Die Postmoderne und ihre Auswirkungen auf die Politik

Im Tagesspiegel findet sich ein Interview mit dem Professor Andreas Rödder, der etwas zur Politik und Postmoderne sagt:

Die These Gabriels lautet: Die Wähler rechtspopulistischer Parteien sind keine Anti-Modernisierer, sondern enttäuscht von der Postmoderne, die Zusammenhänge auflöst. Trifft er damit einen Punkt?

Gabriel trifft nicht den einzigen, aber er trifft einen wichtigen Punkt. Was die Postmoderne bewirkt hat, nannte der Historiker Zygmunt Baumaneinmal die „Zerschlagung der Gewissheit“. Nun stellt sich aber die Frage: Was gilt, wenn das Alte nicht mehr gilt? Gabriel hat genau auf diese grundlegenden Orientierungsprobleme aufmerksam gemacht.

Da fängt es schon an: Denn zunächst stellt sich eben die Frage, was man genau alles Zerschlagen kann. Bis zu welchem Grad ist etwas eine soziale Konstruktion und zu welchem Grad gibt es zb biologische Grundlagen, die eine Dekonstruktion nur eingeschränkt zulassen.

Was tritt an die Stelle des überwundenen Alten?

Das ist die entscheidende Frage. In den 80er Jahren haben viele die Auflösung der Gewissheit als Befreiung empfunden. Lyotard stellte die These auf, die Postmoderne habe nicht nur die Ganzheit zugunsten von Pluralisierung überwunden, sondern auch die Sehnsucht nach Ganzheit überwunden. Das war sein entscheidender Irrtum.

Warum?

Man könnte frei nach Sepp Herberger sagen: Nach der Dekonstruktion ist vor der Konstruktion. Aus der Auflösung der Ordnungsvorstellung der Moderne ist nämlich ein neuer Hunger nach Ganzheit entstanden. Diesen Hunger stillt eine neue Kultur, die ich als Kultur des Regenbogens bezeichne. Dabei geht es um Ziele wie Anti-Diskriminierung, Diversität, Inklusion und Gleichstellung.

Ich halte es für wesentlich interessanter, wenn man zunächst erst einmal von verschiedenen Prinzipien ausgeht:

  • Auf der einen Seite ergibt sich der Wunsch nach einer Ordnung, die ein soziales Zusammenleben ermöglicht und innerhalb der ein gewisser Grundkonsens gefunden wird, wie man miteinander umgeht, der auf einem „Wir-Gefühl“ beruht, eine Gemeinschaft
  • Auf der anderen Seite gibt es ein Bedürfnis danach, dass man so leben kann, wie man will, dass man nicht zu stark eingeengt wird und das man auch seine eigenen Interessen wahrt.

Diese Prinzipien entstehen fast zwangsläufig aus dem ewigen Problem, dass wir als kooperative Gruppentiere nur innerhalb einer Gemeinschaft die Vorteile dieser kooperativen Spiele ernten können, dass wir aber gleichzeitig natürlich auch gegen Trittbrettfahrer und Ausnutzung vorgehen wollen.

Um so wohlhabender eine Gesellschaft ist, um so mehr Freiraum kann sie dem Individuum geben, weil jeder auch auf sich selbst gestellt leben kann und den anderen nicht in eine Zusammenarbeit zwingen muss. Die Liberalität der heutigen Zeit liegt gerade darin begründet und aus meiner Sicht weniger in einer Dekonstruktion. Eher führen die Umstände dazu, dass sich die Vor- und Nachteile im Verhalten verschieben und damit andere Lösungen attraktiver werden.

Vielfalt und Toleranz bedeutet, dass jeder so leben kann, wie er will. Um so eher er das auf eigene Kosten macht, um so eher muss sich ein Hinderer eben auch vorhalten lassen, dass es ihn schlicht nichts angeht, wie der andere lebt.

Gabriel argumentiert, viele Menschen würden das Versprechen der Vielfalt nicht als Bereicherung empfinden. Sie hätten den Eindruck, ihre eigenen Bedürfnisse würden durch die Aufmerksamkeit der Politik für die neuen Themen missachtet. Ist das so?

Es gibt ein schlagendes Beispiel für die Richtigkeit dieser These – nämlich die Flüchtlingskrise und die Willkommenskultur nach dem Herbst 2015 in Deutschland. In der öffentlichen Debatte dominierte die Kultur des Regenbogens, der ungesteuerte Zuzug wurde als moralisch unabweisbar und gesellschaftlich bereichernd gefeiert. Gleichzeitig gaben die Wortführer dieser Kultur einen engen Rahmen des Sagbaren vor: Wer sich – egal mit welcher Begründung – gegenüber einem ungeregelten Zuzug skeptisch zeigte, wurde schnell als Fremdenfeind ausgegrenzt. Das hatte Züge einer repressiven Toleranz. In der Breite der Gesellschaft stieß die Willkommenskultur dagegen keineswegs auf ungeteilte Zustimmung. Vielmehr hat sie ganz erhebliche Gegenbewegungen provoziert, die mit dem Erstarken der AfD unser politisches System verändert haben. Denn Menschen, denen man bestimmte Denk- oder Sprachweisen vorgeben will, fordern ihre Freiheit oft umso vehementer ein.

Wendet man das obige Schema an, dann ist es verständlich, dass Leute mit dem Zuzug nicht einverstanden waren: Sie hatten das Gefühl, dass hier Leute in das Land gebracht werden, die nicht in das „Wir-Gefühl“ passten und bei denen sie für etwas zahlen sollten, was der Gemeinschaft nichts brachte.
Andere waren wiederum der Meinung, dass eben damit keine Einschränkung verbunden ist, schlicht weil Deutschland als Land reich genug sei, um Leuten zu helfen und es sich damit nicht auf andere auswirkt bzw. nur in einer Weise die hinzunehmen ist,  weil es sie nicht über Gebühr belastet.

Für die erste Gruppe ist der Slogan Merkels „wir schaffen das“ nichts anderes als blanker Hohn, weil es ihnen zunächst um die Frage geht, warum man das überhaupt schaffen sollte.
Wo die eine Seite Menschen in Not sieht, die aus einem Kriegsgebiet fliehen, und die man deswegen unterstützen muss oder eben Leute, die aus benachteiligten Ländern kommen, die auch aufgrund unseres Reichtums arm sind, und die man bereits deswegen unterstützen muss, sehen die anderen Wirtschaftsflüchtlinge, die sich noch dazu schlecht verhalten und damit klassische Trittbrettfahrer, die von außerhalb kommend das System ausnutzen

Sie sehen damit eine Überreizung des Solidaritätsprinzips und betonen die – aus ihrer Sicht bestehenden Auswirkungen auf ihr Freiheiten: Das Geld das Ausgegeben wird, die Kriminalität, die steigt und Angriffe auf schutzwürdige Personen aus dem eigenen Umfeld: Deswegen ist gerade die Auflistung sexueller Übergriffe auf Mädchen und Frauen ein so beliebtes Mittel, auch ungeachtet der Prozentzahlen von Handelnden Flüchtlingen, weil damit deutlich gemacht werden kann, dass man Leute aushält, die der Gemeinschaft nicht nur nicht nutzen, sondern sogar schaden und andere in ihren Freiheiten einschränken („Unsere Frauen trauen sich nicht mehr auf die Straße weil dort Flüchtlingshorden warten“).

„Wir schaffen das“ ist damit nicht etwa eine vorgegebene Wahrheit, sondern eine Aussage, die irrelevant in deren Augen ist: Es mag sein, dass wir es schaffen können, aber das wäre so wie zu sagen, dass man es schafft, die Million für einen Erpresser aufzubringen, statt ihn einzusperren.

Diese beiden Konstruktionen, der arme Kriegsflüchtling, der gleichzeitig neue Impulse gibt und später die Rente zahlt, der aber jedenfalls Hilfe braucht und der Ausnutzer, dem man wegen seines schlechten Benehmens aus dem Haus schmeißen muss, ringen dann eben miteinander – jedenfalls als die Tendenzen, daneben gibt es natürlich viele vermittelnde Positionen.

Dass die Politik glaubte, dass sie tatsächlich nur die eine Position lang genug vermitteln braucht, um die andere klein zu bekommen, ist in der Tat enorm. Es hängt vielleicht auch damit zusammen, dass viele glauben, dass man Wirklichkeit schlicht konstruieren kann, obwohl der Konflikt vorhanden ist und angesprochen werden muss.

Eine Folge der Postmoderne ist die Genderdebatte. „Gender Mainstreaming“ ist Ziel internationaler Abkommen. Sie sind einer der wenigen renommierten Gesellschaftswissenschaftler, der diese Entwicklung kritisch sieht. Was stört Sie daran?

Grundsätzlich hat die Postmoderne völlig Recht: Die Nation ist genau so wenig eine naturgegebene Kategorie wie die bürgerliche Geschlechterordnung des 19. oder 20. Jahrhunderts. Beides sind kulturelle Konstrukte, beides sind auch Ordnungen von Macht. Jetzt aber kommt mein Einwand. Die Postmoderne sagt, dass alle Ordnungen diskursiv erzeugte Machtkonstrukte sind. Wenn das so ist, dann geht es auch bei den Forderungen nach Anti-Diskriminierung, Diversität und Gleichstellung um Macht.

Und das ist in der Tat eine Einsicht, die so einfach wie logisch ist, dennoch aber in dem Bereich fast beständig ausgeblendet wird: Die Vertreter dieser Theorien glauben sie könnten das Problem dadurch ausblenden, dass sie ja die Machtlosen vertreten und deswegen keine Macht haben können. Dass ist aber eine Illusion, denn über die Politik erhalten sie ja gerade die Macht und greifen in das Leben der Anderen ein. Regeln zum Schutz einer kleinen Minderheit aufzustellen und dabei das Verhalten der Mehrheit zu etwas Falschem zu erklären, erfordert Macht und gesellschaftlichen Druck.

Wo begegnet Ihnen Macht in der Gender-Debatte?

Denken Sie an die geschlechtergerechte Schreibweise mit großem Binnen-I für ProfessorInnen und ManagerInnen. Haben Sie jemals die geschlechtergerechte Schreibweise für MörderInnen und MenschenhändlerInnen gelesen? Über die Gender-Studies sind neue diskursive Ordnungen von aggressiver Männlichkeit und guter Weiblichkeit aufgekommen. Zugleich ist eine neue Hierarchie von ausgleichsbedürftigen Benachteiligungen entstanden. Der ehemalige Telekom-Vorstand Thomas Sattelberger, seinerzeit selbst ein Förderer von Gender Mainstreaming, hat es so formuliert: An der Spitze stehen Frauen, am Ende stehen Behinderte.

Es ist ja immerhin etwas, dass das mal so deutlich ausgesprochen wird: Es werden schlicht neue Hierarchien errichtet, diesmal sogar noch autoritärer als vorher und außerordentlich starr.

Können Sie das an einem Beispiel erklären?

Die Frauenquote für Aufsichtsräte von börsennotierten Unternehmen führt dazu, dass eine kinderlose Unternehmertochter aus München-Bogenhausen den Vorzug vor einem dreifachen Familienvater mit Migrationshintergrund und Behinderung aus Berlin-Neukölln erhält. Der Soziologe Talcott Parsons hat schon in den 50er Jahren die Einsicht formuliert, dass jede Inklusion neue Exklusionen nach sich zieht. Leider verweigern sich viele AktivistInnen von Gender Mainstreaming oder der „Queer Theory“ dieser Einsicht, sondern erheben einen unreflektierten, verbindlichen Geltungsanspruch für ihren eigenen Ordnungsentwurf. Mit dieser moralischen Aufladung und Ideologisierung entzieht sich die Kultur des Regenbogens der Debatte – und löst die Gegenbewegung aus, auf die Gabriel hinweist.

Meine Vermutung ist, dass die Aktivistinnen dazu eher in typischer Weise die Augen verdrehen würden und anführen würden, dass sie selbstverständlich einen intersektionalen Feminismus vertreten, in dem Migrationshintergrund und Behinderungen erst recht eine Rolle spielen. Wenn es nach ihnen gehen würde, dann würden alle Vorstandspositonen mit schwarzen behinderten, lesbischen Transsexuellen besetzt und nicht mit Männern. Wenn aber Männer, dann jedenfalls schwule Männer, die nicht weiß sind.

Aber das wird auch keine Verbesserung sein, gerade weil es solche eben noch weniger in ausreichender Zahl für Vorstandspositonen gibt und zumindest das wohl auch den Aktivistinnen bekannt ist, so dass es nur in dem rein theoretischen Bereich gefordert wird.

Begrüßen Sie, dass Menschen heute ihre sexuelle Orientierung frei leben dürfen und sich der Staat nicht mehr am dualen Geschlechtermodell von Mann und Frau orientiert, wie das Bundesverfassungsgericht entschieden hat?

Absolut. Ich würde immer sagen, dass die Kultur des Regenbogens ganz erhebliche Emanzipationsgewinne mit sich gebracht hat. Wer die Ideologisierung und moralische Aufladung der Debatte kritisiert, sollte diese Fortschritte nicht geringschätzen.

Gegen was die meisten Leute etwas haben, sehr völkisch denkende ausgenommen, ist ja nicht, dass Schwule und Lesben heiraten dürfen oder das sie entsprechend als Schwule und Lesben leben. Sie haben etwas dagegen, dass damit einher eine Abwertung der nichtqueeren Lebensverhältnisse einhergehen soll und das Abwertungen nach Rasse, Geschlecht und sexueller Orientierung nun eben in eine andere Richtung erfolgen. Sie wollen also mehr Liberalität, bei der auch die „klassischen“ Lebensformen gleich akzeptiert sind und man sie nicht abwerten darf. Die Identitätspolitik geht aber in eine andere Richtung: weiß, heterosexuell, Mann, das ist das Böse und sollte eingeschränkt werden, ist toxisch und schuld an allem.

Gabriel scheint ja eine Rückkehr zu den Versprechungen der Moderne vorzuschweben. Ist das überhaupt möglich?

Als Historiker kann ich nur sagen, es kommt nichts zurück. Die zentrale These der Postmoderne, dass nämlich die großen Ordnungsentwürfe der klassischen Moderne ihre Verbindlichkeit verloren haben, halte ich für eine nicht mehr umkehrbare Einsicht. Das hat zwei Konsequenzen. Erstens: Auf diese Einsicht folgen nicht herrschaftsfreie Diskurse, sondern neue vermachtete Ordnungskonflikte. Und zweitens: Ordnungsvorstellungen müssen immer wieder neu begründet werden.

Und genau darum drücken sich viele Postmoderne gegenwärtig: Sie begründen ihre Vorstellungen nicht, sie setzen sie als Dogma. Sie werben nicht darum, sondern wollen von oben herab durchsetzen.

Und damit spaltet man die Gesellschaft.

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28 Gedanken zu “Die Postmoderne und ihre Auswirkungen auf die Politik

  1. Drei Spielchen-Spieler unterhalten sich über das Leben …
    Nicht realisierend, daß das eben kein Spiel ist.

    Ein Spiel ist bestenfalls ein extrem simplifiziertes Modell eines Detailaufbaus.

    Je radikaler die Prämissen, die man dem Spiel voranstellt, desto geringer die Vergleichbarkeit mit der Realität. Je geringer die Vergleichbarkeit, desto schlechter die Prognose der resultierenden Möglichkeiten.

    Dazu noch die lächerliche Sprache:
    „Regenbogen-Kultur“
    Synonym für „flickenteppichartige Kulturzersetzung“ ( was die „postmodernen Dekonstruktivisten“ bez. der Familie ja sogar relativ offen zugeben, Stichwort „Patchwork-‚Familie“‚ ).

    Entsprechend die Ergebnisse:
    „Nichts kommt zurück“
    Eine der dümmsten Pauschalen zur Evolution, die ich je gelesen habe.
    So unwiderlegbar richtig, wie aussagelogisch vollkommen schwachsinnig.

    Eine seit div. zig-Jahrtausenden real und en Detail bis in’s wirklich Allerkleinste weltweit ausgeforschte und optimierte Systemik wird mittel- u. langfristig durch ein extrem radikales lokales defizitäres Spielchenmodell nicht mal ernsthaft angekratzt ( zumindest sofern keiner ein nukleares Armageddon o.ä. veranstaltet. Game over ist der einzige Joker in dem „Spiel“, soweit ich sehe ).

    Ich denke, es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis die ersten laut darauf hinweisen, daß das BIP keinen „Wohlstand“ messen kann u. soll. Sondern nix als die zirkulierende Geldmenge, also eine seit Jahrzehnten schon durch schlichtweg gar nichts mehr gestützte Zahl ist, die durch die stupide Addition der Umsätze der mehr o. weniger willkürlichen Nennwerte zustande kommt.

    Dann wird blitzartig klar werden, daß man vom gegenseitigen Haareschneiden nicht leben kann.

    Ich hoffe, daß ich bis dahin mein Eingezahltes einigermassen verfressen und das Zeitliche gesegnet habe.
    ( Letztens erst mit einer Soziologiestudentin drüber gesprochen. Nach grober Aufzählung von ein paar gut erfassbaren Stichpunkten, was man unter „sozialen Einzahlungen“ verstehen kann und wo der grobe Zusammenhang mit „lebenserhaltender Produktivität“ zu erkennen ist, war die auch der Meinung, daß ich es locker verdient habe auf „Hängematte“ zu machen 😉
    Wollte ich eigentlich gar nicht, hatte vor bis quasi zum Umfallen irgendeinen offiziellen Job zu machen,
    Aber das passte den lieben „Postmodernies“ nunmal nicht in ihr Geschäftskonzept.
    Selbst Schuld, nicht mehr mein Problem …
    Also helfe ich ihnen noch freundlich, ihre Phantasiezahlen hübsch in die Höhe zu treiben, in dem sicheren Wissen, daß man mit einer Spiegelung der so gebastelten „Wohlstandshyperbel“ in absehbarer Zeit zu rechnen hat.
    DAS wird dann richtig interessant!

    P.S.: Ganz am Rande bemerkt. Die „Spiegelung der Wohlstandshyperbel“ als Begrifflichkeit habe ich mir mal als Schüler ausgedacht und als kleine Grobgraphik in den 70ern – und noch einmal in den 90ern – vor je einer Schulklasse an die Tafel gemalt. Mitschüler und Lehrer verstanden das sofort und waren so erschrocken wie „erleuchtet“. Gehört ja nun auch kaum Genialität zu.
    Frage: Kann es sein, daß die „Postmodernies und Dekonstruktivisten“ da wirklich einfach nur zu doof zu sind? Welcher Mechanismus „schützt“ die vor dieser recht simplen und zwangsläufigen Einsicht? Angst? Die Patriarchale Verschwörungstheorie? Ein Grundbedürfnis nach irgendeinem Aberglauben? Oder was? )

    http://putlockers.fm/watch/ox0mQ7Ge-koyaanisqatsi.html

    • „daß man mit einer Spiegelung der so gebastelten „Wohlstandshyperbel“ in absehbarer Zeit zu rechnen hat.“

      Versteh ich auch nicht, was soll die Wohlstandshyperbel sein und wieso sollte man mit ihrer Spiegelung rechnen?

  2. Was für eine gequirlte Kacke.

    „Und zweitens: Ordnungsvorstellungen müssen immer wieder neu begründet werden.“

    „Das heißt, wir sollten uns um eine sehr offene politische Debatte bemühen, die die Grenzen dort zieht, wo Grundwerte und Menschenrechte infrage gestellt werden oder völkisches Denken zutage tritt.“

    • Meine Vermutung ist, da den Medien ja die Einnahmen wegbrechen, dass dieser dünngeistige und einzig der Provokation der ansonsten weglaufenden Leser dienende Stuss, geziehlt auf Retweets und verlinkung hin optimiert ist.
      Solange also wir hier das Clickbaitspiel mitspielen finanzieren wir den Dreck mindestens quer.

      Archive.is

      Zum Boykott stark beworbener Produkte aufrufen wird wenig bringen in Zeiten von Mischkonzernen.
      Vielleicht ärger ich mich auch einfach zu sehr über mich, auf den digitalen Müll geklickt zu haben.

      Aber wäre das nicht einmal ein Thema?
      Befeuern wir den Scheinriesen nicht erheblich mit?
      Was wäre Bento ohne uns?
      #MeToo was clickraped.
      #MiaToo & #MariaToo wären wohl echte „feministische“ Themen.

      http://www.achgut.com/artikel/vergewaltigung_opfer_ohne_lobby

      https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/agente-provocatrice/diffamierung-statt-schweden-debatte/

      „Darunter war auch ein Leser, der mir „toxischen Femonationalismus“ vorwarf.“

      Zwingt einen ja schon fast rauszufinden was das denn ist.
      Der selbstverordnete Zwang zur intelektüllen Redlichkeit gebietet es dann dem Bait zu folgen und bei der Zeit zu landen. Obwohl es da ja auszuhandeln güöte ob die nun König der Kommentarzensur ist, oder Spon dieser Titel gebührt.

      Wo der postmoderne Pfeiffer mit fielen Fs wieder einmal durch die Medien geistert, und der zumindest mir als erstes eben vor 15 Jahren beim hippen Thema Amok auffiehl, passt das ja in die allgemeine Gemengelage.

      Alles auszuhandeln.

      • „Meine Vermutung ist, da den Medien ja die Einnahmen wegbrechen, dass dieser dünngeistige und einzig der Provokation der ansonsten weglaufenden Leser dienende Stuss, geziehlt auf Retweets und verlinkung hin optimiert ist.“
        Der Verdacht befällt mich auch gelegentlich und das schon seit Jahren.
        Wäre aber ein hübsches Zeichen für deren Verzweifelung, meine ich.

    • „Das heißt, wir sollten uns um eine sehr offene politische Debatte bemühen, die die Grenzen dort zieht, wo Grundwerte und Menschenrechte infrage gestellt werden oder völkisches Denken zutage tritt.“

      Ich würde den für den Einäugigen unter den Blinden halten.

      Oder anders: es ist der Versuch der Etablierten, wieder die Definitionshoheit zu erlangen, die ihnen an die „Rechtspopulisten“ zunehmend verloren geht.

      Die obige Einschränkung ist ja genau der Grund, der angeführt wird, wenn man gegen unbegrenzte Zuwanderung argumentiert. Es verstöße gegen die Menschenrechte und Grundwerte oder sei gar völkisches Denken.

      Rechtsgüterabwägung (wem darf was zugemutet werden, welches Recht von wem gilt höher usw.), Machbarkeit (wie lange kann man das durchhalten, bis zum Strukturbruch?) und Verantwortlichkeitsüberlegungen (sind wir für alle Elenden weltweit verantwortlich?) spielen in dieser Denkweise keine Rolle. Und die Dümmsten der Dummen übernehmen das dann so. Nicht wissend, was sie damit anrichten.

      Es ist ohnehin logischer Unsinn, eine Debatte ethisch begrenzen zu wollen. Die richtige Vorgehensweise wäre, die Argumente zu prüfen und zu verwerfen. Wenn man aus der Debatte bewusst ausgrenzt, übt man ja schon wieder Macht aus, man wertet zwangsweise ad hominem und riskiert, dass eigene Denkfehler nicht korrigiert werden und die Leute sich aus der Diskussion ausklinken. Es ist genau das, was die Medien bejammern, man soll mit ihnen reden, aber nur das sagen dürfen, was sie hören wollen…

      „Eine breitere, eine lebendigere Debatte als die, die wir in Deutschland in den vergangenen Jahren geführt haben, könnte auch gegen die rechtspopulistische Herausforderung helfen.“

      Nur dass eine Debatte mit willkürlicher Grenzziehung niemals breit und lebendig sein kann. Er schwätzt zwar auch davon, dass die Postmodernisten irgendwie Recht haben und alles „diskursiv erzeugt sei“ und irgendwie mit Macht zu tun habe. Aber die „Menschenrechte“ und „Grundwerte“ will er dann trotzdem als absolute Wahrheiten gesetzt wissen, obwohl die noch reichlich jung sind und bisher eigentlich nur im Westen propagiert (nicht wirklich eingehalten) werden.

      Dass er als Halbblinder das p-Wort benutzt, spricht auch nicht für ihn.

      Aber interessant, mit was sich ein „Professor für Neueste Geschichte“ so beschäftigt.

      Für mich klingt das sehr nach so einem Politologen-Soziologen-Pseudo-Titel nach dem Motto: ich habe zwar keine Ahnung von Geschichte, aber um Kommentare zur aktuellen Politik abzugeben, reicht es.

      Na immerhin hatte er irgendwie auch Geschichte in seiner Studienlaufbahn:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_R%C3%B6dder
      und hat sogar darin promoviert und habilitiert, wenn auch in englischer.

  3. Ich würde immer sagen, dass die Kultur des Regenbogens ganz erhebliche Emanzipationsgewinne mit sich gebracht hat. Wer die Ideologisierung und moralische Aufladung der Debatte kritisiert, sollte diese Fortschritte nicht geringschätzen.

    Wo findet die statt? Vor allem in den Medien würde ich sagen. Es sind eigentlich nur die Religiösen und vielleicht ein paar Extremisten ganz rechts, bei denen da mehr als leicht genervtes Desinteresse auszumachen ist. Und einige zugewanderte Muslime, die sich an ihrem grossen und ewigen Vorbild Mohammed orientieren und Sex zwischen erwachsenen Männern als grosse Sünde werten, aber Mädchen ab 9 Jahren für heiratsreif halten. Und wer das sagt, der begeht ein Verbrechen namens „hate speech“. Tja, alles schön bunt hier!

  4. Zitat: „Postmoderne, die Zusammenhänge auflöst“

    Dieses schwachsinnige und inhaltsleere Konstruktivisten-Geschwafel soll wie vieles andere auch mit allen Mitteln davon ablenken, dass es schlicht die langsame Verelendung der Massen ist, was die Leute radikalisiert.

    Aber hey, ich mach mir da nix vor, heutzutage gehört man ja zu den letzten Mohikanern als Kapitalismuskritiker. Generation Snowflake ist so fest im System integriert, die können sich gar nichts anderes vorstellen.

  5. Die Kommentare sind weitgehend unverständlich und klingen nach Selbstgespräch oder wenigstens Insider Talk. Wie beziehen sie sich auf den ursprünglichen Artikel oder den Blog Post? Was genau hat den Brechreiz ausgelöst?

  6. Zur Postmoderne, die radikalkonstruktivistisch unterwegs ist: Wenn jede Objektivität als nicht existent proklamiert wird und und jeder Massstab als rein subjektiv gilt, dann reduziert sich alles auf die Machtfrage. Und genau so operieren sie doch, die Gendermeute und die Feministen: Wiederhole die immer gleiche Lüge, auch wenn sie schon ein dutzend mal als Lüge entlarvt wurde, und die meisten Leute halten sie für die Wahrheit. Es gibt keine Information, nur Propaganda.
    Zwar ist der Anspruch, völlig objektiv zu urteilen verfehlt. Daraus aber den Schluss zu ziehen, dass jedes Bemühen um Objektivität sinnlos sei, ist nihilistisch.

  7. Dabei geht es um Ziele wie Anti-Diskriminierung, Diversität, Inklusion und Gleichstellung.

    Bullshit-Bingo.
    Es gibt akzeptierte Diskriminierungen und solche, die nicht akzeptiert sind. Diversität ist das Kodewort für Frauenprivilegierung – die Frauenbewegung, die ein Sammelsurium an Minderheitskategorien einführt und zur politischen Koalition schmiedet, um die eigene Privilegiengeilheit als noblen Akt der Befreiung unterdrückter Minderheiten zu verhökern.

    • Du hast es erfaßt. Das hat nichts mit „Postmoderne“ zu tun. Die Ziele an sich sind ehrenwert.

      Nur ist das eben ideologischer Bullshit. Diverse Pharisäer transportieren ihre Menschenfeindlichkeit über wohlklingende Begriffe. So ist das immer, wie ich unten schrieb.

      Auch Begriffe wie „Freiheit“, „Wettbewerb“ und „Wohlstand“ werden hochgradig von bürgerlichen Kreisen mißbraucht, um ihre menschenfeindliche Ideologie zu implementieren. Also ihre autoritäre Ökonomie, in der sich Staaten und Bürger von Konzernen erpressen lassen mit dem Argument der „Konkurrenzfähigkeit“ – statt diesen Konzernen ethische Grenzen aufzuerlegen.

      Dies wird mit Verweis auf die heilige Konkurrenzfähigkeit abgelehnt und funktioniert nur deshalb, weil die Bürger und Staaten anderswo genauso handeln bzw. sich genauso einschüchtern lassen. Deshalb spreche ich von Paranoia-Ökonomie.

      Es bedarf einer gewissen Masse an progressiven Menschen bzw. eines veränderten Bewußtseins, wie man das in der Vergangenheit immer wieder studieren konnte, um diese paranoiden und zynischen Verhaltensmuster zu durchbrechen. 🙂

  8. Um so wohlhabender eine Gesellschaft ist, um so mehr Freiraum kann sie dem Individuum geben, weil jeder auch auf sich selbst gestellt leben kann

    Das sehen Trapper in Canada anders….. oder z.B. früher die Besiedler der USA.

  9. aus wikipedia.fr<deswegen wohl mein Missverstehen des Begriffs<
    Épistémologie moderne et ontologie postmoderne[modifier | modifier le code]
    Le critique Brian McHale (en) compare la différence existant entre le modernisme et le postmodernisme à celle qui sépare l’épistémologie (théorie de la connaissance) et l’ontologie (théorie de l’être). Ainsi, le modernisme cherche à construire une image fidèle du monde réel, en dépassant les limites de la perception humaine. Le postmodernisme s’interroge plutôt sur le statut du monde fictionnel créé par l’œuvre d’art et son rapport au monde réel. L’exemple par excellence en est la vertigineuse nouvelle Tlön, Uqbar, Orbis Tertius publiée dans le recueil Fictions de Jorge Luis Borges dans laquelle le monde réel est peu à peu colonisé par le monde fictionnel de Tlön. Il est clair que le postmodernisme se veut ainsi bien éclectique.

  10. Ich dachte immer es geht um Konstruktivismus, was ich fuer intellektuellen Muell halte. Es besteht in der Evolutionsforschung immer noch die Diskussion was genetisch bestimmt ist, was genetisch befoerdert wird und was rein gesellschaftllich gefoerdrert wird, wobei z.B. Depressive auch depressiv werden wenn alles gut ist. Hier wird weiterhin geforscht und wer mit diesem Unwissen nicht leben kann soll den Mund halten mit Verlaub.

    Unwidersprochen ist, dass wir es bis hierher geschafft haben trotz oder gerade wegen Nazis und anderen Ziegenfickern.

    Hanna Arendt Als ich mir die Baender von Eichmann anhoerte musste ich so sehr lachen was fuer ein Hanswurst dieser Mann eigentlich war…………………. das meinte ich mit der Banalität des Boesen

    • Es kann zwischen Verhalten, dass gesellschaftlich gewünscht ist und genetischer Kodierung langfristig einen Zusammenhang geben. Bsp: Wenn die Gesellschaft aggressives Verhalten bei Männern gutheißt und befördert (z.B. hist. in Sparta oder heute in kleinen Gesellschaften in Polynesien) und Frauen darauf selektieren, dann wird langfristig der Genpool Richtung Aggressivität als genetische Grundausstattung tendieren. Eine vielleicht anfangs stark sozial konstruierte Eigenschaft ist dann dadurch biologisch verstärkt worden.

      Ich bin mir nicht sicher, ob wir das immer so genau trennen können. Die Hardcore-Konstruktivisten machen es sich da einfach, sie sagen pauschal: Das menschliche Verhalten ist frei konfigurierbar und die Konfiguration wird von der Gesellschaft bestimmt.

      Dieses Modell ist in seiner Simplifizierung der Vorgänge so unterkomplex, dass sich in meinen Augen keine vernünftigen Schlussfolgerungen daraus ziehen lassen. (Komischerweise kommen dann aber diese komplizierten Machtkonstrukt-Modelle über Sprache und so oben drauf – wahrscheinlich sähe die ganze Theorie sonst so dürftig aus.)

  11. Also dieses pseudophilosophische Blabla ist mir echt ein Rätsel. Schon bei Gabriel hat mich das gewundert.

    Ist das intellektuelle Schwanzprahlerei?

    Der Begriff der Postmoderne etc. ist völlig unbrauchbar für die gegenwärtige Situation. Unser Problem sind schlicht das Gutmenschentum und die politische Korrektheit einer überantiautoritären Gesellschaft. Also eine an sich gesunde Entwicklung hat sich pervertiert. Mehr ist das nicht.

    Mit diesem philosophischen Blabla verschleiert man die Problematik. Man darf sich doch gerne um Ökologie kümmern. Die Ökologie ist sowieso das geringste Problem.

    Es ist letztlich ein Problem der Psychologie bzw. Ideologie. Und das findet man in jeder Epoche bei jedem Thema. An sich sinnvolle Sachen werden von Eiferern derart aufgeladen, daß sie ins Gegenteil umschlagen und die dahinterstehenden Werte pervertiert werden.

    Da brauch‘ ich kein Geschwafel über „Postmoderne“ und so.

    • „Ist das intellektuelle Schwanzprahlerei?“
      Zweifelsohne! „Ich schlau, Du … nix“, is klar, nä?

      „Der Begriff der Postmoderne etc. ist völlig unbrauchbar für die gegenwärtige Situation.“
      Das sehe ich allerdings anders. Es wird ziemlich erfolgreich von ewiggestrigen Parasiten versucht, sämtliche modernen Errungenschaften ( zumindest im intellektuellen Bereich ) weg- o. zumindest um div. Jahrzehnte zurückzubomben.
      Wodurch die moderne Zeit in der medialen und politischen Welt vorläufig erstmal größtenteils abgeschafft ist.
      Und durch einen äußerst stupiden Jihad gegen alles bewährte ersetzt.

      Nur um die Latinismen „Postmoderne“, „Konstruktivismus“ etc. mal in ganz einfachen Worten zum Ausdruck zu bringen.
      Es gibt also nicht zuviel „Antiautorität“, sondern letztendlich das exakte Gegenteil, nämlich zuviel „guten alten“ Autoritarismus ( was m.E. eine indirekte Folge der verwechselungsbedingten „Antiautorität“ ist, aber das ausführlich zu erläutern bin ich gerade zu faul ).

      • Das ist mir ein bißchen zu kryptisch. Außerdem schreibe ich ja, daß das Antiautoritäre – an sich positive – sich in sein Gegenteil verkehrt hat. Durch Eiferer und Ideologen. Beispiel: Aus dem Ideal der Gleichberechtigung wird „Gleichstellung“ sowie Diversity und Männerabwertung.

        Da liegt kein größeres Muster einer ominösen „Postmoderne“ dahinter – das ist genauso ein Vernebelungsbegriff wie „Kapitalismus“ -, das ist ganz einfach Ideologie. Aus Toleranz und Vielfalt wird Deutschen(selbst)haß, Islamisierung, Migrantenchauvinismus, Diversity- und Rassismus-Wahn etc. pp.

        Das hat rein gar nichts mit „Postmoderne“ zu tun bzw. irgendeiner kulturellen Formation. Das ist linke Ideologie. Genauso schwachsinnig wie die vorherige rechte Ideologie (Adenauer-Zeit).

        Mich stört, daß man von der simplen psychologischen Ebene heruntergeht und diese Entwicklungen mit einem numinosen Begriff wie „Postmoderne“ mystifiziert – und dann auch noch wie ein Bekloppter sagt: „Die Postmoderne sagt….“ (Professor-Sprech)

        Ich habe etwas gegen dieses akademische Begriffsbillard, das sich von der unmittelbaren menschlichen und psychologischen Realität weit entfernt hat.

        Dieses weltfremde Akademikertum ist ein Grundproblem unserer Gesellschaft. Viele Leute lassen sich leider von diesem Begriffs-Pipapo beeindrucken. Siehe Gender-Wahn.

        Zu „Lügenpresse“ müßte es noch einen analogen Begriff für die Geisteswissenschaften geben. 🙂

  12. Im oben verlinkten Interview heißt es:

    „Ich würde immer sagen, dass die Kultur des Regenbogens ganz erhebliche Emanzipationsgewinne mit sich gebracht hat. Wer die Ideologisierung und moralische Aufladung der Debatte kritisiert, sollte diese Fortschritte nicht geringschätzen.“

    Mich würde interessieren, konkret welche Freiheiten die Kultur des Regenbogens dem Professor Andreas Rödder gebracht hat. Vermutlich gar keine. Mir hat diese Kultur auch keine Freiheiten gebracht. Rund 97 % aller Bürger hat diese Kultur keine Freiheiten gebracht. Und dies ist einer der Gründe, warum diese Kultur des Regenbogens gering geschätzt wird.

    Die „Ideologisierung und moralische Aufladung der Debatte“ betrifft nahezu alle Bürger – schon die Kinder, die nun bereits vor ihrer Geschlechtsreife Gender-Rollen erproben und problematisieren sollen. Aber die Fortschritte betreffen bestenfalls 3 % der Bürger. Das ist gar kein Fortschritt, und es ist auch keine Kultur.

    • Er meint natuerlich die Freiheiten, die es den sog. Randgruppen gebracht hat. Die Frauen die vor allem im arabischen Raum zwangsverheiratet werden, obwohl sie keine Kinder&Familie haben wollen oder koennen, zum einen. Die sexuell anormalen, die in diesen Regionen oft eingesperrt oder umgebracht werden, zum anderen. In erster Linie ging es um die Reduzierung von vormals gesellschaftlich akzeptierter Gewalt gegenueber nicht-konformen Gruppen (auch in milderen Formen in Europa, wie „Schwulenklatschen“ oder „die muss nur mal ordentlich durchgefickt werden“). Emanzipation im Sinne von 1. die koennen jetzt ueberleben und 2. die koennen jetzt weitestgehend auch so leben wie sie wollen. Und ich meine die Reduktion von Gewalt gegen Randgruppen bringt auch etwas fuer die gesamte Gesellschaft, siehe auch Buch von S. Pinker von 2011 (The better angels of our nature).

      Ich denke aber dass die sog. Regenbogenkultur genau wieder das Gegenteil bewirkt. Durch die Ueberhoehung des Anormalen und das zwanghafte Beklatschen, wird bei den 97% wieder Gegnerschaft aufgebaut, nicht die Toleranz oder Akzeptanz erhoeht oder erhalten.

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