Warum „Ausnahmen“ bei Unterschieden im Schnitt kein gutes Argument zur Widerlegung des Schnitts sind

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Ideologische Blindheit, Filterblasen und aggressive Angriffe zur Erhaltung dieser

In einem Interview nach dem Chanel4 Interview führt Jordan Peterson etwas interessantes aus:

Er führt an, dass Cathy Newman anscheinend vollkommen überrascht war, dass die Reaktion auf das Interview so ungünstig für sie verlief, sie dachte das Interview wäre für sie gut gelaufen.

Er führt dann noch ein anderes Ereignis an, bei dem er von SJWs nach einem Vortrag hart angegangen wird, die das Video davon dann selbst ins Netz stellen, einfach weil sie davon ausgehen, dass sie dabei gut wegkommen: Ich vermute es ist dieses hier:

Es wird dann noch auf das Hugh Mangus Video abgestellt, dass ebenfalls von der SJW online gestellt wurde, in der Aufassung, dass sie da nicht wie eine vollkommen verrückte wirkt:

Jordan Peterson erklärt es sich so, dass man sich eben immer mehr selbst in seine Ideologie hineindenkt und dabei alle, die nicht zustimmen, als Verräter ausgrenzt. So entsteht eine Echokammer, in der man sich weiter radikalisieren kann und in der man dann tatsächlich nicht mehr merkt, dass andere einen selbst für den Verrückten halten.

Einfach weil die anderen um einen herum dieses Verhalten positiv verstärken und selbst blind für entsprechende Fehler sind.
Es ist wohl auch der Grund, warum Feministen auf Twitter selten tatsächlich diskutieren und schnell blocken.

Es trägt aber vermutlich auch dazu bei, dass sie in einigen Bereichen, wie etwa der Politik, gerade der Geschlechterpolitik, durchaus sehr erfolgreich sind und wichtige Bereiche besetzen konnten. Sie sind eben Fanatiker, die beständig darauf bedacht sind und sein müssen Andersdenkende aus ihrer Nähe fern zu halten. Und wie man an dem Hugh Mangus Video sieht eben bereit, kreischend und zeternd über Andersdenkende herzufallen. Dazu haben sie eben die Waffen der Beschämung, die gerade bei Frauen- und Minderheitenthemen durchaus gefährlich ist. Wer will schon in die Nähe eines Shistorms kommen? Wer will schon als Frauenfeindlich oder Rassistisch gelten?

Der Nachteil des radikalen Feminismus, dass seine Meinungen sich nur in einer Filterblase halten können, ist damit teilweise sein Vorteil, weil er sich deswegen Filterblasen schaffen muss und schafft. Und auch das kann ihm eben nur gelingen, weil die Leute das Verrückte nicht bemerken und denken, dass der Feminismus ja einfach nur mehr Frauenrechte will,