50 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 159 (18.04.2018)

  1. Polizei-Razzia gegen das Rotlicht-Milieu

    Chef ist eine thailändische Frau.

    „Gegen 56 Männer und Frauen werde wegen des Verdachts der Schleuserei, Zwangsprostitution, Zuhälterei, Vorenthaltens und Veruntreuung von Arbeitsentgelt sowie Steuerhinterziehung ermittelt.“

    https://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/organisierte-kriminalitaet-mehr-als-100-festnahmen-bei-razzien-im-rotlichtmilieu/21186256.html

    Aus dem WDR wurde gerade berichtet, dass 53 der 56 Verdächtigen Frauen, also das empathische Geschlecht sind.

    • Wer nicht vergewaltigen kann laut feministischer Definition, der kann auch bestimmt nicht zuhalten.
      Was eine Verschwendung von Polizeiressourcen.

      • „Wer nicht vergewaltigen kann laut feministischer Definition, der kann auch bestimmt nicht zuhalten.“

        Tja, muss wohl so sein.
        Oder unsere Feministas haben eine neue Baustelle/einen neuen Brandherd zum Löschen.

        Ich erinnere mich, vor einigen Jahren gelesen zu haben, dass in Österreich der Frauenhandel und die Prostitution inzwischen zu 100% in weiblicher Hand sind.

  2. Genderama von gestern:

    Der Schüler in der ersten Reihe fiel mir auf. Er war ein Athlet, und ich war stolz auf sein Wachstum während des Semesters und seine Beschäftigung mit komplexen Vorstellungen von Männlichkeit. Aber dieses Gespräch schien ihn anders zu beeinflussen. Er wirkte auf untypische Weise, als ob er sich unbehaglich fühlte.

    Er und ich kommunizierten nach dem Unterricht per E-Mail. Er sagte mir, dass es schwierig sei, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, und dass er darum kämpfte, vergangene Begegnungen mit seinem neuen Wissen um Zustimmung und Zwang zu versöhnen. Ich sagte ihm, ich verstünde, wie bedrückend es sein könne, sich an diese Erfahrungen zu erinnern, aber ich betonte, wie wichtig es sei, dieses Unbehagen auszuhalten und daraus zu lernen. Ich schlug ihm vor, die Beratungsstelle zu besuchen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob er es je getan hat.

    [..]

    Reeces Versäumnis, seinen Schüler den Campusbehörden zu melden, erweckte den Zorn einer lokalen Campus-Antifa-Gruppe, der Revolutionary-Student-Front Austin, die behauptet, der Akademiker sei „ein Serienvergewaltiger, Missbrauchstäter und Manipulator“.

    In einem Facebook-Beitrag vom 26. März erklärt die RSF, deren Logo das kommunistische Symbol Hammer und Sichel enthält, dass „Reeces einzige Lösung“, nachdem „ein männlicher Student durch diesen Kurs erkannt hat, dass er nicht in all seinen sexuellen Begegnungen Zustimmung erhalten hat“, darin bestand, „ihn kurz per E-Mail zu beraten und eine Campus-Beratung vorzuschlagen – nicht durchzusetzen“.

    Ähnlich wie in Kafkas „Prozess“ argumentiert die RSF, dass Reece es versäumt habe, seinen seit kurzem schuldgeplagten Schüler zu melden, was den Professor zu einem Unterstützer von Vergewaltigung mache:

    „Wir finden, dass dies ein direkter Beweis dafür ist, dass Reece [der „Lehrer“ nur etwas nicht gemeldet hat], der eine aktive Bedrohung für Studenten auf dem Campus darstellt. Durch seinen Kurs ist er auf einzigartige Weise in der Lage, potenzielle Vergewaltiger [= Vergewaltiger] zu identifizieren, aber er tut nichts, um sie aufzuhalten – und schlimmer noch, er zeigt ihnen sein Mitgefühl[!!! ER ZEIGT MITGEFÜHL !!!] als Frauenhasser und Missbrauchstäter.“

    (…) Die Angelegenheit wird für Reece dadurch verkompliziert, dass die Podcasterin Jazmine M. Walker, eine ehemalige College-Freundin, nach der Veröffentlichung seines „Vox“-Artikels behauptet, dass Reece sie vor sechs Jahren „zu einem unerwünschten Sexualakt gezwungen hat“, so ein Vermerk, den „Vox“ dem Artikel am 27. März beigefügt hatte. Nachdem sein Artikel online gegangen war, tweete Reece: „Ich war früher übergriffig [im Original: „coercive“], besonders bei meiner Ex vor zehn Jahren.“ Es scheint keine Strafanzeige gegen Reece vorzuliegen.

    Die RSF ist nicht daran interessiert, die Mühlen der Justiz ihre Arbeit tun zu lassen. Stattdessen hängte die Gruppe Plakate mit aufstachelnden Texten und einem großen Nahaufnahme-Foto von Reece auf, das die Studenten ermunterte, ihn zu verfolgen und zu belästigen.

    „Lassen Sie Reece wissen, dass die Studentenschaft ihn beobachtet, indem Sie ihm eine E-Mail schreiben, anrufen oder ihn in seinem Büro besuchen“ fordert das Plakat auf.

    Die RSF drängt auf ein „Brennendes-Bett-Vorgehen“ gegenüber Reece und anderen. „Veränderung ist für uns nicht unerreichbar“, heißt es in ihrem Facebook-Feed. „Auf reaktionäre Gewalt wie Vergewaltigung und häusliche Gewalt und Folter kann nur mit revolutionärer Gewalt reagiert werden. Wir müssen Gewalt zurückerobern, damit jeder Täter nie wieder Frieden in seinem eigenen Haus und an seinem Arbeitsplatz findet.

    Ich weiß ja nicht, aber Hexenprozess stelle ich mir im Kontext der Zeit schon fast human vor.

    Das ist der pure Wahnsinn! Wortwörtlich.

    • Die Antifaspinner gehören alle in die Anstalt (nein, nicht die Fernsehsendung selben Namens 🙂 oder ins Gefängnis. Ich hoffe die Rechten bekommen es endlich mal hin, da ein Gegengewicht aufzubauen.

      • Naja, ich denke, dass man die Antifa endlich als terroristische Vereinigung einstufen sollte und nicht nur verbieten sollte, sondern auch deren Mitglieder, Förderer und Sympatisanten ausschalten sollte. Gerne auch mit Drohnenangriffen – da würde ich Trump tatsächlich beklatschen für.

  3. Das kreischende #Meeeeetoo wandert von Hollywood langsam in den Universitätsbetrieb:

    https://www.spektrum.de/news/metoo-im-labor/1558968

    Ein bekannter Physiker ist aktuell das prominenteste Opfer einer Hysterie, welche Frauen gerade dazu bewegt, missglückte Anmachen oder deplatzierte Komplimente Jahre später öffentlich anzuprangern.

    „Fest steht, dass es in der Wissenschaft immer wieder zu vergleichbaren Situationen kommt. Denn es gibt zwischen Professoren und ihren Studentinnen und Doktorandinnen ein ausgeprägtes Machtgefälle, was auch in anderen Gesellschaftsbereichen ein Nährboden für sexuellen Missbrauch ist. Oft ist es für die Betroffenen schwer, sich gegen ihre ehemaligen Betreuer zu wenden.“

    Deutlich wird auch bei dieser Argumentation (die ja im Kern korrekt ist) eine einäugige Sichtweise: Die Frau als passiv Erduldende, der Mann als übergriffiger Aktiver. Dass sich Studentinnen und Doktorandinnen an ihren Betreuer ranschmeissen und mit Sexappeal versuchen ihn gnädig zu stimmen, kommt in dem Denkmuster nicht vor.

    Zweischneidig auch dieser Passus:

    „Jane Willenbring schreibt, sie habe nur aus Angst vor beruflicher Vergeltung durch ihren Peiniger bis Oktober 2016 gewartet, um ihre Beschwerde bei der Universität einzureichen. Sie habe sich erst als Wissenschaftlerin etablieren wollen“

    Lässt sich auch so lesen: Jane hat erst den Kontakt vollständig ausnutzen wollen. Und erst, als sie den Tüpen nicht mehr brauchte, hat sie ihn ans Messer geliefert.

    Feldstudien, insbesondere in Archäologie und Geologie scheinen zudem ein einziges Sodom und Gomorrha zu sein:

    „So berichteten 64 Prozent der Befragten, sexuelle Belästigung erfahren zu haben, wozu die Autoren der Studie beispielsweise unangebrachte Kommentare zu körperlicher Schönheit oder zu mentalen Geschlechterunterschieden zählten, aber auch unangenehme sexuelle Anspielungen. Mehr als 20 Prozent berichteten gar von sexuellen Übergriffen. Dazu zählten der Studie zufolge sowohl ungewollter physischer Kontakt als auch sexuelle Handlungen ohne beidseitiges Einverständnis.“

    Also, Komplimente sind sexuelle Belästigung und versehentlicher Körperkontakt sind sexuelle Übergriffe.

    Nach der Definition ist die konsequente Trennung von männlichen und weiblichen Forschern eigentlich unausweichliche Konsequenz; schon zum Schutz der Männer vor Anklagen. Also ich würde keine geologische Expedition mit Frauen durchführen, wenn ich dabei befürchten müsste, wegen einer versehentlichen Berührung angeklagt zu werden…

    Im Endeffekt läuft es also darauf hinaus, dass die Gesellschaft einen ernsthaften (männlich besetzten ) Wissenschaftsbetrieb finanziert und den Frauen in Mädchen-Unis, wegen Gleichberechtigung und so es ermöglicht, ernsthafte Wissenschaft zu spielen.

    Die Dummen sind am Ende die fähigen Frauen, welche sich zwischen lauter manikürten Tussies und deren Themen- und Meinungshoheit ernsthafte wissenschaftliche Betätigung abschminken können…

    Schade eigentlich…

    • „Grundrechte“? Eben nicht, wenn es nach Meinung des Gesetzes ginge. Klar verfassungswidersprechend. Dieses Gesetz gehört nicht zu Deutschland 😀

    • Ich würde mal denken, solche Leute sind auch eine Zumutung für Ärzte, Krankenpfleger, Physiotherapeuten u. dgl. Wie untersucht oder behandelt man eine richtig fette Person?

      Ich hab‘ ja früher im Altenheim gearbeitet. Da gab’s auch eine Menge fetter alter Damen. Die mußten gewaschen und ins Bett gebracht werden, auch an- und ausgezogen. (Essen konnten sie alleine.) Wegen ihres hohen Gewichtes und ihrer weitgehenden Bewegungslosigkeit den Tag über hatten sie weder die Kraft noch die Beweglichkeit, um sich einigermaßen zu bewegen (z. B. aufs Klo raufsetzen und hinterher wieder aufstehen.)

      Das war immer sehr mühsam mit diesen Leuten. Und dann mußte man immer noch aufpassen, daß die nicht einfach auf den Boden plumpsten … Schon deswegen sollten Menschen nicht fett werden – damit sie anderen Leuten, z. B. Pflegern, nicht zur Last fallen.

      Das wird von den Befürwortern der Fettleibigkeit nicht berücksichtigt.

  4. „#DecolonizingBeauty is an ongoing photography project by visual artist Saddi Khali and yesterday when we posted one of his gorgeous images on Instagram, it was really clear that some of y’all really hate seeing fat bodies. A strange thing to focus on when we’re celebrating black love. “Being fat is unhealthy!” Wow, amazing. Surely you’re the first person to say that.“

    http://afropunk.com/2018/04/decolonizing-beauty-why-are-fat-bodies-the-subject-of-so-much-hate-controversy/

  5. Deutschä Topterrorist

    • ging aber schnell, ich wünschte allerdings wirklich die würden sich endlich mal zu was hinreißen lassen bei dem die DAXer juristisch dagegen vorgehen könnten.

      Interessant finde ich ja gleich am Anfang die Vermischung von Aufsichtsrat und Vorstand. Kaffeetrinken, Schnittchen mampfen und groß rumlabern quotieren, aber das Äquivalent zu einem Schiffskapitän oder Chefpiloten… da sind sie dann entweder zu feige, oder nicht genug von der eigenen Idiologie überzeugt.

  6. „Interessant finde ich ja gleich am Anfang die Vermischung von Aufsichtsrat und Vorstand.“

    Ach Michael, nun halte Dich doch nicht an Kleinigkeiten auf. Was zählt, ist das Große, Ganze 😉

    Die 30%-Quote in den Aufsichtsräten ist erreicht, lesen wir.
    Warum?
    Weil in den Aufsichtsräten die Eigentümer, bzw. deren Delegierte sitzen. Die Delegierten sind weisungsgebunden und haben keinen wirklichen eigenen Einfluss auf das operative Geschäft. Ob sie männlich oder weiblich sind, ist für die Durchsetzung der strategischen Ziele der Eigentümer ohne Belang. Daher konnte die Quote problemlos erfüllt werden.

    Anders ist es in den Vorständen. Hier müssen Strategien entwickelt und umgesetzt werden. Das setzt eine Menge Sachverstand und diplomatisches Geschick voraus. An solchen Stellen sind Luschen tödlich für den Konzern. Daher ist es auch nachvollziehbar, dass bei er Verteilung dieser Stellen eine Quote allein nach Geschlecht ein absolutes NO GO ist.
    Aber das zu verstehen, setzt natürlich bei einer Quotenfrau Selbsterkenntnis voraus.

    • Richtig… meine ich ja auch, das sehe ich als Punkt of NO-Return. Vor allem die Aufsichtsräte kennt man in der Regel nicht, sind also auch nicht die, die eine Firma prestigeträchtig in die Scheiße reiten können (hat mehr was von grauen Eminenzen).

    • Um die Konzerne müssen wir uns dabei keine Sorgen machen. Die haben längst Wege gefunden gleichzeitig genug Frauen im Vorstand unterzubringen und alle wichtigen Sachen Männern zu überlassen: Man schafft einfach neue Vorstandsposten für Ethik, Diversity und was einem da sonst noch alles einfallen mag. Das kostet zwar einige Millionen extra für die Versorgung der Quotenfrauen, aber das sind bekanntlich Peanuts.

      • „Die haben längst Wege gefunden gleichzeitig genug Frauen im Vorstand unterzubringen und alle wichtigen Sachen Männern zu überlassen: Man schafft einfach neue Vorstandsposten für Ethik, Diversity und was einem da sonst noch alles einfallen mag. Das kostet zwar einige Millionen extra für die Versorgung der Quotenfrauen, aber das sind bekanntlich Peanuts.“

        Gibt es da was zu, was das belegt? Also das gerade unter dem Druck mehr Frauen aufzunehmen Vorstandsposten ohne wirkliche Funktion geschaffen werden?
        Das wäre ja interessant, wenn man das darstellen könnte?

        • Bislang ist das nur mein Eindruck aus ein paar Einzelfällen. Wer mag kann sich gerne mal die Arbeit machen und ermitteln, wo es überhaupt solche „exotische Vorstandsbereiche“ gibt und wie dann besetzt sind.

          Folgt man Leszeks Analyse über das Entstehen der Political Correctness an den US-Universitäten ist das ja auch nur die Übertragung des Modells auf die Privatwirtschaft.

    • Gibt es denn irgendwo Vorstandsposten in Teilzeit? Oder meinetwegen auch geregelter Arbeitszeit?
      Nicht? Gut, Thema durch – weitermachen wie bisher.

  7. „Onward to the beyond, then, comrades! Amen, I say to you, today you will be with me in Paradise fighting the patriarchy.“

    https://www.commentarymagazine.com/politics-ideas/identity-politics-in-death/

    „The attempt to carry the struggle beyond the grave is a reminder that liberal identity politics is a quasi-religious or quasi-spiritual movement.“

  8. +++ 22.51 Uhr: Muslimin darf nach verweigerten Handschhlag nicht Französin werden +++

    Einer algerischen Muslimin ist zu Recht die französische Staatsbürgerschaft verweigert worden, weil sie bei der Zeremonie zu ihrer Einbürgerung den Handschlag mit Männern verweigert hatte: Dieses Urteil fällte höchste französische Verwaltungsgericht. Die Pariser Richter wiesen damit in letzter Instanz die Berufung der Frau zurück.

  9. Der jahrelange Präsident einer amerikanischen Atheisten wird nur aufgrund einer Anschuldigung auf Buzzfeed gefeuert.
    Es gibt keine Anklage.
    Es gibt keine Beweise.
    Silverman bestreitet ein Fehlverhalten.

    Aber wir leben in #MeToo-Zeiten und dort ist die Anschuldigung durch eine Frau = Schuldspruch.

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