Selbstmach Samstag 184 (21.04.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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66 Gedanken zu “Selbstmach Samstag 184 (21.04.2018)

  1. Duke Students Who Hijacked Alumni Event: Punishing Us Would Hurt Us Mentally
    Activists who stormed the stage were shocked when alumni in the audience dared to heckle them.

    Two dozen student activists crashed an alumni event at Duke University on Saturday, using a megaphone to make their demands and drown out the speaker, Duke President Vincent Price. The students were surprised to discover that their interruption had irritated many alumni in the audience, some of whom heckled the activists and turned their backs while the demands were read.

    Now Duke’s administration is considering whether to discipline the students, whose behavior unquestionably violates university policy. That doesn’t sit well with them: Protest leader Gino Nuzzolillo accused administrators of aggravating the mental health problems of student activists.

    https://reason.com/blog/2018/04/20/duke-students-alumni-protest-university

    Also sie dürfen sich völlig daneben benehmen und jeden mit ihren Problemen belästigen, aber die Konsequenzen wollen sie nicht tragen. Und das sind Leute die meinen das alles besser wird, wenn nur sie das sagen haben.

    • Readers may find it remarkable that these students expected the other people in the room to applaud and validate them for derailing the event.

      • Erinnert mich an meine guten alten Studizeiten: An meiner Uni hatten die AstA-Feministinnen mal die Louise Pusch eingeladen einen Vortrag zu halten, und hatten den ganzen Campus mit Ankündigungen gepflastert.

        Gekommen sind außer dem harten Kern des AstA exakt 1 (!) Person. Es war absolut megapeinlich.

        Effekt war ein stinkesaurer AstA der danach noch wochenlang beleidigt rumgestänkert hat wie beschränkt und spießig und misogyn und patriarchal undsoweiter doch die ganze Uni sei. Natürlich kam kein einziger auch nur für eine Sekunde auf den Gedanken, daß man sich Louise Pusch nur dann freiwillig antut wenn man hochgradig masochistisch veranlagt ist und daß die meisten Leute besseres zu tun haben als sich mit feministischer Propaganda beschimpfen zu lassen.

    • „Protest leader Gino Nuzzolillo accused administrators of aggravating the mental health problems of student activists.“

      Anstalten für Personen mit einer gestörten psychischen Gesundheit nannte man früher Irrenhaus, nicht Universität.

  2. Es scheint einige Politiker zu geben, die sich nicht blind auf den Feminismus einlassen. Hier ein Artikel der spanischen EU Abgeordneten Teresa Gimenez Barbat: http://quillette.com/2018/02/20/time-evidence-based-gender-policy/. Zunächst tritt sie für eine wissenschaftlich fundierte Politik ein und erteilt dem postmodernen Wissenschaftsverständnis eine Absage.
    „A Swedish study found, for instance, that “gender studies” are the best financed, but also most biased and least objective of all disciplines within the humanities and social sciences!“
    Sie kreidet der ‚Istambul Convention‘ gegen häusliche Gewalt die einseitige Fixierung auf weibliche Opfer an und fordert die Berücksichtigung männlicher Opfer.

    • Apropos Istanbul-Konvention:

      In Kroatien laufen die Menschen dort gerade Sturm dagegen, da das Land die Konvention zwar unterschrieben, aber nicht ratifiziert hat und dies nun im Plan steht. Die meisten Stimmen, die dagegen sind, nehmen an, dass dadurch die Genderisierung im Land vorangetrieben werden soll, die mehr oder weniger bislang nicht-existent ist, da Kroatien ein streng katholisches bzw. konservatives Land ist, bzw. die Ratifizierung Tür und Tor für eine mögliche Legalisierung der homosexuellen Ehe öffnen würde.

      Die Demonstrationen dagegen werden größtenteils von der katholischen Kirche organisiert.

      https://derstandard.at/2000076812544/Kroatien-Tausende-protestieren-gegen-Anti-Frauengewalt-Konvention

      Ich hab mir im Rahmen dessen mal die Zeit genommen und mir paar Passagen der IK durchgelesen.
      Meiner Einschätzung nach verfehlt die Kritik der Demonstranten teilweise den Inhalt. Es ist zwar schweres feministisches Gewäsch, das übliche Opfer/Täter-Markieren, aber von einer Öffnung der Homoehe hab ich beim Drüberfliegen jetzt nichts lesen können.

      Was haltet ihr von der Konvention?

      • „Was haltet ihr von der Konvention?“

        Im wesentlichen ist die Konvention – zumindest hierzulande – Symbolpolitik, da Kernelemente bereits seit langem umgesetzt sind.

        Die Istanbul Konvention konstatiert zunächst, dass Frauen Mängelwesen sind, die nicht aus sich selbst heraus gleichwertig neben Männern in der Gesellschaft bestehen können. Und daher besondere staatliche Schutzgarantien benötigen, damit die gleichberechtigte Teilhabe von Männern und Frauen an der Gesellschaft überhaupt möglich wird.

        Während der erste Teil eine anthropologische Konstante ist, ist der zweite Teil Ausdruck eines Willens der wohl als breiter Konsens gelten kann.

        Der in der IK integrierte Teile mit der häuslichen Gewalt ist übrigens explizit geschlechtsneutral und deckt damit auch häusliche Gewalt von Frauen gegen Kinder und Männer ab.

        Von drittem Geschlecht und Homoehe ist da m.W. nicht die Rede. Also schwer zu sagen, wie die Demonstranten in Kroatien sowas herleiten. Der RKK dagegen sollte eigentlich der Passus gegen die Zwangsabtreibung gefallen. Da die Anforderung der „prior and informed consent“ ist und wir aus anderen Bereichen ja von der hohen Dynamik des weiblichen Konsens wissen, ließe sich aus der IK durchaus ein Abtreibungsverbot ableiten 😉

    • Dazu ist vielleicht auch noch interessant zu sagen, dass in Spanien in Sachen häuslicher Gewalt noch mehr gegen Männer diskrimiert wird als das in Deutschland der Fall ist.

      • Jupp, in Spanien reicht die Anschuldigung durch eine Frau und der Mann ist schuldig und verliert sofort das Sorgerecht für die Kinder. Die Frau muss keine Beweise vorlegen. Die Regierung motiviert die Frauen sogar noch in dem sie ihnen für 11 Monate jeden Monate 700€ in die Hand drückt, wenn sie einen Mann beschuldigen.

        Man könnte da wirklich religiös werden und anfangen zu glauben das einen Teufel gibt.

    • Im berühmten Zitat geht es immerhin mal zur Abwechslung ja nur um Frauen und Kinder als Opfer die beklatscht werden.
      Ungewöhnlich mutig für Feministinnen. ;-(

    • Der Architekt Adrianus Bleijs (1842–1912) entwarf die Kirche basierend auf einer Kombination von mehreren historistischen Stilen, insbesondere des Neo-Barock und der Neo-Renaissance.

      Sie wurde zwischen 1884 und 1887 erbaut und schließlich am 7. Februar 1887 feierlich eingeweiht. 1999 wurde der Sakralbau im Inneren aufwändig restauriert. 2012 wurde Sie zur Basilika erhoben.

      Kein Wunder, dass die Zeit schwer zu schätzen war

    • J.P.: „I think parents are afraid of exercising authority, because they tend to think that authority will crush the creative spirit of their child.“

      B.M.: „Oh fuck!“

      ^^

      Unterhaltsam

    • Keiner traut sich, den Grund für die negativen Veränderungen anzusprechen: Frauen! Unsere Gesellschaft ist auf Weiblichkeit getrimmt worden. Man hat allerdings die negativen weiblichen Seiten unterschätzt.

  3. https://www.nzz.ch/feuilleton/der-genetiker-david-reich-loest-in-den-usa-einen-intellektuellen-streit-ueber-erbgut-und-rassen-aus-ld.1378433

    Habt’s davon schon gehört? Soll anscheinend einen riesen Wirbel erzeugt haben, da die Out of Africa Theorie dadurch in Frage gestellt wird.

    „Der Genetiker David Reich löst in den USA einen Intellektuellen-Streit über Erbgut und Rassen aus

    Neue wissenschaftliche Erkenntnisse rütteln an der These, dass es zwischen menschlichen Populationen keine allzu grossen Unterschiede gäbe. Womöglich ist «Rasse» doch mehr als eine soziale Konstruktion?“

    • Sieht man ja schon am Phänotypen. Die Frage ist halt, welche menschlichen Eigenschaften noch alles in welchem Ausmaß betroffen sind und wie sie sich statistisch über die entsprechende „Rasse“ verteilen, bzw. welche Kriterien man überhaupt zur Rassedefinition benutzt. Die Genotypen in der Subsahara sind wohl die heterogensten auf auf der Welt (habe ich mal gehört), von daher ist die Hautfarbe u.U. ungeeignet als Kriterium.

    • Ich habe den Artikel von Ilse Lenz (http://m.bpb.de/apuz/267940/von-der-sorgearbeit-bis-metoo-aktuelle-feministische-themen-und-debatten-in-deutschland) durchgesehen. Das ist pure Propaganda, man kann so ungefähr jeden dritten Satz korrigieren bzw. widerlegen.

      Wenn man solche Jubelperser wie Ilse Lenz oder Thomas Gesterkamp über ihre Ideologie schreiben läßt, dann ist nichts anderes zu erwarten.

      Zwei Fragen stellen sich:
      1. Was bekommen die Autoren eigentlich für ihre Propaganda bezahlt:
      2. Warum heißt die Bundeszentrale nicht Bundeszentrale für feministische Propaganda? Bzw. ist die BPB eine Unterabteilung des Gunda-Werner-Instituts (GWI)?

      • Der Text (von Ilse Lenz) muss ja schon prinzipiell einseitig sein. Er möchte eine Übersicht über „aktuelle feministische Themen und Debatten“ geben und klassifiziert im Vorbeigehen dann auch noch (für das unbedarfte Leser*_ix) die verschiedenen „Feminismen“.

        Grobe Lügen oder Falschdarstellungen habe ich da jetzt nicht entdeckt. Im Gegenteil wird ja z.B zu #metoo sehr offenherzig geschrieben: „hat Brücken zwischen den Feminismen gebaut“. Kann man in der Analyse zwar bezweifeln, vor allem was beständige Wirkung angeht. Aber die Intention ging schon in die Richtung (und, ja, die Protagonistinnen haben keinerlei Hemmungen für ihre Ziele auch über Männerleichen zu gehen).

        Wo siehst Du die Darstellungsfehler?

  4. Bin ich zu spät? Ist schon Sonntag? Egal, einen hab ich noch.

    Mann flüchtet auf Baum
    Während eines Streits mit seiner Ehefrau ist ein 47-Jähriger in Wörth am Rhein bis in 15 Meter Höhe auf einen Baum geklettert. Von dort wollte er am Freitagabend zunächst nicht mehr herunterkommen.
    Als ihn die Polizei nach rund zwei Stunden doch dazu bewegen konnte, verließen den Mann die Kräfte. Er musste im Korb einer Drehleiter auf den Boden zurückgeholt werden.

    Der 47-Jährige kam ins Krankenhaus. Seine Ehefrau regte sich so auf, dass sie den Ort des Geschehens noch während des Rettungseinsatzes verließ.

    Gefunden in „Stadt Anzeiger“ (wöchentliche Beilage zur Tageszeitung) auf „Die Kinderseite“.
    Damit auch die lieben Kleinen mal etwas zu lachen haben. Und auch gleich lernen, dass mutmaßliche häusliche Gewalt der Frau gegen den Mann witzig und nicht schlimm ist.

  5. It has been well established that men are more physically aggressive than women (link is external). However, women are much more likely to engage in what is called indirect “relational” aggression (link is external) and gossip is the weapon of choice (link is external) in the female arsenal. Consequently, women are more likely than men to socially ostracize others, and this sex difference shows up as early as the age of six (link is external).

    [..]

    The motivation for relational aggression can be as trivial as simple boredom, but it more often transpires in retaliation for perceived slights, envy over physical appearance, or romantic competition (link is external).

  6. Einen interessanten Artikel über eine geerdete „Frauenbewegung“ im Kontrast zum völlig überdrehten Wellness-Feminismus westlicher Prägung bringt SPON:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/israel-ultraorthodoxe-feministinnen-fordern-gleichberechtigung-a-1194749.html

    SPON kann es zwar nicht lassen, irreführende Etiketten anzuheften, aber im Artikel selber wird schon deutlich, dass es hier um eine reformatorische Bewegung geht und kein Platz für Neuröschen und Hass ist.

    Witzig sind die verdatterten Reaktionen im Kommentarbereich von (mutmaßlich) Frauen: Wie, es geht denen nicht um den totalen Krieg gegen Männer und Patriarchat? „Das muss doch thematisiert und radikal durchbrochen werden?!?!“

    Hahaha

  7. Und die werden durch Steuergelder unterstützt. Echt nicht zu fassen.

    „gesellschaftlicher Ungleichheit“ und „systematischer Unterdrückung“

    Ja, irgendeine Gruppierung wird immer die Mehrheit bilden. Das heißt aber nicht das es den Minderheiten dadurch schlechter geht oder das man die Mehrheit nicht schlechter wie die Minderheiten behandelt.

    Die Bauern konnte dann ja auch nicht durch den Adel unterdrückt werden.

    • Das wäre so ein Beispiel. Feministinnen werfen der Comic-Industrie Sexismus vor, einfach nur weil Jungs daran Spaß haben sich mehr Jungs dafür interessieren und weil mehr Helden männlich sind, fordern das mal alles ummodelt, schreiben alte Helden um und tun dann so als ob sie erst jetzt dafür gesorgt haben das es Helden gibt die nicht weiß und männlich sind.

  8. Bei ZON gibt es gerade 9 Artikel zum Thema Frauen sind Opfer bzw. Frauen sind wunderbar auf der Startseite.

    Und einen Artikel über Männer:

    das ist alles so lächerlich

    • Alleinerziehende Helden sind aber wirklich ein Thema.
      Die The Walking Dead Games von Telltale oder The Witcher 3 hatten genau das Thema. Mit Adoptivtochter.

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