Selbstmach Samstag 175 (17.02.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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228 Gedanken zu “Selbstmach Samstag 175 (17.02.2018)

    • Wir werden alle sterben!
      Ich dachte ihr lallt schon seit Jahren, dass wenn Konservative den Kapitalismus kritisieren dies Antisemismus ist.

      • Nicht Antisemitismus, sondern Nationalsozialismus 😉
        (was nicht zwingend deckungsgleich mit Anitsemitismus ist, vorausgesetzt, dass die Juden nicht bei der Renationalisierung dazwischen grätschen, was sie historisch immer getan haben, sie sind schließich ein global verstreutes Volk, mit entsprechenden Interessen)

    • Wäre aber auch doof, für Euch Gatekeeper des entfesselten Kapitalismus, wenn den eine Mehrheit ohne Spaltpilze kritisieren könnte.

    • „Götz Kubitscheks Sezession hat die Kapitalismuskritik entdeckt.“

      Rechte Kapitalismuskritik ist nichts wirklich neues. Sie folgt zum einen aus der rechten Kritik an Liberalismus, Individualismus und Konsumgesellschaft, dem Bestreben zur Integration der Arbeiter in die Nation („nationale Solidarität“) und dem Primat der (Macht-)Politik über die Wirtschaft. Ökonomische Unwissenheit ist unter Rechten natürlich auch weit verbreitet.

      • @JC Denton:

        »Rechte Kapitalismuskritik ist nichts wirklich neues.«

        Nein, sicher nicht. Interessant finde ich aber, dass das auf der Neuen Rechten jetzt ausdrücklich zum Thema wird (ich glaube, Leszek hat vor einiger Zeit auch auf entsprechende Aussagen von Alain de Benoist verwiesen).

        Zumal bei der AfD bislang eher eine Art Nationalliberalismus bertreten wird. Andererseits sind AfD und Neue Rechte nicht ohne weiteres identisch.

        • @ djadmoros

          Die alte Lucke-AfD konnte man noch als „nationalliberal“ bezeichnen; heute ist sie das nicht mehr (siehe z. B. Haltung zum Mindestlohn). „Richtigen“ Antikapitalismus findet man bei der NPD.

      • „Ökonomische Unwissenheit ist unter Rechten natürlich auch weit verbreitet.“

        Beleg? Schon wenn man die historischen Vorbilder heranzieht, passt es nicht. Hitler hat aus der heruntergewirtschafteten und verelendeten Weimarer Repubilk innerhalb kurzer Zeit eine Land mit Vollbeschäftigung und Perspektive gemacht. Er hat Entwicklungen angestoßen, die uns noch heute tragen, von VW bis zur Autobahn. Die Neoliberalen bekommen ja noch nichtmal Breitband für alle hin…

        Die Linken hingegen ergehen sich in Tagträumen von Wohlstand für alle, nur bitte ohne Arbeit (BGE und Co.)

        • Interessant ist auch, wie die Wissenschaft boomt, wenn die besonders klugen nicht mitmachen dürfen, aber das ist natürlich nur auf Neid basierende Hetze. 😉

        • @Androsch Kubi:

          »Hitler hat aus der heruntergewirtschafteten und verelendeten Weimarer Repubilk innerhalb kurzer Zeit eine Land mit Vollbeschäftigung und Perspektive gemacht.«

          Jaja! Hitler war ein böser Mann, doch baute er die Autobahn!

          Hitlers »Wirtschaftswunder« war eines auf Pump, und ohne den Übergang zur Beutewirtschaft durch den Krieg wäre das Reich 1940 pleite gewesen. Mit irgendeinem rationalen Wirtschaften hat die Ökonomie des Dritten Reichs nicht das Geringste zu tun.

          • Hinter jedem deutschen Tank, ein LKW der deutschen Bank.

            So hat’s der Georg Schramm gelehrt, wer’s nicht glaubt, ist nichts wert.

          • Und das muss sehr glaubwürdig sein, lief immerhin auf dem niemals über irgendeinen Sachverhalt lügenden ZDF!
            Die sind da ja bei Geschichte vermutlich ähnlich kompetent wie beim Feminismus.

        • „Hitler hat aus der heruntergewirtschafteten und verelendeten Weimarer Repubilk innerhalb kurzer Zeit eine Land mit Vollbeschäftigung und Perspektive gemacht.“

          • Ja, genauso ging es mir auch.

            Erst hatte ich die ZItat-Höddel gesucht, dann hatte ich so ne Art Satire vermutet, aber dafür fehlte der Smiley.
            Androsch scheint das wirklich zu glauben, was er da schreibt.
            Dabei gibt es schon Bibliotheken voll von Studien über Hitlers direkten Weg in den Staatsbankrott.

    • @ djadmoros

      „Götz Kubitscheks Sezession hat die Kapitalismuskritik entdeckt.“

      Nach meinen Kenntnissen ist es primär ein Autor, Benedikt Kaiser, der in der Sezession schon seit längerer Zeit neu-rechte Perspektiven mit linker Kapitalismuskritik zu verbinden versucht.

      Ich hatte ja in einem Kommentar bei Onyx vor kurzer Zeit versucht die Neue Rechte in Deutschland etwas präziser zu kategorisieren und kopiere mal einen Absatz aus meinem Kommentar hier rein. Ich schrieb:

      „In politischer Hinsicht ist die Neue Rechte in Deutschland nach meinen bisherigen Recherchen folgendermaßen präziser einzuordnen:

      Viele Neu-Rechte sind m.E. als rechtskonservativ zu klassifizieren, einige sind aber auch als rechtsradikal/rechtsextrem zu klassifizieren, manche befinden sich in einer Grauzone irgendwo dazwischen.

      Des Weiteren gibt es auch noch einen (in Deutschland allerdings bisher kleinen) „linken Flügel“ der Neuen Rechten, der neu-rechte, nationalistische oder regionalistische und ethnopluralistische Positionen einerseits und linke kapitalismuskritische und manchmal auch basisdemokratische Positionen andererseits zu verbinden versucht.

      Wir hätten es innerhalb der Neuen Rechten in Deutschland nach dieser Kategorisierung also mit mindestens 4 Untergruppen zu tun. (Daneben wäre natürlich auch noch eine Differenzierung der Neuen Rechten nach konkreten weltanschaulich-ideologischen Perspektiven möglich.)

      Solche Neu-Rechte mit rechtsradikalen Einstellungen sind in der Regel nicht am deutschen Nationalsozialismus orientiert, es handelt sich bei ihnen nicht um Neonazis. Neu-Rechte mit rechtsradikalen Einstellungen haben stattdessen z.B. eine Orientierung an anti-demokratischen Konzepten von bestimmten antidemokratischen konservativen Denkern in der Weimarer Republik oder sie orientieren sich an nicht-deutschen Faschismus-Varianten, insbesondere zum italienischen Faschismus und Neofaschismus bestehen im radikaleren Flügel der Neuen Rechten z.T. Sympathien.

      Aber wie gesagt: Nicht alle Neu-Rechten sind rechtsradikal, viele sind rechtskonservativ.

      Solche Neu-Rechte, die ihrem Selbstverständnis nach Anhänger einer Rechts-Links-Synthese sind, versuchen neu-rechte und linke Positionen zu verbinden. Dies ist in Deutschland bislang eher selten, in Frankreich stellt dieser Flügel hingegen eine einflussreiche Strömung innerhalb des französischen neu-rechten Spektrums dar.

      Solche Vertreter der Neuen Rechten, welche versuchen rechte und linke Positionen zu verbinden, können hinsichtlich des linken Teils ihrer politischen Weltsicht durchaus viele kluge Dinge sagen (und meinen dies m.E. auch ernst).

      Allerdings ist der neu-rechte und kulturrelativistische Teil ihrer Weltsicht mit einer klassisch-linken universalistischen Perspektive, für die ich eintrete, natürlich nicht kompatibel. Ich bin Anhänger der Nationalismuskritik von Rudolf Rocker, Ernest Gellner, Eric J. Hobsbawm und Benedict Anderson sowie als Anhänger neo-kantianischer universalistischer Moralphilosophie im Sinne von Lawrence Kohlberg, Jürgen Habermas und John Rawls und lehne Nationalismus, Kulturalismus und Ethnopluralismus entschieden ab.“

      Die Sezession als Zeitschrift ist meinem Eindruck nach für Artikel aus dem gesamten oben genannten Spektrum (rechtskonservativ, rechtsradikal, Grauzone dazwischen, Rechts-Links-Synthese) offen.

      Benedikt Kaiser ist dem Letztgenannten zuzuordnen, also dem, was ich oben als „linken Flügel“ der Neuen Rechten bezeichnete. Er verbindet neu-rechte Aspekte mit linker Kapitalismuskritik. Es handest sich bei den kapitalismuskritischen Aspekten bei Benedikt Kaiser übrigens tatsächlich um eine Rezeption linker Kapitalismuskritik, nicht um klassisch-rechte (regressive, personalisierte oder antisemitische) Kapitalismuskritik. In der „Nouvelle Droite“ in Frankreich wird eine solche Position der Verbindung von neu-rechten Aspekten mit linker Kapitalismuskritik schon seit längerem von Alain de Benoist vertreten, in Deutschland ist dies jedoch in der Neuen Rechten bislang eine kleine Minderheitenposition.

      Es macht den Eindruck, dass es Benedikt Kaiser gelungen ist, Götz Kubitschek davon zu überzeugen mal eine Ausgabe der Sezession mit einem Themenschwerpunkt Kapitalismuskritik zu machen. Ob auch die anderen Artikel zum Thema in diese Ausgabe Benedikt Kaisers Kurs mittragen oder z.T. auch regressive klassisch-rechte Kapitalismuskritik beinhalten – die man aus linker Perspektive kritisieren sollte – wäre zu prüfen.

    • Komisch, an das Thema musste ich heute auch denken.

      Abtreibung ist Mord, wenn gleich natürlich irgendwo richtig, scheint mir zu hart.

      Aber selbst wenn man nur die von Frauen nachher zutiefst bereuten Abtreibungen mit den tatsächlichen Morden durch Männer im Land vergleicht, ich vermute sehr stark wir kämen super dabei weg als Gruppe.

      • Das Verhältnis zwischen Mutter und ungeborenem Kind ist mit keinem anderen zwischenmenschlichen Verhältnis zu vergleichen.
        Das bedeutet, dass Kategorien wie „Mord“ unweigerlich Perspektiven über Bord werfen, die nicht ins Wasser gehören.
        Da macht es sich jemand zu einfach.

        Abtreiberinnen sind ebensowenig (oder -viel?) Mörder, wie Soldaten es sind.

          • „Klingt für mich nach Verherrlichung der Mutter-Kind-Beziehung.“

            Das nehme ich als Abwehrreaktion.

            Aber es ist ganz einfach, mich zu widerlegen:
            Nenne eine zwischenmenschliche Beziehung, die vergleichbar ist, sowohl, was das Zustandekommen als auch die Tragweite und die Verantwortung angeht.

            Dass es Scheißfrauen gibt, hat mit meiner Aussage absolut nichts zu tun.

          • @ Only:
            „Nenne eine zwischenmenschliche Beziehung, die vergleichbar ist, sowohl, was das Zustandekommen als auch die Tragweite und die Verantwortung angeht.“
            Nix leichter als das:
            Die Vater-Kind-Beziehung!

          • @yx

            „Weil die Beziehung was besonderes ist, hat der eine das Recht, den anderen zu töten“

            Wegen der Art der Beziehung kannst du während der Schwangerschaft nicht von „der eine und der andere“ reden, ohne die Situation komplett zu verzerren. Es gibt da nicht zwei separate Menschen.

            Und das @Fiete ist auch der Unterschied zu Vater und Kind.

            Während der Schwangerschaft gibt es eine Mutter und, separat davon, einen Fötus, sondern eine Mutter-Fötus-Einheit.
            Und dieser Umstand ist meines Erachtens dermaßen einzigartig, dass man nicht einfach so Spielregeln aus anderen menschlichen Interaktionsbereichen dieser Situation überstülpen kann.

            Es braucht eigene Spielregeln.

            Wohlgemerkt: Ich mache keinerlei Aussagen darüber, wie diese Spielregeln optimalerweise lauten. Ich sage nur, dass deine Argumentation, dass Abtreibung in etwa das Gleiche ist, wie den Nachbarn zu erschießen, so nicht funktioniert. Das ist nicht vergleichbar.

          • @ Only:
            „Während der Schwangerschaft gibt es eine Mutter und, separat davon, einen Fötus, sondern eine Mutter-Fötus-Einheit.“
            Ach? Ja? Seltsam, widerspricht meiner, und vieler anderer Väter Erfahrungen. Aber vlt. habe ich ja auch eine wichtige Erkenntnis verpasst.
            Begründe die These doch mal.

          • @Fiete,

            „Begründe die These doch mal.“

            Wenn du in der Lage wärst, anders als aggrassiv über das Thema zu reden, könnte ich das für lohnenswert halten.

          • PS. Da fehlt ein „nicht“…

            „Während der Schwangerschaft gibt es NICHT eine Mutter und, separat davon, einen Fötus, sondern eine Mutter-Fötus-Einheit.“

          • @ only:
            Was ist daran MEINE Aggressivität, wenn DU DEINE These zu begründen versuchst?
            Wollen wir jetzt einen kleinen Projektionsringelpiez anfangen?
            Na gut, ich ziehe den naheliegenbden Schluss, daß Du Deinen Glaubensgrundsatz nicht zu erklären in der Lage bist. Naheliegend und logisch.

          • Guter Artikel. Danke.
            Den vergleich von only me finde ich zynisch und unpassend. Auch wenn ich Tucholsky schätze, sein Soldaten -Ausspruch ist zynisch. Jemanden, der nur auf Grund seines Geschlechtes bei potentieller Todesandrohung gezwungen wird andere Geschlechtsgenossen zu töten, mit dem Risiko selbst getötet zu werden, mit Frauen in einen Topf zu werfen, die Teils aus Schicksalsschlägen aber Großteils, weil sie ihr Leben und ihre Triebe nicht im Griff haben (von Männern wird ständig Triebkontrolle eingefordert, nur zur Erinnerung) ist schon starker Toback.

          • „Ist es das, was ich da tu? Sicher?“

            Ich geb sicherheitshalber selbst die Antwort: Nein, tu ich nicht.

            Ich hätte auch darauf hinweisen können, dass du beim Händewaschen keine Bakterien „ermordest“, aber dann wären bestimmt irgendwelche Idioten auf die Interpretation verfallen, ich würde behaupten, Abtreibung sei wie Händewaschen.

            Das einzige, was Abtreiberinnen und Soldaten gemeinsam haben, ist, dass „Mord“ keine passende Kategorie ist, aus Gründen der Umstände.
            DAS aber haben sie gemeinsam und das ist auch schon der ganze schockierende Topf.

            Sheesh…

          • Auch wenn Du das nicht sagst und Dein Argument, dass Frau und Fötus eins sind, sehr viel für sich hat, ist eine Position, nach der die abtreibende Frau moralisch verwerflicher als der tötende Soldat ist, ziemlich gut vertretbar…

          • „ist eine Position, nach der die abtreibende Frau moralisch verwerflicher als der tötende Soldat ist, ziemlich gut vertretbar…“

            Zustimmung.

            Aber um das zu argumentieren, hilft dir die Vokabel „Mord“ (samt dahinter stehenden Konzepten) nicht weiter.

          • Einen Grund gibt es, warum bei Soldaten sich der Begriff Mord verbittet und bei Frauen aufdrängt.
            Bei der BW gibt’s keinen Bonus auf den Sold für „kills“.
            Die Frau aber macht dies aus monetären Gründen.
            Das ist, alsweit bekannt, ein Mordmerkmal.

          • In der modernen Kriegsführung töten Soldaten fast ausschließlich mit „gemeingefährlichen Mitteln“ und auch „heimtückisch“. Das sind auch ein Mordmerkmale. Und jetzt?

          • Nun ja, da kann man lange drüber herumphilosophieren. Das bringt aber nix weiter.
            Sicherlich spielt da – genau wie bei vielen Morden – oftmals eine abspaltende Objektifizierung mit rein.
            Oder auch ganz andere Gründe.
            Sicher ist aber wohl, daß die prämissenhaft gesetzten Pseudodefinitionen ( analog zu vielen anderen im Feminismus ) und ihre massive Propagierung erheblich dazu beitragen, die Ernsthaftigkeit des Themas und somit auch die gewissenhafte Auseinandersetzung damit, gezielt reduzieren.
            Das ist m.E. wesentlich erschreckender, als die Festlegung auf bestimmte emotional gesetzte Begrifflichkeiten selbst, da man aus der Gegenposition einfach darüber lachen kann.

          • @ Fiete

            Yep. Und da hat der Feminismus der Welt einen Dienst erwiesen, er beweist, dass Feminismus so abstoßend ist, das 98% ihn für unwichtig halten.
            Das muss nur noch politisch umgesetzt werden und 1996 Rückgängig gemacht.
            Alsbald UN und EU weg sind werden der Vernunft und Sachlichkeit wieder eine Tür offen stehen.

            Solange die noch da sind, können wir uns über den medialen und politischen Krach den Mund fusselig labern und die Finger wund tippen, es wird nichts ändern, Leitlinien und Policies bestimmen das Lied.

            McKinsey schreibt die Gesetzesvorlagen.

    • Ei ei ei, ein brandheißes Eisen!
      Dazu würde ich gern mal die ungeschnittenen Protokolle von Konzeptentwicklung, Zielsetzung und Vorgesprächen zu sehen kriegen. Was aber wohl ( Leider, leider ) ziemlich ausgeschlossen ist.

      „Als Nichteuropäer will er klarmachen, was der radikale Islam für Europa bedeutet, er könne das, weil er an keine Codes der politischen Korrektheit gebunden sei und offen die Wahrheit aussprechen könne.“
      QED! Ich habe mal wieder leichte Zweifel …..

  1. „„Ein gefälschter Pass reicht für eine ganze Sippe aus.““
    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/ein-gefaelschter-pass-reicht-fuer-eine-ganze-sippe-aus/
    „«Ein Israeli mit einem perfekt gefälschten syrischen Pass; deutsche Sozialarbeiter, die beim Erlangen des Flüchtlingsstatus mehr als behilflich sind, ja Tipps geben, wie man die deutschen Behörden übers Ohr legen kann; islamische Prediger, die die „gewaltlose Unterwanderung Europas“ forcieren; muslimische Migranten, die von Anfang an keine Lust haben, sich zu „integrieren“, wie man in Europa sagt und es zumindest gerne sehen würde: Das und anderes sind Elemente einer unerhörten Geschichte, die der bekannte israelische TV-Journalist Zvi Jecheskeli teils unter Einsatz seines Lebens für seine Serie über die arabische Welt, die seit Jahren vom israelischen Sender „Channel 10“ ausgestrahlt wird, recherchiert hat. Und bei der in Europa die Alarmglocken schrillen müssen.» So beginnt der Bericht.
    Der israelische Journalist Zvi Jecheskeli verwandelte sich in Kooperation mit dem Geheimdienst Mossad „in einen strenggläubigen Moslem, der je nach Situation wahlweise als palästinensischer Journalist oder jordanischer Geschäftsmann mit perfekt inszenierter Biografie auftrat, als syrischer Flüchtling getarnt nach Deutschland reiste und dort sowie in anderen Ländern unerkannt Gemeinden der islamistischen Muslimbruderschaft infiltrierte.“

    • Leider schrillt in Europa – außer ein paar Feministinnen – gar nichts. Das Thema wird völlig ignoriert. Die Unterwerfung ist bereits verdammt weit fortgeschritten.

        • Kein Wunder, da hat der Feminismus ganze Arbeit geleistet.
          Wenn ein drei Jahre Alter Junge in einem Topf mit Bill Gates steckt, dann hat man die Blindheit generiert, die es unmöglich macht, über die Effekte der Geburtenraten nachzudenken und zu sprechen.
          Frohen Genozid Europa.
          Das ist der Welten Dank.

          • Man muss schon auch ehrlich sein: Natürlich ist das teilweise auch der Gutmütigkeit geschuldet. Aber auch – und viel stärker – der eigenen Schwäche und Feigheit. Die einzige vage Hoffnung ist, dass diejenigen Muslime mit Lust auf die Freiheit und diejenigen Europäer mit etwas Mumm in den Knochen dem anderen Extremen die Waage halten. Oder zusammen mit den Verlockungen des Kapitalismus den Islam langsam verwässern. Eine vage Hoffnung. Und kurzfristig gedacht: Mein Leben außerhalb der großen Metropolen wird mehr davon beeinflusst werden, ob mir selbsternannte Nazijäger die Reifen zerstechen oder ich wegen „Hetze“ meinen Job verliere.

  2. „A Manifesto Against the Enemies of Modernity“
    https://areomagazine.com/2017/08/22/a-manifesto-against-the-enemies-of-modernity/
    „- Modernity, in terms of the views and values that have brought us out of the feudalism of the Medieval period and led us to the relative richness and comfort we enjoy today (and which are rapidly spreading around the world), is under threat from the extremes at both ends of the political spectrum.
    – Modernity is worth fighting for if you enjoy and wish others to enjoy the benefits of a first-world existence in relative safety and with high degrees of individual liberty that can express itself in functional societies.
    – Most people support Modernity and wish its anti-modern enemies would shut up.
    – The enemies of Modernity now form two disagreeing factions — the postmoderns on the left and the premoderns on the right — and largely represent two ideological visions for rejecting Modernity and the good fruits of the Enlightenment, such as science, reason, republican democracy, rule of law, and the nearest thing we can claim to objective moral progress.
    – Left-right partisanship is the tool by which they condemn Modernity and continually radicalize sympathizers to choose between the two warring factions of anti-modernism: postmodernism and premodernism.
    – A “New Center” centrist position is well-intended, represents most people’s politics, and cannot hold. It is naturally unstable and reinforces the very thinking that perpetuates our current state of what we term existential polarization.
    – Those who support Modernity should do so unabashedly and without reference to relatively minor partisan differences across the “liberal/conservative” split. The fight before us now is bigger than that, and the extremes at both ends are dominating the usual political spectrum to everybody’s loss.
    – Modernity can be fought for, and it’s probably what you already want unless you’re on the lunatic fringe of the left or right.“

    • Die Geschmäcker sind verschieden.

      Mich erinnert dieser Video-Clip an den letzten deutschen Kaiser mit seinem verkrüppelten Arm.

      Vermutlich muß die Partnerin so klein sein, weil der Mann nicht die Kraft hat, eine größere und damit schwerere Frau derart hochzuheben usw. Das ist ja eine unglaubliche körperliche Leistung von ihm.

    • Noch ein paar Hiebe auf Peters Bub
      Diesmal von Seiten der black pilledten. 👍🏻

      Den Kommentaren nach zu Urteilen.
      Der andere Youtubebuchhändler (((Sam Harris))) wird auch oft mit nettem Unmut bedacht.

  3. Black Panther find ich ja faszinierend.

    Ein Barry Sue movie.

    Zu cool, Marvels Berufsrassisten veröffentlichen den Film in Afrika zuletzt.

    • Sargons Kommentar fand ich ganz gut.

      Vor allem der Hinweis darauf, dass Wakanda die gleiche Staatsform hat wie die Sumerer(?) vor 5000 Jahren. SO modern sind diese Schwarzen, wenn man sie nur in Ruhe lässt…

      • Ja, das muss für jemanden, der sich nach dem benennt, der die Sumerer erobert hat ein besonderes Schmankerl sein.
        Die Altright liegt 100% richtig, wenn sie Sargon als das was er ist outet, eine Witzfigur, die gut ist für Anitavideos ist.

        Wobei ich persönlich jemanden wie Sargon mit seiner nach mir die Sintflut Einstellung lieber auf Seite der Feministinnen hätte.
        Wie will man sich mit so jemandem, dem egal ist in welcher Welt seine Kinder aufwachsen müssen, für Väterrechte einsetzen?

        • Karebn Straughan ist das auch mal aufgefallen.

          http://owningyourshit.blogspot.de/2017/09/so-sargon-of-akkad-posted-this-to-his.html

          Und nehmen wir mal drei Sekunden das Klischee Rassismus ist ein Produkt von Dummheit für bare Münze, dann reicht mir ein Blick auf die IQ Map um zu wissen in welche Katastrophe wir rudern.
          Und der große Fehler vermeintlich kluger Menschen, wie auch zum Beispiel unseres Schutzheiligen Danisch, der ja auch eine einfältige Meinung zum Rassismus hat, ist es eben eine Toleranz, die schon ihm schwer fällt trotz hohen IQs von Leuten zu fordern die einen niedrigeren haben.

          Genauso die liberalen Juden.
          Da wird es besonders absurd.
          Mag ja sein, dass da in der US Elite die Burschen um 115 herum pendeln, wenn die Daten nicht gefälscht sind, dann hangelt Israel um 85-90 rum.

          Empathiemangel schein irgendwie extrem verbreitet zu sein.

        • „gut ist für Anitavideos“

          Was sind denn „Anitavideos“?

          „Mag ja sein, dass da in der US Elite die Burschen um 115 herum pendeln, wenn die Daten nicht gefälscht sind, dann hangelt Israel um 85-90 rum.“

          Ja, ist irre, wie sehr der IQ heritable ist und Kennzeichen einer „Rasse“.
          Kaum ziehen Juden in die USA werden sie intelligent und verblöden im Heimatland. 😉

          Ich finde das US-Konzept von Rasse ohnehin zum schreien komisch.
          Nimmt das eigentlich irgendwer ernst außer der US-alt-right?

          • Anita Sarkeesian

            Es gibt semitische Juden, soweit ich es verstehe, und davon wohnen sehr viele in Israel.
            Und es gibt Osteuropäische Juden, davon sind viele aus geschichtlichen Gründen in die USA gewandert.
            Erstere sind schlicht dümmer als die anderen.
            Ist das echt eine News?
            Oder getrolle?

          • „euch Pantoffelhelden scheint das zu heiß oder zu hoch zu sein.“

            Mit wie vielen Pseudonymen kommentierst du hier eigentlich?

          • @ Matze 1.05 ca.

            Dem Hier und LPS in den seltenen Fällen, in denen ich vom NichtGanzSoCleverPhone aus was tippe.

          • Ahhh!

            Und deine Antwort zielt wohl darauf ab, die osteuropäischen, ergo weißen Juden (Asshkenasim) zur Erklärung heranzuziehen, warum die Juden in den USA intelligenter sind, habe ich dich richtig verstanden?
            Niedlich!
            Hervorhebung von mir:

            „In 1923, Brigham published his influential book, A Study of American Intelligence. Analyzing the data from the World War I army mental tests, Brigham came to the conclusion that native born Americans had the highest intelligence out of the groups tested. He proclaimed the intellectual superiority of the „Nordic Race“ and the inferiority of the „Alpine“ (Eastern European), „Mediterranean,“ and „Negro“ races and argued that immigration should be carefully controlled to safeguard the „American Intelligence.“ In one such summary statement, Brigham wrote:

            The army mental tests had proven beyond any scientific doubt that, like the American Negroes, the Italians (!!!!) and the Jews (!!!!!!!) were genetically ineducable. It would be a waste of good money even to attempt to try to give these born morons and imbeciles a good Anglo-Saxon education, let alone admit them into our fine medical, law, and engineering graduate schools.“
            https://en.wikipedia.org/wiki/Carl_Brigham

            Man muss fairerweise sagen, er hat diese Aussagen 1930 widerrufen.
            Aber der Punkt ist, zwischen 1923 – in denen Juden als genetisch und rassisch saudoof und unerziehbar – und dem Erscheinungsdatum der „Bell Curve“, in denen sie als rassisch besonders intelligent galten, lagen gerade mal 70 Jahre.

          • „Aber der Punkt ist, zwischen 1923 – in denen Juden als genetisch und rassisch saudoof und unerziehbar – und dem Erscheinungsdatum der „Bell Curve“, in denen sie als rassisch besonders intelligent galten, lagen gerade mal 70 Jahre.“

            Gibt es außer der auf fehlerhaften Messungen und Methoden beruhrenden Meinung einer Person noch andere Beweise, dass Juden als genetisch und rassisch saudoof und unerziehbar galten (nein, Goddard zählt nicht)?

          • „Kaum ziehen Juden in die USA werden sie intelligent und verblöden im Heimatland.“

            Wenn der intelligentere Teil einer Gruppe in ein anderes Land zieht, sinkt der Durchschnitts-IQ der Gruppenmitglieder im Ursprungsland. Reine Statistik.

          • @JCD

            „Gibt es außer der auf fehlerhaften Messungen und Methoden beruhrenden Meinung einer Person“ – die hatte ich gerade zitiert.
            Es war „common sense“.
            Juden sind blöd – das war eine gewusste Tatsache; so wie Italiener und Neger (ich glaube, Polen auch, bin mir aber nicht sicher).

            „Wenn der intelligentere Teil einer Gruppe in ein anderes Land zieht, sinkt der Durchschnitts-IQ der Gruppenmitglieder im Ursprungsland. Reine Statistik.“

            Es gab 1923 gar kein Israel.
            Das finde ich ja das saukomische! 🙂

          • @only me @Sander Aale

            Vielen Dank für das Video von Colttaine!
            Mit einer dringenden Empfehlung von mir für dich, Sander Aale – schau es dir an.
            Der gesammelte „race realism“ ist idiotischer Quark und beruht auch noch auf IQ-Messungen, die selber extrem fragwürdig sind.

          • „Es war „common sense“.
            Juden sind blöd – das war eine gewusste Tatsache“

            Tja, so kann der „common sense“ eben daneben liegen. Gut, dass wir es mittlerweile dank der Arbeit von IQ-Forschern besser wissen.

            „Es gab 1923 gar kein Israel.“

            Geografisch schon. 🙂

            „Der gesammelte „race realism“ ist idiotischer Quark und beruht auch noch auf IQ-Messungen, die selber extrem fragwürdig sind.“

            Noch wesentlich idiotischer ist der gesammelte „race egalitarianism“, der im Grunde nur auf „Argumenten“ beruht, die extrem fragwürdig sind.

          • @JCD

            “Tja, so kann der „common sense“ eben daneben liegen. Gut, dass wir es mittlerweile dank der Arbeit von IQ-Forschern besser wissen.“

            Nö. Die IQ-Forscher waren mit ähnlichen IQ-Tests versehen und die Ergebnisse waren richtig, nur die Schlüsse waren es nicht.
            Es macht aber viel mehr Spaß auf „verbal skills“ getestet zu werden, wenn man die Sprache beherrscht, in der getestet wird. Gleiches trifft auch auf mathematische Fragestellungen zu die textlastig sind. Überhaupt empfiehlt es sich, IQ-Tests nicht mit Analphabeten durchzuführen. 😉

            „Es gab 1923 gar kein Israel.“Geografisch schon.
            Nope. Es gab das britische Mandatsgebiet Palästina.

            „Noch wesentlich idiotischer ist der gesammelte „race egalitarianism“, der im Grunde nur auf „Argumenten“ beruht, die extrem fragwürdig sind.“

            Das verlinkte Video zu den alt-right zeigt eigentlich nur das Ausmaß der intellektuellen Unredlichkeit und Faulheit dieser Bande.
            Dass es bspw. Laktoseintoleranz und Alkoholunverträglichkeit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen gibt, war medizinisch lange bekannt; hier wird es als neue Erkenntnis verkauft.
            Mich ärgert diese Anmaßung.
            Der nächste Trick ist sprachhypnotisch a la Feminismus, als würde die Forderung nach gleicher Behandlung aller Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts bedeuten, dass alle Menschen gleich SIND.
            Was ebenso wenig zutrifft wie die Forderung nach „Chancengleichheit“ bedeutet, man würde mit der Forderung davon ausgehen, dass Chancengleichheit vorliegt.

            Was ich am allerkomischsten finde ist eigentlich, dass ihnen die Resultate sämtlicher IQ-Tests beweisen müssten, wie unterlegen die weiße Rasse im Vergleich zu der asiatischen ist.
            China schlägt die USA zudem in der durchschnittlichen Intelligenz um Längen – ich glaube es sind 10 IQ-Punkte.
            Vielleicht wollen sie die „racial segregation“, um eine narzisstische Kränkung zu vermeiden? 😉

          • „Dass es bspw. Laktoseintoleranz und Alkoholunverträglichkeit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen gibt, war medizinisch lange bekannt; hier wird es als neue Erkenntnis verkauft.“

            Hatte ich nicht vor ein paar Wochen erst hier den steinalten Witz mit der Linierung der Sportplätze in den Indianerreservaten erzählt? ( Milchpulver aus mildtätigen Hilfslieferungen, weil die Oberamis zu blöd waren, zu kapieren was Laktoseintoleranz ist )

          • Was ich noch lustiger Finde, ist das die Alt-Right nicht gerade selten über den Asiatischen IQ spricht und auch über den Unterschied in der Zusammenstellung des Wertes, gerade im Vergleich mit den im Grunde nur verbal höher abschneidenden Juden.

            Vielleicht sollte man wissen über was man spricht.

          • @Fiete

            Ich habe gerade Lust auf ein wenig bullshit-Argumentation a la alt-right:

            „Wie man hier sieht: https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php
            benötigt China zur Produktion eines durchschnittlichen IQ von 104 Bildungsausgaben von gerade einmal 22 USD.
            Die USA hingegen benötigen 1.638 USD für einen durchschnittlichen IQ von 98.
            Um einen Punkt in einem IQ Test zu erzielen, benötigt der Chinese also einen ökonomischen Aufwand von 21 Cent, der US-Amerikaner jedoch von 16,71 Dollar.
            Global gesehen ist es sinnlos, für die Erziehung eines US-Amerikaners 80 mal so viel auszugeben wie für einen Chinesen, wenn die US-amerikanische Rasse der asiatischen ohnehin unterlegen ist, was der durchschnittliche IQ klar zeigt.
            Es ist verschwendetes Geld!“ 🙂

          • @Sander

            Nein, du hast meinen Witz nicht verstanden.

            „Asien“ ist ziemlich groß:
            „Die Liste der Staaten Asiens beinhaltet alle Staaten, welche sich in Asien, einem Teil des eurasischen Kontinents, befinden.
            Bei dreien dieser Staaten, nämlich bei Russland, Kasachstan, und der Türkei, liegt ein Teil ihres Territoriums in Europa. Je nach Ziehung der innereurasischen Grenze liegen auch Teile von Georgien, Aserbaidschan und bei der südlichsten Grenzziehung sogar von Armenien in Europa. Von Ägypten liegt nur die Sinai-Halbinsel in Asien, der Hauptteil des Staatsgebiets liegt in Afrika. Indonesien hat mit Westneuguinea einen Landesteil auf dem Kontinent Australien.“
            https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staaten_Asiens

            Ich glaube, die Chinesen würden sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, dass Afghanistan zu Asien gehört, weil nämlich davon auszugehen ist, dass sie vom IQ her den Schnitt in den Keller reißen.
            Weiterhin mache ich mir um den „asiatischen IQ“ große Sorgen, wenn auch Pakistan dazu gerechnet wird. 😉
            Der Witz ist, dass „asiatisch“ überhaupt nicht deckungsgleich mit „asian“ ist.
            D.h. an der alt-right ist absurd, dass sie „Rassen“ auf der Basis eines kontinentalen Ursprungs sehen, den sie wiederum von der US-Definition einer „race“ haben, die völlig gaga ist.

            Als das Wort „hispanic“ für „race“ üblich wurde, haben die US-Amerikaner damit Mexikaner gemeint, aber „hispanic“ bezieht sich auf die Sprache Spanisch, bzw. den spanischen Ursprung.
            War da noch nicht was auf der iberischen Halbinsel?
            Richtig, Portugal heißt die Antwort, die sind aber nicht hispanic, sondern lusitanic und damit gelten sie als – Tusch! – WEISS (was dann für Brasilianer ebenfalls gilt und streng genommen auch für Angolaner gelten würde).

            Wenn man also von den „vibrant asian communities“ liest, dann finde ich das putzig, denn hier werden hier Nationen und Kulturen in eine Schublade gesteckt, die faktisch wenig oder keine Gemeinsamkeiten haben.
            Es hat sich aber in den USA eingebürgert, solche Schlüssel der Verteilung ökonomischer Ressourcen und Bildungszugänge etc. nach „ethnischen Gruppen“ zu etablieren.
            DESHALB gibt es die Gruppen oder „races“ oder auch die „Identitätspolitik“, deren Definition jedoch mehr oder weniger willkürlich ist.

          • @ crumar

            „Nö. Die IQ-Forscher waren mit ähnlichen IQ-Tests versehen und die Ergebnisse waren richtig, nur die Schlüsse waren es nicht. Es macht aber viel mehr Spaß auf „verbal skills“ getestet zu werden, wenn man die Sprache beherrscht, in der getestet wird. Gleiches trifft auch auf mathematische Fragestellungen zu die textlastig sind.“

            Was bedeutet „die Ergebnisse waren richtig“? Waren die Tests vor hundert Jahren nun fehlerhaft oder nicht? Sind sie es immer noch, weil man z. B. nicht bemerkt hat, dass Analphabeten die Texte nicht lesen können (Hinweis: Für diese gibt es nichtverbale Tests)? Wenn damals Tests fehlerhaft waren bzw. falsch angewendet wurden, dann erklärt dies doch die Diskrepanz heutiger und damaliger Ergebnisse.

            „Das verlinkte Video zu den alt-right zeigt eigentlich nur das Ausmaß der intellektuellen Unredlichkeit und Faulheit dieser Bande.“

            Ja, ich finde auch, dass die intellekuelle Unredlichkeit und Faulheit der „race egalitarians“ in dem Video klar demonstriert wird.

            „Dass es bspw. Laktoseintoleranz und Alkoholunverträglichkeit bei bestimmten Bevölkerungsgruppen gibt, war medizinisch lange bekannt; hier wird es als neue Erkenntnis verkauft.“

            Natürlich wird das nicht als neue Erkenntnis verkauft, sondern nur als Beispiel für genetische Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen angeführt.

            „Der nächste Trick ist sprachhypnotisch a la Feminismus, als würde die Forderung nach gleicher Behandlung aller Menschen ungeachtet ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft oder ihres Geschlechts bedeuten, dass alle Menschen gleich SIND.“

            Nein, in dem Video geht es um den Wahrheitsgehalt der Aussage „Ethnische Gruppen unterscheiden sich nicht hinsichtlich der Frequenz von Genen, die für psychologische Eigenschaften relevant sind“. Das Video zeigt, dass dies höchst unwahrscheinlich ist.

            „Was ich am allerkomischsten finde ist eigentlich, dass ihnen die Resultate sämtlicher IQ-Tests beweisen müssten, wie unterlegen die weiße Rasse im Vergleich zu der asiatischen ist.“

            Ostasiaten (Chinesen, Japaner, Koreaner) haben in der Tat eine höheren durchschnittlichen IQ als Weiße. Nicht viel (ca. 5 Punkte), aber immerhin.

          • @JCD

            „Waren die Tests vor hundert Jahren nun fehlerhaft oder nicht?“
            Nein, die Tests waren völlig in Ordnung.
            Sie basierten dennoch auf bestimmten Voraussetzungen.

            „Wenn damals Tests fehlerhaft waren bzw. falsch angewendet wurden, dann erklärt dies doch die Diskrepanz heutiger und damaliger Ergebnisse.“

            Du hast mich nicht verstanden: Wenn die Sprachbeherrschung von Englisch das Kriterium ist, dann haben alle, die Englisch schlecht verstehen/lesen oder sich in dieser Sprache schlecht ausdrücken können prinzipiell keine guten Karten bei einem IQ-Test.
            Der nächste Punkt ist, die Herkunftskulturen bzw. Herkunftsländer der damaligen Immigranten waren auf unterschiedliche Art und Weise „bildungsfern“.
            Gerade in den osteuropäischen Ländern war der Analphabetismus weit verbreitet.

            Zu den Juden speziell: Wenn eine Bevölkerungsgruppe in den USA das Konzept „sozialer Aufstieg durch Bildung“ besonders schnell begriffen hat und realisieren konnte, waren es die Juden.
            „Konnte“, weil ihnen als Weiße natürlich der ganz ordinäre Rassismus bei diesem unterfangen nicht im Wege stand, sondern nur der ganz ordinäre Antisemitismus. 😉

            „Natürlich wird das nicht als neue Erkenntnis verkauft, sondern nur als Beispiel für genetische Unterschiede zwischen ethnischen Gruppen angeführt.“

            Es gibt sogar noch wesentlich mehr Unterschiede und die Spinner versuchen immer wieder, sie als bahnbrechend neue Erkenntnisse der „Neuro-xxx“ zu verkaufen.
            Die für mich interessante Frage – neben der Feststellung, dass sie das Publikum belügen – ist noch immer: So what?
            Bei der „Pille für den Mann“ (Betrug) ist es z.B. so, dass Spermiensuppression durch Testosteron bei asiatischen Männern mit der halben Dosis funktioniert.
            Soll ich das jetzt mit den IQ-Testergebnissen in einen Zusammenhang setzen?
            Wenn ja, in welchen?

            „Ethnische Gruppen unterscheiden sich nicht hinsichtlich der Frequenz von Genen, die für psychologische Eigenschaften relevant sind“. Das Video zeigt, dass dies höchst unwahrscheinlich ist.“

            Hier ist die Frage, woher Biologen eigentlich wissen können, dass Gene auf „psychologische Eigenschaften“ wirken, wenn sie von sich aus kein Instrumentarium entwickelt haben, „psychologische Eigenschaften“ zu messen und zu beurteilen.
            Es ist kein einziger bekannter IQ-Test von Biologen entwickelt worden, sondern ziemlich durchgängig von Psychologen.

            D.h. was sie gemacht haben können ist die Ergebnisse von IQ-Tests, die sie nicht selber verfasst haben als Grundlage zu verwenden, um diese daraufhin (ex post) zu untersuchen, ob sich genetische Unterschiede zeigen.
            Die Frage ist jedoch, welche Vorhersageleistung diese biologischen Unterschiede auf die Intelligenz bieten, wenn die IQ-Tests selber darin ziemlich bescheiden sind.
            Was bieten sie denn von sich aus an?

          • @ crumar

            „Du hast mich nicht verstanden: Wenn die Sprachbeherrschung von Englisch das Kriterium ist, dann haben alle, die Englisch schlecht verstehen/lesen oder sich in dieser Sprache schlecht ausdrücken können prinzipiell keine guten Karten bei einem IQ-Test.“

            Ja, wer kein Englisch beherrscht, wird bei einem englischsprachigen Test schlecht abschneiden. Ich verstehe aber immer noch nicht, welche Relevanz das für heutige Tests (die komplett nonverbal sein können) und speziell die Einschätzung der Intelligenz von Juden hat.

            „Der nächste Punkt ist, die Herkunftskulturen bzw. Herkunftsländer der damaligen Immigranten waren auf unterschiedliche Art und Weise „bildungsfern“.
            Gerade in den osteuropäischen Ländern war der Analphabetismus weit verbreitet.“

            Und das (Getestete verstehen Test nicht) erklärt die niedrigen Ergebnisse der damaligen Zeit; passt doch. Intelligenz ist übrigens nicht mit Bildung identisch: Analphabetismus/niedrige Bildung ungleich niedrige Intelligenz.

            „Zu den Juden speziell: Wenn eine Bevölkerungsgruppe in den USA das Konzept „sozialer Aufstieg durch Bildung“ besonders schnell begriffen hat und realisieren konnte, waren es die Juden.“

            Vielleicht, weil sie überdurchschnittlich intelligent waren/sind? 🙂

            „Es gibt sogar noch wesentlich mehr Unterschiede und die Spinner versuchen immer wieder, sie als bahnbrechend neue Erkenntnisse der „Neuro-xxx“ zu verkaufen.“

            Ach, bist du jetzt auf einmal auch „race realist“? Du scheinst den „Spinnern“ ja grundsätzlich recht zu geben.

            „Die für mich interessante Frage – neben der Feststellung, dass sie das Publikum belügen – ist noch immer“

            Also was jetzt: Belügen sie (Wer ist „sie“?) das Publikum, oder sagen sie die Wahrheit (Zitat crumar: „Es gibt sogar noch wesentlich mehr Unterschiede“)? Wo wird denn in dem von mir verlinkten Video gelogen? Was ist an der These des Videoerstellers falsch? Wo steckt der Fehler?

            „Soll ich das jetzt mit den IQ-Testergebnissen in einen Zusammenhang setzen?
            Wenn ja, in welchen?“

            Keine Ahnung. Da muss ja auch kein (nichtstatistischer) Zusammenhang bestehen, genausowenig wie bei Laktoseintoleranz und IQ.

            „Es ist kein einziger bekannter IQ-Test von Biologen entwickelt worden, sondern ziemlich durchgängig von Psychologen.“

            Natürlich, Biologen betreiben ja auch keine psychologische Forschung. Es sind Psychologen, welche die biologische Basis psychologischer Unterschiede untersuchen (Verhaltensgenetik). Das scheint mir ein sehr weit verbreitetes Missverständnis zu sein.

            „Was bieten sie denn von sich aus an?“

            Die Biologen? Nichts, die sind bei diesem Thema nur Hilfswissenschaftler.

          • @JCD

            „Ja, wer kein Englisch beherrscht, wird bei einem englischsprachigen Test schlecht abschneiden. Ich verstehe aber immer noch nicht, welche Relevanz das für heutige Tests (die komplett nonverbal sein können) und speziell die Einschätzung der Intelligenz von Juden hat.“

            Es erklärt, warum die damaligen Migrantengruppen bei den Tests schlecht abschnitten.
            Es erklärt auch, warum Bevölkerungsgruppen, die nicht in der Lage sind, kurze Texte sinngemäß lesend zu verstehen in der Lage sind, bzw. selbige Texte zu schreiben bei solchen Tests schlecht abschneiden „verbal skills“.
            Juden haben als erste Gruppe in den USA das Konzept „sozialer Aufstieg durch Bildung“ verstanden und umsetzen konnten, es waren Jahrzehnte später „asians“ dito.
            Dann: Würdest du mir bitte mal die nonverbalen Tests zeigen, die heute als relevante IQ-Tests gelten?

            „Und das (Getestete verstehen Test nicht) erklärt die niedrigen Ergebnisse der damaligen Zeit; passt doch. Intelligenz ist übrigens nicht mit Bildung identisch: Analphabetismus/niedrige Bildung ungleich niedrige Intelligenz.“

            Das ist doch Tinnef. Es waren die gleichen Juden, die bei den damaligen Tests kläglich versagten, um dann später zu brillieren.
            An der Intelligenz hatte sich nichts geändert, aber an der Sprachbeherrschung.
            Du wirst einen Satz später sagen, eine Chance zu ergreifen lag an ihrer überdurchschnittlichen Intelligenz – oder es lag an der Chance, die für andere Bevölkerungsgruppen nicht existierte.

            Als die gleiche Beteiligung der Geschlechter sich an den colleges in den USA Mitte der 90er (!) objektiv abzeichnete, hätte man die gesellschaftlichen Ressourcen (man hat nicht beliebige zur Verfügung) auf wirklich benachteiligten Gruppen (damals m.E. schwarze Männer und Jungen) umwidmen können.
            Wir beide wissen das fand nicht statt, sondern es wurde feministisch eifersüchtig darüber gewacht, dass „Frau“ als Gesamtopfer der Gesellschaft und Geschichte galt und dementsprechend Ressourcen erhielt.
            In der Folge ist eine komplette Generation schwarzer Männer über die Klinge gesprungen.
            Feministische Kollateralschäden, quasi.
            Diesen Skandal ex-post biologisch zu rechtfertigen stellt den nächsten dar.

            „Ach, bist du jetzt auf einmal auch „race realist“? Du scheinst den „Spinnern“ ja grundsätzlich recht zu geben.“+“Also was jetzt: Belügen sie das Publikum“
            Ich ärgere mich erstens darüber, dass sie Erkenntnisse als neu verkaufen, die alt sind und zweitens *nicht von ihnen* stammen. Das meine ich mit Lüge. Die ersten, die die unterschiedliche Wirkung von Medikamenten (nach Geschlecht und) Ethnie bemerkten, waren Mediziner.
            Nur frage ich mich, was für eine praktische Relevanz für den IQ es hat, wenn sich Enzyme nach Ethnie unterscheiden. Wo ist da der Zusammenhang?

            „Natürlich, Biologen betreiben ja auch keine psychologische Forschung. Es sind Psychologen, welche die biologische Basis psychologischer Unterschiede untersuchen (Verhaltensgenetik). Das scheint mir ein sehr weit verbreitetes Missverständnis zu sein.“

            Dann wieder zurück zu meiner Frage: Welche und wie viele Faktoren bestimmen dann diese Unterschiede und welche Faktoren haben welchen Einfluss auf das Verhalten?
            Warum ich frage: Wenn man sich den SAT-Test in den USA anschaut (der eine Art IQ-Test ist), soll er etwas aussagen über die Studierfähigkeit und den Studienerfolg. Faktisch sind seine Resultate aber nur *einer von sechs Faktoren* und *in dieser Kombination* gerade mal in der Lage, die Leistungen des *ersten* Studienjahres vorauszusagen.
            Prognostische Leistung: 16% für ein Jahr Studium!
            Wie wäre es mit „IQ-Test realism“?
            In welchem Verhältnis steht hier Aufwand und gesellschaftlicher Nutzen?

            Es liegen zwischen *Versprechen* sowie medial gepushter „Aussagekraft“ und tatsächlich prognostischer *Leistung* eines solchen Tests Welten.
            Deshalb bin und bleibe ich skeptisch gegenüber IQ-Tests und erst recht gegenüber allen Versuchen, IQ „rassisch“ zu fundieren.

          • @crumar & JC:

            Eine leicht OT Anmerkung zum Gebrauch von IQs: an vielen deutschen Gymnasien gibt es ja Hochbegabtenzüge, für die es entsprechende Tests als Zugangsqualifikation gibt. Das bedeutet aber ganz und gar nicht (und das wird den Eltern, die ihre Kinder da unterbringen wollen, auch klipp und klar gesagt), dass das jetzt lauter Klassen von Einserschülern sind.

            Sondern »Hochbegabung« ist eher ein komplettes psychologisches Syndrom, zu dem auch massive Leistungseinbrüche und Schwierigkeiten mit der üblichen schulischen Stoffvermittlung gehören können, teils aufgrund von Unterforderung, teils aufgrund Unterschätzung der Notwendigkeit, sich trotzdem aktiv Lernstoff erarbeiten zu müssen. Die Lehrer solcher Klassen bekommen dafür auch eigene Schulungen, damit sie verstehen, was da auf sie zukommen kann.

            Sich per IQ-Test als hochbegabter Nerd zu qualifizieren ist also eine Sache, das in qualifizierte Lernergebnisse umzusetzen ein ganz andere. IQs aus den konkreten Kontexten ihres sozialen Gebrauchs zu isolieren erscheint mir insofern als ziemlich töricht.

          • @ crumar

            „Dann: Würdest du mir bitte mal die nonverbalen Tests zeigen, die heute als relevante IQ-Tests gelten?“

            Sehr verbreitet, gerade bei internationalen Vergleichen:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Progressive_Matrizen
            Reguläre Tests enthalten natürlich auch sprachfreie Komponenten:
            https://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Wechsler-Intelligenztest_f%C3%BCr_Erwachsene

            „Das ist doch Tinnef. Es waren die gleichen Juden, die bei den damaligen Tests kläglich versagten, um dann später zu brillieren. An der Intelligenz hatte sich nichts geändert, aber an der Sprachbeherrschung.“

            Ich frage nochmal: Welche Relevanz hat die Tatsache, dass Juden bei IQ-Tests auf Grund mangelnder Englischkenntnisse schlecht abschnitten, für heutige (nonverbale) Tests?

            „Ich ärgere mich erstens darüber, dass sie Erkenntnisse als neu verkaufen, die alt sind und zweitens *nicht von ihnen* stammen. Das meine ich mit Lüge.“

            Ich weiß leider nicht, worauf du dich beziehst. Schreib doch einfach mal, was in dem von mir verlinkten Video falsch bzw. gelogen ist.

            „Nur frage ich mich, was für eine praktische Relevanz für den IQ es hat, wenn sich Enzyme nach Ethnie unterscheiden. Wo ist da der Zusammenhang?“

            Unterschiedliche Enzyme können Unterschiede im Gehirn bewirken. Dessen Eigenschaften korrelieren widerum mit dem IQ.
            https://en.wikipedia.org/wiki/Neuroscience_and_intelligence

            „Prognostische Leistung: 16% für ein Jahr Studium! Wie wäre es mit „IQ-Test realism“? In welchem Verhältnis steht hier Aufwand und gesellschaftlicher Nutzen?““

            Studenten sind eine auf (mittel-)hohe Intelligenz vorselektierte Gruppe. Es ist klar, dass ein IQ-Test dann nur noch eingeschränkt aussagekräftig ist.

            „Es liegen zwischen *Versprechen* sowie medial gepushter „Aussagekraft“ und tatsächlich prognostischer *Leistung* eines solchen Tests Welten.“

            Ein IQ-Test zeigt ja nur auf, zu welchen Leistungen jemand fähig ist, und nicht, ob die betreffende Person auch motiviert/diszipliniert genug ist, um etwas daraus zu machen.

          • @djad

            „Sondern »Hochbegabung« ist eher ein komplettes psychologisches Syndrom“
            Es ist ein SYNDROM??? 😦
            Ich möchte hiermit Protest gegen deine Wortwahl einlegen!

            „Sich per IQ-Test als hochbegabter Nerd zu qualifizieren ist also eine Sache“
            Es wäre ein spannendes Thema, über das zu reden , was man vielleicht (?) unter (natur-)wissenschaftlichen „Inselbegabungen“ versteht und was dann den „Nerd“ ausmacht.
            Die oft wirklich nach nassem Hund riechen und eigentümlich sind. 😉

            Meine Befürchtung ist, das nach #metoo es für Nerds schwerer werden wird, weil gemeinhin die gesellschaftliche Nachsicht gegenüber den Eigenheiten des Nerd (+Geek) schwinden wird.
            Wenn man so will, wird gerade mit den „künstlerischen Nerds“ durchexerziert, dass diejenigen, die schon immer nicht so richtig dazu gehört haben gerade seitens der Spießerbrigaden gezeigt wird, wo sie eigentlich hingehören.
            Nämlich ins gesellschaftliche Abseits.

            „das in qualifizierte Lernergebnisse umzusetzen ein ganz andere.“
            Ich fand die überlieferte Übung des MIT in Bescheidenheit nicht schlecht.
            Versammeltes Seminar und Begrüßung: „Willkommen, ihr seid alle die Besten
            eurer Schule gewesen!“ Breites Grinsen. „Ihr wart ALLE die Besten eurer Schule.“ Betretene Blicke nach rechts und links. :))

            „IQs aus den konkreten Kontexten ihres sozialen Gebrauchs zu isolieren erscheint mir insofern als ziemlich töricht.“
            Das ist jedoch m.E. der eigentliche Clou des IQ in seiner Verwendung in den USA. Die dominanten gesellschaftlichen Gruppen legen natürlich fest, was der Einstieg in die „Meritokratie“ ist, wie sie auch festlegen, was „Meritokratie“ ist.

            Es war ziemlich blauäugig anzunehmen, soziale Mobilität sei eine Einbahnstraße. Wenn Personen aus einer Schicht aufsteigen, werden Personen aus einer anderen Schicht absteigen müssen.
            Genau so blauäugig wie ich war anzunehmen, eine bürokratische Schicht im Sozialismus hätte ein Interesse an der Selbstabschaffung ist auch die Annahme, eine soziale Schicht in den USA hätte ein Interesse am sozialen Abstieg oder dem ihrer Kinder.

            Es macht viel mehr Sinn, sich die Konkurrenz vom Hals zu schaffen, in dem man die eigene Existenz „rational“ absichert, z.B. gegen die schwarzen Kulaken und andere biologische Klassenfeinde. 🙂

          • @JCD

            Wann hört dieser Scheiß eigentlich einmal auf???

            „Einsteins Hirn war übrigens nicht besonders schwer, sondern eher ein Leichtgewicht. Es wog nach dem Tod 1 230 Gramm. Das entspricht einem Gewicht von 1 352 Gramm zu Lebzeiten. Ein erwachsener Mann hat durchschnittlich eine Hirngewicht von 1 400 Gramm.“
            https://www.berliner-zeitung.de/1201018

            Weiter: „Nachdem die neueste Studie nun zeigte, dass auch Einsteins Hirnbalken besonders gut ausgeprägt war, verglichen die Forscher das Ergebnis mit den Gehirnbildern von 67 anderen Menschen, die dafür mittels Magnetresonanztomographie untersucht wurden. Das Ergebnis: Einstein besaß im Vergleich zu allen Untersuchten – egal ober jünger oder älter – ausgeprägtere Verbindungen zwischen den beiden Hirnhälften. https://www.berliner-zeitung.de/1201018

            Was völlig irrelevant ist, denn der Hirnbalken verband zwei Hirnhälften, die in Anbetracht von Einsteins – unbestrittenem – Genie unterdurchschnittlich groß waren.
            Der mechanische Materialismus ist ein Reinfall, JCD.
            Die Rückführung von Intelligenz auf die materiellen, quantifizierbaren Träger von einer so vorgestellten Intelligenz, sei es Hirnvolumen, grey matter, white matter waren bisher nicht erfolgreich.

            Bis mir irgend jemand etwas anderes beweist ist für mich Neuroscience=Pseudoscience.

          • @crumar:

            Ich hatte den Begriff des »Syndroms« eigentlich wertneutral gemeint, im Sinne von »mehr als nur ein isoliertes Merkmal«.

            »Meine Befürchtung ist, das nach #metoo es für Nerds schwerer werden wird, weil gemeinhin die gesellschaftliche Nachsicht gegenüber den Eigenheiten des Nerd (+Geek) schwinden wird.«

            Ich hatte am Beispiel von »Gamer Gate« eigentlich den Eindruck, dass sozusagen in den letzten Bastionen der Nerds sich der Widerstand ziemlich versteift. Erst kürzlich gab es wieder Aufruhr in der Szene, weil die Entwicklerfirma des Computerspiels »Subnautica« einen Sound-Designer wegen unerwünschter politischer Ansichten gefeuert hat. Das schlug bis in die Forendiskussionen und Spiele-Reviews auf Steam durch.

            Ich sehe das Problem eher darin, diese Kritik an der Kritik aus dieser Festung zurück in die breite Gesellschaft zu tragen.

            »Es macht viel mehr Sinn, sich die Konkurrenz vom Hals zu schaffen, in dem man die eigene Existenz „rational“ absichert, z.B. gegen die schwarzen Kulaken und andere biologische Klassenfeinde.«

            Ja, dass da Klassenkampf dahintersteckt, halte ich für offensichtlich.

          • @ crumar

            Feministische „Argumente“ (Widerlegen von Statistik mit Anekdoten und das Leugnen von unpassenden Forschungsergebnissen) sind nicht sonderlich überzeugend. Meine Frage bezüglich der Lügen im Video hast du auch nicht beantwortet. Schade.

          • @JCD

            „Feministische „Argumente“ (Widerlegen von Statistik mit Anekdoten und das Leugnen von unpassenden Forschungsergebnissen) sind nicht sonderlich überzeugend.“

            Echt?
            Was hast du an dem Ausgangspunkt nicht verstanden?
            Wenn sich rassische Überlegenheit in Sachen IQ auf einen Test beruft, dessen prognostische Fähigkeit auf die praktischen Auswirkungen des IQ-Tests sich als „die Wahrscheinlichkeit, dass ein Ereignis eintritt in der Größenordnung von 16% im nächsten Lebensjahr, danach jedoch nicht“ entpuppt nicht verstanden?
            Ist das der neue DETERMINISMUS, der mir irgendwie entgangen ist?

            „Meine Frage bezüglich der Lügen im Video hast du auch nicht beantwortet. Schade.“
            Willst du eine Liste ALLER Lügen?
            Mir hat die lustige Neandertal Stelle besonders gut gefallen, Herv. von mir:
            „Alle heute außerhalb (!!!) Afrikas lebenden Menschen tragen zwischen rund einem Prozent und vier Prozent Neandertaler-Gene in sich.“
            https://www.heise.de/tp/features/Verhaengnisvolle-Neandertaler-Gene-3378285.html?seite=all

            Schau mal, was das Video daraus macht! 😉

      • Ich kann mich da nur anschließen. Die Reaktionen auf diesen Film sind einfach nur traurig, genau so das viele Leute denken dass so ein Film notwendig ist, aber dann völlig ignorieren, was da eigentliche vertreten wird.(Ein Zweikampf zwischen Menschen mit der richtigen Blutlinie um die Herrschaft in einem ethnonationalistischen Staat…)

      • Interessant!

        Soweit mir bekannt ist, gibt es bis heute keinen Nachweis, daß besonders attraktive Frauen besonders fruchtbar sind, oder umgekehrt, daß besonders fruchtbare Frauen besonders attraktiv sind.

        Vielleicht kann man gerade noch sagen: die besonders attraktiven Frauen sind zumindest sehr gesund, also steht ihrer (potentiellen) Fruchtbarkeit kein Übel oder Leiden im Wege.

        • Soweit mir bekannt ist, gibt es bis heute keinen Nachweis, daß besonders attraktive Frauen besonders fruchtbar sind

          Halte ich auch für Blödsinn. Hier mal eine Zitat, das ich mir mal notiert habe.

          Superattractive movie stars like Anne Hathaway and Will Smith are not necessarily healthier or more fertile than the most attractive 20 percent of your high school class. Yet both groups are very likely healthier and more fertile than the least attractive 20 percent of your high school class. Attraction to physical beauty is the flip side of repulsion to physical ugliness, asymmetry, disease, handicaps, lesions, and injuries. When we buy beauty-enhancing products, we are mostly trying to hide imperfections—the sorts of conditions discussed on Embarassingproblems.co.uk: acne, bad breath, belly-button discharge, cold sores, dandruff, genital infections, head lice, impotence, incontinence, jock itch, penis problems, snoring, tics, varicose veins, and warts.

          (Miller, Geoffrey (2009) Spent – Sex, Evolution, and Consumer Behavior — Chap.8 Self-Branding Bodies, Self-Marketing Minds)

          Das scheint mir überhaupt ein kompliziertes Thema zu sein: Warum nehmen wir Frauen so unterschiedlich attraktiv wahr? Was genau macht eine Frau überhaupt attraktiv? Die üblichen Angaben wie Symmetrie, Taille-Hüftverhältnis scheinen mir recht grob zu sein. Aber warum stechen bestimmte Frauen geradezu hervor? Ebenso erklärungsbedürftig: Warum hängen sich manche Männer so an eine einzelne Frau (‚Oneitis‘)? Das ist evolutionsbiologisch gesehen erstmal nicht plausibel.

          • Warum hängen sich manche Männer so an eine einzelne Frau (‚Oneitis‘)? Das ist evolutionsbiologisch gesehen erstmal nicht plausibel.

            Für den Mann in der Tat nicht. Für die Frau, der das gelingt, allerdings schon. Oneitis ist ein möglicher Ausgang des psychologischen Machtkampfes.

          • Oneitis könnte vielleicht eine Beta-Strategie sein: Wenn man schon nicht sehr attraktiv ist, hilft es möglicherweise, „alles auf eine Karte zu setzen“. Hat ja manchmal Erfolg.

            Oneitis ist letztlich nur ein etwas abfälliger Begriff für ein heftiges Verliebt-Sein. Ich denke schon, dass dieses Verliebt-Sein eine evolutionäre Grundlage hat.

          • Ja, sehr interessant!

            Zur Schönheit der Frauen siehe auch:

            Greater Emphasis on Female Attractiveness in Homo sapiens: A Revised Solution to an Old Evolutionary Riddle
            Evolutionary Psychology 5(2), pp. 347–357,
            2007

            Dieser Artikel müßte open access verfügbar sein.

          • http://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/147470490700500208

            Abstract: Substantial evidence from psychology and cross-cultural anthropology supports a general rule of greater emphasis on female physical attractiveness in Homo sapiens. As sensed by Darwin (1871) and clarified by Trivers (1972), generally higher female parental investment is a key determinant of a common pattern of sexual selection in which male animals are more competitive, more eager sexually and more conspicuous in courtship display, ornamentation, and coloration. Therefore, given the larger minimal and average parental investment of human females, keener physical attractiveness pressure among women has long been considered an evolutionary riddle. This paper briefly surveys previous thinking on the question, before offering a revised explanation for why we should expect humans to sharply depart from general zoological pattern of greater emphasis on male attractiveness. This contribution hinges on the argument that humans have been seen as anomalies mainly because we have been held up to the wrong zoological comparison groups. I argue that humans are a partially sex-role reversed species, and more emphasis on female physical attractiveness is relatively common in such species. This solution to the riddle, like those of other evolutionists, is based on peculiarities in human mating behavior, so this paper is also presented as a refinement of current thinking about the evolution of human mating preferences

  4. Oh look: Peterson weiß, was ein Shittest ist.

    It’s something more akin to a characterological challenge than to an intellectual exchange. And the purpose of it in some sense is to see if you’re foolish enough to engage in the argument itself, even though it’s not a real discussion, and to assess whether you’re competent, I suppose, or capable of holding your temper. People who engage in it try to locate themselves – it’s a test. And the right way to pass a test when you’re dealing with someone who’s animus-possessed is not to take the bait, no matter what. If you engage in the argument, you lose. Whether you win or lose the argument, you lose by engaging in the argument. Because you validate the claim that the territory that’s been staked out in the manner it’s been staked out is the territory that should be subject to dispute.

    https://www.psychologytoday.com/blog/the-guest-room/201802/jordan-peterson-knows-what-you-re-thinking

    • Sein nächster Absatz führt vom Prinzip des Shit-Tests weg und behandelt speziell Cathy Newman, ist aber fast interessanter:

      It’s very complicated. It’s like the famous Supreme Court case about pornography – I can’t define it, but I know it when I see it. Jung thought of it as the possession of the female psyche by the masculine aspect of the psyche, and he thought of it as something that was like an anima possession in men, that would be characterized by an excessive false emotionality. I think you see anima possession on the part of the men who are involved in the feminist movement, who are doing everything they can to be treated like allies of the feminist movement. That’s the male version of it. To drip compassion, to be harmless, to be overemotional, all as an attempt express an unintegrated femininity. So you could say an animus possession is an expression of unintegrated masculinity, and an anima possession is an expression of unintegrated feminine traits.

      Das Problem ist wohl, dass „unintegrated“ in dem Zusammenhang eine ganz schlechte Bezeichnung für das Problem ist. Kann sich überhaupt jemand vorstellen, was das bedeuten soll und wie eine Lösung dafür aussehen könnte?

      Jungs Anima/Animus Theorie hat in der Manosphere ja einen ziemlich schlechten Ruf. Und der Grund dafür taugt möglicherweise um das „unintegriert“ zu verstehen und die Animus/Anima Theorie besser zu verstehen. „Seine weibliche Seite entdecken“, wie es ja gerne empfohlen wird (Shit-Test!), führt ja genau zu der von Peterson beschriebenen „unintegrated feminine traits“. Es ist also genau die falsche Richtung.

      Meiner Meinung ist so eine animus/anima possession, wie Peterson sie da diagnostiziert, der Zustand der sich ergibt, wenn das zum Geschlecht (wie in sex) passende Gegenstück nicht da ist und die Begierde danach quasi ein Eigenleben bekommt, was die eigene Psyche übernimmt. Es ist nur eine Person da und wenn die so mit der Begierde nach dem Fehlenden beschäftigt ist, wird die Person mehr und mehr zu dem fehlenden Geschlecht.

      Oder anders gesagt: Cathy Newman müsste nur mal ordentlich gefickt werden. Nein, so einfach ist es nicht. Sie bräuchte einen maskulineren Mann, den sie aber vielleicht mangels Aussehen und Persönlichkeit nicht bekommen kann. Ein Teufelskreis. Genau wie beim anderen Geschlecht.

    • Da ist ja noch viel mehr drin. Nehmt das, Kapitalismusfreunde:

      The correlation between the GINI coefficient, which is an estimate of inequality, and male homicide, is about 0.9; you never see a correlation that high in psychology between two variables, under any circumstances,

        • Dazu wieder Peterson:

          The other thing that has happened, particularly in the West, is the working class has been sacrificed to some degree to raise the standards of living in the rest of the world. China, India, Southeast Asia and Africa are way richer than they used to be. A lot of that transformation has been purchased at the expense of the upward mobility of the working class in the West, especially in the United States.

          • Und zum Dank wird man als Rassist beschimpft.
            Während die anderen ganz herablassend ihre Mädchen und Büblein nach Afrika senden um dem dummen Bananenfresser endlich mal beizubringen wie man richtig einen Brunnen baut, weil das machen die Kinder ja hier auch den ganzen lieben langen Tag.
            Survival Skills für die dritte Welt üben.

            So Geschichten.

            Das sind alles „Was mit Medien“ Studenten, die feststellen, scheiße, dass ist auch nicht einmal im Ansatz zukunftssicher.
            Du lernst Animation? Die kommen mit MoCapSetups für 1000€.
            Du lernst Modellierung? Die kommen mit tollen Scannern und Fotometrie.
            Du lernst Kameraarbeit? Die bringen es dem Digitalregisseur bei.

            Einfach mal drauf achten, wer so Bullshtprojekte sponsort.
            Die andere Gruppe der absolut überflüssigen universitären Ausschussware.
            Journalisten und Staatsbedienstete.

        • Sagt nur nicht viel aus, das was man heutzutage als „Neoliberalismus“ bezeichnet, existiert, mehr oder weniger, erst seit den 1980igern.

          Man kann also im besten Fall schlußfolgern, dass er die existierende Entwicklung nicht wesentlich aufgehalten hat. Bezogen auf den Westen hat auch theoretisch keine quantitative Verschlechterung stattgefunden, man kann heute viel mehr, sehr viel billiger kaufen, als z.B. in den 70igern.

          Was stattgefunden hat, ist eine gefühlte qualitative Verschlechterung der Produkte, ein (politischer) Kontrollverlust, eine massive Ungleichverteilung zwischen oben und unten (mit entsprechender Instabilität und Machtmißbrauch), Auslagerung von Umweltverschmutzung, Marginalisierung weniger gebildeter Schichten und m.E. eine gehemmte technische Entwicklung usw.

          Vorausgesetzt man nimmt die Studie überhaupt ernst. Armut weltweit zu vergleichen, ist alles andere als einfach, schon weil die Definition schwer fällt und in den meisten Ländern ausreichende Daten fehlen. Ein Bauer, der gar nicht genau erfasst war und etwa pauschal mit 10 Cent am Tag in die Statistik fiel, ist jetzt vielleicht im Großstadt-Slum und verdient 10 mal soviel und es geht ihm trotzdem schlechter.

          Am belastbarsten sind wohl die Daten zur „Child Mortality“, wobei man da schauen muss, durch welche Entwicklung sie tatsächlich gesunken sind. Könnte genauso sein, dass sie trotz der Entwicklung (ehrenamtliche Aufklärungsarbeit) gesunken sind, nicht wegen.

  5. Interessant: Peterson hatte in den letzten Jahren bereits drei False Accusations of Sexual Impropriety.

    (timecode ist verlinkt)

    Mit der letzten hatte er ein volles Jahr lang Spaß

    • Auch wenn es jetzt etwas zynisch klingt. Ich finde es beruhigend, dass selbst einem Dr. Peterson ein Fehlverhalten vorgeworfen wurde. Gleich drei mal. Das lässt mich meine erste Anschuldigung vermutlich mit mehr Contenance durchstehen.

  6. above: Dokumentation eines Ex-Kollegen von Cathie Newman über den Themenkomplex Peterson, Peterson-Newman, männlich-weiblich und ähnlich gelagertes … sehenswert

  7. Das kann man sich gar nicht ausdenken.
    Evergreen (das R2Dindu College) ist auf Betteltour.
    Scheinen im Wochentakt Mails rauszuhauen und haben nicht nur genau nichts geändert sondern hauen auch noch aus Versehen ihre internen Mails mit raus.

    Comedy Gold!

    • Und das sollten wir nicht übersehen, man darf davon ausgehen, wir kennen ja teilweise dann zumindest die öffentlichen Auftritte von Bret Weinstein, der dürfte den internen Kram auch kennen, das war also alles andere als ehrlich, sondern Windowdressing.

          • Armer Matze.
            Pantoffelheld.
            Das ist ja die schlimmigste Beleidigung überhaupt.
            Vielleicht gibt es ja bei WordPress eine Ignorierenfunktion.
            Einen derartigen Duktus würde ich mir verbieten.
            Pantoffelhelden geht gar nicht.

            Wollen wir nächste Woche einen Hausschuhmarsch in Berlin organisieren?
            Es wäre Zeit.

        • „Pantoffelhelden“ ist klassisches Shaming.
          Dann von einem „wir“ zu reden wo es m.M.n. keines in der Form gibt wie Sander Ale/LPS es sich wohl vorstellt, ist das gleiche wie wenn Anne Wizorek behauptet das Frauen große Angst haben überhaupt auf die Straße zu gehen. Da wird über ein Gruppengefühl argumentiert, wo wahrscheinlich richtige Argumente nicht ausreichen.

          Und dann kommentiert er hier unter unterschiedlichen Pseudonymen, die nicht zueinander zuzuordnen sind, was ich auch für ziemlich manipulativ halte.

  8. Neuer Trailer von Incredibles II

    Aufhänger: Frau Incredible ist in jeder Hinsicht besser als Mr. Incredible.
    Es wird ein Superheld gebraucht und die Agentur wählt natürlich sie. Währenddessen bleibt er zu Hause und übernimmt die Elternaufgaben und ist natürlich vollkommen überfordert.
    Er ist nicht nur der schlechtere Superheld, er ist auch der schlechtere Elter.

    Trailer vermitteln ja oft ein völlig falsches Bild vom Film (Mad Max), mal schauen, ob Pixar wirklich voll Rohr Blue Pill geworden ist, oder nur eine Marketingfeministin zugeschlagen hat.

      • Die erste Story war, dass er aus seiner Haut nicht raus kann und daraus verallgemeinert die Moral, dass ein Mensch eine Beschäftigung braucht, die seinen Fähigkeiten entspricht.

        Als Superheld, also als er selbst, war er nicht nur adequat, sondern unbestreitbar super.

        ((Es gab ja sogar den Nebenstrang, dass die Kinder erst dann ihr Potential, ie. ihre Persönlichkeit entfalten, als der Druck der Mutter, sich gefälligst an den Mainstream anzupassen, wegfällt.))

        Dieser Trailer aber zeigt einen Mr. Incredible, der in keinerlei Hinsicht incredible ist. Es sei denn incredibly incompetent.

        Das wäre eine vollkommen andere Geschichte als der erste Film und Pixars unwürdig.

        Insofern hoffe ich einfach, dass das ein Trailer ist, der so wenig zum Film passt wie (angeblich) das Poster von Rogue 1 den Film seinerzeit angemessen wiedergegeben hat.

          • Ja.
            Wenn vormals halbwegs brauchbare Unterhaltung kaputt gemacht wird finde ich das ärgerlich.
            Keinen Sinn für Humor?
            Oder ist der Zusammenhang zwischen „Gender ist auf einem Spektrum und fluid“ und Flexigirl so weit hergeholt?

          • Hast du da Hoffnung?
            Pixar ist doch zu einem DvD Produzenten geworden.
            Die letzten „Hits“ liegen schon ein paar Jahre zurück.
            Eine Hülle des vorherigen Studios.
            Das dürfte in etwa so wahrscheinlich sein wie ein gutes Bioware Spiel.
            Vermutlich ist die Belegschaft, die das vormals gute Studio ausgemacht hat gefeuert, diversifiziert verdünnt und intern mundtot gemacht.

          • Ja, zum Beispiel. Davon ist im Trailer nichts zu sehen.
            Dann wiederum: Trailer, die das Ende verraten, sind ja auch doof.

            Heute bleibt es beim üblichen Mädchen-Bauchpinsel-Eindruck

    • In How to Destroy A Man Now (DAMN), Dr. Angela Confidential (a business psychologist, consultant, and human resource professional) empowers women with a step-by-step guide for destroying a man’s reputation and removing him from power.

      • Frauen Empowerment ist auffallen häufig einfach nur das schlechtmachen von Männer, ohne selbst irgendwas zu leisten oder Arschlochverhalten.

        Aber Feminismus hat überhaupt nichts gegen Männer – listen and believe!

    • @netsmurf:

      »Kannste Dir nicht ausdenken. Das Buch zur Bewegung.«

      Unfassbar! Hab es mir für den Preis glatt geordert, bevor Amazon es womöglich aus dem Sortiment nimmt. Dieser radikal subjektivistische »mindset« und diese radikale Selbstgerechtigkeit ist eben das, was #metoo mittlerweile antreibt.

      Die vertreiben das nicht mal als Samisdat, sondern ganz offen. Eigentlich genial, wie sie sich selbst damit öffentlich nackig machen und es nicht mal merken.

    • @Sander

      Danisch ist ein Faulpelz, der keine einzige Zeile von dem gelesen hat was er kritisiert.
      Er hat nicht ein einziges Einführungsbuch zur Soziologie (zum Marxismus auch nicht) gelesen, hat keine Ahnung von empirischer Sozialforschung und begreift nicht einmal ansatzweise, warum sich Natur- und Sozialwissenschaften in ihrer Vorgehensweise voneinander unterscheiden *müssen*.

      Er fabuliert in einem Stil, der sich seit seinen Anfangstagen nicht verbessert hat. Ich kann nicht guten Gewissens Stokowski für ihre kindlich hingerotzten Artikel kritisieren und bei Danisch beide Augen fest zudrücken.
      Aus diesem Grund gibt es keine Möglichkeit mehr, seine Beiträge zu kommentieren – mit inhaltlicher oder stilistischer Kritik möchte er nämlich nicht konfrontiert werden.

      Man kann die Männerbewegung mit Verweis auf Danisch und Wikimannia bestens beschädigen, man braucht diesen Gemisch aus substanzlosem Sermon und Verschwörungstheorien einfach nur wörtlich zitieren. Leider.

      Die besten Theoretiker der Männerbewegung sind Sozialwissenschaftler: Farrell, Kucklick, Hoffmann und zwangsläufig auch die besten Kritiker von Genderismus und Feminismus.
      Das bashing von Sozialwissenschaften und Sozialwissenschaftlern ist kein Ersatz für die fundierte Kritik von Genderismus und Feminismus, auch wenn Danisch das scheinbar annimmt.

      Ich glaube nicht, dass er MINT damit dient, indem er permanent Sozialwissenschaften abwertet. Denn wer es für nötig befindet, andere ab-, *um* sich selbst aufzuwerten hat in meinen Augen ein echtes persönliches Problem.

      • Danisch ist ein Faulpelz

        Sagt der Mann, der es nicht auf die Reihe kriegt, ein eigenes Blog zu führen 😀

        Er hat nicht ein einziges Einführungsbuch zur Soziologie (zum Marxismus auch nicht) gelesen, hat keine Ahnung von empirischer Sozialforschung und begreift nicht einmal ansatzweise, warum sich Natur- und Sozialwissenschaften in ihrer Vorgehensweise voneinander unterscheiden *müssen*.

        Das ist zu 100% korrekt.
        Danischs Defizite sind immens und er hat nicht die geringste Scheu, sie zur Schau zu tragen.

        Ich kann nicht guten Gewissens Stokowski für ihre kindlich hingerotzten Artikel kritisieren und bei Danisch beide Augen fest zudrücken.

        Naja, Stokowski macht ihren Job schlecht, Danisch wagt sich bei seinem Hobby auf Glatteis. Das ist in meinen Augen ein relevanter Unterschied.

        Man kann die Männerbewegung mit Verweis auf Danisch und Wikimannia bestens beschädigen

        Solange man die Männerbewegung mit der unbelegten Behauptung: „Die sind gegen Frauen“ höchst effizient am Boden halten kann, mache ich mir um den Effekt von Danisch keinerlei Sorgen.

        Denn wer es für nötig befindet, andere ab-, *um* sich selbst aufzuwerten hat in meinen Augen ein echtes persönliches Problem.

        Es besteht kaum ein Zweifel, dass Danisch ein Narzisst ist. Das tropft aus jeder zweiten Zeile.

        • Ernstgemeinte Frage zu „Es besteht kaum ein Zweifel, dass Danisch ein Narzisst ist.“

          Jeder Mensch ist ein Narzist. Das ist mit obigem Satz aber wohl nicht gemeint. Wer soetwas behauptet, meint ja, dass die betroffene Person über ein normales Maß hinaus ein Narzist ist. Meine Frage ist: Woran macht ihr das fest? An welcher Stelle geht sein vermeintlicher Narzismus über das normale Maß hinaus?

          • @radikalfair:

            Ich weiß jetzt nicht, was only_me im Einzelnen im Blick hat. Auf mich wirkt an Danisch die Art narzisstisch, wie er sich in Bezug auf Sozialwissenschaftler und Historiker geradezu demonstrativ in der eigenen Ignoranz suhlt. So als wolle er ihnen mitteilen, wie sehr es unter seiner Würde ist, sich mit ihnen überhaupt abzugeben. Und das spricht in meinen Augen wenn nicht für eine narzisstische Persönlichkeit, dann zumindest für eine tiefsitzende narzisstische Kränkung, über die er nicht hinweg kommt. Sein verbales Verhalten an dieser Stelle entbehrt ja schlicht jeder intellektuellen Redlichkeit.

          • Beschreibung von dieser Seite:

            Eine narzisstische Persönlichkeitsstörung ist eine tiefgreifende Störung der Persönlichkeit, bei der ein mangelndes Selbstwertgefühl und eine starke Empfindlichkeit gegenüber Kritik bestehen. Diese Merkmale wechseln sich mit einer auffälligen Selbstbewunderung und übersteigerten Eitelkeit und einem übertriebenen Selbstbewusstsein nach außen hin ab. (…). Darüber hinaus können sie sich schlecht in andere Menschen einfühlen.

            Die Betroffenen neigen dazu, sich nach außen hin als großartig zu präsentieren. Sie betonen zum Beispiel ihre beruflichen Leistungen, treten sehr statusbewusst auf oder haben eine Neigung zu exklusiven Aktivitäten. Oft überschätzen sie dabei ihre eigenen Fähigkeiten oder stellen sie besser dar, als sie es in Wirklichkeit sind. Außerdem neigen sie dazu, zu lügen – mit dem Ziel, Zuwendung und Anerkennung zu bekommen oder aber ihren eigenen Willen durchzusetzen. Wegen ihres geringen Einfühlungsvermögens verhalten sie sich anderen gegenüber oft so, wie sie selbst nicht behandelt werden möchten: Sie beuten andere aus oder zerstören aus Neid deren Leistungen.

            Da sind wohlgemerkt mehrere Punkte bei, die ich ihm nicht unterstelle, wie z.B. das mit dem Lügen, Ausbeuten und Zerstören.
            Ich würde auch nicht so weit gehen, ihm eine Persönlichkeitsstörung zu unterstellen.

            Die gefetteten Bereiche aber sind m.E. unübersehbar.

        • Wenn du damit meinst, dass die Gesellschaft ohne großen Verlust 80% der geisteswissenschaftlichen Studienplätze streichen könnte, habe ich keinen Einwand. Da würde ich selbst den Nutzen sehen.

          Wenn du damit meinst, dass Geisteswissenschaften per se nutzlos sind, redest du m.E Unsinn.

      • Ist halt ein Mann mit einem Job und einem erstaunlichen Output.
        Das persönliche Problem ist unter Informatikern extrem weit verbreitet.
        Fefe leidet auch daran. (Nur weiß Fefe gar nicht, was ein Fascho er ist)

        • @ddbz:

          Weil es

          (a) für den Gegenstand der Sozialwissenschaft keine strikten Gesetzmäßigkeiten gibt (die zu beschreibenden Systeme haben zu viele Freiheitsgrade). Der Gedanke einer »Sozialphysik« im strikten Sinne hat das neunzehnte Jahrhundert nicht überlebt, heute wird der Begriff im eingeschränkten Sinne einer mathematischen Beschreibung sozialer Makrophänomene verwendet.

          (b) menschliches Handeln deutend verstehbar ist und der Einfluß menschlicher Vorstellungen (Ideen) auf das Handeln berücksichtigt werden muss, außerdem das (u.a. in der Spieltheorie modellierte) Phänomen, dass auf Vorstellungen beruhende Handlungen wechselseitig von einander abhängen. Ein schlauer Affe kann auf Erfahrungsbasis berücksichtigen, was Du denkst. Aber er kann nicht berücksichtigen, dass Du berücksichtigst, was er denkt. Menschen können das.

          • Lassen sich denn dort Experiment oder Forschungen wiederholen? Kann man die Ergebnisse hart prüfen? Oder handelt es sich um Dinge, die man so oder so oder einfach so sehen will wie es gerade gefällt?

            Zumindest sind die ja für Gender und ähnlichem Unsinn sehr anfällig.

            „einer »Sozialphysik« im strikten Sinne hat das neunzehnte Jahrhundert nicht überlebt,“

            Der Rest dieser sogen. Wissenschaften auch nur bei den Gläubigen, den Leichtgläubigen und denen die was von diesem Unsinn haben.

            Allein die Kategorien linker oder rechter Soziologe sagt doch schon genug.

            Der Newton soll ein widerlicher Mensch gewesen sein, wahrscheinlich auch Royalist, trotzdem fällt sein Apfel immer noch nach unten, wenn auch seit Einstein nur noch langsam … 🙂

          • @ddbz:

            »Lassen sich denn dort Experiment oder Forschungen wiederholen? Kann man die Ergebnisse hart prüfen? Oder handelt es sich um Dinge, die man so oder so oder einfach so sehen will wie es gerade gefällt?«

            Man kann Experimente nicht in derselben Weise wiederholen wie in der Physik oder Chemie, aber das liegt an Punkt (a) des vorherigen Kommentars: es liegt am Gegenstand. Bereits die Physik hat beim Dreikörperproblem die Nichtvorhersagbarkeit von Verhalten (abgesehen von Spezialfällen), an das man sich heute mittels Chaosforschung annähert.

            Was man tun muss, um in der empirischen Sozialforschung nicht nur das zu sehen, was einem gefällt, kannst Du bei Sciencefiles nachlesen, die immer wieder Junk Science zerpflücken, selber aber Sozialwissenschaftler sind! Was immer ich sonst an denen zu kritisieren habe – diesen Job machen sie in der Regel sehr gut. Ein von denen empfohlenes Standardwerk ist Opps »Methodologie der Sozialwissenschaften«, wenn Du es genau wissen willst, wirst Du da schon mal selber reinschauen müssen.

            Und was glaubst Du eigentlich, warum »Forenlinke« wie ich, crumar, Leszek, Lucas einen solchen Brass auf die Genderforschung haben? Weil die ein Paradebeispiel dafür sind, wie man Sozialwissenschaft eben nicht betreiben sollte! Gerade Leszek hat ganze Fußlappen zu dem Thema geschrieben, aus welcher speziellen (und ganz und gar nicht repräsentativen) Theorietradition gerade die Genderforschung überhaupt herstammt.

            Die Genderista genießt einen politisch aufgeblähten Status, der völlig unproportional zu ihrer wissenschaftlichen Relevanz ist.

            Die Kategorie »linker oder rechter Soziologe« machte zu meiner Studienzeit schlicht eine Aussage über die ideengeschichtliche Herkunft der jeweiligen Wissenschaftler – das war freilich nach den ideologischen 70er Jahren und bevor der »french rot« (Camille Paglia über die postmoderne Wissenschaftsmode) gehyped wurde, ich habe zweite Hälfte Achtziger noch einen nicht vom Publikum gestörten Vortrag von Hans-Joachim Arndt gehört.

          • @ DJ Spannend, ein 1991er Paglia

            Da klingelt es bei mir.

            Muss jeder für sich entscheiden, ob das damals schon ein Toilettenstinkie war, und ob sich da bis heute nix verbessert hat.

            Erinnert mich an den deutschen Klassiker Esther vs Alice.

          • @ddbz

            „Kann man die Ergebnisse hart prüfen?“

            Was glaubt ihr eigentlich, was eine „Polizeiliche Kriminalstatistik“ ist, wer stellt die zusammen und wer wertet diese aus?
            Machen das Chemiker?
            Wenn wir über Gewalt in Beziehungen reden, wer erstellt die Statistiken nach welchen Kriterien und wer wertet sie aus?
            Ist das ein Job für Informatiker?
            Die Daten des Bundesamts für Statistik müssen erhoben und ausgewertet werden.
            Ihr wollt 80% dieser Stellen streichen und welche Institution soll dann noch funktionieren?
            Wir diskutieren permanent auf der Basis von Statistiken über die Gesellschaft, die Daten sind aber nicht vom Himmel gefallen und kein Physiker hat entschieden, dass wir diese benötigen.

            Wenn du den Daten ohnehin nicht traust, weil sie von doofen Sozialwissenschaftlern stammen, wieso verwendest du sie dann, um deine Argumente zu belegen?

          • Die Daten der polizeilichen Statistik werden von Sozialwissenschaftlern erhoben und ausgewertet, ohne die geht das nicht?

            Selten sooo gelacht. Es ist ja noch schlimmer, als ein Danisch sich das frei ausdenken könnte. 🙂

          • @ddbz:

            »Es ist ja noch schlimmer, als ein Danisch sich das frei ausdenken könnte.«

            Tja, die soziologische Weltverschwörung ist eben überall.

            Ich habe übrigens gehört, Alu-Hüte sind im Doppelpack billiger!

          • @ddbz

            Ist Eure IGNORANZ von seinem Lachanfall genesen?
            Dann lies doch bitte das:

            PKS:
            „Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist eine Zusammenstellung aller der Polizei bekanntgewordenen strafrechtlichen Sachverhalte unter Beschränkung auf ihre erfassbaren wesentlichen Inhalte. Sie soll im Interesse einer wirksamen Kriminalitätsbekämpfung zu einem überschaubaren und möglichst verzerrungsfreien Bild der angezeigten Kriminalität führen. Bei der Polizeilichen Kriminalstatistik handelt es sich um eine koordinierte Länderstatistik mit bundesweit einheitlichen „Richtlinien für die Führung der Polizeilichen Kriminalstatistik“ und der Möglichkeit für die einzelnen Bundesländer, Zusatzdaten zu erheben und auszuwerten.
            (…)

            Aufgaben und Bedeutung
            Als (bis heute unverändert gültige) Aufgaben und Bedeutung der Polizeilichen Kriminalstatistik wurden festgelegt:
            Die Polizeiliche Kriminalstatistik dient der
            Beobachtung der Kriminalität und einzelner Deliktsarten, des Umfanges und der Zusammensetzung des Tatverdächtigenkreises sowie der Veränderung von Kriminalitätsquotienten
            Erlangung von Erkenntnissen für vorbeugende und verfolgende Verbrechensbekämpfung, organisatorische Planung und Entscheidungen sowie kriminologisch-soziologische Forschung und kriminalpolitische Maßnahmen“

            http://www.polizei.bayern.de/lka/kriminalitaet/statistik/index.html/649

            Weiter:
            „Die zentrale Aufgabe der Forschungs- und Beratungsstelle Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) und Dunkelfeldforschung ergibt sich aus dem gesetzlichen Auftrag (BKAG § 2 Abs. 6 Nr. 2), kriminalpolizeiliche Analysen und Statistiken einschließlich der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zu erstellen und hierfür die Entwicklung der Kriminalität zu beobachten.
            Darüber hinaus werden Forschungsprojekte zum kriminalstatistischen Dunkelfeld, zum Anzeigeverhalten und zum Sicherheitsgefühl der Bevölkerung, zur Akzeptanz der Polizei und zur Kriminalitätsbewertung durch die Bevölkerung durchgeführt.

            Dunkelfeldforschung
            Ziel der Dunkelfeldforschung ist es, Erkenntnisse über das Gesamtaufkommen bestimmter Straftaten einschließlich des sogenannten (relativen) Dunkelfelds, also den bei der Polizei nicht bekannten Straftaten, zu gewinnen. Dunkelfelduntersuchungen gelten neben den amtlichen Kriminalstatistiken als weitere wichtige Datenquellen zur Beschreibung der Kriminalitätslage und -entwicklung.

            Dunkelfeldforschung im BKA erfolgt auf Basis von sogenannten Opferbefragungen. Hierfür wird eine repräsentative Stichprobe von Bürgerinnen und Bürgern zu ihren Opfererlebnissen, dem Anzeigeverhalten sowie verschiedenen kriminalitätsbezogenen Einstellungen, wie z.B. der Kriminalitätsfurcht oder dem Vertrauen in die Polizei, befragt. Die Ergebnisse werden mit Hilfe statistischer Methoden auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Dabei dienen Informationen über die Anteile von Personen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums (z. B. die letzten zwölf Monate oder fünf Jahre) Opfer ausgewählter Straftaten wurden (z. B. Wohnungseinbruch, Diebstahl von Fahrzeugen, Körperverletzung) dazu, Aussagen über die Verbreitung verschiedener Kriminalitätsformen zu treffen. Informationen über den Anteil angezeigter (also in das Hellfeld gelangter) und nicht angezeigter Straftaten werden zur Berechnung so genannter Hell-Dunkelfeldrelationen genutzt.“
            https://www.bka.de/DE/UnsereAufgaben/Forschung/ForschungsUndBeratungsstellen/PKSUndDunkelfeldforschung/PKSUndDunkelfeldforschung_node.html
            Willst du die Nummer des BKA, um dich dort zu beschweren, wieso sie deine Steuergelder für so einen Unfug verschwenden?
            Weil du doch haargenau weißt und begründen kannst, dass mindestens 80% davon einfach nur Schwachsinn ist, den man sich genauso gut schenken kann?

            Weiter:
            „Das KFN wurde im Jahr 1979 von dem damaligen Niedersächsischen Justizminister Prof. Dr. Hans-Dieter Schwind als unabhängiges, interdisziplinär arbeitendes Forschungsinstitut gegründet. Es hat die Aufgabe, als selbstständige Forschungseinrichtung praxisorientierte kriminologische Forschung zu betreiben und zu fördern. Das Institut arbeitet im Rahmen eines Kooperationsvertrages eng mit der Universität Göttingen zusammen.“
            http://kfn.de

            In der Praxis:
            „Am 06. März 2018 lädt das KFN erneut herzlich zum kriminologische Kolloquium mit folgendem Thema ein:

            Suchterkrankungen – Wer gerät in den Sog der Abhängigkeit?
            PD Dr. Hans-Jürgen Rumpf ist leitender Psychologe an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Lübeck und Past-Präsident der DG-Sucht. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen Epidemiologie psychischer Störungen, Verlauf, Diagnostik und Frühintervention bei substanzbezogenen Störungen und Verhaltenssüchten.

            In seinem Vortrag wird ein Modell der Entwicklung von abhängigem Verhalten vorgestellt, das sowohl auf Störungen wie Alkoholabhängigkeit angewendet werden kann, als auch auf Verhaltenssüchte wie pathologisches Glücksspielen oder internetbezogene Störungen.“

            Himmel hilf, ein Psychologe!
            Wieso holen sie sich nicht einen Chemiker, der hätte ihnen erklärt, dass es sich bei Heroin um C21H23NO5 handelt, da kann man sich das Gequassel doch sparen./sarcasm off

            Erstens bin ich selber kein Sozialwissenschaftler, aber eurer bashing bei vollständiger Unkenntnis und demonstrativer Ignoranz ist mir peinlich.
            Zweitens, WIR kritisieren einen Genderismus, in dem Gefühle vor Fakten gehen und dann verurteilt IHR Sozialwissenschaft auf der Basis eines reinen Bauchgefühls?!
            Kann nicht aufgehen.

          • „traust, weil sie von doofen Sozialwissenschaftlern stammen, wieso verwendest du sie dann, um deine Argumente zu belegen?“

            Habe ich nicht gemacht, wenn dann, wo bitte?

            Deine Betrachtungen zur polizeilichen Krimi Statistik sind zwar sehr aufschlussreich, aber ich halte das Gelaber für eine soziologische Statistikfälschung.

            Dunkelfeldforschung ist was? Forschung über Dinge von denen man nix oder fast nix weiß. Gibt das die Sozialwissenschaft unumwunden zu, so wie Astrophysiker ihr Unwissen über Dunkle Materie oder gar die Dunkle Energie eingestehen?

            Nein, sie behaupten einfach deutschen Rassismus oder den Einfluss der schwefeligen AfD, ganz ohne Beleg.

            Mal eine Frage, welche Soziologen sind denn die besseren? Die Linken oder die Rechten? Sind doch wichtige ideengeschichtliche Frage, nicht wahr?
            Ich vermute, daß ihr die linken für besser haltet, nur warum sollten die rechten schlechter sein und was hat das dann mit Wissenschaft zu schaffen?

            Was wir heute haben ist Zeitgeistsoziologie, mag ja sein, daß es besser wird.

            Bei den verdammten Physikern ist deren politische Ausrichtung für ihre Wissenschaft und deren Beurteilung VÖLLIG wurst! Der eigentliche Erfinder der Urknalltheorie war Priester, katholischer Priester.

          • @ Crumar

            Nebenbei, gibt es Dunkelfeldforschung vom BKA über Migrantengewalt* oder zu Moslemradikalisierung*?

            * Beide habe ich entweder falsch geschrieben, sind unbekannt oder die Rechtschreiberkennung ist dumm!

          • Würde mich auch wundern, wenn die linken Statistikfälscher nur beim Männlein/Weiblein Thema die Daten frei heraus auf Linie fälschen.

          • @ddbz

            Warum muss ich eigentlich DEINE Arbeit machen?
            Du brauchst doch nur eine Suchmaschine deines Vertrauens zu bemühen.
            Auf der BKA site findest du alle Infos – schau mal unter „Statistik und Lagebilder“.

    • @Sander:

      Grad macht crumar das Maul zu …

      O-Ton Danisch:

      Sebastian Haffner, Anmerkungen zu Hitler: »Ich kenne das Buch nicht«

      Ernst Nolte: »Kann ich jetzt nicht einstufen, mir sagt der Name gar nichts.«

      Aber wenn ihm irgenwelche Leser mit ungefähr so wenig Ahnung wie er selbst was vom Pferd erzählen, dann diskutiert er das lang und breit:

      Leser: »Nolte wurde von Habermas angegriffen!« Danisch (der Nolte nicht kennt): »HABERMAS!!11einseinself!1!«: »… weil Habermas zur Frankfurter Schule gerechnet und als deren letzter lebender Vertreter angesehen wird, und die Frankfurter Schule ja unbedingt den Klassenkampf vom Zaun brechen wollte und aus Marxisten bestand.«

      Leser: »Die Nazis waren auf Meth!« Danisch: »Die Linken sind ja auch für Drogen!« Auf welcher Droge ist eigentlich Danisch?

      Leser verweist auf Suvorov, Der Eisbrecher (führender Vertreter der Nazi-Präventivkrieg-These). Danisch: »Könnte es sein, dass das dazu diente, einem russischen Marxismus-Angriff zuvor zu kommen? Vielleicht veranlasst durch Eingriffe britischer Agenten?«

      Wozu die Bücher der Historiker lesen, wenn man seine Weisheit auch aus Leserbriefen beziehen kann?

      Nicht zu fassen, wie sich jemand so sehr selbst die Hosen runterlassen kann wie Danisch in diesem Blogpost, und das schier in endloser Länge!

      Wo finde ich noch gleich den Facepalm-Panda?

      • Das Ding ist vermutlich, die Leute wollen sich nicht von Leuten regieren lassen, deren Kernkompetenz darin besteht 35,7 Regalmeter linker Literatur gelesen zu haben.
        Und das kann ich für meinen Teil sehr gut verstehen.

        Polemisch? Yepp.

        • @Sander:

          Wenn er nicht mal Nolte kennt, dann liest er die Rechten auch nicht. Aber für manche Leute ist offenbar jeder »links«, der weiter als von der Wand bis zur Tapete denken kann.

          • Vielleicht denk Danisch ja technisch.
            Ich zum Beispiel hatte noch nie ein Problem damit irgendwo User zu blockieren.
            Mein Gedanke dahinter ist, solange ich einen Ausblende/nicht lese, ist das kein Problem, hat der eine gute Idee, wird die schon zu mir durchdringen, durch einen anderen.
            Vielleicht hält Hadmut das ähnlich.

            Und ja, das sagt er doch, die Rechten ließt er auch nicht.

            Was ich sehr schade finde.

            Ich glaube nämlich die Linken werden ungleich zuviel gelesen.

          • Ich, für mich ganz persönlich, habe Linke Politik aufgegeben, als mir klar wurde, das klappt nicht mit Frauen an Bord.

            Und da haben die halt alle ein ganz dickes Problem, denn ohne denen Honig um’s Maul zu schmieren, können die ihre Thesen nicht verkaufen.

          • @ S Aale

            „Und ja, das sagt er doch, die Rechten ließt er auch nicht.
            Was ich sehr schade finde.
            Ich glaube nämlich die Linken werden ungleich zuviel gelesen.“

            Wen sollte man den an Stelle der Linken lesen? Nenn mal ein paar Autoren/Bücher. Aber auch hier gilt wie bei Danisch: Überzeugung ersetzt nicht Kompetenz.

          • @ JC https://en.wikisource.org/wiki/The_Fraud_of_Feminism

            Der wird heute bestimmt als Rechter gesehen. 😉
            Aber genau die Frage ist doch die Tragik, wir können ja gar keine benennen.

            Hitler könnte ein guter Anfang sein.^^
            Oder Mussolini.

            Rechte Autoren googlen bringt einen auch nicht weiter.

            Also machen wir mal was ganz schlimmes, wir fragen den Faschisten.
            Auch wenn ich es schade finde, denn bestimmt wird einer dann den Kanal melden.

            Bin hierüber drauf gestoßen.
            War ganz interessant.

          • @ S Aale

            Ich hätte jetzt Oswald Spengler, Carl Schmitt oder Julius Evola erwartet. Was kann man denn durch die Lektüre von Hitler und Mussolini lernen? Große Denker waren sie ja nicht gerade.

          • Also in diesem Strang haben es unsere Blog-Rechten mal wieder geschafft unsere – im Allgemeinen ja nicht zu hohen Erwartungen an sie – zu unterbieten. (Kopfschüttel.)

          • Also, ich fasse zusammen:
            Inhaltlich ist der Artikel mies, weil Danisch keine kleingeister liest.
            Ad hominen ist danisch mies, weil er schreibt, keine kleingeister zu lesen.
            Alle Blogrechten (was auch immer das ist) sind mies, weil sie sagen dass linke doof sind.

            Ich glaub, ich stelle hier mal die Herausforderung der Geistler:
            Nenne eine Idee eines Philosophen/ Geisteswissenschaftler der letzten 1000 Jahre, die auch nur ansatzweise interessant und verständlich formulierbar ist.
            Belege zweiten Aspekt, indem Du sie verständlich formulierst.

          • @Sander:

            »Rechte Autoren googlen bringt einen auch nicht weiter.«

            Nein, nur rechte Autoren lesen bringt einen weiter. Ich mache mal schamlose Eigenwerbung für meine Jack-Donovan-Trilogie:

            Teil 1: Androphilia

            Teil 2: The Way of Men

            Teil 3: Becoming a Barbarian

            Speziell im dritten Teil gehe ich auf einige Autoren der Neuen Rechten ein, siehe dort. Von denen habe ich ungefähr einen Regalmeter zu Hause. Und da sind Ernst Jünger und Julius Evola noch nicht inbegriffen, das sind alte Rechte.

            Ein nicht unbedingt »rechtes«, aber konservativ-katholisches Buch, das ich sehr anregend fand, ist Linus Hausers »Kritik der neomythischen Vernunft« (ist ’ne Trilogie – der erste Band enthält die Theorie, die beiden Folgebände braucht man nicht zwingend).

            Auf der »echten Rechten« wird es intellektuell halt recht schnell dünn.

          • „Nenne eine Idee eines Philosophen/ Geisteswissenschaftler der letzten 1000 Jahre, die auch nur ansatzweise interessant und verständlich formulierbar ist.“

            Aufklärung.

            „Belege zweiten Aspekt, indem Du sie verständlich formulierst.“

            Ich verzichte auf eine eigene Formulierung, da das Original verständlich genug ist:
            „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

          • @djad

            Holy shit!
            Er zitiert den Beginn des Historikerstreits von 1986 und begreift selber nicht (weil er keine Ahnung hat), was er da äußert:

            „Vollbrachten die Nationalsozialisten, vollbrachte Hitler eine ‚asiatische‘ Tat vielleicht nur deshalb, weil sie sich und ihresgleichen als potentielle oder wirkliche Opfer einer ‚asiatischen‘ Tat betrachteten? War nicht der ‚Archipel Gulag‘ ursprünglicher als Auschwitz? War nicht der ‚Klassenmord‘ der Bolschewiki das logische und faktische Prius des ‚Rassenmords‘ der Nationalsozialisten? Sind Hitlers geheimste Handlungen nicht gerade auch dadurch zu erklären, daß er den ‚Rattenkäfig‘ nicht vergessen hatte? Rührte Auschwitz vielleicht in seinen Ursprüngen aus einer Vergangenheit her, die nicht vergehen wollte?“
            Ernst Nolte 6.4.1986

            Was demnach bedeutet, die Resultate der Wannsee-Konferenz von 1942 samt der „Endlösung der Judenfrage“ hätte als Vorläufer das Gulag-System gehabt.
            Nicht wirklich.
            Es gab den Plan für einen industriell fabrizierten Massenmord auf der Basis von bürokratischen Entscheidungen, ob irgendwer ein viertel, halb oder ganz Jude war.
            Der Clou an diesem Ausleseprozess war, er war nicht „asiatisch“=willkürlich, sondern abgesichert durch die modernen Maschinen der „International Business Machines Corporation“.

            Zu diesen rational bürokratischen Maßnahmen waren die „Bolschewiki“ gar nicht in der Lage. „Hitlers geheimste Handlungen“, die sich z.B. in den Ergebnissen der Wannsee-Konferenz niederschlugen, also bspw. in der „Endlösung der Judenfrage“ waren historisch durchaus voraussetzungslos.

            Es gab niemals vorher einen industriell durchgeführten, bürokratisch geplanten und exekutierten Massenmord auf der Basis eines (tatsächlichen oder vermeintlichen) genetischen Erbes, der in Gänze durch eine Ideologie legitimiert worden ist.

          • @crumar:

            Ja, Nolte hat mit der »asiatischen Tat« damals ziemlich tief ins Klo gegriffen, und seinen »kausalen Nexus« zwischen Gulag und Auschwitz halte ich für Geraune.

            Erstens deshalb, weil es für die Judenvernichtung gerade keinen länger vorausgehenden Plan gegeben hat, sondern die Nazis sich da erst relativ kurzfristig in einer Reihe von sich radikalisierenden Improvisationen reingesteigert haben: irgendwelche Präzedenzfälle spielen da gar keine Rolle.

            Zweitens, weil die bürokratisch organisierten Massenmorde und Einkerkerungen der Stalin-Ära (Jeschow, Berija) selbst ein relativ spätes Phänomen der dreißiger Jahre sind – die Gewalt des Bürgerkriegs enthält mit all der spontanen Selbstermächtigung zur Enteignung und zum »Klassenkampf« noch den ganzen Gewaltüberhang aus der Zarenzeit, da haben die Bolschewisten mehr laufen lassen als selber angeschoben, und die Folgen der Zwangskollektivierung Ende der 20er Jahre waren mehr ein groteskes Planungsversagen als tatsächliche Planung.

            Drittens, weil das »Asiatische« an der Sowjetunion, soweit der Begriff überhaupt einen Sinn macht, gerade nicht (ich vermute, darauf willst Du hinaus) in der bürokratischen Effizienz liegt, mit der die Judenvernichtung organisiert wurde, sondern viel mehr in der Verbindung von Rücksichtslosigkeit und Ineffizienz der massenhaften Sklavenarbeit wie beim Weißmeerkanal oder in Magnitogorsk.

            Und schließlich finde ich noch spannend, dass die Bolschewisten sich für ihre Großprojekte vieles direkt in Amerika abgeschaut haben, Dnjeproges wurde mit amerikanischen Turbinen und amerikanischen Spezialisten errichtet, und dem Stalinschen Zuckerbäckerstil liegt eine Studienreise sowjetischer Architekten nach New York zugrunde, es gab damals einen regelrechten »sovetskij amerikanism«.

            Aber über so etwas kann man mit Danisch nicht diskutieren, dem kann man wahrscheinlich auch einreden, dass die Juden gezielt Hitler an die Macht gebracht haben und der Holocaust eine jüdische Planung war, um Israel zu ermöglichen. Nach diesem jüngsten Blogpost zu schließen würde er wohl gar nicht merken, wem er damit auf den Leim geht.

          • @djad

            Habe ich mal gesagt, dass mir dieses gescrolle tierisch auf die Nerven geht? Noch einer engagierten Diskussion verliere ich komplett den Überblick; da ist heise mit dem Forum wirklich um Meilen besser.

            „Drittens, weil das »Asiatische« an der Sowjetunion, soweit der Begriff überhaupt einen Sinn macht, gerade nicht (ich vermute, darauf willst Du hinaus) in der bürokratischen Effizienz liegt, mit der die Judenvernichtung organisiert wurde, sondern viel mehr in der Verbindung von Rücksichtslosigkeit und Ineffizienz der massenhaften Sklavenarbeit wie beim Weißmeerkanal oder in Magnitogorsk.“

            Sehe ich auch so.
            Eine der Gründe, warum die SU kein genuines Interesse an der Steigerung der Produktivität aufbrachte, denn durch die Sklavenarbeit war man an billige Arbeitskräfte gewöhnt. Aber man wollte die Arbeitskräfte nicht gezielt verschleißen, um sie dann umzubringen. Oder eben regelrechte Vernichtungslager für den industriellen Massenmord errichten.

            „Und schließlich finde ich noch spannend, dass die Bolschewisten sich für ihre Großprojekte vieles direkt in Amerika abgeschaut haben, Dnjeproges wurde mit amerikanischen Turbinen und amerikanischen Spezialisten errichtet, und dem Stalinschen Zuckerbäckerstil liegt eine Studienreise sowjetischer Architekten nach New York zugrunde, es gab damals einen regelrechten »sovetskij amerikanism«.“

            Den Einfluss sieht man ebenfalls im Automobilbau, die Nobelkarossen sehen aus wie 1:1 Kopien der US-amerikanischen bis in die 70er hinein.
            D.h. es wurde frühzeitig gesetzt, mit wem man und wie man zu konkurrieren dachte.
            Was mich an dem Import vor allem interessiert, ist die Verschmelzung des Taylorismus/Fordismus mit den Vorstellungen, wie eine Gesellschaft aufgebaut wird.

            „Aber über so etwas kann man mit Danisch nicht diskutieren, dem kann man wahrscheinlich auch einreden, dass die Juden gezielt Hitler an die Macht gebracht haben und der Holocaust eine jüdische Planung war, um Israel zu ermöglichen. Nach diesem jüngsten Blogpost zu schließen würde er wohl gar nicht merken, wem er damit auf den Leim geht.“

            Ja, das ist ziemlich wahrscheinlich.
            Alleine seine Betrachtung von Kimmel als „Nazi-Jäger“ ist bereits so haarsträubend falsch, dass er für jede weitere Verschwörungstheorie empfänglich ist.
            Dass – genau anders herum – am Feminismus die Parallelen zum Antisemitismus besonders unheimlich sind, hast du in einem Beitrag auf „Geschlechterallerlei“ herausgearbeitet und in einem der letzten Beiträge von Lucas „Fashion und Faschismus“ auf „man tau“ wird noch einmal dieser Zusammenhang deutlich aufgezeigt: „Männer sind hier schuldig nicht einmal durch das, was sie tun, sondern durch das, was sie sind – Schweinemenschen eben, Untermenschen, Dreck.“

            Die Vorstellung, man mache Jagd auf Nazis, indem man sich der Methoden von Nazis bedient ist absurd.
            Es erzeugt vielmehr die Unmöglichkeit, sich politisch von diesen überzeugend abgrenzen zu können.

        • @ djadmoros

          „Auf der »echten Rechten« wird es intellektuell halt recht schnell dünn.“

          Da es gerade passt: Kennst du die Passagen von Alain de Benoist zum Thema des im Schnitt niedrigen geisteswissenschaftlichen Niveaus der zeitgenössischen Rechten, auf die ich vor ein paar Wochen hingewiesen hatte?

          Das war relativ unten in diesem Strang hier:

          https://allesevolution.wordpress.com/2018/01/24/selbermach-mittwoch-147-24-01-2018/

          Falls du es noch nicht kennst, lies es dir vielleicht mal durch, ich fand die Analyse interessant.

          • @Leszek:

            Danke, das ist ein sehr guter Tip! Benoist ist ja richtig gnadenlos! 🙂 Diesen Blogpost sollten sich unsere Forenrechten einrahmen und übers Bett hängen.

          • @ djadmoros

            „Diesen Blogpost sollten sich unsere Forenrechten einrahmen und übers Bett hängen.“

            Das dachte ich auch. 🙂

  9. Ich weiß, man soll nicht immer im Müll wühlen, aber an manchen Dingen kann ich nicht vorbeigucken (wie beim Verkehrsunfall):

    https://ze.tt/schoenheit-ist-vielseitig-diese-frauen-stellen-die-blumenszene-aus-american-beauty-nach/

    Das Frauen sich nackt fotografieren lassen und sich dabei sexy fühlen (auch wenn sie es nicht sind), sei ihnen von Herzen gegönnt.

    Aber der Artikel dazu! Money Quote: „…die er sogleich zum Opfer seiner sexuellen Fantasien macht.“
    Frauen sind jetzt schon Opfer, wenn ein Mann sexuelle Fantasien hat? Wie kommt man auf so einen kruden Gedanken? Und wer denkt eigentlich an den armen Kevin Spacey? Ist bestimmt nicht einfach, als schwuler Mann sexuelles Interesse an einer Frau zu simulieren.

    Und weiteres Zitat: „Beinahe jedes Bild in den Mainstream-Medien zeigt einen bestimmten Typ Frau: dünn und weiß.“
    Welche Mainstream-Medien meint die? Vogue, Gala und Brigitte?

    • Und in Japan sieht man Japanerinnen und in Indien Inderinnen. Aus Afrika habe ich noch nichts bewusst gesehen, aber ich vermute das sieht man auch hauptsächlich Afrikanerinnen.

      Aber ein Problem ist es nur wenn in Ländern mit weißer Mehrheit die meisten Frauen weiß sind.

  10. Auch schön. Politico will die Privatsklaverei für alle einführen, damit jeder die Vorteile genießen kann.

    Das fänd ich cool.
    Ist nämlich unfair, wenn sich nur Muslime im Jemen per Handy die Drittfrau kaufen können, ne Sexsklavin aus nem dritte Welt Land für kleines Geld importieren zu können, wer weiß, könnte DER TRICK sein.

    Kann man sich echt nicht ausdenken.

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/politico-veroeffentlicht-plaedoyer-fuer-wiedereinfuehrung-der-sklaverei/

  11. Die Anpassung an eine herrschende Ideologie macht alles Mögliche möglich! Sonst würde die auch nicht bei der zutiefst links-regressiven „Zeit“ schreiben können…. Die wiederum *diese* Leute brauchen, wegen ihrer rassistischen Obzessionen.

    Aus dem Machwerk:

    „Und dann saß ich da. Ein illegales abgemagertes Kind in einem fremden Land, dessen Sprache es nicht verstand. Ich bekam einen Stempel aufgedrückt, auf meine Stirn, Flüchtling. Von da an war ich kein Individuum mehr, ich gehörte zu der homogenisierten Masse der/die/das Flüchtlinge. Ich wurde damals passiv gemacht, entmündigt und in die Flüchtlingspassform reingequetscht, und dieses Wort ist bis heute nicht verschwunden, es wurde mir auf die Stirn tätowiert und hat sich über die Jahre mehrmals transformiert.“

    Na, worauf soll das anspielen?!

  12. Fabelwesen aus Femiministan?

  13. Hier wird der Hass auf Trump von der Washington Post dazu genutzt, ganz reale und faschistoide Diktatoren gut aussehen zu lassen.

    Da die Links-Progressiven in Wirklichkeit ja Rechtsextreme sind, ist das zu erwarten, dass sie insgeheim den Faschismus verehren und damit anfangen die etwas „gemässigteren“ Diktatoren ihrer rassisch favorisieren „PoC“ hochleben zu lassen, wie etwa Perot. Für die Führer des Islam brennt ihr Herz ja schon heute (besonders für den Iran natürlich).

  14. „How does a feminist lawyer defend WikiLeaks founder Julian Assange, a man accused of rape and misogyny? The question itself is misogynistic, Melinda Taylor says.“

    Na klar, weil es beim „Feminismus“ nur auf den übergeordneten Kampf gegen den Westen ankommt! Alles, was diesen Kampf befördert ist natürlich an sich gut und feministisch, Assange genauso wie der Islam.

    Bemerkenswert, wie und unverbrämt und unverschämt die NYT die eigentliche Agenda ihres „Feminismus“ durchblicken lässt, man wähnt sich wohl schon als unanzufechtender Gewinner.

  15. Pingback: Die Geister von #metoo: »Destroy A Man Now« – Geschlechterallerlei

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