Selbermach Samstag 186 (05.05.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

156 Gedanken zu “Selbermach Samstag 186 (05.05.2018)

  1. „People like myself could modulate these movements easily if the sjws would just stand down long enough to utilize what neurons they still possess.“

  2. Das Mondo-Magazin klärt auf: Warum Frauen einen Orgasmus vortäuschen

    http://www.monda-magazin.de/liebe/warum-frauen-orgasmen-vortaeuschen/

    Zusammengefasst:

    a) aus Faulheit, denn: „Ein (weiblicher) Orgasmus ist in den meisten Fällen also kein Strandspaziergang, sondern Arbeit.“

    b) um eine Bindungstiefe zu faken: „Der gemeinsame Orgasmus, der zeitgleich passiert, wird noch immer als eine Art Ritterschlag betrachtet. Er drückt besonders viel Verbundenheit aus. Das scheint auch für einen simulierten Orgasmus zu gelten“

    c) aus Gefallsucht „Weiterhin kann es nach einem langen Tag schon mal passieren, dass sie eigentlich auf Sex verzichten könnte, ihrem Partner oder ihrer Partnerin aber einen Gefallen tun möchte. Und manchmal dauert es dann doch einfach zu lange. Um das Liebesspiel abzukürzen, wird das Stöhnen eben künstlich verstärkt.“

    • „Ein (weiblicher) Orgasmus ist in den meisten Fällen also kein Strandspaziergang, sondern Arbeit.“

      Jetzt verstehe ich das endlich mit dieser „emotional labour“, die Männer ihren Frauen einfach so abverlangen. Ja klar, dafür sollten Frauen sich bezahlen lassen. Unbedingt.

      • Ja, ernsthaft gesehen wird damit klar, warum Frauen sowas durchaus öfters und ohne sich zu schämen als (monetär zu vergütende) Dienstleistung sehen.

      • Muss Mann auch, das fragile weibliche Ego stirbt ja tausend Tode, wenn es feststellen muss, dass die BJs die es gibt nicht zur Ejakulation führen. 😉

          • Für mich war der Grund, das ich in jungen Jahren den feministischen Bullshit glaubte, von wegen Ejakulation beim BJ sei erniedrigend für die Frau.
            Meine arme Exfreundin.
            Und eben armer ich, der ich jeden Sonntag gezwungen war Mona Lisa zu gucken …

  3. Zur HPV-Impfung:

    „Doch es gibt Fälle, bei denen Mädchen später z. B. an Multipler Sklerose erkrankten. Nachdem in Kolumbien Hunderte Mädchen nach der HPV-Impfung Nebenwirkungen zeigten, gingen Menschen auf die Straße und forderten den damaligen Gesundheitsminister zum Rücktritt auf. …

    Die Arzneimittelbehörde Swissmedic, das Bundesamt für Gesundheit und die Eidgenössische Impfkommission, halten das Risiko für nicht groß genug, um die Impfung nicht mehr zu empfehlen.

    Bei der Swissmedic wurden 164 Fälle von unerwünschten Nebenwirkungen in Verbindung mit dem Impfstoff »Gardasil« seit der Zulassung 2006 gemeldet. Am meisten betroffen ist das Nervensystem. 62 Fälle von Nebenwirkungen wurden als schwerwiegend eingestuft. Auf dem Markt gibt es eine zweite HPV-Impfung, »Cervarix« von Glaxo-Smith-Kline. Dieser Impfstoff kommt in der Schweiz nur bei 2 Prozent zum Einsatz. Swissmedic erhielt zwei Meldungen zu »Cervarix«.

    Die »Rundschau« weiß von weiteren Fällen. In Frankreich erkrankte auch die 18-jährige Marie-Océane Bourguignon nach der HPV-Impfung an Multipler Sklerose. In Frankreich untersucht eine staatliche Gesundheitskommission Fälle mit gravierenden Nebenwirkungen, so auch den Fall Bourguignon. Die Kommission kam zu dem Schluss, dass die Impfung mit »Gardasil« die Krankheit von Marie-Océane offenbar ausgelöst oder beschleunigt habe.

    Doch Kritik am Impfstoff »Gardasil« gibt es auch in anderen Ländern: Japans Gesundheitsbehörden beschlossen nach mehreren tausend Meldungen von Nebenwirkungen, die HPV-Impfung nicht mehr zu empfehlen.

    Im Zusammenhang mit der HPV-Impfung wurden in den USA 259 Entschädigungsanträge wegen schwerer Nebenwirkungen gestellt, davon in 12 Todesfällen. 73 Fälle wurden anerkannt und ausbezahlt. …

    „Ich sage voraus, dass Gardasil der größte medizinische Skandal aller Zeiten werden wird, weil irgendwann die Beweise ausreichend sein werden, um nachzuweisen, dass diese Impfung, so sehr sie eine technische und wissenschaftliche Leistung darstellt, absolut keine Auswirkung auf Gebärmutterhalskrebs hat und unzählige Nebenwirkungen, die Leben zerstören und sogar zum Tod führen, keinen anderen Zweck haben, als Geld für die Hersteller zu erwirtschaften.“ Das sagte bereits im Jahr 2014 der französische Arzt Dr. Bernard Dalbergue, ehemals bei der Pharmafirma Merck tätig, die der Hersteller der HPV-Impfung Gardasil ist. …

    Dr. Sin Hang Lee, MD, Director, Milford Molecular Diagnostics Laboratory, schrieb im Januar 2016 einen offenen Beschwerdebrief an die Generaldirektorin der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Dr. Margaret Chan (seit 2006 Generaldirektorin) und wies auf grobes Fehlverhalten, Gesetzesübertretungen und kriminelles Verhalten in Bezug auf die nicht vorhandene Sicherheit der HPV-Impfstoffe Gardasil und Cervarix hin. Außerdem wirft er der WHO vor, die Öffentlichkeit mit ihren Aussagen irrezuführen. …

    In USA nahm sich der beliebte Nachrichtensender, Katie Couric, dieses Themas an und befragte die Mutter einer jungen Dame, die nach Erhalt des Gardasil-Impfstoffes starb, sowie einen der führenden Ärzte, die klinische Studien für Merck durchgeführt hatten.

    Dass eine solch große Sendung überhaupt etwas Negatives über Impfstoffe sagen darf, ist in den USA schon recht selten. Die Ausstrahlung der Sendung blieb nicht ohne Folgen.

    Es folgten regelrechte Hetzkampagen. Katie Couric erlebte einen regelrechten Shitstorm. Zum Schluss wurde sie sogar gezwungen, sich für ihre Fragen zu entschuldigen. Der Pharmakonzern Merck versicherte, dass der Gardasil-Impfstoff sicher sei.

    Ganz anders in Dänemark. Die dänische Regierung bat die EFSA übrigens, die Risiken der Impfstoffe zu überprüfen. Die dänischen Medien produzierten eine Dokumentation über HPV-Impfung und deren Risiken und fügten gleich englische Untertitel zu, damit auch der Rest der Welt sehen kann, was anderswo verschwiegen wird. Ähnlich wie in den USA und anderen Ländern können diese Impfungen Mädchen schädigen, diese finden aber bei den Regierungen keine Hilfe. Im Gegenteil: In vielen Ländern wird eine Zwangsimpfung ausgeführt.“

    https://netzfrauen.org/2016/02/01/hpv-vaccine-wichtiger-hinweis-hpv-impfung-geraet-immer-mehr-kritik/

      • Naja, man findet auch echte Mediziner, die generell schon Impf-Skeptiker bzw. -Kritiker sind… und die HPV-Impfung steht halt besonders stark unter Beschuss (die speziellen Gründe dafür scheint mir der verlinkte, anonyme Schreiber nicht ganz zu erfassen).

        Ich hab das tatsächlich gepostet in der Hoffnung auf möglichst gutbegründete Gegenansichten, insofern Danke. Wird in unseren Entscheidungsprozess sicher irgendwie mit einfliessen (mein Mann ist vom Bauchgefühl her völlig dagegen, ich ursprünglich auch, zweifel aber inzwischen an meiner Haltung).

        Was ich bislang am interessantesten auf diesen Seiten fand:

        „Antibodies to HPV16/18 was observed in 100% of women 48 months after vaccination with one, two or three doses. The only difference noticed that it appeared to take a slightly longer average period of time for 100% of the one-dose group. … The researchers also compared “a natural infection group” against those who were vaccinated with Cervarix. For those vaccine deniers who say “natural infection is better”, the titers of HPV16/18 antibodies were 14-24X higher with two-doses of the vaccine, while the titers were 5-9X higher with one-dose vaccinations.

        The authors concluded:

        „The high efficacy after single dose suggests that long-term protection may not require the 5- fold higher titers induced by three doses of the vaccine. Fewer doses would be less expensive and logistically easier to deliver, therefore increasing vaccine accessibility worldwide. The findings also suggest that second generation vaccines might be strongly protective even if they do not induce the high levels of antibodies induced by the licensed vaccines as used according to current recommendations.““

        http://www.skepticalraptor.com/skepticalraptorblog.php/one-dose-hpv-vaccination-works-prevent-cancer/

        3 verschiedene Gaben sind derzeit bei uns empfohlen, soweit ich weiß. Die verursachen dann Kosten in Höhe von ca. 460 Euro pro Nase (manche Krankenkassen in D übernehmen sie wohl auf Anfrage auch für den männlichen Nachwuchs oder ältere Frauen, in Österreich ist sie generell auch für Jungen inklusive)

        • Ich hab das tatsächlich gepostet in der Hoffnung auf möglichst gutbegründete Gegenansichten, insofern Danke. Wird in unseren Entscheidungsprozess sicher irgendwie mit einfliessen (mein Mann ist vom Bauchgefühl her völlig dagegen, ich ursprünglich auch, zweifel aber inzwischen an meiner Haltung).

          Ernsthaft?
          Tragen wir doch einfach mal die Informationen zusammen, die sich relativ leicht finden lassen.
          Laut Wikipedia betrugen die Kosten für die Impfstoffe Gardasil und Cervarix im Jahr 2008 in Deutschland rund 244 Millionen Euro zum Preis von rund 150,-€ pro Impfdosis. (Zur Schweiz stehen keine expliziten Zahlen, außer die Kosten der Einzeldosis.)
          Macht nach Adam Riese rund 1.626.666 Impfungen im Jahr 2008 in Deutschland.

          Da Swissmedic vermutlich nur nationale Meldungen über Nebenwirkungen erfassen wird, legen wir das jetzt mal auf die Schweiz um. Die Schweiz hat rund 8,4 Millionen Einwohner, also setzen wir ganz grob die 1,6 Millionen Impfungen in Deutschland damit gleich und dividieren durch 10. Macht wieder nach dem guten alten Adam rund 162666 Impfungen im Jahr 2008 in der Schweiz. Gerechnet auf den Zeitraum von 2006-2018 sind das dann in diesen rund 10 Jahren wieder 1.626.666 Impfungen insgesamt.
          Können mir bis dahin alle folgen, auch die Feministinnen? Gut!
          Wir haben also bei 1,6 Millionen Impfungen in der Schweiz in 10 Jahren die immense Zahl von 164 gemeldeten Nebenwirkungen, von denen 62 als schwerwiegend eingestuft wurden.
          Und du benötigst und erwartest allen ernstes von uns toxischen Männern eine Entscheidungshilfe?

          Ähnlich wie in den USA und anderen Ländern können diese Impfungen Mädchen schädigen, diese finden aber bei den Regierungen keine Hilfe. Im Gegenteil: In vielen Ländern wird eine Zwangsimpfung ausgeführt.“

          Na da können wir uns aber glücklich schätzen, dass Jungen und Männer nicht zwangsgeschützt werden. Ach halt, es soll ja tatsächlich Länder geben, in denen die Impfung mittlerweile auch für Jungen angeboten und sogar die Kosten von der Krankenkasse übernommen werden.
          Aber es war wohl klar, dass von diesen komischen „netzfrauen“ nicht zu erwarten war, auch Jungen in ihre Betrachtungen mit einzubeziehen.

          • Das Hauptargument für die HPV-Impfung ist doch, dass sie das Risiko von Gebärmutterhalskrebs verringert.
            Ich frage mich, wie die STIKO das Risiko der Impfung gegen das Risiko von Gebärmutterhalskrebs abgewogen hat, und zum Ergebnis kam, die Impfung für Jungen zu empfehlen.

          • Impfkritiker sind nicht nur Frauen, das ist eine Mode.

            Ist auch leicht erklärbar, wenn man mit einer Aktion lediglich die Wahrscheinlichkeit für das eine Risiko (Krankheit) senkt, aber ein neues Risiko hinzukommt, welches u.U. sogar zum Tode führen kann, dann vermeiden viele die Aktion, selbst wenn sie insgesamt betrachtet ein gesundes Leben wahrscheinlicher machen mag. Dazu kommt der (nicht unberechtigte) Vertrauensverlust in eine korrupte Milliardenbranche.

            Ich kann das sogar verstehen, ich habe meine Kinder bisher gegen alles impfen lassen, was im Impfpass steht und mich bewusst nicht mit den Risiken auseinandergesetzt, sonst hätte ich es vermutlich auch nicht getan. Eine Krankheit wird halt als Schicksal empfunden, den Tod des Kindes selbst mit einer Aktion ausgelöst zu haben, ist aber unerträglich. Irgendwie sehr menschlich.

            Ich hoffe die Medizin kann irgendwann effektiv Immunkrankheiten heilen, gefühlt ist sie da ja noch auf Steinzeitniveau unterwegs…

          • Das Hauptargument für die HPV-Impfung ist doch, dass sie das Risiko von Gebärmutterhalskrebs verringert.

            Hauptargument bedeutet, dass es auch noch mindestens ein weiteres Argument gibt.
            Und das betrifft Jungen bzw. Männer. Die können nämlich z.b. an Penis- und Anal­karzinomen erkranken.

            Abgesehen davon verbessert eine durchgehende Impfung von Mädchen/Frauen und Jungen/Männern den Herdenschutz.

          • Die überwältigende Mehrheit der Menschen sind ja infiziert mit HPV ohne dass das zu schweren Krankheiten führt, natürlich. Was mich auch skeptisch macht: eine Übertragung der Viren ist bereits bei der Geburt möglich, eine Testung jedoch, ob eine junge Patientin/ein junger Patient schon infiziert ist (was bedeuten könnte, dass die Impfung nicht wirkt), ist nicht in den Leitlinien vorgesehen (weil das „sehr aufwändig“ wäre).

            Was allerdings sehr sehr stark für diese Impfung spricht, sind die (angeblich) auf ein Drittel gesunkenen Operationen zur Entfernung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals – da man ja nicht davon ausgehen sollte, dass die Qualität der Untersuchungen so heftig nachgelassen hat.

            Wusstet ihr eigentlich, dass Ärzte nur dann ein paar Minuten Impfberatung abrechnen können, wenn letztlich auch geimpft wurde? Das erklärte für mich schon ganz gut, warum ich immer so schnell abserviert wurde, wenn ich es mal wagte, eine Frage zu stellen (hier eine Broschüre und tschüss).

    • Wow! Muss der der Arsch auf Grundeis gehen.
      Die Muschikarte zu spielen hatte die Raute ja noch nicht oft nötig, das haben ja wie in jeder guten Diktatur immer ihrer Schreiberlinginnen für sie erledigt.
      Onkel Adolf, Väterchen Stalin, Mutti Merkel, …

      • Wundert mich irgendwie auch. Ich hätte gedacht, dass die noch weiter ins Bodenlose abstürzenden Umfrage-Ergebnisse der SPD als abschreckendes Beispiel für „noch mehr Frauen“ taugen.

        • Naja, wenn die Blockpartei CDUSPDFDPGrüne weniger Stimmen bekommt, dann bekommen die Links- und Rechtsradikalen von Linke und AfD mehr. Alles nicht so gut.
          Gibt halt keine vernünftige Alternative. Ich hoffe ja in Zukunft auf einen Computer als Regierung. Den würd ich sofort wählen.

          • Nicht dein Ernst! Ein Computer macht nur, was ihm einprogrammiert wurde. Eine K.I. folgt (bisher) auch nur vorgegebenen und antrainierten Regelsätzen. Und wenn K.I’s irgendwann autonom wären, würde ich mich denen schon gar nicht anvertrauen, wer weiß auf was die für Spinnereien kommen.

          • „Und wenn K.I’s irgendwann autonom wären, würde ich mich denen schon gar nicht anvertrauen, wer weiß auf was die für Spinnereien kommen.“
            Schlimmer als Menschen KÖNNEN KIs gar nicht sein. Die haben nämlich so etwas wie Logik….

          • @PfefferundSalz: Da kommen mir einige Folgen von StarTrek: The original series in den Sinn, wo die wackeren Weltraumabenteurer diverse Zivilisationen von diktatorischen Computern befreien müssen ;-)…

    • @Sander

      Stimmt.
      Aber ihren esoterischen und feministischen Quatsch von den richtigen Beobachtungen und Analysen zu trennen ist anstrengend.
      Wusstest du bspw., dass es nach ihr einen männlichen Sexualtrieb gar nicht gibt?
      Holy shit.
      Sie redet von der „konditionierten männlichen Sexualität“ und selbstverständlich kommt die Konditionierung ganz ohne Konditionierende aus.
      Jungen und Männer werden als solche und in ihrer Sexualität beschämt – sehr wahrscheinlich von Aliens – aber natürlich gibt es die sexistische Unterdrückung der Frau und das Patriarchat.
      Ab Minute 16 wird es dann lustig, denn sie gesteht, Männer kommen zu Prostituierten wegen der Herstellung einer Bindung. Sie nennt die alltägliche Angst von Männern, von einer Frau zurückgewiesen zu werden.
      Das kleine Fitzelchen, das ihr entgeht: Männer müssen dieses menschliche Bedürfnis als Produkt kaufen und sie betont selber, die Freier kaufen noch nicht einmal ein Produkt, sondern eine Illusion.
      Was hat sich das Patriarchat denn dabei gedacht?
      Ich dachte, das wäre normales männliches entitlement und das stünde uns einfach so und kostenlos zu? 😉

      Wie für fast alle feministischen Aussagen gilt: Don´t give it a second thought!

      • Ja. Elmars diesbezügliche Warnung hätte ich kopieren sollen.
        Aber nach drei Minuten war ich begeistert, da sie ja – vermutlich unfreiwillig aber über Umwege – sagte, dass Schwarzer eine der größten Lügner- und Dummschwätzerinnen der Weltgeschichte ist.

        Hat bestimmt als Domina im Bereich Orgasmuskontrolle gearbeitet, anders kann ich mir das mit meiner Pornoerfahrung auch nicht ganz erklären.

        • Stimmt, da wird sie gleich am Anfang deutlich. „Hydra“ finde ich ein sehr gutes Projekt; hatte mal ein Interview mit der Leiterin (?) gelesen und dachte mir, eine der letzten echten Linken und die ist Prostituierte. Lustig.

          Ich glaube zwar nicht, sie hat als Dominette gearbeitet, aber ich kann gut nachvollziehen, warum Männer auf sie gestanden haben.
          Sie hat was und diese Nase erst, diese Nase! 🙂

          • Sie hat was und diese Nase erst, diese Nase volle Zustimmung
            habe mir das nicht zur Gänze angesehen, ist für mich nicht sooo neu.
            Bestätigt wieder meine Meinung, daß im Prinzip Prostituierte oder Nonnen, die einzigen Frauen sind die wirklich ehrlich im Geschlechterverhältnis sind.
            Alle „normalen Frauen“ sind im Grunde Betrügerinnen, weil sie so tun als würden sie ob sie Sex nicht als ihr Machtmittel begreifen.
            Man wird ja langsam älter, Jahr legt sich auf Jahr und immer mehr erkenne ich, daß meine Freunde, die in „normalen“ Paar-Beziehungen leben, mit wenigen Ausnahmen , recht arme Teufel sind, daß das was jeder Mensch will, worüber sie auch spricht, einfach so als Mensch ohne Bedingungen angenommen zu werden, daß sie das von einer „normalen“ Frau fast nie bekommen werden.
            Die eigentlich moralisch minderwertige Frau ist nicht die Hure, sondern die Nichthure.

          • „Sie hat was und diese Nase erst, diese Nase volle Zustimmung“

            Sie erinnert mich an irgendeine amerikanische Schauspielerin.
            Meryl Streep?

          • Sacht mal, reduziert ihr hier eine Feministin auf einen körperlichen Aspekt?

            Lasst sie das man nicht hörn…

          • @Carnofis
            „Sie erinnert mich an irgendeine amerikanische Schauspielerin.
            Meryl Streep?“

            Die Nase hat sie auf jeden Fall Jodie Foster geklaut.

      • „Wie für fast alle feministischen Aussagen gilt: Don´t give it a second thought!“

        Ach, solange sie bei ihren Erfahrungen als Nutte bleibt, ist das sehr interessant und auch glaubwürdig.

        Leider kommt sie dann immer wieder mit den feministischen Versatzstücken über das „Patriarchat“.
        Und richtig esoterisch wird es dann so nach ner halben Stunde.
        Da weiß sie viel – vermutlich aus ihrer Glaskugel – über steinzeitliche Matriarchaten, auf die seriöse Wissenschaftler bis heute keine Hinweise finden.

        • Ja, das ist der magische Ursprung, an dem unsere Welt noch heile war und wir ganze Menschen.
          Die Vertreibung aus dem Matriarchat/Paradies/Ur-Kommunismus war gemein.
          Seitdem brauchen wir ganz viel Hingabe zu den primären Energien, um die Körpersäfte wieder zum fließen zu bringen, die wir danach austauschen müssen/wollen/dürfen.
          Es strömt in uns, was letztlich aus uns heraus strömt.
          Und das finde ich entweder tröstlich oder auf youporn! 🙂

          • „Es strömt in uns, was letztlich aus uns heraus strömt.“

            Ja, herrlich 😀
            Hätte sie sich diesen Stuss verkniffen, hätte sie zu echten Wissenschaftlerinnen aufschließen können.
            Da hat ihr aber die Indoktrination ihrer Lehrerin dann doch den Verstand vernebelt.

            Nichtsdestotrotz ist sie mit ihren trockenen, stellenweise trotzdem empathischen Analysen über das Seelenleben von Freiern (Männern) immer noch ein intellektueller Gigant gegenüber einer Stokowski, einer Schmiedel, oder Suzie Grime.

        • Das mit den Matriarchaten verstehen wir nur falsch.
          Das dort nichts gefunden wird beweist nur wie großartig diese waren in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck.

          • „Das dort nichts gefunden wird beweist nur wie großartig diese waren in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck.“

            Da magst Du wohl recht haben. Allein, es wäre doch schön, wenn es einen belastbaren Beweis für diese Zeit gäbe, damit wir die Zweifler überzeugen können, wieder dorthin zu streben ;).

            Alice Schwarzgeld weiß in ihrem „kleinen Unterschied“ auch von irgendeiner matriarchalen Hochkultur im Mittelmeerraum zu berichten, nach der (nicht wirklich) seitdem intensiv vergeblich geforscht wird.

            Man muss allerdings zugeben, dass – unter Betrachtung der Leistungsfähigkeit heutiger Frauen – die antiken Frauen wohl tatsächlich nicht über das Niveau von Strohhütten hinausgekommen wären. Das würde einerseits den fehlenden ökologischen Fußabdruck erklären, andererseis, warum diese Kultur sang- und klanglos ausstarb.

            Dummerweise neige ich dazu, nicht an Dinge, Gesellschaften und Ereignisse zu glauben, für deren Existenz jeder Nachweis fehlt.

          • Das dort nichts gefunden wird beweist nur wie großartig diese waren in Bezug auf den ökologischen Fußabdruck.

            Wäre ich Feminist, würde ich sagen: Klar, hier haben wir den Beweis! 🙂

          • Dummerweise neige ich dazu, nicht an Dinge, Gesellschaften und Ereignisse zu glauben, für deren Existenz jeder Nachweis fehlt.

            Aber wenn es doch Alice Schwarzer sagt …

          • „Aber wenn es doch Alice Schwarzer sagt …“

            Da hast Dur recht.
            Wie komme ich als Freizeithistoriker nur dazu, dieser weltweit anerkannten und durch ihre schonungslose Ehrlichkeit brillierenden Kapazität für die Archäolgie der mediterranen Frühkulturen nicht zu glauben.
            Asche auf mein Haupt!

      • „Wusstest du bspw., dass es nach ihr einen männlichen Sexualtrieb gar nicht gibt?“
        Der Spruch ist mir auch aufgefallen. Ich frage mich wo sie das her hat? Scheint ein postmodern – esoterisches Theorem zu sein. Wikipedia schreibt z.B. „Gilles Deleuze und Félix Guattari definierten und verwendeten den Begriff Libido jedenfalls weiter als Sexualtrieb, z. B. als freie Energie, als Wunsch, als „Sexualenergie, die alles besetzt“. Auch die Sexualität sahen sie mehr als Energie denn als körperlich-genitales Verhalten.[2]“https://de.wikipedia.org/wiki/Libido. Weiss jemand mehr darüber?

        • Ich denke das ist der Berufsblindheit geschuldet.
          Kennte sie das, was wir als trockene Orgasmen kennen, und das was man mit bestimmten Betäubungsmitteln so alles erreichen kann, dann gäbe sie den Stuss nicht von sicht.
          Hätte Freud sich mal 5 Gramm Pervitin reingeballert ….

        • „Ich frage mich wo sie das her hat?“

          Sie berichtete ja, dass ihre Lehrerin in der Schule den „Kleinen Unterschied“ im Unterricht durchgenommen hatte. Dort schwafelt die Schwarzgeld Ähnliches.

          Ihr zufolge haben Männer nicht den Wunsch, durch Sex Befriedigung zu finden, sondern die Penetration hat allein das Ziel, Dominanz über die Frau zu bekräftigen und zu bestätigen.

          Das wiederholt sie einfach nur.

      • Ein bisschen was davon.
        Oder in Kombination mit Nahrungsmitteln.
        So wie in „stuffin Marthas muffin“ oder „she had more sausage than we ever had barbecue combined“.
        „She inhaled the tan banana, some bacon torpedos and played flute on the beef whistle.“ 😉

        Spaß beiseite, es gibt ganz ernsthafte körpertherapeutische Ansätze in der Psychotherapie und die sind ziemlich großartig, gerade weil Männer keinen besonders tollen Zugang zur eigenen Körperlichkeit vermittelt bekommen. Gelinde gesagt.

        • @radikalfair

          Das beschreibt sie falsch.
          Nachfolgend Liste ihrer Qualifikationen und Tätigkeiten in bulletpoints.
          Sie ist definitiv esoterisch unterwegs – wie auch ihre Klientel, das bedeutet aber nicht, ihre praktische Tätigkeit wäre sinn- oder wertlos:

          eigene Frauengruppen und Seminare seit 2010
          Ausbildung im CANTIENICA®-Beckenbodentraining
          Heilpraktikerin Psychotherapie
          Neural Somatic Integration® Practitioner (Synthese von Körperarbeit und Traumaheilung)
          Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V. (VfP)
          intensive Auseinandersetzung mit Traumaliteratur, u.a. von Peter Levine, Stephen Porges und Laurence Heller
          Trainerin für frauenspezifische Selbstverteidigung mit Elementen aus Model Mugging (TigerWork)
          Forschung und Zusammenarbeit mit Mari Stephani, http://www.mariposa.vc, im Bereich Beziehung, Sexualität, Spiritualität, Erwachen und Embodiment
          ab 2015 eigenes Forschungs-Portal „101 Miles Of Sexual Healing“ – Blogtexte, Podcasts und Videos zu individueller und kollektiver Heilung in Sachen Sex, Körper, Trauma und Spiritualität
          Beraterin für Bioelektrische Gesundheit® nach Christian Opitz
          ab 2017 Synthese meiner bisherigen Forschung im Frauen-Jahrestraining MOSH Gold
          12.Oktober 2017 Buch-Autorin „Lieb und Teuer“ – eine Analyse meiner Prostitution im Kontext der Gesellschaft
          Kreation der „Wellen der Ekstase“ – ein Onlinekurs für weibliche Sexualität, im Forum der „Akademie der Weiblichkeit“
          ab 2017 eigener Podcast über Embodiment, kollektive und individuelle Heilung, Tantra und Trauma „Yoni On Air“
          seit März 2018 zertifizierte Praktikerin im PantaReiApproach bei Vered Manasse und Claudia Glowik
          ab Juni 2018 Shakti Enlightenment Training bei Sri Pranaji

        • Also genau das, was Du vermutest: „Nein, eine Nutte, die sich das nicht eingestehen will.“

          Du hast es lediglich etwas prägnanter ausgedrückt als Crumar mit seinen schicken bulletpoints 😉

    • Anfangs sagt sie, 88 % der Männer hätten schon mal käuflichen Sex nachgefragt.
      Quelle: offenbar eine Brigitte-Studie

      Das hat mich ja schier aus den Latschen gehauen, ehrlich gesagt… zumal ich vor Jahren der (von mir als etwas seriöser eingeschätzten) Freierforschung „16 %“ als entsprechenden Anteil entnahm.
      Glaub ich zumindest, gefunden hab ichs jetzt nicht mehr… dafür aber folgende Angabe:

      „Jeder zehnte deutsche Mann geht ins Bordell. Das ergab eine nach eigenen Angaben repräsentative Umfrage des „Playboy“. Nur bei zwei Prozent von ihnen bleibt es bei einem Bordellbesuch, neun Prozent kommen wöchentlich und weitere 35 Prozent der Besucher schauen einmal im Monat vorbei

      https://www.focus.de/panorama/welt/umfrage-unter-deutschen-maennern-33-prozent-geben-geld-fuer-sex-aus_aid_834202.html

      Brigitte vs. Playboy… wem vertraut ihr denn da mehr?^^

      • Anfangs sagt sie, 88 % der Männer hätten schon mal käuflichen Sex nachgefragt.
        Sie sagte wohl „für Sex bezahlt,“ das ist aber falsch.
        Für Sex bezahlen 100% der Männer. der höchste Preis ist dabei die Ehe.

        • Außerdem machen unsere Orgasmen blind.
          Fällt heutzutage wegen der Verbreitung von Kontaktlinsen nur nicht mehr so auf.

      • „Anfangs sagt sie, 88 % der Männer hätten schon mal käuflichen Sex nachgefragt.“

        Ich denke, hier wurde einfach die Anzahl der Bordellbesuche durch die Anzahl aller Männer geteilt.
        Glücklicherweise lag die Zahl unter 100%. Aber eine überzeugte Vollzeitfeministin hätte auch kein Problem damit zu behaupten, dass 123% aller deutschen Männer ins Bordell gehen würden, wenn sich das aus ihrer Rechnung ergäbe.

        Gut, keiner kann hinter die Stirn eines Mitmenschen schauen, aber in meinem recht großen Umfeld von Männern dürfte der Anteil von Bordellbesuchern unter 5% liegen.

        • „Ich denke, hier wurde einfach die Anzahl der Bordellbesuche durch die Anzahl aller Männer geteilt.“

          Das sind aber doch Alles Phantasiezahlen:
          1-1,2 Millionen Pay-Sex-Kontakte pro Tag, 400.000 Prostituierte, 14 Milliarden Umsatz jährlich.

          Auch wenn Hydra, EMMA und Verdi etc. ungefähr mit diesen Größenordnungen hantieren, ist (soweit ich mich eingelesen habe) keine davon glaubhaft.

          Naja, und die Brigitte-Studie selbst konnte ich (peinlicherweise) noch nicht finden, nur die Angabe, sie stamme aus den frühen 1990ern…

          • Mein Mann hat in seinem Freundeskreis übrigens genau einen Mann, von dem er weiß, dass er mal im Bordell war – und das nicht mal freiwillig und gern.

            Ein paar Kumpels (mein Mann befand sich selbstredend nicht darunter) hatten sich nämlich zusammengetan um ihm zum 18. die Entjungferung bei einer „Professionellen“ zu spendieren.

            Später sagte der „Beschenkte“, es hätte dort eigentlich keine Frau gegeben, der er näher hätte kommen wollen – aber bring das mal in dem Alter in der Situation abzulehnen, wo doch Deine „Freunde“ auf Deinen „Erfolgsbericht“ warten…

          • „Später sagte der „Beschenkte“, es hätte dort eigentlich keine Frau gegeben, der er näher hätte kommen wollen – aber bring das mal in dem Alter in der Situation abzulehnen, wo doch Deine „Freunde“ auf Deinen „Erfolgsbericht“ warten…“

            Solche „Mutproben“ unter späten Teens kann ich mir auch noch gut vorstellen. Mehr aber auch nicht. Es gibt Prostitution und die ist vermutlich auch ein recht profitables Geschäft. Dass der Besuch eines Bordells ein alltägliches Massenphänomen deutscher Männer ist, ist meiner Ansicht nach Mythos.
            Vermutlich rekrutieren sich die Bordellgänger weitgehend aus Männern, die dort regelmäßig aufschlagen, für die der Bordellbesuch so normal ist, wie für andere der sonntägliche Kirchgang.
            Am ehesten würde man darüber etwas bei den Huren selbst erfahren. Also auf die Frage: wie ist das Verhältnis von Lauf- zu Stammkundschaft?
            Vielleicht steht dazu ja was in dem Buch der Stephanie.

          • Diese Ex-Hure hat hier ja eine Zahl weiterverbreitet, die sogar noch oberhalb der Schwarzerschen Schätzung (3 von 4 Männern) liegt, weil sie so schön in ihr Narrativ passt womöglich (anderenfalls eben aus Unwissenheit)…

            „Am ehesten würde man darüber etwas bei den Huren selbst erfahren. Also auf die Frage: wie ist das Verhältnis von Lauf- zu Stammkundschaft?“

            Die meisten werden weitaus mehr Lauf- als Stammkundschaft haben, womit natürlich noch nichts gesagt wäre darüber, wie häufig „ihre“ Laufkundschaft woanders freit. Und: die klassische Bordellhure wird im Rahmen ihres Jobs so viele verschiedene Gesichter sehen, dass ihr der Freier, der alle paar Wochen/Monate einmal ihr Etablissement aufsucht, nur unter besonderen Bedingungen auch als „bekannt“ auffallen dürfte.

      • Oder auf deutsch: 88% aller Männer mögen ehrliche Frauen. Die restlichen 12 % sind entweder Kastrierte oder Pudel, was aufs selbst rauskommt und Schwule.

      • Der Playboy klingt realistischer. Man müsste aber immer die Umfragesituation genau anschauen.

        Allein von der Menge der Bordelle her, kann ich mir nicht vorstellen, dass solche hohen Zahlen zu Stande kommen. Aber wissen kann man es nie, die meisten Männer würden das nicht freiwillig zugeben, es gibt nur wenige die das sozusagen als Selbstverständlichkeit sehen.

        Ich weiß genau von einem Mann, dass er mal käuflichen Sex hatte, der hat es mir mal im Vertrauen erzählt und von dem hätte ich es nie erwartet. Und dann bin ich mal (das erste und einzige Mal, dass ich getrampt bin) mit einem mitgefahren, der gerade zum damaligen Straßenstrich in Österreich unterwegs war (in den 90igern) und mir stolz seine Pornos im Handschuhfach zeigte… so Typen gibts natürlich auch, wenn auch zum Glück nicht in meiner näheren Bekanntschaft.

  4. Hier ein Wort zum Sonntag:

    „NATIONAL PRIDE is to countries what self-respect is to individuals: a necessary condition for self-improvement.

    Too much national pride can produce bellicosity and imperi­alism, just as excessive self-respect can produce arrogance. But just as too little self-respect makes it difficult for a person to display moral courage, so insufficient national pride makes energetic and effective debate about national policy
    unlikely.

    Emotional involvement with one’s country — feel­ings of intense shame or of glowing pride aroused by various parts of its history, and by various present-day national poli­cies — is necessary if political deliberation is to be imagina­tive and productive.

    Such deliberation will probably not occur unless pride outweighs shame.“

    Richard Rorty, Leftist Thought in Twentieth-Century America (The William E. Massey, Sr. Lectures in the History of American Civilization), Harvard University Press, 1998, p. 3.

  5. You and I in a motel stop
    In a Californian melting pot
    Making love in a midnight tryst
    In each position that we wished
    Who knew consent within this state
    Is verbal and ongoing or it’s rape?
    This can’t be done, as we have found
    When a 69 rape balloon goes down

    The 69 rape balloon
    Where laws of physics come to spoon
    Where every thought’s subliminal
    And everyone’s a criminal
    The war machine springs to life
    To fuck the Young Turks in the eye
    Caught beneath a landslide
    In a 69 rape balloon in the sky

    69 pigs at the door
    69 crimes to be charged for
    To book you, fuck you, lock you up
    For having sex with your mouth shut
    This is what we’ve waited for
    This is 1984
    You might say we fucked ourselves
    In a 69 rape balloon in hell

    (It’s what the darkest pits of Erebus look like.
    A gigantic fucking RAPE BUBBLE)

    69 nights in the slammer
    It’s just like school but without the glamour
    In here, oppression’s not pretend
    It never is when it’s men-on-men
    Is that the right nomenclature?
    At least I’m free from all that rape culture
    Sleeping twisted face to ass
    In der Neunundsechzigvergewaltigungsblase.

    69 dreams I have had
    In every one, a rape balloon
    It’s all over, we’re both the victim
    In the mess that was a system
    If I could take a photograph
    Would this moment make us laugh?
    Made for you, a rape balloon
    The only joke you won’t let go.

  6. Ich lese gerade „Erwachsenensprache“ von Robert Pfaller.

    Nach dem Vorwort hatte ich mir einen Bleistift bereitgelegt, um einige Pfallers Thesen hier den Unsrigen gegenüber zu stellen, bzw. vorzustellen.

    Nachdem ich Zeile für Zeile, Seite für Seite angestrichen hatte, hab ich das Vorhaben aufgegeben.
    Ich hätte sonst das ganze Buch weitgehend unterstreichen müssen.

    Eigentlich liest es sich wie eine Zusammenfassung dessen, was hier im Blog in den letzten ? Jahren am Feminismus, dem Neoliberalismus und dem Poststrukturalismus kritisiert wurde.

    • Hätte er nur für jeden verursachten Toten einen Dollar bekommen, die Rockefellers (Neuwied Rockenfells) sähen arm aus dagegen.
      Schon traurig, dass wir für die falsche Katastrophe die Stolpersteine in den Straßen haben.
      Vielleicht haben wir aber auch einfach nicht genug Straßen, um ausreichend Platz für Stolpersteine der Kommunismuskatastrophe zu haben.

    • Marx hat als Student vom Geld seines Vaters gelebt. Wobei der Vater ihm vorgeworfen hat, er würde als Student fast doppelt so viel Geld ausgeben wie wohlhabende Leute, die arbeiten (z. B. als Kaufleute).

      Im Exil hat Marx überwiegend vom Geld seines Freundes Friedrich Engels gelebt. Die Freundschaft war übrigens problematisch: Marx hat sich immer wieder über den begrenzten Intellekt von Engels lustig gemacht.

  7. Krudes Gerede von Jörg Hartmann auf Zeit-online:

    ZEIT ONLINE: Der sogenannte Ostmann ist nach den Wahlen im vergangenen Herbst für vieles verantwortlich gemacht worden: die Hysterie im Netz, die Wut auf den Straßen und nicht zuletzt für das Wahlergebnis der AfD.

    Hartmann: Genau das ist gefährlich. Ebenso wie das Vorurteil des frustrierten Ostdeutschen. Wenn ich mir das als Ostmann ständig anhören müsste, würde ich auch eine Anti-Haltung entwickeln. Da sollten auch die Medien gut aufpassen.

    ZEIT ONLINE: Womit hat denn Ihrer Ansicht nach der Erfolg dieser populistischen Strömungen zu tun?

    Hartmann: Ich denke, der Erfolg des Rechtspopulismus hat eher mit der Krise des Mannes zu tun. Der ist völlig überfordert damit, dass die Frau ihm nun auch offiziell ebenbürtig ist und nicht mehr nur das Heimchen am Herd ist. So hätte er es nämlich lieber, weil Karriere und Kindererziehung ihm einfach zu viel sind.

    Dabei dacht ich immer, gerade in der DDR waren die Frauen schon immer, offiziell wie nicht-offiziell, dem Mann ebenbürtig…

      • Das ihr denen auch noch Clicks oder Verlinkungen schenkt …
        archive.com
        archive.is

        Und das ist noch großzügig davon ausgehend, dass die Scheiße überhaupt zitierenswert ist.

    • Mich kotzt diese Art der Erklärung, warum jemand keine Mainstream-Medien gerechte Meinung hat, an.

      Diese geht möglichst mit der Abwertung der Andersdenkenden überein und fabuliert mit Motiven, die konträr zur eigenen Moralvorstellung sind und weist sie den Andersdenkenden zu.

      Beispiel: „Martin, bist du schwul!“

      Erklärung zur Vielfalts-Fibel der EKD:
      „Der Begriff „schwul“ steht für Unsicherheit, Verlegenheit, Ängstlichkeit und führt zu einer Entmännlichungsangst.“

      Blöd nur, wenn das eine Frau zu mir gesagt hat und ich einfach nicht ihrem Bild von Männlichkeit entsprochen habe. Da gibt es nichts hineinzufantasieren.

      • „Erklärung zur Vielfalts-Fibel der EKD:
        Der Begriff „schwul“ steht für Unsicherheit, Verlegenheit, Ängstlichkeit und führt zu einer Entmännlichungsangst.“

        Weiss das der Adrian?

        • Würde man die EKD messen, an dem was man vor 20 Jahren als Antinazi oder Antitotalitärer Erziehung gesehen hat, so wäre der Kopfschuß für die Mitglieder Pflicht.

      • Ich denke, die FielFalzBibel der EKD ist schwul, denn in meinem sprachlichen Grinterhund steht die Abwertung „schwul“ für „tuntig, intrigant, verlogen“.

      • „…bist du schwul!““

        Seltsames Mysterium…

        All die homosexuellen Leute in meinem Bekanntenkreis würden auf diese Zuschreibung nur erwidern:
        „Ja und? Weisst du doch – und ich weiss es auch…und alle anderen auch…“

        Und andererseits angeblich soll das Wort eine Beleidigung sein… demzufolge also nur gegenüber Heteros…

        Würd‘ mich im Gegenzug eine Anne Will wegen Beleidigung belangen, wenn ich zu ihr sagen würde: „Du bist ja sowas von hetero!“ ???

    • Ja, hier in der Filterblase mutet eine solche Analyse geradezu peinlich an. Ausserhalb ist es aber eine praktische und bequeme Lüge, weil sie auf einem gängigen Narrativ aufbaut und jedes weitere Nachforschen überflüssig erscheinen lässt.

      Der besondere Gag dabei: Der Ansatz blendet die „Ostfrau“ komplett aus, macht sie vollkommen unsichtbar/ohnmächtig/handlungsunfähig. Was ja denn genau der paternalistische Ansatz ist, den er vorgeblich kritisiert…

      • Auf alle Fälle weiss der Hartmann ganz genau, dass keine Ostfrau jemals AFD wählt.

        Das weiss er besser als alle Meinungsforschungsinstitute!!!1111Elf11!!!

  8. „Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs“
    Ja, schade eigentlich, weil sich an dem Thema sehr schön viele Dinge veranschaulichen lässt, was in anderen Zusammenhängen wieder offensichtlich ist. Ich habe da mal ein paar Analogien aufgestellt:

    Parallelen in Familienrechtsthematik und Migrationsthematik

    Der Bereich „Familienrecht, Alleinerziehende, Familienzerstörung“ weist große Überschneidungen auf zum Bereich „Asylrecht, Zuwanderung, Asylforderer, Invasoren, Fluchtsimulanten“.

    1. Sabotage des Rechts
    1.1. Im Familienrecht wird mit allen Mitteln verhindert, dass Mütter bei Kuckuckskindern die Erzeuger offenlegen bzw. Vaterschaftstests zustimmen müssen.
    1.2. Im Ausländerrecht wird mit allen Mitteln verhindert, dass das Lebensalter der angeblich minder­jährigen Migranten festgestellt wird.
    2. Generieren von Transferleistungen
    2.1. Im Familienrecht werden mit allerlei Rechtsbrüchen Frauen Transferleistungen zugesprochen, die von Männern zu leisten sind.
    2.2. Im Ausländerrecht werden mit allerlei Rechtsbrüchen Migranten Sozialleistungen zugesprochen, die von deutschen Steuerzahlern zu leisten sind.
    3. Rechtsbrüche und Verletzungen des Rechtsstaats
    3.1. Im gesamten Familienrecht wird mit massiven Rechtsbrüchen und Verletzungen des Rechtsstaats gearbeitet. (Kindesentzug, Eltern-Kind-Entfremdung, Familienzerstörung)
    3.2 Im gesamten Ausländerrecht wird mit massiven Rechtsbrüchen und Verletzungen des Rechtsstaats gearbeitet. (Alle Gesetze und Regeln zu Asylrecht, Flüchtling nach Genfer Konvention[wp], Schengener Abkommen[wp], weder Name noch Herkunft (Land) noch Alter der Zuwanderer ist bekannt, Geldleistungen und Bleiberecht gibt es trotzdem)
    4. Straflosstellung
    4.1. Im Familienrecht wurde die Frau mit allen Mitteln straflos gestellt, sei es bei Unterhalts­fragen, Kuckuckskindthematik oder Kindesentzug.
    4.2. Im Ausländerrecht wird der kriminelle Ausländer straflos gestellt, das hat der arme Ausländer ja nicht wissen können, Bewährungs­strafen auch bei schweren Straftaten, keine Abschiebung, keine Konsequenzen.
    Sowohl die Frau als auch der kriminelle Ausländer werden einem straf­unmündigen Kind gleichgestellt.
    5. Die Handlungsmuster von Lobbygruppen, Helferindustrie, Rechts­anwälten, Richtern und Politik ähneln sich auffallend.

    Deshalb ist die Flüchtlingsthematik keine Abweichung vom Thema, sondern es spiegelt nur das wider, was all die Jahre auch in der Familienthematik zu beobachten war.

          • Ich war einer derjenigen, die vom überbordenden Umfang des Flüchtlin gsthemas genervt waren und Christian um Einschreiten gebeten hatten. wäre beim Thema Fußball übrigens genau so. 🙂

          • @Christian – Ich fände das auch nervig, wenn es den Blog beherrschen würde und jedwede Diskussion in einer „Flüchtlingsdebatte“ umgebogen würde. Trotzdem könnte man es hin und wieder thematisieren. Mein Aufhänger ist die Helferindustrie. Da Helferindustrie schon wegen ihrer Rolle im Familienbereich in WikiMANNia thematisiert war, lag es nahe zu gucken, was die Helferindustrie in der Flüchtlingsfrage macht. Und siehe da: Sie sind sehr gut im Geschäft. Diese Verbindungen und Parallelen (wie oben thesenhaft dargestellt) finde ich durchaus interessant.

  9. Es gibt ein neues soziales Phänomen: PhoneWalker

    Das sind Menschen, die durch die Stadt laufen und dabei ihr Handy in der Hand halten, ohne es zu benutzen. Eine Studie hat in Paris 3000 Menschen beobachtet und dabei erfasst: das Geschlecht, geschätztes Alter und in welcher Begleitung unterwegs.

    The results make for interesting reading. Of the 3,038 adults they observed, 674 were phone walkers — a surprisingly large 22 percent of the total.

    But there were significant differences between the sexes. In total, around 20 percent of AAA were phone walkers, compared with 33 percent of BBB.

    More surprising is the way phone walking changed when AAAs and BBBs were paired with each other.

    Among people walking alone, 30 percent of the AAA were phone walkers, compared with 37 percent of the BBB. Among pairs of BBBs, 40 percent were phone walkers; among AAAs pairs, 24 percent displayed this behavior. However, phone walking was dramatically less common in mixed pairs: just 18 percent.

    Indeed, the rate of phone walking among BBBs dropped by almost 30 percent when they were accompanied by a AAA. The rate dropped by 23 percent for AAA accompanied by a BBB.

    Als Denksportaufgabe für den geneigten Leser: Steht „AAA“ für „women“ und BBB für „men“ oder andersrum?

    Der Rest des Artikels sind nur Mutmaßungen über die Gründe des Verhaltens.

    The reason is that social pressures require people to respond to messages within specific time frames. “If one wants to be part of the constantly evolving conversation, mobile devices should be always ready to be used instantaneously,” say Schaposnik and Unwin. “Hence, there is a common need among people to make it clear to themselves, as well as to those observing them, that they are indeed available and ready to receive incoming communication.”

    That would explain why so many people are phone walkers in the first place.

    Ich bin mir sicher, dass das ein noch zu entdeckendes Thema für Feministinnen ist, wie sehr Männer Frauen unterdrücken, indem sie sie zwingen, ständig am Handy in Bereitschaft zu stehen.

    https://bit.ly/2HWBBu8

    • Gerade heute lief vor mir ein kleiner Junge (vielleicht 10 Jahre) über die Ampel, mit Smartphone in der Hand.

      Unglaublich, ich werden diesen Dreck so lange wie möglich von meinen Kindern fernhalten. Computer sind so schon schlimm genug, tragbare Minicomputer sind definitiv der Erziehungs-GAU.

      Die Cleverles, die damit reich geworden sind, wussten das natürlich:
      https://www.businessinsider.de/steve-jobs-bill-gates-kinder-erziehung-2017-10
      und haben es bei ihren Kindern bewusst begrenzt.

      • „tragbare Minicomputer sind definitiv der Erziehungs-GAU“

        Persönlich weiß ich es zu schätzen, die Große nicht zum 1000. Mal „Hast Du Deine Brotdose ausgepackt?“ fragen zu müssen – diese und viele weitere Fragen stellt ihr an meiner statt eine simple, kosten- und werbefreie App namens „Loop“ auf ihrem Handy, die uns außerdem natürlich die Auswertung ihrer Fortschritte stark vereinfacht.

        Wir haben gemeinsam einen ambitionierten Plan erstellt, der überwiegend Punkte enthält, die sie noch nicht so regelmäßig umsetzt (Dinge wie: Bett gemacht?, Gassi? und Klamotten für den nächsten Tag rausgelegt? werden dennoch abgefragt).

        Aller Anfang ist schwer: am ersten Schulmorgen nach der Installation entgleisten ihr putzigerweise glatt die Gesichtszüge angesichts der Frage „Hast Du Dein Geschirr in die Maschine geräumt?“, begleitet von einem entrüsteten „Ich esse noch!“, am Ende des Tages meinte sie „das stresst!“, aber die Phase haben wir schon hinter uns. Jetzt ists wirklich eine Hilfe dabei ihre Ziele zu erreichen (inkl. Hobbys wie Zeichnen, Tanzen, weitere Instrumente erlernen, Tagebuch schreiben…).

        • @ Semikopter:
          „Persönlich weiß ich es zu schätzen, die Große nicht zum 1000. Mal „Hast Du Deine Brotdose ausgepackt?“ fragen zu müssen – diese und viele weitere Fragen stellt ihr an meiner statt eine simple, kosten- und werbefreie App namens „Loop“ auf ihrem Handy, die uns außerdem natürlich die Auswertung ihrer Fortschritte stark vereinfacht. “

          Nich würglich, oder?
          Das soll doch wohl ’ne Satire zu derartiger Aktivverblödung sein, oder nicht?

          Das mit der Brotdose begreift ein Kind spätestens nach dem insgesamt dritten Schultag ohne Zwischenmahlzeit ganz von selbst. Ansonsten lernt es nämlich, daß Eltern vollkommen schwachsinnige Serviceroboter sind, die zwar ganz praktisch, aber unglaublich nervig sind ( fragen zigtausendmal nach der doofen Brotdose, die sie einem selbst überfüllt in die Schultasche gestopft haben, wie es ihre Aufgabe ist, pffft …. )..

          • „Das mit der Brotdose begreift ein Kind spätestens nach dem insgesamt dritten Schultag ohne Zwischenmahlzeit ganz von selbst.“

            *seufz*

            Deinen Optimismus möchte ich haben. Wenn mein Sohn am Kühlschrank war, muss ich nachsehen, ob er die Tür auch wieder geschlossen hat.
            Die Kids entwickeln sich unterschiedlich schnell 😦

          • Übrigens denke ich, daß dieses Nichtprogramm ( Vulgo: App ) nicht umsonst auf den Namen „loop“ hört.
            Nämlich weil es immer demselben Scheiß repetiert.

        • Achsoja, wollt ich noch sagen: ich weiß, dass ich das geliebt hätte in ihrem Alter!

          Meine Eltern wollten aber keinen konkreten Haushaltspflichten-Plan für mich erstellen – was dann halt bedeutete, dass ich einer wahrgenommenen Willkür bezüglich ihrer Ansprüche ausgesetzt war.

          Immer wenn ich darum bat, mal schriftlich festzuhalten, was genau ich tun müsste um dann mal verlässlich davon ausgehen zu können, nicht plötzlich ausgeschimpft zu werden, hieß es: sie wollten, dass ich selbst sehe, was gerade gemacht werden muss.
          Grässlich für jemanden wie mich, ich sehe nämlich viel zu viel…

        • Oh, ich glaub, das könnte ich für meinen Sohn auch gebrauchen.
          Er ist erst 22 und hat die meisten von Dir beschriebenen Dinge auch noch nicht drauf :/

          • @ Carnofis:
            Schmeiß ihn raus, in irgendeine Wohngemeinschaft, oder so. Jede Wette, plötzlich kann er das alles und meckert über die verzogenen Blagen die das nicht frauf haben …

          • „Schmeiß ihn raus, in irgendeine Wohngemeinschaft, oder so.“

            Ich hab ihn letztes Jahr aus einer WG geholt. Eine Psychologin drängte mich dazu, weil er sonst „unter der Brücke“ landen würde. Und die Frau hat sich wirklich sehr aufopferungsvoll um ihn gekümmert.

            Rückblickend denke ich, dass sie nicht übertrieben hat. Er war wirklich nicht allein lebensfähig.
            Realitätsfremd, mieser Hauptschulabschluss, verbittert, menschenscheu, ohne Arbeit, kurz, auf dem besten Weg zum Penner.
            Heute steht er kurz vor dem Realschulabschluss, arbeitet regelmäßig (und der Chef ist sehr zufrieden mit ihm) und mit etwas Glück kriegt er ab Sommer ne Lehrstelle (auch vermittelt durch seinen derzeitigen Chef). Sobald er die antritt, fliegt er bei mir raus 😉
            Dann hab ich meinen Job getan.

            Bis dahin bringe ich ihn die profanen Dinge des Alltags noch bei (Tisch abräumen, Müll in die zuständigen Behälter tun, …) 😉

          • „Heute steht er kurz vor dem Realschulabschluss, arbeitet regelmäßig (und der Chef ist sehr zufrieden mit ihm) und mit etwas Glück kriegt er ab Sommer ne Lehrstelle (auch vermittelt durch seinen derzeitigen Chef). Sobald er die antritt, fliegt er bei mir raus “

            Mein Rat: tu das nicht, lass vielmehr ihn entscheiden, wann es soweit ist.

            Natürlich kannst Du Bedingungen für das weitere Zusammenleben stellen – also vorallem, dass weiterhin ein Fortschritt zu erkennen ist, wobei diese App Euch u.U. wirklich helfen kann. Aber ihn rausschmeissen als „Belohnung“ dafür, dass er beginnt sein Leben auf die Reihe zu kriegen, ist bestimmt keine gute Idee.

            Apropos: es ist natürlich bei einem Kind noch viel leichter als bei einem formal-Erwachsenen (und vielleicht auch naheliegender) mit Belohnungen fürs Wohlverhalten zu arbeiten, aber bei ihm würde es wahrscheinlich auch nicht schaden, sich mal Gedanken in die Richtung zu machen…

          • „Mein Rat: tu das nicht, lass vielmehr ihn entscheiden, wann es soweit ist.“

            Ganz sicher nicht. Er fühlt sich wohl, wenn er rundumversorgt wird. Von sich aus würde er diesen Zustand niemals freiwillig ändern.
            Aber mach Dir keine Sorgen. Ich werde es so deichseln, dass er von sich aus ausziehen möchte 😉
            Papa lebt nun mal nicht ewig.

          • „Papa hat jetzt insgesamt wie viele Jahre mit Sohnemann zusammengelebt?“

            Fünf bis sechs.

            Die geklaute Kinderzeit kann man aber nicht dadurch ergänzen, dass man die Erwachsenenzeit ausdehnt.
            Und es ändert nichts daran, dass er längst in einem Alter ist, wo man in der Lage sein sollte, ein eigenständiges Leben zu führen. Andere müssen in dem Alter schon eine Familie versorgen.

          • Du hattest Deine Ex-Freundin und die Kinder damals verlassen, richtig? Und er ist der Ältere der beiden Söhne (der damals schon vier war)? Der andere macht sich wie?

          • Wobei genau stört seine Anwesenheit eigentlich, von was hält er Dich ab durch sein „da-sein“?

          • „Du hattest Deine Ex-Freundin und die Kinder damals verlassen, richtig? Und er ist der Ältere der beiden Söhne (der damals schon vier war)? Der andere macht sich wie?“

            Ich bin beruflich bedingt weggezogen, nachdem wir uns getrennt hatten und meine Ex meinen Beitrag in die Elternschaft lieber in Form vieler knisternder Scheinchen sah.
            Es ist der ältere der Beiden und der andere studiert.

            Es gibt gewichtige Gründe, warum der Große bei mir lebt. Ich habe sie gestern angedeutet.

            „Wobei genau stört seine Anwesenheit eigentlich, von was hält er Dich ab durch sein „da-sein“?“

            Zuvörderst geht es überhaupt nicht um die Frage, von was er mich abhält.
            Ich sehe die Aufgabe aller brutpflegenden Lebewesen in erster Linie darin, den Nachwuchs durch die Kindheit zu bringen und dann konsequent auf ein selbständiges Leben vorzubereiten.
            Am besten kann man diesen Abnabelungsprozess im Zeitraffer bei vielen Vögeln beobachten. Sie schmeißen ihren Nachwuchs auch nicht raus, sondern locken ihn aus dem Nest, damit er das Fliegen lernt. Würden sie das nicht tun, würden sie streng genommen ihren elterlichen Pflichten nicht gerecht werden. Und ganz ähnlich ist es nun mal mit den Menschen.

            Abnabelung heißt nicht Kontaktabbruch, sondern die Umwandlung in einer neue Beziehung (auf Augenhöhe).

          • Ich hab da einen Verdacht, Carnofis.
            Sagtest Du nicht mal, dass Du wochentags berufsbedingt kaum zu Hause wärst?
            Macht vielleicht Deine Lebensgefährtin Druck, weil sie Mehr-Arbeit hat wegen ihm?

          • „Macht vielleicht Deine Lebensgefährtin Druck, weil sie Mehr-Arbeit hat wegen ihm?“

            Nein. Die Sache war auch von Anfang an geklärt. Deshalb haben wir auch so ein großes Haus.
            Da kann jeder in seiner eigenen Höhle vermüllen, wenn er keine Ordnung hält 🙂

            MICH nervt seine Gedankenlosigkeit und die Notwendigkeit, ihn ständig voranzuschubsen, weil er sonst von sich aus nichts tut.

          • „Nein. Die Sache war auch von Anfang an geklärt. Deshalb haben wir auch so ein großes Haus.“

            Bissken kryptisch, was soll das genau heißen, seid ihr nochmal umgezogen vor kurzem oder so?
            Und wie darf man sich die Aufgabenteilung denn jetzt vorstellen bezogen auf z.B. Wäsche, Nahrung und Alles damit zusammenhängende? (dass er beim Sauberhalten gemeinschaftlich-genutzter Räumlichkeiten wie Küche und Bad keine große Hilfe ist, nehm ich mal als gesetzt an)

            „MICH nervt seine Gedankenlosigkeit und die Notwendigkeit, ihn ständig voranzuschubsen, weil er sonst von sich aus nichts tut.“

            Also nervt SIE es nicht? Ihre Töchter wohnen auch immernoch bei Euch? So ganz zufrieden klangst Du irgendwie auch nicht was ihren Beitrag anging, meine ich mich zu erinnern?

            Was hälst Du überhaupt für die Ursache seiner Unfähigkeit?
            Siehst Du da hauptsächlich Deine Ex in der Schuld?

        • Natürlich haben die Dinger auch praktische Funktionen. Der Gau besteht darin, dass die Kinder fast gar nichts mehr anderes machen. Für Mädchen kann ich das nicht einschätzen, aber mein Sohn ist auch so schon nur am daddeln, wenn ich das nicht aktiv einschränke.

          Das nervt unglaublich und ihm entgeht unheimlich viel von seinem Umfeld und den Dingen, die er eigentlich lernen müsste und für die das Zeitfenster nicht ewig offen ist. Ich versuche möglichst diese Spielsucht konstruktiv einzuschränken und als Anreiz (etwa für die Hausaufgaben) zu nutzen. So lange er in der Schule gut ist, habe ich ansonsten kaum Handhabe. Mit einem Smartphone könnte ich es aber gar nicht mehr kontrollieren.

          Von der dauernden Strahlung der man ausgesetzt ist, und die ich durchaus nicht unkritisch sehe, gerade für Heranwachsende, mal abgesehen.

          Und mit jeder Aufgabe, die das Ding übernimmt, wird man ein bisschen unselbstständiger und abhängiger. Das ist auch zweischneidig, so wie im Supermarkt immer mit Karte zahlen oder sich so ein furchtbares Alexa-Ding ins Wohnzimmer stellen.

          Mich persönlich nervt aber die ständige Erreichbarkeit, allein der Gedanke daran stresst mich. Ich hasse ungefragte Störungen aller Art und das Handy stellt so gesagt eine technikgewordene Störung dar. Aber da mögen die Menschen unterschiedlich sein. Für die Entwicklung der Konzentrationsfähigkeit, dürfte das Ding allerdings eher weniger gut sein.

          • Du, ich hab (seit der Geburt der Großen) selbst kein Handy mehr genutzt, bin also eigentlich nicht gerade Fan und kann Deine Bedenken vom Prinzip her teilen. Aber wir sind nunmal die Eltern einer Generation, die damit aufwächst, und früher oder später läuft es auf die Frage raus:
            willst Du, dass Dein Kind Außenseiter ist?

            Ich kann nur sagen, dass unser Kind auch Einiges imho sinnvolles mit dem Dingen anstellt, so z.B. selbstkomponierte Musiksequenzen einspielen, bevor ihr die Idee wieder flöten gegangen ist. Natürlich kommuniziert sie hauptsächlich damit und schaut sich YouTube-Videos an – aber auch das hat sein Gutes: ihre Lieblingskanäle sind englischsprachig, Du glaubst gar nicht, was sie sich aufgrund dessen schon für einen gigantischen Wortschatz in dieser Sprache angeeignet hat! Sogar ein paar Brocken japanisch hat sie bereits aufgeschnappt auf diesem Wege – weil sie Mangas mit englischsprachigen Untertiteln anschaut.

            Gestern hatten wir übrigens Elternsprechtag: Englisch, Französisch, Mathe, Physik, Musik, Kunst usw. – fast überall steht sie 1 (schlechtestes Fach scheint diesmal Sport zu werden, da steht sie aktuell nur 3+. Liegt aber daran, dass gerad Fußball dran war). Als AG hatte sie sich zuletzt überraschenderweise Schach ausgewählt…

            Sie übertrifft echt alle unsere Erwartungen (und unsere Leistungen in dem Alter selbstverständlich) – trotz formal unbegrenztem Zugang zu ihrem Technikpark (sie besitzt auch ein Laptop und verschiedene Konsolen).

    • Es gibt Zeitgeist-Phänomene, die fallen einem erst auf, wenn sie „von aussen“ betrachtet und dokumentiert werden.

      Wobei ich gestehe, selber schon „phone walking“ gemacht zu haben und sicherlich auch noch praktizieren werde. Es ist, wenn man eine bestimmte Nachricht erwartet, der effektivste Weg beim vibrieren des Smartphones einen flüchtigen Blick aufs Display zu werfen um zu sehen, ob es genau diese Nachricht ist oder eine andere.

      Und an der Stelle möchte ich auch gleich über den Siegszug von Whatsapp und Co jubeln. Diese Innovationen haben das sinnfreie Geschnatter, insbesondere aber nicht nur in Zügen, extrem stark reduziert. Halleluja.

      • „Es ist, wenn man eine bestimmte Nachricht erwartet, der effektivste Weg beim vibrieren des Smartphones einen flüchtigen Blick aufs Display“

        Einer von zwei Gründen, warum ich eine SmartWatch hab. Früher hab ich mein Handy nie mitgekriegt. Jetzt werde ich sogar angebrummt, wenn ich es vergesse mitzunehmen.

        • Ja, wäre ich futuristischer unterwegs, dann würde mir die Kombi aus Smartwatch, Phablet und In-ear Kopfhörer praktisch erscheinen.

          Und alles mit Akkus die jeweils 16 Stunden durchhalten und nachts dann zusammen mit den Geräten einfach in eine Art Ladetopf gelegt und über Nacht kabellos geladen werden…

          Sozusagen die Vorstufe zum implantierten Device mit neuronaler Schnittstelle das mittels Körperwärme betrieben wird…

          Schöne neue Welt 😉

          • Also ich lasse mein Telefon ( und um ein solches handelt es ja i.d.R. immernoch ) meist da wo es hingehört, also zuhause ( brauche ja nicht mehr malochen 🙂 ). Früher mal, im letzten Jahrtausend, standen die Dinger übrigens auf einem extra Ziertischchen mit -deckchen herum, oder waren gar an der Wand festgeschraubt.
            Die vorlaute, frechdreiste Kasperei im Internet habe ich dem Ding natürlich sofort ganz verboten und die dazugehörigen Belästigungs- und Ressoursenverbratfunktionen stillgelegt. Wo kommen wir denn da hin, wenn so ein Notfallkommunikator ständig mit wildfremden Leuten bespricht, was ich gerade mache und daraufhin wohlmöglich noch bevormundend dazwischensabbelt? Außerdem hält so der Akku einige Tage länger ( Tage! Nicht Stunden! ) ….

            Was ich sehr schätze ist, daß man es auch als Notfallkamera und gemeines, ähh geheimes Protokollgerät nutzen kann, das ist wirklich praktisch. Mit dem Blauzahn-HiFi-Kopfhörer ( dem man nicht ansieht, daß er auch ein Laber-Headset ist, hä hä ) merkt das keine Sau, letztens erst umfassend getestet, funzt perfekt … 😉
            Ach ja, für längere Reisen taugt es auch als tatsächlicher MP3 u. 4-Player.
            Und notfalls ist auch noch’n Kalender mit Terminplaner und Wecker, Taschenrechner, Radio und so’n Schickimicki drin, brauche ich aber nicht, das können meine Rechner viel besser.

          • Fiete,

            ich vermute mal, die Telefoniefunktion bei Smartphones ist mehr und mehr nur nostalgisches Gimmik.

            Aber Wählscheibentelefone hatten echt was. Da wurde der Auslandsanruf zu einer Zen-Buddhistischen Fingerübung mit langen meditativen Phasen wenn die Wählscheibe gefühlt ewig zurückklackerte…

  10. Ich folge seit heute UNWomen auf twitter.

    Gruselig und faszinierend.

    Zum Beispiel:

    50% der ermordeten Frauen sind Opfer eines Täters aus dem Bekanntenkreis!

    „We must ALL do more to change this picture.“

    Genau, lasst uns alle dafür sorgen, dass die Straße für Frauen genauso gefährlich wird wie für Männer.

    • „… lasst uns alle dafür sorgen, dass die Straße für Frauen genauso gefährlich wird wie für Männer.“

      Wäre die logische Konsequenz.
      Oder – Frauen MÜSSEN den schützenden häuslichen Bereich genauso oft und lange verlassen, wie Männer. Dann braucht die Straße für Frauen nicht gefährlicher zu werden, es genügt, dass sie genauso gefährlich ist.

      • „Dann braucht die Straße für Frauen nicht gefährlicher zu werden, es genügt, dass sie genauso gefährlich ist.“
        NEIEN!!! Bloß nicht!
        Das würde sehr schnell dazu führen, daß – analog zu Frauenparkplätzen – doppelt beleuchtete Frauenstrassen gebaut werden müßten. Bei denen würde sich dann aber auch herausstellen, daß sie mindestens mittelfristig genau so gefährlich wären, weshalb dann Hochsicherheitsbe- u. überwachung gefordert werden würde, natürlich alles von Männern zu leisten und zu bezahlen, is ja klar … ( ließe sich sicherlich noch ein paar Stufen fortführen )

  11. Und solange die überwältigende Mehrheit der Mütter lediglich bei der Lebensfinanzierung „helfen“ ist Mütterbashing mehr als angebracht.

    Hooligan und stolz drauf, aber gibt vor gegen Gewalt zu sein… kannst dir echt nicht ausdenken….

    • Sehempfehlung, wenn auch mit 95 min recht lang

      Peterson und Farrell schälen recht ausführlich heraus, wie unglaublich wichtig eine gute und enge Bindung zum Vater ist.

      Allein beim Rumtoben findet nachweisbar ein Großteil der ethischen Entwicklung des Kindes statt.
      Nun ist es natürlich nicht so, dass Mütter per se nicht rumtoben können, aber zum einen beißt sich das mit ihrer anderen Rolle, Rückhalt zu geben, zum anderen widerspricht riskantes Spiel vollkommen dem Sicherheitszeitgeist, über den sich nur wenige Frauen hinwegsetzen können.

      Wie gesagt: empfehlenswert

      • Da könnten 1000 Studien besprochen werden und 10000 Anekdoten erzählt werden… für eine Müttersupremacistin ist das dann getrolle.

    • Das sagen andere Frauen.

      Und indirekt alle Männer, die Status nicht erotisch finden.

      Sailer‘s Law of Female Journalism…

  12. What are you going to do about it?

    – Working on getting them laid.

    Was erwartet die denn? Sollen die jetzt nach ihrem Sexleben befragt werden. BTW. Wahrscheinlich 99,999 aller Incels tun niemanden irgendwas, aber für Ellen spielt das keine Rolle.

  13. Die sind SO witzig:D

    „Frauen leiden daran, dass sie in den Medien meistens als Opfer dargestellt werden!“

    • Witzig

      „it is the trauma caused by the tactic many white women employ to muster sympathy and avoid accountability, by turning the tables and accusing their accuser.“

    • „White women tears are especially potent … because they are attached to the symbol of femininity,” Ajayi explains. “These tears are pouring out from the eyes of the one chosen to be the prototype of womanhood; the woman who has been painted as helpless against the whims of the world. The one who gets the most protection in a world “

      Das ist almost woke!

    • 🙂

      Ruby Hamad is a freelance writer and PhD candidate in media studies and post-colonial studies at UNSW, where she is researching media criticism and coverage of Arabs and the Middle East.

    • Dieses Thema ist übrigens, soweit ich das beurteilen kann, der große blinde Fleck von Jordan Peterson: Die Machtmittel der Frau heute.

      Dass die farbigen Frauen hier mit den selben Mitteln mundtot gemacht werden, die normalerweise für Männer reserviert sind, kommt in seinem Weltbild nicht vor.
      Stattdessen sieht er nur „misery“… Die arme (weiße) Frau.

      WAW

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