Selbermach Samstag 191 (09.06.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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137 Gedanken zu “Selbermach Samstag 191 (09.06.2018)

  1. Sehr spannend fand ich folgenden Artikel, morgen sicher auch bei Genderama:

    „Sexuelle Gewalt Die vergessenen Jungen“

    =======
    Leider legten Eltern und pädagogische Fachkräfte ein zu geringes Augenmerk auf die Präventionsangebote für Jungen – und die dürfen nicht in Vergessenheit geraten!, mahnt Enders. Denn sowohl die Gesellschaft, wie das nahe Umfeld der Betroffenen nehme männliche Opfer nach wie vor weniger wahr als weibliche.
    =======

    https://www.ksta.de/region/wir-helfen/sexuelle-gewalt-die-vergessenen-jungen-30584280?dmcid=f_feed_K%C3%B6lner+Stadt-Anzeiger#

    • @RS

      Yup, davon würde ich auch ausgehen.
      Sie bekommen auf youtube *seit Monaten* nicht abreißende Kritik inkl. einer langsam anlaufenden Boykott-Bewegung.
      Also muss mal wieder die victim card gespielt werden.

    • Für die Kinder selbst spiele es zwar keine große Rolle, ob die Erzieher Männer oder Frauen seien. Männlichkeit selbst sei allerdings schon ein Problem, findet Olsson:

      „Im männlichen Repertoire ist Gewalt immer noch erlaubt, und das ist nicht okay. Das ist einer der Faktoren, die mich dazu bewegen, geschlechterpädagogisch zu arbeiten: der Gewalt entgegenzuwirken, die meistens von Männern ausgeht.“

      Ist schon geil. Bei Mädchen müssen Bücher und Serien umgeschrieben werden, weil behauptet wird das Mädchen dadurch negative Verhaltensmuster lernen, aber Jungs redet man ein das sie via Geburt ein Problem sind.

      • Es sind die gleichen Leute die abfeiern wenn Männer nur als Monster oder Loser dargestellt werden und die es notwendig halten kleinen Jungen einzureden, dass sie im Grund nur ein schlechte Menschen in Wartestellung sind… und das soll dann Mädchen empowern.

      • Im männlichen Repertoire ist Gewalt immer noch erlaubt, und das ist nicht okay. Das ist einer der Faktoren, die mich dazu bewegen, geschlechterpädagogisch zu arbeiten: der Gewalt entgegenzuwirken, die meistens von Männern ausgeht.“

        genau das ist die Scheiße die ich immer wieder kritisiere.
        Wann wird endlich mal laut thematisiert, das genau dieses Verhalten zwingend für einen Mann ist, das es von Frauen vorausgesetzt wird, um ihm die Gunst zu gewähren seine Gene weiterzugeben.
        Es ist die ewig totgeschwiegene Tatsache, daß die Frauen „schuld“ sind.
        Denn es gibt mal schnell verkürzt dargestellt 3 Partnerwahlstrategien von Weibchen.
        1. der Mann muss Fitness durch Luxus beweisen Beispiel Pfau, diese Spezies haben die schönen Männchen, oft bei Vögeln. Das Weibchen sucht den schönsten Beau.
        2. Der Mann muss einfach nur ein prima Partner und Vater sein,
        bei diesen Spezies sind die äußerlich Geschlechter oft sehr ähnlich, kaum zu unterscheiden, wieder Beispiel :Kranich, es wird eher umeinander geworben, als gekämpft.
        3. Der Mann muss mit seinen Konkurrenten um das Weibchen kämpfen,
        das dem Schauspiel amüsiert zusieht, es bei drohender Langeweile auch gerne mal anstachelt. In diesen Spezies ist das Männchen immer stärker und kräftiger und aggressiver als das Weibchen. Nicht aus der Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit seiner Umwelt heraus, sondern aus der Notwendigkeit heraus um das Weibchen kämpfen zu müssen: Beispiel Mensch. (in solchen Spezies ist auch Haremsbildung sehr verbreitet, was eventuell auch erklärt warum so viele Frauen auf so wenige Männer wirklich stehen. Die Paarbindung ist dann mehr eine sekundäre Erscheinung, die der komplizierten Nachwuchsaufzucht geschuldet ist. )

        Seit ich das Verstanden habe (ich glaube ich war da etwa 4-5 Jahre alt 😀 )
        bin ich kein Linker mehr , und ich weis auf warum ich auf meine Frage WARUM denn der Mensch die Profitgier und Gewinnmaximierung im Programm hat, die von den linken als Ursache der Probleme benannt wird eigentlich besteht, wo sie her kommt nie eine Antwort bekam.

    • „Wenn wir immer wiederholen, dass es Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt, erhalten wir die Machtunterschiede aufrecht. Dass Männer die Norm sind und wir Frauen nicht genauso viel Macht haben“

      Klassischer Freudscher Penisneid

      Und was kommt am Ende mit all den Ambitionen heraus?

      „als alle Kinder sich daran gewöhnt hatten, haben auch die Jungen angefangen, in der Gruppe zu tanzen.“
      „Wir erzählen nicht noch zusätzlich, dass sie ein Mädchen ist“

      Völlig normal würde ich sagen. Erzählen oder nicht erzählen müssen die auch gar nichts. Die Kids sozialisieren sich untereinander.

      BTW: „der 54-jährigen Elis Storesund“ und „Anders Olsson, Mitte 50″…wird das KiTa-Personal tendenziell immer älter oder ist das hier bloß reiner Zufall? Wie wirkt sich das auf die Kiddies aus, wenn die Bezugspersonen nicht 21-30 Jahre alt sind sondern weit jenseits der 50? Wäre mal interessant zu recherchieren ob es da Studien gibt…

      • „Wie wirkt sich das auf die Kiddies aus, wenn die Bezugspersonen nicht 21-30 Jahre alt sind sondern weit jenseits der 50? Wäre mal interessant zu recherchieren ob es da Studien gibt…“

        Gute Bekannte von mir. KiTa-Gruppenleiterin, 54jährig, berichtet mir:
        „Wenn die jungen Frauen als Praktikantinnen kommen, sind sie noch normal.
        Wenn sie dann frisch von der Pädagogik-Ausbildung kommen, sind sie unerträglich.
        Und wenn das Pädagogik-Diplom länger als 4 Jahre her ist, werden sie allmählich wieder normal.“

        • Ja, kann ich mir vorstellen.

          Die werden im Studium jahrelang mit falschem oder irrelevantem Wissen vollgestopft und wer sich das wirklich aneignet (also jenseits von Bulimie-Lernen für die Scheine) erlebt einen krassen Praxis-Schock.

          Was m.E.n. nicht auf das Pädagogik-Studium beschränkt ist…

          • …erlebt einen krassen Praxis-Schock…

            Leider erleben die das nicht als Praxis-Schock. Sondern die erleben das erst ein mal als Bestätigung der indoktrinierten Ideologie. Im Sinne von „internalisierte Misogynie, wohin man nur schaut“ und so…

            Das Aufwachen dauert – so meine Bekannte – dann doch einige Zeit.
            „Nichtwahrhabenwollen“ dass frau verarscht worden ist…

      • „Wie wirkt sich das auf die Kiddies aus, wenn die Bezugspersonen nicht 21-30 Jahre alt sind sondern weit jenseits der 50? Wäre mal interessant zu recherchieren ob es da Studien gibt“

        Bezugspersonen im „normalen“ Oma-Alter sind für Kinder eigentlich immer ne super Sache (wahrscheinlich oft sogar besser als wenn die Bezugspersonen selbst gerad in der „Rushhour des Lebens“ stecken).
        Selbstverständlich profitieren sie aber auch vom engen Kontakt mit älteren Kindern/jungen Erwachsenen.
        Ideal ist, wenn jedes Alter (und jede Genderrolle) von irgendwem irgendwie abgedeckt wird.

        • „Bezugspersonen im „normalen“ Oma-Alter sind für Kinder eigentlich immer ne super Sache (wahrscheinlich oft sogar besser als wenn die Bezugspersonen selbst gerad in der „Rushhour des Lebens“ stecken“

          Ja, würde ich aus dem Bauch heraus auch vermuten. Von Irgendwo habe ich auch eine Studie im Hinterkopf, dass Eltern die bei der Geburt des Kindes jenseits der 40 sind für die Entwicklung des Kindes besser sind…aber keine Ahnung wo ich das gelesen habe…

          „Ideal ist, wenn jedes Alter (und jede Genderrolle) von irgendwem irgendwie abgedeckt wird.“

          Diversität halt 😉

        • „Ideal ist, wenn jedes Alter (und jede Genderrolle) von irgendwem irgendwie abgedeckt wird.“

          Ich gehe mal wohlwollend davon aus, daß unser Demiinkubator bei der Formulierung lediglich mal wieder in einen leicht ideologischen Rausch geraten ist und eigentlich in etwa das sagen wollte:

          Vorteilhaft ist es, wenn verschiedene Altersstufen und Generationen und beide Geschlechter von möglichst nahen Umfeldpersonen irgendwie abgedeckt werden.

          Denn daß der Versuch, sämtliche Menschen der Welt in einen Kindergarten zu zwängen schwachsinnig ist ( und somit gerade NICHT ideal ), sollte selbst mit Semiintellekt einigermaßen nachvollziehbar sein. Ganz zu schweigen davon, daß ein Kinderzwischenlager per se kein Idealfall sein kann.

      • Vom letzten Mal:

        „Eine Unterscheidung zwischen „ernsthaften“ und „nicht ernsthaften“ Suizidversuchen wird in der Suizidforschung mehrheitlich nicht mehr getroffen

        Dazu:
        1.: Und warum? Es wird keine Begründung angeben. Stimmt das überhaupt, siehe: Das liegt vor allem daran, dass bei Frauen suizidale Handlungen weit öfter als ein Hilfeschrei zu werten sind.
        http://www.forumgesundheit.at/cdscontent/?portal=forumgesundheitportal&contentid=10007.688954&viewmode=content&portal:componentId=gtnc283845a-c25e-414d-925e-513e808ca0d8

        2.: Damit wird geleugnet, dass es sowas wie vorgetäuschte Suizidversuche überhaupt gebe. Ach? Ist das so? Es kommt also nicht vor, dass ein Selbstmordversuch gar nicht ernst gemeint ist sondern nur vorgetäuscht wurde?

        3.: Feministischer Abschaum wie die feministisch verseuchte WHO argumentieren bspw., dass Folter von Säuglingen ihrem Wohl dient. Mit dieser Reinterpretation des Verletzen des Rechts auf Selbstbestimmung und körperlicher Unversehrtheit soll verschleiert werden, dass hier ein massiver Nachteil besteht zu Lasten des männlichen Geschlechts – das darf nicht sein, denn das gefährdet das weibliche Opferabo. Analog Selbstmord: Dass sich Männer öfter als Frauen umbringen, ist ein Beleg für die strukturelle Benachteiligung ihres Geschlechts. Das darf nicht sein, also wird geleugnet, dass es vorgetäuschte Versuche gibt um damit das weibliche Opferabo zu retten.

        Zu deiner Frage:
        1. Ad personam
        2. Aber ja,
        3. Aber darauf gehe ich nicht weiter ein.

        • Suizidale Handlungen werden tendenziell impulsiv verübt. Im WHO-Bericht zum Thema steht zum Beispiel, dass in Entwicklungsländern häufig Pestizide geschluckt werden, die oft erst mit größerer Verzögerung zum Tode führen – zu einem Zeitpunkt, wo der Suizidwunsch dann vielleicht gar nicht mehr akut ist.

          Die meisten, die sich mit Selbstmordgedanken plagen, stehen diesem äußerst ambivalent gegenüber. So viel Ehrlichkeit muss doch möglich sein.

          Suizide sind bekanntermaßen „ansteckend“ (deshalb üben sich die Medien auch in verhältnismäßiger Zurückhaltung hinsichtlich der Berichterstattung). Miterleben zu müssen, wie sich jemand im eigenen Nahfeld das Leben nimmt, ist ein Risikofaktor.

          Du magst es vielleicht nicht glauben wollen, aber meine Nachfrage beruhte einzig auf dem leisen Eindruck, dass Du selbst gefährdet sein könntest.
          (Nina hat letztens recht konkret was in die Richtung angedeutet… hat das noch jemand registriert?)

          Hier übrigens mal eine Doku über einen gescheiterten Suizidversuch und das Leben danach:

          • „Suizidale Handlungen werden tendenziell impulsiv verübt. Im WHO-Bericht zum Thema steht zum Beispiel, dass in Entwicklungsländern häufig Pestizide geschluckt werden, die oft erst mit größerer Verzögerung zum Tode führen – zu einem Zeitpunkt, wo der Suizidwunsch dann vielleicht gar nicht mehr akut ist. “
            Und was hat der erste Satz mit dem Rest des Absatzes zu tun? Ich entdecke da, auch nach längerer Überlegung, exakt Null Kontext.

            Aber bevor der Möchtegerninkubator vom Thema wegschwurbelt ( wie üblich ), präzisiere ich:
            Daß Suizide irgendeine impulsive Tendenz – laut Semi’s Postulat – haben sollen, hat nix damit zu tun, daß irgendwer ein Gift dafür benutzt.
            Und, daß bei Überlebenden, oder erst später Versterbenden, Reue auftreten mag, oder der Suizidwunsch schwächer, oder weg ist, hat weder mit dem Gift, noch mit der WHO, noch mit irgendeiner unterstellten impulsiven Tendenz zu tun.
            Daß Initiativen, welcher Art auch immer, auch einer gewissen Oszillation unterliegen, ist eine Binse, nix weiter.

  2. Hab das gerade bei Genderama aufgeschnappt:
    http://genderama.blogspot.com/
    „Rechtschreibrat stoppt Spezialsprache der Gender-Ideolog_*Innen
    Der Versuch politischer Ideologen, eine von ihnen erfundene Rechtschreibung der Allgemeinheit aufzuzwingen, wird vorerst geblockt:
    Der Rat für deutsche Rechtschreibung mit Sitz in Mannheim plant vorerst keine Regeländerung für geschlechtergerechtes Schreiben. Aus der bisherigen Beobachtung des Schreibgebrauchs ergebe sich noch keine klare Präferenz, hieß es am Freitag nach einer Ratssitzung in Wien. Noch werde die Praxis, von Frauen und Männern in weiblicher und männlicher Form, im Plural oder in Passivkonstruktionen zu schreiben, der Erwartung geschlechtergerechter Schreibung am ehesten gerecht.“

    Ich finde das richtig. Der Versuch Minderheiten mit Sternen zu kennzeichnen, war in DE auch früher schonmal keine besonders gute Idee.

    • Der Versuch, Minderheiten mit Sternen zu kennzeichnen, war in DE auch früher schon mal keine besonders gute Idee.

      Sehr schöne Argumentation! Genau mein Humor.

    • „Der Versuch Minderheiten mit Sternen zu kennzeichnen, war in DE auch früher schonmal keine besonders gute Idee.“

      Genialer Spruch!

      • @kardamom @Carnofis @radikalfair
        Erstmal: Danke für das Kompliment, das ging ja runter wie Öl! 🙂

        Zur Sache: Sprache ist ein Machtinstrument und kann (muss manchmal sogar) eine Waffe sein. Sie top-down regulieren zu wollen, ist mMn von Vornherein totalitär. In diesem speziellen Fall haben die SJWs einmal mehr bewiesen, dass sie völlig unfähig sind, schlüssig oder gar perspektivisch zu denken. Sie haben nämlich nicht gerafft, dass damit sprachliche Apartheid eingeführt worden wäre. Zusätzlich sind sie nicht mal ansatzweise auf die Idee gekommen, dass sich politische Machtverhältnisse auch mal ändern könnten. Will sagen: Andere Machthaber könnten solche Regeln GEGEN die eigentliche Intention verwenden. Damit hätte dann der Duden bestenfalls noch Stürmer-Niveau.

        Schön, dass dieser Unsinn erstmal vom Tisch ist.

    • Ich verstehe nicht warum die da mit machen. Einfach nur gewinnen? Erinnert mich ein bisschen an Alle Bundy und wie der bei Paralympics mitgemacht hat.

    • @Kendra

      Nein, da bade ich nicht drin.
      Die Mädels haben bestimmt jahrelang hart gearbeitet und wenn es ein College-Stipendium für ihre Leistungen gäbe, dann können sie es sich an die Backe schmieren.
      Sie können sich in Zukunft eigentlich sämtliche Wettbewerbe schenken, denn mittelmäßige Männer werde sich als Frauen empfinden und alle Podienplätze abräumen.

      Das ist nicht „unfair“, sondern ein abartiger Betrug der Mädchen und jungen Frauen im Sport, die den Preis für eine völlig durchgeschallerte Ideologie bezahlen müssen.

      • Das ist nicht „unfair“, sondern ein abartiger Betrug der Mädchen und jungen Frauen im Sport, die den Preis für eine völlig durchgeschallerte Ideologie bezahlen müssen.

        Der Betrug der Durchgeknallt*innen an Mädchen und jungen Frauen findet ja nicht nur im Sport statt…

        Ich frag mich nur, wann diese Betrogenen endlich mal aufwachen und sich gegen die Durchgeknallt*innen wehren…

        • @kardamom

          Das wäre ein guter Ansatz, wenn nicht klimatisch dafür gesorgt worden wäre, dass keine dieser Mädchen und jungen Frauen sich trauen wird, als „transphob“ bezeichnet zu werden.
          Dazu kommt, die transgender im vorliegenden Fall sind auch noch schwarz.
          Du siehst doch, was an den Schulen und Colleges in den USA abgeht – wer kann sich leisten, gleichzeitig auch noch als Rassistin zu gelten?!

          Die *Eltern* sollen gefälligst ihren Arsch hochbekommen und diesem Spuk ein Ende bereiten. Petition schreiben, Druck auf Verband und Öffentlichkeit ausüben!

      • „denn mittelmäßige Männer werde sich als Frauen empfinden und alle Podienplätze abräumen.“

        Naja, ein Massenphänomen wird das sicher nicht werden.

        Und ob die Mädels jetzt „jahrelang hart gearbeitet“ haben, um dann gegen eine bessere Ovarien-Trägerix zu verlieren oder gegen eine Umgebaute ohne Eierstöcke ist eigentlich im Ergebnis für die Mädels egal.

        Ich finde das auch nicht „abartigen Betrug“, sondern lediglich konsequent zeitgeistig (und entsprechend auch ein zeitlich begrenztes Phänomen).

        • @Peter

          Im vorliegenden Fall und Rennen waren die beiden bestplatzierten Trans und die beste Ovarien-Trägerin dritte geworden.
          *Davor* war diese Ovarien-Trägerin in anderen Läufen Siegerin über 100 und zweitbeste über 200 Meter geworden.
          Es ist bestimmt ein merkwürdiges Gefühl, von erstklassig zu drittklassig gestuft zu werden, ohne dass sich die erbrachte Leistung geändert hätte.

          Wir sind doch sonst immer für „Meritokratie“ – was hat sich geändert?
          Nur weil es sich um Mädchen und junge Frauen handelt und denen Häme gebührt?

          Es werden in den USA Sportstipendien in Milliardenhöhe vergeben und der Clou ist, die Mittel werden zwischen den Geschlechtern *geteilt*.
          DESHALB zahlt es sich aus, plötzlich seine Transneigung zu entdecken und das gilt selbstverständlich nur in EINE Richtung.
          Dass ein Transmann bei einer solchen sportlichen Veranstaltung auf Podienplätze gebucht ist, wird einfach nicht stattfinden, denn es ist irreal, betrachtet man die biologischen Voraussetzungen.

          Die Mädchen und jungen Frauen haben jahrelang hart trainiert, um in einem sportlichen Wettkampf ihre Kräfte zu messen und das Resultat wird auch materiell entlohnt.
          Nicht zu knapp, wenn du dir die College-Gebühren vor Augen hältst.

          Nur um dann von Polit-Clowns verarscht und um ihre Zukunft gebracht zu werden, die ihnen im bestehenden System zustehen würde, weil sie sie sich ERARBEITET haben.
          Noch einmal: Das ist ein abartiger BETRUG und ich sehe nicht ein, warum wir einen solchen Betrug nicht Betrug nennen sollten, nur weil es sich um ein anderes Geschlecht handelt.

          • „Das ist ein abartiger BETRUG und ich sehe nicht ein, warum wir einen solchen Betrug nicht Betrug nennen sollten, nur weil es sich um ein anderes Geschlecht handelt.“

            So ist es.
            Wenn wir Häme über die „echten“ Frauen auskübeln, dürfen wir uns nicht beschweren/wundern, wenn sie ihre Häme über uns auskübeln.
            Feminismus ist ein Problem, das uns alle angeht.

          • @Carnofis

            „Feminismus ist ein Problem, das uns alle angeht.“

            So isses. Und zwar, weil er keine Gleichheits-, sondern eine Überlegenheitsideologie ist.

          • crumar,

            „Wir sind doch sonst immer für „Meritokratie“ – was hat sich geändert?
            Nur weil es sich um Mädchen und junge Frauen handelt und denen Häme gebührt?“

            Um das mal geradezurücken: In einer „Meritokratie“ wird ja gerade die Leistung an sich, unabhängig von Herkunft belohnt. Die Leistung wird belohnt/gewürdigt, nicht die Anstrengung, diese zu erbringen.

            Da die Regel simpel ist, „Lauf schneller eine definierte Strecke als die anderen“, ist sie sauber definiert und messbar. Ein klassisch meritokratischer Ansatz würde von vornherein keine Unterscheidung zwischen Männern und Frauen machen. Wer am schnellsten läuft, gewinnt. Basta.

            Von daher ist bereits die Geschlechtertrennung eine Abweichung vom meritokratischen Ansatz und war eine Art Gnadenakt gegenüber den Ovarien-Trägern, damit die eben auch mal aufs Treppchen dürfen.

            Du hast schon recht, dass mit der Zulassung von Transidenten die Rahmenbedingungen „on-the-fly“ geändert wurden. Im normalen Leben würde man dies als Verstoß gegen Treu und Glauben werten können, zum Schaden derjenigen Frauen, die vor der Änderung dieser Rahmenbedingungen angefangen haben in den Sport Zeit und Aufwand zu investieren.

            Da könnte eine Klage sehr interessant werden. Denn eine Heuchelei im Sport ist ja, dass er grundsätzlich eine absolut freiweillige Spaß-an-der-Freude-Beschäftigung ist und daraus dann auch keinerlei Rechtsansprüche abgeleitet werden können.

            Ein „fair-deal“ wäre wohl gewesen, die Zulassung von Transidenten erst nach einer Sperrfrist von 5 Jahren wirksam werden zu lassen.

            Was die Stipendien angeht: Da bin ich vermutlich nicht auf dem neuesten Stand. Gibt es tatsächlich Wettbewerbe, bei denen die Siegerprämie aus einem Sport-Stipendium besteht?

          • @Peter

            „Ein klassisch meritokratischer Ansatz würde von vornherein keine Unterscheidung zwischen Männern und Frauen machen. Wer am schnellsten läuft, gewinnt. Basta.“

            Nehme ich dir nicht ab.
            Du weißt haargenau, du schickst Frauen in ein totes Rennen.
            Es gibt keine einzige biologische Voraussetzung, die es Frauen erlauben würden, einen solchen Wettkampf zu gewinnen.

            „Von daher ist bereits die Geschlechtertrennung eine Abweichung vom meritokratischen Ansatz und war eine Art Gnadenakt gegenüber den Ovarien-Trägern, damit die eben auch mal aufs Treppchen dürfen.“

            Es ist ein männliches Verständnis von „fairness“.
            Wenn ich dir das erklären muss, wird es auch nichts nützen.
            Es hat sich niemand ausgesucht, in dem Körper geboren zu werden, in dem er oder sie nun einmal geboren worden ist.
            Vor diesem Hintergrund macht es Sinn die weiblichen Athleten, die herausragendes LEISTEN ebenso zu schätzen wie männliche Athleten.
            Weil sie im Wettkampf HERAUSRAGENDES leisten – jeweils für ihr Geschlecht.

            „Im normalen Leben würde man dies als Verstoß gegen Treu und Glauben werten können, zum Schaden derjenigen Frauen, die vor der Änderung dieser Rahmenbedingungen angefangen haben in den Sport Zeit und Aufwand zu investieren.“

            Exakt.
            Es ist ein BETRUG an den weiblichen Athleten, die gegen WEIBLICHE Athleten anzutreten gedachten und die nun auf einmal gegen MÄNNER antreten müssen, gegen die sie von vorne herein keine Chance haben.
            Die jedoch wiederum ZU SCHLECHT wären, im Wettkampf gegen andere Männer zu bestehen.

            „Ein „fair-deal“ wäre wohl gewesen, die Zulassung von Transidenten erst nach einer Sperrfrist von 5 Jahren wirksam werden zu lassen.“

            Nope.
            Ihren männlichen Körper, männliche Muskeln und Muskelquerschnitte werden sie behalten. Entweder Transgender Kriterien für Transgendersport oder gar keine.

            „Was die Stipendien angeht: Da bin ich vermutlich nicht auf dem neuesten Stand. Gibt es tatsächlich Wettbewerbe, bei denen die Siegerprämie aus einem Sport-Stipendium besteht?“

            Natürlich bekommt man Bonus-Punkte für den Gewinn von Landesmeisterschaften und damit Zugang zu 100% Stipendien.
            Aber der Witz ist, mit der Quali-Zeit wäre er Letzter im Finallauf bei den Männern geworden.
            Es gibt keinen Transmann, der in der Lage gewesen wäre das System zu ihren Gunsten zu verzerren.
            Es handelt sich um eine (biologische) Einbahnstraße und NUR die Mädels können verlieren.

          • Es hat sich niemand ausgesucht, in dem Körper geboren zu werden, in dem er oder sie nun einmal geboren worden ist.
            Vor diesem Hintergrund macht es Sinn die weiblichen Athleten, die herausragendes LEISTEN ebenso zu schätzen wie männliche Athleten.
            Weil sie im Wettkampf HERAUSRAGENDES leisten – jeweils für ihr Geschlecht.

            @crumar

            Nach meiner Meinung hälst du damit praktisch ein Plädoyer für die Frauenquote: „Frauen steht unabhängig von der erbrachten und gerade im Sport klar messbaren Leistung mindestens 50% an Startplätzen, Stipendien, Medaillen, Posten etc. zu„. Hieran sieht man auch, wie wenig dieses Privileg überhaupt noch hinterfragt wird. Auch im Schach gibt es reine Frauenwettbewerbe (Weltmeisterschaften, Olympiaden etc.), obwohl mir kein Zusammenhang zwischen großer Muskelmasse und Erfolg im Schachspiel bekannt ist.

          • Es ist ja auch sonst üblich, Wettkämpfer nach biologischen Merkmalen zu klassifizieren, z.B. die Gewichtsklassen bei Kampfsportarten. Oder sogar Altersklassen beim Jugendsport.
            Betrug liegt hier mMn nicht im Sinne der finanziellen Ergebnisse vor, sondern bei der Klassifizierung. Ein m2f-Wettkämpfer ist biologisch weiterhin ein Mann. Wettkämpfer auf einmal nach dem psychologischen Geschlecht zu klassifizieren, ist inhaltlich Unfug. Nur biologische Merkmale können die sportliche Leistung limitieren, nur biologische Klassifizierungen lassen sich rechtfertigen.

          • @Kibo

            „Nach meiner Meinung hälst du damit praktisch ein Plädoyer für die Frauenquote.“

            Quatsch!
            Im *Sport* regiert die Biologie und Frauen sind schwächer als Männer.
            PUNKT
            Es macht keinen Sinn, Frauen in ein totes Rennen zu schicken, deshalb treten dort vorzugsweise Frauen gegen Frauen an und nicht gegen Männer, die sich als Frauen „identifizieren“.
            Weil sich als Männer „identifizierende“ Frauen *gegen Männer* keinen Stich machen würden in Wettbewerben, die eindeutig Männer adressieren.
            Die biologischen Voraussetzungen sind identisch und aus diesem Grund sagte ich, es handelt sich um eine EINBAHNSTRASSE.
            Es können NUR solche transgender profitieren, die sich – als Männer – plötzlich einbilden Frauen zu sein,
            Anders herum funktioniert es nicht.
            Noch einmal: Anders herum funktioniert es nicht.

            Es gibt keinen Voluntarismus, in dem ein „gender swap“ BEIDE Geschlechter belohnt, die Geschlechter zu tauschen.
            Es gibt nur EINE Richtung, in der es ein VORTEIL ist zu tun, als wäre das biologische Geschlecht nicht identisch mit dem sozialen Geschlecht.

            Und nur, weil ich damit nicht sagen DARF, BIOLOGISCH bedingt werden Frauen niemals einen Stich machen gegen Männer in solchen Wettkämpfen, nutzen PSEUDO-Transgender diesen Vorteil aus.
            Sie nutzen ein Klima aus, in dem sich keiner trauen wird zu sagen, sie wären als JUNGE nicht gut genug waren für eine Wettkampf unter Jungen gewesen und deshalb einen biologischen Wettbewerbsvorteil nutzen, wenn sie auf einmal entdecken, dass sie ein Mädchen sind.
            Aber genau so ist es gelaufen.
            Das ist BETRUG.

          • @crumar

            „Nach meiner Meinung hälst du damit praktisch ein Plädoyer für die Frauenquote.“

            Quatsch! Im *Sport* regiert die Biologie und Frauen sind schwächer als Männer.

            Das ändert nichts daran, dass du dich offensichtlich für die Frauenquote im *Sport* aussprichst. Und dein Argument für die Frauenquote lautet letztenendes, weil Frauen (aufgrund der Biologie) benachteiligt sind. Sorry, aber das ist das Grundargument für die Frauenquote in der Politik! Deine biologische Argumentation kannst du problemlos hier anwenden. Du wirst kaum bestreiten können, dass es in der Politik vorteilhaft ist, gut reden zu können. Und Männer sind in der Lage kräftiger, lauter, tiefer usw. zu sprechen. Eine tiefe Stimme klingt meistens überzeugender als die hohe Stimme der Frauen und da Männer lauter reden können, setzten sie sich auch besser durch.

            Eigentlich geht es mir darum zu verstehen, warum sich die Frauenprivilegierung so problemlos durchsetzen konnte. Bei den Grünen sind ja die männlichen Mitglieder immer noch in der deutlichen Mehrheit. Das für Männer entwürdigende und menschenfeindliche Frauenstatut der Grünen gilt immer noch und konnte ja nur mit den Stimmen der grünen Männer beschlossen werden. Offensichtlich triggert die „schwache und benachteiligte Frau“ gerade Männer und ermöglicht somit die eigene Entrechtung.

            Auch wenn du die Frauenprivilegierung gerne auf den Sport beschränken möchtest, ich fürchte es funktioniert leider nicht wirklich. Frauen bzw. Feministen werden immer weiter Privilegien fordern und Männer werden ihnen diese gewähren.

          • @ Kibo

            Deinen Vorwurf der „Frauenquote“ verstehe ich noch nicht so ganz.

            Wir haben doch zunächst mal eine Trennung im Sport: Frauen von Männern (sogar im Schach), aber auch Altersgruppen: Die Kleinen von den Mittleren, die Mittleren von den Großen. Auch im Schach gibt es eine Rentner-Liga (wobei sich alte Recken wie ein Kortschnoi beharrlich geweigert haben, dort mitzuspielen). Dann die Behinderten von den Nicht-Behinderten. Dann die Amateure von den Profis – und noch weitere Trennungen.

            Diese Separierung scheint sinnvoll zu sein, weil sie vielen Leuten in der jeweiligen Sparte oder Nische die Chance gibt, Sieger zu sein – obwohl sie relativ zu den Stärksten oder Besten in der jeweiligen Sportart insgesamt nichts weiter als haushohe Verlierer wären. Eine solche Separierung vermeidet sozusagen den The-Winner-Takes-It-All-Effekt.

            Zudem etabliert diese Trennung so eine Art Fairness-Prinzip, nach dem allein ebenbürtige Gegner im Sport gegeneinander antreten sollten. (Voraussetzung ist dabei, daß die Trennungen im Sport in etwa leistungsbezogen sind, daß also letztlich Leistungsgruppen voneinander getrennt werden – wobei ein gewisser Leistungsdruck erhalten bleibt: Wenn z. B. ein erwachsener Fußballer so schlecht wie ein zehnjähriger Fußballer spielt, dann darf er trotzdem nicht in der Schülermannschaft mitspielen.)

            Soweit ich crumar verstehe, sagt er jetzt, daß die Regelung, nach der Transgender-Leute (Mann => Frau) im Frauensport antreten dürfen (oder müssen?), diese sinnvolle Separierung unterläuft, weil nun Leute, die in Bezug auf physische Stärke und Ausdauer Männer sind, antreten gegen Leute, die in Bezug auf physische Stärke und Ausdauer Frauen sind.

            (Hier so einfach von „Betrug“ zu reden, wie crumar das tut, scheint mir ziemlich voraussetzungsreich, darum lasse ich das jetzt mal weg.) Das ist zunächst mal ein Vorwurf der Inkonsistenz: Die Transgender-Regelung verletzt das generelle Trennungs-Prinzip im Sport, und sie verstößt gegen das Fairness-Prinzip.

            Wie kommst Du jetzt darauf, daß schon diese Kritik letztlich auf eine Frauenquote hinausläuft? Und wie stellst Du jetzt z. B. den Bezug zum politischen Amt her? Sport ist Wettkampf, Politik ist kein Wettkampf, Trennung ist nicht Quotierung. Usw. Dieser Zusammenhang ist mir bei Dir noch nicht so klar.

          • @ Jochen Schmidt
            „Politik ist kein Wettkampf…“

            Der Wettlauf auf die bestbezahltesten Posten ist schon ein Wettkampf. Bei Sportereignissen kann mir aber egal sein wie viele verschiedene Klassen es gibt und wer darin gewinnt, weil es für mich keine Auswirkungen hat. In der Politik ist das etwas Anderes, da kann es nur eine Klasse geben und dort sollten die Besten sitzen.
            Schon deswegen gilt: Klasse =/= Quote.
            Ich könnte mir auch vorstellen, dass diese ganzen Klassifizierungen im Sport nicht ganz allein der Fairness geschuldet sind, sondern zum großen Teil damit zu tun haben, dass schlicht mehr Umsatz produziert wird.

          • „Hier so einfach von „Betrug“ zu reden, wie crumar das tut, scheint mir ziemlich voraussetzungsreich, darum lasse ich das jetzt mal weg.“

            Wenn ich mich recht entsinne, setzt Betrug Vorsatz voraus, den ich gar nicht mal beim Sportler unterstellen will. Faktisch aber sind die Kontrahentinnen um ihren sportlichen Erfolg betrogen worden, indem man ihre Siegchancen auf nahezu Null gesetzt hat.

            „Wie kommst Du jetzt darauf, daß schon diese Kritik letztlich auf eine Frauenquote hinausläuft?“

            Das erscheint mir auch gewagt. Immerhin ist Frauen die Beteiligung bei den Wettkämpfen der Männer auch nicht gestattet.

            „Und wie stellst Du jetzt z. B. den Bezug zum politischen Amt her? Sport ist Wettkampf, Politik ist kein Wettkampf, Trennung ist nicht Quotierung. Usw. Dieser Zusammenhang ist mir bei Dir noch nicht so klar.“

            Politik ist schon Wettkampf – und noch dazu ein sehr harter. Aber nach derzeitigem Wissensstand gibt es keinen Grund, warum hier Frauen nicht gegen Männer antreten können sollten. Es gibt keine dem Sport vergleichbaren physischen oder psychischen Grenzen, die Frauen handicapen würden.
            Wenn Frauen in Politik und Wirtschaft seltener präsent sind, dann liegt es an ihrem geringeren Interesse, sich an die Spitzenplätze zu boxen.

          • @Jochen Schmidt

            Deinen Vorwurf der „Frauenquote“ verstehe ich noch nicht so ganz.

            Das ist kein Vorwurf, sondern mir selber ist erst beim Schreiben meines Kommentars klar geworden, dass es sich um eine Frauenquote handelt. Damit wollte ich gar nicht sagen, dass es nicht sinnvoll sein kann. Korrekterweise muss ich aber zugeben, dass es tatsächlich eine Geschlechterquote ist und dies auf jeden Fall gerechter ist im Vergleich mit der Frauenquote wie sie bei den Grünen oder der Linken existiert. Bei der Frauenquote haben Frauen ja Anspruch auf 50% bis 100% der Mandate während Männer nur 0% bis 50% bekommen können.

            Diese Separierung scheint sinnvoll zu sein, weil sie vielen Leuten in der jeweiligen Sparte oder Nische die Chance gibt, Sieger zu sein – obwohl sie relativ zu den Stärksten oder Besten in der jeweiligen Sportart insgesamt nichts weiter als haushohe Verlierer wären.

            Dagegen spricht auch gar nichts. Das Ligasystem wie es in vielen Sportarten existiert, halte ich in dem Sinne für ideal. Auf der untersten Ebene (Kreisklasse) spielen die Schwächsten gegeneinander und haben somit eine reale Chance Spiele zu gewinnen. Und sie haben sogar die Chance in eine höhere Liga aufzusteigen. Aber jedem ist klar, der Kreismeister ist nicht vergleichbar mit dem Bundesligameister oder gar dem Sieger der Champions League. Der Vorteil an diesem System ist, dass viele mitmachen können und trotzdem das Leistungsprinzip gewahrt bleibt. Die Separierung erfolgt hier aber nahezu auschließlich aufgrund der erbrachten Leistung und die kann ich in einen gewissen Rahmen beeinflussen.

            Eine Unterteilung in Geschlechter ist da grundsätzlich anders, weil gerade im Sinne von crumar es sich um ein unveränderliches Geburtsmerkmal handelt und unterscheidet sich eben auch von der Unterteilung in Altersklassen, da jeder mit der Zeit älter wird. Die Anerkennung in den nichtoffenen Altersklassen ist natürlich auch nicht die gleiche. Ich will das am Beispiel des gerade in Paris beedeten Tennisturniers der French Open erläutern. Der Turniersieger bei der Herren bekommt 2,2 Mio €. Der unterlegene Finalist bekommt deutlich weniger (1,12 Mio €). Er hat praktisch genausolange gespielt, da er aber im Finale die (nach Turnierreglement) schlechtere Leistung gezeigt hat, ist das gerechtfertigt. Die Damen bekommen exakt das gleiche Preisgeld, obwohl selbst die Siegerin des Tunrniers höchstwahrscheinlich die Qualifikation bei den Herren nicht geschafft hätte. Hinzukommt noch, dass die Damen nur zwei Gewinnsätze spielen müssen, die Herren aber drei. So weit so gut.

            Interessant wird es aber, wenn man sich weitere Wettbewerbe bei den French Open anschaut. Es gibt z.B. auch einen Juniorenwettbewerb. Glaubst du ernsthaft, dass die Siegerin des Juniorinnenwettbewerbes das gleiche Preisgeld, wie das der Damen bekommt. Natürlich nicht und ich vermute es gibt überhaupt kein Preisgeld bei den Junioren. Das gleiche trifft auf den Rollstuhlwettbewerb zu. Auch hier bekommt die Siegerin mit Sicherheit nicht das gleiche Preisgeld, wenn sie überhaupt Preisgeld bekommt. Eventuell ist die Siegerin des Rollstuhlwettbewerbes von Geburt am behindert, trotzdem führt diese Form der Benachteiligung nicht dazu, dass sie die gleiche Anerkennung (in Form von Preisgeld) bekommt. Ich finde, um es mit deinen Worten zu sagen der Vorwurf der Inkonsistenz ist hier mehr als berechtigt.

            Und wie stellst Du jetzt z. B. den Bezug zum politischen Amt her? Sport ist Wettkampf, Politik ist kein Wettkampf, Trennung ist nicht Quotierung. Usw. Dieser Zusammenhang ist mir bei Dir noch nicht so klar.

            Nimm als Beispiel, wie die Grünen die Frauenquote umgesetzt habe. Für den Wettkampf um den ersten Platz auf der Landesliste für die Wahlen zum Bundestag sind bei den Grünen ausschließlich Frauen zugelassen. Männer dürfen da gar nicht antreten. Es ist also ein reiner Frauenwettbewerb, genauso wie bei den French Open die Damenkonkurrenz.

          • @Kibo

            Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor.

            Das hier: „Nimm als Beispiel, wie die Grünen die Frauenquote umgesetzt habe. Für den Wettkampf um den ersten Platz auf der Landesliste für die Wahlen zum Bundestag sind bei den Grünen ausschließlich Frauen zugelassen. Männer dürfen da gar nicht antreten. Es ist also ein reiner Frauenwettbewerb, genauso wie bei den French Open die Damenkonkurrenz.“ hat mit Sport nichts zu tun.

            Aber auch nichts mit einer Gerechtigkeit, die sich tatsächlich auf Quotierung bezieht, sondern es handelt sich rundweg um die politische *Bevorzugung* von Frauen.
            Du sagst, es sei ein „reiner Frauenwettbewerb“, das ist es nicht, sondern es ist die ideologisch legitimierte Ausschaltung von 50% der Konkurrenz.

            Angenommen, wie nähmen dieses Beispiel tatsächlich sportlich, dann würden Frauen für *ihre* Kandidaten stimmen, Männer ebenso und erstellten so jeweils eine Liste.
            Wir schauten nun zur Erstellung einer gemeinsamen Liste a. auf den Rang des Kandidaten / der Kandidatin auf der Liste und b. auf die auf die Anzahl der abgegebenen Stimmen.
            Hat der Kandidat der Männer auf Platz 1 der Männerliste der Liste mehr Stimmen als die Frau auf der Frauenliste gewinnt der Mann und umgekehrt – fairer Wettbewerb.
            So verfährt man mit Rang 2, 3, 4 etc.

            Das läuft aber nicht so, sondern der 1, der dritte, der fünfte Platz ist *vorab gesetzt* weiblich.
            Was die Grünen tun, ist demnach die generelle *Ausschaltung* von Wettbewerb.
            In dem procedere ist die „equality of outcome“ nicht nur bereits gesetzt, sondern Frauenbevorzugung ist das neue default und Demokratie wird zu einer Farce.
            Besonders deutlich, wenn es zwei Stimmen für jeweils einen männlichen und eine weibliche Kandidatin gibt, aber nur zwei Männer und eine Frau zur Wahl stehen.
            Die Wahl der Frau ist per se „alternativlos“.

            Hier ebenso: „Ich will das am Beispiel des gerade in Paris beedeten Tennisturniers der French Open erläutern. Der Turniersieger bei der Herren bekommt 2,2 Mio €. Der unterlegene Finalist bekommt deutlich weniger (1,12 Mio €). Er hat praktisch genausolange gespielt, da er aber im Finale die (nach Turnierreglement) schlechtere Leistung gezeigt hat, ist das gerechtfertigt. Die Damen bekommen exakt das gleiche Preisgeld, obwohl selbst die Siegerin des Tunrniers höchstwahrscheinlich die Qualifikation bei den Herren nicht geschafft hätte. Hinzukommt noch, dass die Damen nur zwei Gewinnsätze spielen müssen, die Herren aber drei. So weit so gut.“

            Auch hier ist das „equality of outcome“ *politisch* erstritten worden und zwar gegen die empirische Realität. Weder gibt es ein identisches Publikumsinteresse von Herren-Tennis und Damen-Tennis, noch ist deren Leistung identisch. Wie du richtig schreibst, müssen Frauen zwei Gewinnsätze spielen, die Herren aber drei. Das heißt jedoch, deren „Arbeitszeit“ wird gleich bewertet, obwohl sie tatsächlich ungleich ist.
            Das Finale der Herren in Wimbledon (Nadal gegen Federer) 2008 ging über fünf Sätze dauerte 4 Stunden und 48 Minuten, der Sieg von Venus über Serena Williams in zwei Sätzen keine zwei Stunden.

            Hier bedeutet das *politische* „equality of outcome“, Frauen verdienen das gleiche Geld wie die Männer in weniger als 40% der Arbeitszeit der Männer.
            Wer das gerecht findet, hat ein putziges Verständnis von Gerechtigkeit.

            Mein Punkt war hingegen, „equality of opportunity“ bezieht sich auf einen Wettkampf von (annähernd) Gleichen, die Startvoraussetzungen sind für alle gleich und dann möge der oder die Beste in diesem Wettkampf gewinnen.
            Sich vorzulügen, ein 8-jähriger Junge hätte im Wettkampf eine Chance gegen eine 16-jährige im 100 Meter Lauf ist ebenso idiotisch, wie einen Leichtgewichtler gegen einen Schwergewichtler im Boxen antreten zu lassen.
            Ebenso verhält es sich, einen 17-jährigen Jungen gegen ein gleichaltriges Mädchen in der Leichtathletik antreten zu lassen. Für beide Geschlechter gibt es demzufolge *unterschiedliche* Normen, was als befriedigend, als gut oder als herausragend gilt – für das jeweilige Geschlecht in einer jeweiligen Alters- und Gewichtsklasse.

            Die postmoderne Pseudo-Linke behauptet jedoch kontrafaktisch, dass es diese biologischen Geschlechterunterschiede nicht gibt. Demzufolge macht – rein ideologisch – das biologische Geschlecht auch keinen Unterschied im Wettkampf.
            Konträr zur Realität.
            Sie *betrügen* sich selbst und das Publikum, das aber weniger blöd ist als sie.
            Demzufolge kann ein Wechsel des Geschlechts in der realen Welt nur in einer Richtung erfolgversprechend sein.
            Ob eine biologische Frau sich als Mann *empfindet* spielt in diesem Szenario keine Rolle, weil wir alle wissen, dass sportliche Normen für das, was als befriedigend, als gut oder als herausragend gilt für Frauen auf einem niedrigeren Niveau – im Vergleich zu Männern – angesiedelt ist.
            Daher ist eine erfolgversprechende Strategie die EINZIGE erfolgversprechende Strategie, nämlich sich als biologischer Mann als Frau zu „empfinden“.
            D.h. es geht darum, das *absehbare* „superiority of outcome“ als „Gerechtigkeit“ zu verkaufen.
            Wenn man die oben genannten Beispiele addiert, wonach eine Farce von Demokratie Demokratie ist, Ungleichheit Gleichheit, Bevorzugung Gerechtigkeit, dann kommt man dem geradezu Orwellschen Vorhaben näher.

            Das lässt sich jedoch immer wieder auf BETRUG und SELBSTBETRUG eindampfen.

      • Vielleicht sollte man das mal beim Kampfsport machen. Ich würde lachen wenn ein Typ die Scheiße aus den Weibern rausprügelt. Wär sicher witzig.

    • Deswegen ist es auch bescheuert wenn manche Männer mehr arbeiten wenn kinder kommen. Das Gegenteil muss passieren – weniger Arbeit. Soll doch die Frau mehr arbeiten wenn sie Luxus braucht.

    • Meine Kommentare sind gelöscht.
      ze.tt halt.

      So lernt Journalisten-Weibchen schon früh in der Deutschen Journalistenschule, wie es mit Kritik umzugehen hat. Löschen!

  3. Gerade folgendes wunderschöne Statement eines australischen Imams gefunden, offensichtlich genauso so formuliert um die Genderfraktion direkt in die kognitive Dissonanz zu treiben:

    Könnte man sich als Diskussionsbaustein merken für den Fall wenn eine Genderideologin mit ihren 92,458 Geschlechtern rumnervt und man die Diskussion abkürzen möchte:

    „Es gibt nur zwei Geschlechter, Männlich und Weiblich. Beweis: Sure 92.3. Widerspruch ist islamophob ;-)“

      • Die LEIBLICHE Mutter und ihr LEBENSGEFÄHRTE – auch hier in D die gefährlichste Kombination für Kleinkinder.
        Aber unsere Roben sind ja immer noch der Meinung, dass die leiblichen Väter den Kindern am meisten schaden.

          • Rein Statistisch dürfte das stimmen.
            Passt jedenfalls zu den Meldungen über zu Tode gekommene Kinder. Ganz einfach weil deutlich über die Hälfte derselben in Surrogatverhältnissen sterben. Also in Pflegestellen, Heimen und neuen Lebenspartnerschaften ( fast immer der Mutter ).

          • „Stimmt es, dass leibliche Väter die sind, die die kleinste Gefahr für die eigenen Kinder darstellen?“

            Wir hatten vom VAfK mal vor ca. 10 Jahren beim BKA um eine präzisere Aufteilung der Tätergruppen gebeten, weil in den Medien immer von den „Vätern“ schwadroniert wurde, wo es sich in Wirklichkeit um die LG der Mütter handelte.
            Antwort des BKA: leibliche Väter sind als Tätergruppe so klein, dass sie statistisch mit den LG der Mütter zusammen in einer Gruppe geführt würden.

            Kommt den Roben natürlich sehr zupass, weil sie dann die Gefährlichkeit von Vätern sogar statistisch „belegen“ können.

    • „And please know that your crocodile tears wonʼt be wiped away by us anymore. We have every right to hate you. You have done us wrong. #BecausePatriarchy“

      Wenn eine Professorin dies in der Washington Post veröffentlichen kann, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass
      1.ein männlicher Student von ihr ungleich behandelt wird.
      2.sie menschengruppenfeindliches Verhalten im Unterricht fördert.
      3. sie, insbesondere aber die Gesellschaft das Selbstwertgefühl von Männern vorsätzlich oder zumindest grob fahrlässig aktiv zu verletzen versucht.

    • haha, so sieht es aus wenn verletzte Gefühle ein schwereres Verbrechen darstellen, wie tatsächliche mutwillige Verletzungen.

  4. Schon etwas älter, aber mMn immer wieder sehenswert.

    Thema: Ein Bisexueller atomisiert die SJW-Definition von Bisexuallität…

    Triggerwarnung: Leider brennen sich nicht nur Deterlucem’s Punchlines ins Gehirn, sondern auch Lindsay’s Ukulele. 🙂

  5. Wie ungerecht! Frauen stellen 2/3 aller Studenten und haben auch 2/3 aller Studienschulden. Das muss geändert werden. Also letzteres, das erstere kann so bleiben – for equality!

    Ehrlich, die kommen da mit dem Gender Pay Gap! Dem Gender Pay Gap der bei Frauen und Männern im Studienalter besagt das Frauen durchschnittlich mehr verdienen wie die gleichaltrigen Männer.

  6. War diese Forderung nach Echten Männern nicht so was wie Männer weinen nicht und das ist doch der Ursprung von toxischer Maskulinität.

    Feministen schämen sich nicht genau das zu machen was sie anderen vorwerfen. Ohne Doppelstandards hätten sie echt gar keine Standards.

    • Seine Erwiderung:

      „Meine Rede war deutlich komplexer als dieser Satz. Aber politische Reden leben auch von Ankerpunkten, die danach noch in Erinnerung bleiben.“

      Kurzum: Er wollte sich mit einem prägnanten Statement einschleimen. Vielleicht hofft er auf eine Rolle in den feministischen Pornos?

      😉

  7. https://derstandard.at/2000081347382/Peter-Pilz-Frauen-verliessen-aus-Protest-den-Nationalrat

    Wollt ihr was geiles sehen, das jedes nur bekannte negative Vorurteil Frauen gegenüber bestätigt?

    Hier bitte:

    Frauen verließen aus Protest gegen Peter Pilz den Nationalrat

    Zur Angelobung des Listengründers gingen fast alle weiblichen Abgeordneten demonstrativ aus dem Saal Wien – Ein Zeichen des Protests setzten am Montag die Frauen im Parlament. Zur Angelobung von Liste-Pilz-Gründer Peter Pilz verließen fast alle weiblichen Abgeordneten demonstrativ den Plenarsaal.

    Grund: Ihm wird sexuelle Belästigung vorgeworfen. Man beachte: vorgeworfen.

    Öffentliches Mobbing kann so einfach sein.

    • „Wieso sollte man bei der Änderung des Personenstandes ein ärztliches Attest vorlegen?“, fragt sich auch Sven Lehmann, der queerpolitische Sprecher der Grünen-Fraktion

      Ganz einfach: Weil es Gesetze gibt, in denen es darauf ankommt, wessen Geschlecht man hat. Da nach Lust und Laune hin und her zu switchen liegt einfach nicht drin. Punkt.

    • Hmmm…

      Wenn ich darüber nachdenke, dann hat man jetzt zwar ein Loch gestopft, den Intersexuellen die Möglichkeit gegeben, sich auch im PStR eintragen zu lassen, jedoch lässt es die Frage nach der Verantwortung offen. Welche Pflichten haben diejenigen zu erfüllen? Wie wird das Gesetz bei ihnen angewendet, wenn klar davon auszugehen ist, dass das Geschlecht eine entscheidende Rolle spielt?

      Und die wichtigste Frage: Wie definiert das deutsche Recht überhaupt ein „Geschlecht“?

    • „Weil er laut Anklage seinen neunjährigen Sohn in seiner Wohnung gegen dessen Willen beschneiden ließ, muss sich ein 52-Jähriger vor dem Amtsgericht Tiergarten verantworten.“

      „Jetzt ist er sauber“, habe S. erklärt.“

      „Sauber“ und blutet wie am Spieß. Den Mann kann man von mir aus ruhig noch Mal beschneiden.

      Wie besessen die davon sind ihren Kinder das anzutun, was man ihnen angetan hat.

  8. Gefälligkeit statt Kompetenz

    Als der damalige Post-Präsident Peter Hasler 2011 die angebliche «Perle» Susanne Ruoff als neue Konzernchefin vorstellte, applaudierte die gesamte «progressive» Schweiz: «Endlich ein gutes Vorbild», so der Blick. Ruoff zeige «vor allem jungen Frauen, dass sie auch mit Kindern beruflich weiterkommen können». «Überraschend und mutig», bezeichnete die Berner Zeitung den Entscheid, eine Externe zur Post-Chefin zu machen. Von einem «wichtigen Signal» sprach die Gewerkschaft Syndicom. Gar zur «neuen Chefin des ‹Macho-Clubs›», stilisierte die Aargauer Zeitung Ruoff hoch. Dass sie keine Erfahrung in den wichtigen Post-Bereichen Logistik und Finanzmarkt hatte, über kein politisches Netzwerk verfügte und viel weniger Führungserfahrung als ihre Konkurrenten um den Chefsessel auswies, ging im Beifall fast unter. Endlich eine Frau an der Spitze eines grossen Unternehmens – und erst noch eine, die Kinder und Karriere unter einen Hut brachte – das musste einfach gut kommen! Niemand hätte gedacht, dass Ruoff einst wegen ganz profaner Buchhaltungs-Tricks den Rücktritt geben müsste.

    https://bazonline.ch/schweiz/standard/Gefaelligkeit-statt-Kompetenz/story/20791020

    • „Susanne Ruoff, die schon am Freitag zurücktrat, hatte dieses Betrugssystem zwar nicht erfunden, es aber jahrelang nicht gestoppt. Auch wenn sie, wie behauptet, bis vor Kurzem nichts davon gewusst haben sollte, war ihr Abgang zwingend. Offenbar hatte sie die angeblichen «Machos» in ihrem Unternehmen nicht im Griff – beziehungsweise, diese hatten vor der überforderten Chefin so wenig Respekt, dass sie ihre Betrügereien ungeniert weiterführten.“

      • Schon lustig wie die Männer dort grundsätzlich als „Machos“ bezeichnet werden.

        Und was sagt diese Geschichte jetzt den Frauen? Man wird euch auch wenn ihr überhaupt nicht geeignet seid und euer Versagen von vornherein vorprogrammiert ist, auf verantwortungsvolle Posten setzten nur um eine Ideologie durchzudrücken.

        Das ist echt schon Real Satire.

    • Das ist ein wirklich verblüffendes posting von Brian Leiter! Es handelt sich bei ihm um einen der fiesesten und gleichzeitigen einflußreichsten Philosophie-Profs der angelsächsischen Welt: links-liberal im schlechtesten Sinne des Wortes.

      Und jetzt so ein posting von ihm? Mein Weltbild gerät ins Wanken …

      • Ach, du kennst den? Ich les zuwenig 😦

        Mir scheint, der ist in den untersten 1% im Personality Trait Agreeableness:

        Leiter appointed a co-editor for the 2014 report Berit Brogaard, a philosophy professor at the University of Miami and agreed to step down as editor after its publication.[34] Leiter dismissed the criticisms as coming from people whose organizations had received a poor ranking, or from feminists upset with his stance in favor of due process for men accused of sexual harassment.[33] He subsequently retained a lawyer to sue the organizers of the 2014 protest for defamation.

        https://en.wikipedia.org/wiki/Brian_Leiter#Philosophical_Gourmet_Report_and_other_academic_rankings

        • Von Brian Leiter hab‘ ich ein paar Bücher, ich weiß aber nicht mehr genau, was jeweils drin steht.

          Aber ich finde es doch seltsam. Es gibt von Leiter als Herausgeber z. B. den Sammelband „The Future for Philosophy“:

          https://philpapers.org/rec/LEITFF

          Dort findet sich ein scheußlicher Artikel von Rae Langton: „Projection and Objectification“. In dem werden diverse feministische Lügen verbreitet – ohne jede Evidenz. Wie konnte Leiter als Herausgeber sowas akzeptieren? Zumindest hätte von Langton jeweils formal eine Begründung geliefert werden müssen.

          Dies ist einer der Gründe, weshalb ich bisher dachte, Leiter wäre 150%ig pro-feministisch.

    • Ob es Feministinnen wohl wichtig ist das man glaubt was sie sagen? Mal abgesehen von Frauen = Gut & Männer = böse haben sie kein einziges Ideal, das sie nicht bereit sind über Bord zu werfen.

  9. Jeder kann mitmachen. Das Geschlecht muss nicht angegeben werden.

    Frauen machen es aber nicht. Diskriminierung.

    Meanwhile…

    Aber ich nehme an diese Probleme zu lösen ist nicht so einfaches virtue signaling.

  10. Ist Political Correctness nicht was tolles?

      • jaja, etwas Sexismus muss schon sein… Das diese Aussage eine selbst erfüllende Prophezeiung ist, entgeht dann aber den meisten oder?

        Wie ist das dann eigentlich mit dem Trinkgeld, wenn kein Kellner zu einem kommt sondern ein Chef, kann man sich doch das Trinkgeld sparen… nur so als Empfehlung wenn man in die USA reißt.

        • „Wie ist das dann eigentlich mit dem Trinkgeld, wenn kein Kellner zu einem kommt sondern ein Chef, kann man sich doch das Trinkgeld sparen… nur so als Empfehlung wenn man in die USA reißt“

          Trinkgeld wird ja häufig auf das Team umgelegt, also nicht nur die Bedienung, sondern auch Köche etc. Wenn es der Chef in diesen Topf gibt, dann ist es recht egal, ob er kassiert.

        • Ich würde als Gast wenigstens wissen wollen, ob ich mit so einem Laden konfrontiert werde. Erst mal diese Kombination aus Generalverdacht und Sippenhaft.
          Die Idee dass einen eine Frau nur anschaun muss, und dann auf Grund ihres Creepradars entscheiden kann ob sie einen bedient… irgendwie ist das beleidigend.
          Dann gleich zum Essen gehen mit im vollen Aufzug:

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