„Die zehn unumstößlichen Gesetze bezüglich Männern und Frauen“ (Paul Elam)

Neulich wurde hier irgendwo auf Paul Elans „Zehn ununstößliche Gesetze“ verlinkt, die ich insoweit in Textform lediglich bei Wikimannia gefunden habe:

Unumstößliche Gesetze – Männer

  1. Männer werden sich nicht gegen etwas stellen, was als Nutzen für Frauen wahrgenommen wird. Der männliche Trieb, Frauen und ihre Kinder zu schützen und zu versorgen ist oft mächtiger als der eigene Überlebenstrieb und viel mächtiger als ihre Nächstenliebe für andere Männer.
    Beachten Sie, dass in diesem Gesetz von „wahrgenommen“ die Rede ist. Es spielt keine Rolle, ob etwas Frauen wirklich nützt, oder ob es gar keine Wirkung hat oder es tatsächlich Frauen schadet. Wenn die gängige Wahrnehmung ist, dass etwas Frauen nütze, werden Männer es mehr oder weniger blind unterstützen.
    Sie werden es unterstützen, auch wenn sie sehen können, dass es andere Männern verletzen, auch wenn es ihre eigenen Söhnen betrifft.
  2. Männer wollen als Vollstrecker fungieren. Sie werden andere Männer angreifen und verletzen für die Übertretung des Gesetzes Nummer eins. Die Wahrnehmungs­qualifikation gilt immer noch. In den sozialen, juristischen und politischen Gefilden werden Männer verbal und körperlich angegriffen, die von andere Männer so wahrgenommen werden, dass sie Frauen entweder schaden oder sich gegen etwas stellen, was als Schutz für Frauen wahrgenommen wird. Tatsächlich sind in den Köpfen der Männer diese beiden Dinge, Frauen schaden oder sich gegen einen geistlosen und zerstörerischen Versuch zu ihrem Schutz entgegen zu stellen, buchstäblich die gleiche Sache.
  3. Männer vermengen oft zwei Sachen und bringen sie durcheinander: Frauen schaden und die Weigerung ihnen besondere Schutz­maßnahmen zu gewähren. Dies schließt die Weigerung ein, Frauen auf Kosten von Männern und Jungen zu ermächtigen.
    Männer kennen fast keine Grenzen, wie weit sie in Bezug auf die Einhaltung der Gesetze eins und zwei gehen werden. Das geht so weit, dass diese Männer dabei zusehen, wie ihre eigenen Familien durch korrupte Gerichte zerrissen werden, gegen sie falsche Vorwürfe erhoben werden, sie von ihren Kindern entfremdet werden, sie Verlust von Haus und Einkommen hinnehmen müssen, wiederkehrende Selbstmord-Impulse erleiden und letztlich auf alles mit Selbst­beschuldigung reagieren, Und tatsächlich werden sie andere Männer, die mit diesen Problemen konfrontiert werden, sagen, dass sie die Klappe halten sollen, oder es „wie ein Mann“ nehmen und damit „fertig werden“ sollen.
  4. Männer werden sich nicht gemeinsam über alles beschweren, was ihnen als Klasse geschieht. Angriffe und Beleidigungen an Männer als Gruppe werden keine wirksame gemeinsame Gruppen­reaktion hervorrufen. Niemals. Sie können sie einsperren, sie schlagen, ihr Eigentum stehlen, ihre Söhne dämonisieren, ihre Kinder psychologisch vernichten, ihre Söhne körperlich verstümmeln, sie auf die Straße verbannen, sie besteuern und ihr Geld für andere Gruppen ausgeben, und als Männer werden sie nicht reagieren. Ich wiederhole, niemals.
    Tatsächlich werden die Männer in Über­ein­stimmung mit den Gesetzen eins und zwei dem Staat bei der Förderung solcher Missbräuche helfen, solange die vorherrschende öffentliche Wahrnehmung diese ist, dass alles zum Schutz der Frauen geschieht.
  5. Atypische Männer, oder diejenigen, die sich bewusst gegen die Gesetze eins bis vier stellen, werden ihnen dennoch aus Angst vor Schande und Zurückweisung gehorchen.

Unumstößliche Gesetze – Frauen

  1. Frauen werden sich gegen etwas opponieren, was sie als Vorteil für sich als Gruppe wahrnehmen. Oberflächlich betrachtet kann dies als harmlos und sogar nur menschlich erscheinen, aber es führt zu einigen sehr unmenschlichen Dingen. Als Gruppe werden Frauen sich nicht gegen irgendetwas wenden, egal wie destruktiv es für andere sein mag, und letztlich für sie selbst, wenn sie nur einen unmittelbaren Nutzen oder Privileg für sich wahrnehmen. Sie werden als Gruppe keinen männlichen Grund­wehrdienst, keine männlichen Genital­verstümmelung, keine Wegnahme des Löwen­anteils der von Männern produzierten Ressourcen und deren Umverteilung an Frauen oder jedwede andere Ungerechtigkeit, die zu ihren Gunsten arbeitet, ablehnen. Sie werden sich nicht gegen deutlich unter­drückende und verfassungs­widrige Gesetze wehren, solange sie darin einen Nutzen für Frauen sehen. Sie werden sich nicht dem Verschwinden von Männern aus der Bildung und am Arbeitsplatz ent­gegen­stellen, solange es in ihrer Wahrnehmung zu ihrem Vorteil geschieht.
    Frauen werden keine Einwände erheben gegen die un­verhältnis­mäßige Aufmerksamkeit auf Brustkrebs im Vergleich zu Prostatakrebs, weiblichen Opfern im Vergleich zu männlichen Opfern von jederart Verbrechen, die Vergötterung von Mädchen und die Dämonisierung von Jungen in unseren Schulen. Frauen werden nicht protestieren gegen die Nicht­verfolgung von Falschbeschuldigungen, männlichen Selbstmord, männliche Obdachlosigkeit oder jede andere soziale Krankheit zugunsten darauf, dass die Haupt­aufmerksam­keit auf den Problemen bleibt, die Frauen betreffen, auch wenn diese Probleme erfunden sind und gar nicht existieren.
  2. Frauen werden für den Verstoß gegen das Gesetz Nr. 1 andere Frauen angreifen und meiden. Die Frauen, die gegen dieses Gesetz verstoßen, werden häufig von anderen Frauen als „Verräterin“ betrachtet, und sie werden dafür marginalisiert und geächtet. Die Art und der Umfang der Angriffe gegen sie sind in der Regel zwar weniger heftig als die gegen Männer, aber sie sind völlig real. (Vergleiche Angriffe gegen Esther Vilar) Frauen werden andere Frauen angreifen und meiden, wenn diese Ideen unterstützen, die nicht Frauen als primäre und oft alleinige Begünstigte von sozialen Diensten, speziellen Rechtsschutz, staatlichen Subventionen und sogar Respekt gegenüber Meinungen.
  3. Frauen sind, im Großen und Ganzen, zuerst Frauen und nur Frauen.
    Frauen kennen praktisch keine Grenzen, wie weit sie in Bezug auf die Einhaltung der Gesetze eins und zwei gehen werden. Dies schließt die Bereitschaft ein, zu sehen, wie ihre eigenen Kinder für den persönlichen Vorteil psychologisch geschädigt werden und wird ihnen diesen Schaden ohne Reue zufügen.
    Frauen zeigen die Bereitschaft, den Missbrauch einst geliebter Männer hinzunehmen und werden die vom Staat und anderen Institutionen zum Vorteil anderer Frauen zerstörten Männer überwachen und zum Schweigen bringen. Sporadisch können sie sich empören, wenn dieser Missbrauch und die Zerstörung Männer betrifft, die sie lieben (und damit sie selbst beeinträchtigt werden), aber es wird nicht in irgendeine sinnvolle Empörung über das, was mit den Männern als Klasse geschieht, umgesetzt.
  4. Frauen werden sich kollektiv über alles beklagen, was ihnen als Gruppe passiert, unabhängig davon, ob es wirklich passiert. Die einzige Voraussetzung ist, dass es als ein Problem wahrgenommen wird.
    Frauen, als Gruppe, werden sich viele Jahrzehnte über lang widerlegte Ungerechtigkeiten gegen sie beklagen und sich weigern, sogar Beweise für das Gegenteil zu erwägen. Männer werden das auch tun, aber sie tun es für Frauen, nicht für sich selbst. Der Punkt des Gesetzes Nummer vier für Frauen ist, dass es die Regierung und ihre Körperschaften darüber informiert, dass es, um die soziale Dynamik zu schaffen, die ausreicht, um Gesetze zu verabschieden und die Politik zu rechtfertigen, nur nötig ist, die Information in einen Kontext zu stellen, ob korrekt oder nicht, in einer Weise, die Frauen als Opferklasse inszeniert.
  5. Atypische Frauen, oder diejenigen, die sich bewusst gegen die Gesetze eins bis vier stellen, werden ihnen dennoch aus Angst vor Schande und Zurückweisung sowie mit dem zusätzlichen Appell an ihr Privileg gehorchen.

Ich möchte sie hier einfach mal zur Diskussion stellen, ich habe mir selbst da noch kein abschließendes Bild gemacht

107 Gedanken zu “„Die zehn unumstößlichen Gesetze bezüglich Männern und Frauen“ (Paul Elam)

  1. Ich musste direkt an ein Thema denken: Genitalverstümmelung.
    Wenn man den Umgang mit Genitalverstümmelung von Mädchen und Jungen unter der Prämisse dieser „Gesetze“ betrachtet, wird plötzlich eine Menge viel klarer.

    Nur gefällt mir das Wort „Gesetze“ nicht, und für unumstößlich halte ich sie auch nicht. Ich würde eher das Wort „Mechanismen“ vorschlagen.

    Gleichzeitig muss ich an die „Drei Gesetze der Robotik“ von Isaac Asimov denken. Im Prinzip eine in drei Punkte gefasste Beschreibung des Basisbetriebssystems der Roboter des Asimov-Universums.
    Dabei ist es so, dass die Robots die nicht gemäß der Gesetze funktionieren als defekt erkannt werden und aussortiert werden.
    Wer die Gesetze nicht kennt: einfach mal googlen.

    Grundsätzlich halte ich es für durchaus möglich, dass Menschen von ähnlichen Mechanismen genetisch beeinflusst werden, was auch erklären würde warum Menschen die sich von diesen Mechanismen emanzipiert haben als „schädlich“ angesehen werden.

  2. Ein komplett korrektes Bild. Ich habe keinen Widerspruch gefunden. Deswegen gab es auch in der Vergangenheit keine Männerbewegung, keinen Kampf der Männer wie sie für EIGENE Rechte gekämpft haben, sondern immer nur solche wo es um ihre Familien, Frauen oder Kinder ging.
    Genau aus diesem Grund finde ich den Kampf für Männerrechte unsinnig. Das einzige was man machen kann ist die Verweigerung, nicht nur von Partnerschaften und Reproduktion sondern auch von Wirtschaftsleistung da gegen solche Männer nicht wirklich viel unternommen werden kann.
    Aber das wollen viele Idealisten nicht wahr haben – sie kämpfen gegen Windmühlen und merken es nicht einmal. Eine Veränderung in unserem Sinne werden Frauen niemals auch Barmherzigkeit machen, sondern nur wenn es in ihrem eigenen Vorteil liegt. Um aber ihnen die Möglichkeit eines solchen Vorteil zu ermöglichen, müssen sie erst einmal Nachteile erleiden.
    Das Problem ist doch, dass wir alle immer zu viel auf die Vernunft setzen aber in meinen Augen ist Intelligenz, gerade was solche Themen angeht, vollkommen überbewertet.

    • Und doch soll es sie geben, die Muetter, die ihre Jungs nicht in den Krieg schicken wollen, die ihnen eine faire unverstuemmelte Zukunft wuenschen und sie mehr lieben als alles andere auf dieser Welt.

  3. Die Quelle:

    Wie Elam in der Einleitung selbst sagt: Natürlich sind das keine Gesetzte und ob sie wirklich unveränderlich sind, sei auch dahin gestellt.
    Aber „robuste Tendenz“ klingt nicht so gut als youtube Titel.

    Ohne diese Tendenz kann ich mir nicht erklären, warum Leute, die von Wage Gap und Gleichstellung reden, nicht mit Gelächter aus der Stadt gejagt werden.

  4. „Frauen werden keine Einwände erheben gegen die un­verhältnis­mäßige Aufmerksamkeit auf Brustkrebs im Vergleich zu Prostatakrebs“

    Warum auch? Sollte man Pankreaskrebs etwa weniger beachten als ein Melanom? Und Männer gehen als Gruppe betrachtet ohnehin wesentlich seltener zum Arzt. Jede Sensibilisierungsmaßnahme trägt also einen wesentlich geringeren Erfolg davon.

    Brustkrebs tötet jährlich 17.000 Frauen, Prostatakrebs tötet 13.000 Männer, ABER Prostatakrebs tritt im staistischen Mittel wesentlich später im Leben auf. Wobei man natürlich sagen muss, dass die „größere Aufmerksamkeit“ für Frauen als Kollektiv keinen oder kaum einen Nutzen haben wird. Auch ansonsten sind deine Regeln selbstverständlich hyperbolisch formuliert und die Beiträge hier kultivieren einen Opferkult der ständig gegen die Regeln verstößt: Wenn beispielsweise eine Feministin sich gegen eben jene Sozialisierung richtet, die Jungs zu Einzelkämpfern macht, dann wird das als Angriff gegen Männer als solches statt gegen die hier selbst beklagte soziale Rolle gewertet.

    https://allesevolution.wordpress.com/2018/05/03/sibel-schick-toetet-maennlichkeit-und-die-zusammenhaenge-von-amoktaten-und-unterdrueckten-gefuehlen/

    Möchtest du damit den Feminisismus parodieren oder was steckt dahinter?

    • ….Warum auch? Sollte man Pankreaskrebs etwa weniger beachten als ein Melanom….. (?)

      Vielleicht noch ein Gedanke dazu.
      Dieser kindliche Versuch der Simulation einer sachlichen Argumentation greift natürlich schon deshalb völlig ins Leere, weil Frauen im Allgemeinen für völlig logisch und in Ordnung halten, maßlose Programme für Frauen loszutreten, die sich auf völlig marginale Risiken und Probleme von Frauen konzentrieren, oft sogar auf völlig halluzinatorische Probleme. Während vergleichbare Risiken und Probleme bei Männern kaum thematisiert werden, oder ein Handlungsbedarf festgestellt wird.
      Da gibt es tausende Beispiele, als krass fällt mir spontan ein die Problematisierung sogenannter Femizide, nur weil irgendwo statt der üblichen <<<5% mal 7 oder 8% der Mordopfer Frauen sind.

      • Aber aber, Herr Dokter, DER Feminismus kämpft doch geradezu aufopfernd FÜR Männer!
        Also, … ähh, naja…, also, ähm, daß sie Röcke tragen dürfen ( um als Allywitzfigur veralbert zu werden ), oder daß die auch mal weinen dürfen ( was von Nane& Betschwestern dann allerdings zum Maskuopferkult umgestrickt und mittels saublöden Sprüchen verhöhnt wird ).

        Und außerdem hat der „weibliche“ Part von Hillbilly Cleanton doch unanzweifelbar festgestellt, daß die Frauens die allerschlimmsten Opfa in jedem Kriech sind, weil sie ihre Wirtskörper ( also Söhne, Männers und Väter ) verlieren u.s.w.
        Also ährlich, wenn DAS kein Femiziet is, ey ….( Femischiet? Weisst schon … )

        • Röcke tragen und weinen… japp, das haben schon mehrere Feministinnen hier bewiesen, dass sie das für DIE Männerprobleme von heute halten.

    • @Nina

      Deine Argumentation ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Feminismus agiert, der vom neoliberalen „Selbst schuld!“ so viel gelernt hat.

      Die Krankenkassen bezahlen Untersuchungen für Frauen durchgehend und regelmäßig ab 18, für Männer gilt das nicht. Google außerdem mal nach dem Verhältnis von Frauenärzten und Andrologen. Bei Männern gibt es diese Bereitstellung regelmäßiger Untersuchungen nicht, die haben nach der Musterung keine check-ups und der nächste vorgesehene ist dann ab 40. Da klafft eine „kleine Lücke“ im Lebensverlauf. Die Prostatakrebsdiagnostik über die Bestimmung des PSA-Werts darf man natürlich selber bezahlen.

      Nachdem also Männern frühzeitig vermittelt wird, dass sie weniger zählen, es auch keine Motivation gibt, wenigstens die Regelmäßigkeit herzustellen, die man bei einem ordinären Zahnarzt vorfindet, ist es natürlich die schuld von Männern, wenn sie „weniger oft zum Arzt gehen“.
      Der erste von Staatsgeldern bezahlte Männergesundheitsbericht stammt dann auch von 2014 – davor musste er privat über eine Stiftung erstellt werden.
      Im Jahre 2011 konnte hingegen gefeiert werden: „10 Jahre Frauengesundheitsbericht – Zur Zukunft der Frauengesundheit“.

      Das „Patriarchat“ sorgt sich also trefflich um seine „herrschende Klasse“./sarcasm off

      Dass man keinerlei Lust hat, die von Männern gezahlten Steuern und Krankenkassenbeiträge für Männer zu verwenden – was den status quo beschreibt – kann man natürlich auch so sagen: „Jede Sensibilisierungsmaßnahme trägt also einen wesentlich geringeren Erfolg davon.“

      Weil, wenn ich schon keinen Bock habe, Geld für Männergesundheit auszugeben, dann sollten für die Folgen der Einsparpolitik wenigstens die Männer selber verantwortlich sein.
      Chapeau!

      • Sehr schön – danke crumar!
        Und weil es so wesentlich ist hier nochmal fett hervorgehoben:
        Deine Argumentation ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Feminismus agiert, der vom neoliberalen „Selbst schuld!“ so viel gelernt hat.

      • Wieso fällt mir da spontan der Test auf ( wie heißen die noch? ) Humanpapillomviren (?), oder so, ein? Weißt schon, diese „nasty little Buggers“, die Gebärmutterhals, o. Mundbodenkrebs auslösen können?
        Wird für Frauen jederzeit selbstverständlich von den Kassen ( also größtenteils den Männern ) gezahlt.
        Für Männer nicht!
        Obwohl jeder Depp weiß, daß der gegengeschlechtliche GV da DIE „bestgeeignete“ Infektionsmethode ist.
        Aber was kümmern eine Antje Schrupp o. Susanne Baer schon diese scheißnormalen cis-Weiber und ihre Dreibeine, hä?

        • @pingpong @Fiete

          Vielen Dank für das Lob erst einmal!

          Du stellst hier eine richtige Frage:
          „Wieso fällt mir da spontan der Test auf ( wie heißen die noch? ) Humanpapillomviren (?), oder so, ein? Weißt schon, diese „nasty little Buggers“, die Gebärmutterhals, o. Mundbodenkrebs auslösen können?
          Wird für Frauen jederzeit selbstverständlich von den Kassen ( also größtenteils den Männern ) gezahlt.
          Für Männer nicht!“

          Kleine Korrektur: Nicht der Test, sondern die *Impfung* wird derzeit nur für Mädchen und junge Frauen von den KK bezahlt. Die umfasst drei Termine und sollte vor dem ersten GV abgeschlossen sein.

          Die Antwort ist hier m.E. nicht das Einsparpotential, sondern die feministische Ideologie.
          Frauen sind in dieser Ideologie ja Opfer – das sollte inzwischen bekannt sein.
          Von daher – das ist damit ebenfalls gesetzt – sind Männer die Täter.
          Logisch – aus dieser Sicht – sind die Opfer von HPV Frauen und die Täter – also Verbreiter des Virus – Männer. Ergo hat die gesellschaftliche Fürsorge den Opfern und nicht den Tätern zu gelten!

          Dass jedoch bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr eine bereits infizierte *Frau* das Virus an den Mann weitergibt – der bisher nicht infiziert war – ist völlig undenkbar.
          Denn dann wäre die Frau ja Täterin und der Mann Opfer.
          Das ist – Mimimi – lächerlich.

          Nachdem wir uns gemeinsam in diese Weltsicht eingefühlt haben, ist der nächste Schritt konsequent und logisch: *Also* bestraft man a. *symbolisch* die Täter mit Nicht-Impfung dafür, dass sie die Täter sind und b. macht sie weiterhin zu Tätern, indem man sie *nicht impft*.
          Damit ist die feministische Ideologie gerettet! 🙂

          Peniskarzinom, Zungengrund und Rachenkarzinome, Kehlkopfkrebs, Analkarzinome, Warzen im Genitalbereich – es gibt ja kein männliches Opfer, das der Feminismus nicht bereit ist zu bringen.
          Es darf nur nicht ihn selbst betreffen.

          Eine durch und durch verdorbene, unmenschliche Ideologie.

        • Ich bin eigentlich sogar gegen den 3rd wave Feminismus, aber das hier ist die dogmatisch am stärksten Mannerrechtsorientierte Website die ich regelmäßig besuche und viele Dinge zeugen einfach von Mysogynie, eigentlich ist das hier ja sowas wie ein Klassentreffen der Ex-Männer und ich kann Dogmatismus auch hier nicht akzeptieren und aus meiner Sicht und ich bin umfassend medizinisch gebildet, macht es mehr Sinn Brustkrebs zu behandeln ala Prostatakrebs. Weil Prostatakrebs die Lebenserwartung selten drastisch verkürzt, Brustkrebs hingegen schon. Ob Vorsorge Untersuchungen bei Brustkrebs ein Benefit sind ist überdies fraglich, weil bei 1000 Frauen für 4 falsch positive Ergebnisse nur ein zusätzlicher richtig positiver Befund gestellt wird. Abgesehen davon, soll das Nino eine infantile Beleidigung sein? Hättest dir wenigstens die Mühe machen können herauszufinden wie ich vor 6 Jahren hieß ^^

        • Ich bin eigentlich sogar gegen den 3rd wave Feminismus, aber das hier ist die dogmatisch am stärksten Mannerrechtsorientierte Website die ich regelmäßig besuche und viele Dinge zeugen einfach von Mysogynie, eigentlich ist das hier ja sowas wie ein Klassentreffen der Ex-Männer und ich kann Dogmatismus auch hier nicht akzeptieren und aus meiner Sicht und ich bin umfassend medizinisch gebildet, macht es mehr Sinn Brustkrebs zu behandeln ala Prostatakrebs. Weil Prostatakrebs die Lebenserwartung selten drastisch verkürzt, Brustkrebs hingegen schon. Ob Vorsorge Untersuchungen bei Brustkrebs ein Benefit sind ist überdies fraglich, weil bei 1000 Frauen für 4 falsch positive Ergebnisse nur ein zusätzlicher richtig positiver Befund gestellt wird. Abgesehen davon, soll das Nino eine infantile Beleidigung sein? Hättest dir wenigstens die Mühe machen können herauszufinden wie ich vor 6 Jahren hieß ^^

    • „Warum auch? Sollte man Pankreaskrebs etwa weniger beachten als ein Melanom? Und Männer gehen als Gruppe betrachtet ohnehin wesentlich seltener zum Arzt. Jede Sensibilisierungsmaßnahme trägt also einen wesentlich geringeren Erfolg davon.“

      Weil Sensibilisierungsmaßnahmen weniger Erfolg tragen (das muss auch erst noch beweisen werden), sollen wir also weniger Geld in die Forschung von Gegenmittel stecken? Würden Sie auch sagen, dass wir lieber nicht so viel in AIDS-Forschung hätten stecken sollen, weil die schwule Szene (wo die Krankheit dominiert), sagen wir mal nicht so viel Aufmerksamkeit auf Selbstschutz legte?

      Prävention und Heilmittel sind zwei verschiedene Dinge und es gibt keine moralische Rechtfertigung der einen Krankheit mehr Aufmerksamkeit zu schenken als der anderen, wenn die Fall- und Sterbezahlen sich in einen ähnlichen Rahmen bewegen. Der einzige Grund ist, dass man Männer eben verheizen kann und Frauen nicht.

      „Warum auch? Sollte man Pankreaskrebs etwa weniger beachten als ein Melanom? Und Männer gehen als Gruppe betrachtet ohnehin wesentlich seltener zum Arzt. Jede Sensibilisierungsmaßnahme trägt also einen wesentlich geringeren Erfolg davon.“
      Männer sind keine Einzelkämpfer. Männer kooperieren konstant mit anderen und arbeiten in Teams. Das haben sie schon immer gemacht. Ich würde sogar soweit gehen und zu behaupten, dass Männer die besseren Teamarbeiter sind.

      • Selbstverständlich sind Männer die besseren Teamarbeiter. Und das sogar im doppelten Sinne: Sie sind besser im Team und sie sind besser im Arbeiten.

      • „Männer sind keine Einzelkämpfer. Männer kooperieren konstant mit anderen …“

        Guter Punkt! Woher das nur immer kommt mit dem Mann als einsamem Wolf …? Vielleicht meinen sie den Mann als armen Hund?

        Jedenfalls ist das doch wirklich ein faszinierender Punkt: Männer kooperieren, spielen oder arbeiten in Teams usw., und dies obwohl sie eindeutig kompetetiv sind. Das ist doch wirklich ein sehr komplexes Sozialverhalten!

    • „Wenn beispielsweise eine Feministin sich gegen eben jene Sozialisierung richtet, die Jungs zu Einzelkämpfern macht, dann wird das als Angriff gegen Männer als solches statt gegen die hier selbst beklagte soziale Rolle gewertet.“

      Ich halte dies für eine verkürzte Darstellung.

      Wenn man schädliche Verhaltensweisen bekämpfen möchte, kann man dies auch neutral formulieren. Wir haben nichts gegen Männer, wir benennen nur jede schlechte Verhaltensweise von ihnen nach ihnen. Folgerichtig und glaubhafter wäre es dann, dieses bei Frauen auch so zu machen. Ein Doppelstandard überzeugt mich nicht.

      Ich halte dies für eine unsoziale Art, sich eines Problems zu nähern. Wie will man jdn. überzeugen, wenn ständig Männlichkeit eine negative Konnotation erhält?

      Stattdessen sind es dann nur die Männer, die zum Handeln aufgefordert werden. Wie verstärke ich als Feministin diese von mir kritisierte Verhaltensweise? Ganz einfach, indem ich Männer abwerte, die über ihre Gefühle reden, die sich für ihre Bedürfnisse einsetzen. „Mimimi“ und „Männertränen“ lassen mich zweifeln, ob hier wirklich Männerwohl im Vordergrund steht.

      In einem Buch über Probleme bei der Erziehung von Jungs, war ein (!) Aspekt, verschiedene Lerntypen und einer von diesen war eben schädliche Sozialisierung ggü. Jungen mit dem Hinweis auf Männlichkeit. Sie nannte es aber weder „toxische Männlichkeit“ noch gab sie dem Jungen die Verantwortung für seine Sozialisation. Vielmehr hat sie für sich als Lehrerin Wege gefunden, Jungen zu helfen.

      Gegen diesen humanistischen Ansatz habe ich gar nichts.

    • @Nani Rattke:
      „Warum auch?“

      „Brustkrebs tötet jährlich 17.000 Frauen, Prostatakrebs tötet 13.000 Männer, ABER Prostatakrebs tritt im staistischen Mittel wesentlich später im Leben auf.“

      Ah ja, is klar, nä? Is also gaa nich schlümm, oder?

      „Wobei man natürlich sagen muss, dass die „größere Aufmerksamkeit“ für Frauen als Kollektiv keinen oder kaum einen Nutzen haben wird.“

      Niedliches „Miniunderstatement“.
      Etwa: „Sooo viel ham wer ja gaanich davon…“
      Aber immerhin hast Du „größere Aufmerksamkeit“ ( so um um bei ein paar bis zig Milliarden € insgesamt ) schon mal in Anführungszeichen gesetzt, das ischa schonmal was, gell?
      Und auch schön, daß Du locker zugeben kannst, daß Feminismus eng mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndromen korrelliert. Hauptsache ICH ICH u. ICH stehen im Mittelpunkt und es kostet ordentlich was, wobei die Kosten auch gern in wirtschaftlichen oder physischen Existenzen auftreten dürfen, nicht wahr?

      Kurz gesagt: „Das Bißchen Aufmerksamkeit“ bringt UNS „Frauen“ nicht nur viel zu wenig ( WIR kriegen ja den Hals nie voll ), sondern es ist natürlich völlig okay, daß es in Summa nicht nur den Männern schadet, sondern allen normalen Menschen und zwar reichlich. [ „WIR FRAUENS“ ist selbstverständlich das typisch-narrative Synonym für „Blödfemis“ ]

      „…die Beiträge hier kultivieren einen Opferkult der ständig gegen die Regeln verstößt:“
      Äh … ja?
      Den Unterschied zwischen einer rein rechnerischen Durchschnittsmenge, einem Median, einer als typisch überspitzt dargestellten ( insofern teilweise fiktiven ) Gruppe, wenigen Abweichungen und seltenen Ausnahmen solltest Du Dir vielleicht mal von einem pädagogisch hochbegabten Grundschullehrer erklären lassen, Nane. Ich werde es gar nicht erst versuchen, da Dein Schreibstil eine „gewisse“ Lernresistenz nahelegt.
      Was ein Kult ist, kannste ja mal auf Wikifemia nachschlagen und mit den Kommentaren hier vergleichen. Schätze, selbst bei dem Versuch kackste mit Deiner eigenen Inszenierung hier voll ab.

      „Wenn beispielsweise eine Feministin sich gegen eben jene Sozialisierung richtet, die Jungs zu Einzelkämpfern macht, dann wird das als Angriff gegen Männer als solches statt gegen die hier selbst beklagte soziale Rolle gewertet.“
      Ah ja! Danke für den Hinweis! Dann werde ich einer jungen Mutter ( die noch nicht mal femibekloppt ist ) jetzt also empfehlen müssen, daß sie ihre Söhne auf keinen Fall dazu anleiten darf, als solche, oder gar als Jungen o. später Männer, zusammenzuhalten, weil sie sonst von den pösen Maskus gelyncht werden?
      Voll steile These, ey!
      Und ich dachte mir so, daß es doch gerade die Femis, besonders als Mütter, Politiker o. Pädagogen sind, die Männlichkeit, am schlimmsten wenn sie als Gruppeneigenschaft auftritt, für absolut toxisch halten und mit verbissenster Radikalität bekämpfen. Statt dessen fahren sie fette Kampagnen, die von Männern zu bezahlen verlangt wird, daß Jungen und Männer eigentlich noch nicht mal einsame Individuen sein dürfen, sondern nur anonyme, zusammenhanglose Bestandteile einer intelligenzfreien und versklavten Allymasse.
      Ach übrigens, wenn Du schon mit so tollen Weisheiten aus der Ecke kommst: Verlinke hier doch bitte mal, so als typisches Beispiel, eine feministische Mutter, die Deiner Wahnvorstellung gehorcht und ihren Söhnen beibringt als vereinigte Vertreter ihres Geschlechts ( also eben nicht als „Einzelkämpfer“ aufzutreten ), oder wenigstens beider Geschlechter, zu agieren ( und sich wohlmöglich FÜR Gleichberechtigung und GEGEN feministisch tradierten Männerhass zu engagieren ).
      EINE WÜRDE SCHON REICHEN.
      Und dann, als Folgebeleg, die widerlichen Maskus, die sich so schlimm von ihr angegriffen fühlen.
      DAS wäre mal eine echte, revolutionäre Argumentation!

      „Möchtest du damit den Feminisismus parodieren oder was steckt dahinter?“
      Es liegt mir zwar fern Chrissy zu verteidigen, aber das hindert mich ja nicht, den Schwachfug Deines Kommentars mal ein wenig zu zerstückeln.
      Dein Kommentar erfüllt mehrere Bedingungen dessen, was der geschätzte Blogbetreiber da ( zurecht) beispielhaft zitiert hat.
      Bspw. galloppierende Dämlichkeit und direkt in’s Auge springende Eigenwidersprüche, noch dazu unter erfindung schwachsinnigster Wahnkonstrukte.
      Das sind schon mal drei basale Identifikationsmerkmale, Kleines.

      Aber schön, daß wir mal drüber geredet haben …..

      • Klar muss es was kosten, schonmal eine Frau sagen gehört sie hätte gerne einen Industriediamanten am Ehering, weil das mit den Blutdiamanten unmenschlich ist?

        Auch immer cool, Veganerinnen die dann Katzen halten, die ihnen jeden morgen zwei sadistisch getötete Mäuse vor die Balkontür legen. Aber vegan ist Frau dann um Leid zu reduzieren. =)

        • Meine schafft nur 2 in der Woche. Zum Ausgleich füttern wir Vögel (und indirekt Mäuse) durch den Winter und holen nicht zwei Mal im Jahr den Kammerjäger, um das Dach mäusefrei zu kriegen.

          Aber hast schon recht: eine Veganerin hält sich nicht aufgrund einer Mischkalkulation für gut, sondern aufgrund der Geste, dafür aber zu 100%

        • „Klar muss es was kosten, schonmal eine Frau sagen gehört sie hätte gerne einen Industriediamanten am Ehering, weil das mit den Blutdiamanten unmenschlich ist?“

          O menno – Leute, Ihr seid heute wieder mal gnadenlos. Richtig schlimm! So klappt das einfach nicht mit der Nachbarin … 😛

  5. „Wenn beispielsweise eine Feministin sich gegen eben jene Sozialisierung richtet, die Jungs zu Einzelkämpfern macht, dann wird das als Angriff gegen Männer als solches statt gegen die hier selbst beklagte soziale Rolle gewertet.“

    Mal dahingestellt, sie machen das. Jede solche Äußerung wird konterkariert durch das, was Frauen /Feministinnen im alltäglichen Leben an Rollenerwartungen an Männer haben und abfordern.
    Ich streite allerdings nicht ab, daß die meisten heterosexuellen „Normalmänner“ in schwer begreifbarer Weise sich selbst und gegenseitig zu Erfüllungsgehilfen eben dieser weiblichen Rollenerwartungen machen. Gerade das ist ja die implizite Kritik an Männern in Paul Elams Regeln.
    Ansonsten habe ich Diesen nichts hinzuzufügen. Es ist eine exakte treffende Beschreibung der Grundlagen der Funktion der menschlichen Gesellschaft über alle Kulturen und Religionen hinweg.
    Jeder Mann der sich emanzipieren möchte ist allerdings (von MGTOW abgesehen), viel besser beraten, statt auf die verlogenen Ratschläge von Feministinnen zu hören, die philosophischen Schriften des Donatien Alphonse François de Sade zu studieren.

    • Das muss man Paul definitiv zugute halten, er kritisiert ausschließlich Männer, Frauen hat er zu recht als hoffnungslose Fälle erkannt.

      • Das wiederholt er immer und immer wieder: seine Kritik an Frauen erfolgt ausschließlich in der Hoffnung, damit Männer zum Nachdenken und zur Selbsthilfe zu bewegen.

        Nicht:
        Stop being crazy
        sondern
        Dont stick your dick in crazy.

  6. Arschlöchinnen by nature oder einfach mangelnde Empathiefähigkeit?

    Anyhow, mir kam beim Lesen der Kindsunterhalt in den Sinn.
    Der ja von Frauen als extremst unfair empfunden wird, seit auch mal die ein oder andere Frau ihn zu zahlen hat. Die Kinder sind da dann nachrangig.

    Warum nur bekomme ich die Idee, dass Frauen nicht zur Empathie fähig sind nicht aus dem Kopf? 😉

    • Doch Sander, sind sie, grundsätzlich. Bei dem psychsozialen Hardcoredefizit Feminismus ist totale Frigidität allerdings DAS Hauptsymptom neben Männerhass ( tritt i.d.R. in gegenseitiger Aufschaukelung auf ).

  7. Die Schweiz ist doch so ein Beispiel: Dort gibt es eine Wehrpflicht, natürlich nur für Männer, und die Männer, die diese nicht absolvieren, müssen jahrelang eine zusätzliche Steuer bezahlen. Frauen müssen nichts dergleichen tun, sie müssen auch keine Kinder kriegen oder sonst was.

    Als es um die Abstimmung ging, ob diese Steuer gerecht oder zeitgemäß sei, stimmten der Großteil der Frauen für eine Beibehaltung.

    • Ich vertrete seit jeher die Ansicht, das Wahlrecht zwangsläufig an Militärdienst gekopelt werden muss. Sonst kann nämlich der Fall eintreten, dass durch meine Entscheidung andere Menschen in den Tod gehen müssen ohne das ich selber das Risiko trage. Das ist nicht fair und die Kritik daran vollkommen gerechtfertigt.
      Das gesagt haben wir aber ein Problem: Frauen senken nunmal die Kampfkraft einer Truppe. Die Frage ist also, können wir uns Frauen in der Armee leisten?

      • Henrik,

        die IDF gilt als eine der kampfstärksten Truppen weltweit. Das mit der Senkung der Kampfkraft ist nicht zwangsläufig, es dürfte eher eine Frage des Selbstverständnisses sein und der intelligenten Zuordnung des Solda_tix zu Verbänden 😉

      • Zur Frage, wie gut oder schlecht Frauen in eine effiziente Arme passen, hat Kingsley Brown etliche Sachen geschrieben.

        Dabei hat er auf ein bemerkenswertes Detail hingewiesen: Frauen, die in der US-Armee frewillig Dienst leisten (als Söldnerinnen), verstoßen gegen Hierarchie und Kommando deutlich häufiger als männliche Soldaten.

        Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Männer gelten als das rebellische Geschlecht. Sie mißachten gerne Autorität, Hierarchie, Befehl usw. Und dennoch sind Frauen, die freiwillig in der Armee Dienst tun, deutlich rebellischer als ihre männlichen Kollegen, wenn es um den Gehorsam geht.

  8. Die Gesetze scheinen zu implifizieren, dass Männer sich nie aus eigenen Interesse erheben. Das halte ich für schlicht falsch. Ich will nicht bestreiten, dass sich der durchschnittliche Mann eigene Interesse in der heutigen Gesellschaft nicht so sehr leisten kann wie die eigene Frau, doch es ist kein Ding der Unmöglichkeit.

    Es ist ein bisschen zynisch zu behaupten, dass Männer Diktaturen nur für ihre Familie stürzen. Das ist sicher eine große Motivation und ein meiner Meinung nach gutes Ziel, aber es als Mann profitiert man doch nicht zuletzt auch davon nicht in einem totalitären Regime zu leben.

    Das Hauptproblem in der heutigen Zeit liegt meiner Meinung nach nicht daran, dass Männer sich nie als Männer organisieren. Wie sollten wir auch Identitätspolitik doch eine andere Form der Identitätspolitik ersetzen und eine Verbesserung erwarten. Das Problem ist, dass wir als Gesellschaft nicht wissen wie man mit einen weiblichen Totalitarismus umzugehen hat. Wenn wir darauf keine Antwort finden kommen düstere Zeiten auf uns zu. Glücklicherweise erkennen immer mehr Leute das zentrale Problem.

    • „Das Problem ist, dass wir als Gesellschaft nicht wissen wie man mit einen weiblichen Totalitarismus umzugehen hat.“

      Das Problem hier ist, dass es kein „wir als Gesellschaft“ gibt. Frauen, gehören zur Gesellschaft und Frauen (alle Frauen, mehr oder weniger) haben ja gar kein Interesse daran, den „weiblichen Totalitarismus“ zu beseitigen oder zu reformieren. Und weder sie noch die überwältigende Mehrheit der Männer erkennen überhaupt einen Handlungsbedarf.

      Ich habe bereits mit mehrere Männern vorsichtig und behutsam über Gleichberechtigung und gleiche Rechte von Mann und Frau gesprochen. Selbst die Mehrheit der normalen, nichtfeministischen Männer schaut einen an, als ob man bekloppt wäre, wenn man ihnen darlegt, dass es in diesem Land Gesetze gibt, die eindeutig Männer benachteiligen. Und sie schauen nicht etwa deshalb bekloppt, weil sie es nicht glauben (Männer schauen nach und informieren sich), sondern weil es außerhalb ihres Bewusstseins ist, dass dies ein Problem sein könnte. Es interessiert einfach nicht, zumindest solange nicht, bis die nächste Schickse in hochhackigen Schuhen und mit ansehnlichen Titten vorbeispaziert.

      Der biologische Reflex ist hier unheimlich stark und man kann bei den meisten Männenr beobachten, wie Ihre Intelligenz, ihre Selbstachtung und ihre Fähigkeit rational zu denken von einer Sekunde auf die andere in den Keller rauscht, sobald eine halbwegs fickbare Frau auf der Bildfläche erscheint. Das ist auch der Grund, warum es unmöglich ist, mit einem Mann ein interessantes Gespräch zu führen, wenn seine Partnerin mit dabei ist.

      • „Frauen, gehören zur Gesellschaft und Frauen (alle Frauen, mehr oder weniger) haben ja gar kein Interesse daran, den „weiblichen Totalitarismus“ zu beseitigen oder zu reformieren. “
        Ich bin da nicht so pessimistisch. Viele normale Frauen erkennen, dass es einige Probleme gibt. Natürlich führen das die wenigstens direkt auf das oben genannte Konzept zurück, aber es ist ja nicht so, dass diese Dinge trivial sind. Ich gebe auch nicht vor mit meiner Diagnose zu 100% richtig zu liegen.

        „Selbst die Mehrheit der normalen, nichtfeministischen Männer schaut einen an, als ob man bekloppt wäre, wenn man ihnen darlegt, dass es in diesem Land Gesetze gibt, die eindeutig Männer benachteiligen.“
        Das stimmt. Die Meisten juckt es schlicht nicht, da es im Moment Randprobleme sind, die sie entweder nicht betreffen oder sie glauben, dass sie sie nicht betreffen werden. Und seien wir ehrlich: Gerade jüngere Männer (18-30 Jahre) haben genuge damit zu tun ihr eigenes Leben auf die Reihe zu bekommen, bevor sie in die Untiefen gesellschaftlicher Debatten abtauchen. Die meisten Menschen versuchen eben zuerst ihr eigenes Leben in Griff zu bekommen bevor sie die Gesellschaft reformieren wollen. Das muss nicht unbedingt eine schlechte Sache sein.

        • „Die Meisten juckt es schlicht nicht, da es im Moment Randprobleme sind, die sie entweder nicht betreffen oder sie glauben, dass sie sie nicht betreffen werden.“

          Aber das ist doch der Punkt: Die Probleme von Frauen betreffen sie doch auch nicht. Hier zeigen sie aber deutlich größeres Interesse.

          • “ Die Probleme von Frauen betreffen sie doch auch nicht. Hier zeigen sie aber deutlich größeres Interesse.“
            Hier haben sie aber eine starke Motivation: Sie glauben signalisieren zu können, was für ein guter Partner sie wären.
            Ich sage ja nicht, dass es so sein sollte oder das es Gut so ist. Ich versuche nur die Motivation dahinter nachzuvollziehen.

          • #Werbung
            Oder allzeit zumindest zum werben/flirten bereit.

            In „Karen Straughan – Ogres, Onions and Men’s Issues Advocacy with Slides “ gibt’s da ein paar schöne Beispiele, besonders das perverse Obama Paar sticht dabei besonders ekelhaft hervor.

            Die BringBackOurGirls Geschichte von Michael zum Beispiel.

    • „Das Problem ist, dass wir als Gesellschaft nicht wissen wie man mit einen weiblichen Totalitarismus umzugehen hat. “

      Jupp, eins der wesentlichen Kernprobleme.
      Um das nicht zu ändern, kommt ja auch jeder, der laut über toxische Weiblichkeit nachdenkt, sofort auf den Scheiterhaufen.

    • In der Phase des Kapitalismus ist das zentrale Problem die Frau als Werbeträger.
      Dank neoliberaler Verantwortungslosigkeit institutionalisiert von der Kita bis zum physical head damage.

      Adrian hat da einen extrem guten Punkt.
      Ich erinner mich daran ein oder zwei Leuten Cassie Jaye gezeigt zu haben, die Reaktion war, die ist so hübsch, ich kann nicht zuhören …. 😦

      • Den ersten Absatz verstehe ich nicht, könntest du das noch etwas genauer ausführen?

        „Ich erinner mich daran ein oder zwei Leuten Cassie Jaye gezeigt zu haben, die Reaktion war, die ist so hübsch, ich kann nicht zuhören …. 😦“
        Das waren wohl, verzeihe den Ausdruck, Idioten.

        • Ja, das mit den Idioten stimmt, waren Spätentwickler, die nie eine Frau in die Finger bekamen ohne dafür zu zahlen.

          Die Werbung ziehlt ja immer mehr und stärker auf Frauen ab auf der einen Seite, und versucht dies immer verzweifelter zu vertuschen auf der anderen.
          Schönstes Beispiel ist Googles Damore Debakel.
          Da ist die Kaiserin extrem nackt.
          Kaum eine Firma dürfte hinten herum die Unterschiede zwischen den Geschlechten so ausnutzen wie Google, immerhin machen die ja auf die Unterschiede zugeschnittenste Werbung,
          und müssen nach außen hin genau das gegenteilige Bild erzeugen.

          Phase des Kapitalismus ist vermutlich unglücklich gewählt, scheint ja mehr eine Folge der technischen Umstände zu sein.

          Imho sieht man das auch sehr schön an der Überbetonung des Paygap und der Vertuschung des Spendinggap (was den Konsumgüterteil des Einkommens nach Fixkosten angeht).

          Und dank der durchökonomisierten Bildung tröpfelt dieses Schema in den kompletten Bildungsprozess rein. (Ich denke da zB an Unterrichtsmaterialien die von Bertelsmann „großzügig“ gestellt werden)

          Man redet den Frauen auf allen Ebenen ihre Benachteiligung ein, ihre Biologie greift’s dankbar auf, die männliche hält gewohnheitsmäßig das Maul, und die Werbung hat in den Mädels von der Wiege bis zur Bahre ein praktisches Megafon.

          • Aber ist das wirklich etwas neues? Werbung fokussierte eingentlich schon immer primär auf Frauen, da diese mehr konsumieren als Männer.

      • „In der Phase des Kapitalismus ist das zentrale Problem die Frau als Werbeträger.“

        Das „Problem“ besteht hier lediglich darin, dass Frauen als Werbeträger funktionieren. Das hat sich der Kapitalismus nicht ausgedacht.

        • Klar war das schon immer so, aber die Intensität scheint sich verstärkt zu haben.
          Automobilwerbung zB ist weiblicher geworden, aber Waschmittelwerbung vermutlich nicht männlicher.

          • Guter Punkt! Nicht nur „Intensität“, sondern auch Ausmaß, also für welche Produkte alles mit Frauen geworben wird.

          • 1. Und?
            2. Betonung auf „scheint“, also selbst WENN das ganze ein Problem wäre – was ich erstmal abstreite – müsstest du das belegen.

            Also: Erstens darlegen, dass das ganze ein Problem ist, und dann darlegen, dass das Problem überhaupt existiert.

  9. Kleiner Verbesservorschlag: Die gute Strukturierung mittels Absätzen und Leerzeilen trägt wesentlich zur besseren Lesbarkeit von Texten bei und erhöht die Aufnahmefähigkeit des Lesers maßgeblich.

  10. „Frauen zeigen die Bereitschaft, den Missbrauch einst geliebter Männer hinzunehmen“ das ist, was ich immer sehe. Selbst wenn eine Frau in der Beziehung ok ist. Beim Ende wird sie zum Monster und zeigt ihr wahres Gesicht.
    Einer der Gründe, wieso ich NIE wine Familie gründen würde. Über allen Vätern schwebt das Verderben.
    Kenne so viele, die da ohne Rücksicht auf Verluste zerstört wurden.

    • „Selbst wenn eine Frau in der Beziehung ok ist. Beim Ende wird sie zum Monster und zeigt ihr wahres Gesicht.“
      Meine Mutter war lange als Familienrichterin tätig und so hatte ich auch einige Einblicke was so in Scheidungssachen vor sich geht. Also nicht die Extremfälle, die es immer in die Medien schaffen, sondern die ganz normalen Prozesse. Die Mehrheit der Scheidungen läuft realtiv glimpflich ab, da sich beide Parteien bewusst sind, dass eine einvernehmliche Abwicklung vorteilhafter ist als ein langer teurer Rechtsstreit. Sicher gibt es im deutschen Familienrecht noch einiges Verbessungsbedarf, aber was Scheidung angeht hat sich in den letzten Jahren viel getan.

      Ein Restrisiko besteht im Leben immer. Es werden auch Frauen ermordert, wenn sie ihren Partner verlassen. Sollen wir jetzt jeder Frau raten sich überhaupt nicht in die Nähe eines Mannes zu wagen?
      Manche Leute haben es sich in ihren Opferkult zu bequem gemacht.

      • Henrik du redest Mist. Sorry aber ich hatte so ein Gespräch mit einer Frau neulich. Meinte auch, ich hätte ja keinen Mut. Habe gefragt, warum sie kein Crack raucht. Kein Mut, vielleicht wird sie ja nicht abhängig.
        Sorry aber in meinem Freundeskreis greifen Privatinsolvenzen immer mehr um sich.

        • Das ist ne bekloppte Argumentation. Wie immer wenn komplett fehlgeleitete Vergleiche eingebracht werden.

          Gib mir die Fakten, und keine emotionalen Manipulationsversuche bitte.

          • Benjy also ich nehme hier mein direktes Umfeld.
            Die Männer leben wirklich alle an Existenzminimum.
            Zugewinn sah so aus, Frau bekommt alle Besitztümer, der Mann behält nichts.
            Kenne viele, die das 2-3 mal hatten. Jeder Frau Wohnung oder Haus gekauft und dann nach ei n paar Jahren war es nur noch der Frau ohne Ausgleich.
            Daher braucht mir keiner was von Altersarmut erzählen. Das betrifft nicht Frauen sondern Männer.
            Kann dir das leider nicht beweisen. Sorry, musst mir glauben.
            Und mit Leuten, die sich so benehmen, will ich nix zu tun haben. Würdest du dich mit jemandem abgeben, der regelmäßig Leute ausraubt und es nur bei dir nicht tut, solange ihr zusamnen seid?
            Danach macht fie Person es auch mit dir.
            Wiegel bitte nicht ab; sag mir, ob du so jemandem als Partner wolltest?

      • „Die Mehrheit der Scheidungen läuft realtiv glimpflich ab, da sich beide Parteien bewusst sind, dass eine einvernehmliche Abwicklung vorteilhafter ist als ein langer teurer Rechtsstreit.“

        Was bedeutet „glimpflich“ für dich? Ich habe in meinem Bekanntenkreis Männer, die im Begriff sind, sich von ihren Partnerinnen zu trennen. Ihnen rate ich, jedwede Konfrontation zu vermeiden und eher auch mal „eine Kröte zu schlucken“, als dass sie darauf beharren, von allem die Hälfte zu erhalten (Umgangs-, Sorgerecht, …). Von aussen besehen laufen diese Trennungen scheinbar „glimpflich“ ab. Aber mit gerecht und fair hat dieses „glimpflich“ nichts zu tun.

        • Radikal kenne ich. Habe einen Kumpel, 37 durch Scheidung insolvent, arbeitet 60h im Schichtdienst. Trotzdem hat er sich gut verstanden mit der Ex, hat ihr sogar den Hausmeister gemacht. Gemeinsames Eigentum (Haus etc) bekam alles due Ex. So viel zum Zugewinn, halten Richter sich nie dran. Jetzt ist sie nit Stecher nach Italien. Er zahlt weiter und soe Kinder gar nicht mehr.

        • @henrik

          „Dann geben Sie schlechten Rat. Man kann seine Interessen vor Gericht vertreten ohne einen Krieg anzufangen. “

          Das habe ich nie bestritten und ist eigentlich auch nicht die Frage. Bei den meisten Scheidungen einigen sich beide Seiten ohne großen juristischen Kampf. Werden in solchen Fällen juristische Instanzen „angerufen“, so sind diese nur Mittel zur formal-juristischen Durchführung der Scheidung. Art und Inhalt der Einigung wird direkt zwischen den beiden Parteien ausgehandelt.

          Da die Situation so ist wie sie ist, sind Männer in einer deutlich schlechteren Verhandlungsposition. Wer in einer solchen Position ist, tut meiner Meinung nach gut daran, Konflikten von vornherein möglichst aus dem Weg zu gehen und vielleicht sogar zu lernen, stillschweigend die eine oder andere Kröte zu schlucken.

          Und genau diese „Strategie“ könnte nach Aussen den Eindruck erwecken, die Trennung/Scheidung sei irgendwie „glimpflich“ abgelaufen.

          So entstehen dann die Geschichten von eigentlich bemitleidenswerten Männern, die nach der Scheidung aus dem im Wesentlichen von ihnen finanzierten Haus ausziehen und die gemeinsamen Kinder alle zwei Wochen am Wochenende „sehen dürfen“.

          • „Da die Situation so ist wie sie ist, sind Männer in einer deutlich schlechteren Verhandlungsposition. Wer in einer solchen Position ist, tut meiner Meinung nach gut daran, Konflikten von vornherein möglichst aus dem Weg zu gehen und vielleicht sogar zu lernen, stillschweigend die eine oder andere Kröte zu schlucken.“

            Wird Männern sogar in sog. Scheidungsratgebern empfohlen.

            „Und genau diese „Strategie“ könnte nach Aussen den Eindruck erwecken, die Trennung/Scheidung sei irgendwie „glimpflich“ abgelaufen.“

            Genauso ist es.
            Vor dem Gerichtsgebäude lässt die Frau beiläufig fallen: „Ach übrigens, ich denke, ich nehm die Kinder und du zahlst Unterhalt. Oder wir streiten uns vor Gericht und am Ende krieg ich die Kinder und du zahlst Unterhalt – und die Gerichtskosten.“

            Welcher Mann kann einer solchen Logik widerstehen?

          • „Welcher Mann kann einer solchen Logik widerstehen?“

            Willigt er ein, dann erscheint dieser Fall als „einvernehmlich“, also glimpflich, auch wenn der Mann das überhaupt nicht so sehen würde.

        • Wenn keine genaue definition dargelegt ist gilt üblicherweise die allgemein benutzte definition. „Glimpflich“ heißt hier „hätte schlimmer sein können“. Lass die Wortspielerei.

          Und Männern zu raten sich nicht zur Wehr zu setzen ist absurd, genau dann schlagen gerade Frauen zu.

          • „Die Mehrheit der Scheidungen läuft realtiv glimpflich ab, da sich beide Parteien bewusst sind, dass eine einvernehmliche Abwicklung vorteilhafter ist als ein langer teurer Rechtsstreit.“

            „Was bedeutet „glimpflich“ für dich?“

            Wer sich den weiteren Gesprächsverlauf ansieht, wird erkennen, dass ich mitnichten die Absicht habe, Wortspiele zu spielen. Und es ist überflüssig, mich über die Bedeutung des Wortes „glimpflich“ aufzuklären. Denn die genaue Definition spielt für mein Argument ohnehin keine Rolle.

            Letztlich wollte ich mit meiner eher rhetorisch gemeinten Frage auf einen eigentlich allgemein anerkannten Umstand hinweisen. Nämlich, dass es auch bei vermeintlich glimpflich abgelaufenen Scheidungen/Trennungen (dem statistisch häufigsten Fall) zuvor zu Verwerfungen gekommen sein kann. Und diese vielleicht sogar bis weit nach der Trennung fortbestehen.Glimpflich erscheinen diese Fälle nur deshalb, weil der „Klügere in weiser Voraussicht nachgegeben hat.“

            Und als Ursache sehe ich ein einseitig zugunsten von Frauen/Müttern arbeitendes System. In Anbetracht eines solchen Systems ist es mit Blick auf den betroffenen Mann meiner Einschätzung nach häufig besser, Konfrontationen nach Möglichkeit zu meiden, Zugeständnisse zu machen und sich betont kooperativ zu geben. Konfrontationen sorgen meiner Erfahrung eher für eine weitere Verhärtung der Fronten. Im schlimmsten Fall sorgen sie für einen Abbruch der Kommunikation. In dem Stadium redet man dann nur noch über Anwälte, die eigene (finanzielle) Interessen verfolgen.

            Ich sage das, weil man nach einem Blick in die Statistiken denken könnte, dass es bei Scheidungen in der Regel mit rechten Dingen und fair zu geht. Und das sehe ich eben nicht so.

  11. hier und bei Wikimannia:

    „Frauen werden sich gegen etwas opponieren“

    Im Original auf Youtube:
    „Women will not oppose anything perceived to benefit them as group…“

    Die Übersetzung sollte also doch eher

    „Frauen werden nicht gegen etwas opponieren…“

    lauten. Oder sehe ich das falsch?

  12. Hmm, schon der Begriff „Unumstößliche Gesetze“ ist eher ein Witz, wenn man mal über die Grenzen der westlichen Kultur hinausschaut.

    Nur wenig von dem hat jenseits des Tellerrandes eines Paul Elam eine annähernde Gültigkeit.

    „Der männliche Trieb, Frauen und ihre Kinder zu schützen und zu versorgen ist oft mächtiger als der eigene Überlebenstrieb und viel mächtiger als ihre Nächstenliebe für andere Männer.“

    Der Bezug fehlt: „eigene Frauen und eigene Kinder“. Ausserdem als globales Gesetz „Blut ist dicker als Wasser“. Wenn Mann in seiner Schutzfunktion wählen muss zwischen fremder Frau und eigener Bruder…wie sieht die Wahl da aus?

    „Niemals. Sie können sie einsperren, sie schlagen, ihr Eigentum stehlen, ihre Söhne dämonisieren, ihre Kinder psychologisch vernichten, ihre Söhne körperlich verstümmeln, sie auf die Straße verbannen, sie besteuern und ihr Geld für andere Gruppen ausgeben, und als Männer werden sie nicht reagieren. Ich wiederhole, niemals.“

    Ist kein Gesetz sondern eher eine indirekt appellative Formulierung. Wo die „kollektive“ Schmerzgrenze ist, ist aber tatsächlich eine interessante Frage.

    „Frauen werden keine Einwände erheben gegen die un­verhältnis­mäßige Aufmerksamkeit auf Brustkrebs im Vergleich zu Prostatakrebs, weiblichen Opfern im Vergleich zu männlichen Opfern von jederart Verbrechen, die Vergötterung von Mädchen und die Dämonisierung von Jungen in unseren Schulen.“

    Hmm, Brustkrebs versus Prostatakrebs mag stimmen. Und dass „im Westen“ (also die nördliche Hemisphäre) die soziokulturellen Rahmenbedingungen (also Wohlstand, Landfrieden und konsumistischer Hedonismus) eine sexualisierte Sichtweise auf Frauen eine Verzerrung der Wahrnehmung bewirkt (Vergötterung von Mädchen halte ich für eine typische Folge davon), gegen die Frauen nichts einzuwenden haben, stimmt sicher auch.

    Wobei gerade ältere Frauen im direkten Gespräch von sich aus sehr offen kritisch gegen die Auswüchse argumentieren. Was dann allerdings stark von Neid getrieben ist und keinen strukturellen Ansatz hat 😉

    „Frauen werden nicht protestieren gegen die Nicht­verfolgung von Falschbeschuldigungen, männlichen Selbstmord, männliche Obdachlosigkeit oder jede andere soziale Krankheit zugunsten darauf, dass die Haupt­aufmerksam­keit auf den Problemen bleibt, die Frauen betreffen, auch wenn diese Probleme erfunden sind und gar nicht existieren.“

    Ach hier: Sozialer Bindungsumfang entscheidend. Blut ist dicker als Wasser.

    „Frauen sind, im Großen und Ganzen, zuerst Frauen und nur Frauen.
    Frauen kennen praktisch keine Grenzen, wie weit sie in Bezug auf die Einhaltung der Gesetze eins und zwei gehen werden. Dies schließt die Bereitschaft ein, zu sehen, wie ihre eigenen Kinder für den persönlichen Vorteil psychologisch geschädigt werden und wird ihnen diesen Schaden ohne Reue zufügen.“

    Frauen sind sehr viel stärker als Männer Kollektivwesen. Sie benötigen den Ordnungsrahmens des Kollektivs. Fehlt dieser Ordnungsrahmen, erkennt man eine tendentielle Neigung zu Entscheidungen aus einer kurzfristigen Perspektive heraus, ohne Langzeitfolgen ausreichend zu berücksichtigen.

    Wobei letzteres bei Männern auch der Fall ist, sich halt eher in anderen Bereichen manifestiert.

    „Frauen werden sich kollektiv über alles beklagen, was ihnen als Gruppe passiert, unabhängig davon, ob es wirklich passiert. Die einzige Voraussetzung ist, dass es als ein Problem wahrgenommen wird.“

    Ja, das Klagen hat einen Eigennutzen in der Kommunikation mit anderen. Und ist für Männer, die noch nicht den patriarchal-selektiven Geräuschfilter im Innenohr eingebaut haben, etwas nervig.

    Alles in allem würde ich sagen: Paul Elam, netter Rant. Aber weder gesetzeswürdig noch der Komplexität angemessen.

  13. „1.Männer werden sich nicht gegen etwas stellen, was als Nutzen für Frauen wahrgenommen wird.“

    Würde dieses „Gesetz“ gelten, müssten sich Männer doch (seit Jahrzehnten) in Scharen ohne mit der Wimper zu zucken chemisch kastrieren lassen, anstatt bedenkenlos Frauen (in denen immerhin die nächste Generation heranwächst) den damit zusammenhängenden Risiken auszusetzen.

      • „Welche Risiken sind das?“

        Das solltest Du schon wissen.

        „Konkret, welches Risiko stelle ich persönlich dar, wenn ich mich nicht kastrieren lasse?“

        Keins – solange Du keinen Sex mit Frauen hast bzw. nicht erwarten würdest, dass Frauen zur Pille greifen o.ä. (das würde einschließen, dass Du nicht irgendwo mehr oder weniger versteckt die von Frauen genutzte, hormonelle Verhütungsmöglichkeit als Argument missbrauchst).

        • „Das solltest Du schon wissen.“

          Nein, weiß ich nicht.

          Ob Frauen Pillen einwerfen oder nicht, ist nicht meine Sache.

          Also nochmal, warum soll ich mich ganz konkret kastrieren lassen? Oder ist das ein Fetisch von dir?

          • Gummi ist ganz offensichtlich kein Fetisch von ihr. Sonst wäre sie vielleicht von allein darauf gekommen, dass man damit auch verhüten kann.
            Frau muss also gar nicht die ach so gefährliche Pille nehmen und Man(n) muss sich gar nicht chemisch kastrieren lassen. Mal abgesehen davon, dass sich das (teilweise gewollt) mindernd auf die Libido des Mannes auswirkt. Wozu verhüten, wenn er sowieso keine Lust mehr auf Sex hat?
            Aber woher soll eine Semikolon so etwas schon wissen?

          • Was schade ist, wo doch gerade mit steigendem Alter vielen Frauen das Ganzkörpergummioutfit schmeichelt. 😉

    • Klar, Mädchen werden ja auch von ihren Vätern zum Frauenarzt geschaart um sich die erste Pille reinzupfeifen.
      Morgen erzählst uns dann, Männer würden Klitoralbeschneidungen vornehmen.
      Wirklich schade, dass der Name Lady Gaga schon belegt ist.

  14. Der Text von Paul Elam ist ja nun schon zwei Jahre alt und wurde von WikiMANNia übersetzt.

    Es ist schön, dass diese Thesen (endlich auch) in Deutschland diskutiert werden.

  15. „Neulich wurde hier irgendwo auf Paul Elam(!)s „Zehn unum(!)stößliche Gesetze“ verlinkt, die ich insoweit in Textform lediglich bei Wikimannia gefunden habe:“

    Ich kaufe zwei „m“! 😉
    Ich finde das „irgendwo“ nicht, wo auf Paul Elams „Gesetze“ verlinkt würde. Ich lese hier nicht regelmäßig…

  16. Ein weiterer Satz, aufgeschnappt in der englischsprachigen Blogosphäre, den ich für diskussionswürdig halte:

    „Most MGTOWs are one blow job away from going back to the plantation.“ – Stardusk

    („Die meisten MGTOWs sind nur einen Blowjob von der Rückkehr auf die Plantage entfernt.“)

    • „Most MGTOWs are one blow job away from going back to the plantation.“

      Ein guter BJ ist nicht zu verachten, aber auch leicht käuflich zu erwerben. Je nachdem wie man „back to the plantation“ sinngemäß übersetzt, dürfte das wohl nicht ausreichen 😉

      Ernsthaft beruht ja die Mann-Frau Bindung auch auf drei Mechanismen, nicht nur auf der sexuellen Komponente.

      Aber, ja, ich kann mir durchaus vorstellen, dass für viele Männer das MGTOW nur ein temporäres Lifestyle-Element ist. Also eine etwas fundiertere Version einer „Schnauze voll von den Weibern“-Gefühlslage, die vermutlich fast jeder Mann des öfteren in seinem Leben hat.

  17. Ich würde es so formulieren: Emotional wird der Großteil der Menschheit wahrscheinlich wirklich immer so ticken, wie es diese Gesetze hier besagen. Es ist aber durchaus möglich, dass sich die Menschen dieser Reflexe bewusst werden um dann nach der Bewusstmachung einen einigermaßen rationalen Umgang damit zu finden.

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