Ich jogge allein…Straßenwechseln für Männer

Es begann mit diesem Tweet:

Twitter nimmt es begeistert auf:

Zum Ganzen auch:

 

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66 Gedanken zu “Ich jogge allein…Straßenwechseln für Männer

  1. Vorsicht Mädels, männlicher Feminist.

    Wäre ich eine Frau, dann würde ich nach diesem Tweet mehr als eine Armlänge Abstand zu Jens Clasen halten. Wahrscheinlichkeit stark erhöht daß dieser Mann gegenüber dem weiblichen Geschlecht irgendwelche schmutzigen Sachen im Keller hat und sich mit so einer feministischen öffentlichen Selbsterniedrigung ‚reinwaschen‘ will.

      • Es gibt noch die andere Art von männlichem Feminist, der naive und harmlose Blue Pill Nice Guy, der hofft mit solcher ‚Ritterlichkeit‘ endlich erhört zu werden.

        Was ich bei Jens Clasen aber nicht vermute.

        • Dann präzisiere ich:
          Soll bereits das Laufen eines Umwegs (weil man spürt, dass die Situation Unwohlsein auslöst) für den Jogger als „Selbsterniedrigung“ gelten, oder erst die (stolze) Mitteilung dieser Rücksichtnahme?

          • @ Semi:
            „Dann präzisiere ich:
            Soll bereits das Laufen eines Umwegs (weil man spürt, dass die Situation Unwohlsein auslöst) für den Jogger als „Selbsterniedrigung“ gelten, oder erst die (stolze) Mitteilung dieser Rücksichtnahme?“

            Beides, Semi, beides!
            Ersteres, weil man dadurch eine ( egal ob selbst- o. fremdinduzierte ) Neurose füttert.
            Zweiteres ist selbsterklärend ( #Arschkriecherei ).

            Mit Rücksichtsnahme hat dieses demonstrative Ausleben von eigenen UND fremden Defiziten nicht das geringste zu tun.

          • Die ungestörte Fortführung der Handlung eines Menschen erhält in der Geschichte eine geringere Priorisierung, die alleine aus der Annahme über Geschlechter-stereotypen resultiert.

            Ich halte die hier eingeforderte „Rücksichtnahme aus Mitgefühl“ für ein Argument, mit dem Ziel, dass jdn. was machen soll, ohne dass dessen Interessen und Gefühle dagegen abzuwägen wären.

            Also, eine ganz schwache Handlungsempfehlung, welche dem bewährten Muster folgt:

            Der Mann muss sich für eine (fremde) Frau zurücknehmen, weil das Wohlbefinden der (fremden) Frau wichtiger ist, wobei das Wohlbefinden des Mannes gar nicht thematisiert wird.

          • „weil man dadurch eine ( egal ob selbst- o. fremdinduzierte ) Neurose füttert“

            Nein, das tut man so sicher nicht. In der Sekunde, wo man „die Verfolgung aufgibt“ durch ein Abbiegen, hat man die u.U. angstauslösende Situation ja bereits aufgelöst.

            „Die ungestörte Fortführung der Handlung eines Menschen erhält in der Geschichte eine geringere Priorisierung“

            Stimmt auch nicht, der Jogger joggt doch trotz spontaner Routenänderung weiter.

            „Der Mann muss sich für eine (fremde) Frau zurücknehmen, weil das Wohlbefinden der (fremden) Frau wichtiger ist, wobei das Wohlbefinden des Mannes gar nicht thematisiert wird“

            Dieser Mann hier zumindest scheint sich eben auch nicht wohl gefühlt zu haben in der Situation, da er den Eindruck hatte als Bedrohung wahrgenommen zu werden. Das könnte zwar eine Fehleinschätzung von ihm gewesen sein, aber das kann letztlich niemand beurteilen.

          • Sach ma @Semi, wenn willst hier verarschen? Dich selbst, mich, Martin, oder was? Oder soll das ein Versuch sein, sowas wie ( hust ) „Satire“ zu basteln?
            Zunächst mal ist die Haribo-Allerlei-Zitierung ein Schlach an’n Hals!

            Und das was von Dir stammt. ist lächerlich!
            „Nein, das tut man so sicher nicht. In der Sekunde, wo man „die Verfolgung aufgibt“ durch ein Abbiegen, hat man die u.U. angstauslösende Situation ja bereits aufgelöst.“

            Äh … wa? Wenn ich einen Arachnophobiker in den Supimaakt schicke, löse ich sein Problem, indem ich ihn daran erinnere, ja seinen Ganzkörperschutzanzug zu tragen, weil da überall ganz pöse B-meisen und tödliche Spinnen auf ihn lauern? Nich wirklich, oder?
            Oder sollte „aufgelöst“ eigentlich „ausgelöst durch Bestätigung“ heißen?“

            „Dieser Mann hier zumindest scheint sich eben auch nicht wohl gefühlt zu haben in der Situation, da er den Eindruck hatte als Bedrohung wahrgenommen zu werden. Das könnte zwar eine Fehleinschätzung von ihm gewesen sein, aber das kann letztlich niemand beurteilen.“

            Ach? Denn doch? Fällst Dir der Widerspruch nicht selber auf?
            Schon vergessen, daß ich genau das kritisierte? Dem Kerl wird zugemutet, sich selbst zur allgemeinen Gefahr für Durchgeknallte zu stilisieren!

            Schon mal was selffullfilling prophecies in Aufschaukelung gehört? Nee wa?
            Du scheinst davon auszugehen, daß die Else sich „irgendwie“ zu Recht eine Bedrohung eingeredet hat, resp. hat einreden lassen. Daß der Typ rein – statistisch gesehen – aber das wesentlich größere Risiko hatte überfallen zu werden, kommt in Deinem Femiversum offenbar nicht vor.

            Übrigens sind Trullas wie Du ein signifikanter Mitgrund, warum ich Frauen, die mal ’ne richtig gute und sichere Party suchen und keine Verkriecherei in Panicrooms, stets empfehle, mal die Websites von MCs abzuklappern und sich auf einer Rockerparty zu amüsieren. Denn da passiert ihnen garantiert nix und keiner impft ihnen schizoide Paranoia ein.

          • „Du scheinst davon auszugehen, daß die Else sich „irgendwie“ zu Recht eine Bedrohung eingeredet hat, resp. hat einreden lassen.“

            Nö. Allerdings scheint das die Position von RW und Nick hier in diesem Thread gewesen zu sein, und zumindest bei „südländischem/muslimischen Aussehen“ hielte Frank es scheinbar sogar für überaus angebracht an der Stelle der Frau Furcht zu entwickeln (?)

            „Daß der Typ rein – statistisch gesehen – aber das wesentlich größere Risiko hatte überfallen zu werden, kommt in Deinem Femiversum offenbar nicht vor.“

            Von der Frau, die vor ihm läuft?^^

            Runnersworld hat übrigens mal 4670 Jogger befragt (leichter Frauenüberhang), Ergebnisse u.a.:

            „43 percent of women at least sometimes experience harassment on the run, according to a recent RW survey, compared with just 4 percent of men. … For women runners under 30, harassment is a frequent experience, with 58 percent in our survey saying it happens to them midrun always, often, or sometimes.
            … Among RW survey respondents with concerns about safety or unwanted attention, 73 percent say those concerns have inspired them to run with a phone, 60 percent to limit their runs to daylight hours, and 52 percent to change running routes. … 27 percent of women RW surveyed say concerns like these have driven them to run indoors at least once. In a national survey by SSH, 23 percent of women said they exercised at the gym instead of outside to avoid being victimized.“

            Nicht zu vergessen die Frauen, die aus diesem Grund mit dem Sport aufgehört haben mögen…

            Auch interessant (aber sicher nicht einfach übertragbar auf die Verhältnisse in D):
            „While 21 percent of women tote pepper spray on their runs at least sometimes, a few women (1 percent) have gone to a greater extreme, carrying a loaded gun.“

            https://www.runnersworld.com/running-while-female

          • Paglia hat übrigens m.E.n. irgendwo mal joggende Frauen als – aus Männersicht – „a nice piece of prey“ o.ä. beschrieben – leider ohne zu sagen, was sie daraus folgert.

            Wenn es nun aber irgendwie verständlich sein könnte, dass manche Männer das (unterschwellig) so wahrnähmen, ließe sich doch nur schwer kritisieren, wenn einige Frauen sich in dem Szenario auch bedroht fühlten?

          • Ob Frauen sich davon bedroht fühlen ist deren Problem. Kritikwürdig ist, dass (manche) Frauen die Lösung des Problems von Männern erwarten. Wir Männer fordern ja auch nicht, dass Frauen grundsätzlich nackt joggen sollten weil wir uns dabei besser fühlen würden.

          • „Paglia hat übrigens m.E.n. irgendwo mal joggende Frauen als – aus Männersicht – „a nice piece of prey“ o.ä. beschrieben – leider ohne zu sagen, was sie daraus folgert.“

            Schon als Frau zu wissen glauben, was Männer beim Anblick einer joggenden Frau denken, ist vermessen. Da interessieren ihre Folgerungen gar nicht mehr.

            Mit derselben Vermessenheit könnte ich behaupten, dass aus Sicht von Frauen joggende Männer „laufende Geldbörsen“ seien.
            Und damit würde ich wahrscheinlich dichter an der Wahrheit liegen, als Paglia mit ihrer Meinung.

            Ich begegne nahezu täglich auf meinem Arbeitsweg durch die Feldmark joggenden Frauen. Solange sie nicht durch ausnehmende Schönheit oder Hässlichkeit auffallen, registriere ich sie gar nicht. Jedenfalls nicht mehr, als joggende Männer, streunende Hunde und plaudernde Spaziergänger.
            Ihr überschätzt Euch permanent, Semi.

          • „Kritikwürdig ist, dass (manche) Frauen die Lösung des Problems von Männern erwarten.“

            Ihr habt hier aber doch kritisiert, dass ein Mann das etwaige Problem unkompliziert gelöst (und in einem Tweet mitgeteilt) hat, das ist doch etwas Anderes.

            „Wir Männer fordern ja auch nicht, dass Frauen grundsätzlich nackt joggen sollten weil wir uns dabei besser fühlen würden.“

            Würdet ihr nicht grundsätzlich^^
            Aber es ist klar, wie ein Gutteil der Frauen laufen würde ohne Sport-BH(Bandage)? Mit den Händen/Fäusten fest an ihren Oberkörper gepresst…

          • Der Anblick nackter Frauen macht Männer ganz unmittelbar glücklich, das ist wissenschaftlich erwiesen. Und wir müssen schließlich endlich mal was gegen die „Volkskrankheit Depression“ und die ganzen Männerselbstmorde machen.

            Was das Ausleiern angeht bist Du natürlich die größere Expertin in weiblicher Körper-Esoterik. Aber berichtet die Anti-BH Fraktion nicht immerzu, dass die Brüste sogar viel straffer blieben, weil das Gewebe selbst sich um die Festigkeit kümmern muss und anpasst? Am Ende wäre die radikal-maskulistische Lösung auch besser für Frauen!

          • „Ihr habt hier aber doch kritisiert, dass ein Mann das etwaige Problem unkompliziert gelöst (und in einem Tweet mitgeteilt) hat, das ist doch etwas Anderes.“

            Der Typ hat in dem Moment vielleicht sein Problem, dass die Frau ein Problem mit ihm haben könnte, gelöst. Insgesamt hat er aber gar nichts gelöst.

            Nehmen wir diesen Fall der durchgeknallten Amerikanerin.
            Offensichtlich gibt es in ihrer Heimat so etwas wie einen Rechtsanspruch auf männerfreie Laufstrecke, den sie jetzt auch hier in Europa einfordert.
            Gibt man(n) dem nach, dann haben wir Männer sehr schnell erst eine moralische Pflicht zum Ausweichen, dann tatsächlich einen gesetzlichen Zwang (glaub ich zwar nicht, aber völlig ausschließen kann man sowas ja nie).

            Ich müsste also auf meinem Heimweg von der Arbeit entweder auf einen Acker ausweichen, oder einen Umweg von etwa 2 km machen – von dem Risiko abgesehen, dass dort auch so eine Freizeitsportlerin herumturnt.

            Vergiss also alle Ambitionen in der Richtung. Das Leben ist nun mal riskant und wenn Du ängstlich bist, dann musst Du aufs Joggen verzichten.

            „Würdet ihr nicht grundsätzlich^^“

            Die Anmerkung mit den nackten Frauen war nicht wirklich zielführend. Ich lege keinen Wert auf solche Präsentationen auf meinem Heimweg. Aber auch grundsätzlich reizen mich gutverpackte Frauen mehr, als komplett nackte.

            „Aber es ist klar, wie ein Gutteil der Frauen laufen würde ohne Sport-BH(Bandage)? Mit den Händen/Fäusten fest an ihren Oberkörper gepresst…“

            Ich verzichte lieber, auf meinem täglichen Weg eine Umfrage zu starten, ob und was für BH die Frau trägt 🙂
            Für geschlechtsspezifische anatomische Probleme fühle ich nun wirklich nicht verantwortlich 😉

          • @ Semi:
            „Ihr habt hier aber doch kritisiert, dass ein Mann das etwaige Problem unkompliziert gelöst (und in einem Tweet mitgeteilt) hat, das ist doch etwas Anderes.“

            Deine schwachsinnigen Albernheiten kann man ja noch zerlegen, macht ja auch Spaß die Flachheit Deiner Humorversuche etwas aufzuarbeiten.
            Aber ewige Wiederholungen von dermaßen hirnrissigen Unterstellungen sind langweilig.
            Niemand hat hier die Lösung eines Problems kritisiert, im Gegenteil, versuchst Du die ganze Zeit die Verstärkung eines gar nicht vorhandenen Problems zur „Lösung“ im Sinne von „Hauptsache unglaublich albern“ hochzujazzen.

            Ein merkbefreiter Arschkriecher, der sich Angst vor sich selbst suggeriert, um damit einen Heldenstatus bei artifiziell induzierten Paranoikern zu erlangen, IST ein Problem, nicht nur für Frauen.
            Solche Idioten ( beide Gruppen ) versuchen nix geringeres, als die Realität abzuschaffen und durch einen Horrorcomic zu ersetzen.

            Nur mal ein Beispiel wie die reale Welt aussieht: Vor ein paar Stunden kam ich gerade vom Tabak- u. Schreibwarengeschäft meines Vertrauens ( alles Mädels, mit denen ich mich allerbest verstehe ). Wg. guten Wetters fuhr ich einen kleinen Umweg und hielt am nahegelegenen Flüsschen, machte ein wenig Augentraining und beobachtete nebenbei einen kleinen Schwarm Stichlinge im Uferbereich. Kam eine Frau mit ihrem Hund angeradelt, hielt an und ließ den ein paar Stöckchen auf dem Wasser aportieren. Kam gleich noch ’ne zweite, setzte sich auf die Bank dort und las eine Weile in ihrem Buch. Mit beiden wechselte ich nebenbei einige belanglose Sätze.
            Gesamtdauer ungefähr ’ne gute halbe Stunde, oder so.
            Bilanz: Für alle locker positiv.

            So geht Leben!
            Es gibt keinen vernünftigen Grund in irren Unfug zu verfallen!

          • Jetzt hab Dich mal nicht so, Carnofis. Wäre es nicht schön, wenn es an jedem Ort eine Strecke für nackte Joggerinnen geben würde, mit vielen bequemen Bänken daneben und die Männer könnten sich da nach Feierabend mit einem Bierchen hinsetzen und den Mädels Noten zurufen? Was für ein glückliches, gutgelauntes Land wäre das!

          • „Der Anblick nackter Frauen macht Männer ganz unmittelbar glücklich, das ist wissenschaftlich erwiesen.“

            Alle Körperformen? Im laufenden Zustand betrachtet?

            „berichtet die Anti-BH Fraktion nicht immerzu, dass die Brüste sogar viel straffer blieben, weil das Gewebe selbst sich um die Festigkeit kümmern muss und anpasst?“

            Das gilt für Kraft- bzw. gymnastische Übungen. Aktivitäten bei denen die Brüste schmerzen sind davon jedoch streng zu unterscheiden.

            „Der Typ hat in dem Moment vielleicht sein Problem, dass die Frau ein Problem mit ihm haben könnte, gelöst. Insgesamt hat er aber gar nichts gelöst.“

            Wie könnte denn so eine „Insgesamt-Lösung“ aussehen D.M.n.?

      • Weil es sich um die Joggerin wahrscheinlich, ach was ganz sicher, um die örtliche Gleichstellungsbeauftragte handelt, die während ihrer „Arbeitszeit“ in der Gegend rumläuft! 🙂 Oder kann es sein, daß er sich schuldig bekennt ohne (hoffentlich) Schuld oder gar Tat?

        • Woher kommt eigentlich dieser Hang zum Fremdschämen, dieses Sich-Selbst-Auferlegen der ob eingebildeteten oder realer Schuld anderer? Ist das was chrstliches ähnlich wie dieser Hang zum MehrMehrMehr der aus der protestantsichen Arbeitsethik (wer nicht arbeitet soll auch nicht essen) kommt?

          • Woher dieser Hang kommt, weiß ich auch nicht – aber ich schreib‘ jetzt trotzdem mal weiter.

            Denn was da so als Repliken auf Jens Clasens verantwortungsvollen Twitter-Beitrag kommt und gekommen ist, hat mit Fremdschämen nichts zu tun. Es ist vielmehr eine sarkastische Form der Kritik – schämen tut sich da niemand, ärgern aber tun sich viele. Und einige tun sich sogar lustigmachen.

          • „Es ist vielmehr eine sarkastische Form der Kritik – schämen tut sich da niemand, ärgern aber tun sich viele. Und einige tun sich sogar
            lustigmachen“

            Ich finde das wie in diesen Tweets ist sogar genau die richtige Art und Weise, wie man mit jedwedem feministischen Beitrag umgehen sollte. Einfach grundsätzlich nicht ernst nehmen und auch nicht versuchen, zu argumentieren. Letzteres bringt ohnehin nichts.

  2. Ich jogge allein, bis 20 Schritte hinter mir ein junger Läufer einbiegt. Wir haben das gleiche Tempo, denselben Weg. Er blickt mich an, weiß, dass ich vor ihm bin.

    Ich tue, was eine Frau tun muss und senke mein Tempo.

    Er biegt ab, der Feigling, läuft einen kleinen Umweg, damit ich mein Pfefferspray nicht einsetzen kann.

  3. #IchJoggeAllein, bis 20 Schritte vor mir eine junge Läuferin einbiegt. Wir haben das gleiche Tempo, denselben Weg. Sie blickt sich um, weiß, daß ich hinter ihr bin.

    Ich tue, was das beste für MICH ist.

    Ich jage sie bis sie vor ihrer Haustür zitternd und klatschnass nach ihrem Schlüssel fummelt.
    Dann überreiche ich ihr meine Karte, empfehle ihr die Teilnahme an meinem Kurs „Paranoia überwinden“, grinse und reibe mir die Pfoten.

    — Dr. rer.nat. dipl.Psych. Adolph Brainowski-Rafuckowitsch ( @AddiBrainfuck )

  4. #IchJoggeNIEAllein, sondern IMMER mit den beiden KravMaga-Kumpels. Wir haben keinen Bock mehr ständig von durchgeknallten Femischlampen mit Taser, Bullentreiber und Pfefferspray belästigt zu werden.

    — Arno Swartsenäcker ( @Blackbeardarni )

  5. #IchJoggeNichtMehr seit ich mal einen Vortrag einer Femenaktivistin gehört habe, was man als Mann dabei alles beachten muß. Is total überbewertet und Weizenbier ist viel gesünder …

    — Friedrich-Karl Humpenheber ( @FieteHump )

    ( Der Kerl hat Recht, ich setz mich ma mit’m halben Liter Woaz’n auffie Terrasse … 😉 )

  6. Nicht lustig.

    Es sei noch mal an diese verkackte Situation erinnert:

    „Mit einem Pfefferspray diskutiere ich nicht. Mit einer durchgeknallten Frau, die damit auf mich zielt, noch weniger. Nur: Wie sollte ich aus dieser Nummer rauskommen? Wegrennen? Ich dachte (noch) nicht so weit – aber die Optik wäre mehr als verheerend gewesen. Und irgendwer, hoffte ich, würde in so einem Fall ja wohl der Frau helfen – und die Polizei rufen.“

    „Vergiss es. Aus der Nummer kannst du nur als Verlierer rauskommen. Du wärst so was wie der Kollateralschaden.“

    derstandard.at/2000009679375/Dunkelmaenner-Pfefferspray-und-seltsame-Gesellinnen

        • Kommt halt immer drauf an, an welchen Richter man gerät.

          Ich halte es aber für grundsätzlich riskant, in die Mühlen der Justiz zu geraten. Und man gerät in die Mühlen der Justiz, wenn man so etwas anzeigt. Wenn eine Frau auch noch das Wort „Sexuelle Belästigung“ auch nur über die Lippen bringt, potenziert sich das Risiko.

          Allerdings hat hier die Ami-Trulla sowas von offensichtlich einen kompletten Dachschaden, und eine Zeugin ist auch noch da. Eine sichere Miete ist das aber auch nicht..

          • „Ich halte es aber für grundsätzlich riskant, in die Mühlen der Justiz zu geraten.“
            Pure Understatement! Das is brandgefährlich!

    • Krasse Geschichte, die aber zeigt wohin die Reise geht, wenn die volle Packung sozialer Inkompetenz solcher Moralunternehmer wie Jens Clasen zum „anerkannt vorbildlichem“ Verhalten wird.

      Die Panik der panischen Joggerinnen nimmt eben nicht ab, wenn man ihnen ihre „safe spaces“ gibt, das Gegenteil ist der Fall.

      .Einfach. .nur. .normal. .verhalten. – Wie sollen sie sonst lernen, dass nicht hinter jeder Ecke ein Vergewaltiger lauert?

      • Und woher weiß man nun, dass die Geschichte stimmt?

        Eine Sache finde ich ziemlich seltsam. Erst kommt von ihr nur ein hysterisches Stakkato („Leave me alone! F…ing Rapist! Stop molesting women!“), dann wechselt auf einmal in so einen hypersachlichen Belehrungsmodus: „Wenn ein Mann im Dunkeln einer ihm unbekannten Frau entgegengeht oder -läuft und er nicht mindestens 50 Meter vor der Frau eine eindeutige Ausweichbewegung macht, gilt das [sic] als sexueller Übergriff: Das verletzt meine Sicherheitszone. Da muss und werde ich mich wehren. Es ist unerträglich: Europäische Männer halten Touristinnen wirklich für Freiwild.“

        Okay, das ist wahrscheinlich kein wörtliches Zitat, sondern eher eine Paraphrase, aber auch der Fortgang wirkt in seiner Erzählstruktur seltsam. Da ist auch eine seltsame Lücke: Man erfährt nicht, was die Amerikanerin macht, als die beiden sich von ihr abwenden.

        Ich will nicht sagen, dass an der Geschichte nichts dran ist, aber wenn das so gestelzt und realitätsfern berichtet wird, bin ich schon misstrauisch.

  7. Ein wenig Offtopic: Toni Robbins und #Metoo

    Habt ihr den Fall „Toni Robins“ und Metoo mitbekommen? Toni Robbins ist ein Motivationstrainer und Selfhelp-Coach mit beachtlichem Einfluß. Bei einer seiner letzten „Shows“ hat er sich kritisch zu Metoo geäußert. Die Show und die Kritik an Metoo kann man diesem Video entnehmen:

    Es geht gerade Viral. Angeblich soll er sich schon „entschuldigt“ haben. Ich habe – ehrlich gesagt – noch nicht ganz verstanden, was genau problamatisches er in dem Video gesagt haben soll.

    • Habe keine Lust, mir das ganze Video anzuhören.

      Er soll es gewagt haben zu vermuten, dass manche Frauen meetoo benutzen, um durch Attacken auf Andere Bedeutung zu gewinnen. Weiterhin kenne er Entscheider, die aufgrund von meetoo lieber keine attraktiven Frauen einstellen. Er habe diese aber weder denunziert noch zurechtgewiesen!!!11!!

      Jeez, die Amis lassen sich ja mal wieder vollste Packung Moralinkot ins Hirn wichsen. McCarthy lässt grüßen.. Mal ganz abgesehen davon, dass die US-Schwulenverfolgungswelle der 1950er nach exakt dem selben Muster ablief. Ebenso, wie die satanic child abuse – Panik der 1980er, die Alkoholpanik der 1920er etc. pp.

      Aber nicht uninteressant:

      What Does Research Say About Attractive Women And Harassment?

      It’s unlikely that Robbins‘ dozen friends are the only men practicing this type of gender discrimination. In fact, research suggests that most of us typically associate attractive women with sexual harassment. People generally believe that attractive individuals are more likely to be sexually harassed, and people are more likely to believe sexual harassment charges when they come from an attractive employee. However, Robbins’ friends and other employers should know that researchers have also found that attractive women are actually less likely to label certain behaviors (like sexual joking, requests for romantic or sexual relationships, and touching and grabbing) as sexually harassing. That is, attractive women are less likely to think harassing behaviors are actually harassment. The researchers explain that since attractive women may be more accustomed to flattery and other flirtations from men, they may be less likely than unattractive women to label these behaviors sexual harassment. By this theory, attractive women are less likely to bring sexual harassment allegations, not that this should be a consideration in hiring.

      https://www.forbes.com/sites/kimelsesser/2018/04/12/are-attractive-women-being-shunned-by-employers-tony-robbins-says-yes/

      Wie man es halt so deutet, in Zeiten der hemmungslos frei rotierenden moralischen Panik..

      Die naheliegendste Erklärung ist für mich, dass attraktive Frauen eben souveräner und deshalb .. etwas sozial kompetenter sind.

      • Dazu auch:

        Enjoyment of Sexualization was associated with higher sexual attractiveness, erotophilic disposition and sexual orientation. Women with greater ES perceive themselves as more attractive, have a positive view of sex and openness to unconventional sex acts and are more exclusively heterosexual.

  8. Also Straßenseite wechseln ist etwas viel, aber in schwächerer Form doch normal.
    Vor ein paar Wochen hole ich Essen fürs Büro. Warte da grade vor der Tür ubd telefoniere. Eine Frau geht vorbei und sieht mich an und lächelt. Ich senke dann auch sofort den Blick.

    • Ich senke dann auch sofort den Blick.
      ..besser: Augen genervt verdrehen und wegsehen, angedeuteter genervter Seufzer dazu. So jedenfalls machen es Frauen (junge attraktive) meist.

  9. Ich jogge allein, bis 20 Schritte vor mir eine junge Läuferin einbiegt. Wir haben das gleiche Tempo, denselben Weg. Sie blickt sich um, weiß, dass ich hinter ihr bin.

    Ich tue, was ein Schwarzer tun muss.

    Ich biege ab, laufe einen kleinen Umweg, damit sie sich nicht verfolgt fühlt.

    …den Tweet habe ich leider vermisst. Warum eigentlich? Ansonsten, schön mal was witziges zu lesen. Mein Twittertip: https://twitter.com/Hoellenaufsicht

    • Hättest Du statt „Schwarzer“ „Jude“ oder gar „Neger“ geschrieben könnte man ab morgen den Haschtack finden, in dem AE als rechtsradikales Hetz- u. Rassistenblog angepriesen wird ( „angepriesen“ weil das nunmal DER aktuelle Modetrend unter zwittschernden Politidioten ist ).
      Diese hysterisierten Deppen merken noch nicht mal, wenn sie selbst ganz direkt gemeint sind.

    • In Deutschland müßte man wohl „Schwarzer“ ersetzen durch „muslimischer Bürger mit Migrations-Hintergrund“ …?

  10. Ich jogge allein, als vor mir eine junge Läuferin einbiegt. Sie verfolgt das Auto, das 20 Schritte vor ihr rollt.
    Sie haben das gleiche Tempo, denselben Weg.
    Weil sie vergessen hat, die Handbremse anzuziehen.

    Ich tue, was ein Mann tun muß.

    Ich lache mich schlapp.

    • Nee, Schlapplachen – das ist nicht konstruktiv, das finde ich nicht gut.

      Besser wäre es doch, wenn man der Frau hilft, indem man ihr einen Rat mit auf den Weg gibt. Sowas wie: „Sie brauchen das Auto nur beim Namen zu rufen. Dann bleibt es gleich stehen.“

      Ach nee, geht ja nicht! Weil, das wäre ja mansplaining. Verdammt auch wieder! Ich geb‘ mir immer solche Mühe – aber letztendlich kommt doch wieder der Sexist in mir durch …

      Also dann doch Schlapplachen – ist immer noch das Beste.

  11. Fake Polzeibericht:

    Polizist:
    Wir nehmen einen Verkehrsunfall auf.
    Hat jemand etwas gesehen?

    Joggerin:
    Ja, der Typ ist dauernd im Zick-Zack über die Strasse gelaufen.
    Sah richtig gehetzt aus.

    Hat dann wohl einen LKW übersehen.
    Anwärter für den Darwin-Award.

      • Ich jogge allein, bis 20 Schritte vor mir eine ansehnliche, junge Läuferin einbiegt. Wir haben das gleiche Tempo, denselben Weg. Sie blickt sich um, spürt, dass ich hinter ihr her bin.

        Ich tue, was ein profeministischer Mann tun muss.

        Ich biege ab, laufe einen kleinen Umweg, damit meine Phantasien mich nicht vom Weg des Profeminismus abbringen.

        Dort lauert allerdings schon die nächste Versuchung. Sie schaut mir geradewegs in die Augen und lächelt.

        Ich tue, was ein profeministischer Mann tun muss.

        Ich senke meinen Blick, und laufe den nächsten kleinen Umweg.

        Sie lacht herzhaft. Ich fühle mich missachtet und schlecht.

        Deshalb verfasse ich einen Tweet, und werde von 6.140 dafür Frauen gelobt, dass ich mich so benehme, wie ein profeministischer Mann sich zu benehmen hat. Nämlich nicht wie ein attraktiver Mann.

  12. Joggerin wird vergewaltigt, keine weiteren Zeugen der Tat aufzufinden.

    Die Polizei ermittelt und wundert sich, normalerweise sind in dem Gebiet und zu der Zeit zahlreiche Jogger gleichzeitig unterwegs.

    Eine Befragung anderer Jogger, die die Frau zueletzt gesehen haben ergab, dass diese alle angaben, „sicherheitshalber auf einen kleinen Umweg abgebogen“ seien, damit die Frau sich nicht bedroht fühle.

    Nur dadurch war zu erklären, dass der Täter ganz allein mit der Frau war und niemand helfen konnte.

  13. Pingback: Wie der Feminismus den Graben zwischen den Geschlechtern verbreitet | Alles Evolution

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