Stevie Schmiedel von Pinkstinks über Frauen, die sich in Fantasiewelten flüchten und das schreckliche Patriarchat

Pinkstinks hat mal wieder einen wunderbaren Text dazu geschrieben, wie schwer es Frauen haben:

Ich habe neuerdings ganz viel Verständnis und Liebe für Frauen, die Feminismus „nicht brauchen“. Warum? Dafür muss ich etwas ausholen und von meiner Ärztin erzählen. Bei der heulte ich neulich rum, dass mich die rund-um-die-Uhr-und-Wochenend-Arbeit bei Pinkstinks nach sechs Jahren ganz schön schlaucht.

Auch ein Klassiker: Ich arbeite so hart für unsere Sache, dass ich darüber krank werde.

Aber auch in anderer Hinsicht interessant: Sie arbeitet rund um die Uhr, um erfolgreich zu sein. Guckt man sich die Statistiken von Männern und Frauen an, dann findet man das im Schnitt wesentlich häufiger bei Männern. Die deswegen auch mehr verdienen als die Frauen. Sie könnte insofern den Gender Pay Gap eigentlich am eigenen Beispiel gut nachvollziehen, denn sie sieht ja, wie viel Zeit ein solches Projekt in Anspruch nehmen kann-

Anstatt, wie ich gehofft hatte, mich auf Kur zu schicken, schaute sie mich einfach nur schräg an: „Wissen Sie, Sie müssen nur ihre Einstellung ändern.“ „Ach ja?“, erwiderte ich gespannt. „Ja, Sie müssen es mehr wie der Dalai Lama machen. Der arbeitet auch rund um die Uhr, schläft nur fünf Stunden und ist topfit. Sie müssen die Arbeit annehmen, bejahen! Der Lama kämpft auch gegen Feinde, aber er ist gutmütig und entspannt dabei!“

Da raubt ihr die Ärztin einfach ihre schöne Opferrolle und erkennt es gar nicht an, wie hart sie gegen das Patriarchat kämpft, sondern fordert noch, dass ihr das Spass macht. So etwas aber auch.

Als ich, noch immer unter Schock, später Ariane davon erzählte, machte sie ihr von mir so geliebtes „Die-hat-wohl-nicht-alle!“-Gesicht. „Aber der Dalai Lama ist doch nicht 24/7 auf Social Media. Er führt keine Protestkampagnen sondern sein Job ist es, Liebe zu versprühen und zu meditieren. Die Diskriminierung von Frauen im tibetischen Buddhismus und seine eigene Privilegierung darin ist auch nicht wirklich sein Hauptthema. Er hört auch nicht alle paar Minuten, dass er dringend mal vernünftig durchgevögelt werden sollte. Ist jetzt die Botschaft, dass du jedem „Du F*tze!“-Kommentator mit Liebe begegnest und erleuchtet lächelst?

Richtig, was ist ein Tibetaufstand, bei dem 80.000 Tibetaner und seine Leibwache hingerichtet wurde und er über den Himalaya fliehen musste und das Leben im Exil verbringt schon dagegen als Feministin 24/7 auf Social Media zu sein?  Zweifellos hatte Dr. Stevie Meriel Schmiedel das schwierigere Leben.

Das kann ich schon deshalb nicht, weil es mich noch immer sauwütend macht, dass eine Horde Männer auf Facebook sofort meine und anderer Frauen Sexualität angreifen, wenn sie sich über unsere Forderungen aufregen. Egal, ob wir gegen §219a agieren oder in der deutschen Sprache sichtbar sein wollen, immer heißt es, wir hätten nicht genug Sex, wären zu hässlich und bekämen eh keinen ab.

ja, das sind die einzigen Vorwürfe die dort kommen. Nicht etwa inhaltliche Kritik, dass sie eine neue Prüderie betreiben wollen oder Sprache künstlich umwandeln wollen, von oben herab.

(Anderswo heißt es dann wieder, wir wären zu hübsch um zu protestieren, aber das kennt ihr ja.) Jedes Mal der Hieb unter die Gürtellinie, die Gewaltandrohung statt der Diskussion auf Niveau.

Ja, es ist immer die andere Seite die Diskussionen vermeidet. Stevie selbst würde natürlich sofort sachliche Kommentare freischalten oder andersweitig sachlich zu allen Themen diskutieren.

Anders verhält es sich mit den Gegen-Argumenten von Frauen. „Ich will für meine Leistung gefördert werden, nicht, weil ich Frau bin!“ kommentieren sie bei uns auf Facebook zur Quotendebatte, oder „Ich fühle mich mitgemeint! Ich brauche keine Extra-Endung, die mich als Frau ausweist!“ zum generischen Maskulinum.

Frauen wird da immerhin zugestanden, das sie Gegenargumente bringen. Dabei sind sicherlich auch Frauen mitunter der Meinung, dass man bei Pinkstinks etwas verbittert ist und guter Sex da wichtig sein könnte.

Wie wird sie jetzt auf diese inhaltliche Kritik eingehen? Das sind ja tatsächliche Erwiderungen von Frauen, die die Sache anders sehen als sie. Da wird sie sicherlich mit sachlichen Argumenten erwidern:

Diesen Widerstand können wir sehr gut verstehen. Es ist verständlich, dass manche Frauen fest die Augen zudrücken und eine Make-Believe-Welt erbauen möchten, in der sie „Macher“ sind und in der es alle werden können. Vielleicht hat die eine oder andere auch tatsächlich nie Diskriminierung erlebt – das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ihre Tochter oder Nachbarin eher sexuelle Belästigung und Gewalt, Essstörungen, ungleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, Diskriminierung am Arbeitsplatz und Altersarmut (habe ich etwas vergessen?) erleben wird als ihr Sohn oder Nachbar.

Sehr schön. Gleich erst einmal den Frauen einfach ihre Erfahrungen absprechen und sie als Augen verschließen bewerten:Noch einmal ihr wesentliches Argument:

Es ist verständlich, dass manche Frauen fest die Augen zudrücken und eine Make-Believe-Welt erbauen möchten, in der sie „Macher“ sind und in der es alle werden können.

Frauen müssen eben unterdrückt sein. Und wenn sie das nicht eingestehen, dann kann das nur daran liegen, dass ihre Unterdrückung so schrecklich ist, dass sie sie nicht ertragen können und in eine Fantasiewelt flüchten. So wie der Dalai Lama geflüchtet ist, vor den Chinesen ins Exil. Oder um es mit einer noch schlimmeren Lage: So wie Frau Schmiedel in eine Kur fliehen wollte, vor der 24/7 Social Media Welt.

„Ich wünschte, ich müsste meinem Sohn nie den Holocaust erklären“, sagte eine jüdische Freundin einmal. Die konnte gut meine Angst verstehen, meine Töchter gegen historischen und aktuellen Sexismus stark machen zu wollen, ihnen aber damit gleichzeitig ein Stück Grundvertrauen in die Welt nehmen zu müssen.

Es passt, dass Frau Schmiedel nun noch einen Holocaust-Vergleich nachschiebt. Es muss ihr die einzige vergleichbare Welt sein, mit der das Schicksal der Frauen zu vergleichen ist.
Es wäre interessant, wann sie den unten am Text angeführten Zusatz hinzugefügt hat, ob nach Hinweis oder ob sie das selbst bemerkt hat. Ich kopiere ihn mal hierhin:

*Der Holocaust und die Gefühle einer jüdischen Mutter sind nicht vergleichbar. Ich ziehe hier keinen Vergleich sondern sage, dass diese Freundin – wahrscheinlich aus Gründen – die erste Jungsmutter in meinem Umfeld war, die meine Sorge um die Mädchen verstand.

Unter einen so schlechten Vergleich unten ein kleines PS zu schreiben macht es nicht wirklich besser. Schon gar nicht, wenn man dann anmerkt, dass nur jemand, dessen Volk so etwas schreckliches erlebt hat, die Sorge um ihre Mädchen nachvollziehen kann.

Tatsächlich machen es diese Ausführungen eher noch anmaßender: Warum sollte es dann nicht jede andere Frau nachvollziehen können oder erkennt nur Frau Schmiedel als einzige das Ausmaß dessen, was Mädchen gerade passiert? Leben alle außer Frau Schmiedel in einer Traumwelt?

Sie gehören zum zweiten Geschlecht, nicht zum ersten. Und das ist einfach ungerecht.*

Nein, gehören sie nicht. Und es ist schlimm, wenn ihre Mutter ihnen das einreden will.

Ich wollte es auch ganz lange fest glauben: Wenn ich mich nur als „Macher“ (maskuline Form!) definiere, werde ich auch „einer“. Dann muss man die deutsche Sprache nicht verändern und ich muss mich nicht überall als Frau ausweisen oder ausgewiesen fühlen, wo ich mit dem Frausein eh meine Probleme habe. Ich finde mich im gesellschaftlichen und medialen Frauenbild unserer Welt nicht wieder und es nervt, zu einer Gruppe zugeordnet zu sein, für deren Gleichberechtigung man immer wieder kämpfen muss.

Dass sie eine Frau ist, die mit dem Frausein Probleme hat, dass kann an vielen Punkten liegen, beispielsweise ihrer eigenen Biologie, aber auch daran, dass sie sich beständig einredet, damit zweite Klasse zu sein.

Wenn ich aber meinen Kindern erkläre, dass meine Mutter eine Unterschrift von meinem Vater brauchte, um arbeiten zu gehen, ist da eine ohnmächtige Wut. Genauso, wenn ich erzähle, dass sich vor hundert Jahren tausende von Frauen in Gefahr brachten, um ihr Wahlrecht zu erstreiten.

Das allgemeine Wahlrecht für Männer ist auch noch nicht so viel älter, und es gab da auch so einiges, was Männer damals machen mussten, aber Frauen nicht:

Alter Männer Frauen verteilung

Alter Männer Frauen verteilung

Die „Ausdünnungen“ auf der linken Seite lagen daran, dass  man Männer gar nicht gefragt hat, ob sie einen bestimmten Dienst antreten wollen, sondern sie Zwangseingezogen wurden und dort gestorben sind aber eben auch den Horror einer Front in einem modernen Krieg mit Schützengräben und Giftgas und Maschinengewehren und eisiger Kälte erlebt haben.

Dass noch heute männliche Führungsetagen Frauen fernhalten oder Frauen sehr viel mehr sexualisierte Gewalt erleben als Männer.

Dafür erleben Männer insgesamt wesentlich mehr Gewalt (aber vermutlich aus ihrer Sicht eben nur durch Männer, also uninteressant), erleiden mehr Verletzungen bei der Arbeit und bringen sich weitaus häufiger um:

altersverteilung suizid

altersverteilung suizid

Und tatsächlich halten sich viele Frauen selbst sehr viel mehr von Führungspositionen fern als Männer, schlicht weil sie andere Vorstellungen davon haben, wie schön es ist, so viel arbeiten zu müssen und ihnen der dadurch gewonnene Status weniger bedeutet. Eigentlich sollte es Frau Schmiedel nachvollziehen können, denn sie empfindet es ja ebenso als Tortur.

 

Hinter Wut steht aber immer Trauer: Warum ist das denn so? Warum macht das keiner weg? Warum müssen wir noch immer so hart kämpfen? Warum hat bei unserer Geburt keine gute Fee den Zauberstab über uns geschwungen und uns auf die Seite der Macht gehoben? Warum konnten nicht mal unsere Eltern das bewirken – und oft: Warum haben selbst die den Status Quo nicht hinterfragt? Warum müssen wir das jetzt selber machen?

Weil ihr gegen etwas ankämpft, was es so gar nicht gibt. Dazu gibt es sehr gute Studien und Forschung, aber die tut ihr eben leichtsinnig ab. Du kämpfst für etwas, was den meisten Frauen vollkommen egal ist.

Und wer kennt sie nicht: Die Trauer, nicht richtig zu sein und sich täglich gegen ein Bild stark zu machen, dass uns medial präsentiert wird. Haben wir im Haushalt alles im Griff? Sind wir hübsch genug? Sollten wir uns im Job mehr durchsetzen, haben wir alle Tipps aus der Cosmopolitan bedacht?

Ja, ein Leben ist nicht immer ganz einfach. Auch nicht für Männer. Siehe die Anzahl der Suizide. Das liegt aber nicht schlicht daran, dass einer den anderen unterdrückt, sondern an Mechanismen wie intrasexueller Konkurrenz etc. Frauen machen sich einen Teil des Drucks schlicht untereinander. Und der Tipp der Ärztin einfach mal etwas runter zu schalten und die Arbeit nicht so emotional zu sehen, war in der Hinsicht kein schlechter

Dazwischen immer wieder Wut, dass wir uns von der Erziehung zum folgsamen Mädchen in unserer Kultur und der intrinsischen Angst, die damit verbunden ist, immer nur stückweise lösen können und uns die früh eingeprägten Schuldgefühle immer wieder überrollen.

Was für ein Bild auf sich selbst und ihr Geschlecht. Sie muss Frauen wirklich hassen. Diese unterwürfigen auf den Haushalt bezogenen Mitstücke, die gar nicht erkennen, in welcher Fantasiewelt sie sind und wie sie unterdrückt werden. Und dann der Hass auf sich selbst: Wie sie selbst ab und so ist, obwohl sie doch gar nicht so sein will. So ungefähr stelle ich mir einen verdeckten Homosexuellen vor, der streng christlich erzogen wurde und sich ab und an dabei erwischt, wie er Männern hinterherschaut oder in einem Saunahaus mit Männern schläft und sich dann selbst widerlich findet.

Dahinter die Trauer der Erschöpfung, gegen dieses Bild und diese Matrix kämpfen zu müssen. Gestern war der WDR für eine Kindersendung bei uns. Wir schauten uns gemeinsam einen Berg von Kinderprodukten an: Auf jedem einzelnen (ob Kinderbuch, Badeschaum oder Puzzle) schaute das Mädchen (ob Cartoon, Legofigur oder echtes Kind) mit devotem Augenaufschlag den Betrachtenden an, während dem Jungen (meist Pirat) es schietegal war, ob ihn jemand anschaut (und bewertet): Mit Säbel oder Fernrohr bestückt schaute er in die Ferne und plante grinsend seinen nächsten Schritt, ganz für sich selbst.

Auf jedem einzelnen Sieht sie einen devoten Augenaufschlag des Kindes und einen planenden Jungen?

Ich habe mal etwas gesucht:

Mir stellt sich wirklich die Frage, wie eine Legofigur mit einem devoten Augenaufschlag aussieht, oder ein Kind. Ich habe nichts gefunden, was in die Richtung geht. Kennt jemand ein Beispiel?

Es kann ganz schön Angst machen, sich das Patriarchat genau anzuschauen. Das ist eine Riesenmacht, der wir mit ein paar größeren und kleineren Organisationen und Initiativen noch immer gegenüber stehen wie David gegen Goliath – von dem eigenen, täglichen Kampf ganz zu schweigen.

Es macht mir eher Angst, zu sehen, was sie da als Patriarchat so sieht. Sie scheint eher vollkommen besessen von der Idee zu sein, dass alle Frauen unterdrückt werden und wähnt sich in einem ewigen Kampf gegen Riesen, die aber eher Windmühlen sind. Kein Wunder, dass es nicht voran geht.

Da kann man schon mal erschöpft und traurig sein, sich einsam und verlassen fühlen und das alles nicht wahrhaben wollen. Wenn ich etwas von meiner Ärztin gelernt habe, dann mich von den „Ich brauche keinen Feminismus, und Pinkstinks schon gar nicht!“- Kommentaren nicht ärgern zu lassen, sondern Mitgefühl zu haben. Da man trotzdem in einer Affengeschwindigkeit Kommentare löschen, Kampagnen schieben und Gewaltandrohungen weg atmen muss, mache ich im März eine Woche Urlaub. Um danach wieder zu kehren und mit sehr viel „Ja, ich liebe diese Arbeit!“ und euch allen zusammen kleine und große Schritte weiterzugehen hin zu einer Welt, in der mir meine Ärztin nicht mehr einen Mann als Campaigner-Vorbild vorsetzt. Oder ich keine Wut (und Trauer) mehr haben muss, wenn sie es tut.

Schlimm, wenn man den Dalai Lama als Vorbild für Ausgelassenheit vorgesetzt ist, das ist doch ein Mann! Eine schwere Beleidigung. Unglaublich so etwas.

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126 Gedanken zu “Stevie Schmiedel von Pinkstinks über Frauen, die sich in Fantasiewelten flüchten und das schreckliche Patriarchat

  1. so ähnlich müssen sich in der frühen Neuzeit die Inquisitoren gefühlt haben die allenthalben den beinahe allmächtigen Teufel am Werk sahen.

  2. Die ist so strunzdämlich das es kracht… Ist wie beim Zeitartikel von heute, was da bisher im Internet gekommen ist, gruselig… Bis hin mich auf eine Liste zu setzen
    Kerstin liste @anglissima/white-other-trash
    zu fügen, weil ich gegen die Kritiker anschrieb, z. B. mit man könne mir ja mal ein Urteil des EU Menschenrechtsgerichtes liefern welches Frauendiskriminierung betrifft, ich würde dafür locker drei zeigen die Männer Diskriminierung angehen weil es Männer sind.

    Dort wo ich dieser Liste zugefügt wurde gab es einen Ausschnitt aus dem Artikel:
    Der Feminismus hat damit eine Grenze überschritten, die den Bezirk der Menschlichkeit von der offenen Barberei trennte…
    QED

  3. Autsch. Die Frau braucht viele Taschentücher.

    Also Vater einer 1jährigen Tochter kann ich mal grob zusammengefasst sagen: Es ist schwer neutrale Klamotten zu kriegen. Vieles ist einfach blau bzw. pink mit Glitzer. Aber gerade was Bilderbücher oder die ersten Vorlesebücher betrifft, ist mein Bild, dass da eher der Typ mutiges burschikoses Mädchen dominiert, was alles schafft und sich den Herausforderungen eines Kindes tapfer stellt. Nix devot. Nix unterwürfig. Und auch Mädchen sind Piraten in den Büchern. Bei Spielzeug wenn Kinder größer sind, wird es dann in der Tat schon wieder Klischeehafter. Aber bis dahin hat meine Kleine ja noch.

    Viel Schlimmer finde ich: Der WDR fährt zu so einer Jammer-Propagandistin und bietet ihr eine Bühne??? HILFE!

    • Eine Sache verstehe ich nicht ganz: „neutrale Klamotten“? Du kannst Deiner Tochter doch „Jungs-Klamotten“ anziehen. Anatomisch besteht doch zwischen Mädchen und Jungen kaum ein Unterschied.

      Beim Spielzeug analog: Wenn Deine Tochter halt Jungs-Spielzeug haben will, dann kauf ihr halt sowas. Ich hätte gedacht, in diesen Fällen können sich die Eltern ganz nach den Vorlieben ihres Kindes richten …?

      • @Jochen Schmidt: Als Vater einer Tochter im gleichen Alter wie Stefans: Das ist halt nicht das gleiche. Du empfiehlst ja jemanden, der eine graue Hose sucht, auch nicht die s/w-karierte, weil’s ja im Mittel equivalent ist :). Der Markt wird wirklich dominiert von Pink und Blau – Grün, Gelb oder Brauntöne sind erheblich seltener zu finden. Wenn man einfach nur Klamotten sucht, die nicht schreien „Ich bin ein Junge“ oder „Ich bin ein Mädchen“ oder einfach Blau und Pink nicht mag, muss man höheren Aufwand treiben. Was, wie Du sagst, eigentlich sinnlos ist, da die Körperformen identisch sind und in dem Alter keine Farbpräferenzen bestehen. Außerdem ist es unpraktisch, wenn man ein zweites Kind hat und die Sachen weiter verwenden will und keine Lust hat, zum 100. Mal zu erklären, warum der Junge rosa trägt. Aber gut, die Mehrheit will es halt so, und mit etwas Suchen findet man schon gute Sachen.

        • „Aber gut, die Mehrheit will es halt so, und mit etwas Suchen findet man schon gute Sachen.“

          Genau das ist der Punkt. Für diese Dinge gibt es reichlich Nachfrage und der Markt reagiert darauf. Wenn ich aber französische Lyrik des 15. Jahrhunderts, oder ähnliche Orchideenfächer studiert habe, kann ich auch auf die Idee kommen, das PATRIARCHAT will mir vorschreiben, was mein Kind anziehen soll.

        • Also ich kann nicht erkennen, dass blau und pink tatsächlich so dominierend seien, dass es irgendwelchen größeren Aufwand verursachen würde, auch andere Farben zu wählen:

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          https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=strampelanzug&rh=i%3Aaps%2Ck%3Astrampelanzug

          https://www.google.de/search?q=pullover+kleinkinder&rlz=1C1CHBD_deDE747DE748&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwity_P28aLaAhWIPFAKHRLlA54Q_AUICygC&biw=1920&bih=1079

          https://www.google.de/search?rlz=1C1CHBD_deDE747DE748&biw=1920&bih=1079&tbm=isch&sa=1&ei=ZQPGWu23L4LewALny57YBA&q=strampelanzug+babys&oq=strampelanzug+babys&gs_l=psy-ab.3…5735.7009.0.8075.8.8.0.0.0.0.81.472.8.8.0….0…1c.1.64.psy-ab..0.1.64…0i13k1j0i8i13i30k1.0.DWxohuZlAKU

          Und selbst, wenn es so wäre, wo ist das Problem?

          Mädchen können völlig unproblematisch auch blau oder angebliche Jungenkleidung anziehen. Denn „blau“ würde ich eher als ziemlich geschlechtsneutrale Farbe empfinden. Wenn überhaupt jemand wegen der Farbe „aufgezogen“ werden würde, dann dürften das wohl eher Jungen sein, wenn diese „pinke“ Kleidung tragen, da „pink“ eigentlich so quasi die einzige Farbe ist, die man tatsächlich bei Kleidung eher nur mit einem Geschlecht in Verbindung bringt. Wie auch im späteren Leben, wird kaum eine Frau jemals ernsthaft Probleme haben, wenn diese auch Männerklamotten anzieht. Umgekehrt ist das schon eher ein Problem. So kenne ich z.B. eine Frau, die mag es aus irgendeinem Grund, Männerunterwäsche zu tragen. Das ist überhaupt kein Problem und sie trotzdem überhaupt kein Problem bei ihrer Partnerwahl. Ein Mann der Frauenunterwäsche trägt, wird wahrscheinlich um Lichtjahre schräger angeschaut und mehr Schwierigkeiten haben, mit so einem Verhalten einen Partner zu finden. Oder nehmen wir Schuhe. Wenn eine Frau typische Männerschuhe (Arbeitsstiefel, Skateboradschuhe, …) anzieht, ist das kaum der Rede wert. Wenn ein Mann High-Heels oder sonstige typische Frauenschuhe anziehen würde, würde er jedenfalls erheblich schräger angeschaut werden.

          Wenn also überhaupt ein Geschlecht durch die Kleidung eingeschränkt wird, dann sind es nur die Jungen/Männer. Nur sehen Männer darin gewöhnlich überhaupt kein Problem bzw. werden dadurch auch nicht entmutigt, Eigenverantwortung im Leben zu übernehmen bzw. nach Erfolg im Leben zu streben.

          • @xyz: Das man online wenig Probleme hat, alles zu finden, ist offensichtlich, im Kaufhaus sieht’s halt anders aus. Und das Jungs und Männer deutlich striktere Rollenerwartungen haben, ist wohl auch allen außer Pinkstinks klar.

        • Wenn man einfach nur Klamotten sucht, die nicht schreien „Ich bin ein Junge“ oder „Ich bin ein Mädchen“ oder einfach Blau und Pink nicht mag, muss man höheren Aufwand treiben.

          Und dann muss man ständig die Frage beantworten: „Ist es ein Junge oder Mädchen?“

          Vielleicht wollen einfach viele, dass man es sofort erkennt?

          • @FS „Vielleicht wollen einfach viele, dass man es sofort erkennt?“

            Kann schon sein, aber wozu? Finde ich in dem Alter ehrlich gesagt vollkommen unwichtig. Pinkstinks ist eine betonfeministische, autoritäre Horde und der Text von Schmiedel einfach nur bizarr paranoid, aber in meinen Augen kann man schon kritisieren, dass schon den Kleinsten (über Kleidung, ,Frisuren, Spielzeug etc.) beigebracht wird, dass sie zwei unterschiedliche Gruppen bilden. Ich rede jetzt nicht über kindliche Präferenzen, die sich durchaus unterscheiden können im Mittel, sondern bspw. wie Eltern ihr Kind in den ersten Jahren kleiden, erziehen usw. … Ich finde egalitäre (nicht: gewaltsam uniform gepresste) Beziehungen wesentlich sympatischer als diese „Jungs machen halt das, Mädchen dies“-Aufteilung.
            Das ich das kritisiere, heißt aber nicht, dass ich es anderen vorschreiben will.

          • der Text von Schmiedel einfach nur bizarr paranoid

            Viel mehr gibt es zu dem Text eigentlich nicht zu sagen.

          • @ krams

            „… dass schon den Kleinsten (über Kleidung, ,Frisuren, Spielzeug etc.) beigebracht wird, dass sie zwei unterschiedliche Gruppen bilden. … sondern bspw. wie Eltern ihr Kind in den ersten Jahren kleiden, erziehen usw. …“

            Ich weiß nicht, ob Du auch sowas meinst – aber mir ist aufgefallen, daß viele Eltern schon ihre kleinen Töchter, z. B. im Alter von drei Jahren, aufwändig frisieren: mit Zöpfen und Schleifchen und Spangen und so.

            Ich glaube nicht, daß diese kleinen Kinder schon einen Nerv für ausgefallene Frisuren haben – aber die Eltern wollen es so. Ich find’s schlimm.

      • Klar kaufe ich meiner Lütten, worauf sie Bock hat bzw was ich passend finde. War nur allgemein, dass so ab 2-3 die Klischeefarben dominieren.
        Ich will ihr aber gern Farben jenseits von blau u rosatönen verpassen. Und da wird es manchmal eng. Würde sie am liebsten nur geün anziehen, aber nunja…

        • „Würde sie am liebsten nur geün anziehen, aber nunja…“

          Grün?

          Frag mal bei der Kleiderkammer der Bundeswehr nach. Die wollen ja demnächst Umstandstarnkleidung anschaffen. Da wäre es nur konsequent, wenn sie auch Tarnstrampler und – für die etwas älteren Zwerge – auch kleine Tarnkampfanzüge anbieten würden.

    • @ Stefan,

      ja später so ab 4+Jahren wird das Klischeehafter und zwar weil die Kinder das in den meisten fällen so wollen.
      Die haben dann nämlich Verstanden das es Jungs und Mädchen gibt und spielen dann meistens lieber mit den Kindern des gleichen Geschlechts weil die die gleichen Interessen haben.

      Ich sehe da auch kein Problem drin solange man dem Jungen der mit Puppen spielen will und dem Mädchen das lieber Fußball spielen will das nicht verbietet.

    • „Autsch. Die Frau braucht viele Taschentücher.“
      Mag sein, ist aber sekundär und wird von den Männern, die ja den allergrößten ihres Einkommens unter Zwang ( Steuerlast ) erwirtschaften, locker nebenbei finanziert. Kein Ding.
      Was sie aber ganz dringend braucht, und zwar im Interesse der Schutzbefohlenen ( nicht nur ihrer ) überhaupt, sind mindestens zwei richtig gut, speziell und umfassend ausgebildete Therapeuten.
      Einen für ihre eigenen, sie schon seit früher Jugend ( nach eigener Aussage ) prägenden, schweren psychosozialen Störungen, die offensichtig schon als krankhaft anzunehmen sind.
      Und einen ( den m.E. viel wichtigeren ) Familientherapeuten, der die eklatanten, eindeutig projektiven Auswirkungen ihrer offenbaren Krankheit auf die Entwicklung ihrer Kinder bearbeitet!
      Denn das IST Kindesmißbrauch, was sie da ( wiederum nach eigenem Bekunden ) betreibt. Z.B. indem sie ihnen einredet, sie wären gezwungen die Augen stets „niederzuschlagen“, weil sie ja nur „das zweite Geschlecht“ wären und sowieso Menschen höchstens zweiter Klasse.
      Eigentlich braucht noch einen dritten, der sich mit ihren irrationalen cholerischen Auswüchsen als solche befasst, also bspw. mit den beständigen Kompensationsversuchen ihrer Trauerphantasien durch Transformation in unbändige Wut und ihren verzweifelten, unglaublich dummen Plausibilisierungsversuchen mittels glatt zusammengelogener Inhalte und Erklärungen dazu.
      Man kann eigentlich nur hoffen, daß der Vater ihrer Kinder ( und evtl. vorhandene Kindergärtner, Lehrer u.s.w. ) wenigstens halbwegs erfolgreich dafür sorgen, daß die Kinder nicht zu zu völlig durchgeknallten Irren herangezüchtet werden.

  4. „Er (Dalai Lama) hört auch nicht alle paar Minuten, dass er dringend mal vernünftig durchgevögelt werden sollte.“

    Woher weiß Stevie das?

    ^^

    Die Arme muss 24/7 auf Social Media sein… ich glaube es ja fasst nicht.

  5. Da fordert ein Geschlecht seit tausenden von Jahren eine Extrawurst nach der anderen und das andere Geschlecht gibt ihm seit tausenden von Jahren diese Extrawürste und jetzt leidet sie darunter, dass ihr Geschlecht als „die mit den Extrawürsten“ gesehen werden.

    Das ist schon hart.

  6. Meine Vermutung wäre: Mit diesem Text möchte sich die Frau Schmiedel vor ihrer Ingroup hervortun. Sie demonstriert damit: ich bin eine große Stütze für die Schminkstinks – genau genommen bin ich sogar die Beste unter Euch, ohne mich könnt Ihr einpacken – alle.

  7. Gute Güte, die Dame hat echt Komplexe. Hat sich da in einen quasi-religiösen Wahn reingesteigert. Hat’s schlimmer als der Dalai Lama, und nur eine jüdische Mutter eines Sohnes kann dank des Holocausts nachvollziehen, was sie als Mutter einer Tochter fühlt.
    Kann man eigentlich ignorieren, die macht’s nicht mehr lang.

  8. „Mir stellt sich wirklich die Frage, wie eine Legofigur mit einem devoten Augenaufschlag aussieht, oder ein Kind. Ich habe nichts gefunden, was in die Richtung geht. Kennt jemand ein Beispiel?“

    Das ist wohl das Einzige, was die Richtung geht. Allerdings ist das nicht so ernst gemeint und vor allem gar nicht für Kinder.

    Schmiedel lebt in einer Parallelwelt, in der „alle Tipps aus der Cosmopolitan“ die leibhaftige Verkörperung des nackten patriachalen Terrors gegen die Frauen zu sein scheinen 😀

  9. Und dann wundert sie sich vermutlich, dass man Feministinnen als dauerplärrende Heulsusen betrachtet und dass man Heulsusen nun einmal nicht überzeugend findet, denen man gerne folgt.

  10. Lieber Christian, herzlichen Dank für deinen so sorgfältig recherchierten Artikel und deine großartige journalistische Expertise – das gleicht ja fast dem Doktorant(en), einen Text komplett zu zerschneiden und Stück für Stück zu kommentieren! Wahnsinn! Würdest du aber bitte Pinkstinks richtig schreiben? Danke. Mit freundlichen Grüßen, Stevie Schmiedel

    • Nee, das mit dem Schreibfehler – das muß schon sein. Wegen Patriarchat und so. Voll der Backlash eben. Es soll niemand sagen, daß Du Dir Deine Kur nicht verdammt hart („Er hat HART gesagt – HART !!!“), nicht verdammt hart erkämpfen mußt.

    • „das gleicht ja fast dem Doktorant(en), einen Text komplett zu zerschneiden und Stück für Stück zu kommentieren!“

      Ist an dieser Methode irgend was auszusetzen, @Stevie? Schon mal was von „Textanalyse“ gehört? Die arbeitet sich an allen Eigenschaften eines Textes ab, um deren Aussagen zu erfassen und beurteilen zu können und die geht im Normalfall Stück für Stück vor.

      • Höre ich da einen Reim in meinem patriarchal-geistigem Ohr?
        Ach was!

        Ich denke, es ist völlig wurstig, ob man nun „Die rosa Stinker“, oder einfach „Rosastinker“, oder „die gern rosa Stinken“, schreibt, oder auch Beschreibungen verwendet, die erlären, daß, und warum Stevie nun einerseits behauptet, daß die Farbe Rosa stinken würde, sie aber selbst gern stinkende Farben trägt ( übrigens hat sie das tatsächlich an mehreren Stellen unzweideutig erklärt und auch direkt unter Beweis gestellt, z.B. durch das ausdrücklich so erklärte Tragen von rosa Pullovern o. Strickjacken o.ä. ).
        Wesentlich ist doch, daß sie ( Herum-)Stinken an sich offenbar gut findet, nur eben nicht so sehr an anderen, besonders Kindern, sondern lieber in eigener Person.
        Ob sie dazu nun andere mit Kacke bewirft, oder sich selbst symbolisch damit beschmiert, oder die Symbolik mittels der Farbe Rosa präsentiert, ist m.E. minderwichtig.
        Sie könnte sich dazu auch eine Rose an das Revers stecken.
        Es ist und bleibt feministischer „Kackscheiß“!
        Und der stinkt tatsächlich, nämlich nach sexistischem Parasitentum!

    • @Stevie: Sie brauchen keine Argumente, denn ihr Geschlecht wie auch ihre Denke sind an der Macht. Von einer inhaltlichen, argumentativen Debatte hätten Sie nur zu verlieren, deshalb habe ich ganz viel Verständnis für ihre Nullantwort.

    • @Christian @Stevie

      Meine letzte Einschätzung war absolut richtig, die liegt dir quasi hingebungsvoll zu Füßen!
      Ist der Hinweis auf den Rechtschreibfehler nicht ein astreiner shit-test? 🙂
      Bei all den vielen Sexismen, die Stevie jeden Tag erleidet:

      hier z.B. nicht die dritte von rechts zu sein, deren Hintern ziemlich göttlich ist, aber dennoch nicht mit dem der zweiten von rechts zu vergleichen.
      Die beide unmöglich zu erfüllende Standards von stereotypisch hübschen weiblichen Hintern bedienen, deren Existenz es geradezu beweisen, dass diese nicht existieren (können).
      Bzw. nur in den den perversen Hirnen von Männern, die auf diese Frauen schauen oder auf Alleen oder Blumen, womit eigentlich schon alles gesagt ist oder übermalt.

      Jedenfalls – ohne weiter abzuschweifen – sollte es allerdings erlaubt sein zu fragen, was an der Überschrift: „MÄNNER RAUS AUS DEUTSCHLAND!“ genau NICHT sexistisch ist.
      Sicher könnte dies ein antikapitalistischer Slogan sein, denn 80% der Konsumentscheidungen eines Haushalts werden von Frauen getroffen – nicht unbedingt von ihrem eigenen Geld, Stevie.
      Der Nachteil an dieser Aussage ist, 80% der Konsumentscheidungen werden von Frauen getroffen, Stevie.
      Soll ich diese Aussage so lange wiederholen, bis dir mein Anliegen aus den Ohren tropft?
      Dein „sexistisches Patriarchat“ in der Welt des Konsums wird *von und für* Frauen gestaltet.
      Das „sexistische Patriarchat“ hat ein furchtbar offenes Ohr für Frauenwünsche, weil der Kapitalismus haargenau weiß, bei wem und mit wem er funktioniert.
      Wieso sind die Marketing-Abteilungen in Unternehmen besetzt mit Frauen?
      Hältst du das ernsthaft für einen Zufall?
      Deine Idealvorstellung, es gäbe ein männlich dominiertes „Patriarchat“, gegen das sich „Frau“ einfach nur auflehnen müsse scheitert an der Realität eines *solchen* „Patriarchats“ .

      Gegen diese *Frau* schreibst du in Sachen Überraschungsei gerade an:
      „Für viele dürfte Angela Kim einen Traumjob haben – allein schon wegen der Personalrabatte. Seit über 15 Jahren ist die 47-Jährige bei Ferrero beschäftigt und darf damit jeden einzelnen ihrer Arbeitstage mit Marken wie Nutella, Kinderschokolade, Duplo und Ferrero Küsschen verbringen. Zunächst war Kim Media Manager bei den Frankfurtern, seit April 2013 ist die gebürtige Kölnerin als Head of Digital Competence Center für die digitale Ausrichtung von Ferrero Deutschland verantwortlich, inklusive Social Media.“ http://www.horizont.net/marketing/nachrichten/99-Frauen-33-fuehrende-Marketing-Frauen-163408
      Und sie ist auch noch mit Migrationshintergrund gesegnet und nicht gerade blond.
      D.h. du verlierst gegen sie in einer Opfer-Olympiade und in einer Sieger-Olympiade auch.

      Glaubst du wirklich, dass diese Frau nicht weißt, in welchem Wettbewerbsumfeld sie funktionieren muss?! Sie will mit den Botschaften Massen erreichen, weil sie es MUSS.
      Würde sich ihre Botschaft nicht überwiegend an die Bedürfnisse der Entscheider*innen* richten, sie wäre sinnlos.
      Deine Idee, den geschlechtersterotypischen Konsumwahn Männer an die Backen zu nageln ist Unsinn.
      Seit wann orientieren sich Unternehmen an den Wünschen von 20% ihrer Kunden?
      DU kritisierst also im Grunde Frauen und DIR sollte zu denken geben, warum Frauen ein Motiv haben, die geschlechterstereotypische Nachfrage zu generieren, auf das die Firmen mit solchen Angeboten reagieren.
      DA ist der Kapitalismus nämlich gnadenlos: Keine Nachfrage, kein Angebot.

      • „… deren Hintern ziemlich göttlich ist …“

        Wer redet denn hier von Hinterteilen? Es geht um all ihre Füße, allein um ihre schön-schmutzigen Füßlein 😛

  11. Stevie Schmiedel braucht nen Schniedel.
    Doch, welch Pein, gar nicht fein,
    kriegt nur Muschis, von den Uschis.
    Aber Frau, kiek mal schau
    braucht was Hartes, ohne Zartes.
    Drum führt sie sich, tagaus, tagein,
    den prallen Feminismus ein.

  12. Mir sind noch zwei Aussagen aufgefallen:
    a)“Ich wollte es auch ganz lange fest glauben: Wenn ich mich nur als „Macher“ (maskuline Form!) definiere, werde ich auch „einer“.“
    Wie kommt man auf den Gedanken, dass diese Definition eine Auswirkung in der realen Welt haben könnte? Ich vermute dass selbst die Autorin nicht erwarten würde, dass ein unsportlicher Mensch nach der Aussprache der entsprechenden Beschwörungsformel: „ich definieren mich als Weltrekordsprinter“ plötzlich losflitzt wie der Blitz.
    b) Hinter Wut steht aber immer Trauer: Warum ist das denn so? Warum macht das keiner weg? Warum müssen wir noch immer so hart kämpfen? Warum hat bei unserer Geburt keine gute Fee den Zauberstab über uns geschwungen und uns auf die Seite der Macht gehoben.
    Meines Erachtens ist der Autorin grundsätzlich nicht klar ist, dass jeder der es zu „Macht“ gebracht hat ständig „kämpfen“ muss um diese zu erhalten. Sie scheint der Auffassung anzuhängen, dass Macht/Einfluss etwas ist was, dauerhaft verliehen(!) wird und dass der Kampf danach vorbei ist und man ab dann „wieder in die Hängematte kann“.

    Mir scheint insbesondere letzteres eine unter Feministen verbreitete Weltsicht zu sein, die möglicherweise gut als Erklärung für deren Begeisterung für Quoten und den Unwillen sich der üblichen Auswahlprozedur auszusetzen erklären kann.

    • Ich vermute dass selbst die Autorin nicht erwarten würde, dass ein unsportlicher Mensch nach der Aussprache der entsprechenden Beschwörungsformel: „ich definieren mich als Weltrekordsprinter“ plötzlich losflitzt wie der Blitz.

      Bei Feministen und Genderisten wäre ich mir da nicht so sicher, da sie der Überzeugung sind, dass der Sprach- und Schreibgebrauch (Unterstriche, Sternchen, grosses Binnen, Lehrende anstatt Lehrer u.s.w.) die Realität ändern oder besser gesagt, die Wahrnehmung der Realität ändern, was für die ein- und dasselbe ist.

      • so grundfalsch ist das ja nicht. Wenn ich mich als sportlich identifiziere und mein Verhalten entsprechend anpasse, dann werde ich auch sportlicher werden. Es wird einem deshalb nicht geschenkt, aber wer nicht beginnt, der wird es auch nie werden.
        Mit „Macherqualitäten“ ist es das gleiche, wer sich als Macher definiert und beginnt Dinge zu machen, Probleme zu lösen statt zu bewirtschaften. Aufgaben zu erledigen, Schwierigkeiten anzugehen, der wird über kurz oder lang auch als Macher wahrgenommen werden. Eigentlich die sinnvollste Aussage einer Feministin die ich seit längerem gelesen habe. Machen statt Jammern, aktiv die Welt verbessern statt immer nur festzustellen das Andere das nicht so tun wie man sich das wünscht
        .

        • so grundfalsch ist das ja nicht. Wenn ich mich als sportlich identifiziere und mein Verhalten entsprechend anpasse

          Ja, das Verhalten entsprechend anpassen, das bewirkt was. Sich selbst als irgendwas zu fantasieren, das allein bewirkt noch nichts. Sportlich wird man, indem man Sport treibt und nicht, indem man sich als Sportler identifiziert.

        • „Machen statt Jammern“
          Nun, Stevie macht aber nichts, außer ihre Störungen ( noch dazu auf anderer Leute kosten – äußerst lukrativ und aggressiv ) auszuleben und darüber herumzujammern, oder gibt eine neue – mir bisher unbekannte – Info, daß sie „nebenbei“ auch noch einen irgendwie nützlichen Beruf, oder wenigsten eine Hilfsarbeit ausübt?
          Beispiele und Quellen vor ……

    • „Warum hat bei unserer Geburt keine gute Fee den Zauberstab über uns geschwungen und uns auf die Seite der Macht gehoben?“

      Diese Formulierung ist mir auch aufgefallen. So geht also das Weltbild der Frau Schmiedel: Bei den Männern ist das so, als hätte eine gute Fee den Zauberstab über sie geschwungen und sie auf die Seite der Macht gehoben. Märchenhaft.

      Dagegen schreibst Du, „dass jeder der es zu „Macht“ gebracht hat ständig „kämpfen“ muss um diese zu erhalten.“

      Ja, die Macht bekommt man nicht per Zauberstab, und man lebt dann auch nicht seelenruhig auf „der Seite der Macht“. So Dein Punkt – goldrichtig.

      • Ja, es ist auffällig, dass die Männer hier an dieser wirklich beneidet werden, ob der angeblichen Vorteile, die sie hätten. Sieht man selten, dieses Eingeständnis. Sicher liegt dem feministischen Ressentiment gegen Männer dieses Gefühl aus Zurückgesetztsein und Neid immer zugrunde.

        • Sicher liegt dem feministischen Ressentiment gegen Männer

          mag sein.
          Es zeigt aber auch, daß sie nicht die geringste Ahnung von der Lebenswirklichkeit von Männern hat. Für die meisten täglicher harter Kampf.
          Das interessiert sie (Frauen allgemein ?) aber auch überhaupt nicht. Männer haben zu liefern, wie sie das machen ist Frau egal.

          In einer so spießigen Kleingartenanlage an der ich manchmal vorbei komme steht ein Schild : Ohne Arbeit früh bis spät wir dir nichts geraten. Der Neider sieht die Blumen nur, Aber nicht den Spaten.

      • „Bei den Männern ist das so, als hätte eine gute Fee den Zauberstab über sie geschwungen und sie auf die Seite der Macht gehoben. Märchenhaft.“

        Verdammt!
        Da muss ich gerade mit was Anderem beschäftigt gewesen sein, als die Fee ihn über meinem Haupt schwang.
        Vielleicht war ich ja gerade dabei, beim Rennen um die vorderen Plätze nicht den Anschluss zu verlieren.
        Vielleicht gibt es sie aber auch gar nicht und all die anderen Männer (und einige Frauen) liefen wie ich aus eigenem Antrieb.
        Was ich allerdings beobachte, dass immer öfter Feministinnen – auf Sänften getragen von athletischen Männern – an allen vorbeischweben.
        Vielleicht gibt es die Fee doch.
        Aber nicht für alle.

      • „„Warum hat bei unserer Geburt keine gute Fee den Zauberstab über uns geschwungen und uns auf die Seite der Macht gehoben?““
        Also ich sehe diese implizite Unterstellung, daß die Männer angebl. von der Zauberfee bestäubt wurden, gar nicht, zumindest nicht im sonstigen Kontext der Schmiedelrabulistik.
        Ich würde diese Textstelle eher so interpretieren:
        Es ist so gemein, daß ich ( und vielleicht noch meine beste Freundin ) nicht einfach so zu(m) Chef(s) der ganzen Welt werden. Einfach weil es uns gibt, so quasi als Schmiedel-Vaginalbonus.
        Es ist so hundsgemein, daß ich nicht „sofort und alles“ Geld dieser Welt überwiesen bekomme.
        Es ist unglaublich fies und gemein, daß ich sogar manchmal so tun muß, als hätte ich mal gearbeitet ( z.B. um einen Doktortitel hinterhergeworfen zu bekommen, oder hundertausende €uros von den Steuerzahlern nur für mich zu fordern und leistungsfrei zu kriegen ).
        Buhuhuhähähäjaul!
        ( Liste könnte sicherlich noch erheblich verlängert werden )

        Man könnte sogar sagen: Sie beschwert sich bitterlich darüber, daß ihre desbezügliche Verbissenheit (24/7 unter übelster Internetsucht, ein eindeutiges Störungssymptom ) sogar ein paar Kalorien verbraucht und fordert dafür glatt noch eine Wellnesskur, die natürlich auch andere ihr hinterhertragen sollen. Ist aber nicht mal so so einsichtig, vorab zu erklären, wenigstens während der geforderten Bauchpinselei mit den Hasstiraden über ihre stinkende Lieblingsfarbe aufzuhören.
        Fachlich ausgedrückt: Keinerlei Krankheitseinsicht erkennbar, somit hochwahrscheinlich therapieresistent u./o. -unwillig.

        • „Also ich sehe diese implizite Unterstellung, daß die Männer angebl. von der Zauberfee bestäubt wurden, gar nicht, …“

          Ja, das ist so eine Interpretation von mir – beweisen kann ich das nicht: Es steht ja *so* nicht ausdrücklich im oben zitierten Text der Frau Schmiedel. Da bleibt also eine gewisse Unbestimmtheit …

    • Hey, hab mal Verständnis mit der Frau, schließlich ist sie Geschäftsführerin von irgendetwas. Vermutlich denkt sie sogar, das könnte man mit einem echten, sinnvollen und produktiven Posten in der – nicht vom Staat gepamperten – freien Wirtschaft vergleichen.

    • Das ist mir auch als Erstes aufgefallen das mit dem Macher.
      Macher kommt von machen, man definiert sich als Macher, wenn man macht. Punkt.
      Aber sich 24 Stunden am Tag mit Worten im Internet definieren, ist wohl das Einzige,was Manche „machen“ können.
      Andere machen einfach was Praktisches, anstatt sich permanent nur selbstbezüglich verbal zu definieren, und dann kann man irgendwann sagen, macht man es gut, oder eher nicht, und kann sich dann eben als fähiiger Macher definieren, also als Macher im eigentlichen Sinn, oder als unfàhiger Macher, sprich als Pfuscher.
      Ja, und dann kommt da noch das Wörtchen Macht, was ursprünglich auch vom Machen kommt, nämlich, wenn jemand was machen, was bewirken kann.
      Vielleicht hat die die Stevie da eher so eine feministische Definition, nach der Männer Macher sind, weil sie Macht haben (immer und überall natürlich), nicht, weil sie machen.
      Wie gesagt, ursprünglich kommt Macht von (viel) machen, so wie, einen schweren Stein heben, eine große Keule schwingen, eine große Zahl Gegner besiegen, also im Sinne von tatkräftig, aber nachdem sich zu Beginn der Zivilisation durch Arbeitsteilung die Macht gern einmal zu einer Machelite verselbstständigt hat, hat sich die Bedeutung von „Macht haben, mächtig sein“ eher dahin verschoben, Macht hat, wer zu Anderen sagen kann „Macht dies und das!“
      Und Sowas schwebt vermutlich dem staatlich bevollmächtigten Shitstormfeminismus vor, sich im Internet irgendwie zurecht zu definieren, dass Andere, bevorzugt Männer, nach ihrer Pfeife zu tanzen haben, weil sie den ganzen Tag jammern, schwafeln und Wünsche äußern.

      Meine Empfehlung an die liebe Stevie:
      Kümmer dich nicht um diesen Quatsch, von wegen, du seist zu hübsch oder zu hässlich, du bist ganz und gar duchschnittlich aussehend, niemand, kein vernünftiger Mensch jedenfalls, wird auf den Gedanken kommen, dich sonderlich nach deinem Äußeren zu beurteilen.
      Du willst ein Macher sein? Geh‘ raus in die schöne Natur, mach‘ mal im Sommer ein paar Wochen bei der Erdbeerernte mit, und schreibe einen Erlebnisbericht,am besten von ein paar schönen Selfies oder Selvids untermauert, und wenn du es bis zum Ende der Erntezeit durchhältst, kriegst du von mir ein Like und die offizielle Bestätigung, ein Macher zu sein!

  13. Anstatt, wie ich gehofft hatte, mich auf Kur zu schicken, schaute sie mich einfach nur schräg an: „Wissen Sie, Sie müssen nur ihre Einstellung ändern.“ „Ach ja?“, erwiderte ich gespannt. „Ja, Sie müssen es mehr wie der Dalai Lama machen. Der arbeitet auch rund um die Uhr, schläft nur fünf Stunden und ist topfit. Sie müssen die Arbeit annehmen, bejahen! Der Lama kämpft auch gegen Feinde, aber er ist gutmütig und entspannt dabei!“

    Ich kenne weder dieses Schmiedy Stievel noch die behandelnde Ärztin, aber bin ich hier der Einzige, der die Antwort der Ärztin für die reinste Verarsche hält? Das Stievel wollte sich doch offensichtlich eine Kur erjammern, und die Ärztin hat das Stievel so voll auflaufen lassen. Wie der Dalai Lama machen – haha!

  14. „Weil ihr gegen etwas ankämpft, was es so gar nicht gibt. Dazu gibt es sehr gute Studien und Forschung, aber die tut ihr eben leichtsinnig ab.“

    Diese Studien und Forschungsergebnisse zur Kenntnis zu nehmen, hieße, sich nicht mehr im selbst zuerkannten Opfermodus suhlen zu können wie die Schweine im Schlammbad. Neben der Verlogenheit, seiner manipulativen Natur ist es vor allem diese Weinerlichkeit, die mich an den meisten Feministinnen abstößt. Aber – auf der anderen Seite – sich permanent selbst feiern und mit diesem verdorrten Lorbeerkranz „starke Frau“ schmücken, diese verzerrte Perspektive bildet einen reizvollen Kontrast zum ewigen Mimimi. Frau Schmiedel scheint ein Prachtexemplar dieser Art zu sein.

  15. 24/7 Social Media ist im Übrigen kein Job, oder nennenswert anstrengend. So etwas macht jede Schackeliene (21J./Hartz4) auch täglich nebenbei.

    • Texte von Feministinnen mit alle ihren Unwahrheiten und Falschdarstellungen werden hauptsächlich von Leuten in ihrer Freizeit auseinander genommen. Nur Feministinnen können sich mit Steuergeldern dafür bezahlen lassen, das sie ihre Verschwörungstheorien verbreiten.

  16. „Bei der heulte ich neulich rum, dass mich die rund-um-die-Uhr-und-Wochenend-Arbeit bei Pinkstinks nach sechs Jahren ganz schön schlaucht.“

    Was ist denn dieses „Pinkstinks“?
    Ich dachte, das sei auch ein Freizeitblog.

    • Nein, @ Carnofis, da liegst Du falsch, Die gerne rosa Stnkenden sind eine Firma mit Vereinsstatus, die sich für die lästige Tipperei mittlerweile Angestellte leistet, Z.B. den Nils Pickert, der dafür nach einem angeblichen „30-Stunden-Vollzeit“- Modell immerhin so fürstlich bezahlt wird, daß es sich vier Kinder leisten kann. Und der mindestens genau so dumme Blogspots verfasst, wie die Stevie herumlabert ( dessen Stundenabrecnung ist mir irgendwie nicht so ganz klar ). Ein Kerl also, noch dazu einer, der nicht mal die Bedeutung des Terminus „Diskriminierung“ zu ergooglen in der Lage ist ( oder nicht willig ).
      https://pinkstinks.de/fuchs-du-hast-mir-ostern-gestohlen/

  17. „Wenn ich aber meinen Kindern erkläre, dass meine Mutter eine Unterschrift von meinem Vater brauchte, um arbeiten zu gehen, ist da eine ohnmächtige Wut.“

    Im Ernst?
    Glaub ich nicht.
    Warum sollte sie?

    hat ihr ihre Mutter und/oder ihr Vater ihr das erzählt?
    Oder hat sie sich das selbst ausgedacht?

    Gibt es irgendwen, der eine authentische zeitgenössische (also Zeitgenössisch zur wirkungszeit des angeblichen Gesetzes, das angeblich das vorlegen einer Unterschrift bzw. einer genehmigung des Mannes fordert) Schilderung eines derartigen Vorganges vorlegen kann?
    Ein entsprechendes Gesetz jedenfalls gibt’s schon mal nicht…
    (siehe z.B. mitm)

    • „Wenn ich aber meinen Kindern erkläre, dass meine Mutter eine Unterschrift von meinem Vater brauchte, um arbeiten zu gehen, ist da eine ohnmächtige Wut.“

      Schmiedy Stievel regt sich über Dinge auf, die 70 Jahre zurück liegen und wohl eher Herstory als History sind? Was kommt da noch? Dass in den Höhlen der Höhlenbewohner keine Gratis-Binden verteilt wurden? Ja, da krieg ich auch ohnmächtige Wut! Kann ich so ganz und gar nachvollziehen.

        • @Nick: Weggefallen ist der 1358 aber erst im Juli 1958 laut diversen Webfunden. Insofern stimmen die ca. 60 Jahre theoretisch wohl doch. Schade 18hundertirgendwas hätte ich besser gefunden.

          • „Schade 18hundertirgendwas hätte ich besser gefunden.“

            Entscheidend ist, ob und in welcher Weise der § überhaupt noch Anwendung fand, nicht ob er irgendwo im Gesetz stand.
            Es gab und gibt ne Menge Gesetze, die keine Anwendung mehr finden, obwohl sie noch irgendwo im BGB oder StGB herumgeistern. Bestes Beispiel ist dieser § 103 StGB, mit dem Erdogan in D den Satiriker Böhmermann mundtot machen wollte, oder der sog. „Kranzgeld“-§ 1300 BGB, der 1980 letztmalig Anwendung fand, aber erst 1998 endgültig abgeschafft wurde.

          • @Carnofis:

            „… der sog. „Kranzgeld“-§ 1300 BGB, der 1980 letztmalig Anwendung fand, aber erst 1998 endgültig abgeschafft wurde.

            Psst, nicht so laut. Sonst buddeln die Schmiedels und Wizoreks‘ dieser Welt das Thema auch noch aus und stellen dramatisierend fest, dass:

            Bis zum Ende des letzten Jahrtausends wurden Männer zurecht noch bestraft, wenn sie sich an Frauen aufgrund eines Eheversprechens vergangen haben. Und damit gibt es wieder einen Beweis für die fortgesetzte Rape-Culture, welche nun noch ungezügelter (ver-)laufen darf … #mimimiTwo

            Ich traue Feministinnen in ihrer Irrationalität mittlerweile Alles zu!

    • Gibt es nicht, zumindest seit der Gründung der BRD musste keine Frau die Unterschrift vom Ehemann haben, um arbeiten gehen zu können. Das sind halt die üblichen Geschichtslügen und Realitätsverfälschungen vom Feministinnen, um krampfhaft wenigstens irgendwie noch eine Opferstellung herbeifantasieren zu können.

      Tatsächlich gab es liediglich eine unterschiedliche Rollenverteilung innerhalb der Ehe. Der Ehemann war der Ernährer und Beschützer (> deswegen auch Möglichkeit zwangsweise eingezogen werden zu können), während die Ehefrau im beschützen Heim (= safe space) ihre Verpflichtungen hatte (= Haushalt).

      Nach dem Gesetz hat somit lediglich eine Aufgabenverteilung innerhalb der Ehe stattgefunden. Während der Mann dafür gesetzlich verpflichtet (1360 BGB) war, den Unterhalt für Ehefrau und Kind zu erwirtschaften, konnte die Frau dazu nicht verpflichtet werden. Umgekehrt war die Frau nach § 1356 verpflichtet, den Haushalt zu leiten.

      Welche Rolle die unangenehmere bzw. die benachteiligte ist, kann ja jeder für sich selber entscheiden. Die Rolle desjenigen, der die Rolle des anderen im safe-space zu finanzieren hatte oder die Rolle des anderen, der letztlich fremdfinanziert sich um seine Kinder kümmern konnte.

      Das, was Feministinnen gerne als Arbeitserlaubnis des Ehemannes geschichtsfälschend umdefinieren wollen, ist § 1358 BGB. Nur ergibt sich das aus der Norm nicht.
      Schon in der BGB-Fassung von 1896 steht allenfalls nur, dass der Ehemann nur dann MIT ERMÄCHTIGUNG des Vormundschaftsgerichts das Arbeitsverhältnis der Frau kündigen kann, wenn die Tätigkeiten der Frau die ehelichen Interessen beeinträchtigen.

      Anders ausgedrückt: Die Arbeitsaufnahme der Frau war überhaupt nicht von einer Zustimmung des Mannes abhängig, sondern er konnte allenfalls zu Gericht rennen, wenn die Frau ihren ehelichen Verpflichtungen nicht nachkam, genauso wie die Frau zu Gericht rennen konnte, wenn der Ehemann keinen Unterhalt gewährte.

      Der Ehemann musste also dem Vormundschaftsgericht eine Verletzung der ehelichen Pflichten durch die Ehefrau nachweisen. Konnte er das nicht, konnte er das Arbeitsverhältnis der Ehefrau nicht kündigen, weil das Vormundschaftsgericht dann keine Ermächtigung erteilt hätte.

      Bereits im Palandt (= der wohl unter Juristen gängigste BGB-Kommentar) von 1953 stand, dass die Vorschrift des § 1358 BGB als verfassungswidrig anzusehen sei, so dass man vermutlich kaum einen Fall in der Realität finden wird, wo ein Vormundschaftsgericht einem Ehemann tatsächlich mal eine Ermächtigung erteilt hätte, das Arbeitsverhältnis der Ehefrau zu kündigen.

      Der Ehemann konnte somit weder die Arbeitsaufnahme der Frau verhindern, noch das Arbeitsverhältnis der Frau kündigen. Er konnte allenfalls auf die Einhaltung der ehelichen Pflichten klagen, genauso wie es umgekehrt die Ehefrau ebenfalls konnte. Und Klagen von Frauen gegen Männer auf Unterhalt wird es mit ziemlicher Sicherheit häufiger gegeben haben, als umgekehrte Klagen von Männern gegen Frauen, weil diesen ihren Verpflichtungen im Haushalt nicht nachkamen.

      Dieses als einseitige Unterdrückung von Frauen herbeifantasieren zu wollen, zeugt von ziemlichen Realitätsverlust.

      Und obwohl die Norm des § 1358 BGB schon lange als verfassungswidrig galt und daher nicht mehr angewendet wurde, ist es nicht ungewöhnlich, dass die Norm erst relativ spät anders umformuliert wurde. Auch die Todesstrafe steht noch heute in der hessischen Landesverfassung (Art. 21 der hessischen Landesverfassung) und es entspricht der völligen herrschenden Rechtsauffassung, dass die Todesstrafe in Deutschland verfassungswidrig ist (102 GG).

      Man würde sich daher komplett zur geschichtsfälschenden Witzfigur machen, wenn man entsprechend der Argumentationsfähigkeiten von Feministinnen heute noch ernsthaft behaupten würde, die Menschen in Hessen würden diskriminiert werden, weil diese bis heute die Todesstrafe befürchten müssten. Es ist schlicht Quatsch, dass nur, weil das Gesetz noch nicht abgeschafft wurde, es noch angewendet werden könnte.

      Aber Feministinnen bleibt halt nichts anderes. Sie müssen krampfhaft ihre Opferstellung herbeifantasieren und da sie nichts Reales finden können, müssen sie halt die Geschichte und die damalige Gesetzeslage verfälschen, um überhaupt noch irgendetwas vorbringen zu können.

      Und, wenn man ernst genommen werden möchte, sollte man auch nicht rosinenpickend angebliche Benachteiligungen aufzählen, sondern auch die Kehrseite der Medaillie. Denn dass der Ehemann gesetzlich dazu verpflichtet war, die Ehefrau zu unterhalten und damit als ihr Arbeitssklave ihr das Leben zu finanzieren, wird von Feministinnen auch gerne ausgeblendet.

      Aber so ist das halt mit dreisten Realitätsverfälschern.

      Interessant ist im Übrigen: Auch heute noch selektieren Frauen ihren Partner nach Versorgerqualitäten, um sich freiwillig in der Partnerschaft genau die Möglichkeiten zu eröffnen, die genau das Leitbild der Rollenverteilungen im alten BGB waren (> Mann = Versorger und Beschützer + Frau = Möglichkeit des beruflichen Aussetzens, um sich um Kinder kümmern zu können bzw. vom Ehemann finanziertes Leben).

      Wenn das Leitbild der Ehe, wie es das alte BGB vorsah, wirklich frauenunterdrückend gewesen wäre, dann ist kaum zu erklären, warum so viele Frauen noch heute freiwillig genau danach streben.

      Es ist wirklich sehr unterdrückend und benachteiligend, fremdfinanziert seinen erwünschten Lebensvorstellungen nachgehen zu dürfen.

      • Das wirklich Ärgerliche an der Sache ist, dass diese Dummschwätzerinnen sich ihrer Lügen sicherlich sehr bewusst sind und sie trotzdem fröhlich pfeifend im Minutentakt ins Internet rotzen.

        @Christian
        Wie wäre es, wenn Du oben neben „Gastartikel“ einen Register bastelst, in dem die gängigen „Argumente“ und andere Lügen des Feminismus mit Fakten widerlegt werden. Entweder, indem solche Kommentare wie dieser von xyz hinterlegt werden, oder so etwas wie ein Wörterbuch (Feminismus – Realität)?

      • sehr guter Kommentar!

        „Bereits im Palandt (= der wohl unter Juristen gängigste BGB-Kommentar) von 1953 stand, dass die Vorschrift des § 1358 BGB als verfassungswidrig anzusehen sei, ..“

        Findet man das irgendwo digitalisiert im Netz?

        • Im Netz wird man den Palandt vermutlich kaum finden, da urheberechtlich geschützt. Auch in den Unis wird man derartig alte Schinken vermutlich nur schwer finden. In den Gerichtsbibliotheken wird man wahrscheinlich eher mal fündig. Ein Bekannter von mir, musste mal eine uralte Ehescheidung als Anwalt begleiten und erzählte mir, dass er den Palandt zum damals zum Zeitpunkt der Heirat gültigen Gesetz nur in der Gerichtsbibliothek finden konnte.
          Ich habe es ehrlicherweise selbst nicht überprüft bzw. selbst nur von Dritten gelesen, dass es im damaligen Palandt bereits gestanden haben soll.
          Hier mal eine detaillierte Ausführung dazu mit weiteren Fundstellen:
          http://www.wgvdl.com/forum2/board_entry.php?id=216581

          • „In den Gerichtsbibliotheken wird man wahrscheinlich eher mal fündig.“

            Sind die nicht öffentlich zugänglich?

            Ich hatte mal ne Recherche nach einem chemischen Prozess. Da wurde ich von der Hamburger StaBi an die Uni-Bib verwiesen, in die ich problemlos kam, obwohl der Zutritt zu den chemischen Instituten sonst für Unbefugte verboten war.
            Ich wurde dort dann auch fündig. Meine Quelle war ein Buch von 1875, oder so. Stand ganz normal im Regal (war allerdings schwer zu lesen, weil die Mengenangaben nicht mehr geläuig sind).

      • @xzy Alles richitg, es gab keine rechtliche Verpflichtung, dass der Ehemann die Arbeitsaufnahme genehmigen musste. Aufgrund von §1358 Absatz 1:

        Hat sich die Frau einem Dritten gegenüber zu einer von ihr in Person zu bewirkenden Leistung verpflichtet, so kann der Mann das Rechtsverhältniß ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, wenn er auf seinen Antrag von dem Vormundschaftsgerichte dazu ermächtigt worden ist.

        sowie in Verbindung mit Absatz 2

        Das Kündigungsrecht ist ausgeschlossen, wenn der Mann der Verpflichtung zugestimmt hat oder seine Zustimmung auf Antrag der Frau durch das Vormundschaftsgericht ersetzt worden ist. [2] Das Vormundschaftsgericht kann die Zustimmung ersetzen, wenn der Mann durch Krankheit oder durch Abwesenheit an der Abgabe einer Erklärung verhindert und mit dem Aufschube Gefahr verbunden ist oder wenn sich die Verweigerung der Zustimmung als Mißbrauch seines Rechtes darstellt.

        könnte die Möglichkeit bestehen, dass Arbeitgeber eine entsprechende Bescheinigung sehen wollten, um eine erzwungene fristlose Kündigung ihrer Mitarbeiterin zu vermeiden. Genaue Kenntnis des BGB-Kommentars konnte man sicherlich bei vielen Arbeitgebern nicht voraussetzen. Ich halte diese Version allerdings ohne entsprechende (glaubwürdige) Berichte für wenig wahrscheinlich, ganz verwerfen sollte man sie aber auch nicht.

        Schmiedel erzählt aber natürlich trotzdem Unsinn, sie wird kaum vor 1958 geboren sein. Sie erzählt wohl eher das alte Märchen, das bis 1977 Frauen ohne Erlaubnis des Ehemanns nicht arbeiten durften.

        • Das mag sein, dass manche Arbeitgeber vielleicht durch eine Zustimmung des Ehemannes von Anfang an auch noch die letzte recht unwahrscheinliche Möglichkeit ausschalten wollten, dass ein Mann bei Pflichtverletzungen der Frau die Zustimmung beim Vormundschaftsgericht beantragen könnten.

          Das wäre dann aber ungefähr so, als würde die Frau umgekehrt auch nicht mehr auf die Erfüllung seiner ehelichen Verpflichtungen (Unterhalt) klagen können, wenn sie einmal zugestimmt hat, dass er im Haushalt mit anpackt. Nur umgekehrt gab es so etwas natürlich nicht.

        • Ich finde aber dennoch interessant, wie viele Möglichkeiten eine Frau auch damals hatte, ein solches Arbeitsverhältnis und die dazu notwendige „erlaubnis“ (wenn wir sie mal so nennen wollen) durchzusetzen:

          1. Der Mann kann das Arbeitsverhältnis ja ohnehin nur unter sehr speziellen Bedingungen kündigen:

          „so kann der Mann das Rechtsverhältniß ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen, wenn er auf seinen Antrag von dem Vormundschaftsgerichte dazu ermächtigt worden ist.“

          Alleine und ohne Zustimmung des Vormundschaftsgerichtes kann er also schon mal gar nichts. Er braucht selbest die Zustimmung des Vormundschaftsgerichtes dazu, ohne läuft nix.

          „Das Vormundschaftsgericht hat die Ermächtigung zu ertheilen, wenn sich ergiebt, daß die Thätigkeit der Frau die ehelichen Interessen beeinträchtigt.“
          und das muss der Mann erst einmal nachweisen. Ich wage mal zu bezweifeln, dass das ohne weiteres so einfach war.

          Aber egal: Um sich gegen diesen theoretischen Fall abzusichern, kann ein Arbeitgeber natürlich eine zusicherung einfordern, die dann offenbar nicht widerrufen werden kann:

          „Das Kündigungsrecht ist ausgeschlossen, wenn der Mann der Verpflichtung zugestimmt hat oder seine Zustimmung auf Antrag der Frau durch das Vormundschaftsgericht ersetzt worden ist.“

          Damit ergibt sich nach Rechtsfassung von1896 tatsächlich eine art faktischer notwendigkeit einer unterschrift zur Erlaubnis.
          Ob man das als so tragisch empfinden sollte, sei mal dahingestellt angesichts mancher absurder Belegpflichten, die der heutige Bürokratismus unter Umständen einfordert.
          Wichtig jedenfalls ist auch hier wieder, dass der Gatte die Unterschrift nicht ohne weiteres verweigern kann:
          „Das Vormundschaftsgericht kann die Zustimmung ersetzen, wenn der Mann durch Krankheit oder durch Abwesenheit an der Abgabe einer Erklärung verhindert und mit dem Aufschube Gefahr verbunden ist oder wenn sich die Verweigerung der Zustimmung als Mißbrauch seines Rechtes darstellt.“

          Wenn der Mann die Unterschrift verweigert, kann sie das beim Vormundschaftsgericht erzwingen. Das Vormundschaftsgericht hat zu gewähren, falls die Verweigerung der Zustimmung als Missbrauch seines Rechtes zu werten ist, also, nach Aussage des Gesetzes: „Das Vormundschaftsgericht hat die Ermächtigung zu ertheilen, wenn sich ergiebt, daß die Thätigkeit der Frau die ehelichen Interessen beeinträchtigt.“

          Es ist selbst in der uralt-Fassung von 1896 so, dass es beileibe nicht so einfach geht, der Frau bei misslieben einfach mal so den Job zu kündigen – vielmehr hat die Frau eine ganze Reihe an Druckmöglichkeiten, ihren Arbeitsvertrag gegen den Willen des Mannes durchzusetzen, so lange der nicht nachweisen kann, dass ihre Arbeit die „ehelichen interessen“ beinträchtigen.

      • Wenn die Frauen diesen Quatsch wirklich glaubten, müsste es in der BRD Millionen Singl*innen geben, die die Rollen tauschen wollten und verzweifelt nach Männern suchten, die sie zum Hausmann machen könnten, bzw. jeder von uns müsste dutzende Beispiele für Beziehungen kennen, die endeten, krisenhaft wären, oder gar nicht zustande kamen, weil eine Frau Ernährerin sein wollte und den – unwilligen – Mann als Hausmann haben wollte.
        80 % der Frauen lernen doch keine Berufe, mit denen man ein Paar, geschweige denn eines mit Kindern ernähren könnte.

      • xyz- danke Klasse Kommentar erfrischend zu lesen, wirklich ein Genuss für einen der früher auch mal mit der Juristerei zu tun hatte.

      • „Ein entsprechendes Gesetz jedenfalls gibt’s schon mal nicht… (siehe z.B. mitm)“

        Was die Schwarzgeld-Alice aber nicht daran hindert, dieses bis heute fröhlich in die Medien zu posaunen.
        Offensichtlich mit Erfolg. Schlichter getrickte Geister glauben den Quark unverdrossen weiter, auch wenn es zigmal schon widerlegt wurde.

      • Bei der Geschichte gibts ja schon zwei Seiten. Also erstmal hält sich mein Mitleid mit Feministas in engen Grenzen (nein, gelogen, ist gar nicht vorhanden), die über unsaubere Jammerklagen über frühere Benachteiligungen die frühere Frauengenerationen hatten eigenen Benefit erhaschen wollen. Hat was von Leichenschänderei.

        Faktisch war es bis in die 70er Jahre eine gesellschaftliche Norm in der Mittelschicht und teilweise auch in der Unterschicht, dass Fräulein arbeitet bis sie Frau wird (und kurz darauf schwanger ist). Danach war eine Erwerbstätigkeit erst wieder vorgesehen, wenn die Kinder aus dem Haus waren (also ~25-30 Jahre später).

        Wollte eine Frau nach der Hochzeit weiterarbeiten, waren Arbeitgeber natürlich wegen dieses Normverstoßes irritiert, zumal fast alle der damaligen Frauenjobs explizit junge Frauen als Jobanforderung benötigten. Außerdem war eine Repräsentation eines klassischen Frauenbildes im Job gefragt, daher waren wildwordene Emanzen (will sich nicht an die Norm halten -> verrückt) erstmal verdächtig.

        Daher dürfte es nicht unüblich gewesen sein, dass sich Arbeitgeber hier beim Ehemann absicherten und eine Einverständniserklärung einforderten. Eher üblich waren wohl schlicht Kündigungen des Arbeitgebers bei Erreichen eines Höchstalters, wenn nicht ihm bekannte besondere Konstellationen ihn gnädig sein ließ.

        Das betraf vielleicht weniger Fabrikjobs (wobei hier renitente Weiber schnell in Verdacht standen, Gott-sei-bei-uns-Kommunistinnen zu sein die mit Revolutionsaufrufen den Betriebsfrieden stören). In den klassischen Berufsfeldern Büro und Verkauf dagegen war das junge Fräulein gefragt und keine mittelalte Schachtel (Ausnahme: Chefsekretariate mit besonderer Vertrauensstellung).

        Wie immer bei sozialen Normen kam der soziale Druck/Zwang dabei weitgehend von anderen Frauen. Was der Grund ist, warum Feministas immer gerne so heuchlerisch tun, als ob Männer oder der Staat (Gesetze) hier Schuld wären: Wenn der Feminismus im öffentlichen Bewusstsein zu dem würde, was es eigentlich ist, intrasexuelle Konkurrenz in Stutenbissigkeit, Neid, Missgunst und Gehässigkeit anderen Frauen gegenüber, gepaart mit Penisneid, dann würde der ganze Feminismus nur noch in den Tratschspalten der Yellow-Press dahinvegetieren.

  18. Da Sie hier ja eventuell tatsächlich mitlesen:

    @Frau Schmiedel: Haben sie Christians Analyse nichts weiter entgegen zu setzen als Kritik an der äußeren Form und an einem Rechtsschreibfehler?

  19. Der deutsche Staat kapituliert vor dem Islam

    https://www.nzz.ch/feuilleton/die-islam-konferenz-ist-deutsche-unterwerfung-ld.1371525

    Zu Herrn Tibi fällt mir ein: „Immigrants get the job done.“ (Bari Weiss)

    „Ich hatte gehofft, dass die Deutschen aufwachen. Das ist aber nicht passiert. Eine links-grüne Minderheit dominiert die Medien. ….“

    „Deutschland brauchte eine kritische Islam-Debatte, aber die wird von der Politik unterdrückt. In Deutschland bestimmen die mächtigen muslimischen Verbände, wo es langgeht.“

    „Da steckt aber das deutsche Problem: Es gibt kein Identitätsangebot.“

    „Es gibt in Deutschland eine Fixierung, die erst allmählich aufbricht: Antisemitismus ist deutsch und kommt von den Nazis. Die Migranten werden verschont.“

    Vor allem auch verschont es die Linke, gleich in doppelter Weise.

    • Das hat viel damit zu tun, dass immer noch die Stalinisten-Berijaisten in vielen Dingen auch, aber nicht nur, in der Postlinken die Finget drin haben, und die hängen nun mal immer noch oder schon wniedr an den Lippen Stalins, und der hat bekanntlich gesagt:
      „Wenn es nicht anders geht, muss für die Errichtung des Sozialismus auch die Scharia akzeptiert werden.“
      Siehe die Tudeh-Partei im Iran.
      Ich vermute, MahmutbAhmadinedschad war heimlich auch einer von denen

      Ist ja auch logisch, wenn man eine absolute Parteibonzen-Diktatur nach dem Motto „Ein Schritt vor, zwei zurück“ aufbauen will, eignet sich im Vorlauf natürlich jede Form von Verdummung und Unrecht, um die Leute für die Zukunft schonmal vorzugaren. Und da eignet sich der fundamentalistische, wortgläubige und drakonische Islam nunmal besonders gut.
      Die Leute im Sozialismus sollen ja später nicht selbstständig denken, sondern glauben, anbeten (die alleinseligmachende Partei) und arbeiten, und vor Allem dabei die Schnauze halten.

  20. … wie schon mal geschrieben – je mehr Texte ich aus der Ecke zu lesen bekomme, desto mehr verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass Feminismus eine psychische Erkrankung ist.

    • Ich würde darauf tippen, dass es eigentlich schlimmste Verbitterung von alten Frauen ist, die die jungen Frauen auch ins Verderben führen wollen. Das geht halt nur über die Bande „Männer“, nicht direkt.
      Und die jungen Frauen spielen ihre „Vagina“-Karte so hart aus, dass sie mit 30 wahrscheinlich kaputt sind. (Double Entendre intended)

      Feminismus ist eigentlich ein interessantes Monster, einfach nur aus der Tatsache, dass eigentlich niemandem nützt, allen nur schadet, aber es einige temporäre Profiteure gibt. Und die größten Profiteure sieht man garnicht direkt. „Yes means Yes“ -> Abschaffung der Unschuldsvermutung, Perfekt für einen machtbesoffenen Politiker. Setz deinen Gegnern ein Frauengesicht vor (egal wie sehr sie eine Harpie ist), und du selbst bis aus dem Schneider.

      Feminismus ist und bleibt Genderfaschismus.

      • Diese Ausprägung ist eindeutig krankhaft. Die konstruieren sich ein Weltbild anhand von Einbildungen, fühlen sich verfolgt, werden ungenießbar, jeglicher Gegenwind bestärkt ihren Wahn, beschimpfen jeden, ärgern sich, dass sie niemand leiden kann, mutieren zum Pulverfass, mit dem kein halbwegs normal tickender Mensch mehr normal umgehen kann, geschweige denn mag … und (das ist übrigens das Einzige, was ich denen abkaufe): Sie leiden. Sogar so sehr, dass sie zum Arzt müssen. Mit fehlender Krankheitseinsicht ist das Sahnehäubchen. Sogar der ärztliche Ratschlag, mal die eigene Einstellung zu überdenken wird ignoriert.

        Sorry. Die Dame gehört nicht in die Medien. Ist ihr ja auch viel zu stressig. Es sind schon Künstler daran zerbrochen, dass es immer wieder Kritiker gibt, die mit deren Kunst nichts anfangen können. Jetzt nemen wir mal diese berufsmäßige Alles-und-Jeden-Beschimpferin. Da ist der Anteil im (nennen wir’s mal) Publikum doch zwangsweise noch viel höher als bei jemandem, der „nur schöne Sachen“ machen möchte. Und die macht dann auch noch weiter.

        Krank. Punkt.

  21. Immer wieder erstaunlich wie ein absolutistischer Herscher einer rückständigen Theokratie, die vor Ihrer Beseitigung viel Leid und Elend verursacht hat, im sog. aufgeklärten Westen derart ERklärt werden konnte. Der Mann ist genau so „falsch“ wie z.B. der Todesengel von Kalkutta.

    Ansonsten eine schöne Replik, ich kese seit kurzem regelmäßig mit, danke für die Texte!

  22. Pingback: ‚Böckin‘ zur Gärtnerin gemacht | emannzer

  23. Dazu wollt ich auch grad noch was schreiben, Tibet, Dalai Lama und der ganze Themenkomplex, da ist die kleine Giftzwergin aus Kalkutta noch harmlos dagegen … der war Herrscher und Gottkönig einer Theokratie die so sehr finsterstes Mittelalter war wie wir’s hier nie hatten, 90% Leibeigenschaft (im Prinzip alle außer den Mönchen und der Aristokratie), alles Analphabeten, keinerlei Infrastruktur, bitterste Armut, drakonische Strafen, jedes gut ausgerüstete Kloster hatte seine eigene kleine Folterkammer … der Typ hat von einer Moral und Ethik geschwafelt, die es im alten Tibet nicht mal ansatzweise gab. Guter Überblick findet sich hier: https://youtu.be/SDuqayOx2Nw

  24. „Richtig, was ist ein Tibetaufstand, bei dem 80.000 Tibetaner und seine Leibwache hingerichtet wurde und er über den Himalaya fliehen musste und das Leben im Exil verbringt schon dagegen“
    Hierzu sollte man vielleicht erwähnen, dass der „Tibeteraufstand“ eine vorbereitete CIA-Aktion war um die „Flucht“ des Dalai Lama aus Tibet zu decken. Der hatte zuvor schon praktisch dem gesamten tibetischen Staatsschatz außer Landes gebracht.
    Was den Kommentar angeht:
    Mycroft 6. April 2018 um 7:01 pm
    „Ansonsten geht es den Tibetanern unter den Chinesen natürlich auch nicht besser.“
    Tibeter genießen in Tibet Steuervergünstigungen, die tibetische Sprache wird sehr wohl in staatl. Schulen unterrichtet, Leibeigenschaft und Folterstrafen sind in Tibet nicht mehr zu finden und die Bevölkerung dort (auch die tibetische) hat einen enormen Wachstumsschub erhalten. Klingt für mich also schon besser als früher.
    Im Übrigen, ich habe bis heute komischer noch nie gehört, dass die Thai-Minderheiten in Südchina sich über ethnische Säuberungen, Genozide oder ähnliches beklagen. Die haben nämlich den gleichen Sonderstatus, wie die Tibeter.

  25. Pingback: Wie sich ein männlicher Feminist einen Girls Day vorstellt | Alles Evolution

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