Große Koalition

Die große Koalition kommt – wenn nicht die SPD sie noch aufhält.

Irgendwie scheint mir niemand damit wirklich glücklich zu sein, aber eine Alternative dazu scheint es auch nicht zu geben.

Die Volksparteien verleiten immer mehr an Zustimmung,  Schulz ist nur noch eine tragische Figur, vom Hoffnungsträger zu jemanden, der alle Zusagen gebrochen hat und sich in ein Amt geflüchtet hat, aus der Parteiführung heraus.

Mehr Geld für Europa wird als Erfolg gefeiert, bei einer Stimmung, in der jeder auf die Probleme im Land schaut und Europa an der Flüchtlingskrise zu übergebenz droht.

Was eigentlich wenn die Jusos noch Erfolg haben und die große Koalition verhindern?

Geht die CDU noch einmal mit Merkel ins Rennen oder traut sich jemand den Aufstand zu beginnen? Und wer sollte Merkel ersetzen?

Und wer tritt bei der SPD an, wenn Schulz sich selbst so unglaubwürdig macht?

 

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56 Gedanken zu “Große Koalition

  1. Die wohl in diesem Blog am kritischsten betrachteten Ministerien (Justiz, Familie etc.) verbleiben in SPD-Hand, große Änderungen sind hier nicht zu erwarten. Ob auch am Personal festgehalten wird, zeigt sich wahrscheinlich in den nächsten Tagen. Gleiches gilt für das bei mir persönlich wenig geschätzte CSU-Verkehrsministerium. Generell bieten sich für SPD und CSU Gelegenheiten, profilierte Regierungsarbeit in den thematischen Schwerpunkten ihrer Parteien zu leisten, auch wenn einiges durch den Koalitionsvertrag gegenseitig neutralisiert wurde. Die CDU allerdings erscheint unglaublich blass. Was sie in die Regierung einbringen wird, ist kaum auf den ersten Blick ersichtlich.

    „Was eigentlich wenn die Jusos noch Erfolg haben und die große Koalition verhindern?“
    Die Übernahme des Landwirtschaftressorts durch die CDU deutet hier schon an, welcher mögliche Partner bei anstehenden Neuwahlen und dem damit einhergehenden Stimmenverlust besonders der SPD ins Boot geholt werden könnte. Gemeinsam mit dem Umweltressort der SPD ergibt sich hier ein Gastgeschenk für die Grünen. Der damit erzeugte Linksruck einer CDU/CSU-SPD-Grünen-Koalition sollte für die SPD-Basis ausreichen.

    „Geht die CDU noch einmal mit Merkel ins Rennen oder traut sich jemand den Aufstand zu beginnen? Und wer sollte Merkel ersetzen?“
    Mit dem Abgang von Thomas de Maizière, sowie Wolfgang Schäuble und dem etwas ambitionslosen Verbleib von Ursula von der Leyen im Verteidigungsministerium sieht es nicht so aus, als würden sich vielversprechende Gesichter in den Vordergrund drängen. Die CDU hat bei den drei Regierungspartnern wohl den unumstrittensten Frontmann.

        • @ ganz wichtig ist es naturlich jeden, der es wagt die Migrationskrise auch nur ansatzweise kritisch zu hinterfragen, erst mal als Rassisten zu bezeichnen.

          • geht mir auch so, leider erkennen Viele die langfristigen kulturellen Konsequenzen nicht. Das was hier an Zivilisation unter Mühen und Schmerzen in Jahrhunderten entstanden ist, trotz aller Verirrungen und Rückschläge wird leichtfertig auf das Spiel gesetzt. Über den Anteil des Feminismus an dieser Selbstdemontage mag jeder selbst reflektieren.

          • Verstehe die Frage nicht.
            Für mich als kleiner Selbstständiger springt gar nichts raus. Ich fühle mich aber nicht im Nachteil gegenüber männlicher Migranten aus dem Nahen Osten, finde nicht, dass sie uns etwas wegnehmen oder zu viel erhalten. Unsere Demokratien sind stabil und gesichert.

            Ich lebe in einem Multikulti-Stadtteil und sehe überhaupt keine wirklichen Probleme. Außerdem bin ich kein Rassist.

          • „Unsere Demokratien sind stabil und gesichert.“

            #AugenZuUndDurch
            #WirSchaffenDas
            #MuttiWirdsSchonRichten

          • „Ich fühle mich aber nicht im Nachteil gegenüber männlicher Migranten aus dem Nahen Osten, finde nicht, dass sie uns etwas wegnehmen oder zu viel erhalten. “

            Du bist aber im Nachteil gegenüber Migranten. Das ist keine subjektiver Meinung, sondern ein rechtlicher Fakt.

          • Was? Wie das denn bitte? Nenne mal ein einziges, belastbares Argument. Vor allem bist du offenbar eine kleiner Rassist oder Deutschtümler, und damit kannst für mich definitiv nicht sprechen.

          • Nun, nehmen wir nur das Personaldokument. Als deutscher Staatsbürger wirst Du massive Probleme bekommen, ohne Personalausweis, Sozial- oder sonstige staatliche Leistungen zu erhalten. Soweit ich weiß, ist die Abwesenheit einer Personalausweises sogar ordnungswidrig.
            Für Migranten ist die Abwesenheit eines solchen Dokuments de facto Garant für ein Aufenthaltsrecht und den Bezug sozialer Leistungen in einem Land

            a) in dem sie sich illegal aufhalten
            b) in dem sie kein Staatsbürger sind
            c) in dem sie keine Steuern und Sozialabgaben enrichtet haben

          • Ich bin doch aber deshalb nicht im Nachteil. Nicht ein einziger Nachteil ensteht mir dadurch.

            Es hat doch einen Sinn, diese Menschen diesen Schutz zu gewähren. Sollen sie alle kommen, die von Elend und Gewalt bedroht sind.

          • Nenne mal ein einziges, belastbares Argument.

            Die gibt es durchaus. Jede zusätzliche Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt schwächt die Verhandlungsposition (um Lohn und Arbeitsplatz) der auf dem Markt beschäftigten. Das betrifft natürlich vor allem solche Branchen und Tätigkeiten, die der Qualifikation der Neuankömmlinge entsprechen, weswegen diese Schichten das Problem deutlich ernster nehmen als bessergestellte Akademiker.
            Man mag auch noch streiten, wie groß der Effekt ist, aber dass er da ist folgt aus einfachsten Marktprinzipien.

          • Man kann – finde ich – auch Trolle zum Anlass nehmen, noch mal Argumente zusammenzutragen.

            Sollen sie alle kommen, die von Elend und Gewalt bedroht sind.

            „Ich habe überhaupt keine Nachteile dadurch, dass hier die Sozialsysteme zusammenbrechen, grassierende Wohnungsnot herrschen wird und mehr als 30% der Bevölkerung die Scharia wichtiger findet als das Grundgesetz und das alles, ohne dass dadurch ein relevanter, auch nur im Prozentbereich messbarer Nutzen entstehen würde.“

            sheesh

          • Das betrifft natürlich vor allem solche Branchen und Tätigkeiten, die der Qualifikation der Neuankömmlinge entsprechen, weswegen diese Schichten das Problem deutlich ernster nehmen als bessergestellte Akademiker.

            Ich denke mal, dass durchaus auch Akademiker aus den weniger produktiven Bereichen (insbes. Geisteswissenschaften) negativ betroffen sind, weil die Nachfrage hier sinkt.

          • Es hat doch einen Sinn, diese Menschen diesen Schutz zu gewähren. Sollen sie alle kommen, die von Elend und Gewalt bedroht sind.

            Die gegenwärtige Migrationspolitik vertraut darauf, dass es der Grossteil der Migrationswilligen nicht nach Europa schafft. Zu diesem Zweck wurde der Flüchtlingsdeal mit Erdogan abgeschlossen und Italien versucht mehr schlecht als recht die Immigration über das Mittelmeer zu verhindern. Für all jene, die es trotzdem schaffen, die hohen Hürden zu überwinden, sieht es sehr viel besser aus. Ihre Chancen, bleibendes Aufenthaltsrecht zu erhalten und Familienangehörige nach zu holen, sind einigermassen gut. Das ist gelinde gesagt ein widersprüchliches Verhalten. Man lässt sie nicht rein, baut „Mauern“, damit sie es gar nicht erst hierher schaffen. Sind sie aber erst mal hier, sagt man, eine Rückführung sei aus humanitären Gründen nicht vertretbar.
            Ihre Position ist ohne weiteres vertretbar im Wissen, dass die Politik der völlig offenen Grenzen nie umgesetzt wird und man deshalb real nie mit den Konsequenzen konfrontiert wird. Es ist ohne Zweifel ein gutes Gefühl, als der Gerechteste aller Gerechten, der Humanitärste der Humanitären, strotzend vor menschlicher Güte durch die Welt zu wandeln!

          • „Jede zusätzliche Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt schwächt die Verhandlungsposition (um Lohn und Arbeitsplatz) der auf dem Markt beschäftigten.“

            Das ist Unsinn. Meine Verhandlungsposition wird nur geschwächt, wenn diese zusätzlichen Arbeitskräfte mit mir um dieselben Jobs konkurrieren. Bei Leuten, die nichtmal einen Hauptschulabschluss oder Äquivalent vorweisen können, ist das einfach nicht der Fall.

          • @stormking
            Ja, die Einwanderer konkurrieren somit mit den Schwächsten unserer Gesellschaft.
            Und dann wundert man sich, wenn diese rechts wählen.

          • Meine Verhandlungsposition wird nur geschwächt, wenn diese zusätzlichen Arbeitskräfte mit mir um dieselben Jobs konkurrieren.

            Das stimmt. Es sind, wie ich bereits mehrfach dargelegt habe, die untersten sozialen Schichten, die primär mit den negativen Auswikungen der Immigration konfrontiert werden, die da wären;

            – Konkurrenz um billigen Wohnraum
            – Druck auf die Sozialwerke und daraus folgend Abbau der sozialen Leistungen
            – Abnahme der Qualität der Schulen durch hohen Anteil fremdsprachiger Kinder in Wohnbezirken mit hohem Migrantenanteil
            – Konkurrenz um Jobs mit geringen Ausbildungsanforderungen

            Die primär mit den negativen Auswirkungen der Immigration betroffenen sozialen Schichten sind waren traditionell SPD-Wähler. Die SPD hat sich von einer Partei der Arbeitnehmer zu einer Partei der karrieregeilen Frauen aus der Oberschicht transformiert, die von den negativen Auswirkungen der Immigration eben weit weniger tangiert sind. Soweit noch die Interessen der Arbeitnehmer angesprochen werden handelt es sich um tradierte Parteifolklore.
            Die SPD ist in ihrem Selbstverständnis keine nationalistische Partei und nimmt deshalb zu Immigrationsfragen eine liberale Haltung ein. Es kann aber nicht die Position einer Arbeitnehmerpartei sein (was sie tatsächlich ja nicht mehr ist), die immigrationskritische Perspektive der unteren sozialen Schichten als irrationale Fremdenfeindlichkeit zu labeln und aus dem politische Diskurs auszuschliessen. Das Mindeste, was man von der SPD erwarten sollte, ist, dass sie sich ehrlich mit dem Befund auseinandersetzen würde. Niemand sagt, dass sie die Positionen der AfD übernehmen müsste.

          • Wenn man als Südhamburger etwas dagegen hätte das alle Einwohner aus Nordhamburg nach Südhamburg ziehen würden, ist man dann auch ein Rassist?

            Mark, weißt du überhaupt was Rassist bedeutet oder beschuldigst du nur gerne Leute als solche?

      • @ Adrian

        „Na ja für Männer aus Nordafrika und dem Nahen Osten hält die neue Regierung eine ganze Menge bereit.“

        Sie hält leider weder für die Männer, noch für die Frauen aus diesen Regionen etwas bereit, was

        1. ernsthaft darauf abzielt allen Flüchtlingen zu helfen, ohne dass es zu unkontrollierten Masseneinwanderungen in moderne westliche Gesellschaften kommt, siehe für realistische Vorschläge hierzu das ausgezeichnete Buch der linksliberalen Migrationsforscher Alexander Betts und Paul Collier – „Gestrandet“. Warum unsere Flüchtlingspolitik allen schadet – und was jetzt zu tun ist“:

        http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/rezensionen/sachbuch/alexander-betts-und-paul-colliers-gestrandet-14962168/alexander-betts-und-paul-14962576.html

        2. darauf abzielt eine tatsächliche Integration von denjenigen dauerhaft hier lebenden Menschen aus diesen Regionen zu erreichen, bei denen bislang signifikante Integrationsschwierigkeiten bestehen, siehe für realistische Vorschläge zu einer konstruktiven Integrationspolitik das Buch des linksliberalen Migrationsforschers Ruud Koopmans – Assimilation oder Multikulturalismus? Bedingungen gelungener Integration:

        https://www.bol.de/shop/home/suchartikel/assimilation_oder_multikulturalismus/ruud_koopmans/EAN9783643137685/ID65280125.html

        Beides schadet in letzter Instanz also auch den Männern und Frauen aus diesen Regionen.

  2. Pingback: Grosse Koalition in Deutschland « maennergedanken

  3. Besonders tragisch: Keine dringend notwendige Steuerreform. Keine Abschaffung der EEG-Umlage und die kleinen Leute zu entlasten. Keine Reform des Wahlrechts. Keine Krankenhausreform. Keine Reform des Familienrechts. Zerstörte Familien, Trennungseltern, insbesondere Trennungsväter spielen gar keine Rolle. Aber lang und breit die Gleichstellung der Geschlechter. Wie schon erwähnt der Schwerpunkt auf Europa, obwohl hier viele ganz andere Probleme haben. Natürlich geht es den meisten gut, aber vielen gerade so eben.

    Das bedeutet, dass diese Regierung an den Menschen vorbeiregiert. Ich fühle mich als Selbstständiger und Trennungsvater absolut 0,0 vertreten. Meine Interesse und die meiner Tochter (Zukunft) finden entweder keine oder eine zu geringe Berücksichtigung.

    Dass die konservativen Kräfte gesellschaftliche Entwicklung und obwohl sie sich „christlich“ nenne, grobe Ungerechtigkeiten, die sie selber geschaffen haben, nicht gewillt sind zurück zu nehmen, versteht sich von selbst. Aber dass die Sozialdemokraten sich auf den Europa-Schwerpunkt einlassen, eine Steuerreform nicht mal im Ansatz an die Wand geschrieben haben, den Soli nicht hart und konseuqent abschaffen – ist ein Skandal. Ich werde diese Partei und alle, die für eine solche Politik stehen, die die kleinen Leute AKTIV benachteiligt, nicht wieder wählen.

    • Was sollte am Wahlrecht denn reformiert werden?
      Quoten für Frauen, obwohl diese sich gar nicht in der Politik engagieren wollen?
      Nein danke!

      • Natürlich nicht. Wir haben das „personalisierte Verhältniswahlrecht“. Durch eine komplizierte Rechnung hat das bei der letzten Wahl zu massiven Überhangmandaten geführt und uns 120 weitere Abgeordnete beschert. Die niemand braucht und die ziemlich viel Geld kosten.

        Außerdem muss die Legislatur auf 5 Jahre erweitert und eine Kanzlerschaft auf 2 begrenzt werden.
        Das meinte ich.

        • Überhangmandate resultieren doch aber aus der direkten Wahl der Wähler. Wieso sollte ich auf die Vertretung des von mir gewählten Abgeordneten denn verzichten, weil bspw. eine Quote erreicht ist?

          Außerdem muss die Legislatur auf 5 Jahre erweitert und eine Kanzlerschaft auf 2 begrenzt werden.

          Wieso auf fünf? Vier sind durchaus ausreichend, um genügend Schaden anzurichten. Die Begrenzung politischer Ämter hat aber was.
          Merkel und vielleicth auch die GroKo wären uns erspart geblieben.

        • Wichtiger wären m.E. endlich bundesweite Volksbegehren und -entscheide. Solches wird es niemals geben, mit der aktuellen Mischpoke. Ahnen sie doch, dass ihre Beglückungs- und Weltrettungsprogramme nicht so ankommen…

  4. Der große Gewinner der GrauKo (grauenhafte Koalition): Die AfD. Bei dem Megathema der vergangenen Jahre (Migration) ging es hauptsächlich um Symbolpolitik (Familiennachzug, Obergrenze) und nicht darum wie Migration in den nächtsten Jahren (Jahrzehnten) gesteuert werden kann.

    Wirtschaft? Alle Ministerien in den Händen der SPD. damit dürften sich Steuererleichterungen für die Mittelschicht erübrigen (trotz Rekordeinnahmen) und so manch enttäuschter CDUler wählt dann beim nächsten mal FDP oder AfD. Auch in Sachen Europa gibt es wohl nur ein Ziel: Mehr Geld verteilen.

    Gesellschaftliches? Es gibt keinen Unterscheid zwischen GrauKo und r2g. Auch wieder Stimmen für die AfD.

    Gelingt es der AfD die Rechtsaussen klein zu halten und die gemässigteren konservativen zu stärken dürfte die AfD die CDU als konservative Volkspartei ablösen.

    • Da könntest du allerdings recht haben.
      Ich bin mittlerweile gar nicht mehr so abgeneigt, der AfD meine Stimme zu geben.
      Nicht weil ich den Verein so toll finde und gegen Einwanderung und Multikulti bin. Und erst recht bin ich nicht dagegen, dass Kriegsflüchtlingen Hilfe gewährt werden muss, weshalb ich schon allein den Ausdruck „Familiennachzug“ widerwärtig finde.

      Aber vertreten fühle ich mich von keiner der etablierten Parteien mehr, Die Linke erscheint mir chancenlos und wenn es um „soziale Gerechtigkeit“ geht, kann es mit der AfD nicht mehr viel schlimmer werden als das, was wir in den vergangenen Jahrzehnten erleben durften.
      Ja, wir leben momentan wieder in einer Wohlstandsphase, die wir aber zu einem Großteil der Volksverräterpartei und der Agenda 2010 zu verdanken haben. Bei dieser Fahrt sind aber nicht alle mitgenommen worden und mir persönlich ist der Preis dafür nicht zuletzt deshalb zu hoch.

      Wenn ich dann wieder und wieder erleben muss, wie Jungen und Männer fortwährend diskriminiert und diffamiert werden, ist irgendwann der Punkt erreicht, an dem ich selbst die AfD als das kleinere Übel wahrnehme.
      Ich glaube, meine Wahlentscheidung wird tatsächlich eine Bauchentscheidung, die auch von der aktuellen Tagesform abhängen wird.

      • „Ja, wir leben momentan wieder in einer Wohlstandsphase, die wir aber zu einem Großteil der Volksverräterpartei und der Agenda 2010 zu verdanken haben“

        Primär eher der EZB, auch wenn die seit Neujahr nurmehr 30Mrd/Monat druckt, statt 60 wie in 2017. Und vermutlich immer noch eine gewisse Kapitalflucht (aus der Peripherie) in deutsche Werte.

        Faszinierend finde ich, dass genau das eintritt, was ich immer vorhergesagt hatte: eine wirtschaftliche Belebung. Durch das Einspeisen von oben allerdings mit einer massiven Vermögensschieflage einhergehend (Immobilien- und Börsenblase). Früher oder später wird es knallen, spannend wird jedoch wann und wo es anfängt.

        Faszinierend auch, wie still die Deutschen halten (vermutlich aus Unwissenheit), während sie sonst schon bei der Vorstellung, jemand könnte Geld drucken, schier ausflippten (unabhängig von den Randbedingungen und der Sinnhaftigkeit).

        Niemand beherrscht Verschleierung und Ablenkung besser, als Merkel. und ihre medialen Vasallen… von daher finde ich alles katastrophal, was diese Junta an der Macht hält.

        Schön auch der Schmäh des alten Mannes dazu:
        http://www.altermannblog.de/die-sachgrundlose-wiederwahl-der-bundeskanzlerin/

  5. Die große Koalition kommt – wenn nicht die SPD sie noch aufhält.

    Die GroKo kommt, denn die SPD fürchtet völlig zu Recht Neuwahlen. Die würden keine 20% mehr schaffen.
    Die GroKo gibt der AfD die Möglichkeit, sich als Oppositionsführer zu profilieren. Sofern sie sich nicht gegenseitig zerfleischen, werden sie Stimmenanteil dazu gewinnen. Als Oppositionsführer aufzutreten ist für die AfD, die sich als Fundamentalopposition versteht die ideale Ausgangslage, um sich in der Parteienlandschaft zu etablieren.

  6. Mal der was zu der designierten Entwicklungsministerin Dorothee Bär, frauenpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag gefunden:

    Plant die CDU/CSU neue Zwangsdienste für Männer?

    Für die CDU/CSU, insbesondere der Jungen Union, ist eine zivile Zwangsdienstpflicht für Männer ein langgehegter Wunsch. Offenbar sieht sie die Zeit dafür nun für reif.

    Die Rahmenbedingungen wurden geschaffen. Das neue Referat „Gleichstellungspolitik für Jungen und Männer“ wird zwar der Öffentlichkeit als „Jungenförderung“ verkauft. Tatsächlich ist ein zentraler Schwerpunkt aber die effektivere Nutzung junger Männer als Zivildienstleistende. Als Ansprechpartnerin für diese „Jungenförderung“ in der CDU/CSU-Fraktion wurde mit Dorothee Bär ausgerechnet eine Person ernannt, die auf die Einführung einer neuen Zwangsdienstregelung für Männer auch im zivilen Bereich drängt. Sie verlangte gleich nach der Regierungsübernahme durch Schwarz-Gelb, den Zwangsdiensteinsatz „in Bereichen wie Soziales, Ökologie, Kultur (z.B. Film, Musik), Denkmalpflege, Politik oder Sport…in der allgemeinen … Dienstpflicht für junge Männer zu bündeln“.

    „Jahrzehntelang waren der Politik die Jungen relativ egal“, meint Dr. Bruno Köhler vom Verein MANNdat, „aber ausgerechnet jetzt, da der soziale Bereich über Mangel an Zwangsdienstkräften klagt, findet die Regierung plötzlich ihr Herz für Jungs. Aber nicht etwa in Form einer längst notwendigen Bildungsförderung von Jungen, sondern im effektiveren Zivildienstgebrauch von jungen Männern. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“

    Viele Experten sind schon lange der Auffassung, dass die Wehrpflicht nur noch aus Gründen der Zivildienstarbeitskräfte im sozialen Bereich aufrecht erhalten wird. Kritik an der Verkürzung der Wehrpflicht kam deshalb auch vorwiegend aus dem sozialen Bereich, dem billige Arbeitskräfte verloren gehen.

    Während man Frauen von jedem Zwang befreien will, kommt den Politikern bei Männern und Jungen als erstes in den Sinn wozu man sie gebrauchen könnte.

    SO steht ja auch im Koalitionsvertrag zu jungen und Männern:

    Zeitgemäße Gleichstellungspolitik nimmt auch Jungen und Männer in den Blick. Auch sie müssen sich auf gesellschaftliche Entwicklungen und neue Anforderungen einstellen. Dies wollen wir politisch unterstützen.

    Für Frauen ändert man die Gesellschaft und Männern macht man klar das sie sich ändern müssen.

    • Mittlerweile bin ich ja der Meinung nicht Frauen sondern Männer sind die geborenen Opfer . gefühlte 70-80 % der Hetero-Normalos sehen es als ihr höchstes Glück sich für Frauen oder sonst was zu opfern oder geopfert zu werden. MGTOW oder auch nur Männer mit einem gesunden Selbstbewusstsein werden immer ein Nischenprodukt bleiben

  7. Nach der Einigung über einen Koalitionsvertrag mit der Union gibt es Streit in der SPD: Der scheidende Außenminister Sigmar Gabriel macht der Parteiführung wegen seiner geplanten Absetzung schwere Vorwürfe.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sigmar-gabriel-wirft-spd-fuehrung-wortbruch-vor-a-1192553.html

    Es scheint so, als habe Schulz Gabriel versprochen, dass er im Fall einer grossen Koalition Aussenminister bleiben dürfe.
    Das ist erstaunlich, denn;
    – Schulz hat eine grosse Koalition bekanntlich kategorisch ausgeschlossen
    – Schulz hat ebenso kategorisch ausgeschlossen, dass er Minister in einem Kabinett von Merkel würde

    Falls das zutrifft, was Gabriel sagt oder zumindest andeutet, dann hat Schulz sich nicht den veränderten Verhältnissen angepasst, sondern von allem Anfang an gelogen und die Öffentlichekit getäuscht, wahrscheinlich aus polittaktischen Gründen, weil eine GroKo denkbar unbeliebt bei den leuten ist.

    Aber ich habe da kein Mitleid mit Gabriel. Wurde Schulz denn nicht mit 100% zum Parteivorsitzenden gewählt? Und einen solchen Hallodri wollten die Spezialdemokraten zum Kanzler machen?

    Die SPD hat fertig.

  8. @Christian

    „Die Volksparteien verleiten immer mehr an Zustimmung“

    „verlieren“?

    “ Europa an der Flüchtlingskrise zu übergebenz droht.“

    „überheben“?

    Gut, dass nicht nur ich an temporärer Rechtschreibeschwäche leide 🙂

  9. Wer eine Analyse hinsichtlich der Einwanderung will, Alexander Wendt legt vor:
    https://www.publicomag.com/2018/02/dann-kommen-eben-mehr/#comment-1480

    Mit erschreckenden Resultaten. Merkel will keinesfalls von ihrer zerstörerischen Agenda ablassen. Seehofer ist offenbar korrupt genug, um trotzdem mitzuspielen.

    Auch ein weiterer EU-Kommissar outet sich:
    http://www.anonymousnews.ru/2018/02/06/eu-kommissar-wir-werden-die-muslimische-einwanderung-nicht-stoppen/

    Zitat:
    „„Am Ende des Tages werden wir alle Migration, Freizügigkeit und Diversität als Normalität akzeptieren und unsere Politik dem anpassen müssen“.“

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