„Es gibt nur zwei Geschlechter – Ändere meine Meinung“

die erste Diskutantin finde ich sehr gut in ihrem Diskussionsstil, die zweite ist für eine sachliche Diskussion häufig zu aufgebracht, dass jemand eine andere Meinung haben kann.

Crowders Position ist auch nicht meine. Er ist viel zu USA-konservativ.

Sein Format an sich finde ich aber nach wie vor großartig. Davon sollte es weit mehr geben: Einfach Diskussionen, ohne Schnitte, möglichst unverfälscht, der Versuch es sachlich und respektvoll zu halten.

102 Gedanken zu “„Es gibt nur zwei Geschlechter – Ändere meine Meinung“

    • In der englischen Sprache unterscheidet man zwischen Gender und Sex. Daher ist eine einfache Übersetzung immer irreführend.

      Ansonsten ist es eine Frage der Definitionsschärfe wieviele „Gender“ aber auch wieviele „Sexes“ es gibt…

      • Wenn wir „Gender“ als Geschlechtsidentität definieren, dann gibt es höchstens drei Stück: männlich, weiblich, weder noch.
        Beim biologischen Geschlecht ist es so klar wie Kloßbrühe: es gibt nur zwei Geschlechter.

        • Die Unterscheidung zwischen Geschlechtsidentität und Geschlecht finde ich auch nicht sonderlich hilfreich. Was spricht dagegen, Geschlechter als das zu sehen, was sie dem Anspruch nach schon immer waren? Nämlich biologische Kategorien. Warum kann man nicht einfach sagen, dass Kathleen Jenner ein Mann ist, der halt Röcke, Blusen, lange Haare, Highheels und Nylons trägt und sich schminkt? Warum muss die Art seiner Aufmachung mit dem Geschlecht „Frau“ konnotiert werden? Ist es nicht klar benanntes Ziel der links-rot-grünen Genderartilleristen, geschlechtsspezifische Attributzuweisungen zu „dekonstruieren“?

          • Es ist in dem Zusammenhang für den europäischen Kulturkreis interessant, ich wies schon mal darauf hin, daß es bis ins 18, tlw. 19 Jh. für Männer eine ebenso abwechslungsreiche variantenreiche praktische gut zu tragende Vielzahl von Bekleidungstücken gab wie für Frauen.
            Die im 19. Jh. einsetzende Reduzierung auf den 08/15 Standartanzug geht einher mit der Reduzierung des Mannes auf seine Rolle zur Funktionserfüllung im Interesse der Frau und als Sündenbock im Zuge des aufsteigenden Feminismus.

        • Gender ist einfach das gleiche wie Sex. Wahrscheinlich für eine Wortschöpfung für unsere besondere empfindsamen Zeitgenossen, die von dem Wort Sex zu sehr getriggert werden.

          Was sollte denn der „gender pay gap“ anderes sein als ein „sex pay gap“? Soweit ich weiß, wird für die Ermittlung lediglich das Geschlecht berücksichtigt.

          • „Gender ist einfach das gleiche wie Sex.“

            Das gleiche ist nicht dasselbe. Es gibt schon eine kulturbedingte Rollenerwartung. Der Fehler der Feministas liegt darin, dass sie die Erwartungen an die Frauen als Resultat von gewalttätigem Zwang durch Männer sehen, während diese ihre Rollen freiwillig und mit Freude erfüllen.

            „Was sollte denn der „gender pay gap“ anderes sein als ein „sex pay gap“?“

            Da geb ich Dir recht. Aber das ist ja nichts Neues, dass Feministinnen bei Bedarf diese Begriffe sehr virtuos zum eigenen Vorteil mischen/austauschen.

          • FS,

            der GPG ist da schon richtig als Begriff, denn die Lücke entsteht ja nicht aufgrund biologischer Merkmale sondern aufgrund der Entscheidungen der Frauen zugunsten einer/mehrerer Geschlechterrollen bei denen die Erwerbstätigkeit eine geringere Priorität hat.

            Carnofis,

            „während diese ihre Rollen freiwillig und mit Freude erfüllen.“ Mehrheitlich würde ich sagen nein, tun sie nicht. Der Zwang geht allerdings viel weniger von Männern aus (oder auch nur von einer von frau vermuteten männlichen Erwartungshaltung ) sondern von anderen Frauen.

            Und ich unterstelle den Feministas, dass sie dies sehr wohl wissen. Und Männer lediglich als Sündenböcke vorschieben und als Hassobjekte missbrauchen. Und gleichzeitig lustvoll versuchen, andere Frauen in Rollenkonformität zwingen.

          • „der GPG ist da schon richtig als Begriff, denn die Lücke entsteht ja nicht aufgrund biologischer Merkmale sondern aufgrund der Entscheidungen der Frauen zugunsten einer/mehrerer Geschlechterrollen bei denen die Erwerbstätigkeit eine geringere Priorität hat.“

            Bzw. häufig die – aus Sicht der Kritiker – „falschen“ Berufe gewählt werden, die dem Stereotyp entsprechen. Es ist aber auch deshalb der richtige Begriff, weil Männer in Teilzeit (scheinbar) einen noch größeren Abschlag hinnehmen müssen als Frauen in Teilzeit.

          • „Soweit ich weiß, wird für die Ermittlung lediglich das Geschlecht berücksichtigt.“

            Klar, in den Datenbeständen, aus denen z.B. das Destatis das GPG berechnet, ist nur das biologische Geschlecht erfaßt.

            Daß der eigentlich unzutreffende Begriff Gender benutzt wird, ist mMn eindeutig ein Ergebnis eines seit Jahrzehnten Begriffskriegs um dem Kampfbegriff „Gender“ und die Machtstellung von Feministen. Der Begriff ist hier unsinnig, und genau das macht seine Verwendung zu einer Machtdemonstration. Nicht umsonst gibt es auch den wörtlich genommen vollkommen sinnlosen Begriff „Anti-Genderismus“.

          • „Klar, in den Datenbeständen, aus denen z.B. das Destatis das GPG berechnet, ist nur das biologische Geschlecht erfaßt.“

            Und dann rechnet man aber noch alle fassbaren, typischen Gender-Merkmale für Frauen raus… das würde wie häufiger schon erwähnt dem Ansatz entsprechen, die männliche Lebenserwartung zu bereinigen um all die Merkmale, die typischerweise Männer kennzeichnen (siehe Klosterstudie, nur um den Faktor „Alkoholkonsum“ erweitert).

    • Sehe ich wie Adrian, es gibt biologisch definitiv 2 Geschlechter, am deutlichsten wird das, wenn man sich klar macht, daß zur geschlechtlichen Fortpflanzung nach bisherigem Wissen immer nur 2 Geschlechtszellen zusammen kommen müssen. Alles darüber wäre evolutionär auch höchst problematisch, es würde den Vorgang extrem verkomplizieren und anfällig machen. Der Zweck des Genaustausches ist mit 2 verschiedenen Geschlechtern vollkommen erfüllt. Die können bei Zwittern in einem Individuum vereint sein oder in getrennten Individuen untergebracht sein.
      So beim Menschen. Es sind dann die Rollen Weiterträger und Testdummie getrennt*. Alles andere an buntem Geschlechtersalat ist meiner Meinung nach zurückzuführen auf eine entweder biologisch begründete Unzufriedenheit, etwa bei Störungen der geschlechtlichen Entwicklung, aber was ich denke auch sehr stark auf eine sozial-kulturelle Unzufriedenheit mit den Rollenzuschreibungen und Erwartungen die in der jeweiligen Kultur von einem Geschlecht erwartet oder verlangt werden.
      Meiner Meinung nach wird da der Mann da in seiner Persönlichkeit mehr eingeschränkt als die Frau. Woraus vielleicht sogar ein Teil der Aggressivität zu erklären ist, Fruststau sozusagen. Denn Männer die ihre ganze menschliche Persönlichkeit entfalten können, Künstler z.B. sind meist weit weniger aggressiv als der Proll, der in seiner armseligen Nische als Mann fürs Grobe und Dreckige und potenter Beficker gefangen ist, und ja schon Schiss hat mal mit einem rosa Hemd rumzulaufen.

      • Ah ! da war ja noch ein *
        Es steht für folgende Beobachtung:
        Erkläre mal Frauen, das Männer die Testdummies sind, dann werden die Allermeisten vor Begeisterung toben.
        Erkläre Frauen, daß sie das das konservative also evolutionär rückschrittliche Geschlecht sind, also (abgesehen von dem ohnehin hormonellen Dauerdoping) also auch geistig weniger entwickelt sind – weniger Dumme aber auch weniger Genies, der selbe Sachverhalt – und sie werden voller Entrüstung sein.

  1. 4:22
    He : you said „the truth of your reality“ that you are a woman …
    she : a transgender woman, yeah ..
    he : Ok ….

    Seine Die nachfolgende Frage ist Banane.
    Wenn da akzeptiert wird, dass es bei „Sex“ die biologische Kategorie m/w gibt, dann impliziert die obige Aussage, dass es bei „Gender “ offenbar auch nur m/w zu geben scheint.
    Die wesentliche Rückfrage zum Thema wäre eigentlich:
    Why a woman? that’s binary thinking. Why bot another gender, if there are any ?
    Warum legt sie so dermaßen viel Wert darauf, eine Frau (aus der binären Vorstellungsqwelt) zu sein, wenn es doch angeblich noch viele viele viele (welche eigentlich? was sollen das denn überhautpt sein?)
    weitere gender geben soll?

    Gerade die transgender-Leute sind so fixiert auf die binäre Einteilung m/w, dass sie in einer anderen eigentlich kaum denken können. Sie WILL in diese einteilung auch hineinpassen. Es ist ihr nämlich WICHTIG, eine Frau zu sein.
    Und nicht etwa ein soziales Geschlecht Schnirwuxel zu haben.

    Dass es vorkommt, dass biologisches Geschlecht (sex) und gender nicht übereinstimmt, bedeutet nicht, dass es „mehr“ als zwei gibt. Es ist auch diesen (offenbar besonders diesen) sehr wichtig, dem für sie richtigen gender zugeordnet zu werden – einem der beiden möglichkeiten m/w.
    Weil es keine anderen gibt.

    • „Dass es vorkommt, dass biologisches Geschlecht (sex) und gender nicht übereinstimmt, bedeutet nicht, dass es „mehr“ als zwei gibt.“

      Das fällt mir auch immer wieder auf. Es hat noch niemand ein drittes Geschlecht konkret definiert (geschweige denn seine biologische Funktion und Entwicklung dargelegt).

    • Richtig. Die einzige „Ausnahme“ scheint mit die Gruppe der asexuellen zu sein. Die können mit m/w nämlich schlicht nichts anfangen. Meiner Meinung nach haben sie am ehesten einen berechtigen Anspruch … öhm… Anspruch auf was eigentlich?

      • „Anspruch auf was eigentlich?“

        Privilegien natürlich 😉

        Asexuelle sind in der Klassifizierung der sexuellen Orientierung einzuordnen, also Hetero-, Homo- Bi- und Asexuell.

        Geschlechtsidentität ist eine andere Kategorie.

      • Interessanter Gedanke, asexuell steht aber einfach außerhalb der Kategorie. Wenn man es aber biologisch betrachtet gibt es tatsächlich dann 3 Optionen :
        männlich, weiblich und asexuell. Die Option asexuell ist die ursprüngliche primitivste, sie kommt bei primitiven Einzellern vor, die sich einfach durch Teilung vermehren.
        Es wäre dann aber eine philosophische Frage, ob man das als 3. Kategorie sieht, oder ob es in diesem Stadium die Kategorie Geschlecht noch gar nicht gibt. Bei den niederen Formen wird es eh kompliziert, es gibt ja auch Schleimpilze wo viele Zellen zu einer neuen verschmelzen, aber wie will man das als Geschlecht bezeichnen. Ich denke das Hauptproblem ist eh die kulturell zugeschriebene Rollenerwartung, wie oben geschrieben, alle die Trans-Leute usw. wollen im tiefsten Inneren auch letztlich eindeutig m oder w sein, mal von ausnahmen abgesehen. Die relativ starre sozialkulturelle Rollenzuschreibung ist meiner Meinung nach die folge davon, daß sich die Menschen, im Gegensatz zu vielen anderen höheren Tieren mit fester Balz- oder Brunftzeit, das ganze Jahr in Brunftmodi sind, sich also nicht wie Wildschweine oder Hasen einige Wochen im Jahr wie die bekloppten benehmen sondern das ganze Jahr, Jahr für Jahr…
        Eine entspannte Lösung für dieses Problem haben die Bonobos gefunden. Beim Menschen scheitert diese Möglichkeit des entspannten Umganges mit einer Dauersexualität aber am Widerstand der Weibchen (und der daraus leider inzwischen entstandenen Verhaltenskonditionierung der Männchen)
        Also werden wir wohl bis auf Weiteres damit leben müssen.

        • Die frage, ob es irgendwo in der irdischen Biologie oder sonstwo im Kosmos etwa wie eine asexuelle fortpflanzung oder weitere Geschlechter gibt ist wohl zu unterscheiden von der Frage, wie das bei Menschen ist.
          Die Vermehrung durch Knospung ist nicht nur beim Menschen, sondern bei Primaten, Säugetieren und noch ein gutes Stück weiter rückwärts im Stammbaum nur unter sehr speziellen Umständen möglich, die praktisch alle in unmittelbarem Zusammenhang auch mit einer sexuellen fortpflanzung auftreten (mir fällt da die spontane Teilung einer bereits befruchteten Eizelle im Frühstadium der embryonalentwicklung zu zwillingen ein. Das wäre tatsächlich eine art „knospung“. Vergleichbares ist unter beträchtlichem biomedizinischem Aufwand mit Stammzellen durch klonung möglich. Sprich, völlig unmöglich ist fortpflanzung durch asexuelle teilung also nicht)

          Die biologische realität beim Menschen ist die zweigeschlechtlichkeit. Davon unberührt ist die Frage, ob es prinzipiell Lebensformen mit anderen „konfigurationen“ geben kann.
          Welche mit ausschließlich asexueller Fortpflanzung gibt es eindeutig, du hast welche davon genannt.
          Welche mit gemischt möglicher fortpflanzung ebenfalls (die meisten Pflanzen können sich ziemlich gut sowohl durch knospung als auch durch sexuelle mischung von Erbgut fortpflanzen).
          Außerdem gibt es Lebensformen, die grundsätzlich zwitter sind (schnecken), das Geschlecht wechseln (Fische)
          Allein von formen, die tatsächlich MEHR als zwei Geschlechter haben, ist mir auf Erden bislang nichts bekannt. Was icht heißen musss, dass es das nicht geben kann, aber angesichts der vielfalt an Lebensformen, die die Erde hervorgebracht hat, könnte es immerhin zu denken geben, ob es dafür vielleicht gute Gründe gibt.

          Eine Vermehrung mit mehr als zwei geschlechtern dürfte schlicht unnötig kompliziert sein. Zwei Geschlechter sind genug.

          • „Allein von formen, die tatsächlich MEHR als zwei Geschlechter haben, ist mir auf Erden bislang nichts bekannt.“

            Es gibt einige niedere Pilzarten, die bis zu 7 Geschlechter kennen.
            Ich kann Dir spontan keine Referenz liefern, weil die Frage bei Google nach „mehr als zwei Geschlechter“ mit Pseudowissenschaft von den Gendas zugemüllt wurde.
            Sobald ich sie finde, liefer ich sie nach.

            „Eine Vermehrung mit mehr als zwei geschlechtern dürfte schlicht unnötig kompliziert sein.“

            Ist es wohl. Daher gibt es keine höhere Lebensform auf dieser Grundlage.

          • „Die biologische realität beim Menschen ist die zweigeschlechtlichkeit.“

            Und genau an dieser Stelle sollte die Diskussion beendet sein, denn …

            „Davon unberührt ist die Frage, ob es prinzipiell Lebensformen mit anderen „konfigurationen“ geben kann.“

            … damit begibt man sich auf das Glatteis, auf das uns die Gendas führen wollen. Mit Hinweis auf Schnecken und Fische wollen sie uns weismachen, dass es sowas auch bei Menschen gibt – und LGBTQ… als „Beweis“ anführen.
            Aber weder hat die Sexualität von Schnecken was mit unserer zu tun, noch sind die vielen Schattierungen menschlicher Sexualausrichtung von der Natur als eigene Geschlechter vorgesehen, sondern Fehler bei der Produktion.
            Es gibt auch eine Menge Menschen mit 5 Fingern an jeder Hand (plus Daumen), die trotzdem nicht zu der Behauptung berechtigen, Menschen hätten grundsätzlich eine variable Zahl von Fingern.

    • @maddes8cht
      Vielen Dank für deinen Beitrag und das Problem lässt sich leicht lösen.

      Weil Transgender darauf insistieren im biologisch falschen Geschlecht zuhause zu sein und in das richtige biologische Geschlecht wechseln wollen, von dem sie dann annehmen, mit der Wahl auch das soziale Geschlecht zu wechseln reproduzieren sie binary thinking.
      So weit, so gut.
      Weil wir wissen, dass binary thinking für die binären Geschlechtskategorien verantwortlich ist und also konservativ, ergo falsch, würde ich vorschlagen, wir identifizieren Transgender selbst als Problem.
      Lösen würde ich das Problem, indem ich sie einfach umbenenne – immer dem feministischen Mantra folgend: Spielregeln ändern und Torpfosten verschieben.
      Statt Transgender nämlich z.B. gender conservative, oder gender republican oder gender nazi, um sie loszuwerden.

      In dieser wohl abgestuften Antwort gäbe es weiterhin ca. 251 gender und nur ein falsches, nämlich male und die Religion wäre erst einmal unbeschadet.

      Subcomandante crumar, ständig unterwegs für Wissen und Fortschritt

      • Gender conservative gefällt mir.
        Da sich die betreffenden zudem im Zustand des widerspruchs, einem passiv-aggressiven akt, mit dem biologischen Geschlecht befinden, also passive-aggressive gender conservative.

        Weitere verfeinerungen der Nomenklatur werden dankbar aufgenommen.
        Danke, Subcomandante !

      • @maddes8cht

        Vielen Dank für deine Zustimmung und ich glaube #metoo, so bekommen wir sie gefügig.

        Die erste Eskalationsstufe: „Gender conservative“.
        Dann: „Passive-aggressive gender conservative“.
        Schließlich: „Gender Trumpist“?

    • „Dass es vorkommt, dass biologisches Geschlecht (sex) und gender nicht übereinstimmt, bedeutet nicht, dass es „mehr“ als zwei gibt.“

      Bei dieser ganzen Diskussion erinnere ich mich daran, dass meine Brüder, meine Cousins und ich in sommerlichen Kindertagen dazu neigten, eine so extrem starke Pigmentierung zu entwickeln, dass wir sogar dunkler gehäutet waren, als meine schwarzafrikanische angeheiratete Tante.
      Waren wir dann POCs?
      Mein einer Cousin „leidet“ unter Psoriasis und sah in so einem guten Sommer aus wie eine zweibeinige Schwarzbunte.
      Wäre er nach feministischer Definition dann immer noch eine POC, oder schon ein (angehender) WHM, oder hätte er es sich aussuchen dürfen?
      Sozusagen „stellenweise“ WHM?!
      Vielleicht kennt ja jemand von Euch ne stramme Gender-Feministin, die diese Fragen beantworten könnte.

      • Die rassistische Komponente ist ja nicht zwingend an den Feminismus gebunden, sondern ein primär in den USA verbreitetes „zweites Standbein“ der SJWs.

        Und die die ich bisher kennengelernt habe waren diesbezüglich Hardcore, wie wenn sie frisch von der Ausbildung bei der rassenhygienischen Forschungsstelle am Reichsgesundheitsamt kämen.

        Also daher: Keine Chance für Dich und Deine Verwandtschaft 😉

  2. Der nächste Punkt ist das „Argument“, dass es Leute gibt, bei denen die biologischen Merkmale nicht eindeutig sind. Sie beziffert das mit 2/3 eines Prozent.
    Es gibt chromosomale Störungen mit höherem Verbreitungsgrad. Üblicherweise betrachten wir solche Sörungsbilder als medizinische Störungs/Krankheitsbilder, die durchaus nicht in Frage stellen, wie die normale medizinische „konfiguration“ eines Menschen aussieht. Entsprechend sind solche anomalien durchaus häufig auch nicht fortpflanzungsfähig.
    Sie stellen nicht in Frage, dass es zwei Geschlechter gibt. Es gibt dann eben zwei Geschlechter, und eine gewisse anzahl an anomalien.

      • shocking: willst du damit etwa sagen, dass ich krank bin ?


        ALs selbst betroffener einer angeborenen chronischen Störung, die mich einerseits betrifft, andererseits aber nicht „krank“ anfühlt, mag ich den Begriff „krank“ im prinizp nicht und bevorzuge den Begriff „Störung“, aber das ist wohl eine Geschmacksfrage.
        Ansonsten aber, vom Prinzip her:

  3. Die Sache ist die;

    Imho.

    Wir brauchen eigentlich gar keine Geschlechtsbezeichnungen mehr, wenn die Geschlechterkategorisierungen nutzlos werden.
    Es gibt keine Frauen mit Penis, und auch keine Männer mit Gebärmutter, da (unter anderem) beide Eigenschaften als exklusive Merkmale zur Geschlechtskategorisierungen herangezogen werden. Gesellschaftlicher Shortcut ist: Penis -> Mann; Vagina -> Frau. Damit liegt man auch in ca. 99% aller Fälle richtig. Das gilt unabhängig davon, wie sich die Besitzer von Penis oder Vagina benehmen oder sich fühlen.
    Wenn man sagt „Frauen können einen Penis haben oder auch nicht“, dann braucht man den Penis als Kategorisierungsmerkmal nicht mehr.
    Dann könnte ich sicherlich andere Merkmale heranziehen (zB Karyogram, Gametenbildungspotential), wofür ich allerdings bereits eine Pipette brauche, was die Alltagstauglichkeit einer Geschlechtskategorisierung in Frage stellt. Wir reden nicht mal davon, daß die Definierung neuer Geschlechter nicht taugt, wenn die Angehörigen dieser neuen Geschlechter in den allermeisten Fällen nicht zur geschlechtlichen Vermehrung in der Lage sind (wie alle fast alle Individuen mit atypischen Karyotypen).
    Also, wozu dieses ganze Geschlechtergedöns?
    Warum unterstützen Genderista transpersonen bis hin zur Selbstverstümmelung, wenn am Ende der geplanten gesellschaftlichen Umwälzung die Auflösung herkömmlicher Geschlechtskategorien sowieso gewollt + geplant ist?

    • Die transperson sagt: „Ich fühle mich im falschen Körper. Ich möchte, daß jemand meinen Penis amputiert, eine Vagina modelliert und mir Brüste wachsen lässt. Denn ich bin eine Frau.“

      Der genderista müsste eigentlich sagen: „Scheiss drauf. Du bist eine Frau mit Penis. Denn Frauen können sowohl Penisse besitzen oder auch nicht. Frau sein hängt nicht von deinen Genitalien ab.“

      Was der genderista aber sagt ist: „Klar. Bitte lass Dich umbauen, physisch und psychisch, damit Du eine RICHTIGE Frau sein kannst, mit RICHTIGEN Genitalien.“

      Das ist der Widerspruch. Gibt es zwei Richtungen bei den genderistas? Ist es so, daß der genderista eigentlich daraufhinaus will, daß es soziale Frauen gibt, die phänotypisch Männer sind, und manchmal muss der Phänotyp eben angepasst werden, aber eigentlich müsste es reichen, den transMännern das soziale Frau sein zu erleichtern?

      • Kendra,

        die Motivlage bei der von Dir konstruierten Gruppe „Genderista“ ist sicherlich höchst unterschiedlich. Und entsprechend dann auch Aussagen und Zielsetzungen.

        Mein langjähriger Eindruck ist, dass Transidenten von diesen „Genderista“ mehrheitlich und überwiegend lediglich benutzt werden, um eine als einschränkend und persönlich als unbefriedigend wahrgenommene binäre Ordnung aufzubrechen.

        Ähnlich wie Feministas Homosexuelle benutzen um die in ihren Augen sklavische Abhängigkeit der Frau vom Mann als Teil der gesellschaftlichen Ordnung aufzubrechen.

      • „Scheiss drauf. Du bist eine Frau mit Penis. Denn Frauen können sowohl Penisse besitzen oder auch nicht. Frau sein hängt nicht von deinen Genitalien ab.“

        Naja, die Sache ist aber, dass die Gesellschaft das anders sieht und Gender als soziales Konstrukt sich an Äußerlichkeiten orientiert. Heißt zB, solange du aussiehst wie ein Junge wird dir weiter sinnlos mit „auf die Fresse“ gedroht und du wirst wenn du Single bist vermutlich Niemals mit jemandem kuscheln dürfen etc.

        Darüber hinaus muss man auch sehen, dass es sich weiterführend um eine sexuelle Prägung handelt. Durch diesen völlig überdimensionierten Sexualtrieb ist man ständig mit der Problematik konfrontiert, sexuell nicht in der Umsetzung aber im Wunsch nach Umsetzung schwer behindert, weil man ohne Kopfkino oder Viagra / Dextromethorphan /… keinen Sex haben kann. Also, Augen zu und durch.

        Um ehrlich zu sein, wenn der tiefgreifende Wunsch nicht seit dem 11./12. Lebensjahr begonnen und sich im Geheimen zu voller Stärke manifestiert hätte (mir ist erst jetzt wieder eine Situation eingefallen, wo ich vor dem Umzug erste Gedanken hatte), hätte ich vielleicht damit leben können, aber als hochintelligentes Trauma Opfer war es mir nüchtern zu viel eine männliche Rolle u spielen. Und wenn ich keine Rolle spiele, dann bin ich wie das nervigste Mädchen das ich kenne, als Mann halt ein ganz schlechter Deal… :S

        • „Und wenn ich keine Rolle spiele, dann bin ich wie das nervigste Mädchen das ich kenne, als Mann halt ein ganz schlechter Deal… :S“

          Hast du Lust einen Gastartikel zu schreiben, mit was für Verhalten man als ein Geschlecht durchkommt, aber nicht als das andere?

          • Ein vernichtendes Fazit für die Maskulinität? Generell sind Männer trotz ihrer breiteren intrasexuellen Normvarianz in ihren Verhaltensweisen durch soziale Normen weit eingeschränkter. Insbesondere sind traumatisierte Männer weit schlimmer getroffen als traumatisierte Frauen, weil Partnerwahl von Männern in der Regel ein überaus gesundes Selbstwertgefühl erfordert, während traumatisierte Frauen eigentlich nichts dafür tun müssen. Kenne zB ein Mädchen das sich erschreckt sobald man sie berührt, sie hatte aber schon 7 Freunde. Als Mann würde man wohl einsam sterben (überspitzt gesagt, aber die Chance mit 22 noch Jungfrau zu sein wäre wohl sehr hoch). Diese beispielhafte Darstellung zeigt natürlich nur einen kleinen Teilaspekt. Wenn ich mich in der Schule nächste Woche langweile, kann ich vllt. mehr schreiben.

  4. Erscheint Euch denn die Vorstellung als einleuchtend, dass bspw. ein präpubertäres Kind, ein Mädchen in der Pubertät, eine kinderlose (junge) Frau, eine Mutter und eine Frau nach der Menopause allsamt demselben Gender (= derselben sozialen Geschlechterrolle) angehörten?

    • Ja.

      Ja ist für dich vorstellbar, dass eine 2Jährige tochter einer 22jährigen Mutter, eine zwanzigjährige Tochter einer 40jährigen Mutter und die 60jährige Tochter einer 80jährigen, mitlerweile pflegebedürftigen Mutter alles unterschiedliche Ausformungen der selben wechselseitigen und sich verändernden Rollen Tochter/Mutter sein können?

      • Also ein Kleinkind hat noch gar keine eigene Gender Identity, und bei der Tochter mit pflegebedürftiger Mutter ist ja nicht gesetzt, wie die Aufgabe gehandelt wird. Hat die Frau, die täglich selbst sorgt, dasselbe Gender wie eine Andere, die die Pflege von anderen (Frauen i.d.R.) leisten lässt, oder fällt Letztere nicht vielleicht eher ins männliche Rollenmuster? (analog: entspricht der dauerhaft pflegende Sohn, der sogar seine Berufstätigkeit dafür zurückfährt, dem weiblichen Gender-Stereotyp)

        • „Also ein Kleinkind hat noch gar keine eigene Gender Identity“

          Sagst du als anhänger einer blank slate auffassung, die ich als widerlegt betrachte.
          Selbst wenn ein Kleinkind noch kein identitätsbewusstsein hat, so hat es dennoch bereits eine identität, und diese ist bereits sehr früh geschlechtlich gefärbt.
          Wie sonst möchtes du diesen Umstand benennen, wenn nicht gender identity?

          Der Rest:
          Du möchtest implizieren, dass die Tätigkeit des Pflegens/Fürsorgens als ausschließliche Funktion der Geschlechterrolle zu betrachten ist?
          Auch diese Vorstellung teile ich nicht.

          Worauf willst du hinaus?

          Nich alle rollen, die wir einnehmen, sind geschlechterrollen.
          Nicht alles, was mehr oder weniger deutlich von geschlechterrollen gefärbt ist, ist deswegen scharf zu männlich oder weiblich abzugrenzen.
          All das bedeutet ab nicht, dass es mehr als zwei gibt: Überall, wo es zuordnung zu geschlecht gibt, gibt es (beim Menschen) eben nur zwei.
          Das ist das thema hier.

          • Den Beginn einer identity würde ich mit dem Zeitpunkt festlegen, an dem das Kleinkind den Begriff „ich“ verwendet, um sich zu selbst zu bezeichnen.

          • „Den Beginn einer identity würde ich mit dem Zeitpunkt festlegen, an dem das Kleinkind den Begriff „ich“ verwendet, um sich zu selbst zu bezeichnen.“
            Identitätsbildung beginnt deutlich früher als beim Benennen des „ch“. Schon mal weil es vor dem „benennen“ beginnt.
            Der erste Schritt einer identitätsbildung ist vielmehr die Abgrenzung gegenüber der als „nicht ich“ erlebten außenwelt und von als eigenständigen Wesen erlebten Menschen, mit denen es interagiert.
            Insofern ist der erste sprachliche ausdruck von identität nicht, „ich“ zu sagen, sondern jemanden zu bennenn – in aller regel ist das erste Wort „Mama“. Und dieses Wort spiegelt einen Schritt der identitätsentwicklung wieder, der da bereits vollzogen ist.

            Die Fähigkeit der interaktion, nicht einer „bewussten“ aber dennoch geprägt von einer Wahrnehmung einer Bezugsperson als „nicht-ich“, tritt sehr früh nach der Geburt auf. Und auch dies ist ein Schritt der Identitätsbildung. Nach meinem Befinden der frühest mögliche, und er tritt kurz nach der Geburt auf.

            http://www.diepold.de/barbara/ich_identitaet.pdf
            S.3 Abs.3 :
            „Was bedeutet das nun für die Entwicklung der Grundlagen von Ich-Identität?
            Wenn der Säugling Kontakt aufnehmen kann, sich danach aber auch zurückziehen
            darf, wird sein Bedürfnis nach Selbstregulation anerkannt. Versucht eine Mutter
            jedoch, durch vermehrte Aktivität das Kind zu fesseln, muß es Schutzmechanismen
            entwickeln. Es kommt zu einer Art Fluchtreaktion, zum Wegstoßen der Mutter,
            leerem Blick, Einschlafen oder lautem Schreien (ebenda, 28).“
            Und genau das tun Säuglinge, und drücken damit bereits ihre ersten Stufen der Identitätsbildung aus.

          • @mitm
            aus deinem eigenen Artikel:

            „Das Phänomen „sexuelle Identität“ tritt bei allen Menschen ab einem gewissen Alter auf, ist also mit dieser zeitlichen Einschränkung ein generelles Personenmerkmal.
            Die eigene Zuordnung zu einem wahrgenommenen biologischen Geschlecht gilt als zentral für die Persönlichkeitsentwicklung von Menschen. Sie setzt bereits mit ca. 2 Jahren ein“

            Richtig ist wohl schon, dass eine Geschlechtsidentität noch nicht zu den allerersten Schritten einer Identitätsbildung gehört. Aber die Bildung einer Geschlechtsidentität setzt dennoch sehr früh an.
            Dabei lass ich mal die Frage offen, was wir als „identität gelten lassen – ob das eine bewusste oder auch bereits eine vorbewusste wahrnehmung einer zugehörigkeit zum jeweiligen Geschlecht bedeutet (mMn liegt da mindestens eine Form von Geschlechtsidentität vor, und das ist es wohl, was in deinem Artikel in einem Alter von 2 Jahren angegeben wird), oder ob es genügt, in seinem (unwillkürlichen) Lebensausdruck insgesamt bereits geschlechtlich gefärbt zu verhalten (was dann deutlich früher, möglicherweise ab Geburt oder noch früher der Fall wäre).

          • „„Also ein Kleinkind hat noch gar keine eigene Gender Identity““

            Eine volkommen schwachsinnige Binse. Logisch, daß ein Säugling sich keine, und schon gar keine bewußten, Gedanken über Blödfug macht, den sich ein paar durchgeknallte infantilistische „Erwachsene“ ( also eigentlich völlig unreife Hängengebliebene ) ausgedacht haben.
            Das ändert aber nix daran, daß selbst Säuglinge schon eine eigene, oft sehr stark ausgeprägte, individuelle Identität haben.
            Die Schlüsse, die derartige Thesen auf Semiinkubator’s Persönlichkeit und ihre Angaben dazu, daß sie angeblich Mutter ist, zulassen, z.T. nahelegen, erspare ich mir hier lieber …

    • ja klar. Das sind ja nur unterschiedliche Rollen, wie bei einer Biene, die als Putzbiene beginnt, dann Sammelbiene wird usw.
      Das hat nichts mit einer tatsächlichen planmäßigen Geschlechtsumwandlung zu tun, wie sie z.B. bei manchen Fischen vorkommen, die sich im Alter zu Weibchen umwandeln, was aber genetisch planmäßig ist und keine Störung (?).
      http://archiv.korallenriff.de/05Gu_2.html

    • Ich denke, Männern erscheint das Konzept deswegen so abstrakt und unwirklich, weil bei ihnen eine viel höhere Kontinuität da ist. Es gibt da in der Tendenz diese Rollenbrüche so nicht. Und es gibt vor allem keine Erwartung anderer, die Eigendarstellung vollständig an den Rollenwechsel anzupassen. Und es gibt wegen der viel höheren männlichen Autonomie auch nicht diesen Selbstzwang, sich den Vorstellungen der anderen zu unterwerfen.

      • Das mit der Kontinuität ist ein interessanter Gedanke, da mag was dran sein.

        „Und es gibt vor allem keine Erwartung anderer, die Eigendarstellung vollständig an den Rollenwechsel anzupassen.“

        Präpubertäre Mädchen können z.B. noch problemlos in ganz kurzen Hosen und Oberkörperfrei rumlaufen, erst wenn sich ihre Körper verändern, laufen sie Gefahr, von ihrer Umgebung plötzlich missverstanden, auf jeden Fall aber anders angeguckt zu werden.

        Dachte noch:
        Wenn ein Mann sagt, er fühle sich zum „female gender“ hingezogen, wird dieses doch implizit mit einer gewissen Altersspanne in Verbindung gebracht. Weder nimmt man an, dass er weibliche Kinder meint, noch post-menopausale Frauen. Was sich da jeweils ändert ist die Biologie der gemeinten Personen.

        • „Präpubertäre Mädchen können z.B. noch problemlos in ganz kurzen Hosen und Oberkörperfrei rumlaufen, erst wenn sich ihre Körper verändern, laufen sie Gefahr, von ihrer Umgebung plötzlich missverstanden, auf jeden Fall aber anders angeguckt zu werden.“

          Wobei bei Deinem Beispiel noch autonome Faktoren wie das eigene erwachende Schamgefühl und die – ebenfalls autonome hormonell gesteuerte – Ausgrenzung/Exklusion der Dreibeiner hinzukommen.

          Auf jeden Fall sorgt der Kollektivismus der Frauen, dieses sich gegenseitig beglucken und kujonieren, dafür, dass die Repräsentation der Frau nach außen rollenkonform ist und keine aus ihrer Rolle fällt.

          „Wenn ein Mann sagt, er fühle sich zum „female gender“ hingezogen, wird dieses doch implizit mit einer gewissen Altersspanne in Verbindung gebracht.“

          Habe noch keinen Mann sagen hören er würde sich zum „female gender“ hingezogen fühlen. Diese Begriffswelt ist relativ unbekannt bzw. nicht Alltagsgebräuchlich.

          Aber ja, es fokussiert sich natürlich auf die sexuelle Anziehungskraft zu einer ganz bestimmten Teilmenge der weiblichen Menschen. Insofern sind Diskussionen gerne mal unterkomplex.

          Ist ganz ähnlich zu dem selektiven Blick der Femi-Frauen auf Männer.

    • „Gender (= derselben sozialen Geschlechterrolle)“

      Das ist zwar einer der üblichen (hilflosen) Versuche, den Begriff Gender zu definieren, aber wie alle anderen funlktioniert auch dieser Versuch nicht. Details s. Gender – Übersicht über die Begriffsvarianten

      „Geschlechterrolle“ ist ebenfalls ein nahezu undefinierter Begriff. Das kann alles und jedes sein, i.a. ein beliebiges Verhaltensmuster, daß bei biologischen Männern bzw. Frauen (die Unterscheidung muß man interessanterweise begrifflich voraussetzen) unterschiedlich oft vorhanden ist.

      • So sehr ich Deinen Blog schätze, der Abschnitt über Gender ist m.E. etwas zu sehr aus einer strikt androzentrischen Perspektive verfasst.

        „„Geschlechterrolle“ ist ebenfalls ein nahezu undefinierter Begriff. Das kann alles und jedes sein, i.a. ein beliebiges Verhaltensmuster, “

        Es ist beliebig im Sinne von durch gesellschaftlichen Konsens änderbar. Es ist allerdings in der jeweils konsensualen Form wertungsrelevant bezüglich des sozialen Status. Faustregel: Je näher das Individuum an dem gesellschaftlich Ideal seiner Geschlechterrolle ist, umso höher der Status. Die Zuweisung der Geschlechterrolle erfolgt dabei auch von aussen.

        • „Je näher das Individuum an dem gesellschaftlich Ideal seiner Geschlechterrolle ist, umso höher der Status.“

          Den höchsten Status hätte dann welche Ausformung des weiblichen Genderrollen-Ideals? Und wie gemessen?

          • „Den höchsten Status hätte dann welche Ausformung des weiblichen Genderrollen-Ideals? Und wie gemessen?“

            Es sei an Mutter Theresa erinnert, an Lady Di, an diverse US-Präsidenten-Gattinnen…

          • Du glaubst doch nicht, dass ich hier eine zwanzigbändige Gesamtklassifikation hintexte?

            Nimm einfach aus Deinem Umfeld eine Geschlechterrolle, schau die medial/gesellschaftlich vorgeformte Idealisierung an und bewerte die Umsetzung/Nachahmung in Deinem Umfeld.

          • Ist es bei Männern denn genauso schwierig zu bestimmen?

            Wenn ich von mir ausgehe… als mein SMV am höchsten war (und auch schulisch/beruflich erfolgreich), war ich todunglücklich. Als nunmehr 3-fache (derzeit nur-)Mutter fühle ich mich nicht nur unfassbar zufrieden, sondern erhalte auch im Alltag fast ausschließlich extrem positives Feedback – viel eindeutiger und angenehmer als während meiner jungen Jahre.

            Gleichzeitig weiß ich, dass meiner (die klassische Geschlechterhierarchie stützenden) Genderrolle jetzt allgemein eine sehr sehr niedrige Kompetenz zugeschrieben wird – die kann also sicher nicht den höchsten, für Frauen allgemein erreichbaren Status beschreiben.

            In meinem Umfeld hats auch ein paar echte Karriere(mehrfach)mütter… ich kann sie bewundern für das was sie schaffen, aber Neid stellt sich da wahrlich nicht ein (sie wirken z.B. oft älter als sie sind, weil ihnen ja kaum Ruhezeiten bleiben). Und mir ist auch klar, dass ihr Modell niemals für die Mehrheit funktionieren könnte, weil es angewiesen bleibt auf eher schlechtbezahlte, weibliche Arbeitskräfte (bevorzugt Au-Pairs)…

            Srsly: was kann man sich für die Zukunft seiner Töchter wünschen?

          • „Ist es bei Männern denn genauso schwierig zu bestimmen?“

            Nein, da ist es einfacher.

            Liegt daran, dass Genderrollen von Fauen definiert werden und deren Sichtweise auf Männer nutzwertorientiert und stark simplifiziert ist.

            „Gleichzeitig weiß ich, dass meiner…Genderrolle jetzt allgemein eine sehr sehr niedrige Kompetenz zugeschrieben wird – die kann also sicher nicht den höchsten, für Frauen allgemein erreichbaren Status beschreiben.“

            Süß, fishing for compliments? Der kokette Augenaufschlag fehlt leider. Kommt im Blogkommentar-Bereich einfach nicht so rüber…

          • „Nein, da ist es einfacher.“

            Würde ich auch sagen – wenngleich ich nicht mit Deinen sonstigen Ausführungen konform gehe und außerdem anerkennen könnte, dass es auch für Männer zunehmend schwieriger geworden ist, da ihnen allmählich die Defizite ihrer Genderrolle vorgehalten werden.

            „Süß, fishing for compliments?“

            Nö, siehe (als Beispiel):

            „1.Paternalistische Frauenstereotype (hohe Wärme, niedrige Kompetenz) – also etwa Hausfrau – machen sichtbar, wie Frauen aus Sicht von Männern sein sollen. In diesen Substereotypen ist das Merkmal Wärme enthalten, das bei vielen Menschen beiderlei Geschlechts hohes Ansehen genießt. Durch diese paternalistischen Substereotypen werden Frauen dazu gebracht, in traditionellen Geschlechterrollen zu verharren oder diese anzunehmen. Da Männer durch diese Substereotypen Frauen in ein angeblich positives Licht stellen, können sie sich als relativ unbeeinflusst von Sexismus empfinden und gleichzeitig die bestehenden Machtverhältnisse unangetastet lassen.

            2.Neidvolle Frauenstereotype (niedrige Wärme, hohe Kompetenz) – also etwa Karrierefrau – haben entgegengesetzte Merkmale. Aus männlicher Sicht stellen sie eine Rechtfertigung für die Diskriminierung von Frauen dar: Frauen, die in traditionellen Männerberufen erfolgreich sind, werden z. B. als unfaire oder bedrohliche Konkurrentinnen empfunden, die Zuschreibung emotionale Kälte verstärkt diese Einschätzung. Neidvolle Frauenstereotype dienen dazu, Frauen in ihren beruflichen Möglichkeiten zu beschränken“

            https://de.wikipedia.org/wiki/Geschlechterrolle

          • @Semikolon

            „Wenn ich von mir ausgehe… als mein SMV am höchsten war (und auch schulisch/beruflich erfolgreich), war ich todunglücklich.“

            Ich glaube, das ist eben das Problem mit der Vergleichbarkeit zwischen den Geschlechtern.
            Zwischen den peak-SMV bei Männern und Frauen liegen nicht nur Jahre, sondern viele Männer (inklusive mir) begreifen auch nicht, wo das – verdammte – Problem liegt.

            In meinen Augen hatte ich mich gar nicht großartig geändert, was meine Einstellung zum Leben, meine Werte und Einstellungen betraf.
            Also das, was *mir* wichtig war.
            Aber mit meinem sozialen Status – der mir eigentlich nicht so wichtig war – wuchs auch meine Attraktivität beim weiblichen Geschlecht.
            Da ich auf Statussymbole nicht viel Wert lege nehme ich an, dieser Status hat sich eher in eine Haltung verwandelt, die ich nach außen hin „ausstrahle“.
            Es hat aber etwas höchst ambivalentes, auf den Status des „human doings“ festgenagelt zu werden.
            Was, wenn man nicht mehr in der Lage ist, diese Leistung zu erbringen?
            Es ist aber nicht so, als würden solche männlichen Ängste, die solchen Ansprüchen folgen thematisiert und überhaupt ernst genommen.
            Die Ansprüche werden noch nicht einmal als Ansprüche behandelt, sondern als eine Art Naturrecht.

            „Gleichzeitig weiß ich, dass meiner (die klassische Geschlechterhierarchie stützenden) Genderrolle jetzt allgemein eine sehr sehr niedrige Kompetenz zugeschrieben wird – die kann also sicher nicht den höchsten, für Frauen allgemein erreichbaren Status beschreiben.“

            Nachdem eine siebenfache Mutter und Konservative Ministerin geworden ist, wird es zumindest richtig hart für solche Genderrollen. 😉
            Ich glaube, die Entwertung deiner Leistung ging und geht Hand in Hand mit der Ideologie, Kindererziehung sei ein Klacks und nebenher zu erledigen.
            Wir wissen inzwischen, die Mehrgenerationenhaushalte und Dorfgemeinschaften existieren nicht mehr, die das ermöglicht haben – wo sie noch existieren, prima.
            Für alle anderen sollte man inzwischen Alternativen entwickeln.
            Das Diktat der „Vereinbarkeit“ verwandelt ein Kind in ein Produkt, das marktkonform *bewältigt*, quasi veredelt werden muss – wie ein Rohstoff, ein Halbfabrikat.
            Es müssen staatliche und private Dienstleistungen an Stelle der elterlichen Fürsorge treten und ich fürchte, das wird nicht funktionieren.
            Es sind „Bezugspersonen“ aus kindlicher Perspektive nicht beliebig austauschbar, daran krankt m.E. das gesamte System.

            „Srsly: was kann man sich für die Zukunft seiner Töchter wünschen?“

            Eine gleichmäßig verteilte *elterliche* Auszeit.
            Wenn „das System“ euch für am ausbeutbarsten hält, muss es gewährleisten können, dass ihr ihm den Stinkefinger zeigt.

          • Semikolon,

            „wenngleich ich nicht mit Deinen sonstigen Ausführungen konform gehe“

            Hätte mich auch schwer verwundert.

            „da ihnen allmählich die Defizite ihrer Genderrolle vorgehalten werden.“

            Genderrollen haben keine Defizite sondern Schwerpunkte. Das impliziert bereits der Begriff Rolle.
            Ausserdem dominiert im Medien-Feminismus nicht Rollenkritik sondern Hass und Neid auf den Mann an sich.

            „1.Paternalistische Frauenstereotype (hohe Wärme, niedrige Kompetenz)…2.Neidvolle Frauenstereotype (niedrige Wärme, hohe Kompetenz)…“

            An dem Wikipedia-Artikel sieht man sehr schön, wie unter Rückgriff auf eine uralten Dualität (Innenwelt/Aussenwelt) und einer projektive Wertung der beiden Pole die Schuld für die Identitätskrise „moderner Weiblichkeit“ den Männern zugeschoben werden soll.

            BTW: Frauen die Wahlfreiheit zu geben war mit das fieseste was man ihnen antun konnte…hihi.

            „Gibt es denn mehr als 1 Klischee(!)-Ausprägung männlicher Homosexualität?“

            Ja.

          • „Zwischen den peak-SMV bei Männern und Frauen liegen nicht nur Jahre, sondern viele Männer (inklusive mir) begreifen auch nicht, wo das – verdammte – Problem liegt.“

            Für mich bleiben – grosso modo – die attraktivsten Männer die jungen, also bis etwa Mitte 20. Ich bin nämlich selbst sehr optik-fixiert, falls das ein Trost ist^^

            „Es hat aber etwas höchst ambivalentes, auf den Status des „human doings“ festgenagelt zu werden.
            Was, wenn man nicht mehr in der Lage ist, diese Leistung zu erbringen?
            Es ist aber nicht so, als würden solche männlichen Ängste, die solchen Ansprüchen folgen thematisiert und überhaupt ernst genommen.
            Die Ansprüche werden noch nicht einmal als Ansprüche behandelt, sondern als eine Art Naturrecht.“

            Und das unterscheidet sich von der Zwickmühle, in der sich Frauen befinden, da in der öffentlichen Wahrnehmung auf sehr jung bis jung festgelegt?

            „Nachdem eine siebenfache Mutter und Konservative Ministerin geworden ist, wird es zumindest richtig hart für solche Genderrollen.“

            Also ich fand und finde es nach wie vor ermutigend und absolut richtig, wenn auch solche Frauen in der großen Politik mitmischen (klar aber auch, dass sie das z.B. bei anderer Herkunft nicht geschafft hätte).

            „Eine gleichmäßig verteilte *elterliche* Auszeit.“

            Also die ersten ein- bis anderthalb Jahre bleibt die Mutter zuhause beim Kind, danach für denselben Zeitraum der Vater, und dann das Ganze eventuell noch mal von vorne (und dann vielleicht nochmal…)? Und bei Krankheit wechselt man sich ab? Die Ferienzeiten der Schulkinder sollte man dann wie aufteilen zwischen den angestellten Eltern? („fair“ – also so, dass kein gemeinsamer Familienurlaub mehr möglich wäre?)

            „Wenn „das System“ euch für am ausbeutbarsten hält, muss es gewährleisten können, dass ihr ihm den Stinkefinger zeigt.“

            Äh… wat?

            Guck mal, hier ein kleiner Clip vom Kanal einer ausgebildeten Frauenärztin (verheiratet mit einem – ich glaube – Allgemeinmediziner), die in absoluter Alleinregie 5 ihrer 6 Kinder gebar (also die denkbar größten Schnäppchen für die Solidargemeinschaft! Keins ihrer Kinder ist geimpft btw, und irgendwo anders erklärt sie auch warum…)

        • Die Faustregel hinkt.

          Es gibt/gab genug der „Paradiesvögel“, die gerade wegen der Zurückweisung ihrer Rolle hohen gesellschaftlichen Status haben /hatten.

        • „etwas zu sehr aus einer strikt androzentrischen Perspektive verfasst“

          Nee, ich vermute, daß ist etwas zu sehr aus einer strikt naturwissenschaftlichen Perspektive verfasst, im Gegensatz zu einer geisteswissenschaftlichen. 🙂

          „..durch gesellschaftlichen Konsens änderbar.“

          Guter Punkt, diesen Aspekt wollte ich gar nicht ansprechen, daß muß aber genauer geklärt werden.

          Also um es deutlich zu machen, es geht mir hier zunächst nur um die Frage, was bedeutet hier und heute ein Satz „Person A hat Geschlecht X.“ für die unterschiedlichen Geschlechtsbegriffe (biologisch, psychologisch, sozial).

          Also welche Geschlechtsmerkmale werden für welchen Geschlechtsbegriff benutzt, wie kann ich diese Geschlechtsmerkmale messen oder bestimmen, welche „Meßtechnik“ wird verwendet, und welche Skalenwerte haben die Skalen der Geschlechtsmerkmale.

          Daß sich die Geschlechtsmerkmale, die man vermessen kann, mit der Zeit ändern können, ist klar. Was mir wichtig war, ist die Beobachtung, daß die „Meßtechnik“ bei den drei Geschlechts-Hauptbegriffen (biologisch, psychisch, sozial) fundamental verschieden ist.

          (1) Biologische Merkmale können objektiv (sogar bei Toten) vermessen werden. Man kann keine neuen biologische Merkmale erfinden, sondern muß das nehmen, was durch die Natur geboten wird und was technisch meßbar ist.

          (2) Psychische Merkmale sind Merkmale der Psyche eines Menschen und können nur mit psychologischen Untersuchungsmethoden vermessen werden (mehr oder weniger sicher). Das einzige psychische Geschlechtsmerkmal, das heute als relevant angesehen wird, insb. wegen transidenter Personen, ist die sexuelle Identität (geschlechtliches Selbstkonzept). Psychische Merkmale äußern sich zwar meistens durch soziale Interaktion, d.h. sie sind Ursache bestimmter sozialer Interaktionen, existieren aber unabhängig davon. D.h. auch ein überzeugter Single, der keinen Kontakt zu Frauen sucht, versteht sich als Mann.

          Ob und inwieweit diese Merkmale durch gesellschaftlichen Konsens änderbar sind, ist eine gute Frage. Ich kann es mir schlecht vorstellen.

          (3) Soziale Geschlechtsmerkmale sind nahezu beliebig bzw. nur willkürlich definierbar und auch nach Belieben änderbar. Die „Meßtechnik“ besteht darin, den Patienten zu befragen, was er denn sein will. Null Objektivität.

          „in der jeweils konsensualen Form wertungsrelevant bezüglich des sozialen Status“

          Darum, ob mit einem Geschlecht oder einer Auspägung eines Geschlechtsmerkmals auch eine Wertung verbunden ist, ging es mir überhaupt nicht, das sollte ich klarer stellen. Ich muß bei einer konkreten Person aber erst einmal feststellen, welches Geschlecht sie hat, ehe ich diese Person dann qua Geschlecht cool oder doof finde. Z.B. könnte“etwas zu sehr aus einer strikt androzentrischen Perspektive verfasst“

          Nee, ich vermute, daß ist etwas zu sehr aus einer strikt naturwissenschaftlichen Perspektive verfasst, im Gegensatz zu einer geisteswissenschaftlichen. 🙂

          „..durch gesellschaftlichen Konsens änderbar.“

          Guter Punkt, diesen Aspekt wollte ich gar nicht ansprechen, daß muß aber genauer geklärt werden.

          Also um es deutlich zu machen, es geht mir hier zunächst nur um die Frage, was bedeutet hier und heute ein Satz „Person A hat Geschlecht X.“ für die unterschiedlichen Geschlechtsbegriffe (biologisch, psychologisch, sozial).

          Also welche Geschlechtsmerkmale werden für welchen Geschlechtsbegriff benutzt, wie kann ich diese Geschlechtsmerkmale messen oder bestimmen, welche „Meßtechnik“ wird verwendet, und welche Skalenwerte haben die Skalen der Geschlechtsmerkmale.

          Daß sich die Geschlechtsmerkmale, die man vermessen kann, mit der Zeit ändern können, ist klar. Was mir wichtig war, ist die Beobachtung, daß die „Meßtechnik“ bei den drei Geschlechts-Hauptbegriffen (biologisch, psychisch, sozial) fundamental verschieden ist.

          (1) Biologische Merkmale können objektiv (sogar bei Toten) vermessen werden. Man kann keine neuen biologische Merkmale erfinden, sondern muß das nehmen, was durch die Natur geboten wird und was technisch meßbar ist.

          (2) Psychische Merkmale sind Merkmale der Psyche eines Menschen und können nur mit psychologischen Untersuchungsmethoden vermessen werden (mehr oder weniger sicher). Das einzige psychische Geschlechtsmerkmal, das heute als relevant angesehen wird, insb. wegen transidenter Personen, ist die sexuelle Identität (geschlechtliches Selbstkonzept). Psychische Merkmale äußern sich zwar meistens durch soziale Interaktion, d.h. sie sind Ursache bestimmter sozialer Interaktionen, existieren aber unabhängig davon. D.h. auch ein überzeugter Single, der keinen Kontakt zu Frauen sucht, versteht sich als Mann.

          Ob und inwieweit diese Merkmale durch gesellschaftlichen Konsens änderbar sind, ist eine gute Frage. Ich kann es mir schlecht vorstellen.

          (3) Soziale Geschlechtsmerkmale sind nahezu beliebig bzw. nur willkürlich definierbar und auch nach Belieben änderbar. Die „Meßtechnik“ besteht darin, den Patienten zu befragen, was er denn sein will. Null Objektivität.

          „in der jeweils konsensualen Form wertungsrelevant bezüglich des sozialen Status“

          Darum, ob mit einem Geschlecht oder einer Auspägung eines Geschlechtsmerkmals auch eine Wertung verbunden ist, ging es mir überhaupt nicht, das sollte ich klarer stellen. Ich muß bei einer konkreten Person aber erst einmal feststellen, welches Geschlecht sie hat, ehe ich diese Person dann qua Geschlecht cool oder doof finde. Z.B. könnte ich von den 60+ Facebook-Geschlechtern Nr. 1-30 cool und 31ff doof finden. Wenn jetzt einer vor mir steht, muß ich erst einmal herausfinden, ist er Nr. 17 oder 43 oder was?

          Wertungen der gleichen Fakten / Geschlechter können natürlich in verschiedenen Kontexten verschieden sein ich von den 60+ Facebook-Geschlechtern Nr. 1-30 cool und 31ff doof finden. Wenn jetzt einer vor mir steht, muß ich erst einmal herausfinden, ist er Nr. 17 oder 43 oder was?

          Wertungen der gleichen Fakten / Geschlechter können natürlich in verschiedenen Kontexten verschieden sein

          • Die berühmten 60 Facebook-Geschlechter sind keine ernstzunehmende Klassifizierung sondern ein Lifestyle/Self-Marketing-Gag.

            Schön aufgelistet und erläutert hier:

            http://de.wikimannia.org/60_Geschlechtsidentit%C3%A4ten#cite_note-1

            zeigt sich eine enorme Redundanz bei den Benamungen. Zudem haben die es sogar noch geschafft, mit Butch und Femme zwei Ausprägungen weiblicher Homosexualität unterzubringen (wohingegegen die Klischee-Ausprägungen männlicher Homosexueller fehlen). Zudem sind Drag und Transvestit Kunstformen und keine Geschlechteridentitäten.

            Aber um bei Deinem Einwand zu bleiben: Es ist hier eine Selbst-Einordnung. Und damit im Rahmen von Facebook eine nach außen kommunizierte Information die der Empfänger durchaus zur Wertung nutzen kann.

            Wenn mann beispielsweise eine hübsche junge Frau daten möchte, vorher ihr FB Profil checkt und die Selbstauskunft „Femme“ entdeckt, könnte man entsprechend das Date absagen (Zeit- und Geldverschwendung) oder mit der Vermutung/Hoffnung mal eine auch geistig interessante Frau kennenzulernen, das Date anders aufziehen und versuchen, mit zusätzlichen Shittests psychische Störungen bei dem jungen Ding rechtzeitig zu erkennen, bevor es Drama gibt.

            😉

            P.S: Facebook ist out, Tinder in und da zählt dann eh nur noch die Optik…

          • „wohingegegen die Klischee-Ausprägungen männlicher Homosexueller fehlen“

            Gibt es denn mehr als 1 Klischee(!)-Ausprägung männlicher Homosexualität?

  5. Jupp, alle Wissenschaftler der Alt- und Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit, kannte in ihren Universitäten das Konzept der Zweigeschlechtlichkeit nicht!

    Manchmal glaube ich das einigen Menschen das Konzept Zeit völlig unbegreiflich ist…

    • Der Biologe (hust) Prof. Dr. Heinz-Günter Voß (Hochschule Merseburg) gab im Interview der Zeitschrift ‚chrismon‘ an:

      (…)Es trifft die Realität nicht, nur in „männlich“ und „weiblich“ einzuteilen.

      Ist das der neueste Stand der Forschung?
      Bis in die 1920er Jahre sprach man von ­Geschlechtervielfalt. Mit den Nazis kam die Theorie einer weitgehend klaren biologi­schen Zweiteilung, die auch immer noch im Biologiestudium vermittelt wird, obwohl die aktuelle Forschung längst weiter ist.

      Da habt Ihr’s!! Die N*ZIS haben die Zweiteilung der Geschlechter erfunden! Teuflisch!

      • „Bis in die 1920er Jahre sprach man von ­Geschlechtervielfalt.“

        Hat der gute Heinz-Günter V. denn auch die Belege/Quellenangaben mitgeliefert? Das wäre doch DAS Totschlagargument gegen die Maskus, das jede weitere Diskussion beenden würde.
        Und seine Aussagen zu belegen, ist in der Wissenschaft Standard.

      • Ach, die Nazis haben „männlich“ und „weiblich“ erfunden. Sieh einer an, man lernt doch nie aus. Und ich dachte, das sei irgendwas mit den Bienen und so.

        • Ich mag den Voss ja irgendwie. Erstens ist er mit Sicherheit der erste Biologe mit vollfettem Titel weltweit, der Geschlecht zu einem modernen sozialen Konstrukt erklärt hat und zweitens beweist das m.E., daß er so dicke Eier hat, daß sein gesamtes Gehirn da reinpasst ( was u.U. auch gegen die Größe seines Bregens sprechen könnte, aber nun, etwas Schund ist immer … ).

          • @Fiete: „[Er ist] mit Sicherheit der erste Biologe mit vollfettem Titel weltweit, der Geschlecht zu einem modernen sozialen Konstrukt erklärt hat“

            Ich glaube, dass hat er bei Anne Fausto-Sterling (@EvoChris: wie handhabst Du eigentlich hot links auf Deinem Blog?) abgeschrieben. Ich habe ihre Zitate nicht auswendig auf Lager, aber ich meine, sie wäre die erste ‚Biologin‘ gewesen, die eine biologische Geschlechtsbinarität (plus sehr wenige pathologische Ausnahmen) beim Menschen geleuget hätte. Hat sich vielleicht zu viel mit (lesbischen?) Plattwürmern beschäftigt….

            Deiner übrigen Einschätzung schließe ich mich an ;-).

        • „Ach, die Nazis haben „männlich“ und „weiblich“ erfunden. Sieh einer an, man lernt doch nie aus.“

          Was, das wusstest Du nicht?
          Das war doch auf Heinrich Himmlers Gruppenführertagung 1941 auf der Wewelsburg so beschlossen worden, weil Hitler sich beklagte, er habe Schwierigkeiten, Frauen als solche zu erkennen, damit er sie fachgerecht unterdrücken könne.
          Und immer, wenn er nach Männern für seinen Russlandfeldzug suchte, gab es einfach keine.
          In Himmlers Beschluss – Geheime Reichssache Nr. 4712 – waren von da an alle Menschen ohne Schniedel und mit Titten Frauen, der Rest Männer.

          Seitdem klappt das auch mit dem Patriarchat und der Unterdrückung der Frauen.
          Die Regelung wurde weltweit übernommen – auch von nativen Stämmen der Südsee die bis dahin noch gar nicht entdeckt waren.
          Man hatte sie per Flugzettel über die Beschlusslage informiert.

          Mannomann, Du bist aber auch ungebildet. Das lernt doch jedes Kind schon in der Grundschule (kopfschüttel)

          😀

      • Ob ihm wohl diese Entgleisung und Falschdarstellung um ein Mem zu bedienen wenigstens nachträglich peinlich war und ist?

        Korrekter:

        „Mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurde aus der Psychologie kommend auch in der Soziologie eine Vielfältigkeit geschlechtlicher Erscheinungsformen beim Menschen im akademischen Umfeld (in Deutschland) enttabuisiert, untersucht und dargestellt.

        Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde diese Forschungs- und Publikationstätigkeit konsequent unterbunden und eine strikte und klare, rein auf Funktionen (Frau = Mutter, Mann = Soldat) abzielende Geschlechtsbinarität propagiert.

        Diese strikte Trennung hat sich als Echo bis heute auch im Wissenschaftsbereich gehalten.“

        • „… aus der Psychologie kommend auch in der Soziologie …“

          Interessant, aber was haben damals die Biologen dazu gesagt? Sind die hierbei mitgegangen?

          • Das war zur Zeit von Magnus Hirschfeld. Sooo alt bin ich noch nicht, dass ich die damalige wissenschaftliche Debatte mitbekommen habe 😉

            Vermutlich haben sie sich gar nicht geäußert, da es hier ausschließlich um Menschen ging und Biologen mit Fauna und Flora schon genug zu tun hatten….

        • @Peter Müller: Danke für das Zitat (woher ist das?)!

          Es ist immer dasselbe bei den Poststrukturalen: erst behaupten sie irgendetwas total Spektakuläres, was sämtliche bisherigen gängigen Rezeptionen und Interpretationen über den Haufen wirft und auf den Kopf stellt

          ‚In der Biologie(!) wird noch heute an der binären Geschlechtsvorstellung festgehalten, die mit den Nazis aufkam, obwohl die Wissenschaft (CountZero: welche?) inzwischen viel weiter ist.‘,

          und DANN, wenn man Farbe bekennen soll, hat man alles ja GAR nicht so gemeint (und impliziert ‚Ihr Deppen, das war ja wohl klar, oder?‘):

          [Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden auch in der Soziologie(!)(guckiDA, wo ist denn plötzlich die Biologie hin verschwunden, über die wir eben noch reden wollten???) bestimmte unkonventionelle Ideen enttabuisiert (nicht: bis in die 20er Jahre sprach man von Geschlechtervielfalt), die nach der Machtergreifung wieder tabu waren.] Diese strikte Trennung hat sich als Echo bis heute auch im Wissenschaftsbereich gehalten.

          (1) citation needed
          (2) welcher Wissenschaft?
          (3) als Echo. Soso. Gibt’s nun also jemand „im Wissenschaftsbereich“, der behauptet, die Spezies homo sapiens sei eine geschlechtsbinäre Art oder nicht? Oder was? Oder wie oder warum? DAS wollten wir doch diskutieren eben, oder? Geh’n Pudding an die Wand nageln!

          Meiner Treu! Wegen SOWAS ist die hinterhältige Schwafelei vom Heinzi (sein Kampfname bei der Antifa) keine Wissenschaft, sondern diskurshegemonialer Diffamierungsaktivismus.

          • CountZero,

            das Zitat ist von mir und war ein Versuch, die Aussage von Voß wieder auf ein richtiges Gleis zu setzen.

            Ob im Biologiestudium „immer noch ausschließlich“ eine klare biologi­sche Zweiteilung vermittelt wird, kann ich gar nicht beurteilen, Meines Wissens nach kam die Differenzierung allerdings von Medizinern, Psychologen und Soziologen.

            Ich selber halte es für unglücklich, hier die Biologie mit reinzuziehen. Führt nur zu Reibungsverlusten, wo es doch eigentlich nur um den Menschen geht.

            Die Intention mit dem Rückgriff auf die Biologie dürfte wohl sein, der Pathologisierung der Mischformen entgegenzutreten.

            Das besagte Echo kann man ja auch hier in den Kommentaren lesen. Da wird auch gerne mal missverstanden um mental blocken zu können und sich die heile Welt zu bewahren 😉

          • Ah, okay, Danke für die Antwort.
            Ich hatte angenommen, die Formulierung sei von Heinzi. Dann war meine Polemik ja fehl am Platze hier (schließlich hat er selbst ja von seinen Behauptungen keinen Abstand genommen, wie ich gedacht hatte). Bzw. mein kompletter Post verliert so seinen Sinn.

            Hatte ich nicht verstanden, sorry!

          • Kein Problem.

            Ich hätte auch weniger schreibfaul sein und meinem Zitat etwas mehr Erläuterung voranstellen sollen. Fiete hatte das auch missverstanden. Mea culpa.

          • @ Peter:
            Zugegeben!
            Aber immerhin kam dabei ein richtig schönes Analogon herum ( vom Count Z. ):
            „Geh’n Pudding an die Wand nageln!“

            Superbe! Chapeau!

  6. „Jupp, alle Wissenschaftler der Alt- und Jungsteinzeit, der Bronze- und Eisenzeit, kannte in ihren Universitäten das Konzept der Zweigeschlechtlichkeit nicht!“

    Und über 90% aller Tier- und Pflanzenarten sowieso nicht.
    Alle Opfer patriarchaler Dominanz. Wenn wir es im Wald in den Bäumen rauschen hören, dann sind das die Geschlechter, der Kampf weiblicher Blüten(teile) gegen männliche Blüten(teile).

    Bei der Suche nach dem Anteil heterosexueller Ausformungen des Lebens zu anderen Formen habe ich bei WIKIPEDIA folgendes gefunden (hat mit der Frage nichts zu tun):
    „Die heterosexuelle Vermehrung hat sich innerhalb der Evolution der Sexualität vor ca. 600 Millionen Jahren weitgehend gegenüber der asexuellen Reproduktion durchgesetzt und verbessert die Durchmischung der Gene im Rahmen der Fortpflanzung. Die Sexualität des Menschen, sowie einiger anderer Spezies, ist jedoch komplexer, da diese nicht allein auf triebgesteuerte Vermehrung ausgerichtet ist.“

    Aha, worauf ist die Sexualität des Menschen denn dann ausgerichtet, frage ich mich da spontan?

    Belegen tut WIKIPEDIA die Behauptung übrigens mit einem populärwissenschaftlichen Artikel in der Welt vom 5.7.2007, der selbst wiederum keine Belege liefert.

    • „Aha, worauf ist die Sexualität des Menschen denn dann ausgerichtet, frage ich mich da spontan?“
      Besonders bei den Bonobos ist es ziemlich schwer zu leugnen, dass Sex eine beträchtliche Rolle im sozialen Leben spielt und sowohl bei sozialer Bindung, Paarbindung, Hierarchiebildung als auch besonders bei aggressionsbewältigung eine beträchtliche Rolle spielt.

      Wenn du mal soweit bist, das bei den Bonobos anerkennen zu müssen, ist es auch ziemlich schwer, die entsprechende Vielfalt an Funktionen der menschlichen Sexualität zu übersehen.

      Warum glaubst du wohl können konzepte von sexualisierung namentlich in den Medien so erfolgreich sein – gerade in einer Zeit, in der mittels verfügbarkeit der Pille eine willkürliche entkopplung der sexualität von der Funktion der fortpflanzung zur verfügung steht?

      Wie erklärst du dir überhaupt die Begeisterung über die Möglichkeit der entkopplung von Sexualität von der Fortpflanzung durch verhütung, wenn es da nicht deutliche funktionen der sexualität neben der unmittelbaren fortpflanzung gibt?

      • „Wie erklärst du dir überhaupt die Begeisterung über die Möglichkeit der entkopplung von Sexualität von der Fortpflanzung durch verhütung, wenn es da nicht deutliche funktionen der sexualität neben der unmittelbaren fortpflanzung gibt?“

        Die Natur hat Lust und Lustbefriedigung einzig zu dem Zweck der Arterhaltung erfunden. Wäre sie zweckfrei, wäre sie nicht so einseitig auf Personen anderen Geschlechts gerichtet.
        Lustbefriedigung in der Einnahme eines guten Essens zu sehen, betrachte ich als einen Missbrauch des Begriffs. Genuss kann sich auf vielen verschiedenen Gebieten verwirklichen, Lustbefriedigung nur beim Sex.
        Dass wir verhüten, ist überhaupt kein Widerspruch. Wir tun es, weil primäres – bewusstes – Ziel des Geschlechtsakts die Lustbefriedigung ist (ich konzentrier mich hier nur auf Männer. Die Sexualität von Frauen versteh ich nicht hinreichend). Durch unseren Verstand wissen wir aber, dass diese Befriedigung mit der Gefahr von Schwangerschaft und Ressourcenbindung verknüpft ist.
        Also verhüten wir.
        Wobei die Natur sich nicht leicht überlisten lässt. Eigentlich müssten wir Kondome als Segen ansehen, weil sie einerseits die Gefahr einer Schwangerschaft vermindert (von Krankheiten abgesehen), andererseits das Empfinden verringert und damit den Akt genussvoll verlängert.
        Aber der Akt ohne Tüte ist 100mal intensiver, weshalb viele Freier beispielsweise sogar trotz der höheren Infektionsgefahr bereit sind, mehr zu bezahlen, wenn sie ohne Tüte in die Vagina spritzen dürfen.
        Ziel ist also IMMER die Fortpflanzung. Alles drumherum ist nur kulturelles Brimborium.

        Oder wie erklärst Du die Tatsache, dass Du NUR mit der Regelung von Sex Weltpolitik betreiben kannst? Ließe sich Sex tatsächlich von der Fortpflanzung abkoppeln, hätten die Feministas kein soziales Druckmittel mehr auf die Männer, denn dann gäbe es einen diskussionsfreien Wechsel zum MGTOW.

        • hmmm…

          „…Oder wie erklärst Du die Tatsache, dass Du NUR mit der Regelung von Sex Weltpolitik betreiben kannst? …“

          Wer will schon Sex mit Merkel oder Trump? Dem Pabst oder Nithanjahu?

          • „Wer will schon Sex mit Merkel oder Trump? Dem Pabst oder Nithanjahu?“

            Keiner.
            Deshalb ist es ja im Moment auch so friedlich 😉

            Nur Trump möchte gern den Nordkoreaner ficken. Die einzige kritische Baustelle derzeit.

  7. Das anzuschauen hat mir schon beinahe körperliche Schmerzen bereitet. Es ist schon erstaunlich, wie man es eine halbe Stunde schaffen kann, kaum eien stringente Aussage zu treffen.
    Man kann alles gesagte des ersten Teilnehmers auf drei Worte reduzieren: „But muh feelings.“

  8. Bemerkung zum Begriff „Gender“:

    Das war ja ursprünglich nur die englische Bezeichnung für „Kasus“, für das grammatikalische Geschlecht.
    Und wenn wir uns innerhalb der Grammatik die Begrifflichkeit „Neutrum“ anschauen:
    neutrum bedeutet ursprünglich ne utrum, also keines von beiden.

    Sollte man meiner Meinung nach auch konsequent zweisilbig aussprechen, vor allem in Genderdiskussionen.

    Insofern: Wer sich schon in seiner „gefühlten Biologie“ auf die englische Grammatik beruft, der sollte auch so konsequent sein, den Terminus „keins von beiden“ zu verwenden.

  9. https://bazonline.ch/sonntagszeitung/standard/Die-Natur-laesst-Brueste-stetig-groesser-werden–wieso/story/10327649

    «Es gibt in Europa zunehmend Mädchen, die schon zwischen 7 und 8 Jahren eine Brustknospe ausbildeten», sagt Christa Flück, Hormon- und Stoffwechselspezialistin am Berner Inselspital.

    Wenn ich davon ausgehe, dass diese Mädchen weitgehend nur Mütter, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen um sich haben, muss ich ja davon ausgehen, dass diese Mütter, Kindergärtnerinnen und Lehrerinnen nix anderes zu tun haben, als diesen Mädchen „Brustknospen“ „sozial anzukonstruieren.“

    Kann die denn keiner stoppen?

    • einfach nur schrecklich. Ich bin mir sicher, dass das Patriarchat da seine Finger im Spiel hat. Oder die Illuminaten? Oder eine geheime Organisation die unser Trinkwasser verseucht?
      „Die-Natur-laesst-Brueste-stetig-grösser-werden“ ??
      Vielleicht stecken da auch die Feministinnen hinter, als getarnte Lehrerinnen und Erzieherinnen verabreichen sie kleinen Mädchen Hormone! Aber wozu? Damit die Frauen die Männer mit ihren Waffen ( großen Brüsten) schlagen können?

      Geheimnisse im Dunkel!

      Oder ist es einfach nur Biologie? Auch wir Menschen züchten uns, wie Hühner die mehr Eier legen, Schweine mit einer Rippe mehr oder Kühe die mehr Milch produzieren.
      So kann es sein, dass Frauen mit großen Brüsten einfach begehrenswerter sind und daher ihre Gene besser weitergeben.
      Wer weiß.

      • Oder eine geheime Organisation die unser Trinkwasser verseucht?

        AND they’re turnin‘ all the freakin‘ FROGS gay!!!
        😉

  10. Pingback: Ansprechen einer Frau als Sexismus, der nicht cool ist | Alles Evolution

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