Selbermach Samstag 190 (02.06.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

119 Gedanken zu “Selbermach Samstag 190 (02.06.2018)

      • Glaubst Du (oder sonst irgendwer) wirklich, es gäbe nicht in jeder deutschen Stadt x Hilfseinrichtungen für wohnungs- und obdachlose Männer?

        Und wenn Du strukturelle Diskriminierung für die Ursache von Suizide hälst, an welcher Schraube würdest Du denn drehen wollen, damit z.B. nicht weiterhin junge Frauen 2-3 mal häufiger als gleichaltrige Männer den (offensichtlichen) Versuch einer Selbsttötung unternehmen?

          • Nach einen erfolgreichen Selbstmord kann man keine „tiefen“ Statusmeldungen auf Facebook raushauen.

          • Es ist doch allgemein bekannt, daß im Gegensatz zum tatsächlichen vollzogenem männlichen Selbstmord, der sich aus tiefer Verzweiflung und Ausweglosigkeit, vor Allem aber aus der Erkenntnis speist, von der Gesellschaft keinerlei Hilfe und Unterstützung erwarten zu können,
            der weibliche Selbstmordversuch, gerade umgekehrt ein Appel an die Hilfe der Gesellschaft in einer schwierigen Situation ist, der mit der für Frauen durchaus berechtigten Erwartung verknüpft ist, diese Hilfe auch tatsächlich zu erhalten. Es ist also nicht wie beim Manne die Intention, das als ausweglos empfundene Leben zu beenden, sondern es ist der Versuch von der Gesellschaft Aufmerksamkeit und Hilfe in einer solchen Situation zu erhalten.
            Ich habe keine Statistik, aber ich denke ältere Frauen werden öfters tatsächlichen Selbstmord verüben, da irgendwann mit der Vergreisung auch der Frauenbonus schwindet. Natürlich gibt es auch für junge Frauen tatsächlich Situationen in denen sie sich wirklich selbst töten. Nur Auf Grund der für (speziell junge) Frauen quasi-paradiesischen Zustände in der Gesellschaft, kommen sie wesentlich seltener in eine solche Situation als junge Männer.
            Andererseits sind sie es gewohnt durch emotionale Erpressung in Ihrem Umfeld Wünsche und Forderungen durchzusetzen. Und ein Selbstmordversuch ist nicht nur ein Warnsignal für psychische Nöte, sondern immer auch ein wenig ein entgleister Versuch emotionaler Erpressung.

          • Erklär mir mal möglichst konkret wie Du Dir das vorstellst: was versuchen (am häufigsten) junge Frauen D.M.n. vom wem denn zu „erpressen“ durch einen Suizidversuch?

          • Die jährliche Anzahl von Suizidversuchen liegt in D übrigens bei mindestens 100.000 – was bedeutet, dass nichtmal jeder 10. Versuch (in dem Sinne) „erfolgreich“ ist.
            Etwa jede/r Dritte versuchts später nochmal.

          • Und warum sollten gerade junge Frauen nicht auch ohne Suizidversuch genügend Aufmerksamkeit und emotionale Zuwendung erhalten, bei den „quasi-paradiesischen“ Zuständen, in denen ihr sie wähnt?

          • Gerade weit die Zustände für Frauen so paradiesisch sind, lässt sich der dem weiblichen Gemüt inhärente narzisstische Trieb nach Aufmerksamkeit immer schwerer befriedigen.

          • Die Selbstmordzahlen und ich nehme auch an die Anzahl der -versuche waren schon mal höher.
            Was würde das für Deine These bedeuten?

          • Beantworte meine Frage, bitte.
            Ist Dir bekannt, dass eine breite Angebotspalette (primär auf Männer ausgerichtet) bereits existiert, oder bezweifelst Du das?

          • Eine breite Angebotspalette also? Hm, ein (1) Obdachlosenasyl für Männer.. gibt‘ auch für Frauen. Darüberhinaus? Beratung? Nur für Männer? Die weisen Frauen ab? Echt übel. Gibst das und wenn ja, holen sie einen von der Straße…?

            Breit? Ok, dann bitte sagen wir 10 Links in einer Stadt, welche sich primär auf Männer ausrichten. Ich warte…

          • „Ist Dir bekannt, dass eine breite Angebotspalette (primär auf Männer ausgerichtet) bereits existiert, oder bezweifelst Du das?“

            Also sind die Männer nur unwillig, die Angebote wahrzunehmen?

            In meiner Heimatstadt gab es für Obdachlose (Männer) eine Unterkunft weit außerhalb der Stadt am Rand einer ehemaligen Müllkippe.
            Für obdachlose Frauen(!!!) wurden Wohnungen normalen Standards zentrumsnah in der Stadt bereitgestellt.
            (Stand von vor 20 Jahren)

            Wenn Du meinst, das reicht, dann hast Du wahrscheinlich auch nichts gegen die Wiedereinführung der Sklaverei.

          • Also gut, dann kommen wir mal zu den (wahrscheinlichen) Gründen:

            Diese Einrichtungen haben Regeln an die sich die Bewohner zu halten haben. Ganz oben auf der Liste: keine Gewalt! Wer gegenüber Mitbewohnern oder auch dem Personal diesbezüglich negativ auffällt, wird angezählt. Wer wiederholt Gewalt ausübt (teilweise auch nur: androht), landet noch nicht gleich wieder auf der Straße (also zumindest nicht da, wo ich mich auskenne), wird aber „runtergestuft“ in Sammelunterkünfte (wo er auf den Luxus von Privatsphäre verzichten muss mit all den damit einhergehenden Nachteilen, z.B. der leichten Möglichkeit, beklaut zu werden).

            Glaub es oder nicht: es gibt Männer, die wollen sich – manchmal auch von vornherein – „keine Vorschriften“ machen lassen. Ein Paar sind auch einfach „nur“ das „Betüddeln“ an sich leid, denn natürlich sind da – nicht immer und überall, aber grundsätzlich durchaus – Fachkräfte am Werk, die ihnen aus ihrem Schlamassel allgemein versuchen zu helfen.

          • Jemand, den ich sehr gut kenne (mein Mann nämlich), leitet allein 6 Einrichtungen (5 für Männer, eine für Hetero-Paare), und das sind bei Weitem nicht die Einzigen in dieser Stadt.

            Und ratet mal, wo überlegt wird eine Stelle einzusparen?
            Im örtlichen Frauenhaus natürlich (obwohl total überlaufen).

          • Semi, du würdest auf Menschen die als Kinder missbraucht wurden zu den anonymen Alkoholikern schicken, damit sie dort Hilfe bekommen, was?

          • Ok, man angenommen, du lügst nicht: Wie viele Plätze bieten diese Einrichtungen an? 50? 150? Und wieviele tausend Obdachloe gibt es in einer Großstadt? Ich meine es wären 25.000 allein in Berlin. Und: Immerhin gibt es Frauenhäuser, Männer müssen zusehen, wo sie bleiben, halt! Nein! Die sind dann ja obdachlos!
            Im Ernst: Es ist widerlich sich hinzustellen, und zu klagen, dass ein Frauenhaus überfüllt ist, während es für Männer solche Einrichtungen gar nicht erst gibt.

          • „Es ist widerlich sich hinzustellen, und zu klagen, dass ein Frauenhaus überfüllt ist, während es für Männer solche Einrichtungen gar nicht erst gibt.“

            Besonders, wenn man im Hinterkopf behält, dass es schon vor 10 Jahren Belege gab, dass nicht ausgelastete Frauenhäuser sich auch als billige Unterkünfte für Frauen anbieten, die mal ne große Sause in der Stadt suchen.
            Als man diesen Vorwürfen nachgehen wollte, gab es eine große Mauer des Schweigens.
            Ähnlich wie Jugendämter können/dürfen Frauenhäuser nicht durch die Legislative kontrolliert werden. Ihre Zahlen hat der Steuerzahler zu fressen, fettisch!
            Es ist egal, ob man die Zahl der Frauenhäuser verdoppelt, verzehnfacht, oder beliebig erhöht – sie sind immer an der Grenze der Belastung.
            ABM für Sozialarbeiterinnen, die eines unter Garantie NIEMALS konstatieren würden, nämlich unnötig zu sein.

          • Die Bewohnerinnenstatistik 2016 wird nur als Broschüre (58 Seiten) zur Verfügung gestellt. Sie kann gegen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 15 Euro (7,50 Euro ermäßigt für Mitglieder und Studierende) bezogen werden. Die Bestellung der Bewohnerinnenstatistik 2016 ist per E-Mail unter Angabe der Anschrift an info@frauenhauskoordinierung.de möglich.

            Na, zumindest keine Ermäßigung für Mitgliederinnen…

          • „Wer traut sich, der Semi die Fakten zu mansplainen?“

            Vergeudete Liebesmüh.
            Bis morgen hat sie alles wieder vergessen
            und übermorgen kommt sie mit denselben Fragen.

            Siehe ihre Frage zu Verhütungsmöglichkeiten für Männer beim Thema „Die Iren stimmten …“

          • Ich rege mich eher über mich selber auf. Immer wieder kommt sie hier mit ihren gleichen Bullshit und gleich beißen wieder alle, auch ich, an. Dabei ist es völlig sinnlos. Als ob sie BSE hat, spielt alles was man vorher diskutiert hat, beim nächsten Mal keine Rolle mehr.

          • @Matze – „Dabei ist es völlig sinnlos. Als ob sie BSE hat, spielt alles was man vorher diskutiert hat, beim nächsten Mal keine Rolle mehr.“

            Ja, und zwar schon allein deshalb, weil es Semikolon fast nie um die Diskussion geht, sondern um Aufmerksamkeit für sich. Etwaige Ergebnisse sind deshalb völlig irrelevant.

          • Semi rettet hier im Herzen des Feindes die femi-Theorie über das männerbevorzugende Patriachat. Egal, was es ist, Männer sind trotz erdrückender Beweise bevorzugt!

            Männer stellen die meisten Obdachlosen? Kein Problem: Es gibt eine breite Palette an Hilfsangeboten und darunter hat eine überfülltes Frauenhaus zu leiden. Patriarchat wiederhergestellt!

            Säuglinge und Jungen werden gefoltert, verstümmelt? Das ist nur zu ihrem Besten! Also kein Nachteil, dass man diese barbarische Praxis nur bei Mädchen verbietet.

            Dabei geht Semi in höchstem Maße manipulativ vor mit Blick auf ihre eigentliche Zielgruppe: den Anti-MaskulistenInnen. Sie ignoriert wichtige, starke Argumente sondern arbeitet unabhängig von diesen ihre Agenda ab. Diejenigen jetzt, die hier die Kommentare, die ihrem Weltbild widersprechen gar nicht erst lesen, sondern nur die Beiträge von Semi, werden in ihrem Weltbild des frauenunterdrückendem und männerbevorzugenden Patriarchat bestätigt. Mitten auf einem Männerforum.

          • Mein Verdacht, dass Du lügst, ändert nichts daran, dass meine Analyse zutrifft. Du gehst nämlich tatsächlich nicht auf schlagende Argumente ein. Hier z.B. zum Thema Suizid…,

            …und dort, wo ich meinen Verdacht, dass Du lügst, äußere:
            https://allesevolution.wordpress.com/2018/06/02/selbermach-samstag-190-02-06-2018/#comment-345523

            wolltest Du die strukturelle Benachteiligung gegen Männer wegdiskutieren mit der Lüge, dass es eine „breites Angebot“ von Hilfseinrichtungen für Obdachlose gäbe, auf mein kritisches Nachfragen hin (siehe Link) hast Du dann nicht mehr geantwortet.

          • „wolltest Du die strukturelle Benachteiligung gegen Männer wegdiskutieren mit der Lüge, dass es eine „breites Angebot“ von Hilfseinrichtungen für Obdachlose gäbe, auf mein kritisches Nachfragen hin (siehe Link) hast Du dann nicht mehr geantwortet.“

            1. Ist das keine Lüge und 2. hab ich doch sogar noch allgemeiner geantwortet (fehlender, preisgünstiger, regulärer Wohnraum ist in vielen Städten Mangelware und damit das größte „externe“ Problem, für das leider niemand einen wirklich praktikablen Lösungsansatz zu haben scheint, oder täusch ich mich?).

            Ich habe auch nie gesagt, dass das Frauenhaus unter den Angeboten der (primär) Männereinrichtungen zu leiden hätte, die werden nicht gegeneinander ausgespielt nach dem Motto „den einen eine Planstelle mehr, dafür den anderen eine streichen“. Ich hab nur sagen wollen: WENN irgendwo über Einsparungen nachgedacht wird, dann noch am ehesten beim Frauenhaus.

        • Semi, du würdest dann also mit Kinder in ein Obdachlosenheim zu den eventl. Drogensüchtigen ziehen? Oder würdest du die Kinder bei der gewalttätigen Frau lassen, bei der Mann nur geblieben ist, damit sich ihre Gewalttätigkeit nicht gegen die Kinder richtet?

          Ich empfehle dir mal dort eine Woche zu wohnen. Und dann erzählst du uns ob das ein geeigneter Platz für Kinder ist.

          Du willst nur nicht das Männer in den Statisten für häusliche Gewalt auftauchen. Ich vermute nur deshalb wehrst du dich so dagegen das man für Männer die gleiche Hilfe wie für Frauen anbietet. Alternativ kann es auch daran liegen das du eine männerhassende Sexistin bist…

          Würden tatsächlich 3-4x mehr Frauen Suizid begehen, würdest du garantiert hier Hilfsangebote für Frauen verlangen. Soviel Doppelstandard musst du dir doch schon selbst eingestehen.

          • Also ich hätte ja nicht gedacht das ich Semikolon mal in irgendwas recht geb .. aber Frauen versuchen tatsächlich deutlich häufiger sich das Leben zu nehmen, während Männer darin deutlich „erfolgreicher“ sind, weil sich die Methoden fundamental unterscheiden. Und das hat was mit der Persönlichkeitsstruktur zu tun, bei Männern führt eine Eskalation letzten Endes immer zu physischer Gewalt, bei Frauen ist das nicht der Fall. Deshalb auch die unterschiedlichen Methoden, Frauen tendieren dazu Tabletten zu nehmen oder sich in die Wanne zu legen und die Pulsadern aufzuschneiden .. Männer tendieren zu mehr Gewalt, und sind damit auch erfolgreicher. Alles gut erforscht, dokumentiert, belegt.

            Sich hinzustellen und zu behaupten „die wollen sich nicht umbringen, die wollen blos Aufmerksamkeit“ oder noch besser „die sind sogar zu doof um sich ordentlich umzubringen“ ist menschen- und frauenverachtend und abscheulich in hohem Maße. Da habe ich kein Verständnis für.

          • Keine Ahnung warum du das als eine Antwort bei mir schreibst, aber hier:

            Bei einer Suizidankündigung oder einem Suizidversuch von Kindern und Jugendlichen steht häufig nicht der Wunsch zu sterben im Vordergrund, sondern die Vorstellung, so wie bisher nicht weiterleben zu können. Die Zeit des Heranwachsens ist eine schwierige Phase, in der Kinder und Jugendliche ständig mit Veränderungen, neuen Anforderungen und Krisen zurechtkommen müssen. Gelingt ihnen dies nicht, sehen sie den Tod manchmal als Ausweg. Doch meist ist eine Suizidandrohung oder der Suizidversuch eher ein Hilfeschrei und die verzweifelte Suche nach Zuwendung.

            https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/warnzeichen/suizidabsichtensuizidversuch/suizidabsichten-suizidversuch/

            Es gibt einen Unterschied zwischen Suizidversuchen und einem Suizid und der liegt nicht nur im Endergebnis.

          • Andreas, meines Wissens ist es aber tatsächlich so, dass Suizidversuche von Frauen oft eher Hilferufe darstellen und nicht sehr konsequent unternommen werden.

          • Oder hier:

            Männer behalten „persönliche Probleme” eher für sich. Während Frauen sich noch um Hilfe bemühen, entschließen Männer sich bereits fest dazu, sich das Leben zu nehmen. Suizid ist eine typisch männliche Reaktion auf Depression und Vereinsamung.

            Zwischen 60 und 70 Jahre alt, depressiv, männlich: Wenn diese drei „Risikofaktoren“ zusammentreffen, steigt die Gefahr für eine Selbsttötung sprunghaft an. Doch auch bei den jüngeren Altersgruppen sind es vor allem Männer, die durch einen Suizid sterben. Zwar stehen ihnen die Frauen bei der Anzahl der Suizidversuche in nichts nach, den Männern gelingt der Versuch allerdings doppelt bis drei mal so häufig. Und zwar in allen Altersgruppen – auch bei den Kinderselbstmorden ist die männliche Dominanz weit höher. Das liegt vor allem daran, dass bei Frauen suizidale Handlungen weit öfter als ein Hilfeschrei zu werten sind.

            http://www.forumgesundheit.at/portal27/forumgesundheitportal/content?contentid=10007.688954&viewmode=content&portal:componentId=gtnc283845a-c25e-414d-925e-513e808ca0d8

          • Ich erinnere mich an einen Rettungssanitäter der da sagte: „Wer ernsthaft will, schafft es auch.“
            Es gibt solche Klassiker, bei denen die Fakerinnen die Tabletten nehmen und dann noch mal die Freundin anrufen, um sich zu verabschieden. Oder sie wählen den Zeitplan so, dass in einer Stunde der Partner nach Hause kommt. Übrigens sind hier häufig Borderlinerinnen zu finden, die das öfters abziehen (und jedesmal als Fake) um ihr Umfeld damit moralisch-emotional zu erpressen. Borderlinerinnen sind krank und brauchen Hilfe, auf jeden Fall, kann aber trotzdem nichts daran ändern, dass sie mir extrem unsympathisch erscheinen.

            Aufgrund des Empathiemangels ist die Gesellschaft härter zu Männern, sowohl im zwischenmenschlichen Umgang als auch durch ihre Institutionen. Für viele Männer, die in die Obdachlosigkeit stürzen ist Suizid eine Option. In einigen Kommunen werden Gerichtsvollzieher, die die Zwangsräumung durchführen sollen, von einem Notarzt begleitet, der bei einer erkaltenden Leiche vielleicht noch was machen kann. Und hier wäre ein Fake sinnlos, denn dadurch lässt sich das Schicksal „Obdachlos“ nicht abwenden. Oder Trennungsväter. Diese bringen sich im Schnitt SECHSMAL häufiger um als gewöhnliche Männer im Schnitt. Die haben echte Probleme, echte Gründe, weil sie tatsächlich in der Hölle sind. Die können auch um Hilfe fragen wie sie wollen: Familiengericht, Jugendämter, Gutachter, Justiz… die sind alle väterfeindlich, da gibt es einfach keine Hilfe. Dass eine Mutter erleben muss, dass sie ihren Kindern entfremdet wird, kommt so gut wie nie vor. Also auch kein Grund, sich umzubringen. Männer haben echte Gründe.

            Übrigens: Trans- und Intersexuelle bringen sich auch häufiger um. Weil sie es schwerer haben. Willst Du das auch damit relativieren, dass Frauen mehr „Versuche“ unternehmen? So etwa: Also den Frauen geht es viel schlechter als Trans- und Intersexuellen, das sieht man daran, dass sie es häufiger probieren als es die Trans-Inter tatsächlich durchführen.

            Nicht, oder?

          • „Eine Unterscheidung zwischen „ernsthaften“ und „nicht ernsthaften“ Suizidversuchen wird in der Suizidforschung mehrheitlich nicht mehr getroffen. … Die Wahrscheinlichkeit durch einen Suizid zu sterben liegt bei 4% bei Patienten mit affektiven Störungen, 5% bei an Schizophrenie erkrankten Patienten, 7% bei alkoholabhängigen Patienten, 8% bei Patienten mit bipolaren Störungen (WHO 2014).“

            http://www.suizidpraevention-deutschland.de/informationen/kurzinfo-suizid.html

            Stichwort „hilflose Helfer“:

            „In der Gesundheitsversorgung häufig unberücksichtigt bleibt das psychische Wohlergehen vom medizinischen Fachpersonal. So ergibt sich bei Medizinerinnen und Medizinern eine höhere Suizidrate als in der Allgemeinbevölkerung.[21] Nach den Ergebnissen von 14 internationalen Studien zeigt sich für diese Berufsgruppe eine um das 1,3 bis 3,4-fach höhere Suizidrate; bei Medizinerinnen im Vergleich zur weiblichen Allgemeinbevölkerung ist diese Rate sogar um das 2,5 bis 5,7-fache erhöht.[22] Ganz anders als bei der Allgemeinbevölkerung zeigen sich bei Ärztinnen und Ärzten keine Geschlechterdifferenzen in der Suizidhäufigkeit: Medizinerinnen suizidieren sich etwa genauso häufig wie ihre männlichen Kollegen. In einer deutschen Studie von 1986 gaben die Hälfte der befragten Medizinerinnen und Mediziner an, in ihrem Leben bereits Suizidabsichten gehabt zu haben, zwei Drittel hielten es für möglich, sich in Zukunft zu suizidieren.[23] In einer norwegischen Studie von 2000 gab jede/r zehnte/r MedizinerIn an, schon einmal ernsthafte Suizidabsichten gehabt zu haben, Medizinerinnen berichteten dabei signifikant häufiger von Suizidgedanken als Mediziner.“

            https://gendermedwiki.uni-muenster.de/mediawiki/index.php?title=Geschlechterunterschiede_bei_Suizid_und_Suizidalit%C3%A4t/Fachartikel

          • Oben schrieb ich:

            Sie ignoriert wichtige, starke Argumente sondern arbeitet unabhängig von diesen ihre Agenda ab.

            Danke, dass Du meine Analyse deiner Streitkultur so nachdrücklich bestätigst.

          • „Mal angenommen, Du lügst nicht“ als Ansprache qualifiziert Dich wohl nicht direkt zur moralischen Instanz in Sachen „Streitkultur“, ums vorsichtig zu sagen.

          • „Oder würdest du die Kinder bei der gewalttätigen Frau lassen, bei der Mann nur geblieben ist, damit sich ihre Gewalttätigkeit nicht gegen die Kinder richtet?“

            Das Szenario ist zu pauschal formuliert, da kann ich mir schlecht was drunter vorstellen.

            (Als ich vor vielen Jahren ehrenamtlich ins nächstgelegene Männerobdachlosenheim ging zum Zuhören und Helfen, hab ich übrigens desöfteren die damals noch kleine Große mitgenommen. Im wahrsten Sinne des Wortes ein Türöffner)

          • Ach, was solls… erzähl ich auch was (u.a.) mich dazu getrieben hat…

            Meine first love wurde nach unserer Beziehung zwangsgeräumt, hat im Grunde mir die Schuld dafür gegeben, und irgendwo hat das in mir gearbeitet.

            „Schuld“ hatte ich strenggenommen aber eigentlich nur daran, dass er seinen Führerschein (endlich) machen konnte, denn das war mir so wichtig, dass ich ihm kurz nachdem ich ihn verlassen hatte 3500 DM (ausdrücklich:) lieh.

            Nunja, und irgendwann wollte ich mal ne Rate haben, er es mir aber offensichtlich nicht mehr zurückzahlen, und dann blieb er auch für mich telefonisch unerreichbar, und so wartete ich auf ihn vor der ehemals gemeinsamen Wohnung. Als er kam, forderte er mich auf ihm mit dem Auto zu folgen, was ich auch tat (ja, das war dumm).

            Es endete in einem Autobahnunfall mit einer weiteren Partei, ich landete im Graben, und er als der Schuldige beging Fahrerflucht. Weil er annahm, dass ich ihn bei der Polizei verpetzt hätte (hatte ich nicht!), stellte er sich ein paar Stunden später und verlor in der Folge seinen (im 3. Anlauf erworbenen) Führerschein wieder.

            Ja, und ab da gings dann wirklich rapide bergab mit ihm, und wie schon gesagt: ich sollte dabei die Böse gewesen sein…

        • Die Schwierigkeit bei Wohnungs-/Obdachlosigkeit liegt übrigens nichtmal so sehr in fehlenden Plätzen der Nothilfe-Einrichtungen, sondern primär darin, dass in Ballungsgebieten regulärer Wohnraum (im niedrigen Preissegment) knapp ist und auch in Zukunft absehbar immer seltener zu finden sein wird, was die Anschlussvermittlung (für die i.d.R. das Zeitfenster maximal eines Jahres vorgesehen ist) sehr erschwert.

          Ich hab übrigens mal gefragt wieviele Bewohner anteilsmäßig ca. einen Migrationshintergrund mitbringen. Antwort: „fast alle“.

          • @ Semi-Inkubator:
            Langsam wird’s mal wieder extrem lächerlich.
            Zunächst mal Deine Romantisierung, daß Männer und Frauen in der Praxis ja angebl. gleich behandelt würden, wobei es zig Einrichtungen für Männer gäbe ( implizit: keine o. deutlich weniger für Frauen ).
            Meinst Du irgendein Mitleser hier ist dermaßen konsequent ignorant, daß er so einen Scheiß nicht sofort als glatt gelogene Wahnvorstellungen erkennt?

            Darauf aufbauend behauptest Du dann, daß Männer ja nur deshalb in winzigen Mehrbettzimmern hausieren, WEIL sie sich im konkreten Einzelfall den Anspruch auf das Apartment für 6-Köpfige Migrantenfamilien trotz Mehrfachansagen mittels Saufen und Prügeln verscherzt hätten ( pöse Puben, selber Schulz, gell? ).
            Noch mal glatt gelogen ( vermutlich nicht mit Absicht, sondern aufgrund interner Probleme, vulgo: extrem massive kognitive Dissonanzen ).

            Jetzt legst Du nach, mit diesem massiven Aua zwischen den Earphones:
            „Ich hab übrigens mal gefragt wieviele Bewohner anteilsmäßig ca. einen Migrationshintergrund mitbringen. Antwort: „fast alle“.“

            Ja, nee, is klar, nä? Die armen Migranten sind am schlimmsten dran, nicht die einheimischen Männer.

            Ähm, daß die Obdachlosenasyle mit Migranten genau so ( und noch mehr ) gestopft werden, wie die Frauenhäuser, ist für Dich natürlich völlig unmöglich, hmm? Ist aber seit locker rund 10 Jahren allseits bekannte Geschäftspolitik!

            Pass ma auf, so läuft das:
            In den Einrichtungen ( nicht allen, aber vielen ) gibt es tatsächlich auch abgeschlossene Wohnungen (bei den manchmal sogar das Abschließen erlaubt ist, was bei den Massenunterkünften seltener ist ).
            Darin wohnen traditionell Frauen, oft ganz allein o. allerhöchstens zu zweit ( u.a. lesbische Pärchen ) und oft auf Dauer, also fest ( die suchen i.d.R. gar keine andere Wohnung ).

            Die freiwerdenden Wohnungen werden mit Migrantenfamilien belegt, bis zu 7 Personen in einer 2-Zimmerwohnung ist normal.

            Männer ( alleinstehend ), bevorzugt mal Migranten, kommen in die ( dabei als einzige Möglichkeit überbleibenden ) Massenunterkünfte, sowieso, immer und nicht anders. Wobei die deutschen i.d.R. einen Schlafplatz kriegen, wenn der nicht für Allüsanten gebraucht wird.
            Die Kausalität ist also exakt zu 100% andersherum, als Du sie zurechtfaselst.

            Da kannst Du Dir noch so viele angebl. Funktionen Deines Göttergatten zurechtphantasieren und wilde Ablenkungsmanöver in Deine Nonsensekommentare einflechten, das ändert an der Realtät einfach gar nix.

            Übrigens hatten wir diese ganze Diskussion vor ein paar Monaten gerade schon mal über die ganze Bandbreite.
            Derzeit hast Du den selben Micky-Maus-Comic einhergelabert und der war seinerzeit schon ein saudämlicher Witz.
            Daran hat sich bis heute nix ( Null, Nada, Rien, Nüscht ) geändert.
            Auch auswendiggelernter Schwachsinn ist und bleibt einfach nur doof.
            Wie wäre es also, wenn Du, anstatt auf einen imaginären Experten-Gemahl „argumentativ zu referenzieren“, einfach mal mit dem Drauflosblubbern so lange warten würdest, bis Du über das jeweilige Fachgebiet mal wenigstens ein paar grobe, essentielle Reallifeinfos, mindestens ansatzweise überflogen hast? Und so ein ganz klein wenig Übung der Inhalte der Termini „Koinzidenz“, „Korrelation“ u. „Kausalität“ wäre auch nicht schlecht, sagen wir mal bis zum Niveau der 8. Klasse Volksschule.

  1. Du bist ein Mann und du stehst mit beiden Beinen im Leben. Das ist cool. Aber stehst du auch mit beiden Füssen auf dem Boden? Mach jetzt den Check und du siehst, welche Spuren du hinterlässt. Wann hast du 5 Minuten je gewinnbringender investiert? Eben.

    Um was geht’s?

    Die Schweizer Bundesverfassung verlangt die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen, also die hälftige Verteilung der (bezahlten) Erwerbsarbeit und der (unbezahlten) Familienarbeit zwischen den Geschlechtern. Klingt fair? Ist es auch.

    Leider sieht die Realität anders aus: Frauen leisten rund zwei Drittel aller unbezahlten Arbeiten, Männer nur einen Drittel. Bei der Erwerbsarbeit sieht es genau umgekehrt aus: Wir Männer verbringen doppelt so viel Zeit auf (Erwerbs-)Arbeit wie Frauen. Klingt ganz schön schräg? Ist es auch.

    Jungs, die Welt wandelt sich. Die Wirtschaft (und die Frauen) wollen Männer mit Zukunft. Du weisst schon: Kerle mit sozialer Kompetenz und emotionaler Intelligenz. Ja genau die, die auch zuhause ihre Hälfte der Verantwortung übernehmen.

    Beantworte 10 einfache Fragen und wir sagen dir, welchen Wachstumsschub dein zweiter Fuss noch braucht, damit du fair im Leben stehst.

    http://www.maenner.ch/footprint

    Nein, ich hab den Test nicht gemacht. Der „Schweizer Dachverband der lila Pudel“ geht mir sowas von am Arsch vorbei, nach dem ich mehrere Jahre deren „Männerzeitung“ abonniert hatte – und sie dann wegen Würgereizes abbestellte.

    Aber vielleicht mag jemand von Euch unerschrocken in die Tiefen des Tests eintauchen?

    • Wenn du bei allem meistens die Arbeit übernimmst, bist du der perfekte Ehemann. Aber du musst aufpassen das deine Frau nicht den Anschluss ans Berufsleben verpasst, denn das ist, wie zu erwarten, auch die Verantwortung des Ehemanns!

      Der Test ist realitätsferner Bullshit.

    • „Beantworte 10 einfache Fragen und wir sagen dir, welchen Wachstumsschub dein zweiter Fuss noch braucht, damit du fair im Leben stehst. “

      Wen meint er mit „zweiter Fuß(!)“?
      Meine Frau?

      Damit ich die Hälfte der Verantwortung zuhause übernehmen kann, muss meine Frau eben entsprechend mehr arbeiten.
      Ich bezweifel, dass sie dazu bereit ist.

      (Meine Frau arbeitet 30 h die Woche, was OK ist, solange sie nicht erwartet, dass ich dafür mehr als die Hälfte der wirtschaftlichen Lasten übernehme)

      • Wen meint er mit „zweiter Fuß(!)“?

        Die gehen nun mal davon aus, dass ein Mann nicht mit beiden Füssen im gleichgestellten Leben steht.
        A priori wird er beschuldigt, mit nur einem Fuss im gleichgestellten Leben zu stehen.
        Und er ist es, der per Test belegen muss, dass auch der andere Fuss…

    • „Die Schweizer Bundesverfassung verlangt die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen, also die hälftige Verteilung der (bezahlten) Erwerbsarbeit und der (unbezahlten) Familienarbeit zwischen den Geschlechtern.“

      Ist das tatsächlich so? Die Schweizer Verfassung verlangt eine hälftige Verteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen den Geschlechtern?

      • Ich bin kein Jurist, aber ich denke, dass die Schweizer Formulierung über den entsprechenden Artikel im deutschen Grundgesetz hinausgehen.

        Art. 8 Rechtsgleichheit

        1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

        2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung.

        3 Mann und Frau sind gleichberechtigt. Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit. Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

      • Ursprünglich votierten die Schweizer und Schweizerinnen anno 1981 für diese Initiative:

        I. Die Bundesverfassung wird wie folgt ergänzt:

        Art. 4bis (neu)
        Mann und Frau sind gleichberechtigt.
        Mann und Frau haben die gleichen Rechte und Pflichten in der Familie.
        Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit.
        Mann und Frau haben Anspruch auf Gleichbehandlung und Chancengleichheit in Erziehung, Schul- und Berufsbildung sowie bei Anstellung und Berufsausübung.

        II. Übergangsbestimmung
        Innert fünf Jahren vom Inkrafttreten des Artikels 4bis an gerechnet sind die erforderlichen Ausführungsbestimmungen zu erlassen, sowohl was die Beziehungen zwischen Bürger und Staat als auch was die Beziehungen der Einzelnen untereinander betrifft.
        Der deutsche Text der Initiative ist massgebend.

        Im Rahmen der parlamentarischen Umsetzung wurde daraus:

        Art. 8
        Rechtsgleichheit
        3.)
        Mann und Frau sind gleichberechtigt.
        Das Gesetz sorgt für ihre rechtliche und tatsächliche Gleichstellung, vor allem in Familie, Ausbildung und Arbeit.
        Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.

        Schaut man in die Dokumente zu den parlamentarischen Beratungen vor 1981, so sieht man eindeutig, dass mit „Gleichstellung“ immer nur die „Gleichstellung vor dem Recht“ gemeint war.

        Den sprachliche Taschenspielertrick „Gleichberechtigung/Gleichstellung“ haben dann irgendwelche Durchgeknallten in den Verfassungstext reingemogelt – habe aber gerade zuwenig Ressourcen, mich durch die entsprechenden Dokumentationen zu graben…

        Anmerkung: Es gibt in der Schweiz keine Verfassungsgerichtsbarkeit.

        • „Anmerkung: Es gibt in der Schweiz keine Verfassungsgerichtsbarkeit.“

          Macht nix. Unsere deutsche versagt in der Hinsicht auch komplett.

    • „Die Schweizer Bundesverfassung verlangt die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen , also die hälftige Verteilung der (bezahlten) Erwerbsarbeit und der (unbezahlten) Familienarbeit zwischen den Geschlechtern.“

      Ohne Zitat der Norm ist die Wahrscheinlichkeit, dass im Folgenden nur Bullshit kommt, extrem hoch.

      Der Autor versucht seine politische Auffassung mit einem Taschenspielertrick unter dem Deckmantel der verfassungsgemäßen Vorgabe zu verkaufen.

      Ich halte Hütchenspieler für moralischere Personen als solch unseriöse Rattenfänger.
      Personen der Fraktion „Wir sagen Dir, wie du zu leben hast“ sind einfach nur nervig.

  2. „Warum alle Medien gendern sollten
    Am 8. Juni bespricht der Rat der Deutschen Rechtschreibung erstmals „geschlechtergerechtes Schreiben“. Die Genderdiskussion unter Journalist*innen ist längst überfällig. Ein Kommentar“

    https://ze.tt/warum-alle-medien-gendern-sollten/

    Ich finde das bemerkenswert: Feministinnen ist es ungeheuer wichtig das immer alle mitgemeint sind und extra dafür erfinden sie neue Schreibweisen die möglichst inklusive sein sollen und verdeutlichen sollen das jede einzelne Gruppe auf wirklich wahrgenommen wird.

    Aber wenn sie mal einen Text über Männer schreiben, meistens ja recht viel mit Schuldvorwürfen, einseitigen Besserungsvorschlägen und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beladen, wird jede Differenzierung über Bord geworfen. Hier heißt es dann das Männer, für die das nicht gilt, sich ja nicht angesprochen fühlen müssen.

    Und man kommt nicht umhin das sie ihre Texte immer wieder so schreiben, das man sie sehr leicht an alle Männer gerichtet verstehen kann.

    • Frauen sind verrückt. Ich meine natürlich nicht alle Frauen, aber wenn du dich angesprochen fühlst, bist du verrückt.

    • Männertränen, nicht die Tränen von Sexisten, von Machos oder Patriarchaten.. hier soll selbstverständlich wieder mal alles klar sein wer genau gemeint ist.

      • „Feministen (intersekt.) erzählen, dass das Subjekt eines Jokes/Spruchs darüber entscheidet, ob das Beleidigend ist oder nicht.“

        Ein richtiger Gurellia: Klaut den Feministen ihren dummen Argumente und benutzt sie gegen sie!

        😛

  3. https://www.heise.de/tp/features/China-testet-KI-Programm-zur-Benotung-von-Schulaufsaetzen-4060642.html

    China, das ist lange bekannt, will bei der Entwicklung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz in allen Bereichen ganz vorne stehen. Massiv werden dabei auch unheimliche Programme wie Social Scoring getestet, mit dem über der Auswertung von persönlichen Daten, wo immer sie erfasst werden können, das individuelle Verhalten der Menschen zentral durch Belohnung und Bestrafung oder auch Nudging gesteuert werden soll. Der Traum der Behavioristen von einer besseren Welt durch „positive“ Verhaltenssteuerung, wie sie Skinner in „Futurum 2“ (Walden Two), erschienen 1948, ausgeführt hat, scheint nun in China wirklich zu werden.

    Gruselig.

    Aber:

    Bekannt wurde nun durch einen Bericht der Zeitung SCMP, dass auch in Chinas Schulen bereits ein an der Capital Normal University entwickeltes KI-Programm heimlich eingesetzt wird, um Schulaufsätze in Chinesisch oder Englisch zu prüfen und zu benoten. Dabei handelt es sich nicht um kleinen Test, sondern angeblich wird bereits in 60.000 Schulen, einem Viertel aller Schulen mit 120 Millionen Schülern, das KI-Programm verwendet, die die Logik und Bedeutung von Texten versteht, eine menschenähnliche Beurteilung über die Qualität abgibt, die Aufsätze benotet und den Schülern Empfehlungen für Verbesserung im Stil, in der Struktur und der Themen gibt. So wird ein Hinweis gegeben, wenn in einem Absatz vom Thema abgewichen wird.

    Wäre mal interessant ob das etwas an dem Geschlechterdurchschnitt geändert hat?

    • Guter Hinweis – sehr interessant!

      Leider bin ich kein Jurist. Darum nur zwei Anmerkungen:

      A) Hier im Board gab es mal eine Diskussion zum GG, wo klar gemacht wurde, daß im GG laut offizieller Interpretation einige Ungereimtheiten oder gar Widersprüche stecken, und daß es mittlerweile eine etablierte juristische Praxis gibt (seit Jahrzehnten), diese Widersprüche im GG „aufzulösen“.

      Grundsätzlich scheint mir eine solche Praxis legitim – solange man beachtet, daß ein solchen Vorgehen eine Einladung darstellt, das GG willkürlich umzudeuten.

      B) Auch in Bezug auf das GG gilt natürlich die Unterscheidung zwischen Recht haben und Recht bekommen. Wie das GG ausgelegt und angewendet wird, unterliegt praktischen Interessen – letztlich ist es eine Frage der Macht. Mächtige Personen wollen in bestimmten Fragen eine ihnen genehme Auslegung und Anwendung des GG durchsetzen, sprich: erzwingen.

      Bekanntes Beispiel: die direkte Wahl der Parlamentarier, die eine Delegation der Parlamentarier über Listen-Plätze ihrer Parteien ausschließt (die sogen. „starre Liste“). Soweit mir bekannt ist, gab es ein analoges Problem bereits in der Weimarer Republik, denn auch deren Verfassung forderte eine direkte Wahl der Parlamentarier. Und bereits in der Weimarer Republik gab es eine Heerschar von Juristen, welche die Verfassung solange interpretierten, bis ein offener Verstoß gegen das Gebot der direkten Wahl mit eben dieser Verfassung in Einklang und Harmonie stand.

      Vor langer Zeit hab‘ ich mal ein Interview mit einem Jura-Prof aus Freiburg gelesen. Der sagte, daß viele Juristen sich als Erfüllungsgehilfen der Mächtigen sehen, was z. B. im Kriegsfall relevant ist, bei dem Juristen in viel höherem Maße beteiligt sind, als man das für möglich halten würde (die USA hatten gerade den 2. Irak-Krieg vom Zaun gebrochen).

      Soweit ich sehe, fallen die von Dir genannten Fälle im oben verlinkten Artikel alle in die Grube zwischen Recht haben und Recht bekommen: Du *hast* Recht – aber Recht *bekommen* trotzdem die anderen. Ja, so geht das in einer Bananen-Republik. Lach, wenn Du kannst.

      Dieses Phänomen ist übrigens recht verbreitet. Lies doch mal die Texte von Wolfgang Kraushaar und von Miachel Buback zur Aufklärung des Mordes an Generalbundesanwalt Siegfried Buback. Hier wird sehr schön nachgewiesen, wie Justiz, Politik usw. die Aufklärung verhindern, damit jene, die Recht *haben*, um Gottes Willen nicht Recht *bekommen*.

      Wenn es diese Art der Einflußnahme sogar bei der Bekämpfung des Terrorismus gibt, da wäre es doch eigentlich sehr seltsam, wenn unser liebes GG davon verschont bleiben sollte.

  4. Heute bei Genderama:

    „Ich habe das in vielen Therapien mit Frauen erlebt: Wenn der Mann aus seiner traditionellen Rolle aussteigt und schwächelt und gefühlig wird oder nicht mehr Vollzeit arbeiten will oder sich mal eine Depression leistet, dann bekommen viele Frauen große Ängste. Der starke Mann ist weg! Insbesondere intellektuelle Frauen sind vom schwachen Mann völlig irritiert.“

    „Mal angenommen, es ginge hier um Frauen. Allein: dreimal so häufig Suizid! Was da los wäre! Eine Talkshow würde die nächste jagen, die Genderlobby würde heißlaufen, die Politik würde hektisch Präventionsprogramme verabschieden! Aber beim Mann interessiert das niemanden. Warum? Das alte Rollenbild: Männer sollen funktionieren und beim Sterben keine Umstände machen. Es ist das Männerbild des 19. Jahrhunderts, das noch immer weiterlebt.“

    Deckt sich ziemlich mit diesem Artikel von 2014:

    Selbst moderne, emanzipierte Frauen reagieren manchmal verschreckt, wenn ihr Mann wirklich einmal Schwäche zeigt. Therapeuten berichten, dass Frauen erst von ihrem Mann einfordern, Gefühle zu zeigen – und ihn genau dann verlassen, wenn er negative Gefühle, beispielsweise Depressionen, eingesteht. So haben diese Frauen sich das mit der Partnerschaft auf Augenhöhe dann nämlich doch nicht vorgestellt. Auch Erfolglosigkeit ist ein Liebestöter. Kein Jahr brauchte Bettina Wulff, laut stern die „unkonventionelle, moderne Frau“ in Schloss Bellevue, um sich von ihrem Mann, dem gestrauchelten Bundespräsidenten, loszusagen.

    [..]

    Männer gehen, wenn sie lebensmüde sind, entschlossener vor als Frauen. Bei Frauen bleibt es häufiger beim Versuch. Wer einen Suizidversuch unternimmt, will seinen Mitmenschen etwas mitteilen. Der erfolgreiche Suizid dagegen ist der Abbruch aller Gespräche.

    Man könnte folgende These wagen: Brächten sich viel mehr Frauen um als Männer – es gäbe Kampagnen, Forschungs- und Präventionsprogramme. Für Jungen und Männer gibt es: nichts. Ihre spezifischen Probleme bleiben im toten Winkel der gesellschaftlichen Debatte.

    https://www.zeit.de/2014/02/maenner-krise-maennerbewegung/komplettansicht

    Und um von diesen Problemen abzulenkenum diese Problem zu lösen wird von Feministinnen die große Angst der Männer, die Krise der Männer herbei geschrieben.

    (Der Zeit-Text ist in Gänze lesenswert, für diejenigen die ihn noch nicht kennen.)

  5. Ist es möglich, dass sich zwei Personen gleichzeitig sexuell belästigen? Dies ist die Frage nach den rechtlichen, anatomischen und emotionalen Unwahrscheinlichkeiten,um die sich die Universität von Cincinnati jetzt kümmert, und zwar mit einer gewissen Dringlichkeit, da die Institution und drei ihrer Mitarbeiter derzeit wegen einer Begegnung verklagt werden, die für einen kurzen Moment sexuell war, aber ebenso schnell in das Reich der ewigen Widerkunft gelangte. Die eine wichtige Sache, die Sie über den Fall wissen müssen, ist, dass der eingereichten Klage zufolge eine Frau auf unbestimmte Zeit von ihrer Hochschule verbannt worden ist, weil sie einen Mann ihre Vagina berühren ließ. Welche Art von sexuell repressivem Wahnsinn hätte dies zulassen können?

    http://genderama.blogspot.com/2018/06/paar-vergewaltigt-sich-gegenseitig.html

    Es muss erst eine Reihe von Frauen treffen, bevor sie merken dass das Verfahren ungerecht ist. Würde man die Regelungen sexistisch gestalten und es unmöglich sein das Frauen Täterin werden können, würde das noch deutlich länger einfach so weitergehen, denn solange nur Männer unter die Räder kommen, interessiert es im Gynozentrismus Patriarchat niemanden.

  6. Ist wirklich der Hammer. Da werden alte Examens-Noten (die nicht mal schlecht waren) als „Argument“ benutzen, die Meinung von Personen zu diskreditieren. Es geht kaum billiger.

    • Einem im Alter von 98 Jahren verstorbenen tapferen Mann mit hartem Lebensschicksal nachzurufen, er habe vor 70 Jahren nicht genügend Punkte im Examen erzielt, ist von einer kaum noch zu unterbietenden Erbärmlichkeit und Dummheit.

      Freunde, wenn mehr Leute anfangen so mit Feministinnen zu reden dann ist vielleicht noch nicht alles verloren…

    • Peinlich, peinlich !

      Mayr in der Taz:
      „Paragraf 219 a solle verhindern, „dass die Abtreibung in der Öffentlichkeit als etwas Normales dargestellt und kommerzialisiert wird“……Beide Gerichte haben die Formulierung ganz offensichtlich aus dem Strafrechtskommentar „Tröndle/Fischer“ übernommen.“

      Zweck des Gesetzes laut BT-Drs 7/1981, S.17
      „Sie will verhindern, daß der Schwangerschaftsabbruch in der Öffentlich- keit als etwas Normales dargestellt und kommerzialisiert wird.“

      Öffentlich zugängliche Quelle:
      http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/07/019/0701981.pdf

      Dauer der Recherche : 3 min mit Handy

      Tröndle/Fischer haben lediglich den Gesetzeszweck wiedergegeben und werden zusammen mit dem Beck-Verlag in einerArt und Weise denunziert, die man bestenfalls „außerhalb eines praktischen Diskurses“ bezeichnen könnte.

    • Ach, hat sich wieder mal ein Soziologe selbstverwirklicht?
      Und ein „Rudel“ Männer öffentlich zu Affen machen lassen?

      Belanglos – auch die wertenden Beobachtungen der Journalistin.

  7. No-no-no-no, I’m not bitter, I’m not mad.
    Well, maybe just a little, just a tad.
    I know every apple here ain’t bad,
    But I found a worm in every single one I had.
    (Girls) they’re only good for fruit, I mean bananas.
    (Girls) them girls are nuts, they’re drivin‘ me bananas
    Oh girls, we should pack them up and ship ‚em out.
    Gi-gi-gi-girls gi-girls
    Gi-gi-gi-girls gi-girls
    I hate ‚em.

    I hate girls, but girls love me.
    I think they suck and my friends agree.
    I hate girls, but girls love me.
    Eh yeah, eh yeah, eh yeah,
    I. hate. girls.

    If you hate ‚em girls, shake it.
    If you hate ‚em girls, shake it.

    We would all be happy all be glad,
    If sweet mama nature never had,
    A-all this dirty little girls who think that the boys
    Are only made for toys
    Girls wants them women, though they barely can remember.
    Then again all men are dogs.
    All men are dogs.

    I hate girls, but girls love me.
    I think they suck and my friends agree.
    I hate girls, but girls love me.
    Eh yeah, eh yeah, eh yeah,
    I. hate. girls.

    If you hate them girls, shake it.
    If you hate them girls, shake it.

    Let’s go
    Girls suck.
    Make me sick.
    Inflated egos.
    Little dicks.
    Use them up.
    Spit em out.
    I H-A-T-E girls!

    I hate girls, but girls love me.
    I think they suck and my friends agree.
    I hate girls, but girls love me.
    Eh yeah, eh yeah, eh yeah,
    I. hate. girls.
    I hate girls, but girls love me.
    I think they suck and my friends agree.
    I hate girls, but girls love me.
    Eh yeah, eh yeah, eh yeah,
    I. hate. girls.

    http://www.youtube.com/watch?v=HogVLFopuAY

  8. A wife came home early and found her husband in their bedroom making Love to a very attractive young woman. And was somewhat upset.

    “You are a disrespectful pig!” she cried. “How dare you do this to me a faithful wife, the mother of your children. I’m leaving you. I want a divorce straight away.’

    And the husband replied, “Hang on just a minute love, so at least I can tell you what happened.”

    “Fine, go ahead,” she sobbed, “but they’ll be the last words you’ll say to me!”

    And the husband began — “Well, I was getting into the car to drive home, and this young lady here asked me for a lift. She looked so down and out and defenseless that I took pity on her and let her into the car. I noticed that. She was very thin, not well dressed and very dirty. She told me that she hadn’t eaten for three days! So, in my compassion, I brought her home and warmed up the enchiladas I made for you last night, the ones you wouldn’t eat because you’re afraid you’ll put on weight.

    The poor thing devoured them in moments. Since she needed a good clean-up, I suggested a shower, and while she was doing that, I noticed her clothes were dirty and full of holes, so I threw them away. Then, as she needed clothes, I gave her the designer jeans that you have had for a few years, but don’t use because you say they are too tight.

    I also gave her the underwear that was your anniversary present, which you don’t use because I don’t have good taste. I found the sexy blouse my sister gave you for Christmas that you don’t use just to annoy her, and I also donated those boots you bought at the expensive boutique and don’t use because someone at work has a pair the same.”

    The husband took a quick breath and continued – “She was so grateful for my understanding and help, and as I walked her to the door she turned to me with tears in her eyes and said, Please … do you have anything else that your wife doesn’t use?”

  9. Wenigstens ehrlich.

  10. Das denkt wohl jemand es schont die Umwelt wenn man sein Gehirn nicht benutzt und deswegen für alles simplifizierte Erklärungsmodelle alá „Männer sind an allen Schuld“ verwendet.

    • „NYC has 31 official genders. How can you require a woman but not require the dozens of others?“

      Eine durchaus berechtigte Frage.
      Da kommt die Genda schnell ins Schwimmen.

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