#4genderstudies Warum man euch nicht für wissenschaftlich hält, sondern für Ideologen

Liebe Gender Studies,

Hier die Gründe, warum man euch nicht für wissenschaftlich hält:

  • eure Theorien haben keinen wissenschaftlichen, sondern einen rein philosophischen Unterbau
  • Ihr vertretet im Jahr 2017 immer noch einen reinen Sozialkonstruktivismus, trotz einer unglaublichen Menge an dagegen stehender Studien
  • Ihr baut alles auf einem sehr simplen Schema von Gut und Böse auf, welches keine Differenzierung zulässt. Intersektionalität scheint zwar etwas mehr Tiefe hineinzubringen, überträgt das gleiche Schema aber nur auf verschiedene Kategorien. Es gibt nur Schwarz und Weiß innerhalb einer Kategorie, aber zB bei Geschlechtern sieht man ja schon, dass diese jeweils in verschiedenen Bereichen Vor- und Nachteile haben
  • Eure Theorien sind vollkommen unstimmig und widersprechen sich teilweise:
    • Gibt es beispielsweise eine Erziehung zu weniger selbstbewußten weniger risikobereichen Frauen oder eine Benachteiligung bei dem Einüben von Technik in der Kindheit durch falsches Spielzeug oder sind erwachsene Frauen in allen Bereichen gleich gut und werden nur nicht in passende Jobs gelassen, weil sie benachteiligt werden?
  • Ihr arbeitet mit nicht definierbaren unklaren Konzepten, die eine genaue Überprüfung nicht erlauben, zB
    • strukturelle Benachteiligung
    • Privilegien
    • Patriarchat
    • Diskriminierung
  • Ihr geht nicht auf Kritik ein
  • Ein Großteil eurer Konzepte scheinen darauf ausgerichtet euch bestimmte Ergebnisse zu ermöglichen und eure Ansichten gegen Kritik zu immunisieren: Wenn Frauen euch widersprechen, dann ist das internalisierte Frauenfeindlichkeit, wenn Männer euch widersprechen, dann sichern sie nur ihre Privilegien ab, alle entgegenstehende Wissenschaft ist schlicht patriarchisch geprägt und können deswegen ignoriert werden
  • Eure Bild der Geschlechter ist fürchterlich: Frauen, die nicht feministisch sind, haben Frauenhass verinnerlicht, sind unselbständig, können nicht denken, übersehen ihre eigene Unterdrückung, die jeden Bereich ihres Seins betrifft. Männer etablieren ein Unterdrückungssysstem, indem sie Frauen benachteiligen und merkwürdigerweise auch sich selbst schaden, obwohl sie alle Vorteile haben.
  • Ihr produziert Hass: Identitätstheorien führen nicht zu mehr Gerechtigkeit, sie führen dazu, dass man Gruppen gegeneinander stellt und die andere Gruppe als Feind wahrgenommen wird. Kombiniert man das mit dem Ansatz,  dass auch kleinste Kleinigkeiten als Microaggressionen zu kritisieren und abzustellen sind und euer System üblicherweise zu einem Wettrennen darüber führt, wer mehr Benachteiligungen anführen kann, kann man niemals ein „Genug“ oder eine Basis für eine Einigung finden. Demnach wird man auch nie einen Kompromiss finden aber der andere wird immer mehr als Unterdrücker oder ungerechter Beschuldiger angesehen werden, weil Forderungen nicht erfüllt werden, die der anderen Seite lächerlich erscheinen
  • Oder kurz gesagt: Ihr seid Ideologen und keine Wissenschaftler. Die Grundaxiome eurer „Lehren“ sind nicht belegt und ihr seid allenfalls eine Glaubenswissenschaft, die auf bestimmten Überzeugungen aufbaut und auf diesem eigentlich nicht vorhandenen Fundament weitere Theorien aufbaut
  • Niemand mag SJWs, mit Ausnahme anderer SJWs. Ihr produziert sie.
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62 Gedanken zu “#4genderstudies Warum man euch nicht für wissenschaftlich hält, sondern für Ideologen

  1. @Christian,
    Ich vermute, damit (und der Studienliste im anderen Post heute) hast du schon mehr kognitive Leistung aufgebracht, als von der kompletten Genderseite bis mittags zu erwarten ist.

  2. „Niemand mag SJWs, mit Ausnahme anderer SJWs.“

    Stimmt nicht, auch andere SJWs mögen keine SJWs. Die anderen SJWs sind immer „nicht gut genug“.

    In der Aufzählung fehlt auch noch, dass Gender Studies nicht erklären können, wie es, wenn Geschlecht und sexuelle Orientierung sozial konstruiert sind, in einer „heteronormativen“ Welt überhaupt Intersexuelle und Homosexuelle geben kann.

    • @ronin

      Ergänzend: Wenn Heterosexualität Produkt eines normativen, also gesellschaftlichen Zwangs ist und demnach reversibel – wieso gilt das für Homosexualität, Intersexualität und Transgender nicht?!

  3. Schön zusammengefasst! Drei Punkte möchte ich noch hervorheben:

    – „gender studies“ ist nur eine Umetikettierung von „Frauenforschung“ mit einem Schuß Intersektionalität. Dies um der Mehrheit der Bevölkerung (Frauen) den Status von unterdrückten Minderheiten zuzuweisen, was man dann marginalisiert nennt. Es gibt nur sehr wenig Bereiche in der eine Geschlechterquote sinnvoll wäre, nämlich Pflege (auch kranke oder alte Männer haben Schamgefühl), Pädagogik (selbsterklärend)und eben gender studies. Letzteres weil die größten Verfechter von Quoten erstmal bei sich selbst anfangen sollten.

    – Das Patriarchatsgeschwalle. Irgendwas zwischen 400 und 40.000 Jahre Unterdrückung durch Männer. Keine wirkliche Definition, kein Nachweis. Man greife sich nur das Wahlrecht heraus. Männer durften nicht wählen, Herrschende durften wählen. Die Männer haben sich das Wahlrecht mit ihrem Blut erkämpft und es wurde an den Wehrdienst gekoppelt. Den Frauen wurde es dann von den Männern auf dem Silbertablet überreicht. Wehrdienst hingegen gibt es für Frauen jedoch immer noch nicht. Oder die Sache mit dem Konto. Das entsprechende Gesetz wurde zuletzt genauso wenig durchgesetzt wie die Gesetze gegen Schwule(!) oder die Kuppelei. Dagegen stand die Versorgungspflicht der Ehemänner. In den Zeiten der Industrialisierung und natürlich weit davor ging es allen schlecht bis auf den Herrschenden. Die Männer jedoch haben sich auf dem Feld, in den Fabriken und in den Kohlegruben buchstäblich zu Tode geschuftet. Es gibt kein Patriarchat. Und die gender studies wären genau diejenigen, die es hätten nachweisen müssen. Weitere Felder des Komplettversagens ist die bloße Anerkennung des Gender Age gaps (geschweige denn wie man es bekämpft) oder auch das weite und komplexe Feld der reproduktiven Rechte für beide Geschlechter.

    – Die Ignoranz gegenüber Geschlechterunterschiede wie sie zb im Google Manifest beschrieben ist. Die Tatsache, dass es mehr Männer im oberen (Manager, Künstler, Forscher) und im unteren Spektrum (Obdachlose) gibt.

    • „Die Ignoranz gegenüber Geschlechterunterschiede wie sie zb im Google Manifest beschrieben ist. Die Tatsache, dass es mehr Männer im oberen (Manager, Künstler, Forscher) und im unteren Spektrum (Obdachlose) gibt.“

      Was übrigens schon ein unschlagbarer Beweise der Unwissenschaftlichkeit der Gender-Studies ist, da dieselben einer der Grundlagen der rationalen Sozialempirie, die gaussche Glockenkurve schlicht als nichtexistent unter den Tisch zu kehren, resp. dieselbe in der Mitte abzuschneiden versuchen ( z.B. um darzustellen, daß Männer großteils Idioten sind, wie vor ein paar Jahren durch einen Weihnachtshoax zweier britischer Forscher in humorvoller Weise nachgewiesen wurde ).

      • Die Glockenkurve selbst ist schon Cherrypicking, da man damals 11-13 Jährige untersucht hat. Du weißt schon, exakt das Zeitfenster in dem Mädchen den Jungen überlegen sind, weil bei denen die Pubertät früher einsetzt.

        Und selbst da kommen Frauen nicht gut weg.

        • „Die Glockenkurve selbst ist schon Cherrypicking“
          Nur, wenn man damit nicht umgehen kann, was man deshalb auch den Fachleuten überlassen sollte.
          Ist das Ding erstmal korrekt erstellt, ist sie sogar für Laien wie mich ganz einfach zu kapieren. Nur eben das Erstellen ist nicht gerade leicht.
          Aber das ist zwar ungefähr seit dem vermehrten Gebrauch des MMPI2 in Fachkreisen bekannt, wird jedoch in D. vorsätzlich unter den Tisch gekehrt, da man ansonsten ernsthafte Probleme, bspw. in der Familienrechtsprechung bekommen würde. Gleiches trifft etwa analog auf die „Erkenntnisse“ ( Glaubenssätze ) der Gender-Studies zu. Deshalb hatte ich auch den Weihnachtshoax ( „Männer sind Idioten“ ) angeführt, der das sehr schön demonstriert.
          Da hatten zwei britische Wissenschaftler sich den Scherz erlaubt, einfach die komplette rechte Hälfte der Kurve wegzulassen und nur die Egebnisse der linken Seite ausgeführt, was dann unweigerlich „belegte“, daß es eben unter Männern mehr Deppen gibt, als unter Frauen. Was ja auch stimmt. Nur daß eben auf der rechten Seite genau so ( nahezu spiegelbildlich ) abzulesen ist, daß Männer auch den größten Teil der Genies stellen. Während die entsprechenden Anteile der Frauen sich mehr im Mittelfeld konzentrieren, wodurch ihre Kurve etwas steiler ( und quasi „schmaler“ ) gerät.
          Das schöne an der Aktion war, daß ( im Gegensatz zum Hoax von Boghossian und Lindsey ) dieser Scherz nicht sofort aufgedeckt wurde, was zur Folge hatte, daß diverse MS-Medien, auch hier in D., mit der Schlagzeile „Männer sind Idioten“ aufmachten, wodurch sie sich als unfähig zur journalistischen Recherche outeten.
          Nachteil an der Sache ist, daß die wenigen, die in der Lage sind, derartiges zu erkennen UND zu veröffentlichen, stark in der Minderheit ( von der Verbreitung her ) sind, weshalb man davon ausgehen kann, daß das Dogma, „Männer sind brutale Idioten aus dem Neandertal“, noch viele Jahre mit diesem Witz begründet werden wird. Was dann von Halbintelligenzlern wie Jenni, o. Sternenleben zum persönlichen Mantra erhoben wird.

  4. Die Genderwissenschaft ist sehr gut. Und sie ist sehr wissenschaftlich. Mindestens so wissenschaftlich wie der wissenschaftliche Marxismus-Leninismus. Wenn nicht noch wissenschaftlicher.
    Muss man wissen.

  5. Lass mal sehen: Keine Grundlagen für die „Forschung“, ständige Agitation, Verweigerung der öffentlichen Debatte, ständiger Angriff auf Kritik, mangelndes Curriculum, mangelnde Standardliteratur, keine vorzeigbaren Ergebnisse, direkte Finanzierung aus dem Familienministerium, Eingeständnis der „feministischen Perspektive“ – also klar nicht neutral-, etc. etc.

    Gender Studies sind Betrug.

    • Für die anderen Leser:

      Bitte, auch die teilweise sehr detaillierten Kommentare zu Leszeks Artikel lesen, weil dort wesentliche Kritikpunkte an den Gender Studies an Hand konkreter Beispiele aus der Gender Studies-Literatur belegt und weiter ausgeführt werden.

      Sehr lesenswert also für alle diejenigen, die es nicht bei einer eher schlagwortartigen Abwertung der Gender Studies belassen wollen!

  6. Patrick Caduz schreibt hier
    http://www.purpurr.at/alle-hassen-gender-studies/

    „Die Gender Studies analysieren gesellschaftliche Verhältnisse, die auf Geschlecht bezogen sind. Sie haben ein rein auf das Verstehen bezogenes Interesse, wenn sie auch kritisch forschen. Politik betreiben sie nicht, das macht der Feminismus. Dieser leitet seine Politik gerne aus den Schlüssen der Gender Studies ab. Ebenso werden viele Menschen, die Gender Studies betreiben, mit feministischen Forderungen sympathisieren. Dasselbe sind sie aber dennoch nicht. Man könnte sagen, es wären zwei Seiten derselben Medaille. Die Analytische und die Politische.

    Die „Die Herausgeber_innen der feministischen studien “ (Namen werden keine genannt) schreiben hier
    http://blog.feministische-studien.de/2017/12/feministische-studien-in-zeiten-der-daemonisierung-der-geschlechterforschung/

    „Feministische Wissenschaft war also von Anfang an gleichermaßen erkenntnistheoretisch-kritisch wie politisch.

    Wie jetzt? Die einen sagen die Wissenschaft wäre auf keinen Fall politisch sondern rein an Erkenntnis interessiert. Die anderen sagen die Wissenschaft wäre zwangsläufig (!) politisch. Beide leiten dies aus der Geschichte der Frauenforschung/Geschlechterstudien/fem. Wissenschaft ab. Da stimmt doch was nicht… *scratches head*

    Kann mal jemand dem Patrick Caduz auf twitter einen Hinweis geben dass seine Behauptungen leider nicht mit den Autoren einer wissenschaftlichen Zeitschrift über feminisitsch Studien übereinstimmt?

    • „Politik betreiben sie nicht, das macht der Feminismus“
      Da das Personal zu praktisch hundert Prozent deckungsgleich ist und es sich beim Genderismus genau wie beim Feminismus um eine reine Glaubenslehre handelt, ist der Spruch grober Unfug, bestenfalls ein Strohmann.

    • @pingpong

      „Wie jetzt? Die einen sagen die Wissenschaft wäre auf keinen Fall politisch sondern rein an Erkenntnis interessiert. Die anderen sagen die Wissenschaft wäre zwangsläufig (!) politisch.“

      Einige erhellende Passagen aus „Feministische Erkenntnistheorie“:
      „Die androzentrische Ideologie der zeitgenössischen Wissenschaft geht von der Faktizität und/oder Notwendigkeit einer Reihe von Dualismen aus – Kultur vs. Natur, rationaler Geist vs. prärationaler Körper und irrationale Gefühle und Werte, Objektivität vs. Subjektivität, das Öffentliche vs. das Private – , um dann den Männern und der Männlichkeit die erste, den Frauen und der Weiblichkeit die zweite Hälfte jeder Dichotomie zuzuweisen.“

      Das ist 1. eine reine Unterstellung, die seit den Zeiten der FRÜHaufklärung nicht mehr stimmt und mit der sich Lieselotte Steinbrügge in „Das moralische Geschlecht“ eingehend auseinandergesetzt hat (wie man am Titel unschwer erkennen kann, war dies die Steilvorlage für einen anderen bekannten Titel.) 😉
      Auf der Basis dieser Unterstellung kann man 2. die politische Einschätzung: „Schließlich ist die etablierte Wissenschaft aufs engste mit den Projekten eines staatlich-militärisch-industriellen Komplexes verwoben, der bürgerlich, rassistisch und von Männern beherrscht (ist).“ zu dem umwerfenden Schluss weiter entwickeln: „Eine sexistische Gesellschaft wird erwartungsgemäß eine sexistische Wissenschaft entwickeln; gleichermaßen wird eine feministische Gesellschaft eine feministische Wissenschaft entwickeln.“

      Wir bemerken hier 3. eine säuberliche Zweiteilung (man könnte fast sagen, eine DUALISTISCHE Vorstellung) von Wissenschaft, nämlich eines „staatlich-militärisch-industriellen Komplexes“, der von bürgerlichen, rassistischen *Männern* beherrscht wird und selbstverständlich sexistische Wissenschaft produziert.
      Auf der anderen Seite dieser DICHOTOMIE: *Frauen* (und andere Feministinnen).
      Nun könnte man sich fragen, ob der GLEICHE Staat, der NEBEN dem „staatlich-militärisch-industriellen Komplex“ AUCH feministische Wissenschaft finanziert, ein schmutziges, männliches Konto hat und ein sauberes, weibliches aus dem diese Gelder stammen.
      Aber das würde das „moralische Geschlecht“ bereits intellektuell überfordern.

      4. Die Frage so gestellt: Ist nicht die real existierende *männliche Kritik* an „Staat“ und „militärisch-industriellem-Komplex“ der Beweis dafür, die simplifizierende Gegenüberstellung zwischen „sexistischer“ und „feministischer Wissenschaft“ und deren *geschlechtlich determinierende* *Personalisierung* muss zwangsläufig:

      a. die „Notwendigkeit einer Reihe von Dualismen“ erschaffen, in denen Männer böse (bürgerlich, sexistisch, rassistisch) und Frauen gut (irgendwie das Gegenteil) sind, „um dann den Männern und der Männlichkeit die erste, den Frauen und der Weiblichkeit die zweite Hälfte jeder Dichotomie zuzuweisen.“?! Und zwar GEGEN jede empirische Evidenz.
      Was dann b. darauf hinauslaufen würde, der Feminismus REPRODUZIERT, was er vorgeblich kritisiert und ist darin selber SEXISTISCH.

      5. Weiter: „Die standpunktorientierten Erkenntnistheorien gründen eine spezifisch feministische Wissenschaft auf eine Theorie vergeschlechtlichter Aktivität und gesellschaftlicher Erfahrung. Sie geben Frauen (oder Feministinnen, je nach Ansatz) in epistemischer Hinsicht den Vorrang, erheben aber zugleich den Anspruch, die für das aufklärerisch-bürgerliche Weltbild und seine Wissenschaft charakteristischen Dichotomien zu überwinden.“

      a. Die „vergeschlechtlichen Aktivitäten“ werden aber nicht wissenschaftlich in ihrem tatsächlichen gesellschaftlichen Zusammenhang (s. Konten) untersucht, sondern erfolgen auf der Basis einer POLITISCH-MORALISCHEN Kategorisierung, die dieser Untersuchung VORAUS geht.
      Und „ein Urteil, das einer Person, einer Gruppe, einem Sachverhalt oder einer Situation vor einer gründlichen und umfassenden Untersuchung, Abklärung und Abwägung zuteil wird, ohne dass die zum Zeitpunkt der Beurteilung zur Verfügung stehenden Fakten verwendet werden.“, nennt man VORURTEIL.
      Es ist unmöglich, wissenschaftliche Arbeit auf der BASIS von Vorurteilen durchzuführen, die andere Ergebnisse produziert, als sich in den eigenen Vorurteilen bestätigt zu sehen.

      b. Einem Geschlecht den „Vorrang“ zu gewähren war der feministische Vorwurf an die „sexistische Wissenschaft“ – betrieben durch Männer, selbstverständlich – sie betrieben „androzentrische“ Forschung.
      Diesen „Androzentrismus“ durch „Gynozentrismus“ ersetzen zu wollen, wird das „aufklärerisch-bürgerliche Weltbild“ einen Scheißdreck überwinden.
      Weil es die für „seine Wissenschaft charakteristischen Dichotomien“ um eine lustige weitere Variante erweitert, nämlich eine *feministische*, genauer: eine bürgerlich-feministische.
      In allen, wirklich ALLEN Aspekten gehört der Feminismus zur „Ideologie der zeitgenössischen Wissenschaft“.

      Wenn oben also gesagt wird: „Dasselbe (gender studies und Feminismus) sind sie aber dennoch nicht. Man könnte sagen, es wären zwei Seiten derselben Medaille. Die Analytische und die Politische.“, dann ist das rotzfrech gelogen. Die Analyse der gender studies ist bereits durch Gynozentrismus und die politischen Vorurteile des Feminismus geprägt und das bestimmt seine „wissenschaftlichen“ Resultate.

      Der Genderismus – in seiner derzeitigen Ausprägung – ist keine Wissenschaft (dazu hat Leszek großartig geschrieben) und seine feministische „Erkenntnistheorie“ steht jeder Forschung (über die Geschlechterverhältnisse) im Weg.

      Quelle: http://arsfemina.de/feministische-wissenschaftstheorie/feministische-erkenntnistheorien-i

      • „„Die androzentrische Ideologie der zeitgenössischen Wissenschaft geht von der Faktizität und/oder Notwendigkeit einer Reihe von Dualismen aus – Kultur vs. Natur, rationaler Geist vs. prärationaler Körper und irrationale Gefühle und Werte, Objektivität vs. Subjektivität, das Öffentliche vs. das Private – , um dann den Männern und der Männlichkeit die erste, den Frauen und der Weiblichkeit die zweite Hälfte jeder Dichotomie zuzuweisen.““
        Genau so ist es selbstverständlich, weshalb ich präzisierend ergänze:
        Und die Schwuppdizität über der Callemadyse ist abnorm immens!
        ( Blödes Wortgeklingel das …. )

        • @Fiete

          Es ist nicht in erster Linie blöd, sondern es ist falsch.

          Der weiblich-feministische Vorwurf gegenüber männlicher Sexualität lautet bspw., unter dem dünnen Firnis der Zivilisation des Mannes lauert noch immer die Bestie/seine animalische *Natur*.
          Anders ausgedrückt: Es ist der permanent wiederholte Vorwurf mangelnder männlicher (=animalischer) *Impuls- und Triebkontrolle (des Sexuellen)*, von dem sich *Weiblichkeit* „positiv“ abgrenzt.
          Indem sie signalisiert, wie vorbildlich diese Impulse und Triebe unter *ihrer Kontrolle* gehalten werden: Die eigenen UND die des Mannes.
          Nun deutet die Wirklichkeit der Regulation und Kontrolle des des Geschlechterverhältnisses *durch Frauen* nicht auf das Herrschaftsverhältnis hin, von dem Feministinnen reden.

          Wobei an dieser Stelle sichtbar wird, wie falsch Feministinnen damit liegen zu behaupten, Frau sei „Natur und Mann „Zivilisation“/“Kultur“, denn es verhält sich *hier* genau anders herum, nämlich Mann=Natur, unzivilisiert, animalisch Frau=Zivilisation, kultiviert, menschlich.

          Es sind also nicht nur die Vorwürfe gegenüber „männlicher Wissenschaft“ falsch, sondern auch die *Unterstellungen* der getätigten Zuordnungen.
          D.h. *auch hier* war keine Wissenschaft am Werk, sondern die Auswalzung einer (religiösen) Metapher, wonach sich der Mann die Frau (/die Welt) gefügig macht und unterwirft.
          Ihre eigene Ideologie macht es notwendig, solche auf dem Silberteller dargereichten Widersprüche zu ignorieren, weil sie ihren *selbst produzierten* Dichotomien und unterstellten Herrschaftsverhältnissen vollständig widersprechen.
          Tragikomisch.

      • @crumar,

        du bist dir durchaus bewusst, dass das Textverständnis eines Menschen mit IQ < 120 nicht ausreicht, deinen Kommentar zu verstehen, oder?

        Daran sollte man sich hin und wieder erinnern, wenn man meint, bei Genderisten Einsehen erzeugen zu können.

        • @only_me

          Ich überlege mir gerade, ob es nicht sexistisch ist, wenn man mich auf Verständlichkeit reduzieren will und dann auch noch von mir erwartet, mich auf das Niveau von „social work“ zu verzwergen. 😦

          • Ist es,@ Crumar, ist es.
            Aber das versuche mal einem infantilistischen Genderdeppen zu erklären, dessen Fähigkeiten größtenteils sich auf das Aneinanderreihen in religiösem Eifer auswendig gelernter Latinismen und Sonderzeichen beschränken.

          • @crumar,

            Bestimmt. Das ist ganz bestimmt sexistisch.

            Ach nee.
            Du bist ein Mann.
            Was dir passiert kann nicht sexistisch sein, nur was du machst

            Also los: Noch mal so, dass Fanni Feministi das auch versteht. Aber NICHT in herablassendem Ton, das wäre disempowernd.
            Du Unterdrücker, patriarchaler.

          • @uepsilonniks

            Ich habe mir überlegt, wir sollten diese genderistische, konzertierte Aktion auch damit würdigen, dass wir völlig sexistische Beleidigungen salonfähig machen und mit Beleidigungen meine ich natürlich Komplimente.
            Deshalb habe ich dich mal eben auf dein Aussehen reduziert, nur damit du den Schmerz von Frauen nachvollziehen kannst, die damit Tag für Tag konfrontiert werden.
            Ich hoffe, es war dir eine Lehre!

            Ach so, die Quelle für die Definition von „Vorurteil“ war Wikipedia!

  7. Kleine Anmerkung: Axiome sind per Definition unbelegt. Axiome sind Aussagen, die man per Definition auf wahr setzt.

    Es wäre sinnvoll, diesen Punkt anders zu formulieren. Gender Studies basieren ihr gesamtes Denken auf Grundannahmen, die mit Beobachtungen aus empirischen Wissenschaften nicht im Einklang stehen, echten Studien zu den Themen also widersprechen.

    • Das ist ein wichtiger Punkt – aber die Sache mit den Axiomen ist ein wenig komplizierter. In der Wikipedia steht hierzu:

      „The term has subtle differences in definition when used in the context of different fields of study. As defined in classic philosophy, an axiom is a statement that is so evident or well-established, that it is accepted without controversy or question. As used in modern logic, an axiom is simply a premise or starting point for reasoning.

      As used in mathematics, the term axiom is used in two related but distinguishable senses: „logical axioms“ and „non-logical axioms“. Logical axioms are usually statements that are taken to be true within the system of logic they define (e.g., (A and B) implies A), often shown in symbolic form, while non-logical axioms (e.g., a + b = b + a) are actually substantive assertions about the elements of the domain of a specific mathematical theory (such as arithmetic). When used in the latter ense, „axiom“, „postulate“, and „assumption“ may be used interchangeably. In general, a non-logical axiom is not a self-evident truth, but rather a formal logical expression used in deduction to build a mathematical theory. […]
      In both senses, an axiom is any mathematical statement that serves as a starting point from which other statements are logically derived. Whether it is meaningful (and, if so, what it means) for an axiom, or any mathematical statement, to be „true“ is an open question in the philosophy of mathematics.“

      https://en.wikipedia.org/wiki/Axiom

      Ich denke, wenn man von Axiomen der Gender Studies spricht, dann kann hier nur der ursprüngliche (griechische) Sinn von „Axiom“ in Frage kommen: Aussage, die keiner expliziten Begründung bedarf, weil sie evident, zumindest sehr plausibel ist.

      Und es scheint so, als würden die Gendere Studies gewissen Annahmen einen Status als Axiom zusprechen, obwohl diese Annahmen alles andere als evident oder auch nur plausibel sind. In Deinen Worten: „Gender Studies basieren ihr gesamtes Denken auf Grundannahmen, [denen sie den Rang von Axiomen zusprechen] die mit Beobachtungen aus empirischen Wissenschaften nicht im Einklang stehen, echten Studien zu den Themen also widersprechen.“

      • „Und es scheint so, als würden die Gendere Studies gewissen Annahmen einen Status als Axiom zusprechen, obwohl diese Annahmen alles andere als evident oder auch nur plausibel sind.“

        So sehe ich das auch. Ein Axiom muss bzw. kann nur eine Sache sein, die sehr, sehr weit unten angesiedelt ist und sich nicht widerlegen lässt.

        In der Mathematik ist m.W. 1+1=2 (im Zehnersystem) z.B. eine axiomatische Aussage. Sie lässt sich beobachten, nicht widerlegen und wohl auch nicht beweisen.

        Jede Wissenschaft basiert auf Axiomen. Wählt man diese falsch, ist der ganze Forschungszweig für die Tonne, weil halt alles darauf aufbaut. Selbst Beweise die auf falschen Axiomen fußen, sind dann falsch.

        In jeder Form der Sozialforschung wären Axiome etwa Aussagen wie: „ein gesundes und waches menschliches Individuum kommuniziert immer auf irgendeine Art mit seiner Umwelt“.

        Ein Forschungszweig, der aus Bequemlichkeit und Ideologie sein Forschungsergebnis vorsorglich als Axiome verpackt und dann nur noch per Erwartungsfehler darauf herumforscht, ist Schrott. Diese Leute müssten hochkant aus den Unis fliegen!

        • In aller Kürze: „In der Mathematik ist m.W. 1+1=2 (im Zehnersystem) z.B. eine axiomatische Aussage. Sie lässt sich beobachten, nicht widerlegen und wohl auch nicht beweisen.“ Das ist, mit Verlaub, vollkommen falsch. Ich muß das hier aber auch nicht näher ausführen, denn wenn man in einer Suchmaschinenmaske „aufbau zahlensystem skript“ einwirft, bekommt man jede Menge Links auf einschlägige Darstellungen, etwa
          https://www.uni-siegen.de/fb6/analysis/overhagen/vorlesungsbeschreibungen/skripte/adz1.pdf
          dort insbesondere S. 11ff.

          Relevanter fürs Hauptthema scheint mir, daß, wie eben am Beispiel gezeigt, die Inhalte der mathematischen und vieler anderer Wissenschaften gut zugänglich sind. Meine Erwartung, auch zu Inhalten der „Genderwissenschaft“ ebenso leicht Material zu finden, wurde hingegen mehrfach enttäuscht. Im Gegensatz zum Ausmaß an Eigenpropaganda, das diese Disziplin betreibt. Das ist fulminant.

          • @rjb:
            „Das ist, mit Verlaub, vollkommen falsch.“

            Nicht dass ich wüsste, oder wie willst du es beweisen oder widerlegen? Im Prinzip läuft es auf das „Jede natürliche Zahl n hat eine natürliche Zahl n‘ als Nachfolger.“ der Peano-Axiome hinaus.

            Ob es ein sinnvolles Axiom ist, in dem Sinne, dass es der mathematischen Formalisierung nutzt, kann man aber in der Tat bezweifeln. Dass es nicht mathematisch korrekt formuliert ist: kein Zweifel. Ich habe in der Schnelle nichts anderes gefunden und kann mich auch nicht erinnern, solche Axiome jemals gelehrt bekommen zu haben.

            Relevanter fürs Hauptthema scheint mir, daß, wie eben am Beispiel gezeigt, die Inhalte der mathematischen und vieler anderer Wissenschaften gut zugänglich sind.

            Ähm, ja. Aber ist das nicht vor allem bei den exakten Wissenschaften so? Sobald es in die weichen Wissenschaften geht, fängt man an zu suchen. Wirkt zumindest auf mich, als Laie, so, einfach weil es eben keine so klaren Ergebnisse mehr gibt, sondern im besten Fall empirische Studien, die man dann nochmal nach Hypothesen und Seriosität sortieren muss und wo man i.d.R. schwer an die Daten kommt, wo unterschiedliche „Schulen“ und Lehrmeinungen konkurrieren usw.

            Ich möchte das durchaus nicht als Verteidigung für den gender-Kram gelesen wissen, über die Inhalte schwafeln ja die gender-Jünger, Forschungsergebnisse die man ernst nehmen könnte, sind mir hingegen keine bekannt, aber ich habe auch nie danach gesucht. Danisch behauptet, dass es gar keine gäbe.

  8. Ich denke, ich werde den heutigen Tag nutzen, um New Real Peer Review unter dem Hashtag zu verbreiten. Einfach mal verbreiten, was diese Leute wirklich für einen Unsinn als „Wissenschaft“ verkaufen.

  9. Pingback: Wie ich einmal von Gender-Forscherinnen erforscht wurde | man tau

    • Nein, es ist nicht auszuschließen, daß es sich bei der Kampagne um einen „getriggerten Forschungsansatz“, möglw. der Uni Mannheim handelt, die haben doch gerade zwei Milliönchen dafür erhalten, „maskulistische Phänomene“ zu erforschen und entsprechende (Gegen-)Handlungsempfehlungen zu entwickeln.
      Allerdings glaube ich nicht, daß die Schnarchnasen das in so kurzer Zeit so umfangreich zu ralisieren in der Lage sind.

  10. Ich habe an diesen Punkten etwas zu kritisieren: Philosophie ist Wissenschaft. Der Unterbau von Gender-Studies ist nicht philosophisch, sondern politisch-ideologisch. Philosophie kann man diskutieren und Philosophie hat eine 2000 jährige Geschichte von wissenschaftlicher Debatte.

    Kein ernsthafter Philosoph würde mit politischer Agitation kommen, wenn jemand seine Standpunkte kritisiert.

    • „Ich habe an diesen Punkten etwas zu kritisieren“

      Das betrifft in der Tat den ersten Punkt „eure Theorien haben keinen wissenschaftlichen, sondern einen rein philosophischen Unterbau“

      Unwissenschaftlich ist die Übernahme unbewiesener bzw. unzutreffender feministischer Dogmen:

      1. die Blank-Slate-Hypothese

      2. das Patriarchatsdogma

      Das 2. Dogma ist eine soziologische Aussage, das erste betrifft zusätzlich die Psychologie und Biologie. D.h. der Unterbau sind unhaltbare Aussagen wie die Blank-Slate-Hypothese. Die zählt man nicht zur Philosophie (auch wenn Philosophie irgendwie für alles zuständig ist).

      • Hmm, so ganz kann ich da nicht mitgehen.

        1. die Blank-Slate-Hypothese ist nur eine Option zur opportunen Nutzung als Ausgangsbasis für „Forschung“. Keineswegs ist sie eine durchgängige Lehrmeinung oder solider Unterbau. In einer realistischeren Variante bezieht sich „Blank-Slate“ immer auf die statistische Verteilung von Fähigkeiten die von der statistischen Verteilung von tatsächlicher Nutzung der Fähigkeiten abweicht.

        2. das Patriarchatsdogma wird ebenso nur als Emo-Kampfbegriff verwendet. Wobei es sich sogar naturalistisch herleiten ließe. Wenn frau dies wollte. Allerdings kommt frau da in das nachfolgende argumentative Dilemma, eine naturalistisch fundierte Institution in Frage stellen zu wollen. Was dann ähnlich sinnvoll wäre wie die Existenz von Tag und Nacht, Ebbe und Flut oder Fressen und gefressen werden zu leugnen.

  11. So fürchterlich viel Resonanz außerhalb der eigenen Filterblase scheint die Aktion nicht zu erzeugen.

    Laut https://trendingdeutschland.com/, Letzte 24 Stunden, steht der Tweet auf Platz 10, hier die ganze Liste:

    1 #tatort
    2 #sachsen
    3 #g20
    4 #afd
    5 #breitscheidplatz
    6 #hamburg
    7 #tagx
    8 #schwarzblau
    9 #merkel
    10 #4genderstudies
    11 #overwatch
    12 #weihnachten
    13 #ard
    14 #rannfl
    15 #polizei
    16 #deutschland
    17 #sulzbach
    18 #sebastiankurz
    19 #mesaletolu
    20 #netzdg

    Laut https://www.hashtags.org/analytics/4genderstudies/ waren es heute ca. 300 Tweets pro Stunde.
    Am Rande: kennt jemand einen besseren Zugang zu solchen Tweet-Statistiken, idealerweise mit speicherbaren Bildern solcher Graphiken.

    Die meisten werden wie schon bei der Aufschrei-Kampagne von wenigen Aktivisten stammen, d.h. die Zahl der unterschiedlichen Autoren ist weitaus kleiner als die Zahl der Tweets.

    • @mitm

      Gibt es da nicht tools, die auch für die Propagandaforschung verwendet werden?
      Wäre doch schön, wenn man die „konzertierte Aktion“ mal ein wenig auf das Orchester mit Namen herunter brechen könnte…

      • @crumar: „Gibt es da nicht tools, die…“

        So ganz blicke ich nicht durch. Twitter liefert über ein API gratis eine Auswhl neuerer Tweets, gegen Geld auch mehr und ältere. Die Nutzung des APIs muß man auch erst mal lernen, alles zu zeitaufwendig. Dann gibt es noch Seiten wie die oben zitierten + diverser weitere ähnliche, die einige fertige Statistiken liefern.

        „auf das Orchester mit Namen herunter brechen“

        Genau das hätte ich gerne gemacht, dazu hätte ich wie damals bei der Analyse der Autoren der Aufschrei-Kampagne eine Tabelle (z.B. als CSV-Datei) mit den entsprechenden Spalten Nutzername, Icon, Tweet, … gebraucht.

        Gibt’s denn hier zufällig jemanden, der Zugang zu den Twitterdaten hat und die Tabelle besorgen könnte?

  12. Würdest du hier eine nummerierte Liste anstatt einer ungeordneten Liste (=ol statt ul) nutzen, könnte man über die einzelnen Punkte besser diskutieren.

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