Neue Regeln für den Umgang von Männer und Frauen miteinander bei Netflix

Der Wahnsinn geht immer weiter. Netflix erlässt – vermutlich zur Vorbeugung von Schadensersatzforderungen, weil es nicht genug gegen sexuelle Belästigungen gemacht hat und die damit evtl verbundenen hohen punitive damages – neue Regeln:

Netflix has banned its workers from looking at each other for more than five seconds as part of new bizarre no-flirting rules.

The company’s film crew can also reportedly no longer ask their colleagues for their phone numbers and staff are encouraged to shout: ‘Stop! Don’t do that again’, if they feel harassed.

It follows the Harvey Weinstein scandal and Me Too movement that has hit Hollywood.

One of the first programmes made to follow these instructions is sci-fi series Black Mirror, filmed in London and on location.

An on-set runner said: ‘Senior staff went to a harassment meeting to learn what is and isn’t appropriate. Looking at anyone longer than five seconds is considered creepy.

One of the first programmes made to follow these instructions is sci-fi series Black Mirror, filmed in London and on location.

An on-set runner said: ‘Senior staff went to a harassment meeting to learn what is and isn’t appropriate. Looking at anyone longer than five seconds is considered creepy.

Das schlimme daran sind ja leider noch nicht mal die Regeln, sondern das die Gesellschaft dann Leute dafür haftbar machen kann, dass sie sie nicht umgesetzt haben, obwohl sie vollkommen bescheuert sind im normalen Alltag. Es ist im Endeffekt das Aufstellen bizarrer Regeln, bei denen man immer hoffen muss, dass der andere sich später nicht auf sie beruft und man seinen Job verliert.

vgl auch:

89 Gedanken zu “Neue Regeln für den Umgang von Männer und Frauen miteinander bei Netflix

    • Also wenn ich das richtig sehe, war der Stein des Anstoßes (obwohl Alles oben Geschilderte noch unbestätigtes Gossip ist) womöglich wohl folgende Annäherung:

      „He claimed a male superior in Netflix’s talent group made romantic advances on him in April 2016 by speaking about a rendezvous with a handsome business executive and inviting Coleman along. „Being heterosexual, [Coleman] was uncomfortable with [the superior’s] advances and attempted to keep some distance so as not to offend his superior,“ stated a complaint filed in Los Angeles Superior Court. „However, the invitations to go out continued.“ …

      As for Coleman’s sexual harassment allegations directed at the superior, Netflix’s position was that Coleman had misconstrued invitations to get to know a colleague. …According to a statement from the company, „Coleman was employed at Netflix for less than five months and was terminated for performance issues. He raised his claims only after termination. The company investigated them and found them to be baseless.“

      https://www.hollywoodreporter.com/thr-esq/netflix-settles-executive-claiming-widespread-sexual-harassment-1050313

        • Na, das würde doch die Frage von Matze beantworten, gleichzeitig Christians Überschrift als falsch entlarven, plus Ihr dürftet Euch jetzt mal kurz fragen, wen Ihr da vorsichtshalber lieber nicht mehr einstellen würdet: (evtl.) schwule oder heterosexuelle Männer (wo Letztere auf vermeintliche Anmachen, teilweise auch nur die bloße Präsenz Ersterer, bekanntermaßen recht heftig reagieren können)?

          • Nein, würde es nicht.

            Wenn der Hund mich gebissen hat, ist es für mich uninteressant, dass „er doch nur spielen wollte“.

            Wenn es mir den Keller vollgeregnet hat, ist es für mich uninteressant, dass das Hoch „Erika“ und das Tief „Uwe“ hiess, und dass es diese Front zwischen den beiden war, die zum außerordentlichen Niederschlag führten.

          • Wenn diese Regeln so wie berichtet umgesetzt werden sollten, würde das „Flirtverbot“ geschlechtsunabhängig gelten.

            Wer konnte nun aber ahnen, dass hier die Schuld nicht dem weiblichen, sondern allein (!) dem männlichen Geschlecht zuzurechnen wäre? Na ich.

            (Als Teenager hab ich mal in nem Mode-Lager gearbeitet, die männlichen Kollegen wurden immer kollektiv völlig hysterisch, sobald die – überwiegend schwulen – Einkäufer vorbeischauten. Angesprochen auf ihr seltsames Zusammenglucken im Versteck erhielt ich die Antwort: „Dir wollen se ja nicht an den Arsch!“ Furchtbar lustig, wenns nicht so traurig wäre…)

          • Wer konnte nun aber ahnen, dass hier die Schuld…

            @ Semi-Kolon: Lerne Du erst mal mal zwischen Auslöser und Schuld zu unterscheiden!

  1. Bin da gespalten. Ich mache das ohne Regeln auch selbst so und schaue Frauen kaum noch an oder Rede mit ihnen.
    Problematisch finde ich es aber. Die Regeln gelten ja hauptsächlich Männern, allerdings werden Frauen wohl auch nicht in Zukunft die Initiative ergreifen. Ich denke manchmal, dass es da bald keine Annäherung mehr gibt.

    • „ohne Regeln auch selbst so und schaue Frauen kaum noch an oder Rede mit ihnen“

      Vielleicht bei fremden Frauen.
      Bei dienstlichen Gesprächen die holde Weiblichkeit nachhaltig zu ignorieren dürfte einen feministischen Aufschrei erster Güte nach sich ziehen.
      Ostentativ wegzu schauen, wenn die Chefin redet, dürfte auch nicht so git ankommen.

      • Mag sein, obwohl man es bei Christians Rechtschreibung schon gewohnt sein sollte. Aber dieses „von Männer“ bringt mich schon fast fast auf die Palme. Besonders in der Überschrift. Dieses Blog dreht sich hauptsächlich um Männer, da sollte man, auch in Anbetracht der Reichweite, wenigstens dieses Wort in allen Flexionen draufhaben. Aber gut, ich halte in Zukunft die Klappe.

        • Ist mir auch gleich aufgefallen. Ich glaube aber, es geht hier nicht darum, dieses Wort in allen Flexionen drauf zu haben, sondern zu wissen, wann es welche Flexion braucht. Ich empfehle allen den Gebrauch einer Textverarbeitung mit eingeschalteter Rechtschreib- und Grammatikkontrolle.

          • „Ich empfehle allen den Gebrauch einer Textverarbeitung mit eingeschalteter Rechtschreib- und Grammatikkontrolle.“

            … UND sich nicht blind drauf verlassen.

  2. Jetzt haben wir es bald geschafft und die Erde ist einer dieser absurden, unglaubwürdigen Planeten, die die „Star Trek“-Crew besucht, um dem Zuschauer eine historische Lektion zu erteilen.

    Na gut… immerhin nicht der, bei dem man für das Betreten der Grünflächen hingerichtet wird (außer Nordkorea).

    Gilt die Regel eigentlich auch für die Kameraleute? Darf es jetzt kein Close-up mehr geben, das länger als fünf Sekunden dauert?

    • Wahrscheinlich gibt es bald automatische Kameras, die politisch korrekt alle 4.9 Sekunden wegschwenken. Die niemals ein weibliches Bein aufnehmen (von anderen Körperteilen will ich hier gar nicht anfangen), Männer nur aufnehmen, solange der Anteil bisher aufgenommener Frauen > 50% ist.

      Alles andere wird eh bald verboten sein.

  3. Man nimmt sich einfach zwei geile Frauen und stellt sie nebeneinander. Dann kann man glotzen, solang man will, es wird auch nicht so schnell langweilig.

  4. We don’t know what the rules are

    …und #metoo hat dafür gesorgt, dass „gesunder Menschenverstand“ (auch gefühlt) keine Antwort mehr ist.

    Also werden in der nächsten Zeit die wildesten Experimente stattfinden, auf der Suche nach einem „sicheren“ Satz von Regeln.

    Das wird andauern bis zu dem Moment, in dem die Welt eine, die #metoo twittert, genervt verurteilt. Also noch sehr lange.

  5. Ich sollte mir einen Account bei zett etc. zulegen, dort die Amerikaner wegen ihre Progressivität preisen und lauthals die gleichen Regeln für unser Strafgesetzbuch fordern.
    Es muß erst schlechter werden, ehe es besser werden kann.

    • Genau das wollte ich auch schreiben. Es muss eine Abrechnung geben und die muss brutal und tödlich sein, damit der Feminismus ein für alle Mal zerschlagen wird. Aber sie Abrechnung muss durch die Frauen stattfinden, ich selbst esse als MGTOW lieber Popcorn. Und wenn die Abrechnung nicht stattfindet, dann gehen die Menschen hier in hundert Jahren halt in die Moschee weil sich der radikale Islam das sicher nicht gefallen lässt. Find ich jetzt auch nicht schlimm, mir ist es eh egal.

      • ich selbst esse als MGTOW lieber Popcorn..

        Wie primitiv. Ich trinke Rotwein.

        Das mit dem Islam ist Frauen wahrscheinlich letztendlich egal, Hauptsache richtige Männer die den Shit-Test bestehen.

  6. Wie lange es wohl dauert, bis sich die ersten Feministinnen beklagen, dass man sie im Job unsichtbar gemacht hat?

    Ansonsten hilft nur eins: Wo immer es geht nur noch Männer anheuern.

      • Ich bezweifle, dass diese Policy sich allgemein durchsetzen wird.
        Es wird immer Unternehmen geben, die mehr auf Leistung setzen als auf so einen Femischei?. Auf Dauer haben die auf dem Markt einen entscheidenden Vorteil. Auch eine Art Evolution.

        Und wer will schon irgendwo arbeiten, wo ein Gespräch unmöglich wird, weil man alle paar Sekunden den Kopf abwenden muss?

        • Du gehst von einem idealen Kapitalismus aus, was leider genauso illusorisch ist wie der ideale Kommunismus. In der Realität wird das vermutlich bald als Goldstandard gelten und vielleicht sogar gesetzlich vorgeschrieben werden. Es kann dann natürlich trotzdem sein, dass es Firmen gibt die sich nicht daran halten aber gerade die Großkonzerne werden das ganz sicher. Etwas ähnlich gibt es ja bereits bei Google und ich glaube auch bei Facebook. Das Problem ist ja, dass die Änderungen allmählich kommen und nicht Knall auf Fall. Und du darfst nicht vergessen, dass sie von vielen Menschen auch gewollt sind. Viele der Frauen wollen es und viele der Männer werden auch froh sein, wenn es klare Richtlinien gibt.

          • Bei Großunternehmen hast du vermutlich so gar recht. 😦
            Aber unterschätze nicht die große Anzahl von KMU, die wesentlich pragmatischer vorgehen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben.
            Da wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

            Ich glaube auch nicht, dass übermäßig viele Frauen solche Änderungen tatsächlich wollen. Feministischen Lobbygruppen mag es gelungen sein, diesen Eindruck zu erwecken, aber er ist falsch.

          • In der Realität wird das vermutlich bald als Goldstandard gelten und vielleicht sogar gesetzlich vorgeschrieben werden.

            Wer Erwachsene wie Kinder behandelt, muss sich dann nicht wundern, wenn diese auch wie Kinder handeln.

            Aus früherer Arbeit mit Jugendlichen kenn ich die Findigkeit, mit der diese dann exakt die Lücken im Vorschriftssystem erkennen und diese weidlich ausnutzen.

            Geschieht bei Netflix angeblich jetzt schon (finde den Link auf die Meldung gerade nicht):

            Sich anschauen, laut bis 5 zählen und dann den Blick abwenden…

          • „Da wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird.“
            Darauf würde ich mich nicht unbedingt verlassen. Viele KMUs arbeiten für Großkonzerne und wie ich bereits selbst erlebt habe, verlangen die, damit man für die Arbeiten darf einen Code of Conduct. Bisher stand da vor allem drin, dass man zusichert, dass man keine korrupten Verhaltensweisen an den Tag legt oder gerade britische Unternehmen verlangen, dass bei der Arbeit keine Messer mit offener Klinge verwendet werden. Aber zukünftig könnte es durchaus Teil der Verpflichtung sein, dass man ein bestimmtes Verhalten zwischen Männern und Frauen zum Teil des Vertrages macht.

            „Aus früherer Arbeit mit Jugendlichen kenn ich die Findigkeit, mit der diese dann exakt die Lücken im Vorschriftssystem erkennen und diese weidlich ausnutzen.“
            Das sind die Spielereien am Anfang. Ob das nach einigen Jahren immer noch so viel Spaß macht bezweifel ich. Ist wie früher bei der Sklavenhaltung. Am Anfang musst du viel peitschen und die Kette darf nie fehlen aber später wenn sich die Sklaven an ihre Unfreiheit gewöhnt haben ist das nur noch als Drohung nötig. Die wenigsten mucken auf. So ist das auch mit dem gesamten anderen Verhalten und vieles von dem was jetzt verlangt wird ist bereits bei manchen Firmen normal, z.B. das man immer die Tür beim Personalgespräch auf lässt oder nicht mit einer Frau alleine im Fahrstuhl ist. Auch die meisten rebellischen Jugendlichen werden nach ein paar Jahren strenger Erziehung in der Schule zu angepassten Staatsbürgern.

          • Am besten ist es wohl, wenn sich Männer Scheuklappen anziehen, um unbeabsichtigten Belästigungen vorzubeugen.

          • Eine Gesellschaft, die sowas breit einfordert, geht zu Grunde. Einfach weil es zutiefst unmenschlich ist, so zu handeln.

            Ich sehe da durchaus Parallelen zu Deutschland, der Selbsthass hier (den es auch vor den Nazis schon gab) geht m.E. zu einem erheblichen Teil auf die soziale Strenge und die Regelwut zurück. Menschen die darunter leiden, tun alles, um dem zu entgehen oder „dem System“ sogar so sehr zu schaden, dass es eingeht. Ich kenne die ganze Palette dieser Gefühle und kann sie nachvollziehen.

            Als praktischen Tip würde ich einfach zivilen Ungehorsam empfehlen. Die Sanktionshürde ist meist höher, als man denkt, niemand zettelt leichtfertig einen Streit an, weil das immer Folgen für beide Seiten hat. Das gilt umso mehr, je weniger sich daran halten.

            Die Gefahr einem Idioten zu begegnen, ist zudem gering und wenn es doch eintritt, ist es wohl als Schicksalsschlag zu bewerten und demjenigen ist mit allen Möglichkeiten zu schaden, so dass wenigstens ein Lern- und Abschreckeffekt einsetzt. Oder anders: wer vermeiden will, hinzufallen, muss sein Leben lang auf dem Bauch robben 🙂

          • „Eine Gesellschaft, die sowas breit einfordert, geht zu Grunde. Einfach weil es zutiefst unmenschlich ist, so zu handeln.“
            Eigentlich ist es zutiefst menschlich. Die Sexualität wurde schon immer versucht zu kontrollieren da die Kontrolle über den Sex genau wie die Kontrolle über alles andere was Spaß macht ein Machtgewinn darstellt. Und wir Menschen sind halt stark an Macht interessiert.
            Ob die Gesellschaft dabei zugrunde geht weiß man nicht. Sollte es zu dem Punkt kommen, dass sich gar keine Menschen mehr zusammenfinden, wird es wohl wie in Südkorea staatliche Partnerfindungsagenturen geben oder wie im antiken Peru werden einfach passende Partner miteinander verheiratet und es werden Kinder gefordert wie im antiken Rom üblich – Zuwiderhandlungen werden bestraft.
            Wir stellen uns ja immer eine Demokratie wie aus dem Lehrbuch vor aber heutzutage werden viele der demokratischen sehr phantasievoll ausgelegt, wieso also nicht auch dieser Aspekt.

            „Oder anders: wer vermeiden will, hinzufallen, muss sein Leben lang auf dem Bauch robben“
            Noch besser ist es natürlich einfach sitzen zu bleiben und „Call of Duty“ zu spielen. Lass die anderen die Gesellschaft beeinflussen. Nichtstun kann manchmal der beste Widerstand von allem sein, nur leider schaffen das nur wenige durchzuhalten. Es ist wie bei einem Gespräch, einen Moment nichts zu sagen lockt den anderen viel mehr aus der Reserve als die ganze Zeit zu plappern. Stille kann sehr mächtig sein.

        • Das Problem in den USA ist, dass wenn jemand Erfolg hat und ein paar 100 Millionen verdiente, irgend eine Putze daher kommen kann und mit dem richtigen Anwalt den kompletten Verdienst zunichte macht. Genau deshalb gehen die ja ins Extrem. Nicht weil sie Angst vor der Konkurrenz haben, sondern vor den Gerichten.

          • Zur Risikominimierung ist es sicher mittlerweile sinnvoll, Männer und Frauen so weit möglich zu trennen.

            Traurig, wenn die gesellschaftliche Entwicklung solche Maßnahmen nötig macht, nur weil einzelne die Lage ausnutzen.

          • „Traurig, wenn die gesellschaftliche Entwicklung solche Maßnahmen nötig macht, nur weil einzelne die Lage ausnutzen.“

            Gesellschaften oder Gruppen mussten sich schon immer gegen einzelne wehren, die die Gruppensolidarität ausnutzen. Nenn es Tragedy of the Commons oder Trittbrettfahrerproblem.

            Neu ist, dass nur die Form und wie erfolgreich Frauen – u.a. durch Feminismus – sich selbst vor Vorwürfen immunisiert haben.

            Siehe diesen alten Bill Burr Beitrag:

            WHY is it so quiet in here?!?

            Weil nicht mal das Publikum von Bill Burr sich traut, abgründige Frauen mit klaren Worten anzuklagen.

            Das ist neu.

    • „Wer Netflix-Aktien hat: Verkaufen.“

      Die Situation ist ähnlich wie bei Google etc; ein Kern an weissen Männern hat eine geniale und funktionierende Geschäftsidee alleine geschaffen und das daraus resultierende Geschäft wird dann in den späteren Stufen (wenn alles krisensicher ist und sich etabliert hat) von SJWs unterwandert. Selbst wenn solchen Firmen jetzt über die nächsten Jahre tatsächlich langsam ihre Leistungsträger abwandern, haben sie aufgrund der Infrastruktur, Institutionalisierung (Google is too big fail und militärisch zu wichtig) und Marktdominanz einige Jahrzehnte Zeit, diese feministische Politik weiterzuführen, bevor sie wirklich intern Schaden davontragen.

      Und im Zentrum dieser Bewegung stehen schon lange nicht mehr die Angst vor Klagen; wer einmal Sundar Pichai zuhört, der weiss, dass es da definitiv um die Etablierung von sozialen Werten und Normen geht, gerade im amerikanischen Raum. Netflix ist schon länger auf diesem Tripp, die aktuelle Regelung ist wenig mehr als eine konsequente Weiterführung der Werte, die sie als Firma sowieso vertreten.

      • Leider waren die genialen weißen Männer halt auch Schlappschwänze, die diese Unterwanderung nicht verhinderten oder sogar förderten. Es ist jetzt auch an ihnen, dem wieder ein Ende zu setzen. So richtig sehe ich das noch nicht, zumindest nicht in den USA.

  7. Frauen werden für Unternehmen ein unkalkulierbares Risiko. Neben ihrer schlechteren Arbeitsmoral und ihren ewigen Schwangerschaften kommt jetzt auch noch das Risiko immenser Klagen wegen falschen Verhaltens hinzu.

    • @Adrian @toxic

      „Frauen werden für Unternehmen ein unkalkulierbares Risiko.“

      Exakt. Jede Sympathie gegenüber Frauen, die die zweite Welle des Feminismus gebracht hat, hat die dritte Welle konsequent in potentielle Kosten verwandelt.
      Jeder potentielle Mentor einer Frau sieht sich mit dem Risiko konfrontiert, er nutze seine Macht aus und sei sowieso der falsche Mandatsträger, weil Mann.
      Was glauben diese hohlen Früchte eigentlich, wie Männer reagieren?

      „Die Situation ist ähnlich wie bei Google etc; ein Kern an weissen Männern hat eine geniale und funktionierende Geschäftsidee alleine geschaffen und das daraus resultierende Geschäft wird dann in den späteren Stufen (wenn alles krisensicher ist und sich etabliert hat) von SJWs unterwandert.“

      Die SJW unterwandern das Geschäft, indem sich mit ihnen selbst eine *bürokratische Schicht* herausbildet, die am Erfolg der Geschäftsidee keinerlei Anteil hat und die nur mit „Marktdominanz“, also einem Monopol, finanziert werden kann.

      Die Situation ist dann ähnlich, wie sie Leszek für die Universitäten beschrieben hat: Sind sie erst einmal thematisch etabliert, würden sie ihren eigenen Job gefährden, wenn sie das Ende der Diskriminierung X feststellten.

        • Nö, Kapitalismus: Virtue-Signaling-Marionetten werden derzeit stark nachgefragt, also werden sie auch verstärkt angeboten.
          Dass die Nachfrage kein sinnvolles Kosten-Nutzen-Verhältnis hat, wird wohl unter Marketing verbucht, dessen Kosten-Nutzen ist den meisten in vielen Fällen auch unklar.

          • „Spanien gegen Ronaldo.“

            Das trifft es genau.
            Ein geiles Spiel. Ich guck nur selten Fußball, aber das hat richtig Spaß gemacht.

          • „Adrian gegen Leszek: 0 zu 24.“

            Was zählst du hier?
            Die Anzahl der Wörter, die sie jeweils brauchen, um einen einfachen Gedanken auszudrücken?
            Kommt in etwa hin.

          • @ only_me

            „Was zählst du hier?
            Die Anzahl der Wörter, die sie jeweils brauchen, um einen einfachen Gedanken auszudrücken?
            Kommt in etwa hin.“

            Wohl eher nicht, es sei denn, du gibst dich mit einem oberflächlichen Verständnis einer Sache zufrieden, bei dem dann allerdings relevante Informationen fehlen. Bei stärkerem und längerfristigem Interesse an einer Sache, sollte man m.E. nicht dabei stehen bleiben, weil man ein Thema sonst nicht in seinen wichtigsten Teilaspekten und kontextuellen Bezügen erfassen kann und sich dann auch nicht ausreichend fundiert und differenziert (z.B. in Diskussionen) zu der jeweiligen Sache äußern kann.

            Mal ein Beispiel. In einem englischssprachigen Artikel zur Kritik an Jordan Peterson, den ich insgesamt nicht besonders gut finde, weil er nicht aus einer political-correctness-kritischen Perspektive geschrieben wurde, findet sich folgende lesenswerte und weitgehend zutreffende Passage:

            „“Postmodern neo-Marxism” is Peterson’s nemesis, and the best way to explain what postmodern neo-Marxism is, is to explain what it is not—that is, it is entirely distinct from the concept of “cultural Marxism.”
            “Cultural Marxism” is a conspiracy theory holding that an international cabal of Marxist academics, realizing that traditional Marxism is unlikely to triumph any time soon, is out to destroy Western civilization by undermining its cultural values. “Postmodern neo-Marxism,” on the other hand, is a conspiracy theory holding that an international cabal of Marxist academics, realizing that traditional Marxism is unlikely to triumph any time soon, is out to destroy Western civilization by undermining its cultural values with “cultural” taken out of the name so it doesn’t sound quite so similar to the literal Nazi conspiracy theory of “cultural Bolshevism.”“

            https://www.macleans.ca/opinion/is-jordan-peterson-the-stupid-mans-smart-person/

            Für ein grobes Verständnis, worum es sich bei der irrationalen Verschwörungstheorie und verlogenen Propagandastrategie von Jordan Peterson handelt und wie diese in politischer Hinsicht verortet werden muss (nämlich weit rechts stehend) ist diese Passage durchaus ausreichend.

            Da ich mich als dauerhafter Kritiker der postmodernem Political Correctness UND gleichzeitig als dauerhafter Kritiker der rechten Anti-Kulturmarxismus-Ideologie sowie der Ideologie von Jordan Peterson betätige, fand ich es allerdings wichtig, diesen Aspekt in meinem Artikel zur Kritik an Jordan Peterson genauer zu analysieren, daher findet sich in meinem Artikel ein Abschnitt mit einer systematischen Analyse der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der rechten Ideologie von der jüdisch-kulturmarxistischen Verschwörung und Jordan Petersons rechter Ideologie von der postmodern-neomarxistischen Verschwörung:

            https://man-tau.com/2018/05/30/kritik-an-jordan-peterson-antwort-von-leszek-auf-genderama-leserbrief-zu-jordan-peterson-vom-16-mai-2018-eine-kleine-artikelserie-1-teil/#j123

            Natürlich könntest du jetzt behaupten, dass ich in diesem Abschnitt „eine größere Anzahl von Wörtern verwende, um den gleichen Gedanken auszudrücken“, wie die Autorin des zitierten englischsprachigen Textes, aber das ist so nicht ganz richtig, denn meine Analyse geht diesbezüglich mehr in die Tiefe und analysiert umfassender und und differenzierter, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es zwischen den beiden rechten Verschwörungstheorien gibt, d.h., es finden sich in meinem Artikel einige Informationen hierzu, die in dem Text der Autorin fehlen, die aber für ein genaueres Verständnis wichtig sind.

            Und dabei ist meine Analyse, auch wenn sie Jordan-Peterson-Fans nicht gefällt, übrigens fairer gegenüber Jordan Peterson, denn jemandem vorzuwerfen, dass er eine vergleichbare Ideologie vertrete, wie die rechte Anti-Kulturmarxismus-Ideologie, ist ja ein schwerer Vorwurf und bei mir werden die Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede präzise herausgearbeitet.

          • Wow – über 20 Stunden später, aber nur 485 Wörter?


            Aus den Kommentaren entnehme ich, dass nicht nur ich immer weniger Lust habe, mich mit den Ergüssen von Laszek überhaupt auseinander zu setzen – das ist zunehmend ermüdend und immer das selbe.
            Irgendwer behauptet was böses über Laszeks Glaubensgemeinschaft, und Laszek erklärt, warum das falsch ist, weil es der reinen Lehre seiner Glaubensgemeinschaft nicht entspricht. Dass die Beobachtungen über seine Glaubensgemeinschaft von außen Sinn machen und zu definitionen und aussagen führen könnten, die denen seiner Glaubensgemeinschaft eher unangenehm sein können, aber eben dennoch eine Berechtigung haben könnten, kommt in derartigen Abwehrkämpfen regelmäßig zu Null Prozent vor.

            Es ist so ermüdend.
            😦

            Besonders, seit er seinen Exorzismus mit schöner Regelmäßigkeit gegen die von ihm neu entdeckte reinkarnation des teufels, Jordan Peterson, richtet, Das ist mitlerweile alles so vorhersehbar.

            Gähn. Es ist ermüüüdend.

          • @ maddes8cht

            „Aus den Kommentaren entnehme ich, dass nicht nur ich immer weniger Lust habe, mich mit den Ergüssen von Laszek überhaupt auseinander zu setzen“

            Fans von Jordan Peterson mögen Kritik an ihrem „neuen Sokrates“ eben nicht so gerne. Das ist vorhersehbar, insbesondere da meine Kritiken gut begründet sind und langfristig potentiell einen Beitrag dazu leisten könnten, Jordan Petersons manipulativen Diskursstrategien und Propagandalügen entgegenzuwirken. Ich bin übrigens der Ansicht, dass Kritik an Jordan Peterson potentiell am wirksamsten ist, wenn sie selbst von einem political-correctness-kritischen und feminismus-kritischen Standpunkt aus formuliert wird. Ich rechne daher für die Zukunft noch mit vielen latenten und offenen Anfeindungen von Jordan-Peterson-Fans gegen mich, die wohl mit der Zeit auch extremer ausfallen werden. Das stört mich aber nicht besonders.

            „das ist zunehmend ermüdend und immer das selbe.“

            Also die Inhalte der rechten Verschwörungstheorien und rechten Diskursstrategien, die ich kritisiere, sind ja nun erst Recht immer dasselbe. Komisch, dass dich diese nicht stören, sondern nur die begründete Kritik daran.

            „Irgendwer behauptet was böses über Laszeks Glaubensgemeinschaft,“

            Ich weiß zwar nicht, was meine „Glaubensgemeinschaft“ sein soll, aber ich bin jedenfalls weder Marxist, noch Postmodernist.

            „und Laszek erklärt, warum das falsch ist, weil es der reinen Lehre seiner Glaubensgemeinschaft nicht entspricht. Dass die Beobachtungen über seine Glaubensgemeinschaft von außen Sinn machen und zu definitionen und aussagen führen könnten, die denen seiner Glaubensgemeinschaft eher unangenehm sein können, aber eben dennoch eine Berechtigung haben könnten, kommt in derartigen Abwehrkämpfen regelmäßig zu Null Prozent vor.“

            In Wahrheit finden sich in meinen Beiträgen präzise Strömungsdifferenzierungen und ich gehe regelmäßig, mit Bezugnahme auf Fachliteratur und Belegquellen, darauf ein, ob und inwieweit Kritiken an bestimmten politischen/philosophischen/wissenschaftlichen Strömungen berechtigt sind oder nicht. Die begründete Unterscheidung zwischen berechtiger und unberechtigter Kritik ist ein zentraler Aspekt, jener Beiträge von mir, die dich stören. Für das übergreifende Thema hierzu verwende ich übrigens die Bezeichnung: „Wahrheitsorientierung bei politischen, philosophischen und wissenschaftlichen Kritiken“. Diese besteht m.E. aus vier Aspekten. Dazu folgt bei Gelegenheit noch ein Artikel von mir.

            „Es ist so ermüdend.“

            Wenn dich Beiträge von mir nicht interessieren, dann lies sie eben nicht. Du musst dich selbstverständlich nicht verpflichtet fühlen Beiträge von mir zu lesen. Ich werde allerdings trotzdem schreiben, was ich für richtig halte.

            „Besonders, seit er seinen Exorzismus mit schöner Regelmäßigkeit gegen die von ihm neu entdeckte reinkarnation des teufels, Jordan Peterson, richtet, Das ist mitlerweile alles so vorhersehbar.“

            Kritik an Jordan Peterson ist m.E. auch sehr nötig. Schließlich sagt er viele falsche und moralisch verwerfliche Dinge. Hätten wir es mit einem fanatischen politisch korrekten Postmodernisten oder einer extremen Feministin zu tun, die sich vergleichbar äußerte und verhielte wie Jordan Peterson, würden diese auf diesem Blog zweifellos in Grund und Boden kritisiert werden.

            „Gähn. Es ist ermüüüdend.“

            Du kannst dich ja beim „International Anarchist Tribunal“ über mich beschweren:

            http://www.anarchy.no/iat.html

          • „Die begründete Unterscheidung zwischen berechtiger und unberechtigter Kritik ist ein zentraler Aspekt, jener Beiträge von mir, die dich stören.“

            Ganz im Gegenteil – ich würde es begrüßen, wenn das mal so wäre.
            Exemplarisches Beispiel wäre die auch hier wieder aufgestelte geradezu boshafte Mutmaßung, Peterson würde Gewalthandlungen gegen andersdenkende befürworten – anhand einer Bildhaft bunten umgangssprachlichen Floskel, die er mal benutzt hat.
            Davon hatten wir’s ja schon. Trotzdem wiederholst du diesen Mist jedesmal wieder.
            Das ist verleumderischer Unfug, den ich so nicht stehen lassen kann.Ich würde dir ja empfehlen: lass das.
            Aber das einzige, was dir dazu einfällt, wenn man derartige Verleumderische Verdrehungen zur Rede stellt, ist, dich dann bei Man Tau drüber zu beklagen, dass „Peterson Anhänger“ immer nur versuchen würden, seine „Gewaltphantasien“ (sic !) „schönzureden“.
            Da klappt mir leicht die Kinnlade runter angesichts soviel verbohrtem Bestehen auf eigener willkürlicher (eben ins eigene Feindbildschema passende) Fehlwahrnehmung.

            „begründete Unterscheidung zwischen berechtiger und unberechtigter Kritik“ wäre im Fall Peterson für dich mal ein gutes Fernziel. Von dem bist du leider noch weit, weit entfernt. Vielleicht würde es helfen, sich mal soweit mit Peteson zu befassen, mal zu versuchen zu verstehen, was er sagen will, anstatt immer gleich vorab schon eine Interpretaion bereit zu halten, was daran falsch sein wird.

          • P.S. zur Klarstellung:
            Selbstverständlich würde und werde ich eine gewaltlegitimierende Äußerung egal von wem, auch von Peterson, jederzeit verurteilen.
            Es geht hier mitnichten darum, eine solche „schönzureden“, sondern darum, dass es eine verleumderische verdrehung ist, Peterson so darzustellen, als würde er Gewalt legitimierende Äußerungen verbreiten. Eine derartige Interpretation kann im übrigen nur vorgenommen werden unter völliger Missachtung des Kontextes seiner übrigen Äußerungen, namentlich zur freien Meinungsäußerung (eigentlich ja zur „freien Rede“, im amerikanischen free speech – was nahe verwandt, aber nicht gleichbedeutend mit dem deutschen Begriff der Meinungsäußerung ist. Wir wollen ja schließlich genau sein, gell, Laszek), aber auch zu Totalitarismus und zu allem, was er als positive oder negative psychologische Entwicklungen beschreibt.

            Es ist nachgerade ABSURD oder aber BÖSARTIG, Peterson eine solche Interpretation zu unterstellen.

          • @ maddes8cht

            „anhand einer Bildhaft bunten umgangssprachlichen Floskel, die er mal benutzt hat.“

            Und wir wissen natürlich beide, wie es auf diesem Blog beurteilt würde, wenn ein fanatischer politisch korrekter Postmodernist (mit Professorentitel) oder eine extreme Feministin (mit Professorentitel) in einer öffentlichen Rede eine solche „bildhaft bunte umgangssprachliche Floskel“ bezüglich Andersdenkender benutzen würde.

            Und was würden wir darüber lachen, wenn ein fanatischer politisch korrekter Postmodernist (mit Professorentitel) oder eine extreme Feministin (mit Professorentitel) sich nach einer solchen Äußerung noch ostentativ als große Verteidiger der Meinungsfreiheit präsentieren würden, nicht wahr?

            Wie viele Professoren kennst du eigentlich, die schonmal während einer öffentlichen Rede zum Ausdruck gebracht haben, dass man Andersdenkenden auf die Fresse hauen sollte?

            Und wie viele Free-Speech-Aktivisten kennst du, die sowas schonmal bei einer öffentlichen Rede gesagt haben?

            Kommt nicht allzu häufig vor, oder? Also, Peterson ist in dieser Hinsicht schon etwas Besonderes.

            „Vielleicht würde es helfen, sich mal soweit mit Peteson zu befassen, mal zu versuchen zu verstehen, was er sagen will, anstatt immer gleich vorab schon eine Interpretaion bereit zu halten, was daran falsch sein wird.“

            Ich habe mehrere Dutzend Videos von Jordan Peterson gesehen, meine Kritiken an Jordan Peterson beruhen also auf einer ausreichend großen Beurteilungsgrundlage. Und da Peterson sich hinsichtlich seiner Aussagen zu Postmodernismus (die oft falsch sind) und zu Neomarxismus (die fast immer falsch sind) ja auch häufg wiederholt, sehe ich nicht, was es diesbezüglich mißzuverstehen gäbe.

          • „Wie viele Professoren kennst du eigentlich, die schonmal während einer öffentlichen Rede zum Ausdruck gebracht haben, dass man Andersdenkenden auf die Fresse hauen sollte?“

            Wie oft hat Peterson den dazu aufgerufen? Du erwähnst das ja immer wieder? Macht er das öfter oder war das einmal und du ziehst dich hier immer wieder daran hoch?

          • @ maddes8cht

            „Es ist nachgerade ABSURD oder aber BÖSARTIG, Peterson eine solche Interpretation zu unterstellen.“

            Also, es ist nicht etwas absurd und bösartig, wenn Jordan Peterson während einer öffentlichen Rede der Gewalt gegen Andersdenkende das Wort redet.

            Nein, „absurd“ und „bösartig“ ist es vielmehr, wenn man Jordan Peterson nach einer solchen Äußerung „unterstellt“, er wolle mit dieser Äußerung Gewalt gegen Andersdenkende legitimieren, obwohl er genau dies getan hat.

            Die Widersprüchlichkeiten, die Jordan Peterson produziert, sind doch leicht erklärbar: Jordan Peterson ist eine narzisstische Persönlichkeit und deshalb kann er in einem Augenblick dies sagen und im nächsten Augenblick das Gegenteil verkünden oder tun, wenn er sich dabei grandios fühlt, es seiner Selbstdarstellung dient oder er seine enorme Aggressivität dadurch ausagieren kann oder er Applaus dafür bekommt.

            Jordan Peterson fällt es schwer moralische Werte und Prinzipien ernsthaft und dauerhaft zu verinnerlichen und daraus resultieren eben die vielen Widersprüchlichkeiten, die er produziert.

            Er präsentiert sich z.B. in einem Augenblick als großer Verteidiger der Meinungsfreiheit (wobei er aber letztendlich immer nur seine eigene Meinungsfreiheit im Sinn hat) und bekommt Applaus dafür und in einem anderen Augenlick bricht seine primitive Aggressivität durch, er posaunt seine Gewaltphrase in die Welt und fühlt sich auch dabei grandios. Der Widerspruch fällt ihm gar nicht auf.

          • „Ich mach mir die Welt ..“

            Wie gesagt, wir hatten das schon.

            Durch noch mehr ausschweifende Länge wird deine „Argumentation“ leider nicht besser, Laszek. Nur länger
            ….

          • „Wie viele Professoren kennst du eigentlich, die schonmal während einer öffentlichen Rede zum Ausdruck gebracht haben, dass man Andersdenkenden auf die Fresse hauen sollte?“

            Du meinst so richtig im Nahles-Modus?
            Ich persönlich eher nicht.
            Aber so im Genderisten-Lager kann ich mir derartiges durchaus vorstellen.
            Allerdings hat peterson eben genau das nicht gesagt.
            Und dass die von ihm verwendete Floskel verbreitet genug ist, dass sie auch in Titelzeilen Von Zeitungs- oder Internetartikeln regelmäßig verwendet werden, hatte ich auch schon mal nachgewiesen. Das Zitat beinhaltet schlicht nicht, was du mit aller Gewalt darin sehen willst.
            Aber genau desahlb musst du ja auch immer und immer und immmer und immmer (… wiederhole noch ein paar mal …) auf demselben einen Zitat rumreiten, weil sich sonst deine illusion nicht aufrecht erhalten lässt.

            Ich mag nimmer. Gut Nacht. Warum lass ich mich auf deinen Mist eigentlich immer wieder ein.

        • Lass das bitte. Du triggerst damit nur Leszek, der danach wieder 10kB Speicherplatz vernichtet, mit einen unlesbaren Kommentar, und meinen Scroll-Finger in die Arthrose treibt 😉

    • Die USA zeigen das Männer bei diesem Wahnsinn dann auch irgendwann nachziehen. Dort hatte jetzt ja ein Student eine Studentin wegen Vergewaltigung bezichtigt, weil sie zusammen betrunken Sex hatten und wer zuerst anzeigt ist dann das Opfer.

    • „Frauen werden für Unternehmen ein unkalkulierbares Risiko.“

      Genau deshalb wollen sie jetzt überall Frauenquoten. Überall dort, wo es attraktive Jobs gibt. Damit man sie trotz unkalkulierbarem Risiko nehmen muss.

  8. Ein weiterer Schritt zum Empathie-Abbau und zum Abbau von Solidarisierung / Solidarität zwischen Menschen.

    Macht neo-liberal durchaus Sinn.

    • „Macht neo-liberal durchaus Sinn.“

      Nicht wirklich, oder nur in ganz kurzen Zeitbereichen. Sonst müssten Länder wie Südafrika neoliberale Paradiese sein; man zahlt einen sehr hohen Preis für den Verlust von Vertrauen und fehlende Solidarität. Zudem muss man schon relativ ignorant sein, wenn man denkt, dass sich dann keine Gegenbewegungen bilden, die dann schonungslos zur Gewalt greifen. Es ist ja nicht so, dass z.B. die Alt-Right dann nicht auf bereits bestehende Stereotypen zurückgreifen kann.

      • „Nicht wirklich, oder nur in ganz kurzen Zeitbereichen.“

        Würde ich auch so sehen. Aber Neo-Liberalismus – allgemein Marktwirtschaft – denkt in der Regel immer nur kurzfristig. Das kann man schon in vielen Firmen beobachten. Da geht’s bei den einzelnen Abteilungen allein um den Abschluß im aktuellen – vielleicht noch im nächsten – Quartal. Raubbau, verbrannte Erde inklusive – alles egal.

        • Ja, wobei ich dahinter ohnehin ein „teile und herrsche“ vermute. Jeden Konflikt kann man steuern, ausreichend finanzielle Mittel vorausgesetzt. Je mehr Konflikte man hat, desto besser kann man die Masse lenken. Daher auch das ganze Rassengedöns, die Zuwanderung, den Intersektionalismus usw.

  9. Das Schöne am Kapitalismus: die Firmen können selbst entscheiden, wie sie ihre besten Mitarbeiter verprellen. Auch muss niemand bei denen kaufen…

    Welche Personalie steckt eigentlich hinter dieser neuen weltfremden Regelung?

  10. kardamom: https://www.independent.co.uk/arts-entertainment/tv/news/netflix-sexual-harassment-training-rules-me-too-flirting-on-set-a8396431.html
    “It has sparked jokes,“ they added, „with people looking at each other, counting to five, then diverting their eyes.”

    Das hatte ich auch gelesen und geschmunzelt, wie wunderbar man mit so was flirten kann. Und das ist tatsächlich bemerkenswert:

    Die Regeln mögen total bescheuert sein, aber die schlichte Existenz von Regeln macht es so viel einfacher – oder vielleicht erst möglich? – das Spiel mit den Regeln und ihren Grenzen anzuzetteln, das man dann Flirt nennt. Weil es eine Regel gibt, sich nicht länger als 5 Sekunden anzusehen, ist sich bis zu 5 Sekunden anzusehen erlaubt und gilt nach den Regeln als unverfänglich. Es ergibt sich ein Terrain, wo alle Beteiligte immer alles glaubhaft weil regelgerecht abstreiten können, aber indem natürlich immer noch eine ganze Menge passieren kann, was sich ohne die regelkonforme Unverfänglichkeit aber niemand traut. Von den spielerischen Möglichkeiten oder dem Reiz des Verbotenen muss man da noch gar nicht anfangen.

    Überzeugten und weniger überzeugten Liberalen müsste das eigentlich zu denken geben…

  11. „Von den spielerischen Möglichkeiten oder dem Reiz des Verbotenen muss man da noch gar nicht anfangen.“

    So ist es. Derselbe Ablauf kann total unterschiedlich beabsichtigt – und interpretiert werden.

    Die attraktive Blonde von der Registratur baggert man mit einem verschwörerischen Lächeln an, indem man dezent – aber für sie sichtbar – mit den Fingern herunterzählt, während man die allseits verhasste Feministin mit einem verschwörerischen Lächeln anschaut – und dabei dezent – aber für sie sichtbar – mit den Fingern herunterzählt.

  12. Die meisten Frauen arbeiten in Büros. Als Programmiererin allerdings die wenigsten. Diese Jobs sind in Zukunft leicht durch eine KI zu ersetzen.
    Ein Rechenzentrum spezialisiert für KI-Dienstleistungen ersetzt tausende Bürogebäude. Dann werden auch solche Regeln obsolet.

    • Guter Punkt. Tatsächlich ist von KI aktuell vor allem eine berufliche Frauendomänen bedroht: Die Buchhaltung.

      Der im im Artikel beschriebenen Neo-Viktorianismus bedroht dagegen die Frauendomäne „Assistentin im mittleren Management/der Geschäftsleitung“ bzw. generell Assistenzjobs, da das Risiko für die Chefs hier zu groß wird.

      Erst recht wenn sich die entsprechenden Ausschlussklauseln für Abfindungen in den Verträgen durchsetzen.

    • „das Pendel schlägt langsam zurück……“

      Und der Text soll das belegen?
      Ich lese auch da in erster Linie nur das übliche Männerbashing.

      „Eine Generation deutscher Jugendlicher(Hervorhebung von mir), die das krude, verschwörungstheoretische Weltbild ihrer muslimischen Kumpels übernimmt. Die Mädchen, die ihre sexuelle Selbstbestimmtheit ausleben, als Schlampen ansehen. Die es plötzlich ebenso „haram“ finden, wenn die eigene Freundin im Sommer in knappen Klamotten herumläuft, weil man nicht schlecht vor den muslimischen Kumpels dastehen will.“

      Jugendlicher = Junge, Mann

      Oder sind Mädchen/junge Frauen bei der Definition für „deutsche Jugendliche“ inzwischen ausgenommen und werden anders definiert?

  13. Hab dazu was bei Genderama aufgeschnappt:

    „Schöne neue feministische Welt nach MeToo: Netflix greift durch, was Flirten am Arbeitsplatz angeht. So darf man dort seine Kollegin nicht mehr länger als fünf Sekunden ansehen oder nach ihrer Telefonnummer fragen. Einige Angestelte sind allerdings noch ein wenig aufsässig: So schauen Kollegen einander im Spaß an, zählen gleichzeitig bis fünf und wenden ihren Blick dann ab.“

    Wie können die es wagen, eine einstellige Zahl als Limit auszuwählen? Damit ist die Zahl 5 gegenüber allen anderen einstelligen Zahlen privilegiert. Und mit der 10 als kleinster zweistelliger Alternative brauchen die mir gar nicht erst kommen. 1 und 0 verkörpern wegen des binären Zahlensystems das Zahl-gewordene Patriarchat. Sexistische Kackscheiße! 🙂

  14. „Netflix has banned its workers from looking at each other for more than five seconds as part of new bizarre no-flirting rules.“

    Oh, Scheiße aber auch!!!

    Wenn jetzt – wie bereits öfters geschen – die „Fachfrau“* für Drehgestelle einen Vortrag hält, muss ich dann nach 4,9 Sekunden den Blick abwenden?

    Ignoriere ich damit nicht gerade ihre feministische Power?
    Mache ich sie damit nicht unsichtbar?

    *
    Disclaimer:
    Ich arbeite seit > 25 Jahren im technischen Bereich der Deutschen Bahn.
    Ich hatte und habe einen sich offen dazu bekennenden schwulen Kollegen (im Ruhestand) und zahlreiche Frauen, die in technischen Bereichen arbeiten.
    In diesen > 25 Jahren habe ich NIEMALS abwertende Kommentare bezüglich sexueller Ausrichtung oder Geschlecht mitbekommen.

    Alle „abwertenden“ oder kritischen Kommentare bezogen sich jeweils auf die fachliche Arbeit, wobei NIEMALS ein UNterschied gemacht wurde.
    Wer Scheiße ist, ist Scheiße. Egal, ob Mann oder Frau, ob, weiß, braun, gelb, rot oder blau.Egal ob Deutsch, Polnisch, Französisch, Tscheschisch, Rumänisch oder sonstwie.

    Es sind IMMER Einzelfälle, die bewertet werden.Und ja, bei machen sagt man: Was für ein Arschloch oder Was für ein Idiot …. aber immer aus der tatsächlichen Situation heraus und NIEMALS vorab.

    • „Es sind IMMER Einzelfälle, die bewertet werden.Und ja, bei machen sagt man: Was für ein Arschloch oder Was für ein Idiot …. aber immer aus der tatsächlichen Situation heraus und NIEMALS vorab.“

      So erlebe ich es auch. Einem generalisierten Frauen- oder Fremdenhass bin ich bislang nie begegnet.

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