Frau testet, wie Männer auf „Catcalling“ reagieren

Eine Frau testet, wie Männer auf „Catcalling“ reagieren. Ähnliche Versuche dieser Art gab es auch schon:

Sie stellt die Grundsituation so dar, dass ein schmieriger Typ im Alltag plötzlich „Hey Süße“ zu ihr sagt oder ihr „Geiler Arsch“ hinterherruft und sie dann nur noch an Flucht denkt. Später ärgert sie sich, dass sie da nicht anders drauf reagiert hat. Sie beschreibt, dass viele ihrer Freundinnen solche Belästigungen erleben

Sie schildert dann, wie sie selbst einen passenden Mann mit „Hey Hübscher“ anspricht. Er schaut sie erst verängstigt an, dann blickt er sich noch mal nach beiden Seiten um und sagt dann, dass sie ihn nicht Hübscher nennen soll, er habe eine Freundin.

Sie ist überrascht. Und versucht einen anderen Klassiker aus dem, was gerade auf feministischen Seiten als lästig empfunden wird: Der Aufforderung zu lächeln, weil einem das besser steht. Dann macht sie sich aus dem Staub. Er ist verwundert und lacht dann, dann macht er einfach weiter wie zuvor.

Interessanterweise gilt der „Ich habe eine Freundin“-Spruch im umgekehrten ja auch bereits als Nachweis, dass Männer Frauen nicht respektieren.

Sie bekommt also hier einen Korb. Leider bricht sie recht früh ab. So dramatisch scheint es der Angesprochene aber nicht gesehen zu haben, vermutlich wird er es eher interessant gefunden haben.

Ihr zweiter Versuch erfolgt in einem Fitnesstudio. Sie spricht ihren Nachbarn an, indem sie fragt, ob er schon lange hier trainiert. Er erwidert, dass man das doch sieht und sie schiebt nach, dass er tolle Beine hat und sein Gesicht interessant ist. Das findet der Angesprochene nicht beängstigend, sondern lacht und findet, dass sie es ja anscheinend ganz schön nötig hat. Ihr ist es peinlich.

Scheint mir das klassische Problem zu sein, dass die Männer erst einmal keine Ahnung haben, was da los ist. Sie fühlen sich irgendwie komisch angemacht und können es nicht richtig einordnen. Vielleicht auch, weil sie selbst nervös ist und eben auch tatsächlich was faul ist: Sie will ja nicht einfach so mit ihnen schlafen, wie es ihre Sprüche nahelegen. Sie will nur für ein Interview provozieren.

Ihr nächster Versuch erfolgt in einem Park. Sie bewaffnet sich mit einer Sonnenbrille und sagt zu einem dort sitzenden: „„Hey, cooles Shirt hast du da. Ist das aus der aktuellen Kollektion?“ Er nickt nur. Also setzt sie nach mit „Also mich würde ja interessieren, was unter deinem Shirt steckt. Ein trainierter Waschbrettbauch?“ Peinliche Stille folgt und dann fragt er sie, was denn mit ihr nicht stimmt. Sie muss dann selbst lacen

Es verwundert mich etwas, dass sie gar keinen Erfolg hat. Vielleicht weil sie irgendwie komisch vorgeht. Zumindest dem Bild auf ihrem Twitterprofil nach sollte sie mehr Erfolg haben.

Wäre natürlich interessant wie alt das Foto ist und wie vorteilhaft es aufgenommen ist. Wobei eine hübsche Frau, die irgendwie so aussieht als will sie einen provozieren, vielleicht gerade noch eher Mißtrauen erregt.

Aber im Ganzen scheinen die Jungs gut damit fertig geworden zu sein und es nicht als so problematisch angesehen zu haben.

Was ja das typische Ergebnis solcher Experimente ist.

94 Gedanken zu “Frau testet, wie Männer auf „Catcalling“ reagieren

  1. Was mich ja mal interessiert. Wenn Frauen es immer nur störend finden angesprochen zu werden, wie lernen die alle je irgend einen Mann kennen?

      • Das kann sein. Weil ich versuch langsam echt, was zu ändern und mal eine Frau kennenzulernen. Und naka höre immer nur, dass alles Belästigung ist oder der Ort nich gut.

        • Hör nicht auf die Harpien, die sind in einer überwältigenden Minderheit (dummerweise sitzen viele in Positionen mit Zugang zu Mirkofonen). Lies Christians Artikel über PUA und versuche die entsprechenden Verhaltensmuster zu verinnerlichen. Wirkt wunder. Glaub mir.

    • „… Wenn Frauen es immer nur störend finden angesprochen zu werden, wie lernen die alle je irgend einen Mann kennen?“

      Ja Truth, diese Frage habe ich mir als auch schon öfters gestellt, wie kommen Pärchen in Deutschland eigentlich zusammen? In Deutschland leben die Geschlechter einfach nur nebeneinander her. Selbst am Wochenende passiert so gut wie gar keine Interaktion zwischen Jungs und Mädels.

      In Deutschland kommen die Geschlechter eigentlich nur über den Freundeskreis, oder den Verein zusammen. So war das auch bei den Jungs mit denen ich bisher was hatte. Das waren vier an der Zahl und nur mein jetziger Freund hat mich wirklich angesprochen. Mit den Anderen bich ich über Freunde/Verein zusammengekommen.

      • Die meisten lernen ihren Partner am Arbeitsplatz kennen. Ermöglicht halt ein unverbindliches Kennenlernen, ohne konkrete Ansichten äußern zu müssen.

        In diesem Zusammenhang möchte ich all den Frustrierten die hier ihre Probleme mit dem Finden einer Partnerin äußern, empfehlen, eine Südamerikanerin kennen zu lernen. Ich bin jetzt 11 Jahre mit einer Kolumbianerin verheiratet und habe es nicht bereut.

        Webseiten wie etwa amigos.com ermöglichen das. Spanische Sprachkenntnisse sind natürlich hilfreich, aber nicht unerlässlich. Ich kenne inzwischen Zahlreiche Ehepaare und Beziehungen von Deutschen (i.d.R. Männer, aber nicht unbedingt) und Latinas, die gut funktionieren, soweit ich sehen kann.

        Südamerikanerinnen haben natürlich eher traditionelle Vorstellungen von der Rollenverteilung. Meine Frau erwartet, dass ich ihr die Tür aufmache und ihr in die Jacke helfe. Als in einem Tatort Ulrike Folkerts es ablehnte, sich von einem Mann helfen zu lassen war sie sichtlich irritiert. Dafür achtet sie auf ihr Äußeres, kann gut kochen und ist sehr sinnlich.

        Und sie steht in ihrem Selbstbewusstsein steht sie keiner Feministin nach. Sie ist jetzt 11 Jahre in Deutschland und seit zehn Jahren verdient sie ihr eigenes Geld.

        • El Mocho ist das nicht Sextourismus. Kein Angriff. Frage in vollem Ernst. Weil habe einige davon im Bekanntenkreis. Finde das jetzt nicht einmal so schlimm.

          Zur anderen Sache, Arbeit habe ich immer abgelehnt(also als Ort der Partnersuche nicht Arbeit selbst). Doof ist halt wenn das nichts wird. Dann ist man als Mann aus der Firma draußen.

          • Also Geld gab´s bei mir keines. Ich bin auch nach Südamerika geflogen und hab die Frauen dort getroffen. Die wollen auch kein Geld, sondern suchen einen Partner, der kein Macho ist, und Europäer haben da einen recht guten Ruf. Viele haben auch ein Kind und suchen einen Vater dafür, nachdem sie sitzen gelassen wurden.

            Ich weiß, es gibt auch Agenturen, bei denen du dir Frauen aus dem Katalog aussuchen kannst, aber darauf muss man sich nicht einlassen.

        • „Was hat das denn mit dem Land zu tun?“

          Weil das Verhältnis zwischen Männern und Frauen in Deutschland nicht normal ist. Aber das hat keine Allgemeingültigkeit. Es ist wahrscheinlich auch noch so in Ländern, die Deutschland sehr ähnlich sind, wie Österreich, Schweiz, Holland, oder die skandinavischen Länder, aber sonst wohl auch nirgends.

          • Ises hier echt anders? Weil mir hat eine Anerikanerin mal geraten es mit Frauen im Ausland zu versuchen.
            Dachte die labert nur…

          • „…mir hat eine Anerikanerin mal geraten es mit Frauen im Ausland zu versuchen…“

            Es geht hier um das, was Ihr in diesem Forum immer als „intrasexuelle Konkurrenz“ bezeichnet. Diese intrasexuelle Konkurrenz ist für einen deutschen Mann viel härter, als für einen polnischen. Deshalb finden polnische Frauen deutsche Männer besser als polnische. Um Deine Frage zu beantworten, ja, probiere es mal im Ausland.

  2. Drei Versuche, dreimal harsch abgewiesen? Unglaubwürdig.
    Besonders die letzten beiden.
    So harsch reagieren nicht einmal Frauen auf schlechtes Flirten.

    • Also die die direkte Art der Abweisung kommt mir auch unglaubwürdig vor. Wirkt auf mich konstruiert. Irgendwie autofiktional. Vermutlich hätte ich ebenfalls ablehnend reagiert, weil es mich misstrauisch gemacht hätte, wenn eine akktrative Frau mich aus eigenen Antrieb offensichtlich „anbaggert“. Ein solches Verhalten ist einfach extrem unwahrscheinlich und unüblich.

      • Ich verstehe gar nicht, was an der Geschichte überrraschend sein soll. Da kommt so eine überkandidelte Femiziege, vermutlich mit der dazu üblichen Stimme angewackelt und tut verkrampft so, als ob sie irgendwie ironisch dumme auswendiggelernte Baggersptüche für irgendeinen undurchsichtigen Zweck plazieren will.
        Reailitätssin hat sie auch leicht erkennbar gar keinen ( „einsam, Markenshirt lässig in die Hose gesteckt, liest…“ ), sondern quäkt was von Kollektion, Blasülz …

        Meine Reaktion wäre ungefähr gewesen:
        „Ist Dein Friseur gestorben? Lässt Dich der Pater nicht mehr in seinen Beichtstuhl?“

        Oder die höfliche Version: „Ja, saugeiler Tach hoide, den will ich unbedingt nutzen um nochmal das Doppelspaltexperiment in Ruhe an guter Luft durchzureflektieren“.

  3. ja sehr hübsch aber wirkt auch ein wenig Psycho, was auch den komischen Test erklärt, falls tatsächlich so passiert.
    Was man allerdings kaum von einer solchen Frau erwarten kann, daß sie daraus irgendwie die Erkenntnis zieht, daß es für die meisten Männer auch nicht einfach ist, Frauen gekonnt anzumachen und mit zig Abfahrten umzugehen.

    • naja, eigentlich wirken die meisten jungen hübschen Mädchen irgendwie Psycho, haben in der heutigen feministischen Kultur wahrscheinlich kaum eine Chance eine einigermaßen normale Persönlichkeit auszubilden. Schicksalsschläge oder sonstige können da echt hilfreich sein.

      • Ich hab es ja vor ein paar Tagen auch erwähnt, dass viele Frauen die ich treffen irgendeinen Sockenschuss haben. Kann an meiner Vorauswahl treffen aber irgendwie scheint das schon mehr zu sein.

  4. Ich finde es faszinierend, dass dieser Beitrag gleich mehrere feministische Narrative zerlegt.

    1.: Männer zeigen keine Gefühle
    In allen Fällen beschreibt sie die zur Schau getragenen Gefühle der Männer. Gefühle -> Plural, denn diese zeigen mehrere Gefühle. Von Irritation über Belustigung über Angst über Desinteresse bis hin zur Wut ist alles dabei.

    2.: Catcalling ist ein Frauenproblem
    Wenn man dem Narrativ folgt ist Catcalling etwas, das nur Frauen „angetan“ wird. Aber entweder haben die beschriebenen Männer sehr viel Erfahrung damit „gecatcalled“ zu werden ODER aber diese Männer sind wesentlich tougher als Fra… Feministinnen

    3.: Feministinnen sind stark und selbstbewusst und stehen für ihre Rechte ein
    Egal in welcher SItuation sie ist, ihr erster Gedanke ist immer gleich Flucht. Sie wird von Angst und Scham beherrscht

    —-

    Sie scheint übrigens tatsächlich recht hübsch zu sein. Ihr editionf Foto ist auch recht ansprechend.
    https://www.editionf.com/@/AlinaHoppe

  5. Creepy. Sie wirkt als ob sie all ihr Wissen aus feministischen Bücher hat und das erste Mal mit realen Männern spricht. Wahrscheinlich können Männer sich für sie nur emotional zwischen Wut und Angst bewegen.

    Hat sie denn wenigstens etwas reflektiert? So wie sie ihre Gefühle beschreibt beim Kontaktaufnehmen, sollte ihr vielleicht mal in den Sinn kommen wie das für all die Männer ist, von denen das trotzdem der ganzen starken, emanzipierten, unabhängigen Power-Frauen immer noch erwartet wird.

  6. Na logisch reagieren die Männer so. Ist es doch generell immer noch Erwartung vieler Frauen, dass SIE angesprochen werden und nicht die Männer von den Frauen. Eine Tussi die ankommt wie sie zum Typen im Fitnessstudio muss es also ganz besonders nötig haben, hat der Typ schon ganz richtig erkannt, weil es eben nicht üblich ist, dass die Frau den ersten Schritt macht.

    Ich habe so ein Verhalten bis jetzt selten mal und nur auf Parties unter Alkoholeinfluss erlebt, ganz sicher nicht in einer nüchternen Umgebung wie ein Fitnessdtudio. Das passiert dort einfach nicht. Wenn Frauen einen Flirt initiieren, dann eher mit einem Blick, einem Lächeln und dann der Erwartung, dass der Mann das Lächeln erwiedert und sie dann anspricht.

    Ist also ganz logisch, dass die Männer genervt reagieren, denn irgend etwas ist da faul an der Sache, wenn eine Frau in solchen Alltagssituationen so auf sie zukommt.

    • Also ich finde eine so agressive Reaktion (gerade die beiden letzten Fälle) nicht logisch und auch nicht glaubwürdig. Das klingt für mich frei erfunden.

      • „Feministen lügen zugunsten der Ideologie“ ist ein klarer Grundsatz. Wobei Frauen grundsätzlich eher zum lügen neigen, da sie Worte als Zaubersprüche benutzen.

    • Doch!
      Da zeigt sich, welche Dinge in solchen Situationen am besten helfen:
      – sagen, dass man vergeben ist
      – Selbstvertrauen zeigen
      – „Du hast es ja echt nötig!“ ist nie der falsche Spruch

      (Wie das abgelaufen wäre, wenn die Frau entweder besser schauspielern könnte oder aber tatsächlich was von den Typen wollte, und versucht hätte, ihr Verhalten an die Typen anzupassen, anstatt Chauvi-Sprüche zu parodieren, weiß natürlich nur der Gilb.)

  7. Ähm, die weitaus meisten Frauen sehen es auch nicht als problematisch. Solange er abhaut, wenn er einen Korb bekommt, so wie sie das auch getan hat. Die weitaus meisten Frauen sind auch belustigt bis genervt (wobei zwei der Männer auch sehr unentspannt reagiert haben – nicht anders, als man es von einer „Emanze“ erwartet). Und fragt sich nur, ob Männer es alle immer noch so unproblematisch finden, wenn es beginnt, zur Gewohnheit zu werden, und es nicht mehr nur einzelne, zarte, junge, attraktive Frauen in einem Experiment betreiben, sondern auch mal ein ganzer Verein bulgarischer Kugelstoßerinnen.
    Spieß schreibt man übrigens mit scharfem S.
    Und wo ist der Link zu ihrem Artikel?

    • Ähm, die weitaus meisten Frauen sehen es auch nicht als problematisch. Solange er abhaut, wenn er einen Korb bekommt, so wie sie das auch getan hat.

      Gesellschaftlich läuft so ein bescheidener Flirtversuch aber durchaus schon unter sexueller Belästigung.

      Und fragt sich nur, ob Männer es alle immer noch so unproblematisch finden, wenn es beginnt, zur Gewohnheit zu werden, und es nicht mehr nur einzelne, zarte, junge, attraktive Frauen in einem Experiment betreiben, sondern auch mal ein ganzer Verein bulgarischer Kugelstoßerinnen.

      Als wenn Frauen tagtäglich von bulgarischen Kugelstoßern belagert werden würden. Das würden sich manche vielleicht wünschen.
      Im Übrigen treten wohl auch bulgarische Kugelstoßerinnen nicht regelmäßig im Rudel auf. Insofern besteht wohl kaum die Gefahr, dass so eine dümmliche Anmache zur Gewohnheit wird.

      • Nein, bei Feministen läuft so ein Versuch unter sexueller Belästigung. Im richtigen Kontext ist sowas sehr gern gesehen. (Allerdings ist Catcalling in Deutschland sowieso eher unüblich)

        Auch bei Feministen gilt: Wenn man sich wehrhaft zeigt, dann hauen die ganz schnell ab, die haben häufig weder die Mittel, noch die Konzentration einen längeren Krieg zu führen.

        • @ Benjy:
          „(Allerdings ist Catcalling in Deutschland sowieso eher unüblich)“
          Ein schwerer Fehler, kulturell gesehen. Also ich bin ja eher dezent, aber Sympathie ist dazu da kommuniziert zu werden, wenn möglich auf mehreren Ebenen.

      • Nur wenn man sich zu viel im Internet herumtreibt. Wobei ich das, was die gute Frau da betrieben hat, nicht als „Flirten“ bezeichnen würde, aber gut …

        Ähm, die bulgarische Kugelstoßerin habe ich darum gewählt, weil sie eventuell stärker sein könnte, als der untrainierte Durchschnittsmann. Es war nichts weiter als ein (fiktives) Gegenbeispiel zu den klischeehaften Bauarbeitern, die zu Mittag in der Gruppe herumsitzen, Bier trinken und vorbeigehende Frauen anmachen.

        • Dein Klassismus ist ekelhaft, Schätzchen. Ohne diese „klischeehaften Bauarbeiter“ hättest Du noch keine Nacht in Deinem Leben warm und trocken verbracht und wärst wahrscheinlich in Deinem ersten Winter hier auf Erden elendig verreckt. Und Du willst Dich beschweren, wenn die Dir mal auf die Titten glotzen und versuchen ein Lächeln von Dir zu sehen zu bekommen? Wie undankbar kann man sein? Du glaubst doch nicht ernsthaft, man könnte Dich damit für einen guten Menschen halten?

          • Schnuckiputz, ich sehe nicht auf Bauarbeiter herab. Es war eines der Beispiele, die man immer wieder hört.
            Aber abgesehen davon ist es mir natürlich herzlich egal, ob man mich für einen guten Menschen hält 😉

          • Doch tust Du. Aber das es Dir an Selbstreflektion mangelt um Dein eigenes Verhalten zu begreifen ist keine Überraschung.

        • „Ähm, die bulgarische Kugelstoßerin habe ich darum gewählt, weil sie eventuell stärker sein könnte, als der untrainierte Durchschnittsmann.“

          Es bedarf keiner bulgarischen Kugelstoßerinnen. Ein deutscher Damenkegelclub auf Freigang mit reichlich Prosecco im Gepäck reicht.
          Die können auch schon ziemlich unangenehm werden.

          • Ach, sind die auch durchschnittlich stärker, als der normale Mann?
            Unangenehm kann sicher auch eine zarte Frau werden, aber der Bedrohlichkeits-Faktor, würde ich sagen, fällt dann doch eher weg.

    • Also auch wenn es keine Models sind, wäre ich froh, wenn eine Frau mal Interesse zeigen würde.
      Glaube mir, der männliche Part ist echt Mist am Partnermarkt.
      Besonders, wenn du da kein perfekter Adonis bist, wirst du meistens abgelehnt und brauchstn dickes Fell.
      Die meisten Männer wären wohl froh, wenn sich überhaupt eine Frau findet.

      • Falscher Ansatz. Wenn du glaubst das Frauen den „Adonis“ suchen dann projezierst du.
        „Adonis“ ist zwar nett (wie bei Männern auch ein Pornostar nett wäre), aber im Kern suchen Frauen einen Beschützer/Versorger. Den finden sie eher über soziale Indikatoren als über reine Aussehen.
        Kann dir Christian sicherlich bestätigen.
        Am besten wirst du dir erstmal bewusst, dass du per Definition mehr auf den Verhandlungstisch legst als eine Frau, das hilft extrem.

        • Benjy dass ich mehr gebe als die Frau ist mir zu 100 % klar. Das frustet mich eher auf eine Art. Weil ich soviel gebe und Frau immer nur fordert.
          Gerade beim ersten kennenlernen ist es halt die Optik und da verlier ich leider. Maximal Durchschnitt und dann noch eine Narbe auf der Wange.
          Ich versuch halt mit Kleidung und Sport was rauszuholen aber ist halt begrenzt.
          Ach zum Post oben. Ich wirk hier in den Comments tlw als Frauenhasser. Ist aber Quatsch. Versuche auch echt, die nicht zu belästigen bzw solls nicht unangenehm sein, selbst wenn ich nicht gefalle.
          Bin leider schon lange Single aber probiers mittlerweile wieder. Wollte da eigentlich aus beruflichen Gründen (berufsbegleitende Studiengänge) ein paar Jahre warten. Aber naja..

          • @Truthy:
            „Ich versuch halt mit Kleidung und Sport was rauszuholen aber ist halt begrenzt.“
            Ganz falscher Ansatz!
            Zeige lieber offen und auf die Nette ( Lächeln! ), daß sie Deine Aufmerksamkeit erregt.
            Besonders, wenn der Reiz Dich gleich über mehrere Sinne triggert ( Merke: Olfaktorik ist i.d.R. wichtiger als Optik oder Akkustik! ). Das steigert auch die Chancen, daß sie gerade ähnliche Interessen hat …..

          • @Fiete meinst du damit, ich soll nicht versuchen, ansprechend zu wirken oder eher, dass das nicht das wichtigste ist?
            Mit lächeln sowas habe ich paarmal versucht. Bislang nicht geklappt. Wird ja vielleicht noch.

          • @ Truth:
            „@Fiete meinst du damit, ich soll nicht versuchen, ansprechend zu wirken oder eher, dass das nicht das wichtigste ist?“

            Nicht im geringsten! Sondern, daß es Blödsinn ist, sich Kriterien für Attraktivität aus irgendwelchen Gebrauchsanweisungen zusammenzusuchen.
            Sei einfach Du, auch wenn es vielleicht mal frech wirken mag. Gebrauche Dein ureigenes Loslassen von dusseligen Konventionen und lasse Deinem Instinkt freien Lauf. Die besseren Mädels erkennen das erstens an und zwar zweitens als ehrliches Kompliment. Das wirkt auf sie per se sympathisch und ist ansonsten erstmal völlig unverbindlich. Der Rest ergibt sich von ganz allein ( oder eben nicht, was aber in dem Fall trotzdem ein Gewinn ist )

            Mal ein Beispiel: Wenn Dir ein einfach nur geiler Geruch in die Nase steigt, dann schnuppere ruhig mal ein wenig in der Luft herum. Ohne dabei einen roten Kopf zu kriegen, sondern eher mit einem anerkennenden „NICH SCHLÄCHT!“ im Hinterkopf, das durchaus wahrnehmbar sein darf ( auf welche Weise auch immer ) … 😉

            Kurz gesagt: Lass das Nachdenken sein und Dich selbst einfach zu …

      • Tja, die meisten Männer werden andere Erfahrungen haben, als du.
        Der „perfekte Adonis“. Die „meisten Männer“ wären froh, wenn sich überhaupt eine Frau findet. Soso. Das heißt, ich bilde mir meine moppeligen, zu klein geratenen, Halbglatze tragenden, dürren, pickeligen etc. Nachbarn alle ein, die trotzdem verheiratet sind oder eine Freundin haben, und die meisten Männer sind alleine.
        Glaubst du eigentlich selber, was du da verzapfst?

        • „Die meisten Männer wären wohl froh, wenn sich überhaupt eine Frau findet.“

          So falsch finde ich die Aussage nicht. Ich denke da an die ganzen kostenpflichtigen (teuren) Flirtkurse, an männliche Jungfrauen über 40, an die PickUp-Subkultur, die Partnervermittlungsagenturen und an die ganzen Erotikseiten im Netz. Diese Industrien kommerzialisieren den Wunsch von Männern nach Sex und Partnerschaft. Wenn alle Männer ohne Probleme ein Frau fänden, gabe es diese Industrien vermutlich nicht.

          • @Fiete darum gehts mir gar nicht. Mir gehts eher darum, dass von den Frauen inmer kommt, wie extrem doch männliche Ansprüche sind.
            Wenn das so wäre, wären nicht zig jungs mit 30 Jungfrau und selbst die unansehnlichste Hartzerin hätte nicht mehrere Mönner zur Auswahl.
            Frauen sehen sich dabei aber noch als die Benachteiligten, für die ws keine Männer gibt.

          • @ Truth:
            “ Mir gehts eher darum, dass von den Frauen inmer kommt, wie extrem doch männliche Ansprüche sind.“

            Bei Frauen, die Dir so dämlich kommen, drehe Dich einfach um und lasse sie dumm dastehen.
            Merke: Die nächste, die Dir sympathisch erscheint ( vielleicht weil sie z.B. nix mit der Vorrednerin Geblubber am Hut hat ) ist hochwahrscheinlich eine ganz normale Frau und die verzetteln sich beim Kennenlernen i.d.R. nicht in solche Spruchkaspereien.

            Oder ganz anders gesagt: Es gilt zwar immer und grundsätzlich, daß es überhaupt keine Sicherheit ohne Zweifel gibt, aber man muß es damit in manchen Situationen auch nicht übertreiben.

            Okay, ich seh schon, es braucht ein ( nicht ganz alltägliches, aber gar nicht so unübliches ) Beispiel um das Prinzip zu verdeutlichen.

            Also:
            Ich hatte einem Kumpel bei irgendwas geholfen, es waren über 30° im Scxhatten, wir saßen zu ca. fünft vor der grellweißen Südfassade seines Hauses, lenzten ein kühles Bier und stanken dreckig und erschöpft vor uns hin. Es tauchte ein befreundetes Paar auf und brachte die mir vollkommen unbekannte Schwester der Dame mit.
            Ich hatte aufgrund der Hitze und des Lichts die Mütze tief im Gesicht und ne Sonnenbrille auf, die Schwester auch.
            Keine Ahnung was da nun die auslösenden Schlüsselreize waren, is auch wurscht. Jedenfalls sahen sich zwei Sonnenbrillen ein paar Sekunden ernsthaft an und im nächsten Moment waren wir damit beschäftigt zu klären, daß
            A – ich mal eben meine Schrottreife Mofa besteigen und zu meiner Hütte gurken und mir ein paar Eimer Wasser über den Balg kippen würde.
            B – Die mir bekannte Schwester den Weg zur Hütte zu verinnerlichen und
            C – die Sonnenbebrillte in spätestens einer Stunde bei mir abliefern würde.

            Es folgen drei interessante Nächte und zwei dazugehörige Tage ( privat&mood ).
            Und das kam niemandem der Anwesenden auch nur im Geringsten ungewöhnlich vor, war einfach situationsbedingt gerade angesagt und dementsprechend selbstverständlich „einfach mal so“ passiert.

            Und die Moral von der Geschicht und um der falschen Frage: „Wie macht man sowas?“ vorzubeugen: Niemand „machte“ da irgendetwas. Sowas passiert gelegentlich, zumindest wenn man sich nicht dagegen wehrt.

          • Die Anzahl Männer, die keine Frauen findet, deckt sich zirka mit der Anzahl Frauen, die keine Männer findet. Nur mal so als Denkanstoß. Es gibt nicht so viel mehr Frauen, als Männer, jedenfalls nicht im Alter bis 40. Scheinbar verkraften es Frauen aber eher, Single zu sein.

          • @shark stimmt so halb. Also die, die nie wen finden, dind eher Männer. Die Sex oder Beziehungspartner wechsrln ja auch mal, so geht es mathematisch, dass einige Männer immer alleine sind aber kaum Frauen. Das ist da schon ein gewisser Unterschied. Gerade am Heiratsmarkt u
            Ists ja auch technischer Natur. Viele Frauen waren oft verheiratet oder haben mit zig Männern Kinder, als Mann geht das meistens einmal, dann ist man insolvent.

            Und ja als Mann ist es normal, erste Erfahrungen erst über 30 zu sammeln. Ich kenne kaum Frauen mit 18, die nie was mit einem Kerl hatten, dafür sind im Freundeskreis oder in der Firma extrem viele mit über 30 ungeküsst.
            Ich rede hier(mittlerweile, habe gewechselt) von einem sehr großen Konzern.

        • Shark sorry die meisten sind bis 30 Jungfrau heute. Ist halt Fakt.
          Und ich bleibe dabei, hätten Frauen die männliche Rolle, würde garnix gehen.
          Ich glaube nicht, dass sich auch nur eine Frau das alles antun würde.

          • „Shark sorry die meisten sind bis 30 Jungfrau heute. Ist halt Fakt.“
            Tja, @Truth, Du lebst im Zeitalter des Neoviktorianismus, einer Zeit freigiebig verteilter Arschkarten. Aber das heißt nicht, daß Du bei dem Scheiß mitmachen mußt ….

          • @Fiete darum gehts mir gar nicht. Mir gehts eher darum, dass von den Frauen inmer kommt, wie extrem doch männliche Ansprüche sind.
            Wenn das so wäre, wären nicht zig jungs mit 30 Jungfrau und selbst die unansehnlichste Hartzerin hätte nicht mehrere Mönner zur Auswahl.
            Frauen sehen sich dabei aber noch als die Benachteiligten, für die ws keine Männer gibt.

          • Fakt? Die meisten sind bis 30 Jungfrau??? Zeig mir eine Studie, die diesen vollkommenen Unsinn bestätigt.

      • Mir kam beim Lesen des Textes eine eigentlich naheliegende Idee, da die Autorin lockere Ideen fürs Ansprechen der Männer hatte. Ich dachte mir, naja, eine Frau, die ständig mit unterschiedlichsten Sprüchen „angebaggert“ wird, hat aufgrund dessen potentiell ein höheres Selbstbewusstsein und ein grösseres Set möglicher Ansprachen, die realistisch und potentiell erfolgreich können. Sie müssen sich ja nur an den letzten Spruch erinnern, der Ihnen selbst gefallen hat.

        Dass Männer so einfallslos sind und so unbeholfen liegt u.U. einfach daran, dass Frauen tatsächlich sehr selten proaktiv einen Flirt initiieren und den ersten Kontakt herstellen.

        Meine persönlichen Erfahren sind dergestalt, dass Frauen erst auf Partys und nach Alkohol und in „unübersichtlichen“ Situationen Kontakt aufnehmen. Der Alkohol dient (beiden Seiten) als Katalysator und spätere Ausrede. Dann gibts noch den Fall des Verkuppelns. Aber ansonst übernimmt stets der Mann den ersten Schritt.

        Ich habe eine Ausnahme erlebt, in der eine Frau initiativ auf mich zugegangen ist und mich ohne Zweifel kennenlernen wollte. Und die war deutlich älter (>50) und überaus hässlich (auf der Hotbabe-Skala eine 1).

  8. Dass sie jedesmal auf die Art abgeblitzt ist, ist durchaus plausibel.

    Dass eine Frau einen Mann von sich aus anspricht, ist so unüblich, dass ein normaler Mann bei klarem Verstand erst mal davon ausgehen muss, dass irgendeine krumme Tour dahinter steckt, noch dazu, wenn die Frau sehr gut aussieht und es eigentlich nicht nötig hat, selbst auf Männer zuzugehen.

    Ich wurde bisher nur 3- oder 4-mal von Frauen angesprochen, und jedes Mal lief es entweder auf einen Streich oder eine Abzocke hinaus. Aufgrund dieser Erfahrungen würde ich wahrscheinlich auch so reagieren.

    • „Ich wurde bisher nur 3- oder 4-mal von Frauen angesprochen, und jedes Mal lief es entweder auf einen Streich oder eine Abzocke hinaus.“

      Auch ne nette Variante: es handelt sich um einen Jungesellinnenabschied und die Freundinnen der Braut sammeln für diesen Zweck Geld. Ich werde gehäuft aus diesem Anlass angesprochen. Vielleicht weil ich von aussen wie ein netter Beta und Zahlesel wirke. Geld gibbet aber bei mir ned. ^^

      • Interessante kleine Anekdote: Bei einem Junggesellenabschied sind wir, traditionsgemäß, in einem Stripclub gelandet. Dort sind die Mädels auch rumgegagen und haben den Männern Lapdances angeboten (kostete 35 Euro glaub ich).

        Wir waren zu viert, und eigentlich haben sie es nur beim Bräutigam und seinem Trauzeugen gesucht.
        Weder ich noch der vierte Gast waren dabei unansehnlich, im Gegenteil, zumindest der Trauzeuge gehörte zur Kategorie ewige Jungfrau.

        Die Mädels haben eine extrem gute Nase dafür bei welchen Männern Geld zu holen ist. Und das sind gerad die Männer, die signalisieren, dass sie die Lapdances normalerweise NICHT kostenlos bekommen würden.

        Fazit: Es ist extrem kontextabhängig wie das Ansprechen von Frauen zu deuten ist. Meistens trauen die sich das nicht, und bauen eher darauf auf sich aufmerksam zu machen. Machen sie gerne zum Beispiel dadurch, dass sie sich in dein Blickfeld stellen, ohne Rapport aufzubauen. Oder sich in deinen Weg. Da hatte mich mal ein Mädel im Raucherraum in meinem Stammclub in eine Ecke eingeschlossen (aka ich musste mit ihr irgendwie Kontakt aufnehmen, wenn ich an ihr vorbei wollte). Fand ich ganz süß, weil aus dem Kontext klar war, dass sie angesprochen werden wollte.

    • „Dass eine Frau einen Mann von sich aus anspricht, ist so unüblich, dass ein normaler Mann bei klarem Verstand erst mal davon ausgehen muss, dass irgendeine krumme Tour dahinter steckt, noch dazu, wenn die Frau sehr gut aussieht und es eigentlich nicht nötig hat, selbst auf Männer zuzugehen.“

      Ging mir beim Lesen der Beispiele und der Reflexion, wie ich reagiert hätte, genauso.
      Mein spontaner Gedanke wäre wahrscheinlich gewesen: ‚Die will an dein Portemonnaie‘.
      Sowas in Richtung Trickdiebin.

  9. Feministische Forschung: Ich frage mich, von welcher Art Gift die tägliche Männlichkeit ist, die sich durch Ansprechen in der Öffentlichkeit ausdrückt. Mein Versuchsaufbau: ich spreche Männer so schlecht und unglaubwürdig wie möglich an.
    Aus den Reaktionen werde ich dann schlussfolgern, dass Ansprechen auf der Straße grundsätzlich eine ganz schlechte Idee ist.

    Voll wissenschaftlich.

    • Jep, das erinnert mich auch an solch eine Pauerfrau: Die machte das todesverachtende Experiment und sprach einen Mann darauf an, ob er mit ihr schlafen wollte. Als er ablehnte zog sie das Fazit, dass Männer mit *hust* starken Frauen nicht klarkommen…

    • Nun, ich möchte dazu mal folgende Spekulation in den Raum stellen:
      Die Knallchargen von edition fuck & Co, brüsten sich doch immer wieder gern damit, daß sie sich obersupie mit ihren „geheimen“ Signalen und besonders ihren geliebten Körperflüssigkeiten auskennen.
      Da wäre es zum Zwecke der gemeinsamen Zielsetzung doch relativ naheliegend, wenn die Tusse ihren Shittest ( und um nix anderes handelt es sich offensichtlich ), ergebnisorientiert dann durchgezogen hätte, wenn sie gerade volle Kanne am Bluten war und extra noch ’ne Runde unter Vollast durch den Stadtpark gejoggt ist.
      Und wundert sich dann ganz erwartungsgemäß exemplarisch darüber, daß „diese Tüpen“ sie naserümpfend wegkomplimentieren. Ja nee, is klar …

  10. Vorab: Ich bin mir nicht darüber so ganz klar, was die Autorin eigentlich mit Catcalling nun eigentlich meint. Nach meinem bisherigen Verständnis bedeutet Catcalling das „Qualifizieren im Vorbeigehen“. Der Catcaller hat gar nicht die Absicht, ein Gespräch zu suchen, sondern ruft etwas im Vorbeigehen zu oder „hinterher“.

    Die Autorin sucht aber offenbar das Gespräch. Sie baggert an. Sie catcalled nicht.

    Da „cat calling“ – letztlich – als Kompliment gedacht ist und Komplimente darauf abzielen, den SMV (sexual market value) zu kommunizieren/erhöhen/bestätigen, wäre ein passender Versuchsaufbau ein anderer. Denn der SMV von Frauen ist in erster Linie an deren Aussehen gekoppelt.

    Männer erhöhen ihren SMV über alles, was deren Status erhöht (Geld, Macht, Stautssymbole, ges. Anerkennung). „dog calling“ würde das entsprechend „addressieren“. Und obwohl die Autorin ein nach obigem Gedankengang eher unpassendes catcalling betreibt, sind die Reaktionen nicht wirklich negativ. Kann auch damit zusammenhängen, dass Männern soetwas in der Regel nicht passiert.

    Cat calling ist meiner Einschätzung nach bei einigen Frauen deshalb so unbeliebt, weil das bei ihnen ständig passiert und irgendwann anfängt einfach zu nerven.

        • Das ist so. Innergeschlechtliche Konkurrenz zwischen Frauen kann weit brutaler als zwischen Männern sein.

          Ich denke, im Endeffekt ist Feminismus nichts weiter als das Kollektiv von Frauen, dass einen niedrigen SMV hat, das sich gegen die Frauen mit hohem SMV richtet.
          Siehe Gridgirls.

    • „Der Catcaller hat gar nicht die Absicht, ein Gespräch zu suchen, sondern ruft etwas im Vorbeigehen zu oder „hinterher“.“

      So habe ich es bisher auch verstanden. Für mich ist das auch Flirten/ Anbaggern.

      Meiner Mutter wurde mal nachgepfiffen/ nachgerufen, da war ich ca. 11 Jahre. Sie hat sich darüber aufgeregt und es als respektlos bezeichnet. Ich habe es nie gemacht.

      Mir selbst ist es 3 mal passiert. Da ich es als Interessensbekundung verstand, fand ich es grundsätzlich O.K., aber insofern nervig, als ja kein Gespräch möglich war.

      Dass es nerven kann, wenn es häufig oder inhaltlich unangemessen passiert, kann ich nachvollziehen.

      • „Dass es nerven kann, wenn es häufig oder inhaltlich unangemessen passiert, kann ich nachvollziehen.“

        Das ist auch der Punkt, wo Männer und Frauen einfach unterschiedliche Wahrnehmungen haben. Die Männer, die den Frauen da hinterherpfeiffen, können nicht nachvollziehen, warum Frauen in Anbetracht ihrer eigentlich positiven Absichten so unwirscht reagieren.

        Sie machen ja selbst nie vergleichbare Erfahrungen, dass ständige unerwünschte Komplimente irgendwann anfangen zu nerven.

        • „Die Männer, die den Frauen da hinterherpfeiffen, können nicht nachvollziehen, warum Frauen in Anbetracht ihrer eigentlich positiven Absichten so unwirscht reagieren.“

          Genau!
          Denn aus der Sicht der Frau sagt dies auch etwas über den Mann aus, der ihr nachgerufen hat: Entweder er weiß es nicht oder ignoriert es, dass sein Verhalten grds. negativ bewertet wird. Das spricht dann nicht für diesen Mann.

          Das Hinterherrufen etc. ist somit vor dem Hintergrund der grds.Ablehnung durch die Frauen eine dämliche Taktik, mit einer ins Gespräch zu kommen.

    • Völlig richtig. Ich denke auch Cat Calling ist kein ernsthafter Versuch, Frauen kennen zu lernen, sondern mehr ein Phänomen innerhalb einer männlichen Peer.Group, auf die Bauarbeiter wurde ja schon hingewiesen.

      Wenn ich eine Partnerin suche und nicht nur einen One nite stand, würde ich der Betreffenden jedenfalls nicht sagen, dass sie einen geilen Arsch hat. Obwohl ich es vielleicht denke.

    • @ Radikal:
      Guter Punkt!
      Ein spontan gelächeltes „Wow!“ ist was völlig anderes, als verkrampft-dümmliches Zunölen ….
      Scheint allerdings bei den Pauschalfemis offenbar noch nicht als Kriterium bekannt zu sein.

  11. Ich hätte sie vermutlich für eine Hure gehalten auf der Suche nach Kundschaft. Mindestens hätte ich die Situation aber komisch gefunden und wäre eher alamiert gewesen. Kann ja gerade im Park auch der Auftakt zu einem Überfall sein. Ich weiß, klingt paranoid aber die meisten von euch wohnen ja auch nicht in Berlin.
    Bin letztens auch von einer Kopftuchträgerin angesprochen und hab ihr gesagt, dass sie sich verpissen solle weil ich sie wieder für eine dieser Zigeuner Bettlerinnen gehalten habe die in Berlin oft vorkommen. Ihrer Reaktion nach war es aber keine. Daher sehe ich aber auch, dass man sich über die Zeit stark verändert und misstrauischer wird.

  12. Tatsächlich ein Experiment, das wirklich außerordentlich nichtssagend ist.
    Allein schon die Ausgangssituation ist natürlich nicht mit der eines echten Aufreißers zu vergleichen, weil sie ja überhaupt nichts von den Männern will (außer Material für ihren Artikel) und vor Unbehaglichkeit und Widerstreben überquillt. Mehr, wie jemand, der das Ansprechen an sich übt, als ein Aufreißer.
    Das ist etwa so vielsagend, wie Wallraffs alberner „Schwarz auf Weiß“-Film, der schon deshalb nichts über das Leben als Schwarzer in Deutschland aussagte, weil die Leute darin eben nicht mit einem schwarzen, sondern einem grotesken Minstrel konfrontiert wurde, der nicht war, was er schien und nicht wollte, was er vorgab zu wollen. Einer solchen Gestalt gegenüber misstrauisch zu sein, liegt nahe.

  13. Hat die gleiche Qualität wie wenn Frauen manspreaden und dabei feststellen das es für sie gar nicht unbequem ist mit zusammen gedrückte oder überschlagenen Beinen zu sitzen.

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