100 einfache Wege, wie man das Leben von Frauen erträglicher machen kann (Teil 1)

Broadly mit einem klassisch feministischen Artikel:

1. Before explaining something to a woman, ask yourself if she might already understand. She may know more about it than you do.

Männer erklären Männern auch gerne Sachen. Es liegt häufig nicht daran, dass sie eine Frau ist. Frauen erklären ebenso gerne Sachen, in denen sie sich als besonders kompetent ansehen

2. Related: Never, ever try to explain feminism to a woman.

Viele Feministinnen haben erstaunlich wenig Ahnung von Feminismus. Ich habe sehr viel Ahnung von Feminismus. Wenn sie meinen, dass ich etwas falsch darstelle bin ich gerne bereit es zu belegen. Ich erwarte das auch von ihnen.

3. Trans women are women. Repeat that until you perish.

Transfrauen haben erhebliche Abweichungen von anderen Frauen, bei denen es sinnlos ist einfach so zu tun als seien sie weil sie Transfrauen sind damit weiblich. Sie sind eben teilweise schlicht eine Mischung aus Frauen und Männern, auch wenn ihr Gehirn weiblich ausgelegt ist.

4. RESPECT PEOPLE’S PRONOUNS. It’s not hard.

Natürlich ist es hart, wenn Leute sich vollkommen bescheuerte Pronomen ausdenken.

5. Remember that fat women exist and aren’t all trying to get thin. Treat them with respect.

Das hängt sehr von der Definition von „Respect“ ab. Ich kann sie natürlich sexuell uninteressanter finden oder auch schönere Leute bevorzugen. Erst recht kann ich eine Haltung ablehnen, dass ich sie schön finden muss.

6. In fact, just never comment on a woman’s body.

Ihr gegenüber kann das sicherlich unfair sein. Ansonsten kann ich Körper anderer Leute kommentieren, so viel ich möchte

7. Be kind to women in customer service positions. Tip them extra. (But not in a creepy way.)

Bin ich, wenn sie höflich sind. Aber auch nicht höflicher als zu Männern in der gleichen Situation. Frauen bekommen üblicherweise schon so mehr Trinkgeld als Männer. Warum man sie zusätzlich mit Trinkgeld versehen sollte erschließt sich mir nicht.

8. Trust women. When they teach you something, don’t feel the need to go and check for yourself. And especially do not Google it in front of them.

Warum sollte ich das nicht machen? ich würde es bei Männern auch machen, wenn ich glaube, dass sie unrecht haben?

9. Don’t maintain a double standard for… anything, ever.

Aber gebe bitte weiblichen Kellnerinnen mehr Trinkgeld, schon klar. Vorurteile haben im übrigen bezogen auf den Schnitt durchaus eine hohe Berechtigung und einige doppelte Standards kommen durchaus daher. Andere kommen daher, dass Männer und Frauen schlicht verschieden sind.

10. CLOSE YOUR LEGS ON PUBLIC TRANSIT, OH MY GOD.

dann legt ihr eure Handtaschen nicht auf die Nebensitze.

11. Trying to describe a woman positively? Say she’s “talented,” “clever,” or “funny.” Not “gorgeous,” “sweet,” or “cute.”

Das kommt doch sehr darauf an, in welcher Hinsicht ich sie beschreiben möchte.

12. Examine your language when talking about women. Get rid of “irrational,” “dramatic,” “bossy,” and “badgering” immediately.

Wenn der Schuh passt, dann müssen auch Frauen ihn sich anziehen.

13. Don’t think to yourself, I describe men like that too. A) You probably don’t. B) If you do, it’s to criticize them for acting like a woman.

Vielleicht verhalten sich Frauen auch schlicht häufiger auf die oben beschriebene Weise.

14. Do you love “fiery” Latina women? “Strong” Black women? “Mysterious” Asian women? Stop. Pick up a book on decolonial feminism. Read.

Steht nichts vernünftiges drin.

15. Stop calling women “feisty.” We don’t need a special lady word for “has an opinion.“

Aber wir brauchen ein Wort dafür, dass Männer anderen Leuten etwas erklären oder sich auf eine bestimmte Weise hinsetzen, auf keinen Fall brauchen wir aber Doppelstandards.

16. Recognize women’s credibility when you introduce them. “Donna is lovely” is much less useful than “Donna knows shitloads about architecture.”

Auch das kommt sehr darauf an, in welchem Zusammenhalt ich sie vorstelle.

17. Think about how you describe the young women in your family. Celebrate them for being funny and smart, not for being pretty and compliant.

Meine Nichten sind natürlich beides. Süss, lustig und schlau. Sind ja Schmidts

18. Examine the way you talk about women you’re attracted to. Fat women, old women, queer, trans, and powerful women are not your “guilty crush.”

In der Tat sind sie das nicht.

19. Learn to praise a woman without demonizing other women. “You’re not like other girls” is not a compliment. I want to be like other girls. Other girls are awesome.

Einige Frauen sind nicht wie andere Frauen. Und das kann positiv oder negativ sein.

20. Share writing by women. Don’t paraphrase their work in your own Facebook post to show us all how smart or woke you are. I guarantee the woman said it better in the first place.

ich ziehe es vor gute Inhalte zu teilen, unabhängig ob sie von Frauen oder Männern geschrieben worden sind. Und warum sollten die Frauen es besser gesagt haben? Wäre das nicht ein Doppelstandard?

21. Buy sanitary pads and tampons and donate them to a homeless shelter. Just do it.

In einem Staat mit einem vernünftigen Sozialsystem wohl kaum erforderlich. Aber auch ansonsten nicht meine Aufgabe.

22. How much of what you are watching/reading/listening to was made by women? Gender balance your bookcase.

Ich denke gar nicht daran. Mich interessieren Inhalte.

23. Feeling proud of your balanced bookcase? Are there women of color there? Trans, queer, and disabled women? Poor women? Always make sure you’re being intersectional.

Ich denke gar nicht daran. Mich interessieren Inhalte.

24. Don’t buy media that demeans women’s experiences, valorizes violence against women, or excludes them entirely from a cast. It’s not enough to oppose those things. You have to actively make them unmarketable.

Auch hier kommt es auf den Film an. Wenn er gut ist, dann ist das unabhängig davon, welche Geschlechter in welcher Anzahl dort auftreten.

25. Pay attention to stories with nuanced female characters. It will be interesting, I promise.

Oder achte einfach darauf, ob die Geschichten allgemein gut sein sollen.

26. If you read stories to a child, swap the genders.

Dann müsste man meist die gesamte Geschichte verändern.

27. Watch women’s sport. And just call it “sports.”

Ich schaue schon so keinen Sport, da werde ich noch weniger Frauensport schauen.

28. Withdraw your support from sports clubs, institutions, and companies that protect and employ rapists and abusers.

Da alle Männer Vergewaltiger und Ausnutzer sind, wenn man dem Feminismus glauben kann, ist das eine nicht mehr umsetzbare Forderung.

29. Stop raving about Woody Allen. I don’t care if he shits gold. Find a non-accused-abuser to fanboy over.

Ich war nie ein Fanboy, aber ich mag einige Filme von ihm ganz gerne. Die Anschuldigungen wurden in einem Scheidungsverfahren gemacht und IMHO nicht bewiesen. Ich weiß, wie viel Mist in Scheidungsverfahren vorgetragen wird.

30. It’s General Leia, not princess. The Doctor has a companion, not an assistant. It’s Doctor Bartlett, not Mrs Madame First Lady.

Es ist Prinzessin Leia für mich, ebenso wie Han Solo nicht General Solo ist, sondern ein Schmuggler, der der Allianz aushilft.

31. Cast women in parts written for men. We know how to rule kingdoms, go to war, be, not be, and wait for Godot.

Sehe ich keinen Sinn drin. Schreibt halt gute Frauenrollen, wenn ihr mehr Frauen sehen wollt.

32. Pay for porn.

Habe ich nie und solange es Dienste wie Pornhub gibt werde ich es wohl auch nie

33. Recognize that sex work is work. Be an advocate for and ally to sex workers without speaking for them.

Würde ich durchaus als Arbeit ansehen. Warum ich sie jetzt gesondert unterstützen soll sehe ich aber auch nicht. Natürlich bin ich dafür, dass sie frei von Zwang sein sollen und ihrer Arbeit nachgehen können.

34. Share political hot takes from women as well as men. They might not be as widely accessible, so look for them.

Teile interessante politische Ideen. Das Geschlecht ist egal. Wenn sie weniger abgedrehten Feminismus vertreten würden, dann würde ich sie sicherlich auch öfter zustimmend erwähnen

35. Understand that it was never “about ethics in journalism.”

Hä?

36. Speak less in meetings today to make space for your women colleagues to share their thoughts. If you’re leading the meeting, make sure women are being heard as much as men.

Ich denke gar nicht daran. Eine Frau wird sich genau so durchsetzen müssen wie jeder Mann.

37. If a woman makes a good point, say, “That was a good point.” Don’t repeat her point and take credit for it.

Ich werde weiterhin reagieren wie bei einem Mann auch. Natürlich haben sowohl Männer als auch Frauen schon einmal gute Ideen von mir als eigene übernommen

38. Promote women. Their leadership styles may be different than yours. That’s probably a good thing.

Aber keine Doppelstandards bitte!

Befördere gute Leute, nicht Geschlechter.

39. Recruit women on the same salary as men. Even if they don’t ask for it.

Aber keine Doppelstandards bitte. Aber der Gender Pay Gap ist eh bei gleichen Positionen quasi vollständig bereinigt.

40. Open doors for women with caring responsibilities by offering flexible employment contracts.

haben wir in Deutschland eh.

41. If you meet a man and a woman at work, do not assume the man is the superior for literally no reason.

Dann kleidet und verhaltet euch bitte auch so, liebe Frauen, dass man euch nicht für die Sekretärin hält. Das bekommen viele Frauen sehr gut hin, einige gar nicht.

42. If you’re wrongly assumed to be more experienced than a woman colleague, correct that person and pass the platform to the woman who knows more.

Das wird sie wohl selbst machen müssen, bei Männern würde ich es auch mitnehmen

43. Make a round of tea for the office.

Tatsächlich sind die zuständigen hierfür alle Frauen. Gehört aber zu ihrem Job. Aber gelegentlich setze ich auch neuen Kaffee auf.

44. Wash it up.

Abwaschen? Ich tue Geschirr in die Spülmaschine.

45. If you find you’re only interviewing men for a role, rewrite the job listing so that it’s more welcoming to women.

Vielleicht sind in dem Bereich und für den Job schlicht eher Männer auf dem Markt.

46. Make sure you have women on your interview panel

In genug Branchen hat man hauptsächlich Frauen, die sich für Jobs bewerben.

47. Tell female colleagues what your salary is.

Mache ich bei denen genau so wenig wie bei männlichen.

48. Make sure there’s childcare at your events.

Gut, ich habe keine Events zu denen man Kinder mitbringt. Und das klappte bisher auch so sehr gut.

49. Don’t schedule breakfast meetings during the school run.

Mache ich nicht. Aber unabhängig von Frauen.

50. If you manage a team, make sure that your employees know that you recognize period pain and cystitis as legitimate reasons for a sick day.

Ich glaube die meisten Frauen hier würden mich etwas merkwürdig anschauen, wenn ich ihnen das hier so erkläre und mit ihnen über ihre Periode reden will. Aber wir haben natürlich da auch ein eh großzügigeres System als die USA.

Weiter dann im nächsten Teil

53 Gedanken zu “100 einfache Wege, wie man das Leben von Frauen erträglicher machen kann (Teil 1)

  1. „Do you love “fiery” Latina women? “Strong” Black women? “Mysterious” Asian women? Stop. Pick up a book on decolonial feminism. Read.“

    Die ganzen Men of Colour, die scharf auf blonde Frauen sind, müssen das natürlich nicht. Und auch nicht die Women of Colour, die scharf auf hellhäutige Männer sind.

    Weltfremd.

  2. Oh, da bin ich bescheiden.
    5000 € im Monat in einer mit Gold abgesicherten Währung nehm ich gern entgegen, stelle keine weiteren Forderungen und lass alle in Ruh.

  3. Ich hoffe, dass ich nun auch endlich mit dem richtigen Pronomen angesprochen werde. Immerhin bin ich ein Transgott und erwarte, dass ihr Würmer mich mit “Herr“ ansprecht. Erwarte ich auch von allen Frauen, soll ja keinen Doppelstandard hier geben.

    • Ach ja, das erinnert mich jetzt etwas an den Diskorianismus. Da gab es einen Papstausweis für jeden der sich den ausgedruckt und ausgefüllt hat. Da müsste man sich nicht einmal „Transpapst“ nennen, sondern kann von jedem verlangen, mit „Seine Heiligkeit“ oder „Heiliger Vater“ angeredet zui werden. „Heilige Mutter“ ist natürlich für Päpstinnen auch möglich, zumindest im Diskorianismus.

      Wir sollten dazu übergehen, uns alle gegenseitig mit „Seine/Ihre/Eure Heiligkeit“ anzusprechen, auf freiwilliger Basis natürlich.

      Kallisti!

  4. „Understand that it was never “about ethics in journalism.”“

    Das ist nicht „Hä?“, das ist #gamergate.

    Die Gegenfrage ist, was #notyourshield ist. Sie wird es nicht wissen.

    • Sehempfehlung: Von Morally Gray gibt es grad eine Serie unter dem Titel „I attended a feminist conference so you don’t have to“.
      Episode 1 dreht sich um Gaming.

      Der Song am verlinkten Timecode ist klasse. Direkt danach gehts um GamerGate.

  5. „17. Think about how you describe the young women in your family. Celebrate them for being funny and smart, not for being pretty and compliant.“

    Ich hab mir grad eine Szene vorgestellt: Die Autorin geht in einer schicken Boutique shoppen und kommt in einem hinreißenden Kleid nach dem anderen aus der Umkleide, um es ihrem Boyfriend zu präsentieren, und der sagt jedes mal: „Es hat keine Auswirkung auf deine Klugheit oder deinen Humor, Aussehen ist oberflächlich“

    Ob sie ihn dafür lieben oder hassen wird?

  6. „Setzt keine Doppelstandards an!“
    *verlangt durchgehend Sonderbehandlungen und Doppelstandards*
    Punkt 29 zeigt ja wo es hingehen soll. Non-accused-abuser. Da soll gar kein Unterschied mehr gemacht werden, Anschuldigung = Schuld = Verurteilung.

  7. Allein der autoritäre Ton, der totalitäre Anspruch und die besserwisserische Haltung provozieren schon Opposition. Wer will mit solchen Leuten Umgang haben, geschweige ihnen das Leben leichter machen? Genau das ist es. dass jeder ablehnen und bekämpfen sollte. Einladung zum Faschismus und Gesinnungsterror. Frauenbevorzugung in einer gynozentrischen Kultur ist absurd und unnötig.

  8. Man muss sich mal klar machen wie ambitioniert einige der Punkte sind. Zum Beispiel:

    „24. Don’t buy media that demeans women’s experiences, valorizes violence against women, or excludes them entirely from a cast. It’s not enough to oppose those things. You have to actively make them unmarketable“

    Wenn ich mir die beliebtesten Filme auf IMDB anschaue (http://www.imdb.com/chart/top):

    1. Shawshank Redemption (1994)
    2. Der Pate (1972)
    3. Der Pate 2 (1974)
    4. The Dark Knight (2008)
    5. Die zwölf Geschworenen (1957)
    6. Schindlers Liste (1993)
    7. Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs (2003)
    8. Pulp Fiction (1994)
    9. The Good, the Bad and the Ugly (1966)
    10. Fight Club (1999)
    11. Der Herr der Ringe – Die Gefährten (2001)
    12. Forrest Gump (1994)
    13. Das Imperium schlägt zurück (1980)
    14. Inception (2010)
    15. Der Herr der Ringe – Die zwei Türme (2002)
    16. Einer flog über das Kuckucksnest (1975)
    17. GoodFellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia (1990)
    18. Matrix (1999)
    19. Die sieben Samurai (1954)
    20. Krieg der Sterne (1977)
    23. Das Schweigen der Lämmer (1991)
    27. Chihiros Reise ins Zauberland (2001)

    In den gefetteten Filmen spielen Frauen überhaupt keine Rolle.

    Der erste Film mit einer weiblichen Hauptrolle, bei der es auch relevant ist, dass sie eine Frau ist (und nicht nur „Man with Boobs“), ist Platz 16.

    Der erste Film mit einer positiven weiblichen Hauptrolle ist Platz 27. Manche würden #23 anführen, aber m.E. hätte Clarence Starling auch ohne weiteres funktionieren können.

    Chihiro ist übrigens phantastisch. Würde Feminismus sich für diese Art von Weiblichkeit einsetzen und sie weiterentwickeln, statt – wie die Autorin auch – immer nur mit dem Fuß aufzustampfen und „Wir wollen wie Männer mit Bonuspunkten (= Titten) behandelt werden“, bräuchte es die Manosphere nicht.

  9. Zu Punkt 35 oben und der irritierten Nachfrage:

    In der deutschen Version des Artikel findet sich folgende Übersetzung:

    „35. Verstehe, dass es bei Gamergate nie um “Ethik im Journalismus“ ging.“

    https://broadly.vice.com/de/article/bj5ex8/100-kleine-dinge-mit-denen-maenner-das-leben-von-frauen-besser-machen-koennen

    „it“ im Original oben bezieht sich dem Anschein nach auf Gamergate.

    Es finden sich in der deutschen Version auch Korrekturen, z. B. bei Punkt 34:

    „34. Teile auch politische Kommentare von Frauen. Vielleicht musst du da ein bisschen suchen, es gibt sie nicht so häufig.“

    Im Original oben steht ja „from women as well as men“ – das kann *so* natürlich nicht stehen bleiben, das wäre ja nicht exklusiv. Zum Glück gibt’s da in Deutschland jemanden, der genau aufpaßt und sofort korrigiert: „Kommentare von Frauen“ – Punkt. Jetzt stimmt’s wieder.

  10. „2. Related: Never, ever try to explain feminism to a woman.“

    Christian, es ist doch nun wirklich hinlänglich bekannt, dass Mädchen schon mit umfangreichem Wissen über Feminismus auf die Welt kommen. Du als männlich-geborener kannst dem nicht das Wasser reichen.

    „Tip them extra. (But not in a creepy way.)“

    Because nothing says „equality“ more than giving women extra money.

    „8. Trust women. When they teach you something, don’t feel the need to go and check for yourself. And especially do not Google it in front of them.“

    Listen and believe. LISTEN
    AND
    BELIEVE

    Für alles übrige reicht das Artikelbild aus, zeigt es doch ganz schön, wie sich Feministen ihre Traumwelt vorstellen: Mann (gut gebaut, mit freiem Oberkörper) als Servant der Frau, die sich entspannt zurück lehnen kann – weil sie ein Mädchen ist.

    • Was versuchen die eigentlich immer mit diesen Artikeln.

      Zwei Möglichkeiten:

      1. Clickbait, möglichst hart auf die Kacke hauen, damit sich möglichst viele darüber aufregen, damit das möglichst viel Clicks generiert. (Warum man eigentlich archive.is für solche Artikel nutzen sollte – oder wenigstens Adblock.)
      2. Männer möglichst effektiv verprellen.

      Ok, eine dritte Möglichkeit wäre noch denkbar:
      3. Effektiv Cucks anziehen, weil die nicht aufmucken und schon unter dem Teppich in den Raum rein kriechen, wenn sich eine Frau im selben Raum befindet.

        • Das vermute ich auch. Deren Weltbild ist, dass es verdammt noch mal das Grundrecht von Frauen ist, dass Männer ihnen die Welt besser machen. Korollar: Den Zustand „Die Welt ist gut genug für Frauen“ gibt es nicht.

          Das muss irgendwas biologisch verankertes sein.

          • Es ist ne Mischung:
            Einerseits der weibliche genetisch verankerte Anspruch auf Paarung mit den besten Genen.
            Andererseits die Behandlung von Frauen seit ihrer Kindheit als Prinzessin. Und die Behandlung von Frauen durch Männer, die in ihrem Bestreben nach sexueller Aufmerksamkeit, Frauen ebenfalls umschmeicheln.

            Frau lernt so schwerlich , auf eigenen Füßen zu stehen und sich nicht als Zentrum des Universums zu betrachten.

          • „Deren Weltbild ist, dass es verdammt noch mal das Grundrecht von Frauen ist, dass Männer ihnen die Welt besser machen.“

            War ja auch schon immer so. Frau wurde beschützt und behütet, der Mann opferte sich. Nur in letzten Jahrhundert war das mit der Gegenleistung verbunden, dass Männer dadurch auch ein Vorrecht auf den Thron hatten (bzw wie in Athen oder Sparta oder in Rom Vorrecht auf politische Teilhabe). Das Letztere hat der Feminismus abgeschafft. Das Erstere möchte man aber bitte behalten.

          • korrekt, das „gut genug“ gibt es nicht, daher kann man das Gejammer auch getrost ignorieren.

            @Adrian Gerade in der heutigen Zeit lernen Frauen eigentlich garnicht mehr, dass sie nicht das Zentrum des Universums sind. Daher sind sie auch sehr baff wenn Mann ihnen kontra gibt. Und warum sie dadurch so rattig werden (Hypergamie ist mal rein mechanisch betrachtet komplett bekloppt, ich weiß. Scheint aber eine sehr effektive Maschinerie/ ein sehr effektiver Instinkt zu sein)

            Umschmeicheln ist eigentlich eine kontraproduktive Taktik, zumindest wenn man es nicht sehr fein dosiert.

  11. Also ich stelle mir ja immer vor, dass Autorinnen von solchen Wunschlisten beim schreiben ganz gepflegt nebenher masturbieren und bei jedem Punkt ein Orgasmüsschen haben.

    OK, ist unrealistisch, aber die Vorstellung ist witzig…

  12. 11. Trying to describe a woman positively? Say she’s “talented,” “clever,” or “funny.” Not “gorgeous,” “sweet,” or “cute.”

    Naja, aber wie soll ich dann einer Blondine ein EHRLICHES Kompliment machen?

  13. Pingback: 100 kleine Dinge, mit denen mich Feministinnen mal gepflegt am Arsch lecken können – eine Replik – Casthouse

  14. Pingback: 100 einfache Wege, wie man das Leben von Frauen erträglicher machen kann (Teil 2) | Alles Evolution

  15. Hey. Vielleicht siehst du es noch. Ich bin froh, auf deinen Blog gestoßen zu sein! Du hast mMn eine sehr harte Meinung gegen viele feministischen „Grundannahmen“, die absolut gerechtfertigt ist. Und ich halte dich für clever genug, dass du dich eben auch einließt und wirklich interessiert an dem Thema bist. Deswegen mein Kommentar zu Punkt 42:
    „If you are wrongly assumed to be more experienced than a woman colleague, correct the person and pass the platform to the women who knows more.“
    – „Das wird sie wohl selbst machen müssen, bei Männern würde ich es auch mitnehmen“
    Ich denke, ein großes Problem des weiblichen Teils der Bevölkerung ist, dass ihnen von klein auf beigebracht wird, dass sie zB nicht Informatiker werden können. Wenn eine Frau dann eine gute Informatikerin ist, wird sie sich trotzdem nur selten so darstellen, da es dem „erwünschten Bild der Frau“ nicht entspricht. Da bin ich ganz bei dir, dass Frauen das lernen müssen – Männer oder Andere können das nicht übernehmen für sie und sich nicht komplett umstellen. Andererseits gibt es zB wenig Frauen, die diese Aufmerksamkeit für sich beanspruchen, wodurch wenig andere Menschen sehen, dass Frauen das auch können. So kann man tatsächlich – egal welches Geschlecht – unterbewusst die Ansicht vertreten, dass Männer eben mehr zu sagen haben. Das können die einzelnen Personen ändern, indem sie sich selbst hinterfragen. Aber sind wir ehrlich: wie wahrscheinlich ist es, dass ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands sich wirklich damit beschäftigt, ob sie vielleicht unterbewusst Männern allgemein mehr zutrauen? Besonders in einer Gesellschaft, in der es ja tatsächlich immer noch wahrscheinlicher ist, dass der Mann mehr Ahnung von Informatik hat, weil es einfach mehr Männer gibt, die eher Vollzeit arbeiten und Weiterbildungen besuchen usw.. Deswegen kann es unter Umständen durchaus sinnvoll sein, mal bewusst ein Gegenstatement zu setzen und den anderen zu sagen, dass die Kollegin mehr Ahnung hat / besser helfen kann. Genauso wie man bei einem afroamerikanischem Freund wahrscheinlich irgendwann sagen würde, dass er deutsch kann, wenn der Verkäufer nur mit einem redet und ihn total ignoriert.
    Zugegeben besteht im zweiten Fall das Problem nicht, dass man der eigenen Karriere im Weg steht. Wenn man allerdings genau weiß, dass die Kollegin eigentlich besser ist, kann man dieser mMn auch gönnen, wenn sie eher befördert wird – genau wie bei einem männlichen Arbeitskollegen.

    Ich glaube, das ist auch eine grundlegende Frage: Kann ich helfen und wie viel möchte ich dafür geben? Gleichberechtigung finde ich immer wichtig (hast du ja auch in einigen Punkten geschrieben). Andererseits gibt es eben auch andere Voraussetzungen (genau wie du es über m->f Transpersonen sagst). Man sollte da nicht mit einem Nachteilsausgleich drangehen mMn wie zB durch Bevorzugung in bestimmten Bereichen. Trotzdem kann man den Frauen helfen, trotz der fehlenden Voraussetzungen (wie männliches Dominanzverhalten schon im Kindergarten (siehe anderen Beitrag von dir)) die gleiche aktuelle Situation zu erreichen – und demnächst sich zB zu trauen, von sich aus zu sagen, dass sie mehr weiß.
    Damit macht man sich natürlich aber auch eine Konkurrentin. 😛
    Eigentlich genauso wie man eventuell einem schüchternen Kollegen eben auch mal sowas „zukommen lässt“. Oder macht man das als Mann hat nicht? ^^

    Lg. 🙂

    • @minex3

      „Ich denke, ein großes Problem des weiblichen Teils der Bevölkerung ist, dass ihnen von klein auf beigebracht wird, dass sie zB nicht Informatiker werden können“

      Ich kenne ein paar Informatiker und die Frauen waren dort im Studium weitaus eher die Königinnen des Studienganges. Einfach weil so wenig Frauen da waren.
      Aber einige Studien legen eher dar, dass es andere Gründe gibt:
      https://allesevolution.wordpress.com/2017/08/25/unterschiedliche-berufliche-interessen-von-maennern-und-frauen/

      Men scored higher on Realistic (d 1.14), Investigative (d .32), Enterprising (d .22), and Conventional (d .23), while women scored higher on Artistic (d .19) and Social (d .38), mostly replicating previous univariate findings. Multivariate, overall sex differences were very large (disattenuated Mahalanobis’ D 1.61; 27% overlap). Interest levels were slightly lower and overall sex differences larger in younger samples. Overall sex differences have narrowed slightly for 18-22 year-olds in more recent samples. Generally very small ethnicity effects included relatively higher Investigative and Enterprising scores for Asians, Indians, and Middle Easterners, lower Realistic scores for Blacks and Native Americans, higher Realistic, Artistic, and Social scores for Pacific Islanders, and lower Conventional scores for Whites. Using Prediger’s (1982) model, women were more interested in people (d 1.01) and ideas (d .18), while men were more interested in things and data. These results, consistent with previous reviews showing large sex differences and small year effects, suggest that large sex differences in work related interests will continue to be observed for decades.

      Das sind ganz gewaltige Unterschiede, gerade weil Informatiker eben nicht als Leute gelten, die in der Arbeit mit Leuten arbeiten, sondern eben vor einem Computer sitzen

      https://allesevolution.wordpress.com/2018/02/17/das-gender-equality-paradox-in-den-naturwissenschaften-technology-und-den-ingenieurwissenschaften-sowie-der-mathematik/
      hier wird dargelegt, dass Frauen sich einfach für etwas entscheiden, in dem sie sehr gut sind, eben eher für Sprachen:

      The underrepresentation of girls and women in science, technology, engineering, and mathematics (STEM) fields is a continual concern for social scientists and policymakers. Using an international database on adolescent achievement in science, mathematics, and reading (N =472,242), we showed that girls performed similarly to or better than boys
      in science in two of every three countries, and in nearly all countries, more girls appeared capable of college-level STEM study than had enrolled. Paradoxically, the sex differences in the magnitude of relative academic strengths and pursuit of STEM degrees rose with increases in national gender equality. The gap between boys’ science achievement and girls’ reading achievement relative to their mean academic performance was near universal. These sex differences in academic strengths and attitudes toward science correlated with the STEM graduation gap. A mediation analysis suggested that life-quality pressures in less gender-equal countries promote girls’ and women’s engagement with STEM subjects.

      Quelle: The Gender-Equality Paradox in Science, Technology, Engineering, and Mathematics Education (Abstract/ Full (Scihub))

      Die Daten sind in dem Artikel auch noch einmal gut übersichtlich in Grafiken aufgearbeitet und man sieht, dass Frauen oft Sprachlich und in den Naturwissenschaften und in Sprachen gut sind, aber in Sprachen besser, während die Männer meist in den Naturwissenschaften gut sind, aber die Konkurrenz mit der Sprache nicht haben.

      Eine weitere interessante Studie beschreibt das Verhältnis von Räumlichen Denken zu den Naturwissenschaften
      https://allesevolution.wordpress.com/2014/01/18/raumliches-denken-als-voraussetzung-fur-die-naturwissenschaften/

      Diese Studie hier haut in die gleiche Kerbe
      https://allesevolution.wordpress.com/2018/07/18/raeumliches-denken-und-mathematische-faehigkeiten/

      und auch diese Studie macht es noch mal deutlich, dass die Studienwahl da durchaus past:
      https://allesevolution.wordpress.com/2014/05/18/verbale-und-mathematische-fahigkeiten-sowie-intelligenz-und-studienfachwahl/

      „Wenn eine Frau dann eine gute Informatikerin ist, wird sie sich trotzdem nur selten so darstellen, da es dem „erwünschten Bild der Frau“ nicht entspricht.“

      Das ist ja bei vielen Informatikerinnen (keineswegs allen) auch durchaus der Fall. Viele sind eher „burschikoser“ was gut zu den Testosterontheorien passt. Aber auch männliche Informatiker werden ja nun nicht als die Creme de la Creme des männlichen Geschlechts dargestellt, sondern eher als weltfremde Nerds, die nur vor Computern sitzen, Frauen nur aus dem Internet kennen und mit 30 gute Chancen haben ein Magier zu werden, wenn dir die diesbezüglichen Memes ein Begriff sind.

      „Da bin ich ganz bei dir, dass Frauen das lernen müssen – Männer oder Andere können das nicht übernehmen für sie und sich nicht komplett umstellen. Andererseits gibt es zB wenig Frauen, die diese Aufmerksamkeit für sich beanspruchen, wodurch wenig andere Menschen sehen, dass Frauen das auch können. So kann man tatsächlich – egal welches Geschlecht – unterbewusst die Ansicht vertreten, dass Männer eben mehr zu sagen haben. Das können die einzelnen Personen ändern, indem sie sich selbst hinterfragen“

      Aber warum sollten sie das für eine bestimmte Gruppe tun, die sich häufig genug nicht selbst hinterfragt? Männer schulden Frauen ja nichts.

      „Aber sind wir ehrlich: wie wahrscheinlich ist es, dass ein Großteil der Bevölkerung Deutschlands sich wirklich damit beschäftigt, ob sie vielleicht unterbewusst Männern allgemein mehr zutrauen? Besonders in einer Gesellschaft, in der es ja tatsächlich immer noch wahrscheinlicher ist, dass der Mann mehr Ahnung von Informatik hat, weil es einfach mehr Männer gibt, die eher Vollzeit arbeiten und Weiterbildungen besuchen usw.. Deswegen kann es unter Umständen durchaus sinnvoll sein, mal bewusst ein Gegenstatement zu setzen und den anderen zu sagen, dass die Kollegin mehr Ahnung hat / besser helfen kann“

      Aber doch nur wenn es stimmt. Sonst ist es weitaus eher kontraproduktiv. Und wenn es stimmt wäre es auch unabhängig vom Geschlecht. So wie der gerade von der Uni gekommene der den alt eingesessenen erklären will, dass er alles besser weiß, aber keine Ahnung von der Praxis hat.

      „Genauso wie man bei einem afroamerikanischem Freund wahrscheinlich irgendwann sagen würde, dass er deutsch kann, wenn der Verkäufer nur mit einem redet und ihn total ignoriert.“

      Hä? warum sagt der nicht einfach selber was auf deutsch? Oder macht ansonsten deutlich, dass er das Gespräch verfolgt? Das ist doch ein etwas fernliegender Fall.

      „Zugegeben besteht im zweiten Fall das Problem nicht, dass man der eigenen Karriere im Weg steht. Wenn man allerdings genau weiß, dass die Kollegin eigentlich besser ist, kann man dieser mMn auch gönnen, wenn sie eher befördert wird – genau wie bei einem männlichen Arbeitskollegen.“

      Es kann viele gute Gründe dafür geben den „besseren“ zu übergehen. Vielleicht ist sie fachlich kompetent, aber nicht beliebt, weil sie sich dauernd beschwert als Frau benachteiligt zu sein. Vielleicht ist der andere gut mit dem Chef befreundet oder ansonsten der bessere Menschenführer. Vielleicht weiß man bei dem anderen, dass seine Frau definitiv aussetzen wird, wenn ein Kind kommt und ihm den Rücken freihält, so dass er weiterhin eine 60 Stundenwoche machen kann während das bei ihrem Partner nicht so klar ist. Vielleicht ist sie zu hochnässig oder kann nicht mit Kritik umgehen oder zu schüchtern, so dass die Leute sie nicht ernst nehmen und andere auf ihre Kompetenz hinweisen müssen. Vielleicht will sie auch schlicht gar nicht 60 Stunden pro Woche für die nächsten 20 Jahre in ihren Job treffen, egal für welches Geld.

      „Ich glaube, das ist auch eine grundlegende Frage: Kann ich helfen und wie viel möchte ich dafür geben?“

      Ich finde da die Frage nach Gleichberechtigung durchaus wichtig, aber Gleichstellung ist keine Gleichberechtigung. Und einfach so zu unterstellen, dass man Frauen unterstützen muss weil es sonst unfair ist klingt sehr nach Gleichstellung und nicht gleichberechtigung.

      „Gleichberechtigung finde ich immer wichtig (hast du ja auch in einigen Punkten geschrieben). Andererseits gibt es eben auch andere Voraussetzungen (genau wie du es über m->f Transpersonen sagst). Man sollte da nicht mit einem Nachteilsausgleich drangehen mMn wie zB durch Bevorzugung in bestimmten Bereichen. Trotzdem kann man den Frauen helfen, trotz der fehlenden Voraussetzungen (wie männliches Dominanzverhalten schon im Kindergarten (siehe anderen Beitrag von dir)) die gleiche aktuelle Situation zu erreichen – und demnächst sich zB zu trauen, von sich aus zu sagen, dass sie mehr weiß.
      Damit macht man sich natürlich aber auch eine Konkurrentin. 😛“

      Warum sollen sie kein Dominanzverhalten zeigen müssen? Es gibt ja genug Männer, die das auch nicht machen und die ebenso nicht nach oben kommen.

      „Eigentlich genauso wie man eventuell einem schüchternen Kollegen eben auch mal sowas „zukommen lässt“. Oder macht man das als Mann hat nicht? ^^“

      Natürlich kann der Hinweis darauf, dass da jemand Ahnung hat, immer gut sein. Aber schüchtern und Führungsjob muss eben auch keine gute Idee sein.

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