonders nett, sie hat ihre Landsleute aufgerufen Kinder zu töten )

      Streich mal den ganzen Zivilisationsmist ab, es ist die Natur des Menschen sich gegenüber seinem Rivalen Vorteile zu verschaffen, weil er dann bessere Möglichkeiten hat seine Gene weiter zu geben.
      Das ist bei fast allen höher entwickelten Lebewesen so.
      Klingt komisch ist aber so.

      Noch mal ganz an den Anfang:
      Ich wünsche mir nicht wirklich einen Ferrari oder eine Rolex.
      An dem ersten hätte ich keinen Spaß und die zweite würde ich vermutlich irgend wo am Waschbecken liegen lassen. Und nun eine Yacht? Wäre jetzt das letzte Teil, da würde ich nur den ganzen Tag an der Reling hängen und meine Därme auskot…

      Aber nehmen wir einmal ein Stück Land, mit Bäumen, einem See oder schönen Fluss. Das wäre einer meiner Träume. Klar ein gemütliches Heim dort wäre auch nett. Wo möglich in Kanada oder in Asien.

      • „Streich mal den ganzen Zivilisationsmist ab, es ist die Natur des Menschen sich gegenüber seinem Rivalen Vorteile zu verschaffen, weil er dann bessere Möglichkeiten hat seine Gene weiter zu geben.
        Das ist bei fast allen höher entwickelten Lebewesen so.
        Klingt komisch ist aber so.“

        Und weil es so ist, sollte man bestrebt sein, eine Realität zu schaffen, in dem das abseits der biologischen Determinante die man gute Gene nennt, nicht im großen Stil praktikabel ist. Denn wenn ein Individuum nach einem Vorteil strebt und nebenbei etwas Gutes zur Gesellschaft beiträgt, dann kann man das belohnen. Aber so ist es doch nicht. Nichtmal annähernd. Je skrupelloser ich bin, desto erfolgreicher bin ich. Wäre ich ein Asozialer, dann wäre ich Bänker geworden. Mein Vater macht damit 4000 netto fürs systematische Betrügen. Aber das ist nicht dem Gemeinwohl dienlich. Im Gegenteil.

        • Wenn das Profilbild wirklich von Dir ist, dann scheinst Du noch recht jung zu sein.
          Und ich könnte sicherlich Dein Vater, wenn nicht Dein Großvater sein.
          Damit ist vieles entschuldigt.
          Nicht jeder der bei einer Bank arbeitet ist asozial, nicht jeder der unter einer Brücke schläft ist asozial nicht jeder Lehrer der intellektuelle Fäkalien emittiert ist ein Wissender.
          Die Jahre habe mich gelehrt, dass alle Menschen unter ihrer Pelle sich doch sehr ähneln. Manchmal unterscheiden sich nur die Dimensionen, für zwei Trunkenbolde unter einer Brücke ist der mit der Flasche der Reichere, für den Bergbauern in Anatolien mag der Nachbar mit dem Esel der Reichere sein und für die Trumps in dieser Welt gelten dann andere Maßstäbe. Was weiß ich die Menge an Menschen über die sie Herrschen, die Angst und Schrecken die sie verbreiten.

          Ließ einmal das Manifest von Valeri Solana und dann Adolf Hitlers „Mein Kampf“ oder „Das Kapital“ von Marx.
          Streiche alles zivilatorische weg, dann wirst Du sehen alle fordern das gleiche, die totale Macht für sich und die Richtigkeit ihrer Thesen.
          Menschen sind so, ob Mann ob Frau.
          Was willst Du tun? Alle die nicht Deiner Auffassung sind (oder der Ansicht deines Lehrers(in)) einsperren oder totschlagen? Dann wärest Du nicht besser als die deren Vernichtung Du forderst.

          • Ich bin gestern 27 geworden, das Bild ist zugegeben 4 Jahre alt^^ Lehrer die eine politische Agenda verbreiten sind glaube ich nicht gerne gesehen;

            Ich bin halt der Meinung, dass die meisten Menschen im Grunde gute Herzen haben. Aber das diese Gesellschaft es belohnt, wenn man das Schlechteste aus sich herausholt. Erst wenn es Basisdemokratie gibt wissen wir es. Vielleicht aber, ist es auch meine Gutgläubigkeit ob meiner eigenen Persönlichkeit.

            Als ich 8 war hat mein Vater mich aus einem Lexikon vorlesen lassen, was ein Egoist ist und mir gesagt, dass sei ich. Hätte ich gewusst, dass Jeder und zuallererst er selbst ein Egoist ist, hätte ich mir das vllt. nicht so zu Herzen genommen, dass ich die Bedürfnisse von Anderen ernst nehme. Wer weiß.

            https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2017/artikel/intelligent-designte-maerkte-belohnen-menschliche-tugenden

          • Ich lasse mal der zerpflücken Deiner Nachricht.
            Ich könnte Dein Vater sein, vom Alter her.

            Nun ja, 5 Tage vor meinem 17ten Geburtstag habe ich in Kolwezi gesehen wozu Menschen fähig sind, ein paar Monate später in Guiana. Es gibt ein schönes Sprichwort:
            „Ich gegen meinen Bruder, mein Bruder und ich gegen die Familie, meine Familie und ich gegen das Dorf und das Dorf gegen den König“.
            Jeder Mensch ist egoistisch, muss er sein um am Leben zu bleiben. Das ist reine Automatik. Wir mögen um Verwandte trauern, das tun auch Elefanten, aber wie die Elefanten sehen wir zu dass zunächst einmal wir am Leben bleiben. Ein gesunder Egoismus ist der Selbsterhaltungstrieb.

            Die optimale Welt wäre eigentlich eine in der es wie bei Raumschiff Enterprise einen Replikator gäbe, was ich benötige erzeugt er. Damit wäre materielle Vorteile obsolet. Haben wir nicht, also müssen wir mit der zweit besten Möglichkeit leben.
            Macht, ob von Männern oder Frauen ausgeübt, ist grundsätzlich auch nichts Schlechtes. Die meisten Menschen sind Gefolgsleute und nur wenige wirkliche Führer. Wirkliche Führer übernehmen Verantwortung, das was heutige Manager und Politiker nicht machen. Mach Dir mal die Mühe und ergründe den Ursprung des Wortes Untertan. Ursprünglich bedeutete es unter dem Schutz eines Clanführers zu stehen. Der Clanführer hatte somit eine hohe Verantwortung, die entsprechende Machtmittel erforderte. Gerade in einer Zeit, wo nicht nur wilde Tiere eine Bedrohung waren sondern auch die Nachbarn 5km weiter.
            Was unser Politiker nun machen ist doch, dass sie künstlich Bedrohungen heraufbeschwören, die ach so schrecklichen Zuwandere, der Straßenverkehr, Jugendliche die ihr Mütchen abkühlen oder das allseits gefährliche Internet. Nun ja, im Gegensatz zum Than (Clanführer) übernehmen sie keinerlei Verantwortung, ob Mann oder Frau.

            Und zu guter letzt:
            Es gibt in der Natur kein Gut und Böse. Es gibt nur funktionier oder funktioniert nicht. Funktioniert etwas nicht, dann bist Du tot im ungünstigsten Falle Deine ganze Spezies.
            Es gibt keine Menschen mit „guten Herzen“, es gibt aber sehr wohl Menschen die Verantwortung übernehmen. Sei es erste Hilfe bei einem Unfall, der Oma über die Straße zu helfen, einem anderen Lebewesen das Leben zu retten oder einfach nur sein Kind zu einem anständigen Menschen zu erziehen. Alle die übernehmen Verantwortung.
            Populisten wie die braunen Brüder, die GRÜNEN, Feministen oder ähnliche sind das nicht.
            Die wahren Helden im Leben tragen keine Parteianstecker oder schwenken populistische Fähnchen.

          • Ich kann nur für mich sprechen. In einer perfekten Welt kann ich mit jedem kuscheln und Keiner sagt irgendwas Böses. Ich habe jedenfalls keinen Grund Jemanden persönlich anzugreifen.

          • Das geht alles solange man sich in keiner existenziellen Notlage befindet. In Südamerika ist die Kriminalität wesentlich höher als bei uns, weil es keine sozialen Sicherungssysteme für alle gibt. Dafür gitb es viele Menschen, die nichts zu verlieren haben und auch essen wollen. Die werden dann halt kriminell und kümmern sich nicht um gut und böse.

          • Aber das ist doch ein Zirkelschuss – die Armut wird erst durch das asoziale und egoistische Verhalten verursacht und führt damit auf der anderen Seite wiederum zu gesellschaftsschädigenden Verhaltens zum Zwecke des Überlebens.

            Ich schaue lieber auf indigene Gemeinschaften. Hier wird es wohl höchst selten vorkommen, dass die Leute sich gegenseitig an die Gurgel gehen.

          • „Ich schaue lieber auf indigene Gemeinschaften. Hier wird es wohl höchst selten vorkommen, dass die Leute sich gegenseitig an die Gurgel gehen.“

            Auch von mir einen Herzlichen Glückwunsch nachträglich.

            Du siehst „indigene Gemeinschaften“ viel zu romantisch.
            Sie sind nicht so friedlich, wie sie gern beschrieben werden.

            Die höchsten menschlichen Leistungen sind komplexe Gesellschaften, wie unsere Staaten.
            Es ist weitaus schwieriger, Interessen von 80 Mio Menschen unter einen Hut zu bringen, als von 100 Leuten, bei denen sich jeder kennt.
            Du siehst nur das Negative, aber schau mal, wie genial unsere Kultur funktioniert.
            Ein Beispiel:
            Als mein Vater seinerzeit mit einem Herzinfarkt ohnmächtig im Esszimmer zusammenbrach, war sieben Minuten später ein Notarzt und ein Rettungswagen vor Ort. Ein Experte hat sich um sein Leben bemüht und das, ohne vorab erst um ein Schwein, oder ein paar Hühner zu schachern.
            Danach kam er ins Krankenhaus, transportiert in einem Spezialfahrzeug, das nur für solche Zwecke hergestellt, eingerichtet und bereitgestellt wird. Zwei Wochen lag er in einem Krankenhaus, umsorgt von Menschen, die er nicht kennt und die ihn nicht kennen.
            Es ist vielleicht die größte Leistung der Menschheit, über Clanstrukturen hinaus zu denken und zu planen.
            Es liegt in der Natur der Sache, dass uns eher das auffällt, was NICHT klappt, als das, was unser Leben im Hintergrund unsichtbar und lautlos sicher macht.

            Und an der Spitze all dieser nahezu perfekt funktionierenden Staaten stehen Narzissten – und bestimmt auch der eine oder andere Psychopath.

            Deine Miniwelten funzen nicht bei 7 Mrd. Menschen. Da brauchen wir andere Konzepte und Lösungen.
            Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks ist eine Menge schiefgelaufen, da müssen wir gegensteuern.
            Aber angesichts der letzten 200 Jahre bin ich zuversichtlich, dass wir auch das in den Griff kriegen.
            Es dauert halt alles etwas bei einem so großen Tanker „Gesellschaft“.

          • Wenn ich über eine Straße laufe auf der mir 100 Menschen gehen begegnen mir vielleicht 2 Idioten. Auf der gleichem Straße mit 1000 Menschen rein statistisch 20 Idioten und viele Menschen die gestresst sind. Wenn die 20 Idioten sich jetzt in der Mitte der Straße zu einem Schwätzchen treffen, dann halten sie den ganzen Verkehr auf. Ist so.

        • Daß man hier, wo angebl. jeder Mitkommentator über 18J. alt ist, offenbar feststellen muß, daß einige noch nicht mal den gesunden Egoismus als DIE Grundlage jeglicher sozialer Struktur begriffen haben, ist schon hart. Selbst die Bibelschreiberlinge haben das schon anerkannt ( sie konnten es einfach nicht leugnen, ohne sich vollends lächerlich zu machen ), was in der bemühten Verklausulierung gipfelte: „Geben ist seliger als nehmen“.
          Das letzte Mal, daß ich das an eben diesem Satz diskutiert habe ist jetzt über 42 Jahre her, der Gesprächspartner ( später Aktivist beim CCC ) ist vor ein paar Jahren alt und grau verstorben.

          „Und weil es so ist, sollte man bestrebt sein, eine Realität zu schaffen, in dem das abseits der biologischen Determinante die man gute Gene nennt, nicht im großen Stil praktikabel ist.“
          Die gibt es schon. Auch Du hast das Recht die stärkste Waffe der Menschengeschichte einzusetzen: Das NEIN!
          Nur zu, feel free to do it ….

          • Okay, ich verklicker mal ein wenig näher.
            El Mocho fragt ( rhetorisch ), ob nicht alle Menschen eher böse als gut sind.
            Woraufhin dann das Nani irgendetwas langatmig abschwurbelt, was ja irgendeine emotionale gute Meinung sein soll, allerdings wie immer über die eigenen Latschen paddelt.

            Also:
            Zunächst ist ein Mensch weder gut noch böse, sondern einfach nur durch die von den Eltern bereitgestellte und geschützte Freiheit privilegiert, er selbst zu sein und sich in einen gewissen Rahmen zu verwirklichen.
            Dieser Rahmen schützt ihn vor seiner Umwelt und ggf. auch die Umwelt vor ihm.
            So umumbei Pubertät stellt sich ihm irgendwann automatisch die Frage:
            Was will ich?
            Naheliegendste Antwort:
            Alles und zwar sofort!
            Das wirft die Frage auf:
            Wie kriege ich das hin?
            Antwort:
            Gar nicht!
            Also schraubt er seine Ansprüche etwas runter, fängt konsequenterweise an, sein gesellschaftliches Umfeld in die Antworten mit einzubeziehen etc. pp. ( ich überspringe hier mal locker ein paar dutzend Fragen und Antworten, eil für halbwegs erwchsene Menschen langweilig, da längst abgehakt ).
            Nach mehr oder weniger vielen Denkschritten kommt er dan in den üblichen adulten sozialen Aspektabwägungen an.
            Also z.B., daß er ohne die anderen zu gar nix kommt, daß es v.dh. für ihn selbst auch vorteilhaft ist, wenn er den anderen in etwa gleiche Ansprüche gönnt, sie ggf. sogar beim erreichen jeweils möglicher Levels unterstützt, weil sich das rentiert, u.s.w.u.s.f…………

            Hat nix mit gut o. böse zu tun, sondern grob vereinfacht damit, daß man einfach keinen Bock hat, ein paar Jahre über den Boden zu kriechen und Gräser u. Baumwurzeln anzunagen, um ganz flott zu efrieren oder zu verhungern.
            Und in der Tat hat sich herausgestellt, daß das sogar ziemlich gut funktionieren kann.
            Mittlerweile sind wir sogar schgon dabei einen kleinen Schritt gedanklich ( immerhin ) weiter zu kommen, nämlich dahingehend, daß man die Sache auch übertreiben kann. Da klemmt es bei sehr vielen allerdings noch ein wenig. Wir arbeiten daran. Und ich hoffe mal so, daß dieses Problemchen in ein paar Generationen auch mal einigermaßen durchdacht angegangen werden kann. Ist mir aber aus aktueller Tagesformsicht letztendlich relativ Latte, da ich dann längst vergessen bin.

        • „Ich bin gestern 27 geworden, …“

          Na, erst mal alles Gute zum Geburtstag! Gesundheit, Gelassenheit, gutes Gelingen – es sei Dir hold. Wir wünschen es Dir!

  14. „…Ich schaue lieber auf indigene Gemeinschaften. Hier wird es wohl höchst selten vorkommen, dass die Leute sich gegenseitig an die Gurgel gehen….“

    Das ist ein Trugschluss. Gerade die „indigenen“ Völker sind näher an dem was Du verachtest. Das liegt aber nicht daran, dass sie keine guten Menschen sind.
    Sie kämpfen jeden Tag um ihr Überleben. In den kleinen Gemeinschaften ist der Tod ein häufiger Gast. Die Ressourcen sind dort noch spärlicher als bei uns. Hochwertige Nahrung ist dort selten, Krankheiten und Hunger dagegen kommen häufig vor.
    Stammrskriege werden mit enormer Härte ausgeführt. Die Macht über einen Kilometer Fluss kann über verhungern oder überleben entscheiden.
    Auch wenn in der Dorfgemeinschaft nicht so etwas wie persönliches Eigentum gibt, so ist man gerne bereit Angehörige eines anderen Dorfes für ein paar Angelhaken zu töten.
    Das nicht aus Bösartigkeit, es geht uns Überleben, um die Verfügbarkeit und Nutzung von Ressourcen

  15. Pingback: Alles Evolution Blog – Alternativer Mainstream der german manosphere | Männlich im Ausnahmezustand

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.