Morgan Freeman wird sexuelle Belästigung vorgeworfen

#metoo zieht weitere Kreise:

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Mehrere Frauen haben dem Schauspieler Morgan Freeman laut einem CNN-Bericht sexuelle Belästigung vorgeworfen. Insgesamt acht Menschen sollen dem Sender zufolge ausgesagt haben, Freeman habe sie belästigt oder sich ihnen gegenüber „unangemessen verhalten“. Weitere acht Personen hätten unangemessenes Verhalten Freemans während verschiedener Dreharbeiten bezeugt.

Eine Frau soll ausgesagt haben, dass Freeman wiederholt versucht habe, ihren Rock hochzuziehen. Außerdem soll er immer wieder anzügliche Bemerkungen über ihr Aussehen gemacht haben. CNN zitiert zwei weitere Frauen wörtlich mit der Aussage, dass sie um Freeman herum keine engen Klamotten mehr getragen hätten, weil dieser ständig „unsere Körper kommentierte“.

Nach der Veröffentlichung des Berichts entschuldigte sich Freeman in einer Erklärung bei allen, die sich durch sein Verhalten „unwohl oder nicht respektiert“ gefühlt haben sollten. In der schriftlichen Erklärung hieß es weiter: „Jeder, der mich kennt oder mit mir gearbeitet hat, weiß, dass ich keine Person bin, die andere willentlich verletzen würde, oder sie wissentlich in eine Situation bringen würde, in der sie sich unwohl fühlen.“

Zuvor soll Freeman einen schriftlichen Fragenkatalog zu den Vorwürfen unbeantwortet gelassen haben, so CNN in dem Bericht. Der 80-jährige Oscarpreisträger gehört zu den erfolgreichsten Schauspielern Hollywoods.

Mehrere Zeugen, die CNN anführt, sollen aus Angst um ihre Jobs nichts über ihre Beobachtungen oder Erfahrungen gesagt haben. Bei den zitierten Zeugen handelt es sich einerseits um Set-Mitarbeiter von Filmdrehs, in denen Freeman mitspielte. Andererseits werden auch Aussagen zitiert, die die Atmosphäre in seiner Produktionsfirma Revelations Entertainment beschreiben.

Morgan Freeman hatte wohl keiner so recht im Verdacht. Und natürlich kennt man seine Version auch noch nicht. Es klingt ja noch relativ harmlos. Unangemessenes Verhalten ist eher noch ein geringer Vorwurf.

Und natürlich kann so etwas auch durchaus aus seiner Sicht einvernehmlich gewesen sein.

Mal sehen, was dabei herauskommt.

51 Gedanken zu “Morgan Freeman wird sexuelle Belästigung vorgeworfen

  1. „Und natürlich kann so etwas auch durchaus aus seiner Sicht einvernehmlich gewesen sein.“

    Aus meiner Sicht ist es auch angemessen, Leute wie Volker Kauder oder Christian Schmidt mit übelsten Schimpfwörtern zu beleidgen. Wenn ich nicht angezeigt werde, ist das wohl einvernehmlich? Freilich sieht das Gesetz das anders. Wenn ich für Begriffe wie „korruptes Schwein“ nicht angezeigt werde, ist das also mehr ein Indiz auf den Wahrheitsgehalt und den fehlenden WIllen einer öffentlichen Auseinandersetzung mit den Vorwürfen als auf ein generell angemessenes Verhalten meinerseits.

    Aber seine wir ehrlich, wer so viel Böses tut wie mancher Unions-Politker kann sich glücklich schätzen wenn er nur beleidigt wird.

    • Böses? Vielleicht tust du auch böses? Vielleicht bist du ja das Böse? Manch ein Religiöser glaubt das sicher. Ich wäre vorsichtig mit Wünschen und Hoffnungen dieser Art. Das kann sich ganz schnell umdrehen wenn sich der Wind dreht.
      Gerade die Linken werden das in den nächsten Jahren erleben wenn Rechte die Gesetze gegen sie einsetzen welche ursprünglich dem Kampf gegen Rechts gegolten haben.

    • Tja, Missy, leider ist das nicht wirklich vergleichbar, und daher zieht das nicht.
      Wer dauernd, ohne Belege, andere der Vergewaltigung (hier nur sexuelle Belästigung, aber das tut in der MeToo-Mafia Ära nichts zu Sache) bezichtigt, und hinterher stellt sich zu 99,5 heraus, dass es erstunken und erlogen war….. derjenige sollte nicht erwarten ernst genommen zu werden.

      Hör auf zu zicken und bring echte Argumente vor. Danke.

    • „Wenn ich nicht angezeigt werde, ist das wohl einvernehmlich? Freilich sieht das Gesetz das anders.“

      Was genau sieht das Gesetz anders? Bspw. gibt es den juristischen Grundsatz: „Ubi non accusator, ibi non iudex!“ Also etwa: Wo es keinen Kläger gibt, da gibt es keinen Richter.

      Daraus würde ich als juristischer Laie folgern: Wenn Du nicht angezeigt wirst, dann enthält sich die Justiz eines Urteils darüber, ob „das wohl einvernehmlich“ war oder nicht. Und „das Gesetz“ sieht das trotzdem anders?

    • „oder Christian Schmidt mit übelsten Schimpfwörtern zu beleidgen.“

      Und wie begründest du das, dass das Beleidigen von Christian oder ihn mit Kauder zu vergleichen angemessen wäre?
      Lass mich raten: Kannst du nicht begründen, du laberst nur Scheiße.

    • „Aus meiner Sicht ist es auch angemessen, Leute wie Volker Kauder oder Christian Schmidt mit übelsten Schimpfwörtern zu beleidgen. Wenn ich nicht angezeigt werde, ist das wohl einvernehmlich?“

      Es kann auch umstände geben, in denen objektive Beleidigungen mit Einwilligung erfolgen können, etwa unter Freunden, bei denen man es quasi als gegenseitigen Sport macht.
      Den Körper kommentieren kann natürlich auch einvernehmlich sein. Etwa wenn sie aus seiner Sicht geflirtet haben, wenn sie selbst entsprechende Bemerkungen gemacht haben oder oder oder. Das ein Hollywoodstar was mit einem Extra/einer Nebenrolle hat oder auch mit dem Personal dürfte jetzt auch nichts sein, was Leute sonderlich erstaunt.
      den Rock hochziehen kann auch okay sein, wenn beide zB stark miteinander geflirtet haben und es schon ansonsten sehr sexuell war.

      • Ich vermute mal, @ Nani wollte lediglich zum Ausdruck bringen, daß ja jeder mit Vergnügen Richter spielen darf, wenn niemand angezeigt wurde, die „echten“ Richter ( ungeachtet ihrer Kompetenzen ) also nix unternehmen, obwohl irgendwer der Meinung ist, daß vlt. ein ( echtes o. imaginiertes ) Gesetz möglw. tangiert sein könnte.
        Prinzipiell betrachte ich das als Versuch einer Rechtfertigung der Blockwartmenthalität, da die Exekutivfunktion ja in den meisten Fällen von Dritten erfüllt wird ( siehe Weinstein, Wedel, Damore etc. ).
        Ein bildhübsches Beispiel wäre da die ReconquistaInternet-Hysterie, oder der Kongress gegen häusliche Gewalt neulich ( Amendt und Tom Todd als „Homoheiler“ ). Nani packt noch die ultimative Moralkeule oben drauf ( SEX SEX und nochmal SEX!!! ) und feddich is die „gerächte Empörung“.

    • Beleidigung ist ein Privateklagedelitk. Wenn du noch nicht mal selber gewillt bist den Arsch zur Verfolgung hochzubekommen warum sollte bei so einer Lappalie der Staat einspringen?

      Es gibt aus guten Gründen Abstufungen zwischen den einzelnen Straftaten. Manche kann man eben nicht so leicht wegwischen.

      „Aber seine wir ehrlich, wer so viel Böses tut wie mancher Unions-Politker kann sich glücklich schätzen wenn er nur beleidigt wird.“
      Wird da auch was konkretes aufgeführt oder schmeißt du wie ein kleines Kind mit Anschuldigungen um dich, weil du mental nicht in der Lage bist auch nur annäherend über Grundschuldniveau zu diskutieren?

      • @ Henrik:
        „„Aber seine wir ehrlich, wer so viel Böses tut wie mancher Unions-Politker kann sich glücklich schätzen wenn er nur beleidigt wird.““
        Konstruieren wir doch mal ein einfaches ( grob fiktives ) Gegenbeispiel von ähnlichem Kaliber:
        Gesetzt ist, @Nani ist Vater und wohnt in Syrien, seine Frau ist hier mit den Kindern, weil er sich verschuldet hat um die Reise zu finanzieren.
        Sie lässt sich hier ( nach „Beratung“ im Stil von E. Schwab o. A. Heiliger ) in Abwesenheit scheiden und beantragt erfolgreich die alleinige Sorge.
        Papa-Nani setzt auf die humanitäre deutsche Migrationspolitik und hört immer fleissig im Radio bei Grünbrauns, SED, AAS u.ä. mit. Wird schon schiefgehen, gibt ja Familiennachzug, denkt Papa-Nani.
        Und dann kommt sowas:
        [video src="http://www.danisch.de/blog/wp-content/uploads/2018/02/gruene_familie.mp4" /]

        Da wäre es dann, laut Papa-Nani, sicherlich voll angemessen von „blöder Mutterkultfotzenschlampe“ oder schlimmerem zu reden, wenn nicht sogar im Netz ein paar selbsterdachte Denunziationen zu verbreiten.

  2. Hat eigentlich schon jemand Bill Clinton im Rahmen von #meetoo sexuelle Belästigung vorgeworfen oder heben wir uns das noch auf?
    Der Skandal um Stevie Wonder harrt ja auch noch der Aufdeckung durch tapfere Feminist*Innen!
    Heinrich VIII soll ja auch ein schlimmer Finger gewesen sein, hoofentlich melden sich zeitnah da die Überlebend*Innnen.

    • @Ronald.Z
      Liegt daran, dass die von dir genannten Typen alles Weicheier waren. Dschingis Khan hat sicher mehr Frauen sexuell belästigt als die meisten Leute hier überhaupt kennen und nun 16 Mio. Nachfahren produziert. Der würde diesen Typen ins Gesicht lachen und die vermutlich anschließend erschlagen.
      Andererseits sagen zeitgenössiche Quellen, dass viele auch freiwillig kamen.

    • Ist schon längst passiert. Juckt die US-Demokraten nur nicht, da man das nicht gegen Donald Trump verwenden kann.
      Anschuldigungen gegen Bill Clinton in diese Richtung gibt es seit den 1990er und sie wurden im Laufe der Jahre auch immer wieder wiederholt oder es kamen neue hinzu.

    • Bill Clinton geht nicht, der ist ein intersektionaler Joker. Er ist eine Teilentität ( wenn auch sicherlich nicht gleichwertige ) des ersten doppeltgeschlechtlichen Doppelpräsi der USofA ( Hillbilly Cleanton ) welcher sogar fast eine zweite Doppelamtszeit.I.n gewonnen hätte.
      Das ist besser als blinder, schwuler, peruanisch-mongolischer Legastheniker, mit Klumpfuß.

  3. Ich sehe gerade, da steht garnicht Vergewaltigung, da steht sexuelle Belästigung.Im „Ich-Auch“ Zeitalter alles eine Soße. Da ist wohl wieder die Metoo-Mafia unterwegs und schießt alle IDPOL-Gegner ab.

  4. „Morgan Freeman hatte wohl keiner so recht im Verdacht“

    Jeder berühmte Mann mit Geld steht im Verdacht. Die Frauen sind ja nicht blöd.

    • Die Empfindlichkeitsschwelle ist da enorm gesunken. Wo eine Frau sich früher einfach dachte „So ein Idiot“, kommt heute ein öffentlicher Aufschrei. Bezeichnenderweise sehr oft zig Jahre später.
      Und wer sich dachte, seine Lieblinge wären da ausgenommen, der lag halt falsch. Bill Cosby, jetzt Freeman…

      Lustig finde ich eines: ich beschäftige mich ja viel mit Filmgeschichte. In den 1920ern ging es in Hollywood ganz schön ab, und nach etlichen teils heftigen Skandalen, ging man zur Selbstzensur über. Der MPAA Production Code war geboren. Das ging von den Studiobossen aus, und man legte das Ganze in die Hand der Konservativen. Sehr geschickt, dann waren die halt die Spaßbremsen.

      Der Code galt von 1930 bis 1968, und seither mehren sich die Beschwerden. Ich denke viele wussten auch genau Bescheid, was so läuft, man denke an die 2013 Oscars Rede von Seth MacFarlane (Congratulations, you five ladies no longer have to pretend to be attracted to Harvey Weinstein.)
      Jetzt wiederholt sich die Geschichte.

      • „Wo eine Frau sich früher einfach dachte „So ein Idiot“, kommt heute ein öffentlicher Aufschrei.“

        Nun, wenn ich damit rechnen kann, dass mein Aufschrei mit voraussichtlich über 1 Mio. $ vergoldet wird, dann werde ich natürlich nicht schweigen und mich bei der erstbesten – und sei sie noch so absurd – Gelegenheit lautstark und medienwirksam empören.

        • Es gibt Machos, es gibt sexuelle Belästigung und Gewalt, und es gibt Charakterschweine, die ihre Macht ausnützen. Weinstein gehört sicher dazu.
          Aber in manchen Fällen sind die Umstände schon dubios. Und bei Weinstein darf man schon fragen, warum die alle so lange den Mund gehalten haben.

          Es gab ja diese Plakataktion „They knew“, besonders auf Meryl Streep gerichtet. Aber das war natürlich eine Racheaktion von Rechten, weil wer irgendwas feministisches kritisiert, wird ja neuerdings sofort in diese Ecke gestellt. https://www.theguardian.com/film/2017/dec/20/meryl-streep-she-knew-harvey-weinstein-posters-sabo-artist

          • Und bei Weinstein darf man schon fragen, warum die alle so lange den Mund gehalten haben.

            Meine Überlegungen dazu, sind eigentlich recht einfach. Die Jahre davor haben viele auch profitiert. Ich bin davon überzeugt, dass ein beachtlicher Teil der heute jammernden „Opfer“ in der Vergangenheit den korrupten Deal einfach mitgemacht haben, weil es der Karriere auch nutzen könnte oder auch handfest genutzt hat. Ob sie es gerne mitgemacht haben spielt dafür im Grunde keine Rolle. Auch für andere glanzvolle Jobs muss man ggf. vorher „Mist schaufeln“.

          • In Wahrheit sind die Zuschauer die Vergewaltigten, denn die mussten ja zweitklassige Darstellerinnen ertragen.

      • Was mich an solchen Aufschrei-Aktionen zunehmend stört, ist, dass dadurch die ganze Gesellschaft immer prüder und verklemmter wird.
        Für ein bisschen mediale Aufmerksamkeit hetzen diese Frauen die Geschlechter gegeneinander auf und zerstören dadurch das natürlich gute Verhältnis zwischen Männern und Frauen.

        • Richtig. Und ich kann garantieren, dass wir hinsichtlich der Prüderie noch ganz am Anfang stehen.

          Der Arbeitsplatz ist der wichtigste Ort für Beziehungsanbahnungen. Beziffern kann ichs nicht, aber ich denke, die These, dass ein sehr großer Anteil der aktuellen Beziehungen am Arbeitsplatz angebahnt wurde, nicht allzu gewagt ist.

          Gleichzeitig ist der Arbeitsplatz die wichtigste Quelle für ein eigenes Einkommen und die eigene Existenz.

          Einen Kontakt zum anderen Geschlecht herzustellen kostet per se schon Überwindung. Durch diese Debatte kommt nun auch noch ein schier unkalkulierbarer Existenzrisiko hinzu.

          Wofür werden sich die meisten Männer bei der Abwägung zwischen diesen beiden Alternativen eher entscheiden. Werden Sie sich eher dafür entscheiden, Beziehungsanbahnungen auf der Arbeits zuzulassen (sie gar initiieren) oder werden sie sich eher darauf besinnen, den Job nicht zu riskieren?

          • „Der Arbeitsplatz ist der wichtigste Ort für Beziehungsanbahnungen.“

            Hier in D, in den USA vermutlich lange nicht mehr. Männer wirtschaftlich und sozial zu ruinieren, ist dort schon längst Frauensport. Ich hab drüben gearbeitet und manchmal in der Kantine unserer Firma gegessen.
            An einem Doppeltisch konnten sechs Leute sitzen, aber wenn an einem eine einzelne Frau saß, dann hat sich ein hinzukommender Mann eher als Siebter an einen anderen gezwängt, als sich an ihren Tisch zu setzen.
            Naiv, wie ich damals (2006) noch war, hatte ich einer (Single-)Kollegin vorgeschlagen, sie könnte mir am Wochenende mal Boston zeigen.
            Sie war erschrocken, als hätte ich ihr einen sehr obszönen Antrag gemacht 🙂

  5. So so: Eine CNN-Reporterin empfindet, dass ein berühmter Schauspieler ihr gegenüber sexuelle Avancen gemacht hat. Sie wittert die ganz große Story und sucht so lange, bis sie sage und schreibe _acht_ Frauen findet, die ebenfalls etwas als irgendwie unangemessen empfunden haben. Es sei also ein „Muster“ erkennbar.
    Klarer Fall von confirmation bias. Aber so primitiv und erbärmlich funktioniert eben jede Hexenjagd.

  6. Ich habe den Eindruck gewonnen, dass immer gleich von mehreren der Vorwurf kommt. Sprechen die sich ab um Vorwürfe zu erheben?

    Es kann doch eigentlich nicht sein, dass sich immer X Frauen plötzlich erinnern: ‚Moment, da war ja mal was.‘

    • @stapel Chips

      Ich finde das ist ein nachvollziehbarer Effekt: Die „Kosten“ einer eigenen Anzeige sinken, wenn bereits eine andere Frau welche geltend gemacht hat.
      Jede überlegt natürlich, ob sie sich mit einem mächtigen und reichen Hollywoodschauspieler anlegt, deren Anwälte sie fertig machen können. Hat aber schon eine Frau den ersten Schritt gemacht und das Echo war nicht so schlimm, dann ist es einfacher nachzuziehen und sich anzuschließen.
      Man steht eben nicht alleine dort, sondern mit weiteren

      • „Die „Kosten“ einer eigenen Anzeige sinken, wenn bereits eine andere Frau welche geltend gemacht hat.“

        Und die Beute ist zur Jagd freigegeben. Da ist die Versuchung groß, sich auch noch ein Stück vom Kuchen zu holen.

        • „Interessant!“

          Von 1998, der Beitrag.
          Unzählige Väter wurden mit solchen falschen Erinnerungen um ihre Kinder gebracht.
          Kavemann und die Heilige Anita haben da in den 90ern einen richtigen Hype draus gemacht.
          Die Kinderschänderprozesse von Borken und Worms lassen grüßen.
          Das Ergebnis war eine fast industrielle Väterentsorgung durch die Familienjustiz.

      • Augenfällig gab es wohl nur Entschädigungen in Millionenhöhe für die Patientinnen, nicht aber für die Opfer der Falschbeschuldigungen.

  7. „Außerdem soll er immer wieder anzügliche Bemerkungen über ihr Aussehen gemacht haben“
    Und hier erleben wir wieder, wie sich Diskussionen über sexuelle Belästigung nicht an die juristische Definition halten. Danach ist nämlich dann von einer sexuellen Belästigung zu sprechen, wenn eine Berührung stattgefunden hat.

  8. Nun ja. Vielleicht sollte man mal etwas zurücktreten und die ganze MeeToo Geschichte aus der Distanz betrachten.
    Es gibt sicherlich Frauen die tatsächlich bei der Vorstellung für eine Filmrolle oder einen Job beleidigt und belästigt wurden.
    Mir stellt sich die Frage wie viel Frauen fangen an zu baggern, wenn der Mensch ihr gegenüber ihr klar macht, dass ihre Rolle evtl. schon anderweitig besetzt wird?
    Wie viel Frauen gehen sogar mit dem feste Vorsatz zu einem Casting evtl. dafür die Beine breit zu machen? Wie viel Frauen fühlen sich belästigt, weil sie gerade belästigt sein wollen? Wie viel Frauen lügen ganz einfach nur aus Rache, weil sie den Job nicht bekommen haben? Wie viele Frauen springen gerade auf den Modezug „MeeToo“. Nächste Woche fahren sie dann wieder im „ich bin zu fett“-Zug?
    Wie viel Frauen wollen nur ihre 15 Minuten Ruhm?

    Wenn ich mich hier bei meinem Kunden umschaue, dann sind es zu 90% Frauen die über andere Frauen herziehen oder mobben. Ja, es gibt eine Tippse die ich als Erfolgs-Hure bezeichnen würde. Sie steck bei jedem im Anus der ihr etwas Wichtigkeit verspricht und beißt alle Konkurrentinnen weg.

    Unter einem solchen Betrachtungswinkel
    Feminismus existiert nur, um hässliche,( von mir: bösartige, verlogene, machtgierige oder geldgierige) Frauen in die Gesellschaft zu integrieren.
    Charles Bukowski.

  9. Mist!
    Das ZDF hat anscheinend die sehr interessante Terra-X-Reihe „Mysterien des Weltalls“ mit Morgan Freeman als „Moderator“ sofort aus dem Shop genommen.

    Heute muss man echt aufpassen und interessante Filme oder Serien sofort auf Scheibe kaufen, sonst sind sie im Zuge irgendeiner durchgeknallten #Metoo-Affäre sofort futsch 😦

    Hab mir jedenfalls sofort den Europa-Mehrteiler des Historikers Christopher Clark bestellt.
    Wer weiß, welchen Dreck man ihn an den Stecken heftet …

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