25 Gedanken zu “Anschlag in Münster?

  1. wdr.de schreibt um 19.09 h:

    Über die Hintergründe der Tat oder die Identität des Täters hat die Polizei noch nichts bekannt gegeben. Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung ist der Täter Jahrgang 1969 und Deutscher ohne Migrationshintergrund. Er soll in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen sein, Hinweise auf Islamismus gebe es keine.

    Daraus folgt: Alle zukünftigen Meldungen ohne den Hinweis „ohne Migrationshintergrund“ bedeuten, dass der/die Täter/innen einen Migrationshintergrund haben. Gut, dass der WDR das mal klar gestellt hat…

  2. Ein deutscher Täter.

    Kollektives Aufatmen in Berlin 🙂

    Vielleicht sollten wir doch endlich etwas gegen diese psychisch auffälligen Männer unternehmen.

      • „und wenn er Konvertit zum Islam war?“

        Ich dachte im Islam wird nur Frieden, Liebe, Toleranz und Völkerverständigung gepredigt. Zumindest hört und liest man das überall. Folglich müsste sich solch ein Konvertit ja dann als besonders friedfertig erweisen.

        • Konvertiten (egal zu was) fühlen sich häufig besonders verpflichtet und neigen besonders zum Fanatismus. Von den Islamisten wissen wir, dass sie für ihren „Märtyrertod“ sich alles Mögliche herausnehmen dürfen und daher sind Kleinkriminelle, Dealer und Drogentypen auch so häufig das ideale „Material“ für den Islamismus. Und in dieser Hinsicht würde die Vita des Täters passen – wenn so würde es bestimmt bald rauskommen (Die idiotischen Islamapologeten stellen sich ja hin und wollen den Umstand, dass diese Leute Alkohol bis zuletzt saufen und rumhuren als Beweis dafür geltend machen, dass diese Leute ja keine Gläubigen sein können).

    • Augstein tut hier so, als diene der Hinweis auf den muslimischen Glauben etwaiger Täter, immer dem Kolportieren von Fremdenfeindlichkeit, Ausländerhass oder irgendeiner rechten Gesinnung. Als gäbe es hier einen unbegründeten Bias gegen Muslime.

      Menschen machen eine Wahrscheinlichkeitsabwägung und preisen dabei vergangene Erfahrungen ein.

      Bei einem deutschen Täter ist der Verweis auf eine psychische Störung schlicht am wahrscheinlichsten, weil in der deutschen Kultur für eine solches Verhalten keine „Rechtfertigung“ existiert. Es wäre unsinnig, religiöse Motive zu vermuten.

      Das gleiche gelte für die Annahme eines terroristischen Motivs. Welches Ziel könnte ein deutscher Terrorist durch das Töten von Deutschen in Deutschland bitte verfolgen?

      • Mit deinen Argumenten zu Statistiken gebe ich dir absolut recht.

        aber mit dieser Aussage liegst Du falsch:

        „Welches Ziel könnte ein deutscher Terrorist durch das Töten von Deutschen in Deutschland bitte verfolgen?“

        Die Opfer des (linken) RAF-Terrors waren fast ausschließlich deutsche (im übrigen auch überwiegend weiß, männlich und heterosexuell)

        Dass es bislang in Deutschland im zeitgenössischen aktuellen linken radikalismus noch keine Todesopfer gab, scheint auch eher Zufall oder Glück zu sein, aber die Radikalisierung nimmt auch dort zu. Die dabei zu erwartenden Opfer dürften, wie damals bei der RAF, überwiegend „biodeutsch“ sein (und auch wieder männlich und heterosexuell)

        • Welche besseren oder überhaupt anderen „ziele“ könnte eine radikalisierte Gruppe, die als selbstbezeichnung die „antideutschen“ gewählt hat, denn haben?

          Da sie selbst überwiegend aus deutschen (sogar „Biodeutschen“ zu bestehen scheint, würde natürlich das naheliegen, was das suizidkommando der judäischen Volksfront im Leben des Brian bei der Kreuzigungsszene tut: Sie töten sich alle selbst, um dann sterbend zu röcheln: „denen haben wirs aber gezeigt“.

  3. Der Lastwagen IST nicht gefahren, wie überall zu lesen ist – er WURDE gefahren.
    Der normale Deutsche sagt zwar, sich offenbar als einen Symbionten mit seinem Gefährt verstehend, „ich parke“, „ich fahre“ – aber bei einem Anschlag oder Unglück ist er offenbar auch in nicht autonomen Fahrzeugen nur passiv anwesend.

      • Da hast Du aber genau die Fäller herausgesucht, in denen der Vorgang des Fahrens tatsächlich immer losgelöst von der Person zu betrachten ist – entweder nach einem vorgegeben Fahrplan,und sogar vollkommen unbhängig davon wer der Fahrer ist, oder quasi als technische Spezifikation.

        • der Vorgang des Fahrens […] losgelöst von der Person

          Das ist eben die Perspektive, der der Sprecher jederzeit einnehmen kann, auch bei einem Unfall oder Terroranschlag. Man muss nicht in jedem Satz auf den eigentlichen Täter hinweisen.

          Du tust ein bisschen so, als gäbe es hier feste Regeln (die Fäller herausgesucht, in denen der Vorgang des Fahrens tatsächlich immer losgelöst von der Person zu betrachten ist), so als wäre eine bestimmte Ausdrucksweise grammatisch vorgeschrieben. Und das ist nicht richtig.

          • Das ist eben die Perspektive, der der Sprecher jederzeit einnehmen kann, auch bei einem Unfall oder Terroranschlag. Man muss nicht in jedem Satz auf den eigentlichen Täter hinweisen.

            Bei einer vorsätzlichen Tat schon.
            Da ist es eben nicht das Auto, das in eine Menschengruppe fährt, sondern die Fahrerin, die aktiv in diese bestimmte Richtung lenkt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.