41 Gedanken zu “Star Wars Solo: Ist L3-37 eine Parodie auf Kathleen Kennedy?

  1. Star Wars hat nach der Originaltrilogie aufgehört zu existieren – und The Return of the Jedi war schon schwach. Selbstverständlich ist ein Teil der Freude an Franchises dem Herumkritteln und Herausstellen von Logiklöchern oder sonstiger Inkohärenzen geschuldet, aber wenn ein Universum so vollkommen entgleist ist wie Star Wars, ignoriert man es am besten, wenn man sich nicht auf seinen Kern reduziert… Das gleiche gilt für das Star Trek-Reboot und Discovery – gerüchtweise sind sie produziert und sogar veröffentlicht worden, doch ich halte das schlicht für Gelaber.

      • Da scheint aber ein starker Verzweiflungsbonus eingerechnet zu sein.
        Was war denn an dem stroboskopartig geschnittenem Rassismus- und Diversitätsfest objektiv gut, außer dass es nicht der andere Dreck oder Trans(formers) war?

        Ich will ja nicht sagen, der sollte gecuttet werden wie Birdman, aber der Haufen „Film“ ist einfach nur schlecht.

        Rogue One war so gut, dass niemand den Namen der Hauptfigur kennt, so gut war der Film. 😉

        • Was ändert ein Name an einer Story?
          Was ist an dem Film rassistisch?
          Es spielten weniger Weiße mit. Ja und? Weiße wurde da auch nicht schlecht gemacht.

          Optisch war der Film gut. Diese Szenen sind von der Optik und vom Sound äußerst sehenswert.

          https://i0.wp.com/boomhowdy.com/wp-content/uploads/2016/12/star-wars-rogue-one-star-destroyer.jpg?ssl=1

          Die Story hat auch keine groben Fehler und passt ins alte erweiterte Star Wars Universum.

          Wenn ein Film für dich perfekt sein muss um überhaupt gut zu sein, dann viel Spaß.

          Ich behaupte mal du suchst einfach Gründe um den Film schlecht zu finden. Warum auch immer.

        • Gegen „The Last Jedi“ war „Rogue One“ ein filmisches Meisterwerk.
          Ich habe noch nie eine objektiv so schlechte Folge aus dem Star Wars Universum gesehen und das hat mehrere Gründe, die SJW-Ideologie ist eine davon.

          Nachweislich ab Minute 1 aus einer reinen Frauenbediener-Logik heraus konstruiert, die Idee, das „Universum sei vollkommen entgleist“ finde ich falsch.
          Der gesamte Film ist so ausgestaltet, in den (allen!) Geschlechterbeziehungen Frauen das Gefühl und die Position der Überlegenheit zu *verschaffen* – da wurde gar nichts dem Zufall überlassen.

          Das musste m.E. erfolgen, um der „progressiven“ (bitte Anführungszeichen beachten) Ideologie zur Durchsetzung zu verhelfen, dass das „Alte“ gefälligst zu sterben und einem vagen „Neuen“ Platz zu machen hat.
          Aber nicht „das Alte“ an sich, sondern das als *männlich* identifizierte Alte und das vage „Neue“ ist deshalb neu, weil es als weiblich identifiziert wird.

          Der ganze Film packt zur Rechtfertigung dieser Logik die Frauenfiguren in eine Summe von Eigenschaften, die sie einem anderen Kontext problemlos als faschistische „Übermenschen“ herausstellen würde.
          Wenn das die Frauenfiguren sind, die prognostiziert diejenigen sind, die US-Frauen „relate to“ können, dann ist weiblicher Narzissmus ein *noch* größeres Problem in den USA, als ich vorher dachte.

          • „… eine Summe von Eigenschaften, die sie in einem anderen Kontext problemlos als faschistische „Übermenschen“ herausstellen würde“.

            Jede Frauenrolle ein Personenkult. Die (Wieder-)Geburt des Faschismus aus dem Geist des Feminismus.

      • Episode III ist der aktuellste Star Wars-Film, den ich kenne – danach hatte ich mit dem Franchise (hinsichtlich Kino und TV) abgeschlossen; bei allen darauf folgenden Filmen musste ich nur die Trailer sehen bzw. ein oder zwei Artikel lesen, um zu wissen, dass es nichts mehr mit dem zu tun hat, was mich ursprünglich zu Star Wars hingezogen hat.

        • Dann weiß ich noch nicht einmal, ob ich dir überhaupt raten sollte, dir die beiden neueren Teile anzuschauen.
          Ich finde den unten von dir geäußerten Gedanken und auch die genannten Frauenfiguren bemerkenswert und möchte ein zentrales Missverständnis (wenn man es denn so nennen kann) äußern:

          – Star Wars-Universum, Episode 4, starke Frau: Leia (1977)
          – Alien Teil 1, starke Frau: Ripley (1979)
          – Teminator 1, starke Frau: Sarah Connor (1984)
          An „starken Frauen“ hat es in SciFi-Universen nicht gemangelt und das mit einer Tradition von 40 Jahren.

          Der Vorgehensweise der Drehbuchschreiber – und des in diesen hinein Prozess hineinschreibenden weiblichen Teams um Kathleen Kennedy – war m.E. sich der doppelten Selbsttäuschung hinzugeben, es hätte „starke Frauen“ vorher überhaupt nicht gegeben.
          Durch diese Selbsttäuschung ist es ihnen „gelungen“ vollständig zu ignorieren, welche weiblichen „role-models“ bereits existieren und demzufolge ignorierten sie ebenfalls die Frage, welche Faktoren diese starken Frauen in den Rollen so erfolgreich gemacht hatten.

          Die so von ihnen definierte „Stunde Null“ wurde genutzt, um grotesk überzeichnete Frauenfiguren zu schaffen – u.a. Rey in Star Wars.
          Die spontan alles kann und weiß und natürlich alles besser kann und besser weiß als Männer, was der Figur der Rey den Spitznamen der „Mary Sue“ eingebracht hat.

          Dazu Wikipedia und ich zitiere hier den zweiten interessanten Satz zuerst: „Ein negativer Beigeschmack entsteht hierbei dadurch, dass die Kunstfiguren als schlecht entwickelte Charaktere (zu perfekt um real und interessant zu wirken) wahrgenommen werden.“
          Es fällt dem Publikum (weiblich UND männlich) schwer, sich mit einer solchen Figur zu identifizieren, plus: die *Entwicklungs*möglichkeiten einer bereits von Natur aus perfekten Person sind begrenzt bis Null.

          Hier der erste Satz aus Wiki: „Heutzutage ist der Begriff fest verknüpft mit der Unterstellung einer geschönten Selbstprojektion des Autors.“ und das sehe ich als wesentlich problematischer an. Die Herkunft des Begriffs datiert aus dem Star-Trek-Universum von 1973 und es handelte sich um eine *Parodie* der damals existierenden Fan-Fiction.

          Man könnte sagen, hier wurde bereits klar und nachvollziehbar aufgezeigt, wie man eine Figur in einem Drehbuch NICHT schreiben sollte.
          Dass „die Selbstprojektion der Autorinnen“ in Sachen Star Wars ein größeren Stellenwert hatte als berechtigte Warnungen, bestimmte Figuren tunlichst zu vermeiden, finde ich bizarr.
          Die medial hysterischen Reaktionen auf die Kritik an den weiblichen Figuren und am gesamten Film „The Last Jedi“ als „frauenfeindlich“ haben mir gezeigt, sie sind noch nicht einmal in der Lage zu begreifen, dass sie objektiv schlechtes Handwerk abgeliefert haben.

          • Mit dem Star Wars-Unversum habe ich mittlerweile abgeschlossen – und wenn es mich doch mal überkommt, gibt es ja immer noch Episoden IV bis VI; insofern bin ich auch nicht enttäuscht oder ärgere mich, wenn ein neues Franchiseprodukt herauskommt und ich nicht Teil der Zielgruppe bin.
            Einer der Punkte, die Star Wars ursprünglich so attraktiv gemacht haben, war, dass es hinsichtlich seiner Erzählweise eben keine Science Fiction war, sondern auf vorneuzeitliche Erzählstrukturen zurückgegriffen hat, und dazu zählen eben auch Archetypen, von denen reichlich Gebrauch gemacht wurde. So ist Leias No-nonsense-Attitüde (Schmuggel, Umgang mit Hans Unverfrorenheiten, Einsatz auf Hoth) Brynhilds Charakter entliehen, während ihre Ausstrahlung auf Männer sowie ich Naivität (das Entsetzen, dass das Imperium trotz – vermeintlicher – Informationen hinsichtlich des Rebellenstützpunktes Alderaan zerstört) auf Grimhild verweisen.
            Interessant finde ich bei Deinen Ausführungen – denen ausnahmslos zuzustimmen ist – insbesondere den letzten Absatz. Hier zeigt sich das typische, in Gruppenkategorien vonstatten gehende Denken der (amerikanischen) Linken: Anstatt sie als das zu sehen, als das sie intendiert war, nämlich eine konkrete Kritik an einer konkreten Arbeit, wird, anstatt auf Argumente einzugehen, eine Gruppenzugehörigkeit bemüht, nach dem Muster: Du kritisiert die Arbeit einer Frau/einen weiblichen Charakter, und damit kritisierst Du – mit voller Absicht – das Frauentum als solches, und da eine solche Generalkritik nicht haltbar bist, bist Du Sexist.
            Was dies vor allem entlarvt, ist das Unvermögen der intersectional left (gibt es dafür eine deutsche Bezeichnung?), Individuen zu sehen und auf dieser individuellen Ebene zu interagieren. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch die von Dir erwähnte Hysterie, mit der jedweder Ablehnung begegnet wird: So wie sie sich selbst einer Gruppenidentität zu- und letztlich unterordnen, tun sie dies im Falle ihrer Kritiker ebenfalls, so dass dann ganz schnell die ’straight white men‘ oder die ‚heteronormativity‘ hervorgeholt werden. Es ist der kollektivistische Reflex, der zum Urkern der politischen Linken zählt.
            Eine zweite Ursache für diese verbale Schnappatmung ist die Gewissheit, sich auf einer Mission zur Rettung der Unterdrückten dieser Welt zu sein. Wenn man davon überzeugt ist, dass „The Handmaid’s Tale“ direkt vor der Tür steht und dies Schicksal beispielsweise mit dem neuen Star Wars-Film abzuwenden gedenkt, dann darf man a) mit den Kritikern eben nicht so zimperlich sein und b) wird die Kritik am Film zur Kritik an der Botschaft – und da geht es ja nach SJW-Lesart ums Ganze.

          • Auf YT kann man noch die Hörspiele zu Timothy Zahns Büchern finden.
            Mit den original Synchronsprechern.
            Also die echten Episoden VI VII & VIII.

          • @some

            Vielen Dank erst einmal für deine Zustimmung und ein Punkt, an dem wir uns einig zu sein scheinen, wonach: „Einer der Punkte, die Star Wars ursprünglich so attraktiv gemacht haben, war, dass es hinsichtlich seiner Erzählweise eben keine Science Fiction war, sondern auf vorneuzeitliche Erzählstrukturen zurückgegriffen hat, und dazu zählen eben auch Archetypen, von denen reichlich Gebrauch gemacht wurde.“

            Ich glaube, die „ursprünglichen“ drei Teile verdanken sich einer bestimmten Epoche in den USA, die Lucas selber nicht begriffen hat. Das zeigen mir zumindest die „Prequels“.
            Der romantisierende Rückgriff auf einen Ritterorden (der Jedi) im Jahre 1977 ist für mich ein „An Antidote to Chaos“ und ein Rückgriff auf eine bestimmte Form von Männlichkeit, die anscheinend 2018 wesentlich schwerer zu begreifen ist. Bestimmt hat das mit dem seitdem anwachsenden Faschismus zu tun. 😉

            „Was dies vor allem entlarvt, ist das Unvermögen der intersectional left (gibt es dafür eine deutsche Bezeichnung?), Individuen zu sehen und auf dieser individuellen Ebene zu interagieren.“

            Das wäre die intersektionale Linke, die ich größtenteils „Pseudo-Linke“ oder „Rinke“ nenne (nach Jandl, weil man Lechts und Rinks so leicht velwechsern kann).
            Meine These ist, dass sie in *beiden Fällen* scheitern müssen.
            Weder gibt es Rey als individuelle Frau, denn sie ist ein sexistisches Märchen, noch gibt es das Kollektiv der Frauen (Matriarchat), welches aus Individuen zusammengesetzt ist, die ein sexistisches Märchen sind.
            Rey hat keinerlei glaubwürdige Agenda, keine glaubwürdigen Fähigkeiten.
            Um so unwahrscheinlicher die individuellen Fähigkeiten auf der Basis der mystischen Wesenheit „Frau“, desto unwahrscheinlicher die These, dass uns „Weiblichkeit“ retten wird.

            Was uns als weibliche Personalisierung von „New Hope“ untergejubelt werden soll, besteht ausschließlich in der Fähigkeit der Medien zu wollen, dass wir dieses Märchen glauben *sollen*.
            Mich überrascht nicht die extrem differierende Wertung auf „Rotten Tomatoes“ zwischen medialer Kritik und Publikum.
            Egal wie korrupt die Filmkritiker sind, ich kaufe ihnen ab, sich ganz auf die simplifizierende Botschaft von Disney eingelassen zu haben, was bedeutet, sie haben *vorher* aufgehört, Filme als Filmkritiker zu sehen.

            Der Charme des „ideologischen Sehens“ (ideological gaze) besteht darin, von Film gar keine Ahnung mehr haben zu müssen, um einen Film zu sehen.
            Man braucht nur noch eine Checkliste, die eigentlich diktiert von Porno ist, ohne dass sie begreifen, es ist der check auf „Stellen“.
            Besteht der Film den Bechdel-Test (blowjob), war der Film divers (interracial, anal, BBC)?
            Gab es zwei „starke weibliche Akteure“ (threesome), während die strong independent women (hairy) sich streiten, wie der Draufgänger (MILF, stepmom) zu behandeln ist?!

            D.h. die „Rinke“ sieht einen Porno, das normale Publikum sieht einen Film in einem vertrauten Universum – es sehen zwei Gruppen tatsächlich zwei verschiedene Filme,
            Aber nur eine dieser beiden Gruppen lässt sich von einem radikalen Subjektivismus überwältigen und dieser Gruppe sollte man ca. eine Tonne „Tempos“ schicken.

          • Den Gedanken, dass die Originaltrilogie unbewusst den Geist einer Epoche der USA eingefangen hat, finde ich interessant. Wie umrissest Du eine solche? Ich habe Episode IV-VI bisher stets als ‚überzeitlich‘ oder ‚archaischen/antimodernen Universalismus‘ gesehen.

          • @ Crumar

            Dabei romantisiert die links-grün-Versiffte (intersektional und so) doch alles was eben nicht ins schmale Feindbild passt doch noch schlimmer als Lucas seinerzeit die Ritter. 😉

            Und wenn mich mein Gedächtnis nicht ganz drügt, dann steht Lucas da in einer Reihe mit Himmler.

          • @crumar, @some of

            Interessante Diskussion! Ich war erst von der dritten Star-Wars-Trilogie enttäuscht, die Episoden I-III fand ich – vom Jar-Jar-Binks-Klamauk mal abgesehen – eine akzeptable Paraphrase auf den Untergang der Römischen Republik, die die Vorgeschichte der Teile IV-VI »würdig« (im Rahmen des von einer Seifenoper Erwartbaren) dargestellt hat. Teil VIII war für mich nach Teil VII der absolute Tiefpunkt des »Franchise« – ziemlich genau aus den von crumar genannten Gründen – und die »Mary-Sue«-Problematik konnte mir sogar mein Sohn erklären. Gestern war ich in »Han Solo«, den ich ähnlich wie »Rogue One« durchaus sehenswert finde – L3-37 wirkt auf mich tatsächlich auch wie ein Stinkfinger in Richtung der Macher von Episode VIII (Kathleen Kennedy). An Teil VII fand ich freilich, von Rey abgesehen, die schamlose Kopie (der wahre »Clone« Wars) des Plots von Episode IV skandalös.

            Im Unterschied zu »Star Trek« war »Star Wars« immer schon das Weltraum-Märchen mit den mythologischen Referenzen, wobei ich mir den Brynhild/Grimhild-Bezug mal näher anschauen muss, der ist mir hinsichtlich Leia bislang nicht begegnet.

          • @Sander Aale:

            »Und wenn mich mein Gedächtnis nicht ganz drügt, dann steht Lucas da in einer Reihe mit Himmler.«

            Meine Güte, bist Du ein Troll! 🙂 Wenn Du Semikolon dasselbe vorwirfst, bist Du mit ihr eigentlich in bester Gesellschaft.

          • @djad

            Über das hier bin ich gestolpert: „An Teil VII fand ich freilich, von Rey abgesehen, die schamlose Kopie (der wahre »Clone« Wars) des Plots von Episode IV skandalös.“

            Diese plagiierenden Elemente gibt es in Teil VIII ebenso in reicher Anzahl.
            Das macht ja die Behauptung, es sei an der Zeit „das Alte hinter sich zu lassen“ so überaus unglaubwürdig.
            Rey fährt mit Kylo im Aufzug zu Snoke, wie auch Luke mit Darth Vader zum Imperator, die Szene des letzten Gefechts auf einem Planeten, in dem die Soldaten per Fingertest beweisen müssen, es handle sich um einen Salzplaneten, weil er aussieht wie ein Eisplanet?
            Peinlich.

            Deshalb gibt es die (eben nicht) starken Frauen in einem permanenten „Widerstand“ gegen einen Feind, der nie endgültig geschlagen werden kann, da diese Frauen keinerlei Plan haben, was nach der Niederschlagung kommen wird.
            Analog zu einem sich institutionalisiert und staatlich kooptiert habenden Feminismus, der längst Teil des Establishments geworden ist und sich noch immer vorlügt, dieses zu bekämpfen.
            Sie *müssen* diese Utopie per Geschlecht verkörpern, um notdürftig zu verdecken, es gibt keine – der Autor ist ein Frauenbediener in Perfektion.

            Deshalb handelt es sich nicht um ironische Zitate der ursprünglichen Trilogie, sondern es wird die Geschichte noch einmal erzählt, aber mit einer anderen Besetzung.
            Das ist Betrug am Publikum und an sich selbst.

          • @crumar:

            »Diese plagiierenden Elemente gibt es in Teil VIII ebenso in reicher Anzahl.«

            Ja, das stimmt, zumindest bei Crait als Hoth-Verschnitt ist mit das auch aufgefallen.

            »Deshalb handelt es sich nicht um ironische Zitate der ursprünglichen Trilogie, sondern es wird die Geschichte noch einmal erzählt, aber mit einer anderen Besetzung. Das ist Betrug am Publikum und an sich selbst.«

            Yep, sehe ich ebenso. Wobei ich mich seit Episode III frage, welcher »großen Plot« nach den beiden Trilogien (»Sturz des Imperiums« IV-VI, »Aufstieg des Imperiums« I-III) denn eigentlich noch erzählt werden soll (bzw. kann). Die ersten beiden Trilogien erzählen gleichsam historische Archetypen, denen man Episoden des okzidentalen kulturellen Gedächtnis‘ zuordnen kann. Die dritte Trilogie VII-IX müsste demgegenüber erstmals eine »echte« Zukunftsperspektive entwerfen – und prompt scheitert sie daran, obwohl mit der Eliminierung des alten Kanons (in dem m. W. dann unter anderem eine »außerirdische«, also extragalaktische Invasion folgte) eigentlich Handlungsfreiheit geschaffen wurde.

            Was in meinen Augen eine nachdrückliche Illustration des intellektuellen Bankrotts unserer Gegenwart darstellt. Keine Imagination, nirgends, weder in den Traumlaboren der Zivilisation noch in den politischen Zukunftsmodellen. Genau darum kann der Feminismus genau den Rassismus und Sexismus verkörpern, den er zu bekämpfen meint – weil er die Orientierungslosigkeit und den Selbsthass einer Epoche zum Ausdruck bringt, die an ihrer eigenen Barbarei verzweifelt.

          • @Sander

            Ganz so trollig finde ich es nicht, was du geschrieben hast, sondern nur falsch erinnert. Das Ende von Teil 4 wurde zeitgenössisch als Neuauflage von Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“ *empfunden*, aber die Parallele ist bemüht, denn der Einzug des „Führers“ wird dabei mit dem Einmarsch von von Han Solo, Luke und Chewie zur Ehrung nach der Vernichtung des Todessterns gleichgesetzt.
            Mir ist nicht klar, wie ein Wookie für das rassereine Ariertum stehen kann. D.h., es gibt die Unseligkeit einer „radikalen Kritik“, die ausgesprochen großzügig über solche „Kleinigkeiten“ hinwegsieht. Was für mich heißt, es handelt sich um eine modische Kritik, nicht um eine radikale.
            Die Idiotie einer modischen Kritik zeigt sich heute lediglich deutlicher, es hat diese Mode aber eine ausgeprägte Vorgeschichte in den USA.

          • @djad

            „Die dritte Trilogie VII-IX müsste demgegenüber erstmals eine »echte« Zukunftsperspektive entwerfen – und prompt scheitert sie daran, obwohl mit der Eliminierung des alten Kanons (in dem m. W. dann unter anderem eine »außerirdische«, also extragalaktische Invasion folgte) eigentlich Handlungsfreiheit geschaffen wurde.“

            Gääähn. Eine extragalaktische Invasion wären selbstverständlich Klingonen und in Abwesenheit von Soffjets tippe ich auf Muslime, oder weiß-suprematitische Sturmtruppen (hatten wir bereits), die Nazis sind; wären es hingegen alte, weiße Männer, handelte es sich natürlich um Juden.

            Die Weisheit des Autors ergeht sich hingegen analog zur islamistischen Feindbildung, dass der „ferne Feind“ der US-Imperialismus ist, der „nahe Feind“ hingegen z.B. die toxische Männlichkeit.
            Wir-versammeln-uns-alle-bei-äußerer-Bedrohung-um-die-westlichen-Werte ist gerade das Motiv von Ruin Johnson und was er ausstellt, ist die Utopie dieser westlichen Werte – as presented by SJW.

            „Was in meinen Augen eine nachdrückliche Illustration des intellektuellen Bankrotts unserer Gegenwart darstellt. Keine Imagination, nirgends, weder in den Traumlaboren der Zivilisation noch in den politischen Zukunftsmodellen. Genau darum kann der Feminismus genau den Rassismus und Sexismus verkörpern, den er zu bekämpfen meint – weil er die Orientierungslosigkeit und den Selbsthass einer Epoche zum Ausdruck bringt, die an ihrer eigenen Barbarei verzweifelt.“

            Sehr schön gesagt und ich würde meinen: Jein.
            Die SJW verzweifeln nicht an der „eigenen Barbarei“, denn diese ist ja (projeziert) männlich. In dem Hirnriss, der bürgerliche Männlichkeit darstellt ist die Ersparung von Gefühlen der Entfremdung, der Ausbeutung, der Ersetzbarkeit und Überflüssigkeit, die der bürgerlichen Weiblichkeit nicht zugemutet werden sollte IDENTISCH mit der Utopie einer Welt ohne Entfremdung, Ausbeutung, Ersetzbarkeit und Überflüssigkeit.
            Was du einmal angeführt hast, die bürgerliche Gesellschaft hätte ihre eigene Utopie der weiblichen Hälfte übereignet, hatte als Nebeneffekt die weibliche Überzeugung, die Haben-Seite zu repräsentieren, ohne sich damit auseinanderzusetzen was es bedeutet, niemals mit den Kosten konfrontiert worden zu sein.
            Während man nun eine revolutionäre Situation so beschreibt, dass die Herrschenden nicht mehr können und die Beherrschten nicht mehr wollen, kommt man in der innerbürgerlichen SJW-Debatte auf die lustige Idee, die Herrschenden (Männer) wollen nicht mehr und die Beherrschten (Frauen) sollen etwas können sollen, was sie aber nicht wollen.

            Wenn man sich fragt, was wäre eigentlich eine „potente Frau“ in dem Sinne, nämlich eine mit Agenda, mit Ziel und also Orientierung, aber meinetwegen einer „flexiblen Moral“ und eingeschränkter Handlungsfähigkeit, dann kontrastiert diese auffällig mit den vorgestellten Frauen mit überlegener Moral, gottgleichen Eigenschaften und ausgestellter Ziellosigkeit; also Impotenz.

            Ich glaube nicht, Johnson und Kennedy haben diesen Plot zufällig so verfasst. Kennedy „The Power Is Female“ ist zutiefst von diesem Selbstbetrug und der eigenen, bescheinigten Impotenz überzeugt, weil sie ihn nicht versteht.

          • @ crumar, djadmoros

            Es ist interessant, Euren Dialog zu lesen – verstehen tu ich allerdings kein Wort 😀

            Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaub, ich hab von den ersten drei Folgen, also Teil IV bis VI nach neuer Lesart(?), Fragmente gesehen, von den anderen 6(?) Folgen noch gar nichts.

            Nachdem ich hier lese, dass da so viele Archetypen zu entdecken sind, sollte ich vielleicht einen weiteren – keine Ahnung, den wievielten – Versuch starten, sie mir anzusehen.
            Aber ich fürchte, auch der wird scheitern 😦

            Die Alien-Folgen fand ich dagegen extrem spannend und Sigourney Weaver hat seitdem für mich einen ganz schweren Stein im Brett 😉
            Mit Prinzessin Leia konnte ich dagegen nie was anfangen, nicht mal in meinen feuchten Teenager-Jahren 😀

          • Habe „Solo“ jetzt auch gesehen und mich hat da am meisten der Solo Schauspieler genervt. Seine schauspielerische Leistung gleicht einer Parody auf einen Schauspieler.

          • „Genau darum kann der Feminismus genau den Rassismus und Sexismus verkörpern, den er zu bekämpfen meint – weil er die Orientierungslosigkeit und den Selbsthass einer Epoche zum Ausdruck bringt, die an ihrer eigenen Barbarei verzweifelt.“

            Also eine Art Autoimmunreaktion der westlichen Gesellschaft. Keine äußeren Feinde, die sie zusammenrücken lässt, da hat man/frau Zeit, im Inneren mal übereinander herzufallen.

            Deshalb führen die USA auch ständig Krieg irgendwo auf der Welt. Damit sie auf NTV eine ständige Bedrohung suggerieren können, die ihre bis an die Zähne bewaffnete und hochaggressive Nation daran hindert, sich selbst zu zerfleischen.

          • @crumar:

            »Eine extragalaktische Invasion wären selbstverständlich Klingonen und in Abwesenheit von Soffjets tippe ich auf Muslime, oder weiß-suprematitische Sturmtruppen«

            Die Yuuzhan Vong sind äußerlich und psychologisch so eine Art Weltraum-Orks, aber zusätzlich »fanatically religious«, was sie wohl als »Muslime« qualifiziert. 🙂 Aber das gehört wie gesagt zum liquidierten alten Kanon.

            »Die SJW verzweifeln nicht an der „eigenen Barbarei“, denn diese ist ja (projeziert) männlich.«

            Die SJW sind der harte Kern, die bügeln alle kognitiven Dissonanzen einfach weg. Mein Verzweiflungsverdacht bezieht sich eher auf die Resonanz, die diese Radikalen im Mainstream finden.

            »Ich glaube nicht, Johnson und Kennedy haben diesen Plot zufällig so verfasst. Kennedy „The Power Is Female“ ist zutiefst von diesem Selbstbetrug und der eigenen, bescheinigten Impotenz überzeugt, weil sie ihn nicht versteht.«

            Ja, wenn man einen ganzen Film auf diese Weise dreht, muss man wohl davon überzeugt sein.

            »Das Ende von Teil 4 wurde zeitgenössisch als Neuauflage von Leni Riefenstahls „Triumph des Willens“ *empfunden*«

            Hm, diese Kritik habe ich wohl irgendwie verpasst. Sie erscheint mir auch ein wenig bemüht, wenn sie sich nur an der Schlussszene aufhängt, zumal Du ja auch die Inkonsistenzen anführst.

          • @carnofis:

            »Die Alien-Folgen fand ich dagegen extrem spannend und Sigourney Weaver hat seitdem für mich einen ganz schweren Stein im Brett
            Mit Prinzessin Leia konnte ich dagegen nie was anfangen«

            Im Unterschied zu »Alien« gehört »Star Wars« auch nur formal bzw. oberflächlich zur »Science Fiction«. »Alien« fand ich auch großartig – »Star Wars« dagegen war immer schon (und mit dem »Es war einmal«-Vorspann obendrein selbsterklärt) ein Weltraummärchen. Ich schaue mir »Star Wars« als eine Art Historienschinken an, weniger der märchenhaften Story wegen, sondern aufgrund der üppigen Inszenierung. Wobei die Spin-offs (»Rogue One«, »Solo«) meinem Eindruck nach ein bißchen bodenständiger konzipiert sind.

          • @Matze:

            »Habe „Solo“ jetzt auch gesehen und mich hat da am meisten der Solo Schauspieler genervt. Seine schauspielerische Leistung gleicht einer Parody auf einen Schauspieler.«

            Ich fand den ganz ok, weil er, wie ich finde, den Charakter des von Harrison Ford verkörperten Solo gut wiedergibt. Auch als Männerrolle finde ich ihn akzeptabel – einerseits folgt er zwar einem konventionellen Frauenrettermotiv (Qi’ra), aber andererseits auch konsequent seinem eigenen Pilotentraum. Und wie der spätere Solo ist er auch nicht mit Moral überladen.

          • es gibt ein paar Filme, von denen mir keine einfällt, in denen gibt es einen neuen Star, der von irgendwem der Lieblig ist und der jetzt unbedingt in dem neuen Filme die Hauptrolle spielen muss. Der ist aber so schlecht in seiner Performance das der Regissur der Geduldsfande reißt. Das ist hier wohl nicht der Fall. Aber die Rolle dieses Liebligs hat dann auch immer darin geglänzt seine Mimik nicht unter Kontrolle zu haben und immer völlig überzeichnet z.B. übermäßig zu grinsen.

            Und das sehe ich hier auch. Ich finde ihn nicht authentisch. Ist aber natürlich auch schwierig da einen Wesenszug von Ford 1:1 zu kopieren. Hätte er viellecht gar nicht versuchen sollen.

          • @all @Carnofis

            Mir ist übrigens heute die allerbeste Idee gekommen, wie man Folge 8 einstampfen kann! 🙂

            1. Rose küsst doch Finn, nachdem sie erfolgreich seinen Angriff auf die Tor sprengende Kanone vereitelt hat.
            Aber: Ohne um seine Zustimmung zu fragen!
            Es war ergo eine nicht konsensuelle sexuelle Handlung, unter der besonders Schwarze von Farbe zu sehr leiden müssen, also sexuelle Belästigung. 😦
            Um nicht in die Gefahr zu geraten, Disney fördere die rape culture – insbesondere gegen schwarze Männer! – fordern wir, dass Rose (als potentielle Vergewaltigerin) komplett aus dem Film geschnitten wird!!!
            2. Danach widmen wir uns der Szene, wo Kylo Ren halbnackt, ohne T-Shirt auftritt und Rey gegenübertritt – es wird klar, was er eigentlich will, wenn er ihr danach anbietet, mit ihm zusammen die Galaxis zu regieren.
            Was der Code für den Tausch von „Gefälligkeiten“ gegen ihren Auftritt in der nächsten Trilogie ist. Zum Glück bin ich so was von „woke“ geworden mit der Zeit. 🙂

            Ich bitte um weitere sachdienliche Hinweise in diesem Sinne!

            Zu Carnofis, ich hatte auf GA zu „Täglich grüßt das Murmeltier“ dazu geraten, den ganzen Film rückwärts zu sehen, um das Konstruktionsprinzip zu begreifen.

            Bei TLJ bietet sich das Verfahren besonders an. Die Szene mit Rose und Finn macht keinerlei Sinn – er versucht sich selbst zu opfern und in die Kanone zu fliegen, um den Durchbruch zu verhindern. Ein Akt der selbstlosen Aufopferung, den sie mit einem Rammstoss verhindert und dabei riskiert, dass beide sterben.
            Ihre Erklärung: „Wir kämpfen nicht gegen das, was wir hassen, wir kämpfen für das, was wir lieben“ ist in Kombination mit ihrem Kuss schwachsinnig.
            Weder war ihre Verliebtheit vorher sichtbar und natürlich kämpft man mit der Selbstaufopferung für diejenigen, die man liebt, nämlich den Widerstand und alle seine Genossen und Freunde.
            Ihre *rein emotionale*, völlig sinnlose Erklärung in diesem Kontext ist verheerend sexistisch, eröffnet ihr gleichwohl die von den Macherinnen vorgesehene Möglichkeit, das letzte Wort aus einer „moralisch“ höheren Warte zu haben.

            Diese Sichtweise wiederum ermöglicht uns, das Thema „sacrifice“ noch einmal von hinten aufzurollen.
            Es opferten sich VORHER nämlich Vice Admiral Holdo und – erste Szene des Films – die Schwester von Rose.
            Die Konstruktion, die das Opfer von Finn verhindert zielt darauf ab, den Opfertod zu einer *rein weiblichen* Angelegenheit zu machen.
            Es ging darum, filmisch einen Opfertod eines Mannes zu verhindern – by all means necessary.

            Zu dieser allerersten Szene zurück: Die verwendeten Bomber sind militärisch Schwachsinn. Sie sind unglaublich langsam, haben keine Panzerung und keine wirksamen Schilde.
            Wer – in Kenntnis ihrer Schwachstellen – den Einsatz auf dieser Mission beschlossen hat, sollte sich darüber klar gewesen sein, es handelt sich um einen Kamikaze-Einsatz.

            Der entscheidende Punkt ist demnach nicht, dass Leia den Angriff abbricht und Poe den Befehl verweigert, sondern die Frage, wer *diesen Angriff* in *dieser Konstellation* ANGEORDNET hat.
            Der moralische Blick Leias auf die „schrecklich hohen Verluste“ *nach* der Zerstörung des Kreuzers sind ihr – rundweg verlogen – erst von den Autorinnen zugeschrieben worden. Das ist jedoch bereits die dritte LÜGE.
            Wenn sich die Bomber im Schneckentempo dem Ziel nähern ist es wahrscheinlich, in dieser Geschwindigkeit werden sie sich auch entfernen müssen – ist die Verlustrate bei einem erfolgreichen Angriff 80%, ist sie es auch bei einem erfolglosen.
            Es macht also keinen Sinn, den Angriff einfach so abzubrechen.

            Die „moralische Entscheidung“ Leias, den Angriff abzubrechen ist die zweite Lüge, die ERSTE Lüge ist, in der existierenden Kommandostruktur hat sie SELBST den Angriff in der bestehenden Zusammensetzung befohlen und Poe hat nur die Befehlsgewalt über die Zusammensetzung der Flottille, die eben existiert.

            Die „moralisch höhere Warte“, die sie einnimmt, um Poe für seinen Erfolg (!) in dieser Situation zu degradieren entstammt dem tiefen Bedürfnis der SJWler R. Johnson und K. Kennedy zu signalisieren, Frauen wären für die negativen Konsequenzen ihrer Entscheidungen generell unverantwortlich.
            Wir kennen das bereits.
            Und ein militärischer Erfolg – erzielt durch einen Mann – sei eigentlich eine Niederlage (!), entspräche er nicht den hohen moralischen Anforderungen an einen Erfolg, der definiert wird von verantwortungslosen Frauen.
            Hier wird das männliche Prinzip ausgehebelt, wonach sich der Aufwand am Ertrag und die Verluste am Erfolg zu bemessen haben.
            Sondern es wird zugleich eine von diesem Verhältnis unabhängige Entität beschworen und uns erzählt, dieses habe ein besonderes Geschlecht.

            Zur Erinnerung: Die „Operation Doolittle“ war im 2 WK ein – gemessen an den Verlusten – katastrophaler Fehlschlag. Der symbolische und damit moralische Wert war jedoch unbezahlbar. Es wurde die kaiserliche Luftwaffe blamiert und erhebliche Kräfte an Luftverteidigung des japanischen Festlands gebunden, die auf den Schlachtfeldern dann fehlten.
            Alle Männer wären sich einig, aus dieser Warte war es ein Erfolg.

            Wir lernen also NICHTS an dem Beispiel der ersten Szene von TLJ über eine „besondere weibliche Moral“, sondern wir lernen nur, es wird BEHAUPTET, sie existiere und erst durch die Behauptung wird sie existent.
            Weder hat sie einen Sinn, noch kann sich diese „besondere Moral“ in der Realität rechtfertigen und hier haben wir die Begründung, warum es sich um eine dem Thema völlig fremde Ideologie handelt, welche der Thematik von außen aufgepropft werden musste.

            Aus dieser Warte muss nun das Thema „sacrifice“ wiederum nach vorne – für den Fortlauf des Films – behandelt werden und es wird die eigentümliche Mischung aus weiblichem Opfernarzissmus und Totalversagen plausibel.
            Das Resultat ist – nicht verwunderlich – ein sexistischer Albtraum.

    • Oder Terminator.
      Sarah Connor – die stark genug war um zugeben zu können, als Mutter versagt und als Alleinverziehende Männer nur ausgenutzt zu haben.
      Das nenne ich mal Größe!

      Das wenige Gute an Rogue One lässt sich komprimieren zu „ILM macht geile Bilder“.
      Wow.

        • Das kann ich ehrlich gesagt nicht sagen.
          Ich kann so einen Film nicht zuende schauen.

          Habe aber ans Ende geskippt, und soll ich was verraten?
          Ich aka Kyle Katarn habe die Pläne für den Todesstern 1994 in Dark Forces gestohlen und nicht Prinzessin What’s her Name?!

          Das die visuelle Qualität der einzelnen Shots großartig ist, da stimme ich sofort mit überein (wäre auch traurig, wenn ILM das verlernt hätte).
          Aber ein Actionfilm sollte eben nicht aus einzelnen und schnell gecutteten Shots bestehen, sondern mir als Zuschauer die Möglichkeit geben mit den Raum der Action vorzustellen.
          Dare Devil macht dies in Season 1 großartig oder The Raid.
          Rogue One leider nicht.

          Wenn keiner mehr den Namen der Protagonistin kennt, dann werte ich das als einen Hinweis auf ne echt dünne Story. =)
          Jyn muss man nachschlagen, Kyle Katarn nicht.

          Und ja, in einer Welt der Noteninflation darf der Film auch gerne gut genannt werden, früher halt als ausreichend (Note vier) bekannt.

          Ich find es übrigens sogar gut das es den Film gibt.
          Sonst gäbe es dieses schöne Review ja nicht. 😉

          • Ja. 😉
            Ich hab die ca. 40 Minuten lang durchgehalten.
            Zuerst dachte ich es läge am Alter.
            Michael Bays Transrotze kann ich auch nicht anschauen.
            Aber sowohl ältere als auch gute moderne Actionfilme begeistern mich noch immer.
            The Raid fand ich wirklich gut.

          • Wer den Film nicht gesehen hat, kann sich auch schwerlich an Jyn Erso erinnern. Ich persönlich fand den Film gelungen.
            (Ich vermute ja immer noch, dass der Name „Jyn Erso“ eine Anspielung an Kyle Katarns Sidekick „Jan Ors“ ist, und damit an Kyle Katarns erste Mission in Dark Forces)

          • „Ich kann so einen Film nicht zuende schauen.“

            Oh Mann, das kenn‘ ich sehr gut! Geht mir aber bei den meisten Filmen so.

            „Ich hab die ca. 40 Minuten lang durchgehalten.“

            Du HELD! Ich schaff‘ bei solchen Filmen gerade mal 3 oder 4 Minuten – dann mach‘ ich schlapp.

  2. nicht ganz off topic:

    normale frauen sollten allmählich aufwachen und ihren schwestern einhalt gebieten, denn es ist nicht lange hin, dass noch der letzte mann kapiert hat, dass das mit dem frauenbonus nicht mehr funktioniert und die lauten idiotinnen auf alle frauen verallgemeinern

  3. Episode VII fand ich schrecklich. Weniger wegen Rey. Die Figur war so derart uninteressant, ohne die Diskussion um die Figur hätte ich den Namen längst vergessen.

    Mich hat vor allem die Figur Finns enttäuscht. Toller Schauspieler, interessante Hintergrundgeschichte (als Kind entführt und zum Stortrooper indoktriniert, (dennoch) Deserteur) – und ist auf Jakku dann erstmal eine Slapsticknummer. Der ganze Umgang mit Finn, seiner Tragik und letztlich der der anderen Stormtrooper, alles Kindersoldaten, blieb aus. Die in der Vorberichterstattung zu Episode VII für mich interessanteste Figur war dann doch nur ein Gimmik.

    Episode VIII habe ich mir leider auch angetan… in den besseren Szenen erinnerte mich Kylo Ren an Lord Helmchen.

  4. Was noch gar nicht zur Sprache kam, ist das ursprüngliche Thema des Blogpost: die Spekulation des Youtubers zum Androiden (Androidin!) und dem Grund für den Regisseurswechsel bei »Solo«: von Phil Lord und Christopher Miller zu Ron Howard. Demzufolge wäre die zur Karikatur überzeichnete Androidin L3-37 das Überbleibsel eines comedyhaften Regiekonzepts von Lord/Miller, das die SJW-Mentalität der Episoden VII und insbesondere VIII allzu deutlich bloßgestellt habe, weshalb die Produzenten die Reißleine gezogen hätten und die Androidin auf eine Rolle zugeschnitten hätten, die man auch ernst nehmen könne.

    Wenn man die entsprechenden Szenen gesehen hat, fällt das freilich in die Kategorie der Ununterschiedbarkeit von Satire und Realsatire. Der Youtuber beruft sich darauf, dass eine Vielzahl von Presseartikeln die überzeichnete Rolle von L3-37 ernsthaft verteidigt hätten, aber für einen Zuschauer wie mich war die Rolle nicht anders als Karikatur wahrnehmbar. Der englische Wikipedia-Artikel zum Film beruft sich demgegenüber auf Differenzen der Regisseure mit den Drehbuchschreiben Lawrence und Jonathan Kasdan.

    Jedenfalls insinuiert der Youtuber eine ideologische Kontrolle der Filmproduktion, was mir zwar nicht per se abwegig erscheint, wobei ich mir aber unschlüssig bin, ob mir die angeführten Indizien genügen.

  5. In aller ernsthaftigkeit muss ich zugeben die Kacki Kennedy liegt richtig.
    KIs und Androiden werden recht sicher zwei Formen annehmen.
    Weiblich und kindlich.
    Und die anderen, für die „Drecksarbeit“ werden so schnell morden, da teicht die Reaktionszeit eh nicht um such nur ein Genderchen zu erahnen.

    Vermutlich stimmt das. 😏

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