„Pussyhats“ sind jetzt Transfeindlich

Der Womans March hatte ein Symbol, den „Pussyhat“

The Pussyhat Project™ is a social movement focused on raising awareness about women’s issues and advancing human rights by promoting dialogue and innovation through the arts, education and intellectual discourse.

The Pussyhat™ is a symbol of support and solidarity for women’s rights and political resistance. Make a hat! Give a hat! Wear your hat! Share a hat!

Local 2018 Women’s Marches are being organized! Let’s come together to make a strong visual statement!

Die Demonstrationen waren von ihm als wesentliches Symbol geprägt:

pussyhats

pussyhats

Pussyhats

Pussyhats

Der Grund wird hier dargestellt:

But as the Women’s March returns across the nation next weekend, the pink pussyhats are falling out of favor.

Why are the pink pussyhats on the outs?

The reason: Apart from the vulgarity of it all, the colorful head apparel excludes transgender women and gender nonbinary individuals who lack female genitalia — as well as women of color since their genitals are more likely to be darker colors than pink, the Detroit Free Press reported.

“I personally won’t wear one because if it hurts even a few people’s feelings, then I don’t feel like it’s unifying,” Phoebe Hopps, founder and president of Women’s March Michigan and organizer of anniversary marches Jan. 21 in Lansing and Marquette, told the Free Press.

Hopps added to the paper that state and national organizations have tried “to move away from the pussyhats for several months now, and are not making it the cornerstone of our messaging because … there’s a few things wrong with the message.”

“It doesn’t sit well with a group of people that feel that the pink pussyhats are either vulgar or they are upset that they might not include trans women or nonbinary women or maybe women whose (genitals) are not pink,” Hopps told the Free Press.

Der intersektionale Feminismus schlägt also mal wieder zu. Das weibliche Geschlechtsorgan kann nicht mehr, auch nicht über eine Verschlüsselung als „Katzenhut“ Symbol des Eintretens für (vermeintliche) Anliegen von Frauen sein, weil es kein weibliches Geschlechtsorgan sein kann – denn Transfrauen sind Frauen und können einen Penis haben.

Ein anderer Artikel dazu:

Ever since video surfaced of Donald Trump bragging about grabbing women by the crotch, protest rhetoric has often focused on the pussy, and that was very much the case at this march, where I was surrounded by pink “pussy” hats, cat ears, and handmade signs proclaiming things like “pussy grabs back.”

Each time this rhetoric is used, I am reminded of my assigned gender at birth. I’m not sure other people protesting are even aware of how their protest symbols enforce the damaging idea that gender is defined by genitals.

I understand the impulse to use your vagina as your your protest image, especially in the face of a president-elect who has boasted about grabbing vaginas, and an administration seemingly hell-bent on stripping women of their reproductive rights — but the fact of the matter is that when you do so, you subtly let trans women know that their place isn’t in your protest. You’re letting trans men know that you don’t see their gender, because your idea of gender is seemingly based exclusively on genitalia.

Wearing pussyhats, or chanting about vaginas, lays out a hierarchy based on genitals that is exclusionary and painful.

This rhetoric also ignores the fact that trans people are oppressed by their genitals, just as cis women are. From birth, trans people are coerced, sometimes violently, into living within society’s expectations based on the shape of the flesh between their legs. This coercion often comes with official government backing, such as the four states that don’t allow gender changes on birth certificates, and the many many places that don’t require insurance companies to cover transition care.

Irgendwie wirkt das alles auf mich wahnsinnig Ich-Bezogen, wie so vieles in den Opferpositonen des intersektionalen Feminismus. Es ist ein beständiger Ruf nach „aber mich müsst ihr auch einbeziehen, ich bin eine anderkannte Opfergruppe, sonst seit ihr AnerkannteOpfergruppefeindlich“.

Eine Position, bei der man akzeptiert, dass hier gerade Frauen protestieren und die allerallermeisten Frauen nun einmal CIS-Frauen sind und eine Vagina haben, ist wirklich einfach einzunehmen, ohne das einen das verletzen muss. Dann geht es in dieser Demonstration eben einmal um andere Leute, nicht um einen selbst in der Eigenschaft als Transsexueller. Aber in dem intersektionalen Feminismus ist das Ignorieren einer anerkannten Opfergruppe, noch dazu einer, die höher im Ranking steht, weil eine Minderheit,

Aber im intersektionalen Feminismus gibt es eben keine legitime Verweisung darauf, dass bestimmte Anliegen anderer anerkannter OpferGruppen gerade keine Rolle spielen und zu anderer Zeit angegangen werden und man deswegen bestimmte Symbole verwendet, auch wenn sie diese anderen Gruppen evtl nicht so gut vertreten. Deswegen sind zumindest dort, wo diese auf den radikalen Transaktivismus treffen, eben alle Zuordnungen von Geschlechtsteilen zu einem Geschlecht Verrat an der Sache und diskriminierend. Weswegen beispielsweise ein Artikel, der anführt, dass Frauen menstruieren, ebenfalls nicht hinnehmbar ist und „Pussyhats“ dann eben auch nicht.

Gute Beispiele dafür finden sich auch hier:

Es ist schon etwas verrückt, wenn eine Bewegung, die auf der einen Seite darauf abstellt, dass binäre Geschlechter eine rein soziale Konstruktion sind, dass es eigentlich tausende Geschlechter gibt etc dann wieder kategorisch darauf besteht, dass Transfrauen dann eben nur weiblich sein dürfen und damit ihr Penis auch weiblich sein muss, wenn sie einen haben.

 

 

47 Gedanken zu “„Pussyhats“ sind jetzt Transfeindlich

  1. „I personally won’t wear one because if it hurts even a few people’s feelings, then I don’t feel like it’s unifying“

    Newsflash: Everything is hurting someones feelings.

    • Ich frage mich ob das auch gilt, wenn Männer sich angegriffen und dehumanisiert fühlen, wenn Feministen „teach men not to rape“ fordern (insbesondere wenn da kleine Jungen mit einbezogen werden), welches impliziert, dass Männer erst (von Frauen) beigebracht bekommen müssten, sich nicht wie ein Orangutan im Urwald, sondern wie ein Mensch zu benehmen.

      Ich glaube, für Männer gilt dies nicht. Denn Männer können im intersektionalen Feminismus kein Opfer sein – es sei denn sie sind nicht-weiß oder trans (schwule Männer wurden ja bereits auch schon ausgeschlossen: http://thetab.com/2016/03/23/gay-men-arent-oppressed-enough-according-nus-81622).

    • Mann stelle sich mal vor, es gäbe da einen Haufen Männer, die mit „penishats“ rumliefen und demonstrierten, aber nach einer Weile „zur Einsicht gelangten“, dass diese penishats alle pink seien und damit Schwarze (Penisse) nicht repräsentiert würden und deren Gefühle verletzt würden.

      Eine solche Kinderkacke, eine solche infantile Scheisse kann ich mir bei politisch interessierten Männern schlicht nicht vorstellen. Diese Infantilität ist durch und durch weiblich, das zeigt sich immer wieder. Männer würden für solche Aktionen völlig zu recht verspottet. Kindisches Verhalten ist bei Frauen offensichtlich akzeptiert. Das sollten sich die feministischen Muschimützenköpfe mal bewusst machen und sich überlegen, was das über das Geschlechterverhältnis aussagt.

      • „Kindisches Verhalten ist bei Frauen offensichtlich akzeptiert.“

        Wir wollen ja nicht verallgemeinern – aber man hat immer wieder den Eindruck, daß bestimmte – sagen wir: unreife – Verhaltensweisen konsequent abgelehnt werden, wenn sie bei Männern auftreten, aber nicht nur akzeptiert, sondern sogar noch gefördert werden, wenn sie – äh, nicht bei Männern auftreten …

      • Eine interessante Spekulation wäre es, ob diese zunehmende (? scheint mir zumindest so und mit Femen fing es m.E. an) Infantilität der Protestformen eine konsequente Abbildung des jugendwahnhaften Zeitgeistes ist oder eine (unbewusste) Taktik der Frauen um sich bei Widerstand leichter zurückziehen zu können. Nach dem Motto „Hab ich doch gar nicht so gemeint, war doch alles nur Spaß“

        • „… oder eine (unbewusste) Taktik der Frauen …“

          Ich bin mir nicht sicher, ob die überhaupt eine Taktik verfolgen, oder ob die nur Spaß am Krawall haben.
          So eine Art Schwarzer Block der abendländischen Kultur.

          Irgendwie erinnern diese diffusen und unberechenbaren Aktionen an eine Art sozialer Allergie.
          Sie wenden sich gegen den Organismus „Kultur“, ohne Sinn und Ziel (von dem eines diffusen Zersetzungswillens abgesehen).

          • Wenn Taktik, dann nur unbewusst.

            Könnte aber schon auch das Element „Shittest für die Gesellschaft sein“. Der diffuse Zersetzungswille anstatt auf Beziehungsebene auf gesellschaftlicher Ebene angewendet.

            Aber auch da ist es sinnvoll, eine Fallback-Strategie zu haben. Und sei es auch nur eine unbewusste Absicherung. Kann ja nicht jede schwarze Konten in der Schweiz haben 😉

        • @ Peter:
          Femen ist ein gutes Beispiel dafür, daß die Initiatoren solcher Infantilismen keineswegs infantil sind, sondern hochqualifizierte Werbemanager und Wehrsportgruppenführer.
          Die brauchen Idioten, die sich in voller Überzeugung zum Affen machen, das ist das oberste Geschäftskonzept. Und ganz nebenbei äußerst erfolgreich.
          Mit „Weiblichkeit“ hat das zunächst mal nicht das Geringste zu tun.
          Eher mit Kulturverfall. In den 70ern wurde über Fuchsschwänze an Opel-Manta-Antennen noch gelacht, heute ist die dahinterstehende Methodik, ein anerkanntes propagandistisches Konzept.

  2. „Irgendwie wirkt das alles auf mich wahnsinnig“

    Zustimmung.

    Pussyhats hurt their feelings… aber als Hetero ist es egal ob es sich nicht gut anfühlt einen Transmenschen zu küssen? Somebody feelings are more equal than others.

    Herr Ober, bitte noch etwas von dem Doppelstandard.

    • „Irgendwie wirkt das alles auf mich wahnsinnig“

      Es IST wahnsinnig!!!!!!!!!!!

      KAFF-KAESK — Chack die Bohne – lieber am ab als arm dran – Lobotomys – Hirnrissig – Sooooo abegdreht dass es schon wieder KULT ist
      .
      Eine Horde von Halbäffinnen mit einem Fotzensymbol auf dem Kopf. Dagegen wirkt Trump wie ein Universalgenie (was er ja auch ist, oder liege ich da etwa falsch?).

      Das weibliche Pendant der Herrenrasse. Pussyrace. oder face????

      • Falls der Ausdruck „pussyface“ jemanden triggern sollte, er stammt nicht von mir, nicht einmal von einem white male:
        „https://www.youtube.com/watch?v=KLrGZwdcKJ8“

  3. Ideologien sind (meist) gesellschaftlich akzeptierte und zu abstrakten Systemen geronnene psychische Erkrankungen einzelner Individuen.

    Man muß sich den individuellen Psychopathologien der Personen stellen, die solche Ideologien vorantreiben.

    Mehr zum „Opferzwang“ hier: http://alice-miller.com

    Diesen lächerlichen Theaterinszenierungen liegt eben ein tatsächliches, reales und verdrängtes Opfersein zugrunde. Leute, die sich über diese Opferinszenierungen lustig machen, ohne sich für die Hintergründe zu interessieren, sind letztlich genauso doof und unaufgeklärt.

    Hitlers Judenwahn ist aus heutiger Perspektive auch lächerlich, aber er erklärt sich aus seiner Kindheit.

    • „Leute, die sich über diese Opferinszenierungen lustig machen, ohne sich für die Hintergründe zu interessieren, sind letztlich genauso doof und unaufgeklärt.“

      Leute, die anderen einfach so unterstellen sich nicht informiert zu haben, sind genauso doof und wollen nix wissen.

      Außerdem ist mir der Grund dieser Geisteskrankheiten erst mal egal. Ich halte solche Idioten für nicht voll geschäftsfähig.

    • Dieser Opferzwang und die Schuldgefühle, die noch eine spezifisch deutsche Komponente haben (Shoa), sind wohl die Grundlage des Gutmenschentums. Aber die Verantwortung für die Hintergründe dieses Opferseins liegt beim Individuum selbst. Zum Erwachsenwerden gehört es sich mit den erlittenen Kränkungen, Demütigungen und Verletzungen auseinanderzusetzen. Diese Verantwortung kann man nicht auf die Gesellschaft abschieben. Diese chronischen Opfer scheinen nie erwachsen geworden zu sein, was vielleicht auch die häufige Infantilität dieser Aktivisten erklärt.

        • Sie verwechselt, wenn ich es richtig verstanden habe, den Begriff des „pathologischen Narzissmus“ mit dem des „malignen Narzissmus“.

          Bei extremen politisch korrekten postmoderne Linken spielt meinem Eindruck nach nicht selten ein pathologischer Narzissmus eine Rolle, der sich entweder in der Variante eines moralischen Narzissmus („Seht her, ich bin der Gute und deshalb kann ich mir alles erlauben“) oder in der Variante eines Opfernarzissmus („Seht her, ich bin Opfer und deshalb kann ich mir alles erlauben“) ausdrückt.

          Dabei verstehe ich moralischen Narzissmus als das Fehlen sowohl einer authentischen gesinnungsethischen Einstellung als auch (erst Recht) das Fehlen einer authentischen verantwortungsethischen Einstellung.

          Moral – oder in diesem Fall eher ein oberflächliches Moralisieren – dient hier primär der Selbsterhöhung und/oder der Abwertung Anderer bei gleichzeitigem Fehlen eines ernsthaften tieferen Interesses an der Sache.

          Daher auch die verbreitete Ablehnung eines universalistischen, neo-kantianischen Moralverständnisses bei extremen politisch korrekten postmodernen Linken, denn ein solches würde implizieren, dass nicht mit zweierlei Maß gemessen werden darf, was dem moralischem Narzissmus entgegenwirken würde.

          Opfernarzissmus drückt sich m.E. oft aus als egozentrisches Sich-Suhlen in der Opferrolle in Verbindung mit extremen und maßlosen Anschuldigungen an spezifische Menschengruppen, mit denen eigene Leidenserfahrungen in irrationaler, pauschaler, undifferenzierter und zum Teil auch schlicht falscher Weise assoziiert werden, oft kommen noch übertriebene und unrealistische Forderungen hinzu (Forderungen, die nicht auf Grundlage eines universalistischen Moralverständnisses als ausgewogen, fair und gerecht angesehen werden können).

          Opfernarzissmus findet sich nicht nur bei manchen extremen Anhängern der postmodernen Political Correctness, sondern natürlich auch in verschiedensten anderen Spektren, z.B. auch bei manchen PC-Kritikern (z.B. Hadmut Danisch) oder auch bei Personen aus politisch rechten Kontexten.

          Das fällt aber alles noch in den Bereich des „gewöhnlichen“ pathologischen Narzissmus, nicht des malignen Narzissmus.

          Maligner Narzissmus meint hingegen mehr als die extreme egozentrische Selbstbezüglichkeit des „normalen“ pathologischen Narzissmus.

          Als malignen Narzissmus bezeichnet der Psychoanalytiker Otto Kernberg (ein Vertreter der psychoanalytischen Objektbeziehungstheorie), der das Konzept entwickelt hat, eine Sonderform der narzisstischen Persönlichkeitsstörung, bei der das narzisstische Größenselbst mit bösartiger Aggression durchdrungen ist und des Weiteren paranoide Tendenzen mithineinspielen.

          Der maligne Narzissmus ist Kernberg zufolge in psychodynamischer Hinsicht quasi „zwischen“ der narzisstischen Persönlichkeitsstörung und der antisozialen Persönlichkeitsstörung angesiedelt.

          Jordan Peterson weist meinem Eindruck nach eine Tendenz zum malignen Narzissmus auf, (wenn auch wahrscheinlich nicht die Extremform).
          Die Extremform des malignen Narzissmus findet sich z.B. oft bei brutalen Diktatoren oder sadistischen Kriminellen. Maligne Narzissten haben aber insgesamt ein höheres psycho-soziales Funktionsniveau als Personen mit antisozialer Persönlichkeitsstörung und sind manchmal zu einem begrenzten Maß an Loyalität fähig.

          • „Jordan Peterson weist meinem Eindruck nach eine Tendenz zum malignen Narzissmus auf,“

            Na, da bin ich aber auf den Begründungsabschnitt deines psychologischen Gutachtens gespannt.

            Was macht denn dein „Peterson ist doof“-Essay?

          • @Leszek
            Zwei Anmerkungen zu deinem Kommentar:

            Das hier: „Moral – oder in diesem Fall eher ein oberflächliches Moralisieren – dient hier primär der Selbsterhöhung und/oder der Abwertung Anderer bei gleichzeitigem Fehlen eines ernsthaften tieferen Interesses an der Sache.“ sollte drei mal fett unterstrichen werden.

            Vor allem finde ich auffällig, dass jedes ernsthafte *politische Interesse* an einer Sache durch oberflächliches Moralisieren ERSETZT wird.
            Die Steigerung des oberflächliches Moralisierens ist die „moral panic“ -> #metoo und die Skandalisierungslogik der Medien seine adäquate Ausdrucksform.

            Dann noch einmal zu Petersen, Sargon, et al – man kann und darf nicht in Abrede stellen, dass die einzige Art und Weise, wie sie die Linke erfahren haben die ist, die ihnen gegenübertritt.
            Was wiederum auf die länderspezifischen Eigenheiten der Gesetzgebung und des Klimas auf dem Campus und in der Gesellschaft verweist.
            Die durchgeschallerten Pseudo-Linken dieser Länder und die SJW im Internet wollen ihnen wirklich an den Kragen; bei Petersen geht es um seine berufliche Existenz, bei Sargon um die existenzielle Frage, ob er sein Einkommen in Zukunft noch via youtube verdienen kann.
            In Kanada gibt es bereits einen Fall, in dem Kritik an feministischen Positionen im Internet zu einer Verhaftung geführt hat, was Petersen ebenfalls passieren könnte.

            Wenn du dir anschaust, dass eine beliebige Nennung der Namen von Männern während #metoo vorauseilend zu Entlassungen geführt hat, dann sollte man anerkennen, wir leben in Deutschland in Bezug auf dieses Thema noch immer auf einer Insel der Seligen.

            So zu tun, als wäre der „outrage“ – speziell von Petersen – vom Himmel gefallen oder Bestandteil seiner Persönlichkeit finde ich unangemessen.

            Kommen wir mal zu einem echten Kernproblem aus meiner Sicht: Wo sind die Linken aus den USA, Kanada und GB in den sozialen Medien, die mäßigend und korrigierend eingreifen?
            Man merkt eigentlich nur noch, dass sie existieren, wenn sie selber Opfer des Mobs werden, wie Bret Weinstein.

          • „Jordan Peterson weist meinem Eindruck nach eine Tendenz zum malignen Narzissmus auf“

            Auf die Begründung bin ich auch gespannt.

          • Ich denke, es ist zwar durchaus hochinteressant, diese ganzen Hintergründe aus soziopsychologischer Sicht analysieren zu wollen. Aber es kann natürlich nur in sehr eingeschränktem Maße gelingen, schon allein da die Bandbreite einer ganzen Bewegung von Idioten einfach zu groß ist.
            Einfacher ist das Geschäftskonzept der jeweiligen Initiatoren zu verstehen, welches immer und ausnahmslos dahintersteht:
            Absolute Souverainität selbst bei völliger Ahnungslosigkeit!

            Vermutlich das einzige effektiv mehrheitsfähige Konzept in der heutigen westlichen politischen Welt.

      • Mir ging es natürlich auch nicht um eine Exkulpierung.

        Nur haben wir es ja in der Gesellschaft mit vielen Verleugnungszuständen zu tun, nicht nur mit dem Feminismus. Und ein Mensch flüchtet sich eben nicht aus Jux oder mangelnder Bildung in solche Lügen, sondern aus einer verdrängten inneren Not heraus.

        Wenn wir unsere Gesellschaft humanisieren wollen, müssen wir humaner gegenüber Kindern werden – und gegenüber den in uns „abgespeicherten“ Kindern, die wir selber einmal waren.

        Unsere Gesellschaft stellt sich aber immer noch blind, steckt z.B. Kriminelle in den Knast, ohne sich zu fragen, warum entwickelt sich ein Mensch derartig.

        • @ JTK:
          „Und ein Mensch flüchtet sich eben nicht aus Jux oder mangelnder Bildung in solche Lügen, sondern aus einer verdrängten inneren Not heraus.“

          Yessir!
          DER zentrale Aspekt, der schlicht konsequent totdiskutiert wird.
          Ich denke, dadurch wird das dazugehörige Komplementärelement hervorragend getarnt.
          Nämlich, daß es immer jemanden gibt, der dieses Bedürfnis nach Ausflüchten bedient und in die Gegenrichtung verzerrt, also zum Angriffswerkzeug umarbeitet.

          Womit wir beim Phänomen der Hassprediger wären.

          „Wenn wir unsere Gesellschaft humanisieren wollen, müssen wir humaner gegenüber Kindern werden – und gegenüber den in uns „abgespeicherten“ Kindern, die wir selber einmal waren.“

          Zu spät, denke ich. Kritische Vernunft als ( allgemeines Grund-)Bildungskonzept scheint es praktisch gar nicht mehr zu geben. Die durchaus „wissenschaftlich orientierte“ Naivität, als Grundlage von bspw. Schulbildung, ist längst durch Erziehung zum aggressiven Infantilismus erschlagen worden.
          Und jener verweigert die Einsicht, daß Bildung ein dynamischer Prozess ist, der ein Leben lang stattfindet. Er basiert darauf, daß selbst ein völlig einseitg verbildetes Kind politisch als „vollwertige ( Erwachsenen-) Stimme“ gewichtet werden muß.
          Was in letzter Konsequenz dazu führt, daß die entsprechenden Individuen auch mit 30-40 Jahren Lebensalter noch wie trotzige Kleinkinder agieren und das für gut und richtig halten.
          Das schlimme ist, der berufliche Erfolg ( jedenfalls in Politik und Bildungswesen ) gibt ihnen heutzutage auch noch Recht, bez. dieser Geisteshaltung.

          Ein ziemlich typisches Beispiel dafür findet sich auf Anne’s Auschfrei-Blog unter dem Stichwort „Sternenleben“
          https://auschfrei.wordpress.com/?s=Sternenleben

          Mutter angebl. Schulrektorin ( unsicher ), Kind angebl. 16J. alt ( unsicher ), „erfahrene Feministin“ ( wörtlich: „schon lange“ ) und seit mindestens zwei Jahren Blogger.
          Real ein dummes, extrem indoktriniertes Kind, daß idiotischen Mist von Bento, FUNK u.ä. völlig unreflektiert und absolut einsichtsfrei gebetsmühlenartig nachplappert.

          Quasi ein Idealbeispiel für next feminist generation.
          Nicht unwahrscheinlich, daß das Kind Soziologie & Gender-Studies „auf Lehramt“ o.ä. studieren wird …..

  4. Meine Empfehlung an die Damen:
    Schnappt Euch ein Fahrrad, fahrt raus in die Natur, legt Euch unter einen Baum und zieht mal gelassen einen durch.

    Diese Damen lassen eine halbwegs funktionierende Gesellschaft explodieren. Sie sind Ich-bezogen, destruktiv, labil, aggressiv und intolerant.

  5. Zitat: “ … if it hurts even a few people’s feelings …“

    Was ja immer der Fall ist. Also am besten für den Rest des Lebens im Keller einschliessen.

    Auserdem ist das Lone-Wolf feindlich. Ich bin ja nur einer und nicht „few“. Auf meinen verletzten Gefühlen darf man also herumtrampeln?

  6. Ich nenne es mal das „Medusa Syndrom“.
    Wenn Handlungen und Äußerungen nicht mehr davon zu unterscheiden sind, ob es sich um Satire oder psychisch gestörte Personen handelt.

    “I created ‚Medusa Magazine‘ and I am shutting it down because Feminist stupidity has surpassed satire.“

    “And that is why we are shutting down this website. Because there is no point in operating a caricature website of Feminism anymore when real life Feminists are now more insane than any caricature we could ever dream up. If you enjoyed our content and are sad to see us go, then just go follow any legitimate Feminist blog or any of the many obnoxious Feminists on Twitter. Their content is the same as ours.”

    https://medusamagazine.com/i-created-medusa-magazine-and-i-am-shutting-it-down-because-feminist-stupidity-has-surpassed-satire

  7. Man sollte die Kluft aber dann schon perfektionieren: Schwarze (Edel-)Roben und rosa Pussyhat. Nur in dieser Kombination ist es perfekt. Und wenn man es dann schafft, den Pussyhat in die grüne Farbrichtung zu schieben, dann können feministische Regierungen (z.B. die schwedische) in Teheran künftig lustwandeln ohne sich vorher umzuziehen. Da müssen halt dann die armen anderen Opfer mal zurückstehen. Sozusagen von der Anti-me-Trump-too.-Demo direkt zu den schiitischen Menschen- und Frauenfreunden.
    Schon weit vor Trump hat jemand folgendes bemerkt (es könnte hier gewesen sein): „die Kinder des intersektionalen antirassistischen Feminismus suchen safe spaces und rufen nach staatlicher Bevormundung. Genau deshalb werden sie gnadenlos scheitern. Und ich bin durchaus gemein genug, mich über einen dadurch ausgelösten Nervenzusammenbruch zu freuen und ihnen gute Genesung zu wünschen. Sieht gerade so aus als würden AfD, Front National und Donald Trump dafür sorgen, dass es mehr Nervenzusammenbrüche gibt. Gut!“
    Der Schreiber hatte recht, diese Hühner im gutgemenschten Hühnerhof werden auch dann nicht Ruhe geben, wenn all überall die Bürger, die von solchem Unsinn angewidert sind und aus ihrer Not heraus trumpähnliche Vertreter des Großkapitals gewählt haben werden, die genauso wie die Edelroben-Pussyhat-Träger auf ihre Interessen pfeifen. Eine europäische Sozialdemokratie hat sich von diesen Hühnern unterminieren lassen und deshalb steht sie da, wo sie heute steht und nicht, weil man in Koalitionen Kompromisse machen muss.

  8. Wir müssen uns halt fragen:
    a) gibt es rationale Wege, diesem Mindfuck zu begegnen?
    b) ist es noch sinnvoll, das zu wollen?
    c) Wenn nicht, lassen wir diese Leute einfach machen, bis sich das Problem von alleine löst?

  9. Die sind so schön bekloppt, dass es fast schon Spaß macht, den großen, unterbelichteten Kindern beim spielen zuzuschauen.

    Schade, dass sowas nicht groß durch den Mainstream geht, es hätte wirklich das Potential, die wenigen verbliebenen Feministinnen abspenstig zu machen.

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