Selbermach Samstag 185 (28.04.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

180 Gedanken zu “Selbermach Samstag 185 (28.04.2018)

  1. Online-Dating scheint ja eine ziemlich hoffnungslose Angelegenheit zu sein. Es ist so mühevoll und arm an Aussichten, dass Männer jetzt Agenturen beschäftigen, die für sie die zeitintensive Optimierung des Profils und die ersten Kontaktaufnahme übernehmen: https://qz.com/1247382/online-dating-is-so-awful-that-people-are-paying-virtual-dating-assistants-to-impersonate-them/
    Das wird verständlich, wenn die Statistiken stimmen, nach denen Millenials 10h die Woche auf solchen Netzwerken verbringen.

    • Weiss nicht, ob das ein Ausdruck von Hoffnungslosigkeit ist. Es könnte auch eher eine Ausdruck dafür sein, dass das Flirten und Kontaktanbahnen einfach zu zeitintensiv geworden ist. Und gutverdienende, vielbeschäftigte und im Job unabkömmliche Männer, die diese Zeit nicht haben, greifen dann logischer Weise zu solchen Kniffen.

    • … 80% der Frauen fetzen sich um 20% der Männer. Natürlich findet sich Optimierungsbedarf, entweder um aus den 80% herauszustechen oder zu den 20% zu gehören.

    • Anlass war die Ankündigung des verhinderten Buches der ehemaligen Lebensgefährtin unserer Männerfreundin, die ja über die häusliche Gewalt mit Alice veröffentlichen wollte.

      Diana erkundet hier anhand des Vilar Gesprächs ob dort agressive und gewalttätige Züge Schwarzers zu erkennen sind.
      Und was soll man sagen:“Väter sperrt die Töchter ein!“.

  2. MANNdat zur systematischen Benachteiligung der Jungen:

    Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Nach Prof. Markus Meier in „Lernen und Geschlecht heute“ (2015) sind mittlerweile mehr als ein Viertel aller jungen Männer in Deutschland funktionelle Analphabeten. Ein Zustand, der in einem Land, in dem Bildung der wichtigste volkswirtschaftliche Faktor darstellt und in dem die politisch Verantwortlichen andauernd über einen angeblichen Fachkräftemangel klagen, eigentlich höchste Alarmstufe auslösen müsste. Der zunehmende Gender Education Gap und die höhere männliche Jugendarbeitslosigkeit wird aber von den politisch Verantwortlichen nicht als Problem, sondern als positive, ja sogar erfreuliche Rückmeldung einer Geschlechterpolitik gesehen, die sich auch heute trotz Gender Mainstreaming ausschließlich auf die Frauenquote reduziert. Und jeder Junge, der im Bildungssystem scheitert und arbeitslos auf der Straße landet, ist pragmatisch gesehen natürlich ein Gewinn für die Frauenquote.

    Ich sag jetzt nix dazu, sonst muss Christian mich zensieren…

    https://manndat.de/offener-brief/offener-brief-an-die-gruenen-von-der-lust-auf-ignoranz.html

    • Schon irre. Wir fördern einerseits Frauen, ohne erkennbaren volkswirtschaftlichen Output, entfremden diese damit gleichzeitig vom Kinder bekommen und lassen andererseits das Geschlecht mit dem kreativen und destruktiven Potential gegen die Wand laufen.

  3. https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/frauen-und-hunde-mit-gleichem-schicksal/story/29915858

    Wohlwollende Kritik über eine TV-Sendung betreff 68er und heutigem Feminismus.

    Der Artikel selbst ist nicht unbedingt lesenswert – wohl aber die Kommentare!

    z.B.:

    Die wollen aber keine „Gleichberechtigung“, die wollen eine „Gleichstellung“. Und zwar eine ökonomische und politische, da dann aber auch nur mit den Reichen und Einflußreichen, nicht mit den Armen und Stimmlosen. Eine Frau soll also einen Aufsichtsratsposten oder ein politisches Amt primär deswegen bekommen, weil sie eine Frau ist, ihre Leistung ist da nicht so relevant. Diesen Neofeministinnen ist überhaupt nicht bewusst, dass sie in Wirklichkeit frauenverachtend sind, da sie a) Frauen absprechen, durch Leistung reüssieren zu können und b) einen Sch… auf wirklich benachteiligte Frauen wie Alleinerziehende oder Niedriglöhnerinnen geben. Das sind elitäre Postenjäger, mit Kämpferinnen für Frauenrechte und Gleichberechtigung haben die nix zu tun.

  4. „Vasectomy is the simplest, safest, and most effective form of definitive fertility control in men [1]. Vasectomy is used for 10% of contraception worldwide but only for 2% in Germany [2]. The aim of this study was to investigate the impact of vasectomy on the sexual satisfaction of sterilized men and their partners. … The vasectomized men had significantly better results than the healthy historical comparison group in the IIEF domains of erectile function, orgasm, sexual desire, and intercourse satisfaction. For the female partners of the sterilized men, there were almost no significant differences in any questions of the FSFI in comparison to the control group. A significant difference was observed only in the domain ‚arousal'“
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29104791

    • „Es gibt jedoch auch sehr viele Quellen, die darauf hinweisen, dass bis zu 30 % der sterilisierten Männer nach dem Eingriff unter länger­fristigen Schmerzen im Hodensack leiden; bei 1 % bis 5 % aller sterilisierten Männer (die Häufigkeit variiert je nach Studie; einzelne Studien­ergebnisse weisen auch höhere Werte als 5 % aus) setzen sich diese Schmerzen schließlich chronisch fest“ (post-vasektomie schmerzsyndrom).
      Quelle: http://www.patienten-selbsthilfegruppen.de/index.html

      Einfach ein paar Erfahrungsberichte im Internet lesen und sich fragen, wie es wäre, wenn man zu den 5% gehört und dann für sich selbst entscheiden.

      • „Unter einem Post-Vasektomie-Syndrom versteht man chronische Schmerzen im Bereich des Hodens oder Nebenhodens ohne Nachweis einer Entzündung in einer dieser Strukturen. Leider ist diese Definition in der Realität als relativ unscharf und ungenau anzusehen, da in den seltensten Fällen eine dezidierte und systematische Schmerzerfassung erfolgt. Letztlich können in diese Gruppe sowohl Männer mit nur gelegentlich auftretenden ziehenden Beschwerden im Bereich des Hodens, als auch schwerste Schmerzzustände gezählt werden. … Die Ursachen des Post-Vasektomie-Syndroms sind bislang nicht eindeutig geklärt. In der Literatur gibt es verschiedene Erklärungen, wie z.B. die Erweiterung der samenführenden Kanälchen im Nebenhoden, die Entwicklung von Spermagranulomen, ein ständiger Reizzustand von Nerven, die im Bereich des Samenstranges verlaufen sowie die Entwicklung einer Fibrose im Bereich des Nebenhodens. Insbesondere die Vermutung, dass sich im Bereich des Nebenhodens ein Umbauprozess durch den mangelnden Abfluss der Samenzellen entwickelt, erklärt die Beobachtung, dass das Post-Vasektomie-Syndrom auch mehrere Jahre nach dem Eingriff auftreten kann. …

        Neben den oben genannten organischen Faktoren sollten auch durchaus psychosomatische Aspekte in Erwägung gezogen werden. In der eigenen Erfahrung gibt es einen gewissen Anteil an Männern mit einem chronischen Schmerzsyndrom nach Vasektomie, bei denen sich dann nach einem längeren Gespräch herausstellt, dass sie letztendlich den Zustand nach Vasektomie nicht wirklich akzeptieren konnten. …

        Die Unterschiede der Angaben über die Häufigkeit des Post-Vasektomie-Syndroms sind durch mehrere Gründe bedingt. Zum einem liegt dies sicherlich an der wie oben erwähnten recht unscharfen Definition des Krankheitsbildes. Des Weiteren ist die Vasektomie ein kleiner chirurgischer Eingriff, der von nahezu jedem urologischen Facharzt angeboten wird. Damit gibt es kaum Zentren, die Vasektomien in einer sehr großen Fallzahl durchführen. Leider entfällt damit auch die Möglichkeit der systematischen Analyse des Verlaufes einer größeren Anzahl an Patienten nach Vasektomie. …

        Aus eigener Erfahrung würde ich die Häufigkeit von über 5% als deutlich zu hoch für das Vorliegen eines Post-Vasektomie-Syndroms einstufen. Ein Post-Vasektomie-Syndrom mit hochgradigem Leidensdruck und der Notwendigkeit einer weitergehenden, eventuell sogar operativen Therapie würde ich bei etwa 1 % sehen. …

        Die Behandlung des Post-Vasektomie-Syndroms folgt in der Regel einem Stufenprinzip. Allerdings sollten die Männer bereits zu Beginn darauf hingewiesen werden, dass die Therapie durchaus langwierig und teilweise auch frustran verlaufen kann. In erster Linie kommen antiphlogistisch und analgetisch wirkende Medikamente zum Einsatz, wobei sich insbesondere zur Therapie vermuteter nervaler Schmerzen in den letzten Jahren deutlich bessere Medikamente entwickelt haben. Bei Versagen der medikamentösen Therapiemaßnahmen und persistierendem Leidensdruck muss dann das operative Vorgehen empfohlen werden. Hierbei wurden mit der Durchführung einer Vasovasostomie oder einer Vasoepididymostomie gute Ergebnisse erzielt. Alternativ kommen die Entfernung des Nebenhodens oder die Denervierung des Samenstranges zum Einsatz.“

        http://www.vasektomie.de/informationen/interviews/chronisches-schmerzsyndrom-nach-vasektomie.html

      • Wenn ich das richtig sehe, sind die Kritiker der Vasektomie (tendenziell) übrigens Fans hormoneller Verhütungsmittel für den Mann… (die den riesigen Nachteil haben, dass es sie noch immer nicht auf dem Markt zu erwerben gibt, of course)

        Auf einer englischsprachigen Seite fand ich dann noch den Hinweis, essure sei möglicherweise eine Alternative – für die Frau dann aber wieder. Dieses Stichwort war nun aber erstaunlicherweise völlig an mir vorbeigegangen, Kurzinfo:

        „Dabei werden zwei Spiralen in die Eileiter gesetzt, das Gewebe vernarbt daraufhin und eine Schwangerschaft wird verhindert. … Die US-Gesundheitsbehörde hat seit der Zulassung des Verhütungsmittels Ende 2002 Tausende Beschwerden erhalten, darunter über Schmerzen, Menstruationsstörungen, ungewollte Schwangerschaften und auch Todesfälle, die mit dem Produkt in Verbindung gebracht werden. Bayer sieht sich deshalb mit mehr als 10.000 Klagen in den USA konfrontiert.“

        http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/sterilisationsspirale-essure-us-behoerde-beschraenkt-verkauf-von-bayer-verhuetungsmittel/21157906.html

      • Die Entscheidung bei uns scheint übrigens gefallen, nachdem das Wochenbett – ein eigentlich idealer Zeitpunkt für so eine OP – bereits hinter mir liegt und er bislang keinerlei Anstalten gemacht hat, sich über eine Vasektomie auch nur zu informieren.

        Gleich zweimal hat mich mein Gyn anlässlich der Abschlussuntersuchung gefragt, wie wir zukünftig verhüten wollen bzw. ob er mir zu Pille oder Spirale verhelfen soll. Zweimal hab ich ihm gesagt, dass ich der Ansicht bin, dass mein Partner jetzt dran wäre Verantwortung zu übernehmen (hört dieser Arzt gar nicht gern).

        Wir haben noch ungefähr plus minus 10 fruchtbare Jahre „zu überbrücken“. Chances are: irgendwann werden wir wieder ein neues Platzproblem zu lösen haben. Vorgewarnt hab ich ihn…

        • … schon vorgeburtlich hab ich das zum Thema gemacht, natürlich. Eben weil ich hoffte, er wäre so schlau seinen OP-Termin in die Zeit, wo Sex eh noch nicht sooo angesagt ist, zu legen.

          Zuerst war ich dann auch ein bißchen pissig, dass ers von sich aus (bisher) nicht (wieder) ansprach, was in der Praxis hieß, dass ich mich ein paar Wochen länger zierte als üblich (lang genug übrigens, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass ichs prima ohne aushalte und Sex völlig überbewertet ist).

          Nunja, und inzwischen hab ichs halt zähneknirschend akzeptiert: mein Mann wird sich nicht vasektomieren lassen. Allein schon deshalb, weils ja theoretisch immer möglich wäre, dass man ungeahnt zu ner Menge Geld käme und in diesem Fall wär ohnehin klar, dass wir weiteren Nachwuchs produzieren würden. So viel uns der liebe Gott schenken mag.

          • „dass ich mich ein paar Wochen länger zierte als üblich (lang genug übrigens, um zu der Überzeugung zu gelangen, dass ichs prima ohne aushalte und Sex völlig überbewertet ist).“

            Es soll ja auch Menschen geben, die Treue völlig überbewerten. Was könnte wohl schief gehen, wenn man als Paar nur selten Bonding betreibt und dies nicht einvernehmlich ist ?

          • I’m not your average Mama… bei uns hat tatsächlich die Neu-Anschaffung des Hundes zu einer deutlicheren sexuellen Durststrecke geführt als die ersten beiden Geburten zusammengenommen^^

        • Eine PVS mit einer Wahrscheinlichkeit von 1% bis 5%, wobei ich als Patient das Risiko der Ungenauigkeit trage, halte ich für mich nicht vertrauenserweckend. Wenn ich bei der Einnahme von Medikamenten eine Wahrscheinlichkeit von 1% bis 5% für Nebenwirkungen habe und die Nebenwirkung sind chronische Schmerzen, muss ich das im Verhältnis zu meinem gesundheitlichen Nachteil sehen. Für mich ein : No-Go.
          Viele Webseiten von Urologen oder Urologenverbänden weisen m.E. nicht oder nur unzureichend darauf hin oder ziehen die Psycho-Karte. Da halte ich ein Kondom für die bessere Alternative.

          • Nur dass das Kondom leider nur einen Pearl-Index von 2-12 hat…

            Man sollte ein ungeplantes Kind einfach nicht als ultimatives Übel empfinden, wenn man lieber auf Gummis setzen möchte (die wir bestmöglich mit der symptothermalen Methode kombinieren werden, sobald ich wieder einen Zyklus habe).

            Bringt mich aber auch dazu nachzudenken, wie ich unsere Töchter weiter aufklären will.
            Warum die Pille u.ä. ne doofe Idee wäre, hat die Große schon verstanden.
            Aber wozu genau kann ich raten?

            NFP benötigt ja auch das Vertrauen darauf, dass sie sich gegenüber ihren Partnern werden durchsetzen können in der Hitze des Gefechts rund um ihre fruchtbaren Tage. Kann ich das aufbringen bzw. ihnen zumuten wollen? Ich weiß es nicht…

    • Naja, Vasektomie ist halt endgültig. Wenn man keine Kinder mehr will (wie ich, hab 3 Kinder und bin alt genug, d.h an die 60) ist die Methode sehr gut. Für jeden anderen sehr “suboptimal“.
      Apropos, Witz!: “jetzt muss ich aber sehr aufpassen mit der Verhütung.“ ihre beste Freundin: “Wieso, dein Mann ist doch vasektomiert?“ Antwort: “Eben!“

      • Wer an die 60 ist, hat i.d.R. (wenn dann) eine menopausale Partnerin und braucht sich deshalb nicht mehr für Schwangerschaftsverhütung interessieren, Vasektomie ist demnach nur was für jüngere.

        Aber mein Mann würde eben nie sagen, dass er keine Kinder mehr will.
        Irgendwann kommt man halt nur an die Grenzen des finanziell machbaren, zumal mit fortschreitendem Alter eines Kindes die Aufwendungen erheblich ansteigen.

        Irgendwo ist es aber doch bemerkenswert, dass Männer in Deutschland bezogen auf die Vasektomiehäufigkeit so weit unterm „weltweit“-Schnitt liegen. Da kanns mit der Angst vor ungewolltem Nachwuchs hierzulande auf Männerseite allgemein nicht so weit her sein.

        • Eventuell hängt das mit der Anzahl beschnittener Männer zusammen, die in Deutschland sehr niedrig ist, sowohl verglichen mit der weltweiten Rate als auch mit anderen Ländern der westlichen Welt – Beschneidung verursacht ja fortschreitenden Gefühlsverlust in der Eichel, der mit dem Alter schlimmer wird und Verhütung mit dem Kondom sehr unvorteilhaft für das männliche Lustempfinden macht… Die Zahlen sind zu variierend, um das definitiv sagen zu können, auffällig ist aber, dass Vasektomien in Ländern, die mal Beschneidung standardmäßig/kostenlos durchführten (Neuseeland, Südkorea) gerade in den entsprechenden Alterskohorten scheinbar sehr beliebt sind:

          https://en.wikipedia.org/wiki/Vasectomy#Prevalence

          https://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_circumcision

          • Interessante These, aber in den USA beispielsweise wird das Kondom mit 15 % Verbreitungsanteil kaum weniger genutzt als bei uns (18 %), obwohl die Mehrheit dort beschnitten ist.

  5. Als Jens Jenssen seinen Artikel über den totalitären Feminismus geschrieben hat, haben Feministen sich über ihn und seine Männlichkeit lustig gemacht. Das üblich Shaming, weil Gegenargumente schon seit Jahren absolute Mangelware im Feminismus sind.

    Heute verlinkt Genderama auf einen Artikel von Svenja Flaßpöhler, die eben falls den Feminismus, Metoo und die Infantilisierung der Frau durch die feministische Opferideologie.

    Sich im Nachhinein auch in Situationen, in denen klare Handlungsmöglichkeiten bestanden hätten, als reines Opfer der Umstände hinzustellen, ist nicht selbstbestimmt, sondern der Weg des geringsten Widerstands. Um es zugespitzt zu sagen: Mit welchem Argument beanspruchen Frauen für sich, paritätisch Führungspositionen zu besetzen, wenn sie sich auf solche Weise selbst infantilisieren?

    (…) Kommen wir nun auf jene Folgen zu sprechen, die #metoo für das konkrete Geschlechterverhältnis, für die Beziehung zwischen Mann und Frau hat. Was genau ist das Ziel von #metoo? Will die Bewegung das Verhältnis verbessern? Umkehren? Oder nachhaltig zerstören? Eines ist offensichtlich: Wenn Menschen Probleme nicht direkt miteinander klären, sondern die Kommunikation über Bande, das heißt über einen Dritten spielen, dann verhärten sich die Fronten. (…) Kommuniziert wird über den Hashtag – und zwar absolut einseitig. Die Frau teilt sich mit, der Mann schweigt, weil eine Äußerung von ihm nicht vorgesehen ist. Er kann sich weder gegen explizit gegen ihn erhobene Vorwürfe verteidigen, noch kann er seine Sicht der Dinge darstellen – die ja durchaus interessant wäre.

    (…) #metoo zeichnet ein klares Bild des Mannes: Im Dienste seiner eigenen Lust bricht er den Willen der Frau, geht über ihr Wohl hinweg und beherrscht sie schon allein körperlich. Im Grunde ist der Mann also ein Tier, dem nur durch schärfere Gesetze Einhalt geboten werden kann: „Balance ton porc“, „Klage dein Schwein an“ – so nennt sich die französische Variante von #metoo.

    Mal sehen was passiert. Ob sie wohl eine Verräterin ist oder ist ihr Gehirn durch das Patriarchat gewaschen. Eines von beiden wird als Grund genommen werden, sich nicht mit ihren Text auseinander zu setzen.

    • Jupp, klingt nach massivem Schwätzertum. Schade, ich hatte ja eigentlich gedacht, dass er besser wäre als sein Psychologenhintergrund vermuten ließe.

      • Gebe nicht so viel auf diese eine, wohlbemerkt äußerst schwachsinnige, Position. Dies schmälert seine korrekten und hilfreichen Positionen nicht im geringsten.
        Vielleicht ein anderes Besipiel: Harald Lesch ist religiös und glaubt an einen Gott. Trotzdem präsentiert er eine Menge gute Punkte und kann schwere Dinge zugänglich erklären.

        Seid ihr auf der Suche nach einem Messias? Wieso sollte ein intellektueller in all seinen Positionen unantastbar sein? Kennt ihr nicht die Gebietsabhängigkeit von Wissen/Kompetenz?

        • Peterson ist wohl eher für alle anderen ein Messias. Seine Fanboys tragen tlws bereits Züge einer Sekte. Das kommst auch in der Rezension seines Buches zum Ausdruck, dass von vielen wie eine neue Bibel behandelt wird.

    • Wenn ich das richtig verstehe, sagt Peterson nur, dass auch Leute, die sich als Atheisten ansehen, unbewusst von der Gläubigkeit an Übernatürliches, die den Menschen wohl tatsächlich seit Anbeginn innewohnt(e), beeinflusst sind. Ich halte das keineswegs für abwegig.

      • Ich verstehe ihn auch so, dass er anführt, dass wir eine Veranlagung haben, die und immer wieder an übernatürliches glauben lässt, weil wir Motive in allem sehen, weil wir gern mit etwas handeln, damit sich unser „Schicksal“ ändert oder ein Ereignis nicht eintritt etc
        Eben jedes „lass das gut gehen und ich werde ein besserer Mensch“ und jedes „das bringt Unglück“ etc

          • Absolut typisch, Peterson argumentiert so, wie fast alle, die Religion befürworten.

            Bei ca. 5:25 sagt er „I’m not arguing for the existence of God“

            Es geht eben darum, dass durch sozialen Druck gesellschaftliche Verhaltensregeln geschaffen werden müssen, sprich: es geht darum, bestimmte moralische Werte allgemeinverbindlich zu machen. Was im übrigens nicht falsch ist. Man kann eben nicht alles über eine staatliche Infrastruktur regeln. Da bleibt noch sehr viel übrig, was irgendwie zwischenmenschlich geregelt werden muss. In unserer individualisierten freiheitlichen Gesellschaft sicher weniger als in anderen Gesellschaften.

            Diese moralischen Regeln sind typischerweise unscharf und widersprüchlich. Siehe Feminismus.

            Es geht NICHT um Übernatürliches, jedenfalls nicht ernsthaft. Das ist, wenn überhaupt, nur das Druckmittel (die Menschen sollen sich beobachtet und mit einer Übermacht konfrontiert sehen.)

            Eigentlich geht es um die Frage: Wieviel Konformitätsdruck ist nötig, damit eine Gesellschaft optimal funktioniert?

            Ich glaube nicht, dass die Ursache für Religionen in einer menschlichen Neigung zur Personalisierung der natürlichen Umwelt liegt.

          • besser: In unserer VIELFACH ABGESICHERTEN individualisierten freiheitlichen Gesellschaft sicher weniger als in anderen Gesellschaften.

        • Schön, dass Ihr alle vermutet, was er meinen könnte. Offensichtlich ist Peterson nicht in der Lage, sich vernünftig und klar auszudrücken ☺

          • @Adrian: Was sagst DU dazu?
            Meinst du, Kant wäre in einem Land ohne christliche Geschichte möglich gewesen?
            Was ist unplausibel daran, dass dem Konzept allgemeiner Menschenrechte die religiöse Überzeugung innewohnt (und zur Voraussetzung hat), dass *jeder* Mensch Kind Gottes ist?

          • Unplausibel daran ist, dass der christliche Glaube 2000 Jahre alt ist, der Gottglauben so alt wie die Menschheit ,die Idee der Menschenrechte aber erst einige hundert Jahre.
            Zweitens fehlt mir die Logik zwischen „jeder Mensch ist ein Kind Gottes“ und Menschenrechten.

        • David Berlinski bringt’s vllt etwas besser (ausführlicher) rüber als JBP.

          Und zu den üblichen Atheistenhelden des Internetzes

          Und was passiert, wenn die Sehnsucht nach einem Gott/ etwas Göttlichem, auf Menschen selber projiziert wird, das zeigt uns ja die Patriarchatstheorie. =)

        • Was das Zitat aussagt:
          „Wenn Du sagst, dass Du nicht an Gott glaubst, liegst Du falsch, weil Dein Denken von der Vergangenheit beeinflusst und geformt wurde, in der an Gott geglaubt wurde.“

          • Hast Du noch nie gebetet, Adrian?
            Also innerlich einen Dialog gehalten, weil Du „das Schicksal“ um etwas Bitten musstest, oder aber auch, weil Du so dankbar warst, dass das „irgendwohin“ aus Dir abfliessen musste?

    • Ich vermute, er meint ein Atheist ist nicht frei von moralischen Prädispositionen, die sich durch die Religion gebildet haben. Darüber hinaus könnte auch der genetisch bedingte Effekt gemeint sein, der eine Veranlagung des Menschen zu Religiösität (z.B. hive / transzendentale Erfahrungen, oder wie Hugor schreibt, der Glaube an Übernatürliches) bewirkt. Bei der Rubin Show hat er dies mal erläutert und Haidt beschreibt das auch.

      „Wenn 2 oder 3 in meinem Namen versammelt sind, bin ich mitten unter ihnen.“, spielt meiner Meinung nach auf den gleichen bindenden Effekt an, der im Fußball in der Fankurve entsteht. Sozusagen das Göttliche als das verbindende Element zwischen Menschen. Der Atheist wird in der Fankurve stehen und nicht an Gott glauben, gleichwohl wird er dieses „Wir“-Gefühl positiv erleben können und ähnlich wie in der Kirche gemeinschaftsstiftend singen (grölen). Für manche Gläubige ist dies Teil der Göttlichkeit des Menschen.

    • #Adrian #John ad J. Peterson: „Schaumschläger“, „Schwätzer“.
      Laubfrösche, die ein Dragonerschwert stemmen wollen.

      Tut mir leid, Leute, Euer „Atheismus“ ist geistige Banalität. Ihr habt das Denken selbst noch nicht begriffen. Glaubt, daß Eure irgendwo zwischen intellektuell/technischem Wissen und Hedonismus angesiedelten Wirklichkeitskonstruktion eine fundamentale Wahrheit bedeutet. Eure „kritischen“ Reaktionen auf Petersons Überlegungen zu Religion berühren nicht einmal das Niveau, auf dem er denkt und argumentiert.

      Da lob ich mir den Leszek! Er beschränkt sich in seiner unbeirrbar haßerfüllten Kritik an Petersons auf dessen da und dort tatsächlich fragwürdigen politischen Vereifachungen. Und berührt jedenfalls nicht (ich vermute Klugheit und nicht Blindheit) jene geistige Sphäre, die außerhalb seiner (Leszeks) intellektuellen Interessen bzw. existentiellen Erfahrungen liegt.

      Nehmt Euch ein Beispiel, ihr liebenswürdigen Nepochanten!

    • „If you think you are an atheist you are wrong, says Peterson, because your mind has been bent and shaped and molded by a god-fearing past stretching back into the unfathomable abysm of time.“

      Das ist ein verkürzte Wiedergabe („says Peterson“) von Petersons Position – soweit ich sehe, können drei verschiedene Dinge gemeint sein:

      a) Auch Atheisten verwenden jene evolutionär entwickelten Schemata des Denkens und Fühlens, auf denen der Glaube an einen Gott beruht.
      Das haben wir hier im Board schon mal besprochen: Religion ist eine natürliche Art des Denkens und Fühlens. Ich habe damals verwiesen auf die beiden Artikel Paul Bloom: „Religion is Natural“, Developmental Science 10(1), 2007, pp. 147–151, sowie Armin W. Geertz and Gu{\dh}mundur Ingi Marku{\’u}sson: „Religion is Natural, Atheism is Not: On Why Everybody is Both Right and Wrong“, Religion 40, 2010, pp. 152–165. Es gibt hierzu noch deutlich mehr Material. Dies darf als wissenschaftlich gesichert gelten.

      Zweite Option:

      b) Auch Atheisten bedienen sich jener traditionellen Mittel, die gemäß der „costly signalling theory of religion“ eingesetzt werden, um in der Interaktion mit anderen Leuten Vertrauen zu erzeugen und letztlich Kooperation zu initiieren und aufrecht zu erhalten.
      Auch dies darf als wissenschaftlich gesichert gelten. Besonders in der Arbeitswelt kommen diese Mittel der Interaktion täglich zum Einsatz.

      Freilich muß man hier die Reihenfolge beachten. Nicht die Religion war zuerst da und hat dann das „costly signalling“ entwickelt. Nein, zunächst war das „costly signalling“ da (gibt es auch schon bei vielen Tierarten) und hat sich dann im Form von Religion ausdifferenziert.
      Nicht die Religion war zuerst da und hat dann die evolutionären Schemata des Denkens und Fühlens entwickelt. Nein, diese Schemata waren zuerst da und haben sich dann in religiösen Vorstellungen und Systemen manifestiert.
      Tatsache bleibt jedoch, daß sich sowohl die evolutionären Schemata als auch die Interaktions-Mittel in besonders ausgeprägter Weise in der Religion entfaltet haben.

      Schließlich könnte Peterson auch etwas eher Banales im Sinn haben:

      c) Auch Atheisten sind Kultur-Christen und sollten sich dessen bewußt sein.
      Ja klar. Für mich als Atheisten ist es eine Ehre, in einer christlich geprägten Kultur zu leben – nicht weil ich das Christentum so toll finde, sondern weil ich die Werke vieler christlicher Künstler und Denker – häufig fundamentalistische Christen – so überaus großartig finde.

      Der kulturelle Einfluß des Christentums geht über rein religiöse Werke (Matthäus-Passion, Isenheimer Altar von Matthias Grünewald u. dgl.) weit hinaus. Die Theorien Kants etwa wären ohne den Protestantismus nicht denkbar (Beispiel von only_me oben). Dies kann man nicht nur an den moral-philosophischen Schriften nachweisen, sondern auch an so speziellen Denkfiguren wie Kants transzendentaler Deduktion der Kategorien. Auch die Theorien von Marx wären ohne den Protestantismus nicht möglich gewesen.

      Mir scheint also die oben Peterson zugeschriebene Positionen in allen drei Interpretationen a) bis c) korrekt zu sein.

      Die Frage wäre nun, welche Konsequenzen uns Peterson aus diesen Einsichten schmackhaft machen will. Und da ist wohl etwas Vorsicht geboten. Z. B. hat only_me Bedenken angemeldet in Bezug auf Petersons Befürwortung einer weitgehend traditionellen Männerrolle. Wir haben ja schon darüber gesprochen … Vorsicht ist die Mutter der Porzellan-Kiste.

      Vielleicht kann man diese etwas komplexe Überlegung oben auch prägnant zusammenfassen – übrig bliebe dann bloß noch die Frage: Warum steckst Du Deinen Schwanz nicht einfach wieder rein und fickst weiter?

      • Wenn Peterson das alles meint, weiß er schlicht nicht, was Atheismus bedeutet.
        Er hat als Kanadier unter Einfluss amerikanischer Kultur vmtl auch Schwierigkeiten, sich eine atheistische Gesellschaft zu denken. Als Westeuropäer, Ossi und Berliner fällt einem das leichter.

        Dass unsere Gesellschaft auf den Schultern des Christentums steht, ist eine Banalität und als Weisheit ebenso beeindruckend wie die Tatsache, dass unsere Gesellschaft von einer Vergangenenheit geprägt wurde, die mit griechisch-antiker Philosophie angereichert ist, mit dem Glauben an Sklaverei, Hexen, der Ungleichheit vor dem Gesetz, Geistern und Drachen.

        Vielleicht sollte man Petersons Denken positiv betrachten, nämlich insofern, dass unsere Gesellschaft bereits derartig säkular ist, dass das Christentum selbst von Christen nicht mehr als Religion behandelt wird, sondern als Philosophie, als kultureller Überbau.

      • Wie kann Peterson einerseits den Atheismus verdammen und andererseits sagen: „I’m not arguing for the existence of God“?

        Man kann nicht Religion verstehen, wenn man versucht, den Gottesbegriff zu verstehen. Das Problem ist ja schon, dass niemand – auch der radikalste Fundamentalist nicht – erklären kann, was Gott überhaupt sein soll. Es ist offensichtlicher Unsinn, an Gott zu glauben, wenn man nicht weiß, an was man eigentlich glaubt.

        Religion ist ganz irdisch, da ist nichts Übersinnliches. Religion ist ganz konkretes Morden und Niederbrüllen von Menschen, die nicht den herrschenden Konventionen entsprechen.

        Gebete würde ich als Autosuggestion sehen. Man versucht sich mental für den Ernstfall zu stärken. Muss nicht Mord und Totschlag sein, auch das Überleben einer Hungersnot fällt mit Gebeten wohl leichter.

  6. Endlich erfahren wir, was Frauen wirklich wollen:
    „Don’t wanna work, I wanna eat pork. Going to beach and drinking peach drinks…“

    • Dein Schreibstil erinnert von Art und Aufmachung an „die vulgäre Analyse“.
      Ganz ehrlich: Es ist unnötig anstrengend, deinen Text zu lesen.
      Ernstgemeinte Frage: Wie alt bist du ca.?

  7. Rubrik Penisneid: Feministin will gerne ejakulieren und weigert sich einzusehen, dass sie sich (und andere) lediglich anpisst:

    Und verschiedene Studien streiten, ob die Flüssigkeit, die bei der Ejakulation aus der Vulva ausgestoßen wird, Urin ist, Urin enthält oder hauptsächlich etwas ist, was ganz ähnlich wie Sperma aufgebaut ist. Entsprechend umstritten ist auch, ob die Flüssigkeit aus der Blase kommt, oder aus der (in diesem Zusammenhang wieder oft “weiblich” genannten) Prostata.

    Bei längerer Recherche stellt sich aber heraus, dass es inzwischen doch einen gewissen wissenschaftlichen Konsens gibt, dass Ejakulation und pinkeln nicht das selbe ist, auch wenn vollständige Darstellungen der Schwellkörper und Drüsen im Körper von Menschen mit Vulva und Vagina oft noch vergeblich gesucht werden.

    http://kleinerdrei.org/2018/04/ejakulieren-lernen-ohne-penis/

    • „dass sie sich (und andere) lediglich anpisst:“

      Naja, ganz so leicht lässt es wohl nicht erklären. Es werden bei der Frau (veranlagungs-, zyklus- und situationsabhängig) durchaus ordentliche Mengen an Vaginalsekreten produziert, die durch kontraktive Bewegungen der Vagina auch aufkonzentriert und schwungvoll nach außen befördert werden können.

      Andererseits gibt es aber nicht die Sperrung der Harnröhre, also kann da durchaus auch Urin im Spiel sein. Das kann ich mir vor allem dann gut vorstellen, wenn der weibliche Trotzkopf partout ejakulieren will und im Übereifer die falschen Hebel bedient 😉

      Interessant ist ein Zitat aus dem verlinkten Text:

      „Ich möchte euch sehr ermutigen, Ejakulation selbst auszuprobieren, wenn ihr es noch nicht kennt. Und gerne auch mit anderen darüber zu sprechen. Ich glaube, dass ich meine Ejakulation schon viel früher entdeckt und als schön erlebt hätte, wenn es nicht so etwas allgemein eher Unbekanntes gewesen wäre, was als ungewöhnlich gilt, vielleicht mit Angst und Scham besetzt ist.

      Wer weiß, vielleicht würden Menschen mit Vulva ebenso oft ejakulieren wie Menschen mit Penis, wenn wir das als Gesellschaft für normal und gut halten würden?“

      Das offenbart die gedankliche Sackgasse, in der Feministas allzuoft feststecken: Die Vorstellung, unbedingt

      • den Segen des Kollektivs haben zu müssen um sich mit ihrem Körper und den lustvollen Seiten desselben zu beschäftigen. Da offenbart sich das gedankliche Feststecken in der Kleinkindphase.

        Ein ernsthafter emanzipatorischer Ansatz müsste also sein, der Autorin zuzurufen: „Werd erwachsen, entdecke Deinen Körper und genieß es einfach ohne andere in irgendeine Verantwortung nehmen zu wollen oder zu müssen“

      • Naja, ganz so leicht lässt es wohl nicht erklären. Es werden bei der Frau (veranlagungs-, zyklus- und situationsabhängig) durchaus ordentliche Mengen an Vaginalsekreten produziert, die durch kontraktive Bewegungen der Vagina auch aufkonzentriert und schwungvoll nach außen befördert werden können.

        Da weißt Du mehr als die Femi, die das „erforscht“ hat.

        • Keine Kunst. Ich hatte ja viel mehr Probandinnen zur Verfügung als sie 😉

          Außerdem dürfte sie viel zu sehr mit Jammern und Klagen beschäftigt sein um daraus einen Lustgewinn ziehen, um ernsthaft die Tiefen der weiblichen Sexualität erforschen zu können…

    • Sie verweist da auf zwei interessante Artikel:

      „In der Antike gab es noch keinen Zweifel darüber, daß eine Frau auf dem Höhepunkt ihres sexuellen Genusses einen „Saft absondert“ oder daß bei ihr „der Samen hervorbricht“. In den Schriften wird die Menge der Flüssigkeit betont, die die des männlichen Samens bei weitem übertreffe, wie Aristoteles geradezu neidisch konstatierte. Bis ins 18. Jahrhundert wird über die befruchtende Kraft des weiblichen Samens gerätselt. Für die katholische Kirche war der nährende Charakter des weiblichen Samens unantastbar, drum verbat sich die katholische Moraltheologie des Mittelalters auch eine willentliche Unterdrückung dieses wertvollen Wässerchens. Mit der Entdeckung des „Dierkens“, des „Samentierchens“ im Ejakulat der Männer Ende des 17. Jahrhunderts ist es mit dem Neid auf sprudelnde Frauen so gut wie vorbei. …

      Die Flüssigkeit, die sich in der medizinischen Debatte verliert, spritzt zwar in den Erzählungen bei de Sade genauso weiter wie in der pornographischen Literatur des viktorianischen Englands, und auch in populärwissenschaftlichen Aufklärungsbüchern des 17. und 18. Jahrhunderts wird weiterhin auf die Flüssigkeit der Frau hingewiesen, die sei beim Beischlaf vergießt, allein aus dem Allgemeinwissen und den Köpfen vieler Frauen verschwindet dieser Samen. …

      Männliche Sexualorgange können danach gar nichts haben, was nicht auch bei Frauen vorhanden ist. Insofern spricht nichts gegen eine weibliche Prostata. Trotzdem mußte John Huffmann, ein Mediziner, der 1950 für das starke Drüsengeflecht um die weibliche Urethra den Begriff „weibliche Prostata“ eingeführt hatte, diesen wieder zurückziehen. Obwohl nachgewiesen wurde, daß Frauen aus diesen Drüsen ejakulieren. Egal. Lange vor ihm hatte schon Virchow 1853 auf diese Drüsen und deren Homologie zur männlichen Prostata verwiesen – eine Tatsache, die Galen im zweiten Jahrhundert bereits bekannt war. Der holländische Anatom und Physiologe de Graaf beschrieb bereits 1672 die weibliche Prostata und fertigte Zeichnungen an, mit denen er nach zur Nieden die weiblichen inneren und äußeren Sexualorgane „differenzierter und genauer beschrieben und abgebildet hat als heute“. Und selbstverständlich heißt es bei ihm „prostata mulierum“, also Prostata der Frau.“

      http://www.taz.de/!1535534/

      „Ein auch unter Gynäkologen und Sexualwissenschaftlern noch weitverbreiteter Irrglaube ist der, daß eine weibliche Ejakulation gar nicht existiere. So meint Gunter Schmidt, Leiter des sexualwissenschaftlichen Instituts der Universität Hamburg, es handele sich um eine „geheime Phallusphantasie von Frauen“, denn der Ejakulationsprozeß sei vom Penis abhängig. Auch Volkmar Sigusch von der Frankfurter Universität stand als Doktorvater der Arbeit von Sabine zur Nieden skeptisch gegenüber, schließlich erwähnten weder Masters und Johnson noch Kinsey, die Großen der Zunft, das Phänomen.

      Dabei belegen sowohl die amerikanischen Befragungen als auch die deutsche Untersuchung, daß rund ein Drittel aller Frauen es regelmäßig erlebt. Von den 309 Frauen, die Sabine zur Nieden den umfangreichen Fragebogen zurückschickten, bestätigte fast die Hälfte, sie hätten wenigstens einige Male einen „Flüssigkeitserguß“ gehabt. Interessant ist, daß die Kölner Studie eine höhere Häufigkeit der Ejakulation bei Lesben nachweist: 42 Prozent der homosexuellen, doch nur 28 Prozent der heterosexuellen Frauen gaben an, die weißlich bis klare Flüssigkeit auszustoßen. …

      Nur elf Prozent der ejakulierenden Frauen geben an, durch Reizung der Vagina zum „Flüssigkeitserguß“ zu kommen. 42 Prozent erreichen ihn jedoch durch klitorale Stimulation, und immerhin vier Prozent schaffen es allein durch Phantasie. Der g-spot scheint also als magischer Auslöseknopf auszuscheiden…

      Die amerikanische Ärztin Beverly Whipple und der Psychologe John D. Perry konnten schon 1981 nachweisen, daß bei ejakulierenden Frauen der PC-Muskel stärker kontrahiert als bei nichtejakulierenden. …

      Chemische Analysen des weiblichen Sekrets enthüllen eine Ähnlichkeit mit der Flüssigkeit der Vorsteherdrüse. Als ein charakteristisches Merkmal, das Urin vom Prostata-Produkt unterscheidet, gilt die Konzentration der sauren Prostata-Phosphatase (PAP). Fast alle amerikanischen Studien fanden heraus, daß die PAP-Konzentration im weiblichen Ejakulat die des Urins um ein Vielfaches übersteigt. Auch andere Indikatoren wie der Kalziumgehalt sprechen gegen die Urin-Hypothese. Die Berichte der betreffenden Frauen bestätigen dies ebenfalls: Die Flüssigkeit riecht anders, schmeckt anders und sieht anders aus.“

      So hab ich übrigens erfahren, dass ich ejakulieren kann: first love meinte nach dem Lecken (mit breitem Grinsen im Gesicht) zu mir, erst hätte er ja gedacht, ich hätte ihn angepinkelt, aber es schmeckte eben nicht danach…

      „trotz der wahrscheinlichen Homologie von männlicher und weiblicher Prostata konnte bislang keine Untersuchung klären, warum fast alle Männer ejakulieren, aber nur ein Drittel der Frauen. Möglicherweise werden zu kleine Mengen des Sekrets oft übersehen.

      Die Lehrbücher der Frauenheilkunde informieren über dieses Phänomen nicht; das mag auch daran liegen, daß „den Gynäkologen meist das sexualmedizinische Basiswissen fehlt“, wie Dietmar Richter, Professor für Frauenheilkunde in Bad Säckingen, kritisch feststellt. …

      Sogar im prüden Wilhelminischen Zeitalter wußte man noch vom weiblichen Sekretausstoß, allerdings wurde er als schädlich klassifiziert. Freiherr Richard von Krafft-Ebing schrieb 1888 in der Wiener Medizinischen Presse über „pollutionsartige Vorgänge beim Weibe“: Sie kämen „nicht selten bei nervenkranken, und zwar sexuell asthenischen Weibern“ vor, die deshalb leicht eine Neurose entwickelten. Bis auf die nicht beachtete Veröffentlichung des Gynäkologen Gräfenberg, der 1950 neben dem G-Punkt auch den „Schwall“ von Flüssigkeit beschrieb, blieb die weibliche Ejakulation später jedoch unbeachtet.

      Erst im Zuge der Frauenbewegung in den siebziger Jahren wird der „Freudenfluß“ wieder zum Thema.“

      https://www.zeit.de/1993/45/das-wasser-der-liederlichkeit/komplettansicht

      • „So hab ich übrigens erfahren, dass ich ejakulieren kann…“

        Achja, fieses Detail am Rande: Beim Mann ist die Ejakulation der Höhepunkt und entsprechend von massierter, zeitlich eng begrenzten und sehr hohen Ausschüttung von Hormonen begleitet. Bei Frauen ist es nur ein Nebeneffekt und nicht an den Orgasmus gekoppelt (der selber nur eine Nebenrolle spielt).

        Es ist in gewissem Umfang trainierbar (z.B. mit tantrischen Techniken), aber dies setzt Interesse am Thema voraus (was ich den meisten Frauen abspreche).

        „Erst im Zuge der Frauenbewegung in den siebziger Jahren wird der „Freudenfluß“ wieder zum Thema.“

        Hihi, der Klassiker: Worüber frau mit ihren Freundinnen nicht reden kann (weil, kein Thema) ist nicht existent.

        😀

        • „nicht an den Orgasmus gekoppelt (der selber nur eine Nebenrolle spielt).“

          Wie – was spielt denn dann bei der Frau die HAUPTrolle?

          • Alles Begehren hilft nu nix, wenn die körperlichen Sensationen sich nicht gut anfühlen…

            Ich glaube, Frauen unterscheiden viel weniger als Männer zwischen „Haupt- und Nebenrollen“. Alles ist wichtig: gegenseitige Massagen, oberflächlicheres Fummeln & Reiben, Knutschen und allgemeiner Zungeneinsatz nicht weniger als „der eigentliche Akt“ und die Höhepunkte.

          • „Ich glaube, Frauen unterscheiden viel weniger als Männer zwischen „Haupt- und Nebenrollen“. Alles ist wichtig“

            Wenn alles gleich wichtig ist, ist auch alles gleich unwichtig.

            Prioritäten, Semikolon, Prioritäten. Dann klappt das auch mit dem fetten Schlusspunkt.

            Vielleicht wirst Du ja in Deinem nächsten Leben ein Mann, dann wirst Du verstehen was ich meine 😀

        • Na, und ich denke, Du verkennst das Problem.

          Ein ehemaliger Vorsitzender* der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS) und Präsident der International Academy of Sex Research (IASR) hat wohl (noch nach der zweiten Welle!) behaupten können, es handele sich nicht um ein reales Phänomen, sondern um eine „geheime Phallusphantasie von Frauen“.

          *Aber sonst war das ja eher ein Guter: „Schmidt distanzierte sich bereits in den späten 1990er Jahren von der zu jener Zeit in der Sexualwissenschaft noch häufig vertreten These, es könne für Kinder ungefährdende sexuelle Kontakte mit Erwachsenen geben“ https://de.wikipedia.org/wiki/Gunter_Schmidt_(Sexualwissenschaftler)

  8. „Eine andere berichtet, auf sie seien Autoschlüssel geworfen und jemand habe sie eine „dumme Schlampe“ genannt. Mitarbeiterbesprechungen endeten in Stripclubs, ein Vorgesetzter machte in einer E-Mail Anspielungen auf die Brüste seiner Mitarbeiterin.“

    Das sind die schlimmsten Beispiele für eine allumfassende sexistische Unternehmenskultur bei Nike, die der FAZ eingefallen sind.
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/nike-hat-ein-sexismus-problem-15566186.html

    • Mir bereitet Sorge, dass irgendwann die Männer bei diesem Empfindlichkeitswettrüsten einsteigen. Mein Lehrer hat früher gerne mal n Stück Kreide nach mir geworfen.und auch Schlüssel sind schon geflogen. So what? Dass sich Kollegen nach der Arbeit in Stripclubs treffen, ist zwar „unprofessionell“, aber grundsätzlich verbieten würde ich es auch nicht wollen. Im Vertrieb versucht man mit solchen Maßnahmen auch gezielt zu Fraternisieren, einfach auch um Aufträge an Land zu ziehen. Und das Erwähnen körperlicher Vorzüge von Mitarbeiterinnen wäre für mich kein Kündigungsgrund, solange solche Bemerkungen nicht an die MItarbeiterinnen selbst gehen. Allerdings würde ich unterbinden, dass diese Art der Kommunikation während der Arbeitszeit auf Systemen der Firma stattfindet.

      Der Artikel erwähnt, dass sechs höherrangige Manager entlassen wurden. Vermutlich (hoffentlich) gab es bei diesen Fällen dann „handfestere“ Gründe.

  9. Was ist noch Mal der Unterschied zwischen Lesben-Tinder und allen anderen Tinders?

  10. Es ist ja immer groß die Rede von den Problemen der alleinerziehenden Mütter.

    Mich würde in diesem Sinne mal die Frage brennend interessieren, was die Gründe dieser Frauen sind, dass sie alleinerziehend geworden sind? Oder, falls verheiratet: wieso haben sich diese Frauen scheiden lassen? Was war es an ihren Umständen, dass sie zu der Entscheidung brachte, eine Scheidung einzureichen, die ja größtenteils heute von Frauen ausgeht?

    Auf der einen Seite wird medial recht häufig behauptet, die alleinerz. Mütter würden es extrem schwer haben, auf der anderen Seite ist ja in Sorgerechtsfällen die Regel die, dass die Frau die Kinder erhält (und sie ja meistens auch nix dagegen einzuwenden haben und das begrüßen). Das passt für mich irgendwie nicht zusammen bzw. klingt widersprüchlich. Wieso sich in das Leben einlassen, all die Probleme die das Alleinerziehertum mit sich bringt um dann danach volle Pulle loszumeckern?

    Geht’s denen eh gut? Wieso regt sich tief in mir so ein Gefühl, dass mir suggerieren will „ja dann sind sie halt selber schuld“?

    Ausgenommen von den Fällen, wo sich der Vater aus dem Staub gemacht hat: Die Schwelle um zu sagen „ich werde jetzt eine alleinerziehende Mutter/ich lasse mich jetzt scheiden“ müsste ja nach den in den Medien geschilderten Horrorszenarien von Alleinerziehern zufolge eigentlich massiv hoch sein.

  11. Warum ist im Koalitionspoker das Amt des Außenministers immer so beliebt?
    Weil man im Außenministerium vieles richtig machen kann und dabei viele Sympathiepunkte gewinnen kann (die dann hoffentlich auf dessen Partei abfärben sollen).

    So ziemlich alle bisherigen Außenminister gehörten zumindest während ihrer Zeit als Außenminister ils zu den beliebtesten oder am meisten geschätzten Politikern.

    Wenn man allerdings einen besonders inkompetenten Mann auf den posten setzt, nutzt auch das nix mehr:
    Hier landet er in der beliebtheits-Rangliste der Minister lediglich im Mittelfeld
    http://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/deutschlandtrend_ard_bundesregierung_maas_altmaier100.html

    Aber richtig katastrophal fällt die Beurteilung bei einer Umfrage im netz aus:
    http://www.freiewelt.net/nachricht/heiko-maas-ist-der-unbeliebteste-bundesminister-10074254/

    „Eine Auswertung von Internetkommentaren zeigt, dass Heiko Maas der zurzeit unbeliebteste Bundesminister ist.
    […]
    Einige hielten ihn für arrogant und nicht durchsetzungsfähig. Noch immer werde er wegen seiner Arbeit als Justizminister kritisiert, heißt es in der Auswertung. Zum Beispiel für sein umstrittenes Gesetz gegen Internethetze. Zusammenfassend heißt es, er habe »offenbar wenig Freunde im Netz«.“

    • Er sieht einfach unsympathisch aus. Punkt.

      „Einer in der Zeitschrift «Science» veröffentlichten Studie zufolge können Kinder die
      Wahlentscheidungen Erwachsener allein anhand der Kandidatenfotos vorhersagen. Damit
      bestätigt die Studie von Professor Antonakis (UNIL), dass unsere politischen Entscheidun-
      gen stark von Äusserlichkeiten bestimmt werden.
      In seiner Ausgabe vom 27. Februar 2009 berichtet das Magazin «Science» über eine Studie der
      Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (HEC) der Universität Lausanne, die Professor John Antonakis
      mit einem Studierenden, Olaf Dalgas, durchführte. Im Rahmen dieses Experiments legte man im
      Januar 2007 zunächst 684 Erwachsenen, die keinen Bezug zu den Wahlen in Frankreich hatten, die
      Fotos von 114 Kandidaten vor, die sich für einen Platz in der Assemblée Nationale zur Wahl gestellt
      hatten (Parlamentswahlen 2002, zweiter Wahlgang). Den Probanden wurden die vor den Wahlen
      aufgenommenen Fotos jeweils paarweise gezeigt – neben dem Bild des gewählten Kandidaten lag das des nicht gewählten Gegenkandidaten. Das Ergebnis: In 7 von 10 Fällen konnten die Befragten das tatsächliche Wahlergebnis richtig vorhersagen — und dies allein durch einen Blick auf die Kandidatenfotos!

      Im Juni 2008 folgte der spielerische, zweite Teil des Experiments, durchgeführt im Rahmen des „Tags der
      Offenen Tür“ der Universität Lausanne («Les Mystères de l’UNIL»). 841 Personen – davon 681 Kinder
      im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren – nahmen teil, nachdem man sie vorschriftsmässig darüber
      informiert hatte, dass die Ergebnisse im Rahmen einer Studie ausgewertet würden. Den Testpersonen
      wurden die gleichen Fotos wie im ersten Teil des Experiments vorgelegt, mit der Bitte, für eine fiktive
      Odyssee von Troja nach Ithaka einen «Kapitän» auszuwählen. Die 160 erwachsenen Teilnehmer erzielten ähnliche Ergebnisse wie die Kinder: In sieben von zehn Paarungen entschieden sie sich für den tatsächlich ins französische Parlament gewählten Kandidaten …

      Ein Vergleich der Antworten des ersten Teils des Experiments (2007) mit den Antworten der jungen
      Teilnehmer im Jahr 2008 bestätigte ebenfalls, dass sich die Ergebnisse von Kindern und Erwachsenen
      ähneln. In einer weiteren Befragung sagten die Kinder ausserdem – wiederum anhand von Fotos, jedoch
      diesmal vor den Wahlen – den Sieg von Barack Obama über Hillary Clinton und John McCain voraus.
      Tendieren wir also dazu, ausschliesslich aufgrund des Aussehens auf die Kompetenz eines Kandidaten
      zu schliessen? Die an der UNIL durchgeführte Studie macht auf die übermäßig Bedeutung aufmerksam,
      die Äusserlichkeiten im Rahmen einer der wichtigsten demokratischen Entscheidungen haben, der Wahl
      unserer Repräsentanten in ein Parlament oder zum Staatschef eines Landes. «Auch andere Studien, etwa die von Alexander Todorov, kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Mit dem Vergleich der Antworten von Kindern und Erwachsenen konnten wir jetzt nachweisen, dass unsere Wahlentscheidungen zu einem
      bedeutenden Teil von Kriterien abhängen, die wir bereits im Kindesalter ausbilden. Zwar treten später
      auch andere, rationalere Argumente auf den Plan, doch bleibt das Fundament unserer Entscheidungen
      das gleiche – selbst dann, wenn wir glauben, diese vollkommen bewusst zu treffen. Bereits Platon
      wusste, dass wir uns von Bildern beeinflussen und häufig eben auch täuschen lassen», schliesst Professor Antonakis seine Ausführungen.“

      • hm – 7 von 10 – also 70% richtig geraten – soll das viel sein?
        Die Nullhypothese hier wäre, dass aus den fotos keine solche Aussage gewonnen werden könne – dann sollte als Ergebnis 50% herauskommen.

        Ein Ergebnis von 70% sagt lediglich einen gewissen, leichten Vorteil aus.
        Nicht mehr und nicht weniger. Ist das nun wirklich überraschend?

  12. http://www.returnofkings.com/171438/twitter-is-suspending-people-who-talk-about-game-of-thrones-actresss-false-rape-accusation

    Auch Twitter ist gut dabei.

    „Twitter has suspended dozens, if not hundreds of its users’ accounts for mentioning a notorious false rape accuser. Most of these tweets were around two years old. Unlike her victim, Souad Faress has never been prosecuted and will never serve a single day in jail for her false accusation. „

    • Was hat Island konkret gemacht? Der vermeintliche Paygap von angelblichen 15% ist ja eine rein statistische Größe, für die es gute, nicht-sexistische Gründe gab/gibt. Wenn Island nun per Gesetzt zur gleichen Bezahlung gezwungen wird, was genau wurde bei der Bezahlung in den Firmen nun geändert?

  13. Feuer mit Feuer bekämpfen … einen schönen 1. Mai

    „The time has come for all decent Americans to tell the @womensmarch to either get rid of their antisemitic leaders or be subjected to their own boycott. At this point, anyone who chooses to work with @TamikaDMallory & @lsarsour is sanctioning Jew-hatred.“

      • Ich fänd das ganz gut, wenn Rape und Robbery auf eine Stufe gestellt würden.
        („Theft“ ist natürlich Unsinn, da Rape nicht in Abwesenheit des Geschädigten stattfinden kann.)

        Aber ich habe noch nie verstanden, warum ein Penis in einer Vagina schlimmer sein soll als ein Dolch in einem Bauch.

        • „Aber ich habe noch nie verstanden, warum ein Penis in einer Vagina schlimmer sein soll als ein Dolch in einem Bauch.“

          Weil das nur Frauen passieren kann.

        • Vor allem, wo doch der dann endgültige bessere Zustand aka Dolch im Bauch schnell herbeigeführt werden kann.
          Wäre ja, glaubt man Feministinnen, das menschliche Minimum, ein Vergewaltigungsopfer zu einem Mordopfer zu machen.

  14. Pinkstinks veröffentlichen zumindestens Kommentare:

    Hier eine längere von Kai V (ich hoffe du erlaubst):

    In den letzten Jahren gab es diverse Taten die man islamistischen Kreisen zuschreiben kann. Natürlich wurden solche Taten auch direkt mit dem Islam, der Migration und dem „Menschenbild der Einwanderer“ in Verbindung gebracht. Die Antwort war immer, alles Nazis! Bei einer Demo in der ebenfalls der Islam dafür verantwortlich gemacht wurde das es so viele Vergewaltigungen gibt, wurde auch von Feministinnen massiv gestört, weil alles Nazis. Die Vermutungen in Richtung Islam und Gewalt sind so plausibel oder unplausibel wie es toxische Männlichkeit bei anderen Taten ist, ergo nach gleicher Logik, Sexismus. Einmal ist es hui, einmal ist genau die gleiche Begründung pfui, je nach Sichtweise und Lager in dem man sich befindet, die Denke aber immer die Gleiche, ein Konzept von einem Menschenbild das irgendwie falsch ist und Menschen die sich ändern müssen…

    Doch interessant finde ich, ALLE Täter mit „toxischer Männlichkeit“, egal ob David S. in München, Breivik oder sonstige Täter waren in psychischer Behandlung und oft Opfer von Mobbing. Doch toxische Männlichkeit muss es sein, weil es toxische Männlichkeit sein muss. Das ein Lied (I don’t like Mondays) über eine weibliche Täterin existiert, egal, denn es ist Männlichkeit und wir haben die Lösung, ändert Euch Ihr Musli… äh Männer, dann wird die Welt besser.

    Da ist z. B. ein Zeitautor (Jessen) der den heiligen Feminismus angreift, und er erntet nicht Gegenargumente, nein die vereinigte feministische Journalistinnenwelt verbreitet Spott. Das beste Gegenargument war noch Mimimi, aber auch „weinerlichen Ausführungen“ – Stokovsky (Männer sollen doch endlich Gefühle zeigen und über Probleme sprechen oder nicht?), „Ganz Großes Gejammer“ – Taz war dabei. Da hilft dann auch kein Röcke tragen, wenn Männlein nicht pariert, dann kommt auch die Feministin sofort mit dem altdahergebrachten Männerbild, Klappe halten, Familie und Feminismus unterstützen und Leiden (aber leise Bitte!). Nicht jammern und alles wie ein Fels in der Brandung ganz männlich ertragen, auch den Feminismus mit seinem „Gerechtigkeitsbild“. Das ist dann übrigens das NEUE MÄNNERBILD. Sie verkörpern es übrigens nicht, Herr Pickert, oder nur insoweit wie sie Feminismus unterstützen und bitte keine eigenen Forderungen stellen. Egal ob Wechselmodell (da haben ja auch nur Frauen, trotz Quote und Diversity und Gleichstellung, im Bundestag geredet), häusliche Gewalt der auch Männer und Kinder zum Opfer fallen (huch Frauenhäuser könnten bedroht sein) oder auch jedes andere Thema das Feministinnen in die Quere kommt. Feminismus braucht Unterwerfung, er braucht Männer und „toxische Männlichkeiten“ um seine Gegner zu dämonisieren und sich selbst zu erhöhen. Wie auch bei „He for She“, die Frauen supporten (was Männer auch ohne Feminismus bereits getan haben), der Feminismus braucht aber keine Männer auf Augenhöhe, wie auch, würden diese doch in Konkurrenz zur Frau auftreten. Und neben den Prinzessinnen braucht es nun mal Drachenkämpfer der sie hernach heiratet, ihr das Schloss überlässt und ansonsten glücklich und zufrieden an Ihrer Seite lebt.

    Dabei gibt es, und das ist ja das interessante, sehr wohl die weibliche Amokläuferin. Die bekannteste Deutsche ist in Lörrach gelaufen, eine Anwältin die beruflich nicht Fuß fasst, Kind ist bei Papa und schwups, geht das auch bei Frau (man spricht von einem Geschlechterverhältnis von 1:10 – sowohl bei Amokläufen als auch Männer denen Kinder zugesprochen werden – komisch wie sich Quoten ähneln).

    Natürlich liegt es an toxischer Männlichkeit, aber an der toxischen Männlichkeit, die ihre Umwelt den Menschen auferlegt. Klappe halten, Kinder nur wenn Mama das möchte und wenn die Rollen einmal umgekehrt sind, es für Frauen keine Notausgänge (wie Mutterschaft etc. gibt), dann gibt es auch den weiblichen Amoklauf. Nur dass der Feminismus, wie man ja an den Antworten auf Jessen sieht, eben kein Interesse hat hier etwas für Männer aufzubrechen, sie sind stark und in der Königsposition, deshalb Fresse halten. Es geht nicht um Männer und deren Hilfe, es geht darum sich selbst als besser darstellen zu können, seht her, ich, wir, die Unterdrückten – um noch mehr Vorteile zu erhaschen… Und dadurch unterdrückt der Feminismus noch stärker Männer und verfestigt das Bild. Würde es Sie übrigens wundern wenn zur Zeit vor der Sklavenbefreiung mehr Schwarze wie Weiße Amok gelaufen wären?
    http://www.deutschlandfunk.de/amoklauf-der-sklaven.871.de.html?dram:article_id=125690

    Hier eine Reihe an Frauenläufen… kann beliebig fortgesetzt werden… Übrigens auch alle mit psychischen Problemen.
    https://www.tz.de/muenchen/stadt/augenzeuge-die-frau-wollte-unseren-laden-1140599.html
    https://noizz.de/news/warum-eine-39-jahrige-in-der-youtube-zentrale-amok-lief/ymnrbds
    https://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/964930/
    Hier nudelt eine Frau 4 andere Frauen ab, anscheinend Beziehungsprobleme mit ihrem Freund. Toxische Weiblichkeit in der sie auch noch nur Frauen tötet…
    https://www.rnz.de/nachrichten/region_artikel,-Region-Heidelberg-Messer-Attacke-in-Dossenheim-Taeterin-ist-psychisch-krank-_arid,205013.html
    Hier ein kleines Mädchen als Opfer.

    Schaffen Sie für Frauen und Männer gleiche Bedingungen, Wechselmodell, Hilfe bei Gewalt etc. pp. und Amokläufe werden sich gleich auf beide Geschlechter verteilen. Es ist nur normal wenn Männern nach der Scheidung die Kinder entrissen werden, das diese ausflippen. Wenn Männer öfter die Sozialhilfe gestrichen wird, Jungen schlechtere Noten erhalten (und wir uns noch darüber amüsieren), Soldaten die mit wenig Versehrtenrente und vielen Posttraumatischen Belastungsstörungen leben, etc. pp. So wie es in Lörrach für die Frau höchstwahrscheinlich auch dazu geführt hat. Hinzu noch einige andere Probleme, wie die mit dem Verlust der Kinder einhergehenden Depressionen, Arbeitsverlust etc. pp., und schon haben wir auch hier einen Amoklauf. Es ist nicht toxische Männlichkeit, sondern wie wir Menschen behandeln, das zu unterschiedlichen Taten führt. Und leider leider hilft Feminismus da eben NICHT, im Gegenteil, er ist Mittäter, denn er bricht Frauen brachial dort Wege wo man um Gleichberechtigung ringt. Egal ob häusliche Gewalt, bei der nur Frauen, und nicht mal die schwächsten, die Kinder in den Fokus der Studien genommen werden oder Wechselmodell, wo Väter und die böse toxische Männlichkeit eben wieder einmal zeigt das eine Mutter zum Kind und ein Vater an die Front gehört, wie bereits bei Hitler. Man kann von Feminismus und seinen Konzepten halten was man möchte, ich halte nichts davon! Würde er für Gleichberechtigung ringen, so würde er auf Männergruppen, wie den VAfK zugehen (der sich übrigens nicht scheut auch Frauen nach einer Trennung zu unterstützen), doch das geht nicht, denn diese bösen Väterrechtler wollen ja nur die Rechte die Mütter zustehen. Und auch nicht weil sie die Kinder wollen, sondern weil sie Macht über die Mutter demonstrieren wollen. Und weil es Männer sind die sich hier in Gruppen zusammen tun, die sich und anderen Menschen helfen, sollte man eben nicht von toxischer Männlichkeit reden. Ebenso ist es ja auch nur bei Seehofers Ministerium eine Pimmelparade, auf diesem Bild aber dann komischerweise doch nicht:
    http://www.spiegel.de/fotostrecke/katastrophe-in-japan-verzweiflung-in-fukushima-angst-in-tokio-fotostrecke-65808-9.html
    Dort nämlich wo Männer ihr Leben riskieren um der Allgemeinheit etwas zu geben, dort ist es dann keine Pimmelparade und keine toxische Männlichkeit.

    https://pinkstinks.de/vergiftete-maenner/#comment-25478

    Nils antworten dann indem er sich über die Länge des Kommentars beschwert und nur auf Jensen eingeht, dabei aber gar nicht auf das was Kai angesprochen hat.

  15. Heute bei Genderama:

    Die feministische Autorin (79) sagte, dass Verbrechensdramen, die wegen ihrer unnötigen Darstellungen von Gewalt gegen Frauen unter Beschuss geraten sind, lediglich versuchen, die Wünsche des Publikums zu befriedigen, statt einer Objektivierung durch Männer gerecht zu werden.

    „Weibliche Viktimisierung verkauft sich. Was uns stören sollte, ist, dass es sich an Frauen verkauft“, schreibt Miss Greer in der Radio Times.

    (…) Es gibt einige Daten, die ihre Behauptungen belegen, dass Frauen von Mord und sexueller Gewalt angezogen werden. So ergab eine Studie der University of Illinois aus dem Jahr 2010, dass Frauen eher dazu neigen, True-Crime-Bücher auf Amazon zu rezensieren, und Krimisendungen im Fernsehen ziehen überwiegend weibliche Zuschauer an.

    Miss Greer entfachte Kontroversen mit kritischen Kommentaren zur #MeToo-Bewegung und argumentiert in ihrem neuen Buch „On Rape“, dass es mehr Bewusstsein für die Unterscheidung zwischen „schmierigem Verhalten und gewalttätigen Übergriffen“ geben sollte. Sie sagt dazu in der Radio Times: „Inmitten des Mediensturms, den die #MeToo-Kampagne darstellt, hat sich ein weiblicher Promi nach dem anderen als Opfer sexueller Belästigung geoutet. Alle wurden zu ihrer Tapferkeit beglückwünscht, auch wenn sie Zahlungen für die Unterzeichnung von Geheimhaltungsvereinbarungen entgegennahmen und die Verjährungsfrist abgelaufen war. Dieses Verhalten wurde endlos wiederholt.“

    Greer fügte hinzu, dass männliche Opfer „sich nicht präsentieren“, weil Frauen keine Lust haben, sie zu sehen.

    https://genderama.blogspot.de/2018/05/studie-zur-glasernen-decke-frauen.html

    Ja, ja, die toxische Männlichkeit…

  16. und Nochaml Genderama:

    [Männer sind Müll.] Während ich diese drei gewaltigen, stigmatisierten Worte tippe, spüre ich bereits die Welle des Hasses, die auf mich zukommt, also lasst mich schnell die Luft reinigen.

    Oh ja, sie bezeichnet alle Männer als Müll und die die das stört, sind die sexistischen Arschlöcher. Und dann am Besten noch beschweren das Feministinnen mit Männerhass in Verbindung gebracht werden…

    Ich hasse nicht alle Männer. Im Gegenteil, einige meiner besten Freunde sind Männer – auch wenn das unheimlich ähnlich klingt wie Donald Trump, der behauptet, er habe eine „großartige Beziehung zu den Schwarzen“. (….)

    Ich habe nichts gegen Ausländer, aber… Its only wrong when they do it! Was wäre ein Beispiel für eine noch größere Heuchelei? Es ist einfach abgefahren, das solche Menschen einem Moralpredigten halten.

    Wenn es um Männer geht, glaube ich, dass sie schuldig sind, bis ihre Unschuld bewiesen ist, denn wenn ich es nicht so sehe, setze ich meine Gesundheit und Sicherheit aufs Spiel. (….) Ich sage nicht, dass ich in jede Beziehung mit jedem Mann gehe, den ich treffe, indem ich annehme, dass er ein beleidigendes, vergewaltigendes, sexistisches Arschloch ist; Gott weiß, dass ich null Freunde hätte, wenn ich das tun würde. Doch wann immer ich einen Mann zum ersten Mal treffe, werde ich ihm nicht vertrauen, bis er sich als vertrauenswürdig erweist. Wenn jemand sagt, dass er nach einem Angriff Angst vor Hunden hat, obwohl er logischerweise weiß, dass nicht alle Hunde so sind, nicken wir und verstehen, aber wenn ich sage, dass ich Angst vor Männern habe, werde ich geächtet. (….)

    Alle Frauen sind geldgeile Schlampen… warum werde ich dafür nur kritisiert?

    Es gibt Frauen und Nicht-Binäre, die zweifellos auch schreckliche Menschen sind, aber als Gesamtgruppe glaube ich, dass Männer Müll sind. (….)

    Das ist wohl diese Frauenwissen von dem Frauenübermenschen immerzu faseln ^^

    Von 1000 Vergewaltigern laufen 994 frei herum (…)

    Was hat das mit dem Thema zu tun? Typisch für Feministinnen: Wegen Vergewaltigung beschulditg = Vergewalter. Falschbeschuldigung gibt es nicht.

    Ich zeigte einen ersten Entwurf dieses Artikels einem meiner Freunde, der sofort sagte, dass er ihm zwar gefiel, aber ein bisschen wie ein Angriff wirke. Indem mein Text sage, dass Männer sich erst selbst beweisen müssten, erschaffe er ein Minenfeld, in dem Männer das Gefühl haben, in Gesprächen auf Eierschalen laufen zu müssen. Das ist nicht meine Absicht, aber ich denke, dass Männer besser aufpassen müssen, was sie sagen. (…)

    Ich will dein Haus anzünden, aber dein Haus anzuzünden ist nicht meine Absicht. Was für eine mentale Akrobatik! Ich hasse alle Männer, aber ich hasse ja nicht alle Männer! Bronze, Silber und Gold gehen an die Feministin Linnea Lagerstedt, die nicht als „Femi-Nazi“ bezeichnet werden möchte.

    Wenn man im Alltag sexistische Sprache benutzt und Mikroaggressionen ausstrahlt, kann man zwar niemanden verletzen, aber man normalisiert schädliches Verhalten, das wiederum echte Gewalt verursacht.

    Also wie Feministinnen?

  17. Der Don widmet der „toxischen Männlichkeit“ den angemessenen Pathos:

    Aber niemand kennt Tag und Stunde, und auch so ein Besenwagen kann, so berichten es Legenden, in den Abgrund fallen. Die toxische Maskulinität ist wie jedes Gift in der richtigen Dosierung ein Heilmittel und das, was uns noch ins Ziel bringt, wenn es scheinbar längst unmöglich ist. Sie ist das, was einen die Zähne zusammenbeißen lässt und daran erinnert, dass es heute wehtut und morgen eine grandiose Geschichte ist, sie macht aus zehn Kilometer Schotter die Straße zum Ruhm und aus dem Rahmenbruch die Gelegenheit zu zeigen, dass Metall morsch wird, aber nicht der Wille des Menschen. Sie schlägt irgendwann in den Gedanken um, dass man ein Ziel erreichen will, und wenn es das Letzte ist, was man tut, und egal, wie wertlos es anderen erscheinen mag. Dann wird es auch meistens gefährlich, und Männer haben nicht umsonst eine niedrige Lebenserwartung: Das Zeug bringt vor allem uns selbst um, wenn es uns nicht überleben lässt.
    (…)
    Das lernt man nicht im Internet und den sozialen Netzwerken, das lernt man nicht bei Konferenzen, in denen zu jenen gepredigt wird, die den Mann ohnehin für ein Auslaufmodell halten. Der Mann ist tatsächlich ein Auslaufmodell in dem Sinne, dass er den Auslauf braucht, um Grenzen zu finden und zu überwinden, um das Risiko zu kalkulieren und dahin zu gelangen, wo er ankommen will.

    Und wenn es das Letzte ist, was er tut.

    https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellschaft/article175975175/Toxische-Maennlichkeit-Blut-Schweiss-und-keine-Traenen.html

  18. Interessant.. viel Frauen bestehen darauf das Mädchen beim Sport für schlechtere Leistungen bessere Noten bekommen. Begründet wird das damit das MÄNNER im Schnitt stärken sind wie FRAUEN.
    Bis zur Pubertät sind aber Muskelkraft und Muskelmasse bei JUNGEN und MÄDCHEN nahezu gleich.

    https://www.sportbiologie-grundlagen.de/wachstum-muskulatur.html
    https://www.trainingsworld.com/training/krafttraining/muskelwachstum-kraftzuwachs-kindern-jugendlichen-2973639

    Dabei ist dann aber nicht berücksichtigt das Mädchen verhältnismäßig gleichmäßig wachsen, während das bei Jungen in Schüben erfolgen kann. Das führt das zu das Mädchen einen besseren Gleichgewichtssinn und bessere Hand-Augen-Koordination besitzen wie gleichaltrige Jungen, dabei sich bei ihnen das Gehirn immer wieder erst an die neun Gliedmaßen-Längen einstellen muss. Im Grund haben Mädchen einen körperliche Vorteil.

    Zudem: Sollte es aufgrund körperlicher Unterschiede angemessen sein Mädchen im Sport zu bevorzugen, müsste man dann nicht auch Jungen in Sprachen einen gleichen Vorteil gewähren?

    Naja, alles wie Gehabt. Equality for women only when its benefits them.

    • Im Sport müssen Jungs, Leichtathletik ist ein Paradebeispiel, wesentlich näher an die Weltrekordwerte heran als Mädchen für die gleiche Note.

      Die richtige Gegenfrage wäre, ob Jungs nicht in sprachlichen Fächern einen dicken Bonus bekommen sollten, ist selbiges doch angeblich und aller Weltliteratur zum Trotze, ein Feld weiblichen Talents.

  19. Schon geil wie man als jemand der im Land geboren wurde und an dessen Wohl die Politiker in der Theorie interessiert sein sollten behandelt wird. Man kriegt das Gefühl das ihnen die Menschen aus anderen Ländern wichtiger sind.

  20. Ich behaupte mal das die Wahrscheinlichkeit das Anton Frauen belästigt hat gerade gestiegen ist.

    Ist so ein Erfahrungswert mit männlichen Feministen…

    Btw.: Wie jemand dazu auch tweeted. Wenn die Welt der Save Space von Weißen Männern ist, wieso haben dann alle dazu Zutritt?

    • Diese radikalen Mütter kennt wohl jeder. Habe schon mehrere Situationen erlebt, in denen eine Mutter ihre Kinder als Schutzschild/Vorwand nutzen, um auf Konfrontationskurs gehen zu können. Gerne in Verbindung mit lautem Gekeife.

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