Selbermach Mittwoch 146 (10.01.2018)

Und? Wird es zur großen Koalition kommen?

Oder was euch eben sonst so bewegt.

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94 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 146 (10.01.2018)

  1. „Catherine Deneuve wirbt für „Freiheit, lästig zu sein“
    und etwa 100 französische Frauen haben unterschrieben.

    Die Zeit berichtet relativ neutral
    Catherine Deneuve wirbt für „Freiheit, lästig zu sein“
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-01/metoo-catherine-deneuve-feminismus-sexismus

    Bei Stern Neon klingt das schon fragwürdiger
    Catherine Deneuve fordert: Männer müssen belästigen dürfen
    https://www.stern.de/neon/magazin/catherine-deneuve-gegen–metoo–maenner-sollen-belaestigen-duerfen-7816698.html

    Unser öffentlich rechtliches Staatsfernsehen insruiert zuverlässig bereits in der Titelzeile, was wir davon zu halten haben:
    Der Irrtum der Madame Deneuve
    https://www.tagesschau.de/kommentar/deneuve-anti-metoo-101.html

    Warum Catherine Deneuve bei #MeToo falsch liegt (gleich in mehreren audiostreams verschiedener tiegf verletzter Feminist_*Ixe)
    https://www.mdr.de/kultur/themen/angst-vor-metoo-debatte-in-frankreich-100.html

    • Barbara Kostolnik in der aktuellen Kamera (uups, nein, Tagessschau):

      „Was die 100 Frauen komplett ignorieren, ist, dass es bei Kampagnen wie #metoo eben nicht um Sexualität, also um Anmache, Flirt oder Galanterie geht, sondern schlicht um Macht und den Missbrauch dieser Macht.“

      Lässt man das so für sich stehen, dann hat sie recht. Die Medienfrauen genießen es bestimmt, durch Publikation von zum Teil uralten Vorfällen unmittelbare Wirkung zu erzielen. Und was ist unmittelbare Wirkung anderes als Macht? Und was ist die Publikation von einseitigen Darstellungen als Fakt anderes als Machtmissbrauch?

      Es ist allerdings auch die letzte Macht, die dem Journalismus noch verblieben ist. Noch. 😉

      • „Lässt man das so für sich stehen, dann hat sie recht. … was ist unmittelbare Wirkung anderes als Macht? Und was ist die Publikation von einseitigen Darstellungen als Fakt anderes als Machtmissbrauch?“

        Genial 😉

      • Da stehts: Es geht bei Meetoo nicht um Sexualität, sondern um Macht und Machtmissbrauch.
        Welche Macht könnte stärker sein als die Macht, jemanden zerstören zu können?
        Ja, genau darum gehts bei Metoo. Wer hat die größere Macht, andere zu zerstören.

        • Das ist ja das groteske an der ganzen Sache, sie führt so überdeutlich vor Augen, das die gesellschaftliche Macht bei den Frauen liegt, die Macht Männer nach belieben aufzubauen und zu vernichten*. Seltsam daß das niemand wahrzunehmen scheint, nicht einmal viele Männer selbst, die ja die dummen in diesem Spiel der Frauen sind. Aber solche Vollpfosten wie z.B ein Herr Becker sind ja noch stolz drauf, Wirt gleich mehrerer parasitärer Weiber gewesen zu sein. Die zeigt, daß die Macht im wesentlichen auf der evolutionär angezüchteten Dummheit der Männer auf diesem Felde beruht.
          Eine evolutionstheoretische Frage wäre, ob es evolutionär mögliche Alternativen für das destruktive Partnerwahlverhalten der Frauen geben könnte (oder sich in Zukunft entwickeln könnte)

          Selbst töten oder verletzten können Frauen Männer deutlich leichter als umgekehrt, weil juristische Sanktionierung und gesellschaftliche Ächtung im Mittel milder ausfallen, als im umgekehrten Fall- Das ein Wort wie „Frauenmord“ existiert spricht ja schon Bände.

  2. Christian, was ist eigentlich der Plan bezüglich der Beiträge von DADDYLEV?
    Selbstverständlich kannst du mit deinem Blog machen, was du willst. Aber es sind ja schon von verschiedenen Kommentatoren Bedenken angeklungen, und auch ich finde die Beiträge weder handwerklich noch inhaltlich gelungen. Natürlich können sie trotzdem interessante Diskussionen auslösen, aber ich fürchte, sie beeinflussen den Gesamteindruck sehr nachteilig. Bis vor kurzem habe ich bei entsprechender Gelegenheit jedem vorbehaltlos empfohlen, sich hier umzuschauen, aber seit kurzem habe ich damit Bauchschmerzen.

    (Falls das Thema schon irgendwo ausdiskutiert worden sein sollte, bitte ich um einen Link dorthin, ich habe in den letzten Tagen nicht alles umfassend verfolgen können).

    • Ich gestehe, dass ich da auch unsicher bin.
      Nichts gegen DADDYLEV, sein „SJW’s and Logic“-Beitrag war urkomisch, aber ein Vorteil von AE war immer, wie ruhig und unaggressiv du vorgehst, bei den Gastbeiträgen ist das ja nicht immer gewährleistet. – Das macht die um Himmels Willen nicht schlecht, aber ich halte es durchaus für eine Eigenheit, die man bewahren sollte.

    • Entspann dich mal. Hat er dir irgendwann mal in die Suppe gespuckt?

      Lass ihn doch mal etwas Zeit sich zu entwickeln. Er bringt als getrennt lebender Vater eine ganz neue Perspektive rein.

      Wenn du seinen Stil nicht magst dann schränke die Empfehlung doch schlicht auf meine Beiträge ein, das ist doch nicht so schwer.

      • Christian, das hat nichts mit entspannen zu tun. Seine Beiträge sind schlicht weit unter dem gewohnten Niveau, und die wenigsten Besucher werden gezielt nach der Verfasserangabe suchen. Es gibt diverse Blogs in der „Manosphere“, wo derartige Beiträge gut passen würden, aber auf einem eher seriösen, wissenschaftlich ausgerichteten Blog wie AE wirkt das wie ein Fremdkörper, meiner unmaßgeblichen Meinung nach.

      • „Entspann dich mal. … Lass ihn doch mal etwas Zeit sich zu entwickeln. Er bringt … eine ganz neue Perspektive rein.“

        Sehe ich auch so. Man kann ja dann auch gucken, wie gut er sich (nicht) entwickelt. Schau mer mal …

    • Ich bin überrascht, dass es noch Leute gibt, die glauben, man könnte dem Feminismus in einem Schönheitswettbewerb der Unsicherheiten entgegentreten. Feminismus ist toxische Weiblichkeit und die besten Waffen des Mannes sind Verwegenheit und ZFG.

      Aber wo wir schon dabei sind: Das ist auch nicht „mein“ Inhalt, wegen dem ich hier lese. Ich stelle aber fest, dass das intellektuelle Niveau den Vergleich mit üblichen feministischen Blogs nicht zu scheuen braucht. Wenn das für Frauen „unglaublich wichtig“ ist, willst Du es Männern verbieten?

    • Weils Christian ist verschone ich dich mal mit den Beleidigungen, die du eigentlich für dein Concerntrolling verdient hast.
      Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, dass du hier nie groß unterwegs warst, und auch nie jemandem den Blog empfohlen hast.
      Dieses „also wenn du nicht machst was ich sage bin ich kein Kunde mehr“ wurde so oft von SJWs missbräuchlich angewendet, dass ich es grundsätzlich für eine Lüge halte (du warst nie Kunde).

      Du weißt wo die Tür ist, Reisende soll man nicht aufhalten. Bye Bye.

      • Was soll der Unsinn mit „Kunde“? Du verstehst nicht ansatzweise, worum es mir geht. Ich habe (im realen Leben) schon oft genug Leute, mit denen ich über entsprechende Themen diskutiert habe, AE zur vertieften Lektüre empfohlen. Momentan geht das aber nicht, denn ich kann mir die Reaktionen „durchschnittlicher“ Menschen, die erstmalig hier reinschauen und als ersten Eindruck die (nicht als Gastbeitrag gekennzeichneten) DADDYLEV-Beiträge lesen, lebhaft vorstellen. Deutliche Diskussionen im Kommentarbereich halte ich für unproblematisch (wer sich von Leuten wie dir abschrecken lässt, ist wahrscheinlich sowieso zu weich für das Thema), aber die Beiträge sollten schon ein gewisses Niveau behalten, wenn man den Anspruch hat, nicht nur für die eigene Filterblase zu existieren.

      • … Was zum Henker ist „concerntrolling“?

        Naja, ich persönlich finde Daddylevs Beiträge jetzt auch nicht so gut, sind halt irgendwo ein ziemlicher Bruch gegenüber dem sonstigen Ton der hier in den Beiträgen herrscht. Andererseits sind die dann eben auch eine Abwechslung und Auflockerung, also ist es den Versuch definitiv wert.

    • Das ist jetzt wirklich mal eine hübsche Diskussion zum Thema: Der aktuelle Ausflugstag der Fa. DAS PATRIARCHAT (TM) geht in den beliebten Frauenförderungsworkshop „Wie führe ich effektiv erfolgreichen Zickenjazz“

      Ich sehe schon, auf dieser Fachebene besteht hier noch erhebliches Optimierungspotential…
      Natürlich „… auf einem eher seriösen, wissenschaftlich ausgerichteten Blog wie AE …“ ( Pruuuuust! )

  3. Stokowski im SPON von heute: Humorverbot gleich Freiheit

    Männer haben es nicht geschafft, Witze über ihre Penisse zum Tabu zu erklären.

    Der Pimmelwitz ist das Zeichen schlechthin dafür, dass Männer sich in den vergangenen Jahrzehnten nicht hinreichend um eine freie Sexualität gekümmert haben.

    Ohne Worte!

    • Das vermute ich auch, ein limited hangout.

      Inwiefern belegt das Video das, an welcher Minute ist die interessante Stelle (ich kann nicht so gut englisch, dass ich das alles sofort und komplett verstehe)?

    • Das glaube ich weniger. Es ist aber ein (nicht unbedingt unerwünschter) Nebeneffekt, wenn speziell jegliche DIskussion über sexuellen Missbrauch von Jungen (männlichen Opfern allgemein) unterbunden wird.
      Nur so lässt sich der Opferstatus von Frauen und Mädchen aufrecht erhalten.
      Ich bin mir ziemlich sicher, dass Kevin Spacey deutlich länger in den Schlagzeilen zu finden gewesen wäre, wenn er sich an eine weibliche Minderjährige herangemacht hätte.
      (Ich verzichte hier absichtlich auf eine Einstufung in Richtung sexueller Missbrauch, weil das einzig und allein Angelegenheit der beiden Beteiligten und ggf. Gerichten ist.)

      So lange es aber ein Junge bzw. ein Mann ist, das Opfer wurde, ist die ganze Angelegenheit belanglos und nicht erwähnenswert, weil die berühmt-berüchtigte Hand auf dem Frauenknie dagen regelrecht existenziell bedrohlich ist. Jungen und Männer sind, wie üblich, selbst schuld. Denen gefällt es womöglich sogar noch, so schwanzgesteuert, wie unsere Spezies ist.
      Unter anderem in Filmen und Medien werden sexuelle Kontakte zwischen minderjährigen männlichen potentiellen Opfern und Täterinnen ja gerne als Liebesabenteuer, jugendliche Romanze oder „die Einführung in die Liebe“ abgetan.
      Man erinnere sich an Macron und die Berichterstattung über den sexuellen Missbrauch Schutzbefohlener (ob er sich selbst wirklich missbraucht fühlt, spielt bei der rechtlichen Einordnung eine untergeordnete Rolle) oder auch dem 15-Jährigen aus Hagen.
      https://www.wp.de/staedte/hagen/hagenerin-30-fordert-jugendlichen-zum-sex-auf-und-schlaegt-zu-id11687991.html
      Glücklicherweise gibt es da mittlerweile von beiderlei Geschlecht vernünftige Kommentare, die ihn als potentielles Missbrauchsopfer ansehen, auch wenn es nicht zu einer sexuellen Handlung kam (ich würde hier versuchte Nötigung annehmen). – Leider aber auch nach wie vor so dämliche Kommentare wie diesen,
      „Ist der dämlich. Wir waren in der Jugend weiter.“
      die recht deutlich zeigen, dass es auch dämliche Männer gibt.

      Daher glaube ich eher, dass die Verdrängung von sexuellem Missbrauch an männlichen Opfern weniger einer bösen Absicht, als der Ignoranz und Dummheit der Menschen geschuldet ist. Böse Absicht im Sinne von etwas vertuschen zu wollen.
      Man will halt den Focus auf Mädchen/Frauen als Opfer behalten. Das zeigt dann auch gleich, wie wichtig Kinder als unser wichtigstes Gut sind – so lange sie nicht männlich sind.

  4. Gegen Steven Pinker (Autor von „The Blank Slate“) wird auch gerade eine Schmiereinkampagne gefahren, die mal wieder auf Dingen aufbaut, die er gar nicht gesagt hat. Was man sogar beweisen kann, den es gibt ein Video in dem er genau das nicht tut, welches aber auch genau das ist, von dem behauptet wird das er dort das macht was man ihm Vorwirf.

    Die Parallelen zu James Damore sind ziemlich groß, denn auch ihm werden Sachen vorgeworfen, die er nicht gesagt hat und die er auch nicht vertritt.

  5. Immer, wenn ich aus dem Kopfschütteln nicht rauskomme, denke ich, dass das vielleicht auch jemanden hier amüsieren könnte. Der heutige Fall: „Kreativität ist weiblich„.

    Neben Robert Schumann und Franz Liszt zählen Frederic Chopin, Modest Mussorgsky und Sergei Rachmaninow zu ihren Lieblingskomponisten. Von Letzterem hat sie jüngst bei ihrem Label Sony Classical das 2. und das 3. Klavierkonzert eingespielt, begleitet von der Tschechischen Philharmonie, wiederum unter der Leitung von Paavo Järvi, dem designierten Chefdirigenten des Zürcher Tonhalle-Orchesters.
    (…) Bei der Musik von Arvo Pärt oder von Gija Kantscheli beispielsweise fühlt sie eine solche Affinität.
    (…)
    Deshalb ist für die Pianistin auch künstlerische Kreativität etwas Weibliches. Das bedeute nicht, dass Frauen die besseren Interpretinnen seien als Männer. «Aber wenn ich Kreativität in einem Mann entdecke, denke ich, dass das eine weibliche Eigenschaft ist.»

  6. «Aber wenn ich Intelligenz in einer Frau entdecke, denke ich, dass das eine männliche Eigenschaft ist.»

    Wetten, das gäbe einen Shitstorm?

  7. Ebenfalls gefunden im Stern:

    „Warum sich Millionen Frauen von dieser verstörenden Sex-Geschichte angesprochen fühlen
    Ein One-Night-Stand, geschildert aus der Sicht eines jungen Mädchens: Die amerikanische Kurzgeschichte „Cat Person“ sorgte für heftige Reaktionen im Netz. Eine Sexual-Therapeutin erklärt, warum die Erzählung so viele Frauen anspricht.“

    https://www.stern.de/neon/magazin/liebe/cat-person–warum-die-sex-szene-in-dieser-kurzgeschichte-so-viele-frauen-anspricht-7814028.html

    Das erklärungsschema ist wenig überraschend:
    „Margot achtet andauernd mehr auf ihr Gegenüber, als auf sich selbst. Darauf reagieren so viele, weil fast jede Frau das kennt. Es ist allgemein so, dass Frauen anerzogen wird, sich um die Gefühle anderer zu sorgen.“

    Ich habe den Text jetzt nicht gelesen, hab auch wenig Lust darauf.
    Aber die Frage nach den Erklärungsmöglichkeiten ist natürlich inteessant.
    Wie wäre eine Erklärung, dass Frauen sich da gern übeer minderwertige Männer die Mäuler zerreißen?

    • „Es ist allgemein so, dass Frauen anerzogen wird, sich um die Gefühle anderer zu sorgen“

      vs

      „Es ist allgemein so, dass Frauen mehr darum besorgt sind, was jemand über sie sagen könnte als um irgendetwas anderes“

      Was halten wir für plausibler?

    • Frauen gehen eben mit Männern aus, bei denen sie sich (noch) unsicher sind, ob sie denen auch gefallen. Dominanz. Aber schön, wie das Hamsterrad wieder quietscht.

  8. Nur ein nachträglicher Kalauer zur vergangenen Weihnachtszeit (wenn er euch zu flach ist, schiebt ihn bitte unter meiner Tür durch):

    Eva’n’gelium ist für Weiber und Feministen!
    WIR verkünden A Damn Gelium! :b

  9. Lego Katalog Überblick von Held der Steine

    Interessant ist die Übersicht, weil er mehrfach Lego vorwirft ihre Zielgruppe nicht zu bedienen.

    Beispiele:
    * Mädchen Fussballmanschaft – keine für Jungs
    * Kein Reiterhof für Mädchen
    * Bustelle, Feuerwehr, Polizei eher dünn

      • Naja – er hat ja seinen Legoladen jetzt schon seit 10 Jahren. Ich habe schon den Eindruck, dass er seine Kunden gut einschätzen und beschreiben kann. So sagt er bei Modellen – das ist für 30+, das ist für Sammler, das ist geeignet für Kinder.

        Z.B. den Millenium Falcon für 800.- mit 7.500(?) Teilen, den schenkst du nicht wirklich einem Kind zum spielen.

        Die ersten 12 Seiten mit Duplo und Kinder nimmt er halt komplett auseinander und da ist die Zielgruppe mit Sicherheit nicht 30+. Eine Tasche mit einem Pferd für 20.- ohne Zubehör denke ich ist wirklich überteuert, aber Eltern, die ihrer Tochter Lego kaufen wollen, werden dann wegen dem Mangel das kaufen.

        Und gerade der Geschlechterkram, dass es „untypische“ Sets wie die Fussballmannschaft für Mädchen gibt, aber das „typische“ Set für Jungen genau nicht. Warum? Könnten doch beides auflegen.

  10. https://www.thecut.com/2018/01/moira-donegan-i-started-the-media-men-list.html

    Die Autorin führ hier ihre Gründe aus, warum sie die Liste erstellt hatte – und warum das vorgehen gerechtfertigt ist.

    zum einen wirkt die Liste:

    Eventually, some media companies conducted investigations into employees who appeared on the spreadsheet; some of those men left their jobs or were fired.

    Wenn Du auf einer Liste mit anonymen Anschuldigungen stehst – wie verteidigst du dich?

    Und wegen der Falschbeschuldigungen, da schreiben wir einfach einer Erklärung an den Anfang

    There were pitfalls. The document was indeed vulnerable to false accusations, a concern I took seriously. I added a disclaimer to the top of the spreadsheet: “This document is only a collection of misconduct allegations and rumors. Take everything with a grain of salt.”

    . I realized that the behavior of a few men I had wanted women to be warned about was far more common that I had ever imagined. This is what shocked me about the spreadsheet: the realization of how badly it was needed, how much more common the experience of sexual harassment or assault is than the opportunity to speak about it.

    Was ist die baseline? Wie viele Menschen haben es gesehen? Wie viele Mitarbeiter betrifft es insgesamt? 5 Fälle auf 100 oder sind es 200 auf 100.000? Eine pure Zahl ohne Relation ermöglicht halt keine Aussage über die Häufigkeit. Was hatte sie denn Erwartet? Was war die Ausgangshypothese? Mal davon abgesehen, dass sich die Mitgliedschaft selbst organisiert – also Frauen, die sich für das Thema interessieren, sensibel sind eher in so einen Club sind und eher bei so einer Tabelle mitarbeiten.

    Naja – als Erstellerin ist sie natürlich von dem Nutzen überzeugt.

    • Das FDP-Röschen war ja auch so einer, aber der hat sich freigekauft, wie viele andere. Das ist also auch nicht soooo neu. So einen Fall hab ich bis dato allerdings noch nicht mitbekommen.

  11. Wenn stark nicht mehr stark bedeutet und zu etwas anderem umgedichtet wird, kann es natürlich stimmen.

    Daaaannnn können wir doch die Regel das man Frauen nicht schlägt über Bord werfen, oder nicht? Eigentlich sogar umkehren, denn die schwachen Männer müssen doch beschützt werden.

    LOL

  12. Eine Studentin(?) hat für eine Studie ein anonymes Forum von Economists ausgewertet, um herauszufinden, wie diese (hinter verschlossenen Türen) über Frauen reden.

    Ergebnis: Männer reden, wenn sie anonym und weitgehend unter sich sind, auch über die Fuckability von Frauen. Tatsächlich, weil es so wenige weibliche Economists gibt, überwiegend über die Fuckability von Frauen.

    Die wichtigsten Begriffe:

    hotter, lesbian, bb (internet speak for “baby”), sexism, tits, anal, marrying, feminazi, slut, hot, vagina, boobs, pregnant, pregnancy, cute, marry, levy, gorgeous, horny, crush, beautiful, secretary, dump, shopping, date, nonprofit, intentions, sexy, dated and prostitute

    Ein Kommentar:

    In an email, David Romer, a leading macroeconomist at Berkeley, summarized the paper as depicting “a cesspool of misogyny.”

    Ich verstehe das auch nach so vielen Jahren nicht: Wieso ist es ein Zeichen von Frauenfeindlichkeit, dass Männer Sex mit Frauen ganz weit oben in ihrer Priorisierung ansiedeln?

    • Sehr interessantes Interview.

      Lilla definiert Identitätspolitik deutlich anders als die nach meinem Eindruck sonst übliche Definition.

      Lilla geht aus von einer mMn korrekten Beobachtung, daß in unserer Wohlstandsgesellschaft viele Personen das eigene Ich und die eigene Identität zum Dreh und Angelpunkt machen (was man gerne auch als grassierende bourgeoise Dekadenz bezeichnen kann, die Leute halten sich für zu wichtig. Besonders krasse Formen sind die persönlichen Pronomen von Personen mit persönlichen Identitätsproblemen). Das Politische ist hier nur noch ein Teil der privaten Identität, und aus dieser Perspektive „… lässt sich zum Beispiel Solidarität überhaupt nicht begründen“ (Lilla).

      Korrekt scheint mir auch Lillas Beobachtung zu sein, daß diese egozentrische Haltung politisch gefördert wird, um nicht zu sagen zum Markenkern „linker“ politische Bewegungen (und speziell im Feminismus) geworden ist.

      Unter „Identitätspolitik“ versteht er in diesem Interview nach meinem Eindruck diese beiden zusammenhängenden Phänomene (die egozentrische Haltung und deren politische Förderung).

      Das ist aber so ziemlich das Gegenteil von dem, was man sonst unter Identitätspolitik versteht, nämlich Ersetzen der individuellen Identität durch eine Gruppenidentität bzw. ein Kollektivbewußtsein.

      Beide Phänomene (Gruppenidentität und Individualidentität) kommen vor, bei verschiedenen Personen bzw. in verschiedenen Milieus. Es ist allerdings ungeschickt, beide Phänomene mit der gleichen Bezeichnung zu benennen.

      Vielleicht übersehe ich aber auch wichtige Zusammenhänge.

      • Auch wenn das Ego künstlich in den Fokus gerückt wird, geht das tribalistische des Menschen nicht verloren.

        Aber neben einem überproportionalem Ich ist kein Platz für ein inhomogenes Wir, sondern nur für ein Wie-Ich.

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