Jordan Peterson zu Gender, Patriarchat und den Rutsch in eine Tyrannei

Aus einer Besprechung:

And I just loved how he positively SCHOOLED her on antisocial behavior. She’s all (paraphrasing), “So you think women use gossip and innuendo as their modus operandi to release or display aggression?” And he’s like, “It’s not that I THINK that, it’s that all the clinical literature indicates it.” And she goes, “Well, I’m not interviewing the clinical literature, I’m interviewing YOU. What do YOU think?” And he replies, “I’m a psychologist and a scientist and I tend to base my opinions on what I’ve read in the broad, relevant, clinical literature. I’m not making this stuff up. I studied antisocial behavior for like 15 years. I’m quite an expert on it.”

Aus den Youtube-Kommentaren:

The interviewer predicates her views on the presumption that everyone’s point of view is a matter of opinion regardless of the facts. She continually dismisses Dr. Peterson’s well-formulated, deeply researched view based on the psychometric data of thousands of individuals. It’s as if they’re talking two different languages. He’s formulating his ideas based on empirical evidence while she’s musing about the surface of inequity between sexes with no real understanding of the variables at play. She’s quite ignorant in her challenge to Jordan. She should listen more closely and question more of her presumptions than his findings. Then do more research into those areas of interest, such as the differences between sexes, and reinterview Dr. Peterson with more deeply researched questions.

13 Gedanken zu “Jordan Peterson zu Gender, Patriarchat und den Rutsch in eine Tyrannei

  1. ich finde den Abschnitt übre MeToo recht genial. Sie will ihn erkennbar dazu bringen, dass er Männern die Schuld gibt, dass er anführt, wie Männer sich ändern müssen und er schafft es aus der ganzen Sache herauszukommen indem er die Schuldfrage gänzlich herausnimmt und darauf abstellt, dass sexuelle Menschen einen Umgang miteinander erlernen müssen und das man Psychopathen nicht verhindern kann und man sie demnach früh kontrollieren muss.

    Eine Richtung, die sie erkennbar nicht wollte, die vollkommen an dem vorbei geht, was sie sich gedacht hat und was sie erreichen wollte.
    Ich glaube aus ihrer Sicht war es ein Gebiet, bei dem sie ihn nur „erwischen“ kann, bei dem er zugeben muss, dass Männer als Geschlecht Frauen etwas fürchterliches antun und sich daher ändern müssen.

  2. Noch ein Interview? Und sie versuchen es nochmal auf die gleiche Weise?

    Wie virtualcd heute gepostet hat:

    Mattias Matussek hat mal mit Blick auf das feministische Geplärre gemeint, die eigentliche Botschaft an den geneigten Empfänger könne man so dechiffrieren: „Bitte nimm mich ernst, ich selber schaff es nicht mehr!“

  3. Bin nur ich dass oder hat die Frau einen permanenten gehetzten Gesichtsausdruck, sieht die immer so aus oder nur wenn ihr verbal der Hintern aufgerissen wird. Oder ist das glasig… Mrs. Brain hat sich ausgeschaltet und der Rest läuft nur noch übers Rückgrat?

  4. Schöne Stelle bei Minute 34: Peterson spricht über die Erfindung der Pille in den ’60ern und die „biologische Revolution“, welche die Frauen von den Zwängen des vormaligen Reproduktionsregimes befreit hat. Die daraus zu ziehenden Konsequenzen sieht er außerdem als den Kern der aktuellen Geschlechterdebatte. Und sie fragt sofort ob das nicht bedeuten müsste, dass Männer sich verändern müssten?

    Nein, Ladies. Es bedeutet, dass es an euch ist sich zu verändern. Sich daran anzupassen, dass ihr nicht mehr dauerschwanger und hilfsbedürftig seid. Es bedeutet, dass ihr mal aufhören könnt ständig nach den Männern zu schreien.

      • Peterson hat ja wirklich recht, dass das der Kern der (nicht mehr ganz) aktuellen Geschlechterdebatte ist. Man sollte das Konsequent von dem Punkt her denken: Frauen die schwanger sind oder stillen verdienen besondere Unterstützung, Hilfe und Förderung. Alle anderen Frauen sollte man genau wie Männer behandeln. Dann hätte man auch gleich die richtige Anreizstruktur damit Frauen trotz Pille und einer Wahl noch Kinder bekommen wollen.

  5. Was mir immer wieder sauer aufstößt ist, wie die der Begriff Fortschritt (progress) von den kleinbürgerlichen Moralisten vereinnahmt wird. Sie implizieren z.B. Ergebnisgleichheit etc. Aber es gibt keine öffentliche Debatte darüber was Fortschritt sein soll! Fortschritt ist da wo die Moralisten stehen und ihre ist immer die überlegene Moral. Über die zentralen Fragen wohin die Entwicklung gehen soll gibt es keinen gesellschaftlichen Konsensus, stattdessen wird die Polarisierung vorangetrieben.

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