42 Gedanken zu “Count Dankulas „Nazi pug“ Video und Reaktionen eines Publikums

  1. Zunächst mal ist das Video schlicht nicht lustig. Das Lachen des Publikums wirkte auf mich in großen Teilen eher bemüht als amüsiert, man war ja auch deshalb zusammen gekommen, um sich gegen jede Zensur zu stellen, und diesem Ziel spendet man entsprechend wohlwollenden Beifall.
    Natürlich ist das Video auch nicht antisemitisch. Count Dancula lässt lediglich das Arschloch meterweit aus dem Fenster hängen. Was allerdings auch nicht mein Ding ist, weshalb ich mich schon frage, inwieweit man dem so viel Aufmerksamkeit verschaffen muss.

    • Ich finds lustig. Die Absurdität das ein Pug auf Hitler macht ist dir nicht aufgefallen?

      Und warum man dem so viel Aufmerksamkeit verschaffen muss… ähm… dir ist klar was wegen dem Video angetreten wurde?
      Entweder hast du schichtweg nicht aufgepasst oder du bist ein SJW-Apologet.

  2. Richtig absurd erstens, dass er einem lächerlich kleinen Mops das „Sieg Heil!“ beibringt und alleine das zum piepen komisch aussieht und genau so von ihm beabsichtigt wurde.
    Hier zweitens, unter der Überschrift: „Nazi fury at Hitler the paw-raising dog“ hat der Guardian schon 2011 über eine Episode im zweiten Weltkrieg veröffentlicht: „German ministries considered prosecuting dog’s Finnish owner or ruining his business for insulting Hitler, wartime records reveal“

    Weil nämlich eben dieser: „The dog, Jackie, was owned by Tor Borg, a businessman from Tampere. Borg’s wife, Josefine, a German citizen known for her anti-Nazi sentiments, dubbed the dog Hitler because of the strange way it raised its paw high in the air like Germans greeting the Führer with a cry of „Heil Hitler!“ On 29 January 1941, the German vice-consul in Helsinki, Willy Erkelenz, wrote that „a witness, who does not want to be named, said … he saw and heard how Borg’s dog reacted to the command ‚Hitler‘ by raising its paw“.“
    https://www.theguardian.com/world/2011/jan/07/nazi-fury-hitler-dog

    Jetzt wird es – drittens – noch komischer, denn die Nazis waren zwar „offended“, verzichteten aber auf eine Klage oder sonstige Druckmittel. Hingegen wird heute ein Komiker rechtskräftig verurteilt, der einen verdammten Witz über Nazis macht! Weil ein Witz über Nazis „hate speech“ ist – auch das makaber.
    Vorgehensweise des Gerichts in diesem Fall war, den kompletten Kontext zu ignorieren aus dem klar hervorgeht, es handelt sich um einen Witz und seine Aussagen isoliert zu betrachten.
    Das Motiv, mit der die Aussagen getätigt worden sind waren irrelevant in den Augen des Gerichts.
    Das Gericht hat dadurch entschieden, nur das Gericht hat das Recht, das *eigentlich GEMEINTE* zu erkennen und zu bewerten.

    M.E. sind das die Konsequenzen des radikalen Subjektivismus und der „Definitionsmacht“ in der juristischen Praxis unter dem Wischiwaschi-Begriff „hate speech“.

    • Das angewendete Gesetz stellt offenbar generell und rein objektiv „sending by means of the Internet a message or other matter that is grossly offensive…“ unter Strafe. Also alles, was als „grob anstößig/beleidigend“ angesehen wird, unterfällt der Regelung, unabhängig von der subjektiven Einstellung des Absenders. Entscheidend ist also allein, ob das Gericht „grobe Anstößigkeit“ feststellt. Damit ist tatsächlich einer Bestrafung von „Hate Speech“, egal welcher Art, Tür und Tor geöffnet.

      • @Hugor

        Ich sehe das haargenau so.
        Die schärfsten Befürworter von hate speech sind natürlich diejenigen, die „grossly offensive“ bspw. gegen die Männerrechtsbewegung vorgehen und mit Beleidigungen, Lügen, Verleumdungen, Unterstellungen nicht sparen – wird auch nur 10% ihrer Gift und Galle in *ihre* Richtung gespritzt, dann sind sie beleidigt und „offended“.

        Es ist Zensur der Herrschenden unter dem Deckmantel der verletzten Gefühle und sie sind sehr, sehr, sehr „vulnerable“.
        Wenn Kritik prinzipiell stört, dann wird sie bestens als „verletzend“ EMPFUNDEN. Inkl. Gesetz, diese zu bestrafen.

        Ach so, Zensur!

        1. Die auf zwölf Teile konzipierte MGTOW-Serie auf „Cathwalk“ von Andre Thiele ist nach sechs Teilen beendet worden – alle seine Beiträge (meine Kommentare auch) gelöscht. Neuen Chefredakteur gab es all inklusive.

        2. Auf genderama: „Unter dem von Genderama verlinkten antimaskulistischen Artikel „Die Gewalt der Beta-Männer“, erschienen auf der Website der Wochenzeitung „Freitag“, kam es zu einer angeregten Diskussion. Dabei wurde der Kommentator Gunnar Jeschke gesperrt, wozu eine ganze Reihe von Teilnehmern an der Debatte ihr Unverständnis äußerten. Jeschke äußert sich jetzt unter dem Pseudonym Gunter Jested in einem neuen Beitrag zu den Hintergründen seiner Sperre.“
        Alles gelöscht.

        3. Was mich an meine eigene Sperrung beim „Freitag“ im Jahr 2015 erinnert.
        Ich habe nie versucht, diese Sperrung aufzuheben, weil ich den Zensoren recht gegeben hätte, stattdessen alle meine Blogbeiträge entfernt.

        Aus meinem Widerspruch gegen die Sperrung der erste Punkt:

        „1. Der „Freitag“ und das „Community Team“, geben Andreas Kemper und seinen Mitkempern und Mitkemperinnen ganz offensichtlich ein Forum für Falschdarstellungen und auf diesen basierende Verleumdungen u.a. von Persönlichkeiten wie Arne Hoffmann und Michael Klein.

        Verleumdung ist aber ein Straftatbestand und nicht durch eine Meinungsäußerung gedeckt.
        § 187
        Verleumdung
        Wer wider besseres Wissen in Beziehung auf einen anderen eine unwahre Tatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen oder dessen Kredit zu gefährden geeignet ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

        Ein Recht darauf, andere Menschen durch Falschdarstellungen, gefälschte Wikipedia-Einträge und Lügen zu diskreditieren existiert nicht.
        DASS Andreas Kemper zusammen mit anderen Wikipedia Usern den Eintrag „Arne Hoffmann“ wahrheitswidrig umgeschrieben hat, lässt sich aus der Versionsgeschichte dieses Eintrags jederzeit nachvollziehen:

        Zum wirken von Andreas Kemper und Fiona B. und Barb u.a. in dieser Sache:
        http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Arne_Hoffmann&dir=prev&limit=500&action=history
        Der Beweis dafür, dass sich Kemper, Barb und Fiona B. sowohl kennen, als auch inhaltlich absprechen:
        https://listen.jpberlin.de/pipermail/gendergap/2012-August/000006.html

        Zur Beweisführung gegen Arne Hoffmann (als „rechts“ usw.) wird gerne auf den Wikipedia Eintrag verwiesen – Kunststück, wenn man ihn selbst passend umgeschrieben hat.

        Arne Hoffmann schrieb 2012 zur Vorgehensweise, zum politischen Motiv und zum politischen Ziel der Fälscher (gekürzter Auszug, Quelle am Ende):
        „Mit folgenden Tricks wurde der Wikipedia-Eintrag über mich (Stand vom 11. November 2012) so bearbeitet, dass das gewünschte Zerrbild erscheint:

        1. Hinweise auf zentrale Texte von mir, die meine tatsächlich Verortung im linken Spektrum belegen (etwa Vergesst die Rechten und Eckpfeiler einer linken Männerpolitik) werden beständig aus dem Artikel herauszensiert. Bücher von mir, die in liberalen und konservativen Verlagen erschienen sind, werden in dem Artikel erwähnt, Bücher, die in linken Verlagen wie Westend erscheinen, nicht. Auch meine bei linken Zeitungen erscheinenden Artikel werden aus dem Wikipedia-Eintrag draußen gehalten. Ein für die Verleumder besonders ärgerlicherZeitungsartikel, in dem die „Süddeutsche Zeitung“ mein Blog als eines der besten zu Sarrazins Thesen empfahl, wurde ebenso getilgt, wie mein Engagement gegen Fremdenfeindlichkeit als Blogger, (…)

        2. An deren Stelle landen in dem Artikel Unterstellungen von feministischen Ideologen, wobei insbesondere zwei als „Studien“ herausgegebene Kampfschriften eine Rolle spielen. Die eine ist die Magisterarbeit eines Studenten im Fach Gender-Studies, Hinrich Rosenbrock, die beispielsweise von der anerkannten Soziologin Dr. Heike Diefenbach als Pseudowissenschaft enttarnt wurde. Die andere stammt von dem feministischen Publizisten Thomas Gesterkamp und erfüllt unter anderem durch den Verzicht jeglicher Belege etlicher Behauptungen (bis hin zu wörtlichen Zitaten) selbst die Grundbedingungen wissenschaftlichen Arbeitens nicht. So trifft es beispielsweise nicht zu, dass ich ein bestimmtes Internetforum regelmäßig mit Artikeln aus der „Jungen Freiheit“ versorgen würde. Insofern befindet der anerkannte Männerforscher Professor Walter Hollstein, unter anderem Gutachter des Europarates, über Gesterkamp zutreffend:

        Angepriesen wird das Dokument von der Friedrich-Ebert-Stiftung als „Expertise“, das heißt zu Deutsch: wissenschaftliches Gutachten. Dessen Standards scheinen dem Autor aber gänzlich fremd zu sein. Weder belegt er, wie er im Einzelnen zu seinen Daten und Ergebnissen gekommen ist, noch legt er irgendwelche Auswahlprinzipien für seine Untersuchung vor. Methodische Überlegungen hält er für überflüssig, und inhaltlich setzt er sich nicht einmal ansatzweise mit den Argumenten und Positionen der attackierten Publizisten, Wissenschaftler oder Institutionen auseinander. Stattdessen verunglimpft, denunziert und halbwahrheitet er.

        Hollstein beurteilt Gesterkamps Schrift zutreffend als „gefährliche Verniedlichung des wirklichen Rechtsextremismus“. Diese Verniedlichung von Rechtsextremismus findet inzwischen auch in der Wikipedia statt, indem dort Texte wie die von Thomas Gesterkamp eine Plattform erhalten. (Auch der Bildungsforscher Michael Klein zerpflückte Gesterkamps Kampfschrift als Pseudowissenschaft.)

        Diese Hinweise darauf, dass die angeblichen „Studien“ in Wahrheit unwissenschaftlich sind, werden konsequent aus dem Wikipedia-Artikel über mich gelöscht.

        3. Die zahlreichen positiven Rezensionen zu meinen Büchern werden fast komplett aus dem Artikel herauseditiert. Als erwähnenswert gilt eine positive Rezension nur dann, wenn sie in einem Medium vom rechten Rand des politischen Spektrums wie der „Blauen Narzisse“ erfolgt. Eine positive Rezension desselben Buches im linken „Umweltjournal“ wird augenblicklich aus der Wikipedia gelöscht.

        4. Verrisse meiner Veröffentlichungen gibt es ausschließlich von den feministischen Idelogen, die ich in meiner Arbeit kritisiere. In der Wikipedia werden entsprechende Hinweise aber ebenfalls regelmäßig herauseditiert; statt von „Feministinnen“ ist regelmäßig von „Journalisten“ und „Soziologen“ die Rede, als ob es sich um Analysen neutraler Beobachter handeln würde. Verunglimpfungen, die ich als Retourkutsche für meine Analysen aus dem Personenkreis erhalte, den ich kritisiere, landen in dem Wikipedia-Eintrag über mich als „wissenschaftliche Einordnung“.

        5. Offenbar um zu suggerieren, dass meine Veröffentlichungen von der wissenschaftlichen Fachwelt insgesamt abgelehnt würden, wird eine scheinbare Vielzahl von Namen genannt: Ilse Lenz, Rolf Pohl, Hinrich Rosenbrock, Thomas Gesterkamp und Andreas Kemper. Sieht man einmal davon ab, dass mehrere dieser Personen von den Grundsätzen wissenschaftlichen Arbeitens wenig Ahnung haben, verschweigt der Wikipedia-Artikel, dass es sich um eine kleine, eng miteinander vernetzte Gruppe handelt. So ist Ilse Lenz die Lehrerin von Hinrich Rosenbrock, in dessen Arbeit (ohne entsprechende Kennzeichnung) auch Passagen aus ihren Texten einflossen, Rosenbrock wiederum veröffentlicht im selben Autorenkollektiv wie Andreas Kemper und Thomas Gesterkamp und agitiert mit ihm und Rolf Pohl so massiv gegen Männerrechtler, dass Professor Günter Buchholz bereits den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt sieht. Andreas Kemper wiederum arbeitet unter dem Pseudonym „schwarze feder“ in der Wikipedia mit und gehört zu jenem Trupp, die bestimmte Einträge wie zum Beispiel meinen so bearbeiten, dass ein möglichst schlechtes Bild entsteht. Besonders dreist ist, dass keiner der genannten Autoren auch nur einen Bruchteil derselben unentgeltlichen Arbeit in die Bekämpfung von Rassismus und Rechtsextremismus gesteckt hat wie ich selbst. Sie instrumentalisieren diese Problemfelder schlicht, um damit politisch Punkte zu machen.“
        http://arnehoffmann.blogspot.de

        Diesen wiederholten Verleumdungen geben Sie Vorschub, indem Sie durch gezieltes Sperren von Kritikern der Verleumder und Verleumderinnen wissentlich und willentlich Widerspruch ausschalten.
        Ich fordere Sie auf, Verleumdungen u.a. von Andreas Kemper auch in den Blogs des „Freitag“ umgehend zu unterbinden!

        2. M.E. hat sich im „Freitag“ eine Clique etabliert, die Straftatbestände – wie die der Verleumdung, der üblen Nachrede und der Beleidigung – nicht nur billigt, sondern diese offen unterstützt und praktiziert.
        Das Ziel von Fälschung, Beleidigung und Verleumdung ist es, eine offene Debatte zu verhindern, der man sich scheinbar nicht gewachsen fühlt.“

        Ich schließe hier meinen Fall, möchte die Aufmerksamkeit aber auf Arne lenken, der seit über 15 Jahren *Opfer* solcher gezielten und gesteuerten Kampagnen ist und daran erinnern, was er mit „Genderama“ für uns alle leistet.
        Der politische Gegner ist in der Wahl seiner Waffen nicht zimperlich, in seiner verschwörungstheoretischen Weltsicht sind *alle* Fälschungen, Beleidigungen und Verleumdungen legitim.

        Das ist die eigentliche *Ursache* für den juristisch windelweichen „hate speech“ Paragraphen – mit Fälschungen, Beleidigungen und Verleumdungen ungeschoren von Kritik davon kommen zu können.

        • Vielleicht hat dieses immer aggressivere um sich schlagen des Mainstream im hier diskutieren Kontext auch ein wenig damit zu tun, daß durch solche Diskussionen und Beiträge kleine Risse entstehen im Lügengebäude der größten und langlebigsten Verschwörung, die es gibt. (die Seltsamerweise von Verschwörungstheoretikern im Gegensatz zu manchem offensichtlichen Unsinn überhaupt nicht erkannt und thematisiert wird *)
          Es ist die, daß angeblich ein Patriarchat und eine Unterdrückung der Frau besteht. Sie wird getragen von deren Profiteuren, das sind natürlich viele Frauen, aber auch oft hochpositionierte Männer. Dahinter verbirgt sich die Ausnutzung und Unterdrückung der Männer zugunsten der Frauen und der jeweiligen staatlichen Gebilde bzw. deren Herrscher. Auf der biologischen Veranlagung des Mannes Frau und eigenen Nachwuchs zu schützen, wurde so ein perfides System, das ihn in die Pflicht nimmt seine Arbeitskraft , seine Gesundheit, sein Lebensglück für fremde Interessen zu opfern aufgebaut.
          Und wenn man irgendwelchen persönlichen egoistischen Ziele als Herrscher durchsetzen will, genügt der Satz, schützt eure Frauen und Kinder vor den bösen Fremden (auf beiden Seiten) und die Vollhornis beginnen gehorsam sich gegenseitig abzuschlachten. Wenn’s nicht so traurig wäre, man könnte darüber lachen. Zumal heutzutage, wo sich Männer für Frauen einsetzen, die sie für jederzeit entbehrlich und entsorgbar ansehen.

          * Überhaupt seltsam, warum sich Männer manche fragen nie stellen.
          Z.B. diese hier. Das männliche Künstler sich intensiv mit der Darstellung des weiblichen Aktes/Körpers beschäftigen klar, Aber warum hegen weibliche Künstler kein gleiches Interesse am männlichen Akt, nein weibliche Künstler beschäftigen sich ebenfalls vorzugsweise mit der Darstellung des weiblichen Körpers, WARUM ??, es heißt dann immer, ja sie bringen eine speziell weibliche Sicht ein. bei genauer Betrachtung ist aber die weibliche Sicht der Dinge nichts weiter als eine narzisstische egozentrische Sicht der Dinge.
          Natürlich gibt es Ausnahmen:
          https://artinwords.de/maria-sibylla-merian-bilder-buecher/
          gefällt mir, sehr zu empfehlen

        • @crumar:

          Ich bin jetzt über den genannten Artikel (»Die Gewalt der Beta-Männer«) selber diskussionshalber beim »Freitag« aufgeschlagen. Ich werde mir, je nach Artikelangebot und verfügbarem Zeitbudget, mal das Experiment geben, wie lange ich da durchhalte und wer ggf. versuchen wird, mich abzuschießen.

          Aber interessant, dass Du diese Erfahrung schon hinter Dir hast.

          • @djad

            Ich dachte, ich hätte dir das schon erzählt.
            Natürlich bekam ich keine Antwort auf meine Mail.

            Spaßeshalber einfach deine Artikel von GA im Freitag einpflegen, jede Woche einen.
            Sie werden vor Wut im Dreieck springen. 🙂

          • @crumar:

            »Spaßeshalber einfach deine Artikel von GA im Freitag einpflegen, jede Woche einen.
            Sie werden vor Wut im Dreieck springen.«

            Hab mir schon ernsthaft überlegt, mal einen davon probehalber einzustellen (vielleicht leicht überarbeitet, als Forent gebe ich da gerade ganz bewußt die Weichspülnummer). Das wäre allerdings Recycling, ich weiß nicht, wie das dort formell gehandhabt wird, ich muss dann ja fairerweise auch das Original verlinken.

          • @ Djad:
            “ Ich werde mir, je nach Artikelangebot und verfügbarem Zeitbudget, mal das Experiment geben, wie lange ich da durchhalte und wer ggf. versuchen wird, mich abzuschießen.“

            Spätestens wenn Du inhaltlich auf das dort etablierte Gehetze von Magda eingehst ( z.B. daß es richtig wäre Männlichkeit als Krankheit zu betrachten, wie sie unter dem Artikel genüßlich auswalzt, sind aber noch ein paar leicht zerpflückbare – oder hübsch umkehrbare – Extrempositionen von ihr in dem Thread ), bist Du fällig, jede Wette.

        • @dr. caligari

          Auch ich denke, es hat „damit zu tun, daß durch solche Diskussionen und Beiträge kleine Risse entstehen im Lügengebäude“ – quasi Fehler in der Matrix. 😉

          „Auf der biologischen Veranlagung des Mannes Frau und eigenen Nachwuchs zu schützen, wurde so ein perfides System, das ihn in die Pflicht nimmt seine Arbeitskraft , seine Gesundheit, sein Lebensglück für fremde Interessen zu opfern aufgebaut.“

          Ja. Aufbauend auf diesem System ist die Rücksichtslosigkeit gegen sich selbst (als Mann) gesetzt, gerade *weil* man darauf dressiert wird, die fremden Interessen höher zu werten als die eigenen und sich für diese zu opfern.

          „Und wenn man irgendwelchen persönlichen egoistischen Ziele als Herrscher durchsetzen will, genügt der Satz, schützt eure Frauen und Kinder vor den bösen Fremden (auf beiden Seiten) und die Vollhornis beginnen gehorsam sich gegenseitig abzuschlachten.“

          Jup. Der gleiche Satz, für *beide* Seiten, die *beide* nur ein friedliches Leben für sich und ihre Familie wollen.

  3. Ich finde das Video wenig amüsant. Es ist natürlich leicht, sich in einer mehr oder weniger eingeschworenen Gruppe über etwas oder jemanden lustig zu machen.
    Ich halte wenig vom deutschen Schuldkomplex, mit dem sich jede Diskussion von Anfang an zerschlagen lässt. Aber man muss sich über Menschen nicht lustig machen, nur weil man es kann.
    Ob es nun Juden, Moslems, Homosexuelle geht – oder man in „Male Tears badet“, ist dabei unerheblich.

    • @Mario

      Ich stimme dir zu, sich über „Juden, Moslems, Homosexuelle“ lustig zu machen ist prinzipiell grenzwertig, weil es sich um gesellschaftliche Minderheiten handelt, die auf der Basis von Stigmatisierungen und Vorurteilen ohnehin ausgegrenzt worden sind oder werden.

      Aber das ist ganz offensichtlich nicht im Sinne des Videoproduzenten und das ist auch meine Kritik am Urteil.
      Das Motiv, sich explizit über *Nazis* lustig zu machen ist offenkundig.
      Eingangs spricht er von seinem *Ziel*, den niedlichen Hund in das am wenigsten niedliche Wesen zu verwandeln, das er kennt, nämlich einen Nazi.

      Nur in diesem Kontext macht sein Witz aber einen Sinn.
      Mit der gleichen Argumentation – der des Gerichts – könnte ich auch jede Hitler-Parodie (Chaplin, Cleese, Böhmermann z.B.) als Verherrlichung des Faschismus auffassen.
      Das ist offensichtlich bodenloser Blödsinn.
      Wenn diese Taktik, Aussagen zu dekontextualisieren und rein subjektiv zu „rekonstruieren“, auch die eines Gerichts wird, dann herrscht reine Willkür.

      • Ähm, man macht sich hier über Nazis lustig, und über die Absurdität, das ein kleiner Hund etwas ziemlich widerliches macht.

        Ihr seid doch sonst nicht so dusselig, was ist los?

    • Oh Gott ihr seid eine verbrämte Bande.
      Ihr wisst schon, dass man sich schon ewig über Nazis lustig macht, oder? Von Monthy Pyton über Mel Brooks haben schon alle möglichen Komödianten die Nazis verhohnepiepelt, und nicht auch noch als „unwitzbar“ unantastbar gemacht.

      Denk mal drüber nach warum du auf einmal hier schuldkomplexe entwickelst, und ob du nicht vielleicht einem SJWism aufgesessen bist.

  4. Also ich kenne jetzt diesen ganzen Kontext nicht (Begründung des Gerichtsurteils usw.), aber ich könnte mir vorstellen, daß bei der Entscheidung des Gerichts eine Rolle gespielt hat, was wohl in den Überlebenden des Holocausts vorgehen mag, oder in deren unmittelbaren Verwandten, wenn solche Videos im Internet frei verfügbar sind und dort vielleicht 14 Mio LIKEs erhalten.

    Die Reaktion der Leute bei einer Comedy-Veranstaltung halte ich dabei für eher weniger relevant, weil ja die Vorführung dieses Videos entsprechend „geframed“ wurde, so daß die Zuschauer auf eine bistimmte Reaktion hin – nämlich ungläubiges Amusement – „geprimed“ wurden. Kein Wunder also, daß die dann alle lachen.

    Allgemein finde ich es sehr schwierig zu ermessen, was man den Überlegenden oder unmittelbaren Verwandten dieser Überlebenden schuldig ist, und was nicht, nach so einer Katastrophe wie einem Völkermord. Der für mich ganz subjektive Test wäre einfach: Wie würde ich diesen Überlebenden erklären, daß ich da meinen Mops dressiert habe und davon dann ein witziges Video aufnehme und das dann ins Internet stelle zur allgemeinen Belustigung?

    Prinzipiell meine ich eigentlich, daß man über jeden und über alles Witze machen kann (“One must have a heart of stone to read the death of little Nell without laughing!”), aber ich habe keine Ahnung, wie ich diesen Überlegenden sowas erklären oder verständlich machen sollte. Und ich denke, das ist kein so gutes Zeichen. Bei solchen großen Katastrophen ist es vielleicht ganz sinnvoll, daß es bestimmte Tabus gibt. Ich weiß es nicht.

    • bin auch der Meinung, man kann prinzipiell über alles und jeden, jeden denkbaren Witz machen. Die Einschränkung ist Taktgefühl und gesundes Empfinden für geschmackliche Grenzen. Aber ein Verbot oder eine Bestrafung sehe ich kritisch. Ich würd bestimmte Witze nicht machen, würde aber nie erwarten, das , der der sie macht juristisch bestraft wird.
      Wenn ich will das andere mich aushalten mit all meinen Macken, und wer will das nicht, muss auch andere selber aushalten.

    • > Allgemein finde ich es sehr schwierig zu ermessen, was man den Überlegenden oder unmittelbaren Verwandten dieser Überlebenden schuldig ist

      Nichts.

      Wenn wir aus dem 3. Reich irgendwas gelernt haben sollen, dann bitte, dass Konzepte wie „Sippenhaft“ und „Erbschuld“ *scheiße* sind.

    • Du willst also Mel Brooks vorwerfen sich über die Nazis lustig gemacht zu haben?

      Das was du hier machst ist ein SJWism, nichts weiter. Und die einzigen die hier veräppelt werden sind die Nazis.

      Warum verteidigst du hier die Nazis? (Nein ich halte dich nicht für einen, aber das sieht schon komisch aus)

    • Bullshit, selbst wenn dem so wäre (was es nicht ist, Empörung ist kein Argument): Keine einzige Beschwerde ist eingegangen. Nicht eine. Ausser von der schottischen Polizei.

      Und wie ich unten schon dargelegt habe: Diese Tabus sind neu, die habt ihr euch aufgrund von SJWisms selbst auferlegt.

      Es ist nichts weiter als „muh bourgeois social norms“, keine Opfer, kein Kontext, nichts. Die Opfer des Holocaust nutzt ihr hier als menschliche Schutzschilde für eure „muh bourgeois social norms“.
      Count Dankula hat IM VIDEO erklärt dass seine Freundin ihn mit dem Hund nervt, da er so süß wäre und nichts böses tun könnte. Mit dem Video wollte er ihr zeigen, dass es nicht so ist.

      Das hat er auch dem Richter erklärt. Der Richter meinte aber „Kontext interessiet nicht“.
      Das heißt aber auch, dass eure Verwendung der Holocaustüberlebenden als meat shields auch hatespeech sein könnte, weil Kontext interessiert ja nicht.

      Bin ich klar gegen, und die Situation war auch schon mal klar, und daran halte ich fest. Ich werde mich jetzt keiner neuen Witzepolizei unterordnen, die sich ungefragt als Anwalt von Opfern aufspielt, um sich selbst zu erhöhen.

      Oder: Fuck your bourgeois social norms.

  5. @Jochen

    Ich schätze deine Abwägung, „was wohl in den Überlebenden des Holocausts vorgehen mag“, aber der springende Punkt ist, er hat sich *nicht* über die Überlebenden des Holocaust lustig gemacht, sondern über die, den Holocaust *verursacht* haben.
    Da sehe ich einen gewaltigen Unterschied.
    Er hat auch an keiner Stelle des Videos zu erkennen gegeben, er mache sich mit der *Sache der Nazis* gemein und so wie er aussieht, ist das auch abwegig.
    Ihm zu *unterstellen* er müsse das GEGENTEIL von dem gemeint haben, was er zum Ausdruck bringen wollte, das ist die *eigentliche* Gehässigkeit, dass nunmehr Witze über Hitler und Nazis unter Strafe gestellt werden ist die nächste.

    • „… er hat sich *nicht* über die Überlebenden des Holocaust lustig gemacht, sondern über die, den Holocaust *verursacht* haben.“

      Das verstehe ich nicht so ganz. Für mich als beschränktem Laien ist nicht erkennbar, ob dieses Mops-Video sich über die Nazis, oder über die Opfer der Nazis, oder über die Tugendwächter, die das Verhalten der Menschen gegenüber dem damaligen Völkermord bestimmen wollen, lustig macht.

      Das ist häufig ein Problem bei Komik: sie ist nicht eindeutig. Und ich denke, man muß den Überlebenden des Holocaust schon zugestehen, daß sie in Bezug auf diese Thematik ein wenig empflndlicher reagieren als die Nachgeborenen. Selbst wenn dieses Video sich also lediglich über die Nazis lustig gemacht hat, könnte – könnte! – es dennoch unangemessen diesen Überlebenden gegenüber sein.

      Wie gesagt: das ist eine sehr schwierige Frage.

      • Also wenn das nicht als Nazi Parodie (und eben nicht als Nazi-Opfer Parodie) erkennbar ist, können sie Kalkofe und Christoph Maria Herbst gleich mit einbuchten, für den Buttler im „Wixxer“.

      • Echt? Das ist eine schwierige Frage?

        Ich muss mich schon fragen ob ihr nen Schatten habt oder nicht.
        Sorry Christian, aber das ist genau das Problem was wir jetzt die letzten 2 Jahre behandelt haben: Stellvertretende Empörung bei absichtlichem Auslassen des Kontextes.

        Sag mir doch mal ob sich Mel Brooks hier über Nazis lustig macht:

      • „Selbst wenn dieses Video sich also lediglich über die Nazis lustig gemacht hat, könnte – könnte! – es dennoch unangemessen diesen Überlebenden gegenüber sein.“

        Zum einen das, was Benjy R. sagt: Mich nervts auch, dass heutzutage eine Menge Leute der Meinung sind, sich stellvertretend für vermeintliche Opfer einsetzen zu müssen. Häufig ist das nämlich nur ein „vor-den-Karren-spannen“. Ein Intrumentalisieren von Opfern, um eine eigene Agenda durchzudrücken.

        Und zu dem obigen Zitat: Richtig. Es ist völlig egal, was es ist. Alles kann irgendwem gegenüber irgendwie unangemessen sein. Die Frage ist nur, was wir wollen: Den größten gemeinsamen Nenner, der beinhalten würde, dass etwas subjetiv negativ Empfundenes sanktioniert wird. Oder der kleinste gemeinsame Nenner, der die o.g. Erkenntnis, dass alles prinzipiell negativ empfunden werden kann, aufgreift und versucht, das alles zu sanktionieren. Letzteres scheint mir eine trostlose Aussicht zu bieten.

  6. Pingback: Count Dankulas “Nazi pug” Video und Reaktionen eines Publikums – Nicht-Linke Blogs

  7. Ich fasse zusammen:
    Kleine Fußhupen zu drillen „Pfötchen zu geben“, ist eeecht süß und jeder freut sich, sowas niedliches zu sehen ( außer mir ). Zieht einer mal die Leckerlihand zurück und kriegt die schon fast zwingend autosuggestive Assoziation „das sieht ja aus wie der Hitlergruß“ und lacht darüber, ja baut es zum für jeden erkennbaren Witz aus, so gehört der als „Metttglied derrr Nazirrrrasse“ angeprangert und in ein mediales ( oder gar realjuristisches ) KZ gesteckt.

    Honi soit qui mal y pense …

    Hat „ne Ähnlichkeit mit der Umbenennung von Weihnachtsfiguren nach der DDR-Methode ( s.a. „Jahresendflügelfigur“ ) und dem Anprangern von Weihnachtsmännern in Einkaufszentren. Natürlich NUR um radikale Islamisten nicht zu schmelzenden Schneeflöckchen werden zu lassen.
    Dazu schrieb der Danisch mal, daß er in der Weihnachtszeit während einer Urlaubsreise einen Ausflug nach Saudi-Arabien gemacht hat. Und dort in einer Shoppingmall war. Und siehe da: Alles dudelte „jingle bells“ und es rannten überall Weihnachtsmänner herum.

    Fazit: Hatespeech in offensichtklich ein saumäßig gut reputiertes Milliardengeschäft, mit reichlichem Genuss- u. Haudrauffaktor …..

  8. Da sich hier für meinen Geschmack zu viele SJWisms einschleichen:

    Bitte bewerten ob das auch „geschmacklos“ ist:

    Hier ziehe ich ne klare Grenze. Ihr macht mir die Nazis jetzt nicht „unwitzbar“, das könnt ihr mal gleich vergessen. Gerade Humor hilft die Schrecken zu verarbeiten. Das scheint man früher gewusst zu haben, heute denkt jeder er wäre der Anwalt einer Opfergruppe, die einem aber nie ein Mandat erteilt hat. Das hat die schottische Polizei auch gemacht.

  9. Ganz allgemein gesprochen: Komik und Kunst haben gemeinsam, dass sie Grenzen überschreiten. Die Grenze des guten Geschmacks ist sicher nicht die einzige Grenze, die hier in Frage kommt. Aber sie ist eine legitime Grenze.

    Die erlaubten Grenzen von Komik per Gericht festlegen zu wollen, atmet den gleichen Geist, wie die Grenzen von Kunst durch ein Ministerium festlegen zu wollen.

    Wenn wir es also beim Namen nennen wollen: Die Schotten wollen keine Entartete Komik in ihrem Land.

    Tough titty, lads, der in eurem Sinne entartetste zeitgenössische Komiker ist Schotte.

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