Missy Magazine: Neue feministische Allianzen gegen Rechts #FemAlliances

 

 

 

 

 

14 Gedanken zu “Missy Magazine: Neue feministische Allianzen gegen Rechts #FemAlliances

  1. Allianz heisst doch, notfalls wider besseres Wissen das Falsche tun?
    Ein Glück entfernen die sich selbst dankenswerterweise aus der Evolution.

      • @all

        Ökonomische Interessenlagen ganz offensichtlich: Durchgesetzte neoliberale Positionen wirken sich auf die Erwerbssektoren von Frauen aus, indem der Sozialstaat geschliffen wird.

        Dass das bereits einmal der Fall war und die Furcht von Feministinnen des Übergangs zur Kohl-Ära darin beflügelt hat, die Frau als das soziale, den Mann als das asoziale Wesen herauszustellen, um die männliche Konkurrenz zu beseitigen, scheint irgendwie vergessen worden zu sein.
        Bzw. sie haben sich selber nicht begriffen.

        Das ist ihre Angst und die ökonomische Basis für ihre Suche nach politischen Allianzen. Natürlich zu ihren Vorbedingungen – ein Rezept für das Scheitern gleich mitgeliefert: „Wir brauchen politische Narrative“.
        Die bisherige Politik war gespeist von „Narrativen“ *über* die Realität und nicht AUS dieser. Fehlereinsicht=NULL.

        Der Frau von Farbe die Bemühung deutlich abzulesen, eine Kopistin/Plagiatorin der „affirmative action“ aus den USA zu sein, mit der lustigen Lüge, über 30% der Bevölkerung hätte einen Migrationshintergrund und daher sei von einer „weißen Gesellschaft“ nicht mehr zu sprechen.
        Was der Russlanddeutsche/deutschin, Spätaussiedler auch immer für eine Hautfarbe hat…

        WENN aber ihre Betrachtung richtig wäre, DANN hätten wir immerhin eine Frau von Farbe als Führerin der ideellen Gesamtfarbe. Und z.B. ein Gleichstellungsgesetz, das die Farbe der Gesamtfarbe (Farbe matters!) repräsentiert – im Verhältnis zur imaginierten Gesamtfarbe der Bevölkerung.
        Inkl. farbiger Gleichstellungsquoten von Farbe!

        Dieses gestammelte denglisch! Ist denen „Neu! Aus USA!“ nicht klar, dass selbst *nach ihren eigenen Maßstäben* die Kasperköpfe in den USA, die sie einfach plagiieren, politisch nicht erreicht haben, was bei uns seit Jahren Standard ist? Schwuler Außenminister, schwuler Bürgermeister der Hauptstadt, lesbische Umweltministerin, weibliche Bundeskanzlerin und weibliche Verteidigungsministerin. Woran liegt das wohl, das ihre Vorbilder so sensationell erfolglos sind? Nachdenken=NULL

        Es wird bestimmt lustig, mit solchen Gestalten politische Allianzen zu bilden und mit lustig meine ich: Da ist die eingebaute Garantie zu verlieren mit enthalten. Diese quicklebendigen NatzisstI*nnen kennen nur ein einziges Thema: Sich selbst. Erfolgsaussichten dieser Allianz=NULL

        Gewerkschaftsbewegung thematisiert=NULL
        Aktueller Kampf der IGM thematisiert=NULL
        Sie reden über „Klassismus“ und haben Ahnung über aktuelle Klassenkämpfe=NULL
        Sind in der Lage, sich in dem (europäischen) Kampf der Linken zu verorten und einzuordnen=NULL
        Haben ein politisches Verständnis über ihren Bauchnabel hinaus=NULL

        Das ist eine Linke zum fremdschämen und ich verstehe jede Aversion gegen diese Pappnasen.
        Ich kenne genügend fähige Linke in der Gewerkschaftsbewegung und in der Linken und ich frage mich, was die reitet, diese Totalversager immer noch und einfach so gewähren zu lassen.

        WERFT SIE RAUS!

  2. @all

    Kurzer Zwischeneindruck, ich skippe allerdings stark.

    Angesichts der Tatsache, dass dies eine *politische Diskussion* sein soll, die unter Erwachsenen auf Einladung einer linken Stiftung stattfindet, ist das Niveau der politischen Analyse nicht nur unter aller Sau, sondern in der Verteilung der Diskussionsbeiträge kennzeichnend.

    Andreas Kemper – der einzige Mann in der Runde – analysiert Strömungen in der AfD, warnt vor den in den Nachbarländern sich abzeichnenden oder erfolgreichen Diskursstrategien der rechten Parteien.

    Bei den Diskussionsbeiträgen der Frauen über den (inklusiven) Feminismus ist mir noch nicht einmal klar, auf welcher politischen Grundlage oder auf welcher Basis von gemeinsamen Interessen sich überhaupt Allianzen herstellen lassen sollten.
    Das klingt wie reine Bauchnabelschau.

    Wie geht´s euch mit dieser Veranstaltung?
    Mal reingeschaut?

        • BaföG? Er schreibt ja angebl. seit irgendwie 1,5 – 2 Jahrzehnten an einer Doktorarbeit.
          Aber vielleicht schiebt ihm Mutter Ilse auch noch den einen o. anderen Job als „wissenschaftlicher Mitarbeiter“ der Gender Studies zu.

          • Niemals BaföG! Die streichen dir schon die mickrige Stütze zusammen, wenn du das Vordiplom nicht im ersten Anlauf schaffst, würde mich wundern, wenn sich das geändert hätte.

            Ich kann mich gut an die Betteltouren erinnern. Elternabhängiges Bafög ist nämlich vom Einkommen der Eltern abhängig. Die Schulden der Eltern und die Anzahl der Kinder spielten m.W. keine Rolle. Meine Eltern konnten mich daher kaum unterstützen (obwohl beide berufstätig), so dass ich sehr an der kurzen Leine war, was den Studienablauf durchaus sehr negativ beeinflusst hat (wenn man nie ein Bier mit trinken geht, hat man halt auch keine Freunde und Unterstützer). Und das, obwohl man das Geld (oder einen Großteil davon) später eh zurückzahlen muss. Hirnrissig. Meine schwarze Kommilitonin erhielt natürlich den Höchstsatz, da die Eltern in Afrika usw. da kann man einiges drehen, obwohl die dort einen Lebensstandard hatten (mit Angestellten usw.) von dem man als Deutscher nur träumen kann…

    • „… auf welcher Basis von gemeinsamen Interessen sich überhaupt Allianzen … Wie gehtŽs euch mit dieser Veranstaltung?“

      Ich habe nur kurz reingeschaut. Ich sehe solche Veranstaltungen als Analogie zu einer Messe an, wo man sich gegenseitig im Glauben bestärkt und keinerlei Zeifel an der Existenz des eigenen Gotts und der Gültigkeit seiner Gebote zuläßt. Ich würde vermuten, von solchen mehr oder weniger offiziellen Veranstaltungen gibt es jährlich hunderte.

      Inhaltlich kommt dabei nichts Neues heraus, was es nicht schon schriftlich gäbe. Und selbst wenn, dann geht es vermutlich im Palaver unter. Die 2 Stunden sind höchstwahrscheinlich Zeitverschwendung.

      Allianzen zwischen Differenz- und Gender-Feministen wird man kaum hinbekommen, weil die Grundannahmen diametral verschieden sind. „Allianzen“ kann sich daher mMn höchstens auf Marketing und die Lobby-Arbeit beziehen. Aber die mediale Machtposition ist schon extrem stark, die kann man nicht mehr wesentlich steigern.

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