Selbstmach Samstag 173 (03.02.2018)

Welche Themen interessieren euch, welche Studien fandet ihr besonders interessant in der Woche, welche Neuigkeiten gibt es, die interessant für eine Diskussion wären und was beschäftigt euch gerade?

Welche interessanten Artikel gibt es auf euren Blogs? (Schamlose Eigenwerbung ist gerne gesehen!)

Welche Artikel fandet ihr in anderen Blogs besonders lesenswert?

Welches Thema sollte noch im Blog diskutiert werden?

Für das Flüchtlingsthema gibt es andere Blogs

Ich erinnere auch noch mal an Alles Evolution auf Twitter und auf Facebook.

Es wäre nett, wenn ihr Artikel auf den sozialen Netzwerken verbreiten würdet.

Wer mal einen Gastartikel schreiben möchte, der ist dazu herzlich eingeladen.

99 Gedanken zu “Selbstmach Samstag 173 (03.02.2018)

  1. Das Gutmenschen Syndrom

    Auf Quillette erschien am1. Feb. ein Artikel mit dem Titel: http://quillette.com/2018/02/01/lawsuit-exposes-internet-giants-internal-culture-intolerance/
    der den ‚class action‘ Prozeß von James Damore gegen Google untersucht, der von Beobachtern als der „wichtigste Prozeß der modernen amerikanischen Geschichte“ beschrieben wird.
    Was mich bei der Lektüre am meisten verwundert hat, ist mit welcher Hingabe und welchem Fanatismus die Social Justice Warrior Fraktion vom einfachen Programmierer bis in die Geschäftsleitung ihre Dogmen vertreten.
    Ich frage mich welche psychologische, emotionale und soziale Verfasstheit diesen Enthusiasmus hervorbringt. Diese tief empfundene Gewissheit findet man vorwiegend bei religiösen Fanatikern. Sind diese Personen direkt von den Zeugen Jehovas konvertiert? Hat die abnehmende Bedeutung von Religionen dieses Vakuum geschaffen? Früher reichte es sonntags in die Kirche zu gehen, um jedem im Dorf zu zeigen, dass man zu den Guten gehörte. Heute signalisiert man seine Frömmigkeit durch den permanenten Exhibitionismus seiner politischen Korrektheit.
    Natürlich will (fast) jeder zu den Guten gehören. Aber womit hängt es zusammen, dass die gebildete Mittelschicht wie besessen darauf herumreitet jeder Identitäts-Gruppe von vermeintlich Unterprivilegierten ihre Unterstützung anbiedert? Gibt es vielleicht so etwas wie ein schlechtes Gewissen, das sie dazu nötigt für ihr unverdientes, privilegiertes Leben Buße zu tun, um so Erlösung vom Bösen zu erlangen?
    Handelt es sich vielleicht beim Feminismus um einen ähnlichen Mechanismus? Nur, dass zuerst das eigene evolutionär privilegierte Leben der Frau auf den evolutionär unterprivilegierten Mann projiziert werden muss, um die moralische Überlegenheit zu wahren. Zumindest war die gebildete Mittelschicht-Frau der westlichen Industriestaaten nie unterprivilegiert und hat allen Grund für ein schlechtes Gewissen.
    Kennt jemand eine Untersuchung, die die Entstehung des ‚Gutmenschen Syndroms‘ behandelt?

    • Kennt jemand eine Untersuchung, die die Entstehung des ‚Gutmenschen Syndroms‘ behandelt?

      Da Gutmenschen der Pseudolinken angehören, die den Mainstream, beherrscht, dürfte das schwierig werden. Als Hobbypsychologe würde ich Gutmenschentum in der Nähe von Narzissmus ansiedeln.

      Guter Mensch: Mensch der Gutes tut.
      Gutmensch: Mensch der zeigen will, dass er ein guter Mensch ist und das für sein Ego braucht.

      • Als Hobbypsychologe würde ich Gutmenschentum in der Nähe von Narzissmus ansiedeln.

        Das etwas aus der Mode geratene „Moralapostel“ ist in seiner Bedeutung ziemlich nah am „Gutmensch“. Der Moralapostel zeichnet sich nicht durch ein besonders moralisches Handeln aus, sondern durch seine permanente und penetrante Missionierung, wobei er seine Moral absolut setzt.

      • Narzissmus ist sicherlich ein grundlegender Faktor im Feminismus, in dem sich Frauen mit lädiertem Selbstbewußtsein gegenseitig hochjubeln. Aber man kann nicht Alles damit erklären. Mir scheint der Hang zum Gutmenschentum eher mit Machtgelüsten zu tun zu haben. Der „Moralapostel“ versucht mithilfe der höheren Instanz Moral Andere zu beherrschen, indem er sie erniedrigt auf die Stufe des ‚Untermenschen‘. Somit wäre es ein sublimierter Rassismus, der versucht den ‚tribe‘ der ‚Schlechtmenschen‘ (Nazis, Rechte, AfD Anhänger, christliche Fundamentalisten, Homophobe, Antisemiten, Islamkritiker, etc. usw.) zu unterdrücken. Machtfantasien sind das Manna der Versager.

    • Wenn Sie das nächste Mal eingeladen werden, auf einer Konferenz zu sprechen, insbesondere wenn Sie ein weißer Mann sind, bitten Sie den Organisator, zu bestätigen, dass Sie der einzige weiße Mann auf dem Panel / in der Rednerliste sind. Wenn nicht, sagen Sie, dass Sie geehrt sind. Aber Sie müssen ablehnen und den Grund dafür angeben. Und weil Sie bei Google sind, raten Sie mal – sie werden das Panel für Sie ändern. Du wirst dich schlecht fühlen, weil du ihnen Unannehmlichkeiten bereitet hast. Aber nicht so schlimm. Wenn der käsig weiße männliche Manager im „grünen Raum“ sitzt und Sie anstarrt, weil er für das Panel zu Gunsten einer Frau in seinem Team geprellt wurde, werden Sie sich verdammt selbstgefällig fühlen. Oder auch nicht: Du wirst dich schlecht fühlen, weil du sie vielleicht in eine schwierige Lage gebracht hast, und du wirst über alles hinausgehen, um dich mit dem schmuckigen Senioren-Typen (Beschwerde 42) zu versöhnen.

      Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator

      Da herrscht richtiggehender Has auf weiße Männer. Es ist sozusagen progressive weiße Männer zu hassen. Die werden dort total entmenschlicht und deswegen fühlen die Rassisten sich dort auch nicht schuldig.

      • One employee declared all white men to be part of the problem: “By being a white male, you are in a privileged class that is actively harmful to others, whether you like it or not. So, no, you really actually don’t get to complain about your right to an opinion”

        Kein warum, keine Begründung. Wer weiß ist, ist das Problem.

    • Diese tief empfundene Gewissheit findet man vorwiegend bei religiösen Fanatikern. Sind diese Personen direkt von den Zeugen Jehovas konvertiert? Hat die abnehmende Bedeutung von Religionen dieses Vakuum geschaffen?

      Diese Gedanken hatte ich auch schon öfters.
      Bekanntlich ist Westeuropa ziemlich säkularisiert. Was genau befriedigt der religiöse Glaube? Es muss da irgendwas geben, was ich als Atheist aber nicht nachvollziehen kann. Dieser Fanatismus, dieser Glaube, der abweichende Überzeugungen nicht ertragen kann. Feminismus hat ganz klar religiöse Züge und der Genderismus erinnert mich mit seinen absonderlichen Behauptungen an Scientology. Gruselig!

    • Kennt jemand eine Untersuchung, die die Entstehung des ‚Gutmenschen Syndroms‘ behandelt?

      Eine Untersuchung kenne ich nicht, aber die Geschichte der (Alkohol-)Prohibition in den USA ist in diesem Zusammenhang interessant.

  2. Guten Tag,

    Ich wollte fragen, wie Ihr eigentlich die Chancen sieht, das derzeitige politische Klima zu ändern.

    Ich beschäftige mich jetzt seit ca. 3 Jahren mit dem Social Justice Movement; ich dachte oft, sehr oft, daß sie jetzt übers Ziel hinausschiessen. Daß sich die öffentliche Meinung jetzt dreht.
    Aber das ist nie passiert.
    Stattdessen sind wir an einem Punkt, wo man Frauen verbietet in enger Kleidung neben Autos zu posieren; wo man Nacktheit aus den Museen verbannt, Schauspieler aus ihren Filmen schneidet und Gedichte von Hausmauern entfernt.
    Seit Jahren verfolge ich, daß auf quasi jeder Plattform die öffentliche Meinung eine ganz andere ist, als in den jeweiligen Medien dargestellt. Überall zeigen die Kommentare, daß die Öffentlichkeit nicht mehr mitkommt.
    Trotzdem gelangen immer mehr dieser Aktivisten in Machtpositionen, zum Grossteil durch Steuergelder finanziert, und es existieren Entscheidungsstrukturen, die im Bestreben, auf Seiten des Guten zu stehen, die fast alles abnicken, was aus der Ecke der sozialen Gerechtigkeit kommt.
    Hier sehe ich oft Kommentare, die diesen Leuten eine gewisse Verzweiflung zurechnen wollen: Diese würden „jetzt erst recht loslegen“. Andererseits sehe ich eine gewisse Methodik und Zwangsläufigkeit, mit der agiert wird.

    Was denkt Ihr, was passieren muss, damit sich das Blatt wendet?
    Muss die Karre erst mal so richtig an die Wand gefahren werden?
    Gestern dachte ich, daß nach den gridgirls ja eigentlich jetzt die Cheerleader dran seien müssten. Vielleicht wäre das ja ein Punkt, an dem Schluss wäre, zumindestens in den USA.

    • Deine Frage kann ich nicht beantworten. Ich persönlich halte es für möglich, dass wir in eine Diktatur taumeln:

      Gender-Mainstreaming als totalitäre Steigerung von Frauenpolitik

      Eine sanfte Diktatur, in der der Mann brav arbeitet, das System stützt, und nur hin und wieder mit der Realität des Feminats konfrontiert wird, etwa wenn er falschbeschuldigt wird, seine Kinder nicht sehen darf oder ihm eine Quotenfrau vor die Nase gesetzt wird. Ach. Das ist ja heute schon so.

    • „Muss die Karre erst mal so richtig an die Wand gefahren werden?“
      Ja, muss sie. Erst wenn der Ausspruch „Ich bin eine Feministin“ dazu führt, dass diese betreffende Dame von dutzenden anderer Frauen krankenhausreif geschlagen wird, erst dann kann sich wieder etwas verändern. Wir leben im Augenblick in einem Martriarchat und erst wenn die Zeiten wieder härter werden kann sich wieder etwas ändern. Allerdings hoffe ich dann auch, dass zu diesem Zeitpunkt genügend Männer MGTOW sind, ansonsten gibt es wieder traditionalistische Beziehungen und der ganze Scheiß fängt wieder von vorne an. Deswegen ist die Substitution der Sexualität mit der Frau genau wie die künstliche Gebärmutter auch so immens wichtig. Wir können unsere Natur nicht verändern, Männer stehen nun mal auf Frauen so wie ein Alki auf seinen Suff, nur wenn wir etwas gleichwertiges dagegen stellen kann sich dauerhaft etwas ändern.

      • „Wir können unsere Natur nicht verändern, Männer stehen nun mal auf Frauen so wie ein Alki auf seinen Suff“

        Doch, mit den richtigen Medikamenten ließe sich das ändern.Man muss sich nur eine Pille für den Mann vorstellen, die seinen Geschlechtstrieb auf null reduziert. Was Feministinnen wohl dazu sagen würden?

        • “Doch, mit den richtigen Medikamenten ließe sich das ändern.Man muss sich nur eine Pille für den Mann vorstellen, die seinen Geschlechtstrieb auf null reduziert. “
          Das wäre auch eine Lösung. Die wäre mir persönlich auch am liebsten. Ist aber bisher leider noch weiter entfernte Zukunftsmusik als die Sexbots.

      • „Ich bin eine Feministin“ dazu führt, dass diese betreffende Dame von dutzenden anderer Frauen krankenhausreif geschlagen wird“

        Ja, das müssen die Frauen regeln, denn wie Roslin schon sagte werden Männer (im Westen) niemals gegen Frauen kämpfen.

        • “Ja, das müssen die Frauen regeln, denn wie Roslin schon sagte werden Männer (im Westen) niemals gegen Frauen kämpfen.“
          Ich weiß nicht woher der Glaube kommt, dass es irgendwo anders besser wäre. Selbst im ach so Antifaschistischen Saudi Arabien kann dich eine Frau mit einem Satz ins Gefängnis bringen. Dazu muss sie sich nur belästigt fühlen.
          Nein, es ist unsere Natur die uns um Weg steht und die muss entweder geändert oder überlistet werden.

          • Ich halt es in muslimischen Ländern nicht für besser, denke aber das die Männer dort deutlich weniger Probleme damit haben Frauen einzusperren.

      • Ich stehe MGTOW selbst sehr nahe. Ich sehne mich aber extremst nach einer Partnerin.
        Problem ist, ich habe nue eine Pussy und Titten gesucht. Frauen sagen zwar immer „darauf will ich nicht reduziert werden, aber mehr bieten sie (zumindest in meiner Erfahrung nie) ich wollte immer eine richtige Partnerin. Das ist aber leider ein Wunschtraum.

      • „Allerdings hoffe ich dann auch, dass zu diesem Zeitpunkt genügend Männer MGTOW sind, ansonsten gibt es wieder traditionalistische Beziehungen und der ganze Scheiß fängt wieder von vorne an.“

        Am Ende setzt sich die Gruppe durch, deren Mitglieder ganz traditionalistisch Sex ohne Verhütungsmittel haben. Oder eine andere Gruppe, die genügend Macht und Willen hat, um erstere klein zu halten.

    • „Muss die Karre erst mal so richtig an die Wand gefahren werden?“

      Ich denke das wird passieren. Die Islamisten können Identitätspolitik genau so gut wie Frauen und da die westliche feministische Frau mehr Angst hat als Rassist zu gelten, wie vergewaltigt zu werden, haben die Islamisten auch die größere Keule in der Hand.

    • Ich wollte fragen, wie Ihr eigentlich die Chancen sieht, das derzeitige politische Klima zu ändern.

      Keine direkte Antwort sondern eine allgemein philosophische.

      In einem russischen Historienschinken von 2016, habe leider keinen link, fragt ein junger Mann einen älteren erfahrenen Greis angesichts des ewigen Kreislaufes von Macht Sex und Gewalt, und des offensichtlich desaströsen Ergebnisses.
      -Warum ändern sich die Menschen nicht ?-
      und der Alte antwortet:- Sie wollen nicht-

      fand ich genial die Szene

    • Ein Gedanke, der mir bei diesem Tweet gekommen ist:

      Das (geistige) Niveau einer Gruppe hängt nicht zuletzt davon ab, ob und wie Leute sanktioniert werden, die das Niveau nach unten ziehen.

      Sobald sich in einer Gruppe eine Teilgruppe etabliert, die (warum auch immer) für Niveau-senkende Aktionen nicht sanktioniert wird, MUSS zwangsläufig das Niveau sinken. Zum einen, weil die „schlechteren“ nicht gebremst werden, zum anderen, weil sich bei den eigentlich leistungsfähigeren der „Das ist anscheinend gut genug“ Eindruck einstellt.

      Die These ist also: Solange Männer einer Frau Unsinn eher durchgehen lassen als einem Mann, führen Frauen-in-der-Politik unweigerlich zu Die Grünen und Merkel.

      Ich seh nicht, dass Männer das lernen können.

      • „Solange … führen Frauen-in-der-Politik unweigerlich zu Die Grünen und Merkel.
        Ich seh nicht, dass Männer das lernen können.“

        So jetzt hast Du’s also wieder geschafft:

        Du hast mir den Sonntag versaut.

        Ich mache immer wieder denselben Fehler: Sonntags kurz ins Forum schauen. Es ist meine Neugier … Und es läuft wie immer: gerade mal zwei Beiträge gelesen – und schon ist der Sonntag im Eimer.

        Ihr seid wirklich schlimmv 😛

    • „Was denkt Ihr, was passieren muss, damit sich das Blatt wendet?“

      Es wendet sich gerade. Die zunehmend genervten Kommentare unter dem geistigen Durchfall einer Stokowski zeigen es z.B.

      Kultur wird zwar weitgehend von Männern gemacht, aber Frauen entscheiden über Hopp oder Topp.

      Der Feminismus war bisher eine nahezu lupenrein akademische „Philosophie“, die in den Augen einer Frau vernünftig und logisch war, deshalb auch unterstützt wurde – sie selbst aber nicht betraf.
      „MeToo“ sind Vorkommnisse auf YellowPress-Niveau. Frau kann sich über das Sexualleben von Männern entrüsten, die sie nie in ihrem Leben kennenlernen wird.

      Jetzt aber tritt der Feminismus aus der Fiktion heraus ins RL. Nachdem er sich bislang mit fürs Alltagsleben einer Durchschnittsfrau eher fiktiven Gestalten eines Weinsteins, Kachelmanns oder Allens beschäftigt hat, greift er jetzt direkt in genau dieses Alltagsleben ein, indem er ihr verbindliche Verhaltensauflagen macht, bei Verstoß dagegen nicht davor zurückschreckt, ihr die berufliche Lebensgrundlage zu entziehen.

      Männer duckten sich bei dieser Diskussion weitgehend weg, weil sie in ihr eigentlich nicht gewinnen konnten. Und Frauen standen dem Feminismus eher desinteressiert gegenüber. Jetzt aber geht es ganz direkt um ihr Leben.
      Und damit sind sie gezwungen, Position zu beziehen.
      Und die KANN NICHT profeministisch sein.

      Ich hab’s schon lange gesagt: der Feminismus schadet Frauen weit mehr, als Männern. Jetzt dämmert dies auch der holden Weiblichkeit auf der Straße.

      Mal sehen, wie lange es noch dauert, bis der erste Slut-walk akademischer Wohlstandstussies so richtig Dresche von Hausfrauen und Arbeiterinnen einfängt.

      Meine Prognose: es lohnt sich, das Bier schon bereitzuhalten 😀

    • Es ist wahrscheinlich ein bisschen esoterisch, aber gelegentlich beschäftige ich mich mit remote viewing und ähnlichem (siehe z.B. „eine neue Zukunft sehen“ von cropfm) und es ist wohl tatsächlich so (was ja auch fast greifbar ist), dass wir in einer Zeit des Umbruches leben. Und er beginnt gerade erst richtig. Es herrscht in der Szene bei vielen schon länger die Gewissheit vor, dass die heiße Phase zwischen 2018 und 2022 stattfindet. Unklar ist hingegen was passiert und wie es ausgeht, jedenfalls soll es erst noch so richtig heftig werden.

      Wenn man das weltweite politische Spektrum anschaut, ist der Wandel aber bemerkbar und wird von den verblödeten „Progressiven“ lautstark bejammert und aktiv mit den unfairsten Methoden bekämpft (siehe FISA-Memo oder die Verleumdungen, Hetze und Gewalt gegen die AfD) Was anderes als eine Konterrevolution sind Brexit, Trump und die AfD? Eine konservative Konterrevolution. Nicht ausgemacht ist, ob diese positiv wird oder nicht und welche Stärke sie erreicht. Wir alle wissen um die offensichtlichen Gefahren, die ein Trump oder auch eine AfD mitbringt, ebenso um die großen Lücken im konservativen Weltbild der Vergangenheit. Echte Demokratie haben wir ja leider nicht, was die Sache von den entsprechenden Führungen abhängig macht…

      Wie wahrscheinlich ein Ende des progressiven Wahns ist, hängt davon ab, wie sehr wir die Gegenkräfte unterstützen oder behindern und ob wir sie auf konstruktive Ziele ausrichten können. Die Intellektuellen sammeln sich z.Z. alle rechts, leider haben die in keiner politischen Bewegung viel zu sagen, sonst sähe die linke Seite jetzt nicht aus, wie sie aussieht: dominiert von abgehobenen und korrupten Parteikarrieristen, abhängigen und dummstudierten Journalisten und massenweise prekären Aktivisten wie A.Kemper oder gar autonomen Schlägern.

      Die Mehrheit der Bevölkerung, das muss man klar sagen, ist eher passiv und höchstenfalls genervt. Deshalb kauft sie ja auch keine Zeitungen mehr. Die Wahrheit braucht allerdings viel Zeit, um sich Bahn zu brechen.Noch länger dauert es, die verlogenen implantierten Weltbilder zu überdenken, von der heilbringenden Verschmelzung aller Völker, über den Segen bedingungslosen Freihandels bis zur angeblichen Dauerunterdrückung der Frau.

      Es könnte sein, dass nur noch der Tropfen fehlt, der das Fass zum Überlaufen bringt. Vielleicht aber auch mehr. Zu viele denken nicht in die Zukunft und spüren die Auswirkungen der aktuellen Weichenstellungen noch nicht persönlich. Solange die EZB-Geldquelle sprudelt, wird wohl alles ruhig bleiben, aber damit kann es über Nacht mal schlagartig vorbei sein.

      Die jüngsten Demos machen dabei durchaus Mut, sei es in Cottbus oder Kandel. Sie werden zunehmend von einer breiteren Gesellschaft getragen:
      https://philosophia-perennis.com/2018/02/03/cottbus-demo/
      http://vera-lengsfeld.de/2018/01/29/erfolgreicher-protest-in-kandel-das-ist-erst-der-anfang/

      Mit der konservativen Wende wird es auch ein großes Aufräumen in den Redaktionen geben und die ganzen Femnazis werden sich in ihre darknets zurückziehen und die Wunden lecken, falls sie nicht in der Geschlossenen landen (wo die meisten hingehören).

      Damit wird aber längst nicht alles gut, diese ganzen Fehlentwicklungen sind m.E. eine Ausgeburt der massiven Urbanisierung und der Entfremdung von den eigenen Wurzeln, von Traditionen, Boden, Natur und echter Arbeit, vermutlich sogar von Religion. Ich sehe derzeit niemanden der ein brauchbares Konzept dafür hätte, noch gibt es überhaupt ein Problembewusstsein dafür…

    • Das ist in Afrika aber tatsächlich so. Die Männer lungern nicht selten herum, während die Frauen alle Arbeit machen, bringen sie das Geld durch und schwängern andere.

      Menschen und Kulturen sind nicht gleich, ich halte es für grundfalsch, die westliche Debatte auf Basis der fehlgeleiteten humanistischen Ideologie zu führen. In Afrika sind (nicht überall , aber in vielen Gebieten) die Voraussetzungen ganz andere, entsprechend müssen auch die Werkzeuge andere sein.

      Was gar nicht geht, ist den afrikanischen Frauen Vorwürfe zu machen. Die führen, verglichen mit den verwöhnten westlichen Gören, meist echt ein knallhartes Leben.

      • Das stimmt in diesem Fall sogar. Diese Frauen wurden wohl schon regelmäßig vergewaltigt und da ist deren Einstellung schon nachvollziehbar.

  3. Antje Schrupp, prominente Vertreterin des gynozentrischen „mehr, mehr, mehr“ Feminismus, zelebriert das 100 Jahre-Jubilee des Frauenwahlrechts und packt dabei zehn sehr interessante Thesen zur Zukunft der Demokratie auf den Diskussionstisch.

    Unter anderem diese Erkenntnis:

    “ Die Quote ist auf Dauer kein geeignetes Instrument, um die politische Partizipation von Frauen sicher zu stellen. “

    Lesenswert.

    https://antjeschrupp.com/2018/02/03/100-jahre-frauenwahlrecht-zehn-thesen/

      • Uuahhh….das zieht voll rein…toxic femininity in a nutshell sozusagen. Du solltest für die noch nicht abgehärteten Gelegenheitsleser hier eine Triggerwarnung voranstellen 😉

    • Die Quote ist auf Dauer kein geeignetes Instrument, um die politische Partizipation von Frauen sicher zu stellen. Andersherum muss vielmehr die Frage gestellt werden, warum die Parteienpolitik und der Parlamentarismus für Männer viel attraktiver sind als für Frauen. Sind sie dann überhaupt noch demokratisch legitimiert?

      „Frauenrechte“ sind immer wieder Gegenstand politischer Verhandlungen. Es gibt keine zwangsläufige Entwicklung hin zur Geschlechtergleichheit. Politische Rechte von Frauen können je nach Machtverhältnissen auch wieder abgeschafft oder rückgängig gemacht werden, solange die Freiheit der Frauen nur „ein Thema von vielen“ ist.

      Das sowas auch für Männer gilt ist undenkbar oder kein Problem.

      Das Frauenwahlrecht war notwendig, weil klargeworden war, dass Männer Frauen nicht repräsentieren können. Ist aber Repräsentation überhaupt ein geeignetes Mittel der Politik? Können Menschen überhaupt den Anspruch erheben, für andere zu sprechen und deren Interessen zu vertreten?

      Da bin ich auch die Alternative gespannt. Es kann dann nur ein Anarchismus werden und der wird für die Schwachen nicht positiv sein.

      • Naja, Antworten darfst Du von Antje S. nicht erwarten. Aber sie ist immer mal wieder für Denkanstösse gut oder auch für voll witzige Sprüche.

        Zum Beispiel den:

        „Können Menschen überhaupt den Anspruch erheben, für andere zu sprechen und deren Interessen zu vertreten?“

        Oder: Wie eine Feminista lustvoll an dem Ast sägt auf dem sie sitzt.

        • „Können Menschen überhaupt den Anspruch erheben, für andere zu sprechen und deren Interessen zu vertreten?“

          Ist diese Frau nicht studierte Politikwissenschaftlerin?

          • Muss wohl heißen: Können Männer überhaupt den Anspruch erheben, für andere zu sprechen und deren Interessen zu vertreten?

      • Es kann dann nur ein Anarchismus werden und der wird für die Schwachen nicht positiv sein.

        Quatsch, direkte Demokratie, wenigstens wie in der Schweiz!

        Repräsentativität gibt es nicht, die ganze „repräsentative Demokratie“ in eine Lüge, für Leute, die auch sonst jeden Scheiß glauben. Als ob man die Meinungen von Millionen Menschen, noch dazu über mehrere Jahre, auf eine handvoll dämliche korrupte Parteikrieger abbilden könnte, die noch zudem nie die Wahrheit sagen. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit.

        Und es ist unverschämt, würdest du deinen besten Freund zu deinem Vormund machen, für mehrere Jahre?

        Selbstverständlich nicht, nicht ohne Not zumindest, aber in der Politik macht man Leute zu seinem Vormund, die man nur aus der verlogenen Presse kennt und mit denen man nichtmal ein Bier zusammen trinken möchte. Und die entscheiden dann über Wohl und Wehe des ganzen Landes.

        Dass es so ist und dass man uns einredet, dies sei die Spitze der Entwicklung, ist übrigens auch kein Zufall, es sichert gewissen Kreisen den Machtzugang. Wir sind nur die Cretins, denen man was vorspielen kann. Meine Herren!

    • “ Wieso hatte „die Demokratie“ eigentlich so lange gar kein Problem damit, die Hälfte der Bevölkerung vom Wahlrecht auszuschließen?“

      Welche Hälfte meint sie denn? Das allgemeine Wahlrecht auch für Männer, gab es ja auch erst seit 30 Jahren.
      30 Jahre von „undenkbar“ zu „selbstverständlich“ scheint mir wahrlich nicht lange.

    • Sehr gut, das war mir auch schon länger aufgefallen. Aber wie soll auch so eine Social-Media-Expertin des BAMFS wissen, dass sie fürs Blocken eine gesetzliche Ermächtigungsgrundlage braucht?

    • Feministinnen müssen bald die Bibel umschreiben (oder verbieten, darin sind sie ja gut), denn Jesus nennt Gott niemals Mutter, immer nur Vater. Es ist trivial, aber schon komisch wie viele weiblich Pastoren und Priester das Geschlecht Gottes weiblich machen wollen. Gott darf wohl nicht als Mann gesehen werden… irgendwie frauendiskriminierend oder so. Wenn aber Gott eine Frau ist, ist alles in Butterheuchler. Ob der Teufel wohl auch noch eine Geschlechtsumwandlung erhält? ^^

      • FORCED.

        „Schreibt ein Essay warum ihr ein Arschloch seid und wenn ihr euch nicht anstrengt und schreiben was ich lesen will, lasse ich euch durchfallen.“

  4. Cancer. Da waren wohl einige nicht Weiße in Europa ,aber die so gut wie absolute Mehrheit in Mitteleuropa war weiß. Das ist wirklich unglaublich was für eine Geschichtsumschreibung hier versucht wird.

    Kommen dann bald Reparationsforderungen, weil die Weißen Europa jemanden weggenommen haben.

  5. Wenn ich nicht irre, wurde die Autorin/Philosophin Christina Hoff-Sommers doch hier auf dem Blog schon das eine oder andere Mal erwähnt.

    Ihr Sohn – ebenfalls ein Philosoph – hat ein ziemlichen coolen Podcast namens verybadwizards, den ich übrigens absolut empfehlen kann. In der folgenden Episode kommen Mutter und Sohn zusammen und reden über #metoo, sex panic, free speech usw.

    https://verybadwizards.fireside.fm/128

    David and Tamler keep their Nagel streak alive, discussing the essay „The Fragmention of Value“ from his collection „Mortal Questions.“ How should we address our fragmented moral landscape, with multiple sources of value that can’t be reduced or systematically ordered? Does this make all of our moral decisions arbitrary? Plus, we talk about Louis CK and in a Thanksgiving tradition special guest Christina Hoff Sommers rejoins the podcast in a moderately drunken debate with Tamler about a possible sex panic.

  6. „Sachsens Männerschutz-Wohnungen: Kaum eröffnet, schon ausgebucht!“
    6! – in Worten: SECHS!
    https://www.tag24.de/nachrichten/dresden-leipzig-sachsens-maennerschutzwohnungen-kaum-eroeffnet-schon-ausgebucht-438110#article

    Dagegen für Frauen:
    https://www.gewaltfreies-zuhause.de/frauenh%C3%A4user/kontaktdaten-der-frauenh%C3%A4user/

    „“Im Jahr 2013 waren 582 Frauen und 628 Kinder in den sächsischen Frauen- und Kinderschutzhäusern.“
    http://www.taz.de/!5034703/

  7. First thing you need to start your own feminist project is something… something to suck the fun out of…

    Es ist nicht neues, aber Feministinnen werden es niemals lernen:

    So the industry gave feminists what they asked for. It took some time. There were a few false starts — the Minx line, Marvel Divas, Girl Comics. However, eventually Marvel and DC, the former in particular, managed to get it right and give feminists exactly they wanted. And now:

    Smart, Nice and Sassy: ‘Good Girl’ Role Models Make Boring Heroes

    I will allow ComicsAlliance’s Juliet Khan explain:

    And I am bored.

    Which isn’t to say I don’t enjoy many of these books, or that I think they have no redeeming qualities. But these brave new heroines can, by and large, be summed up as “smart, nice, vaguely sassy.” There is individual conflict, sure — Barbara’s academic work, Gwen’s band, Kate Bishop’s desire for independence — but it’s rarely defining, and never truly risky. Certainly none of these books approach the kind of comedy, pathos, or danger that define the greatest male characters. They’re all a little safe, a little tame, a little quiet.

    https://toysoldier.wordpress.com/2015/05/09/be-careful-what-you-ask-for/

    • Es lohnt sich, die Antworten auf den zitierten Tweetdurchzulesen

      Feminism in a Nutshell: Gleichberechtigung ist, wenn Frauen alle Privilegien und keinerlei Gefährdung haben. Fuck Men, wen kümmert’s was denen passiert?

      • Hier wurde etwas interessantes geschrieben zu der völlig Empathielosig-
        und Gleichgültigkeit gegen das was Männer angetan wird.

        https://maennergedanken.wordpress.com/2018/02/04/der-empathy-gap/

        Own Gender Preference
        Diese Studie beschäftigt sich mit „Own Gender Preference“ also darüber, ob angehörige eines Geschlechtes ihr eigenes Geschlecht bevorzugen bzw. für das bessere, überlegenere halten. Aus dem Abstract der Studie

        The development course of implicit and explicit gender attitudes between the ages of 5 and adulthood is investigated. Findings
        demonstrate that implicit and explicit own-gender preferences emerge early in both boys and girls, but implicit own-gender
        preferences are stronger in young girls than boys. In addition, female participants’attitudes remain largely stable overdevelopment, whereas male participants’implicit and explicit attitudes show an age-related shift towards increasing femalepositivity. Gender attitudes are an anomaly in that social evaluations dissociate from social status, with both male and female participants tending to evaluate female more positively than male.

        Das bedeutet ab dem Alter von 5 Jahren bevorzugen Mädchen ihr eigenes Geschlecht stärker als Jungen deren eigenes Geschlecht, mit fortschreitendem Alter verstärkt sich dieser Bias noch leicht, während er sich in der Adoleszenz bei Jungen umdreht, und diese als Männer Frauen für das bessere Geschlecht halten und sie diese bevorzugen.

        [..]

        Frauen haben weniger Mitgefühl für „Feinde“ als Männer
        Diese Studie untersucht den Einfluss der persönlichen Beziehung auf das Einfühlungsvermögen und das Mitgefühl von Frauen und Männern. Dies ist insbesondere interessant, als ja, wie in der Einleitung schon angedeutet Frauen gerne nachgesagt wird das empathischere, einfühlsamere Geschlecht zu sein. Die Studie untersucht demnach wie es um die Empathie bei beiden Geschlechtern bestellt ist, wenn eine bestimmte Situation die Versuchsperson selbst betrifft, die Situation einen Freund betrifft oder die Situation einen Feind betrifft. Aus der Studie :

        Analyses of these scores did not show an overall gender difference in empathy, but revealed that women’s level of empathy is more affected by the relationship they have with the other person; they showed somewhat greater empathy levels toward friends, but lower levels towards enemies. Although this result has not been reported before, it is congruent with results from studies of helping behavior.
        In a meta-analysis of studies measuring people’s willingness to help
        in real-life situations Eagly and Crowly (1986) found that men were actually significantly more likely to provide aid than women. However, they pointed out
        that the vast majority of these studies involved providing help to a stranger, which women may find somewhat threatening. Some more recent studies have found no gender difference in less threatening situations (e.g. Reysen & Ganz, 2006) or a tendency for women to give more help when the person receiving the help is a friend (George, Carroll, Kersnick & Calderon, 1998).

        Nach der Studie zeigen also Frauen für eine Person, die sie als „Feind“ empfinden deutlich weniger Empathie als Männer unter gleichen Bedingungen. Interessanterweise wurden in der Studie den jeweiligen Teilnehmern Freunde und Feinde ihres jeweils eigenen Geschlechts vorgesetzt. Man darf natürlich spekulieren, ob der GAP noch größer gewesen wäre, wenn die „Feinde“ der Frauen männlich dargestellt worden wären. Nachdem der Feminismus seit den 70-jahren relativ erfolgreich die gesamte männliche Hälfte der Menschheit als Feindbild der Frauen aufbaut braucht man sich schon alleine aufgrund der Ergebnisse dieser Studie nicht zu wundern, warum vergleichsweise so wenige Frauen Mitgefühl für Männer zeigen.

  8. Und wieder mal ein Blick ins angeblich übel frauenverachtende Indien. Dort hat der Oberste Gerichtshof gerade durchgesetzt, dass Gesetze gegen Vergewaltigung, andere sexuelle Übergriffe und Stalking nur weiblichen Opfern zugute kommen sollen.

    https://www.hindustantimes.com/india-news/sc-dismisses-plea-to-make-sexual-assault-cases-gender-neutral-says-parliament-acknowledges-woman-as-victim/story-UWW0M3KXdnE0VMxXTzwiiM.html

    Ich checke nicht wie die männlichen Politiker da mit machen können. Sie könnten es geschäftsunabhängig formulieren und dann in der Praxis es nur für Frauen machen, aber sie wollen das alle Männer wissen, das sie vom Staat völlig alleine gelassen werden, wenn sie in eine solche Position kommen.

    Auch hier im Blog wird immer wieder gesagt das der Feminismus am Boden liegt und Argumentativ tot ist, aber das ist völlig egal. Feminismus kann auch ohne gesellschaftliche Unterstützung die Erde verbrennen und er macht es.

  9. Burschen, ich hab ne wichtige Frage:

    Gibt es eine lesbare, Gruppendenken-freie Zusammenfassung dessen, was ich gerade auf twitter erlebe, und Leute wie The Real Kraut, „Alt Right Leaks“, „DarksideofKek“, geleakte Discord-Server, Doxxing und andere Untaten umfasst? Und warum gibt sich DerDoktorant mit sowas ab?

    • „Gruppendenken-freie Zusammenfassung“ hahahahahahaha

      „was ich gerade auf twitter erlebe“

      gerade? gibt’s was Neues? Ansonsten hatte ich mir dazu einige mehr oder minder aussagekräfte Youtube-Videos dazu angehört und den Eindruck gewonnen, dass die Gegenseite recht hat (also nicht Kraut&Tea usw.). Die guten Zusammenfassungen finde ich leider nicht mehr (und lesen würde ich dazu eh nichts, das ist ja kein Thema für ein Philosophieseminar).

      • Ist ein gefühlter Kindergarten von „he said, she said“ und scheint irgendwie ein Konflikt zwischen einer „YouTube-Skeptiker-Szene“ und einer deutschen „alt-right“ zu sein, die sich beim Antifeminismus einig ist, aber sonst eher nicht so. kA, mir liegen die „Skeptiker“ mehr. Sieht mir nach gelebter Identitätspolitik aus.
        VA dachte ich Kraut wollte nie mehr twittern, weil er zum Monster wurde, oder sowas, und nun twittert er so eigenartige Sachen, daß ich den Unfollow-Button drücken müsste.
        Dazu der Doktor, von dem ich kürzlich fast einen ganzen Tag lang zugespammt wurde, weil er ernsthaft darüber fabuliert hat, man könne DEN Feminismus nicht angreifen, weil es DEN Feminismus ja gar nicht gibt (vermutlich weil er jetzt eine feministische Twitterfreundin hat oder so).

        • Ich fand es auch sehr verwirrend, aber das Problem, Gegner persönlich anzugreifen, beim Arbeitgeber etc. zu denunzieren und zu doxxen, statt Positionen anzugreifen, scheint mehr und mehr endemisch zu werden. Das ist auch ein Grund, weshalb ich kaum noch Lust habe, im Internet zu debattieren (auch wenn es mir in der Vergangenheit durchaus was gebracht, ich von anderen gelernt habe und sie hoffentlich auch von mir 🙂 ).

          Im Real Life ist es auch nicht ungefährlich, aber man lernt schnell, wer mit einem debattiert oder hintenrum denunziert. Es gibt durchaus aufrichtige Gegner und falsche Freunde.

          Kennst Du diesen Vortrag von Egon Flaig? Fasst m.E. sehr gut die Gefahr der derzeit mangelnden Debattenkultur zusammen.

        • Nachtrag:

          Ich dachte, das mit dem Discordserver bezöge sich auf #krautgate, Gemeint ist aber hier offenbar dieses „Altrightleaks“ ? Davon hatte ich bisher gar nichts gehört.

  10. Anwalt Christian Schertz im Tagesspiegel zu #metoo:

    „Indem wir die Vergangenheit nun so skandalisieren, sind wir vielleicht gerade dabei, die Gegenwart überzumoralisieren?

    Diese Frage habe ich mir auch gestellt. Natürlich haben wir eine Tendenz zur Überkorrektheit: Rauchen in Gaststätten ist verboten, unser Leben wird von Energiesparlampen beleuchtet und alle dürfen nur noch regionale Produkte essen. Diese Empörungsgesellschaft finde ich in der Tat sehr, sehr schwierig, weil eine differenzierte Debatte nicht mehr möglich ist und bei einer vielleicht nicht immer politisch korrekten Auffassung sofort massiv angegangen wird. Auch das, was etwa mit dem ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff passiert ist: Die Medien hören teilweise nicht auf, bis die Leute am Boden liegen, und dann wird noch weiter auf sie eingetreten, wenn man nicht in jederlei Hinsicht Abbitte leistet. Aber in bestimmten Punkten haben die Medien auch gelernt.“

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/anwalt-christian-schertz-zum-fall-wedel-wir-muessen-ueber-das-system-des-schweigens-nachdenken/20925840.html

  11. Stanford Discriminates Against Men With Financial Aid | BREAKING (Badger)

    https://www.badgerfeed.com/2018/02/05/stanford-discriminates-against-men-with-financial-aid-breaking-badger%E2%80%A8february-3rd-2018-%E2%80%A8%E2%80%A8/

    KEY FACTS

    1. Stanford University has been favoring women and domestic students for financial aid
:

    – As far back as 2008, Stanford claimed that “financial assistance was determined solely by a student’s calculated financial need”.

    2. Second-year student, Adam Allcock, crunched eight years of financial data (2008-2015):

    – The data was available on a shared storage drive, accessible by the entire Graduate School of Business for six months

    – He then delivered a 378-page analysis last November to Dean Jonathan Levin

    3. Dean Levin tried to claim that Stanford was actually just giving “incremental fellowship awards” to applicants “whose biographies make them particularly compelling and competitive in trying to attract a diverse class.”

    – Levin admits that Stanford never disclosed these “incremental awards”

    – Those awards just happen to favour women and domestic students regardless of their finances

    4. Roughly 230 students have received fellowship grants that included full tuition/full tuition plus fees.

    – Scholarships could potentially be three times larger for students with identical financial needs

    5. Admissions director Kirsten Moss said the school would be appointing an “advisory group” that will help “align financial aid with the values of our institution, needs of our students, and realities of the marketplace.”

    – According to the Daily, the business school didn’t say whether future fellowships would continue solely under a needs-based system.

  12. The Red Pill Raw Files

    You’ll probably notice this Raw File is very different from the rest because it is 50 minutes long!
    The topic of infant male circumcision is so complex and I couldn’t see a 10 minute segment in here that felt thorough enough to stand alone as a Raw File.
    We talk about the risks of the procedure, the function of the foreskin, the issue of consent, the argument that it’s a religious right, cleanliness, the „so he looks like his father“ argument, the argument that it helps prevent AIDS/STDs, the potential of PTSD from infant circumcision, and specific stories are brought up such as Lewis Sayre, Dr. John Money and the David Reimer story, and many others.
    As with many Raw Files, please pardon the technical imperfections.
    This interview had issues with being out of focus since I was setting the focus myself as well as being on camera, but as I’ve said before, I believe content supersedes technical perfection and this content deserves to be out there. I hope you enjoy this episode and I look forward to reading your comments!
    To learn more about Svoboda’s background, here are a few links:

    http://www.arclaw.org/about-us/people/j-steven-svoboda-esq
    http://ncfm.org/advisor-board/j-steven-svoboda-esq/

    [comment section]

  13. Because its 2018!

  14. Männer töten, kastrieren, foltern, vergewaltigen, immer wieder von Frauen schlagen lassen fördert aber nicht die Gewalt gegen Männer… because feminism is for equality.

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