Stärke der Homophobie nach Ländern

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13 Gedanken zu “Stärke der Homophobie nach Ländern

  1. Rofl, nach Lilo Wanders und Mary und Dirk Bach und dem Carsten aus der Lindenstraße und dem Domian und …
    Toll gemacht Linksversiffte!

  2. Also das würde bedeuten, verschwult man die Araber, zittern die vor Angst? Doch wo in der ICD10 wird diese Phobie nur gelistet?

          • Deine Sicht. Propagandatricks muss man nicht anerkennen und man kann Worte kritisieren, erst recht wenn man das begründen kann.

            Außerdem handelt es sich bei LGs um Homos, bei den BT und Plusleuten ist das doch wohl nicht so. Das Homoangstgerede ist also mindestens in zweifacher Hinsicht Unsinn.

        • Die Kritik läuft darauf hinaus, dass Homophobie kein medizinisches Fachwort ist. Muss es aber auch nicht. Das Wort Phobie wird eben auch in anderen Kontexten benutzt – sogar in der Chemie.

          Es muss auch nicht unbedingt Angst bedeuten. Es steht auch für Abneigung.

          • Gemeint ist doch mit dem Begriff Homophobie (gleich + Angst) nicht Angst vor Schwulen, sondern Schwulenfeindlichkeit. Der Begriff Homophobie kam erst in den letzten Jahren, von der linken Seite geprägt, in der Konnotation von Schwulenfeindlichkeit auf. Richtig wäre es demnach von Homo- oder Schwulenfeindlichkeit zu sprechen, oder wenn man es schon „akademisch“ will, was wohl der Zweck dieser Wortschöpfung sein sollte, müsste man etwas mit miso finden also „Misohomie“ o.ä.

            Grundsätzlich stellt sich die Frage, ob man falsche Begriffe übernehmen sollte. Bei Gleichberechtigung und Gleichstellung verwischt sich ja der Wortsinn inzwischen auch und damit ebenso die Erfassung des Unterschiedes.

            Homophobie setzt eigentlich auf der Mär auf, dass Homosexuellenfeindlichkeit einer klandestinen Homosexualität des Homophoben entspringt.

  3. was bedeutet denn ein HCI von 1? 100%? Alle Homophob, auch die Schwulen? Und manche Sachen aus dem Abstract sind auch etwas seltsam … „A higher level of homophobia is associated with increased AIDS-related death among HIV-positive men.“ komische Phobie. Alles ein wenig undurchsichtig.

    • „A higher level of homophobia is associated with increased AIDS-related death among HIV-positive men.“

      Ich vermute, der Zusammenhang wird so gesehen:

      Mehr Homophobie zeigt an, daß die Männer mehr traditionelles männliches Verhalten an den Tag legen, insbes. mehr Risikobereitschaft. Diese erhöhte Risikobereitschaft manifestiert sich z. B. in einem geringeren Kondom-Gebrauch beim Sex. (Weil wer Kondome verwendet, der schützt sich, wer sich schützt, ist weniger Risiko-bereit). Der geringere Kondom-Gebrauch wiederum führt zu einer erhöhten Infektion mit Geschlechtskrankheiten, z. B. HIV. Die erhöhte Infektion wiederum führt zu einer erhöhten Todesrate.

      Ist nur eine Vermutung von meiner Seite.

      • Die Ursache liegt wohl eher darin, dass man einen Sündenbock für die Probleme sucht. Waren es im Mittelalter die Juden, denen man die Verbreitung der Pest in die Schuhe geschoben hat, sind es bei HIV die Homosexuellen. Ich sage nur mal das Stichwort Schwulenseuche.

  4. Ich fürchte, die oben verlinkte Studie ist zu einem wesentlichen Teil politisch motiviert. Bspw. lautet das Fazit dieser Studie:

    „The socioecological approach of this index […] provides sound evidence for public health policy in favour of the inclusion of sexual minorities.“

    https://academic.oup.com/eurpub/advance-article-abstract/doi/10.1093/eurpub/cky023/4919666?redirectedFrom=fulltext

    Als konkretes Ergebnis wird z. B. genannt:

    „[…] a 10% increase in the level of homophobia at country level is associated with a 1.7-year loss in life expectancy for males. A higher level of homophobia is associated with increased AIDS-related death among HIV-positive men.“

    Da müßte man jetzt genau schauen, wie solche Ergebnisse gewonnen und interpretiert werden in der Studie – die Formulierung oben jedenfalls erscheint mir ziemlich irreführend („associated“!).

    Eine Sache hat mich überrascht: „Western Europe is the most inclusive region, followed [?] by Latin America.“

    Also eher wenig Homophobie in Lateinamerika. Finde ich ziemlich überraschend.

    Als Kriterien werden benannt:

    „Methods: We developed a Homophobic Climate Index incorporating institutional and social components of homophobia. Institutional homophobia was based on the level of enforcement of laws that criminalise, protect or recognise same-sex relations. Social homophobia was based on the level of acceptance and justifiability of homosexuality.“

    Abgesehen von „criminalise“ und „protect“ kommt mir dies ziemlich Wischi-Waschi vor. Das Zitat oben findet sich aber im abstract – die Operationalisierung im Artikel selbst ist vielleicht besser.

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