Zum Zusammenhang von Suchanfragen zu Katzen und der Geburtenrate

Katzen als Ersatzkinder. Die Vorurteile in der Hinsicht scheinen sich zu bestätigen

35 Gedanken zu “Zum Zusammenhang von Suchanfragen zu Katzen und der Geburtenrate

  1. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Katzen als Ersatzkinder erstaunlich gut taugen. Man ist sogar für etwa die gleiche Zeit (~20 Jahre) gebunden, sie sind allerdings unterm Strich billiger. Es sei denn, man hat einen Kampfkater, mit dem man alle halbe Woche zum Tierarzt muss.

  2. Utah, die Mormonen-Hochburg. Da kann man sich echt freuen das ein Großteil der Menschen durch Fernseher und Internet abgelenkt wird, sonst wäre die Erde schon längst geplatzt.

  3. Neben dem Kinder- und „Bemuttern“-Aspekt kommt bei Katzen noch gewisses „Alpha“-Verhalten dazu. Eine Katze entschuldigt sich für nichts, man kann sie nicht dauerhaft manipulieren und festnageln, sie nimmt sich ungefragt was sie will, sie ist etwas irrational und mysteriös. Ideale Kombination um auf Frauen attraktiv zu wirken.

    Davon abgesehen zum Thema „Ersatzkinder“: Wie stark ist das weibliche Verlangen denn nun wirklich danach, etwas bemuttern zu müssen? Mir als Mann sind Kinder jetzt nicht sooo wichtig, ich muss nicht um jeden Preis welche haben. Je älter ich werde, um so erleichterter bin ich daß dieser Kelch an mir vorüber gegangen ist; insbesondere seitdem ich seit ein paar Jahren im ÖPNV pendle, und dort im hinteren S-Bahn Bereich die ganzen Kinderwägen mitsamt des Kinderchaos direkt mitkriege.

    Aber ich hatte schonmal einen Zusammenprall mit den „Baby Rabies“. Der Phase im Leben einer Frau in der sie ein Baby braucht und zwar sofort, koste was es wolle. Die Vehemenz des Kinderwunsches war schon ziemlich creepy. Deshalb die Frage hier.

    Vor so einem Jahrzehnt ging „Der Zeugungsstreik“ durch die Presse, ein Zitat daraus über die Lebensphase wo sie unbedingt Nachwuchs will, und von ihm mit immer neuen Ausreden vertröstet wird:

    „das argwöhnische Horchen der Frau auf das Ticken der biologischen Uhr, die Bedrückung über den langsam aufziehenden Großkonflikt, das stille Leiden und die Wutanfälle wegen Schwangerschaftsvorenthaltung“

    (ironischerweise fühlt sich die ‚Friendzone‘ genauso an. Schwangerschaftsvorenthaltung als späte Rache der Männer daran, als junge Kerle in die Friendzone gesteckt worden zu sein?)

    Wie dringend brauchen Frauen wirklich Kinder? Ernstgemeinte Frage.

    • Wie dringend brauchen Frauen wirklich Kinder? Ernstgemeinte Frage.

      Sehr dringend. Die glücklichen älteren Frauen sind die mit Kindern. Und das dürfte nicht nur damit zu tun haben, dass bei sehr vielen Frauen, wenn sie mal alt und hässlich geworden sind, die Kinder tatsächlich die einzigen sind, die ihnen noch eine gewisse Nähe zu schenken bereit sind.

      • War das nicht sogar die Claudia Roth, die letztens zum Thema Kinderfrage was meinte in Richtung daß sie hofft diese Frage nie mehr gestellt zu bekommen, weil es ihr ‚unendlich weh tut‘? Ich finde es mit Googeln grad nicht mehr, ist nur ein paar Wochen her.

        • Jetzt nicht wirklich?
          Die arme hat doch schon genug Probleme mit sich und ihrer Umwelt und den Menschen die sie umgeben!
          Eine Stoffkatze wäre nett. Die pinkeln nirgendwo hin, kratzen nicht, brauchen keine Unterhaltung, können aber sehr gut zuhören. UND!! Sie sind Veganer!! Die essen nur die Fusseln unterm Bett

      • Gilt übrigens auch mehr oder weniger für Männer auch wenn diese mit einen groß genugen Geldbeutel sich vielleicht noch etwas Aufmerksamkeit „kaufen“ können.
        Aber im Ernst es ist schon viel wert im Alter jemanden zu haben, der sich um einen sorgt. Damit meine ich jetzt nicht 24/7 Betreuung, aber hin und wieder ein Besuch ist auch viel Wert. Dafür muss man natürlich auch seine Kinder anständig behandelt haben, nur mit in die Welt setzten ist es nicht getan.

        • Henrik, mein Guter.

          Es sei mal so angemerkt, für viele Eltern der gehobenen Mittelschicht rangieren die Kinder irgendwo zwischen dem I Phone, dem ( im Moment modernen) Jagdhund und den A6 Audi.
          Nur das Haus, die Designer Klamotten und das Hype Lokal sind etwas wichtiger.

          Wenn ich sehe was für Menschen Kinder bei uns vor der Schule abkippen wird mir schlecht.
          Wenn ich mir die acht oder neun jährigen Smartphone Zombies anschaue bekomme ich Angst vor der Zukunft. Aber auch vor den trendigen veganen, Laktose und Gluten freien Eltern graust es mir.

          • Ich sage ja nicht umsonst, dass man seine Kinder auch anständig behandeln muss. Dazu gehört Aufmerksamkeit schenken dazu. Es ist halt mit in die Welt setzten nicht getan. Von wenig kommt dann eben auch wenig.

          • „Es sei mal so angemerkt, für viele Eltern der gehobenen Mittelschicht rangieren die Kinder irgendwo zwischen dem I Phone, dem ( im Moment modernen) Jagdhund und deM A6 Audi.
            Nur das Haus, die Designer Klamotten und das Hype Lokal sind etwas wichtiger.“

            Tjaja. Ich für meinen Teil, heute 31, hatte bereits solche Eltern. Mutter à la „dafür hab ich nicht studiert“ + überzeugte Feministin. Trotz Wohlstands hab ich irgendwann in der 2. Klasse das letzte Mal irgendeine Hausaufgabenhilfe erfahren, obwohl Schulversager (hat trotzdem knapp zum Abi gereicht ;). Dafür gabs Ritalin von der klinisch narzistischen „Familienmanagerin“. Vater sehr erfolgreich und weitgehend auch sozial „anwesend“, aber Alkohol. Könnte das ellenlang ausführen, aber das Gejammer will ja keiner hören.

            Stattdessen will ich lieber auf die andere Seite der Medaille hindeuten: @Leprechaun hast du denn Kinder und wenn ja wie viel investierst du? Was bist, was wärest du bereit zu opfern?

            Ich kann diese Frage nicht selbstbewusst-positiv beantworten. Ich hab genug mit mir selbst zu tun und wüsste nicht, woher die jahrelange Energieleistung bis hin zur Selbstaufgabe zu nehmen. Klar, wenn ich mir dann unsere Frauen ansehe, bzw. woran die Beziehungen um mich herum zerbrechen, erhöht das den Anreiz nicht gerade. Auch wenn ich persönlich jede Menge Optionen habe. Bei der Rechtsunsicherheit für Väter ist eine Familiengründung einfach nicht machbar.

            Trotzdem:die Eltern die Kinder bei dir vor der Schule „abkippen“ ( bist du Schulpersonal oder Anreiner?) haben sich wenigstens zusammengerauft und was gewagt. Was hast du gewagt? Was wärest du bereit zu verzichten und zu leisten unter der Belastung einer Familiengründung?

  4. Tja, vielleicht haben ja die Chauvi-Arschlöcher und sonstigen Misogynisten dieser und anderer Zeiten mit noch ein paar Dingen recht?

  5. Ich, Single, habe 2 Katzen . Bin absolut zufrieden damit.
    Die beiden sind Freigänger und sehr selbständig. Schmusebedarf gibt es aber auch viel und ich erfülle das mit Freude.

    Bezüglich Frauen und Katzen:
    Mir sind Frauen mit Katzen sympathischer als Frauen mit Hunden. (Die offensichtlich Verrückten mit Dutzenden von Katzen im Haushalt mal ausgenommen)
    Hundehalterinnen wollen jemanden der ihnen gehorcht und sich unterordnet, so mein Vorurteil.

    • Ich habe da nie drauf geachtet. Aber wenn ich sie so durchgehe, dann sind die Frauen mit einem entspannt-positiven Verhältnis zu ihrer Sexualität und Weiblichkeit oft Hundehalterinnen gewesen. Es könnte allerdings sein, dass Hundehalterinnen anspruchsvoller sind. Aber mehr was die Dominanz des Mannes angeht als irgendwas materielles.

    • Hundehalterinnen wollen jemanden der ihnen gehorcht und sich unterordnet, so mein Vorurteil.

      Gibt aber auch die andere Variante: Hundehalterinnen, die mal meinten, mit dem Hund jemanden zu haben, der ihnen gehorcht und sich unterordnet.
      Und wo es der Hund sehr charmant geschafft hat, die Rolle des Rudelführers einzunehmen.

      Aber letztendlich: Frauen, die auf Kennenlern-Portalen als Haustier einen Hund angeben, sind ein absolutes No-Go für mich.

    • Ich bin Hundemensch und bestätige das Vorurteil:
      “ Hundehalterinnen wollen jemanden der ihnen gehorcht und sich unterordnet, so mein Vorurteil.“

      Männer mit Hund wollen einen Kumpel, jemand mit dem man draußen laufen und raufen kann.
      Frauen wollen jemanden den sie dressieren und abrichten können. Dem sie ihren Willen aufzwingen können. Sei es Hund oder Pferd.
      Ich bin kein ausgesprochener Katzenmensch, finde aber die Unabhängigkeit dieser Tiere spannend.

      • „Frauen wollen jemanden den sie dressieren und abrichten können.“

        Ich denke nicht dass das der Grund ist, warum Frauen sich Hunde kaufen.

  6. Komplett Off-Topic:

    Heute im Cafe gesessen, Käffchen getrunken, junge Frau (offensichtlich Studentin mit Nebenjob als Servier-Düse) kommt dann kassieren und sagt: „4 Franken 10, bitte“.

    Ich darauf: „Machen sie 4 Franken 50; sofern Sie Trinkgeld nicht als sexistische Belästigung betrachten!“

    Sie nahm das Trinkgeld an: „Nein, dankeschön!“ – aber die Fresse, die just drei Sekunden später zog, hättet ihr sehen sollen! (Es gibt wohl Leute, bei denen es etwas dauert, bis sich die Gedanken sortiert haben)

    • Ich spiele derweil in Gedanken mit Varianten des Trinkgeld-Dialogs. In etwa so:

      „Verzeihen sie, ich bin derzeit etwas verunsichert. Bis zu welcher Höhe würden Sie ein Trinkgeld nicht als sexuelle Belästigung auffassen?“

  7. Die verrückten Katzenfrauen sind nicht ohne Grund nicht unbedingt für die Vielzahl ihrer Kinder bekannt. Aber Katzen sich auch nette Zeitgenossen, die fressen einen auch auf, wenn man zu lange Tot in ihrer Anwesenheit herumliegt. So muss die Polizei, wenn das Ableben irgendwann mal bekannt wird, nicht mehr so viel verweste Leiche wegräumen. Hat alles seine Vorteile.

    • „Die verrückten Katzenfrauen sind nicht ohne Grund nicht unbedingt für die Vielzahl ihrer Kinder bekannt.“

      Das war jetzt ironisch gemeint, oder? (kopfkratz)
      ALLE Katzenfrauen, die ich kenne (abgesehen von meiner Mutter in jungen Jahren), sind kinderlos, meist auch Singles.

      • „Sie sind nicht unbedingt für die Vielzahl ihrer Kinder bekannt“ –> Sie haben keine Kinder
        Oder übersehe ich etwas? Ist zugegenermaßen ziemlich umständlich formuliert.

        • „Ist zugegenermaßen ziemlich umständlich formuliert.“

          Isses.

          Hätte ich aber trotzdem verstehen müssen.
          Immerhin sind wir einer Meinung 😉

  8. Der Tierarzt kommt ins Haus, untersucht die Katze und stellt fest: „Trächtig“. „Unmöglich“, protestiert die Frau, „Sie geht niemals raus!“.
    Da kriecht ein Kater unter dem Sofa hervor.
    „Und der hier?“ fragt der Arzt.
    Die Frau schüttelt den Kopf: „Aber Herr Doktor, das ist doch ihr Bruder!“.

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