41 Gedanken zu “Marskolonisierung

    • meinte auch Songscheiber Whitfield, für The Temptations, 1990, langer 13 min track „Zoom“, so richtig schöner Motown-Groove (nur auf Vinyl bisher, recht unbekannte, aber super Platte) den Mond betreffend

      Ten, nine, HATE, seven ……

  1. Im Augenblick nicht. Ohne massiven Strahlenschutz wird alles was wir da hinschicken auf dem Weg steril.
    Zudem hat der Mars keine so starkes Magnetfeld, also wäre man auch auf dem Planeten ohne speziellen Schutz der Strahlung ausgesetzt.
    Selbst wenn man das mit der Strahlung in den Griff bekommt, der Mars hat nur ein Zehntel der Erdmasse. Wer sich da länger aufhält, kann nur noch mit hohem, langjährigen, Kräftigungstraining wieder zur Erde zurück.

    • Wer da hinfliegt? Vielleicht die Menschen aus Neu Delhi. Die Luft ist dort mittlerweile so Gift, das ist so als ob man 30 Zigaretten am Tag raucht… Die Säuglinge atmen da die gleiche Luft wie alle anderen.

    • Strahlenschutz ist halt eine Sache der Abschirmung. Nervig für das Fluggerät zum Mars, denn das braucht für Zeiten starker Strahlung (starke Protuberanzen auf der Sonne) dann einen besonders abgeschirmten (sprich: schweren) „Bunker“, und jedes Gramm zählt. Auf dem Mars selber müsste dann ein Großteil der Unterkünfte unter Tage gebaut werden um die Dosis zu verringern. Langfristig hilft nur Terraforming und eine dickere Atmosphäre.
      Kleine Zusatzanmerkung: Die Masse des Mars mag nur ein Zehntel der Erde sein, aber die Fallbeschleunigung auf der Oberfläche ist fast 40% von dem Wert der Erde. Ist immer noch recht wenig, aber nicht ganz so schlimm wie ein Leben auf dem Mond oder in Mikrogravitation.

  2. Terraforming wird jedenfalls nichts, die Atmosphäre würde mangels Magnetfeld weggeblasen werden. Wie (wahrscheinlich) bereits passiert, nachdem das flüssige Innere erkaltet ist.

    Dauerhaft besetzte Forschungsstationen kann ich mir aber vorstellen.

    Der finanzielle Aufwand wäre aber enorm. Und wenn nichts mehr für den Genderquark übrig ist …

    Tja …

  3. Wäre ich noch jung und ohne Familie, wäre ich bei geeigneter körperlicher Kondition dabei.
    Dann halte ich es mit Stephen Hawking, der nächste Riesenasteroid wird kommen und dann würde ich die Menschheit gerne auf einem zweiten Planeten wissen, oder zumindest in der Lage, in Raumstationen zu überdauern.
    Und zu guter Letzt, die Mittel, die in dieses Projekt fliessen, würden ansonsten in irgendwelche Diversity-Programme gesteckt. Angewandte Forschung auf ein Ziel hin, bringt häufig viele Nebenprodukte, die ansonsten nicht so ohne weiteres entstanden wären, z. B. die Ceran-Kochfeldplatte, deren Entwicklung ihren Anfang nahm, Hitzeschilde für den Wiedereintritt zu entwickeln.
    Alle Forschungsvorhaben ohne grosses Ziel, und ich verallgemeinere da natürlich, dienen häufig nur dazu Effizienzsteigerungen zu entwickeln, Jahrzehnte Ottomotor, Konsumprodukte zur Marktreife zu bringen, Medikamente für Alltagsleiden wie falsches Sitzen in der x-ten Fassung.
    Ich denke da an den Beitrag neulich über den toxischen Steve Jobs, ohne Vision und Druck treten wir als Menschheit nur auf der Stelle.
    Eine mögliche, glaubhafte Alternative, für mich jedenfalls, wäre, unsere Spiritualität zu entdecken, aber dafür ist die Menschheit noch zu jung.

    • Eine mögliche, glaubhafte Alternative, für mich jedenfalls, wäre, unsere Spiritualität zu entdecken, aber dafür ist die Menschheit noch zu jung.

      Im Gegenteil, ich glaube, dass sich das demnächst enorm beschleunigt. Man kann gewisse Sachen (etwa remote viewing) einfach nicht mehr leugnen und wenn man erstmal akzeptiert, dass unser physikalisches Weltbild noch viel zu primitiv ist und fast nichts erklären kann, wird man einfach da reingezogen. Geht mir zumindest gerade so…

      Zu jung ist die Menschheit sowieso nicht, sie hat eine Phase der scheinbaren Rationalität und des Materialismus durchgemacht und nähert sich nun der Wirklichkeit von der anderen Seite. Das war nötig und sinnvoll und die neue Perspektive wird alles grundlegend ändern.

      • „Man kann gewisse Sachen (etwa remote viewing) einfach nicht mehr leugnen“ …

        Oh Mann, jedesmal wenn man glaubt zu wissen, wie Du tickst, setzt Du noch einen weiteres Stück Wahnsinn obendrauf …

        • Hehe 🙂

          Du magst es nicht glauben, aber ich bin über 40 Jahre alt und lerne jeden verdammten Tag was neues, was mich fast aus den Socken haut. Mein Weltbild von vor 10 Jahren stimmt nichtmal mehr zur Hälfte mit meinem jetzigen überein.

          Was „remote viewing“ betrifft: es ist mittlerweile so wenig zu leugnen wie das Ufo-Phänomen (fast alle Regierungen haben ihre Akten dazu freigegeben und gestehen die Existenz ein), in den 70igern wurden weltweit eindrucksvolle Tests damit gemacht und das cia setzte es ein (und tut das mit Sicherheit auch heute noch).

          Es ist Ingo Swann zu verdanken (der eher zufällig in einen der Tests geriet), dass er das bis zu TRV (technical remote viewing) systematisiert und damit die subjektive Komponente weitgehend eliminiert hat. Die Anleitung ist relativ kompliziert, aber es gibt gute Videos im Netz:

          und mittlerweile sogar einwöchige Kurse, mit der Aussage, dass jeder das lernen kann. Man braucht keine Begabung dafür. Sobald ich mal Zeit habe, werde ich das machen.

          Vor 10 Jahren hätte ich noch versucht es wegzuleugnen, irgendwann bin ich dann über Burkhard Heim und seine Theorien gestolpert, aber das ist eine andere Geschichte…

          • @Stormking

            Mach dich ruhig lustig, ist mir egal. Scheinrationalität, die nachweisbare Tatsachen ignoriert, weil sie ihr nicht ins Weltbild passen, fand ich schon immer ein bisschen, na ja, ähm dumm…?

            Aber zu deinen Unterstellungen:
            Zu Chemtrails habe ich noch keine Meinung, ich schätze die Wahrscheinlichkeit dafür, dass sowas breit gemacht wird, geringer als 10% ein. Bei HAARP und Co gibt es mir zu wenige Belege für eine Aussage, ich halte da aber jede Menge für möglich. Die Bestrebungen eine NWO zu errichten sind offensichtlich und mannigfaltig in Literatur und Aussagen belegt, vielleicht solltest du nicht nur Tagesschau konsumieren…?

            Die wirklich interessanten Bereiche liegen aber nicht (nur) im VT-Bereich, sondern in der Grenzwissenschaft, die sich (seit meinen ersten Kontakten damit, als Jugendlicher) enorm professionalisiert hat.

            Falls du qualitativ hochwertige Empfehlungen haben willst, gebe ich dir gerne welche. Deinen piefigen Spott kannst du aber stecken lassen.

          • @ Androsch Kubi

            „Falls du qualitativ hochwertige Empfehlungen haben willst, gebe ich dir gerne welche.“

            Dann mal los. Was sind deine Empfehlungen bezüglich Grenzwissenschaft?

          • Klar, kann jeder lernen. Wenn’s nach dem ersten Kurs nicht klappt, muss man halt einen zweiten bezahlen, kann mal vorkommen, letzte Woche erst gab’s da ein Naturtalent der’s nach zwei Tagen konnte, aber das ist so selten… Manchmal braucht’s auch eine dritte Woche, aber das ist ganz selten, könnte auch an der Ernährung liegen, haben Sie mal mein Ernährungsbuch gelesen, ist gerade im Sonderangebot! Urtümliche Rohkost ist da ganz wichtig, und ich hoffe, dass Ihr Wasser demagnetisiert ist, ja, das basiert auf Victor Schaubergers Theorien, das ist ganz wichtig, sonst wird das nichts…

          • Nachtrag: Leck mich Klöten, 1700€ für so einen Kurs und 600€ für das Lehrbuch.
            Mok dat man, mit über 40 darf man auch lernen, ordentlich abgezockt zu werden…

          • @Leszek

            https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/
            (betrieben von Andreas Müller)

            https://www.exopolitik.org
            (meines Wissens mit Robert Fleischer an der Spitze)
            Die haben viele kostenlose Videos und noch ein (kostenpflichtiges) Magazin unter:
            https://www.exomagazin.tv

            https://www.matrixwissen.de
            Bin ich erst neulich darauf gestoßen, sammeln anscheinend Studien und Untersuchungen zu paranormalen Phänomenen. Was vielen nicht klar ist: davon gibt es sehr viele und sehr viele werden nie veröffentlicht, weil die Forscher dann um ihr Ansehen fürchten müssen. Was angeblich nicht sein kann, darf natürlich nicht beobachtet werden, man würde sie als Betrüger oder Dilettanten hinstellen, Uri Geller hat m.W. an mind. 14 Studien mitgemacht, auch das cia hat ihn untersucht und sogar eingesetzt:
            https://www.berliner-kurier.de/news/promi–show/geheimbericht-cia-testet-uri-gellers-paranormale-faehigkeiten—mit-eindeutigem-fazit-25579080

            Ich habe außerdem die „Zeitschrift für Anomalistik“ abonniert (kommt vierteljährlich)
            https://www.anomalistik.de/zeitschrift
            Sie wird von mehreren Doktoren und Professoren herausgegeben und hat wissenschaftlichen Anspruch, sie ist auch nicht ganz einfach zu lesen. Ihre Absicht ist es, Themen aufzugreifen, die in den Mainstreamwissenschaften keine objektive Bewertung erfahren (weil nicht sein darf, was angeblich nicht sein kann), sie behandeln aber den ganzen Grenzbereich, auch etwa umstrittene Themen der klassischen Wissenschaften.

            Das hier könnte auch eine Empfehlung sein (habe ich noch nicht getestet):
            https://www.igaap-de.org/
            wurde von Illobrand von Ludwiger, einem Astrophysiker, gegründet, der auch das europäische Mufon gegründet hat:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Illobrand_von_Ludwiger
            und noch mit Burkhard Heim befreundet war.

            Ach ja, Burkhard Heim, wer (wie ich) nicht „glauben“ möchte, sondern physikalische Erklärungen sucht, kann sich ja mal mit der Heim-Theorie auseinandersetzen. Ludwiger hat mehrere Bücher darüber geschrieben, aber Heims Erbe (zwei oder drei Bände mit Berechnungen) wird noch aufgearbeitet:
            http://www.dieter-broers.de/burkhard-heim/
            was wohl nicht ganz einfach ist. Immerhin bietet er ein physikalisches Modell an, welches paranormale Phänome erklären könnte und er hat ein Teilchenmodell entwickelt, mit dem er die Masse diverser Elementarteilchen vorausberechnen konnte und weiter Teilchen vorhersagen. Außerdem lassen sich auf Basis seiner Theorie angeblich die Naturkonstanten berechnen.

            Nicht unbedingt wissenschaftlich, aber anregend, manchmal auch etwas zu esoterisch, immer aber unvoreingenommen und trotzdem kritisch, ist „cropfm.at“ von einem gewissen Tarek Al-Ubaidi (aber in schönem Ösi-Akzent 🙂 einem Informatiker:
            http://cropfm.at/cropfm/jsp/index.jsp
            ein Netzradio, welches sein komplettes mp3-Archiv mit Interviews kostenlos zur Verfügung stellt. Die Interviews finden mit massenweise Leuten aus der Grenzwissenschaftsszene statt, von Physikern bis hin zu Astrologen und sind meist 2-3h lang.

            Das dürfte reichen für jemanden, der ausreichend aufgeschlossen ist. Es gibt massenweise Querverweise, Buchhinweise usw. denen man nachgehen kann.

            Was seriös ist und was nicht, was man für möglich oder gar wahrscheinlich hält, muss sich natürlich jeder selbst erarbeiten. Manche Sachen kann man nur glauben, andere sind sehr sicher belegt. Man staunt z.B. was selbst ein bieder-seriöses Wikipedia mittlerweile über Ufos hat:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Ufologie

            Man kann als kleinen Einstieg ins Paranormale auch besonders spektakuläre und gut untersuchte Fälle wählen, etwa:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwunder
            oder der „Tod von Elisa Lam“:
            http://superspektrum.blogspot.de/2016/02/name-game-dark-water-der-bizarre-fall.html

          • @John:
            „Klar, kann jeder lernen. Wenn’s nach dem ersten Kurs nicht klappt, muss man halt einen zweiten bezahlen, kann mal vorkommen, letzte Woche erst gab’s da ein Naturtalent der’s nach zwei Tagen konnte, aber das ist so selten… Manchmal braucht’s auch eine dritte Woche, aber das ist ganz selten, könnte auch an der Ernährung liegen, haben Sie mal mein Ernährungsbuch gelesen, ist gerade im Sonderangebot! Urtümliche Rohkost ist da ganz wichtig, und ich hoffe, dass Ihr Wasser demagnetisiert ist, ja, das basiert auf Victor Schaubergers Theorien, das ist ganz wichtig, sonst wird das nichts…“

            Das Anleitungsvideo oben stammt von einer solchen Akademie und ist kostenlos. Also spar dir doch deinen Zynismus, du musst gar nichts bezahlen und auch keinen Kurs machen, sondern kannst dir auch alles selbst beibringen. Im Internet finden sich auch noch zahlreiche andere Anleitungen.

            Ein Kurs macht die Sache nur sehr viel einfacher, weil mehrere Personen daran beteiligt sind, ein bestimmter Zeitrahmen eingehalten werden sollte und es i.d.R. Vorteile bringt, wenn einem jemand dabei hilft, der es schon oft gemacht hat und einen auf gängige Fehler hinweisen kann.

            Ingo Swann, der Begründer des TRV (mittlerweile verstorben) hatte explizit das Ziel, remote viewing für jeden zu ermöglichen und die bis dahin gemachten Fehler auszumerzen. Das Prinzip hinter der Technik: man muss das Bewusstsein austricksen, weil es die Eindrücke des Unterbewusstseins überlagert und/oder fehlinterpretiert. Swann selbst konnte sich die erfolgreichen Ergebnisse nicht erklären und spekulierte, ob die Welle-Teilchen-Dualität eine Antwort sein könnte, 40 Jahre später sind wir diesbezüglich immer noch nicht nennenswert weiter, auch weil die Wissenschaft sich davor drückt, das wird sie aber nicht ewig können.

            Um brauchbare Ergebnisse zu bekommen, braucht man eine zweite Person, die ein „target“ vorgibt (der Viewer erfährt dieses aber nicht). Der Viewer selbst macht die 6 angegebenen Stufen durch, möglichst rasch, in einer Art Brainstorming, damit das Bewusstsein keine Möglichkeit hat reinzupfuschen. Kommen Begriffe und Vorstellungen ins Bewusstsein müssen sie aufgeschrieben werden, um sie zu neutralisieren.

            Je nachdem, wie geübt Viewer und target-Geber sind, fällt das Ergebnis aus. Will man möglichst genaue Ergebnisse, sollte man mehrere Viewer unabhängig voneinander auf ein Objekt ansetzen.

            Das Ergebnis besteht in einer oder mehreren Zeichnungen mit der Angabe bestimmter Eigenschaften. Diese Zeichnung muss dann interpretiert werden. Wenn man das target kennt und aufdeckt, kann man die Übereinstimmungen prüfen. Sie sind sehr oft nicht zu leugnen, allerdings kann die Interpretation leicht weit daneben liegen, weil etwa die Perspektive der Zeichnung verwirrt, eine Aufschrift nur teilweise „empfangen“ wurde, das Objekt zu komplex ist und nur Teilaspekte erkannt wurden etc.

            Im Buch „Der sechste Sinn“ bringt Swann eine Menge bebilderte Beispiele, mit Angabe wann und mit wem sie entstanden sind.

            Aber glaub was du willst…

          • @John

            “ 1700€ für so einen Kurs und 600€ für das Lehrbuch „

            Auf welche Angaben beziehst du dich?

            Die rv-Akademie hat eine Literaturliste:
            http://www.rv-akademie.com/index.php/literatur
            Kein Buch ist teurer als 30 Euro, die 4-bändige Lehrbuchausgabe kostet 79 Euro:
            http://www.remoteviewing.de/index.php/component/jshopping/product/view/4/124?Itemid=0

            Handelsübliche Preise, vermutlich braucht man Bücher aber nicht unbedingt.

            Was den Kurs betrifft:
            „Zur Zeit wird, soweit ich weiß, im Bereich der Unabhängigen Remote Viewer Deutschlands zwischen 1500,- und 2000,- Euro. für die Grundausbildung, also für sechs Tage Training pro Person verlangt.“

            Genauere Angaben habe ich nicht gefunden. Für eine Woche ist das ein angemessener Preis, wir hatten in der Firma schon Vorträge, in denen die Stunde 250 Euro kostete. Muss jeder selbst wissen, ob er sich das leisten kann, zwingt dich niemand dazu.

          • Ich beziehe mich auf das Handbuch/Lehrbuch.
            http://de.remoteviewing.school/school/leistungen/handbuch-lehrbuch/
            Aber es ist SELBSTVERSTÄNDLICH in jeder Ausbildung zum zertifizierten Remote Viewer enthalten.
            Was mir bei sowas fehlt ist jegliche wissenschaftliche Grundlage. Das Problem ist, dass Remote Viewing ein halbes Dutzend extrem etablierte physikalische Grundgesetze komplett über den Haufen wirft (Relativität, Energieerhaltung, Kausalität) und mit anderen sehr gut etablierten Theorien schlicht nicht kompatibel ist. Nun kann man sagen „Gut, dann ist halt die gesamte etablierte Physik falsch!“, aber das ändert nichts daran, dass die etablierte Physik die beobachtbare Welt extrem gut beschreiben kann. Eine alternative Theorie muss dies auch können, also die gleichen Ergebnisse liefern. Wir können Zeitdilatation und relativistische Effekte messen. Wir können quantenmechanische Unschärfe und die merkwürdigen Effekte der Schrödingergleichung messen, wir können Energieerhaltung messen und und und. Aus unerfindlichen Gründen soll all das aber nicht für das menschliche Gehirn gelten, auch wenn es keine Anzeichen dafür gibt, dass dort Dinge geschehen, die ganz andere physikalische Grundlagen haben? Im Gehirn gibt es, einfach mal so hingeworfen, eine fünfte Grundaustauschwirkung die locker in den Energiebereichen aller anderen Wechselwirkungen mitspielt, aber keinerlei messbare Effekte hat, außer, dass gewisse Scharlatane damit Geld verdienen? Die einfach mal die Grundprinzipien des Universums über den Haufen wirft? Sorry, aber die Implikationen von sowas ist einfach sehr viel schwerwiegender als „Naja, dann nehmen wir halt Heims Theorien, wird schon passen“. Heims Theorien sind unvollständig, in sich selbst teilweise widersprüchlich und generell halt einfach nicht fertig. Die sagen absolut nichts aus. Klar, für den Laien, der den ganzen seltsamen Quatsch in der Quantenmechanik und Relativitätstheorie nicht mag weil es nicht sonderlich intuitiv ist mag es natürlich angenehm sein so eine unfertige Theorie zu lesen, aber Wissenschaft ist das nicht.
            Ich halte es da mit Occam’s Razor. Die eine Möglichkeit ist, dass die gesamte (!) Wissenschaft falsch ist, aber zufällig in allem die richtigen Ergebnisse liefert außer im menschlichen Gehirn. Die andere ist, dass es Scharlatane gibt. Nun, ich weiß wo ich eher drauf setze.

  4. Ja, dürfte klappen, und ich hoffe, dies noch zu erleben. Muss ja nicht gleich eine Kolonie sein, ein Astronautenfuß reicht mir da schon. Der langfristige Sinn einer Marskolonie ist, der Menschheit eine zweite Chance zu geben, falls auf der Erde etwas schlimmes passiert (Atomkrieg, Asteroideneinschlag, globale Pandemie usw. https://en.wikipedia.org/wiki/Global_catastrophic_risk ). Insofern kann es nicht schnell genug losgehen. Mitmachen werden junge, gesunde und abenteuerlustige Menschen, vorwiegend natürlich Männer. Ich selbst habe daran allerdings kein Interesse.

  5. Für kein Geld der Welt würde ich da hinreisen wollen.
    Den Betrieb einer Forschungsstation dort könnte ich mir schon vorstellen, aber keine Kolonisierung.

    Wer’s noch nicht gelesen hat, den kann ich den Roman „Der Marsianer“ von Andy Weyr nur wärmstens ans Herz legen. Hab in den letzten Jahren selten so etwas Kurzweiliges und Spannendes gelesen. Weyr hat das Buch angeblich in Absprache mit der NASA geschrieben. Die Handlung ist in sich schlüssig und plausibel.

    • Ich empfehle zudem die Mars-Trilogie von Kim Stanley Robinson. Insbesondere der erste Teil, Red Mars, behandelt sehr detailliert die frühe Kolonisierung und terraforming des Mars. Exzellente Bücher, die es schaffen, sehr wissenschaftlich korrekt zu sein mit einem Minimum an Handwaving und gleichzeitig sehr detailliert auf die sozialen Umstände einzugehen.

  6. Der Mars eignet sich nicht, um kolonisiert zu werden. Mehr oder weniger grosse Forschungsstationen sind sicher möglich und werden irgendwann wohl auch verwirklicht. Unter Kolonisierung verstehe ich hier die Formung eines Planeten derart, so dass ein Leben ausserhalb geschützter Räume und ohne Raumanzüge möglich wäre.
    Eine kleine „Kolonie“ in geschützten Stationen, die vielleicht sogar autonom existieren könnten (ohne Support von der Erde) ist vielleicht möglich, aber schon schwierig genug.

    Die Fakten, die gegen eine Kolonisierung des Mars vor allem sprechen sind;

    – Die geringe Gravitation. Ein aussichtsreicher Planet für eine Kolonisation müsste etwa die gleiche Masse vorweisen und damit etwa die gleichen Gravitationskräfte
    – fehlendes Magnetfeld. Damit wäre die Erschaffung einer „menschengerechten“ Atmosphäre durch terraforming sehr wahrscheinlich nicht möglich
    – der Mars am Rande oder schon ausserhalb der habitablen Zone seine Ellipsen zieht („zu weit weg von der Sonne“)

    Es gäbe wohl noch viele weitere Einwände.

  7. Glaubt ihr eine Marskolonisierung [könnte] klappen?

    Hängt von den Leuten und dem Aufwand ab, den man betreibt.

    Was haben wir, also die Menschheit, davon?

    Vermutlich erstmal nichts als Kosten und sowas wie einen erweiterten Horizont. Immerhin wüssten wir dann, ob die Mars-Fotos der NASA wirklich fake wären oder echt.

    Wer würde bei einer solch riskanten Mission mitmachen?

    Leute die sonst keinen Sinn im Leben finden.

    Wärt ihr dabei, wenn man es euch anbieten würde?

    Nein.

  8. Es wäre ein singuläres Ereignis, dass zeigt, dass die Menschheit befähigt ist, eine weitere Begrenzung anderen irdischen Lebens zu überwinden und Leben in die Galaxie zu tragen. Sofern man Leben als etwas schönes und erhaltenswertes betrachtet wäre das eigentlich die edleste Aufgabe, die wir uns setzen könnten. Das wir hier genug Probleme haben und die Mittel auch Anders investieren könnten steht außer Frage. Aber mit dem Grad an Kultur den wir hier erreicht haben und der vermutlich auf absehbare Zeit nicht zu erhalten ist, könnte man eine ganz andere Art des Zusammenlebens und des Umgangs mit der neuen Natur etablieren und es „besser machen“.

    • „Aber mit dem Grad an Kultur den wir hier erreicht haben und der vermutlich auf absehbare Zeit nicht zu erhalten ist, könnte man eine ganz andere Art des Zusammenlebens und des Umgangs mit der neuen Natur etablieren und es „besser machen“.“

      Leider übersiehst Du, dass wir mit der Kolonisierung das größte Problem mit auf den Mars schicken würden – den Menschen.
      Über das „Besser machen“ gibt es sehr unterschiedliche Vorstellungen. Ein Donald Trump-Anhänger würde z.B. für Lehrer das Tragen von Waffen zur Pflicht machen.
      Über antropogene Einflüsse auf das Planetenklima gibt es selbst hier im Blog sehr unterschiedliche Ansichten.
      Vergiss es also, das mit der besseren Welt.

  9. Ich denke, mit aktuellen Mitteln ist es noch ein bisschen schwer den Mars zu kolonisieren, wobei eine Forschungsstation durchaus möglich wäre.
    Terraforming für eine dauerhafte Bleibe könnte eine Möglichkeit sein, aber letztlich bleibt das Problem der geringen Schwerkraft und des mangelnden Magnetfeldes. Man müsste zuerst eine hinreichend dicke und warme CO2-reiche Atmosphäre hinbekommen. Dazu könnte man ein paar Asteroiden einfangen und auf den Mars stürzen lassen. Am Besten auch ein paar aus Wassereis, um mehr Wasser zu erzeugen. Dann die Polkappen dunkel beschichten, sodass sie schneller auftauen. Hat man dann eine halbwegs dichte und annähernd warme Atmosphäre, kann man anfangen, angepasste extremophile Algen und Bakterien anzusiedeln, die zum einen das CO2 anfangen umzuwandeln und zum anderen das Bodengestein anfangen zu zersetzen. Irgendwan können auch kompliziertere Lebensformen wie Flechten und Moose angesiedelt werden, irgendwann dann Bäume. Dabei muss man immer darauf achten, dass durch den Sonnenwind Atmosphäre verloren geht, man also zumindest für eine Zeit lang Nachschub produzieren muss (Energie in die Polkappen bringen zum Schmelzen des Trockeneises dort, Asteroiden, sowas in der Art). Es sollte sich irgendwann ein annäherndes Gleichgewicht einstellen, zumindest aber sollte die Atmosphäre über längere Zeit ausreichend sein.
    Der ganze Prozess dürfte allerdings ein paar Hundert Jahre dauern und extrem teuer werden sofern man nicht günstige Methoden wie selbstreplizierende Roboter und so hat.
    Würde ich zum Mars fliegen? Ohne zu zögern.

      • Vermutlich nicht allzu hoch, da auf der Marsbahn die sogenannten Mars-Trojaner mitfliegen:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Asteroideng%C3%BCrtel#Umgebung_des_Hauptg%C3%BCrtels_(Entfernungen_in_AE)

        Keine Ahnung ob die ausreichen, wohl eher nicht (Durchmesser 1-2 km, soweit bekannt):
        https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Asteroiden_%E2%80%93_Trojaner#Mars-Trojaner

        Die Hauptgruppen des Asteroidengürtels liegen aber mehr als eine halbe AE vom Mars entfernt und sind damit weiter weg, als die Erde. Die soweit zu verlangsamen, dass sie auf eine niedere Sonnenbahn absinken, wäre vermutlich extrem kosten- und zeitaufwendig, allein da heil hinzukommen…

      • Je nach vorhandener Technik mehr oder weniger viel. Mit einem kleinen Atomreaktor könnte man Material des Asteroiden wegschleudern und den Rückstoß als Antrieb nutzen (Stichwort „Mass driver“) und damit die Bahnen von Asteroiden verändern. Dauert auch lange, aber wenn man den Antrieb einmal installiert hat muss man sich nicht mehr drum kümmern. Stellt sich ja auch die Frage, wieviele und wie große Asteroiden man auf den Mars schmeißen will, und man sollte bei den größeren vorsichtig sein, dass die nicht auf dem Boden ankommen (denn das stört die Kolonisierung auch a weng). Jegliche sinnvolle Kolonisierung oder sonstiger Abbau setzt eigentlich immer irgendeine Art von möglichst selbstständiger Robotertechnik voraus um es wirtschaftlich zu machen.

  10. Ohne den Dünnschissspin namens Feminismus ist das Thema ja recht spannend.
    Ausgehend von einer post-scarcity-economy (in etwa „nach-Knappheit-Unwissenschaft“ zu deutsch) sind die Videos von I. Arthur da ziemlich gut.

    Anders als beim deutschen Dum-Dum-Geschoss Lesch gibt’s hier sogar Physik MIT Mathe!

    Und extra für Christian!

    So geht Minecraft mit Asteroiden. 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.