Kindestötungen und Mißhandlungen nach Geschlecht

Ein interessanter Artikel stellt etwas zu Kindertötungen und Mißhandlungen dar:

 

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Shown below is an analysis of data drawn from the „Child abuse and neglect“ and the „Child fatality“ tables from each of the DHHS‘ „Child Maltreatment“ reports between 2001 and 2006.

The DHHS calculates the percentages of perpetrators in various categories such as Mother, Father, Foster Parent, Daycare Staff, Friend or Neighbor, etc. The percentages are often used to argue whether, on average, it is fathers or mothers that pose a greater risk of harm to their children. But when trying to determine which parent, on average poses the greater danger, categories like Foster Parent, Daycare Staff, Friend or Neighbor, etc. are entirely irrelevant. The calculations below factor out those categories to produce a more accurate picture. The resulting calculations show the percentage of child abuse and deaths caused by one parent acting either alone or in concert with someone other than the child’s other parent.

The DHHS data shows that of children abused by one parent between 2001 and 2006, 70.6% were abused by their mothers, whereas only 29.4% were abused by their fathers.

And of children who died at the hands of one parent between 2001 and 2006, 70.8% were killed by their mothers, whereas only 29.2% were killed by their fathers.

Furthermore, contrary to media portrayals that leave the viewer with the impression that only girls are ever harmed, boys constituted fully 60% of child fatalities. (Table 4-3, p. 71, Child Maltreatment 2006, http://www.acf.hhs.gov/programs/cb/pubs/cm06/cm06.pdf, reports that 675 boys died in 2006 as compared to 454 girls).

The pervasive media bias cannot help but influence judges. Thus the newspapers, TV shows, and movies that promote this bias must bear a significant part of the responsibility for child abuse and deaths of children at the hands of violent mothers.

Es werden da noch genauere Daten dargestellt. Es bedeutet natürlich nicht, dass Kinder bei Frauen in Gefahr sind, denn die allerwenigsten Frauen begehen Gewalt gegen Kinder, genauso wie auch ansonsten die meisten Menschen keine Gewalt begehen.

Aber leider ist man ja schon deswegen an solchen Zahlen interessiert, weil man sie in der nächsten Debatte um toxische Männlichkeit vielleicht ganz gut gebrauchen kann.

59 Gedanken zu “Kindestötungen und Mißhandlungen nach Geschlecht

  1. Auch die deutsche Wikipedia kennt diese Zahlen:
    „Zwischen zwei Drittel und drei Viertel der Kindstötungen werden durch die leiblichen Mütter verübt.[2][3][5][6][7] Laut einer Studie von Raič war in 18 % der Fälle der Vater der Täter.[8]“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kindstötung#Statistik_und_Motive

    Bis 1998 wurde in Deutschland Kindestötung in der PKS separat dokumentiert.

    „Aber leider ist man ja schon deswegen an solchen Zahlen interessiert, weil man sie in der nächsten Debatte um toxische Männlichkeit vielleicht ganz gut gebrauchen kann.“

    Bei den Motiven der Kindestötung wurden über 50% als „altruistischer Filizid“ kategorisiert. Das ist die übliche Deutung weiblicher Gewalt: Moralisch vertretbar und edel.

    Die Männlichkeit wird bei entsprechenden Ideologen toxisch bleiben.

      • „Während es bei männlichen Serienmördern um Habgier, Sex und Macht geht, morden Frauen aus viel pragmatischeren Motiven: um sich Problemen und Konflikten zu entledigen. Hat sich diese radikale Problemlösungsstrategie einmal bewährt, wird sie bei Bedarf wieder angewendet, wenn das Tabu zu töten erst einmal überwunden ist.

        „Ich habe nur einen Fall in der Schweiz entdeckt, wo eine Frau aus Mordlust getötet hat. In Deutschland kenne ich keinen Fall seit dem Zweiten Weltkrieg“, sagt Harbort. Serienmörderinnen sind in der Regel verheiratet, unauffällig und nicht vorbestraft.“
        https://www.welt.de/vermischtes/article162476388/In-Deutschland-leben-20-Serienmoerderinnen-unerkannt.html

        Wohlgemerkt: In Deutschland kennt er keinen Fall! Seit dem II. WK!
        „Sie hatte es auf deren Vermögen abgesehen. Die 69-Jährige wurde daher des vierfachen Mordes schuldig befunden.“
        http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/vierfacher-mord-lebenslange-haft-fuer-schwarze-witwe-1666286.html

        Wenn man auf das Vermögen der Opfer aus ist, als Frau, dann ist es für den Autor Harbort keine Habgier, sondern vermutlich eine karitative Aktion!

        Ich frage mich allen Ernstes, welche Naivlinge Totenscheine in Deutschland ausstellen?

        Würde man da ernsthaft nachprüfen, da würde die polizeiliche Kriminalstatistik vollkommen anders aussehen.

        • Das viele Tötungsdelikte gerade bei älteren Menschen nicht erkannt werden ist ein alter Hut. Hat nur keiner Interesse nachzuforschen.

        • Serienmörderinnen sind in der Regel verheiratet, unauffällig und nicht vorbestraft.“

          Was an sich schon völliger Blödsinn ist.
          Denna uch Serienmörder (also männliche Täter) sind in der Regel zumindest unauffällig, ggf. verheiratet und nicth vorbestraft.
          Wären sie nicht so unauffällig, hätten sie mit ziemlicher Sicherheit keine Möglichkeit, Mordserien zu begehen. Denn dann säßen sie sehr wahrscheinlich im Knast.

  2. Da sind negative psychische Beeinträchtigungen, speziell durch alleinerziehende Mütter nicht erfasst ? Die dürften eine erheblich größere Rolle spielen, als die zwar furchtbaren aber prozentual sicher geringen Fälle von Tötung und Misshandlung.
    Und ja, die reflexartigen Bemühungen weibliche Gewalt durch eine psychische Notlage der Gewalttäterin schönzureden sind geradezu grotesk, passen aber in das weiblich /feministische Narrativ, daß Frauen für nichts Verantwortung tragen und all ihr Handeln immer aus ihrer Opferlage erklärt werden kann.

    -Das schlimmste für eine Kind ist ohne Mutter aufzuwachsen, das zweitschlimmste ist mit Mutter aufzuwachsen – alter Psychologenwitz.

    • „die reflexartigen Bemühungen weibliche Gewalt durch eine psychische Notlage der Gewalttäterin schönzureden sind geradezu grotesk“

      Seh ich nicht, das wird schon meist eine zutreffende Einschätzung sein.
      Oder welche Beispiele fielen Euch ein, wo eine Mutter aus purer Mordlust ihren Nachwuchs tötete?

      „das weiblich /feministische Narrativ, daß Frauen für nichts Verantwortung tragen“

      Das Narrativ (und die Realität) ist viel mehr, dass Frauen sehr sehr viel Verantwortung für Kinder tragen, im Schnitt mehr als genug. Der Idee, obiges Verhältnis unter Berücksichtigung der allein mit Kind/ern verbrachten Stunden nochmal neu zu auszudrücken, kann ich daher auch nur zustimmen.

      • „Oder welche Beispiele fielen Euch ein, wo eine Mutter aus purer Mordlust ihren Nachwuchs tötete?“

        Einen solchen Beweis zu erbringen dürfte recht schwierig werden, in einem Umfeld, wo die Öffentlichkeit Frauen grundsätzlich für jede noch so groteske Tat edle Motive unterstellt.
        Selbst die Mutter, die ihr Neugeborenes in Hamburg aus dem Fenster im 12. Stock eines Hochhauses warf, richtete sich der geballte Zorn selbst des Gerichts gegen den „Vater“, zu dem die Mutter schon lange vor der Geburt den Kontakt abgebrochen hatte.

        Ansonsten fällt es mir in dem folgenden Beispiel Finkenheerd-Breeskow schon recht schwer, mildernde Umstände zu finden.
        http://www.spiegel.de/panorama/justiz/tote-babys-im-blumenkasten-ich-habe-mich-ueber-jedes-kind-gefreut-a-535418.html

        Aber auch hier gab es – soweit ich das überblicke – nur eine Verurteilung wegen Totschlags.

        Auf der anderen Seite finden wir natürlich unzählige Beispiele von VÄTERN, die ihren Nachwuchs aus purer Mordlust umbrachten. Bei ihnen gibt es offensichtlich keine seelischen Notlagen.

        • „Edle Motive?“ Spinnst Du?

          „Selbst die Mutter, die ihr Neugeborenes in Hamburg aus dem Fenster im 12. Stock eines Hochhauses warf, richtete sich der geballte Zorn selbst des Gerichts gegen den „Vater“, zu dem die Mutter schon lange vor der Geburt den Kontakt abgebrochen hatte.“

          Hab ich jetzt wohl nicht mitbekommen, den Fall, aber ich möchte wetten, der „geballte Zorn“ von dem Du sprichst, war faktisch kaum mehr als eine kleine Anmerkung?

          „Ansonsten fällt es mir in dem folgenden Beispiel Finkenheerd-Breeskow schon recht schwer, mildernde Umstände zu finden.“

          Den Fall erinnere ich schon. Und ich denke auch: neun Schwangerschaften und Geburten – das muss ein Mann, der mit der Frau das Bett teilte bzw. im Nebenraum verweilte unterdessen doch mitbekommen haben, geht doch gar nicht anders?!
          Indes: das Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde (zweimal) eingestellt, Begründung: es bestünde kein hinreichender Tatverdacht.

          Ihr wiederum wurde volle Schuldfähigkeit attestiert (was ich ebenso für unverständlich halte tbh), 15 Jahre wegen Totschlag hat sie bekommen. Totschlag deshalb, weil (soweit ich das überblicke) sie beschuldigt wurde postnatal Nichts unternommen zu haben um das Leben dieser Kinder zu erhalten, so dass diese wohl an Unterkühlung gestorben seien (die müssten dann aber doch geweint haben, und zwar nicht zu knapp?) – und ein Tod durch Unterlassen ist nunmal von einem Mord (sprachlich) abzugrenzen.

          „Auf der anderen Seite finden wir natürlich unzählige Beispiele von VÄTERN, die ihren Nachwuchs aus purer Mordlust umbrachten. Bei ihnen gibt es offensichtlich keine seelischen Notlagen.“

          Das glaubst Du aber doch nicht, oder?

  3. Danke für den Link, geteilt.
    Warum kommt Ihr Soziologen nicht ohne eine Befeuerung der Strohmann – Rethorik aus? „Es bedeutet natürlich (?) nicht, dass [alle] Kinder bei [allen] Frauen in Gefahr sind,…“ Redundant. Hatte der Verfasser im zitierten Artikel nirgends behauptet. Warum muß das also rein?
    Schade, dass die Kindstötungen durch Schwangerschaftsabbrüche da NICHT eingerechnet sind. Es ist auch KEIN Psychologenwitz: der gefährlichste Ort zu leben für ein Kind ist….? Im Bauch der Mutter.
    (Ca. 120.000 Tötungen Unschuldiger pro Jahr.)

    • Erinnert mich irgendwie immer an militante Tierschützer, diese Übertreibung. Die sprechen auch gern von Mord und unschuldigen an unpassenden stellen.
      Allerdings wirst du bei den meisten Abtreibungen männliche Mittäter haben, häufig den „Vater“, der sehr froh ist, dass sie das Kind nicht bekommt

      • @chris
        „Erinnert mich irgendwie immer an militante Tierschützer, diese Übertreibung. Die sprechen auch gern von Mord“

        Man muss kein „Tierschützer“ sein, um festzustellen, dass Tiere „getötet“ werden, im Schlachthof und wo auch immer, das ist eine sehr neutrale Formulierung.
        Abtreibung ist sicher dementsprechend auch als Tötung zu bezeichnen, schon interessant, dass du hier drüber stolperst. Könnte dafür sprechen, dass Abtreibung schon so tabuisiert ist, dass die Bezeichnung der objektive Realität einer Tötung schon anstössig erscheint…. Tabuisiert dahingehend, den Embryo und Fötus nicht mehr als Leben wahrzunehmen, während selbst ein Bakterium getötet werden kann.

        Man kann sich jetzt fragen, ob inwiefern diese Dehumanisierung hier erwünscht ist. Wenn man die sonstige Menschenfeindlichkeit der intersektionalen Linken so gewahr wird, dann steht das ja in einem umfassenden Gesamtkontext, nach dem der Mensch so eine Art Schädling auf dem Pelz der Mutter Erde ist.

        • „Wenn man die sonstige Menschenfeindlichkeit der intersektionalen Linken so gewahr wird, …“

          Du wirst schlampig, Alex.
          Du hast vergessen, hier noch den omnipräsenten Antisemitismus und den tödlichen Islamismus unterzubringen.

        • @Alex

          Wir kommen immer wieder zu dem Punkt, ob es für ein Kind wünschenswert ist, von dem ersten Moment seines Lebens an UNGEWOLLT zu sein.
          Entweder von der Mutter oder von Mutter und Vater gemeinsam.
          Denn diese Ambivalenz ihm gegenüber wird seinen Lebensweg begleiten.
          Der klassisch konservative/“Lebensschützer“ Spruch: „Wenn es erst einmal da ist, wird sich das Verhältnis zu dem leiblichen Kind schon irgendwie einstellen“ ist ein frommer Wunsch.
          Was aber, wenn nicht?
          Diejenigen, die andere moralisch erpressen, den „Schutz des ungeborenen Lebens“ exakt so zu sehen wie sie selbst, werden für die Konsequenzen ihres moralischen Rigorismus genau dann nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn es um das *geborene Leben* geht.

          • „Diejenigen, die andere moralisch erpressen, den „Schutz des ungeborenen Lebens“ exakt so zu sehen wie sie selbst, werden für die Konsequenzen ihres moralischen Rigorismus genau dann nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn es um das *geborene Leben* geht.“

            Exakt!!!

            „Wir kommen immer wieder zu dem Punkt, ob es für ein Kind wünschenswert ist, von dem ersten Moment seines Lebens an UNGEWOLLT zu sein.“

            Willst Du einen Menschen vernichten, ohne ihn zu töten, dann gib ihm das Gefühl, von niemandem auf der Welt geliebt zu sein.

            Ich muss bei solchen Szenarien immer an eine Textstelle in der „Cautio Criminalis“, einer Brandschrift gegen die Hexenverfolgung von 1630 des Jesuitenpaters Friedrich von Spee denken, der aus dem Alten Testament folgendes zitierte: „Ich wandte mich zu anderen Dingen und sah die Bedrückungen, die unter der Sonne geschehen, die Tränen der Unschuldigen, und wie kein Helfer ist: Wie sie ihrer Gewalt nicht widerstehen können und allerseits der Hilfe beraubt sind. Da pries ich die Toten glücklicher als die Lebendigen und hielt für glücklicher als beide den, der noch nicht geboren ward und die Übeltaten nicht gesehen hat, die unter der Sonne geschehen.“

            Lieber ungeboren bleiben, als geboren und ungeliebt.

          • Man könnte noch einen Punkt ergänzen: In vielen Ländern hängt die Kriminalitätsrate davon ab, inwieweit in solchen Ländern abgetrieben werden darf (natürlich zeitversetzt). Z. B. ist die verblüffende Absenkung der Kriminalitätsrate in den USA in den 1990 Jahren wesentlich darauf zurückzuführen, daß Ende der 1970er Jahre eine ganze Reihe von US-Bundesstaaten die Abtreibung legalisiert haben.

            Auch das müssen strikte Abtreibungsgegner berücksichtigen: Ein konsequentes Abtreibungsverbot verursacht nicht nur viele ungeliebte Kinder – es verursacht (zeitversetzt) auch viele Kriminalitäts-Opfer (z. B. Ermordete), weil Abtreibungen überproportional von sozial schwachen Schichten in Anspruch genommen werden, und weil Kinder in sozial schwachen Schichten später überproportional kriminell werden.

          • „werden für die Konsequenzen ihres moralischen Rigorismus genau dann nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn es um das *geborene Leben* geht.“

            Aber sicher doch. Ist Dir etwa entgangen, dass wir in einem Sozialstaat leben, in dem du ob deiner blossen Existenz unterstützt wirst?

            Schau mal, wie andere Gesellschaften mit Kindern umgegangen sind und dann urteile über das Hier und Heute.

            Ausserdem ist es absoluter Konsenz, dass in einem Fall wie du ihn vorträgst, Abtreibung völlig in Ordnung ist und auch ich stehe voll dahinter, stell dir mal vor.

            Aber wenn ich die Entstehungsgeschichte der Abtreibung ansehe, werde ich doch sehr skeptisch und nur das wollte ich zum Ausdruck bringen. Wieso können wir anscheinend nicht neutral von der Tötung dieses embryonalen Zellhaufens oder eines Fötus sprechen?

            Dies Thema ist ja nicht unaktuell, da die Bestrebungen des Feminismus ja auf eine vollständige Legalisierung der Abtreibung hinauslaufen, oder glaubt jemand es ginge bloss um dieses läppische Werbeverbot?

            Sorry, @Carnofis, statt:
            „Lieber ungeboren bleiben, als geboren und ungeliebt.“

            Dein Spruch ist der des Mephistopheles: „denn alles, was entsteht, ist wert, dass es zugrunde geht“

            Dagegen rebellier ich und entgegne trotzig: Born to lose, live to win! 🙂

          • „Diejenigen, die andere moralisch erpressen, den „Schutz des ungeborenen Lebens“ exakt so zu sehen wie sie selbst, werden für die Konsequenzen ihres moralischen Rigorismus genau dann nicht mehr zur Verfügung stehen, wenn es um das *geborene Leben* geht.“
            So sieht es aus. Wenn es den Lebensschützern wirklich darum geht Leben zu schützen, dann sollte es ja kein Problem für diese moralisch hochstehenden Leute Kinder welche an der Babyklappe abgegeben werden zu dutzenden zu adoptieren und zudem den alleinerziehenden Müttern die Aufzucht ihrer Kinder zu finanzieren. Wollen sie nicht? Dann mal lieber die Fresse halten.
            Das Gequatsche erinnert mich immer an die Bekloppten „Refugees welcome“ Sprüche bei denen die Gutmenschen auch wollen, dass jemand anderes die Rechnung für ihr gutes Gewissen bezahlt.

          • „Wenn es den Lebensschützern wirklich darum geht Leben zu schützen, dann sollte es ja kein Problem für diese moralisch hochstehenden Leute Kinder welche an der Babyklappe abgegeben werden zu dutzenden zu adoptieren “

            Ginge nicht, dafür gibt’s ja zu wenige davon…
            Ich müsste jetzt suchen für die konkrete Zahl, aber ich meine, sie bewegte sich (schlußendlich) bei unter 400 Kinder (insgesamt!) seit Bestehen dieser Einrichtung.

      • Abtreibung ist die Tötung eines Menschen und gehört entsprechend bestraft. Eine Gesellschaft die Massenmord an Ungeborenen zulässt kann durchaus als moralisch Bankrott bezeichnet werden. Da hilft auch kein Verweis auf männliche Mittäter

        • > Abtreibung ist die Tötung eines Menschen und gehört entsprechend bestraft.

          Das ist Deine Privatmeinung. Unsere Gesellschaft hat sich hingegen auf einen Kompromiss geeinigt. Am besten Du stampfst noch ein bißchen mit dem Fuß auf.

          • Ich will an dieser Stelle darauf hinweisen, dass unsere Gesellschaft sich auch Mal darauf geeinigt hat eine gewisse Volksgruppe auszulösen. Ein Konsens in der Gesellschaft ist keine moralische Rechtfertigung.

        • „Abtreibung ist die Tötung eines Menschen und gehört entsprechend bestraft“

          Was meinst du wie viel Prozent das auch so sehen wie du in deutschland?
          Das recht auf Abtreibung scheint mir hier sehr unumstritten.
          Was sehr verständlich ist aus meiner Sicht: Die meisten Menschen sehen ein, dass Kinder zu bestimmten Zeiten nicht passen und teilen deine Einschätzung nicht, dass es eine Tötung ist.
          Bist du stark religiös oder woher kommt deine Einstellung?

          • „Das recht auf Abtreibung scheint mir hier sehr unumstritten.“
            Hust!
            Wirklich ziemlich peinlich, daß Du wider besseres Wissen wiederholt in derartig üble Billig-Polemiken verfällst, Chrissy.
            Wie bereits erwähnt, fordere ich Dich auf, dieses „Recht“, sowie Deine lose These, daß es ein solches „in der gesamten zivilisierten Welt“ überhaupt gäbe, mal mit irgendetwas zu unterfüttern.
            Und stelle dagegen:
            Ein „Recht auf Abtreibung“ gibt es nirgendwo, weder in der „zivilisierten“, noch in der „barbarischen“ Welt.

            Wohl gibt es in einigen Ländern verschiedene Gesetzeslagen und Rechtsprechungen, die die Abtreibung nicht, oder zumindest nicht in jedem Fall verbieten, das war es aber auch schon, soweit mir bekannt. Von einem entsprechenden expliziten Recht in den feststellenden Rechtswerken habe ich bis heute noch nicht eine Silbe gelesen.
            Wobei logischerweise für uns hier das GG, die EMRK und die UNmrk/krk die relevantesten wären.
            Kurz gesagt: Du plapperst blind eine erlogene RadFem-These nach.

          • Ich bin Atheist. Aber im Gegensatz zu vielen mache ich bei meinen Überzeugungen keine Kompromisse weil es politisch oppertun ist. Entweder es ist okay Menschen zu töten oder eben nicht. Da muss sich jeder selbst entscheiden.

        • Stimmt doch.
          Gibt’s eine fertile Bumspflicht?
          Ein Arschfickverbot?
          Dildoverkaufsstop?
          Die Teppichleckerinnen sprechen bei sich doch auch von Sex.
          Sex hat eine Konsequenz, wer darauf nicht achten will, sondern lieber ein Leben erschafft, nur um es dann mit einer Zange im Leib zu zertrümmern, der unterscheided sich doch kaum von jemandem, der Hunde nicht sterilisiert, weil Welpen ersäufen so geil ist.

          • Alleinerzogene, denen sollte ein Recht auf Palliativmedizin eingeräumt werden.
            Das sind die einzigen, die bei dem Thema über Leben und Tod entscheiden können sollten.
            Funktional als Mitglieder der Gesellschaft verkrüppelt

  4. Diese Anteile decken sich sich ja recht gut mit dem, was internationale Forschung zu häuslicher Gewalt in der Familie sagt.
    Je nach genauer Fragestellung u.s.w. gehen 66-74% der Gewalthandlungen gegen Kinder von den Muttern aus.
    Allerdings wird da auch sehr wohlwollend „interpoliert“ indem man sagt, daß der hohe Anteil von Frauen an der Alleinverziehung daran Schuld ist. Ansonsten könnten es auch grob 50:50 sein.

    Interessant ist, was die ersten Verfechter der paritätischen Doppelresidenz und der Cochemer Praxis dazu sagen: Würde man den Kindern beide Eltern erhalten, gäbe es in Absolutzahlen signifikant weniger durch Gewalt beaufschlagte Kinder, da sich Eltern, selbst wenn sie ansonsten zerstritten sind, gegenseitig automatisch aktiv wie passiv unterstützen und kontrollieren.
    Selbst die wenigen und geringen Zahlen der Cochemer Praxis würden das unzweifelhaft bestätigen.

    Aber laut den Mutterkultlern im staatfeministischen Patriarchat ist Alleinverziehung ja ganz eindeutig ein unschlagbares Erfolgsmodell, gell?
    Fragt sich bloß, was die als „Erfolg“ gewichten.

      • @ Chris:
        Zumindest gabe es solche Belege, allerdings kann ich die nicht ( mehr ) liefern. Nach jahrelanger Vernachlässigung des Themenkomplexes und mehreren „Festplattenwechseln“ habe ich da nix mehr im Speicher, gebe alsoi nur noch „Gedächtnisrestbestände“ wieder. Und ein Kurzrechercheversuch vor ca. 2 Jahren ergab, daß auch via google es ziemlich schwierig ist, da zu direkten Quellen sich vorzuarbeiten.

        Aber vielleicht liest hier ja wer mit, der desbez. etwas aushelfen könnte.
        Was man selbst nachschauen kann, und was als Startpunkt wohl geeignet sein sollte ( wenn man Lust hat sich entsprechend geduldige Mühe zu geben ), ist dieser Link:
        https://frauengewalt.wordpress.com/

        • Und ein Kurzrechercheversuch vor ca. 2 Jahren ergab, daß auch via google es ziemlich schwierig ist, da zu direkten Quellen sich vorzuarbeiten.

          Frag doch bei den Genders der Humboldt-Universität nach! Das ist doch genau deren Forschungsgebiet!
          Sorry sollte ein Witz sein.

          • Ganz im Ernst, für evtl. Interessierte:
            Ri a.D. Jürgen Rodolph, der ja eine führende Rolle in der Cochemer Praxis innehatte, dürfte relativ einfach im Netz auftreibbar sein. Und ich halte es für ziemlich wahrscheinlich, daß die entsprechenden Quellen auch weiterführende Links dazu bieten.
            Übrigens habe ich mich mal ( so gegen 2014 ) ein paar Minuten mit ihm persönlich unterhalten ( ergab sich mehr oder weniger zufällig ) und in dem Gespräch u.a. auch oben erwähnte Infos am Rande angesprochen. Und kann wohl ohne jede Übertreibung sagen, daß er das gesagte eher ergänzte, als bestritt.

    • Allerdings wird da auch sehr wohlwollend „interpoliert“ indem man sagt, daß der hohe Anteil von Frauen an der Alleinverziehung daran Schuld ist.

      So eine „Interpolation“ ist ja nicht falsch.

      • Ja natürlich sollte das in Relation zum Betreuungsanteil gesetzt werden. Allerdings wäre es auch angemessen, der Hysterie um „häusliche Gewalt“ (das eigene Heim ist der gefährlichste Ort für Frauen blablabla…) in gleicher Weise zu begegnen. Oder als Filosof sag ich da: Man stirbt häufig genau da, wo man sich gerade aufhält (Pjotrs law).

        • „Allerdings wäre es auch angemessen, der Hysterie um „häusliche Gewalt“ (das eigene Heim ist der gefährlichste Ort für Frauen blablabla…) in gleicher Weise zu begegnen.“

          Verrat mal, welche Komponente Dir dafür noch fehlte… die (allein) mit dem Partner zu Hause verbrachten Stunden?^^

          „Man stirbt häufig genau da, wo man sich gerade aufhält (Pjotrs law).“

          Die meisten Menschen (mehr als die Hälfte) stirbt übrigens im Krankenhaus.

  5. Da ich es beim schnellen Drüberschauen über das Material nicht gefunden habe, hier noch als ergänzende Information:

    Die vielleicht bösartigste Form der Kindesmisshandlung (mit Sterblichkeitsraten von knapp 10%, was es zur gefährlichsten Art der Kindesmisshandlung macht) wird zu 93% von Frauen begangen, nämlich das „Munchhausen by Proxy“-Syndrom.

    Die Täterinnen übertreiben, erfinden, bis hin zu induzieren künstlich Erkrankungen bei ihrem Kind (Durchschnittsalter der Opfer ist 4 Jahre). Mitunter indem sie Gift oder falsche Medikamente verabreichen, bis hin daß sie regelmäßig Urin oder Schmutz spritzen, und gehen dann auf eine Odyssee durch Kliniken und Fachärzte. Motivation dahinter ist, daß die Täterinnen die Rolle der „aufopfernden Mutter die alles für ihr armes krankes Kind tut“ spielen und süchtig nach der Aufmerksamkeit sind die sie dadurch erhalten. Die Kinder werden psychologisch massiv unter Druck gesetzt damit sie bei den Arztbesuchen auch die ‚richtigen‘ Aussagen machen.

    • @ RW:
      Das „Gegenargument“ der Mutterkultler ist ja, daß MbPS nicht als „Krankheit“ in die ICD aufgenommen wurde, was dann so interpretiert wird, als ob es diese Störung gar nicht gäbe, sie also eine „Erfindung drer „väterlichen Patriarchats“ aus Boshaftigkeit wäre.
      Ziemlicher Bullshit, wie leicht googlebar ist.

  6. In den geschilderten Symptomen drückt sich offensichtlich die archaische Überzeugung aus, daß Kinder das persönliche Eigentum der Mütter sind, die sie zu welchem Eigennutz auch immer gebrauchen können.

  7. Wie Michael Baleanu oben anmerkt, sind ähnliche Zahlen schon seit über einem Jahrzehnt für Deutschland bekannt.
    Das BVerfG hatte in einem Urteil damals die Aufgabe des – entsorgten – Vaters auch damit umschrieben, die Erziehungsbemühungen der Mutter zu kontrollieren. Frag mich nicht nach dem Urteil. Mir geht es wie Fiete: einige meiner Urteilssammlungen sind mit alten Rechnern verlorgen gegangen und der Rest ist auf verschiedene Ordner – auch Papier – verteilt. Ich müsste Wochen damit verbringen, die ganzen Daten zu sichten und zu katalogisieren.

    In D kommt noch ein anderes Problem über die Datenlage hinzu, wie uns damals das BKA gestand: hier wurden (werden) Väter mit Stiefvätern in der Statistik zusammen als „Väter“ gelistet, also die für die Kinder gefährlichste (nach den leiblichen Müttern) Tätergruppe, mit der der harmlosesten. Ein Schuft, wer Böses dabei denkt.
    So wurde die Gewalttätigkeit der Väter verfälschend aufgebläht und damit deren fleißige Entsorgung begründet.

    Zweifellos ist der hohe Mütteranteil bei den Tätern der Tatsache der Alleinerziehung geschuldet. Dennoch sehe ich die Verantwortung eindeutig bei der Justiz, die Väter immer noch fleißig aus unterhaltstaktischen Gründen entsorgt und den Müttern damit in ihrem Rachewunsch nachkommt, ohne ihnen klarzumachen, was es bedeutet, mit einem oder zwei Kindern allein durchzukommen.

    Wir kennen den Spruch (aus Afrika?): Ein Kind großzuziehen bedarf es eines ganzen Dorfes.
    In D soll es eine einzelne Mutter schaffen. Und wenn sie andeutet, überfordert zu sein, werden ihr die Kinder vom JA weggenommen.
    Wer ehrlich Kinder schützen will, der nimmt den Art. 6 des GG ernst und BEIDE Eltern gleichberechtigt in die Verantwortung.
    Die übliche Aufteilung in Barunterhaltspflicht und Betreuungsunterhaltspflicht mag feministischen Idealen entsprechen, für einige Kinder ist sie im wahrsten Sinne des Wortes tödlich.

    • Korrekt lautet der Spruch so: „Ein Kind großzuziehen bedarf es eines ganzen Dorfes, wenn der Vater fehlt.“.

      Immer positiv formulieren 😉

    • „hier wurden (werden) Väter mit Stiefvätern in der Statistik zusammen als „Väter“ gelistet, also die für die Kinder gefährlichste (nach den leiblichen Müttern) Tätergruppe, mit der der harmlosesten.“
      Gleiches gilt für die Zahlen der armen Alleinverziehenden. Was und da „statistisch“ um die Ohren geschlegen wird, ist reiner Bullshit! Diese ( diversen ) Personengruppen müßten – um überhaupt einen einigermaßen erhellenden Überblick zu bekommen – mehrfach auf verschiedene Weise unterteilt und jeweils speziell aufgeschlüsselt werden.

      Einfaches Beispiel für ganz unbedarfte:
      Alleinverziehende sind „starke und erfolgreiche Chefs eines aufstrebenden Familienunternehmens“!
      Alleinverziehende landen zwangsläufig in Altersarmut!
      Ja, äh … was denn nu?
      Beide Wunschbilder sind seit langem in mehreren Varianten nahezu tägliche Normalpropaganda.

      A – Eine alleinstehende Mutter ist keine Familie als solche ( sondern lediglich EINE Familienangehörige )
      B – Stehender Spruch unter Famjuristen: Wer als Mutter es nach zwei Ehen und zwei Kindern ( je eines ) nicht „geschafft“ hat, hat was falsch gemacht ( bezogen auf die zur Verfügung stehenden Angebote, speziell für trennungswillige Frauen ).

    • „Das BVerfG hatte in einem Urteil damals die Aufgabe des – entsorgten – Vaters auch damit umschrieben, die Erziehungsbemühungen der Mutter zu kontrollieren.“

      Oh, das ist etwas unpräzise. Es ging beim besagten Urteil um den Zweck des Umgangs entsorgter Väter.

    • @carnofis
      „Wer ehrlich Kinder schützen will, der nimmt den Art. 6 des GG ernst und BEIDE Eltern gleichberechtigt in die Verantwortung.“

      Absolut wahr. Ich sehe sogar ein echtes Menschenrecht, welches das Kind gegenüber beiden (zuerst) leiblichen Eltern hat, und das ist besonders wichtig, da dieser Mensch unselbstständig ist.
      Wechselmodell muss Standard sein, da beisst keine Maus nichts ab.

  8. Was lernen wir aus dieser Statistik? Um mal im feministischen Duktus zu verweilen: Jede Mutter ist eine potentielle Kindsmörderin! Das sagt eigentlich gar nichts aus, ist aber als Hetze gut geeignet.

    Wurde das hier schon gesagt? Habe nicht alle Beiträge durchgelesen.

  9. Deine Einschränkung “ Es bedeutet natürlich nicht, dass Kinder bei Frauen in Gefahr sind, denn die allerwenigsten Frauen begehen Gewalt gegen Kinder, genauso wie auch ansonsten die meisten Menschen keine Gewalt begehen.“ gilt ja ebenso für die Gruselgeschichte der Mütterlobby, wenn Die versicht Müttern alleine Entscheidungsgewalt zuzusprechen, wegen gewalttätiger Väter, oder weil Väter das Sorgerecht nur haben wollen weil sie nichts besseres zu tun haben, als die Mutter zu stalken.
    Natürlich gibt es solche Väter. aber im Verhältnis zu allen Vätern sind sie ein verschwindend geringer anteil. Und solche Einzelfälle sollten Ziel von Einzelfallbetrachtungen sein und nicht grundlage für einen Standard.

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