72 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 156 (28.03.2018)

    • Ich habe interessehalber auch mal in den Twitter-Feed der stellvertretenden ZEIT-Chefredakteurin reingeschaut, die anscheinend treibend hinter der Trennung von Fischer steckt. In dem NZZ-Artikel ist ihr Twittername mit „alphahuhn“ angegeben.

      Und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Uiuiui, die ZEIT ist ja derart in den feministischen intersektionalen Sumpf abgeglitten. Nicht daß mir das nicht vorher schon klar war, aber das hat nochmal alle Vorurteile bestätigt. Pleitegehen lassen und neuaufbauen scheint die einzige Möglichkeit zu sein, diesen Krebs zu besiegen.

      • Vor langer Zeit war ich noch regelmäßiger Leser der Zeit und ich war allenfalls mäßig an den Auswüchsen des Feminismus und an Männerrechten interessiert. Allenfalls hat mich die Sprachverhunzung durch das erigierte Binnen-I und ähnliches gestört, aber ich bin nicht direkt persönlich betroffen, kein Trennungsvater oder sowas.

        Dann bin ich durch einen längeren Artikel von Sabine Rückert darauf aufmerksam geworden, wie seltsam der Kachelmann-Prozess läuft. Damals war sie auf der richtigen Seite, auf der des Rechtsstaats. Für mich war der Kachelmann-Prozess ein großer Schub für mein Interesse an den in diesem Blog und woanders behandelten Themen. Frau Rückerts weitere Aktivitäten als alphahuhn habe ich nicht verfolgt. Von ihrer Rolle in der Angelegenheit Thomas Fischer bin ich enttäuscht.

  1. Es geht ja gerade durch alle Gazetten: Seehofers Truppe für das Heimatministerium ist komplett männlich!! Der SpOn berichtet in gefühlt 10 Artikeln darüber, hier mal einer:

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/horst-seehofers-maennerministerium-foto-loest-shitstorm-aus-a-1200212.html

    Auffällig ist, daß an diesem „shitstorm“ vor allem Feministinnen beteiligt sind, die auch Kontakte zur Redaktion des SpOn haben (Stockowski zB). Ein paar Details berichtet der Tagesspiegel:

    „Zu dem Zeitpunkt brodelte es jedoch bereits heftig hinter den Kulissen des Ministeriums: Maria Spetter, die Gleichstellungsbeauftragte des BMI, hatte eine empörte Mail an ihre Kolleginnen verschickt, in der sie die rein männliche Führungsriege „kein gutes Zeichen“ nannte. „Wie finden Sie das?“, fragte sie die Kolleginnen, das Bild der „Führungsmannschaft“ hatte sie in die Mail reinkopiert, über das Programm Outlook konnten die Empfängerinnen spontan abstimmen in den Kategorien von „Geht gar nicht“ bis „Ist mir egal“.“

    https://www.tagesspiegel.de/politik/staatssekretaere-in-der-bundesregierung-horst-seehofer-hat-acht-staatssekretaere-ausschliesslich-maenner/21122206.html

    • Da komme ich schon bei der ersten Frage nicht weiter:
      „In Versailles beginnt in diesen Tagen die Friedenskonferenz, bei der die Siegermächte über den Friedensvertrag beraten. Bald muss entschieden werden, wie Deutschland auf das Friedensangebot reagiert.“

      Wie soll ich sowas entscheiden, wenn ich gar nicht weiß, was das „Angebot“ beinhaltet? Ich habe mal „neutral“ gewählt.

      Die nächste Frage ist gar keine, sondern eine Aussage der man zustimmen kann oder nicht. Die anderen „Fragen“ sind genauso bescheuert wie die bei den heutigen Wahlomaten, ohne vertiefte Geschichtskenntnisse aber meist ohnehin nicht sinnvoll beantwortbar.

      Wenn man alles „neutral“ klickt, kommt man beim Zentrum raus, sind das nicht die Vorläufer der CDU? Die hatten offenbar auch früher schon keinerlei Profil.

      Witzig ist, dass sie keine Wahl mit der NSDAP genommen haben, wäre doch wirklich spannend gewesen, wo da die meisten Leute landen.

  2. @ Christian:
    Da der nächste Samstag offiziell nicht zu „frohe Ostern“ gehört, die Frage:
    Gibt es am Karsamstag kein Selbermach-Samstag?

      • Warum arme Tröpfe? Die sind es doch die die immer wieder damit durchkommen lassen und sie damit auch darin bestärken zu glauben dass das angemessene Methoden sind.

    • Der Nazivorwurf gegen Männerrechtler, die sich für Männer einsetzen, welche zu Opfern von Frauengewalt werden, ist auch so lächerlich. Die Naziposition ist, dass der Mann hart wie Kruppstahl und zäh wie Leder ist also erst Recht keine Hilfe braucht sondern allein klarkommt…

  3. Die bekannte Gyno-Feminista Antje S. kotzt über den „Queer-Feminismus“ ab:

    https://antjeschrupp.com/2018/03/26/frausein-ist-nicht-binaer/

    „Viele Queerfeminist_innen vertreten zum Beispiel ein Bild von Geschlechterdifferenz, wonach Weiblich und Männlich die äußeren Enden eines Kontinuums bilden, in dessen Dazwischen es alle möglichen Abstufungen und Kombinationen gibt. Das ist aber ziemlich kurz gesprungen: …“

    Eigentlich ist es ein in der Realität verifizierbares Bild.

    „..Der Feminismus hingegen (jedenfalls ein großer Teil davon) beschäftigt sich mit dem freien Sinn der weiblichen Differenz. Also mit der Frage, welche Bedeutung Frausein hat und haben soll für uns, die Frauen, vollkommen unabhängig davon, was Mannsein ist oder nicht ist.“

    Hihi, also mit der Wortbedeutung von „Differenz“ hadert sie dann ein bisschen. Vermutlich zu logisch…

    „Die Geschlechterdifferenz ist nicht binär. Es ist eine nicht-binäre Differenz, also eine Differenz, die sich nicht in der Logik von Hell versus Dunkel oder Kalt versus Warm bewegt, sondern eher so wie „Birnen versus Automotoren“. Es sind beides Dinge, aber man kann von Birnen nichts über Automotoren lernen und von Automotoren nichts über Birnen.“

    Ah OK, sie meint also nicht Differenz sondern Verschiedenheit. Sowas wie Männer vom Mars und Frauen von der Venus oder so…

    „Und deshalb finde ich es ärgerlich, wenn manche Queerfeminist_innen „Nicht-Binarität“ mit „Nicht-Weiblichkeit“ gleichsetzen. Denn dadurch verstärken sie im Gegenzug eben die Verknüpfung von Weiblichkeit und Binarität und machen sich damit letztlich zu Kompliz_innen einer patriarchalen Ideologie. Sie stellen sich der Freiheit der Frauen in den Weg, indem sie Freisein dem Frausein entgegen stellen. Denn ohne „Nicht-Binarität“ kann es keine weibliche Freiheit geben.“

    Huhh, sie wird jetzt sicher ihre Mitschwestern zusammentrommeln, Baseballschläger und Fahrradketten aus dem Schrank holen und den queer-binären Komplizinnen des Patriarchats, diesen Feindinnen der Freiheit der Frauen einen Besuch in deren Cafe abstatten… 😀

    Also wenn sie schon „Birnen versus Automotoren“ als Beispiel anführt, scheint mir ziemlich klar zu sein: Sie ist nicht der Automotor…

    • Bei Schrupp frage ich mich, ob ich zu dämlich für ihre genialen Ausführungen ist, oder ob nicht doch sie so hohl ist, sich aber ähnlich Judith Butler hinter scheinbar klugen Konstruktionen versteckt…

    • Das ist ein sehr interessanter Satz:

      Also mit der Frage, welche Bedeutung Frausein hat und haben soll für uns, die Frauen, vollkommen unabhängig davon, was Mannsein ist oder nicht ist.

      Wäre da nicht die unausgesprochene Forderung an die Männer, den Frauen zu ermöglichen, was sie bei dieser Nabelschau herausfinden, sowie die Erwartung, dass die Männer sich ändern und anzupassen, um Interaktion auch in Zukunft möglich sein zu lassen, dann könnte man gegen dieses Projekt ja gar nichts einwenden.

        • Ich denke eher: Sie wollen in ihrer Entwicklung und ihren Entscheidungen nicht im geringsten eingeschränkt sein.

          Von ohne Männer steht da nichts.

          Dann wären sie ja gleich wieder eingeschränkt durch Sachzwänge und so.

          Männer sollen dafür sorgen, dass Frau keinerlei Sachzwang spürt.

      • Also mit der Frage, welche Bedeutung Frausein hat und haben soll für uns, die Frauen, vollkommen unabhängig davon, was Mannsein ist oder nicht ist.

        Im schruppschen Gyniversum, dem rein weiblich-nichtbinären Universum, wo kein Mann niemals nienie was zu sagen hat klappt das ganz sicher.
        Ach ja, ich, der nicht so sehr mit den Feinheiten der Gynologik vertraut ist: Gibt es da einen Unterschied zwischen Frausein und Frau zu sein? Also Onkel Herrmann sagt,“Frausein“ heisst einfach „Frau zu sein“. Das hat was.

        • Ontologie ist m.E. der schrägste Zweig der Philosophie.

          Am Beispiel: Ist der Libero einer Schülermannschaft in exakt dem gleichen Sinne ein Libero wie es Beckenbauer war?
          Wenn nein, dann gibt es einen Unterschied zwischen „Libero sein“ und Liberosein“.

          Noch anders ausgedrückt: „Frau sein“ fragt nach notwendigen Kriterien, i.d.R etwas wie „Produzent von Makrogameten“.
          „Frausein“ fragt nach entsprechend der Prototypensemantik eher nach möglichen Positionierungen der Prototypen (und ob es für nur einen Begriff überhaupt mehrere solche geben kann).

          Aber das nur ins Grobe gesprochen; bin ja schließlich kein „echter“ Philosoph.

          • Das Groteske am Feminismus ist ja eigentlich immer, dass Feministinnen irgendetwas Sinnvolles oder gar Fruchtbares wahrnehmen und dann auf allerkläglichste Weise daran scheitern, dem auf den Grund zu gehen.

            Die Frage nach dem Sein als Frau in Zeiten erst der Industrialisierung und dann (vor allem) der Pille ist eine der tiefsten und dringlichsten Fragen, die man derzeit stellen kann.

            Und ich kann mir kaum jemanden vorstellen, der von der Frage mehr überfordert wäre als eine Feministin.

          • Ich verstehe nicht so ganz, wieso Du überhaupt die Ontologie ins Spiel bringst. Was immer man über „Frausein“ im Gegensatz zu „Frau sein“ denken mag – es hat mit Ontologie nichts zu tun.

            Ontologie ist auch nicht „schräg“, sie ist schon gar kein „schräger Zweig“.

            Einen Überblick findest Du unter

            https://plato.stanford.edu/entries/logic-ontology/#Ont

          • Oder auf Deutsch: „Die Ontologie befasst sich mit einer Einteilung des Seienden und mit den Grundstrukturen der Wirklichkeit und der Möglichkeit.“

            Das ist für den normalen Menschen vollkommen schräg. „Ich weiß doch, was ist“, ist das intuitive Verständnis von so gut wie jedem, der in unseren Breiten aufwächst.

            Selbst hochintelligente Menschen leugnen jede Wirklichkeit außerhalb der Wissenschaft. „Was man nicht messen kann, gibt es nicht“ ist weit verbreitet.

            Eine Philosophie, die dann dehr kommt und sagt: „Nö, das ist nur eine Sichtweise, das kann man sinnvoll auch ganz anders sehen“ ist schräg, sehr sogar.

          • Nein, was Du hier beschreibst, ist das allgemeine Phänomen der Spezialisierung.

            Wenn mir ein Physiker etwas von Thermodynamik erzählt, kommt mir das auch sehr schräg vor.

            Dieses Phänomen gibt es sogar in der einfachen Technik. Vorletzte Woche hatte ich einen Installateur im Bad, weil meine Absperrventile undicht waren. Ich hab‘ ihn dann so ein paar allgemeine Sachen zur Installation gefragt, weil ich dachte, ich müßte vielleicht auch ein wenig Konversation machen.

            Da hat der gute Mann angefangen und mir seine Installations-Kosmologie erklärt. Weil, die Leute verstehen ja gar nicht, worauf man bei der Installation alles achten muß und was dabei wirklich (WIRKLICH !!!) wichtig ist. Tja, das kam mir dann doch ein wenig schräg vor.

            Ich hab‘ mal mit meinem Steuerberater darüber gesprochen. Der hat nur gesagt: „Wenn Sie im Frühjahr ihre Reifen wechseln lassen, – verstehen Sie da die Abrechnung? Verstehen Sie Ihre Nebenkostenabrechnung? Verstehen Sie Ihre Zahnarzt-Rechnung? Das sind ja doch recht einfache Vorgänge – trotzdem alles undurchschaubar, selbst für gescheite Leute.“

            Ich würde jetzt nicht einfach so unterstellen, daß es sich dabei immer um verwirrte Chaoten handelt. Ich würde erst mal einen Vertrauensvorschuß geltend machen und sagen: Kommt mir alles ziemlich abwegig vor, aber diese Leute machen das ja nicht zum ersten Mal, die verdienen sogar ihr Geld damit – und zwar seit Jahren.

            Vielleicht hat das ja doch so im Großen und Ganzen seinen guten Sinn, nur ich kapiere es eben nicht. Wenn ich den Leuten von meiner eigenen Arbeit erzähle (Qualitätssicherung), versteht ja auch keiner, wozu das eigentlich gut sein soll …

            Im Fall der Ontologie kenne ich mich nun ziemlich gut aus – aber auch bei völlig fremden Gebieten, z. B. Tugendethik, würde ich immer erst mal Vertrauensvorschuß geben. Wenn im betreffenden Zusammenhang wirklich etwas daran hängt, dann muß man sich eben die Ärmel hochkrempeln und genau mit dieser Sache befassen, muß also dazulernen. Dann wird man sehen, ob da wirklich was dahinter ist und ob sich das wirklich erhärten läßt …

          • „Nein, was Du hier beschreibst, ist das allgemeine Phänomen der Spezialisierung.“

            Da widerspreche ich insofern, als jeder Mensch Philosoph ist, aber nicht jeder Mensch Installateur oder Thermodynamiker.

            Ob du dich noch nie mit ontologischen Fragen auseinandergesetzt hast oder ob du noch nie eine Fouriertransformation berechnet hast, sind kategorisch verschiedene Lücken und lassen sich nicht mit „Spezialisierungsphänomene“ in die selbe Schublade stecken.

            Die Gemeinsamkeit besteht nur darin, dass man vorher nicht recht weiß, wozu das gut sein soll, weil das zu erlangende Wissen so schräg scheint.

          • Nein, nicht „jeder Mensch Philosoph“.

            Die wenigsten Menschen sind Philosophen. Die Tatsache, daß viele Menschen schon mal eine philosophische Frage gestellt haben („Was ist Wahrheit?“, „Ist das nicht alles nur ein Traum?“), macht sie noch nicht zu Philosophen. Die Tatsache, daß ich schon mal meinen Abfluß in der Küche repariert habe, macht mich nicht zu einem Installateur.

            Philosophie ist eine Sache, für die man eine Ausbildung braucht, ebenso wie für Elektrotechnik oder KFZ-Mechanik. So eine Ausbildung haben aber nur wenige. Das hindert natürlich niemanden daran, philosophische Fragen zu stellen oder philosophische Thesen zu vertreten. Ich kann mich ja auch ins Cockpit von so einem Sportflugzeug setzen und einfach mal „losfliegen“ …

            Ich hab‘ übrigens gehört, in Frankreich wäre jeder ein Dichter. Vive la France!

  4. Solange James noch auf YT verweilen darf, vielleicht findet es ja der ein oder andere sehenswert über die Ostertage.

    Imho ist das hier herausragend

    sowie dies (vielleicht hat mal jemand vom Venusprojekt gehört, die Zeitgeistfilme sind deren Werbematerial)

  5. Auf der Internet Platform interviewing.io können Programmierer ihre Fähigkeiten für Bewerbungsgespräche trainieren. Dabei „kamen Männer 1,4 mal häufiger in die nächste Runde als Frauen. Die technische Bewertung der Befragten war auch nicht so gut – Männer auf der Plattform hatten eine durchschnittliche technische Bewertung von 3 von 4, verglichen mit 2,5 von 4 für Frauen.“
    Dann machten sie ein Experiment bei dem sie das Geschlecht der Bewerber mithilfe von Stimmen Veränderung umkehrten. Die Ergebnisse blieben gleich, mit leichten Gewinnen für Männer mit Frauenstimme gegenüber Männern mit Männerstimme.
    Die weitere Untersuchung des Phänomens ergab, dass sich Frauen von einem Mißerfolg leichter abschrecken lassen und deshalb weniger erfolgreich sind als Männer. Das Fazit des Experiments lautet:

    Warum ich von unseren Ergebnissen nicht deprimiert bin und warum Sie es auch nicht sein sollten.

    Abgesehen vom Stand der Technik möchte ich mit einer optimistischen Bemerkung schließen. Ich habe bereits erwähnt, dass es Männern auf der Plattform viel besser geht als Frauen, aber hier ist das Erstaunliche. Sobald Sie die Interviewdaten von Männern und Frauen, die nach ein oder zwei schlechten Interviews aufhören, herausrechnen, verschwindet die Diskrepanz vollständig. So, während die Abbrecher Zahlen nicht groß sind, werde ich massiv durch die Tatsache angeregt, dass mindestens in diesen Entdeckungen, es nicht über systemische Vorspannung gegen die Frauen oder die Frauen ist, die an den Computern schlecht sind, oder was auch immer. Vielmehr geht es um Frauen, die sich nach dem Scheitern schlecht aufrappeln, was trotz allem wahrscheinlich viel einfacher zu beheben ist.

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (nachgebessert)
    http://blog.interviewing.io/we-built-voice-modulation-to-mask-gender-in-technical-interviews-heres-what-happened/

  6. Geht mir ähnlich. Ich bin für Gleichberechtigung, für das Recht auf Abtreibung, das Recht auf körperliche Selbstbestimmung, dafür das Homosexuelle so leben können wie sie wollen und die gleichen Rechte haben, gegen Vorurteile, gegen Rassismus und gegen Sexismus… ABER eben auch wenn es um Männer oder Weiße geht und dort trennen sich dann auch ziemlich schnell die Gemeinsamkeiten und Ansichten zum Feminismus und der PC-Culture.

    Aber auch die Art wie man diskutiert, wie man Wissen gewinnt oder bei dem Wert der Meinungsfreiheit gibt es ziemliche Diskrepanzen.

  7. Vorgestern ist in GB das „Project Eighty Four“, unterstützt von den größten britischen Werbeagenturen, gestartet. Diese Aktion wird getragen von „CALM – Campaign against living misersbly“ in Zusammenarbeit mit Harry’s (eine Art britisches „Nivea Men“).

    Eighty Four, das ist die Zahl der Männer, die sich in GB wöchentlich das Leben nehmen. Selbstmord ist die häufigste vermeidbare Todesursache für Männer unter 45 Jahren in GB. 75 Prozent aller Selbstmorde waren männlich. Eighty Four gibt diesen 84 Männern ein Gesicht.

    Mehr unter: http://www.projecteightyfour.com

    Wann gibt es sowas auch hier?

    • Die Tatsache das es mehr Drogenabhängig Männer wie Frauen gibt, ist eine Diskriminierung von Frauen!

      Aber warum überrascht sein. Das in Kriegen mehr Männer wie Frauen sterben ist ja auch ein Zeichen dafür das Frauen die Hauptopfer sind.

      • Mit dieser quantitativen Aussage „… mehr drogenabhängige Männer als Frauen …“ wäre ich vorsichtig. Vor etwa einem Jahr habe ich eine Doku über Schmerzen, Schmerzbehandlung, -Therapie und Schmerzmittel gesehen. Das was halt so eine Gesundheitssendung.

        Und da wurde so mittendrin in einem Nebensatz behauptet: dreimal so viele Frauen nehmen regelmäßig Schmerzmittel wie Männer.

        Belege gab’s natürlich keine. Sie haben auch nicht gesagt, wie sie das herausgefunden haben. Die Aussage wirkte eigentlich etwas deplatziert, weil es ja allgemein um Schmerzen und Schmerzbehandlung ging.

        Aber man könnte jetzt natürlich fragen: Ist es vielleicht so – Männer saufen und koksen, Frauen stopfen Schmerzmittel in sich rein? Falls ja, dann hätten wir hier keinen quantitativen Unterschied, sondern einen qualitativen …

        • Bei Drogen dachte ich eher an Alkohol, Meth, Heroin, also die Sachen die einen richtig aus der Bahn werfen. Passiert sowas auch bei Schmerzmitteln? Mir ist dazu kein Fall bekannt.

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