„Rechten Feminismus kann es nicht geben“ (allerdings wahren schottischen Feminismus schon)

Auf Twitter lief ein mehr oder minder erfolgreicher Hashtag #120db. Bei diesem ging es darum, dass Frauen, die meist eher der identitäteren oder rechten Szene näher standen, sich gegen die aus ihrer Sicht angestiegenden Sexualstraftaten gerade durch Flüchtlinge und Ausländer protestierten.

Es schwang dort viel „Frauen Europas wehrt euch“ und „Gewalt ist importiert“ mit und natürlich hat man auch auf Kritik damit reagiert, dass linke Feministinnen sonst immer predigen, dass man Frauen glauben müsse, wenn sie von Übergriffen berichte und das man Frauen unterstützen müsse, die sexuelle Übergriffe aufzeigen.

In der Tat erscheint dort die Haltung vieler linken Feministinnen nicht konsequent:

Der Grundsatz, dass nicht hinterfragt werden darf, sondern geglaubt werden muss, der muss dann eben auch gelten, wenn der Täter Ausländer ist.

Das ist aber im  intersektionalen Feminismus keine vertretbare Position, da die Beschuldigung von Ausländern gleich Rassismus-Minuspunkte bringen würde, dass Bestreiten aber Pluspunkte.

Stokowski versucht nun im Spiegel das Dilemma aufzulösen, indem sie anführt, dass man ja gar nicht gegen Frauen, die ihre Rechte verteidigen vorgeht, sondern eben nur gegen Rechte, die Frauen für ihre rechten Zwecke vereinnahmen, in dem sie vortäuschen, dass sie Frauenrechte wahren. Als Argument führt sie an, dass Rechte Positionen eben schlicht nie feministisch sein können, sondern eben immer nur rechts und damit auch bedingungslos bekämpft werden könnten bzw müssen:

Wer aus der Vielzahl von Taten ausgerechnet nur diejenigen herauspickt, in denen die Opfer weiße Frauen sind und die Täter zum Beispiel Flüchtlinge, und so tut, als sei das die Hauptgefahr, verdreht die Realität und lässt die Mehrzahl der Fälle aus. Es gibt Fälle von Gewalt durch männliche Flüchtlinge gegen weiße Frauen, aber diese Fälle bedrohen nicht die europäische oder jeweils nationale Kultur oder Ehre oder was auch immer, weil in diesen Gesellschaften – auch jenseits aller Migration – Gewalt gegen Frauen alltäglich passiert.

(…)

Aber wie glaubhaft können Rechte sich für Frauenrechte einsetzen? Es mag für manche Leute auf den allerersten Blick feministisch erscheinen, wenn Rechte so tun, als wenn sie sich für Frauen engagieren, und bisweilen ist an den Sätzen, die sie dabei verwenden, alles richtig: „Die Freiheit der Frau ist nicht verhandelbar!“, stand auf einem AfD-Plakat zur letzten Bundestagswahl. Stimmt so. Aber ist das feministisch?

Die Antwort steht und fällt natürlich mit der Definition von Feminismus. Wenn Feminismus heißt, sich ab und zu irgendwie für irgendwelche Frauen einzusetzen, dann kann es rechten Feminismus geben, Grüße an Ivanka Trump, aber ansonsten nicht. Wenn Feminismus bedeutet – meine Definition -, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Freiheiten haben sollten, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper, dann ist diese Haltung unvereinbar mit rechtem Denken.

Und das ist nicht mal nur deswegen so, weil es nur einen wahren Feminismus geben könnte. Aber Feminismus, der nicht auch antirassistisch und antiklassistisch ist, ist widersprüchlich und unglaubwürdig. Es gibt sehr unterschiedliche feministische Strömungen, manche sind marxistisch und manche öko, andere religiös oder hedonistisch oder ganz anders. (…)

Die Gesellschaft, die Feministinnen und Feministen wollen, kann eine parlamentarische Demokratie sein oder anarchistische Kollektive, aber sie kann nie völkisch, nationalistisch, rechtsextrem sein. Das ist einfach logisch nicht möglich, weil diese Haltungen auf Ausschluss basieren und auf der Diskriminierung oder noch härteren Bekämpfung von Minderheiten und allen, die als Fremdkörper wahrgenommen werden – und Feminismus das Gegenteil will.

Das ist schon fast witzig: Wenn wir Feminismus als wahren Schotten definieren, dann sind falsche Schotten eben kein Feminismus!

Ihr Feminismus ist allerdings mit ihrer eigenen Definition auch nur sehr eingeschränkt vereinbar, denn die Abwertung von Weißen und Männern ist sehr wohl mit ihrem Feminismus vereinbar, auch wenn sie das eben nicht als Rassismus definiert.

Rechte versuchen im übrigen solche Definitionsspiele ebenso, wenn sie sich auf einen Ethnopluralismus berufen:

Ethnopluralismus ist ein Weltbild der Neuen Rechten, deren Vertreter eine kulturelle „Reinhaltung“ von Staaten und Gesellschaften nach „Ethnien“ anstreben. Dabei definieren manche Vertreter der Neuen Rechten „Ethnien“ nicht nach ihrer Abstammung, sondern nach ihrer Zugehörigkeit zu einer „Kultur“, um sie so von „Fremden“ zu unterscheiden. Einflüsse der als „fremd“ betrachteten Gesellschaften werden als Gefährdung der „eigenen Identität“ verstanden; Fremdenangst gilt als natürliche Reaktion darauf. Anstelle von historisch durch den nationalsozialistischenVölkermord belasteten Begriffen wie „Lebensraum“ sprechen Ethnopluralisten von „angestammten Territorien

Sie sagen dann eben, dass sie ja nichts gegen Menschen aus anderen Kulturen haben, nur sollte eben bitte jede Kultur unter sich bleiben, damit jede Kultur ihre Eigenarten erhalten kann. Sie würden eben dann die Einflüsse anderer als „toxische Nafrikultur“ deuten, die sich schädlich auswirkt, genauso wie der Feminismus „toxische Männlichkeit“ ausgrenzt und anführen, dass sie gegen den gut in der deutschen Kultur verwurzelten Schwarzen ja gar nichts haben oder gegen den christlich aufgewachsenen Araber.  Ähnlich wie sie der Feminismus aus seinem Rassismus gegen Weiße herausredet, oder seinen Hass gegen Männer, reden sich dann die Rechten aus ihrem Rassismus heraus.

In einem Leserkommentar schreibt „Nostro Mo“:

Im Grunde läuft der ganze Beitrag von Stokowski darauf hinaus, dass sie bestimmte, ihr sympathische politische Positionen (Antirassismus, Einsatz für LGBT-Rechte) zu notwendigen Eigenschaften der politischen Weltanschauung des Feminismus an sich erklären möche, wobei sie jedoch leider eine logisch zwingende Argumentation zugunsten einer moralischen vernachlässigt – eine Grundschwäche, die sich leider durch beinahe alle ihre Artikel zieht.

Es ist sicherlich ehrenhaft, sich dafür einzusetzen, „dass alle Menschen die gleichen Rechte und Freiheiten haben sollten, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper“, und ich stimme ihr absolut zu. Aber dies zur Definition des Feminismus überhaupt machen zu wollen, ignoriert nicht nur die historische Entwicklung dieser Bewegung (führende Persönlichkeiten des Feminismus wie Elizabeth Cady Stanton oder Emmeline Pankhurst waren in ihrem Denken unbestreitbar rassistisch und elitär, mithin „rechts“), sondern ist ein logischer Fehlschluss, denn der Feminismus braucht als notwendige Attribute nichts mehr als die Vorstellung, dass Frauen aufgrund ihres Geschlechtes eine politische Interessengemeinschaft bilden, und den Einsatz für diese wie auch immer gedachten gemeinsamen Interessen.

Die Miteinbeziehung besonderer politischer Aspekte (etwa der Kampf gegen ethnische oder sexuelle Diskriminierung) ist dabei möglich, aber nicht logisch notwendig. Stokowski konstruiert in ihrem Artikel einen „wahren Schotten“ aus einem moralischen Empfinden, nicht aus einen rational-logischen Argumentationskette heraus. Ihr Empfinden spricht dabei sehr für sie als Menschen, aber eben weil sie jegliche Analyse durch einen moralischen Appell ersetzt, wirkt ihr Artikel blass, moralisierend und intellektuell steril. Der Einsatz für die Gleichheit der Geschlechter in Recht und Freiheiten sollte ernst genommen werden. Auch von Margarete Stokowksi selbst.

Etwas kürzer ist es auch von von Monty Python abgehandelt worden:

Ein Feminismus, der sich dafür einsetzt, dass Frauen vor Personen aus einem Kulturkreis geschützt werden soll, der nach deren Ansicht übergriffe Gegen Frauen aufgrund eines anderen Frauenbildes eher betreibt, mag für Stokowski nicht feministisch sein, allerdings zeigt schon beispielsweise Alice Schwarzer, dass so eine Haltung ohne weiteres dem Feminismus zugerechnet werden kann.

Insofern erweitert Stokowski die Definition des Feminismus, damit sie bestimmte Haltungen ausschließen kann.

 

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91 Gedanken zu “„Rechten Feminismus kann es nicht geben“ (allerdings wahren schottischen Feminismus schon)

  1. Meine persönliche Hölle ist ein Ort ohne Vernunft, ohne abgestufte Güterabwägung, ohne Betrachtung widerstreitender Folgewirkungen und ohne logische Konsistenz. Frau Stokowskis Beiträge sind ein Versprechen, mich an diesen Ort zu zerren. Sie hat mich noch nie enttäuscht.

  2. Jetzt bin ich verwirrt. Stokowski findet eine Definition von Feminismus, nach dem sie selbst keine Feministin ist. Aber kann sie als Nicht-Feministin überhaupt eine relevante Definition von Feminismus aufstellen?

    Mein Kopf raucht! Und das zum ersten Kaffee.

  3. Wer sich über die rechts-radikalen Wurzeln des Nordamerikanischen Feminismus informieren will:

    „Women of the Klan: Foundations of Modern Feminism“ by John Davis, 2014

    „The book shows how the women’s suffrage movement in the U.S. was really a KKK motivated campaign to dilute the voting power of African-American men conveyed to those men under the Fifteenth Amendment. The book describes early American feminists who promoted racism in order to achieve gains, for women, at the expense of African-Americans struggling after the Civil War. The book is well-documented, with endnotes, with citations to notable works.“

  4. Tja, wieder einmal:
    Von linksaussen betrachtet ist alles rechts.
    Wenn normale Frauen aus der Mitte der Gesellschaft die Schautze voll haben, weil sie weder ein Elfenbeinturm noch ideologische Verblendung vor Realitätskontakt uns Realitätsverweigerung schützt, sind die natürlich ganz schlimm rechts.
    Diese Verharmloser haben das Blut vom Mia, Maria, wahrscheinlich auch bald Malvina an den Händen.

  5. Hier schon mal mein Kommentar, den ich Spiegel Online auch auf Facebook zu dem Artikel hinterlassen habe. Außerdem schreibe ich gerade an einem Blogartikel als Entgegnung auf den Text, den ich dann auch hier verlinke.

    Linker Feminismus bedeutet mitnichten nur das, was die Kolumnistin hier schreibt. Ich beschäftige mich lange Zeit mit feministischen Themen, habe mich an der Uni in verschiedenen Projekten für Frauen engagiert und führe seit knapp 5 Jahren einen feministischen Blog!
    Mein Feminismus ist nicht links, denn Feminismus kann nicht links sein! Linker Feminismus hat sich mir immer wieder als hässliche Fratze des Feminismus präsentiert. Ausgrenzung und Verächtlichmachung Andersdenkender sind an der Tagesordnung. Offene Diskussionen nur schwer möglich, da linke Feministinnen sich bei jeder Kleinigkeit „getriggert“ fühlen könnten. Man darf keine beleidigenden Worte in Diskussionen benutzen (wenn es aber darum geht, andere zu diffamieren, dann sind Worte wie „Schlampe“ oder „Hure“ noch das Harmloseste)! Sexpositive und sexnegative Feministinnen würden sich am liebsten gegenseitig an die Gurgel gehen und behaupten (genau wie die Autorin hier) selbst die einzig wahre Form des Feminismus zu vertreten!
    Linker Feminismus bedeutet, du bist zum Abschuss freigegeben, wenn du anderer Meinung bist. Dafür reicht es oft schon, etwas zu knapp gekleidet oder mit den falschen Menschen (Männer, die „Machos“ sind) befreundet zu sein.
    Linke Feministinnen sind es, die Regeln für das Leben von Frauen aufstellen wollen, von Müttern wird abwertend als primitive Hausmütterchen oder unterdrückte Heimchen gesprochen (völlig unabhängig davon, was diese Frauen selbst wollen). Hier zeigt sich dieser Wunsch, alle müssten sich nach ihrem Weltbild richten auch bei der aktuellen Diskussion zum Thema gridgirls: diese passen nicht in die Welt, die Linke Feministinnen sich vorstellen, also sollten die sich doch bitte einen anderen Job suchen – wieder mal ist es egal, was die Frauen selber wollen!
    Linke Feministinnen setzen sich nur so lange für Frauen ein wie diese das gleiche Weltbild haben wie sie selbst, sonst ist man entweder „gehirngewaschen“, „durch die Gesellschaft manipuliert“ oder „dumm“!

    Da ist mir ein offener, ehrlicher Feminismus, der Frauen ernsthaft in dem stärken möchte, was sie selbst wollen ohne eine Bevormundung von oben, lieber! Der neue Feminismus, der auch hinter einer Kampagne wie #120db steckt, ist da einer, der sich wieder an der Grundidee des Feminismus orientiert: Gleichberechtigung und Stärkung der Frauen! Ob diese Frauen jetzt politisch mittig oder leicht rechts sind, spielt dabei keine Rolle! Jede Feministin, die sich für die genannten Werte einsetzt ist besser als die verlogene Heuchelei von links!

    • @Miria: „Gleichberechtigung und Stärkung der Frauen“

      Klar, Gleichberechtigung im Sinne von fairen Startbedingungen und Gleichheit vor dem Gesetz für alle. Selbstverständlich erstrebenswert und definitiv kein Thema mehr für den Feminismus. Denn die starke Ungleichheit verläuft weniger zwischen männlich und weiblich, sondern vor allem zwischen oben und unten.

      Stärkung von Frauen? Wieso? Seid ihr jetzt plötzlich wieder schwach und hilflos?

      Und „Grundidee des Feminismus“. Früher gingen Frauen auf die Straße mit der Forderung „gleiche Rechte, gleiche Pflichten“. Wenn du da wieder hin willst, nur zu. Da hättest du meine Unterstützung.

      Das Konzept „Ethnopluralismus“ ist und bleibt trotzdem sch*****, weil es einen grundsätzlichen Anspruch aller Menschen auf grundlegende Menschenrechte im humanistischen Sinne negiert. Z.B. die massenhafte Zwangsbeschneidung von Jungen ist und bleibt indiskutabel, egal wie lange das religiöse und kulturelle Tradition in manchen Weltgegenden ist.

          • Na ja, SPD. War das damals ernst gemeint? Gab es im Programm der SPD damals denn Passus, dass z.B. die Wehrpflicht auf Frauen ausgedehnt wird?
            Mir ist dazu nichts bekannt.

          • Ich finde den Gestus und die Selbstverständlichkeit, mit der von sowohl Pflichten wie auch Rechten gesprochen wird, ausreichend interessant.
            Das ist schon ein Unterschied zum Feminismus ab den 60ern, die *ausschließlich* auf ihre Rechte pochen.

            Die absolute Empörung, die losbricht, wenn z.B.in Bereichen mit 80% Frauenanteil mehr Männer eingestellt werden sollen, wäre kaum denkbar, wenn der Fokus nicht absolut ausschlißelich auf Frauenrechten stünde

          • Es ist natürlich interessant, aber wir können doch wohl davon ausgehen, daß die „gleichen Pflichten“ für Frauen schon damals wohlsortiert waren.
            Unsere heutigen Feministen sind da wenigstens ehrlich.

          • Auch damals gab es natürlich das Problem, dass völlige Gleichheit zwischen Gruppen, die körperlich und geistig verschieden sind, nur eine Richtung, aber kein Ziel sein kann.

            Ich find ja den Gedanken lustig, dem allgemeinen Wehrdienst einen allgemeinen Gebährdienst an die Seite zu stellen.

            Stattdessen kriegen wir wohl ein Pflichtjahr in Pflegeheimen. Nur für Männer natürlich.

          • Das ist schon ein Unterschied zum Feminismus ab den 60ern, die *ausschließlich* auf ihre Rechte pochen.

            Man kann aber auf gleiche Rechte und gleiche Pflichten pochen, wenn man sich selbst als den einzigen sieht, der auch Pflichten zu übernehmen hat.
            Für mich ist durchaus vorstellbar, dass es auch genau so gemeint gewesen ist. Und nein, mir ist nicht bekannt, dass sich im früheren Feminismus Frauen dafür eingesetzt hätten, dass eine Wehrpflicht gerechterweise auch für sie existiert.

            Man könnte jetzt sagen, dass Frauen früher aber tatsächlich mal benachteiligt gewesen sind und das der frühe Feminismus wenigstens etwas Gutes hatte. Das kann man aber wohl auch wieder relativieren. Ich meine ich hätte hier in den Kommentaren gelesen, dass das alleinige Wahlrecht der Männer historisch gewachsen sei, weil eben nur Männer Kriegsdienst leisten mussten und damit auch nur Männer ganz extrem (schlimmstenfalls mit ihrem Leben) die Verantwortung für das Wahlergebnis zu tragen hatten. Das Wahlrecht sei der Frau irgendwann quasi geschenkt worden.

            Selbst früher scheint der Feminismus also schon einseitig darauf ausgerichtet gewesen zu sein, Frauen besser zu stellen als Männer bzw. ihnen leistungslos irgendwelche Rechte einzuräumen.
            Es ist vielleicht nur nicht so aufgefallen, weil die mediale Präsenz nicht gegeben waren. – Und die Forderungen nicht so übertrieben, dämlich und weltfremd waren.

          • @only_me: Es gab aber nie eine Gebährpflicht. Wer nicht schwanger werden wollte, musste es auch nicht. Im Gegenteil hat man der Frau eine Vielzahl von Möglichkeiten eingeräumt, sogar noch nachträglich die Folgen ihres Tuns zu entsorgen (Abtreibung, Babyklappe, …).
            Gerne können wir eine Wehrpflicht oder sonstige Pflicht der Männer nach den gleichen Grundsätzen aufbauen, wonach er alle Wahlmöglichkeiten hat und erst dann verpflichtet ist, wenn er dauerhaft „Ja“ gesagt hat und auch alle Möglichkeiten der nachträglichen Entsorgung der Pflicht nicht genutzt hat.

          • @xyz,

            wie gesagt: echte Gleichstellung wäre, Wehr- und Gebährdienst gleich zu handhaben.

            Dass es soweit in einer gynozentrischen Gesellschaft niemals kommen wird, ist vollkommen klar.

            Das mit der „Gleichstellung“ ist ja auch von niemandem ernst gemeint.

      • @rano64:
        „Selbstverständlich erstrebenswert und definitiv kein Thema mehr für den Feminismus. Denn die starke Ungleichheit verläuft weniger zwischen männlich und weiblich, sondern vor allem zwischen oben und unten.“

        Beides. Es gibt sowohl eine Ungleichheit zwischen den Geschlechtern als auch eine von oben und unten. Problematisch finde ich aktuell, dass man durch den offenen Feminismus eben wieder Rückschritte macht, was das Thema Gleichberechtigung angeht, eben dadurch, dass nicht betont wird, dass Frauen genauso intelligent und mental stark sind wie Männer, sondern Frauen immer als das arme Opfer dargestellt werden. Ich mag keine Gesetze, die Frauen und Männer unterschiedlich bewerten und möchte, dass diese weiterhin nicht existieren bzw abgeschafft werden!

        „Stärkung von Frauen? Wieso? Seid ihr jetzt plötzlich wieder schwach und hilflos?“

        Glücklicherweise trifft das ja nicht auf alle Frauen zu! 😉
        Aber ein intersektioneller Feminismus, der Frauen seit Jahren einredet, dass sie arme kleine Hascherl sind, die ohne Quoten nichts auf die Reihe kriegen, geht eben nicht an jedem spurlos vorüber.

        „Und „Grundidee des Feminismus“. Früher gingen Frauen auf die Straße mit der Forderung „gleiche Rechte, gleiche Pflichten“. Wenn du da wieder hin willst, nur zu. Da hättest du meine Unterstützung.“

        Genau das! Darum geht es doch bei der Gleichberechtigung!

        • „Ich mag keine Gesetze, die Frauen und Männer unterschiedlich bewerten und möchte, dass diese weiterhin nicht existieren bzw abgeschafft werden!“

          Dir ist aber schon klar, dass alle diesbezüglichen Gesetze nur Männer benachteiligen?

          • @Adrian:

            „Dir ist aber schon klar, dass alle diesbezüglichen Gesetze nur Männer benachteiligen?“

            Jain. Eine Unterscheidung in Gesetzen, die nicht eindeutig körperlich begründet ist (wie zB gewisse Regelungen während der Schwangerschaft), benachteiligt fast immer beide Seiten.

          • Inwiefern wird die Frau benachteiligt, dass z.B. nur ihr das Recht eingeräumt wird, auch noch nachträglich abtreiben zu können. Inwiefern wird die Frau benachteiligt, dass im Ernstfall ausschließlich Männer gezwungen werden können, den Dienst an der Waffe machen zu müssen. Inwiefern werden Frauen benachteiligt, dass ausschließlich nur Frauen Gleichstellungsbeauftragte werden können? … usw

          • @xyz:
            „Inwiefern wird die Frau benachteiligt, dass z.B. nur ihr das Recht eingeräumt wird, auch noch nachträglich abtreiben zu können.“

            Unterscheidung, die auf körperlichen Unterschieden beruht und insofern angemessen ist. (ich persönlich bin generell gegen Abtreibung)

            „Inwiefern wird die Frau benachteiligt, dass im Ernstfall ausschließlich Männer gezwungen werden können, den Dienst an der Waffe machen zu müssen.“

            Insofern, dass Frauen durch fehlende Einführung nicht die Fähigkeit haben, ihr Land und sich zu verteidigen, sondern zusehen müssen…
            Aber du hast Recht, dass der Nachteil in dem Punkt für Männer größer ist.

            „Inwiefern werden Frauen benachteiligt, dass ausschließlich nur Frauen Gleichstellungsbeauftragte werden können?“

            Das ist ja wohl offensichtlich: schon die Existenz einer Gleichstellungsbeauftragten bedeutet, dass Frauen nicht fähig sind, dort etwas alleine zu errreichen…

          • Wow, die Bevorzugung der Frau durch inoffizielle Quoten und Gleichstellungspolitik wird jetzt mal eben zur Benachteiligung uminterpretiert.

          • „Wow, die Bevorzugung der Frau durch inoffizielle Quoten und Gleichstellungspolitik wird jetzt mal eben zur Benachteiligung uminterpretiert.“

            Das ist wirklich der Hammer, oder?

          • Das der Kriegsdienstszwang für Männer eine Diskriminierung von Frauen ist, die Kriegsdienst aber ungeachtet FREIWILLIG leisten DÜRFEN… Miria, bist du besoffen?

        • Problematisch finde ich aktuell, dass man durch den offenen Feminismus eben wieder Rückschritte macht, was das Thema Gleichberechtigung angeht, eben dadurch, dass nicht betont wird, dass Frauen genauso intelligent und mental stark sind wie Männer, sondern Frauen immer als das arme Opfer dargestellt werden.

          Also ist der aktuelle Feminismus doch nur schlecht, weil er negative Auswirkungen auf Frauen hat?
          Wie sexistisch… 😉

          • @Mario:

            Vielleicht einfach, weil er eine Ungleichbehandlung der Geschlechter fordert?!
            Was in den meisten Fällen eben negative Auswirkungen auf beide Seiten hat.

          • Dann hoffen wir mal, dass die Antwort richtig einsortiert wird. 😉

            Was in den meisten Fällen eben negative Auswirkungen auf beide Seiten hat.

            Welche wären das denn konkret? Außer mimimi – die Männer nehmen mich nicht für voll bzw. trauen mir dieses und jenes nicht zu.

            Ist es eine Benachteiligung der Frau, wenn man für ihr „Privileg“ zukünftig 16-Stunden-Tage zu haben auch von ihr verlangt, dass sie ihren Job nicht nur als Halbtagsstelle ausübt?

            Wo hat es bspw. eine negative Auswirkung für eine Frau, wenn sie als Quotenfrau in den Chefsessel gesetzt wird? Vielleicht das sie arbeiten muss? Leistung erbringen? Was ist mit den Männern, die bereits hart und schwer gearbeitet haben und Leistung erbracht haben – und trotzdem nicht befördert werden, weil ihnen eine Quotentusse im Weg steht?

            Eine echte Gleichberechtigung, die auch mit den selben Pflichten für Männlein und Weiblein einhergeht, bedeutet natürilch jede Menge Nachteile für Frauen. Weil sie dann erst mal die Pflichten erfüllen müssten, die Männern seit jeher schon längst auferlegt werden.
            Das können sie aber schon allein deshalb häufig nicht, weil sie im Durchschnitt weder der psychischen, geschweige denn der physischen Belastung gewachsen sind.
            Man denke an Bundesjugendspiele, Leistungstests bei Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr etc.
            Und natürlich auch Mathe-Prüfungen, wo extra die Zeiten ausgeweitet werden, damit auch mehr Frauen die Prüfung bestehen.

          • „Was in den meisten Fällen eben negative Auswirkungen auf beide Seiten hat.“

            Welche denn auch Seiten der Frauen?

          • @Mario:
            „Welche wären das denn konkret? Außer mimimi – die Männer nehmen mich nicht für voll bzw. trauen mir dieses und jenes nicht zu.“

            Ich finde dieser Punkt ist ein wichtiger! Daraus, dass Frauen nicht ernstgenommen werden resultieren viele Nachteile: Sie bekommen entsprechende Berufe nicht zum Beispiel. Ihre Meinung zählt bei allem Möglichen weniger etc.

            „Ist es eine Benachteiligung der Frau, wenn man für ihr „Privileg“ zukünftig 16-Stunden-Tage zu haben auch von ihr verlangt, dass sie ihren Job nicht nur als Halbtagsstelle ausübt?“

            Hier verstehe ich überhaupt nicht, worauf du hinaus willst?

            „Wo hat es bspw. eine negative Auswirkung für eine Frau, wenn sie als Quotenfrau in den Chefsessel gesetzt wird?“

            Für diese eine Frau hat es in dem Moment wohl eher keine negativen Auswirkungen, aber für die vielen anderen Frauen, denen dann wie oben beschrieben ja nichts mehr zugetraut wird, da Frauen ja nur mit Quote Erfolg haben… Das ist übrigens gerade ein sehr gutes Beispiel, um zu sehen, dass es eben Nachteile für beide Seiten gibt.

            „Eine echte Gleichberechtigung, die auch mit den selben Pflichten für Männlein und Weiblein einhergeht, bedeutet natürilch jede Menge Nachteile für Frauen.“

            Schwachsinn!

            „Man denke an Bundesjugendspiele, Leistungstests bei Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr etc.“

            Dass Frauen körperlich andere Vorrausetzungen erfüllen als Männer ist einfach ein Fakt und körperlich gleiches zu fordern hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun! Gleichberechtigung bedeutet schließlich ebenso wenig, dass Männer dann auch schwanger werden sollen…

            „Und natürlich auch Mathe-Prüfungen, wo extra die Zeiten ausgeweitet werden, damit auch mehr Frauen die Prüfung bestehen.“

            Von so einem Unsinn habe ich ja noch nie gehört… Ich bin mir sicher, dass ich zB. Matheprüfungen besser bestehe als die meisten Männer. Hier eine Unterscheidung zu machen, ist einfach bekloppt.

          • Sie bekommen entsprechende Berufe nicht zum Beispiel. Ihre Meinung zählt bei allem Möglichen weniger etc.

            Citation needed.

            „Eine echte Gleichberechtigung, die auch mit den selben Pflichten für Männlein und Weiblein einhergeht, bedeutet natürilch jede Menge Nachteile für Frauen.

            Schwachsinn!“

            Doch klar. Frauen werden dann z.B. für ihre Verbrechen genauso bestraft, wie Männer und bekommen keine utzi-dutzi, du-kommst-nicht-ins-Gefängnis-aber-bitte-stech-deinen-Freund-nicht-nochmal-mit-einem-Messer-ab-Bestrafungen.

            Man denke an Bundesjugendspiele, Leistungstests bei Polizei, Feuerwehr, Bundeswehr etc.“

            Dass Frauen körperlich andere Vorrausetzungen erfüllen als Männer ist einfach ein Fakt und körperlich gleiches zu fordern hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun! Gleichberechtigung bedeutet schließlich ebenso wenig, dass Männer dann auch schwanger werden sollen…

            Dann nenne doch mal ein Beispiel wo an Männer geringere Anforderungen gestellt werden. Nee, sowas gibt es immer nur für Frauen. Als Polizeianwärter kannst in im Sporttest besser sein wie 30 Polizeianwärterinnen und trotzdem bekommen sie den Job. Das ist ein Bevorzugung. Niemand erwartet von Männern das sie in einem Sprachtest weniger leisten müssen, obwohl Frauen dort generell besser abschneiden.

            „Und natürlich auch Mathe-Prüfungen, wo extra die Zeiten ausgeweitet werden, damit auch mehr Frauen die Prüfung bestehen.“

            Von so einem Unsinn habe ich ja noch nie gehört

            http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/medizinstudium-in-wien-frauen-bei-aufnahmepruefung-bevorzugt-a-848316.html

          • „Von so einem Unsinn habe ich ja noch nie gehört“

            Das scheint mir eine Sine Qua Non für die Aufnahmeprüfung zur Feministin zu sein: Ist die Menge dessen, was du über den Unsinn und die Verbrechen von Feministinnen der letzten 50 Jahre NICHT weißt, 100 Mal größer als deine naive Vorstellung dessen, wofür Feminismus steht?
            Ja?
            Willkommen im Club.

    • Das ist der Grund, warum man Feminismus oft als Kult bezeichnet. Es geht um „es kann nur einen geben“ (einen RICHTIGEN Feminismus) und alle anderen sind falsche Feministen, Heuchler und Spalter – wie das auch in der Monty Python Szene persifliert wurde. Dabei ist es egal, wie abstrus das Konstrukt ist, wie widersprüchlich, jeder der nicht dem eigenen Dogma zustimmt, ist falsch. In sofern unterscheidet sich Feminismus nicht von fundamentalistischen Religionsauslegungen, welche genau die gleichen Argumentationskonstrukte benutzen, um sich als die wahrsten Schotten zu identifizieren.

      So sind dann auch Christina Hoff Sommers, Cassie Jaye oder Erin Pizzey keine Feministen, obwohl sie eigentlich genau das machen, was Feministen fordern.

    • der auch hinter einer Kampagne wie #120db steckt, ist da einer, der sich wieder an der Grundidee des Feminismus orientiert: Gleichberechtigung und Stärkung der Frauen

      Bei aller Sympathie für #120db, sehe ich das nicht.

      Die Frauen zelebrieren sich da auch als Opfer, der Untertitel lautet ja auch gleich „Der echte Aufschrei.“:
      http://www.120db.info/
      Das mag in diesem Fall legitimer sein, als die linken Aufschreie, aber es verbleibt im selben Rahmen, nur mit anderem Vorzeichen.

      Wäre es nicht so, würden die Frauen sich, wie die Männer, bewaffnen. Oder sich bei Gelegenheit zusammenrotten und die polizeilich mild behandelten Grapscher durch die Straßen jagen…

      • @Androsch Kubi:

        „Die Frauen zelebrieren sich da auch als Opfer, der Untertitel lautet ja auch gleich „Der echte Aufschrei.“:
        http://www.120db.info/
        Das mag in diesem Fall legitimer sein, als die linken Aufschreie, aber es verbleibt im selben Rahmen, nur mit anderem Vorzeichen.“

        Das siehst du meiner Meinung nach falsch. Die Frauen, um die es geht, sind Opfer, die inszenieren sich nicht als solche! Wenn jemand vergewaltigt wird, ist derjenige Opfer!
        Aber bei #120db geht es eben darum, dass man die Frauen in dem Sinne stärken will, sich selbst zu werhren und sich nicht auf den Schutz anderer zu verlassen! Die Frauen sahen, dass sie genug haben und eben keine Opfer sein wollen!

        PS. Das war ja längst noch nicht alles, was zur Kampagne gehört, es geht ja gerade erst los.

          • @Adrian: das wurde nie behauptet!
            Es geht schließlich darum, darauf aufmerksam zu machen, dass es viele Opfer gibt und zu versuchen, zu verhindern, dass es mehr werden. Indem man für das Thema sensibilisiert.

        • „Die Frauen, um die es geht, sind Opfer, die inszenieren sich nicht als solche! Wenn jemand vergewaltigt wird, ist derjenige Opfer!“

          Ich hab‘ den Beitrag von Androsch nicht so verstanden, daß er den Opfern von Vergewaltigung absprechen will, Opfer (*echte* Opfer) zu sein. Aber er wendet sich dagegen, daß Leute sich als Opfer inszenieren oder gar zelebrieren (gleichgültig ob sie nun *echte* Opfer sind oder nicht).

          Denn eine Person kann natürlich Opfer sein, ohne sich dabei als Opfer zu inszenieren oder gar zu zelebrieren. Wenn eine Person vergewaltigt wird, anschließend die Justiz anruft, und dann vielleicht noch irgend einen Therapie macht, dann ist das kein Zelebrieren ihres Opfer-Seins.

          Wenn aber eine Person eine Internet-Kampagne startet, Interviews gibt und vielleicht noch in Talkshows auftritt, weil sie angeblich vergewaltigt worden ist, dann zelebriert sie ihren Opfer-Status. Ein solches Verhalten ist nicht angemessen.

          • „Wenn aber eine Person eine Internet-Kampagne startet, Interviews gibt und vielleicht noch in Talkshows auftritt, weil sie angeblich vergewaltigt worden ist, dann zelebriert sie ihren Opfer-Status. Ein solches Verhalten ist nicht angemessen.“

            Es kann schon angemessen sein, das hängt davon ab, Opfer welcher Tat (Kompliment oder Gruppenvergewaltigung) jemand geworden ist, ob er/sie tatsächlich Opfer ist (oder das nur so darstellt) und ob man was dagegen tun kann.

            Zumindest beim letzten Punkt schneidet die „rechte“ Demo schonmal besser ab, denn wir sind keinesfalls verpflichtet, hier den afrikanischen Geburtenüberschuß aufzunehmen… gegen eine Verschlechterung der Sicherheitslage vorzugehen, ist durchaus legitimer, als sich nachträglich darüber zu beschweren, dass man mit „Beine breit machen“ eine Karriereabkürzung gewählt hat oder ein ungeschicktes Kompliment vom falschen Mann bekommen hat.

            Mich stört eigentlich eher die emotionale „Wir sind die echten Opfer“-Darstellung, weil sie halt diese linke (alle Frauen sind irgendwie Opfer) Erzählung lediglich umkehrt.

            Allerdings bin ich auch nicht naiv, mit rationalen Argumenten bringt man die Leute i.d.R. nicht massenhaft auf die Straße (Frauen schon gar nicht 😉 man sollte sich aber der Gefahr dieses Ansatzes jederzeit sehr bewusst sein…

        • „um die es geht, sind Opfer, die inszenieren sich nicht als solche“

          1) ich bezweifle, dass das auf alle da zutrifft
          2) behaupten genau das auch die MeToo-Kreischerinnen (sagt ja schon der Hashtag)
          3) Opfer sein, ist halt immer subjektiv und damit ein relativ angreifbarer Standpunkt

          „dass man die Frauen in dem Sinne stärken will, sich selbst zu werhren und sich nicht auf den Schutz anderer zu verlassen“

          So funktioniert auch das bisherige MeToo, es führte bei einigen ja zu regelrechtem Macht- und „Blut“rausch nach dem Motte: „gemeinsam sind wir (ein) stark (er Mob)“.

          Es ist erfrischend, wenn es mal nicht gegen uns Einheimische geht, aber von Prinzip her ist es eben nicht viel anders als MeToo.

          „Das war ja längst noch nicht alles, was zur Kampagne gehört, es geht ja gerade erst los.“

          Wie gesagt, ich stehe der Sache (noch) prinzipiell positiv gegenüber, schon weil sie den politisch Korrekten ihre Doppelmoral unter die Pinocchio-Nase reibt 🙂

          Viel Erfolg!

        • Das siehst du meiner Meinung nach falsch. Die Frauen, um die es geht, sind Opfer, die inszenieren sich nicht als solche! Wenn jemand vergewaltigt wird, ist derjenige Opfer!

          Nein, sind sie nicht. Erst mal sind es Frauen, die behaupten, Opfer geworden zu sein.
          Die Unschuldsvermutung gilt auch für Männer.

          • Klär du mich doch mal auf, was du unter Unschuldsvermutung verstehst, liebste Miria.
            Ja, ich weiß. Die Frauen SIND Opfer sagt nicht aus, dass Männer (männliche Flüchtlinge) die Täter sind. Im Kontext der Berichterstattung und der Eigendarstellung wird aber genau dies zumindest implizit behauptet.
            So lange Frauen nur behaupten, sie seien Opfer, sind sie es aber nicht zwangsläufig. Das sind sie erst nach einem abschließenden Gerichtsurteil, wobei Fälle Horst Arnold beweisen, dass selbst ein Urteil nur die Vermutung einer Schuld ist.

      • „… aber es verbleibt im selben Rahmen, nur mit anderem Vorzeichen.“

        Kommt mir auch so vor.

        Daß die Frauen sich dort als Opfer zelebrieren, liegt auch daran, daß es sich bei 120db um eine ausländerfeindliche Kampagne handelt (ich meine das ganz neutral – da kann jeder selbst entscheiden, ob er das nun gut oder schlecht findet):

        Es handelt sich um einen „Aufschrei gegen importierte [!] Gewalt“, es geht um „Erfahrungen mit Überfremdung [!], Gewalt und Missbrauch.“

  6. Weil es dazu gerade so schön passt:

    Wenn es wirklich ernst wird für Frauenrechte, haben Feministinnen zufällig alle gerade etwas anderes zu tun.

  7. Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum man überhaupt versucht den Begriff Feminismus für seine eigenen Ziele zu gewinnen. Die Bewegung sollte einfach sterben.

    • Nicht? Ich verstehe das schon sehr gut. Es geht hier um Geld. Und da ist eine Menge Geld mit Feminismus zu holen. Förderungen, Auftritte, Artikel, Aufmerksamkeit, Posten. Und die will man natürlich möglichst für die eigene Gruppe mit dem eigenen Dogma.

      Feminismus ist ein Selbstzweck.

      Warum macht man denn Jobs von Frauen kaputt, wie kürzlich in der F1? Weil sich mit dem Opferstatus Aufmerksamkeit generieren lässt. Und die eigene Aufmerksamkeit ist nunmal wichtiger, als das Einkommen von Frauen, die nicht der selben Ideologie angehören.

      • @mindph:

        Geld ist in dem So sicher kein Anreit3! Wie schon bekannt, kommt die #120db Kampagne aus dem Umfeld der Identitären Bewegung, diese hat niemals irgendwelche finanziellen Förderungen und Unterstützungen aus der Politik erhalten. Und ich sehe auch nicht, dass dazu in Zukunft irgendeine Hoffnung besteht…

        Es geht natürlich in gewisser Weise um Aufmerksamkeit, wobei sich die Initiatorinnen auch nicht selbst das Label „Feminismus“ verpasst haben, sondern das von außen kam.
        Man hat natürlich ein gewisses Ziel, e in dem Fall der Schutz der Grenzen und Abschiebung krimineller Migranten ist, um als Frau sicherer zu sein. Und darum geht es: Aufmerksamkeit generieren, um das Ziel zu erreichen.

        • Nö, aber für Stokowski.

          Ist egal, ob da Feminismus oder Identitäre steht, beides scheiß dogmatische Ideologien. Und identitär ist der Feminismus ja sowieso, insbesondere der Intersektionale.

    • Ich verstehe auch nicht wie da einige so an diesem Begriff hängen. Fast alles was heute von Feministinnen kommt ist irgendwie krank. Rechtsstaatlichkeit, Meinungsfreiheit und Demokratie werden von Feministinnen bekämpft. Kritiker werden so gut wie ausschließlich auf persönlicher Ebene mit Dreck beworfen und bedroht, so gut wie nie wird gegen-argumentiert. Die Menschen im eigenen Land werden wie Abfall behandelt und alle von außen sollte man am Besten alles geben was man hat. Veranstaltungen werden boykottiert, weil da ein Mann spricht oder zu viele Weiße sind und gleichzeitig behaupten die Boykottierer Anti-Sexisten und Anti-Rassiten zu sein.

      Es ist wie mit den Anhänger des Angeketteten Gottes in „Spiel der Götter“. Diese müssen am besten auch offene Wunden haben und die ganze Zeit leiden, weil das dann Erlösung bringen soll. Die reinste Perversion.

  8. Ich bin mir nicht sicher, ob die „rechte“ (eigentlich eine sehr bürgerliche) Frauenbewegung so geschickt ist, wenn sie linke Narrative lediglich umbiegt. Es führt natürlich den Intersektionalismus und die vorherrschende Doppelmoral schön vor, hält aber die Zuwanderungskritik auf dem subjektiven Level (obwohl es ausreichend objektive Gründe dagegen gibt). Eine Art MeToo von rechts, was dann auch irgendwie nicht besser ist. Außerdem sind die medialen Abwehr-, Verschweige- und Umdeutungsreflexe so verfestigt, dass die Demos wohl keine große Wirkung haben werden.

    Andererseits freue ich mich, dass überhaupt jemand auf die Straße geht, gegen den ganzen Wahnsinn.

  9. Zum Ethnopluralismus:

    „Sie sagen dann eben, dass sie ja nichts gegen Menschen aus anderen Kulturen haben, nur sollte eben bitte jede Kultur unter sich bleiben, damit jede Kultur ihre Eigenarten erhalten kann. Sie würden eben dann die Einflüsse anderer als „toxische Nafrikultur“ deuten, die sich schädlich auswirkt, genauso wie der Feminismus „toxische Männlichkeit“ ausgrenzt“

    Der Gedankengang ist prinzipiell nicht falsch. Allerdings sträubt sich in mir alles, bei dem Vergleich. Es ist Äpfel mit Birnen verglichen. Warum?:

    1) Ändern sich Kulturen immer, man kann sie gar nicht „rein halten“, wie das der Lügipediaartikel den „Rechten“ unterstellt (hinter der fies-suggestiven Formulierung steckt bestimmt der Kemper), man kann aber schädliche bzw. stark inkompatible Einflüsse von vornherein minimieren, niemand wird bezweifeln, dass dies eine sinnvolle Forderung ist, oder nicht? Dass die Bewertung von schädlich/inkompatibel von der ansässigen Bevölkerung ausgehen muss, versteht sich auch von selbst, alles andere macht nämlich keinen Sinn.

    2) Macht ein SafeSpace für ein Volk Sinn, wie soll es sonst seine Kultur (in erster Linie die Sprache) und seine Sitten und Gesetze erhalten? Unsere Gesetze passen auch nicht auf beliebige Völker, man sieht das bei der Clankriminalität ebenso, wie bei der Mehrfachehe. Ich muss andere nicht „abwerten“, nur weil ich was eigenes haben will. Ich werte ja auch niemanden ab, wenn ich nicht jeden in meine Wohnung lasse…

    3) Ist es Unsinn, den „toxische Maskulinität“-Unsinn damit gleichzusetzen. Eine Gesellschaft ohne Männer kann es nicht geben (eine ohne Nafris schon). Und nur weil eine Gruppe eine Anpassungsleistung fordert (Feministin oder Staat) sagt noch nichts über die Begründetheit und Legitimität dieser Forderung aus! Jeder Spinner kann einen Verein gründen und irgendwelche hanebüchenen Forderungen stellen, deswegen werden im Umkehrschluß die gut begründeten Forderungen nicht hinfällig. Letztlich müss(t)en sich alle Forderungen basisdemokratisch festsetzen lassen, erst dann sind sie nämlich legitim. Etwas was bei der Zuwanderung definitiv nicht stattfand (nichtmal vorgesehen ist), im Gegenteil: mit Betrug,Verleumdung und massivem Gruppendruck wurde jede offene Meinungsbildung untergraben, eine (traditionell konservative und zuwanderungskritische) CDU-Mehrheit wurde zur Aushebelung mehrerer Begrenzungsgesetze (etwa Dublin-Abkommen) regelrecht mißbraucht, während man die brutalen Folgen vor dem Volk geheimzuhalten versucht!

    • Oder um es noch etwas plastischer auszudrücken: wenn Christian hier im Forum die Einhaltung gewisser formaler Regeln fordert (Anpassungsdruck) ist das dann „ausgrenzen toxischer Trolle“ oder sowas? Und damit genauso wenig fundiert und sinnvoll, wie die Forderungen der Radikalfeministinnen? Sicher nicht…

  10. Man sollte im Kopf behalten, dass für linke intersektionale Feministen der Westen der Gegner ist, nicht eine andere Kultur. Der Feminismus wird entsprechend angepasst. Das entspricht der linken Tradition die westlich-liberal-kapitalistische Welt als das Grundübel zu erklären, das überwunden werden muss.
    Kulturmarxismus.

    • ORRRR….jetzt kommst du wieder mit deinem angeblichen Kulturmarxismus. Du machst das wie die Feministinnen mit ihrem 21% gender pay gap Mythos. Aber egal wie häufig du dieses Buzzwort wiederholst, es wird davon trotzdem nicht wahr.

      [hier bitte die zahlreichen FUNDIERTEN Gegendarstellungen von Lezek oder Crumar einfügen]

      • Kulturmarxismus bezeichnete eine ideologische Strategie, marxistische/sozialistische Denkschemata von ihrer Ursprungsbedeutung an heutige gesellschaftliche Verhältnisse zu adaptieren, mit dem Ziel, die westliche liberal-kapitalistische Ordnung zu dekonstruieren und zu überwinden.

        • @Adrian

          Ich wiederhole mich gerne: „Kulturmarxismus bezeichnete eine ideologische Strategie“, nämlich der Rechten, den Stempel „Marxismus“ auf etwas zu pappen, was es OBJEKTIV nicht ist, auch wenn du es so empfindest, lieber Adrian.

          Und weil deine Empfindungen so feinzisiliert wie die von M. Stokowski sind, kann man „marxistische/sozialistische Denkschemata von ihrer Ursprungsbedeutung an heutige gesellschaftliche Verhältnisse zu adaptieren“, indem man die „Ursprungsbedeutung“ einmal auf den Kopf stellt.
          Und dann BEHAUPTET: Das GEGENTEIL von der ursprünglichen Bedeutung ist die *gemeinte Bedeutung*.
          Oder anders herum: Lüge=Wahrheit.

          Das Problem an der „Adaption“ aus meiner Sicht ist, dass du damit die Stokowskis dieser Welt als etwas adelst, was sie nicht sind.
          Was wäre denn Stokowski ohne die „westliche liberal-kapitalistische Ordnung“?
          Stell dir einmal vor, Adrian, ich erstens würde anfangen, Stokowski nach ihrer LEISTUNG zu bezahlen und nicht nach ihrem virtue signalling. 😉

          Wie viele ihrer Artikel musst du zweitens noch noch lesen um zu bemerken, dass sie nie dafür gebucht worden ist, etwas zu „dekonstruieren und zu überwinden“?

          Du kannst bei Stokowski zuverlässig „Männer“ durch „Juden“ ersetzen und dich heimisch fühlen, als würdest du im heimischen Ohrensessel versunken den „Völkischen Beobachter“ aufschlagen.
          Dä Ratten und dä Schmeißflägen, Adrian.

          • „Was wäre denn Stokowski ohne die „westliche liberal-kapitalistische Ordnung“?“

            Was wäre denn Marx ohne die westliche liberal-kapitalistische Ordnung?

          • @Adrian

            Die Frage ist berechtigt – Marx hat den Großteil seiner Lebenszeit damit verbracht zu untersuchen, wie – bzw. auf welcher Basis – die kapitalistische Gesellschaft funktioniert.
            Bereits im „Manifest“ (von dem ich nicht so viel halte) finden sich jedoch Würdigungen des Kapitalismus, die in einer rein moralischen Kritik ausgespart werden (nach Wikipedia):

            „Die Bourgeoisie kann im Sinne des Kapitals nicht anders, als ständig die Produktionsverhältnisse und damit die auf diese bauende Gesellschaftsformen zu revolutionieren. Darüber hinaus wird die nationale Beschränkung überwunden, die materielle und geistige Produktion und Konsumption kosmopolitisch gestaltet. Die Produktion benötigt Rohstoffe aus aller Welt. Es entsteht „eine allseitige Abhängigkeit der Nationen voneinander.“

            Dabei wird der Bourgeoisie durchaus eine historisch fortschrittliche Rolle zugebilligt: „Die Bourgeoisie reißt durch die rasche Verbesserung aller Produktionsinstrumente, durch die unendlich erleichterten Kommunikationen, auch die barbarischsten Nationen in die Zivilisation.“

            Nun ersetze bitte „Bourgeoisie“ durch „Patriarchat“ und denke scharf nach, ob du JEMALS eine solche kritische Würdigung DES PATRIARCHATS aus dem Mund irgendeiner Feministin vernommen hast.
            Ich denke, wir *beide* wissen, das hat *nie* stattgefunden.
            Denn Feministinnen leiden unter der klassischen kognitiven Dissonanz einer rein moralischen, biologistischen und undialektischen Weltanschauung.

            Für sie gibt es eine überhistorische Konstante der Unterdrückung *aller* Frauen durch *alle* Männer, allein auf der Basis des Geschlechts.
            Was sie demnach behaupten ist, es gäbe die Gruppe der Frauen „an sich“, die auf der Basis des Geschlechts unterdrückt wird.
            Diese Gruppe der Frauen müsse nur ihre gemeinsame Lage *als Unterdrückte* erkennen, um zur Gruppe „für sich“ zu werden und gemeinsam die (männliche) Unterdrückung zu überwinden.

            Das Problem ist: Es gibt keine gemeinsame soziale Lage aller Frauen und es hat sie nie gegeben; weder von Liz Mohn und Lieschen Müller, noch von Marie-Antoinette und Marianne.
            Da es „die“ gemeinsame soziale Lage „aller Frauen“ nie gegeben hat, lassen sich auch keine (objektiv) gemeinsamen politischen Interessen und gemeinsame Bedürfnisse aus dieser ableiten. Es bleibt also bei einem bloß moralischen Appell – siehe Stokowski – und das, was Frauen aller Schichten und aller politischen Orientierungen (inkl. der faschistischen) bravourös beherrschen: Die Klaviatur des Gynozentrismus spielen.
            Von der sie im gleichen Atemzug behaupten MÜSSEN, es habe sie nie gegeben, denn das würde der überhistorischen Unterdrückungsthese widersprechen. Bätschi!

            Womit es erstens weder das historische Subjekt „Frau“ im feministischen Sinne je gegeben hat, noch die von diesem Feminismus konstruierte Geschichte der/aller Frauen.
            D.h. dieser Feminismus läuft ZWANGSLÄUFIG auf einen Revisionismus heraus.
            Womit es zweitens unmöglich ist, „marxistische Denkschemata“ zu finden, die sich „adaptieren“ lassen, weil feministische Denkschemata KONTRÄR zu diesen sind.

        • „Basiert zwar auf einer Ideologie, die Marx zugeschrieben wird,“
          Ach ja, wo in seinen Werken kommt das denn vor, dass Frauen zwangsläufig mehr Rechte als Männer bekommen sollten. Ich hab einiges von Marx gelesen aber kann mich nicht erinnern. Vielleicht hilfst du mir mal auf die Sprünge.

          • Höchst eleganter Schachzug mit der „Adaption“!
            Jede Wette, daß Leszek, so er das wollte, rasch und überzeugend darlegen könnte, daß das ’ne ganz flache Schummelei ist? Von wegen, „Austausch wesentlicher Kernelemente“, oder so ähnlich.
            Wie mindph oben schon erwähnte, kann man so auch einen Kulturfaschismus daraus schnitzen.

          • Genauer lesen, bitte. Ich habe nicht geschrieben, dass das bei Marx steht, sondern dass es auf einer Ideologie basiert, die Marx zugeschrieben wird.

    • Kulturbolschwulismus ist die Dekonstruktion christlich-abendländischer Werte mit dem Ziel, durch kulturelle Subversion die Gesellschaften des Westens ihres ideellen Fundaments zu berauben und sie damit so weit zu schwächen, so dass der Schwulismus an die Stelle der heteronormativen Matrix tritt und damit den Untergang des christlichen Abendlandes besiegelt!

          • @Pjotr

            Nö.
            Seit Reich und Wolf nicht mehr.
            Seit Reiche gar nicht mehr.
            Seit Amendt übrigens auch nicht.
            Es gibt einfach niemanden mehr, der das öffentlichkeitswirksam fortgeführt hat, was aber kein Beweis dafür ist, es hat es nie gegeben.

    • Man sollte im Kopf behalten, dass für linke intersektionale Feministen der Westen der Gegner ist, nicht eine andere Kultur.

      Es fällt mir schwer, mir etwas „Westlicheres“ als die Schlampenm-
      ärsche vorzustellen.

      • Exakt das ist wohl auch die schon fast tragische Ironie am intersektionalen und Genderfeminismus: Die Damen und Herren, die diese Ideologien propagieren und „leben“, führen eben ein Leben, das durch und durch westlich und kapitalistisch geprägt ist. Es sind durchweg Personen aus sozial gut gestellten bis elitären Kreisen. Ihr ganzer Alltag ist durchtränkt von kapitalistischen und westlichen Errungenschaften. Dennoch reden sie sich selber ein, gegen eben genau das zu kämpfen, vorwiegend mit der Begründung, dass es alles männlich und heteronormativ geprägt sei, aber bemerken dabei nicht, dass sie damit bei konsequenter Handhabung gegen ihre ureigenen Lebensgrundlagen zu Felde ziehen. Sie selbst denken ja tatsächlich, sie lebten schon jetzt den „antikapitalistischen“ Lifestyle, während sie ihre „durchdachten“ Thesen bei einem Frappuccino bei Starbucks in ihre Apple-Notebooks oder I-Phones tippen. Vive la revolution!!!

      • Ja, Pjotr. Und sind diese Märsche ein Ausdruck liberaler Gesinnung? Ein Ausdruck des Feierns und Eintretens für Individualismus, Liberalismus, Marktwirtschaft?

        • Und sind diese Märsche ein Ausdruck liberaler Gesinnung? Ein Ausdruck des Feierns und Eintretens für Individualismus, Liberalismus, Marktwirtschaft?

          Die Märsche sind ein Ausdruck feministischer Idiotie. Mehr ist da nicht.

          • Lach!
            jo! Is woll so….
            Las ich in letzter Zeit immer häufiger, daß Gender-, Quer- u. Intersektionaler Feminismus sich exakt auf Linie mit dem US-Liberalismus befinden, also quasi auf direktem Nato-Kurs.
            Was auch erklärt, warum Hillbilly Cleanton und Baracke Obama da kein Problem mit haben, selbst wenn Linda Sarsour und die Antifa-SA da mitwandeln.
            Und lässt es auch logisch erscheinen, warum die beim Ukraine-Putsch die Schnauze gehalten haben.

            Da erklären sie lieber Feminismuskritiker zu antiamerikanistischen Nazis, als sich über ihre eigenen rechten Freunde zu echauffieren.

            Und ja, das ist schon ziemlich bescheuert.

            Aber nun, es gibt ja heutzutage genügend freundliche Leute ( und auch beknackte SPD-ler ), die ihnen immer wieder angeboten haben, mit irgendwelchen LECHTS-RINKS- Blubbereien aufzuhören.
            Nicht zuletzt, weil das bspw. bei den G20-Gewaltexzessen in Hamburg schon in’s absolut wirre abdriftete.
            Aber se kriegen den Hals einfach nicht voll.
            Soll’n se sich doch noch ein wenig lächerlicher machen, kann nur gut sein.
            Irgendwann weiß auch der letzte Otto N., daß man Femis am besten in beschützenden Werkstätten aufbewahren sollte.

  11. „Aber wie glaubhaft können Rechte sich für Frauenrechte einsetzen?“
    Ähm. war Hitler links? Er ist einer der mächtigsten Vertreter des Mutterkultfeminismus gewesen und der wird heute noch von K. Göring ( ist die links? ) vehement vertreten:
    [video src="http://www.danisch.de/blog/wp-content/uploads/2018/02/gruene_familie.mp4" /]

    „Aber wie glaubhaft können Rechte sich für Frauenrechte einsetzen?“
    Ähm, waren V. Solanas Feministin?
    Oder Emmyline Pankhurst?

    Beide werden heute noch von großen Teilen der Femiszene als Oberfeministen ikonisiert. Beide unerbesserliche Faschos.

    Oder die goslarer Parteivertreter, die M. Ebeling kalt gechasst haben, weil sie für gleiche Angebote eintrat?

    „Wenn Feminismus bedeutet – meine Definition -, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Freiheiten haben sollten, unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Sexualität und ihrem Körper, dann ist diese Haltung unvereinbar mit rechtem Denken.“

    Ach Margarete, was soll denn der Scheiß, jetzt so zu tun, als ob es keine hetzerischen Stkowski-Artikel gegen Männer und gleiche Rechte für sie gäbe? Das ist mehr als lächerlich!
    Feminismus war noch nie für gleiche Rechte ( wessen auch immer, siehe auch Pankhurst u. „white feathers“, Solanas‘ „SCUM“, Daly&Miller-Gearhart etc.pp. ). Die feministische Gleichberechtigungslüge ist einer der ältesten und dümmsten Agit-Prop-Sprüche der moderne. Keine bekannte feministische Strömung hat sie in der Praxis auch nur ansatzweise durchgehalten. Ansonsten wurde sich der Feminismus auch nicht als solcher bewußt und gezielt von allem anderem abgrenzen, sondern sich in einer der bekannten Gleichberechtigungsbewegungen auflösen. Wie bspw. Arne’s, Leszek’s, o. Mitm’s Maskulismus.

    Fällt mir ein: Erst gestern hatte ich mal wieder ein Gespräch mit einer jungen Soziologin, die ich noch nicht kannte. War nett, sie versuchte gleich mich anzutesten indem sie mich fragte: „Und was sagen Sie zu Schwulen und Lesben?“. Woraufhin ich ihr die neuesten Forschungsweisheiten dazu kurz aufzählte und mich jenen anschloss. Hatte eh gerade die Wirkung von Traumata auf die Genetik im Zusammenhang mit der dusseligen Dichotomie „Biologie“ vs. „soziale Konstrukte“ angerissen, und zeigte ihr ein paar Ausschnitte aus Eia’s „Genderparadox“, passte also gut.
    Im Laufe des Gesprächs erwähnte ich dann beispielhaft für massenmedialen Feminismus Schmollak, Oestreich, Berg und Stokowski. Bei Margarethe’s Namen verdrehte sie die Augen und machte ein ziemlich angewidertes Geräusch ……
    Wir kamen zum Schluss ( aus Zeitmangel ) dann überein, das Gespräch gelegentlich gern zu vertiefen. 😉

    • OT, @Chris:
      Ich schätze, Deine Ansicht bez. Darstellung von .mp4-Dateien auf WP-Blogs ist falsch. Ich schätze, daß WP lediglich eine Vereinbarung mit google/youtube hat.

    • „Woraufhin ich ihr die neuesten Forschungsweisheiten dazu kurz aufzählte und mich jenen anschloss“

      Interessant. Was sind denn die neuesten Forschungsweisheiten?

      • @Adrian:
        Bspw. die These, daß möglw. irgendwelche Blutunverträglichkeiten der Mutter während der Schwangerschaft beteiligt sind, es also im weitesten Sinne mit irgendweclhen „Abwehrreaktionen“ zusammenhängen könnte, weshalb der erste Sohn seltener schwul wird, als der zweite oder dritte.
        Ist noch ziemlich frisch, soweit ich weiß.

        D’accord gehe ich damit, das männliche Homosexualität mit hoher Wahrscheinlichkeit vorgeburtlich angelegt ist, während weibliche sich ( zumindest auch ) postnatal erst entwickeln kann, Frauen also generell ’ne Ecke ambivalenter programmiert sind.
        Grob gesagt.

        Hat das Mädel zwar nix direkt zu gesagt, schien sie aber ganz zufrieden mit zu sein.

          • Es ging ihr recht offensichtlich um einen einfachen Shittest.
            Sie wollte einfach sehen, ob ich jetzt in „Schwule sind krank“-, o. „Homosexualität ist heilbar“- Formeln o.ä. verfalle. V.dh. hatte ich den Test mit oben angeführtem wohl bestanden. … 😉

          • @Fiete:

            Mit so einer Eröffnungsfrage an einen hetero-Mann wäre sie allerdings bei mir durchgefallen…

          • @Androsch:
            Da bestand von vornherein keine Gefahr. Sie um Anfang zwanzig, ich bald sechzig und sowieso ….
            Nee, die wollte bloß in mögl. kurzer Zeit ermitteln, ob ich irgendwo zwischen Reichsbürger und AfD rangiere, oder nicht. V.dh. war das ’ne legitime Frage, die nebenbei zeigte, daß sie bei Bedarf auch mal ohne Soziologendiplomatie-Kauderwelsch kommunizieren kann.

  12. Es gibt nicht DEN Feminismus. Verschiedene Feminismen können ganz unterschiedliche oder gegensätzlich Meinungen vertreten.

    Wer Feminismus kritisiert, hasst Frauen.

  13. Ich denke schon, dass der (Staats-)Feminismus rechts ist. Es gab da mal ein schönes Telepolis-Interview zu, das ich hier gerne bemühe:

    „Wir leben in einer sehr ausgeprägt stratifizierten Gesellschaft. Die vermögende Oberschicht ist auf keinerlei Berufstätigkeit oder gar Karrieren angewiesen […]. Demgegenüber leben die lohnabhängigen Männer und Frauen im Niedriglohnsektor perspektivlos und unter extrem abhängigen Bedingungen […]. Für diese viele Millionen Menschen – unabhängig von ihrem Geschlecht – gibt es praktisch keine berufliche Chancen. Erst recht gibt es keine Aussicht auf Karriere oder gar auf sozialen Aufstieg. Deshalb ist auch Bildung – außer für wenige Individuen – für sie kaum eine Option. Sie sind einfach die working poor. Und sie sollen es aus Sicht der Oberschicht auch bleiben. […]

    Nur im dazwischen liegenden Angestelltenmilieu gibt es überhaupt eine kausale Verbindung zwischen allgemeiner und speziell beruflicher Bildung und beruflichen Chancen. Dies in dem Sinne, dass eine berufliche Qualifizierung eine gewisse Chance – aber keine Garantie – in sich birgt, innerhalb dieser lohnabhängigen Mittelschichten, die sich nach unten strikt abzugrenzen suchen, sozial ein Stück weit aufzusteigen, oder aber sich als Freiberufler zu etablieren, als Arzt, als Rechtsanwalt, als Architekt etc.

    Nur für diese teils lohnabhängigen, teils selbständigen „mittleren“ Schichten ist die Gleichstellungspolitik überhaupt von Bedeutung. Sie ist tatsächlich eine Lobbypolitik einer Minderheit von frauenpolitisch gut organisierten Frauen, die im wesentlichen der oberen Mittelschicht angehören, und die ihre speziellen Karriereinteressen außerhalb der Konkurrenz und zu Lasten konkurrierender Männer durch Anwendung von Frauenquoten fördern wollen. Die Diskriminierung von Männern wird dabei entweder billigend in Kauf genommen oder sogar bewusst angestrebt.

    Linke Politik ist aber eine Politik der Beseitigung von Diskriminierung und gerade nicht eine Politik der Privilegierung, die außerdem und zugleich eine Politik der Diskriminierung ist. Daher handelt sich bei der Gleichstellungspolitik, die unter der Überschrift „Gender Mainstreaming“ seit Mitte der 90er Jahre „top down“ immer intensiver umgesetzt wird, objektiv um eine rechte Politik. Nicht zufällig wird sie von Frauen des rechten politischen Spektrums (e.g. Frau von der Leyen) besonders forciert.

    Eine rechte Politik wird nicht dadurch zu einer linken Politik, dass sie auch von Mitte-Links Parteien betrieben wird. Es sollte, insbesondere von den GRÜNEN, sowie von der Sozialdemokratie und der LINKEN, der Irrtum erkannt werden, der darin besteht, diese Politik für eine linke, emanzipatorische und unterstützenswerte Politik zu halten. […]

    Die Politik der Mitte-Links-Parteien sollte sich zukünftig besser ernsthaft mit den oben benannten Problemen der Lohnabhängigen befassen. Sie stellen die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung dar, und sie verfügen kaum über finanzielle Reserven. Ihre Probleme sind hauptsächlich ökonomisch, sozial, ethnisch und kulturell bedingt, und den damit im Zusammenhang stehenden Problemen sollte sich die politische Linke (im weiteren Sinne) endlich wieder zuwenden, anstatt das egoistisch-diskriminierende Geschäft ambitionierter Bürgerinnen zu betreiben.“
    https://www.heise.de/tp/features/Konkurrenz-der-Netzwerke-3398283.html

  14. Pingback: Rechts, links, Feminismus | man tau

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