Gleichberechtigung zeigt eine Korrelation mit der Zufriedenheit mit dem Leben bei männlichen Studenten, aber nicht bei weiblichen Studenten

Interessant sind die Ausreißer Japan und China und natürlich auch die höhere Lebenszufriedenheit im Westen bei den Männern.

Damit ist es belegt: Der weiße Mann hat das schlimmste Patriarchat! Er schafft es sogar mit Gleichberechtigung zu unterdrücken!

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Die Frage danach, was der Feminismus eigentlich für Männer bringt

Ich frage in Diskussionen gerne Feministinnen danach, warum ich, als Mann, mich eigentlich für den Feminismus einsetzen sollte.

Denn aus meiner Sicht eröffnet die Frage einige interessante Diskussionsbereiche:

  • Der Widerspruch zwischen dem Patriarchat, welches Männer privilegiert und ihnen Vorteile bringt, die ihnen immerhin alle Machtpositionen, mehr Gehalt etc bringen und der Bekämpfung des Patriarchats, welches auch wieder gut für Männer sein soll, weil das Patriarchat auch Männern schadet. Das bringt schon viele ins schwimmen.
  • Der Konter, dass man alles, was das „Patriarchat“ an schlechten für Männer bereitstellt, auch einfordern kann und das man sogar für Gleichberechtigung sein kann, ohne das man die ganzen toxischen Teile des Feminismus übernehmen muss und sich selbst als Mann abwerten muss
  • Allein schon der Ansatz, dass man etwas verlangt, ist mitunter sehr amüsant. Es passt nicht in ihre Strategie, des Sünders, der gefälligst seine Untaten bereuen und die Welt besser machen soll.
  • Man kann berechtigte Forderungen stellen: Etwa Änderungen im Familienrecht, und schauen, wie wie sie dann im Gegenzug darauf reagieren. Quasi etwas „Do ut des“ in die Sache bringen
  • etc

Eine typische feministische Reaktion ist diese:

„Dass man vielen Menners feministische Ansätze und Ideen nur begreiflich und schmackhaft machen kann, wenn man ihnen erst mal erklärt, was denn für SIE dabei herausspringt, ist ja auch so ein Ding. Wär’s nicht so anstrengend, wäre es ein ganz hübscher Treppenwitz der Geschichte“

Wie gesagt: Es scheint vielen Feministinnen obwohl sie selbst ein System behaupten, das komplett zum Vorteil der Männer eingerichtet worden ist, unglaublich selbstverständlich, dass man verpflichtet ist, das System zu ändern.

Für sie ist es wahrscheinlich als würde man fragen, warum man die Sklaverei abschaffen sollte, man profitiere doch von der Unterdrückung der Leute. Es ist dann eine Frage der Menschlichkeit, die selbstverständlich ist und bei dem einen die Weigerung natürlich zu einem schlechten Menschen macht.

Dass der Sklavenhalter, wenn er denn einer ist, gar kein Interesse daran haben könnte, das System zu ändern erscheint ihnen schon unfassbar, was einen interessanten Widerspruch gibt: Entweder ist er der böse Sklavenhalter, der bewusst ausbeutet und unterdrückt, weil es ihm Vorteile bringt oder er ist der moralische Mensch, der sofort einsieht, dass es falsch ist Sklaven zu halten, auch wenn es ihm Vorteile bringt.

Weil im Feminismus über die Gruppe gedacht wird ist beides eigentlich schwer in Einklang zu bringen. Gerade das herrische Auftreten vieler Feministinnen in dem Zusammenhang und das Fordern der großen Buße ist eigentlich mit dem Bild nicht in Einklang zu bringen.