Germaine Greer zu #MeToo

Nochmal wendet sich eine bekannte Feministin gegen #MeToo. Germaine Greer meinte:

One of Australia’s most famous feminists has slammed actresses accusing Harvey Weinstein of sexual harassment claiming ‚opening their legs‘ for the disgraced movie producer was ‚tantamount to consent‘.

Germaine Greer, 78, was named Australian of the Year in Britain during a gala event at Australia House in London – and she didn’t hold back in an in-depth interview before the event.

‚If you spread your legs because he said „be nice to me and I’ll give you a job in a movie“ then I’m afraid that’s tantamount to consent, and it’s too late now to start whingeing about that,‘ she said. 

She did however acknowledge that this does not excuse the predatory actions of high-profile men like Weinstein.

Und dann noch:

Slamming the #MeToo campaign, Ms Greer said: ‚I want, I’ve always wanted, to see women react [to sexual harassment] immediately‘, emphasising that women facing sexual harassment should take ‚direct and immediate action‘ against their attackers.

Ms Greer lamented that ‚in the old days‘, women weren’t afraid to ’slap down‘ foolish men who leered after them.

‚I want women to react here and now. I want the woman on a train who feels a man’s hand where it shouldn’t be … to be able to say quite clearly, „Stop“,‘ she said.

But she acknowledges that speaking up is far more difficult in the case of Harvey Weinstein, because men like him wield huge economic power.

Dann allerdings sagt sie auch:

When asked about the #MeToo movement, Ms Greer said that she worries that allegations ‚will be taken to pieces‘ by the lawyers hired by powerful attackers.

She further lamented that the campaign hadn’t ‚gone far enough in its original aim‘ to shine a light on the abuse of regular workers by their employers and raising money to take abusers to court.

Ms Greer called out French actress Catherine Deneuve for backing down recently after becoming one of a hundred French women who signed an open letter expressing regret that the #MeToo movement was portraying women as ‚powerless victims‘.

Most controversially, she called for authorities to ditch the concept of rape as a crime in favour of a ‚coherent law of sexual consent‘.

‚I have seen the police working up a rape case trying desperately hard to build it up so it will stand up in court – and wasting their time,‘ she explained.‘

‚The burden of proof is too high and that’s because the tariff is too onerous. Rape is a daily crime, it’s not spectacular. What we need is a coherent law of sexual assault.‘

Das ist eine interessante Aussage: Sie sagt, dass Vergewaltigung auch deswegen so schwer zu beweisen ist, weil es einen so hohen Strafrahmen hat und man daher lieber einen weniger schweren Straftatbestand schaffen sollte, wenn ich sie richtig verstehe.

Die alten Feministinnen scheinen mir da mehr auf Handlungen aus zu sein und weniger darauf abzustellen, dass Frauen passive Opfer sind.

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27 Gedanken zu “Germaine Greer zu #MeToo

  1. Was wurde noch nicht ausreichend diskutiert im Zusammenhang mit metwo, Weinstein und die Realitätsverzerrung durch die gravity wells feministischer Dummheitsdichte?

    • Frauen wollen Vorteile durch Sex, aber keine Nachteile.

    • Frauen wollen Vorteile generell durchs weiblich sein, aber keine Nachteile.

    • Frauen wollen, dass egal, auf welchen Button sie klicken

    genau das passiert, was sie hinterher gewollt werden gehabt haben.

    • Feministische Kritik an feministischen Aktionen ist 90% Damage Control.

    Das ist alles reichlich durchgekaut.

    Ein Thema scheint mir noch offen, das sich aus diesen bekannten Wahrheiten ergibt:

    • Feministische Aussagen über die Welt sind selten vollkommen falsch, sondern idR. zwischen 5% und 50% wahr.
    • Feministische Gesellschaftsanalyse beschränkt sich in der Betrachtung auf die Top 10% (oder weniger) der Männer.

    Wenn also Feministinnen etwas schreiben wie:

    Male sexual entitlement is the belief that men are owed sex on account of their maleness.

    dann ist die übliche Reaktion („Das stimmt ja gar nicht“) am Punkt vorbei.
    Klar ist die Aussage, dass alle oder auch nur die Mehrheit der Männer glauben, ihnen stünde Sex zu, vollständiger Unsinn.

    Wahr ist aber vermutlich, dass die Frauen, die so was schreiben, Erlebnisse mit (statushohen) Männern hinter sich haben, die mit völliger Selbstverständlichkeit Sex von ihnen erwarten und andernfalls den Umgang abbrechen.

    MaW: Es GIBT Männer, auf die die Beschreibung ‚male sexual entitlement‘ passt.

    Die wenig diskutierte Frage: Wie kommen diese Männer zu dieser Einstellung?
    Oder allgemeiner gefragt: Wie entstehen Erwartungshaltungen?
    Oder konkreter: Was hat Harvey Weinstein in den letzten 20 Jahren alles an weiblichem Verhalten erlebt, dass es für ihn völlig selbstverständlich wurde, von angehenden Schauspielerinnen Sex zu erwarten?

    Ist die Geschichte mit „Es gehören zwei Leute zu einer Korruption: Denjenigen, der sie anbietet und denjenigen, der sie akzeptiert“ schon vollständig erzählt?

    War die normale Reihenfolge dieser Dialog:

    „Ich möchte eine Rolle in einem Film“ – „OK, aber nur, wenn wir Sex haben“

    oder dieser:

    „Ich blas dir jetzt einen, weil ich eine Rolle in einem Film haben möchte“
    ?

    Wie Thomas Fischer schreibt:

    Das Erstaunliche war, dass die Anzahl solcher Erlebnisse sich proportional zum Fortschreiten von Alter, Gewicht und – vor allem – von beruflichem Erfolg entwickelte: Mit Abstand die wenigsten attraktiven Frauen näherten sich mir sehnsuchtsvoll, als ich jung, schön, arm und unbekannt war.

    Sex als Preis für Ressourcen wird frühestens als Phänomen verschwinden, wenn Frauen aufhören, diesen Preis ständig anzubieten.

    • Aus dem Link:

      Remember folks, sex isn’t a reward for good behavior, chivalry, or niceties. People should have sex because they want to have sex. It’s really that simple.

      In meiner Erfahrungswelt ist es eher so, dass Männer Sex haben wollen weil sie eben Sex haben wollen und Frauen Sex als Teil eines Kuhhandels begreifen. Für sie muss der Mann etwas zu bieten haben (u.U nur emotional), sie muss rumgekriegt werden, es muss sich für sie lohnen.

      Dann kann man es aber auch so sehen, dass Weinstein das Spiel mitgespielt hat, nur hat er den Kuhhandel halt nach seinen Bedingungen gemacht und die Damen sind jetzt – Jahre später – mit den „Terms of Trade“ nicht mehr einverstanden. Das scheint ja auch Greer’s Auffassung zu sein.

      • „In meiner Erfahrungswelt ist es eher so, dass Männer Sex haben wollen weil sie eben Sex haben wollen und Frauen Sex als Teil eines Kuhhandels begreifen.“

        Entspricht genau meiner Erfahrung.

        Ich könnte mir vorstellen, daß sehr attraktive Männer eine andere Erfahrung machen: daß in diesen Fällen sogar die Frauen einfach Sex haben wollen. Aber das sind wohl Ausnahmen.

  2. Germaine Greer ist eine pädophile Frau im Mantel einer Feministin: s. „Der Knabe“ von Germaine Greer
    Sie ist als moralische Instant einfach nicht satisfaktionsfähig.

    • @Dummerjan

      Entweder du verdeutlichst und belegst deine Vorwürfe oder du lässt sie ganz bleiben.
      Einfach in ein Forum hineinzuschreiben, dieser oder jene sei „pädophil“ ist genau der Internetpranger, den wir berechtigt bekämpfen.
      Da mit Doppelstandards zu agieren finde ich falsch.

      Also: Butter bei die Fische!

      • Dein allgemeiner Punkt ist sehr berechtigt, aber Frau Greer ist ein besonderer Fall …

        „Like Ken Park’s director, Larry Clark, Germaine Greer deliberately provokes controversy with the cheapest trick. If there’s a taboo left, she’ll break it, and since one of the few remaining taboos in Western liberal democracies is pedophilia, that’s the arena she’s most recently entered.

        Her upcoming glossy book, The Boy, full of pictures of „ravishing“ pre-adult boys with hairless chests, wide-apart legs and slim waists, is an „art book“, Greer, 64, told this newspaper last week.

        She wouldn’t say exactly how young the „boys“ are in her book but has cheerily admitted it will „get me into a lot of trouble“ and expects she will be called a pedophile.
        […]
        Asked on Canadian television what attracted her to „boys“ rather than men, she said: „Sperm that runs like tap water will do.“

        Once you get over the hypocrisy of the godmother of 1970s feminism salivating over boys as sex objects, you are left with the fact that Greer is using the language of pedophiles. […]“

        http://www.smh.com.au/articles/2003/07/09/1057430278896.html

        Soviel also zur Butter.

          • @Jochen @ddbz

            Ich habe mir jetzt mal die review im „Guardian“ und im „Independent“ angeschaut und den Eintrag auf der englischen Wikipedia.
            Die gute Frau hat m.E. einfach nur einen cleveren Presserummel veranstaltet:

            „Thoroughly researched and beautifully illustrated, The Boy nevertheless falls between two stools. The argument, unlike its feminist precursor that reclaimed the female body from the male gaze, does not seem really significant in terms of art history and amounts to a footnote within critical theory. Others of a more voyeuristic bent might feel cheated that the book is rather dryer and less erotic than the title promises. But, no doubt, Germaine had fun.“
            http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/books/reviews/the-boy-by-germaine-greer-90658.html

            Wikipedia: „The book contains some 200 pictures of boys through the ages, and is a history of boys in art (!!!). Pictures and discussions range from Cupid to Elvis, Boy George, Kurt Cobain, and Jim Morrison.“

            Kein Arsch hätte ein Band „Darstellung von Jungen in der Kunst seit der Antike“ gekauft, also verkauft sie das Ganze als „Tabubruch“ TM (Neu! Mit verbesserter Rezeptur!).

            Man kann sagen, das ist geschmacklos, aber dann kritisiert man die Vorgehensweise der Autorin bei der Vermarktung ihres Werks, während es das Werk nicht trifft.
            Die nämlich die geballte Empörung über *ihre Aussagen über ihr Werk* zynisch mit ins Marketing des Werks aufnimmt, weil sie eine Erwartungshaltung produziert, die vom Werk natürlich enttäuscht wird.
            Dabei setzt sie kalkuliert auf die Skandalisierungslogik der Medien und formuliert prägnante Sätze: „Sperm that runs like tap water will do.“
            Das kann sie natürlich nur als alternde Feministin von sich geben: „Pussy juices that runs like tap water will do.“ aus dem Mund eines Mannes und es gäbe einen #aufschreieiei

            Der australische Artikel, den Jochen verlinkt hat ist, nimmt *selber* Greer und ihr Werk nur insofern zur Kenntnis, als die Aussagen von Greer *über das Werk* der Autorin den Anlass bieten, allgemein gegen die Generation der baby boomer und deren Verständnis von Liberalismus bzw. den Liberalismus an sich zu polemisieren.
            Sie kritisiert nicht das Buch, da sie es gar nicht gesehen oder gelesen hat.
            Insofern nutzt sie ebenfalls kalkuliert die mediale Skandalisierungslogik für ihre Agenda und unterscheidet sich damit kein Jota von Greer.

          • @ Crumar

            Mir ist es eh wurst. Ich habe auch nix weiter über die Tante behauptet.

            Ich finde es nur sonderbar, daß die sich Gedanken über das schöne Leitungswassersperma macht. 😉

            Und sag nix gegen olle Weiber! Auf einem alten Klavier kann man auch schöne Lieder spielen …

          • PS @ crumar

            Nebenbei noch. Wenn man ihr eigenes Gerede nicht für voll nehmen kann, wie im Fall des jungen Spermas, was soll man dann von ihrem aktuell hier besprochenen #metoo Gedanken halten? Auch nur Schrei nach Aufmerksamkeit? Nicht so gemeint?

          • Stellen Sie sich bitte dieses Buch mit dem weiblichen Geschlecht vor und verteidigen Sie dies dann als Marketingstrategie.
            Wer hat jetzt hier Doppelstandards?

      • „Da mit Doppelstandards zu agieren finde ich falsch.“
        Das habe ich nicht und fände es auch falsch.
        Ich habe auf das Buch verwiesen, mehr Werbung wollte ich dazu nicht machen.
        Und das aus gutem Grund.

        • @Dj @ddbz

          „was soll man dann von ihrem aktuell hier besprochenen #metoo Gedanken halten? Auch nur Schrei nach Aufmerksamkeit?“

          Sicher.
          Plus, was Pjotr schreibt: „Die alten Feministinnen wollen vor allem demonstrieren, dass sie noch relevant sind und natürlich schon immer wussten, was der wahre Feminismus ist und sein soll.“
          Plus only_me 90% Schadensbegrenzung gegen eine Kampagne von der absehbar war, das sie zurück feuern wird.

          „Stellen Sie sich bitte dieses Buch mit dem weiblichen Geschlecht vor und verteidigen Sie dies dann als Marketingstrategie.“
          Wir beide wissen, das hätte nicht geklappt – klassische Doppelmoral.

          Der Trick der auch damals schon alten Greer war, sich einen „female gaze“ erobern zu wollen, was nur funktioniert, wenn man feministisch annimmt, es gäbe den „male gaze“.
          D.h. ein „wir-wollen-auch-die-jungen-Dinger-anstarren“ auf feministisch.
          Nun ja…

  3. Die alten Feministinnen scheinen mir da mehr auf Handlungen aus zu sein und weniger darauf abzustellen, dass Frauen passive Opfer sind.

    Die alten Feministinnen wollen vor allem demonstrieren, dass sie noch relevant sind und natürlich schon immer wussten, was der wahre Feminismus ist und sein soll. Am besten ist es daher, eine (kritische) Gegenposition einzunehmen.
    Bei Schwarzgeld-Schwarzer hingegen ist immer alles gut, was Männer als Gesamtes an den Pranger stellt.

  4. Zur angeblichen Pädophilie von Germaine Greer: In dem Buch waren der Pubertät entwachsene sehr junge Männer abgebildet. Ich kannte mal eine Frau, Mitte 30 und Kulturmanagerin, die stand nur auf ganz junge Typen um die 17 – 19 Jahre. Ihre Begründung: Diese verfügten über festes Fleisch, eine glatte Haut und hätten keine Erektionsprobleme. Erst einmal war ich geschockt, aber ganz ehrlich: bei Männern ist es doch nicht anders, und was Männern recht ist, sollte für Frauen billig sein. Wenn sie dazu stehen, ist das doch in Ordnung. Da bin ich ganz für Gleichberechtigung.

    • „Erst einmal war ich geschockt, aber ganz ehrlich: bei Männern ist es doch nicht anders, und was Männern recht ist, sollte für Frauen billig sein. Wenn sie dazu stehen, ist das doch in Ordnung. Da bin ich ganz für Gleichberechtigung.“

      Solange er erwachsen ist, kann ich dem zustimmen. Selbst dann, wenn SIE seine Unerfahrenheit nutzt, um ihm ein Kind unterzuschieben. Ist in meinem persönlichen Umfeld so passiert. Zwar habe ich in diesen Fällen in mir auch einen Impuls die jungen Männer schützen zu wollen, aber dieser Schutz muß sollte dann dergestallt sein, dass die Sexualität dabei nicht verteufelt wird. Vielleicht sollte man eine „Kultur der Warnung“ vor solchen „Sugar-Mamis“ etablieren.

      • Das war eine gut verdienende emanzipierte Frau. Mit Kindern hatte sie aus diesem Grunde eh nichts am Hut. Aus eigener früherer Erfahrung in Kreisen der Künstlerboheme weiß ich, dass dort die sexuellen Sitten recht locker sind (oder waren).
        Man sollte generell die Begriffe „Feminismus“ und „Emanzipation“ auseinanderhalten. Nicht jede emanzipierte Frau ist eine Feministin, und nicht jede Feministin ist emanzipiert. Dies gilt vor allem für sexuell emanzipierte Frauen, die sich durch die Prüderie feministischer Kreise nicht angesprochen fühlen und diese allenfalls als Störung ihres Lebensgenusses empfinden.

    • „… aber ganz ehrlich: bei Männern ist es doch nicht anders, und was Männern recht ist, …“

      Ich weißt jetzt nicht so recht, in welchen Kreisen Du verkehrst, aber ich kenne praktische nur Männer, die mit häßlichen Frauen liiert, häufig verheiratet, sind. Es mag schon sein, daß Männer auf junge schöne Frauen stehen – heiraten tun sie aber die häßlichen. In meinem ganzen Leben habe ich nur zwei Paare kennengelernt, wo die Frau hübsch war.

      Es ist ein Irrtum zu glauben, daß Männer sich nur die schönen Frauen raussuchen und die häßlichen stehen lassen würden. In der Mehrzahl der Fälle ist es umgekehrt. Sehr seltsam, wenn man bedenkt, was Männer für ihre Frauen so alles tun und auf die Beine stellen.

        • Ich hab‘ gar keinen Freundeskreis. Aber ich komme ziemlich viel rum durch meine Berater-Tätigkeit. Wenn Du bspw. bei Boehringer Mittags in der Kantine sitzt (gleichgültig ob in Ingelheim oder in Biberach), dann siehst Du einige Hundert Menschen beim Essen und Plaudern. Ebenso bei Roche in Basel (gleichgültig ob in Basel-Stadt oder in Kaiseraugst). Natürlich gibt es auch kleinere Firmen, an denen ich mich zu schaffen mache …

          Wie auch immer – ich kenne nur zwei Paare mit jeweils hübscher Frau. Ist natürlich auch Geschmackssache. Ich hatte mal einen Kumpel (der kam aus Südamerika), für den waren alle Frauen schön – naja, alle Frauen zwischen 5 und 50. Ich hab‘ ihn mal gefragt: Für ihn waren sie schön, weil sie Frauen waren. Und er hat sie alle geliebt. Oder begehrt. Oder jedenfalls über sie geredet.

          Ja, kann man so sehen. Finde ich sehr sympathisch! Für mich sind Menschen generell häßlich. (Das heißt nicht, daß sie nicht interessant aussehen!). Deshalb gibt es Hollywood: Es ist der Sieg des Bildes über die Realität, der Sieg der Illusion über den realen Anblick.

          Ach so, ja – in der Schule unsere Philosophie-Lehrerin – das war die Allerschönste. Aber die war sich zu schade für eine Partnerschaft.

          • „Wenn Du bspw. bei Boehringer Mittags in der Kantine sitzt (gleichgültig ob in Ingelheim oder in Biberach), dann siehst Du einige Hundert Menschen beim Essen und Plaudern. Ebenso bei Roche in Basel (gleichgültig ob in Basel-Stadt oder in Kaiseraugst). Natürlich gibt es auch kleinere Firmen, an denen ich mich zu schaffen mache …“

            Aber da siehst du ja keine Paare, da siehst du Kollegen?

          • @ Christian

            Ja, das stimmt schon. Wenn Du so willst, ist meine Einschätzung / Wertung eine Art Extrapolation.

            Aber ich habe ja schon zugegeben: es ist halt Geschmackssache.

            Du bist eher so der südamerikanische Typ und findest (fast) alle Frauen schön.

      • „Schön“ und „Hässlich“ sind ja relative Begriffe. Bekanntlich sind auf diesem Gebiet die Geschmäcker (auch kulturell) recht verschieden. Jeder hat da sein spezielles „Beuteschema“. Der eine bevorzugt den zierlichen Mädchentyp, der andere mag es eher „fraulich“ mit größeren Brüsten. Außerdem müssen „Schönheit“ und sexuelle Attraktivität nicht zusammenfallen. Es gibt „schöne“ Frauen, die fad und langweilig wirken, während eine nicht ganz so „schöne“ Frau über eine starke sexuelle Ausstrahlung verfügen kann.

        • Ja, sehe ich genauso.

          Schönheit ist eher statisch – erotische Attraktivität ist eher dynamisch. Darum wirken viele „schöne“ Frauen irgendwie fad und langweilig, viele „rattenscharfe“ Frauen sind eigentlich eher unansehnlich.

    • “ sehr junge Männer abgebildet. “ Nein, das ist nicht der Fall.
      Und es wäre mir, auch wegen des künstrlischen Kontext relativ egal. Nun ist aber Germaine Greer eben als Feministin jemand,der aus dieser Position eine bestimmte moralische Position beansprucht. Und das steht dieser Person nicht zu.

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