Diskriminierung von Frauen in China im Beruf

Der Spiegel berichtet darüber, dass in China anscheinend Jobs eher auf Männer ausgerichtet sind:

Der chinesische Internet-Handelsriese Alibaba hat offenbar jahrelang Ausschreibungen veröffentlicht, in denen das Unternehmen versuchte, männliche Bewerber mit Frauen zu locken. Human Rights Watch zufolge prahlte Alibaba zwischen 2011 und 2015 in mehreren Jobanzeigen mit seinen „gutaussehenden Mädchen“ oder „Göttinnen“. Außerdem habe die Firma in einem offiziellen Recruitment-Account Fotos von jungen Mitarbeiterinnen gepostet und sie als „Nachtzuschlag“ bezeichnet.

Diese verdammten weißen Männer mal wieder, die auch in China anscheinend alle Führungspostionen besetzen!!!elf

Nein, ernsthaft. Das scheint mir in der Tat ein sehr sexistisches System zu sein, wobei in China eben auch ein extremer Frauenmangel herrscht und gleichzeitig die Geschlechterrollen sehr traditionell sind:

Die Frauen sind insofern sehr materiell und es ist eine ganz offen kommunizierte Sache, dass der Mann Geld haben muss, was auf der anderen Seite natürlich auch eine gewisse Objektifizierung so gesehen nur fair macht.

Weiter in dem Artikel:

Das ist ein Beispiel für sexistische Einstellungspraktiken auf Chinas Arbeitsmarkt, die Human Rights Watch in einem ausführlichen Bericht anprangert. Nach eigenen Angaben untersuchte die Menschenrechtsorganisation dafür mehr als 36.000 Anzeigen, die von 2013 bis 2018 auf chinesischen Jobbörsen und Firmenseiten sowie in sozialen Netzwerken geschaltet worden waren.

Das Ergebnis: Behörden und Privatfirmen diskriminierten Frauen in vielen Fällen bei der Bewerberauswahl. „In diesem Jahr wurde fast jede fünfte Stelle im chinesischen Staatsdienst ‚ausschließlich für Männer‘ oder ‚bevorzugt für Männer‘ ausgeschrieben“, sagte Sophie Richardson, verantwortlich für China bei Human Rights Watch. Im vergangenen Jahr habe das auf 13 Prozent der Anzeigen im Staatsdienst zugetroffen.

Klar, wenn die klassische chinesische Frau noch weitaus eher auf die Hausfrauenrolle zugeschnitten ist und auch nicht vor hat, nach der Heirat mit einem reichen Mann groß zu arbeiten, dann lohnen sich Männer mehr.

„Gepflegte Figur, ästhetisch ansprechend“

Im März 2017 schrieb die chinesische Suchmaschinenfirma Baidu einen Job als Content-Prüfer aus: Bewerber müssten über eine „ausgeprägte Fähigkeit zur Arbeit unter Druck, Arbeit am Wochenende, an Feiertagen und in Nachtschichten“ verfügen, und dafür bitte „Männer“ sein, hieß es darin laut Human Rights Watch.

Hier im sexistischen Westen würde man für eine solche Anzeige – berechtigerweise – sofort verklagt werden.

Zudem habe nicht nur Alibaba Kandidatinnen und Mitarbeiterinnen in Stellenanzeigen auf ihr Äußeres reduziert. So suchte ein Bekleidungsgeschäft in Peking auf der Jobbörse Zhilian nach Frauen „18 bis 30 Jahre alt, Größe 163 Zentimeter oder mehr, gepflegte Figur, ästhetisch ansprechend“.

Könnte man hier nicht machen. Wobei viele Geschäfte natürlich genau so eine Frau suchen, aber das eben nicht schreiben.

Auch Tencent, Huawei und andere Unternehmen hätten sich überkommener sexistischer Klischees bedient. Das Internetunternehmen Tencent habe im Jahr 2016 über seinem Kanal beim Nachrichtendienst WeChat einen männlichen Angestellten wie folgt zitiert: „Der Grund, warum ich zu Tencent gekommen bin, war ein Urimpuls. Es war hauptsächlich, weil die Damen in der Personalabteilung und die, die mich interviewten, sehr hübsch waren.“

Wäre ja auch mal ein interessanter Grund für viele Frauen in den Personalabteilungen. Vielleicht eine Untersuchung wert.

„Tief verwurzelte Diskriminierung“

Solche Klischees hielten sich in chinesischen Unternehmen hartnäckig, kritisierte Richardson. „Selbst Firmen, die sich rühmen, Kräfte des Fortschritts und der Modernität zu sein, greifen auf solche Anwerbungsmethoden zurück.“ Das zeige, wie tief verwurzelt die Diskriminierung von Frauen in China noch sei.

Tencent entschuldigte sich für die genannten Fälle und versprach „schnelle Maßnahmen, um sicherzustellen, dass sie nicht wieder passieren“. Alibaba wies auf die nach eigenen Angaben hohe Zahl von Frauen in Führungspositionen hin und kündigte an, die interne Gleichstellungspolitik strenger durchzusetzen.

Anscheinend gibt es auch in China schon so etwas wie Ansätze von Gleichberechtigung. Allerdings habe ich gerade das Buch „Poorly Made in China“ gelesen, welches beschreibt, wie in China gehandelt wird, wie man Produkte herstellt, und wie immer versucht wird den Ausländer irgendwie zu betrügen und wie man nahezu alles sagt, wenn man meint, dass der Ausländer das gerne hören will, so dass es auch ein reiner Satz für die westliche Presse sein könnte.

Ein Sprecher von Baidu sagte zu CNN: „Wir schätzen die wichtige Arbeit, die unsere weiblichen Mitarbeiterinnen in unserer Organisation tun.“ Man bedaure die Einzelfälle, in denen Stellenanzeigen nicht den eigenen Wertvorstellungen entsprochen hätten.

Human Rights Watch teilte mit, Diskriminierung aufgrund des Geschlechts sei auch auf dem chinesischen Arbeitsmarkt verboten. Die Behörden setzten die entsprechenden Gesetze jedoch zu selten durch. Zudem sei nicht klar genug definiert, was als Diskriminierung gelte.

Nach meiner Kenntnis aus dem oben genannten Buch ist gesamt China ein wilder Westen in dem nur sehr wenige Regeln gelten. Wer Erfolg hat, hat Recht.

Zu meinen, dass da dann gerade Gleichberechtigung anders gehandhabt wird könnte naiv sein.

32 Gedanken zu “Diskriminierung von Frauen in China im Beruf

  1. „In diesem Jahr wurde fast jede fünfte Stelle im chinesischen Staatsdienst ‚ausschließlich für Männer‘ oder ‚bevorzugt für Männer‘ ausgeschrieben“.

    Es ist natürlich benachteiligend, wenn eine Stellenausschreibung an das Geschlecht anknüpft. Aber mich würde es nicht wundern, wenn eine Stellenausschreibung mit einer 45-60 Stundenwoche und/ oder geforderter Flexibilität als „bevorzugt für Männer ausgeschrieben“ verstanden wird.

    Aber ein System, welches Frauen ermächtigt, (bevorzugt den Mann für den gemeinsamen Lebensunterhalt arbeiten zu lassen,) schadet und verletzt Frauen ebenso (Einself).

    • Die rot-grüne NRW-Regierung wollte ja Frauen nicht bei gleiche Eignung bevorzugt befördern sondern auch schlechtere. Eine eindeutige Diskriminierung. Wo war da die Empörung bei Human Rights Watch und SpOn?

      • Ich sehe die Diskriminierung bereits da, wo Frauen auch bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt werden.
        Lassen sich keine Ausschlusskriterien gegen eine Einstellung finden, müsste logischerweise das Losglück entscheiden.
        Ich wage aber zu bezweifeln, dass zwei unterschiedliche Menschen wirklich genau gleich geeignet sind.

        • “ wurde fast jede fünfte Stelle “ heißt es dort im Text.

          Hat mal jemand die hiesigen Stellenanzeigen nach der Formulierung „Frauen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt“ gezählt?
          Gefühlt nehme ich mal an, dass das in der größenordnung liegen könnte. Im ÖD vermutlich bei 100% der Ausschreibungen.

          Aber Sexismus ist nur, wenn es sich gegen Frauen richtet.

  2. Ist ja fast wie mit Kapitalverkehrskontrollen, staatlicher Industriepolitik, dem (Nicht-)Schutz geistigen Eigentums und noch ein paar mehr: Die Chinesen machen all das, was bei uns als ganz böse und schädlich gilt und wir stehen daneben und bestaunen hilflos ihren Erfolg damit.

  3. Der Spiegel moralisiert mal wieder nur rum. Ökonomische und andere Betrachtungen bleiben außen vor. Unternehmen sind auf Produktivität ausgerichtet und sollten sich nicht an den Moralvorstellungen dekadenter, wirklichkeitsfremder Westler orientieren. So etwas können sich nur westliche Monopolisten leisten, die hoffentlich bald durch die Konkurrenz aus China zur Vernunft gebracht werden.

    Sollte es mit „sexistischen“ Einstellungsverfahren gelingen, produktivere Mitarbeiter anzulocken, gehen die Methoden in Ordnung. Die machen das ja nicht grundlos. Und ihre Offenheit ist zu begrüßen. Es ist doch lächerlich, wenn Unternehmen junge, gutaussehende Damen für den Verkauf suchen, aber das nicht offen in die Stellenausschreibung schreiben dürfen.

    Und dass der Staat manche Stellen bevorzugt an Männer vergibt, ist bei Lichte betrachtet ebenfalls ein Gebot der Vernunft. Bei 60 Arbeitsstunden oder mehr die Woche bleibt keine Zeit für Schwangerschaft, Kinder-Stillen, usw. Ein Staat kalkaluiert anders als ein kleiner Einzelunternehmer, er muss auch die gesellschaftliche Reproduktion im Augen behalten.

  4. Wie naiv und weltfremd muss man eigentlich sein, um anzunehmen, dass eine Stelle, nur weil sie aufgrund gesetzlicher Bestimmungen geschlechtsneutral ausgeschrieben werden muss, auch geschlechtsneutral vergeben wird?
    Wenn für eine konkrete Stelle ein bestimmtes Geschlecht, Alter, etc. gewünscht wird, dann wird sie auch entsprechend besetzt werden, obwohl man die Unternehmen zur Verschleierung ihrer Kriterien zwingt.
    Da ist das Vorgehen in China ehrlicher und transparenter, und erspart chancenlosen Interessenten den Aufwand einer Bewerbung.

  5. Unternehmen sind auf Produktivität ausgerichtet und sollten sich nicht an den Moralvorstellungen dekadenter, wirklichkeitsfremder Westler orientieren. So etwas können sich nur westliche Monopolisten leisten, die hoffentlich bald durch die Konkurrenz aus China zur Vernunft gebracht werden.

    lasst uns hier endlich chinesische Verhältnisse einführen, der Turbokapitalismus löst alle Probleme, jawollja!!11!1!1elf

    wie sagte schon der olle Brecht?

    Hinter der Trommel her.
    Trotten die Kälber
    Das Fell für die Trommel
    Liefern sie selber

      • Mit der selben Argumentation lässt sich vieles rechtfertigen, Feminismus zum Beispiel. Klar, paar Männer werden diskriminiert, und vielen Frauen tut das Ganze auch nicht gut, aber man hat doch eine herausragende Machtposition im Staat geschaffen, und ein paar lukrative Posten dazu! Feminismus, die Erfolgsstory!

        Wer Ironie findet darf sie behalten.

        • Wo ist Dein Problem? China wird schneller zur Gleichberechtigung finden als Du denkst. Natürlich nur zu weiblichen, denn männliche Gleichberechtigung läuft der menschlichen Natur zuwider.

      • Wird? Die sind schon soweit.

        Allerdings werden sie irgendwann soziale Marktwirtschaft eingeführt werden müssen, damit Chinas Politik ihre Macht behält.

  6. Mit 1,45 Metern Körpergröße bewirbt man sich hier als Mann auch auf viele Stellen nicht.
    Gerade übrigens solche im staatlichen Bereich.

    „Auch Tencent, Huawei und andere Unternehmen hätten sich überkommener sexistischer Klischees bedient. “

    Ein „überkommenes“ wäre wohl eines, welches NICHT funktioniert.

    Hier stehen auch in jedem einzelnen Betrieb der Systemgastronomie die Mitarbeiter fein nach Optik und Sexappeal sortiert zwischen Kasse und Küche.

  7. Das zeigt nur wie naiv die Human Rights Watch und die Empörungssüchtigen sind. Die Spiegel Redaktion fühlt sich nicht wohl, wenn sie nicht täglich ein halbes Duzend feministischer Artikel raushaut. Dann müssten sie die ‚one trick pony‘ weiblichen Journalisten Darsteller freistellen. Die Chinesen werden einen Teufel tun, sich vom Westen Regeln vorschreiben zu lassen. Die chinesische Höflichkeit ist eine ähnliche Technik wie die Taqiyya den Westen zu verarschen.

    • NGOs traue ich grundsätzlich nicht mehr über den Weg, die sind viel zu stark von Politik vereinnahmt. Die Lügen und Verdrehen wo sie nur können.

    • Ja, Prostitution ist verboten. Mit der Durchsetzung des Verbots nimmt man es aber nicht so genau. Wer einfach so durch China reist anstatt Gesetzestext zu studieren, würde zu dem Schluss kommen, dass deren Gesetze nochmals einen Tick liberaler sind als die deutschen Gesetze … Und da es dort keine großzügige Sozialhilfe oder dergleichen gibt, bieten sich auch nicht nur Junkies an. Hinzu kommt noch der Handel mit Frauen aus Nordkorea und anderen Ländern der Region.

  8. „Diese verdammten weißen Männer mal wieder, die auch in China anscheinend alle Führungspostionen besetzen“

    Was würdet ihr denn eigentlich sagen, welche Hautfarbe Asiaten haben (wenn nicht weiß)?

  9. Wird Zeit solche neoviktorianistisch-imperialen Propagandaschleidern wie „human rights watch“ endlich zu zerschlagen.
    Pöbeln ausgerechnet über ein offenbar bezüglich der Rollen beider Geschlechter wesentlich freieres, offeneres und ehrlicheres Land herum und diskriminieren damit jährlich diverse hundertausende Kinder in der westlichen Welt, deren offiziell gültigen Rechte von Gerichten, staatlichen und kommunalen Institutionen und deren halbprivaten Drittleistern eiskalt und vorsätzlich mit Füßen getreten werden.
    Immerhin zocken diese Menschenverachter so leistungsfrei riesige Beträge ab, die der Aufdeckung der eklatant unmenschlichen Verhältnisse hier besser nutzen würden.

    Einfach nur schäbig …..

  10. Man sollte ein paar von sich selbst eigenommenen Snobs ‚mal beibringen, dass es auch Gegenden in der Welt gibt, in denen nicht ihr eigenes Weltbild und ihre eigene Hierarchie gilt.
    Der Umstand selbst ist nicht wirklich neu. In Ostasien sind noch die (von ihren Kulturen aus gesehen!) traditionellen Geschlechterrollen weit verbreitet – das schließt aber nicht nur China mit ein, auch solche Länder wie Japan, die dem westlichen Wertekreis mitangehören. Beide Koreas sollten auch nicht verwundern (hat das mal jemand in Bezug auf Südkorea überprüft?), wenn es so ist.
    Das hat weniger mit dem Fokus von „Diskriminierung“ zu tun, den man in den westlichen Gefilden hegt – auch in China wird man heute für den Mord an einer Frau nicht gelobt oder nur zur Hälfte bestraft, was es aber durchaus in anderen Kulturkreisen gab oder immer noch gibt -, sondern vielmehr mit der althergebrachten Aufgabenverteilung. Eine Frau hat dort mittlerweile auch solche Individualrechte, dass sie nicht vor dem Gesetz als immer noch nur die Hälfte wert oder unmündig gilt, wenn sie keinen Mann hat.
    Diskriminierung, so wie es der Verein versucht weis zu machen, würde aber solche Aspekte miteinschließen! Es geht hier nicht nur um „eine Frau darf dieses und jenes nicht machen“ oder „Frauen werden offen zu Sexobjekten degradiert“. Diskriminierung nämlich bedeutet auch „dein Platz in der Gesellschaft wird auch durch geltendes Recht und Gesetz“ zementiert.
    …Wäre einem noch nicht zu Ohren gekommen, dass das im Reich der Mitte heutzutage noch der Fall ist. (Man denke nur an die vielen Näherinnen und andere Mitarbeiterinnen in den branchenübergreifenden Sweatshops, bei denen keiner Hand hält oder so tut, als wenn diese Menschen nichts ohne einen Vormund tun dürften.)

    Soll nicht heißen, dass diese Verfahrensweisen durch die Abwesenheit auch staatlich organisierter Diskriminierung richtiger wird oder sie nicht falsch ist.
    Was man jedoch von irgendwelchen hochtrabenden, international agierenden Vereinigungen erwarten könnte, wäre, dass sie sich soweit auf der Welt auskennen, dass sie das in der Lage zu erfassen sind.
    Und dass sie dem entsprechend ihre Arbeit modifizieren können, anstelle nur in etablierte Hörner zu blasen, mit Klischees zu arbeiten, und gleichzeitig den Dreck vor der eigenen Haustür überhaupt nicht wahrzunehmen.

  11. „Allerdings habe ich gerade das Buch „Poorly Made in China“ gelesen, welches beschreibt, wie in China gehandelt wird, wie man Produkte herstellt, und wie immer versucht wird den Ausländer irgendwie zu betrügen und wie man nahezu alles sagt, wenn man meint, dass der Ausländer das gerne hören will, so dass es auch ein reiner Satz für die westliche Presse sein könnte.“
    Bei dem Autor wäre ich vorsichtig. Der bedient sich lediglich dem andauernden China-Bashing, welches in konservativen Kreisen der USA nie aus der Mode gekommen ist. Selbst die SCMP, wahrlich kein Freund der KPCh-Führung, zerreißt seine Bücher regelmäßig in der Luft.

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