Die Darstellung normaler Gegebenheiten als schädlich und sexistisch

Ein wichtiger Kampf in vielen Teilen des Feminismus ist der Kampf gegen die Darstellung bestimmter medialer Inhalte, die nach deren Auffassung schlecht sind. Also beispielsweise die Darstellung schlanker sportlicher Frauen als besonders sexy oder die Darstellung einer Frau, die kocht oder Haushaltstätigkeiten durchführt als sexistisch der falsch.

Damit traut man den Medien eine erstaunliche Macht zu, die denke ich überschätzt wird.

Das liegt hauptsächlich daran, dass vieles, was dort verdammt ist, eben bestimmte Vorlieben bedient, die auf Geschlechterunterschieden aufbauen.

Es bringt wenig, die Darstellung einer kochenden Mutter für sexistisch zu halten, wenn Frauen überall auf der Welt weitaus eher für das Kochen zuständig sind, weil sie eher die Kinderbetreuung übernehmen und übernehmen wollen und die Männer eher die Erwerbsarbeit übernehmen und übernehmen wollen.

Es bringt wenig, dass man ein Plakat, in dem eine schlanke und sportliche Frau fragt, ob man schon „Beach Body ready“ ist, verbietet, wenn einem in der Realität natürlich bewusst ist, dass die schlanke Mitschülerin, Freundin, Kollegin, Bekannte, die Aufmerksamkeit sowohl der Männer als auch Frauen weitaus stärker auf sich ziehen wird, weil sie gut aussieht.

Es liegt zum anderen daran, dass die heutigen Medien nur noch sehr eingeschränkt zu kontrollieren sind.

Unter „beliebteste Bilder“ vom Strand bei Instagram sind beispielsweise diese drei:

Wie man sieht zwei mal schlanke Frauen, einmal ein schöner Strand.

Das geht auch in vielen anderen Bereichen: Man kann fast eine beliebige Sehenswürdigkeit oder Stadt eintippen und man wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in den ersten drei Bildern eine gutaussehende Frau haben:

Hier beispielsweise „Bologna“

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Sabato 🖍 #casa #bologna

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Oder Paris:

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Der Unterschied wird jedem schnell auffallen, der sich in sozialen Medien unterwegs ist: Posts schöner Frauen oder mit schönen Frauen generieren eben schnell Likes und Follower.

Dagegen ist ein Werbeplakat relativ unbedeutend und gibt eben nur die Realität wieder.

Aber man muss eben auch gar nicht in die sozialen Medien gehen, der normale Alltag macht Geschlechterunterschiede üblicherweise sehr deutlich. Denn ein Großteil der Leute fühlt sich ja in ihren Geschlechterrollen wohl, sie sind gerne Frauen oder Männer. Die Frauen interessieren sich gerne für Mode etc, die Männer mehr für Fußball und Mode. Beide Geschlechter wissen recht genau, welche Männer und Frauen als sexy gelten und selbst wenn man ihnen sagt, dass diese Ansichten nicht politisch korrekt sind, dann beherzigen sie das vielleicht auf der Oberfläche, aber sie finden den sportlichen Typen dennoch interessanter.

44 Gedanken zu “Die Darstellung normaler Gegebenheiten als schädlich und sexistisch

  1. Die Effektgröße von solchen Werbeanzeigen (oder Grid Girls oder die verwendung des generische Maskulinum) wird maßlos überschätzt. Ob die Effektgröße bei Null oder nahe bei Null ist sei jetzt mal dahingestellt. Wenn der Effekt groß wäre, könnte man ihn recht einfach in Experimenten nachweisen.

    Wenn man nun solche Werbung oder Grid Girls etc. verbietet möchte, sollte man die Trade-Offs im Auge behalten (abgesehen natürlich von Grundrechten etc.). Um solche recht starken Eingriffe (Verbote) zu rechtfertigen, müssen die Effekte natürlich aufgeblasen werden und daher die Behauptungen es würde massive Effekte haben.

    PS.: Bisschen Off-topic, aber es gibt ja bereits gendergerechte Sprachen. Zum Beispiel Finnisch (Finnish has only gender-neutral pronouns and completely lacks grammatical gender. https://en.wikipedia.org/wiki/Gender_neutrality_in_genderless_languages) oder Türkisch oder Ungarisch. Im Gegensatz zu Sprachen wie deutsch, norwegisch oder islandisch. Wenn die Effekte so groß wären…müsste man die unterschiede nicht in den Ländern sehen ? just a thought 😉

  2. Nur so zum Spaß:
    die erste, abgebildete Frau hat schöne Beine und das wars,
    die zweite eine süße Nase und tolle Lippen und das wars,
    die dritte halbwegs schöne Beine…,
    die zwei vorm Eiffelturm lassen sich nicht beurteilen (wahrscheinlich ist die rechte hübscher)
    und die letzte hat… hm… ne nette Jacke?

      • Die erste hat ein – vorsichtig formuliert – wenig ansprechendes Gesicht, was für mich das ganze Bild zerschießt, und bei der zweiten hast Du wohl nicht auf die Bauch-Partie geachtet (warum man so ein schlechtsitzendes Bikinioberteil auswählt und wie man ihre Haare makellos finden kann, ist mir da ehrlich gesagt auch schleierhaft)

        • Wenn man mit der Lupe rangeht, findet man an jedem Körper was zu mäkeln.

          Und die Frisur ist eine makellose „Direkt nach dem Sex zerzaust“ Frisur.

          • @only_me

            Wären sie nicht aufgedonnert und nachbearbeitet, würden sie dir also ungeschminkt auf der Straße begegnen, du würdest sie noch nicht einmal beachten.

          • Woher willst du wissen, wie blau meine Bälle sind? 😉

            Aber sie SIND aufgedonnert und nachbearbeitet.

          • @only_me

            Das weiß ich natürlich nicht.

            Aber dir ist es immerhin aufgefallen.
            Richtig schlechte Laune machen mir die Landschafts“bilder“, die erkennbar alle in Lightroom „entwickelt“ worden sind und „drama queen“ brüllen…
            Das ist inzwischen ein Erkennungsmerkmal, wie der Millennial whoop in der Popmusik.

            Semikolon hat übrigens mit dem BH recht, der passt nicht zu ihren Brüsten.
            Wenn schon volle Suppe auf die Erweckung von Begehren ausgerichtet, dann muss das sitzen. 🙂

    • Das sind durchaus zutreffende Einschätzungen. Bemerkenswert ist allerdings, wie dankbar Männer offenbar für relativ einfache heteronormative Inszenierungen von Frauen sind.

    • Ich habe mir die Bilder nicht angeschaut, allein schon weil man dazu erstmal irgendein dusseliges Script erlauben muß und ich sowieso einen etwas weniger einseitig beschränkten Geschmack habe, als die primären Zielgruppen der üblichen Werbeauftraggeber.

      Aber zu Semiinkubator’s reflexhaften Genöle fiel mir sofort eine typische bildliche Darstellung ein:

      • Semiinkubator

        Kolon, nicht Inkubator!

        Kleine Eselsbrücke, um es sich für immer zu merken:

        Der Grimmdarm (fachsprachlich [das] Colon oder eingedeutscht [das] Kolon, von lateinisch cōlon (-ī, n.), von griechisch κόλον (kolon) «Darm», «Wurst») ist der mittlere Abschnitt des Dickdarms der Säugetiere. Er beginnt nach dem Blinddarm (Caecum) und geht an seinem Ende in den Mastdarm (Rectum) über.

        • @ Kardamom:
          Geht mir ja nur um die Symmetrie, resp. Wiederherstellung der Augenhöhe.
          Dat Semi bezeichnet Väter als Brenngasentwickler, oder agrarische Kartoffelproduzenten oder was es gerade mit dem Term „Erzeuger“ assoziiert Also gehe ich, speziell in Bezug auf ihre „empathischen“ Absonderungen in Bezug auf Kindesentwicklung und ( von ihm als so bezeichnete ) „Genderidentitätsrollen“, davon aus, daß es angemessen ist, es als wandelnden Brutkasten ( Inkubator ) zu betiteln. Und mal ganz ehrlich ( natürlich ungemessen und insofern rein subjektiv ): Seine im- wie expliziten Statements hier scheinen auch recht deutlich auf in etwa passende intellektuelle Fähigkeiten hinzudeuten.

  3. Na, ich kann das teilweisen nachvollziehen. Es ist für bestimmte Teile der Bevölkerung durchaus nervig, dass einem so vieles mit sexy Frauen garniert wird, obwohl diese mit dem eigentlichen Gegenstand überhaupt nichts zu tun haben.
    Aber so ist halt das Leben.

    • Das ärgert mich wirklich: Wieviele junge, dumme Dinger werden dadurch beeinflusst zu glauben, dass Dubai ein hippes Reiseziel ist, indem man sich ganz normal im Bikini an den Strand legen kann.

      • Das kann man aber wohl auch… Oben ohne oder der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ist allerdings verboten. Dafür ist es aber eins der sichersten Reiseländer der Welt (angeblich) – alle Infos von T-Online
        ^^

          • „Wieso ich bereits implizierte: man kann also nicht ganz normal im Bikini am Strand liegen.“

            Kann man schon.
            Diese arabischen Länder erlauben sich eine Parallelwelt, also eine mit vermummten Frauen und eine mit Bikinis.
            Beide sind meiner Erfahrung nach lokal und auch sonst strikt getrennt. Besonders in Saudi-Arabien grenzte diese Unterscheidung schon an Schizophrenie.
            Allerdings will man dort jetzt wohl konsequent modernisieren, nicht zuletzt wohl auch, weil die beiden Parallelwelten überhaupt nicht selbst mit der eigenen Wirklichkeit in Einklang zu bringen sind.

            Saudi-Arabien hat sich mit der King-Abdullah-University ein ebenso hochmodernes, wie hoch dotiertes Lehr- und Forschungsinstitut ans Rote Meer gesetzt, in dem die eigentlich strikte Geschlechtertrennung und Kleiderordnung nur unter Ächzem durchsetzbar ist.
            Entweder man ist international (eigener Anspruch), dann ist die landeseigene Kleiderordnung und der Umgang zwischen den Geschlechtern nicht durchsetzbar, oder man schottet sich vor äußeren Einflüssen ab – und kocht im eigenen Saft.
            Ich denke, die Entscheidung ist noch nicht abschließend gefallen.

          • Sorry, im Bikini am Strand zu liegen ohne westlich übliche Zärtlichkeiten austauschen zu dürfen, ist für mich nicht normal.

  4. Wie sich Mädels auf Instragram inszenieren interessiert mich nicht. „Influencer“ klingt schließlich nicht ohne Grund wie Influenza. Glücklicherweise machen die meisten die immer gleichen Fotos von den immer gleichen Orten, so dass ich den Horden beim Reisen ganz gut aus dem Weg gehen kann.

    Bei Werbung nervt es allerdings teilweise. Und zwar genau dann, wenn irgendwelche Produkte völlig sachfremd mit halbnackten Frauen garniert werden. Wer so etwas macht, hält Männer offensichtlich für Neandertaler.

      • Natürlich funktioniert es. Mehr oder weniger leicht bekleidete Frauen sind für die meisten Männer ein Blickfang. So erregt man Aufmerksamkeit und kann den Mann dann über das eigentliche Anliegen informieren. 😉

    • @rano:
      „Bei Werbung nervt es allerdings teilweise. Und zwar genau dann, wenn irgendwelche Produkte völlig sachfremd mit halbnackten Frauen garniert werden. Wer so etwas macht, hält Männer offensichtlich für Neandertaler.“

      Ja, stimmt. Besser wäre es die Halbnackten ohne diese nervigen Produkte abzubilden. Blöderweise zahlen die Produzenten aber für die Platzierung beider.

      Und ja, nach den gängigen Klischeebegrifflichkeiten sind Männer nunmal „Neandertaler“, so what?

    • Das stimmt und ist dich das eigentlich ärgerliche: Männer werden als schwanzgesteuerte Deppen angesehen, denen man mit einer Illusion auf Sex alles verkaufen kann.

      Fairerweise muss man aber auch feststellen; die meisten werblichen Darstellungen hypersexualisierter Frauen richten sich an andere Frauen als Zielgruppe…

  5. Die Methode, die diese Feministinnen im Kampf gegen alles was ihnen nicht gefällt ist das allbekannte Nörgeln bis der Gegner genervt nachgibt. In dieser Form des Psychoterrors sind die Mädels halt ungeschlagen – entspricht etwa der stets verachteten eher körperlichen Auseinandersetzung bei Jungen.
    Ist aber trotzdem Gewalt (psychische Vergewaltigung), female rape culture.

    • Das Problem ist leider die Feigheit der meisten Männer in dieser Sache. Ein selbstbewusster Mann lässt sich weder von Shaming Taktiks noch von irgendwelchen Vorwürfen die an den Haaren herbeigezogen sind einschüchtern. Das Problem sind eher die verweichlichten Männer hierzulande. Tja, Bequemlichkeit hatte schon immer ihren Preis – die Römer haben ihren mit der Zerstörung des einst mächtigen Reiches bezahlt.

  6. Für meinem Teil kann ich der „Portrait“-Fotografie generell wenig abgewinnen: immer die gleichen Posen, der gleiche dämliche Gesichtsausdruck und die Motiv“vielfalt“ ist mittlerweile auch recht abgelutscht.
    Aber: die Mädels begeben sich da auch immer in die gleiche Position sobald sie eine Kamera sehen. Es ist teilweise unglaublich schwierig, da zu was anderem zu ermuntern.
    Ich habe es deshalb diesen Teil der Fotografie auch aufgegeben – einfach nur ermüdend, mit solchen Trullas zu arbeiten, denen der Narzissmus wichtiger ist, als ein gutes Foto.

    Erschwerend kommt dann noch dazu, daß wie bei der Tante in Paris ja auch die Klamotten (in dem Fall die Schuhe) unbedingt in Szene gesetzt werden müssen.
    Und so kommen da auch immer völlig austauschbare und langweilige Fotos bei raus.

    Bei den Jungs ist das oft einfacher – obwohl es da auch derartige Tendenzen gibt.

    Die Straßenszenen und Landschaften sprechen mich bei dieser Auswahl mehr an (zu einer „Straßenszene“ würde ich auch die zwei winkenden Damen zählen – der Picknickplatz sieht zwar für meinen Geschmack etwas zu „aufgeräumt“ aus – aber das Foto erzählt wenigstens eine Geschichte) 😉

    • „Bei den Jungs ist das oft einfacher – obwohl es da auch derartige Tendenzen gibt.“

      Männer sind ohnehin interessanter, vielfältiger und abwechslungsreicher 😁

  7. Ich war grad neugierig, wie gut Christians Instagram-Test bei verschiedenen Begriffen funktioniert.

    „Milan“ ist ein Volltreffer für seine These:

    „backen“ aber nicht:

    Sobald’s um Kuchen geht, finden auch Männer paarungsbereite Frauen überflüssig 😉

    Zum Thema „wandern“ ist erst auf dem sechsten Bild eine erkennbare Frau:

    Aber: Zu vielen Begriffen gibt es den Extra-Tag: [begriff]girl

    =>

    München ist anscheinend deutlich schwuler als Mailand oder so:

  8. „Ein wichtiger Kampf in vielen Teilen des Feminismus ist der Kampf gegen die Darstellung bestimmter medialer Inhalte, die nach deren Auffassung schlecht sind.“

    Ein ebenfalls wichtiger Kampf in vielen Teilen des Feminismus ist der Kampf für eine möglichst negative Darstellung in den Medien von Männer und alles was mit ihnen in Verbindung steht.

    Sei es indem irgendwas das untrennbar mit Männer in Verbindung steht, pathologisiert wird, z.B. Männlichkeit, Vater-sein oder Testosteron oder in dem schlechte Verhaltensweisen, die genau so bei Frauen auftreten, nach Männern benannt werden.

    Feminismus hat aber rein gar nichts gegen Männer!

  9. Ähm, kleine Lanze (weit entfernt) ‚mal für die Fraktion:

    Mittlerweile ist es heute so, dass die Werbung und Medien den Leuten von klein auf einreden, was sie zu wollen und schön zu finden haben. Warum? Profit funktioniert so. Kunden aus der Schablone sind einfacher als solche, an denen man sich selbst mit seiner Produktpalette orientieren muss und an die man keine Massenware auf stupidestem Niveau verkaufen kann.

    Was der Feminismus an der Stelle falsch macht, ist: Sie nörgeln die ganze Zeit an allem herum, sagen einem aber nie konkret „Was hätten sie denn gern stattdessen?!“. Sie schreieen die ganze Zeit nur herum, was alles nicht geht.
    Und wenn sie denn ‚mal mit was ankommen, was ihrer Meinung nach geht, dann muss man erst ‚mal die Frauen dafür in der Realität finden, die auch das leben und persönlich so sind, wovon sie einem vorschwadronieren.

    Allein nur Werbung und Medienpräsenz bringt kein Mädchen dazu, lieber Werkzeug statt Barbie in die Hand zu nehmen.
    So lang es von klein auf immer noch in der täglichen häuslichen Umgebung vermittelt wird, dass es eine größere Errungenschaft (und ein größerer Vorteil) für ein Mädchen ist, Prinzessin zu werden und sich von jemandem den Hof machen zu lassen als Dinge selbst zu erledigen und daran Spaß zu empfinden, den Ehrgeiz zu entwickeln, selbst etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, egal was es ist, so lang wird man auch weiterhin Drohnen von dem Schema C erhalten und braucht nicht lang zu orakeln, wo denn die tollen weiblichen Führungskräfte für die Vorstände bleiben, oder warum manche Berufsbranchen männerdominiert bleiben (die es, komischerweise, im alten Osten auch mal eine Zeit lang nicht mehr gewesen sind).
    Genausowenig braucht man sich wundern, warum junge Frauen im Schnitt dann doch lieber über ein gut gefüttertes Instagram-Account Geld verdienen wollen – weil sie dafür mehr positive und leicht zu verdienende Aufmerksamkeit bekommen – als dasselbe mit Fähigkeiten erreichen zu wollen, obwohl sie ein nettes Aussehen haben.
    Wenn „hohl in der Birne, aber einen geilen Körper“ auf ein Podest gehoben wird, ja, wer strengt sich dann überhaupt noch an, was anderes zu machen als das auszufüllen? (Kann man sogar für beide Geschlechter auslegen.)

    Und dazu dürfte die Soziologie eigentlich eine Menge Beschreibungen haben, die das untermauern, dass das Individuum nicht nur der nach Kant’schem Prinzip funktionierender Denkapparat ist, sondern dass gleichzeitig auch die Umgebung entsprechend auf das Individuum wirkt. Gerade da Menschen Herdentiere von ihrem Wesen her sind, sollte das in den Überlegungen ebenfalls stetig präsent sein und nicht nur der Blick auf das observierte Verhalten der Individuen aus der Gegenwart und der Historie.

    • Vielleicht muss man auch noch beachten, dass Frauen Werbung anders wahrnehmen. Bei Frauen geht es ja immer darum, das zu tun, was einem von einer Autorität (z.B. Lehrer) gesagt wird. Es wird ein richtiges Verhalten vorgegeben und Mädels enforcen das untereinander. Und so nimmt der Feminismus Werbung wahr. Es ist nicht nur Blickfang für Information, sondern es ist eine Vorgabe für Verhaltensweisen. Dass Männer da anders drauf sind, ist denen fast nie klar, aber genau dazu gab es hier auch schon Artikel zu entsprechender Forschung.

      • Das richtig große Problem am Feminismus ist, dass sie inhaltlich stetig um sich selbst kreisen. Es bleibt immer nur der Fokus „männlich – weiblich“ und darunter wird alles erklärt, welches aber ist, als wenn man nur an der Oberfläche kratzt.
        Wenn es um die Frage geht „Warum hat welcher Mensch welches Verhalten und welche Glaubensgrundsätze?“, dann muss man viel universeller ‚rangehen als das. Seinen Fokus wegwerfen und sich auf das Wesentliche konzentrieren, was bei Menschen jeglicher Couleur funktioniert, weil es vielmehr eine Frage von „der Mensch als Spezies ist“ als nur männnlich oder weiblich.
        Dazu haben einige Wissenschaften im Feld eigentlich reichlich Erkenntnisse und die sind nicht einmal sehr neu, die sind teilweise schon aus dem letzten Jahrhundert und einige Jahrzehnte alt.

        Zum Beispiel gibt es Verhaltensweisen und Denkweisen, bei denen braucht man scheinbar nicht darauf warten, dass ein Mensch sie generell zeigt oder zeigt, wenn er eines bestimmten biologischen Geschlechts ist. Das scheinen gewisse Muster zu sein, die mit der hormonellen Wirkungsweise auf das Gehirn und auf den Körper zu tun haben – entweder dann von den Erwachsenen abgeschaut (um die Person, die als eigener Spiegel wahrgenommen wird, nachzuahmen) oder gar, dass irgendeine Neigung dazu angeboren ist.
        Im Gegenzug gibt es dann aber auch Dinge, die Menschen aus dem eigenen Kulturfokus heraus mit bestimmten Belegungen beigebracht werden. Analysiert man diese, kommt heraus, dass sie z. B. in ganz anderen Gegenden der Erde in anderen Ländern oder Kulturen eventuell völlig anders sind.
        Hier ist man aber der festen Überzeugung „das ist so, das ist natürlich so“, als wäre es gottgegeben, so wie es jetzt ist (Betonung auf „jetzt“, da Attribute und Wertungen sich auch hier im Laufe der Zeit verändert haben und nicht immer so waren wie im aktuellen Ist-Zustand; das wird genauso gern vergessen).

        Und bei solchen Dingen hängt der Feminismus in seiner eigenen Suppe fest.
        Er geht davon aus, worüber er sich hier im Westen beschwert, das sind die wesentlichen Probleme und Muster überall, was aber gar nicht so ist.
        Vor allen Dingen ignoriert er solche Dinge wie „Prägung“, Prägung durch die hauseigene Kutur, individuelle Prägung Eltern und frühes persönliches Umfeld – Prägung im psychologischen Sinne, was Menschen wo lernen und warum sie werden wie sie sind. Das kann man nicht mit einer Ideologie, deren Inhalte man selbst bestimmt, erklären, dafür müsste man erst mal seinen engstirnigen Fokus wegwerfen und sich mit Soziologie, Psychologie und Anthropologie beschäftigen und es sogar verstehen. Vor allen Dingen wertungsfrei an die Sache herangehen.
        Indem man alles mit Wertungen zuhäuft und irgendeinem dogmatischen Fokus unterordnet, noch bevor man irgendeine grundlegende Erkenntnis gewonnen hat, dann steht das Ergebnis doch schon eigentlich fest, was am Ende dabei herauskommen soll. Dann stellt sich aber die ernste Frage: Wozu beschäftigt man sich dann aber überhaupt mit der Wissenschaft? Wenn am Ende doch sowieso die eigene Ideologie nur wieder bestätigt werden soll…
        Einer, der nach Erkenntnissen über die Wertigkeit von verschiedenen Menschenrassen sucht, der wird sich in der Wissenschaft auch nur das herauspicken und so hindrehen, dass sein Weltbild stimmt, weil das von vorn herein seine Motivation war, sich darin zu bestätigen und nichts anderes. Er war gedanklich nicht frei dafür, alles das zu akzeptieren, was er zu dem Thema finden oder selbst erkennen wird, auch wenn es Dinge darunter geben wird, die ihm nicht in sein Weltbild passen oder die sich außerhalb seiner bisherigen Erklärungsmuster bewegen. (bei kruden Rassentheorien könnte es z. B. auch sein, dass die Wissenschaft hingegen darlegen würde, gerade die weißen Mitteleuropäer kämen dabei nicht gut bei weg – na das wäre ja ‚mal ein totales Fiasko, weil gerade da diese Wertungsbeimessungen verbreitet sind und immer ‚mal wieder Aufwind erleben, wenn die Zeiten schlecht sind; denke man nicht, dass einer, der daran glaubt, diese Möglichkeit der Dinge auch nur wahrnehmen würde, er wird sie mit großer Sicherheit gleich verdrängen, weil es nicht sein darf, dass er das unterste Ende der Kette sein soll, wenn er sich doch über alle anderen erheben will)

        Man muss aber im Gegenzug auch sagen: Diejenigen, die ganzen Tag über den Feminismus fluchen, es ist nicht so, als wären die ebenso „frei“ in ihren Wertungen oder in ihren Beobachtungen. Abneigung oder sogar Hass ist auch ein Fokus – und jetzt nicht nur im Sinne von „alles ablehnen, was die Gegenseite behauptet“.
        Wenn man Dinge verstehen will, muss man zu den Ursprüngen gehen, und nicht bloß an irgendeiner Schicht, die einem persönlich passt, stehen bleiben. So funktioniert Wissenschaft im allgemeinen nicht.
        Vor allen Dingen: Wertungsfrei ‚rangehen und bereit sein für das, was da kommt.
        Auch bereit sein, die eigenen Glaubenssätze zu hinterfragen, die eigene Prägung zu hinterfragen, was einem andere Menschen persönlich oder als unmittelbares oder entferntes Kollektiv vermittelt haben (Gesellschaft um einen herum als auch als allgemeiner Zeitgeist durch Medien).
        Emotion ist hier der sichere Weg zum Holzweg, kann ich nur sagen.

        Das mit der Autoritätenhörigkeit und irgendeinem Zusammenhang zum Geschlecht will ich da z. B. nicht stehen lassen. So etwas lernen Menschen. So werden sie nicht geboren.
        Anderen folgen hat u. a. oftmals was mit eigener Unsicherheit zu tun. Woher kommt diese allerdings? Die Wenigsten werden als Angsthasten geboren, also macht sie jemand dazu. Vermittelt ihnen jemand den Eindruck, sie können nicht adäquate Entscheidungen treffen. So etwas kann z. B. auf ein frühes Umfeld zurückzuführen sein, indem jegliche Aktion des Kindes überbewertet und ständig kritisiert und zurechtgezupft wurde. Bei Mädchen kann das sein, wenn jemand z. B. ein bestimmtes Bild von „wie hat ein Mädchen zu sein“ vor Augen hatte, aber das Kind mit seinen instktiven Verhaltensweisen nicht dazu passte. Also wurde ihm immer gesagt „mach dies nicht, mach das nicht“.
        Irgendwann ist das Kind dann in so einem Status „okay, dann sag mir bitteschön, was ich denn tun soll, damit du zufrieden bist“. – Und da kommt dann der Punkt der Autoritätenhörigkeit ins Spiel.
        „Zu gehorchen“ bedeutet dann, den wenigsten Ärger auf sich zu ziehen. Also folgt der Kopf dem Prinzip.
        …Genauso daraus resultierend können Menschen auch die reinsten Perfektionisten werden, weil sie an einer stetigen Fehlervermeidung interessiert sind. Durch „es allen recht machen“ versuchen sie instinktiv, ihre „Ruhe zu bekommen“ und keinen Gunst-Verlust durch andere Menschen zu erleiden.

        Wenn einem das Bild in irgendeiner Art und Weise von weiblichen Personen bekannt vorkommt, sollte man sich darüber mal seine Gedanken machen…

        • @ Matrix:
          Irgendwie scheinst Du ein Problem mit Authorität an sich zu haben und wertest die grundsätzlich negativ, setzt sie dadurch fälschlich mit Authoritarismus gleich.
          Ich denke, dieses, DEIN Problem, solltest Du mal etwas ausführlicher reflektieren und – sofern Du es dann immer noch nicht geregelt bekommst – ggf. durch eine dafür geeignete Authorität behandeln lassen … 😉

          „Anderen folgen hat u. a. oftmals was mit eigener Unsicherheit zu tun. Woher kommt diese allerdings? Die Wenigsten werden als Angsthasten geboren, also macht sie jemand dazu.“
          Anderen zu folgen ist eine eigene, i.d.R. kluge Entscheidung, die den Angsthasen gerade vom verständigen Menschen unterscheidet. Der Angsthase läuft vor Entscheidungen weg, z.B. indem er sie ohne Nachdenken anderen zuschiebt, um jegliche Verantwortung von sich zu weisen.
          Der kluge Mensch erkennt seine zu Recht bestehenden Unsicherheiten, akzeptiert diese als möglw. unzureichende Entscheidungsbasis und vertraut sich einem ( oder mehreren ) anderen an, den/die er ( eben dadurch ) akriv und wohlüberlegt zur Authorität erhebt. Was i.Ü. i.d.R. eine mutige Entscheidung ist, denn er kann das nur erfolgreich tun, wenn er auf reflektierte Erfahrungswerte zurückgreifen kann, die diese Entscheidung rechtfertigen. Ansonsten wäre er nämlich ein feiger Angsthase.

          „Vermittelt ihnen jemand den Eindruck, sie können nicht adäquate Entscheidungen treffen.“
          Dann ist das keine Authorität sondern aggressiver Authoritarismus, aus niederen Motiven ( i.d.R. irgendeine Form unverdienten Profits ).

          Das geht im Säuglingsalter mit dem sog. Urvertrauen los und hört beim gesellschaftlichen Laissez-faire des Rentners noch nicht auf. Von Ersterem bis zum letzten findet eine nahtlose Entwicklung statt, die voll und ganz auf Authorität basiert.
          Selbst der Vorgang sich zur Authorität erklären zu lassen, ist ein ganz üblicher interaktiver autoritärer Akt. Ebenso eine solche Erhebung abzulehnen und ggf. wenn mögl. weiter zu delegieren.

          Kurzformel:
          Authorität ist IMMER eine gegenseitige, vernunftbasierte Übereinkunft.
          Authoritarismus ist ein einseitiger, aggressiver Akt zum Zwecke der Unterdrückung.

          ( Ich denke, rein sprachlogisch würde Leszek mir zustimmen, daß solche Modetermini wie z.B. „Antiauthoritäre Erziehung“ vollkommender Humbug sind und bei reflexionsschwachen Geistern zu Wirrnis führen, weshalb dieselben – in ihrem ureigenen Interesse – die Befassung damit besser [ von ihnen als solche ] anerkannten Authoritäten überlassen sollten. )

          • Hm, ich denke, es wäre wohl gelogen, zu sagen „nein, habe ich nicht“.
            Das resultiert allerdings auch aus gewissen Erfahrungen mit Leuten in Autoritätspositiionen.
            Nur weil jemand in einer Position ist, dass er anderen verbindlich sagen darf, in welche Richtung sie laufen sollen, heißt das noch lange nicht, dass derjenige einem etwas sachlich korrektes vorbetet, sachlich korrekte Entscheidungen trifft und/oder dass er Entscheidungen über das eigene Leben trifft, die für einen selbst primär oder auf lange Sicht die richtigen sind.
            In Aspekten oder Dingen, wo man keine Ahnung hat, lässt man sich von demjenigen überzeugen oder auch nicht oder man begeht die Sache „Urvertrauen“ darin, dass das, was er einem erzählt, schon richtig ist. In einzelnenen Aspekten kann man auch die Erfahrung machen, dass man sich darauf sogar verlassen kann, dass man dort nicht verarscht wird, weil, wenn man irgendwas nachprüft, festzustellen ist „ja, das stimmt so“. Die fallen dann unter „okay, geklärt, brauchen nicht überprüft zu werden – kann man so hinnehmen“.
            Auf die eigene Lebensführung bezogen würde ich so etwas nicht übernehmen. Auch nicht anderen Leuten den Rat ans Herz legen „du, mach einfach nur das mit, was der dort vortanzt“.
            Weil es in so vielen Fällen daneben läuft, Leute in ihren 40ern dasitzen und darüber trauern „eigentlich wollte ich ja was anderes, ich hab‘ immer zu viel auf andere gehört, was ich tun soll“. Obwohl sie eigentlich schon viel früher eine Ahnung hatten, wohin sie eigentlich selbst wollten, dass ihr Weg verläuft, sie haben es nur 1000 Mal ausgeredet bekommen.
            Und zwischendurch haben sie auch noch einen anderen Sack an Problemen, wo sich am besten alle wundern, wo das her kommt, inklusive sie selbst, aber am Ende ist jeder von den Helfswilligen nur fröhlich dabei, demjenigen den Durchschnittsweg zu bewerben und nicht wahrzunehmen, wenn derjenige Betroffene innig was ganz anderes will.
            Da heutzutage der „Standardweg“, dem am besten alle folgen sollen, um glücklich zu werden, zunehmend mehr und mehr dem Willen einiger profitgieriger Unternehmen unterstellt ist, auch Leute persönlich als auch im formellen Positionen subtil danach funktionieren, der ganze Komplex nicht nach menschlichen Bedürfnissen funktioniert oder sich auch nur daran irgendwie orientiert, habe ich da durchaus mein berechtigtes Problem mit Autoritäten.
            Dass Leute, die einen zum Folgen animieren wollen, nur den Weg mit dem geringsten Widerstand nehmen ( = den Weg, bei dem am meisten DU deine Bedürfnisse und Bestrebungen, insofern sie nicht durchschnittlich genug sind, am meisten begraben sollst) und scheinen, als wollten sie möglichst schnell ihre Ruhe haben, das ist eine Erfahrung, die sich seit Jahrzehnten für mich immer und immer wieder wiederholt – und daher kann ich dem nichts positives abgewinnen und kann mir auch nur in einem weiteren Kontext eine Gesellschaft wünschen, wo wenigstens ein Großteil der Einzelnen auch ‚mal nur für einen Sekundenbruchteil überdenkt „weiß der da vorne, was er redet, oder ist er ein Hampelmann?“.
            Blinder Gehorsam – da braucht man als Deutscher eigentlich gar nicht viel sagen, wohin das früher oder später führen kann, oder?

            Nebenbei auch ‚mal bemerkt: Wenn Autoritätspersonen Fehler begehen mit ihren Entscheidungen, ist das nicht auch ein bisschen feige, sich mit dem Argument herauszustehlen „ja, ich habe nur meine Anweisungen befolgt“?
            Da kommen trotzdem ganz andere, die sagen werden „du konntest sehen, dass das sachlich falsch war – also bist du mitverantwortlich“. Noch schlimmer, wenn da deine Unterschrift druntersteht – da gilt dann nicht das Argument „ach, hab ich nicht genau überprüft; ich habe mich darauf verlassen, was mir der andere erzählt hat“. Da gilt dann nur „das ist deine Unterschrift, du haftest also, weil es deine Pflicht war, das und das an der Sache zu bestätigen – wenn du nicht nachkontrollierst aus Bequemlichkeit, dein Pech“.

          • @ Matrix:
            Boah ey, kannst Du Wortbandwürmer kreieren, schlimmer als ich …..
            Egal, ich zerpflück mal:
            Zunächst fällt mir insgesamt auf, daß Du immer noch Autorität und Autoritarismus gleichsetzt, scheinbar habe ich den gewaltigen Unterschied wohl nicht deutlich genug erklärt.

            „Das resultiert allerdings auch aus gewissen Erfahrungen mit Leuten in Autoritätspositiionen.
            Nur weil jemand in einer Position ist, dass er anderen verbindlich sagen darf, in welche Richtung sie laufen sollen, heißt das noch lange nicht, dass derjenige einem etwas sachlich korrektes vorbetet, sachlich korrekte Entscheidungen trifft und/oder dass er Entscheidungen über das eigene Leben trifft, die für einen selbst primär oder auf lange Sicht die richtigen sind.“

            Dabei handelt es sich NICHT automatisch um eine Autorität, sondern ggf. ( wenn er rein aus der Position heraus qua Titel diktiert ) eindeutig um einen Autoritaristen, also jemanden, der sich aufgrund irgendeiner, wie auch immer gearteten Positon für „irgendwie automatisch“ kompetent hält, Dir etwas vorzubeten. Leicht zu überprüfen, indem Du Dich fragst, ob Du ihm eine Autorität verliehen hast, oder wenigstens als sachlich gerechtfertigt anerkennst. Wenn er meint, er darf es qua Titel, was schon die Pflicht zur tatsächlichen Kompetenz aushebelt, ist er ein Blender. So einer wird in den meisten Fällen auch auf ziemlich absolute Aussagen beschränkt sein ( „mußt Du so machen“ ) und nicht ausdifferenzieren oder wenigstens Vorbehalte und Ausnahmen aufzeigen, sondern seinen Quatsch gebetsmühlenartig wiederholen.
            Außer, er ruht sich eben gerade NICHT auf seiner Position aus, sondern befasst sich mit den individuellen Besonderheiten einer Problemlage, weil er sich die Position ( möglw. sogar unfreiwillig ) erarbeitet hat, weil er dafür kompetent ist und gerade nicht auf einhergebetete Absolutpositionen besteht. Dann kann er durchaus eine Autorität sein. Dann wirst Du das aber auch wahrscheinlich im Alltagsgeschehen erkennen können und in der Lage sein seine Autorität auf dem jeweiligen Fachgebiet anzuerkennen.

            „In Aspekten oder Dingen, wo man keine Ahnung hat, lässt man sich von demjenigen überzeugen oder auch nicht oder man begeht die Sache „Urvertrauen“ darin, dass das, was er einem erzählt, schon richtig ist.“

            Nee, „Urvertrauen“ kann man nicht „begehen“, sonst würde es „blinde Blödheit“ heißen 😉
            Es ist einer der ersten Erfahrungswerte eines Kindes ( „Papa&Mama tun alles für mich was notwendig ist, darauf kann ich mich verlassen“ ).
            Was Du da meinst ist schon ein sehr ausgeprägtes soziales Grundvertrauen, welches man schon als Laissez-faire bezeichnen kann. Das setzt aber ( um sinnvoll zu sein ) mindestens voraus, daß man mit seinem Umfeld dahingehend recht zuverlässig gute Erfahrungen gemacht hat, die man auf diese Person übertragen kann. Bspw. wenn der Ausbildungsmeister nicht einfach nur sagt: „Nach fest kommt ab und nu mach hinne“, sondern ausführt, warum eine saubere, gefettete Schraubverbindung höhere Anzugsmomente überträgt und weniger selbstlockernd ist, als eine verrostete, man sie also auch nicht so leicht abreißt, weil man schon dreimal erlebt hat, daß sie sich, trotz scheinbar korrektem Drehmoment, nach kurzer Zeit in eine Klapper-u. Wurfpassung verwandelt. Da findet also schon ein gewisses Hinterfragen und daraus folgend ein sachlich begründeter Glauben statt. In Deinem eigenen Empfinden schaffst Du dessen Autorität Dir ggü. erst selbst ( interaktiv ).
            Den Sprücheklopfer kann man vlt. als Zensurenschieber mittels Arschkriecherei instrumentalisieren, lernen wirste da aber nix, er ist also gerade KEINE Autorität, sondern ein autoritaristisches Arschloch.

            „Auf die eigene Lebensführung bezogen würde ich so etwas nicht übernehmen. Auch nicht anderen Leuten den Rat ans Herz legen „du, mach einfach nur das mit, was der dort vortanzt“.“

            Eben! Ich auch nicht.

            „Weil es in so vielen Fällen daneben läuft, Leute in ihren 40ern dasitzen und darüber trauern „eigentlich wollte ich ja was anderes, ich hab‘ immer zu viel auf andere gehört, was ich tun soll“. “

            Richtig! Better late than never, irgendwann muß das midde Reflektschohn ja mal anfangen, nä?
            Merke ( Spruch meines Ausbildungsmeisters ): „In diesem Talentschuppen wird selbstständiges Denken nicht nur notgedrungen geduldet, sondern ist ausdrücklich erwünscht“.
            Und zwar nicht zuletzt aus Eigeninteresse! Denn jeder macht Fehler, auch der Meister, ergo freut es ihn, wenn der Lehrling in unauffällig beiseite nimmt und sagt: „Röhrich, dat geht schief, weil …“
            Und zack! Haste ein kleines Stück eigene Autorität ergattert, was dann dazu führen kann, daß der Meister Dir schon mal ’ne Kursgruppe auf’s Auge drückt, damit Du denen zeigst, wie dat löppt und warum ( was dann durchaus unangenehm sein kann, wenn Du am Abend vorher mächtig gesoffen hast und Dich nur mit Mühe am Handrad der Maschine festhältst. Aber da mußt Du durch, selbst Schuld, hättest Dich ja auch doof stellen können ).

            Obwohl sie eigentlich schon viel früher eine Ahnung hatten, wohin sie eigentlich selbst wollten, dass ihr Weg verläuft, sie haben es nur 1000 Mal ausgeredet bekommen.“

            Tja, s.o., auf Spruchkasper reingefallen, welche nix zwischen de Kopfhörers haben! Nix Autorität, sondern das Ergebnis von dummem Geblubber.
            Aber …. im Endeffekt deren eigene Entscheidung! Zu wenig kritisch reflektiert, zu faul gewesen sich näher mit der Sache zu befassen. Oder so ….

            „Und zwischendurch haben sie auch noch einen anderen Sack an Problemen, wo sich am besten alle wundern, wo das her kommt, inklusive sie selbst, aber am Ende ist jeder von den Helfswilligen nur fröhlich dabei, demjenigen den Durchschnittsweg zu bewerben und nicht wahrzunehmen, wenn derjenige Betroffene innig was ganz anderes will.“

            Unbenommen, das kommt häufig vor. Weshalb ich es auch respektiere, wenn jemand sich nicht helfen lassen will. Ist zwar frustrierend, wenn derjenige sich dann vor aller Augen selbst ein Bein absägt, aber immer noch besser als wenn er auf irgendeinen Deppen reinfällt, der sagt er soll sich zur Sicherheit eine Schlinge um den Hals zu legen und dann erst vom gerade mal 2m hohen Dach springen, oder? Auch für den Deppen übrigens ….

            Merke: in „Autorität“ kommt der Wortteil „Auto“ drin vor und das heißt „selbst“.

            „Da heutzutage der „Standardweg“, dem am besten alle folgen sollen, um glücklich zu werden, zunehmend mehr und mehr dem Willen einiger profitgieriger Unternehmen unterstellt ist, auch Leute persönlich als auch im formellen Positionen subtil danach funktionieren, der ganze Komplex nicht nach menschlichen Bedürfnissen funktioniert oder sich auch nur daran irgendwie orientiert, habe ich da durchaus mein berechtigtes Problem mit Autoritäten.“

            Nö! Glaube ich nicht, Du verwechselst bloß zwei in grobem Konflikt stehende Begrifflichkeiten, weil das heutzutage große Mode ist.
            Nochmal: Arrogantes Arschloch und Autorität stehen in ungefähr diametralem Gegensatz zueinander! Wären die Leute, die es ( warum auch immer ) für ihre Aufgabe halten Dich glücklich zu machen ( was per se ein ganz schlechtes Beispiel ist ) Autoritäten ( auf dem Fachgebiet ), würden sie gar nix besseres zu tun haben als auf Deine ganz individuellen Vorstellungen und Bedürfnisse einzugehen.
            Wenn sie statt dessen dumm rumpredigen sind die Missionaristen, fette Priester, also schon wieder einfach nur autoritaristische Arschkrampen.
            Einfaches Beispiel: (Pro-)Feministen, die predigen, daß Feminismus Frauen und somit infolge auch Männer garantiert glücklich macht, weshalb es gut für das absolute Glück eines Mannes wäre, sich den ganzen Tag selbst zu geißeln und andere Männer als Antifeministen bei ihren Chefs zu denunzieren. Reicht vlt. für einen Blockwartposten, wie bei Nils Pickert o. Andreas Kemper. Aber mir ist noch kein Fall bekannt geworden, wo dadurch auch nur ein denunzierter, evtl. wirtschaftl.-existenziell vernichteter Mann glücklich geworden wäre. Und ganz ehrlich, so richtig glücklich wirken Pickert o. Kemper auf mich auch nicht. Oder gar der Rosenbrock, der Ruckzuck von seinen Femigrazien selbst zum Arschlochmacho erklärt wurde.

            „Dass Leute, die einen zum Folgen animieren wollen, nur den Weg mit dem geringsten Widerstand nehmen ( = den Weg, bei dem am meisten DU deine Bedürfnisse und Bestrebungen, insofern sie nicht durchschnittlich genug sind, am meisten begraben sollst) und scheinen, als wollten sie möglichst schnell ihre Ruhe haben, das ist eine Erfahrung, die sich seit Jahrzehnten für mich immer und immer wieder wiederholt – und daher kann ich dem nichts positives abgewinnen und kann mir auch nur in einem weiteren Kontext eine Gesellschaft wünschen, wo wenigstens ein Großteil der Einzelnen auch ‚mal nur für einen Sekundenbruchteil überdenkt „weiß der da vorne, was er redet, oder ist er ein Hampelmann?“.“

            Eben! Mein Reden! Seit immer!
            Für Dich selbst bist letztendlich IMMER Du selbst die entscheidende Autorität!
            Behauptet wer was anderes, trete ihn mit Schwung in die nächste Tonne, wo er hingehört.

            „Blinder Gehorsam – da braucht man als Deutscher eigentlich gar nicht viel sagen, wohin das früher oder später führen kann, oder?“

            Definitively! Der Adolf war als Massenhypnotiseur mittels blöde Sprüche reißen zweifellos eine echte Autorität. Aber ohne daß Millionen Menschen ihm diese Autorität verliehen hätten wäre er bloß ein dummes Arschloch mit seinem autoritaristischen Gequake gewesen. Auch hier basierte seine unrühmliche Autorität also auf Gegenseitigkeit.
            Merke: Der Mensch an sich ist gern denkfaul. Manchmal führt das zu ausgedehnten Massakern. Besser ist: Selber denken, auch wenn es mal wehtut vor Anstrengung!

            „Nebenbei auch ‚mal bemerkt: Wenn Autoritätspersonen Fehler begehen mit ihren Entscheidungen, ist das nicht auch ein bisschen feige, sich mit dem Argument herauszustehlen „ja, ich habe nur meine Anweisungen befolgt“?“

            Sach ich doch die ganze Zeit …. 😉
            Das ist genau genommen eine Projektion eigener Schuld auf andere, also nicht nur ein Bißchen feige, sondern mindestens widerwärtig bis kotzerbärmlich, auch sich selbst ggü. übrigens.

            „Da kommen trotzdem ganz andere, die sagen werden „du konntest sehen, dass das sachlich falsch war – also bist du mitverantwortlich“. “

            Und das absolut zu Recht!

            „Noch schlimmer, wenn da deine Unterschrift druntersteht – da gilt dann nicht das Argument „ach, hab ich nicht genau überprüft; ich habe mich darauf verlassen, was mir der andere erzählt hat“.“

            Dito!

            „Da gilt dann nur „das ist deine Unterschrift, du haftest also, weil es deine Pflicht war, das und das an der Sache zu bestätigen – wenn du nicht nachkontrollierst aus Bequemlichkeit, dein Pech“.“

            Im Handwerk heißt das „Gewerkhaftung“. Wenn Du Dein Gewerk auf anderer Leute unbrauchbarem Schrott aufbaust, bist nur Du dafür verantwortlich. Nur weil Dir irgendein Idiot mit Ing-Titel eine Zeichnung hinklatscht, befreit Dich das nicht davon das ( von Dritten ) angelieferte Rohstück selbst genauest zu vermessen und Deine Bearbeitung selbst zu berechnen.

            Du siehst, denke ich, die Sache selbst hast Du schon einigermaßen gedanklich im Griff. Jetzt speicher noch ein, daß Autorität eine der tragenden Säulen jeder Gruppe und Gesellschaft ist, IMMER interaktiv und unter Vorbehalt von Zweifeln funktionieren muß und, daß Autoritarismus IMMER ( egal in welcher Richtung er gerade läuft! ) eine Onewayassholefunktion ist.
            Leider ist letztere gerade bei denen, die auf Antiautoritär mimen, extrem beliebt und kann gelegentlich viral um sich greifen, was dann i.d.R. geradewegs in irgendwelche Katastrophen mündet.

            Mantra:
            Ohne Zweifel keine Sicherheit ( Komma, Gedankenstrich, Semikolon [ nein nicht den hier mit herumfaselnden Inkubator ] nach Bedarf einfügen, oder einfach umstellen … passt sowieso immer …..

          • Ich verstehe schon den Unterschied, den du meinst, in der Praxis sehe ich die Linie von beidem allerdings mittlerweile sehr fließend verlaufen.
            Und mir geht es nicht nur um den Lehrer, dem man vertrauen kann, der einem was beibringt, und keine weitere Gefahr für einen darstellt. Oder den Fußballtrainer, der lediglich die Aktionen seiner Gruppe koordiniert, damit alle als ein Team zusammen trainieren können und ihre regelmäßigen Übungen machen.

            Mit deinem Meister kannst du in der Regel normal reden auf Ebene von Mensch zu Mensch, trotzdessen dass er einem gegenüber Autorität hat, weil man mit dem noch persönlichen Kontakt hat.
            Steht aber einer aus der Teppichetage da oder sogar der Geschäftsführer persönlich und hat eventuell noch Begleitung bei sich, die sich den Betrieb anschauen wollen, weil sie u. a. auch mit Aufträgen liebäugeln, selbst wenn er ein Idiot ist und gerade etwas in seiner BWL-Unwissenheit kaputt macht, was viel Geld kostet, widersprechen und ihn auf seinen Fehler hinweisen kannst du ihn trotzdem nicht, weil dann in der Regel das Gefrage losgeht „Wer war das? Wer hat mich da blamiert vor dem Besuch? In welchem Arbeitsverhältnis steht er zu uns? Ach, Probezeit/Zeitarbeiter? Der darf unverzüglich gehen! Auch wenn ich Scheiße gebaut habe…“
            In der Situation kann es einem egal sein, ob der einem gegenüber keine oder welche Autorität als Person genießt, er sitzt trotzdem in einer Position, in der auch ein Arschloch trotzdem Macht besitzt und und sich keiner ihm in den Weg stellt, wenn er sich wie ein autoritäres Arschloch aufspielt, weil alle, die nicht über ihm in der Hierarchie sitzen, annähernd mit der gleichen Angst vor Konsequenzen dastehen.
            Nützt mir da der Unterschied zwischen Autorität und autoritär in der Praxis irgendwas?
            Derjenige, der es will, kann sich da autoritär aufspielen und ich habe dann die Konsequenzen von seinem Allmachtshabitus zu ertragen.

            Es hat sich sehr vieles in diesem System in eine solche Richtung bewegt, dass es heißt „wenn dich erst einmal die Richtige in der richtigen Positionen auf dem Kieker hat, dann kannst du noch so unschuldig sein, es kann dir einer das Leben schwer machen“ und es prüft keiner von höherer Stelle nach, ob diese Eskapaden überhaupt gerechtfertigt oder irgendwie zweckdienlich sind. Schlimmer noch, wenn auch die irgendwas an dir entdecken, was deren Treiben irgendwie rechtfertigt, dann machen die auch noch mit wie die inbrünstig Willigen, die sich was für einen Stern mehr an der Jacke kaufen wollen.
            Und Beschwerden dagegen sind irgendwie… naja… Schon mal gehört „eine Krähe hackt der anderen nicht das Auge aus“?. Gibt es irgendwelche Ausflüchte, dass es gerechfertigt war, oder das niemand irgendwas gegen dich gemacht hat.
            Es kann mir an der Stelle herzlich egal sein, wo diese Grenze zwischen beidem verläuft, in der Praxis ist die Tendenz, Positionen zu autoritäre wieder umzubauen trotzdem da – und wenn man erst mal Menschen Befugnisse wie diese in die Hand gibt, es finden sich auch immer Persönlichkeiten, die das genau für sich nutzen für ihrerlei Zwecke.
            Bin ich davon mehr und mehr umgeben in Institutionen, die über mein Leben richten können (z. B. staatliche) oder auf deren Hilfe ich auch mal angewiesen bin – ich brauche nicht viel Fantasie, um mir das auszumalen, wenn sich dazu noch die Typen von Menschen einfinden, die diese Einbahnstraße gegenüber mir (oder jemand anderem gegenüber) auskosten wollen (zu welchem Zweck auch immer).

            Um auch ‚mal ein Beispiel für „wie die Systemhörigkeit von Personen mit zugeteilter Autorität dein Denken beeinflussen kann“ herauszupicken: Beispiel Jugendamt. Und nein, nicht deine Kinder, sondern wenn du der Proband bist, um den es geht. Auf gewisse Hilfen von denen bist du vielleicht sogar angewiesen, auch in Hinsicht auf deine Herkunftsfamilie, lässt du es aber offensichtlich werden, dass du von dem von ihnen anvisierten Lebensweg nichts hältst, weil es nicht deiner ist, oder du dir der Sache gewahr bist, dass du dich mit vielen anderen Leuten auf dem Arbeitsmarkt um eine Stelle prügeln darfst und dann ist „Arbeiten“ nur noch einzig ein Rhythmus zwischen „Arbeiten – ins Bett fallen“, welchen du wegen seiner ausmergelnden Wirkung nicht mitmachen willst, weil du dir vom Leben was anderes als das vorgestellt hast – drei Mal darfst du raten, was man dir über diese Ansichten für ein Feedback von deren Seite aus gibt.
            Alles nur Schwarzmalerei und Nonsens in deren Augen und ungerechtfertigtes „du willst ja nicht“-Benehmen wie bei jedem anderen bockigen Teenager, der keine Lust auf Schule hat, weil er da nicht ungeniert herumgammeln darf. Das sagt vielleicht kaum einer da so laut, aber im Detail wird dir doch das Gefühl gegeben „du irrst dich“. Das Leben ist schön, Sonnenchein und Regenbögen, und alle Welt wartet nur auf dich… (und auf viele andere nicht?) So lange bis du anfängst, es selbst zu glauben.
            Glaubst du nicht daran, sieht man keinen Grund, mit dir weiterzuarbeiten. Auch wenn du anderweitig Probleme hast, bei denen du ausdrücklich Hilfe wünschst.
            So viel dazu „du kannst dich ja entscheiden, ob du diesen Mist von allen Quatschköpfen glauben willst oder nicht“…
            Beim Glauben ans Kaputtschuften für andere und dass materielle Besitztümer, die du dir für den Lohn dafür kaufen kannst, deine Bedürfnisse befriedigen werden, da hören alle Verbindungen hier auf…
            Da wird der Autodidakt, der sich auch allein über die Welt ohne was formales weiterbildet, mit dem faulsten, verkommensten Drückeberger oder Trunkenbold der Stadt auf eine Stufe gestellt, nur weil man nicht an den anderen Lebensweg glaubt und sich sieht, wie man davon nach 5 Jahren im Eimer ist.

            Genau darum fängst du an, diesen Schwachsinn irgendwann zu glauben und sogar mitzumachen, weil fast jeder dich für dumm oder faul erklärt, auch wenn du beides nicht bist, und du an den Rand der Gesellschaft platziert wirst. Menschen wollen nicht von ihresgleichen ausgestoßen sein oder als „Spaßbremse“ abgeurteilt sein, um die jeder einen großen Bogen macht. Noch weniger für was, was an sich einen gewissen Wahrheitsgehalt besitzt.

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