„Geschlechterrollen:  Die Suche nach einem neuen Männerbild“ der Spiegel über Männerrechte

Wie Arne berichtet findet sich im neuen Spiegel ein Artikel über Männerrechte, leider wohl nur in der Printausgabe bzw. im Zahlbereich.

Der idea­le Mann? Das ist der »Her­zens­krie­ger«, sagt Bjørn Leim­bach. Der Her­zens­krie­ger lebt stark, frei und un­ab­hän­gig sein Män­ner­le­ben. Er hat eine Ver­bin­dung mit der ei­ge­nen »Krie­ge­r­ener­gie und sei­ner Her­zens­kraft, um für sei­ne Vi­sio­nen zu kämp­fen«. Ist gleich­zei­tig aber auch kom­mu­ni­ka­tiv und ein­fühl­sam. Ein Misch­we­sen also, in dem sich das Bes­te vom Mann von ges­tern mit dem Gu­ten von heu­te ver­eint.

hat ihn jemand gelesen oder kann was dazu sagen? Zum Inhalt ansonsten verweise ich auf die Zusammenfassung von Arne

15 Gedanken zu “„Geschlechterrollen:  Die Suche nach einem neuen Männerbild“ der Spiegel über Männerrechte

  1. Also wenn der Spiegel einen Artikel über Männer bringt, dann kann das nur Schrott sein-

    Mein Männerbild ist an meinem Opa orientiert. ER war Pilot bei der Luftwaffe und hat meine Oma im Sturm erobert. ER war immer ein Kämpfer, stark und unbeugsam. Kein Weichei, kein kommunikativer Linker. Sein Wort war ehrlich und offen, direkt und ohne Schnörkel. So ist ein Mann und das ist mein Leitbild.

    Es interessiert mich einen Scheiß, was Medientussies als neuen Mann definieren. Ich nehme mir die Frau und ich bin der Boss in der Beziehung. Nicht brutal, nur mit klarer Ansage.Klappt ganz gut und wird sich nicht ändern.

    Meine 5 ct

    M

    • Find ich alles akzeptabel bis auf den „Bei meiner Ische sag ich an, wos langgeht!!!“-Murks.
      Wie sieht denn das aus IRL?
      „Du bläst mir jetzt einen, sonst bin ich morgen weg. Und wehe, der Siff landet wieder auf dem guten Laken!“
      „Wenn mein Schitzel nicht vernünftig paniert ist, such ich mir ne Polin. Die kochen besser und klauen weniger.“
      „Ich fahre mit die Jungs vom Container aufn Ballermann hin. In der Zwischenzeit hältst Du die Bude sauber.“
      Oder wie muss ich mir das vorstelllen? Wie „nimmt man sich eine Frau“? Wie ist man der Boss in einer Beziehung? Geht das mit jeder Art Partnerin? Oder nur mit Miss Bukarest 1994?

      In Wahrheit nimmst Du Dir nur das Recht heraus, keine Sachen zu machen, auf die Du keinen Bock hast, und lässt Dich nicht emotional erpressen. Was ja völlig OK ist. Formulier es so, und es liest sich ein bisschen weniger wie abgeschrieben aus nem Leitfaden für verwöhnte Fahnenjunker von 1899.

      • „Wenn mein Schitzel nicht vernünftig paniert ist, such ich mir ne Polin. Die kochen besser und klauen weniger.“

        Für die anderen Sprüche würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen, aber bei dem fallen mir spontan mehrere Frauen ein, bei den der in jeweils unterschiedlichem Ton gut funktionieren würde. Und ich kann sogar ausschließen, dass eine von denen Miss Bukarest ’94 war!

      • Und was anderes als das, was Du oben angeführt hast, kannst Du Dir gar nicht vorstellen? In Deiner Welt wollen Männer ausschließlich saufen, Schnitzel fressen und einen geblasen kriegen? Was ist denn das für ein borniertes Männerbild? Im Stehen mit dem Fernrohr auf die Wiese geguckt?

        Wenn Mika das so schreibt und er findet eine, die das mitmacht, ist das deren Sache, denn die sind beide erwachsen. Keiner von denen braucht Dich als Anwalt. Für mich klingt das wesentlich übergriffiger als das, was Mika schreibt, denn der redet wenigstens nur von sich und von sonst niemandem.

        Ich würde jedenfalls Frauenverhalten in der Partnerschaft auch nicht auf das Boris-Becker-fladern-Modell reduzieren: Geld futsch, Ische weg. Da würde Dir – diesmal mit Recht – der Kamm schwellen, wenn ich sagte, alle Frauen sind so. Sind sie nicht, aber für Boris ging das offensichtlich. Und? Machst Du Dich jetzt auch zu dessen Anwalt?

        • Jeder liest es so, wie er selbst denkt.
          Ich finde die Antworten interessant.
          Miss Bukarest hatte nie mein Interesse, wer hat sie doch gleich erwähnt?

          M

      • Also bitte, ich habe Stil!

        Niemals würde ich einer Frau Befehle erteilen, oder sie erpressen, Du denkst ziemlich primitiv, aus meiner Sicht.Es läuft alles fair und gleichberechtigt ab. Nur die emotionale Erpressung funzt bei mir nicht. Wenn du mich liebst dann tust du……nix da. Ich habe klare Standpunkte und kommuniziere das auch. Ich koche heute eine Menü, was kochst du morgen? Sie kriegt tollen Sex, ich auch. Wenn sie sich keine Mühe gibt, dann geb ich mir auch keine. Und sie würde das vermissen. Ich bin nicht ihr Sklave und ich brauche sie nicht, ich liebe sie und so handle ich.
        M

  2. Wieder mal was aus der Endlosserie „der neue Mann“. Ich kann den Scheiss echt nicht mehr hören. So zumindest ist meine Vermutung, wenn ich mir den kurzen Text zu Gemüte führe.

  3. Nein, nein, ihr solltet den Text schon mal lesen oder zumindest die Zusammenfassung auf Genderama. Ich verstehe die Reflexe gegen den „Spiegel“. Aber das ist genau das Gegenteil von dem üblichen feministischen Zeugs. Das ist einer von uns. Das muss man dann auch mal anerkennen und nicht immer nur über die feministische Diskurshoheit in den Mainstream-Medien jammern.

    • Ist aber auch nichts neues. Heute wird öfter über toxische Männlichkeit gesprochen, früher waren es eher Microaggressionen und davor vielleicht Fart-Rape, wer weiß.

      Die Mühlen mahlen langsam, wenn es um Männerthemen geht.

      Und Feministinnen werden durch so einen Text nicht ihr Verhalten ändern. Eher werden sie dem Autor unterstellen eine Heulsuse zu sein und im versichern das sie die male tears in seinem Text lieben. Er solle doch lieber selbst Feminist werden, weil dann dürfe er auch Röcke tragen und weinen.

    • Ich finde den Artikel – soweit auf Genderama rezensiert – auch ganz positiv.

      Wie neulich schon in der ZEIT will natürlich auch der Spiegel jeder Kritik der frauenhuldigenden Einseitigkeit wenigstens ein paar Artikel entgegensetzen können.

      Vielleicht versuchen sie sich ja auch – analog der ZEIT – am medialen Pseudodiskurs und es gibt nächstes mal einen Kontra-Artikel dazu 😉

  4. Immer diese Schleimereien vom „neuen Mann“. Der neue Mann ist der alte Mann ohne den ganzen PC-Dreck. Sagen was man will und unabhängig bleiben. Sich selbst in den Mittelpunkt stellen und Frauen nur als Beiwerk sehen – das haben wir vor 10000 Jahren schon so gemacht und das funktioniert immer noch am besten. Und vielleicht sollte man den ganzen Liebeskram einfach mal nicht ganz so wichtig sehen. Es gibt für einen Mann deutlich wichtigeres als eine Frau, z.B. die Welt erobern oder das Universum entdecken.

    • „Es gibt für einen Mann deutlich wichtigeres als eine Frau, z.B. die Welt erobern oder das Universum entdecken.“

      Kommt mir auch so vor. Das Leben ist einfach zu kurz, um es mit Frau und Kind zu verschwenden.

      • Vor allem bekommt man, wenn man ehrlich ist, doch relativ wenig zurück. Ich bin selbst inzwischen soweit, dass ich bei verheirateten Paaren immer etwas peinlich berührt bin, da ich ihn für das arme Opfer und sie für die berechnende Schlange halte. Obwohl es ja auch Männer gibt die damit glücklich zu sein scheinen.
        Ich für meinen Teil werde auch in Zukunft Beziehungen eingehen aber diese halt nur als Hobby unter anderen sehen. Die wirklich spannenden Dinge im Leben haben nichts mit Frauen zu tun, die wirklich spannenden Dinge haben einen Frauenanteil der etwa bei dem in einem Maschinenbaustudiengang entspricht und ganz ehrlich: Ich find das richtig gut.
        Frauen sind etwas für den Nachtisch, der Hauptgang findet aber ohne sie statt, das war früher die Regel und zwar aus gutem Grund.

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