Beziehungen

Ich fühle mich wohl in meiner Beziehung. Wir stützen und ergänzen uns gegenseitig, sie setzt sich für mich ein und ich mich für sie. Ich kenne sie inzwischen so gut, dass ich vieles über sie voraussagen kann und sie natürlich auch über mich. Es ist schön zu ihr nach Hause zu kommen und mit ihr ist es nicht langweilig. Sie hat ihre Eigenarten und ich die meinen und sicherlich ist bei uns beiden nicht alles perfekt, aber es klappt. Wir müssen nicht alles zusammen machen, wir können auch gut mal etwas ohne den anderen machen, aber das allermeiste machen wir zusammen.

Natürlich streiten wir uns auch mal oder haben andere Vorstellungen von bestimmten Punkten, aber das ist nicht von langer Dauer.

Ich habe nicht das Gefühl, dass einer den anderen ausnutzt, in vielen Bereichen sind Aufgaben klar verteilt, teilweise sehr klischeehaft: Sie würde nie etwas reparieren. Dafür putzt sie mehr als ich. Ich repariere dafür gerne, putze aber weniger gerne.

Es sind viele Kleinigkeiten, die das Leben zusammen schön machen.

Natürlich weiß ich auch, dass viele schon so sehr schöne Beziehungen gehabt haben, die dann gescheitert sind. Aber was wäre das Leben, wenn man sich davon von einer Beziehung abhalten lässt?

Es ist kein großer Text über die perfekte Beziehung, es ist einfach etwas, was für mich passt und hoffentlich auch weiterhin passen wird. Die perfekte Beziehung wird es auch nicht geben, jeder muss das für sich passende finde.

Heute haben wir einen Beziehungsjahrestag. Ich freue mich auf viele weitere

Siehe auch:

 

 

 

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28 Gedanken zu “Beziehungen

  1. Das ist schön, daß es so läuft, Glückwunsch. Einfach nicht weiter drüber nachdenken und freuen solange es läuft.
    Ich habe ja schon öfters kritische Meinungen geäußert, bin nach wie vor der Ansicht aus eigenem Erleben, daß man Frauen als Mann nie wirklich kennt.
    Daher oft das böse erwachen.
    Zum Glück blieb mir böses erwachen bisher erspart. Aber die Unehrlichkeit vieler Frauen, die Schopenhauer schon als ihr wesentlichstes gemeinsames Merkmal bezeichnete, ist mir erst richtig bewusst geworden* durch den Kontakt zu Frauen, der ganz nüchtern geschäftlich begann. Es sind 2 der ganz wenigen die ich als Männern gegenüber als wirklich ehrlich bezeichnen würde. Im Kontrast zu diesen merkte ich erst wie sehr die meisten Frauen Männer, auch geliebte Männer, ganz nüchtern pragmatisch nur unter Nutzaspekten sehen.
    *ein dumpfes Gefühl dafür hatte ich schon immer, eventuell eine hormonelle Störung ? der normale Mann checkt es immer erst zu spät oder verdrängt es.

    mal nebenbei

    Ein krasser Fall vom Ende einer Beziehung der in der Lokalpresse für Aufsehen sorgte. In der kleinen Ostdeutschen Stadt Helfta kam es zur Eskalation, als Mädchen auf Beschluss einer Richterein ein 8-jaähriges Mädchen mit Gewalt gegen dessen Willen vom Vater getrennt und der Mutter zugeführt wurde. Wer will kann weiter recherchieren, hier als Einstieg:

    https://www.express.de/news/panorama/dramatische-szenen-an-grundschule-maedchen-wird-gewaltsam-von-ihrem-vater-getrennt-29835228

    Der feministische Staat in voller Blüte. Mit drei Streifenwagen gegen ein Kind das seinen Vater liebt. Und natürlich Männer (Polizisten) als willige Vollstrecker weiblichen Wahnsinns.

      • Mein Gott sind noch ein paar Rechtschreibfehler drin, bitte es nachzusehen, aber der Garten lockt, bin etwas in Eile, habe gerade noch nebenbei 2 Projekte abzuschließen.

    • Ich verstehe nicht wie die Mutter, die das Kind und den Haushalt einfach verlassen hat und bei dem, wie ich an anderer Stelle gelesen hatte, der Vater es sogar war der versuchte dass der Kontakt zwischen Kind und Mutter nicht vollkommen abbricht, das Kind einfach so kriegt. Wie es den Anschein hat, muss sie als Frau überhaupt nichts nachweisen, hat wahrscheinlich während der zweieinhalb Jahre auch keinen Unterhalt gezahlt. Sie kriegt einfach das Sorgerecht, weil das Kind gehört zur Mutter, was der Vater und das Kind wollen interessiert nicht, und wir dürfen uns von den gleichen Leuten anhören das Frauen gezwungen werden sich um die Kinder zu kümmern.

      Und ich wette, jetzt da das Kind bei der Mutter ist, wird der Vater bald aufgefordert Unterhalt zu zahlen.

      Und der Großteil der Politiker denkt dass das so alles seine Ordnung hat.

        • Ohne Zweifel wird hier mit zweierlei Maß gemessen. Einen Vater der einfach das Haus verlässt und nicht wieder kommt, würde das Gericht sofort bescheinigen das ihm das Kind egal ist und eher daher keine wirklichen Rechte hat. Und wenn eine Mutter dem Vater das Kind vorenthält und gerichtlich angeordnete Besuchstermine zwischen Vater und Kind verhindert, heißt es auch allzu oft, da kann man nichts machen, wir können das Kind doch nicht der Mutter aus den Armen reißen.

          Auch wenn das Kind die letzten 2 Jahre bei der Mutter gelebt hätte, würde man das gegen den Vater verwenden, aber andersrum spielt das dann wieder keine Rolle.

          • Wie lässt sich eigentlich ausschließen, dass der Vater lügt und in Wirklichkeit den Kontakt des Kindes zur Mutter behindert hat?

    • Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum diese Story unter Männerrechtlern geteilt wird.

      Mal abgesehen von der fragwürdigen gerichtlichen Entscheidung.

      Was sagt es aus, dass ein kleines Mädchen schreiend abgeholt werden muss?

      Ich kenne das durchaus auch von Müttern, die versuchen dem Besuchsvater die Kinder zu entziehen. Die Kinder werden so aufgehetzt, dass sie schreien, irgendwelche Ämter müssen einschreiten, Polizei und so weiter. Das das Schreien des Kindes sagt hier erstmal nicht viel.

      Im Prinzip wäre es hier ja die Aufgabe des Vaters, das Kind der Mutter ohne solche theatralischen Einlagen zu übergeben.

      Wenn überhaupt, war die Gerichtsentscheidung falsch. Aber das können wir eigentlich nicht beurteilen.

      • „Im Prinzip wäre es hier ja die Aufgabe des Vaters, das Kind der Mutter ohne solche theatralischen Einlagen zu übergeben.“

        Ja ! Selbst, wenn das Urteil ungerecht wäre, muss ich als Vater dafür sorgen, dass mein Kind durch meinen Streit mit der Mutter möglichst unbeschadet durch die Situation kommt. Ganz miese Nummer, am Zaun zu stehen, dem Kind nicht die Angst zu nehmen und es aufzufordern, sich zu wehren.

        Ob der Beschluss des Gerichts sachgerecht ist, kann ich ohne dessen Kenntnis nicht beurteilen, aber einen Vertrauensvorschuss begründet das Verhalten des Vaters jedenfalls nicht.

  2. Heinz Rudof Kunze in „Dein ist mein ganzes Herz“:
    „Was sind das bloß für Menschen, die Beziehungen haben,
    Betrachten die sich denn als Staaten?
    Die verführen sich nicht, die entführen sich höchstens,
    die enden wie Diplomaten.“
    Ich gratuliere Dir zur guten „Beziehung“, mag aber das Wort nicht.

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