86 Gedanken zu “Selbermach Mittwoch 142 (13.12.2017)

  1. Heute bei Genderama:

    Weibliche Angestellte und Lobbyisten, die letzte Woche in das Capitol zurückkehrten, um sich vor Sitzungen miteinander zu treffen, entdeckten, dass viele männliche Gesetzgeber sich nicht mehr privat mit ihnen treffen werden. Gewöhnt an Tallahassees Südstaatenkultur, in der sich Männer und Frauen beiläufig und routinemäßig mit Umarmungen begrüßen, führen Gesetzgeber nun einen unbeholfenen Tanz auf, um eine Umarmung durch einen Handschlag zu ersetzen. Und die Angst vor Vergeltungsmaßnahmen – gegen Frauen, die Anschuldigungen vorgebracht haben, oder solche, die es in der Zukunft werden könnten – ist ebenso roh wie die Angst, dass die politischen Feinde des Gesetzgebers die Forderungen nach sexueller Belästigung in neue politische Waffen verwandeln könnten.

    http://genderama.blogspot.de/2017/12/neues-deutschland-beklagt.html

    und passend dazu eine Artikel von 2014:

    Thanks to an increased focus on sexual assaults on college campuses – mostly due to an overblown statistic claiming 20 percent of college women have been sexually assaulted – young college men are starting to rethink how they talk to women.

    At first glance that might seem like a good thing – men learning to be more respectful of women and not be so rapey – but that’s not what this is.

    This is about men actually avoiding contact with women because they’re afraid a simple kiss or date could lead to a sexual assault accusation.

    Joshua Handler of New York University’s comments brought up another interesting consequence of so much media attention: Having to talk to women in a very specific manner.

    Handler told the Bloomberg reporters that he is now very clear about what he wants when he talks to women.

    Because now, apparently, women can’t interpret conversations and need to be spoken to like children (my words, not his).

    http://www.washingtonexaminer.com/fallout-from-campus-sexual-assault-hysteria-college-men-now-suspicious-of-women/article/2552346

    • „Because now, apparently, women can’t interpret conversations and need to be spoken to like children (my words, not his).“

      Nö, das sind Männerworte.
      Ein Blick in die Weltliteratur bestätigt das auch.
      Und die drei guten Bücher von Frauen, werden von Feministinnen zur Unkenntlichkeit zensiert.
      Insbesondere Pipi Langstrumpf.
      Welches ja vor Mädchen warnt, die sich weigern erwachsen zu werden.

      Aber gut, Genderama ist auch nicht mehr als ein weibisches Maskulinininismüschen.

      • „Aber gut, Genderama ist auch nicht mehr als ein weibisches Maskulinininismüschen.“

        Das was du aus meinem Kommentar zitierst, stammt nicht von Genderama.

        • Guter Hinweis.

          Genderama geht trotzdem am Ziel vorbei.
          Ist ja schön, wenn Leitmedien und Frauenmeinung auseinandergehen.
          Aber das geht ja an einem anderen Punkt auseinander als auf Twitter oder im Speiübel.

          #GEW und #GEZ sind da die Schuldigen.

          Mit einem Funken Bildung wüsste man, das der Spiegel und die Zeit, als auch die Produkte, welche unter dem Label ÖR firmieren, inhaltlich noch wertloser als die Bild sind, mit der kann man nämlich zumindest eine Biotonne unten auslegen und die Fußballergebnisse sind schnell gefunden.

          Der andere Punkt dürfte sein, wie hoch wohl der Anteil der weiblichen Leserschaft sein dürfte?
          Ich schätze mal ganz fresch, die rekrutiert sich nur aus den Poserinnenstudienfächern.

          Der Rest der holden Weiblichkeiten hört dann nur aus medial zweiter und dritter Hand davon.
          Bunte, RTL2 News, Web.de Startseite und der Apothekenumschau.

          Da aber dann, weil’s ja im Spiegel stand, mit dem Beiklang einer irgendwie herbeifantasierten Glaubwürdigkeit.

          Womit ich wieder bei #GEW & GEZ wäre. Insbesondere bei der #GEW.
          Denn da liegt ja die Bitch begraben.

    • Nur zu meinem persönlichen Vergnügen.
      Ich habe ein kleines Experiment gestartet. Vor 4 Wochen habe ich noch mit den Mädels am Empfang etwas geschäkert oder mir der sehr, sehr Reifen Sekretärin geflirtet. Alles auf einer freundschaftlich Basis.
      Nun seit 4 Wochen behandle ich die Damen als Unperson, nicht Existent. Zu mehr als den gesellschaftlichen Gepflogenheiten wie die Tageszeit zu wünschen und mich bei Gesprächen auf das rein Sachliche zu beschränken habe ich mich nicht hinreissen lassen.
      Nun kommen Fragen wie geht es Dir nicht gut, haben wir was falsch gemacht.
      Ich belasse es dann bei einem “ das ist zu meinem Selbstschutz“ Gegen Frage“ Hat jemand was gesagt?“ Ein heben der Augenbrauen und ein Ja.
      Soweit so gut, heute Abend kommt eine Kollegin ins Büro und fragt ganz unverblümt, ob die Oberchefzicke schon wieder rum gestresst hätte.
      Es kommt also kein Mann in Verdacht oder ein Vorgesetzter. Eine Frau Oberwichtig wird gleich verdächtig unfrieden zu stiften.
      Interssante Sache.

  2. Speaking of gutes Weihnachtsgeschenk: Mir wurde heute zugesteckt, dass No More Mr Nice Guy (seit einem Jahr schon) eine deutsche Übersetzung hat.
    Für den einen oder anderen hier vielleicht sogar ein passendes Weihnachtsgeschenk *duckundweg*

  3. Frau arbeitet in Werkstatt und natürlich alles voll mit Sexisten:

    http://www.zeit.de/arbeit/2017-12/industriemechanikerin-werkstatt-beruf-gleichberechtigung/komplettansicht

    Interessant sind mal wieder die Kommentare der Männer in Frauenberufen… ^^

    „Ich habe Anfang der 1990er in der Produktion als Aushilfe in einer Abteilung gearbeitet, in der außer dem Meister (und mir) nur Frauen waren. Die Wände waren voll von halbnackten Männern, Patrick Swayze usw. Zu Nacktkalendern wohl kein Unterschied. Am letzten Tag habe ich mir den Spaß gemacht, eine barbusige Blondine über den Männern zu plazieren. Wie erwartet kam das keifende Donnerwetter.“

    • Absolut lesenswert 😀

      „Um potenzielle Strafbarkeitsfallen auf Weihnachtsfeiern von Anfang an zu umschiffen, sollten Sie die eigene sexuell getriebene Abenteurerlust immer klar kommunizieren. Am besten fackeln Sie nicht lange, sondern sagen einfach gleich, was Sache ist, ganz ohne Subtext. Kein „Hey, wie geht’s?“ mehr, das hat sowieso genervt. Sagen Sie stattdessen: „Hey, ich finde dich sexuell attraktiv und habe Lust auf einen One-Night-Stand oder vielleicht auch auf mehr“. Nicht aufgeben, wenn die Konkurrenz mit etwas subtileren Methoden mehr Erfolg hat.“

      • Man muss das Ganze auch mal im Kontext sehen.
        Da wir ja durch eine Kultur bereichert werden, die die Ehe mit sehr jungen, als auch sehr nah verwandten, bejaht, kann auch am Festabend eine sich bedankende Nichte, später sich auf irgendwas berufen.

        • Die besagte Kultur hat viel rigidere Regeln und auch drakonische Strafen für solcherart Fehlverhalten. Lediglich von der Sippe verstoßene, ehr- und schutzlose Weiber sind vogelfrei. Zwar nicht von Gesetz wegen aber weil es faktisch keinen mehr schert was mit ihnen passiert.

          Ansonsten gilt z.B. dies:

          Art. 101 – Verhalten sich ein Mann und eine Frau, die nicht miteinander verheiratet sind – abgesehen von unerlaubtem Geschlechtsverkehr – unzüchtig, wie z.B. durch Küsse oder Umarmungen, so werden sie zu neunundneunzig Peitschenhieben verurteilt. Wird die Tat mit Gewalt begangen, so wird nur der Zwangausübende zu einer ta’zir-Strafe verurteilt.

          Art. 102 – Wer vor den Augen der Öffentlichkeit an allgemein zugänglichen Orten eine verbotene Handlung begeht, wird außer mit der Strafe für diese Handlung zu höchstens vierundsiebzig Peitschenhieben verurteilt. Begeht er eine Tat, die an sich nicht strafbar ist, aber gegen das allgemeine Schamgefühl verstößt, wird er nur zu höchstens vierundsiebzig Peitschenhieben verurteilt.
          Erläuterung: Frauen, die sich ohne die religionsgesetzlich vorgeschriebene Kleidung auf öffentlichen Straßen und Plätzen zeigen, werden zu einer ta’zir-Strafe von höchstens vierundsiebzig Peitschenhieben verurteilt.

          https://www.igfm.de/themen/scharia/gesetzestexte/auszuege-aus-den-strafgesetzen-der-islamischen-republik-iran/#c6172

      • „Hey, ich finde dich sexuell attraktiv und habe Lust auf einen One-Night-Stand oder vielleicht auch auf mehr“.
        Das ist ja lustig, fast mein Tinder-Standardtext. Hat mir zeitweilig 4 mal pro Woche ein volles Bett beschert. Hoffentlich bleibt die Konkurrenz bei ihren subtileren Sprüchen. ^^

  4. Mit dem neuen Kindschaftsrecht sind die Mütter massiv benachteiligt…

          • Die betet das runter was die Mütterlobby an Propaganda herausgibt und hinterfragt nichts und macht sich selbstverständlich nicht die Mühe einen anderen Standpunkt einzunehmen. Für sie wollen Väter nur Macht über die Frau ausüben, dabei ist genau das was Mütter bei einem geteilten Sorgerecht verlieren.
            Die zeigt damit alle Anzeichen eine psychologischen Projektion:

      • „Die ist ja drollig.“

        Nun, wo sie recht hat, hat sie recht.

        „Es geht in der Diskussion um Eltern, die kein Paar sind. Und da werden die Frauen nach neuer Rechtslage massiv benachteiligt.“

        Über das „massiv“ mag man trefflich streiten, aber zuvor hatten die Mütter 100% der Entscheidungsbefugnis über die gemeinsamen Kinder, heute nur noch 95%.
        Das ist definitiv eine Benachteiligung.

    • „Es geht in der Diskussion um Eltern, die kein Paar sind. Und da werden die Frauen nach neuer Rechtslage massiv benachteiligt.“
      Mal abgesehen davon, daß sich die Rechtslage um keinen Millimeter gerührt hat, nur weil ein paar Gesetzes-§§ sich minimal geändert haben:
      Die Mütter verlieren vielleicht ein o. zwei Prozent ihrer Macht, noch dazu im besten Interesse des Kindes.
      Scheißblagen, womit haben die diese brutale Mütterdiskriminierung verdient, hä? Nur weil sie ihren Scheißvater lieben und zu brauchen meinen? Das wäre ja noch schöner, wo kommen wir denn da hin?

    • Da die jüdischen Verbände es nicht für nötig hielten den Mund aufzumachen, als Schwarzers Lesbien sich in den Holocaust schummelten …
      Wie bestellt halt.

      • Gab schon vieles derart, da haben die einen Faible für. Und jüdische Verbände müssen sich nicht durch Schwarmintelligenz auszeichnen, oder man schaut weg, da das progressiv ist!
        Allein der Opferanspruch der Progressiven wie Feministen führt unmittelbar auf Kollusionskurs-

  5. ❤️ 🎶 Mike ❤️🎶

    Trifft den Ton sehr gut.
    Feminismus!!!

    Terry Pratchett schrieb mal was kluges zu drei Ausrufezeichen.
    Vielleicht sollte mann Feminismus!!! nicht mehr ohne schreiben, deuten diese doch darauf hin, daß jemand oder etwas den Horizont des Wahnsinns schon lange hinter sich gelassen und ganz unberührt dieser Tatsache weiterhin beschleunigt.

    Ugh!

  6. In der aktuellen Ausgabe des „Spiegels“ findet sich ein Artikel über eine amerikanische Schülerin, die ihren Freund mit Telefonaten und SMS-Nachrichten in den Selbstmord gedrängt hat (Spiegel Nr. 50, 09.12.2017, Seiten 74–78).

    Ich möchte hier keinesfalls Schuldzuweisungen vornehmen, ebensowenig möchte ich Emotionen schüren. Es handelt sich um einen komplizierten Fall, das Opfer war seit über einem Jahr suizidal gefährdet. Aber ich möchte auf eine Diskrepanz hinweisen.

    In den letzten Wochen und Monaten haben wir immer wieder Frauen erlebt, die Entsetzliches durchgemacht haben: Sie sind traumatisiert davon, daß ihnen ein alter Mann gesagt hat, sie seien schön. Sie wurden zugrunde gerichtet dadurch, daß vor Jahrzehnten ein älterer Mann ihren Schenkel mit seiner Hand berührt hat – u.dgl. All diese Frauen werden nie wieder ein menschenwürdiges Leben führen können.

    Und angesichts all dieser kalkulierten Wehleidigkeit möchte ich fragen: Wie würde die Öffentlichkeit wohl reagieren, wenn der oben geschilderte Fall sich mit umgekehrten Geschlechtern ereignet hätte? Was würde passieren, wenn eine junge Frau von ihrem jungen Freund in den Selbstmord gedrängt worden wäre?

    Konkret: Wie würde die Öffentlichkeit auf einen Fall reagieren, in dem ein junger Mann seiner jungen Freundin SMS-Nachrichten geschickt hätte wie:
    „Sei kein Feigling, du musst dich umbringen, du musst dich endlich töten. Was hast du zu verlieren?“ (Seite 74) und
    „DU SCHIEBST ES AUF! Ich fühle mich wie ein Idiot. Hör auf, mich zu verarschen und zu sagen, du tust es, und dann tust du es doch nicht!“ (Seite 78)?

    Es ist klar, daß eine solche Frage hypothetisch ist. Sie wird beantwortet mit irrealen Konditionalsätzen. Dennoch bietet diese „Umkehrung“ eine gute Gelegenheit, sich wieder einmal doppelte Standards bewußt zu machen …

  7. Der Chefislamist der SPD und Gabriel-Klon Mazyek, der vorgibt allen Moslems vorzustehen, kann nichts mit dem „Völkerrecht“ anfangen und lässt es wegschwimmen:

    „Die Jerusalem-Entscheidung von US-Präsident Donald Trump habe „die Anerkennung des Völkerrechts ins Schwimmen gebracht.“

    Das hat die UNESCO ein Jahr vorher gemacht, indem sie die Existenz Israels systematisch geleugnet hat. Vernünftigerweise sind die USA aus diesem völkerrechtswidrigen Antisemiten-Klub auch ausgetreten.

    „Mazyek fügte hinzu: „Die Eskalation und Dramatik durch die Entscheidung Trumps schlägt sich vor allem vernichtend nieder in der Erosion des Rechts, des Völkerrechts, der Verbindlichkeit von Sicherheitsrats-Resolutionen und die Hoffnung auf das Existenzrecht zweier Staaten, von Juden und Arabern in Frieden und Nachbarschaft zu leben.““

    Diese Hoffnung war an einen „Friedenprozess“ gebunden und vertraglich geregelt. Eine Seite hat das immer als null und nichtig angesehen und daher ist da nichts. Wer anders behauptet, kann nur haltloser Israelhasser und Antisemit sein.

    „Die Anerkennung Ost-Jerusalems als Hauptstadt Palästinas durch die islamischen Staaten sei „eine Reaktion“ auf die Entscheidung Trumps, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, sagte Mazyek.“

    Nein, das ist ein statement, welches Israel als einen zu entfernenden Fremdkörper aus einer rein islamischen Welt setzt. Diese Erklärung ist eine Verschärfung der Kriegserklärung an Israel, die durch die UNESCO begonnen wurde. Und hier beteiligt sich eine pseudodemokratisch legitimierte Sockenpuppe der SPD daran, die Feuer des Antisemitismus zu schüren…..

  8. Hahaha, beim Spiegel macht sich Augstein-Faktotum Lobo Gedanken über den Antisemitismus. Natürlich nicht über den seiner Zeitschrift, sondern doch sicher, um davon abzulenken.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/antisemitismus-im-netz-wie-judenhass-digital-verbreitet-wird-a-1183052.html

    “ … ein muslimischer Antisemitismus hinzugekommen, der weit über islamistisch-extremistische Zirkel hinausgeht.“

    Und ergänzen: bis tief in den linken mainstream hinein, der massenmedial seit mehreren Jahrzehnten auf die Linie eines ehemals linksextremistischen-sowjetischen Antisemitismus gebracht wurde.

    Es ist dieser linke mainstream Antisemitismus, der als vages Ressentiment gegen den Staat Israel „in der Luft liegt“ und der Nährboden für die Akzeptanz von Islam wurde, ehemals eine reine Spielwiese von alten Nazis und anderen Rechtsextremen.

    „Vom Genre der „Israel-Kritik“ über völkische Judenfeindlichkeit bis zur stumpfen Globalisierungs- und Kapitalismuskritik reicht das Spreizfeld des Netzantisemitismus.“

    Die „stumpfe Globalisierungs- und Kapitalismuskritik“ ist doch der Zentralpfeiler der progressiven Linken, keine Feministin und kein Öko kommen ohne das aus! Nennen die sehr gerne auch „Neoliberalismus“, um gleichzeitig den Liberalismus anzuschwärzen. Ausserdem heiliges Dogma aller Spiegelartikel! Sagt Herr Lobo natürlich auch nicht ….

    Und nun zu den „Instrumenten“:

    „Nicht alle Verschwörungstheorien mögen antisemitisch motiviert sein – aber fast alle lassen sich antisemitisch wenden. Und so steht im Zentrum des Social-Media-Antisemitismus meist die Verschwörungstheorie. Adorno schrieb: „Der Antisemitismus ist das Gerücht über den Juden.“ ….“

    Natürlich wird das prominenteste VT-Vehikel unserer Zeit nicht erwähnt, der Feminismus, hinter dem auch der Spiegel zu 110% steht… „der Feminismus ist das Gerücht über den Mann“ wäre so naheliegend zu analogisieren, nur kommt dem Pseudopunk Lobo das natürlich nicht in den Schädel, er arbeitet ja für den Spiegel und da mag das Sein sehr wohl das Bewusstsein bestimmen.

    Und dann schreibt Lobo im Folgenden einen ziemlich inhaltsleeren, rein abstrakten Aufsatz, der sich vor jeder Konkretisierung in Acht nimmt. Man könnte seinen Freunden ja auf die Schuhe treten. Und fast schon verschämt kommt irgendwo der entscheidene Satz, für den alles zusammengeschrieben wurde:

    „Trotz der linken und der islamischen Varianten des Antisemitismus halte ich den klassischen, rechtsextremen Judenhass im Netz für den häufigsten.“

    Weil Antisemitismus muss im Zweifel immer immer rechts sein. Das andere ist ja Feminismus und Anti-Rassismus und Anti-Kapitalismus, der mit Antisemitismus unter keinen Umständen was zu tun haben darf. Und dafür lässt man auch seine Moslam-Freunde gerne über die Klinge springen, das ist ja auch schliesslich ihr Job!

    „Und wenn dieses Land, Deutschland, irgendeine Lehre aus der Geschichte ziehen muss – dann ist es, sich jedem Antisemitismus offensiv entgegenzustellen.“

    Schon längst hat „Deutschland“ – oder ganz prosaisch die Merkel-Regierung – da vollkommen versagt, zusammen mit der EU…. Die hohlen Appell eben dieser Regierung und ihrer medialen Begleitverbände sollen darüber jetzt hinwegtäuschen.

  9. Dazu ist das recht interessant.

    Was sich imho erkennen lässt, ist dass die kompletten klassischen Medien sich auf eine feministische Form des Seite drei Görlzz haben reduzieren lassen.

    Insbesondere wohl, da dürfte der Spiegel ein Beispiel sein, da diese von den Werbebudgets der Regierung abhängig geworden sind.
    Deshalb sieht man den Lobo ja auch zwischen den Stühlen des Staatsfunks und der vermeintlich freien Presse seine persönliche Reise nach Jerusalem vortanzen.
    Aber die Musik spielt eben nicht mehr lange.

    Und nur die wenigsten von denen haben eine realistische Überlebenschance auf anderen Plattformen.
    Nur in einem externalisierten Safe Space wie beispielsweise Funk.

  10. „Insbesondere wohl, da dürfte der Spiegel ein Beispiel sein, da diese von den Werbebudgets der Regierung abhängig geworden sind.“

    Ob der SPIEGEL von amtlichen Werbebudgets abhängig ist, kann ich nicht beurteilen.

    Ich vermute mehr, dass das Problem des Blattes ein Fischen im Trüben ist.

    In den 90ern gab es mal einen Rundfunkessay einer Journalistin, die den SPIEGEL „das Revolverblatt des Mannes“ nannte. Der SPIEGEL-Leser war männlich, überdurchschnittlich gebildet und besaß einen hohen sozialen Status (wer das jetzt nicht glaubt, der braucht sich nur einen alten SPIEGEL vorzunehmen und die WERBUNG in dem Blatt zu checken).

    Frauen waren keine Leserklientel, auf die man Rücksicht nehmen musste.
    Aber irgendwann – ich vermute, mit dem Tod des SPIEGEL-Gründers Rudolf Augstein, begann sich das Blatt mehr einer weiblichen Leserschaft anzudienen, mit der Folge einer Banalisierung der Artikel und der Übernahme plakativer „Wahrheiten“.
    Frauen lesen aber immer noch bevorzugt ‚Bild der Frau‘ und ‚Das goldene Blatt‘, nicht den SPIEGEL – und die Männer wurden vergrault.

    Früher gehörte der wöchentliche Kauf eines SPIEGELS und die nahezu komplette Lektüre zu einem der wenigen Rituale, denen ich mich (gern) unterwarf. Heute schaff ich noch ein bis zwei Exemplare im Jahr und da schaff ich vielleicht noch ein oder zwei Artikel, bevor ich von so viel Propaganda bedient bin.

    • Das ist aus meiner Sicht heutzutage ein generelles Problem. In einer Vielzahl von Fällen werden Sachen, die auf die Interessen von Männern (oder Jungs) ausgerichtet sind, abgeändert, um für Frauen/Mädchen interessanter zu werden. Ergebnis fast immer: Das Interesse der Frauen hält sich immer noch in Grenzen, viele Männer werden vergrault, das Produkt stirbt. Aber im Namen der Geschlechtergerechtigkeit müssen eben Opfer gebracht werden, und wenn man es nur oft genug versucht, klappt es bestimmt mal…

      • „In einer Vielzahl von Fällen werden Sachen, die auf die Interessen von Männern (oder Jungs) ausgerichtet sind, abgeändert, um für Frauen/Mädchen interessanter zu werden.“

        Der SPIEGEL war ein Nachrichtenmagazin, nicht auf Männer, noch auf Frauen ausgerichtet.
        Dass er weit überwiegend von Männern gekauft und gelesen wurde, lag daran, dass Frauen sich im Schnitt nur für Dinge interessieren, die einen Bezug zu ihnen selbst haben.
        Da ist der neueste Lidschatten nun mal wichtiger, als die Kriegsgefahr im Mittleren Osten, oder Dürrekatastrophen in der Sahelzone.
        Und wenn in Bangladesh eine Textilfabrik zusammenbricht, dann hat das was mit männlicher Profitgier zu tun, nicht aber mit weiblicher Schnäppchenjagd bei Primark in Düsseldorf.
        Denn – Geiz ist ja geil, wie wir wissen.

  11. http://www.faktum-magazin.de/2017/12/gezielte-frauenfoerderung-zunaechst-gescheitert-astronautinnentraining/

    „Mit dem verpulverten Geld hätte man auch Alleinerziehende von Armut Betroffene gezielt fördern können. Damit würde man allerdings auch männliche Kinder fördern. Dass man dies feministisch nicht derartig ausschlachten kann ist auch klar: Zum einen würden allereinerziehende Väter ebenfalls gefördert und zum anderen hätte man nichts zur “empowernden Propaganda” vorzuweisen.

    Am besten allerdings sollte man insgesamt von Armut betroffene Familien mit Blick auf die Kinder fördern. Kinder sind im Feminismus aber höchstens in einer Abtreibungsdebatte Thema. Dann allerdings auch nur als “Zellklumpen“, der noch kein Leben darstellt.

    Wäre der Feminismus eine humanitäre “Veranstaltung” ginge es um tatsächliche Gleichberechtigung und auch um die schwächsten in der Gesellschaft: es ginge um Kinder.“

    Als jemand der den Verein für Alleinerziehende Mütter kennen lernen durfte kann ich dem nur zustimmen.

    • Hier auch noch was dazu:

      „Astronautin“-Kandidatin Nicola Baumann steigt überraschend aus

      Das Ziel des privaten Projekts „Astronautin“ ist ehrgeizig: 2020 soll erstmals eine Deutsche ins All fliegen. Doch eine der beiden Kandidatinnen hat nun hingeworfen.“

      http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/erste-deutsche-frau-im-all-astronautin-kandidatin-nicola-baumann-steigt-ueberraschend-aus/20714130.html

      Da heisst es:

      „Nach den Sternen möchte Baumann trotzdem noch greifen. „Ich möchte weiterhin Astronautin werden, aber dieser Weg ist einfach nicht der richtige für mich“, sagte die 32-Jährige dem „Spiegel“. „Die Initiative und ich passen nicht zusammen. Aber es gibt ja zum Glück viele kommerzielle und staatliche Alternativen, und da ich nun schon einmal eine Auswahl bestanden habe und auch das Training bislang sehr gut gelaufen ist, bin ich optimistisch, dass ich den richtigen Weg ins All für mich finden werde.““

  12. Das hier ist könnte das übelste Beispiel von „Qualitätsjournalismus“ sein, das ich je sah:

    Es geht hier um die berüchtigten Bürgschaften. Die Überschrift tut so, als würden Helfer bestraft, *weil* sie helfen hätten wollen. Der Artikel ist nicht viel besser.

    Wohlgemerkt, das ist die „Stimme Deutschlands“ für die Welt 😦

  13. Ich bin Sexistin, Rassistin (und Antisemitin) und daher bei der New York Times als ideologische Qualitätskontrolle goldrichtig aufgehoben!

    nytimes.com/2017/12/13/reader-center/jessica-bennett-our-new-gender-editor-answers-your-questions.html

    „… Ms. Bennett has started a newsletter (The #MeToo Moment); contributed to The Times’s reporting on sexual misconduct; written about how the Weinstein scandal has unleashed a global movement; and hosted a series of live events about male abuse of power and the role of technology to upend it.“

    Aus den Antworten:

    „I see gender as a lens through which we view global storytelling.“

    Wenigstens ehrlich, dass sie das nicht „reporting“ nennt, sondern „storytelling“.

    Das Konzept der „gender coverage“ ist purster weiblicher Sexismus: einfach alles ist nach (vermeintlich) weiblichen Kriterien auszurichten: „… thinking about things like tone, visual display, representation in that visual display, who is writing articles, who is being photographed in those articles, sources we quote, and so on and so forth.“

    Aber bitte: „we were not trying to recreate the “women’s pages” of five decades ago“.

    Wer würde das denken? Es geht hier doch um eine ganz spezielle Ideologie, die alles bei der NYT durchdringen soll, vom Stil bis zum Inhalt sowieso! Hier:

    „So I want to be really clear that our gender content will exist throughout every section of the paper and be produced in every medium. Which actually makes my job relatively daunting, because it means I’m sort of like a roving editor working across all sections and departments. (And let me tell you, this place is huge.)“

    Die behauptet dann sogar, dass ihre erfolgreiche Tätigkeit, sie überflüssig machen wird, lol:

    „I will know I’m successful in this role when my job no longer has to exist“

    Und auf die gute Frage „Do you see a tension between journalistic neutrality in news reporting and your stated goal of raising gender awareness?“ antwortet sie, nach ausgiebigem Trüben des Wassers: „But the reality is that media has long been created by and for white men. That’s a fact. I don’t think it’s partisan or somehow not neutral to say that’s no longer the world we live in — and that our coverage should reflect that.“ Na, wenigstens ein implizites Eingeständnis der ideologisch orientierten Parteilichkeit. Mann, sind diese Feministinnen mutig!

  14. O, unsere französischen Freunde:

  15. Der Fehler der biologistischen Deutung des Feminismus als authetischer Ausdruck des Weiblichen liegt in der Zuschreibung negativer Eigenschaften wie Lügenhaftigkeit, Schwäche und erlebter Unterdrückung als evolutionäres Produkt einer geschlechtlichen Auseinandersetzung mit einem anderen Wesen, dem „Mann“.

    Das ist es, was den Feminismus vom Wesen her ausmacht: die Welt rein weiblich zu sehen und dies möglichst überhöht.

    Was sollen diese ganzen Vorurteile, diese sexistischen des Feminismus?! Weiter die Vormachtstellung der Vorurteile auszubauen.

  16. Beim Danisch war der Link zu finden.

    https://www.the-american-interest.com/2017/12/06/the-warlock-hunt/

    „Unsurprisingly, I loved having that power. But now I have too much power. I have the power to destroy someone whose tutorials were invaluable to me and shaped my entire intellectual life much for the better. This is a power I do not want and should not have.“

    Sie sollte diese „Power“ vor allem deshalb nicht haben, um da mal einen feministischen Blickwinkel mit rein zu bringen, weil sie damit nicht nur das Leben eines Mannes in der Hand hält, sondern auch die derer, die an dem Mann mit dran hängen.

    Ein solcherart unreflektiertes Geschlecht hat sich noch jahrtausende selbst zu emanzipieren.

    Frohe Weihnachten.

  17. Auch ganz hart an der Grenze zur Realsatire 😀

    Der nächste Preisträger ist dann der Präsident des Iran oder „Präsident“ Abbas für seine Friedensbemühungen in Nahost, da wäre auch mal der Friedensnobelpreis fällig!

  18. Rosa ist die Farbe des Feudalismus gewesen, schön zu sehen hier:

    dann hat sich der Feminismus die angeeignet. Weil der Feminismus feudalistisch und reaktionär ist.

  19. Für Akte, die irgendwie im Sinne StGB Volksverhetzung interpretiert werden können, wie das bekannte Verbrennen von israelischen Fahnen etwa, sollte es sofortigen Rausschmiss geben!

    Gesetze und alles ist da, aber es sind natürlich pro-Islamistische Parteien wie SPD und Grüne, die da im Wege stehen.

    In Deutschland hätten wir die einmalige Gelegenheit wegen des NS-Verbots auch den Islam ebenso zu verbieten! JUST DO IT. Jeder, der dagegen ist, sollte als Rechtsextremismus-Sympathisant bedrängt werden.

    • „. …. Watch here as the demonstrators chanted “Khaybar Khaybar, ya yahud, jaish Mohammed, as yahud”.

      This translates as “Khaybar, Khaybar, oh Jews, the army of Mohammed will return” — a reference to the Muslims’ slaughter of the Jews of Khaybar in 628 CE.

      For Islamist extremists and terrorists, this is a touchstone historical event which they seek to re-enact today. Chanting this is to declare their intention to do so. It is effectively incitement to murder Jews. And it was chanted on the streets of London, at a demonstration supported by Jewish Voice for Labour and under the noses of the “hate-crime” obsessed British police.

      Of course, the police don’t speak Arabic. But shouldn’t someone, somewhere in the British security apparatus have worked out by now that it might be useful to deploy a few Arabic speakers at such events because they invariably feature a spot of incitement to genocide?“

      http://www.melaniephillips.com/open-antisemitism-britain-cares-not-anti-racist-left/

      Das ganze Brimborium mit dem „hatespeech“ ist doch nur dazu da, von diesen islamischen Extremisten abzulenken und die zu schützen. Deshalb schreitet keiner ein und Labour steht hinter all dem.
      Genauso wird es in ein paar Jahren auch bei uns aussehen, die dementsprechen Personen werden per „Diversity“ ja schon in Stellung gebracht.

  20. Die Deppen bei der Welt behaupten:

    „Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat erneut scharfe Kritik an Israel geübt, sich zugleich aber gegen Antisemitismus ausgesprochen.“

    https://www.welt.de/politik/ausland/article171628109/Wir-sind-Muslime-wir-koennen-keine-Rassisten-oder-Antisemiten-sein.html

    Warum?

    „„Wir sind Muslime, wir können keine Rassisten, Diskriminierende oder Antisemiten sein“, sagte Erdogan ….“

    Fragt sich, ob die von der Welt zu dumm sind zu verstehen, dass Erdogan hier das intersektionale Dogma (Diskriminierung = Vorurteil + *Macht*) benutzt. So ein machtloser Diktator aber auch ….

    Klarer Versuch des Schulterschlusses des Islamofaschisten Erdogan mit den islamliebenden Pseudolinken. Und die Welt gibt sich ahnungslos.

  21. So sieht der Krieg gegen die Idee vom Menschenrecht aus: indem man so tut, als wären damit Nahrungsmittel oder Krankenversorgung verbunden. Menschenrechte werden damit zu Konsumgütern gemacht und keiner kapiert mehr, dass das NetzDG eine Menschenrechtsverletzung ist, aber nicht dass irgendwo auf der Welt Menschen hungern.

    Ganz ähnlich ist es mit dem Feminismus, der ja auch angeblich für Rechte kämpft, aber in Wirklichkeit nur Privilegien und Güter einsteichen will, als „Frauenrecht“ – dann aber auf der anderen Seite das Menschenrecht auf eine faire Verteidigung vor Gericht abschaffen will!

    „The US is alone among developed countries in insisting that while human rights are fundamental, they do not include rights that guard against dying of hunger, dying from a lack of access to affordable healthcare, or growing up in a context of total deprivation.“

  22. http://www.20min.ch/schweiz/news/story/29420384

    „Die MGTOW-Männer sehen sich gegenüber Frauen im Hintertreffen, sei es nun auf Finanzielles, Sexismus-Vorwürfe oder den Alltag bezogen. Auf Reddit schreibt etwa ein User. «Eine attraktive Frau stellte sich hinter mir an die Kasse im Baumarkt, sie hatte nur zwei Deko-Gegenstände zu bezahlen, ich einen ganzen Einkaufswagen.» Sie habe versucht, ihre Privilegien als hübsche Frau zu nutzen und an ihm vorbeizukommen. Sie habe sich geräuspert und ihn angeschaut, er habe sie aber ignoriert. Für ihn ein Erfolg: «Die kleinen Dinge machen das Leben grossartig»“

    MGTOW kommt im Pipi Langstrumpfjournalismus an xD

    • Der Typ wird als ressentimentgeleiteter Arsch dargestellt und du findest das gut?

      Mit einem vollen Einkaufskorb lässt man jeden mit nur zwei Dingen vor, selbst eine „attraktive Frau“!

      • „MGTOW kommt im Pipi Langstrumpfjournalismus an xD“

        Nö, ich glaub die denken sich das aus bzw schreiben sich so Reddit Beiträge selber.
        Meine Bewertung bezieht sich auf 20min.ch.

        Die spannende Frage ist nun, kam MGTOW schon in den deutschsprachigen Medien vor?

        Oder sehen wir den üblichen Lag unserer Elitejournalisten?
        Das MGTOW so dargestellt wird kennen wir doch schon von der BBC.

        Bin gespannt ob und wie sich das entwickelt.

  23. Köln die neue Partnerstadt von Teheran? Bzw Ghom, noch besser ….

    Und immer daran denken, liebe Kölner: zuerst kommt der Respekt vor dem Islam und *danach* der gegenüber Frauen!

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