„Sind Männer 2018 noch tragbar?“

Die Zeit hat einen Artikel, in dem sie tatsächlich Pro/Contra der Position, ob Männer noch tragbar sind, ausführen lässt. Wenn sie auch noch einen Artikel gleicher Art über Frauen nachschieben, dann bitte ich um Mitteilung.

Die Contraseite, geschrieben von Lars Weisbrod:

Ein normaler Mensch, zum Beispiel eine Frau, kommt ins Restaurant. „Entschuldigen Sie, ist der Platz noch frei?“, fragt der Mensch, setzt sich hin und isst. Dann kommt ein Mann ins Restaurant: „Tschuldige, is da noch frei?“ Er setzt sich hin, steht wieder auf, ihm gefällt nicht, wie der Tisch steht. Er verrückt ihn, das Essen der anderen Gäste fällt um. Der Mann achtet darauf nicht, er muss noch einen Stuhl wegräumen („So sieht’s gleich gemütlicher aus“) und anschließend der jungen Kollegin erklären, wie „die Bitcoins“ und „Israel“ funktionieren. Niemand hat ihn darum gebeten, er tut es trotzdem.

Ernsthaft, Mansplaining? Unsicherheit, Tolpatschigkeit? Was für ein schwacher Anfang.

Der Mann – die Feuilletons des Landes diskutieren wieder über ihn. „Hey Mann, es ist vorbei mit dir!“, titelt die Welt am Sonntag,und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fragt: „Wie geht es den Männern? Und wie geht es allen anderen mit den Männern?“ Na ja, was soll man sagen – schlecht halt. Die Männer hampeln herum, nicht einmal Kaffee können sie bestellen wie normale Leute, sie führen zackige, unsichere Bewegungen aus, wie sehr dumme Fische, die an Land gestrandet sind. Weil sie auch das Autofahren verlernt haben, sitzen sie jetzt breitbeinig in der U-Bahn oder kaufen sich die hässliche G-Klasse von Mercedes und parken in meiner Straße alles zu. Und wenn Männer nicht gerade anderen den Platz wegnehmen, geben sie die weinerlichen Opfer. Die einen sind ganz traumatisiert, weil sie, im Erwachsenenalter wohlgemerkt, Kevin Spacey über den Weg gelaufen sind, der ihnen seinen Penis gezeigt hat. Die anderen leiden, weil in ihrer Straße 2007 mal eingebrochen wurde, vermutlich von Ausländern; sie wählen deswegen jetzt die Alternative für Deutschland.

Und dann geht es weiter mit Manspreading und – tatsächlich – jammernden Männern, denen er vorwirft, dass sie traumatisiert sind, weil ihnen jemand den Penis gezeigt hat – was ist das für ein bizarrer Text? Würde man ihn in der Zeit so auch über Frauen abdrucken? Die Frauen, denen Weinstein „seinen Penis gezeigt hat“ waren jedenfalls auch alle volljährig. Männer sind also nach seiner Ansicht entweder Jammerlappen, die eine sexuelle Belästigung nicht wegstecken können (wie echte Männer?) oder rechtsradikal.

Hatte man keinen Journalisten, der zumindest mit etwas mehr Witz und nicht ganz so platt schreibt?

Manches ließe sich ja noch ertragen, wäre der Mann bei alledem nicht auch noch so geschwätzig. Da denkt man an die Szene aus Sopranos, als Tony fragt: Was ist bloß aus Gary Cooper geworden, dem starken, stillen Typ Mann? Ach ja: Der hat gelernt, über seine Gefühle, Sorgen, Ängste zu sprechen. Und jetzt hört er nicht mehr auf zu plappern. (Lars Weisbrod)

Was für ein schwacher Text.

Mal sehen, was die Pro Seite bringt:

Okay, sie haben gerade eine schlechte Presse. Auf Twitter, in der Bildoder im ZDF trifft man Drogis in Dauererektion, Grapscher, Fummler, Rammler, und, wenn jemand mit dem Finger auf sie zeigt – huschhusch, sind sie in der Kulisse. Freundlicher formuliert: Die Heroen der Kulturwelt fallen wie die Helden vor Troja nach rechts und links.

Männer haben in der Tat eine schlechte Presse, aber eben auch nur dort. Es ist ein Bild, welches glücklicherweise eben nur in der Presse und in sehr linken Kreisen transportiert wird.

Also besser – ohne Männer? Echt jetzt?

Man denke an Opa und seinen Rasierschaumflavour. An David von Michelangelo mit seiner Glitzer-Marmor-Schönheit. An die Witze von Loriot, an Fred Astaires flinke Füßchen und Cary Grants seidige Anzüge, an die zitternden Lippen von Colin Firth inThe King’s Speech, an den Jungen in Boy, an seine ganze Unschuld, und sofort wird klar: Es ist absurd, solche Wesen mit den Rammlern auf eine Stufe zu stellen, niederträchtig, Mannsein auf Machtgetöse und impotentes Gespreize zu reduzieren.

Der Mann ist ein Kulturgut. Er müsste als World Heritage geschützt werden. Männer sind die Alternative zum Frausein. Ohne Männer wäre Frausein alternativlos. Ein totalitärer Albtraum. Schon der globale Kapitalismus gibt sich alternativlos, das Resultat, bitte sehr: einmal den schönen Globus geschreddert, bisschen Bankencrashs getriggert, dann mitleidloses Kaputtsparen der einen für die Renditen der anderen – tja, Girls und Boys, leider alternativlos.

Ein Text, der gar nicht in die sonstige linke Szene passt. Zwei Geschlechter, der Mann als Gegenstück zur Frau, der Leistungen erbracht hat, die man anerkennen muss. Der Vorwurf, dass man ihn auf negative Aspekte reduziert.

Ohne Boys lebten wir in einem alternativlosen Zickenkrieg. Das war schon in der Mädchen-Ecke des Kindergartens der Wahnsinn. Alles Rosarosarosa und Gezeter: Ich sage jetzt und dann sagst du und dann gehe ich und dann machst du, als Endlosschleife. Noch schlimmer: Ohne Männer gibt es keine Frauen. Entsetzlich! Ohne Männer und ohne Frauen würden wir mutieren zu bleichgesichtigen, selbstbefruchtenden Schlümpfen, wären Muffis, Schlauris, Faulis und Schürfis – mümmelnde Kindermonster. Wo bliebe das raffinierte Geplänkel der Geschlechter? Und, nur mal so angedacht: Ohne Frauen – wer machte noch Männerwitze? (Susanne Mayer)

Die Männer sind nicht entbehrlich, weil es allein mit Frauen fürchterlich wäre. Weil es Spass macht, sich als Hetero mit dem anderen Geschlecht auseinander zu setzen. Ich könnte mir vorstellen, dass der Pro-Text wenig feministische Zustimmung findet.

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89 Gedanken zu “„Sind Männer 2018 noch tragbar?“

  1. Zeit hat einen Artikel gleicher Art über Frauen nachgeschoben:

    „Die Frau ist im digitalen Zeitalter wie eine alte Heizung: erwärmt kaum noch jemanden, leckt mindestens ein Mal im Monat und ist äußerst kostenintensiv im Unterhalt. Früher war sie nur zuhause hysterisch, heutzutage gibt es auch im Internet kein Entkommen mehr vor lauter #metoo und Pay Gaps. Richtig einkaufen kann sie auch nicht mehr, braucht jetzt sogar eine Ampelkennzeichnung auf Lebensmitteln! Und in der einzigen Angelegenheit, wo mann sich wirklich ein moderneres Weibsbild gewünscht hätte, erfolgt jetzt die konservative Kehrtwende: Frauen lassen’s untenrum wieder sprießen. Na Mahlzeit, Männer!“

    Ja, nee.. haben sie natürlich nicht gemacht. Das wäre sexistisch. Das hier ist auch den Kommentaren.

    Der ZON-Text soll Satire sein. Aber kommt nicht auf die Idee in den Kommentaren unsachlich oder zu polemisch zu werden. Dann löscht ZON.

    Weisbord scheint übrigens einer von der Sorte zu sein die denken das man nicht sexistisch gegen Männer und rassistisch gegen Deutsche/Weiße sein kann. Wenn er jetzt auch noch gegen westliche Werte ist, würde mich das auch nicht überraschen.

    Den Contra Text halte ich für ziemlich lauwarm, so als ob denen am Ende noch aufgefallen ist das der Pro Text alleine ziemlich entlarvend wäre.

    • Ja, der Weisbrod scheint ein ganz Progressiver zu sein. Würde mich nicht wundern, wenn der ein Jud‘ ist. Der Nachname klingt jedenfalls verdächtig. 🙂

      Diese Leute sprechen ganz offen aus, daß für sie Schwarze, Juden oder Frauen höherwertig sind bzw. keine normalen Menschen, für die keine Doppelstandards gelten.

      Von der Physiognomie her scheint er ein Jud‘ zu sein. 🙂

      • Ich denke, die religiöse und die rassische Zugehörigkeit von Herrn Weisbrod ist völlig gleichgültig.

        Es kommt allein darauf an, welche Inhalte er auf welche Weise publiziert.

        • Rassisch?!!!

          Bist du etwa der Auffassung, daß der Jud‘ eine eigene Rasse ist?

          Unglaublich, was für Nazis sich hier tummeln.

          PS: Ich veräppele gerne die Antisemitismusparanoia in Deutschland. Zudem wäre das mutmaßliche Jud‘-Sein des Herrn Weisbrod hier schon relevant, weil er Verächtlichmachung von Juden offenbar als schlimmer erachtet als von Deutschen.

          Dies ist Teil des „Antisemitismus“-Komplexes. Für Juden gelten aufgrund des Holocausts Doppelstandards, was in den ersten Jahrzehnten nach ’45 noch nachvollziehbar wäre. Mehr als 70 Jahre danach muß man aber langsam mal wieder runterkommenn von diesem Trip und Juden wieder wie normale Menschen behandeln.

          Ich habe schon überlegt, auf dem Pariser Platz Israelfahnen zu verbrennen, mit dem freundlichen Hinweis, daß während Anti-Vietnamkrieg-Demos auch US-Flaggen verbrannt wurden. Hier in Deutschland.

          Juden sind normale Menschen – und kein Gewissensonanierwerkzeug für Gutmenschen. 🙂

  2. Der Artikel ist eine Parodie. Denn es wird von einem normalen Menschen geschrieben. Das sind europäische und amerikanische Frauen nicht.
    Viele sind zu rationalen Handlungen nicht in der Lage.

    • „Viele sind zu rationalen Handlungen nicht in der Lage.“
      Das ist, zumindest heute, die Definition von „normaler Mensch“.
      Es ist die Norm: So sollen Menschen sein. Nicht kritisch, sondern emotional und lenkbar.

    • Es ist natürlich so viel besser, wenn Leute in einem relativ berühmten Webblog (oder eben unter Online-Zeitungsartikeln) ständig von der Unterlegenheit der Frau schwafeln („Viele sind zu rationalen Handlungen nicht in der Lage“ und „von einem normalen Menschen geschrieben. Das sind europäische und amerikanische Frauen nicht“), als wenn die Herausgeber von Online-Zeitschriften (mit Dollarzeichen in den Augen) einen sexistischen Artikel heraushauen, bei dem sie sich eine Menge Quote erhoffen (was sie ja durchaus auch bekommen, wie man sieht – und ich dachte, Frauen seien ach so manipulierbar).

      • Hast du außer „Ihr seid ja viel schlimmer“ und „Das sind keine echten Feministinnen“ eigentlich noch andere Argumentationsmuster?

        • Ich habe nichts von Feministen gesagt. Aber leg mir ruhig weiter irgendwas in den Mund. Und die Doppelmoral, die hier an den Tag gelegt wird, ist nun mal offensichtlich. Man kann nicht einerseits einen zugegebenermaßen unlustigen, dummen Artikel wegen des Sexismus kritisieren, und dann sexistisch argumentieren.

          • „Ich habe nichts von Feministen gesagt. “
            Nein, aber only me was von Mustern.
            Weißt Du, das sind so erkennbare „Bildchen“ die sich relativ pauschal zuordnen lassen.
            Schon mal gehört?

          • „Ich habe nichts von Feministen gesagt. “

            LOL

            Es gab mal einen Hägar-Strip, in dem ein Mönch die 7 Todsünden aufzählt und Hägar antwortet: „Ich bin nicht stolz“.
            Der Witz ist, weißt du, dass er damit implizit die anderen 6 zugibt.

            Dass wir hier einige Kommentatoren haben, die im Zeitalter von breitflächig unwidersprochenem Feminismus nicht viel von Frauen halten, ist nichts neues. Dass diesen immer wieder von einigen widersprochen wird, ist auch nichts neues. Dass du dich immer und immer wieder über erstere aufregst und die letzteren geflissentlich ignorierst, ist alt wie Methusalems Bart.

            Und wenn du meinst, dass ein Artikel in einer der führenden Zeitungen Deutschlands auf einer Stufe mit einem kurzen Kommentar eines „Leprechaun“ steht, dann ist dir auch nicht recht zu helfen.

          • Man kann nicht einerseits einen zugegebenermaßen unlustigen, dummen Artikel wegen des Sexismus kritisieren, und dann sexistisch argumentieren.

            Doch, das kann man. „Den Spiegel vorhalten“ wird das genannt.

      • Viele sind zu rationalen Handlungen nicht in der Lage

        Der real existierende Feminismus als geistiges Produkt von vor allem Frauen stützt nun mal die sexistische Überzeugung, dass Frauen nicht die rationalsten Menschen sind.
        Gender Studies als die „Wissenschaft der Frauen“ liegt irgendwo zwischen Astrologie, Scientology und den Zeugen Jehovas.

          • Ich denke, der Unterschied liegt weniger in den „Überzeugungen“ ( die Du Dir in Rosinchenform herauspickst ), sondern eher im Debattenverhalten.
            Diskussion vs. Gottesdienst ….

          • „Was vertreten die denn?“

            Ich denke, wir können uns weitgehend darauf einigen, dass die Quotienten:

            frauentypische Probleme
            ———————————————————————————-
            gesellschaftliche Aufmerksamkeit für frauentypische Probleme

            und

            männertypische Probleme
            ———————————————————————————-
            gesellschaftliche Aufmerksamkeit für männertypische Probleme

            nicht annähernd in der gleichen Größenordnung liegen.

            Eher so 0.01 zu 10e6

          • „Ehrlich gesagt sind Maskus und ihre Überzeugungen auch nicht gerade das glänzende Beispiel von Rationalität.“

            Immerhin hast Du „Maskus“ geschrieben und nicht „Männer“, wie der dumpfbackige ZON-Schreiberling.

            Ein Stückweit ist es doch anmaßend, von Männern/Maskus Objektivität und Differenzierung in verhältnismäßig abgeschlossenen Blogs zu verlangen, während von der anderen Seite die ganz plumpe Keule in (nahezu) allen Leitmedien geschwungen werden darf, findest Du nicht?

            Würde ein Marsmännchen sich erstmal über die Gazetten ein Bild von der Menschheit machen, es erhielte einen Eindruck vom Menschen als ein Wesen, das sich aufteilt in ein engelsgleich strahlendes Wesen höchster Intelligenz, Friedfertigkeit, Kultur, Schöpferkraft und – Weiblichkeit.
            Dem ein männliches der Dummheit, Plumpheit, Borniertheit, Aggressivität und Gewaltbereitschaft gegenübersteht, das ohne die sanfte Hilfe seines weiblichen Pendants nicht in der Lage wäre, eine Gabel beim Essen korrekt zu halten, geschweige denn zu Höherem befähigt.

            Mich verwundert dann der Hohn und Spott von Männern/Maskus nicht im Mindesten, den sie über Frauen/Feministas auskübeln, sieht die Wirklichkeit doch ein klitzekleines bisschen anders aus.

          • Ehrlich gesagt sind Maskus und ihre Überzeugungen auch nicht gerade das glänzende Beispiel von Rationalität.

            DEN Maskulismus gibt es nicht, sondern nur viele unterschiedliche Strömungen, die teilweise ziemlich unterschiedliche Auffassungen vertreten!
            🙂

          • „Frauen sind nicht rational. Sie sind zwar fähig, aber wirklich rationale Frauen siehst du nur selten. (4% mal wieder)“

            Das verstehe ich nicht. Wie kann einerseits gelten, daß Frauen nicht rational sind, und andererseits gelten, daß 4 % der Frauen rational sind?

            Mal allgemein: Hier im Forum wehren sich viele Teilnehmer dagegen, daß man Männer mit einem Generalverdacht belegt (alles Sexisten – alles Unterdrücker – alles kalte Kapitalisten – alles Klimakiller – usw.). Zu Recht! Hier wehren sich viele dagegen, daß man bei Männern grundlegende Eigenschaften des Menschseins in Frage stellt – konkret hier im Thread: Sind Männer überhaupt noch „tragbar“? Zu Recht!

            Aber wenn Du jetzt die Rationalität von Frauen grundsätzlich in Frage stellst, dann machst Du genau dasselbe – nur mit anderer Zielrichtung: Du belegst Frauen mit einem Generalverdacht, und Du sprichst ihnen grundlegende Eigenschaften des Menschseins ab.

            Zum einen ist das sachlich („wissenschaftlich“) nicht angemessen.

            Zum anderen ist es aber auch strategisch nicht so schlau: Wie immer man zum Konflikt zwischen Männern und Frauen stehen mag – fest steht, daß Männer mit Frauen irgendwie auf dieser Welt auskommen müssen, sie müssen sich mit ihnen in der ein oder anderen Form arrangieren. Und letztlich sind Männer hierbei darauf angewiesen, daß Frauen bei diesem Arrangement so ein bißchen mitspielen.

            Und du erwartest allen Ernstes von Leuten, denen Du jede Rationalität absprichst, daß sie gute Miene zum bösen Spiel machen und sich mit Dir halbwegs einvernehmlich arrangieren? Du Glücklicher!

            Ich wäre in dieser Frage nicht so optimistisch. Früher habe ich bei ähnlichen Anlässen schon ein paar mal hier im Forum gemeckert (bin halt ein Klugscheißer) – und einmal kam als Replik: „Jaja, da mag schon sein – aber von feministischer Seite kommt so viel Verleumdung, da kann man ja als Mann ruhig auch mal ein wenig polemisch sein!“

            Ich denke aber: Wenn Dich die feministische Propaganda dazu bringt, daß Du Deine eigenen Maßstäbe an Rationalität und an Redlichkeit verletzt und daß Du Dir dieselben Denkfehler erlaubst wie Deine Gegner – dann bist Du schon verloren, dann wird es für Dich keine Rettung mehr geben.

            Da kannst Du Dir ja mal überlegen, welche Ansprüche Du an Dich selber stellen willst.

      • Ich habe noch nicht erlebt das du dich Mal nur aufgrund von Männerfeindlichkeit bei Feministen zu einen Kommentar hast hinreißen lassen. Immer nur Feministen schreiben schlecht über Männer -> hier wird schlecht über Frauen geschrieben -> du kritisiert nur was hier geschrieben wurde.

      • Nun ja, wenn Menschen sich einen rosa Rasierer kaufen und sich darüber beschweren, dass selbiger den Betrag x mehr kostet als der gleiche ich schwarz, dann stimmt da doch was nicht.
        Wenn es dazu noch ein Frauen-Ministerium gibt, dass solches „erforscht“, was bitte hat das mit rational zu tun?
        Ich kaufe mir keine hellblaue Zahnbürste, mir ist die Farbe meiner Zahnpasta egal, ich kaufe das Deo nach Geruch und nicht nach den Blümchen auf der Verpackung.
        Ich kaufe Kleidung nach Zweckmässigkeit nicht um meine Mitmenschen aufzugei….. und dann rumzuheulen „der hat mich angeguckt“.
        Nein Frauen sind keine rationalen Wesen.

    • Nein, die Type denkt wirklich so, ich hatte schon das vergnügen. Durch und durch komplett kaputter Ideologe mit niedrigem Testosteron. Natürlich hasst er Männer, er hat keine Chance gegen sie.

  3. Ob Männer nicht mehr tragbar sind weiß ich nicht aber ich weiß dass ich nicht mehr tragbar bin: Vasektomiert und Arbeitszeit auf Sparflamme genügt mir um mit meinem Leben sehr viel (!) anzufangen.

    Ob das „der Gesellschaft“ gefällt oder „den Frauen“ interessiert mich nicht aber am Anfang bekam ich schon Gegenwind bis ich eben diese Personen aus meinem Kreis des Friedens entsorgt habe.

    Sozusagen „trage“ ich also nicht mehr die „Last“ der Gesellschaft oder den Weibchen. Ich „trage“ meine eigene Last, und so gefühlt arbeite ich nur noch 20% von dem was ich früher tat. Das Kuriose ist, durch diese Freie Zeit und die vielen Interessen bin ich scheinbar eine „interessante“ Person geworden.

    Das hat zur Folge dass ich mehr Sex habe als vor meinem Kurswechsel nur keine langfristigen Bindungen mehr und ich behaupte es liegt an meinen Finanzen. Was mir jedoch egal geworden ist da ich mich nicht mehr auf nur eine einzige Frau fixiere und ihre Forderungen mir egal sind.

    Das Theater wird durchgehend von Frauen inszeniert. Früher ist mir das gar nicht aufgefallen aber heute ignoriere ich das, wenn eine Frau „zickig“ wird dann darf sie gehen.

    Ein so emotional-instabiles Wesen würde ich auf keinen Fall heiraten oder mit ihr gar Kinder zeugen und ich bin Gott froh dem noch entkommen zu sein.

    Ja ich bin als Mann nicht mehr tragbar und das ist wunderschön!

  4. Tja, wenn der Krieg vorbei ist, und auf 7 Frauen 1 Mann kommt und niemand weiss, wie alles mal ging und aufgebaut wurde, ist das Geschrei nach Männern dann wieder groß.
    Dann merken die, das das alles Arbeit war, das so hinzustellen.
    Ich freue mich schon auf diese Zeit. Ich werde allen Fauen, die bei mir anklopfen diese Artikel unter die Nase halten und sagen, jetzt will ichs besser sehen ohne mein Zutun.

    • „Tja, wenn der Krieg vorbei ist, und auf 7 Frauen 1 Mann kommt und niemand weiss, wie alles mal ging und aufgebaut wurde, ist das Geschrei nach Männern dann wieder groß.“
      Du kannst auch alle 7 Frauen bei dir aufnehmen und sie gegeneinander ausspielen. Hab mal gelesen, dass Frauen ganz angenehm werden wenn sie gegeneinander in Konkurrenz stehen müssen. Und während sie sich gegenseitig die Augen auskratzen, spielst du ne Weile Skyrim. ^^

        • „Na, so an 3-4 handverlesene dachte ich dann schon.
          Muss ja auch noch etwas Platz für die Kinder bleiben.“
          Mehr sind besser. Am besten stellst du diejenige die am anstrengendsten ist auch einmal die Woche an den Pranger, damit die anderen Frauen sich an ihr auslassen können. Das schürt die Angst bei den Damen und sie bemühen sich besonders darum nicht selbst am Pranger zu landen.

          Die Muslime wissen schon warum sie mehr als eine Frau heiraten. Eine Frau ist anstrengend, 2 Frauen sind anstrengender, 10 Frauen sind kein Problem da sie sich gegenseitig bekämpfen und du lachend daneben stehen kannst.

  5. Und dann geht es weiter mit Manspreading und – tatsächlich – jammernden Männern, denen er vorwirft, dass sie traumatisiert sind, weil ihnen jemand den Penis gezeigt hat – was ist das für ein bizarrer Text?

    Bizarr, das kann ich unterschreiben. Was für ein seltsamer Text, der so gar nichts mit meiner Lebenswirklichkeit (und der Lebenswirklichkeit vieler anderer würde ich mal vermuten) zu tun hat und bei mir nur ein grosses Fragezeichen hinterlässt.
    Da versucht einer krampfhaft originell und witzig zu sein – ein Phänomen, das bei Twitter des öfteren zu sehen ist. Ein anderes, artverwandtes Phänomen ist die orakelhafte Ausdrucksweise, die Tiefsinn simuliert.
    Es gibt schon seltsame Typen, sehr viel mehr, als ich in der Vortwitterzeit dachte.

  6. Liebe sonstige Mitmenschen,
    versucht es doch einfach mal 14 Tage ohne die Männer. Diejenigen von Euch, die das überleben, können das Thema dann ja noch mal diskutieren ….

    • Weißt du, diese Leute denken einfach nicht mehr, das ist reiner Impuls. Absurder Neid gepaart mit Minderwertigkeitskomplexen und niedriger Intelligenz. Wie bei kleinen verzogenen Kindern, die ihre Eltern hassen.

      Ich weiß nicht mal ob ich denen das wirklich übel nehmen kann. Ich kann es der Zeit übel nehmen, dass sie solchen Spacken noch eine Plattform mit bekanntem Logo liefern, aber was anderes bekommt man wohl für eine Tüte Gummibärchen nicht.

      • Nutze doch deine weibliche Intelligenz, um es selbst herauszufinden.

        14 Tage ohne Polizei? Ohne Armee (in Auslandseinsätzen)? Ohne Tankstellen? Ohne Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken? Ohne Handwerker? Ohne LKW-Fahrer?

        Ich bezweifle, daß sich genug Frauen finden werden, um diese harten Tätigkeiten zufriedenstellend auszufüllen. Nach 10 Tagen würde Deutschland im Chaos versinken.

        Wenn schon Frauentrick, dann richtig. Ohne Männer auch weniger Kriminalität. Supertolle, ideale Welt.
        Aber eben auch vom Anbeginn der Tage bitteschön – ohne die vielen technischen Errungenschaften durch Männer in der Geschichte.

        Leben auf Mittelalterniveau vielleicht, in Amerika hausen noch Indianerinnen. Unentdecktes Land.

        Ziemlich merkwürdige Welt. Ohne Heizung, Supermärkte, Rolltreppen, Fahrstühle, Fashion-Shops.

        Miria leidet offenbar an weiblicher Hybris.

      • Also aus der Lebensmittelindustrie kann ich dir garantieren, dass nach drei Tagen die Läden leer wären.
        Wir hatten zwar auch Frauen im Lager, aber die waren im Merchandising, haben also die kleinen Nettigkeiten für die Kundenbindung bearbeitet, was wichtig ist, aber nicht satt macht.

        Die Frage dürfte wohl sein ob mit Vorbereitung, oder ohne.
        Das 14 Tage mit Chips und Cola gehen im Sommer ist uns auch allen klar.

      • „14 Tage ist jetzt nicht wirklich viel und dürfte kein Problem darstellen…
        Warum genau sollte es nicht möglich sein 14 Tage ohne Männer?“

        Natürlich wäre es möglich, aber ein paar Millionen Toten in D. könnte man wohl mit Sicherheit ausgehen.
        Aber hey, das dürfte doch kein Problem darstellen, oder?

  7. Und während dessen rackern die Männer weiter. Geben weiter ihre Gesundheit und Lebenserwartung, damit die Gesellschaft läuft. Bauen die Straßen und Häuser. Besorgen die Rohstoffe und den Strom. Liefern Waren quer um den Globus. Sorgen für die Sicherheit. Schaffen Infrastruktur.

    Damit solche Schreiberlinge warm und behütet am Schreibtisch sitzen können und Hetzparodien über „die Männer“ schreiben können, mit denen Schmierblätter sich ihre Klicks und Einkommen sichern.

    Ist schon eine komische Verschwörung, dieses Patriarchat, dass dafür sorgt, dass Männer sich kaputt arbeiten aber gleichzeitig priviligiert sind, ihnen überall Vorteile verschafft, während ihre Lebenserwartung 5 Jahre kürzer ist, sie stärker von Suizid betroffen sind und Gewalt und Hetze gegen sie nicht der Rede wert, nein sogar zum guten Ton gehört.

    2018 hat gerade erst begonnen.

    • „Und während dessen rackern die Männer weiter. Geben weiter ihre Gesundheit und Lebenserwartung, damit die Gesellschaft läuft. Bauen die Straßen und Häuser. Besorgen die Rohstoffe und den Strom. Liefern Waren quer um den Globus. Sorgen für die Sicherheit. Schaffen Infrastruktur.“
      Da muss man dann aber auch sagen: „Selber schuld“. Wer sich selbst zum Sklaven macht und sich in dieser Rolle gefällt dem kann man nichts anderes sagen. Als Mann hast du jederzeit die Möglichkeit zu sagen „Nein“, du kannst jederzeit ein freies Leben anfangen ohne dich für Frauen aufzuopfern aber du musst dann auch bereit sein auf bestimmte Annehmlichkeiten zu verzichten und liebgewonnene Gewohnheiten abzulegen. Die meisten Männer wollen das aber nicht und darum ist auch eine Beschwerde darüber nutzlos.

      • „Die meisten Männer wollen das aber nicht und darum ist auch eine Beschwerde darüber nutzlos.“

        Oder den Männern fällt erst auf, dass man sie ausnutzt, wenn es zu spät ist. Hast du erst einmal Kinder in die Welt gesetzt, gibt es kein zurück, denn dann hat man die Verantwortung

        • „Oder den Männern fällt erst auf, dass man sie ausnutzt, wenn es zu spät ist. Hast du erst einmal Kinder in die Welt gesetzt, gibt es kein zurück, denn dann hat man die Verantwortung“
          Nein, auch das ist nicht wahr. Diese Verantwortung gegenüber Kindern ist genauso eingebildet wie die eines wichtigen Mitarbeiters gegenüber seines Unternehmen welcher der Meinung ist, dass es ohne ihn nicht mehr geht. Stell dir einfach vor, was passiert wenn du morgen vom Auto totgefahren wirst. Sterben deine Kinder dann auch? Oder leben sie weiter, betrauern dich eine Zeitlang und vergessen dich dann irgend wann.
          DU entscheidest wie deine Sklavenketten beschaffen sind und kein Anderer, DAS ist und bleibt deine einzige Verantwortung. Ich kenne einen Mann der hat 11 Kinder von 10 Frauen, glaubst du der hat sich um jedes Gör gekümmert?
          Deswegen – es ist dein Leben und deine Entscheidung welche Verantwortung du übernehmen willst, zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort.

          • Manchmal ist es aber auch weit weniger schwer als man glaubt. Die Ketten sitzen im Kopf, nicht an den Armen, daran sollte man immer denken…

          • Nicht alle Ketten, die im Kopf sitzen, sind selbstgemacht oder selbstgewählt.

            Bindung ans Kind gehört ziemlich sicher in diese Kategorie.

            Du bist fan von dem Film „127 Stunden“, oder?

          • Bei der Aufgabe einer Bindung verliert man nur ein Gefühl, keinen Arm und auch nicht die Fähigkeit zu fühlen.

          • @lh

            hast du mal ein Kind verloren?

            Ich weiß aus sicherer Quelle, dass das mit nichts zu vergleichen ist. Tendenziell schlimmer, als einen Arm zu verlieren.

          • Nein, ich habe keine Kinder. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das schlimm ist. Nichts desto trotz habe ich noch nie die Erfahrung gemacht, dass mich der Verlust einer Bindung nach dem Schmerz nicht stärker gemacht hätte.

          • Nichts desto trotz habe ich noch nie die Erfahrung gemacht, dass mich der Verlust einer Bindung nach dem Schmerz nicht stärker gemacht hätte

            Wie gesagt: Ich habe das bei Verwandten miterlebt. Das ist ein Maßstab, den man von außen nicht nachvollziehen oder sich vorstellen kann.

            Dann wiederum: Bei Dir halte ich es sogar für denkbar, dass du einen Weg finden würdest, daran zu wachsen. Sollte das so sein, kannst du eine Mischung aus stolz und dankbar dafür sein, aber bitte nicht schlussfolgern, dass es daher auch allen anderen möglich sein sollte.

            Wenn ich allein an das Theater denke, das der Tod von Lady Di damals ausgelöst hat. Wenns das eigene Kind ist, ists 100 Mal schlimmer.

          • „Du bist fan von dem Film „127 Stunden“, oder?“
            Kenn ich nicht.
            Vielleicht bin ich da auch speziell weil ich inzwischen den Egoismus lebe von dem die meisten Männerrechtler nur reden. Es gibt nur wenige Menschen die mir etwas bedeuten und ein Kind das dem Staat gehört gehört da nicht dazu. Ihr macht immer den Fehler zu denken, dass es EUER Kind ist. Das ist vermutlich das Problem…

      • Lustigerweise muss ich dir sogar recht geben. Es ist zwar ein Klischee, das Männer an allem schuld sind… aber daran sind die Männer schuld.
        Nunja, es gibt kleinere Einschränkungen:
        1. Wissen viele garnicht was los ist. Hat bei mir auch ne Weile gedauert bis ich die Spielchen durchschaut habe.
        2. Männer bilden keine Ingroup, ich bin überzeugt, dass der ganze Feministenquatsch von anderen Männern angeführt wird. Als Machtmittel. Nein, nicht direkt, aber über Geld, und über andere Machtwege.
        Hat nicht Gloria Steinem bei der CIA angeheuert? Nein ehrlich, ist das nicht teil ihrer Historie?

        Aber im kleinen kann ich dir nur recht geben, wer sich als Fußmatte missbrauchen lässt verdient es eigentlich nicht anders. Und mehr als Hilfestellung kann Mann anderen Männern auch nicht anbieten. Man muss da schon selber rauskommen, damit man effektiv daran wächst.

    • „rackern die Männer weiter. Geben weiter ihre Gesundheit und Lebenserwartung, damit die Gesellschaft läuft. Bauen die Straßen und Häuser. Besorgen die Rohstoffe und den Strom. Liefern Waren quer um den Globus. Sorgen für die Sicherheit. Schaffen Infrastruktur.“

      Das ist etwas, das mir im „Pro“-Text fehlt. Positiv wird gesehen, dass der Mann ein „Kulturgut“ ist und eine Alternative zu Frauen darstellt. Kein Wort davon, dass Männer schon allein deshalb unverzichtbar sind, weil sie den ganzen Laden am Laufen halten. Aber wahrscheinlich sind bei der „Zeit“ derartige Aussagen selbst in „Pro“-Texten zu antifeministisch.

  8. Ich habe da noch ein paar Fragen an die Zeit:

    Sind Juden im Jahr 2018 noch tragbar?

    Sind Schwarze im Jahr 2018 noch tragbar?
    Sind Muslime im Jahr 2018 noch tragbar?

    Und die wichtigste Allee Fragen:
    Sind Journalisten im Jahr 2018 noch tragbar?

  9. In einigen Punkten muss ich Hadmut Danisch recht geben. Der Wald- und Wiesenjournalist, der durchschnittliche, ist ein Schwätzer, der nicht mal seine eigene Inkompetenz erkennen kann.
    Als Satire funktioniert es nicht, weil Satire auf reale Zustände verweist und diese durch Übertreibung deutlich werden lässt. Dieses Geschwätz geht nur als Satire auf die Belanglosigkeit journalistischer Arbeit heutzutage durch, doch so war es mit Sicherheit nicht gemeint.

      • „Die bessere Frage ist: Braucht es Journalisten? Wann gehen die endlich bankrott, diese Dinosaurier mit ihren Holzmedien?!“
        Das liegt an jedem selbst. Kauf die Dinger nicht und sieh dir die Seiten, wenn überhaupt, nur mit eingeschaltetem Adblocker an. Kommentiere die Artikel nicht und zitiere sie nicht. Im Zeitalter des Spätkapitalismus kannst du nur mittels solcher Methoden einen Effekt erzielen. Zu hoffen, dass Medien wie die Zeit irgendwann einsehen, dass sie Schwachsinn schreiben ist vergebene Hoffnung.

  10. Es ist eigentümlich, dass über die wunderbaren Ergänzungsmöglichkeiten von Frau und Mann bei dem ideologisch geprägten Gleichmachungsbestreben das in Richtung Familienzerstörung tendiert, kaum oder nicht gesprochen wird, denn unabhängig vom Äußerlichen und der Gebärfähigkeit sind Mann und Frau unterschiedlich. Denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“. Dort finden sich die wichtigsten, prägendsten und auch bereicherndsten Unterschiede zwischen Frau und Mann in den Bereichen „physiologische Abläufe“, „zentralnervöse Informationsverarbeitung“ und „genuinen, also angeborenen Denk- und Bewertungsprinzipien“. In Denk- und Bewertungsprinzipien, welche sich eben nicht einfach beispielsweise mit unterschiedlichen sozialen Erfahrungen in der Kindheit oder sonstigen sozio-kulturellen Einflüssen erklären lassen.
    Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge (z. B. Multitasking) besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“. Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben; Gleichheit kann sich höchstens addieren, Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen (siehe Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 6. Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2015)

    • Das ist nicht eigentümlich, sondern offensichtlich: Das ganze wird von der Hybris „der Frau“ getrieben, die eben keineswegs eine solche schicksalshafte Abhängigkeit akzeptieren möchte.

      Dies umso weniger, als sie (also „die Frau“ im abstrakten) von klein auf den nagenden Verdacht hat, dass ihr Part bei diesem „einander helfen“ der schlechtere/blödere/minderwertigere ist.

      Zur Hybris gesellt sich dann noch der stets neidische Blick auf Männer. Besonders schön sichtbar, wenn frau hart selektiert und die zur Neidprojektion genutzten männlichen Vorbilder aus 1% der Gesamtheit der Männer herauspickt. Der Rest ist sozusagen für frau irrelevant, ausser er fällt ihr negativ auf. Dann taugt er immerhin noch als Beleg für das dämonische, angsteinflößende.

      „Verschiedenheit kann wesentlich mehr erreichen“

      Nur wenn die „Verschiedenheiten“ kooperieren. Was aber, wenn es keine echte Bereitschaft zur Kooperation gibt? Dann ist ja auch „Gleichheit“ ein sinnvoller Ansatz mehr, sondern aus der Position der Unterlegenen heraus (gefühlt oder real ist einerlei) nur ein erster Schritt zur Erringung der Überlegenheit.

      • Frage: Fehlt da vielleicht ein „k“ in „Dann ist ja auch „Gleichheit“ ein sinnvoller Ansatz mehr, sondern …“

        Sollte es heißen: „Dann ist ja auch „Gleichheit“ KEIN sinnvoller Ansatz mehr, sondern …“ ?

        • Ja stimmt. Danke für den Hinweis, da ist mir tatsächlich beim tippen ein k runtergefallen und ich habe es nicht gemerkt.

    • „Denn das Gehirn ist das größte „Geschlechtsorgan“.“

      Ein sehr interessanter Hinweis, den Du da in die Diskussion einbringst.
      Und diese Erkenntnis könnte auch der Schlüssel zu einem männerfreien Leben sein.

      In den letzten Tagen kam öfter die Diskussion über Sexbots auf.
      Mir persönlich gefällt die Vorstellung nicht, eine Maschine zu vögeln und danach zum Reinigen auseinander zu bauen, damit sie beim nächsten Mal nicht – sagen wir mal – „riecht“.

      Wesentlich einfacher, billiger und schneller ließe sich das „Problem“ lösen, wenn wir eine Pille entwickelten, die das Verlangen nach Sex annulliert.
      Ich meine gelesen zu haben, dass Heroin so etwas tut. Nun ist dieses Opiat mit Sicherheit nicht das Mittel der Wahl, aber vielleicht könnte man dran forschen, welche Substanzen darin für die Manipulation des Begehrens verantwortlich sind.

      Da sich 80% der Frauen eh nur für 20% der Männer interessieren, könnten sich die anderen 80% ja mit dem Zeug neutralisieren und sich mehr auf die wirklich persönlichen Dinge konzentrieren.
      Es gäbe kaum noch Vergewaltigungen, keine Busengrabscher (was Unsinn ist, weil man den Busen nicht angrabschen kann) und viele Frauen bräuchten keine Migräne mehr vorzutäuschen, um den elenden Sex zu umgehen.

      • „Und diese Erkenntnis könnte auch der Schlüssel zu einem männerfreien Leben sein.“

        Ist das Satire?

        „Wesentlich einfacher, billiger und schneller ließe sich das „Problem“ lösen, wenn wir eine Pille entwickelten, die das Verlangen nach Sex annulliert.“
        „… vielleicht könnte man dran forschen, welche Substanzen darin für die Manipulation des Begehrens verantwortlich sind.“

        Warum willst Du das männliche Verlangen nach Sex zum Erliegen bringen? Damit Frauen keine Migräne mehr vortäuschen müssen?

        Aber falls Du das mal privat ausprobieren willst – die Mittel dazu sind seit langem vorhanden:
        – „Einschläferung“ der Sexualität wird im Zen-Buddhismus betrieben
        – Sublimierung der Sexualität wird im Tantrismus betrieben (genauer gesagt: in einigen Schulen des Tantrismus, in anderen Schulen wird exzessiver Sex zwischen Männern und Frauen zur Bewußtseins-Transformation eingesetzt).

        Das ist alles kein Hexenwerk. Dazu gibt es viele Bücher, entsprechende „Meister“ gibt es auch in Deutschland (wenn auch nicht in jeder Stadt).

        Oder noch einfacher: Konsequentes Fasten wird Dein Denken und Fühlen ganz entschieden auf die wesentlichen Dinge im Leben beschränken – und dazu gehört sicher kein Sex …

        • „Ist das Satire?“

          Nein, allerdings missverständlich. Ich hatte mir das Paradies aus Sicht einer Frau vorgestellt.

          „Warum willst Du das männliche Verlangen nach Sex zum Erliegen bringen?“

          Ich nicht. Ich habe gern Sex – eine meiner liebsten Beschäftigungen 😀
          Es geht um die Frage, wie sich Frauen eine Welt ohne Männer schaffen können.
          Und meine Antwort lautet: indem man ihren Trieb abschaltet.

          Allerdings treten dann sehr viele der von den Feministinnen nicht bedachten Phänomene in Kraft, die ihnen jetzt das Leben leicht, dann schwer machen.
          Oder wer – glaubst Du – wird dann noch weiter das Papier für die „Emma“ herstellen, transportieren, bedrucken, verteilen, …

    • „Frauen haben z. B. mehr graue Gehirnzellen und weniger verknüpfende Nervenfasern im Gehirn: „Frauen können die einen Dinge (z. B. Multitasking) besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“.

      Die Geschichte hat bereits mehrfach bewiesen, dass Gesellschaften problemlos auf das berufliche und intellektuelle Potential von Frauen verzichten können (Wir könnten es auch heute problemlos). Auf die des Mannes dagegen nicht.

    • „Frauen können die einen Dinge (z. B. Multitasking) besser, Männern die anderen; wir müssen lernen, einander zu helfen“. Damit und mit weiteren Unterschieden in den männlichen und weiblichen Gehirnen ist eine optimale Ergänzungsmöglichkeit der beiden Geschlechter trotz Konfliktstoff gegeben“

      Eine romantisierende heterosexuelle Sichtweise, die impliziert, dass ein Geschlecht ohne das andere nicht optimal existieren könnte. Doch wo liegt hier der Beweis? Männer und Frauen existeren wegen Fortpflanzung, wegen nichts anderem. Mir fehlt in meinem Leben jedenfalls keine weibliche Ergänzung udn ich habe von Frauen noch keine Hilfe erfahren, die mir nicht auch ein Mann hätte geben können.

      • „Eine romantisierende heterosexuelle Sichtweise, die impliziert, dass ein Geschlecht ohne das andere nicht optimal existieren könnte. Doch wo liegt hier der Beweis?“

        Gegenfrage, die man vielleicht zumindest als Indiz akzeptieren könnte: wären wir heute da, wo wir sind, wenn es Frauen nicht gelungen wäre, Männer über Jahrtausende zu immer neuen Höchstleistungen anzufeuern?

        Ich persönlich denke, nein,

  11. Hachja, der Lars mal wieder. So ein komplett kaputter Ideologe, mit dem habe ich mich auch schon auf Twitter geprügelt.
    „Sind Männer noch tragbar“? Schon die Frage ist lachhaft. Männer entwerfen, bauen und warten die Gesellschaft. Ohne Männer keine Zivilisation. Wobei ich bei dem Weisbrodt von einem Low-T Guy ausgehe, und ihn daher kaum als Mann sehen kann. Man kann den Fakt, dass Männer „Human Doings“ sind auch mal zu seinem Vorteil nutzen.

  12. Pingback: Stellt euch mal vor… | Schwerdtfegr (beta)

  13. Männer waren für das anscheinend immer noch zu Recht so genannte „Schwache Geschlecht“ noch nie tragbar.
    Deshalb trägt ja auch der Bräutigam die Braut über die Türschwelle und nicht umgekehrt.
    Und die drei Ausnahmen von der Regel, die finden wir auch 2018 weiterhin wunderbar.

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