„Ja, alle Männer sind schuld“ (Teil 2)

Der zweite Teil (Teil eins findet sich hier) der Besprechung des Artikels bei Everyday Feminism, der uns erklärt, warum wirklich alle Männer schuld an der Unterdrückung der Frau sind:

3. The Impact of Your Actions Is More Significant Than the Intent

Cool. You didn’t mean to contribute to the objectification of queer women when you made that lesbian porn joke. Perhaps you even think that you’re so “enlightened” as a “feminist man” that we should just know that you “didn’t mean it like that.” In fact, maybe you even think that you were being “subversive” when you said it. Okay.

But from a woman’s perspective, that doesn’t matter, because we still have to feel the effects of that mindset every single day – and your bringing that to the foreground has a negative impact on us, no matter what the hell your intent was.

Geil, sie schreiben einen Artikel darüber, dass wirklich alle Männer schlecht sind und regen sich darin darüber auf, dass Frauen jeden Tag damit leben müssen, dass sie abgewertet werden. Weil ja nicht alle paar Tage ein Artikel in einer Zeitung erscheint, der (weißen heterosexuellen alten) Männern erklärt, dass sie schuld sind.

Und einen Witz über Lesben – es dürfte auch genug Frauen geben, die Witze über Lesben oder Schwule machen oder über Männer oder die ihrem Mann deutlich spüren lassen, dass sie in der Beziehung die Hosen anhaben. „Männer sind Schweine“ ist eine Aussage zu der es erst einmal kein so allgemeines Gegenstück über Frauen gibt.

Und natürlich sexualisieren alle Leute bis zu einem gewissen Grad die Leute, an denen sie sexuell interessiert sind. Es sind keineswegs nur Heteros und keineswegs nur Männer. Frauen machen es auch, nur ist für sie eben Status häufig interessanter als reines Aussehen, man erinnere sich etwa an kreischende Fans einer Band, aber natürlich werden auch hübsche Männer sexualisiert oder eben bei lesbischen Frauen andere Frauen. Nur liegt bei Frauen und Männer eben eher ein anderes Verständnis von Sex vor, und eben ein im Schnitt deutlich stärkerer Sexualtrieb.

Many men don’t do hurtful things maliciously. They may be doing them subconsciously, adhering to the ways in which they’ve been taught to behave, as all of us do.

Other men, of course, are intentionally violent. But the effects of both can be incredibly damaging.

Surely, we’re less likely to harbor resentment towards someone who stepped on our toes accidentally than we are towards someone who stomped on them with malevolence – especially when accountability is had and an apology is issued. But our goddamn toes still hurt.

To a gender minority, there’s very little difference between the impact of inadvertent and intentional harm. A man who makes you feel unsafe by accident is as harmful to you as one who does it on purpose

Man hat kein Recht darauf, dass man vollkommen angstfrei durchs Leben kommt. Weil andere Leute weder etwas dafür können, dass bestimmte Leute tatsächlich eine Gefahr darstellen und weil man sein Verhalten nicht so ändern kann, dass andere Leute auf keinen Fall Angst haben.

Der Klassiker ist, dass man einfach mit einer Frau einen gemeinsamen Weg hat und ihr Unwohl ist, weil eine ihr unbekannte Person hinter ihr geht. Ihre Angst ist in den allerallermeisten Fällen vollkommen unbegründet und ich muss wegen dieser Angst nicht meinen Weg verändern.

Der andere Grund ist, dass man Angst lernen kann. Wer das Gefühl hat, dass etwas bedrohlich ist, der kann in allem eine Bestätigung einer Gefahr sehen. Etwa der Mann, der ihr folgt, und bei dem sie dann schnell abbiegt und dadurch gerade so der Gefahr entgeht, obwohl der Mann  nie eine Gefahr darstellte. Oder das Pfefferspray in der Tasche, welches der Frau immer notwendiger erscheint, weil sie es jedes Mal in der Jackentasche umklammert, wenn sich ein Mann nährt und sich so selbst das Gefühl gibt, dass sie wieder nur knapp einem Übergriff entkommen ist. Um so mehr man damit Sachen als Gefahr definiert, um so mehr Angst werden Frauen haben.

So no matter how well-intentioned you are, you’re not off the hook when you hurt people. And because of everything we’ve discussed above, you are likely (yes, all men) to hurt and violate. And you need to be willing to take responsibility for that.

Natürlich muss ich genau so wenig Verantwortung für andere Männer übernehnen, wie Frauen Verantwortung für andere Frauen übernehmen müssen. Und solange mein Verhalten ein normales Verhalten ist schulde ich einer Frau nichts. Tatsächlich ist es aus meiner Sicht weitaus eher die übertriebene Gruppenschuld aufgrund der Identitätspolitik, die dazu führ, dass Leute verletzt werden. Einmal, weil sie dazu getrieben werden immer striktere Regeln einzuhalten und zum anderen, weil ein Keil zwischen Gruppen getrieben wird, der vollkommen unnötig ist. Denn die meisten Männer und Frauen kommen sehr gut miteinander aus. Hört auf Leuten eine Gruppenschuld aufzuzwingen, sie können nichts für das Verhalten anderer, gerade wenn es bereits allgemein als schlechtes Verhalten anerkannt ist.

4. The Depth of Work to Be Done Is Avoided By Most Men

It’s understandable that we react by distrusting even “safe” men as a rule when even safe men can hurt us – because even “safe” men have been raised in and shaped by a patriarchal society that both actively and passively harms us every day. There’s no escaping that, regardless of anyone’s best intentions, so it’s useless to talk about intent as a mitigator of harm.

Dieses Selbstmitleid und diese Darstellung als die Einzigen, die es in dieser Gesellschaft schwer haben ist wirklich erstaunlich. Wie Ichbezogen muss eine Perspektive eigentlich sein, wenn man davon ausgeht, dass das andere Geschlecht quasi ohne Sorgen durchs Leben geht während das eigene Geschlecht geradezu durch die Hölle geht? Kennen sie keine Gemeinheiten des eigenen Geschlechts? Sehen sie nicht, wie auch Frauen dazu beitragen, dass die Gesellschaft so ist wie sie ist? Und glauben sie wirklich in einer so unglaublich schlechten Welt zu leben, wie es hier anklingt?

Und es ist auch eine nette Überspielung eines sehr wichtigen Punktes, nämlich dem Punkt der Schuld des Indivuduums vs der Schuld der Gruppe. Sie haben einfach festgestellt, dass unsere Gesellschaft ein Patriarchat ist und das Männer darin eine Sozialisiation haben, die Frauen schadet. Und dann festgestellt, dass weil es eine Welt „für Männer“ ist auch Männer als Gruppe die Verantwortung dafür haben, die Gesellschaft zu ändern und sie für Frauen besser zu machen. Ein wirkliches Argument dazu, ein Nachweis, dass es tatsächlich die Regeln für Männer sind, dass die Frau keinerlei Anteil an der Gesellschaft haben, dass es nicht einzelne Männer sind, die Regeln brechen, statt Regeln, die Leid erzeugen, dass alles fehlt. Der Mann ist schuld, ist schuld, ist schuld. Und er muss es ändern, weil Frauen leiden.

Dass dieser Appell überhaupt nur dann sinnvoll ist, wenn Männer tatsächlich wesentlich besser sind als es diese Theorien unterstellen, dass scheint ihnen auch nicht bewußt zu sein. Warum sollten so fürchterliche Männer, die alle an allem Schuld sind und die ein für sich vorteilhaftes System geschaffen haben, überhaupt das System ändern?

Add to that the constant stream of disappointment and hurt we feel when self-proclaimed “safe” or “feminist” men do turn out to harm us – which happens way too often to be treated like an anomaly – and it’s easy to see why women react with distrust or even outright hostility when “safe” men show up in feminist spaces.

Ich finde es vollkommen okay, wenn Männer sich radikalen Feministinnen überhaupt nicht mehr nähren und ihnen insofern ihre Safe Spaces lassen. Solange sie diesen zumindest mit eigenen Mitteln schaffen und Männern nicht von Positionen ausschließen, die gesellschaftlich relevant sind.

We want to trust that your good intentions will lead to positive actions, we do. But here’s what we need you to understand before that can possibly happen: What you’re asking us to accept from you will take a hell of a lot of work on your part – and we’ve seen over and over again that many self-proclaimed “allies” just aren’t willing to do it.

Ja, jeder Mann sollte Feminist werden. Denn dort ist man bereit zu glauben, dass er es vielleicht doch schaffen kann, kein Monster mehr zu sein. Also im Gegensatz zu allen anderen Männern. Wenn er wirklich wirklich hart an sich arbeitet.

Merkwürdigerweise scheinen einige dieser fürchterlichen Männer gar nicht den gleichen Bedarf zu sehen wie diese Männerhasser… äh Feministinnen wollte ich natürlich sagen.

Being a “safe” man – hell, being a feminist man – is more than just believing yourself to be and collecting accolades from others about the minimal work that you’re doing not to be an asshole.

Doing the work means really doing the work – getting your hands dirty (and potentially having an existential crisis in the process).

Consider it like this: If you go through life assuming that your harmful behavior is appropriate and most of society provides a positive feedback loop, why would you stop to examine yourself? You’ve never been given any indication that you should.

If you never learn to see your behavior within the context of the broader harm done to gender minorities, what motivation will you have to change? And if you keep passively absorbing toxic attitudes towards male entitlement, will you really move to check bad behavior in other men?

Erkenne deine Sünden und die Sünden deiner Gruppe und tue Buße bis keine bösen Männer mehr da sind. Du schuldest es den geknechteten Frauen in Kanada! Ein Mann soll also anscheinend im Innenverhältnis jede Männlichkeit ablegen, im Außenverhältnis aber ein unerbittlicher Kämpfer für die gute Sache sein, der sich mit jedem anlegt, der ein politisch nicht korrektes Verhalten zeigt. Ein ganzer Mann eben. Ansonsten ist er es nicht wert, sich Ally nennen zu dürfen und von den Feministinnen akzeptiert zu werden.  Es reicht nicht einfach passiv zu hoffen, dass Männer sich ändern, um alle Schuld an eine andere Gruppe abzugeben und einfach nur Änderungen allgemein einzufordern und selbst keinerlei Verantwortung für den Zustand der Gesellschaft bei sich zu sehen muss man Feministin sein. Der Mann hingegen muss aktiv Verantwortung übernehmen dafür, dass Männer die Welt gestalten. Sonst ist er nicht gut genug für die Frauen.

Merken die Feministinnen eigentlich nicht, dass sie hier ganz klassische Geschlechterklischees bedienen? Die Frau, der nichts gut genug ist und die daher will, dass ein Mann, der ihre Gunst will, die Welt für sie besser macht.

Because here’s the truth: Even when it’s not conscious, male entitlement is a choice – a choice to be uncritical, a choice to continue to passively benefit. And attempting to fight that entitlement is also a choice ­– one that has to be both conscious and ongoing. You’ve got to choose it every day, in every instance.

Ihr seid zwar besessen von einem Dämon, der durch diese Gesellschaft in euch gefahren ist, und zwar in jeden Mann, und der eure Gedanken verseucht, aber ihr müsst wenigstens versuchen ihn auszutreiben. Wobei der Dämon natürlich niemals auszutreiben ist – weil es in einem Race to the Bottom wie der Identitätspolitik keinen Zustand des „Gut genug“ gibt, sondern die Verantwortung für die Gruppe immer bestehen bleiben wird. Und natürlich auch, weil Männlichkeit etwas ist, was viele, viele positive Seiten hat, genau wie Weiblichkeit, was viele Frauen (und schwule Männer) sexy finden und was eben nur diese kleine Gruppe radikaler Ideologen als Quelle alles Übels ausgemacht hat, unter Ausblendung all dieser positiven Faktoren (wie etwa Sorgen für die Familie, Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand in der Gesellschaft, Beschützer, guter Vater, Erfinder und was noch nicht alles, ).

But how many well-meaning men are truly choosing that path, instead of just insisting that it’s “not all men” and that they’re “not like that?”

Hint: You are “like that” – especially if you’re not actively fighting patriarchy. And claiming that you’re “not like that” doesn’t negate patriarchy – it enforces it.

Es reicht schon, dass man nicht die Auffassung teilt, dass alle Männer schlecht sind, nicht alle von dem Dämon toxische Männlichkeit besessen. Wer meint, dass nur ein Mann, evtl er selbst, gut ist, der unterstützt schon das Patriarchat. Charming indeed!

Fighting learned male entitlement means assuming the burden of vigilance – watching not just yourself, but other men. It means being open to having your motives questioned, even when they’re pure. It means knowing you’re not always as pure as you think.

Der Dämon ist in dir und du wirst immer der Feind sein! Niemand kann dir ganz vertrauen, denn jederzeit kann sich deine dunkle Seite zeigen. Es gibt keine Kekse für gutes Verhalten, denn gutes Verhalten ist überhaupt erst etwas, was dich auf die Stufe einer Person bringt, mit der wir uns abgeben. Du musst nicht weniger machen als jeden Mann, der sich falsch verhält, kritisieren, sonst bist du einer von denen (und sie sind Bestien)!

It means assessing the harm you’re capable of causing, and then being proactive in mitigating it.

Most of all, it’s a conscious decision to view every individual’s humanity as something exactly as valuable and inviolable as your own.

Wir müssen allerdings nicht selbst die Menschlichkeit jedes Menschen anerkennen, wir können eine Gruppe davon ausnehmen, weil sie ja das Böse sind.

And it means doing it every single moment of your life. Point blank, period.

Jeden. Einzelnen. Moment. Deines. Lebens! Nicht weniger!

If you really want to stop the “all men” cycle, that’s the only place to start.

***

Well-meaning men, if we’re being honest, we love many of you. And those of you whom we don’t know, we want to believe and appreciate. We want to feel safe around you.

We don’t want to fear or distrust men. We don’t want to have to perform risk assessments on every man that we meet. Trust us – it’s a miserable life! We’d gladly abandon this work if it wasn’t absolutely necessary to our survival.

Wir wollen Männer mögen können, aber die Voraussetzungen, unter denen wir das machen können, sind eben unüberwindbar hoch. Dafür können wir nichts, wir stellen es Männern ja frei die gesamte Gesellschaft und fast alle Menschen darin zu ändern (auch genug Frauen fördern ja toxische Männlichkeit) und sich beständig die Büßerpeitsche auf den Rücken zu hauen, dann mögen wir ihn ja. Oder wir hassen ihn etwas weniger, denn er könnte ja jederzeit sein Verhalten ändern.

But it’s not our job to be vigilant against harmful behaviors that we can’t possibly hope to control, though. Nor is there anything that we alone can do about this.It’s incumbent uponmen to make themselves safer as a group.

Die meisten Männer –  man kann es gar nicht oft genug wiederholen – sind auch vollkommen sicher. Sie tun niemanden etwas und sind hochproduktive Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie verhalten sich dennoch männlich und die allermeisten Männer und Frauen haben damit kein Problem. Männliche Männer mit gutem Beruf und Selbstbwußtsein sind bei vielen Frauen sehr bliebt und relativ dominante Männer sind bei vielen Frauen eher gefragt als „Weicheier“.Arbeitet ihr Tag und Nacht daran dieses Verhalten eurer Gruppe zu ändern? Sagt ihr all euren Freundinnen, dass sie aufhören müssen,soziale Arbeit und Gender Studies zu studieren und es statt dessen ein technischer Beruf sein muss und das sie sich einen Mann suchen sollen, der wesentlich weniger verdient und bereit ist,für die Kinderbetreuung auszusetzen, damit ihr 60+ Stunden die Woche in einem Büro verbringen könnt? Wahrscheinlich nicht. Aber das wäre wahrscheinlich auch schon wieder toxische Männlichkeit.

And there’s no way that you can do that until you accept that yes, it is all men – including you – and start working against it.

Love always,

Aaminah and Melissa

Aaminah Khan, die eine der Autorin, selbst macht bei sich selbst natürlich auch keine Kompromisse, wenn es das Hinterfragen ihres eigenen Lebens angeht:

Aaminah Khan, a.k.a. jaythenerdkid, is a refugee support worker, writer and some-time human rights activist living in North Queensland. Her greatest accomplishments include quitting medical school and getting Richard Dawkins to block her during a Twitter debate. Find her on Twitter (@jaythenerdkid) or Facebook (/itsjaythenerdkid), where she fangirls the Indianapolis Colts, rants about social justice and gushes about her long-suffering mother’s infinite patience.

Wie man sieht hat sie alles gemacht, damit sie mit ihrer Arbeit den Gender Pay Gap verkleinert.  Natürlich würde sie auch nie einer Gemeinschaft angehören, die wohl mit die konservativste Einstellung zu Geschlechterrollen propagiert oder gar diese gegen Kritik verteidigen. Sie würde eine solche Mitgliedschaft natürlich sofort beenden, da sie niemals etwas von anderen fordern würde, was sie nicht selbst zu machen bereit wäre.

 

 

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74 Gedanken zu “„Ja, alle Männer sind schuld“ (Teil 2)

  1. Ich weiß ja nicht wie es in Kanada ist, aber ich gehe Mal davon aus daß die frühkindliche und schulische Erziehung fest in Frauenhänden ist..

    „even safe men can hurt us – because even “safe” men have been raised in and shaped by a patriarchal society“ by women

    Aber natürlich können Frauen einfach nichts falsch machen und tragen niemals Verantwortung, denn Frauen sind wundervoll.

    • Nun ja, grundsätzlich würde ein großer Teil der Menschheit sagen “ Lasst die beiden schwätzen, die Welt ist anders als ihr kleines Weltbild“. Und ich würde mich dieser Meinung anschließen. Es gibt ja jene berühmte Redensart mit der Eiche und dem schabenden Schwein.
      Der Haken ist nur, dass es mittlerweile zu einem femininen Sport geworden ist Rückschlüsse von nicht einmal einem Promille der Männer auf alle zu schließen.
      Drehen wir den Spieß um und nehmen die Damen aus der Sendung „Frauentausch“ kann man schon einmal sagen, dass 50% der Frauen asozial sind, dazu nehme ich die Muttis die ihre Zwerge mit einem 2 Tonnen SUV in den Kindergarten bringen oder mit dem gleichen SUV auf der Autobahn drängeln, die Vorfahrt nehmen usw. und letztlich noch die Frauen die aus reiner Geldgier Männer heiraten und dann ermorden oder einfach aus purer Mordlust komme ich zu einem anderen Bild.

      hmmm…

      Und nun?
      Wir Männer lassen es leider auf sich beruhen. Leider. Denn die Politik mit ihren doch recht leichtgläubigen und nach Wählerstimmen und Macht gierenden Politikern, tut alles um auch noch die letzten Krümel an Stimmen für einen Wahlsieg unter dem Sofa hervorzukramen.
      Feministinnen sind eine Gefahr für knapp 50% der Menschheit, Feministinnen berufen sich auf eines der menschenfeindlichsten Manifeste einer geistesgestörten Feministin, dagegen sind Tschinges Khan, Adolf Hitler und die IS Fanatiker noch Waisenknaben.
      Es wird Zeit, dass Männer sich gegen diese menschenverachtende Doktrin des Feminismus zur Wehr setzen. Eine Doktrin die fordert, dass 50% der Menschheit ausgerottet wird oder doch zumindest versklavt wird.

      Der letzte Absatz entspräche dann wohl einer Brandrede im feministischen Schreibstil.
      Aber mal ehrlich. Haben kultivierte und aufgeklärte Menschen so etwas nötig? Müssen sich Menschen die sich innerhalb der normalen Parameter einer Gesellschaft bewegen auf das Niveau verwirrter, von Hass zerfressener und bösartiger Frauen hinab begeben? Wären wir nicht gleich dieser Frauen und sicherlich auch einiger Männer die einer feministischen Gehirnwäsche unterzogen wurden.

      • @Leprechaun

        guter Beitrag viele berechtigte Fragen, nur noch eine zum Nachdenken 2 weitere Fragen.
        Warum funktioniert es ? Es würde mit umgekehrten Rollen NIE funktionieren, es gäbe einen gewaltigen gesellschaftlichen Widerstand von Frauen und Männern. Was sagt uns das über die tatsächlichen Geschlechterrollen ?

  2. Es gab mal eine Zeit, da wurden Hexen verbrannt. Uns erscheint das heute barbarisch. Ist es möglich, das die Leute damals viel klüger waren?

    M

    • Mann, Ehefrau, Schwiegermutter und der kleine Knirps sitzen gemütlich im Wohnzimmer.
      Omi ließt dem Knirps die Geschichte von Hänsel und Gretel vor. Der Kleine moniert plötzlich:“ Oma, meine Lehrerin hat gesagt es gäbe keine Hexen!“ Darauf der Vater: “ Sie kennt Deine Oma nicht.“

      Mal Spaß bei Seite.
      Das Mittelalter war sicherlich für den einfachen Menschen wenig erheiternd. Aber eine Regel könnte man wieder beleben. Die Bestrafung bei Verleumdung.
      Klaget jemand seinen Nachbarn zum Beispiel des Diebstahls an oder der Lüge und es stellte sich als Verleumdung heraus, dann wurde die Gerichtsverhandlung bis zu Ende geführt als wäre die Tat wirklich geschehen. Der Verleumder bekam dann die Strafe die er seinem Opfer zugedacht hatte. ( nicht selten die Höchststrafe )
      Nehmen wir die moderne Zeit, es scheint heute mittlerweile Mode zu sein das Frauen in einem Scheidungskrieg ihren Männern vorwerfen die eigenen Kinder missbraucht zu haben. Selbst wenn sich herausstellt, dass die Geschichte gelogen war ist der Mann sozial ruiniert und darf im schlimmsten Fall für seine Olle noch Unterhalt zahlen.
      Ein probates, abschreckendes Mittel wäre es dann doch solche Frauen öffentlich in den Medien zur Schau zustellen und ihr Verhalten anzuprangern. Ihnen dann noch die Strafe die sie für ihren Mann vorgesehen hatten aufzubrummen.
      Was wäre daran falsch? Gleiches mit Gleichem vergelten! Und nicht wie in der deutschen Justiz üblich Täterschutz.

      Nun? Ich höre schon das Gekeife… Wir leben nicht mehr im Mittelalter, das wäre unmenschlich… Frauen machen das nicht aus Bösartigkeit… es ist Verzweiflung. Bla Bla …

      Frauen machen das aus Bösartigkeit und solche Wesen gehören nicht in eine moderne Gesellschaft.
      Solche Geschöpfe gehören lebenslang in die Psychiatrie oder den Knast.

  3. „But from a woman’s perspective, that doesn’t matter, because we still have to feel the effects of that mindset every single day – and your bringing that to the foreground has a negative impact on us, no matter what the hell your intent was.“
    Ironie, Humor, Subversion, Satire – SCHTONK!
    Erstaunlich, dass Feminismus so oft der böse Ruf nachhängt, freudlos zu sein.

    „A man who makes you feel unsafe by accident is as harmful to you as one who does it on purpose“
    Dann sollte man vielleicht weniger Artikel schreiben, die predigen, wie gefährlich jeder Mann ist und so erst einen Großteil der Sorgen über diese schaffen.
    Denken wir wieder mal an die konservative alte Dame, die Angst vor allen Ausländern hat… Ihr oder deren Problem?

    „Warum sollten so fürchterliche Männer, die alle an allem Schuld sind und die ein für sich vorteilhaftes System geschaffen haben, überhaupt das System ändern?“
    Na, da interpretierst du die Verfasserin aber als männerfeindlicher, als sie ist: Sie glaubt ja durchaus an das Gute im Mann… nur muss er eben seine Erbschuld, die er jeden Tag erneuert anerkennen und auf Knien gehend Abbitte leisten.

    „Add to that the constant stream of disappointment and hurt we feel when self-proclaimed “safe” or “feminist” men do turn out to harm us – which happens way too often to be treated like an anomaly“
    Da sind wir mal auf eine Linie! Trau bloß keinem männlichen Feministen, die haben meist die finstersten Abgründe.

    „Most of all, it’s a conscious decision to view every individual’s humanity as something exactly as valuable and inviolable as your own.“
    Und da kommt wieder mal das Splitter-im-Auge-Motiv des ersten Teils!

    „Love always“
    … wirkt aufrichtig. Sicher doch.

  4. Irgendwie macht Feminismus es möglich, dass hochgradig narzistische Personen der Realität konsequent ausweichen können und jedes Vorkommnis als Bestätigung ihrer eigenen Großartigkeit deuten können.

    Es gibt hier auch eine völlige Umkehrung bisher gültiger ethischer Positionen. In der traditionellen Ethik galt die Intention als entscheidend zur Bewertung einer Handlung („Es ist nichts ohne Einschränkung gut als ein guter Wille“, Kant), hier wird erklärt, dass Intentionen irrelevant sind angesichts der Folgen einer Handlung, aber nicht der wirklichen Folgen (dann müsste man ja die Folgen des Feminismus auch thematisieren), sondern der jeweiligen Feministin wahrgenommenen Folgen.

    • @EL_Mocho:

      »Irgendwie macht Feminismus es möglich, dass hochgradig narzistische Personen der Realität konsequent ausweichen können und jedes Vorkommnis als Bestätigung ihrer eigenen Großartigkeit deuten können.«

      Das halte ich mittlerweile für die Wesensdefinition des Feminismus. Die Gesellschaft ist ja durchaus als Ganze narzisstisch, aber nur der Feminismus bringt es fertig, für den weiblichen Narzissmus obendrein politische Prämien auszuloben. Womit er sich zugleich unkritisierbar macht, denn jede Kritik wird als »Unterdrückung« wahrgenommen.

      Argumentativ ist dem nicht mehr beizukommen, insofern hat Adrian Recht: man kann solche Tanten nur auflaufen lassen.

      Aber das ist ohnehin der Kern der »Männeremanzipation«: aufzuhören, über deren Stöckchen zu springen.

      • „Aber das ist ohnehin der Kern der »Männeremanzipation«: aufzuhören, über deren Stöckchen zu springen.“

        Feminismus = die Mutter aller Shit-Tests!

      • @ djadmoros

        „Das halte ich mittlerweile für die Wesensdefinition des Feminismus. Die Gesellschaft ist ja durchaus als Ganze narzisstisch, aber nur der Feminismus bringt es fertig, für den weiblichen Narzissmus obendrein politische Prämien auszuloben.“

        Mein bisheriger Eindruck ist, dass wenn wir eine psychologische Perspektive auf den in westlichen Gesellschaften vorherrschenden radikalen Feminismus anwenden, drei Aspekte berücksichtigt werden sollten:

        – Einmal, wie oben erwähnt, (pathologischer) Narzissmus (der m.E. oft die Form eines Opfernarzissmus und/oder Moralnarzissmus annimmt).
        Mein Eindruck ist übrigens, dass zusätzlich dazu auch histrionische Persönlichkeitstendenzen im vorherrschenden Feminismus überrepräsentiert sind.

        – Zweitens gibt es m.E. aber tatsächlich auch einen erhöhten Anteil von Frauen in den radikalen feministischen Strömungen, die schlimme Erfahrungen gemacht haben und für die der vorherrschende Feminismus als Bewältigungsstrategie fungiert (in Wahrheit natürlich eine falsche und dysfunktionale Bewältigungsstrategie). Zu diesem Thema hatte ich in der Vegangenheit mal einen Beitrag geschrieben:

        https://allesevolution.wordpress.com/2014/09/07/welcher-frauentyp-findet-sich-haufig-im-feminismus/

        – Drittens gibt es noch jene Personen, die z.B. als Gleichstellungsbeauftragte oder Gender Studies-Dozenten tätig sind, diese wollen natürlich ihre Jobs behalten und haben eben schon deshalb in psychologischer Hinsicht eine Motivation, die Gesellschaft so darzustellen, dass es ganz viele Diskriminierungen gibt, von denen Mädchen/Frauen betoffen sind, aber wenig/keine von denen Jungen/Männer betroffen sind.

        (Mischformen zwischen den drei genannten Kategorien sind natürlich auch möglich.)

        • – Drittens gibt es noch jene Personen, die z.B. als Gleichstellungsbeauftragte oder Gender Studies-Dozenten tätig sind, diese wollen natürlich ihre Jobs behalten

          Die Institutionalisierung halte ich für das Hauptproblem. Es widerspricht jeder Erfahrung, dass sich staatlich subventionierte Institutionen auflösen, weil sie zur Einsicht gelangen, dass ihre im Wesentlichen Aufgaben erfüllt sind. Es wird im Gegenteil nach immer neuen „Diskriminierungen“ gesucht, die als Existenzberechtigung die Institution schützen. Mit dem Feminismus hat sich mittlerweile ein ganzer Industriezweig etabliert, der nur Streit und Unfrieden sät, um weiterhin Gelder der öffentlichen Hand abzuzocken, ohne irgend einen erkennbaren Mehrwert zu schaffen. Es fragt sich, wie viel solcher Bullshitjobs auf Dauer verkraftbar sind.

        • Ich weiß, Ihr seid alle in dem heterosexuellen Schema gefangen, Frauen trotz allem zu idealisieren. Deshalb ist Feminismus für Euch gleichsam ein Unfall. Dabei ist es viel simpler.
          Feminismus ist eine der normalen Reaktionen von Frauen in einer Welt funktionierender Verhütungsmittel, Wahlfreiheit und ohne existentielle Sorgen.
          Darüberhinaus baut Feminismus auf einem biologisch verwurzelten Trieb der Frau auf: Selektion von Männern auf Grund ihres Nutzens für die Frau.

          • Darüberhinaus baut Feminismus auf einem biologisch verwurzelten Trieb der Frau auf: Selektion von Männern auf Grund ihres Nutzens für die Frau.

            Wenn wir diesen Gedanken noch etwas weiter führen, dann ist Feminismus – als politische Bewegung, die primär die materielle Versorgung der Frauen auf Kosten der Männer sicher stellen will – besonders für hässliche Frauen und Lesben attraktiv, weil;

            – hässliche Frauen sich nicht den begehrten Alpha (gut verdienend, in beruflich hoher Position und/oder vermögend) angeln können
            – Lesben dito

          • @Adrian:

            »Feminismus ist eine der normalen Reaktionen von Frauen in einer Welt funktionierender Verhütungsmittel, Wahlfreiheit und ohne existentielle Sorgen.«

            Halte ich für unzutreffend. Dafür wird an die feministische Ideologie nicht annähernd so breit und viel oberflächlicher geglaubt, als die öffentliche Überrepräsentation der Feministinnen den Anschein erweckt – und wie deren Lobbies das gerne hätten.

            »Darüberhinaus baut Feminismus auf einem biologisch verwurzelten Trieb der Frau auf: Selektion von Männern auf Grund ihres Nutzens für die Frau.«

            Hier gilt derselbe Einwand noch verstärkt: dann müsste der Glauben an den Feminismus wirklich universell sein – was er nicht ist.

          • @Adrian: „Ich weiß, Ihr seid alle in dem heterosexuellen Schema gefangen, Frauen trotz allem zu idealisieren.“

            Unter Schwulen wird das ja nicht viel anders sein 😉

            Außenstehende haben ja oft einen besseren Blick dafür, was sich abspielt. Ich kann mich gut an meine Anfangszeit hier erinnern, daß damals Deine meistens kätzerischen Bemerkungen zu diesem Punkt richtige Augenöffner waren. Ich habe keinen einzigen Schwulen in meinem Bekanntenkreis, also erst recht keinen, der 100% frei von Gynophilie den hetero-Geschlechterkrieg von der Seitenlinie aus kommentiert.

            Ich habe später dann bewußt darauf geachtet, ob ich mich in vergleichbaren Situationen bei Männern und Frauen anders verhalte – wie sich zeigte, sehr viel stärker als ich vorher vage vermutet hatte, auch wenn das vielleicht von außen nicht alles sichtbar ist, weil man durch Benimmregeln zur Raison gebracht wird. Selbst wenn man das abstrakt verstanden hat, handelt man unterbewußt trotzdem dauernd nach dem edler-Ritter-Schema.

            Die eigentlich wichtige Erkenntnis war dann später, wie sehr unsere Gesellschaft auf der Grundannahme beruht, daß Männer gefälligst den Frauen den Hof zu machen haben, nicht gegen Frauen kämpfen dürfen und sich nach deren Belieben auf der Nase herumtanzen lassen müssen.

          • @ djadmoros

            Soweit ich es verstanden habe, möchte Adrian einfach nur das beschreiben, was Frauen ganz selbstverständlich *tun*. Im Lichte dessen erscheint der Feminismus dann eher als eine Art Rationalisierung oder als eine überproportionale Ausrede.

            Adrian geht es gar nicht darum, was Frauen wirklich *glauben*. Oben spricht er von „Reaktion“ und von „Selektion“, ich denke, er meint eine unreflektierte Vorgehensweise von Frauen, die auf ganz verschiedene Weise dekoriert werden kann.

          • Hier gilt derselbe Einwand noch verstärkt: dann müsste der Glauben an den Feminismus wirklich universell sein – was er nicht ist.

            Der Feminismus ist nicht universell. Die Vorstellung aber, dass der Mann primär verantwortlich für die materielle Versorgung der Familie ist, die ist, soweit ich das überblicken kann, ziemlich universell. Da spielt natürlich die Biologie mit rein, d.h dass die schwangere Frau oder die Frau mit Kleinkind dadurch mehr oder weniger ausgelastet ist.
            Welche Frau in der Politik hat sich je für ein spezifisches Problem von Männern eingesetzt? Das sind absolute Ausnahmen. Die Empathielosigkeit ist der Regelfall. Mir scheint, dass es von Frauen geradezu als widernatürlich empfunden wird, sich für spezifische Männerprobleme einzusetzen.

          • Eben. Und nun transferiere diesen weiblichen Normalzustand in eine Welt mit
            funktionierenden Verhütungsmitteln
            sinkenden Marktpreisen für weibliche Sexualität
            gesicherter Existenz

          • @Pjotr:

            »Die Vorstellung aber, dass der Mann primär verantwortlich für die materielle Versorgung der Familie ist, die ist, soweit ich das überblicken kann, ziemlich universell.«

            Würde ich auch sagen – aber von einem konservativen Standpunkt aus ist das ja gar kein Problem, weder Mann noch Frau müssen da irgendeinem Feminismus anhängen.

            @Jochen Schmidt:

            »Soweit ich es verstanden habe, möchte Adrian einfach nur das beschreiben, was Frauen ganz selbstverständlich *tun*. Im Lichte dessen erscheint der Feminismus dann eher als eine Art Rationalisierung oder als eine überproportionale Ausrede.«

            Ok, in dem Sinne, dass die feministische Ideologie schlicht selbstwidersprüchlich ist, weil sie die Versorgungsmentalität vom Mann auf den Staat umlegt, der wiederum die Männer in Haftung nimmt.

          • „Ok, in dem Sinne, dass die feministische Ideologie schlicht selbstwidersprüchlich ist, weil sie die Versorgungsmentalität vom Mann auf den Staat umlegt, der wiederum die Männer in Haftung nimmt.“

            Genau. Und in dieser Hinsicht unterscheidet sich eine Feministin von der gewöhnlichen Frau überhaupt nicht.

          • Der Unterschied liegt in der Art und Weise, wie Frau mit Männern umgeht.

            Die gewöhnliche Frau weiß, dass man dem Esel, auf dem sie reitet, ab und an auch eine Möhre geben muss.

            Die Feministin glaubt, sie habe einen Anspruch darauf, mit allen Eseln zu tun, was ihr beliebt. Und das ohne dafür Möhren verfüttern zu müssen.

          • @ Jochen:
            »Soweit ich es verstanden habe, möchte Adrian einfach nur das beschreiben, was Frauen ganz selbstverständlich *tun*. Im Lichte dessen erscheint der Feminismus dann eher als eine Art Rationalisierung oder als eine überproportionale Ausrede.«

            Ich schlage da mal alternativ den Begriff „Plausibilisierung“ ( notfalls für unbedarfte in Anführungszeichen ) vor. Denn der meint in der modernen Soziopsychologie genau das.

          • Feminismus ist eine der normalen Reaktionen von Frauen in einer Welt funktionierender Verhütungsmittel, Wahlfreiheit und ohne existentielle Sorgen.
            Darüberhinaus baut Feminismus auf einem biologisch verwurzelten Trieb der Frau auf: Selektion von Männern auf Grund ihres Nutzens für die Frau.

            Was Adrian sagt muss jeder nun wirklich mal verinnerlichen und Konsequenzen ziehen. Es beschreibt den unveränderlichen Wesenskern der menschlichen Zivilisation. Das erkennen eben nur Homos, irgendwie „abartige“ Heteros und natürlich MGTOW’s

        • @ Pjotr

          „Die Institutionalisierung halte ich für das Hauptproblem.“

          Das sehe ich auch so. Ohne die Institutionalisierung würden die radikalen feministischen Strömungen wahrscheinlich schnell zu kleinen Subkulturen ohne ernsthafte gesellschaftliche Relevanz.

          • @ Leszek&Piotr:
            „Die Institutionalisierung halte ich für das Hauptproblem.“
            Ich erweitere auf die Überschneidung:
            „Die Institutionalisierung des Störungssymptoms ( Strategische Kognitionsverzerrung ) halte ich für das Hauptproblem.“

        • @Leszek:

          Ja, Dein 3-Punkte-Modell dürfte passen. Wobei ich unter #2 nicht nur die tatsächlichen schlimmen Erfahrungen rechnen würde (»War das ’ne echte Vergewaltigung oder ’ne schwedische?«), sondern auch jede Art von subjektivem Überworfensein mit Geschlechtsrollen.

          • Ich denke, die Symptomatik von echten Erfahrungen und eingeredeten ( egal ob selbst oder von außen ) dürfte in etwa gleich sein. In der Therapie können allerdings Unterschiede zu beachten sein.

        • @Leszek:
          „– Zweitens gibt es m.E. aber tatsächlich auch einen erhöhten Anteil von Frauen in den radikalen feministischen Strömungen, die schlimme Erfahrungen gemacht haben und für die der vorherrschende Feminismus als Bewältigungsstrategie fungiert (in Wahrheit natürlich eine falsche und dysfunktionale Bewältigungsstrategie).“

          In der Tat habe auch ich immer mehr den Eindruck, daß taktisch gezielte kognitive Dissonanzen als Kompensationsstrategie zu ( im weitesten Sinne ) „traumatische“ Erlebnisse viel zu sehr unterschätzt werden.
          Man sieht es bspw. auch bei radikal entsorgten Eltern, die ihr Weltbild in Richtung Reichsbürger o. noch sinnloserer Anschauungen verändern.
          Im Prinzip wohl nix weiter, als ein Versuch ein ( möglichst simples ) Patentrezept zu verfolgen.

  5. Warum glauben die eigentlich, Männer würde es interessieren, was sie zu sagen haben?
    Ich würde aus so einen arroganten Ansatz gar nicht mit Argumenten antworten, sondern die beiden schlicht aufkaufen lassen.
    Keine Frau hat mir zu erzählen, wie ich mein Leben zu leben habe. Das ist meine Emanzipation.

      • Wäre aber tatsächlich eine interessante Fragestellung: Wie billig sind die als Betthäschen zu mieten?

        (Achtung: Dies ist nur eine theoretische Fragestellung. Bitte nicht ausprobieren. Extrem toxisch)

        • „Wie billig sind die als Betthäschen zu mieten?“

          Da Aaminah sich gern so in Szene setzt…



          …wäre meine Vermutung, dass jemand wie du die kostenlos kriegen könnte.

          • Ich finde, sie sieht gut aus auf den Bildern.

            Aus dem Posing und Styling lässt sich aber kein unmittelbares Interesse an sexueller Interaktion mit Männern ablesen. Das dient weitaus stärker der Selbstvergewisserung, dem Narzissmus und dem Status in der Peer-Group.

            Erst die direkte Interaktion (inklusive Shit-Tests am Anfang) entscheidet dann über das weitere. Oder anders: Fällt sie durch meine Shit-Tests durch, ist sie aus dem Rennen, auch für lau und egal wie die Optik ist.

          • Ambivalenz ist das Zauberwort. Da ist eine junge Frau, die ihre sexuellen Reize zu präsentieren weiss und gleichzeitig klagt, dass Frauen zu sexuellen Objekten (von Männern) degradiert werden.

          • „Aus dem Posing und Styling lässt sich aber kein unmittelbares Interesse an sexueller Interaktion mit Männern ablesen. Das dient weitaus stärker der Selbstvergewisserung, dem Narzissmus und dem Status in der Peer-Group.“
            Eigentlich schon, da ihre Peer-Group ja auf andere Attribute steht.
            Aber du musst halt der richtige Mann sein. Dieser Typ von Frauen steht auf den extrem dominanten Mann, jemand der sie extrem erniedrigt. Hab ich schon oft erlebt bei Frauen dieser Art. Muss eine psychische Störung sein oder vielleicht auch die Lust am Hatefuck, wer weiß.
            Ich finde solche Frauen eher anstrengend und besonders toll im Bett sind sie auch nicht.

          • Feministen scheinen absurderweise verflucht lüstern zu sein. Sollte man nicht meinen, wenn man sie so reden hört. Kann aber auch das übliche Paradoxon bei Ideologen sein: Man wettert gerade gegen die Eigenschaften, die man selbst besitzt, um von sich selbst abzulenken.
            War ja schon bei den familiy-values Christen so.

          • PfefferundSalz,

            „Eigentlich schon, da ihre Peer-Group ja auf andere Attribute steht.“

            Ich kenne ihre Peer-Group nicht. Feminismus und sexualisierte (autoerotische) Selbstdarstellung schließen sich allerdings nicht aus.

            „Dieser Typ von Frauen steht auf den extrem dominanten Mann, jemand der sie extrem erniedrigt. Hab ich schon oft erlebt bei Frauen dieser Art. Muss eine psychische Störung sein oder vielleicht auch die Lust am Hatefuck, wer weiß.“

            Den Typus gibt es, selber schon kennengelernt. Aber m.E. ganz heikel und hochspekulativ aus Bildern abzuleiten. Da bräuchte es die direkte Interaktion.

            Lust am Hatefuck, also eine Variante des weiblichen Masochismus und auf GV beschränkt, wäre ja noch eine harmlose Erklärung. Manchmal haben die gleichen Frauen aber auch Lust, den Mann zu vernichten der sie wunschgemäß erniedrigt hat…

            „Ich finde solche Frauen eher anstrengend und besonders toll im Bett sind sie auch nicht.“

            Ja. Don´t stick your dick in crazy

          • „Den Typus gibt es, selber schon kennengelernt. Aber m.E. ganz heikel und hochspekulativ aus Bildern abzuleiten. Da bräuchte es die direkte Interaktion.“
            Schau dich mal ein wenig auf der Webseite Fetlife um. Die Feministen erkennst du daran, dass sie selbst schreiben, dass sie es sind. Dann schaust du dir die Bilder und die Vorlieben an.
            Nach einiger Zeit siehst du dann schon recht schnell wer feministisch ist. Meist sind die auch vegan, antirassistisch usw. Der übliche virtue display Scheiß eben.

            „Manchmal haben die gleichen Frauen aber auch Lust, den Mann zu vernichten der sie wunschgemäß erniedrigt hat…“
            Ja, deswegen hat der kluge Mann auch eine Kamera im Schlafzimmer und fragt ganz einfach nach ihrer Zustimmung, ins Spiel eingebaut. „Sag, dass ich dich ficken soll“, „Sag, dass ich dich schlagen soll“.
            Meine Kamera hat auch ein Mikro und so bin ich recht sicher vor irgendwelchen Beschuldigungen

            „Ja. Don´t stick your dick in crazy“
            Das ist auch das klügste andererseits gibt es auch viele bekloppte Frauen mit denen der Sex erst richtig gut wird, gerade weil sie bekloppt sind. Ich halte mich zwar im allgemeinen von Borderlinerinnen fern aber mit ist der Sex oft phänomenal. Jedenfalls wenn man sadistisch veranlagt ist und auf extreme Sexpraktiken steht. Für den Kuschelsextypen sind die hingegen nichts. Die lassen alles zu und feuern dich sogar oft an noch einen drauf zu setzen.

          • „Ich halte mich zwar im allgemeinen von Borderlinerinnen fern aber mit ist der Sex oft phänomenal. Jedenfalls wenn man sadistisch veranlagt ist und auf extreme Sexpraktiken steht. Für den Kuschelsextypen sind die hingegen nichts.“

            Borderlinerinnen sind hoch adaptiv und können perfekt spiegeln. Die können also auch 150%igen Kuschelsex wenn ihr Opfer darauf steht. Sie können aber auch perfekt spalten. Und im Zweifel hilft dann eine Kamera im Schlafzimmer wenig. Da findet Borderleinerin schon ein Ereignis ausserhalb des Schlafzimmers…

            Daher ist der Ratschlag immer gut, sich von ihnen fernzuhalten.

          • Ich vermute, das sollte ein Kommentar zum Gehabe dieser Frauen sein.

            So nach dem Motto: Wer sich derart aufgemacht und aufbereitet in der Öffentlichkeit präsentiert (Live oder auf Selfies), der provoziert die Frage: „Machst Du’s auch für ’n Fünfer?“

            Dies Frage wäre dann keine Aufforderung zur amateurhaften Prostitution, sondern eine Kritik am Slut Look (oder wie man das nennen soll), mit dem diesen Frauen ihren verbalen Feminismus kostümieren.

            So meine bescheidene Interpretation …

          • Es wäre ein Indikator, wieviel Substanz und echte Überzeugung hinter den Aussagen steht oder ob es eher sowas wie „Pfeifen im dunklen Walde“ ist im Sinne einer Projektion ist oder einfach nur Geplapper zum sich wohlfühlen…

        • ²Wäre aber tatsächlich eine interessante Fragestellung: Wie billig sind die als Betthäschen zu mieten?“
          Sie @Kardamom’s Trinkgeld-Kommentar vor ein paar Tagen, da wird das Prinzip schon ausreichend überprüft.

          • „Sie @Kardamom’s Trinkgeld-Kommentar vor ein paar Tagen, da wird das Prinzip schon ausreichend überprüft.“
            Muß natühe „Siehe @…“ heißen.

    • Warum glauben die eigentlich, Männer würde es interessieren, was sie zu sagen haben?
      Ich würde aus so einen arroganten Ansatz gar nicht mit Argumenten antworten, sondern die beiden schlicht aufkaufen lassen.

      War auch irgendwie mein Gedanke: Wenn ich als Mann schon schlecht bin (und bleibe), dann beweise ich doch einfach mal, daß dies auch so ist: Für Frauen die Lebensumstände verbessern? Pfüh! Wenn ich das täte (rein hypothetisch), wäre ich ja nicht mehr schlecht – sondern gut (von einem logischen (!!) Standpunkt aus betrachtet).
      Ok, ich weiß mittlerweile, es findet sich etwas anderes, warum ich dann schlecht bin (das ist dann nicht der logische sondern feministische Standpunkt).

      Aber genau deshalb handle ich dann doch besser getreu dem Motto:
      „Ist der Ruf erstmal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.“ 🙂

      Merken die eigentlich nicht (so nach für 5Cent nachdenken), daß die mit so einem Geschwurbel genau das Gegenteil erreichen?

          • Hmm, immerhin ist das Schreiben von Artikeln – besonders mit mehreren Autoren – und das Betreiben einer Website durchaus ein planvolles Vorgehen. Deutlich mehr als sich z.B. beim feuchtfröhlichen Mädelsabend in Rage zu reden. Oder in WA zu plappern…

          • Ich will gar nicht bestreiten, dass Frauen im Prinzip zu planvollem Vorgehen in der Lage sind. Das sind sie. Aber ich habe den Eindruck, dass bei der Auseinandersetzung mit Männern vor allem ein Triebsystem arbeitet, welches die Gefühle und dann deren Äußerungen bestimmt. Und dieses weibliche Triebsystem ist zu wesentlichen Teilen darauf ausgerichtet, zum einen zu Verbergen, was wirklich passiert und zum anderen Männern die Herausforderung zu bieten, nach deren Lösung dann selektiert werden kann. Beides erfordert geradezu das Gegenteil von planvollem Vorgehen.

            Und gerade Feminismus ist wenig mehr als ein vulgärer Ausdruck dieser Triebe. Daher auch der Shit-Test Charakter.

          • @ Peter:
            „Hmm, immerhin ist das Schreiben von Artikeln – besonders mit mehreren Autoren – und das Betreiben einer Website durchaus ein planvolles Vorgehen.“
            Grunsätzlich und inhaltlich nein.
            Eine Wasserstrahlbiegevorrichtung ( Vulgo Pumpenzange ) bedienen zu können, ist KEIN Beweis für einen klempnerischen Fachplan.

          • lh,

            gegen die Shit-Test-Theorie spricht, dass es völlig zum einen völlig sinnfrei ist, solche Tests per Website breit zu streuen, da der Erkenntnisgewinn mangels unmittelbaren Feedbacks nahe null ist.

            Desweiteren interagieren gerade Frauen sehr gerne und tendenziell stärker als Männer im unmittelbaren sozialen Nahfeld, idealerweise mit unmittelbarem Sicht- und Hörkontakt. Denn gerade auch bei Shit-Tests sind nonverbale Antwort-Signale essentiell.

            Alles was über das soziale Nahfeld hinausgeht und auch keine unmittelbare Wirkung auf das eigene soziale Nahfeld vermuten lässt, wird – klischeemäßig – von frau gerne mit dem „Mir doch egal“-Wischmop weggewischt.

            Möglich wären als Begründungen für ihren Zeitaufwand ja auch Sendungsbewußtsein, missionarischer Eifer, Fingerübungen für den weiblichen Erzieherinnendrang (zu alt um mit den Puppen zu schimpfen die nicht ihre Puppenstube aufräumen wollen) oder – ganz profan – Spaß an der Beschäftigung mit dem Thema.

            Fiete, die hantieren ja nicht nur bildlich mit der Rohrzange, sie arbeiten damit auch planmäßig. Sonst könnten wir und auch keiner sonst die Texte gar nicht lesen. Die Frage ist ja – um im Bild zu bleiben – wollen die mit der Zange eine Heizungsanlage für ein 4 Familienhaus zusammenklempnern oder nur ein Rohrgewirr aus Spaß an der Freude Rohre zu verschrauben…

          • @ Peter:
            „Fiete, die hantieren ja nicht nur bildlich mit der Rohrzange, sie arbeiten damit auch planmäßig. Sonst könnten wir und auch keiner sonst die Texte gar nicht lesen. Die Frage ist ja – um im Bild zu bleiben – wollen die mit der Zange eine Heizungsanlage für ein 4 Familienhaus zusammenklempnern oder nur ein Rohrgewirr aus Spaß an der Freude Rohre zu verschrauben…“

            Eben deshalb hatte ich dieses überspitzte Klischeebild benutzt. Ich denke, und das scheint mir auch beim Kommentar von Ih durchzuschimmern, daß es eher zweiteres ist. Wobei der Spaß an der Freude nicht wirklich zutrifft, sondern eher als Versuch so zu tun, als ob man einen zielorienterten Plan hätte, zu werten ist. Also ein gewisser Enthusiasmus sicherlich, aber mehr so als missionarisches Abarbeitungsbedürfnis, denn als durchdachte ( Langzeit-)Strategie. Insofern sind die meisten eher Marionetten, als Spielführer.

          • @Peter Müller: Du unterstellst auch beim Shit-Test ein quasi männlich-planvolles Vorgehen, was ich gerade nicht sehe. Feminismus als Shit-Test passiert gerade weil im Nahbereich niemand Mann genug ist um den zu bestehen. Und dann wird eben das Gefühl, was die subjektive Sicht der Frau darauf beschreibt und definiert in die weite Welt hinausgebrüllt, auf dass sich irgendwo jemand finde und erbarme, sie aus dem Gefühl zu erretten, wie auch immer.

          • lh,

            „Feminismus als Shit-Test passiert gerade weil im Nahbereich niemand Mann genug ist um den zu bestehen.“

            Dann würde normalerweise frau ihren Nahbereich erweitern. Mittel und Wege gibts genug (in einer anderen Diskussion fiel Fetlife.com als Schlagwort). Shit-Tests machen gundsätzlich nur Sinn wenn ein auswertbares Testergebnis herauskommt.

            „Und dann wird eben das Gefühl, was die subjektive Sicht der Frau darauf beschreibt und definiert in die weite Welt hinausgebrüllt, auf dass sich irgendwo jemand finde und erbarme, sie aus dem Gefühl zu erretten, wie auch immer.“

            Vielleicht lässt sich ja wirklich das oftmals zu beobachtende „Hadern mit der eigenen Weiblichkeit“ und der Rückgriff auf das klassisch weibliche Mittel „Wenn ich über Probleme rede sind sie zwar vielleicht deswegen nicht gelöst, aber mir geht es besser“ als Erklärung heranziehen.

            In dieser Variante wäre dann auch unreflektierte bis absurde Vorwürfe und klassische Catch 22-Konstruktionen nur eine Art Gerüst an dem sich frau emotional hochziehen kann. Was dann auch die fehlende Schamgrenze bei den oftmals völlig abgedrehten Argumentationen der Feministas erklären würde: Der Zweck heiligt die Mittel. Und wenn das Mittel ein Haufen halbflüssige Scheisse ist…who cares, hauptsache frau fühlt sich danach etwas besser.

        • @Peter

          Adressat sind m.E. die männlichen allies in ihrer eigenen peer group – sie suchen sich ja keine erwachsenen, selbstbewussten Männer, die u.U. Wiederworte geben könnten.
          Wie auch Universitäten leichte Opfer von feministischen, sind pro-feministische Männer „soft targets“.
          Wobei ally das falsche Wort ist, denn gesucht und angestrebt wird eine Beziehung, die durch eine klare Hierarchie gekennzeichnet ist.
          In der es die Opferin gibt und der ihr untergeordnete Mann, eine Dominette und ihren Fifi, Herrin und Knecht.
          Sie braucht externe Validierung und das möglichst ständig, d.h. ihrem Opfernarzissmus kann nur recht gegeben und er kann nur bestätigt werden.
          Das ist die psychologische Ebene, dazu muss es in einer Beziehung ein bestimmtes Verhältnis geben.

          Ziel ist die Setzung eines Verhältnisses, in dem sie bestimmt, dass jedes Verhalten in dieser Beziehung ausschließlich durch ihre Sichtweise gesehen, durch ihre Empfindungen empfunden und (von ihr) bewertet werden kann.
          Wenn man so will, Legislative, Judikative und Exekutive in einer Person (wenn man #metoo betrachtet geht es darum, nur im Schwarm/Kollektiv).
          Es geht also um die Macht, den „female gaze“ als einzigen – einzig gültigen und einzig möglichen – durchzusetzen.

          Vorab wird unterstellt, jedes bewusste oder unbewusste Verhalten eines, jedes Mannes sei potentiell schädigend (wg. vergiftet/vergiftender Männlichkeit) und sei aus dem Patriarchat samt patriarchaler Dividende abzuleiten.
          Dieser Determinismus ergibt sich aus ihrer eigenen Theorie, der sie zum Opfer macht und diese Opferrolle reproduziert, da sich empirisch die subjektive Bestätigung dieser Theorie aus dem exklusiven female gaze ihrer subjektiven Opfererfahrungen ergibt, der sie wiederum in ihrem Opfernarzissmus bestätigt.

          Ein in sich geschlossenes Wahnsystem mit einem klaren Ziel und nur in der Zielsetzung ist es nicht wahnhaft. Es geht um die Umkehrung der empfundenen Machtverhältnisses mit der Dominette an der Spitze der Hierarchie.

          Auffällig am Text ist m.E. die Reduktion auf persönliche und emotionale Beziehungen, im Gegensatz zu Erfahrungen mit echten „Strukturen“, wie bspw. Institutionen.
          Auffällig ist weiterhin, dass die Versprechen und Wünsche, man würde ja Männer gerne lieben und sich sicher in ihrer Gegenwart fühlen, die in einem absurden Gegensatz zu ihrer Theorie stehen, wonach dies völlig unmöglich ist – wegen u.a. Patriarchat, toxischer Männlichkeit und patriarchaler Dividende.

          Die – kontrafaktische – Möhre, die sie damit – auch durch ihre optische Selbstdarstellung – Männern vor diese Nase halten ist interessant, aber ich möchte hier ein explizit mütterliches Machtmittel in Erinnerung rufen, die dem ganzen Text m.e. zu Grunde liegt, nämlich die emotionale Erpressung:
          „Du warst böse zu Mami und jetzt hat dich Mami nicht mehr lieb!
          Erst wenn du xxx tust, hat dich Mami wieder lieb!“
          Die Analogie zur Abfolge im Text, in dem erst einmal sehr ausführlich geschildert wird, wie böse der Mann/kleine Junge zur Feministin/Mami war und dann ebenfalls ausführlich geschildert wird, was er alles zu tun hat, damit Feministin/Mami ihn wieder lieb hat, finde ich jedenfalls recht auffällig.

          Eventuell ist dieser feminin-istische Rückgriff auf eine mütterliche Erpressungstaktik in den USA damit besonders erfolgreich bei jungen Männern, da diese häufiger vaterlos aufgewachsen sind.
          Die kennen keine väterliche Autorität, sehr wohl mütterliche und sind mit einem soliden Selbsthass sozialisiert worden.

          • Ja genau. Es geht nur darum, wer den Frame bestimmt, wer also dominant ist. Nur: Die holde Weiblichkeit kann mit dieser Dominanz gar nichts anfangen, jedenfalls nichts was über ihr eigenes Überleben hinausginge. Das weibliche Streben nach Dominanz ist nur der Versuch, die männliche Dominanz zu erschüttern, zu zerstören. Und wenn diese Männer kaputt sind, mögen eben neue kommen.

          • @Crumar:
            „Wenn man so will, Legislative, Judikative und Exekutive in einer Person“
            Da würde ich aber, analog zum deutschen Staat, eher von einer Jurisdiktion sprechen. Und im speziellen Einzelfall ( dto. s.o. ) von einer Jurisdiktatur.
            Merke: Was der Richter/das Opfer, spricht, wird ( eben dadurch zu angebl. ) „Recht“.
            Wh.:
            Man bastelt sich eine Scheinrealität, die absolut totalitär ist.

          • crumar,

            ja, da ist was dran. Wobei auch hier das besondere das gewählte Kommunikationsmittel ist. Die Emo-Erpressungsschiene funktioniert eigentlich nur im sozialen Nahfeld wenn es eine wie auch immer geartete emotionale Bindung gibt.

            Dieses Stilmittel über eine anonyme Website anzuwenden ist wirkungslos. Erst recht, wenn die Anwenderinnen ihren eigentlichen emotionalen Gewinn, ihre Befriedigung, aus der Rückmeldung ziehen, dass es wirkt.

            Diese Rückmeldung haben sie hier eher nicht. Außer sie würden tatsächlich darauf spekulieren, dass wildfremde Männer dies lesen und per Email reagieren. Das wäre dann was in Richtung ungerichteter Sadismus.

            Oder sie haben eine Handvoll Fanboys, die sie tatsächlich über den Kanal „frei zugängliche Website“ ansprechen und deren Feedback dazu persönlich empfangen…

          • @lh
            „Es geht nur darum, wer den Frame bestimmt, wer also dominant ist.“

            Das klappt nur in einer tatsächlichen oder behaupteten Beziehung, in einem frame, in dem ein Verhältnis zwischen den Geschlechtern stattfindet.

            Erste Ironie: Sie thematisieren immer wieder, was eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht bei ihnen bewirkt und begreifen nicht, dass sie damit die aktive Ursache beim anderen Geschlecht verorten und die Wirkung, das Leid bei sich selbst.
            Mann=aktiv, Frau=passiv.
            Lustiger Feminismus, oder?
            Reproduziert irgendwie immer wieder traditionelle, bürgerliche Weiblichkeit…
            Aber die nächste Ironie ist noch komischer. Wer anderen die *Schuld* an seinem emotionalen Wohlergehen aufhalst, bestätigt im gleichen Augenblick, dass dieser die *Kontrolle* über dieses emotionale Wohlergehen hat.
            Ich, gottgleich, kann diese Frauen/Feministinnen mit einer einzigen abfälligen Bemerkung vernichten, denn mein WORT ist Gewalt. 😉

            „Das weibliche Streben nach Dominanz ist nur der Versuch, die männliche Dominanz zu erschüttern, zu zerstören.“ Auf der einen Seite stimme ich dir zu, auf der anderen Seite scheint es mir dann doch verwickelter zu sein.
            Mir scheint die „männliche Dominanz“ eine Strohpuppe zu sein in der Auseinandersetzung mit einer nicht existent zu sein haben scheinenden *Autorität* namens *Realität*.
            Ich glaube Männer stehen für das Realitätsprinzip in der Triade Vater-Mutter-Kind und Vaterlosigkeit hurt girls, too.

            Deshalb reagieren Feministinnen m.E. auch so allergisch auf MGTOW.
            Wenn ich keine Beziehung anstrebe oder will, dann fällt es ausgesprochen schwer mir zu unterstellen, ich würde *in etwas* dominant sein wollen, was nicht einmal mein Ziel ist.
            Merksatz: Der frame ist nicht die Dominanz in einer Beziehung, die Beziehung *ist* der frame.
            Kürze ich mich selbst aus der Gleichung von *Narziss und Echo*, bleibt die Narzisstin alleine zurück.
            Und ihr Spiegel.

  6. Immer wenn man denkt, die intelektuelle Flatline ist erreicht, kommt sowas hier:

    „some-time human rights activist“

    Manchmal spüre ich auch das Verlangen ein Aktivist zu werden. Aber für die Wiedereinführung der Galeerenstrafe. Wie komme ich gerade DARAUF?

    „Her greatest accomplishments include quitting medical school and getting Richard Dawkins to block her during a Twitter debate.“

    Genau DARUM! 🙂

    • „„some-time human rights activist““
      Ich formuliere mal sinnvoll um:
      „occasionally woman rights activist“
      … wennn es denn mal profitabel erscheint.

      • @Fiete:

        „occasionally woman rights activist“

        Sorry, hab die Work-Life-Balance übersehen und vergessen, dass nur Frauen so unterdrückt sind, dass man für ihre Rechte kämpfen muss. 🙂

  7. Einfach mal so ins Unreine gedacht:

    Kann es sein, dass sich die beiden einfach nur in Scene setzen wollen? Auf diesem Wege 15 Minuten Ruhm ernten wollen. Wenn schon nicht Ruhm, dann doch zumindest dass man über sie spricht.

    Ich denke nicht wenige „Feministinnen“ reiten dieses Pferd weil es gerade modern ist.
    Ich sehe tatsächlich folgende Kategorien:
    – die bösartige Verbitterte
    – die Frustrierte
    – die dümmliche Mitläuferin
    – die in Rampenlicht stehen möchte.

    Erstere sind dann die überzeugten militanten Feministinnen.
    Die einfach nur für ihre Existenz einen Posten im Aufsichtsrat haben will. Meist verbittert, weil sie trotz scheinbarer „guter Leistungen“ nie befördert werden, von männlichen Mitmenschen wegen ihrer Ansichten geschnitten werden. Oder eine bitter böse Trennung hinter sich haben.

    Die zweiten sind einfach nur frustriert. Werden oder wurden nicht als Frau wahrgenommen. Warum auch immer.

    Die dümmliche Mitläuferin renn einfach nur dem Geschnatter der Muttergänse hinterher, damit sie in einer Gruppe Anschluss findet.

    Die letzten sind dann die, den jedem Modeschnickschnack hinterher laufen. Mit blühender Fantasie vermeidliche Erlebnisse in die Welt posaunen oder Situationen provozieren wie das Möchtegerne-Model aus dem Jungle.

    Die erstere Gruppe und die letztere arbeiten dann auch immer erfolgreich zusammen. Hass gepaart mit Selbstsucht.

  8. Pingback: Narzissmus, schlimme Erfahrungen und Berufsfeministen als Aspekte des Feminismus | Alles Evolution

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