Zum Zusammenhang von Suchanfragen zu Katzen und der Geburtenrate

Katzen als Ersatzkinder. Die Vorurteile in der Hinsicht scheinen sich zu bestätigen

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Die SPD Berlin will feministische Pornos fördern

Einfach ein zu schöner Beschluss von der Versammlung der SPD Berlin: Sie haben über diesen Antrag entschieden:

Der Landesparteitag möge beschließen:Der Bundesparteitag möge beschließen:

 

„Dirty Diaries“ auch in Deutschland!

Mainstream-Pornos zeigen in der Regel sexistische und rassistische Stereotype, in denen Konsens kein Thema ist und die bestimmten, „optimalen“ Körpertyp zum Standard erheben. In diesen Filmen wirkt Sex eher wie eine Performance oder Leistungssport: Alles funktioniert scheinbar auf Anhieb, es gibt keine Kommunikation zwischen den Darsteller*innen, kein Ausprobieren, Scheitern und Neu-Ausprobieren. Diese Darstellungsformen in Mainstream-Pornos können Konsument*innen in ihrer Sexualität und im Menschenbild nachhaltig beeinflussen. Auch Jugendliche starten damit viel zu oft mit völlig unrealistischen Vorstellungen in ihr Sexualleben und haben nicht die Möglichkeit ein selbstbewusstes Verhältnis zu sich, ihrem Körper, ihrer Sexualität und Gesundheit zu entwickeln. Dabei geht es um eine Ergänzung der außerschulischen Bildungsarbeit. 

Schweden hat mit den „Dirty Diaries“ dieses Problem in Angriff genommen. Die „Dirty Diaries“ sind eine feministische Pornosammlung, die 2009 vom staatlichen Schwedischen Filminstitut finanziert wurden und fernab vom standardisierten Mainstream-Porno Menschen und Sexualität in all ihrer Vielfalt zeigt.

 

Dieser feministische Porno beinhaltet mindestens die folgenden Aspekte:

  • Regisseur*innen und Produzent*innen, die die Vielfalt der Gesellschaft abbilden
  • Gute und gerechte Arbeitsbedingungen und Bezahlung
  • Die Darstellung von Vielfalt an Körperformen, Geschlechtern, ethnischer Herkunft, Sexualität und Sexualpraktiken
  • Die realistische Darstellung von Lust aller Beteiligter
  • Verhütung (wenn nicht, dann nur im (dokumentierten) Konsens)
  • Die explizite Darstellung von Konsens und Kommunikation

Es gibt also nicht den einen feministischen Pornofilm. Feministischer Porno ist die Gesamtheit aller den Definitionen folgenden Filmen.

Selbstverständlich kann die Einführung und die Verfügbarkeit von feministischen Pornos nicht eine grundsätzliche Reformierung des Sexualkundeunterrichts ersetzen, sondern lediglich ergänzen. Unterstützend fordern wir aber, dass im Sexualkundeunterricht an Schulen auf die Verfügbarkeit feministischer Pornos verwiesen wird.

Da vor allem im Internet kostenlose Pornographie konsumiert wird, muss auch feministischer Porno gebührenfrei, dauerhaft und niedrigschwellig verfügbar sein. Daher fordern wir eine Filmförderung nach schwedischem Vorbild.

Eine solche Filmförderung ist über verschiedene Kanäle möglich:

  • Als Sexualbildung über die Landes- und Bundeszentrale(n) für politische Bildung und die Landes- und Bundeszentrale(n) für gesundheitliche Aufklärung
  • Als Filmförderung. Dieses Instrument ist denkbar im Rahmen einer Ausschreibung mit vorgegebenen Mindestkriterien, einer freien Bewerbung um Fördermittel oder einer Preisverleihung. Hierbei muss auf die Liste der Kriterien, deren Nachprüfbarkeit und/oder auf die Zusammensetzung der Kommission geachtet werden.
  • Durch den Aufkauf und das kostenlose Verfügbarmachen in der Online-Mediathek der öffentlich-rechtlichen Sender. Wir fordern, dass die Altersfreigabe für Pornografie hierfür überprüft und ggf. heruntergesetzt wird.

 

Wir fordern, dass die angeführten Kanäle geprüft werden und die Förderung über die geeigneten Kanäle und in wirkungsvoller Höhe begonnen wird.

Wir fordern die Mitglieder der SPD-Bundestagsfraktion und der SPD-Fraktionen in den Landesparlamenten auf, entsprechend tätig zu werden.

Empfehlung der AntragskommissionAnnahme in der Fassung der Antragskommission (K)
Die Absätze 1 und 2 bleiben unverändert. Die Absätze 3-5 werden Begründung. (Von „Dieser feministische Porno beinhaltet…… “ bis “ …..auf die Verfügbarkeit feministischer Pornos verwiesen wird.“
Die restlichen Absätze bleiben unverändert und bleiben erhalten.

Dem ist erst erst einmal zu entnehmen, dass Schweden sich anscheinend entschlossen hat, feministische Pornos zu drehen.

Des weitern wird anscheinend gemeint, dass man den kommerziellen Pornos etwas entgegensetzen muss, damit man so die Leute erzieht, eine vernünftige Sexualität zu haben. Und die gleichzeitige Einschätzung, dass diese Pornos anscheinend nicht am Markt gut genug verwertbar sind als das dieser sie selbst herstellt oder dies von Feministinnen als lukratives Business betrieben werden kann.

Zu den Dirty Diaries, also den schmutzigen Tagebüchern findet man das folgende:

Dirty Diaries is a 2009 collection of thirteen short films of feminist pornography made by Swedish activists and artists and produced by Mia Engberg. The individual films are highly diverse in content, although many of them feature humour and different forms of queer sex. The creative decisions were based on a manifesto with the aim to create pornography that is non-commercial and follows feminist ideals.

The film sparked controversy before and after its release because of sexually provocative content and the fact that it was mainly financed through public funds. Film critics were split in their reception; some found the film amusingly provocative while others thought it was dull.

Zum Inhalt:

  1. Skin features two figures, one male and one female, clad in full-body nylon stockings caressing and kissing each other intimately. After a while, the two figures begin to cut open the nylon with a pair of scissors to reveal the naked skin underneath, and engage in oral and penetrative sex. There is no dialogue and only soft background music. Directed by Elin Magnusson.
  2. Fruitcake is a mix of close-up shots of various objects and human anuses being licked, dripped with saliva, fingered or penetrated with sex toys. The images are accompanied by a monologue. Directed by Sara Kaaman and Ester Martin Bergsmark.
  3. Night Time shows a woman kissing a man passionately while filming herself. They both proceed to perform oral sex on each other while the woman later uses a vibrator to reach orgasm. Directed by Nelli Roselli.
  4. Dildoman is the only animated film in the collection. It shows images of a men’s club where masturbating adult or middle-aged men watch two women having sex on a pool table. One of the men is then suddenly grabbed by one of the women, who now dwarfs him. The woman proceeds to insert the man into her vagina. When she reaches climax, the man inside her goes limp. The film ends with a shot of the front of the men’s club. Directed by Åsa Sandzén.
  5. Body Contact portrays two women, one filming the other, searching for a man to have sex with on the Swedish dating site Body Contact. A man with a Scanian dialect shows his penis to the women through a webcam. Later the man pays them a visit, but is unnerved by the presence of the camera. The two women convince him to have sex. Directed by Pella Kågerman.
  6. Red Like Cherry is a series of quick, blurred clips of unidentifiable people swimming in the surf of a beach and then having sex in a room. Directed by Tora Mårtens.
  7. On Your Back Woman! is a series of clips of nude or semi-nude women wrestling each other. Directed by Wolfe Madam.
  8. Phone Fuck features a newly separated lesbian couple who talk over the telephone and eventually engage in phone sex. Directed by Ingrid Ryberg.
  9. Brown Cock shows the naked pelvis of a Caucasian woman. Her vagina is penetrated by a brown dildo held by a mixed-race woman, who then goes on to fist her. The two women engage in sex-related dialogue throughout the scene, commenting the sex act. Directed by Universal Pussy.
  10. Flasher Girl on tour is a semi-documentary manifesto of Swedish artist Joanna Rytel and her alter ego Flasher Girl, a woman flasher. In the film she travels to Paris where she exposes herself to men and expounds on her motives for doing so. Directed by Joanna Rytel.
  11. Authority starts with a lightly clad androgynous woman breaking into an abandoned lot in Berlin and spraying graffiti. She is caught in the act by a similarly androgynous female police officer, who chases her into an empty building but is eventually overpowered and bound. The two then engage in rough sexual activities, including spitting, slapping and anal sex. Directed by Marit Östberg.
  12. For the Liberation of Men is an abstract mix of clips of a man clad in women’s clothing masturbating and close-ups of an old woman’s face. Directed by Jennifer Rainsford.
  13. Come Together, the short that Engberg and others made before the twelve actual Dirty Diaries shorts, is included last in the collection. It consists of Engberg and several others filming themselves with mobile phones while masturbating and eventually reaching orgasm. Directed by Mia Engberg.

Also eine Menge Szenen, bei denen man die Einwilligung der Figuren deutlich in Frage stellen kann.

Was muss in Politikern vorgehen, die so etwas tatsächlich aufstellen? Kommt es von einer kleinen Gruppe feministischer Aktivisten, die so etwas tatsächlich wichtig finden und der Rest hat wegen der Unverbindlichkeit des Antrags keine Lust sich groß damit zu beschäftigen und erheblichen Widerstand zu erleben und winkt ihn durch?

Oder ist die SPD Berlin insgesamt der Meinung, dass das richtig und wichtig ist und die Pornografie tatsächlich mehr riesenhafte Frauen braucht, die sich auf Zwergengröße geschrumpfte Männer in die Vagina stopfen? Wer glaubt das das irgendwelche Auswirkungen hat außer die Aktivisten mit Geld zu versorgen?

Und ist ihnen nicht klar, dass sie sich damit bei den meisten Wählern lächerlich machen?

Klar, ein Punkt unter vielen und die anderen waren vielleicht vernünftig, aber das über diesen hier berichtet wird dürfte klar gewesen sein. Andererseits ist ja auch schlechte Presse immerhin Presse.