Selbstmach Samstag 174 (10.02.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

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96 Gedanken zu “Selbstmach Samstag 174 (10.02.2018)

  1. Es ist wirklich schon bemerkenswert wie kaltschnäuzig hier einfach gefordert wird das Männer einfach so weitermachen wie bisher, wenn es darum geht Frauen zu helfen. Als Gegenleistung wird nicht versprochen:
    – das es faire Prozesse gibt
    – das man nicht nur aufgrund einer Beschuldigung öffentlich verurteilt und sozial hingerichtet wird
    – das man seinen Job nicht sofort los wird und nicht aus Filmen herausgeschnitten wird, nur weil eine Frau vor 20 Jahren mal irgendwas doof fand.

    Nee, Männer sollen es runter schlucken und keine Rücksicht auf ihre eigene Sicherheit nehmen.

    Feministinnen haben die Definition von dem was Sexismus und sexuelle Belästigung ist soweit verwässert, wie man es sich nicht hätte vorstellen können, aber für Männer ist es ganz klar wann etwas falsch und wenn etwas richtig ist. Frauen wissen das.

    Wie im Video als Beispiel: Ein Frau aus der Marketing-Abteilung zu fragen ob sie Ingenieurin ist, ist sexistisch.

      • Wieder eine die unbedingt den Feminismus retten willen. Humanismus schmeckt ihnen wohl nicht, denn wenn nicht klar ist das Frauen die Hauptopfer sind und der Fokus hauptsächlich auf Frauen liegt, lohnt sich der Aktivismus wohl nicht mehr. Deswegen muss es Feminismus sein.

        • Eine interessante Aussage: „Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‚weibliche Zukunft‘. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn“

          Lalaland.

          Ich finde, hier passt Peterson 6. Regel sehr gut hin:“Set your house in order before you criticise the world “

          Also, Feministinnen:
          Räumt zuerst bei euch auf.
          Kein Makeup mehr.
          Keine Luxuskäufe in den fruchtbaren Tagen mehr.
          Keine Hypergamie mehr.
          Keine Zickenkriege mehr.
          Keine Erwartungshaltung mehr, dass der Mann in der Lage sein muss, euch zu unterhalten oder wenigstens das erste Date zu bezahlen.
          Kein Nörgeln mehr, bis die Menschen in eurer Umgebung sich eurem Willen gebeugt haben.

          DANN erst, wenn ihr Butter bei eure EIGENEN utopischen Fische habt, DANN seid ihr in einer Position, von anderen zu verlangen, dass sie sich ändern sollten.

          Aber das passt ja nicht zu der feministischen Vision, wie sie vollständig formuliert heißt: „Die Vision des Feminismus ist nicht eine ‚weibliche Zukunft‘. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn. Und MÄNNER sollen dafür sorgen, dass die Welt so wird. Bis dahin werden wir weiter nörgeln, Wiedergutmachungen fordern und sonst nichts tun.“

    • Guter Hinweis – Danke hierfür!

      Aber man sollte vielleicht nicht das Kind mit dem Bade ausschütten … Ich würde doch anerkennen, daß einige der ausgewählten Beispiele im verlinkten Artikel der ze.tt bedenklich sind.

      Z. B. die Werbung von Van Heusen (Krawatten): „Show her it’s a man’s world“, die finde ich diskriminierend.

      Ich denke, man sollte – und kann als Männerrechtler ohne weiteres – schon anerkennen, daß es mitunter solche Entgleisungen gibt (gegeben hat). Die Frage ist halt: wieviel davon und mit welcher Verbreitung?

      Wie Du ja schreibst: die werbenden Firmen sind heute unbekannt, große Namen sind nicht dabei.

      Vor allem fehlt im Artikel völlig die Reflexion darüber, daß es sich um Reklame handelt. Raklame soll nicht informieren, sie soll nicht aufklären und auch nicht moralisch korrekt sein. Sie soll zum Kaufen verführen.

      Damit beruht Reklame auf einer Spekulation darüber, was die jeweilige Zielgruppe zum Kaufen verführen könnte. In jedem Fall geht es um Effektivität – nicht um Wahrheit.

      Zudem fehlt im Artikel völlig die Reflexion darüber, daß Werbe-Plakate, Werbe-Anzeigen, Werbe-Spots einer extremen Konkurrenz um die Aufmerksamkeit des Kunden ausgesetzt sind: die Welt quillt über vor lauter Werbung! Also wie erreicht man die Aufmerksamkeit der Leute? Z. B. durch Provokation, z. B. durch Frechheit, Unverschämtheit u.dgl.

      Möglicherweise dient also das sexistische Element in einige Beispielen der ze.tt gar nicht dem Rollenbild des potentiellen Kunden, sondern einzig dem Zweck, seine Aufmerksamkeit zu erringen, z. B. indem man Empörung auslöst.

      Man könnte sich z. B. denken, daß das Kalkül hinter der Krawatten-Reklame von Van Heusen folgendermaßen aussieht: Der potentielle Kunde, also der Mann, sieht das Plakat oder die Anzeige und ist empört: Das ist ja wirklich unverschämt! Dann: Also ich würde meine Rosali (oder wie hießen die Frauen in den 1950er Jahren?) niemals, also *das* könnte ich nicht …! Dann fühlt sich der Kunde moralisch überlegen, moralisch erhöht. Und dann kommt so ein Gefühl: für diese Vorbildlichkeit hat er sich eigentlich eine Belohnung verdient, für seine Güte kann er sich jetzt endlich mal wieder was leisten. Und dann denkt er: Was haben die denn so für Krawatten im Angebot …?

      Oder vielleicht richtet sich diese Reklame gar nicht an Männer (obwohl dort steht „show *her* …“), sondern an Frauen. Und dann könnte das Kalkül so aussehen: Wenn du deinem Mann eine Krawatte von uns kaufst, dann ist er total stolz und glaubt allen Ernstes, du würdest ihm zu Füßen liegen. Schon mit einer Krawatte von uns kannst du deinen Mann ganz leicht um den Finger wickeln.

      In jedem Fall dienen etwaige Rollenbilder in der Werbung zunächst mal dem eigentlich Zweck: der Verführung des Kunden zum Kauf. Insofern lassen sich aus diesen Rollenbildern nur sehr schwer Rückschlüsse darauf ziehen, welches Rollenverständnis die Werbe-Produzenten und die Werbe-Konsumenten wirklich haben.

      • „Ich denke, man sollte – und kann als Männerrechtler ohne weiteres – schon anerkennen, daß es mitunter solche Entgleisungen gibt (gegeben hat). Die Frage ist halt: wieviel davon und mit welcher Verbreitung?“

        Zwischen „gibt“ und „gegeben hat“ liegen Welten. Es macht einen erheblichen unterschied, ob wir uns über die Gegenwart oder die Vergangenheit unterhalten. Die angeführten kritisierten Werbungen sind teilweise so alt, dass ich sie nicht mehr mitbekommen habe. Teilweise kennt sie nichtmal mehr meine Mutter, sind also älter als 60 Jahre. Wenn sie so alt sind, dass zeugen sie in meinen Augen zunächst nur von einem festgelegten Rollenbild. Das gab es zweifelsohne und es ist gut, dass wir uns davon gelöst haben. Aber Rollenbilder sind nicht per se Ausdruck patriachaler Unterdrückung, sondern auch Ausdruck sinnvoller Aufgabenverteilung, wobei man dann auch den männlichen Gegenpart betrachten sollte. Dass der Mann für der Essen, das ihm seine Frau laut Werbung da kocht, 12 Stunden unter Tage Schicht schieben durfte, wird von unseren „besorgten Feministinnen“ gerne mal unterschlagen.

        Vergessen wird gerne auch, dass die heutige Generation von Männern eine andere ist. Dennoch wird ihr das veraltete Rollenbild dieser Tage wie eine Erbschuld vorgeworfen. Es ist kurios:

        Frauen, die nie „unterdrückt“ wurden, werfen Männern, die nie „unterdrückt“ haben, Unterdrückung vor.

        • Ja, drei sehr gute Punkte!

          „Es macht einen erheblichen unterschied, ob wir uns über die Gegenwart oder die Vergangenheit unterhalten.“

          Verhaltensweisen von damals dürfen nicht nach heutigen Maßstäben und Standards beurteilt werden, sondern müssen nach den damals geltenden Kriterien bewertet werden.

          „Aber Rollenbilder sind nicht per se Ausdruck patriachaler Unterdrückung, sondern auch Ausdruck sinnvoller Aufgabenverteilung,“

          Vieles ist keine Manifestation von Macht-Strukturen, sondern einfach Ausdruck einer pragmatischen Aufgabenverteilung: wie sich ein Paar die Aufgaben des täglichen Lebens am praktischsten aufteilt.

          „Frauen, die nie „unterdrückt“ wurden, werfen Männern, die nie „unterdrückt“ haben, Unterdrückung vor.“

          Die wesentliche Strategie des Feminismus.

  2. Ist das ein Punkt?

    #metoo:

    In den Hexenprozessen zurückliegender Jahrhunderte gab es auch Zeugen, die unter Eid ihre Aussagen über vermeintliche Zaubereien der Beschuldigten ablegten. Da war man kollektiv und mehrheitlich einer Meinung in der Anklage – unter diesem Aspekt sollten die heutigen Anklagen gegen Männer generell und Wedel speziell betrachtet werden.

    https://causa.tagesspiegel.de/kolumnen/heinrich-schmitz/schuldig-durch-verdacht.html

    • Ja, das ist ein sehr wichtiger Punkt. Deshalb schreibt der Anwalt Schmitz ja auch sehr richtig über die Befragungen der Zeit-Journaille:

      „Schön wäre, wenn es da Mitschnitte oder Wortprotokolle einschließlich der gestellten Fragen, sowie der Anbahnungsgespräche gäbe. Gerade bei Sexualdelikten ist es wichtig, dass die Erstvernehmung durch geschulte Vernehmer durchgeführt und am besten per Videoaufzeichnung dokumentiert wird. Zeugenaussagen haben nämlich die Eigenschaft, sich durch wiederholtes Befragen zu verändern. Das bedeutet nicht, dass die Zeuginnen lügen, es bedeutet aber, dass ihre Aussagenmit besonderer Vorsicht zu genießen sind, wenn die Aussagegenese sich nicht mehr so wirklich rekonstruieren lässt.“

      Im Extrem-Fall verändern sich also die Zeugen-Aussagen mit jedem neuen Leit-Artikel und mit jeder neuen Talk-Show zur Causa Wedel – und zwar ohne, daß die angeblichen Zeugen absichtlich ihre Aussagen ändern oder gar absichtlich lügen.

      Das ist ein Phänomen, daß sich schon bei einfachen Verkehrs-Delikten bei den entsprechenden Zeugen einstellen kann. Der Mensch ist einfach nicht für die Wahrheit gemacht …

    • Oh Mann, das ist bitter.

      „Smart people simply come up with more reasons why they are correct. Also, they are better liars because they have a command of language. Self-deception run riot.“

  3. Ein Artikel über die ganze Heuchelei der Rassismus-„Debate“ in den USA.

    http://takimag.com/article/california_brownout_david_cole#axzz56bY5NwWz

    Als Latina kannst du allen Schwarzen den Tod wünschen und da sogar ein Video von machen. Wenn die Nachrichten das erwähnen, spielte ihr Herkunft aber keine Rolle. Aber wehe ein Weißer sagt Nigger., dann hast du die nationale Presse vor Ort.

    If “social justice Chabria” really cared about fighting racism, she would have told the tale honestly. But she doesn’t give a rat’s turd about fighting racism; it’s all about goin’ after whites. It’s crap like this that is causing more and more white Americans to withdraw from the whole “racism” debate. Anyone with half a brain can see that the media and the social justice thugs aren’t fighting honestly or with noble intentions. It’s just race-hate in the name of fighting race-hate.

  4. Der Umgang von Politik und Medien mit der AfD wird immer lächerlicher. Ein AfD-Politiker hatte getwittert: „Genau, ich bin für Neuwahlen: Afd 16% und SPD 16% und Mutti weg… Dann fahren wir gemeinsam den #schulzzug in den Hochofen.“
    Die Reaktionen verschiedener Politiker darauf u.a.:
    “Es ist die Strategie der AfD zu provozieren und die Grenzen zu verschieben, was man sagen darf. Das Ziel der AfD ist es, solche Äußerungen salonfähig zu machen.”
    “Die provozierenden Äußerungen des AfD-Abgeordneten Jörg Nobis stellen bewusst gedankliche Verknüpfungen dar, die politisch völlig inakzeptabel sind.”
    „“Ekelhafter volksverhetzender Tweet des Fraktionsvorsitzenden der Rechtspartei im Landtag Nobis gegen den SPD Vorsitzenden. Wir kennen das. Die juristische Bearbeitung des Vorgangs folgt. Politisch gilt einmal mehr: #NieWiederRechts”
    “Der AfD-Fraktionsvorsitzende Nobis will Martin Schulz ‘in den Hochofen’ fahren”. Solche Äußerungen seien kein Versehen und keine harmlose Provokation. “Sie sind Kern faschistischer Kultur”
    http://www.huffingtonpost.de/entry/schulzzug-in-den-hochofen-afd-politiker-sorgt-mit-tweet-fur-eklat_de_5a7d951fe4b0c6726e124c1d

    Wie krank muss man sein, um in diesen Tweet etwas anderes hineinzulesen als „Der gehypete Schulzzug wird endgültig verschrottet“?

      • Ja, aber das sind einzelne verrückte Studenten.
        Dagegen äußern sich zum Schulzzug/Hochofen -„Eklat“ professionelle Politiker und es wird überall in der Medienlandschaft berichtet. Irgendwann weiß man nicht mehr, ob man lachen oder heulen soll. Langsam glaube ich wirklich daran, dass Politik und Medien in Wirklichkeit gezielt die AfD zu stärken wollen, denn so blöd kann man doch eigentlich nicht sein.

    • Erinnert mich an einen Witz:
      „Ein kleines Mädchen kommt im Zoo zu nah an das Löwengehege. Ein Löwe packt sie am Kleid und zerrt sie hinein. Ein Besucher, Soldat mit Nahkampfausbildung, springt hinterher, haut dem Löwen so auf die Nase, dass dieser das Kind loslässt. Der Soldat bringt sie in Sicherheit. Ein anderer Besucher stellt sich als Journalist vor und sagt, er werde am nächsten Tag einen Artikel über die Heldentat veröffentlichen. ‚Sagen Sie mir nur noch Ihren Namen und welche Partei sie wählen‘. ‚Na, die AfD‘, antwortet der Soldat. Am nächsten Tag ist in der Zeitung zu lesen: ‚Neonazi schlägt F-luecht-ling aus Afrika und stiehlt ihm das Mittagessen‘.

  5. Im ansonsten recht stramm feministischen Guardien erschien ein intressanter Kommentar:
    https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/feb/10/sexual-harassment-power-bullying-metoo

    Kurz: Bei sexueller Belästigung geht es primär nicht um Sex (oder Patriarchat oder whatever), sodern um Machtmissbrauch. Insofern geht die meetoo-Kampange nicht das Problem an, sondern nur ein Symptom, weil es das eigentliche Problem (Ausübung von Macht kann korrumpieren, egal ob Mann oder Frau) negiert, denn Frauen sind ja nicht so usw blahsülz. Es ist im gegenwärtigen Radikalfeminismus ja axiomatisch ausgeschlossen, dass Frauen Macht missbrauchen könnten.
    Dass dieses Axiom Schwachsinnig… pardon nicht mit der Realität übereinstimmt, zeigen zahlreiche Fälle, ganz aktuell für Cristina Garcia.

    Die meetoo Ikone wird von mehreren Männern sexueller Übergriffe beschuldigt, diese haben aber unmittelbar nichts gesagt bzw sind nicht an die Öffentlichkeit gegangen, aus Furcht, dass ihnen nicht geglaubt wird und aus Angst vor Repressalien. Das ist btw typisches Verhalten von Missbrauchsopfern.
    https://www.washingtonpost.com/news/morning-mix/wp/2018/02/09/california-lawmaker-behind-metoo-push-is-accused-of-groping-male-staffer/?utm_term=.37d7f3476c61
    https://www.politico.com/story/2018/02/08/cristina-garcia-california-metoo-398985

    Mike

    • „Die meetoo Ikone wird von mehreren Männern sexueller Übergriffe beschuldigt, diese haben aber unmittelbar nichts gesagt bzw sind nicht an die Öffentlichkeit gegangen, aus Furcht, dass ihnen nicht geglaubt wird und aus Angst vor Repressalien.“

      Ich kenne diesen Fall nicht und weiß nicht, wie lang die Vorfälle (zeitlich) zurückliegen. Aber ich sage den Männern das gleiche, was ich gedanklich den weiblichen Opfern sage: Es ist notwendig, die Täterinnen anzuzeigen und das möglichst zeitnah. Für Chistina Garcia gilt gleichmaßen die Unschuldsvermutung wie für alle anderen der sexuellen Übergriffigkeit beschuldigten Menschen.

      „Das ist btw typisches Verhalten von Missbrauchsopfern.“

      Ich weiß lediglich, dass es vorkommt, das Opfer aus unterschiedlichen Motiven heraus es vorziehen zu schweigen. Ob das aber typisch ist, wäre noch zu überprüfen. Die Justizsysteme der westlichen Welt haben angemessene Verfahren etabliert, die etwaige Opfer schützen und die Aussagebereitschaft fördern können. Mit solchen Themen wird meiner Einschätzung nach durchaus sensibel und angemessen umgegangen.

      • Lieber radikalfair:
        Es ist sogar sehr typisch, insbesondere bei Missbrauch durch Personen in (relativer) Machtposition und bei Mißbrauch durch Personen in Vertrauensstellung. Die Ursachen dafür sind im Kern auf Scham und starker Beschädigung des Selbstwertgefühles zurückzuführen.
        Die wissenschaftliche Literatur dazu füllt diverse Regalmeter.

  6. via Genderama:

    • Warum hat Trump dann die entsprechenden Rücktritte seiner Mitarbeiter nicht abgelehnt?
      (Man kann Leute auch bis zum Abschluss von Untersuchungen beurlauben…)

    • P.S. Als es prominente Demokraten erwischte, lasen sich die tweets vom Trumpeltier noch ganz anders…
      Und ich glaube nicht, dass er in der Zwischenzeit klüger geworden ist.

      • Weil darauf (Bildbeweis) auch anders zu tweeten ist als auf eine Anschuldigung.

        Vielleicht ist er in der Zwischenzeit nicht klüger geworden, sondern gewesen.

      • Trump ist ein Machtmensch, kein Moralapostel. Wenn er eine Gelegenheit sieht, dem Gegner eins reinzuhauen, nutzt er sie. Er lügt auch, machen sie ja alle, nur wird es Konservativen eher verziehen, weil man von denen eine harte Sachpolitik erwartet, keine Moral.

        Es gehen immer noch interessante Sachen in den USA ab, ich bin gespannt, ob er den Sumpf letztendlich tatsächlich austrocknet und die Clintons vor Gericht landen oder ob er schlummerndes Erpressungspotential für sich ausnutzt (oder bestenfalls für den Staat).

    • Danke für dieses Video! Obwohl man vieles schon mal kennt, ist es ein absoluter eye-opener! Das einzige was er vergisst ist, dass viele dieser perfekten Hausmütterchen durchaus überlastet sind, weil sie sich von irgendwelchen sozialen Anforderungen anstecken lassen und stundenlang die perfekten veganen Kekse für den Schulverkauf backen wollen. Und natürlich sieht die Gesamtrechnung bei drei, vier Kindern wieder anders aus.

  7. OT: Das bekannte deutsche Komikerduo Sigmar und Martin in einer ihrer alten Nummern. Der Martin damals noch ohne Bart und Brille sowie ein wenig genderfluid. Oder ist es andersherum und zwei französische Komiker trollen seit Jahren unerkannt Deutschland?

    • Hast Du möglw. wordpress.com o. wp.com verboten?
      Oder löscht Dein Brauser die Cookies, welche bei Dir die Anzeige Deines Symbolbildchens bewirken beim Schließen/Neuladen?
      Oftmals liegen solche Effekte an solchen Kleinigkeiten.
      Vielleicht hat Chris seine Einstellungen aber auch einfach nicht so richtig im Griff.
      ( Reine Spekulation, da ich auf das meiste sowieso verzichte, da Kommentieren auch ohne den ganzen Scriptescheiß funzt und ich mich nicht extra auf wp registrieren UND anmelden möchte, nur damit ein Symbolbildchen angezeigt wird )

  8. Sehenswerte 30 Sekunden zwischen einem ahnungslosen Vice Reporter und einem genervten Peterson, ab 6:11

    „Meinen Sie, dass eine Frau, die auf der Arbeit nicht sexuell belästigt werden will und trotzdem High Heels und Makeup trägt, sich selbst widerspricht?“
    „Ja, natürlich“

  9. Sports Illustrated Swimsuit edition in Zeiten von MeToo:
    „in her own words“ malen sich Models selbstgewählte Wörter auf den Körper, um sich nicht als leicht bekleidete sexobjekte zu objektifizieren, sondern lieber gleich nackt.
    Da stehen dann so tiefgreifende Worte wie „triuth“, creative“, „artist“, oder eben auch: „mother“, „nurturer“, „human“. „natural“.

    Die reaktionen darauf sind „mixed“:
    http://www.thisisinsider.com/sports-illustrated-swimsuit-issue-naked-models-metoo-2018-2

    Wirklich bemerkenswert fand ich diese Seite von „in her own words“:

    https://www.si.com/swim-daily/2018/02/06/paige-spiranac-anti-bullying-cybersmile

    Paige Spiranac ist professionelle Golfspielerin und wohl dieses jahr auch si swimsuit-Model.
    Sie erzählt von heftigem online bullying als Golferin wegen ihrer zu sexy outfits.
    Was man natürlich als „MeToo“-moment auffassen kann. Aus allem, was sie darüber so berichtet, erscheint die Schlussfolgerung allerdings als naheliegend (bis zwingend), dass sie da in erster Linie vom feministischen Mob verfolgt wird – jedenfalls eher nicht von „patriarchalischen Männern“. Was leider so nicht explizit gesagt wird.

    Nieder mit grid girls, walk on girls und attraktiven Sportlerinnen in ablenkenden outfits. Frauen sollen nur dann tragen dürfen, was sie wollen, wenn das auch femin_ist*Ixe wollen.

    • Das liegt am Überschuss gutaussehender Männer. In Russland scheißt der Großteil der Männer auf die Selbstoptimierung. Daher stehen die Frauen in einer viel stärkeren Konkurrenz zueinander was bedeutet, dass die Frauen sich hübsch machen. In Deutschland sehen die Männer im Durchschnitt deutlich besser aus und es gibt einen Männerüberschuss, deswegen sehen die Frauen auch kacke aus (schlecht gekleidet und fett). Aber auch hierzulande hat eine schöne Frau immer noch bessere Karten als eine hässliche.

    • Danke für den Hinweis! Ich hatte vor einigen Tagen die 120db-Kampagne in meine Liste feministischer Twitter-Kampagnen eingetragen, hatte aber praktisch keine Erwähnung derselben in den Mainstream-Medien gefunden, außer einem Verriß beim tagesschau-Faktenfinder, obwohl sie gemessen an der Zahl der Tweets so im Mittelfeld liegen dürfte.

      Daß diese Kampagne gegen Ausländer hetzt, ist offensichtlich. Und zwar mit den gleichen Methoden, wie die MeToo-Kampagen gegen alle Männer hetzt. Ich zitier mich mal selber:

      „Die 120db-Kampagne und die MeToo-Kampagne arbeiten beide mit der identischen Propagandatechnik als Hetz- bzw. Diffamierungskampagne: Während die MeToo-Kampagne gegen „die Männer im allgemeinen“ hetzt, hetzt die 120db-Kampagne gegen männliche Migranten und Muslime.

      Das eigentlich Interessante an der 120db-Kampagne ist die Reaktion der feministischen Medien auf diese Kampagne: Man hat sofort den aufhetzenden Charakter dieser Kampagne erkannt und scharf darauf reagiert. In absolutem Kontrast dazu steht, daß man den aufhetzenden Charakter der MeToo-Kampagne komplett übersieht oder verharmlost oder sich dumm stellt. Man kann dies als klassisches Beispiel feministischer Doppelstandards ansehen.“

      • Ja? Ist das so? Warnen die vor polnischen Ausländern? Geben die ihrer Angst vor Spaniern irrational ausdruck?
        Kann es sein, dass die „Ehrenmorde sind bei Deutschen normal Kampagnen, nennen sich da nur anders“ im Kopf hängen geblieben sind?
        Vielleicht lügen ARD und ZDF ja nicht erst seit gestern.

  10. Ghostbusters, Star Wars, Black Panther.
    Race- und Genderbaiting als verzweifeltes Marketingtool.

    Wie bei Google im Grunde.

    Nightcrawler, das war noch ein guter Film.

  11. So nach dem britischen PM, der Pornodarstellerin und der Managerin von Rose Mc MeToo, wie viele Suizide will die wunderbare Linke Besser- & Bestmenschenfraktion eigentlich insgesammt dem eigenen Narzismus noch opfern?
    Gibt es da ein Endziel?
    Auffällig ist ja, das die in den Selbstmord getriebenen alle zur 7% Minderheit gehören weltweit betrachtet.

  12. MeToo: Männer beichten: Ich bin zu weit gegangen – auf der Jugend-Seite des Spiegels:
    http://www.bento.de/gefuehle/metoo-und-sexuelle-gewalt-maenner-erzaehlen-wann-sie-zu-weit-gegangen-sind-2084195/
    Irgendwie hatte ich bei der Überschrift dann doch mehr erwartet als solche banalen Alltagsgeschichten. Aber ich führe das jetzt nicht weiter aus, ich habe aktuell keine Lust auf eine erneute #rapeculture – Diskussion, dass ich sexuelle Gewalt verharmlose, usw.

    • Wow, die Stories sind ja wirklich krass. Kurze Zusammenfassung der verabscheuungswürdigen Übergriffe der fünf Männer:

      1. Hat desöfteren Frauen Drinks ausgegeben und sie bequatscht, bis sie mit ihm ins Bett gegangen sind.
      2. Hat beim heißen Sex, machdem die Frau auf Hinternklapse sehr lustvoll reagierte, ihr auch eine Backpfeife gegeben.
      3. Hat nie selbst eine Grenze überschritten, aber bei Verfehlungen anderer nichts gesagt.
      4. Ist, nachdem er mit der Frau stundenlang in einer Bar einvernehmlich rumgemacht hatte, sie dann aber zögerte, ihn mit nach Hause zu nehmen, noch etwas intensiver körperlich geworden. Nach ein paar Sekunden nahm sie ihn dann doch mit zu sich.
      5. Hat, nachdem er mit seinem Date schon zwei Stunden im Pool rumgemacht hatte, ihre Hand auf seinen Penis gedrückt.

      Ich habe das ehrlich nicht überdramatisiert, die Schilderungen sind tatsächlich so heftig. Ich hoffe, dass dies auch die Skeptiker hier davon überzeugt, wie real die Rapeculture ist und wie sehr Frauen unter Männern zu leiden haben.

  13. HAHA.
    Als alter GamerGater kann ich da nur lachen und mag an Danielle Bunten erinnern.
    (Hat quasi im Alleingang Multiplayerspiele entwickelt)

    Bunten underwent sex reassignment surgery in November 1992 and afterwards kept a lower profile in the games industry. Bunten later regretted having surgery, finding that for her, the drawbacks of surgical transition outweighed the benefits, and wishing she had considered alternative approaches.[6] She joked that the surgery was to improve the video game industry’s male/female ratio and aesthetics,[7] but advised others considering a sex change not to proceed unless there was no alternative, and warned them of the cost, saying „Being my ‚real self‘ could have included having a penis and including more femininity in whatever forms made sense. I didn’t know that until too late and now I have to make the best of the life I’ve stumbled into. I just wish I would have tried more options before I jumped off the precipice.“

    Transen haben Rollenmodelle, aber linksversifftversiebte Hirne spielen sich als Gatekeeper auf und rauben (rape) denen natürlich die Stimme.

    (Berühmtes Beispiel wären ja Westerwelles Einwände gegen den Einsatz in Lybien. Hätte man mal auf die alte Tucke gehört, den Negern wäre viel Sklaverei erspart geblieben.)

  14. 1. A California lawmaker is known as Cristina Garcia (D-Bell Gardens), who has also been at the forefront of California’s #MeToo Movement, has been accused of groping a former legislative staff member
    – A man name Daniel Fierro, said that Garcia cornered him at a legislative softball game in 2014,
    stroked his back, squeezed his back and attempted to grab his crotch as he escaped

    2. Fierro said he came forward because he heard others may have had similar experiences with Garcia.
    – He said he did not want any lack of Garcia’s credibility to stop the issue of sexual misconduct
    from being addressed, but he still felt it was necessary to point out this alleged hypocrisy
    – He added that his mandatory sexual harassment training had never included examples where the victim was a man and the perpetrator was a woman, so he “didn’t have a way to frame it” in his mind.”

    3. Garcia says she has “zero recollection of engaging in inappropriate behavior and such behavior is inconsistent with (her) values.”
    – An outside firm is currently investigating the incident

    4. Assembly Speaker Anthony Rendon made the following statement regarding the investigation:
    – “I trust that while the investigation proceeds Assemblymember Garcia will respond appropriately and in a way that fortifies the Legislature’s effort to create a new climate. As in other cases, while the investigation moves forward, I am also asking Assembly Human Resources to reach out to Assemblymember Garcia’s staff to ensure they feel safe in their work environment.”

    5. Another unnamed lobbyist from Sacramento said Garcia cornered him at a fundraiser in May 2017, made a graphic sexual proposal, and tried to grab his crotch.

    6. Garcia, along with 146 other women, published an open letter last October slamming a “pervasive” culture of harassment in California politics
    – Garcia also heads the California Legislative Women’s Caucus, which has been pushing for an overhaul of sexual harassment policies. mgtow cringe sjw

  15. topkek

    The series on the problems of the contemporary sexual order as seen through several subjects

    part 1: ContraPoints
    part 2: Dan Savage
    part 3: Laci Green / Queer Kids Stuff
    part 4: Game Theory

  16. Würde gerne mal ein Thema ansprechen, dass öfters die Kreise zieht und zwar das Thema „Vorbildfunktion“.

    Es wird in Diskussionen gerne darauf verwiesen, dass XYZ deshalb schlecht oder gut sei, weil es eine positive/negative Vorbildfunktion erfüllen würde.

    Was sagt die Wissenschaft eigentlich zum Thema „Vorbild“?
    Ich bin der Überzeugung, dass so etwas wie eine Art „Vorbildfunktion“ langfristig gesehen nicht existiert und auch keinen nennenswerten Effekt auf den Menschen hat. Vor allem wenn behauptet wird, dass z.B. so etwas wie die Heidimodels, wie kürzlich bei dieser einen schwachsinnigen Kampagne gegen Schönheitsideale gesehen, schlechte Vorbilder wären.

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