„Männliche Erotik in Kunst und Literatur“ und weibliche Künstler, die sie feiern

Adrian schreibt in einem Tweet:

Fällt euch „Kund und Literatur“ von Frauen ein, die „männliche Erotik feiert“ ?

Und was wäre unter männlicher Erotik zu verstehen?

Reicht als Feiern schon so etwas?

Etwas suchen brachte noch:

Mann als Sexobjekt

Mann als Sexobjekt

Achill als Lustobjekt auf François-Léon Benouvilles Gemälde von 1847 und das Selbstporträt der Künstlerin Elisabeth Vigée-Lebrun von 1790.

15 Gedanken zu “„Männliche Erotik in Kunst und Literatur“ und weibliche Künstler, die sie feiern

  1. Männliche Erotik aus weiblicher Perspektive sieht halt aus wie Mr. Darcy oder Rhett Butler.

    Kaum ein Mann kapiert, dass Chick Porn real ist, weil er so anders aussieht als Porn für Männer.

    • Es ist eben hauptsächlich in literarischer oder eben indirekter Form zu finden. Aber Feministen raffen diesen grundsätzlichen Unterschied auch nicht. Deshalb scheitert auch nahezu jedes „feministische Sexvideo“ am Markt.

    • Die traurige Erkenntnis nach den Kommentaren, wenn’s mal gute Künstlerinnen gibt, dann sind die für weibliches Publikum leider zu hoch.

      • @ Sander:
        „Die traurige Erkenntnis nach den Kommentaren, wenn’s mal gute Künstlerinnen gibt, dann sind die für weibliches Publikum leider zu hoch.“
        Das wußte Nina in den 70ern auch schon, deshalb schrieb sie die deutsche Version von „white Punks on Dope“ mit geändertem Text:

        Für ’ne durchgeschallerte Feministin nich schlächt, oder?

    • Nur aus Interesse: Gibt es eigentlich Studien zu dem Geschlecht der Autoren auf verschieden Fanfiction-Seiten? Mich würde die Verteilung interessieren, denn ich habe so einen Verdacht.

      • Ob es da förmliche Studien gibt, weiß ich nicht. Es wird nur immer so geredet, das aber auch von Leuten, die selbst in dieser Szene tätig sind.
        Bei manchen Unterkategorien, z. B. wenn es um irgendwelche Kpop Bands geht, liegt der Schluss nahe, dass es mehrheitlich weibliche Schreiber sein müssten, weil diese ja eine ganz bestimmte Zielgruppe haben. Und die ist nun mal nicht Horst, der gerne Schnitzel ist und Bier trinkt. (Um es überspitzt auszudrücken.)

  2. Hmm,

    ich scheine das Thema nicht zu verstehen.
    In dem Musikvideo feiert sich eine Gruppe Frauen selbst, während die Männer verhältnismäßig seltene Staffage, bestenfalls Bio-Dildos, sind.

    Das linke Gemälde wurde von einem Mann gemalt und das rechte ist ein Selbstbildnis.
    Ich kann in den Beispielen Deine Überschrift nicht wiederfinden, Christian.

  3. „Ich denke das sagt einiges über das kreative und erotische Potential von Frauen aus“
    Ich versteh diesen Satz nicht vollständig. Der erste Teil ist klar, die meisten kreativen Werke kommen von Männern. Aber was meint er mit den erotischen Potential von Frauen?
    Geht es darum, dass Frauen nicht erotisch sind? Für einen homosexuellen Mann sind sie es sicher nicht.
    Oder geht es darum, dass es Frauen an „erotischer Fantasie“ fehlt? Auch das halte ich nicht für korrekt.

  4. Hallo.
    Ich verstehe die Fragestellung nicht richtig.
    „Männliche Erotik“ die von weiblichen Künstlerinnen gefeiert wird?
    Mit weiblichen Malern und Bildhauern kenne ich mich nicht aus. Aber bei den Schriftstellerinnen gibt es viele, die sich mit Erotik von Männern und Frauen beschäftigt haben. Elfriede Jelinek hat immer wieder „Lust“ zum zentralen Thema ihrer Romane gemacht.
    Aber als „feiern“ würde ich das nicht bezeichnen.

    Mir fallen nur noch die Weather Girls ein:
    It’s raining men
    Halleluja
    It’s raining men…….

  5. Wie wäre es mit „Shades of Grey“ als Beispiel, wo „männliche Erotik“, so wie sie Frauen gerne hätten, von Frauen „gefeiert“ wird?

    Und dann würde mir noch spontan „Frankenstein oder Der moderne Prometheus“ von Mary Shelley einfallen.

    Ich denke, da „männliche Erotik“ für Frauen weniger an körperlichen Triggern hängt, ist die Textform für Frauen zur Beschreibung dieser besser geeignet denn Bilder. Dann ist frau aufgrund des Rollenmodells besser dran, ihr Begehren eher verschlüsselt zu kommunizieren.So hat sie ein geringeres Risiko eines Statusverlustes.

    Und zuguter letzt manifestiert sich „männliche Erotik“ für Frauen derart komplex, dass sie nicht salopp simplifiziert werden kann.

    „Boah, geiles Fahrgestell. Die würde ich gerne mal nageln“ ist ein männliches Statement auf Basis von körperlichen Triggern. Dieses Statement verliert seine Gültigkeit auch nicht, wenn das geile Fahrgestell eine miese Persönlichkeit ist und ganz und gar nicht liebenswert.

    Etwas analoges haben Frauen nicht…

    • „Wie wäre es mit „Shades of Grey“ als Beispiel, wo „männliche Erotik“, so wie sie Frauen gerne hätten, von Frauen „gefeiert“ wird?“
      Du weißt, daß dieser Satz eine ziemliche Brisanz hat, wenn man davon ausgeht, daß es in dem Film um die Folgen von Mißbrauch im Kindesalter geht?

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