Bewertungen von Jungs und Mädchen in der Schule in den Bereichen Mathematik und Lesen: Mädchen werden von Lehrern besser bewertet

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Habt ihr schon mal im „Realen Leben“ mit Personen zu tun gehabt, die nicht als Mann oder Frau angesprochen werden wollten?

Gendersternchen, Unterstrich etc sollen ja gerade verwendet werden, damit auch diejenigen berücksichtigt werden können, die sich in der binären Geschlechterordnung nicht wohl fühlen und nicht als Mann oder Frau angesprochen werden wollen.

Ich persönlich habe noch niemanden getroffen, der das nicht wollte. Und ich habe schon alle möglichen Leute aus allen Schichten getroffen.

Ich sage nicht, dass es sie nicht gibt. Ich bin ja auch nicht großartig in einer „Enby“-Szene involviert.

Aber bisher hat mich noch niemand gebeten andere Pronomen zu verwenden, ihn anders anzureden etc.

Mit „Herr“ und „Frau“, mit „er“ und „sie“ bin ich bisher gut durchs Leben gekommen.

Ich schätze mal außerhalb relativ radikaler Kreise ist das Verlangen danach auch recht gering. Und ich vermute, dass selbst viele, die in diesen Kreisen gerne andere Pronomen haben, außerhalb dieser Kreise nicht darauf bestehen, sondern sich quasi „inkognito“ bewegen, weil sie wissen, wie viel Arbeit es machen würde und wie wenig Leute darauf Lust haben.

Damit meine ich gar nicht mal, dass man eine M-F Transsexuelle mit „sie“ anspricht, damit hätte ich grundsätzlich keine Probleme, aber wenn jemand verlangen würde, dass ich im Schriftverkehr mit dieser Person ze oder andere Formen verwenden soll, dann würde ich dankend ablehnen, wenn es nicht ein sehr ordentlicher Großauftrag wäre, weil mir die Arbeit zu viel wäre (gut, vielleicht wäre meine Neugier geweckt, aber das wäre eine andere Sache).

Habt ihr schon einmal im realen Leben Leute getroffen, die auf andere Pronomen als „er“ und „sie“ bestanden haben oder diese gerne wollten? Mir kommt es irgendwie vor als wäre das ein unglaublich kleiner Kreis, der gesellschaftlich keinerlei Relevanz hat.