100 einfache Wege, wie man das Leben von Frauen erträglicher machen kann (Teil 2)

Die Fortsetzung der Liste, wie man Frauen das Leben angenehmer machen kann

51. If you have a strict boss (or mom or teacher) who is a woman, she is not a “bitch.” Grow up.

Evtl. ist sie eine Bitch. Hört auf doppelte Standards zu haben.

52. Expect a woman to do the stuff that’s in her job description. Not the other miscellaneous shit you don’t know how to do yourself.

Na gut, dass Frauen das bei Männern auch nie machen.

53. Refuse to speak on an all-male panel.

Es ist schwer genug überhaupt Frauen für viele Vorträge zu finden. Ich würde jederzeit auch in einer rein männlichen Runde reden.

54. In a Q&A session, only put your hand up if you have A QUESTION. Others didn’t attend to listen to you.

Auch sinnvolle Ergänzungen können interessant sein. Hat aber auch nichts mit Frauen zu tun. Die können das ja auch machen.

55. If you have friends or family members who use slurs or discriminate against trans or non-binary people, sit them down and explain why they must stop. (This goes for cis women, too.)

Non binary Person oder radikale Transpersonen können verdammt dämliche Sachen machen, wie man an vielen Feministen aus dem Bereich sieht.

56. If you have friends or family members who use slurs or discriminate against women of other races, sit them down and explain why they must stop. (This goes for white women, too.)

Rassismus ist nicht okay, da bin ich bei ihnen. Aber natürlich unabhängig vom Geschlecht.

57. If you see women with their hands up, put yours down. This can be taken as a metaphor for a lot of things. Think about it.

Ich behandele Frauen da lieber gleichberechtigt.

58. Raising a feminist daughter means she’s going to disagree with you. And probably be right. Feel proud, not threatened.

Natürlich kann mein Kind auch eine andere Position haben als ich. Wenn sie allerdings eine moderne Feministin sein will, dann wird sie sehr gute Argumente brauchen. Es wäre auch nicht das, wozu ich sie erziehen will. Lieber zu einer emanzipierten Frau, die keine Abwertung anderer innerhalb einer Identitätspolitik braucht um sich gut zu fühlen.

59. Teach your sons to listen to girls, give them space, believe them, and elevate them.

Man sollte niemanden einfach glauben, nur weil er ein bestimmtes Geschlecht hat. Und nur einer Seite zuzuhören ist auch selten eine gute Lösung, noch schlechter, wenn man einer Seite einredet, dass sie eine Deutungshoheit hat und ihre Erfahrungen besonders sind und sie nicht auf die der anderen hören müssen.

Natürlich sollte man darauf achten, dass der andere andere Erfahrungen hat, anderes ist, und in bestimmten Situationen anders empfindet und handelt. Aber auch der andere darf sich nicht darauf verlassen, dass der andere Rücksicht nehmen  muss, sondern muss auch damit rechnen, dass dieser eine eigene Agenda verfolgt, was vollkommen zulässig ist.

60. Dads, buy your daughter tampons, make her hot water bottles, wash her bras. Show her that her body isn’t something to be ashamed of.

Die Faszination des Feminismus mit Menstruationsblut ist schon immer wieder erstaunlich. Wobei ich keine Probleme damit hätte einer Tochter Tampons mitzubringen oder ihr eine Wärmflasche zu machen, wenn sie Schmerzen hat oder eine Waschmaschine anzuschmeißen. Wobei ich vermute, dass die meisten Töchter gar nicht unbedingt wollen, dass ein Vater sich groß um ihre Periode kümmert.

61. But dads, do not try to iron her bras. This is a mistake you will only make once.

Ich käme ohnehin nicht auf den Gedanken Unterwäsche zu bügeln.

62. Examine how domestic labor is divided in your home. Who does the cleaning, the childcare, the organizing, the meal budgeting? Sons, this goes for you, too.

Ich bin mir ziemlich bewußt, wie die Arbeit aufgeteilt ist. Hört auf, in die Absprachen, die ich mit einer Partnerin treffe einzumischen. Selbst dann, wenn wir meinen, dass wir sie „geschlechtstypisch“ aufteilen. Das ist unsere Sache und auch dann vollkommen okay.

63. Learn how to do domestic tasks to a high standard. “I’d only do it wrong” is a bullshit excuse.

Ist es in der Tat. Aber das bedeutet nicht, dass man sie unbedingt auf einem hohen Standard beherrschen muss. Es ist okay, wenn man sich Arbeit aufteilt und einer in einem Bereich besser ist. Und genauso muss der andere eben ab und zu seinen Standards zurückschrauben und nicht verlangen, dass es der andere es genauso macht, wie er es machen würde. Es muss auch nicht immer einen einheitlichen „Hohen Standard“ geben, es kann auch schlicht eine verschiedene Weise sein, wie man etwas macht.

Ich halte es aber durchaus für wichtig, dass jeder beispielsweise kochen kann oder andere typische Arbeiten grundsätzlich durchführen kann. Einfach für die eigene Unabhängigkeit.

64. Never again comment on how long it takes a woman to get ready. WE ARE TRYING TO MEET THE RIDICULOUS STANDARDS OF A SYSTEM YOU BENEFIT FROM.

Auch nicht schlecht: Da macht der Mann deutlich, dass sie diesen hohem Standard nicht genügen muss, sondern man einfach nur mal kurz weggehen möchte und sie sich nicht besonders dafür zurecht machen muss, und greift damit das System mit dem „unfassbar hohen Standard“ an, und dann muss man sich anhören, dass das auch nicht recht ist. Und natürlich sind wieder nur die Männer schuld und mit intrasexueller Konkurrenz hat es nichts zu tun.

65. Challenge the patriarchs in your religious group when they enable the oppression of women.

Als Atheist habe ich keine religlöse Gruppe. Ob die Autorin damit so etwas meint, wie als Muslim das Kopftuch zu kritisieren?
Aber natürlich würde ich auch kritisieren, wenn die Religion Frauen bevorzugt behandelt in bestimmten Punkten. Religon ist immer ein schlechtes Argument

66. Challenge the patriarchs in your secular movement when they enable the oppression of women.

Nur das eben Unterschiede nicht per se Unterdrückung sind. Es sind weitaus eher Frauen, die ihr verhalten ändern müssten, um die Unterschiede auszugleichen. Gleichberechtigung bedeutet dabei eben auch, dass Position nicht einfach bevorzugt vergeben werden sollten, sondern sich alle einen entsprechenden Wettbewerb stellen sollten

67. Trust women’s religious choices. Don’t pretend to liberate them just so you can criticise their beliefs.

Ah, da ist die Einschränkung wieder. Also die Männer, die die Anführer sind, kritisieren, die Frauen, die diesen Kurs evtl von den Anführern einfordern, aber nicht. Also beispielsweise die Männer kritisieren, dass sie so etwas verbreiten wie das anständige Frauen ihr Haar verdecken, aber die Frauen, die jedes Abweichen der Männer von dieser Haltung kritisieren würden und über jede Frau, die ihr Haar offen trägt als Schlampe und Ungläubige bezeichnen, nicht kritisieren. Weil Frauen nie Macht haben. Weil Frauen in einem religiösen System durch die Anführer unterdrückt werden, dann aber ihre Entscheidungen ganz selbstbewußt treffen.

68. Examine who books your trips, arranges outings, organizes Christmas, buys birthday cards. Is it a woman? IS IT?

Ist es nicht. Aber selbst wenn sie es wäre: Was geht euch das an?

69. And if it is actually you, a man, don’t even dare get in touch with me looking for your medal.

Es ist ein unglaublicher Skandal, dass du es einer Frau überlässt aber bilde dir nur nicht ein, dass du dann selbst etwas daraus herleiten könnte, wenn du es machst. Denn dann ist es kein Problem, dass eure Arbeitsteilung so aussieht. Aber bitte keine Doppelstandards, ganz wichtig!

Der alte „Für richtiges Verhalten gibt es keine Kekse-Feminismus

70. Take stock of the emotional labor you expect from women. Do you turn to the women around you for emotional support and give nothing in return?

Klar, nur Frauen sind in der Lage emotionale Arbeit zu leisten und wir Männer saugen sie wie Vampire aus.
Was für ein Weltbild. Natürlich gibt jeder etwas zurück. Wobei nicht jeder das auf die gleiche Weise macht und Männer und Frauen auch häufig andere Ansätze haben.

Und wenn sie das Gefühl hat, dass sie zuwenig zurückbekommt, dann kann es auch schlicht daran liegen, dass sie die Rechnung falsch aufstellt und für sie wichtige Elemente hoch bewertet, die er anders bewertet und andersherum.

71. Remember that loving your mom/sister/girlfriend is not the same as giving up your own privilege to progress equality for women. And that gender inequality extends beyond the women in your direct social group.

Nur das mir eben die meisten Frauen und die meisten Männer nichts bedeuten und ich mich nicht für sie einsetzen muss. Schon gar nicht, wenn sie es einfach wegen ihres Geschlechts verlangen. Sie werden sich wohl eher entsprechend aufstellen müssen, damit eine Win-Win-Situation aus unserer Interaktion entstehen kann.

72. Don’t assume that all women are attracted to men.

Alle sicherlich nicht. Aber die meisten. Insofern ist es eine gute erste Einschätzung. Wobei es Frauen gibt, bei denen es mich verwundern würden, wenn sie auf Männer stehen

73. Don’t assume that a woman in public wants to talk to you just because she’s in public.

Das würde ich auch nicht annehmen, aber es kann dennoch okay sein, es zu versuchen.

74. If a woman tells you she was raped, assaulted, or abused, don’t ask her for proof. Ask how you can support her.

Das kommt wohl sehr auf die Situation an, auf mein Verhältnis zu ihr und mein Verhältnis zu dem, den sie beschuldigt. Blinden Glauben unabhängig von der Situation einzufordern ist unsinnig. Wobei man natürlich jemanden, der verletzt ist, erst einmal Hilfe anbieten würde. Was nicht bedeutet, dass man sich darin einmischen muss, was genau passiert ist.

75. If you see a friend or colleague being inappropriate to a woman, call him out. You will survive the awkwardness, I promise.

Das hängt ja sehr von der Vorstellung von „inappropriate“ ab. Ich habe schon genug Männer gesehen, die sich aus Sicht vieler „inappropriate“ verhalten haben und sehr gut bei Frauen ankamen, genau deswegen. Und viele Frauen hassen nichts mehr als die Einmischung anderer in solchen Situationen.

76. Repeat after me: Always. Hold. Men. Accountable. For. Their. Actions.

Aber niiiieeemals Frauen. Die können nichts dafür, die sind nur Opfer. Es sei denn in bestimmten religiösen Kontexten. Da sind sie dann bei den passenden Religionen wieder vollkommen selbstbestimmt.

77. Do not walk too close to a woman late at night. That shit can be scary.

Das kann auch für Männer unangenehm sein, aber sie sollte auch nicht erwarten, dass ich die Straßenseite wechsele.

78. If you see a woman being followed or otherwise bothered by a stranger, stick around to make sure she’s safe.

und bei einem Mann nicht?

79. This should go without saying: Do not yell unsolicited “compliments” at women on the street. Or anywhere.

Mache ich nicht. Einfach so rufen ist denke ich auch nur sehr eingeschränkt effektiv. Eher direkter ansprechen, und dann ein Kompliment mit einem Neg kombinieren.

80. If you are a queer man, recognize that your sexuality doesn’t exclude you from potential misogyny.

Nichts, absolut nichts, nimmt einen in den Augen einer Feministin davon aus, dass man frauenfeindlich sein kann. Außer sie selbst sein. Aber selbst das ist unsicher, denn das Patriarchat ist einfach zu raffiniert.

81. If you are a queer man, recognize that your queer women or non-binary friends may not feel comfortable in a male-dominated space, even if it’s dominated by queer men.

Dann sind sie nicht meine Freunde. Ich finde Leute, die so männerfeindlich sind, dass sie nicht mit ihnen in einem Raum sein können, wenig geeignet.

Genauso wie Männer, die nicht mit einem „frauendominierten“ Raum sein können.

82. Be happy to have women friends without needing them to want to sleep with you. The “friend zone” is not a thing. We do not owe you sex.

Ich bin froh darüber Freundinnen zu haben, bei denen es nicht um Sex geht. Und es ist vollkommen okay, dass Freundinnen kein sexuelles Interesse an mir haben. Die Friendzone gibt es trotzdem. Sie hat nichts damit zu tun, dass alle Frauen ein sexuelles Interesse an einem haben müssen und man das nicht einsieht, aber sehr viel damit, dass man will, dass Frauen einen sexuell sehen sollen oder aber auch, dass es schöner wäre, wenn eine Frau einen sexuell sehen würde. Was auch vollkommen okay ist, weil es vollkommen okay sein, kann, wenn man sich verbessern will oder wenn man an diesem Zustand etwas ändern will.

Es ist genauso wie die Fuckzone, also der Umstand, dass es Frauen nicht gut finden, wenn Männer nur Sex von ihnen wollen. Wir schulden euch nämlich auch keine Beziehung oder etwas über Sex hinaus, wenn wir nicht mehr wollen, aber viele Frauen wollen nicht gerne in der „Fuckzone“ landen.

83. Remember that you can lack consent in situations not involving sex—such as when pursuing uninterested women or forcing a hug on a colleague.

Alles ist sexuelle Belästigung. Insoweit nichts neues. An einer nicht interessierten Frau dran zu bleiben ist allerdings etwas sehr allgemeines. Ich kenne genug Leute, bei denen die Frau am Anfang uninteressiert war, aber er einfach immer dran geblieben ist, bis sie dann schließlich ein glückliches Paar waren.

84. Champion sex positive women but don’t expect them to have sex with you.

Ich mag sexpositive Frauen. Wobei auch da natürlich Unterschiede vorhanden sind: Ich kenne auch Frauen, die Sex eingesetzt haben, damit sie beliebt sind und weil sie es genossen haben, dass Männer um sie werben, aber letztendlich damit nicht glücklich waren, weil eben wenig Männer dauerhaft geblieben sind. Ich halte nichts von übertriebenen Moralvorstellungen in dem Bereich und glaube auch nicht, dass Frauen, die mit einer gewissen Anzahl von Männern geschlafen haben, nicht mehr beziehungsfähig sind (eher werden viele beziehungsunfähige Frauen eine höhere Anzahl von Männern haben, was nicht bedeutet, dass eine höhere Anzahl von Männern zur Beziehungsunfähigkeit führt). Meiner Meinung nach sollte sich jeder überlegen, was er macht und ob es das richtige für ihn ist. Ich kenne genug Frauen, denen ich entschieden davon abraten würde, sich auf zuviel Sex einfach nur so einzulassen, während ich bei anderen da überhaupt keine Probleme hätte.

85. Trust a woman to know her own body. If she says she won’t enjoy part of your sexual repertoire, do not try to convince her otherwise.

Halte ich nicht für richtig. Genug Frauen haben schlicht bestimmte Sachen noch nicht probiert und können daher schlecht wissen, ob sie sie mögen. Wobei es natürlich auch die Sache jeder Frau ist, ob sie bestimmte Sachen probieren wollen. Und sie dazu zu überreden kann auch okay sein. Es kann für beide spannend sein

86. Be sensitive to nonverbal cues from women, especially around sex. We’re not just being awkward for no reason. (You read “Cat Person,” didn’t you?)

Aber keine Doppelstandards, denn Frauen und Männer sind ja total gleich. Außer das Frauen eben ein vollkommen anderes Verhältnis zu Sex haben, wie sollen daraus unterschiedliche Standards entstehen?

Dennoch ist der Rat durchaus gut, auf alle Signale zu achten, die ein Sexualpartner so gibt. Für beide Geschlechter.

87. It is not cute to try to persuade a woman to have sex with you. EVER. AT ALL. Go home.

Man wird eine Frau niemals überzeugen, dass sie Sex mit einem haben sollte. Aber natürlich kann man ihre Stimmung ändern, ihre Gefühslage, ihre Sicht auf einen selbst.

88. Same goes for pressuring women to have sex without a condom. Go. Home. And masturbate.

Überhaupt sollte man bei ONS nie das Kondom weglassen. Das ist eher etwas für Beziehungen.

89. Accidentally impregnated a women who doesn’t want a kid? Abortions cost money. Pay for half of it.

Würde ich auch für den richtigen Weg halten, wenn Kosten anfallen.

90. Accidentally came inside a woman without protection? Plan B is expensive. Pay for all of it.

Wäre es mir durchaus wert. Wobei sie ja genau so schuld ist, wenn sie ohne Verhütung Sex mit mir hat. Ich hätte auch nichts gegen teilen.

91. Get STD tested. Regularly. Without having to be asked.

Kann nicht schaden. Habe ich aber auch in Singlezeiten nicht gemacht.

92. Examine your opinion on abortion. Then put it in a box. Because, honestly, it’s completely irrelevant.

Es ist mein gutes Recht meine Meinung dazu zu sagen und auch mit ihr darüber zu diskutieren.

93. Understand that disabled women are whole, sexual human beings. Listen to and respect them.

Was soll das wohl alles umfassen? Wenn ich ansonsten nichts mit ihnen in sexueller Hinsicht zu tun habe, dann ist mir ihre Sexualität so egal, wie die anderer Frauen, an denen ich nicht interessiert bin.

94. Understand that not all women have periods or vaginas.

Perioden: Klar, die ganz Jungen, die Alten und einige Schwangere und sicherlich auch welche aus gesundheitlichen Gründen.

Und natürlich gibt es starke Ausnahmefälle, die teilweise dann in Richtung Intersexualität oder Transsexualität gehen.

Die absolute Gleichsetzung von M–> F Transsexuellen mit Frauen verdeckt aber schlicht Unterschiede, die eben gerade durch die Transsexualität entstehen. Und das Radikale darin tut denke ich niemanden gut

95. Believe women’s pain. Periods hurt. Endometriosis is real. Polycystic ovaries, vaginal pain, cystitis. These things are real. Hysteria isn’t.

Was nicht bedeutet, dass Perioden nicht auch als Ausreden verwendet werden.

96. If a woman accidentally bleeds on you, try your absolute best to just keep your shit together.

Wenn sie ihr bestes Tut, wenn ich aus Versehen auf sie komme, dann ist das nur fair.

97. Lobby your elected officials to implement high quality sex education in schools.

Bloß nicht. Ich glaube nicht, dass das der beste Ort ist. Aufklärung um Schwangerschaft und Verhütung reicht vollkommen aus. Gerade im Internetzeitalter.

Es gibt gute Gründe, warum man gegen einen zu umfassenden Sexualkundeunterricht sein kann:

Einmal weil man es für nicht kindergerecht hält, dann weil man der Auffassung ist, das ein Klassenraum dafür nicht die richtige vertraute Atmosphäre bildet, in der man solche privaten Punkte besprechen möchte (es ist aus meiner Sicht vergleichbar damit, dass man als Erwachsener mit seinen Arbeitskollegen einschließlich Chef über Sex reden soll) und auch, weil es zusätzlichen Druck erzeugen kann („du hast doch gehört, dass Analsex normal ist und wie es geht, also los“). Man kann auch akzeptieren, dass Leute verschiedene Vorstellungen von Sexualität haben und es schlicht für falsch halten, wenn der Staat in der Hinsicht eine Meinung vorgibt.

Natürlich kann auch ein Sexualunterricht Mißbrauch sein, etwa wenn man konkrete sexuelle Handlungen beschreibt, übt oder im Detail bespricht.

Die Haltung, dass der Staat sich aus so etwas rauszuhalten hat und die Grundlagen der Verhütung und der Fortpflanzung beizubringen ausreicht, muss nichts damit zu tun haben, dass man gegen Abtreibungen ist oder verklemmt. Es ist schlicht eine Grenzziehung dem Staat gegenüber.

98. Uplift young Black and Indigenous girls at every possible opportunity. No excuses.

Oder: Behandele einfach alle Menschen gleich und unterscheide nicht nach Hautfarbe.

99. Do not ever assume you know what it’s like.

Warum macht ihr es dann?

100. Mainly, just listen to women. Listen to us and believe us. It’s the only place to start if you actually want all women to have a “Happy International Women’s Day.”

„Listen und Believe“ ist etwas für eine Sekte oder eine Religion. Daran habe ich keine Interesse.

 

37 Gedanken zu “100 einfache Wege, wie man das Leben von Frauen erträglicher machen kann (Teil 2)

  1. 64. Never again comment on how long it takes a woman to get ready. WE ARE TRYING TO MEET THE RIDICULOUS STANDARDS OF A SYSTEM YOU BENEFIT FROM.
    Bin ich froh, dass ich das als Mann nicht habe. Moment mal. Frau mit Speckröllchen=kurvig Mann = widerlicher Fettsack.
    96. If a woman accidentally bleeds on you, try your absolute best to just keep your shit together.
    Aber ungekehrt safer Sex wollen. Ach wird ja nur der Mann krank. Ich würde da übrigens genau deswegen total abdrehen.
    82. Be happy to have women friends without needing them to want to sleep with you. The “friend zone” is not a thing. We do not owe you sex.
    Wer will denn sowas. Ich muss bei weiblichen Freunden ja auch alles bezahlen. Kontakt mit Frauen nur nei Sex. Sonst ises unter meiner Würde.
    83. Remember that you can lack consent in situations not involving sex—such as when pursuing uninterested women or forcing a hug on a colleague.
    Da ich nie wissen kann, ob die Frau das will, gehe ich nie auf Frauen zu. Ich werde so aber nur unwahrscheinlich eine kennenlernen. Wer das will, muss Risiken eingehen.

    • „Ach wird ja nur der Mann krank“

      Na klar, hast du das noch nicht begriffen. Frauen lügen und irren sich auch niemals. Ist so! Sie können auch alles besser. Daher glaube Frauen einfach. Immer.

      SO IMPORTANT

  2. Zu verlangen, dass jemand für eine Abtreibung zahlt ist ungefähr so als würde ich von jemanden verlangen doch bitte 50% für den Auftragskiller der eine unliebsame Person aus den Weg schaffen soll zu zahlen. Nein danke, ich versuche es soweit wie möglich zu vermeiden Mord zu finanzieren.

    Ich finde es auch interessant, dass irgendjemand glaubt Sexualkundeunterricht in der Schule bringt etwas. Bei uns war das damals wahlweise eine gelegenheit für schlechte Witze oder eine gute Chance noch schnell Hausaufgaben zusammenzuschustern.

  3. Je mehr feministische Texte ich zu lesen bekomme, desto mehr gewinne ich den Eindruck, dass diese von psychisch gestörten Menschen verfasst worden sind. Diese Egozentrik, diese Anspruchshaltung, dieses unhinterfragte, vollkommen unreflektierte Fordern, diese paranoiden Züge, überall Belästigung zu sehen, dieses haltlose Gewimmer – das ist oft schon weit, weit jenseits von „ungehobelt“ und „verzogen“. Das hat echt krankhafte Züge. Und: Das ist ja nicht mal ein Wahn, mit dem die sich wohlfühlen, wie zum Beispiel daran zu glauben, dass man nach dem Tod in den Himmel kommt. Nein, die leiden ja anscheinend wirklich.

    Und das ätzendste daran ist – Solche Leute treffen politische Entscheidungen. Ich mache mir langsam wirklich Sorgen, aus der Geschichte wissen wir ja nur zu gut, dass es immer katastrophal ausgegangen ist, wenn wahnhafte Ideologen regiert haben.

  4. „Es sind weitaus eher Frauen, die ihr verhalten ändern müssten, um die Unterschiede auszugleichen.“

    Was genau meinst Du denn damit?

    Der Verdacht liegt nah, dass Du hier primär „Frauen sollten mehr Vollzeiterwerbsarbeit übernehmen“ denkst, hab ich Recht?

    • „Der Verdacht liegt nah, dass Du hier primär „Frauen sollten mehr Vollzeiterwerbsarbeit übernehmen“ denkst …“

      Nicht mehr.
      Nur soviel, wie wir Männer.

      • Wie sollte das gehen?
        Es gibt doch sogar eine erkleckliche Anzahl arbeitsloser Männer, laut manndat sind sie unter den Jüngeren (ergo: vor der Familienphase) sogar häufiger zu finden als bei den Weibchen unserer Spezies.
        Logischerweise müssten zunächst mal bezahlte Arbeitsstunden frei werden, bevor sie von irgendwem übernommen werden könnten…

        • Wie wäre es, wenn es als Option verstanden würde, einen Mann mit geringerem Verdienst / bzw. einen arbeitlosen Mann zu heiraten, welcher dann zu Hause bleibt bzw. sich beruflich einschränkt, um die Kinder groß zu ziehen? Hätte auch einen Einfluss auf den GPG.

          • Es gibt Mütter, die nicht stillen. Deren Gründe sind vielfältig. Es ist eine persönliche Entscheidung. Ich persönlich halte es grds. für das Kind und für das Bonding für wünschenswert.

          • „Es gibt Mütter, die nicht stillen.“

            Unbestritten, aber die sind in der krassen Minderheit. Die Vorteile des Stillens sind ja auch für die Mütter vielfältig: es ist überaus praktisch, spart ne Menge Geld, verbessert vor allem aber auch ihren gesundheitlichen Zustand (u.a. schnellere/bessere Rückbildung der Gebärmutter sowie ein beachtlich gesunkenes Brustkrebsrisiko).

            Um auf Deinen Punkt zurückzukommen: das Elterngeld soll ja bereits (spätestens) ein Jahr nach der Geburt zu einem Wechsel der Zuständigkeit animieren. Obwohl als Erfolg gelabelt, funktioniert DAS praktisch kaum. In der Mehrheit der Fälle lässt sich die Reduzierung des Einkommens des i.A. Hauptverdieners ja schwer bzw. gar nicht verschmerzen, auch nicht für die zwei Monate. Falls aber doch, dann i.d.R. nur gerade so eben für die zwei Vätermonate – in denen sehr häufig auch die Mütter noch (überwiegend) häuslich präsent sind. Umgekehrte Einkommensverhältnisse würden daran wohl Nichts ändern, wohl aber die Umsetzung der Stillempfehlung der WHO (min. ein halbes Jahr, idealerweise bis zum 2. Geburtstag) weiter gefährden.

            Ich hab mir btw einen Mann als Vater meiner Kinder erwählt, der ursprünglich nicht einmal Ambitionen auf eine Vollzeitstelle hegte. Dann aber erhielt er (während meiner ersten Schwangerschaft) aus heiterem Himmel ein entsprechendes (unbefristetes) Angebot. Da musste ich schon schlucken. Zehn Jahre später bog er sogar auf dem Karriere-Trip ab, hat freiwillig eine Stelle erwählt, wo seine tägliche Pendelzeit sich von zuvor 20 Minuten (hin und zurück!) auf – wenn er gut durchkommt – min. 45 Minuten (eine Richtung!) erhöhte. Ich bin nun die Person, die ihm für Überstunden (im übertragenen Sinne) auf die Finger haut bzw. darauf besteht, dass er sie schnell wieder abfeiert…

      • Warum sollte es klug sein für Frauen, sich ans männliche Ideal anzupassen?
        Also an das, was Euch womöglich so zu schaffen macht, dass ihr im Schnitt ein paar Jahre früher ablebt?

        • Semikolon das finde ich lustig und die Männer sollen sich weiter dür Frauen kaputtarbeiten?
          Da ist es doch klar, dass Männern Fleichberechtigung am Popo vorbeigeht.

        • Es ist m.E überhaupt nicht erstrebenswert, mehr als 50/60 Stunden die Woche zu arbeiten und nur ein minimales Familienleben zu haben, mit der Aussicht, geschieden zu werden. Aber um nichts anderes geht es, wenn für Führungsetagen eine Frauenquote gefordert wird.
          Warum sollte es also klug sein, so etwas politisch zu fordern ?
          Ich halte Maßnahmen zum funktionierenden Erhalt der Ehe für die Gesellschaft als langfristig bessere Variante, als sich um die geschlechterspezifische Zusammensetzung der wirtschaftlichen Elite zu kümmern.

          • Es ist m.E. überhaupt nicht erstrebenswert, mehr als 30/35 Stunden die Woche (außerhalb des Hauses bzw. bezahlt) zu arbeiten. Wer mit einer Vollzeitstelle im Angestelltenverhältnis nicht strikt darauf achtet, pünktlich Feierabend zu machen (bzw. Überstunden zeitnah abfeiert) – und das freiwillig! -, ist in meinen Augen bereits ein „workaholic“. Kein Vorbild, sondern „insane“.

          • Hm, es gibt viele Vollzeitstellen, die aber mehr als 35 Stunden ausmachen. Manche können es sich gar nicht aussuchen, kürzer zu treten.
            Manche können mit so einer geringen Stundenzahl auch keine Familie ernähren. Es läuft unter dem Gesichtspunkt der Wahrscheinlichkeit darauf hinaus, dass in einer familiären Situation, die Person mit der Work-Life Balance ein angenehmeres Leben hat, als die Person, welche einen höheren monetären Deckungsbeitrag für die Familie liefert und die sich der Gefahr ausgesetzt sieht, als Workaholic betrachtet zu werden.

          • Schau, ich fand es witzig, dass Du vor die Stundenanzahl (50/60) dann ein „mehr als“ gesetzt hast. Das Arbeitsvolumen, was einen laut Jordan Peterson als „insane“ charakterisiert, hast Du damit ja wieder überboten. Warum?

            Ja, i.d.R. entsprechen annähernd 40 Wochenstunden einer Vollzeitstelle, die Frauen mit einer bis zu 35 Std.-Woche labeln sich m.E.n. denn auch als „Teilzeit-„, „Halbtags-“ bzw. „Dreiviertel“-Kräfte – wobei ich persönlich ja nicht davon überzeugt bin, dass sie immer entsprechend weniger leisten würden als eine Vollzeitkraft mit ihren eingebuchten Mehr-Stunden (insbesondere nicht weiter oben in der Hierarchie).

            „Manche können mit so einer geringen Stundenzahl auch keine Familie ernähren.“

            Meine Losung (lange bevor ich mich Feministin nannte): eine Teilzeitstelle muss genug einbringen, so dass auch eine Alleinerziehende sich und die Kinder davon ernähren kann.

            Womit ich die Aufmerksamkeit auf ein Teil-Phänomen des GPGs richten will: Männer mit weniger als Vollzeitanstellung scheinen einen Malus hinnehmen zu müssen, sie verdienen jedenfalls weniger als entsprechend beschäftigte Frauen. Ich würde mir sehr wünschen, dass die „GPG ist bloßer Quatsch!“-Fraktion sich da mal an einer Erklärung versuchte.

        • „Warum sollte es klug sein für Frauen, sich ans männliche Ideal anzupassen?“

          Nicht ans männliche Ideal, sondern ans männliche REAL.
          Ihr Feministas habt schon längst Eure Ideallinie gefunden, 20 – 30 h/Woche auf Staatsknete im Warmem und Trockenen, tut aber so, als würde Euch was weggenommen, weshalb Ihr meint, auch auf das Mehreinkommen der mehrarbeitenden Männer ein Anrecht zu haben.

          Männer sind nicht fleißiger als Frauen, haben aber kaum Spielraum, diesen idealen 20 – 30 h näher zu kommen.
          Zuerst passen die Frauen auf, dass da keine Trägheit aufkommt, danach ihre berobte Prätorianergarde.

          • Carnofis gut gesagt. Die meisten arbeiten sich ja nur kaputt für die faule Frau und sind dann irgendwann am Ende.

          • „Die meisten arbeiten sich ja nur kaputt für die faule Frau und sind dann irgendwann am Ende.“

            Ich glaub, mit „faule Frau“ sind die Verhältnisse nur unzureichend umschrieben. Von Natur aus würde der Mensch vermutlich gar nicht arbeiten. Nähmen wir jeden äußeren Zwang weg, dann würden wir uns wahrscheinlich nur deshalb außerhäusig mit Dingen beschäften, um mit anderen Menschen zu interagieren/kommunizieren. Irgendwo habe ich mal eine Doku gesehen, die zeigte, dass Naturvölker in den Tropen nur etwa 2 – 3 h pro Tag mit „Arbeiten“, also Nahrungsbeschaffung und Co. beschäftigt sind. Das entspricht etwa einer 20h-Woche.
            Nehmen wir das dann als Ideal an, dann würde sich also in einer Gesellschaft, die – aus welchen Gründen auch immer – eine von dieser 20h-Woche signifikant abweichende Arbeitskultur entwickelt hat, alle Personen, die die Möglichkeit haben, ihre Arbeitszeit auf eben diese 20h-Woche einstellen.
            Semi hat also recht, wenn sie dieses Verhalten als vernünftig bezeichnet.

            Allerdings: Frauen haben diese soziale Option, Männer nicht. Ich würde sogar weiter gehen und behaupten: DAMIT Frauen diese Option haben, MÜSSEN Männer mehr arbeiten.

            DAS ist es, was ich den Feministinnen(!) vorwerfe: sie wollen ganz besonders das Frauenprivileg eines frei wählbaren Lebenskonzepts behalten, aber den Rahm aus dem – einen – männlichen Lebenskonzept abschöpfen.
            Das ist eigentlich nichts anderes, als Feudalismus in neuem Gewand.

          • Das ist es ja. Semi propagiert hier sogar dieses Model der Sklavenhaltung. Warum sollte Frau das wollen?(gibt ja Männer) um sie frei zu zitieren.
            Wer sich da als Mann einlässt ist selbst schuld.
            Allerdings lehne ich daher Gleichberechtigung ab.
            Solange ich der Versorger sein soll, können Frauen mich. Das lebe ich nicht nur mit Beziehungen sondern auch Bekannte etc. Ich lasse mich nicht verarschen.

          • Was sagen die Femis unter Beachtung der genannten Aspekte eigentlich dazu, daß Männer über drei Viertel des gesellschaftlichen Einkommens erwirtschaften, Frauen aber mindestens genau so viele der Kaufentscheidungen treffen?
            Semi vor …..

          • @Fiete sehe es an mir. Mittlerweile verdiene ich gut, ABER bis vor kurzem war ich eher Geringverdiener.
            Als ich aber aufgehört habe, eine Partnerin zu suchen hatte ich immer Geld ohne Ende über. Schon komisch.

          • „Nicht ans männliche Ideal, sondern ans männliche REAL.“

            Also im Schnitt gehen Frauen wöchentlich 30 Stunden einer Erwerbsarbeit nach und Männer acht Stunden mehr. Im Schnitt ist die Erwerbstätigenquote bei den Frauen seit der Wiedervereinigung um 10 Prozentpunkte gestiegen, und die Wochenarbeitszeit der Männer verringerte sich im selben Zeitraum um im Schnitt 3 Stunden.

            „DAMIT Frauen diese Option haben, MÜSSEN Männer mehr arbeiten.“

            Oder:
            Damit jemand (mit familiären/häuslichen Pflichten) regulär Vollzeit und mehr arbeiten kann, muss ihm jemand seine Care-Arbeit (zumindest in Teilen) abnehmen.

            „Was sagen die Femis unter Beachtung der genannten Aspekte eigentlich dazu, daß Männer über drei Viertel des gesellschaftlichen Einkommens erwirtschaften, Frauen aber mindestens genau so viele der Kaufentscheidungen treffen?
            Semi vor“

            Wer u.a. für die Einkleidung Heranwachsender (aber auch Nahrungsbeschaffung haupt-)zuständig ist, trifft sicher deutlich öfter sogar noch Kaufentscheidungen als derjenige, der das nicht ist, no surprise here.

            Ich möchte übrigens mal erwähnen, dass wir evo-psycho-mäßig auf eine Überflussgesellschaft wie die in der wir heute leben mehr schlecht als recht vorbereitet sein dürften. Ich bezweifel also, dass sich der Gesamt-Komplex so viel leichter händeln lässt als vor 50 oder 100 Jahren, nicht trotz, sondern sogar wegen all der (beworbenen) Optionen.

            Was aus der höheren Vergütung männlicher Arbeitszeit folgt? Na, dass Männer mehr Vermögen aufbauen können als Frauen, im Schnitt besitzen sie mehr als 100.000 Euro pro Nase (und damit gut 30.000 Euro mehr als ein weiblicher Kopf), von der Rente ganz zu schweigen. Ehepaare profitieren natürlich gemeinsam und bei einer Scheidung muss geteilt werden. Ich halte es für emotional verständlich, dass ein geschiedener Mann (insbesondere einer, der von der Frau verlassen wurde) sich da unfair behandelt fühlt, aber die Regelung trägt grundsätzlich schon noch der Realität Rechnung.

          • @Semikolon die meisten Männer, die ich kenne, würden gerne weniger arbeiten. Das geht aber nicht wegen der Frau.
            Deine Aussagen hier sind einfach menschenverachtend.

      • Ich hab die letzte Zeit über btw mal ein paar Jordan Peterson-Clips angeschaut, und was an ihm wirklich sehr sympathisch ist, ist (u.a.) dass er diese Forderung eben nicht erhebt, sondern im Gegenteil: er nennt die Workaholics mit 50/60-Wochenarbeitsstunden „insane“.

  5. Ich hätte da mal eine Frage zum Thema „emotional labor“.
    Was zum Geier soll das überhaupt sein?

    Und warum kommt immer wieder der Vorwurf, Männer würden bei Frauen „emotional support“ einfordern, ihn aber selbst nicht leisten?

    Meiner Erfahrung nach ist es eher umgekehrt: Kaum eine Frau findet Männer attraktiv, die „über ihre Probleme reden“ wollen. Das ist nur ein anderes Wort für Jammern.
    Auf der anderen Seite wollen Frauen natürlich sehr wohl, dass man(n) ihnen zuhört, wenn sie „über ihre Probleme reden“.

    Es würde mich interessieren, ob hier jemand das in seiner Beziehung anders erlebt.

    Wenn nicht, dann frage ich mich, wie Feministinnen immer darauf kommen, dass es in einer Beziehung der Frau die Aufgabe aufgebürdet wird, den Mann emotional zu unterstützen, und nicht umgekehrt.
    Obwohl, die letzte Frage kann ich mir eigentlich selbst beantworten.

    • Sehe ich auch so.

      „Es würde mich interessieren, ob hier jemand das in seiner Beziehung anders erlebt.“

      Also meine persönliche Erfahrung ist die: Frauen (Freundin, Mutter) reden durchaus auch gerne mal über die Probleme des entsprechenden Mannes, aber was sie dazu sagen, entspricht nicht dem Rahmen des Mannes. Sie machen sich das Problem zu eigen und spinnen dann ihren Frauenkram dazu.

      Das ist nicht verwerflich oder so – ist aber für mich als Mann unbrauchbar. Solche Kommentare und manchmal auch Ratschläge sind für mich wertlos, weil sie aus einer Frauen-Perspektive Optionen und Varianten für Frauen aufzeigen und durchspielen.

      Das wird so natürlich nicht gesagt, wird nicht als „Frauen-Option“ verkauft, aber sobald man das auf sich selbst anwendet, merkt man: das ist für den Mann gar nicht machbar, zumindest aber nicht sinnvoll.

      Das ist dann, wie wenn man von Feministen den Ratschlag bekommt, doch einfach weniger zu arbeiten: nur 30 oder 25 Stunden. Ja, toller Typ – allerdings nicht für Männer, die eine Frau gewinnen oder behalten wollen.

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