„Ist der Feminismus zu weit gegangen?“

Margarete Stokowoski sinniert über eine berechtigte Frage: „Ist der Feminismus zu weit gegangen?

Wird sie die diesbezügliche Debatte aufgreifen, sich der Kritik stellen und den Feminismus kritisch hinterfragen. Ihr seid sicherlich alle gespannt…

Hab gehört, der Feminismus sei zu weit gegangen. Interessant! Dass man das seit 200 Jahren ungeniert behaupten kann. Wie weit ist er denn inzwischen? Es ist manchmal schwer zu sehen, wie weit man ist, wenn man mittendrin steckt, und wenn nicht ganz klar ist, was der Vergleich ist.

Tatsächlich kann man zu weit gehen, auch wenn berechtigte Ziele noch nicht erreicht worden sind.

Ein einfaches Beispiel wäre, dass einem jemand Geld schuldet und man deswegen nicht einfach nur klagt, sondern ihm Schläger auf den Hals hetzt.

In einem niedrigen Schritt wäre es auch falsch, Theorien zu entwickeln, nach denen alle, denen jemand Geld schuldet, machtlos sind, die Geldbehalter ihn unterdrücken und das mit einer Deutungshoheit für alle Geldwoller zu verbinden: Wenn jemand das Gefühl hat, dass der andere ihm Geld schuldet, dann sollte der andere das nicht hinterfragen, sondern sofort auszahlen.

Die meisten Menschen zumindest in den zivilisierteren Ländern sind vollkommen damit einverstanden, dass Frauen gleiche Rechte wollen. Sie würden das teilweise allerdings auch noch gerne mit gleichen Pflichten verbinden und wenden sich zudem gegen einseitige Schuldzuschreibungen und hinterfragen „Diskriminierungen“ auch kritisch darauf, ob es tatsächlich Diskriminierungen sind und sie nicht schlicht auf unterschiedlichen Verhalten von Mann und Frau beruhen.

Zudem wirkt sich die Identitätspolitik sehr stark aus: Es wird im intersektionalen Feminismus alles star in binären Gruppen eingeteilt: Entweder man ist privilegiert oder nicht. Zwar gibt es verschiedene Kategorien wie Rasse, Geschlecht, Sexualität, aber das macht die Behandlung innerhalb der Gruppen nicht weniger willkürlich, gerade bei Geschlecht. Und diese Gruppenbildung wird dann noch so ausgebaut, dass da diejeweiligen Gegeneinander stehen: Männer gegen Frauen, Schwule und Lesben gegen Heteros, CIS gegen Trans, Schwarze gegen Weiße, alles wird als Nullsummenspiel um Macht dargestellt, bei dem die eine Seite der anderen Seite etwas vorenthält. Und damit auch eine Einteilung in Gut und Böse vorgenommen, damit also auch dämomisiert. Die Erfolge sieht man leider auf vielen feministischen Seiten, etwa in Beiträgen wie diesem auf dem Blog der Mädchenmannschaft, immerhin der größte deutsche feministische Blog:

klar, wer möchte schon zugeben, dass er_sie im herzen dabei ist (literally), welche körper und identitäten als begehrenswert vorgestellt und hergestellt werden oder welche menschen objekte deines creepy fetischs sind?! wer möchte schon gerne zugeben, sich berechtigterweise über typen von mansplainer bis mörder und vergewaltiger und die normalität von patriarchalen gewalt/verhältnissen aufzuregen, aber kein problem damit zu haben typen in unserem leben raum zu geben und ihre existenz in unserem leben mit kackscheiße als feministisch zu verteidigen. aber die rechtfertigung „ich bin halt so“??? wow, stell dir vor, du bist so ignorant, dass deine kognitive dissonanz dir nix anhaben kann.+

Mit Typen zu schlafen bedeutet eben bei dieser Betrachtung und einer Verinnerlichung des Schwarz-Weiß-Denkens, Männern in seinem Leben Raum zu geben, obwohl Männer Mansplainer, Mörder und Vergewaltiger sind.

Oder eben mit Tweets wie diesen:

geht der Feminismus zu weit?

geht der Feminismus zu weit?

geht der Feminismus zu weit?

geht der Feminismus zu weit?

Es gibt also durchaus Ansatzpunkte bei denen man die Meinung vertreten kann, dass der Feminismus zu weit geht.

Ich schreibe fast immer nachts, und die Kolumne eigentlich immer in der Nacht vor dem Morgen, an dem ich sie abgeben muss, und rechtfertige diese Kurzfristigkeit vor mir selbst und allen anderen damit, dass ja im Laufe des Montags noch etwas Wichtiges passieren könnte, das für meinen Themenbereich relevant ist. Ein Kollege hat sich mal darüber lustig gemacht, er meinte, haha, wie so eine Kriegsberichterstatterin, die genau sagen muss, an welchem Punkt steht JETZT GENAU die feministische Bewegung? Mit Breitengrad und Uhrzeit und so weiter.

Kommt jetzt die kritische Analyse? Ein Überblick über die verschiedenen Richtungen, was sie unterscheidet und welche Mittel sie für geeignet halten und ob sie das auch tatsächlich sind?

Aber in der Woche vom Frauentag kann man schon mal fragen: Wo stehen wir denn gerade?

Komplett unklare Frage, leider. Es ist unklar, wer „wir“ ist, es ist unklar, was „stehen“ ist, wenn wir gar nicht stehenbleiben wollen, und es ist unklar, was „gerade“ heißt, wenn bald Jens Spahn Gesundheitsminister wird. Kriege direkt das Gefühl, die nächsten dreieinhalb Jahre noch sehr aufmerksam verhüten zu müssen.

Jens Spahn ist also anscheinend die große Gefahr für den Feminismus. Weil er als Gesundheitsminister auch direkt die Abtreibung erschweren kann. Da ist es natürlich verständlich, dass der radikale Feminismus binäre Gruppenzuweisungen macht, in Gut und Böse unterteilt und Mitglieder Männer recht undifferenziert für Mörder, Vergewaltiger und *gasp* Mansplainer halten.

Pinkeln im Scheinwerferlicht

Doch was sind dreieinhalb Jahre. Vor 100 Jahren wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt. Im Vergleich dazu sind wir extrem viel weiter. Aber jede Veränderung wird von Panik begleitet. Manchmal ganz praktische Ängste. Es gibt ein Poster aus Amerika aus der Anti-Frauenrechts-Bewegung, darauf ist eine Hose abgebildet und dazu die Frage: Was werden Männer tragen, wenn Frauen Hosen tragen? Ja, schlimm. Lieber nackt als in etwas, was dann als Frauenkleidung gelten könnte.

Auch brutal. Männliche Identitätspolitik über Kleidungsstücke war also schlecht, lasst uns unsere eigene Identitätspolitik dagegen stellen, das wird sicherlich besser sein.

Aber die Angst ist nicht nur bei Männern groß. Bei der Recherche für einen Essay habe ich mir in der letzten Woche alle deutschen Talksendungen der vergangenen Monate zum Thema Sexismus angesehen, die ich gefunden habe. Es ist so ziemlich immer eine Frau eingeladen, die sagt, dass Frauen sich beim Thema Sexismus, Belästigung und Vergewaltigung zu dumm anstellen. Dass sie übertreiben und sich nicht hart genug wehren und dass sie zu lange darüber schweigen. Dass das Sexualstrafrecht heute ausreicht und Frauen bei Polizei und Gerichten eigentlich immer Gehör finden, wenn ihnen was passiert ist.

Das Sexualstrafrecht reicht auch aus. Was Feministinnen eigentlich meinen ist eher die Unschuldsvermutung, die vieles erschwert. Und tatsächlich: Auch viele Frauen sind schlau genug den Wert dieser zu erkennen, auch wenn damit nicht jeder einer Vergewaltigung Beschuldigte direkt verurteilt werden kann. Sie glauben auch nicht an eine Rape Culture, was aber für eine Feministin wohl an sich schon zum einen nicht hinterfragbar und zum anderen ein absolutes Unding ist.

Diese Frauen sagen das, obwohl die Erzählungen Tausender Frauen und Verurteilungsraten dagegen sprechen. Sie fahren in eine Talksendung, setzen sich da hin, und pinkeln im Schweinwerferlicht einer riesigen Menge von Frauen ans Bein. Ich bin manchmal wütend auf Männer, die sich ekelhaft verhalten, aber genauso wütend bin ich auf diese Frauen, denn ich kann mich nicht entscheiden, wen ich schlimmer finde.

Und wegen dieser Frauen, die einfach eine andere Meinung haben, etwa einen verdammten Rechtsstaat wollen, brauchen wir Feminismus!!!11elf!

Leider hinterfragt sie auch hier wieder wenig an der Kritik: Denn genügend Experten haben eben darauf hingewiesen, dass die Verschärfungen eher Sonderfälle betreffen und die Beweisprobleme keineswegs beseitigen, weil die in einem Rechtsstaat immer bestehen müssen. Sie stellt auch nicht dar, was für eine Regelung eigentlich dazu führen würde, dass man den Feminismus nicht mehr braucht. Und das wäre ja die Stelle an der es interessant wird. Wo man hinterfragen muss, ob es etwas zu radikales ist.

Ich habe hier mal über Sexismus von Frauen geschrieben. Soweit ich sehe, hat mir niemand danach vorgeworfen, ich würde Frauen hassen. Der Vorwurf des Männerhasses kommt hingegen immer noch schnell, wenn es zum Beispiel um sexualisierte Gewalt gegen Frauen geht. Das mit dem Männerhass ist nervig, weil es falsch ist, aber es ist auch interessant. Okay, nicht so interessant, weil: Man kennt es. Aber interessant in folgender Hinsicht: Denn wenn eine Gesellschaft – vereinfacht gesprochen – zum Nachteil von Frauen eingerichtet ist, dann wirkt vieles, was zur Gleichberechtigung getan wird, wie Männerhass. Grüße an die Frauenquote.

Männerhass wird Feministinnen vorgeworfen, weil sie teilweise schlicht Männer hassen. Man nehme Leute wie Lantzschi oben, die meint, dass man schon ein Verräter am weiblichen Geschlecht wird, wenn man nicht lesbisch ist oder zumindest abstinent lebt, denn mit Männern schlafen ist mit dem Feind schlafen.

Es sind die Vorhalte „Toxischer Männlichkeit“ oder Thesen, dass eben die Männer an allem schuld sind und sich ändern müssten, ohne das man die Anteile der Frauen berücksichtigt und auch die positiven Seiten von männlichen Einsatz und Wettbewerb erwähnt.

Es ist die Einseitigkeit, die dem Feminismus eigen ist, der eben nur in Nullsummenspielen denken kann.

Feindselige Frauen

Gleichzeitig gibt es aber einen festgetretenen Bodensatz an Frauenhass, -verachtung, -beschuldigung oder ähnlichen Haltungen, die so alltäglich sind, dass sie auch aufgeklärten, offenen, intelligenten Leuten oft nicht auffallen. Frauenhass bleibt oft unentdeckt, während Männerhass schnell als Argument gegen Veränderung aufgebracht wird.

Was man auch sehr gut am Feminismus kritisieren kann:

  1. Definiere Frauen als die einzigen, die diskriminiert werden können
  2. Definiere jede Nachteil und jede ungünstige Abweichung von einer 50% / 50% Verteilung bei den Geschlechtern unabhängig von den Gründen, auf denen sie beruhen, zu einer Diskriminierung
  3. Definiere alles Nachteile als auf strukturellen Benachteiligungen und/oder Geschlechterrollen beruhend
  4. Gehe davon aus, dass jede noch so kleinste Handlung, die im Sinne einer Bestätigung oder Benachteiligung der Geschlechterrollen ausgelegt werden kann als unentschuldbare Stützung der Geschlechterrollen (Microaggression)
  5. Blende alles aus, wo Frauen Vorteile haben, Macht ausüben, Männer etwas machen, weil es bei Frauen gut ankommt oder definiere es um in etwas, was eigentlich doch nachteilig ist (zur Not: „Der Vorteil führt dazu, dass Frauen in den Rollen gehalten werden, die für sie Nachteiliger sind“) oder laste es den von Männern geschaffenen System an (Frauen können ja im Patriarchat nicht anders, es ist die einzige Möglichkeit wie Frauen an der Gesellschaft teilhaben können, wären sie gleichberechtigt, dann…)
  6. Stelle auf dieser Basis fest, dass Frauenhass weit verbreitet sind und sie an jeder Stelle benachteiligt sind
  7. Rechtfertige damit, dass man noch mehr Feminismus braucht, der noch mehr dem oben dargelegten Schema folgt

Natürlich sieht man auf diesem Weg überall Frauenhass. Nur ist er häufig gar nicht vorhanden und erst recht nicht so tief in der Gesellschaft verankert, wie sie es anführen will.

Als im Januar ein Student angeklagt wurde, seine Kommilitonin mit einem Jagdmesser ermordet zu haben, aus Frustration darüber, dass sie ihn abgelehnt habe, schrieb „Welt Online“ darüber: „Unerwiderte Liebe in Thüringen“. Ich weiß natürlich aus der Ferne nicht, ob der Student alle Frauen gehasst hat, aber dass er diese Frau geliebt hat, davon würde ich mal nicht ausgehen.

Tatsächlich sah die Überschrift so aus:

Die Polizei hatte auch in der Tat „unerwiderte Liebe“ als Motiv angegeben. Diese unerwiderte Liebe schlug dann sicherlich in einen Hass um, aber Liebe und Hass sind auch nicht per se Widersätze, Liebe und Gleichgültigkeit sind dies weitaus eher. Gerade weil man jemanden liebt kann man ihm Sachen ganz besonders übel nehmen oder es nicht ertragen, dass er einen nicht will.

Eher als ein allgemeiner Hass auf Frauen dürften Mechanismen wie aus den Ufern gelaufenes „Mate Guarding“ diese Tat weitaus eher beschreiben.

Aber das man Gewalt gegen Männer nicht als solche wertet ist natürlich auch nicht selten:

Die Waffen der Frau - Das Nudelholz

Die Waffen der Frau – Das Nudelholz

Hier geht es nicht darum, dass sie ihn mit einem schweren Stück Holz erheblichen Schaden zufügt, sondern schlicht darum, dass sie ihn (zu Recht) bestrafen wird, weil er zu spät nach Hause kommt.

Und bei einem weiblichen Opfer würde man wohl so eine Schlagzeile auch nicht finden:

Hier wurde ein Mann zu Sex gezwungen.

Fünf Stunden lang hatte eine sexhungrige Frau (47) den armen Discjockey Dieter S. (43) bei sich eingesperrt und immer neue Höchstleistungen von ihm gefordert. Nach acht Liebesakten rettete die Sex-Geisel sich auf den Balkon und alarmierte die Polizei.

Wann würde je so über eine Vergewaltigung berichtet werden:

Fünf Stunden hatte ein sexhungriger Mann die arme Verkäuferin bei sich eingesperrt und immer neue Höchstleistungen von ihm gefordert. Nach acht Liebesakten rettete sich die Sex-Geisel auf den Balkon und alamierte die Polizei

In genug Filmen ist Gewalt gegen Männer ein guter Witz und man wäre überrascht, wenn er einiges an schlechten Verhalten nicht einfach hinnimmt, sondern entsprechend reagiert.

Aber so etwas würde natürlich in der Betrachtung einer Feministin erst gar nicht auftauchen.

Im Gegensatz dazu werden Wut und Zorn von Frauen oft besonders stark wahrgenommen. In der „New York Times“ hat Leslie Jamison neulich darüber geschrieben, dass sie früher nie wütend sein wollte, sondern lieber traurig oder melancholisch. Obwohl sie genug Gründe für Wut hatte. Sie zitiert verschiedene Studien zur Wahrnehmung von Wut bei Frauen. Sie werden eher „gehässig“ oder „feindselig“ genannt, während wütende Männer eher „stark“ genannt werden. Eine andere Studie stellte fest, dass weibliche Gesichter, die Wut ausdrücken, als feindlicher bewertet werden als männliche. Vielleicht, als wenn „ihr Verstoß gegen gesellschaftliche Erwartungen ihren Zorn noch extremer scheinen lässt“, schreibt Jaminson.

Aus dem von ihr verlinkten Text:

The phenomenon of female anger has often been turned against itself, the figure of the angry woman reframed as threat — not the one who has been harmed, but the one bent on harming. She conjures a lineage of threatening archetypes: the harpy and her talons, the witch and her spells, the medusa and her writhing locks. The notion that female anger is unnatural or destructive is learned young; children report perceiving displays of anger as more acceptable from boys than from girls. According to a review of studies of gender and anger written in 2000 by Ann M. Kring, a psychology professor at the University of California, Berkeley, men and women self-report “anger episodes” with comparable degrees of frequency, but women report experiencing more shame and embarrassment in their aftermath. People are more likely to use words like “bitchy” and “hostile” to describe female anger, while male anger is more likely to be described as “strong.” Kring reported that men are more likely to express their anger by physically assaulting objects or verbally attacking other people, while women are more likely to cry when they get angry, as if their bodies are forcibly returning them to the appearance of the emotion — sadness — with which they are most commonly associated.

Das wäre dann diese Studie: Abstract /Sci-Hub-Volltext

Dort heißt es, dass Frauen  ihren Zorn eher gegen ihren Partner und andere Personen aus dem näheren Umfeld richten, Männer hingegen ihn eher gegen andere Männer richten.

Die Idee, dass Frauen sich vielleicht eher in etwas hineinsteigern und tatsächlich eher „Bitchy“ und „feindselig“ sind, gerade wenn sie lange Zeit nicht mehr mit ihrem Partner sprechen oder ihn aufs Sofa schicken oder ihm erst die Verfehlungen des letzten Jahres vorhalten und dann, dass er ja noch nie wollte, dass ihre Mutter mal zu Besuch kommt, der wäre wahrscheinlich auch wieder Frauenfeindlich, weil er nicht anerkennt, dass Frauen hier unterdrückt werden.

Ebenso wohl die Idee, dass Männer und Frauen ihren Ärger verschieden ausdrücken. In der Studie steht beispielsweise, dass Frauen dabei eher weinen als Männer, was auch einer Bewertung als „stark“ eher abträglich sein dürfte

A 2016 study found that it took longer for people to correctly identify the gender of female faces displaying an angry expression, as if the emotion had wandered out of its natural habitat by finding its way to their features.

Die Studie habe ich nicht gefunden. Aber die Deutung ist wohl etwas gewagt. Es könnte auch schlicht sein, dass unsere Sinne männlichen Ärger besser identifizieren können, weil er eher erkannt werden musste, da er eher zu körperlicher Gewalt führte. Es kann auch sein, dass Männer ihn deutlicher signalisieren, einfach weil auch das evolutionär eher gefördert worden sein kann, damit der andere merkt, dass die Situation eskalieren kann

A 1990 study conducted by the psychologists Ulf Dimberg and L.O. Lundquist found that when female faces are recognized as angry, their expressions are rated as more hostile than comparable expressions on the faces of men — as if their violation of social expectations had already made their anger seem more extreme, increasing its volume beyond what could be tolerated.

Das wäre diese Studie glaube ich:

This study explored whether males and females differ in facial muscle reactivity when exposed to facial expressions. The study also examined whether the sex of the stimulus faces differentially influences the response patterns to facial stimuli. Thus, the sex was manipulated in a 2×2 factorial design by exposing males and females to slides of angry and happy faces displayed by both sexes. Facial electromyographic (EMG) activity was measured from the corrugator and zygomatic muscle regions. The subjects were also required to rate the stimuli on different dimensions. The results showed that angry faces evoked increased corrugator activity whereas happy faces evoked increased zygomatic activity. As predicted, these effects were more pronounced for females, particularly for the response to happy faces. Interestingly, there were no facial EMG effects for gender of stimulus. It was further found that males and females perceived the stimuli similarly. The results are consistent with previous findings indicating that females are more facially reactive than are males.

Die Studie scheint es hier darauf zurückzuführen, dass auf ärgerliche Gesichter auch deutlicher signalisiert wird von Frauen und sie mehr Ärger verdeutlichen, also anscheinend dann die Gesichter mehr Spiegeln als Männer. Was ja dann auch dazu führt, dass man sie eher als solche erkennt.

Ist der Feminismus zu weit gegangen? Natürlich! Es gehört zum Wesen des Feminismus, „zu weit zu gehen“ für die aktuell geltenden Normen. Weil sich sonst nichts verändert. Als Frauen an die Unis wollten, hieß es irgendwann: Ja, sie können als Gasthörerinnen schon zuhören, aber müssen sie Abschlüsse machen? Wozu denn? Ja, nun, weil man einfach gerne zu Ende bringt, was man angefangen hat, und das gilt nicht zuletzt für Revolutionen.

Ist die Hexenverbrennung zu weit gegangen? Natürlich, es gehört zum Wesen der Inquisition zu weit zu gehen für das Empfinden weniger Gläubiger. Weil sonst die Seelen ja nicht gerettet werden und Satan gewinnt. Als wir die ersten Frauen verbrennen wollten, um Ernten zu retten, hieß es noch das könnte ja auch ein einfach so entstandenes Unwetter gewesen sein, welches die Ernte verhagelte. Muss man sie wirklich verbrennen? Wozu denn? Ja, nun, weil man einfach gerne zu Ende bringt, was man angefangen hat, und das gilt nicht zuletzt für das Kampf um das Seelenheil Aller.

Klingt nicht wirklich überzeugend?

Könnte daran liegen, dass es keine wirkliche Argumentation ist. Sie befasst sich nicht mit Grenzen, man kann sie mit beliebigen Inhalten füllen, auch mit welchen, die eben deutlich als falsch zu erkennen sind. Den gleichen Text könnte man auf Sklaverei, die Judenverfolgung in der Nazizeit oder beliebige andere Untaten verwenden, weil er die Taten und Folgen nicht eingrenzt. Er geht nicht darauf ein, dass ein Ziel gerecht ist und schaut nicht, ob die Taten angemessen sind oder auch nur ob sie das Ziel überhaupt erreichen können und nicht eigentlich etwas schlimmeres bewirken.

Es ist ein simples „unser Ziel ist gut, also heiligt es alle Mittel um es zu erreichen, und wo gehobelt wird da fallen eben Späne“.

Es nimmt mit dem Hinweis darauf das „was passieren muss“ und das „Die Revolution weiterlaufen muss“ eine Rechtfertigung vor, die ohne Inhalt ist.

44 Gedanken zu “„Ist der Feminismus zu weit gegangen?“

  1. „Denn wenn eine Gesellschaft – vereinfacht gesprochen – zum Nachteil von Frauen eingerichtet ist, dann wirkt vieles, was zur Gleichberechtigung getan wird, wie Männerhass.“

    „Frauenhass bleibt oft unentdeckt, während Männerhass schnell als Argument gegen Veränderung aufgebracht wird.“

    Wir leben in verschiedenen Welten. Einem der etwas für Frauen machen will, wird kein Männerhass vorgeworfen, aber jemand der Männer helfen will, der ist gleich ein Nazi, auch wenn er selbst davor lange Jahre ein bekannter Feminist mit Fokus auf Frauen war.

    • „Denn wenn eine Gesellschaft – vereinfacht gesprochen – zum Nachteil von Frauen eingerichtet ist, dann wirkt vieles, was zur Gleichberechtigung getan wird, wie Männerhass.“

      Und wenn die Gesellschaft gar nicht zum Nachteil von Frauen eingerichtet ist, dann ist Gleichstellung nichts anderes als Männerhass.

      • Man muss schon Männer abgrundtief hassen, damit man überhaupt die Idee haben und lügnerisch versichern kann, die Gesellschaft wäre zum Nachteil der Frauen eingerichtet.
        Da muss jede Menge Verblendung und ideologische Indoktrination vorangegangen sein.

          • ich halte diesen Zweck für nur vorgeschoben. Jede Hass-Ideologie rechtfertigt sich damit, man würde ungerecht behandelt werden. Und da dieser Vorwurf der ungerechten Behandlung absolut und rein aus der Luft gegriffen ist, bleibt nur übrig, dass sich unter dem Feminismus-Banner Menschen versammeln, die sich über andere stellen wollen und diese rumkommandieren und beherrschen.
            Man sieht es zB ja daran, dass keine konstruktiven Kritiken geäussert werden, sondern nur die flachste Popaganda abgespult wird. Niemand, der was erreichen will, würde das so machen.

        • „Man muß schon Männer abgrundtief hassen, damit …“

          Ich würde es etwas vorsichtiger formulieren und dabei ein Stichwort von Dir aufgreifen: Wie kann man die permanente und penetrante Lüge und Propaganda des Feminismus erklären, ohne dabei zu unterstellen, daß der Feminismus eine radikale Feindseligkeit gegenüber Männern an den Tag legt?

          („Feindseligkeit“ trifft es besser als „Hass“.)

          Wie kann man bspw. das Mantra der #MeToo-Kampagne – Frauen seien permanent sexueller Gewalt durch Männer ausgesetzt, wobei die Schuld dieser Männer durch bloße Beschuldigung durch Frauen erwiesen sei -, wie kann man dieses Mantra erklären, ohne dabei zu unterstellen, daß der Feminismus den Männern feindselig gegenübersteht?

          Wie kann man die Gewalt im Feminismus erklären, ohne zu unterstellen, daß der Feminismus den Männern feindselig gegenübersteht? Usw. usf.

          • „„Feindseligkeit“ trifft es besser als „Hass“.“

            Sehe da eigentlich keinen Unterschied, höchstens was die Intensität betrifft. Das Entscheidene ist, hier stehen starke *Emotionen* im Vordergrund. Diese werden immer dann eingesetzt, wenn man rational nicht weiter kommt oder seine Beweggründe nicht nennen kann. Der Männerhass ist auch kein Selbstzweck, er ist *Instrument* einer Politik. Einer Politik, die auf Abschaffen der Demokratie und des damit verbundenen Rechtsstaats hinausläuft und mE auch genau das bewusst und vorsätzlich will. Der Rest ist nur Gelaber, damit man sich in endlosen Diskussionen darin verfangen kann.

          • „Das Entscheidende ist, hier stehen starke *Emotionen* im Vordergrund.“

            Nein, genau deshalb möchte ich eben nicht von „Hass“ sprechen, sondern von „Feindseligkeit“: Hass ist eine Emotion, wobei offen bleibt, was diese Emotion bewirkt, welche Handlungen (oder Unterlassungen) sie hervorbringt, was sie für Konsequenzen auslöst usw.

            Emotionen sind für unserem Zusammenhang völlig uninteressant – hier zählt allein, was Leute tun und wie sie es tun.

            Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel: Falschbeschuldigung. Warum eine Frau das einem Mann antut, ist ziemlich unerheblich: ob das jetzt Hass ist, oder Angst, oder Leichtfertigkeit, oder Verlegenheit, oder einfach Willkür – völlig egal. Entscheidend ist allein: was tut sie mit welchen Konsequenzen?

            „Feindseligkeit“ hebt auf diesen äußeren, kausalen Aspekt ab. Das Innere der Frau, ihre Emotionen, Stimmungen, Vorstellungen – alles rein spekulativ, alles völlig gleichgültig. Darum lenkt die Rede von Hass einfach nur ab.

          • @Jochen, deine Perspektive ist die einzelne Akteurin, meine der Feminismus als politische Bewegung.

            „Emotionen sind für unserem Zusammenhang völlig uninteressant – hier zählt allein, was Leute tun und wie sie es tun.“

            Eine Bewegung, die starke Emotionalität als Gleitmittel ihrer Politik benutzt, verführt ihre Anhänger derart zu irrationalem Denken und Handeln! Deshalb ist es entscheidend wichtig zu sehen, inwiefern und wo Politik an Vernunft und wo sie an Gefühl appelliert. Der Feminismus ist da extrem, da er sogar in der Theorie das Gefühl über alles stellt. Seit Jahrzehnten wird das durch eine schnell wechselnde Ideen gemacht, die alle auf das Gefühl abstellen: „Standpunkttheorie“, etc. Es geht im Feminismus immer um einen *radikalen Subjektivismus*, der mit zahlllosen sich abwechselnden Begriffen umschrieben wird, wohl um davon abzulenken, wie radikal dieser Subjektivismus ist.

          • Ich schmeiße grundsätzlich Wortspielchen aus der Debatte raus (Achtung: Kontext matters).
            Was hast du jetzt erreicht indem du „Hass“ mit „Feindseligkeit“ austauschst? Garnichts, weil du schlicht Ursache mit der Haltung ausgetauscht hast. („Die hassen uns nicht, die sind nur feindselig gegenüber uns.“ Ja, weil sie uns hassen) Ok, du hast Zeit verschwendet und bekloppte Nebenkriegsschauplätze aufgemacht.

  2. Und hier geht es grade munter weiter beim Spiegel: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/weltfrauentag-2018-bis-zur-wirklichen-gleichberechtigung-ist-es-noch-ein-weiter-weg-a-1196983.html

    Es muss unbedingt mehr für Frauen getan werden, egal von wem.

    „Frauen leiden öfter unter Altersarmut als Männer, sind sie alleinerziehend, droht ihnen der gesellschaftliche Abstieg, Frauen werden öfter Opfer von häuslicher Gewalt als Männer, sie bekommen weniger Gehalt als Männer, auch bei gleicher Leistung.“

      • Ach du sch..

        Magisterstudium Politikwissenschaft, Geographie und Germanistik in Münster und Barcelona. Volontariat bei den Grünen Baden-Württemberg, Weiterbildung zur Kommunikationswirtin. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Landtag von Baden-Württemberg und im Europaparlament. Seit Mai 2016 bei SPIEGEL ONLINE im Ressort Social Media. Von Juni bis Oktober 2017 Redakteurin im Snapchat-Team.

        • Vielleicht sollten wir ein Projekt daraus machen: „Frauen, die was taugen“ oder so.

          Das würde (mir) helfen, nicht zu sehr in den Zynismus abzugleiten.

          Und es wäre ein vernünftiges Gegengewicht zu den feministischen Listen von „Frauenvorbildern“, auf der dann Else Blebs steht, weil sie den Badewannenstöpsel erfunden hat. (Naja, nicht erfunden, genau genommen hatte sie eine Idee, wie man die Kette besse am Gummi befestigen kann; den Badewannenstöpsel selbst hatte ein Mann erfunden, ebenso wie ein Mann die Ideen hatte, wie man das Zeug vernünftig produzieren kann, aber wir wollen ja nicht kleinlich sein)

    • Es muss unbedingt mehr für Frauen getan werden, egal* von wem.

      *Einzige Ausnahme: Christina Hoff Summers, #120db, Emma, Alice Schwarzgeld, […],
      […],
      […]

    • Deshalb ist auch diese penetrante Kampf- und Kriegsmetaphorik des Feminismus‘ so verheerend (z. B. „undeclared war against women“): Durch diese Rhetorik wird die Vorstellung zementiert, man müsse den Gegner – also die Männer – ganz und gar vernichten, weil man sonst – wie bei echten Kämpfen und Kriegen – immer Gefahr läuft, vom Gegner doch noch vernichtet zu werden, solange der sich noch rühren kann.

      Wie sich in den 1990er Jahren gezeigt hat, ist der Völkermord die letzte Konsequenz des Krieges, weil jede der Kriegsparteien erst dann in Sicherheit leben kann, wenn die jeweils andere Kriegspartei nicht nur besiegt, sondern wirklich ausgelöscht ist. Und deshalb gibt es im Feminismus immer wieder diese Fantasien von der Massenvernichtung aller Männer …

      • Die „penetrante Kampf- und Kriegsmetaphorik des Feminismus“ unterschreibe ich.
        Aber die ist nur eine Abteilung einer *hyperbolischen Sprache*, die Einzug gehalten hat. Allein wenn man sich die Titel auf youtube anschaut, es ist alles ein sich gegenseitig übersteigerndes Marketinggeschrei.

        Zurück zum „war against women“.
        Wo sind eigentlich die Leichenberge und Massengräber?
        Die Verwendung des Begriffs „Krieg“ würde doch nahelegen, dass auch Opfer in der Größenordnung einer kriegerischen Auseinandersetzung sichtbar sind.

        Niemand kann sich darauf zurückziehen, die Verwendung des Begriffs „Krieg“ sei eine Metapher für die Auseinandersetzung zwischen den Geschlechtern.
        Diese sei *wie ein Krieg* zu sehen, ist nach der Definition von Krieg scheinheilig: „Krieg ist ein organisierter und unter Einsatz erheblicher Mittel mit Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt, an dem oft mehrere planmäßig vorgehende Kollektive beteiligt sind.“

        Würde das so vorgestellte *Kollektiv* der Männer tatsächlich Waffen und Gewalt gegen das *Kollektiv* der Frauen planmäßig und organisiert einsetzen, wäre Effekte wie Leichenberge und Massengräber von Frauen absehbar.
        Jeder kann sich davon überzeugen: Das ist nicht real.
        Leichenberge und Massengräber von Frauen gibt es nicht.

        Die Verwendung der feministischen Kriegsmetaphorik hat also den *eigentlichen Zweck*, ein Kollektiv von Männern zu *konstruieren*, denen *unterstellt* wird, *planmäßig und organisiert* Gewalt gegen das Kollektiv von Frauen anzuwenden.
        Welches damit ebenfalls als Kollektiv *aller Frauen* konstruiert wird.
        Die gute alte Verschwörungstheorie also, wonach das „Patriarchat“/alle Männer zur Sicherung seiner Herrschaft Gewalt gegen (alle) Frauen in jeder Form nutzen.
        Der Feminismus konstruiert zwei Lager und unterstellt dem einen ein Motiv und ein Ziel, das andere Lager zu attackieren.
        Haken: In der empirischen Realität gibt es keine Beweise für die Existenz des feministischen Phantasmas, es fände ein Krieg gegen Frauen statt.

        Es handelt sich also um Sprachhypnose und ein feministisches Propagandainstrument oder verkürzt: Um eine weitere nützliche feministische LÜGE.

  3. Mit dem Feminismus ist es wie bei der kapitalistischen Maximierung. Der Punkt, an dem auch die Macher irgendwann sagen: „Bis hierher und nicht weiter“ wird niemals erreicht.
    Es wird solange weiter gemacht bis es knallt.

  4. Der Feminismus ist nicht mal zu weit gegangen, als er sich mit dem Ultrahassprediger Farrakhan ins Bett gelegt hat.

    Das wird doch auch sicher auf ganzer Linie vom Spiegel, Augstein und Stokowski sein?

    Stokowski: Kenn ich nicht! Mallory? Keine Ahnung! Solanas? Was das nicht so eine Satire?

    Diese Leute sind ja schliesslich unverzichtbar auf dem Weg in eine gerechte und neue Gesellschaft! Und wenn man Revolution macht, dann kommen halt mal ein paar Unschuldige unter die Räder, so what — wie Chef Augstein ja schon bemerkte.

  5. Was, wenn man die Probleme nicht bei jeder Gelegenheit auf die Geschlechter bezieht, sondern auf Menschlichkeit und Humanität. Frauenrechte sind Menschenrechte. Und auch Männer haben selbstverständlich Menschenrechte.

    • „Was, wenn man die Probleme nicht bei jeder Gelegenheit auf die Geschlechter bezieht, sondern auf Menschlichkeit und Humanität. …“

      Genau letzteres soll nicht mehr erfolgen. „Menschlichkeit“ und „Humanität“ werden zu reinen Eigenschaften von „Frauen“ gemacht. Der Feminismus zerstört mit seinem Sexismus die Universalität von „Menschlichkeit und Humanität“ und verleugnet diese in einer frechen und verlogenen Inversion als „sexistisch“.

    • @Mark:
      So geht’s mir immer beim ‚Thema Minderheitenrechte‘: Ich hatte gedacht, alle Bürger hätten DIESELBEN Rechte ?!

      (Abgesehen natürlich von solchen Dingen wie nötiger nachgewiesener Qualifikation (Recht zu Studium nur mit Abitur) oder Unmündigkeit etc.).

  6. Es stünde der Kotzlowska ja offen sich Hilfe zur Hand zu nehmen und sich so ein Video erklären zu lassen, natürlich kann es niemand für sie verstehen, aber vielleicht würde der Zinober dem Spiegel helfen zu begreifen, dass man sich beim Personal vergriffen hat, außer natürlich, man ist der Kratzreiz der Demokratie und braucht daher dieses Lausepack in der Redaktion.

  7. Ich kann mich daran erinnern, wie ich vor einigen Jahren im Forum hier unterwegs war und meine Ansicht vom weiblichen Geschlecht äußerte. Es ist schön Recht zu behalten. Und hier meine Prognose fürs nächste Jahrzehnt: Es wird schlimmer werden…

    • ja sicher, den Feminismus ist nichts weiter als normales weibliches Denken und Fühlen in voller Konsequenz. Vielleicht Hassen viele Frauen wirklich im im tiefsten inneren Männer, weil sie nicht parthenogenetisch sind ?
      Jedenfalls sind unter den Frauen, die ich kenne, solche die nicht eine unterschwellige Abneigung oder besser Verachtung für Männer haben klar in der Minderheit.

  8. „Ist der Feminismus zu weit gegangen?“

    Offentsichtlich.

    Ähnlich wie in Spanien sind Männer solange schuldig, bis ihre Unschuld bewiesen wurde, sollten sie von einem Menschen 1. Klasse aka Frau beschuldigt werden. Natürlich sind Frauen in ihrem Selbstverständnis in Israel unterdrückt.

    Natürlich benutzen Frauen in so einem System Falschbeschuldigungen um z.B. das alleinige Sorgerecht zu bekommen oder einen Typen aus seiner Wohnung zu schmeißen.

    Und der Staat hat dort auch angeordnet das man nicht untersuchen darf ob die Frau lügt und natürlich wird eine Falschbeschuldigerin nicht bestraft… wie werden Frauen nochmal diskriminiert? Sie arbeiten weniger und verdienen deshalb weniger Geld?

    Selbstverständlich fragt die Polizei einen Mann der sie um Hilfe ruft, weil die Frau mit dem Messer auf einen losgeht was ER denn falsch gemacht hat.

    Frauen wissen ganz genau was sie da tun und (hoffentlich) das es falsch ist, aber sie wissen auch, das sie damit durchkommen können.

    • Interessant, das ist in Israel mittlerweile schon so weit das männliche Chefs keine Frauen einstellen. Verständlich.

      Aber Feministinnen wollen doch das Männer Angst vor Frauen haben. Also in Israel ist das Ziel erreicht.

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