Frauenanteile in Regierungen

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15 Gedanken zu “Frauenanteile in Regierungen

  1. Frauenanteile dürfen auch bis 80% reichen. Die gleichen Leute die vorher Frauenquoten forderten als sie noch weniger wie 50% ausmachten und das damit erklärten das die Bevölkerung gemäß ihren Anteilen repräsentiert werden muss, werden dann keinen Handlungsbedarf mehr sehen.

    Frauenanteil < 50%: Problem
    Männeranteil < 50%: Männer sind dumm/kann man nichts machen/jetzt sind wir dran/Vergewaltigung!

    Alles ist ein Nullsummenspiel und für wahre Frauengleichberechtigung muss es Frauen in jedem einzelnen Bereich besser gehen wie Männer. Alles andere wäre Sexismus.

    • „Alles ist ein Nullsummenspiel und für wahre Frauengleichberechtigung muss es Frauen in jedem einzelnen Bereich besser gehen wie Männer. Alles andere wäre Sexismus.“

      Das ist schon extrem undifferenziert, so wie du es formulierst sind ja offenbar alle Frauen genauso gleich wie es Männer für radikale Feministen sind, nämlich chauvinistische machtgierende kleine Monster, die den anderen nur den Tod und möglichst viel Leid wünschen.

      Jetzt hat es in gerade zweien Ländern der EU mehr Frauen als Männer in den Parlamenten, und schon besteht Angst, dass sie gleich alles fluten? Ich weiss nicht wie diese Überzahl an Frauen zustande kam, und beäuge dieses Thema auch kritisch. Aber wenn es nicht einfach nur darum ging, Frauen hochzupushen, wäre das doch eine schöne Sache. Sollen sich die Damen ruhig in die Politik einmischen….

      • Edit: @Christian
        Dein Titel täuscht – es geht in der Statistik um den Frauenanteil in der Regierung (Kabinett), nicht um die Parlamente. Bitte berechtigen wenn ich mich täusche…

      • Ich schreibe ja nicht das Frauen Frauenquoten fordern. Es sind Feministen die Frauenquoten fordern, aber bei Männerquoten auf die Barrikaden gehen.

        Siehe dir diesen Ausschnitt auf dem Hochschulgesetz von NRW an:

        Oder hier: 50% Frauenquote erreicht, also…

        „Union und SPD hätten sich darauf geeinigt, das bisher angestrebte Ziel, alle Führungsgremien im öffentlichen Dienst zu jeweils 50 Prozent mit Männern und Frauen zu besetzen, zu streichen. Das teilte die stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Nadine Schön, mit. „Männerförderung soll es nur geben, wenn eine strukturelle Benachteiligung von Männern existiert“, sagte sie.

        [..]

        Das Ziel sei, „dass auch Männer künftig in denjenigen Bereichen gefördert werden müssen, in denen sie benachteiligt sind“. Das heißt de facto, dass Männer bei Einstellung und beruflichem Aufstieg bevorzugt würden, falls sie im jeweiligen Bereich unterrepräsentiert sind.

        Diese Form der „Männerförderung“ sei verfassungswidrig, stellten mehrere Experten fest. Denn allein aus der Feststellung, dass ein Geschlecht in einem bestimmten Bereich in der Minderheit sei, folge noch keine tatsächliche Benachteiligung.

        http://www.spiegel.de/politik/deutschland/frauenquote-koalition-bessert-gesetzentwurf-nach-a-1021432.html

        Tja, so kann es gehen. Die strukturelle Benachteiligung von Frauen wurde nicht nachgewiesen, sondern nur behauptet. Aber die Frauenquote gab es trotzdem.

        • Da teile ich deine Meinung total, habe deine Aussage dann wohl falsch interpretiert.
          Ich frage mich, was für Leute solche Schulgesetze verabschieden. An den wichtigsten Stellen stehen wohl tatsächlich die dümmsten Menschen…

        • Ich weiß gar nicht, was ihr wollt.
          Die Umfragewerte der SPD befinden sich nach wie vor auf dem Sinkflug, die Frauentruppe um A.Nahles führt erfolgreich fort, was Männer begonnen haben.
          Und da solle noch mal einer behaupten, Frauen könnten es nicht besser machen. 😀

          • „Und da solle noch mal einer behaupten, Frauen könnten es nicht besser machen.“

            Wenn das Ziel die Abwicklung der SPD war, dann sind die Frauen in der Tat genauso erfolgreich, wie die Männer, das kann man nicht bestreiten.

    • Bei den Demokraten Pennsylvania herrscht 50/50 Quote. Hat letztens dazu geführt, daß zwei weibliche Kandidatinnen gegenüber zwei männlichen Kandidaten zurückstecken mussten. Tja, so sind nunmal die Regeln. 50/50 heisst halbe-halbe.

      Reaktionen waren vorhersehbar: „Das ist diskrimiererend, weil …. äh… es Leute diskriminiert die sich als nicht-binär definieren!!! Die Quote war doch als inclusive gedacht, das aber grenzt Leute aus!!! Das geht so mal gar nicht! Aufschrei!!!!“

      https://www.cityandstatepa.com/content/pa-democratic-gender-inclusion-rules-block-female-committee-candidates

  2. Spanien ist für mich keine Überraschung. Da ist ‚manspreading‘ inzwischen mit Bußgeld bedroht. Diese armen, vom Patriarchat unterdrückten Kreaturen. Mein Mitleid verfolgt euch…es holt euch aber nicht ein. BÄTSCHI!

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